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	<title>Servicemission &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Servicemission &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>MEV mit Technik von Jena-Optronik an Bord gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mev-mit-technik-von-jena-optronik-an-bord-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Oct 2019 08:43:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Jena Optronik]]></category>
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		<category><![CDATA[Satellitenservice]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das „Mission-Extension Vehicle&#8220; (kurz: MEV) des amerikanischen Technologiekonzerns Northrop Grumman ist mit neuester Sensortechnologie aus Jena auf dem Weg ins All. Ein neues Kamerasystem und ein neuer Sensor der Jena-Optronik GmbH sind im Rahmen dieser weltweit ersten kommerziellen In-Orbit Servicemission im geostationären Orbit auf ihrem Jungfernflug. Eine Presseinformation der Jena-Optronik GmbH. Quelle: Jena-Optronik GmbH. Jena [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das „Mission-Extension Vehicle&#8220; (kurz: MEV) des amerikanischen Technologiekonzerns Northrop Grumman ist mit neuester Sensortechnologie aus Jena auf dem Weg ins All. Ein neues Kamerasystem und ein neuer Sensor der Jena-Optronik GmbH sind im Rahmen dieser weltweit ersten kommerziellen In-Orbit Servicemission im geostationären Orbit auf ihrem Jungfernflug. Eine Presseinformation der Jena-Optronik GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Jena-Optronik GmbH.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jena 10. Oktober 2019 &#8211; Die Mission zur Verlängerung der Lebensdauer geostationärer Satelliten stellt einen Meilenstein der Raumfahrt dar, denn ein solches Manöver ist bisher noch nie erfolgt. MEV wird an den jeweiligen Satelliten andocken und dessen Steuerung übernehmen. Der hohe technische Anspruch entsteht dabei aus der Notwendigkeit einer kontrollierten Annäherung aus 40.000 Metern und dem anschließenden vollautomatischem Docking im Zentimeterbereich. Nach Erreichen der endgültigen Lebenszeit des Satelliten soll MEV abdocken und das Andockmanöver wiederholen können. Die Fähigkeit des An- und Abdockens an ausgediente Satelliten wird zukünftig neue Missionen &#8211; wie etwa Wartung und Zusammenbau im All – ermöglichen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102019104332_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102019104332_small_1.jpg" alt="Jena-Optronik GmbH" width="260"/></a><figcaption>
RVS3000-3D 
<br>
(Bild: Jena-Optronik GmbH)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rendezvous- und Docking Sensor RVS 3000-3D des Thüringer Raumfahrtunternehmens Jena-Optronik GmbH unterstützt die Mission. Dieses Lidar-basierte System (Lidar: englische Abkürzung für light detection and ranging) beinhaltet leistungsstarke Algorithmen zur 3D-Bildverarbeitung im Fern- sowie Nahbereich und ist eine Weiterentwicklung des flugerprobten RVS 3000. Der neue Sensor kann auch sogenannte unvorbereitete Weltraumobjekte ansteuern, d.h. Satelliten die bisher nicht für das Andocken vorgesehen waren. Für den Sensor besteht die Herausforderung darin, hochgenaue Messungen gegen diffuse Flächen&nbsp; und somit jedes Material auf dem Satelliten durchzuführen. Der RVS 3000-3D wird der erste Lidar sein, welcher 3D Scans von einem Satelliten im geostationären Orbit &#8211; also in ca. 36.000 km Höhe über der Erde – liefert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Missionen, welche bis vor wenigen Jahren nicht vorstellbar und Science-Fiction waren, rücken in greifbare Nähe. Wir sind stolz auf unseren RVS3000-3D und die Beteiligung an MEV. Das Projekt markiert den Beginn einer neuen Ära der Raumfahrt hin zu autonom arbeitenden Vehikeln welche Satelliten im Orbit reparieren oder ganze Raumschiffe im Orbit zusammenbauen&#8220;, erläutert Dr. Sebastian Dochow, Abteilungsleiter Lidare bei Jena-Optronik GmbH. „Das gesamte Lidar-Team bedankt sich bei Northrop Grumman für das entgegengebrachte Vertrauen und die Zusammenarbeit in den letzten Jahren! Wir wissen, dass der Weg nicht immer einfach war, und wir sind stolz darauf ein neues Zeitalter der Raumfahrtgeschichte begleiten zu dürfen. Wir wünschen viel Erfolg bei der Demonstration dieser Technologie!&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem LIDAR stellt Jena-Optronik zwei Sternsensoren vom Typ ASTRO APS und die Neuentwicklung Visible Sensor Suite (kurz: VSS) bei, welche auf MEV seine Premiere im All hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der VSS handelt es sich um ein sog. Navigationskamerasystem, welches aus drei Kamerapaaren besteht. Diese werden durch eine Elektronikbox ergänzt, welche die Kameras mit Spannung versorgt, synchronisiert sowie Telekommandos und Telemetire übersetzt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102019104332_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102019104332_small_2.jpg" alt="Jena-Optronik GmbH" width="260"/></a><figcaption>
Visible Sensor Suite 
<br>
(Bild: Jena-Optronik GmbH)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der on-board Computer des MEV verwendet die von der VSS aufgenommen Bilder während des Annäherungsvorganges zur Entfernungsmessung im Bereich von 40.000 Metern bis zu 50 Zentimetern, also bis zum Docking. Dabei decken zwei der drei Kamerapaare unterschiedliche Entfernungsbereiche ab. Das dritte Kamerapaar ist aus Redundanzgründen an Bord und bietet zudem die Möglichkeit zur visuellen Überwachung des Manövers. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die VSS Kameras verwenden als erstes Jena-Optronik Produkt einen Bildsensor einer neuen Generation hoch effizienter und gleichzeitig hoch integrierter Komponenten. Damit ließ sich ein vergleichsweise kompaktes und leichtgewichtiges Design realisieren. Im Rahmen der anschließenden Qualifikation, hierbei werden die Bedingungen beim Raketenstart und im All simuliert, demonstrierte die VSS Robustheit und Stabilität. Auf MEV wird die Visible Sensor Suite nun erstmals ihre Leistungsfähigkeit im Weltraum unter Beweis stellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„In 2 Jahren Entwicklungszeit waren insgesamt 93 Kolleginnen und Kollegen von der Skizze über Design, Entwicklung, Aufbau, Test und Qualifikation an VSS beteiligt. Ohne deren großes Engagement in Verbindung mit einer außergewöhnlichen Identifikation mit dem Projekt wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Vielen Dank! Dieser gilt auch unserem Kunden für die hochproduktive Zusammenarbeit. Zu jeder Zeit standen Ansprechpartner zur Verfügung, so dass technische und organisatorische Themen stets in einer entspannten und konstruktiven Atmosphäre geklärt werden konnten&#8220;, fasst Richard Würl, VSS Projektleiter bei Jena-Optronik, die Arbeit im MEV Projekt zusammen. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Meteoritenspuren am Radiator von Hubbles alter Kamera</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/meteoritenspuren-am-radiator-von-hubbles-alter-kamera/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 15:23:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Einschläge]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrometeroit]]></category>
		<category><![CDATA[Servicemission]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im letzten vierteljährlichen Bericht der NASA über Weltraummüll waren auch die Ergebnisse einer Untersuchung des Radiators der Wide Field and Planetary Camera 2 des Weltraumteleskops Hubble (HST) enthalten. Diese Kamera wurde bei der letzten Hubble-Service-Mission gegen ein verbessertes Gerät ausgetauscht und konnte somit auf der Erde genau untersucht werden. Ein Beitrag von Raumfahrer.net Gastautor. Quelle: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im letzten vierteljährlichen Bericht der NASA über Weltraummüll waren auch die Ergebnisse einer Untersuchung des Radiators der Wide Field and Planetary Camera 2 des Weltraumteleskops Hubble (HST) enthalten. Diese Kamera wurde bei der letzten Hubble-Service-Mission gegen ein verbessertes Gerät ausgetauscht und konnte somit auf der Erde genau untersucht werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Raumfahrer.net Gastautor. Quelle: NASA Orbital Debris Program Quarterly News July 2009.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Ein Beitrag von unserem <strong>Gastautor Thomas Wehr</strong>.</i></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17102009172325_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17102009172325_small_1.jpg" alt="NASA" width="320" height="250"/></a><figcaption>
Lage des Radiators der WFPC 2 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wide Field Planetary Camera 2 (WPFC 2), auf deutsch etwa &#8222;Weitwinkel- und Planetenkamera&#8220;, wurde im Mai 2009 während der überaus erfolgreichen HST-Wartungsmission STS 125 gegen die neue Wide Field Camera 3 (WFC 3) ausgetauscht und mit dem Space Shuttle Atlantis zur Erde zurückgebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der sich an der Kamera befindende Radiator misst 2,2 Meter mal 0,8 Meter und besteht an der Außenseite aus einem gewölbten, 4 Millimeter starken, mit weißem Wärmeanstrich versehenen Aluminiumblech. Seit dem Einbau der Kamera ins HST im Jahre 1993 war dieser Radiator dem Weltraum ausgesetzt. Aufgrund seiner großen Abmessungen und seiner langen Aufenthaltsdauer im All ist dieser Radiator eine einzigartige Messplatte, so die Bewertung durch das Orbital Debris Programm Office der NASA für die MMOD-Umgebung in einer Höhe von 560 km und 620 km. MMOD steht für Micrometeoroids and Orbital Debris, soviel wie Mikrometeoriten und Weltraummüll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das NASA Orbital Debris Program Office leite, so die &#8222;Orbital Debris Quaterly News&#8220;, einen Versuch, welcher zusammen mit der NASA Hypervelocity Impact Technology Facility, dem NASA Meteoroid Environment Office und dem NASA Curation Office durchgeführt wird und die MMOD-Einschläge am Radiator weiter untersuchen soll. Als Ergebnis erhofft man sich ein neues Modell der erdnahen MMOD-Umgebung. Weitere Unterstützung erfährt dieses Projekt durch das HST-Programm. Bilder, welche während der letzten Wartungsmissionen aufgenommen wurden, zeigen deutlich 20 große MMOD-Einschläge. Das Untersuchungsteam hofft im Verlaufe ihrer Analyse weitere 600 bis 1000 Einschlagskrater von MMOD-Partikeln zu finden, welche sich in einer Größenordnung bewegen, die wichtig für zukünftige Satelliteneinschlagsrisikoanalysen sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der zeitliche Verlauf der Einschläge ist grob nachvollziehbar, so wurden einige Einschläge bereits auf Bildern der Wartungsmission im Jahre 2002 entdeckt, weitere bei der Mission 2009. Die größte beschädigte Fläche misst ca. 1 cm im Durchmesser. Weitere Ergebnisse, so die News, werden mit Fortschritt der Untersuchungen veröffentlicht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17102009172325_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17102009172325_small_2.jpg" alt="NASA" width="752" height="327"/></a><figcaption>
Nahaufnahme des Radiators der WFPC-2-MMOD-Krater: rot markierte waren bereits 2002 dokumentiert, grüne seit 2009. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4124.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraummüll gefährdet Raumfahrt</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5444.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 125 &#8211; Hubble Service Mission 4 / Mission &amp; Landung</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1172.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Hubble Space Telescope (HST)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Atlantis auf dem Weg zu Hubble</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlantis-auf-dem-weg-zu-hubble/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2009 20:45:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
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		<category><![CDATA[STS-125]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die US-Raumfähre ist heute abend, 20:02 Uhr MESZ, zur letzten Modernisierungs-, Wartungs- und Reparaturmission des Weltraumteleskops gestartet. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon. An Bord befinden sich 7 Astronauten und eine große Menge hochempfindlicher Geräte, die das wissenschaftliche Arbeiten mit dem Hubble Space Telescope (HST) für die nächsten fünf Jahre sichern sollen. Während [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die US-Raumfähre ist heute abend, 20:02 Uhr MESZ, zur letzten Modernisierungs-, Wartungs- und Reparaturmission des Weltraumteleskops gestartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11052009224552_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="337" height="264"/><figcaption>
Die Atlantis hebt vom Startkomplex 39A in Cape Canaveral ab. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord befinden sich 7 Astronauten und eine große Menge hochempfindlicher Geräte, die das wissenschaftliche Arbeiten mit dem Hubble Space Telescope (HST) für die nächsten fünf Jahre sichern sollen. Während der Mission sind 5 Außenbordeinsätze von jeweils knapp 7 Stunden Dauer geplant, bei denen Betriebstechnik ausgetauscht, zwei wissenschaftliche Geräte erneuert und zwei weitere repariert werden sollen. Anschließend soll die Empfindlichkeit des Teleskops in einigen Bereichen um den Faktor 35 besser sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung der Atlantis besteht aus dem Kommandanten Scott Altman, dem Piloten Gregory Johnson und den Missionsspezialisten John Grunsfeld, Michael Massimino, Andrew Feustel, Michael Good sowie Megan McArthur. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11052009224552_small_2.jpg" alt="NASA" width="345" height="271"/><figcaption>
Hubble wird mit dem Shuttle-Manipulator in die Ladebucht gezogen. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzlast der Atlantis umfasst die neue Wide Field Camera 3 (WFC-3), den ebenfalls neuen Cosmic Origins Spectrograph (COS), Ersatzteile zur Reparatur der größtenteils nicht mehr einsatzfähigen Advanced Camera for Surveys (ACS) und des im Safe Mode befindlichen Space Telescope Imaging Spectrograph (STIS), zwei Battery Module Units (BMU) mit jeweils 3 neuen Nickel-Wasserstoff-Batterien, drei neue Rate Sensor Units mit je zwei Gyroskopen zur Lageregelung, 4 Thermalverkleidungen (New Outer Blanket Layers, NOBL), eine neue doppelte Control Unit/Science Data Formatter (CUSDF) ein Soft Capture and Rendezvous System (SCRS) sowie einen Fine Guidance Sensor (FGS). Zum Transport sind die Nutzlasten auf vier verschiedenen Gestellen befestigt: einem Flight Support System, einem Super Lightweight Interchangeable Carrier (SLIC), einem Multi-Use Lightweight Equipment Carrier (MULE) und einem Orbital Replacement Unit Carrier (ORUC). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Atlantis soll am 13. Mai das HST mit dem Shuttle-Manipulator einfangen und in der Nutzlastbucht verankern. Während der Außenbordarbeiten sollen dann so viele Einheiten wie möglich ausgetauscht und die defekten Geräte weitgehend repariert werden. Meist sind nur die Stromversorgungseinrichtungen außer Funktion. Da diese aber nicht zum Austausch vorgesehen sind, werden die Arbeiten teilweise sehr kompliziert und riskant. Ein Erfolg ist keineswegs garantiert. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11052009224552_small_3.jpg" alt="NASA" width="343" height="269"/><figcaption>
Hubble im Laderaum (STS 103) 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich soll ein Soft Capture Mechanism inklusive eines Navigationssystems (Relative Navigation System) an der Unterseite des Teleskops installiert werden, das es ermöglicht, in mehreren Jahren eine spezielle Antriebseinheit anzudocken, mit der Hubble zum Abschluss seiner Mission abgebremst und gezielt zum Absturz gebracht werden kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser fünften und letzten Service-Mission nach 1993, 1997, 1999 und 2002 soll das vor 19 Jahren gestartete Teleskop mindestens für die nächsten fünf Jahre fit gemacht werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum weiteren Verlauf der Mission lesen Sie auch unsere <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/sts-125-statusreports/" data-wpel-link="internal">täglichen Statusberichte</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5259.msg96600#msg96600" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 125 &#8211; Atlantis: Countdown und Start II (am Starttag)</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5434.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 125 &#8211; Atlantis: Mission &amp; Landung</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/atlantis-auf-dem-weg-zu-hubble/" data-wpel-link="internal">Atlantis auf dem Weg zu Hubble</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Atlantis-Start für 11. Mai geplant</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlantis-start-fuer-11-mai-geplant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 10:47:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Servicemission]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32342</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Flight Readiness Review zur Mission STS 125 hat gestern abend ergeben, dass das System zum Start bereit ist. Der angestrebte Startzeitpunkt ist nunmehr der 11. Mai, 20:01 Uhr MESZ. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Während der Mission STS 125 soll das seit 1990 im Einsatz befindliche Weltraumteleskop Hubble zum vierten und letzten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/atlantis-start-fuer-11-mai-geplant/" data-wpel-link="internal">Atlantis-Start für 11. Mai geplant</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Flight Readiness Review zur Mission STS 125 hat gestern abend ergeben, dass das System zum Start bereit ist. Der angestrebte Startzeitpunkt ist nunmehr der 11. Mai, 20:01 Uhr MESZ.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052009124702_small_1.jpg" alt="NASA" width="385" height="302"/><figcaption>
Gegenwärtig sind beide Shuttlerampen &#8222;belegt&#8220;. (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Mission STS 125 soll das seit 1990 im Einsatz befindliche Weltraumteleskop Hubble zum vierten und letzten Mal gewartet, repariert und aufgerüstet werden. Dazu sind für den 11-tägigen Flug mit siebenköpfiger Besatzung fünf Außenbordeinsätze geplant. Zuvor muss das Teleskop, dass sich auf einer vollkommen anderen Bahn als die Internationale Raumstation um die Erde bewegt, angesteuert und eingefangen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um im Falle eines irreparablen Defekts an der Atlantis deren Besatzung bergen zu können, steht auf Rampe 39B ein weiteres Shuttle bereit. Die Endeavour kann, falls erforderlich, innerhalb weniger Tage startklar gemacht werden. Die Atlantis war am 31. März zur Startrampe 39A gebracht worden, deren vorgesehene Nutzlast folgte am 19. April.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der vierten Hubble Service Mission werden mehrere Geräte repariert, andere durch modernisierte Nachfolger ersetzt. Auch Versorgungskomponenten des Satelliten werden erneuert. Zusätzlich soll ein Kopplungsmechanismus angebracht werden, der es ermöglicht, in mehreren Jahren eine spezielle Antriebseinheit anzudocken, mit der Hubble zum Abschluss seiner überaus erfolgreichen Mission abgebremst und gezielt zum Absturz gebracht werden soll. Damit möchte man weiteren Weltraummüll vermeiden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01052009124702_small_2.jpg" alt="NASA" width="383" height="301"/><figcaption>
Der Soft Capture Mechanism soll am Teleskop installiert werden. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hubble Space Telescope befindet sich in einer Höhe von etwa 550 Kilometern über der Erdoberfläche. Hier umlaufen besonders viele Schrottteile die Erde und bilden nicht nur für den Satelliten sondern auch für die Besatzung der Atlantis eine Gefahr. Deshalb möchte man deren Hubble-Mission möglichst kurz halten. Noch nicht endgültig entschieden wurde auch, ob die Bahn des HST noch einmal angehoben wird.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5259.msg95804#msg95804" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-125-Thread ab Ende des Flight Readiness Reviews</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Atlantis &#8211; 39A, Endeavour &#8211; 39B</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlantis-39a-endeavour-39b/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 17:54:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[Endeavour]]></category>
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		<category><![CDATA[Servicemission]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum wahrscheinlich letzten Mal in der Geschichte der Space Shuttles stehen in den nächsten Wochen zwei Raumfähren nebeneinander auf den Startkomplexen 39A und 39B. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Die Atlantis soll Mitte Mai zur vierten und letzten Service-Mission für das 1990 ins All gebrachte Hubble Space Telescope starten. Dabei sollen mehrere Instrumente [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Zum wahrscheinlich letzten Mal in der Geschichte der Space Shuttles stehen in den nächsten Wochen zwei Raumfähren nebeneinander auf den Startkomplexen 39A und 39B.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17042009195418_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="381" height="301"/><figcaption>
Die Endeavour auf dem Weg zur Startrampe 39B in Cape Canaveral. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Atlantis soll Mitte Mai zur vierten und letzten Service-Mission für das 1990 ins All gebrachte Hubble Space Telescope starten. Dabei sollen mehrere Instrumente ausgetauscht und andere repariert werden. Reparaturen betreffen auch verschiedene Geräte, die zum Betrieb des busgroßen Satelliten erforderlich sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da das Hubble Space Telescope die Erde auf einer Bahn mit einer Neigung von 28,5° umrundet, ist von dort aus die Internationale Raumstation für die Atlantis unerreichbar. Damit im Notfall schnell genug eine Rettungsmission gestartet werden kann, wurde die Endeavour heute vormittag auf den zweiten für Shuttle zur Verfügung stehenden Startkomplex 39B gefahren. Die Atlantis selbst steht bereits seit einigen Wochen auf 39A und wird auch von hier aus starten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls beim Start oder in der Umlaufbahn der Hitzeschutz der Raumfähre irreparabel beschädigt wird, startet die Endeavour innerhalb weniger Tage mit einer verkleinerten Mannschaft, nähert sich der Atlantis und würde mit Hilfe ihres Greifarms an der havarierten Fähre festmachen. Dann würden die Astronauten die Atlantis verlassen und mit der Endeavour zur Erde zurückkehren. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein entsprechendes Ereignis eintritt, das den Totalverlust der Atlantis bedeuten würde, wird mit etwa einem halben Prozent angegeben. Viele Faktoren spielen hier hinein, mittlerweile stärker als sonst auch das Problem des Weltraummülls durch havarierte, kollidierte oder abgeschossene Satelliten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17042009195418_small_2.jpg" alt="NASA" width="345" height="271"/><figcaption>
Endeavour und Atlantis nebeneinander (September 2008). 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Normalfall allerdings steht vor den Raumfahrern an Bord der Atlantis ein komplexes Programm auf dem Plan. Nach dem Einfangen und Verankern des HST in der Nutzlastbucht, werden zwei neue Instrumente, der Cosmic Origins Spectrograph COS und die Wide Field Camera 3 (WFC 3), eingebaut, ältere dafür entnommen. Jedes Instrument ist etwa so groß wie ein Kleinwagen. Außerdem werden Gyroskope zur Lageregelung, Batterien und ein Führungssensor getauscht. In der Advanced Camera for Surveys ACS und dem Space Telescope Imaging Spectrograph STIS werden dagegen nur defekte Teile ausgetauscht. Dazu müssen in STIS allein mehr als 100 Schrauben zunächst gelöst und später wieder eingesetzt und festgeschraubt werden. Mit den Raumfahrerhandschuhen ist dies eine außergewöhnlich knifflige Angelegenheit, die aber auf der Erde ausgiebig trainiert wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich kommt es auch zum Austausch einer Computereinheit, mit der Kommandos und Daten von und zu den wissenschaftlichen Instumenten übertragen werden. Ein Teil der Science Instrument Command and Data Handling Unit SIC&amp;DH war kurz vor dem ursprünglich für Oktober 2008 angesetzten Flug ausgefallen. Deshalb hatte man den Flug abgesagt, damit ein vorhandenes Ersatzgerät gründlich getestet und angepasst werden konnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den neuen bzw. reparierten Kameras und Spektrographen werden die Möglichkeiten des Hubble Space Telescopes noch einmal beträchtlich erweitert. Für weitere fünf Jahre können wir, wenn alles glatt geht, auf sensationelle neue Erkenntnisse hoffen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn alles glatt geht, wird die Endeavour nach der Landung der Atlantis von Rampe 39B nach 39A verlegt und dort Mitte Juni zur ISS starten. Starkomplex 39B wird dann endgültig für das Constellation-Programm umgebaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3804.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 125 Atlantis/Hubble: Vorbereitung die Zweite</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5259.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 125 Atlantis: Countdown &amp; Start die Zweite</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3809.msg94732#msg94732" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rollout der Endeavour im STS-127-Thread</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Neuer Termin für Hubble-Mission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neuer-termin-fuer-hubble-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 17:22:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Servicemission]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Termin für den zweiten Versuch der letzten Hubble-Reparatur-und-Modernisierungs-Mission wurde festgelegt. Es ist der 12. Mai 2009. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Im September wurde die lange geplante Service-Mission wegen des Ausfalls einer Datenaufbereitungseinheit an Bord des Weltraumteleskops relativ kurzfristig aufgeschoben. Seitdem haben Techniker an einem Ersatzgerät getüftelt. Im Frühjahr 2009 sollen die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein Termin für den zweiten Versuch der letzten Hubble-Reparatur-und-Modernisierungs-Mission wurde festgelegt. Es ist der 12. Mai 2009.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05122008182237_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="387" height="306"/><figcaption>
Die Atlantis wird nach zunächst abgesagtem Start zurückgerollt. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im September wurde die lange geplante Service-Mission wegen des Ausfalls einer Datenaufbereitungseinheit an Bord des Weltraumteleskops relativ kurzfristig aufgeschoben. Seitdem haben Techniker an einem Ersatzgerät getüftelt. Im Frühjahr 2009 sollen die Arbeiten am Science Instrument Caommand and Data Handling System abgeschlossen werden. Damit wird ein Flug zum Hubble Space Telescope ab Mai möglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">STS 125 ist eine auf 11 Tage geplante Mission der Raumfähre Atlantis, während der erhebliche Teile der Technik des Teleskops ausgetauscht werden sollen. Dazu gehören die Solarzellenpaneele, die Batterien, die Lageregelungsgyroskope und mehrere Instrumente. Die 1993 installierte Korrekturoptik wird dabei überflüssig, da jedes neue Instrument den Spiegelfehler selbstständig korrigiert. Mit der besten Ausrüstung könnte das in die Jahre gekommene Weltraumteleskop dann auch neue, bessere Ergebnisse liefern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung soll aus den Astronauten Scott Altman, Gregory Johnson, John Grunsfeld, Mike Massimino, Andrew Feustel, Michael Good und Megan McArthur bestehen. Mindestens fünf Ausstiege sind erforderlich, um alle anfallenden Arbeiten ausführen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3752.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 125 &#8211; Startvorbereitungen I</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Hubble-Panne zwingt NASA zu neuen Zeitplänen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hubble-panne-zwingt-nasa-zu-neuen-zeitplaenen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 22:24:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Science Data Formatter]]></category>
		<category><![CDATA[Servicemission]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Umschaltung der ausgefallenen Hubble-Datenübertragung auf das Reservesystem steht kurz bevor. Mit der Hubble-Wartungsmission verschiebt sich nun auch der Zeitplan für den Teststart des Prototypen Ares 1-X. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Space.com. Hubbles Datenstrom von seinen Instrumenten war am 27. September abgerissen, da ein dazu benötigtes Elektroniksystem, der Science Data Formatter, nach 18 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Umschaltung der ausgefallenen Hubble-Datenübertragung auf das Reservesystem steht kurz bevor. Mit der Hubble-Wartungsmission verschiebt sich nun auch der Zeitplan für den Teststart des Prototypen Ares 1-X.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Space.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/7994361nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/7994361nasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Weltraumteleskop Hubble im All &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Hubbles Datenstrom von seinen Instrumenten war am 27. September abgerissen, da ein dazu benötigtes Elektroniksystem, der <i>Science Data Formatter</i>, nach 18 Jahren Betrieb ausgefallen war (Raumfahrer.net <a href="https://www.raumfahrer.net/hubble-geraet-ausgefallen-servicemission-verschoben/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>). Zunächst hatte es so ausgesehen, als könne das Weltraumteleskop noch in derselben Woche durch die Inbetriebnahme eines Reservesystems wieder in vollen Betrieb gehen.  <br> Dieser Optimismus war leider verfrüht: Erst jetzt, fast drei Wochen später, schließen die Hubble-Ingenieure die notwendigen Untersuchungen und Vorbereitungen ab. Schwierig wird die Umschaltung dadurch, dass zusammen mit dem Formatierer auch die Kommunikationseinheiten von sechs wissenschaftlichen Instrumenten auf deren jeweilige Reservesysteme umgeschaltet werden müssen. Die Operation soll am Mittwoch eingeleitet werden; ihren Höhepunkt, die eigentliche Aktivierung des Reserve-Formatierersystems, wird sie dann erst nach einigen Stunden erreichen. Insgesamt soll die Aktion zwei Tage dauern, in denen rund um die Uhr gearbeitet wird, bis im Laufe des Freitags wieder der volle Strom wissenschaftlicher Daten einsetzen kann &#8211; wenn alles glatt geht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Art Whipple, einer der zuständigen Hubble-Manager der NASA, verglich die zu leistende Arbeit prinzipiell mit der Konfiguration von Routern für ein Netzwerk von Bürocomputern. Die eigentliche Aktivierung des Reserveformatierers soll nur einige Dutzend Befehle umfassen, während für das vorübergehende Herunterfahren und Neustarten von Hubble um die 200 Befehle benötigt werden sollen. Dass dafür ein Team von etwa 50 Ingenieuren und Flugkontrolleuren zwei Tage lang rund um die Uhr arbeiten muss, ist wahrscheinlich vielen sehr sorgfältigen Prüfungen und Tests geschuldet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten der jetzt zu aktivierenden Reservesysteme waren zuletzt vor dem Start von Hubble Ende der 1980er-Jahre getestet worden, haben jetzt also fast 20 Jahre im Weltraum hinter sich, ohne auch nur einmal eingeschaltet gewesen zu sein. Allerdings gibt es in der Geschichte der NASA allgemein gute Erfahrungen mit ähnlichen Fällen, und die US-Weltraumbehörde zeigt sich zuversichtlich, dass auch diese Reaktivierung gelingen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte sie doch fehlschlagen, würde das noch lange nicht das Ende der Mission Hubble bedeuten: Bei der Hubble-Wartungsmission müsste dann eben ein im Goddard-Raumfahrtzentrum noch vorhandener zweiter Formatierer mitgenommen und eingebaut werden. Bis dahin müsste Hubble noch nicht einmal vollständig in wissenschaftlicher Passivität verharren: Mit Hilfe eines Feinsteuerungssensors, der vom <i>Science Data Formatter</i> unabhängig ist, könnten zumindest noch so genannte astrometrische Studien durchgeführt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unabhängig vom Ergebnis der jetzigen Umschaltung plant die NASA, bei der kommenden Hubble-Wartungsmission den Goddard-Formatierer auf jeden Fall mitzunehmen und einzubauen, um die erwünschte Redundanz, also das mehrfache Vorhandensein missionskritischer Geräte wieder herzustellen. Extra wegen des Goddard-Formatierers wurde die Mission, die ursprünglich in diesen Tagen hätte starten sollen, um fast ein halbes Jahr verschoben, um das Gerät eingehend zu testen und seinen Einbau vorzubereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verschiebung der Hubble-Wartungsmission sorgt auch für Änderungen im Zeitplan eines anderen Projektes, nämlich der Mission <i>Ares 1-X</i>. Dabei handelt es sich um einen frühen Prototypen der Ares-1-Rakete, die Bestandteil des Space-Shuttle-Nachfolgerprogramms <i>Constellation</i> ist und auf dem jetzigen Feststoffbooster der Shuttles basiert. Ares 1-X soll von der bisherigen Shuttle-Startrampe 39B starten. Dazu muss die Rampe umgebaut werden und steht für Shuttle-Starts von da an nicht mehr zur Verfügung; die verbleibenden Shuttle-Starts müssen allesamt von Rampe 39A aus erfolgen. Für die meisten Shuttlemissionen, die zur ISS gehen, ist das weiter kein Problem &#8211; nur eben für die Hubble-Wartungsmission, die bekanntlich ein <i>zweites</i> Shuttle für eine eventuelle Rettungsmission erfordert und damit auch <i>zwei</i> shuttletaugliche Startrampen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA nimmt die Verschiebung von Ares 1-X aber gelassen und betont sogar deren Vorteile: Bestimmte Teile der neuen Rakete könnten nun von den Herstellerfirmen mit weniger Zeitdruck gefertigt und geliefert werden und dürften schon am Cape Canaveral zur Verfügung stehen, wenn der Rampenumbau erst startet, was wiederum für den Umbau selbst gewisse Vorteile habe. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hubble: Gerät ausgefallen, Servicemission verschoben!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hubble-geraet-ausgefallen-servicemission-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 10:26:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Servicemission]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsmodus]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31487</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kurz vor Beginn der aufwändigen Hubble-Servicemission ist ein wichtiges Gerät des Observatoriums ausgefallen, was die ohnehin komplexe Planung der nächsten Shuttleflüge komplett über den Haufen wirft. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now. Ursprünglich hätte die für Mitte Oktober 2008 geplante Hubble-Servicemission schon vor Jahren starten sollen, wurde aber im Nachklang der Columbia-Katastrophe 2003 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Kurz vor Beginn der aufwändigen Hubble-Servicemission ist ein wichtiges Gerät des Observatoriums ausgefallen, was die ohnehin komplexe Planung der nächsten Shuttleflüge komplett über den Haufen wirft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30092008122606_small_1.jpg" alt="NASA" width="460" height="297"/><figcaption>
 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich hätte die für Mitte Oktober 2008 geplante <i>Hubble</i>-Servicemission schon vor Jahren starten sollen, wurde aber im Nachklang der <i>Columbia</i>-Katastrophe 2003 vom damaligen NASA-Administrator Sean O´Keefe abgesagt und erst vom jetzigen Administrator Michael Griffin wieder auf´s Tapet gehoben. Jetzt zeigt sich, wie nötig diese Mission mittlerweile geworden ist: Ein wichtiger Subcomputer von <i>Hubble</i>ist just letzten Samstag ausgefallen und erzwingt jetzt, in den letzten Wochen vor dem geplanten Start, eine Verschiebung der lange erwarteten Servicemission um mehrere Monate. 
<br>
Bei dem ausgefallenen Teil handelt es sich um den Kanal A einer Elektronik namens <i>Control Unit/Science Data Formatter (CU/SDF)</i>, die wahrscheinlich dafür zuständig ist, Daten der wissenschaftlichen Instrumente für den Hauptcomputer aufzubereiten. Nach einigen vergeblichen Anstrengungen, diesen Kanal A neu zu starten, geht das <i>Hubble</i>-Team jetzt von einem Totalausfall aus und konzentriert sich darauf, den Reservekanal B in Betrieb zu nehmen. Das Weltraum-Observatorium als solches ist zwar nicht gefährdet, allerdings sind die wissenschaftlichen Instrumente als Konsequenz des Ausfalls vorläufig in einem Sicherheitsmodus &#8222;geparkt&#8220;.
<br>
Die Umschaltung des <i>Science Data Formatters</i> auf die Reserveeinheit ist insofern nicht ganz einfach, als er auch die Umschaltung verschiedener nachgeordneter Kommunikationseinheiten auf deren Reserveeinheiten nach sich zieht &#8211; darunter auch die der wissenschaftlichen Instrumente. Die meisten dieser Einheiten wurden zuletzt bei Bodentests in den späten 1980ern oder während der Inbetriebnahme von <i>Hubble</i> 1990 eingeschaltet und waren seither nicht mehr in Betrieb. Wenn alles glatt geht, sollte die Umschaltung aber Ende dieser Woche vollzogen und das Observatorium wieder im Normalbetrieb sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wird nun aus der <i>Hubble</i>-Servicemission? Theoretisch könnte man sie so starten wie geplant und ohne jede Änderung ablaufen lassen. Allerdings möchten NASA und ESA natürlich, <i>wenn</i> sie sich schon die Mühe der Servicemission mit fünf Weltraumausstiegen und einem bereit stehenden Rettungsshuttle machen, das Observatorium auch noch mindestens die nächsten fünf, wenn nicht zehn Jahre in Betrieb halten. Und da wäre es geradezu fahrlässig, den wichtigen <i>Science Data Formatter</i>, der über keine weitere Reserveeinheit mehr verfügt, nicht auch gleich auszutauschen, um die bewährte Redundanz wieder herzustellen. Daher war bei der NASA die Entscheidung schnell gefallen, die Servicemission zu verschieben, um auf die Bereitstellung des Ersatzteils zu warten. NASA-Funktionäre haben schon betont, bei allem Unglück mit diesem neuen Ausfall auch Glück gehabt zu haben. So sagte etwa Ed Weiler, stellvertretender Administrator für Weltraumwissenschaften: &#8222;Stellen Sie sich vor, dieser Ausfall wäre zwei Wochen <i>nach</i> der Servicemission passiert. Wir hätten dann gleich mehrere nichtredundante Stellen im System gehabt. Wir hätten <i>Hubble</i> innerhalb von 6, 12, 18 Monaten verlieren können. Also, wenn dies schon passieren musste, hätte es zu keinem besseren Zeitpunkt passieren können.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Ersatzteil steht glücklicherweise noch zur Verfügung. Ein solcher Formatter ist eine halbmetergroße Elektronikbox von etwa 61 Kilogramm Masse. Sie zu <i>Hubble</i> zu bringen und zu montieren, ist kein Problem für das Shuttle und kann wahrscheinlich ohne zusätzlichen Weltraumaustieg im Zeitplan untergebracht werden. Allerdings muss die Box erst noch eingehend auf Funktion getestet und für flugtauglich qualifiziert werden. Dies dauert Monate und daher kann die Servicemission nun erst im Januar oder Februar stattfinden &#8211; frühestens. Denn weitere Zwänge sprechen durchaus dafür, dass sich die Mission noch ein paar weitere Monate verschieben könnte.</p>



<p>Da die Mission nun fürs erste abgeblasen ist, wird als Nächstes die <i>Atlantis</i> von der Startrampe 39A zurück ins VAB transportiert und statt dessen die <i>Endeavour</i> von 39B nach 39A gefahren, um für ihren nächsten planmäßigen Start zur ISS vorbereitet zu werden. Dies ist erforderlich, weil Rampe 39B seit einiger Zeit für den ersten Teststart des Shuttle-Nachfolgers <i>Ares</i> umgebaut wird. Ein Shuttle kann von 39B zwar noch starten, aber der bisherige <i>Payload Processing Room</i> steht nicht mehr zur Verfügung.</p>



<p>Weitere Informationen zu der durcheinandergewürfelten Planung der nächsten Shuttlestarts erhalten Sie im Laufe des Dienstags in unserem aktuellen <a href="https://www.raumfahrer.net/category/raumfahrt/astronautische_raumfahrt/raumstationen/iss/" boundary="true" data-wpel-link="internal">ISS Weekly Report</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">     </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hubble-geraet-ausgefallen-servicemission-verschoben/" data-wpel-link="internal">Hubble: Gerät ausgefallen, Servicemission verschoben!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>Hubble-Flug wird wahrscheinlich verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hubble-flug-wird-wahrscheinlich-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 16:43:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
		<category><![CDATA[Servicemission]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Wirbelsturm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Start des Space Shuttle Atlantis zu einem Wartungsflug für das Weltraumteleskop Hubble &#8211; zurzeit noch für den 10. Oktober geplant &#8211; wird aller Voraussicht nach um einige Tage verschoben werden. Die Besatzungsmitglieder der Mission befinden sich derweil am Kennedy Space Center, um sich mit den Notfallprozeduren vertraut zu machen und eine Countdown-Simulation zu absolvieren. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Start des Space Shuttle Atlantis zu einem Wartungsflug für das Weltraumteleskop Hubble &#8211; zurzeit noch für den 10. Oktober geplant &#8211; wird aller Voraussicht nach um einige Tage verschoben werden. Die Besatzungsmitglieder der Mission befinden sich derweil am Kennedy Space Center, um sich mit den Notfallprozeduren vertraut zu machen und eine Countdown-Simulation zu absolvieren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von christianbewermeyer. Quelle: NASA/Spaceflight Now.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Faktoren behindern zurzeit die Startvorbereitungen, so dass sich der Start um zwei oder mehr Tage verzögern könnte. So war das Johnson Space Center in Houston <a href="https://www.raumfahrer.net/mission-control-vielleicht-vom-schlimmsten-verschont/" data-wpel-link="internal">wegen des Hurrikans Ike für eine Woche geschlossen</a>, wodurch der Trainingsplan der Crew durcheinander gewirbelt wurde. Außerdem gab es Probleme bei den Arbeiten an der Nutzlast &#8211; wissenschaftliche Instrumente, Batterien und andere Hardware für das Hubble-Teleskop -, wodurch sie erst heute in den Laderaum der Raumfähre verladen werden kann. Das Shuttle-Management will Ende der Woche über die Situation beraten und eine Empfehlung bezüglich des Startdatums machen. 
<br>
 
   
Die Astronauten flogen währenddessen nach Florida, um am sogenannten <i>Terminal Countdown Demonstration Test</i> teilzunehmen, dessen Höhepunkt eine Countdown-Übung am Donnerstag sein wird. </p>
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		<title>Neue Starttermine für Atlantis und Endeavour</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neue-starttermine-fuer-atlantis-und-endeavour/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 18:37:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Servicemission]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Soeben hat die NASA neue Termine für die Starts der Missionen STS 125 zum Hubble Space Telescope und STS 126 zur Internationalen Raumstation bekannt gegeben. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Demnach soll die letzte Hubble-Service-Mission der Atlantis am 10. Oktober, um 4:33 Uhr WZ (6:33 Uhr MESZ) starten. Geplant ist eine Dauer von [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Soeben hat die NASA neue Termine für die Starts der Missionen STS 125 zum Hubble Space Telescope und STS 126 zur Internationalen Raumstation bekannt gegeben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Demnach soll die letzte Hubble-Service-Mission der <i>Atlantis</i> am 10. Oktober, um 4:33 Uhr WZ (6:33 Uhr MESZ) starten. Geplant ist eine Dauer von 11 Tagen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <i>Endeavour </i>soll dagegen am 13. November um 1:43 Uhr WZ (2:43 Uhr MEZ) abheben. Nach Ortszeit ist dies noch der 12. November. Ziel der Raumfähre wird die <i>Internationale Raumstation</i> sein, die sie mit einer Vielzahl von Ausrüstungsgegenständen beliefert. Dazu werden 16 Racks im Multi-Purpose Logistics Modul <i>Leonardo</i> gefüllt sein, die größte derartige Lieferung bisher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vier der Racks sind wiederverwendbare Stauraum-Plattformen (Resupply Stowage Platforms), zwei enthalten je eine Wasseraufbereitungsanlage, ein Rack enthält eine kleine Küche, ein weiteres ein Laufband. Ergänzt wird die Fracht durch ein Rack mit einer integrierten Brennkammer (für Experimente), eine neue Toilette, 3 Schlafkabinen (Crew Quarters) und drei wiederverwendbare Frachtregale. Letztere und die wiederverwendbaren Plattformen werden nur zur Lagerung von Stückgut benötigt und kehren mit der Endeavour auf die Erde zurück. </p>
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		<item>
		<title>Hubble-Servicemission: Startdatum festgelegt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hubble-servicemission-startdatum-festgelegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jun 2007 13:42:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Missionsplanung]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Servicemission]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Termin für den Start der fünften und letzten Service-Mission zum Weltraumteleskop Hubble ist auf den 10. September 2008 festgelegt worden. Die Wartungsmission SM4 ist Voraussetzung für den weiteren Betrieb des Teleskops bis zum Jahr 2013. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: ESA. Nach dem Columbia-Unglück im Februar 2003 stand diese lange geplante letzte Service-Mission [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Termin für den Start der fünften und letzten Service-Mission zum Weltraumteleskop <i>Hubble</i> ist auf den 10. September 2008 festgelegt worden. Die Wartungsmission SM4 ist Voraussetzung für den weiteren Betrieb des Teleskops bis zum Jahr 2013.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Stein</a>. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23062007154217_small_1.jpg" alt="None" width="400" height="264"/><figcaption>
Das Weltraumteleskop 
<i>Hubble</i>
.
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Nach dem </i><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/STS-107" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><i>Columbia</i>-Unglück</a> im Februar 2003 stand diese lange geplante letzte Service-Mission mehrmals auf der Kippe: Die NASA-Verantwortlichen wollten die Anzahl der Shuttle-Flüge bis zur Außerdienststellung der gesamten Raumfähren-Flotte im Jahr 2010 so gering wie möglich halten, um sowohl die enormen Kosten des Shuttle-Programms als auch das damit verbundene Risiko auf das absolut notwendige Maß zu beschränken. Monatelang sah es daher so aus, als würden die amerikanischen Raumfähren nur noch Missionen zur Internationalen Raumstation (ISS) fliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst unter der Regie des im Frühjahr 2005 ernannten NASA-Direktors Michael Griffin keimte wieder Hoffnung auf, die Einsatzdauer des erfolgreichen amerikanisch-europäischen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hubble-Weltraumteleskop" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Weltraumteleskops <i>Hubble</i></a> durch eine letzte Service-Mission noch einmal verlängern zu können. Immerhin sind bereits mehr als fünf Jahre vergangen, seit im März 2002 im Rahmen der <a href="https://www.raumfahrer.net/sts-109-hubble-service-mission-sm3b/" data-wpel-link="internal">Service-Mission SM3B</a> letztmalig ausgefallene Komponenten des Teleskops ausgewechselt und leistungsfähigere Beobachtungsinstrumente eingebaut worden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch spätestens mit der nun erfolgten Veröffentlichung des konkreten Starttermins für die &#8222;Service-Mission SM4&#8220; stehen die Zeichen endgültig auf grün. Im September nächsten Jahres wird eine siebenköpfige Mannschaft an Bord des Orbiters <i>Atlantis</i> das schon leicht betagte Weltraumteleskop noch einmal warten, so dass eine weitere Nutzung bis 2013 realistisch erscheint. Um das Risiko für die &#8222;Weltraum-Mechaniker&#8220; so weit wie möglich zu minimieren, wird mit der <i>Endeavour</i> eine zweite Raumfähre während der Service-Mission einsatzbereit gehalten, da die <i>Atlantis</i> von der <i>Hubble</i>-Umlaufbahn aus im Falle ernsthafter Schwierigkeiten die ISS nicht erreichen können wird. Sollte sich also während der Mission herausstellen, dass eine Rückkehr zur Erde für die <i>Atlantis</i> wegen schwerer Beschädigungen des Hitzeschutzschildes nicht möglich ist, wird das Schwesterschiff <i>Endeavour</i> zu einer Rettungsmission aufbrechen und die <i>Atlantis</i>-Crew zur Erde zurückholen.
<br>
Der nun ausgewählte Starttermin wurde nach monatelangen Analysen so festgelegt, dass sich die Service-Mission möglichst reibungslos in die kommenden ISS-Aufbauflüge einfügt. Im Rahmen der geplanten Service-Mission sind fünf &#8222;Weltraumspaziergänge&#8220; geplant, die angesichts der dabei zu erledigenden Aufgaben allerdings doch eher als handfeste Arbeitseinsätze zu bezeichnen sind: Neben der Installation von zwei neuen Beobachtungsinstrumenten steht der Austausch verschiedener weiterer Komponenten auf dem Programm der sieben Shuttle-Astronauten.        
</p>
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		<title>Neuer NASA-Administrator öffnet Tür zur Rettung von Hubble</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neuer-nasa-administrator-oeffnet-tuer-zur-rettung-von-hubble/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2005 18:15:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Servicemission]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Michael Griffin, der designierte neue NASA-Administrator, hat sich unter anderem dafür ausgesprochen, das Hubble-Teleskop mit einer Space-Shuttle-Mission zu retten. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now. Am Dienstag sprach sich Michael Griffin bei einer Anhörung des US-Senats dafür aus, die ISS zu vollenden und die Entwicklungszeit für den Shuttle-Ersatz CEV (Crew Exploration Vehicle) zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Michael Griffin, der designierte neue NASA-Administrator, hat sich unter anderem dafür ausgesprochen, das Hubble-Teleskop mit einer Space-Shuttle-Mission zu retten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13042005201538_small_1.jpg" alt="None" width="307" height="297"/><figcaption>
Michael Griffin bei der Senats-Anhörung
<br>
(Bild: NASA-TV/Spaceflight Now)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Dienstag sprach sich Michael Griffin bei einer Anhörung des US-Senats dafür aus, die ISS zu vollenden und die Entwicklungszeit für den Shuttle-Ersatz CEV (<i>Crew Exploration Vehicle</i>) zu verkürzen. Ferner regte er an, die Möglichkeit einer Reparaturmission für das alternde Weltraumteleskop Hubble neu zu überdenken.
<br>
Sean O&#8217;Keefe, der bisherige NASA-Administrator, hatte die eingeplante letzte Shuttle-Wartungs- und Reparaturmission im Januar 2004 gestoppt, weil sie zu riskant sei. Denn im Falle einer neuerlichen Beschädigung des Shuttles beim Start, wie 2003 beim Columbia-Absturz, könne sich die Crew nicht zur ISS retten, allein schon aus Treibstoffgründen. Hubble und die ISS kreisen in stark unterschiedlichen Höhen um die Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">O&#8217;Keefes Entscheidung löste damals einen Proteststurm aus. Die Kritiker argumentierten unter anderem, dass das &#8222;Columbia-Problem&#8220; ja nun weitgehend behoben sei und dass die immerhin 28 verbleibenden &#8211; und bereits genehmigten &#8211; Shuttle-Flüge zur ISS bestimmt ein größeres Risiko für die Astronauten darstellten als der eine Wartungsflug zum Hubble.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Später favorisierte O&#8217;Keefe eine robotische Reparaturmission, an der auch durchaus schon einige Zeit entwickelt wurde. Ein Bewertungskommittee unabhängiger Experten äußerte sich allerdings dahingehend, dass eine solche Mission nicht nur zu teuer und zu riskant sei. Schließlich ist das Teleskop nicht für unbemannte Wartung konstruiert, und wenn man dies nun trotzdem versuche, könne die verbleibende Entwicklung des Reparaturroboters so lange dauern, dass dieser für Hubble womöglich schon zu spät käme. Mit ersten ernsthaften Beeinträchtigungen des 15 Jahre alten Weltraumteleskops rechnet man im ungünstigen Fall schon in zwei Jahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Michael Griffin stößt nun die Tür zu einer Hubble-Wartungsmission wieder ein Stück weit auf. Der Physiker und Raketenspezialist, der in den 1990er-Jahren bereits einmal in leitender Position für die NASA arbeitete, saß bis zu seiner Ernennung dem Bewertungskommittee der robotischen Wartungsmission vor und kennt sich daher mit der Materie aus. Er sagte nun, er würde es vorziehen, entweder die bemannte Wartungsmission durchzuführen wie schon immer geplant oder aber nur eine einfache robotische Mission zu planen, die lediglich den geplanten Absturz des Teleskops sicher stellen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Griffin äußerte Verständnis für die damalige Entscheidung, die Wartungsmission zu stoppen. Sie sei schließlich unter dem unmittelbaren Eindruck der Columbia-Katastrophe gefallen. Seitdem seien die Shuttles aber erheblich überarbeitet worden &#8211; man habe es gar mit einem teilweise neuen Raumfahrzeug zu tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als seine erste Priorität bezeichnete Griffin das &#8222;Return to Flight&#8220;-Programm der NASA, also anders ausgedrückt: Die Shuttles wieder in den Weltraum zu bekommen. Als langfristigere Ziele nannte er die Mond-Mars-Initiative von US-Präsident Bush, die er voll unterstütze, und die Entwicklung des Shuttle-Nachfolgers. Er erinnerte an die Leistung der NASA der 1960er-Jahre, die <i>Gemini</i>-Kapseln in drei Jahren und die komplexeren <i>Apollo</i>-Kapseln in sechs Jahren entwickelt zu haben und meinte, es könne nicht angehen, für die Entwicklung eines neuen Raumfahrzeugs bis 2014 zu brauchen, zumal man ja mittlerweile nun wirklich wisse, &#8222;wie es geht&#8220;.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>NASA-Budgetentwurf für 2006 vorgestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-budgetentwurf-fuer-2006-vorgestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2005 23:26:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Mondmission]]></category>
		<category><![CDATA[Servicemission]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bush-Regierung hat heute ihren Haushaltentwurf für das nächste Jahr veröffentlicht. Darin enthalten: Eine Erhöhung des NASA-Budgets, allerdings in geringerem Umfang als erhofft. Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: spacetoday.net. Nach dem Budgetentwurf für das Haushaltsjahr 2006 ersucht Präsident Bush den Kongress um 16,45 Milliarden Dollar für die NASA, eine Erhöhung um 2,4 Prozent gegenüber [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-budgetentwurf-fuer-2006-vorgestellt/" data-wpel-link="internal">NASA-Budgetentwurf für 2006 vorgestellt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Bush-Regierung hat heute ihren Haushaltentwurf für das nächste Jahr veröffentlicht. Darin enthalten: Eine Erhöhung des NASA-Budgets, allerdings in geringerem Umfang als erhofft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: spacetoday.net.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Budgetentwurf für das Haushaltsjahr 2006 ersucht Präsident Bush den Kongress um 16,45 Milliarden Dollar für die NASA, eine Erhöhung um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.     Dem Rotstift zum Opfer gefallen sind unter anderem die <i>Jupiter Icy Moons Orbiter</i> (JIMO)-Mission, sowie eine Wartungs- und Reperaturmission zum alternden Hubble-Weltraumteleskop.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Hubble-Servicemission hätte nach verschiedenen Schätzungen die gewaltige Summe von 1-2 Milliarden Dollar gekostet und das Ende des Beobachtungssatelliten nur um eine relativ kurze Zeitspanne hinausgeschoben. Für eine Robotermission wäre zudem die Zeit knapp geworden, da das Teleskop wohl nur noch ein paar Jahre funktionsfähig sein wird. Gegen eine Wartungsmission mit dem Space Shuttle sprachen Erwägungen hinsichtlich der Sicherheit der Besatzung, die seit der Columbia-Katastrophe die Planungen dominieren.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA soll nun lediglich ein kleines Modul entwickeln, mit dem Hubble sicher aus seiner Umlaufbahn in den Ozean gesteuert werden kann.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für JIMO, die Flagschiff-Mission von <i>Project Prometheus</i>, einem groß angelegten Programm zur Nutzbarmachung der Kernenergie im Weltraum, sind keinerlei Gelder vorgesehen, was faktisch das Ende für die Mission bedeutet. Allerdings wird <i>Project Prometheus</i> weiterlaufen und eine weniger ehrgeizige (und weniger kostspielige) Mission wird JIMO ersetzen.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022005002625_small_1.jpg" alt="None" width="444" height="299"/><figcaption>
Die Darstellung verdeutlicht die Kürzungen gegenüber dem ursprünglichen Budgetentwurf von 2004 sowie den postitiven Effekt, den die VSE auf das NASA-Budget hat (Quelle: Budgetdokument) 
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sogar Projekte, die mit Bushs <i>Vision for Space Exploration</i> (VSE), welche das zentrale Langzeitvorhaben der NASA darstellt, in Zusammenhang stehen, müssen 2006 mit weniger Geld auskommen, als ursprünglich geplant. Dennoch reichen die Mittel nach Angaben von NASA-Mitarbeitern aus, um einen orbitalen Testflug eines Prototypen des <i>Crew Exploration Vehicle</i> (CEV) im Jahr 2008 zu ermöglichen. Dieses Raumfahrzeug stellt ein zentrales Element der VSE dar. Es soll die <i>Space Shuttles</i> ablösen und im nächsten Jahrzehnt eine wichtige Rolle bei bemannten Mondmissionen spielen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem Budgetentwurf trägt die Bush-Regierung den harten Realitäten des US-Haushalts Rechnung. Das Defizit ist in schwindelerregende Höhen gestiegen und soll durch Sparmaßnahmen langsam wieder zurückgefahren werden. Dass auch die NASA davon nicht ausgenommen ist, sollte nicht überraschen. Immerhin ist sie, anders als die meisten Regierungsbehörden, nicht von echten Kürzungen betroffen; das NASA-Budget ist wie gesagt gegenüber 2005 gesteigen, nur eben nicht im erhofften Umfang: Als Bush die VSE im Januar 2004 verkündete, waren für die ersten drei Jahre Budgetsteigerungen von jeweils 5 Prozent vorgesehen. Für 2005 hat es eine solche Erhöhung tatsächlich gegeben, doch die restlichen werden, der aktuelle Budgetentwurf zeigt es deutlich, weniger großzügig ausfallen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch scheint die NASA entschlossen, den Auftrag des Präsidenten, erneut Menschen zum Mond zu schicken und auch für bemannte Mars-Expeditionen Vorarbeit zu leisten, in die Tat umsetzen zu wollen. Notfalls werden dafür andere Aufgabenbereiche der Behörde Opfer bringen müssen, etwa die Luftfahrt-Forschung oder die Erdbeobachtung.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu passt, dass man bei der NASA derzeit laut über die Schließung von mindestens einem NASA-Forschungszentrum nachdenkt, um Geld zu sparen. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-budgetentwurf-fuer-2006-vorgestellt/" data-wpel-link="internal">NASA-Budgetentwurf für 2006 vorgestellt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fortschritte bei der Hubble-Wartungsmission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fortschritte-bei-der-hubble-wartungsmission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Oct 2004 08:58:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Deorbit]]></category>
		<category><![CDATA[Robotersteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Servicemission]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29436</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der unbemannte Wartungseinsatz nimmt, so scheint es, seinen Lauf. Konzepte werden entworfen, Verträge werden geschlossen&#8230; Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: AviationNow.com. Die NASA erbittet Meinungen aus der Raumfahrt-Industrie zu ihren Konzept-Anforderungen zu dem aufwändigen Videokamera-System für die unbemannte Hubble-Wartungs- und De-Orbit-Mission (HRSDM, Hubble Robotic Servicing and De-Orbiting Mission). Lieferfähig sein soll das Videosystem im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/fortschritte-bei-der-hubble-wartungsmission/" data-wpel-link="internal">Fortschritte bei der Hubble-Wartungsmission</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der unbemannte Wartungseinsatz nimmt, so scheint es, seinen Lauf. Konzepte werden entworfen, Verträge werden geschlossen&#8230;</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: AviationNow.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA erbittet Meinungen aus der Raumfahrt-Industrie zu ihren Konzept-Anforderungen zu dem aufwändigen Videokamera-System für die unbemannte Hubble-Wartungs- und De-Orbit-Mission (<i>HRSDM</i>, Hubble Robotic Servicing and De-Orbiting Mission).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102004105807_small_1.jpg" alt="None" width="435" height="288"/><figcaption>
Das 
<i>Hubble</i>
-Teleskop in seinem Orbit über der Erde (Bild: NASA/GSFC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Lieferfähig sein soll das Videosystem im Juli 2006, während der Start von <i>HRSDM</i> im Dezember 2007 sein soll. Das Videokamera-System soll an der Außenseite des Roboterfahrzeugs angebracht werden. Es soll es den Operateuren am Boden ermöglichen, das Orbit-Rendezvous mit <i>Hubble</i> zu überwachen und den zweiarmigen Roboter zu steuern, der das Teleskop mit neuen Akkumulatoren, Gyroskopen und Instrumenten ausstatten soll. Die Bilder von den Kameras könnten natürlich auch den Medien zur Verfügung gestellt werden, sagte NASA-Sprecherin Susan Hendrix.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem Konzeptentwurf vom 14. Oktober fordert die NASA von ihrem zukünftigen Vertragsparter, dass das Videosystem etwa 30 weltraumtaugliche Kameras mit niedriger Auflösung, fünf Kameras mit hoher Auflösung und ein Kompressions- und Multiplexer-System mit vier Hochauflösungs-Video- und Standbild-Kanälen umfassen soll. Der Vertragspartner hat darüber hinaus eine adäquate Beleuchtungsanlage bereit zu stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <i>HRSDM</i>-Fahrzeug soll aus drei Hauptkomponenten bestehen: Ein De-Orbit-Modul, ein Austauscher-Modul, das vom Goddard-Raumfahrtzentrum gebaut wird und die Austauschteile mit sich führt, und der zweiarmige Präzisionsroboter. Lockheed Martin erhielt bereits letzten Monat den Hauptvertrag über ein Volumen von 330 Millionen Dollar. Die kanadische Firma MD Robotics wird den Roboter bauen und einen gut 6 Meter langen Greifarm, mit dem die Wartungssonde <i>Hubble</i> greifen und so lange fixieren soll, wie die beiden Raumfahrzeuge in einem gemeinsamen Orbit um die Erde kreisen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102004105807_small_2.jpg" alt="None" width="319" height="231"/><figcaption>
Bild vom letzten 
<i>Hubble</i>
-Wartungseinsatz (Bild: NASA/GSFC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die Wartung abgeschlossen ist, wird sich das Austauscher-Modul von <i>Hubble</i> lösen und in der Erdatmosphäre verglühen. Das De-Orbit-Modul wird hingegen an <i>Hubble</i> angedockt bleiben. Sein Einsatz kommt erst Jahre später, wenn <i>Hubble</i> nicht mehr einsatzfähig ist. Dann wird es dazu dienen, das Weltraumteleskop kontrolliert zum Absturz zu bringen, ähnlich wie im März 2001 die Russen ihre legendäre Raumstation <a href="https://www.raumfahrer.net/raumstation-mir/" data-wpel-link="internal">MIR</a> mit einer letzten <i>Progress</i>-Kapsel vom Himmel holten. <i>Hubble</i>, das immerhin die Ausmaße eines großen Schulbusses hat, überfliegt in seinem Orbit viele bewohnte Gebiete und verfügt bisher über kein eigenes Antriebssystem, so dass die NASA im Fall eines unkontrollierten Absturzes Gefahr für Leib und Leben von Menschen befürchtet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102004105807_small_3.jpg" alt="None" width="325" height="209"/><figcaption>
Bild vom letzten 
<i>Hubble</i>
-Wartungseinsatz (Bild: NASA/GSFC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Hubble</i> ist per Space Shuttle bisher viermal gewartet worden. Eine fünfte derartige Wartungsmission war ursprünglich für Anfang 2004 geplant. Unter dem Eindruck des Columbia-Absturzes favorisiert die NASA aber nun eine unbemannte Lösung, da ihr das Risiko für die Astronauten zu hoch ist. Hendrix sagte, dass man mit einer endgültigen Entscheidung über die unbemannte Robotmission während der kritischen Entwurfsprüfung im nächsten August oder September rechnet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102004105807_small_4.jpg" alt="None" width="316" height="320"/><figcaption>
Ein 
<i>Hubble</i>
-Bild vom Cone-Nebel, der anmutet wie der Kopf eines Ungeheuers (Bild: NASA/ACS Science Team)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Erschwert wird eine unbemannte Wartung dadurch, dass <i>Hubble</i> ursprünglich für Wartung durch Astronauten, also <i>Menschen</i> konzipiert und gebaut wurde, so dass der zukünftige Roboter zu solch unscheinbaren und doch diffizilen  Dingen in der Lage sein müsste, wie Schrauben zu lösen und wieder festzudrehen, Kabellaschen aufzubiegen und wieder zusammen zu drücken &#8211; alles Dinge, die jeder Kfz-Mechaniker in einer Hinterhofwerkstatt &#8222;mit links&#8220; erledigt, ohne auch nur darüber nachdenken zu müssen, während sie die Konstrukteure des Roboters mit Sicherheit allerhand Gehirnschmalz kosten wird. Allerdings soll es in den letzten Jahren soviel Fortschritt in der Robotik gegeben haben, dass die NASA und ihre Auftragnehmer es sich offensichtlich tatsächlich zutrauen, das Wagnis einzugehen.</p>
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		<title>Wann endet Hubble?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wann-endet-hubble/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2004 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>
		<category><![CDATA[Servicemission]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrograf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gilt als sicher, dass es keine Space Shuttle Mission geben wird, um die Lebensdauer des Weltraumteleskops zu verlängern. Aber was ist mit unbemannten oder robotischen Missionen? Diese Diskussion ist noch im Gang. Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: SpaceDaily. NASA Chef Sean O’Keefe hat sich ausdrücklich gegen eine bemannte Reparaturmission ausgesprochen, da ein Space [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Es gilt als  sicher, dass es keine <i>Space Shuttle</i> Mission geben wird, um die Lebensdauer des Weltraumteleskops zu verlängern. Aber was ist mit unbemannten oder robotischen Missionen? Diese Diskussion ist noch im Gang.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: SpaceDaily.</p>



<p class="wp-block-paragraph">NASA Chef  Sean O’Keefe hat sich ausdrücklich gegen eine bemannte Reparaturmission ausgesprochen, da  ein <i>Space Shuttle</i> im Falle einer Beschädigung des Hitzeschildes wie beim Columbia Unglück nicht in der Lage wäre, die  Internationale Raumstation ISS zu erreichen. Die Entfernung zwischen dem Hubble Teleskop und der ISS ist dazu zu gross. Auch die Bereitstellung eines zweiten Shuttles für Rettungsmissionen ist bei einer Flotte von nur drei Schiffen zu kostspielig.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082004150000_small_1.jpg" alt="None" width="310" height="200"/><figcaption>
Das Weltraumteleskop Hubble (Quelle: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die von  Sean O’Keefe bevorzugte Alternative ist eine robotische Mission, die angeblich wenig zusätzliche Kosten verursachen würde. Zum einen muss zumindest eine weitere Rakete zum Hubble Teleskop geflogen werden, um einen kontrollierten und für Erdlinge ungefährlichen Absturz des Teleskops einleiten zu können. Zum anderen würden Roboter auch für die zukünftigen Mond- und Marsmissionen des NASA benötigt, so dass die Kosten nicht allein für die Hubble Mission anfallen würden. Der Vorschlag von O’Keefe lautet, die Rakete mit einem Roboter auszustatten, der die notwendigen Reparaturarbeiten ausführt.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem ist, dass die erforderlichen Reparaturen teilweise sehr komplex sind. Die Energieversorgung des Teleskops könnte mit einer automatischen Mission sichergestellt werden, indem das neuie Segment mit eigenen Sonnensegeln ausgestattet wird. Der Austausch der Gyroskope, die für die Ausrichtung des Teleskops im All notwendig sind, ist schon schwieriger. Am kompliziertesten ist aber der Einbau verbesserter wissenschaftlicher Instrumente, die nach über zehn Jahren Hubble Betrieb nun notwendig sind. Konzipiert wurden die Geräte aber für den Einbau durch Astronauten, die in der Lage sind einzelne Drähte zusammenzuschliessen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommt das Problem der Zeitverzögerung von etwa zwei Sekunden, wenn ein von der Erde aus gesteuerter Roboter diese Aufgaben an einem Gerät durchführen soll, das mit hoher Geschwindigkeit über der Erde kreist. All dies sind bislang ungelöste technische Schwierigkeiten.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt andere Alternativen, deren Attraktivität deutlich wird wenn man die Kosten genauer betrachtet. Die  von O’Keefe vorgeschlagene Service Mission schlägt mit mindestens 1,6 Milliarden Dollar zu Buche. Seit das Hubble Teleskop in den Achtziger Jahren gebaut wurde, hat es viele Fortschritte und dadurch auch eine Senkung von Herstellungskosten gegeben. Ein Weltraumteleskop das leistungsfähiger ist als Hubble, wird von der NASA selbst mit 670 Millionen Dollar veranschlagt. Das europäische Infrarotteleskop Herschel, geplanter Start 2007, hat nur ein Drittel des Gewichts von Hubble, trägt drei Instrumente und einen Spiegel der doppelt so breit ist wie der von Hubble. Das ganze für etwa eine Milliarde Dollar.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts dieser Fakten wird es immer schwieriger, eine lebensverlängernde Mission für das alternde Teleskop zu rechtfertigen. Hinzu kommt dass am 3. August ein weiteres Gerät, der Space Telelsope Imaging Spectrograph, ausgefallen ist. Mit diesem Gerät konnten Aufnahmen im ultravioletten Licht gemacht werden.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt würde eine Service Mission die Lebensdauer von Hubble um etwa dreieinhalb Jahre verlängern, spätestens dann wird ein Nachfolger benötigt.  </p>
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