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	<title>SiMaG &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>SiMaG &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>SiMaG: Hauptwerk von Simon Marius neu aufgelegt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/simag-hauptwerk-von-simon-marius-neu-aufgelegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2024 09:26:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Hofastronomen. Eine Pressemitteilung der Simon Marius Gesellschaft (SiMaG) e.V.. Quelle: SiMaG e.V. 5. April 2024. 5. April 2024 &#8211; Die Entdeckung der Jupitermonde im Januar 1610 offenbarte erstmals Himmelskörper, die sich nicht unmittelbar um die Erde drehen und konnten als Argument für das heliozentrische Weltmodell gesehen werden. Zeitgleich und unabhängig [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Hofastronomen. Eine Pressemitteilung der Simon Marius Gesellschaft (SiMaG) e.V..</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: SiMaG e.V. 5. April 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. April 2024 &#8211; Die Entdeckung der Jupitermonde im Januar 1610 offenbarte erstmals Himmelskörper, die sich nicht unmittelbar um die Erde drehen und konnten als Argument für das heliozentrische Weltmodell gesehen werden. Zeitgleich und unabhängig von Galileo Galilei beobachtete auch der Ansbacher Hofastronom <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/simon-marius/" data-wpel-link="internal">Simon Marius</a> diese Gestirne. Während Galilei schon im März 1610 davon berichtete, legte Marius erst vier Jahre später nach sorgfältiger Untersuchung mit seinem Hauptwerk „Mundus Iovialis“ (Die Welt des Jupiter) vor. Diese wichtige Veröffentlichung war lange Zeit nur im lateinischen Original zu lesen, bis sich der Gunzenhausener Lateinlehrer Joachim Schlör mit seinem Leistungskurs an eine Veröffentlichung wagte und 1988 im Schrenk-Verlag eine Übersetzung ins Deutsche herausbrachte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da diese Ausgabe längst vergriffen ist, erscheint nun erneut im Schrenk-Verlag und zugleich als Band 3 der Edition Simon Marius eine zweite, überarbeitete und erweiterte Auflage. Auch sie stellt Faksimile und deutsche Übersetzung einander gegenüber. Ergänzt sind 16 Seiten mit drei Tabellen von Simon Marius und seine Verteidigung gegen Vorwürfe des Ingolstädter Astronomen Christoph Scheiner, die nur in drei der 35 erhaltenen Exemplare von Marius’ Hauptwerk vorkommt. Der Band kostet 24,80 €.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die öffentliche Vorstellung der Neuauflage erfolgt am 18. April um 19 Uhr in der Stadt- und Schulbücherei Gunzenhausen in der Geburtsstadt von Marius. Nach einem Grußwort von Bürgermeister Karl-Heinz Fitz erläutert der Präsident der Simon Marius Gesellschaft, Pierre Leich, die Bedeutung des markgräflichen Astronomen. Anschließend führen der Übersetzer Joachim Schlör und der Verleger Johann Schrenk in die Neuauflage ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Jubiläums „Simon Marius 1573 – 1624“ ist weiterhin bis 2. Juni die Sonderausstellung „Astronomie beGreifen“ im Markgrafenmuseum Ansbach zu sehen. Am 13. Juni startet in der Staatliche Bibliothek Ansbach die Ausstellung „Simon Marius im Spiegel der Bibliotheksbestände in Ansbach und München“, am 21. Juni beschäftigt sich in Ansbach eine Tagung mit „Simon Marius und der Wandel im Weltbild“, und am 29. Juni arbeitet das Kurztheater „Simon auf der Couch“ in Heilsbronn die Kränkungen von Marius auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Regelmäßige Akzente setzt die Ansbacher Vortragsreihe „Die Welt über uns – der Ansbacher Hofastronom Simon Marius“. Im musikalischen Dialog mit dem Jazzpianisten Dieter Köhnlein spricht am 11. April um 19 Uhr Pierre Leich im Tagungszentrum Onoldia über „Simon Marius und die copernicanische Wende“. Weitere Veranstaltungen liefert das MariusPortal: <a href="https://www.simon-marius.net/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.simon-marius.net</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Jubiläum wird unterstützt von: Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg, HERMANN GUTMANN STIFTUNG, STAEDTLER-Stiftung, Stadt Nürnberg, Vereinigte Sparkassen Gunzenhausen, Sparkassenstiftung Ansbach, Eva-und-Kurt-Schneider-Stiftung, Metropolregion Nürnberg, Bezirk Mittelfranken, Astronomische Gesellschaft in der Metropolregion Nürnberg, N-Ergie, Hilterhaus-Stiftung und Kost-Pocher’sche Stiftung.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12290.msg560725#msg560725" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Simon Marius</a></li>
</ul>
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		<title>„Simon Marius 1573 – 1624“ &#8211; Jubiläumsjahr des Hofastronomen startet 2024</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/simon-marius-1573-1624-jubilaeumsjahr-des-hofastronomen-startet-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Dec 2023 17:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im kommenden Jahr hat der fränkische Hofastronom Simon Marius 400. Todestag und die Simon Marius Gesellschaft hat das Jubiläum „Simon Marius 1573 – 1624“ ausgerufen. Eine Pressemitteilung der Simon Marius Gesellschaft (SiMaG) e.V.. Quelle: SiMaG e.V.. 24. Dezember 2023. 24. Dezember 2023 &#8211; Sternwarten und Planetarien, Vereine und Institutionen beteiligen sich mit Vorträgen, Ausstellungen, Projekten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Im kommenden Jahr hat der fränkische Hofastronom Simon Marius 400. Todestag und die Simon Marius Gesellschaft hat das Jubiläum „Simon Marius 1573 – 1624“ ausgerufen. Eine Pressemitteilung der Simon Marius Gesellschaft (SiMaG) e.V..</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: SiMaG e.V.. 24. Dezember 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Marius-Schloss-Tafel_Stadtarchiv-Ansbach-2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Am Ansbacher Schloss verweist seit 1924 eine Wandtafel darauf, dass Marius der Legende nach seine ersten Jupitermondbeobachtungen vom Schlossturm aus gemacht habe. Es heißt: „Simon Marius entdeckte am 29. Dez. 1609 vom Schlossturm aus die Trabanten des Jupiter“. Der 29. Dezember 1609 entspricht im gregorianischen Kalender dem 8. Januar 1610. (Bild: Stadtarchiv Ansbach)" data-rl_caption="" title="Am Ansbacher Schloss verweist seit 1924 eine Wandtafel darauf, dass Marius der Legende nach seine ersten Jupitermondbeobachtungen vom Schlossturm aus gemacht habe. Es heißt: „Simon Marius entdeckte am 29. Dez. 1609 vom Schlossturm aus die Trabanten des Jupiter“. Der 29. Dezember 1609 entspricht im gregorianischen Kalender dem 8. Januar 1610. (Bild: Stadtarchiv Ansbach)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="386" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Marius-Schloss-Tafel_Stadtarchiv-Ansbach-26.jpg" alt="Am Ansbacher Schloss verweist seit 1924 eine Wandtafel darauf, dass Marius der Legende nach seine ersten Jupitermondbeobachtungen vom Schlossturm aus gemacht habe. Es heißt: „Simon Marius entdeckte am 29. Dez. 1609 vom Schlossturm aus die Trabanten des Jupiter“. Der 29. Dezember 1609 entspricht im gregorianischen Kalender dem 8. Januar 1610. (Bild: Stadtarchiv Ansbach)" class="wp-image-135343" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Marius-Schloss-Tafel_Stadtarchiv-Ansbach-26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Marius-Schloss-Tafel_Stadtarchiv-Ansbach-26-202x300.jpg 202w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Am Ansbacher Schloss verweist seit 1924 eine Wandtafel darauf, dass Marius der Legende nach seine ersten Jupitermondbeobachtungen vom Schlossturm aus gemacht habe. Es heißt: „Simon Marius entdeckte am 29. Dez. 1609 vom Schlossturm aus die Trabanten des Jupiter“. Der 29. Dezember 1609 entspricht im gregorianischen Kalender dem  8. Januar 1610. (Bild: Stadtarchiv Ansbach)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">24. Dezember 2023 &#8211; Sternwarten und Planetarien, Vereine und Institutionen beteiligen sich mit <a href="https://www.simon-marius.net/index.php?lang=de&amp;menu=7&amp;sort=2" data-type="link" data-id="https://www.simon-marius.net/index.php?lang=de&amp;menu=7&amp;sort=2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vorträgen, Ausstellungen, Projekten und Publikationen</a>.<br>Nach Auftaktveranstaltungen in den „Marius-Städten“ Nürnberg, Ansbach und Gunzenhausen wird eine Tagung den „Kampf um das heliozentrische System“ diskutieren, zwei Vortragsreihen und Führungen stellen Marius und seine Zeit vor und eine Simon-Marius-Pop-up-Sternwarte lädt zu Beobachtungen ein. Originale präsentieren Ausstellungen der Bayerischen Staatsbibliothek und vom Markgrafenmuseum Ansbach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Supernovaüberrest und eine Straße sollen nach Marius benannt werden und im Marius-Portal wird ein neues Menü „Briefe und Bildnisse“ freigeschaltet, dessen Kern die Wiedergabe aller erhaltenen Briefe vorsieht. Das Hauptwerk „Mundus Iovialis“ wird als Buch neu aufgelegt, in Form keramischer Tafeln tief im ältesten Salzbergwerk der Welt eingelagert und über eine Funkanlage ins Weltall ausgestrahlt. Nach gut vier Stunden wird das Signal unser Sonnensystem bereits verlassen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die generative MariusKI wird Fragen zu Simon Marius beantworten und das Kurztheater „Simon auf der Couch“ bearbeitet die vielfältigen Kränkungen und Niederlagen, die der fränkische Astronom zeitlebens und darüber hinaus hinnehmen musste. Marius’ Frau Felicitas sorgt dafür, dass der Mann endlich professionelle Hilfe erhält und schleppt ihn zu einer Therapeutin unserer Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Simon Marius steht zwischen dem geozentrischen Weltbild mit der Erde im Zentrum und dem heliozentrischen System, bei dem die Planeten die Sonne umkreisen. Er entdeckte unabhängig von Galileo Galilei im Januar 1610 die vier großen Monde des Jupiters, die belegen, dass sich nicht alle Himmelskörper um die Erde drehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Jubiläum wird unterstützt von: Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg, Stadt Nürnberg, Vereinigte Sparkassen Gunzenhausen, Sparkassenstiftung Ansbach, Eva-und-Kurt-Schneider-Stiftung, Bezirk Mittelfranken, Metropolregion Nürnberg, Astronomische Gesellschaft in der Metropolregion Nürnberg und Kost-Pocher’sche Stiftung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrund</strong><br>Simon Marius (1573 – 1624) war markgräflicher Hofastronom in Ansbach (Mittelfranken) und entdeckte unabhängig von Galileo Galilei Jupitermonde und Venusphasen – wichtige Argumente für das heliozentrische Weltsystem, das 1610 noch nicht beweisbar war. Da ihn Galilei – wie man heute weiß – zu Unrecht des Plagiats bezichtigte, wurde der Franke von der Wissenschaftsgeschichte weitgehend vergessen. Die Simon Marius Gesellschaft pflegt das wissenschaftliche Erbe, regt die Forschung mit Vorträgen und Publikationen an und betreibt das Marius-Portal <a href="https://www.simon-marius.net/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.simon-marius.net</a>, das alle Werke von Marius, die Sekundärliteratur, Berichterstattung, Interneteinträge und Veranstaltungen verzeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12290.msg557387#msg557387" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Simon Marius</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>„Simon Marius 1573 – 1624“</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/simon-marius-1573-1624/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2022 05:58:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonderbriefmarke]]></category>
		<category><![CDATA[Venusphasen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Doppeljubiläum von fränkischem Astronomen wird 2024 gewürdigt. Aufruf für eine Marius-Sondermarke. Eine Pressemitteilung der Simon Marius Gesellschaft (SiMaG) e.V.. Quelle: SiMaG e.V.. 29. August 2022. 29. August 2022 &#8211; Im kommenden Jahr hat der markgräfliche Hofastronom Simon Marius 450. Geburtstag und im Jahr darauf 400. Todestag. Die Simon Marius Gesellschaft nimmt beide Jubiläen zum Anlass, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Doppeljubiläum von fränkischem Astronomen wird 2024 gewürdigt. Aufruf für eine Marius-Sondermarke. Eine Pressemitteilung der Simon Marius Gesellschaft (SiMaG) e.V..</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: SiMaG e.V.. 29. August 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FiktiveMariusSondermarkenMThannhaeuserSiMaGeV2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Fiktive Entwürfe für eine Marius-Sondermarke. (Bild: Michael Thannhäuser, SiMaG e.V.)" data-rl_caption="" title="Fiktive Entwürfe für eine Marius-Sondermarke. (Bild: Michael Thannhäuser, SiMaG e.V.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FiktiveMariusSondermarkenMThannhaeuserSiMaGeV26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Fiktive Entwürfe für eine Marius-Sondermarke. (Bild: Michael Thannhäuser, SiMaG e.V.)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">29. August 2022 &#8211; Im kommenden Jahr hat der markgräfliche Hofastronom Simon Marius 450. Geburtstag und im Jahr darauf 400. Todestag. Die Simon Marius Gesellschaft nimmt beide Jubiläen zum Anlass, im Jahr 2024 an den süddeutschen Astronomen zu erinnern und ruft ein internationales Jubiläumsjahr unter dem Titel „Simon Marius 1573 – 1624“ aus. Sternwarten und Planetarien, nationale wie internationale Vereine und Institutionen von professioneller Wissenschaft wie Amateurastronomie sowie öffentliche Einrichtungen und Einzelpersonen sind eingeladen mitzuwirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Einzelprojekt ist die Bewerbung um eine Sonderbriefmarke beim Bundesministerium der Finanzen. Wer die Aktion unterstützen möchte, kann sich bis 15. September an LC5@bmf.bund.de wenden und für 2024 eine Marius-Marke vorschlagen. Marius ist der einzige deutsche Astronom von Rang, der noch nie mit einer Briefmarke geehrt wurde. Jeder kann mit seiner Beteiligung an der Aktion dazu beitragen, dass Simon Marius ein Andenken in Briefmarkenform geschenkt wird. Der nächste Anlass wäre 2073.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Simon Marius entdeckte unabhängig von Galileo Galilei ebenfalls im Januar 1610 die vier großen Monde des Jupiters. Sie belegen, dass sich nicht alle Himmelskörper um die Erde drehen. Auf dem Weg vom geo- zum heliozentrischen Weltbild vertritt Marius ein interessantes Zwischenmodell.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrund</strong><br>Simon Marius (1573 – 1624) war markgräflicher Hofastronom in Ansbach (Mittelfranken) und entdeckte unabhängig von Galileo Galilei Jupitermonde und Venusphasen – wichtige Argumente für das heliozentrische Weltsystem, das 1610 noch nicht beweisbar war. Da ihn Galilei – wie man heute weiß – zu Unrecht des Plagiats bezichtigte, wurde der Franke von der Wissenschaftsgeschichte weitgehend vergessen. Die Simon Marius Gesellschaft pflegt das wissenschaftliche Erbe, regt die Forschung mit Vorträgen und Publikationen an und betreibt das Marius-Portal www.simon-marius.net, das alle Werke von Marius, die Sekundärliteratur, Berichterstattung, Interneteinträge und Veranstaltungen verzeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12290.msg536886#msg536886" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Simon Marius</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19511.msg536887#msg536887" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ehrungen</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/simon-marius-1573-1624/" data-wpel-link="internal">„Simon Marius 1573 – 1624“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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