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	<title>SIRTF &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>SIRTF &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Spitzer &#8211; Das letzte der Großen Teleskope</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Nov 2004 23:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Start des Spitzer-Weltraumteleskops komplettiert ein ehrgeiziges Beobachtungsprogramm der NASA. Autor: Michael Stein. Das Weltraumteleskops führte zum Zeitpunkt seines Starts die Bezeichnung SIRTF (= Space Infrared Telescope Facility). Erst danach wurde es zu Ehren des amerikanischen Wissenschaftlers Lyman Spitzer Jr. (1914-1997), der unter anderem eine treibende Kraft bei der Realisierung des Hubble-Weltraumteleskops war, umbenannt. Frühe [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/spitzer-das-letzte-der-grossen-teleskope/" data-wpel-link="internal">Spitzer &#8211; Das letzte der Großen Teleskope</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Start des <em>Spitzer</em>-Weltraumteleskops komplettiert ein ehrgeiziges Beobachtungsprogramm der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Stein</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das Weltraumteleskops führte zum Zeitpunkt seines Starts die Bezeichnung SIRTF (= <strong>S</strong>pace <strong>I</strong>nfra<strong>r</strong>ed <strong>T</strong>elescope <strong>F</strong>acility). Erst danach wurde es zu Ehren des amerikanischen Wissenschaftlers Lyman Spitzer Jr. (1914-1997), der unter anderem eine treibende Kraft bei der Realisierung des</em> Hubble-<em>Weltraumteleskops war, umbenannt. Frühe Meldungen zu dieser Mission finden Sie auf </em>Raumfahrer.net<em> daher noch unter der Bezeichnung </em>SIRTF<em>. Bitte berücksichtigen Sie dies bei einer Suche nach News-Meldungen über dieses Weltraumteleskop.</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SIRTFdownlinknasajplcaltech2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SIRTFdownlinknasajplcaltech26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das <em>Spitzer</em>-Weltraumteleskop in seiner erdfernen Umlaufbahn um die Sonne.<br>(Grafik: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einleitung</strong><br>Mit dem Start des <em>Spitzer</em>-Weltraumteleskops am 25. August 2003 fand das so genannte <em>Great Observatory Program</em> der NASA seinen Abschluss. Hinter diesem Programm steht die Idee, mit einer Flotte von vier weltraumgestützten Teleskopen das Weltall in verschiedenen, wissenschaftlich relevanten Spektralbereichen beobachten zu können. Dem <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://www.spitzer.caltech.edu/" target="_blank" data-wpel-link="external"><em>Spitzer</em>-Weltraumteleskop</a> kommt dabei die Aufgabe zu, die auf der Erdoberfläche kaum beobachtbare kosmische infrarote Strahlung ins Visier zu nehmen.<br><br>Im Rahmen des <em>Great Observatory Program</em> sind bisher die Weltraumteleskope <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://heasarc.gsfc.nasa.gov/docs/cgro/index.html" target="_blank" data-wpel-link="external">Compton Gamma-Ray Observatory</a> (1991), das <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://chandra.harvard.edu" target="_blank" data-wpel-link="external">Chandra X-Ray Observatory</a> (1999) sowie das <a href="https://www.raumfahrer.net/category/raumfahrt/teleskope/hubble/" data-wpel-link="internal">Hubble Space Telescope</a> (1990), das Beobachtungen im Bereich der Infrarotstrahlung und des sichtbaren Lichts vornimmt, gestartet worden. Während <em>Compton</em> aufgrund des Ausfalls eines Gyroskops aus Sicherheitsgründen 1999 bei einem kontrollierten Absturz in der Erdatmosphäre verglühte werden <em>Hubble</em> und <em>Chandra</em> voraussichtlich noch mehrere Jahre lang in Betrieb sein.<br><br><strong>Vorgeschichte</strong><br>Bereits Anfang der 1980er Jahre wurden von der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA Vorschläge für den Bau eines großen weltraumgestützten Infrarot-Teleskops untersucht. Damals, am Anfang der <em>Space Shuttle</em>-Ära, hatte man ein wiederholtes Starten des geplanten Teleskops an Bord amerikanischer Raumfähren vorgesehen &#8211; immerhin herrschte seinerzeit die heute kaum noch nachvollziehbare Hoffnung vor, im beinahe wöchentlichen Rhythmus Raumfähren für bis zu 30 Tage dauernde Forschungsmissionen in den Erdorbit schicken zu können. Auch die vorhergesehene Beeinträchtigung durch die Infrarot-Emmissionen des Shuttles wurde für tolerabel und beherrschbar gehalten.<br><br>Doch es sollte anders kommen: Sehr schnell nach Inbetriebnahme der ersten Raumfähren war klar, dass die optimistischen Vorstellungen der 1970er Jahre über niedrige Betriebskosten und geringe Turn-Around-Zeiten der Shuttle-Flotte unrealistisch waren. Darüber hinaus war das im Januar 1983 gestartete erste weltraumgestützte Infrarot-Teleskop <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://irsa.ipac.caltech.edu/IRASdocs/iras.html" target="_blank" data-wpel-link="external"><em>IRAS (= <strong>I</strong>nfra<strong>r</strong>ed <strong>A</strong>stronomical <strong>S</strong>atellite)</em></a> derartig erfolgreich, dass die NASA 1984 schließlich von der Idee eines Shuttle-basierten Teleskops Abschied nahm und die Entwicklung eines autonomen Weltraumteleskops in Auftrag gab. Welch&#8216; glückliche Hand die NASA mit dieser Entscheidung bewies zeigte sich schon ein Jahr später, als während der Shuttle-Mission <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://www.nasa.gov/mission/sts-51f/" target="_blank" data-wpel-link="external">STS-51-F</a> unter anderem auch ein kleines Infrarot-Teleskop an Bord getestet wurde: Die Beobachtungen des Teleskops mit einem Spiegeldurchmesser von nur 15,2 Zentimetern, das auf der Instrumentenplattform des <em>Spacelab 2</em> untergebracht war, wurden nämlich durch die Infrarot-Emmissionen der Raumfähre erheblich gestört.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sirtf_02.png" alt="" width="468" height="300"/><figcaption>Entwicklung der <em>Spitzer</em>-Planungen unter dem Eindruck ständig sinkender Finanzmittel.<br>(Grafik: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Damit war die letzte Wendung in der Entstehungsgeschichte des damals noch <em>SIRTF</em> genannten Teleskops aber noch nicht erreicht. Aufgrund massiver Kürzungen der NASA-Finanzmittel in den 1990er Jahren reduzierte sich auch das für die Entwicklung und den Bau des Teleskops zur Verfügung stehende Budget erheblich. Während die Planungen 1990 noch von mehr als zwei Milliarden US-Dollar Gesamtkosten und einer Startmasse von über fünfeinhalb Tonnen ausgingen kostete die endgültige, zwei Mal &#8222;geschrumpfte&#8220; Fassung des Weltraumteleskops nur noch rund 450 Millionen Dollar, und gleichzeitig reduzierte sich das Startgewicht auf 750 Kilogramm &#8211; in jeder Hinsicht eine wahrhaft gigantische Reduktion. Obwohl <em>Spitzer</em> heute gegenüber dem Design des Jahres 1990 natürlich etwas geringere Fähigkeiten aufweist konnte der Großteil der geplanten Eigenschaften des Teleskops durch innovative Ideen und Ausnutzung des technischen Fortschritts erhalten werden.<br><br>Zuletzt mußte der ursprünglich für April 2003 geplante Start des Weltraumteleskops noch einmal verschoben werden, da es Probleme mit einem Feststoffbooster der <em>Delta II</em>-Trägerrakete gab. Die Beseitigung dieses Problems hätte zwar nicht vier Monate in Anspruch genommen, allerdings hatten &#8211; nachdem der Starttermin im April aufgrund der technischen Probleme verstrichen war &#8211; zunächst die beiden Mars-Rover <em>Spirit</em> und <em>Opportunity</em> Priorität, die im Gegensatz zum <em>Spitzer</em>-Weltraumteleskop nur während kurzer, wenige Wochen umfassender Startfenster ihre Reise zum Mars antreten konnten.<br><br><strong>Das Weltraum-Teleskop</strong><br>Während die erste <em>SIRTF</em>-Version noch eine <em>Titan</em>-Trägerrakete benötigt hätte, um ins Weltall befördert zu werden, reicht für das Realität gewordene <em>Spitzer</em>-Teleskop eine <em>Delta II Heavy</em> aus. Mit Hilfe dieser Rakete wird das Teleskop nach dem Start in eine Umlaufbahn um die Sonne befördert werden, die der Erdumlaufbahn entspricht. <em>Spitzer</em> wird der Erde auf ihrem Weg um die Sonne folgen und sich dabei mit einer Geschwindigkeit von rund 0,1 Astronomische Einheiten (d.h. ein Zehntel der Entfernung Erde-Sonne) pro Jahr von der Erde entfernen. Der große Vorteil dieses Orbits gegenüber einer Erdumlaufbahn ist die deutlich kältere Umgebungstemperatur von nur etwa 30 bis 40° Kelvin (= über dem absoluten Nullpunkt).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SpitzerTelescopenasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SpitzerTelescopenasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption><em>Spitzer</em> während letzter Tests vor dem Start. Auf dieser Aufnahme ist das mit Solarzellen bestückte Sonnenschutzschild gut erkennbar.<br>(Foto: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Warum ist man bestrebt, die Temperatur des Teleskops so gering wie möglich zu halten? Auch <em>Spitzer</em> selbst sendet infrarote Strahlung &#8211; also Wärmestrahlung &#8211; aus, und je wärmer das Teleskop ist, umso mehr stört dieses &#8222;Eigenrauschen&#8220; die Beobachtung. Durch den gewählten Orbit und die damit verbundene extrem niedrige Umgebungstemperatur ist nur noch ein relativ geringer Aufwand für die Kühlung des Teleskopspiegels und der Detektoren auf die Betriebstemperatur von etwa 5,5° Kelvin notwendig. Vor der Aufheizung des Teleskops durch die Sonne wird es durch einen Schutzschild bewahrt, der gleichzeitig als Träger für die Solarzellen zur Energiegewinnung dient.<br><br>Damit wäre auch gleich etwas über den Aufbau des <em>Spitzer</em>-Weltraumteleskops gesagt. Vor der Sonneneinstrahlung wird das Teleskop durch den erwähnten Schutzschild bewahrt, darüber hinaus ist der Teleskoptubus schwarz gestrichen, wodurch eine optimale Wärmeabstrahlung gewährleistet ist. Die einfallende infrarote Strahlung fällt auf einen Spiegel mit 85 Zentimeter Durchmesser und wird schließlich in die so genannte <em>Multiple Instrument Chamber</em> geleitet, wo drei verschiedene Messinstrumente die infrarote Strahlung registrieren. Dabei handelt es sich um zwei Detektoren-Arrays zur Registrierung von naher und mittlerer infraroter Strahlung bzw. von ferner infraroter Strahlung sowie um einen Spektrographen zur Untersuchung mittlerer infraroter Strahlung. Diese drei wissenschaftlichen Instrumente des <em>Spitzer</em>-Teleskops werden bei nur 1,5° Kelvin betrieben, was mit Hilfe einer cryostatischen Kühlanlage erreicht wird.<br><br><strong>Was soll das Teleskop beobachten?</strong><br>Vom gesamten elektromagnetischen Spektrum ist für den Menschen nur ein kleiner Ausschnitt direkt wahrnehmbar &#8211; nur das sichtbare Licht und die (nahe) infrarote Strahlung in Form von Wärmestrahlung wird direkt durch die Augen bzw. die Haut registriert. Für alle anderen Strahlungsarten haben wir keine Rezeptoren, da sich im Laufe der biologischen Evolution für unsere Gattung schlicht niemals die Notwendigkeit ergab, hierfür empfänglich zu sein: Unsere Vorfahren haben offensichtlich überlebt, auch ohne beispielsweise über ein für infrarote Strahlung empfängliches Auge zu verfügen. (Ein solches Auge wäre jedoch vor Erfindung der Glühbirne ohne Frage von Vorteil gewesen; man denke nur an die Möglichkeit, auf diese Weise auch in der Dämmerung oder bei Dunkelheit gefährliche Tiere frühzeitig entdecken zu können!)<br><br>Das <em>Spitzer</em>-Weltraumteleskop ist für die Beobachtung des infraroten Strahlungsspektrums ausgelegt, das sich unmittelbar an dem von unserem Auge als rot wahrgenommenen Licht anschließt. Die infrarote Strahlung ist im Vergleich zum roten Licht energieärmer, hat eine niedrigere Frequenz und eine größere Wellenlänge. Die Astronomen unterteilen den infraroten Bereich des Strahlungsspektrums noch weiter: vom so genannten &#8222;Nahen Infrarot&#8220; mit Wellenlängen von rund einem Mikron bis zum &#8222;Fernen Infrarot&#8220; mit Wellenlängen von 200 Mikron (1 Mikron = 0,001 Millimeter) &#8211; wobei das &#8222;Nahe Infrarot&#8220; (Nomen est Omen) dem roten Licht am nächsten liegt. Anders ausgedrückt beobachtet <em>Spitzer</em> die Wärmestrahlung, die jedes Objekt, dessen Temperatur oberhalb des absoluten Nullpunktes liegt, emittiert. Wie schon erwähnt absorbiert die Erdatmosphäre den größten Teil dieser aus dem Kosmos stammenden Wärmestrahlung, so dass ein Weltraumteleskop für die Beobachtung dieser Strahlungsart von unschätzbarem Wert ist.<br></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sirtf_04.jpg" alt="" width="368" height="372"/><figcaption>Ein extrem weit entfernter Galaxien-Cluster (<em>EIS0046-2930</em>, Mitglieder in gelb-orange). <em>Spitzer</em> soll unter anderem auch solche weit entfernten Galaxien ins Visier nehmen.<br>(Foto: ESO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die wissenschaftlichen Ziele lassen sich unter vier Überschriften zusammenfassen. Zum einen soll <em>Spitzer</em> nach so genannten <em><strong>&#8222;Braunen Zwergen&#8220; und &#8222;Super-Planeten&#8220;</strong></em> suchen. Dabei handelt es sich um Himmelskörper, die irgendwo in der Übergangsphase zwischen Planeten und Sternen angesiedelt sind &#8211; sie sind zwar für planetare Verhältnisse gigantisch groß, aber doch nicht so groß, dass in ihrem Inneren eine Kernfusion hätte starten können. Daher sind sie auch nur schwer zu entdecken, denn sie emittieren kaum sichtbare Strahlung, sondern so gut wie ausschließlich Infrarotstrahlung. Für Astronomen ist es interessant zu wissen wie häufig sie sind, da die &#8222;Braunen Zwerge&#8220; unter anderem auch einen Bestandteil der so genannten &#8222;Dunklen Materie&#8220; bilden, die den Großteil der Materie unseres Universums ausmacht &#8211; und von deren Umfang die weitere Zukunft unseres Universums abhängt.<br><br>Eine andere spannende Aufgabe wird die <em><strong>Suche nach Staub- bzw. Gasscheiben um nahe Sterne</strong></em> sein. Solche Scheiben werden als Vorformen von Planetensystemen angesehen, und für Astronomen ist es natürlich interessant zu wissen, wie häufig solche proto-planetaren Staub- und Gasscheiben um Sterne sind.<br><br>Daneben wird <em>Spitzer</em> auch <em><strong>nach Galaxien suchen, die den Großteil ihrer Strahlung im infraroten Spektralbereich emittieren.</strong></em> Dieser Umstand könnte auf eine intensive Sternenentstehung in diesen Galaxien hindeuten, die eine Folge von Kollisionen zwischen Galaxien oder von stauberfüllten, aktiven Galaxienkernen sein könnten.<br><br>Zu guter Letzt können die Astronomen mit Hilfe des <em>Spitzer</em>-Weltraumteleskops auch <em><strong>einen Blick in die Frühzeit des Universums werfen</strong></em>. Alle kosmischen Objekte entfernen sich mit umso größerer Geschwindigkeit von uns, je weiter weg sie sind (und damit auch: je älter sie sind). Diese hohe &#8222;Fluchtgeschwindigkeit&#8220; erzeugt jedoch eine so genannte &#8222;Rotverschiebung&#8220; der emittierten Strahlung, so dass der Großteil der von Sternen und Galaxien in der Frühzeit des Universums ausgesandten Strahlung mittlerweile in den infraroten Spektralbereich verschoben ist. Deswegen kann <em>Spitzer</em> den Astronomen neue Einblicke in die Entstehungsphase der ersten Galaxien und Sterne gewähren.<br><br>Die Mission von <em>Spitzer</em> soll mindestens zweieinhalb Jahre dauern, die Wissenschaftler hoffen allerdings auf eine fünfjährige Nutzungsdauer des Teleskops. Sie wird in erster Linie begrenzt durch die Menge an Kühlflüssigkeit (flüssiges Helium), die von <em>Spitzer</em> mitgeführt wird. Gegenüber seinen (wenigen) Vorgängern stellt diese Mission einen enormen Fortschritt an Empfindlichkeit und Auflösung der Beobachtungsinstrumente dar, so dass man mit einer Vielzahl neuer Erkenntnisse rechnen kann.<br><br>Zum Abschluss noch ein Tipp: Wenn Sie sich ausführlich und unterhaltsam über die Infrarot-Astronomie informieren möchten, dann sei Ihnen der Besuch der Internetsite <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://coolcosmos.ipac.caltech.edu/" target="_blank" data-wpel-link="external">Cool Cosmos</a> empfohlen &#8211; eine umfassende und aufwendig gestaltete Internetsite zu diesem Thema.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Spitzer: Blicke in unerforschte Gegenden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spitzer-blicke-in-unerforschte-gegenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2004 09:13:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Galaxien]]></category>
		<category><![CDATA[Milchstraße]]></category>
		<category><![CDATA[SIRTF]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor zehn Jahren meinte eine Gruppe von Astronomen dass wir noch nicht unsere ganze Heimatgalaxie kennen und dass es noch Stellen gibt die für jegliche Teleskope unsichtbar waren. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: NASA. Die Astronomen meinen das diese Bereiche von irgendwelchen großen Objekten die wir kennen verdeckt sind. Dies würde die Möglichkeit zur [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vor zehn Jahren meinte eine Gruppe von Astronomen dass wir noch nicht unsere ganze Heimatgalaxie kennen und dass es noch Stellen gibt die für jegliche Teleskope unsichtbar waren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astronomen meinen das diese Bereiche von irgendwelchen großen Objekten die wir kennen verdeckt sind. Dies würde die Möglichkeit zur Entdeckung weit einschränken. In diesen Falle würde bereits das Hubble Weltraumteleskop wegfallen, da es im sichtbaren Licht erforscht. Viele sind der Meinung das in diesen unerforschten Gegenden unserer Heimatgalaxie Objekte versteckt sind, die einzigartig sind und wissenschaftlich von sehr großen Interesse.
<br>
Nun versucht das neueste und modernste Teleskop, das <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Spitzer" data-wpel-link="internal">Spitzer Weltraumteleskop</a>, sein Glück. Spitzer setzte seine infraroten Augen auf solche Stellen der Galaxie wo Astronomen solche versteckten Bereiche vermuten. Ähnliche Untersuchungen mit früheren Teleskopen haben diese Theorie teilweise bestätigt. Es wurden leider immer nur Puzzleteile herausgefunden und Spitzer versucht jetzt diese zusammen zu setzen.
<br>
&#8222;Wir hoffen das Spitzer etwas sieht. Denn wenn es nichts sieht müssen wir auf die nächste Generation von Teleskopen warten da Spitzer zurzeit unser leistungsstärkstes ist&#8220;, hofft Dr. Michael Werner, JPL Techniker für Spitzer. &#8222;Hubble hat gesehen was noch niemand zuvor gesehen hat. Chandra hat ebenso Dinge entdeckt die zuvor nicht entdeckt wurden. Ich glaube und hoffe das es bei Spitzer auch so ist und das wir endlich dieses Puzzle zusammensetzen können und dieses eine Rätsel für gelöst erklären können&#8220;, fügt Dr. Werner hinzu. 
<br>
Diese unentdeckten Bereiche können nicht nur von anderen großen Objekten verborgen werden sondern aus anderen, uns unbekannten, Atomen bestehen. Diese könnten schwarze Löcher oder sterbende Sterne beinhalten. Es gibt Einstiegslöcher in diese Bereiche die zurzeit nur von Spitzer gefunden werden können. Im Vergleich Spitzer zu Hubble ist eins am Wesentlichsten: Spitzer kann mehr Dinge auf einmal beobachten während Hubble auf eins bis 15 Objekte beschränkt ist. &#8222;Mit diesem neuen Teleskop sind wir hoffentlich endlich in der Lage unsere Milchstraße endlich voll zu scannen und wir behaupten können: Es gibt keinen Bereich in unserer Galaxie den wir nicht schon gesehen haben&#8220;, sagt Dr. Brian Patten vom Harvard Astrophysics Center in Cambridge.
<br>
Ob Spitzer erfolgreich ist werden wir in den kommenden Monaten sehen.</p>
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		<title>Jüngster bis jetzt entdeckter Planet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/juengster-bis-jetzt-entdeckter-planet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 May 2004 15:29:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
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		<category><![CDATA[Infrarot]]></category>
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		<category><![CDATA[Sternentstehung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Astronomen haben einen erst ca. 1 Millionen Jahre alten Planeten entdeckt, der um einen fernen Stern kreist. Ein Beitrag von Julian Schlund. Quelle: space.com. Der Fund war Teil von drei Entdeckungen des Weltraumteleskops Spitzer: Dieses machte Ausgangsstoffe für Leben (wie z.B. Wasser) in einem planetarischen Entstehungsgebiet um fünf sonnenähnliche Sterne im Sternbild Taurus aus. Die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Astronomen haben einen erst ca. 1 Millionen Jahre alten Planeten entdeckt, der um einen fernen Stern kreist.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Julian Schlund. Quelle: space.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fund war Teil von drei Entdeckungen des Weltraumteleskops <i>Spitzer</i>:   
<br>
Dieses machte Ausgangsstoffe für Leben (wie z.B. Wasser) in einem planetarischen Entstehungsgebiet um fünf sonnenähnliche Sterne im Sternbild <i>Taurus</i> aus. Die Entfernung beträgt rund 420 Lichtjahre.  &#8222;Wir haben erstmals eindeutig die Bausteine bewohnbarer Planeten gesehen, in Sternen, die sich wie unsere Sonne entwickeln.&#8220;, so Dan Watson, der Physik- und Astronomie-Professor der <i>University of Rochester</i> in New York.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und <i>Spitzer</i> machte erstmals zwei sich in der Entwicklungsphase befindenden Sterne sichtbar, die das Gas und den Staub enthalten, die zur Bildung von Planeten nötig sind. Die Studie legt nahe, dass sich dort bis zu 300 weitere Sterne befinden, die ähnlich aufgebaut sind.  Diese drei Entdeckungen zusammen deuten auf die Möglichkeit hin, dass in dieser Zone häufig Planeten entstehen und dass sogar erdähnliche Planeten, die Leben besitzen könnten, nicht selten sind.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28052004172937_small_1.jpg" alt="None" width="321" height="226"/><figcaption>
Das Weltraumteleskop Spitzer 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Spitzer</i> regestriert infrarotes Licht, das es möglich macht, forschend durch die Schleier von Staub zu gucken, die neugeborene Sterne umschließen.  Mit dieser Technik hat uns das Weltraumteleskop gezeigt, dass die Bildung von Planeten und Sternen ein sehr aktiver Prozess in unserer Galaxie ist.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kandidat für den jüngsten bekannten Stern ist folglich nicht sichtbar und kann erst mit zukünftigen, leistungsfähigeren Teleskopen eindeutig nachgewiesen werden.  Die Infrarot-Technik zeigt jedoch einen deutlichen, schwarzen Fleck in einer Scheibe aus Staub, der einen Stern namens <i>CoKu Tau 4</i> umkreist. (Die Umlaufbahn des dort angenommenen Planeten hat ungefähr die zehnfache Entfernung der Erde zur Sonne.)  Solche dunklen Punkte entstehen meistens bei neugeboren Planeten, die sich wie ein &#8222;kosmischer Besen&#8220; verhalten haben.  Ähnliche Flecken haben Planeten um andere Sterne signalisiert, aber keiner war so jung!  Watson erklärte, dass ihn dies zum jüngsten Planeten macht, den wir kennen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Im Staub versteckt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/im-staub-versteckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2004 15:48:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[DR21]]></category>
		<category><![CDATA[Infrarotteleskop]]></category>
		<category><![CDATA[SIRTF]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Sternentstehung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das neue Spitzer Teleskop der NASA blickt durch einen Vorhang aus Staub hindurch und beobachtet mögliche Geburt eines Sterns. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: Spaceref. Hinter einem Vorhang aus Staub versteckt werden weiterhin neue Sterne in unserer Galaxie geboren. Die Region namens DR21 ist quasi der galaktische Kindergarten. Das Spitzer Teleskop entdeckte ihn im [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das neue Spitzer Teleskop der NASA blickt durch einen Vorhang aus Staub hindurch und beobachtet mögliche Geburt eines Sterns.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: Spaceref.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinter einem Vorhang aus Staub versteckt werden weiterhin neue Sterne in unserer Galaxie geboren. Die Region namens <i>DR21</i> ist quasi der galaktische Kindergarten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://www.raumfahrer.net/spitzer-das-letzte-der-grossen-teleskope/" data-wpel-link="internal">Spitzer Teleskop</a> entdeckte ihn im Infrarotbereich und hat den Schleier aus Staub beiseite gezogen und ein Feuerwerk an neuen Sternen entdeckt. Die größten sind 100.000 mal größer als unsere Sonne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir haben noch nie zuvor so etwas gesehen&#8220;, sagt Dr. William Reach, ein Ermittler beim neuesten Observatorium und ein Astronom am <i>Spitzer Science Center</i>, das im <i>California Institute of Technology</i> zu finden ist. &#8222;Die Sterne zerreißen die Wolken aus Gas und Staub zu Fetzen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15042004174858_small_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15042004174858_small_1.jpg" alt="None" width="393" height="314"/></a><figcaption>
Hier die entdeckte Region des Spitzer Weltraumteleskop. (Bild:NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Region befindet sich ungefähr 10.000 Lichtjahre von der Erde entfernt in der sogenannten <i>Cygnus Konstellation</i>. <i>DR 21</i> ist ein turbulentes Nest von neugeborenen Sternen. <i>DR 21</i> ist so von Staub umgeben, dass kein sichtbares Licht es erreicht. Nur Teleskope können diese Region im nahen Infrarotbereich absuchen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Spitzers</i> sehr sensible Infrarot-Detektoren sind in der Lage, durch diese Wolke von Staub zu blicken und die Sterne zu beobachten. Die neuen Fotos decken einen großen Bereich in dieser Gegend ab, doch <i>DR 21</i> liegt im Zentrum dieser Bilder. Innerhalb <i>DR 21</i> gibt es sogenannte Knoten, die nocheinmal von einer Staubwolke umgeben sind. Diese Staubwolken wirken sehr bunt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Formationen und Anordnungen der Sterne innerhalb <i>DR 21</i> sind sehr ungewöhnlich und wurden vorher noch nie beobachtet. Auf den Bildern sind weitere Staubwolken zu sehen, die wahrscheinlich ähnlich wie <i>DR 21</i> sind, nur mit kleineren Sternen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Spitzer Weltraum Teleskop wurde am 25. August 2003 <a href="https://www.raumfahrer.net/sirtf-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">gestartet</a> und gehört zum Programm, dem auch das <a href="https://www.raumfahrer.net/category/hubble/" data-wpel-link="internal">Hubble Weltraumteleskop</a>, das <i>Compton Gamma Ray</i> Observatorium und das <i>Chandra X-Ray</i> Observatorium angehören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Bilder sind Beweise dafür, dass unsere Galaxie, die Milchstraße, noch nicht zu Ruhe gekommen ist und das weitere Sterne geboren werden, aus denen irgendwann mal vielleicht neue Systeme, wie das Sonnensystem, entstehen.</p>
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		<title>SIRTF erwacht zum Leben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sirtf-erwacht-zum-lebenjpl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2003 07:15:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[First Light]]></category>
		<category><![CDATA[Infrarot]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[SIRTF]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das am 25.&#160;August gestartete Infrarot-Weltraumteleskop SIRTF der NASA hat mittlerweile die ersten Test-Aufnahmen gemacht und damit seine Funktionsfähigkeit unter Beweis gestellt. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA. Nachdem die anfänglichen Schwierigkeiten mit einem der vier für die Lagesteuerung zuständigen Gyroskope erwartungsgemäß durch eine Erhöhung der Temperatur des Instruments behoben worden sind hat das SIRTF-Missionsteam [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h4 class="wp-block-heading">Das am 25.&nbsp;August gestartete Infrarot-Weltraumteleskop <i>SIRTF</i> der NASA hat mittlerweile die ersten Test-Aufnahmen gemacht und damit seine Funktionsfähigkeit unter Beweis gestellt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04092003091501_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Dieses am 1. September von einem der drei 
<i>SIRTF</i>
-Detektoren aufgenommene Bild belegt die grundsätzliche Funktionsfähigkeit des Weltraumteleskops.
<br>
(Foto: NASA/JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die <a href="https://www.raumfahrer.net/sirft-kleinere-anfangsschwierigkeiten/" data-wpel-link="internal">anfänglichen Schwierigkeiten</a> mit einem der vier für die Lagesteuerung zuständigen Gyroskope erwartungsgemäß durch eine Erhöhung der Temperatur des Instruments behoben worden sind hat das <i>SIRTF</i>-Missionsteam nun die ersten, noch sub-optimalen Aufnahmen geschossen. Im Vorfeld dieser ersten Test-Aufnahmen war die Staubschutzhülle des Teleskops am 29.&nbsp;August abgestoßen und die Teleskopblende am 30.&nbsp;August geöffnet worden.
<br>
&#8222;Wir sind extrem zufrieden, weil diese ersten Bilder unsere Erwartungen übertroffen haben&#8220;, sagte Dr.&nbsp;Michael Werner, <i>SIRTF</i>-Projektwissenschaftler beim <i>Jet Propulsion Laboratory (JPL)</i> der NASA. &#8222;Wir können es nicht erwarten die Bilder und Spektren zu sehen die wir bekommen werden, wenn das Teleskop erst einmal [auf seine Betriebstemperatur] heruntergekühlt ist und die Instrumente mit ihrer vollen Kapazität arbeiten.&#8220; Für die Anfang der Woche durchgeführten Tests wurden zwei der drei Instrumente des Weltraumteleskops aktiviert. Die von der NASA veröffentlichte Aufnahme wurde von der <i>Infrared Array Camera</i> gemacht, daneben wurde auch der <i>Multi-band Imaging Photometer</i> zum ersten Mal nach dem Start erfolgreich in Betrieb genommen (das dritte Instrument, ein Infrarot-Spektrograph, wird erst später aktiviert werden). Doch erst in etwa einem Monat, wenn das Teleskop auf seine Betriebstemperatur von etwa 5,5°&nbsp;C über dem absoluten Nullpunkt heruntergekühlt worden ist, wird die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Detektoren sichtbar werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raumsonde arbeitet derzeit im normalen Betriebsmodus, und alle Systeme funktionieren nominell. Insgesamt wird die Überprüfung aller Systeme und Instrumente von <i>SIRTF</i> etwa zwei Monate in Anspruch nehmen, an die sich eine einmonatige wissenschaftliche Verifikationsphase anschließt, um die Leistungsfähigkeit des Teleskops und der drei Instrumente zu überprüfen. Danach soll <i>SIRTF</i> seine im günstigsten Fall fünfjährige Arbeit aufnehmen und die Wärmestrahlung kosmischer Objekte beobachten. Mehr über dieses neue Weltraumteleskop können Sie in unserem Artikel <a href="https://www.raumfahrer.net/spitzer-das-letzte-der-grossen-teleskope/" data-wpel-link="internal">SIRTF &#8211; Das letzte der großen Teleskope</a> lesen.</p>
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		<item>
		<title>SIRFT: Kleinere Anfangsschwierigkeiten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sirft-kleinere-anfangsschwierigkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2003 10:05:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Drallrad]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsmodus]]></category>
		<category><![CDATA[SIRTF]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einige Tage nach dem Start des Weltraumteleskops SIRTF präsentiert sich die Raumsonde trotz einiger Probleme insgesamt in guter Verfassung. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA. Wie das Missionsteam mitteilte, arbeiten alle bisher überprüften Systeme der Raumsonde mit einer Ausnahme problemfrei im Rahmen ihrer Spezifikationen. Die einzige bisher festgestellte Anomalie ist bei einem der vier [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Einige Tage nach dem Start des Weltraumteleskops <i>SIRTF</i> präsentiert sich die Raumsonde trotz einiger Probleme insgesamt in guter Verfassung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28082003120537_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
<i>SIRTF</i>
-Start am Morgen des 25.&nbsp;August.
<br>
(Foto: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das Missionsteam mitteilte, arbeiten alle bisher überprüften Systeme der Raumsonde mit einer Ausnahme problemfrei im Rahmen ihrer Spezifikationen. Die einzige bisher festgestellte Anomalie ist bei einem der vier so genannten Drallräder (engl. &#8222;reaction wheels&#8220;) aufgetreten, mit deren Hilfe die Lage der <a href="https://www.raumfahrer.net/spitzer-das-letzte-der-grossen-teleskope/" data-wpel-link="internal"><i>Space Infrared Telescope Facility (SIRTF)</i></a> im All kontrolliert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als während eines Tests der vier Drallräder eines von ihnen nicht das gewünschte Drehmoment erzeugte wurde es vom On-Board-Computer automatisch abgeschaltet und die gesamte Raumsonde in einen so genannten &#8222;safe mode&#8220; geschaltet. Eine Gefährdung der Mission wäre selbst bei einem dauerhaften Ausfall des Drallrades nicht gegeben, da <i>SIRTF</i> nur drei solcher Drallräder benötigt, um alle mögichen Orientierungen im Raum einzunehmen (allerdings würde in diesem Fall natürlich das nicht umsonst als Reserve eingebaute vierte Drallrad nicht mehr zur Verfügung stehen).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Missionsspezialisten beim <i>Jet Propulsion Laboratory</i> der NASA und dem <i>California Institute of Technology</i> sind jedoch optimistisch, dass dieses Problem später gelöst werden kann. Sie vermuten als Ursache eine zu hohe interne Reibung des Drallrades, und die wiederum hängt von der Temperatur des Geräts ab: je niedriger die Temperatur, umso größer die interne Reibung. Nach dem Einschalten der wissenschaftlichen Geräte wird die Temperatur in der Raumsonde steigen, so dass damit dann auch die Reibungkräfte in dem betreffenden Drallrad reduziert werden. Das bei den anderen Drallrädern dieses Problem nicht aufgetreten ist liegt wahrscheinlich daran, dass die Temperatur dieser vier Geräte aufgrund ihrer unterschiedlichen Position in dem Weltraumteleskop verschieden ist.</p>
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		<title>SIRTF erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sirtf-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2003 08:12:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Brauner Zwerg]]></category>
		<category><![CDATA[Delta II]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[SIRTF]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die amerikanische Raumfahrtagentur NASA hat heute morgen um 07:35&#160;Uhr (MESZ) erfolgreich das Weltraum-Infrarotteleskop SIRTF mit Hilfe einer Trägerrakete vom Typ Delta&#160;II Heavy gestartet. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA. Rund 64&#160;Minuten nach dem Start empfing die Deep Space-Bodenstation der NASA in Canberra (Australien) die ersten Signale von dem Weltraumteleskop. &#8222;Alle Systeme arbeiten reibungslos, wir [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sirtf-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">SIRTF erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die amerikanische Raumfahrtagentur NASA hat heute morgen um 07:35&nbsp;Uhr (MESZ) erfolgreich das Weltraum-Infrarotteleskop <i>SIRTF</i> mit Hilfe einer Trägerrakete vom Typ <i>Delta&nbsp;II Heavy</i> gestartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25082003101231_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Start des Weltraumteleskops 
<i>SIRTF</i>
 am Morgen des 25.&nbsp;August 2003.
<br>
(Foto: NASA TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 64&nbsp;Minuten nach dem Start empfing die <i>Deep Space</i>-Bodenstation der NASA in Canberra (Australien) die ersten Signale von dem Weltraumteleskop. &#8222;Alle Systeme arbeiten reibungslos, wir könnten nicht zufriedener sein&#8220;, so kommentierte der NASA-Projektmanager David Gallagher den erfolgreichen Beginn der ehrgeizigen Mission.
<br>
Als letztes der vier so genannten <i>Großen Observatorien</i> (Weltraumteleskope) der NASA wird <i>SIRTF</i> die infrarote Wärmestrahlung kosmischer Himmelskörper beobachten. Dabei stehen sowohl Mitglieder unseres eigenen Sonnensystems wie auch Milliarden Lichtjahre entfernte Galaxien auf der Liste der zu untersuchenden Objekte. Das neueste Weltraumteleskop der NASA soll mit seinen Beobachtungen auch neue Erkenntnisse über so genannte &#8222;Braune Zwerge&#8220; und andere wissenschaftlich interessante kosmische Objekte liefern, die aufgrund ihrer geringen Temperatur im sichtbaren Licht keine Strahlung aussenden und somit in diesem Spektralbereich auch nicht zu beobachten sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Start der Raumsonde wird sich zunächst eine zweimonatige Überprüfung aller Instrumente, Detektoren und Systeme an Bord der Raumsonde anschließen, bevor dann weitere 30 Tage lang die wissenschaftliche Performance des neuen Teleskops getestet wird. Erst danach beginnt die auf mindestens zweieinhalb Jahre angesetzte Beobachtungsphase, deren Dauer durch die Menge des mitgeführten Kühlmittels begrenzt werden wird. <i>SIRTF</i> fliegt auf derselben Bahn wie die Erde um die Sonne und folgt unserem Planeten, wobei der Abstand jedes Jahr um etwa 15&nbsp;Millionen Kilometer wachsen wird. Diese Bahn ist anstelle einer Erdumlaufbahn gewählt worden, um die Beeinträchtigung des Teleskops durch die von der Erde reflektierte Wärmestrahlung auszuschalten und dadurch den Bedarf an Kühlmittel zu reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen ausführlichen Bericht über die Mission von <i>SIRTF</i> können Sie <a href="https://www.raumfahrer.net/spitzer-das-letzte-der-grossen-teleskope/" data-wpel-link="internal">in diesem Artikel</a> auf <i>Raumfahrer.net</i> lesen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sirtf-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">SIRTF erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>Mindestens zwei Startverschiebungen in Cape Canaveral</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mindestens-zwei-startverschiebungen-in-cape-canaveral/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2003 19:24:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Delta II]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[NRO]]></category>
		<category><![CDATA[SIRTF]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Titan IV]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28617</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Planungen der NASA hinsichtlich kommenden Weltraumstarts geraten durch technische Probleme etwas durcheinander. Ein Beitrag von felixkorsch. Quelle: Space.com/Boeing/NASA. Gleich zwei Raketenstarts in den kommenden Tagen sind vorerst verschoben wurden. Hierunter befindet sich zunächst die Titan 4B der US Air Force, welche im Auftrag des National Reconnaissance Office einen streng geheimen militärischen Kommunikationssatelliten ins All [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mindestens-zwei-startverschiebungen-in-cape-canaveral/" data-wpel-link="internal">Mindestens zwei Startverschiebungen in Cape Canaveral</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Planungen der NASA hinsichtlich kommenden Weltraumstarts geraten durch technische Probleme etwas durcheinander.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von felixkorsch. Quelle: Space.com/Boeing/NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleich zwei Raketenstarts in den kommenden Tagen sind vorerst verschoben wurden. Hierunter befindet sich zunächst die <i>Titan 4B</i> der <i>US Air Force</i>, welche im Auftrag des <i>National Reconnaissance Office</i> einen streng geheimen militärischen Kommunikationssatelliten ins All befördern soll. Auf Grund diverser technischer Probleme mit der Zweitstufe des Trägers wird der Start aus Sicherheitsgründen nicht vor dem 6. September stattfinden können. Bei vorangegangenen Tests stellte sich heraus, dass ein Sensorensystem im Tank nicht ordnungsgemäß funktioniert und somit das Auslaufen von dutzenden Litern toxischer Treibstoffe beim Betanken der Titan-Rakete zuließ (wir berichteten). Hinzu kommen Befürchtungen, dass das auch das Triebwerkssystem an sich fehlerhaft sein könnte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KSC03PD212718jul2003nasaksc2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KSC03PD212718jul2003nasaksc26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Beginn der Montage der Delta-II-Rakete für SIRTF. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere verschobene Mission ist der Start des <i>Space Infrared Telescope Facility (SIRTF)</i> der NASA mit einer <i>Delta&nbsp;2</i> aus dem Hause Boeing. Als Grund hierfür nennen die US-Behörden starke Winde und eine rauhe See im Bereich des Indischen Ozeans, was die Stationierung eines Bahnverfolgungsschiffes verzögert. Dieses ist notwendig, um das korrekte Arbeiten der zweiten Stufe der <i>Delta&nbsp;2</i> zu überwachen. Der Start soll daher frühestens am kommenden Montag um 07:35:39&nbsp;Uhr MESZ stattfinden können, welchen die NASA live übertragen wird. Mehr über diese Mission können Sie übrigens in der kommenden Ausgabe unseres <i>InSpace</i>-Magazin lesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich könnte auch noch ein dritter Weltraumstart durch die Verschiebungen der beiden genannten Missionen beeinflusst werden: eine <i>Delta&nbsp;4</i> soll &#8211; ebenfalls von Cape Canaveral aus &#8211; am 28. August das <i>Defense Satellite Communications System</i> (<i>DSCS</i>) ins All befördern. Ob dieser Termin haltbar ist, muss sich erst noch zeigen. Alle drei Starts liegen nun sehr nahe beieinander, was gewisse Risiken mit sich bringt. Hinzu kommt eine Überbeanspruchung des Personals des <i>Kennedy Space Centers</i> sowie der benachbarten Air Force Station.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mindestens-zwei-startverschiebungen-in-cape-canaveral/" data-wpel-link="internal">Mindestens zwei Startverschiebungen in Cape Canaveral</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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