<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>SNSA &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/snsa/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Sun, 24 Aug 2025 02:40:14 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>SNSA &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Studierende der Uni Kiel bauen Messgerät für kosmische Strahlung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/studierende-der-uni-kiel-bauen-messgeraet-fuer-kosmische-strahlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2024 17:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Teilchenphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aerogel]]></category>
		<category><![CDATA[BEXUS]]></category>
		<category><![CDATA[CAU]]></category>
		<category><![CDATA[CHAOS]]></category>
		<category><![CDATA[Detektor]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Kiruna]]></category>
		<category><![CDATA[SNSA]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlungsdetektor]]></category>
		<category><![CDATA[Stratosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Stratosphärenballon]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=144526</guid>

					<description><![CDATA[<p>Physik-Studierende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) haben in den vergangenen zwölf Monaten ein Messinstrument für kosmische Strahlung gebaut. Der Detektor ist eines von vier Experimenten, die Anfang Oktober an Bord eines Forschungsballons in die Stratosphäre aufsteigen werden. Eine Pressemeldung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Quelle: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) 17. September 2024. 17. September 2024 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/studierende-der-uni-kiel-bauen-messgeraet-fuer-kosmische-strahlung/" data-wpel-link="internal">Studierende der Uni Kiel bauen Messgerät für kosmische Strahlung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Physik-Studierende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) haben in den vergangenen zwölf Monaten ein Messinstrument für kosmische Strahlung gebaut. Der Detektor ist eines von vier Experimenten, die Anfang Oktober an Bord eines Forschungsballons in die Stratosphäre aufsteigen werden. Eine Pressemeldung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) 17. September 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">17. September 2024 &#8211; Wie fühlt es sich an, bei einer Mission zur Grenze zwischen Erde und Weltall mitzuarbeiten? „Ziemlich cool“, sagt Hannes Ebeling. „Wir sind schließlich eines von lediglich neun europäischen Teams, die diese Chance bekommen haben. Das hat uns schon riesig gefreut.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir“ &#8211; das ist ein Grüppchen von zehn angehenden Physikerinnen und Physikern der Abteilung für Extraterrestrische Physik der CAU, das sich vor einem Jahr für die Teilnahme am sogenannten BEXUS-Projekt beworben hat. Das Akronym steht für „Balloon Experiments for University Students“, und dieser Name ist Programm: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die schwedische Raumfahrtbehörde SNSA geben darin Studierenden die Möglichkeit, ein wissenschaftliches Experiment an Bord eines Ballons in die Stratosphäre zu schicken.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/147CHAOSMessungHannesEbelingUniKiel1k1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das CHAOS (Cherenkov Atmospheric Observation System) in seiner vollständigen Form. Links befinden sich die Detektoren - ein Bismuth-Germanium-Oxid-Kristall, mehrere Halbleiterdetektoren und ein Cherenkov-Detektor. Die Box rechts enthält die notwendige Elektronik. (Bild: Hannes Ebeling, Uni Kiel)" data-rl_caption="" title="Das CHAOS (Cherenkov Atmospheric Observation System) in seiner vollständigen Form. Links befinden sich die Detektoren - ein Bismuth-Germanium-Oxid-Kristall, mehrere Halbleiterdetektoren und ein Cherenkov-Detektor. Die Box rechts enthält die notwendige Elektronik. (Bild: Hannes Ebeling, Uni Kiel)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="451" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/147CHAOSMessungHannesEbelingUniKiel60.jpg" alt="Das CHAOS (Cherenkov Atmospheric Observation System) in seiner vollständigen Form. Links befinden sich die Detektoren - ein Bismuth-Germanium-Oxid-Kristall, mehrere Halbleiterdetektoren und ein Cherenkov-Detektor. Die Box rechts enthält die notwendige Elektronik. (Bild: Hannes Ebeling, Uni Kiel)" class="wp-image-144533" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/147CHAOSMessungHannesEbelingUniKiel60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/147CHAOSMessungHannesEbelingUniKiel60-300x226.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das CHAOS (Cherenkov Atmospheric Observation System) in seiner vollständigen Form. Links befinden sich die Detektoren &#8211; ein Bismuth-Germanium-Oxid-Kristall, mehrere Halbleiterdetektoren und ein Cherenkov-Detektor. Die Box rechts enthält die notwendige Elektronik. (Bild: Hannes Ebeling, Uni Kiel)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Strahlungs-Detektor überzeugte die Jury</strong><br>„Man reicht dazu zunächst seinen Vorschlag ein und stellt ihn ein paar Wochen später bei einer Konferenz vor“, sagt Ebeling, der das Projekt zusammen mit seiner Kommilitonin Ava Pohley geleitet hat. „Wir wollten einen Detektor bauen, mit dem sich kosmische Strahlung analysieren lässt. Diese entsteht beispielsweise bei der Explosion von Sternen und kann Satelliten oder Raumsonden schädigen; daher ist es wichtig, ihre Intensität und Zusammensetzung zu kennen. Uns ist es gelungen, die Jurorinnen und Juroren von unserem Vorhaben zu überzeugen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch noch existierte die Idee lediglich auf dem Papier. Die Umsetzung in die Praxis war ziemlich fordernd: In regelmäßigen Abständen musste das Team sogenannte Reviews durchlaufen. Darin stellte es einem Gremium von BEXUS-Expertinnen und -Experten den aktuellen Stand seines Experiments vor. „Dabei kamen dann wie bei einem wirklichen Raumfahrt-Projekt immer wieder Verbesserungsvorschläge, die wir umsetzen mussten“, erklärt Ava Pohley.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/147CHAOSVakuumtestHannesEbelingUniKiel2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Teammitglieder Pierre, Ava und Hannes (v.l.) prüfen bei einem Vakuumkammer-Test, ob die Messungen mit CHAOS auch bei Druck- und Temperaturveränderungen funktionieren. (Bild: Hannes Ebeling, Uni Kiel)" data-rl_caption="" title="Die Teammitglieder Pierre, Ava und Hannes (v.l.) prüfen bei einem Vakuumkammer-Test, ob die Messungen mit CHAOS auch bei Druck- und Temperaturveränderungen funktionieren. (Bild: Hannes Ebeling, Uni Kiel)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/147CHAOSVakuumtestHannesEbelingUniKiel60.jpg" alt="Die Teammitglieder Pierre, Ava und Hannes (v.l.) prüfen bei einem Vakuumkammer-Test, ob die Messungen mit CHAOS auch bei Druck- und Temperaturveränderungen funktionieren. (Bild: Hannes Ebeling, Uni Kiel)" class="wp-image-144535" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/147CHAOSVakuumtestHannesEbelingUniKiel60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/147CHAOSVakuumtestHannesEbelingUniKiel60-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Teammitglieder Pierre, Ava und Hannes (v.l.) prüfen bei einem Vakuumkammer-Test, ob die Messungen mit CHAOS auch bei Druck- und Temperaturveränderungen funktionieren. (Bild: Hannes Ebeling, Uni Kiel)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis der vielen hundert Stunden Arbeit sieht auf den ersten Blick unspektakulär aus: eine weiße Kiste, aus der einige Kabel heraushängen. Doch die Box hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich: Sie enthält eine ganze Reihe verschiedener Sensoren. Kernstück ist aber der sogenannte Cherenkov-Detektor. Er besteht aus einem quaderförmigen Aerogel-Block. Das Aerogel ist transparent und besteht zu mehr als 99 % aus Luft. Es ist also unglaublich leicht und fragil.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aerogel hilft, schwere von leichten Teilchen zu unterscheiden</strong><br>Die Lichtgeschwindigkeit in diesem schwammartigen Feststoff liegt nicht wie in Vakuum bei 300.000, sondern bei 286.000 Kilometern pro Sekunde. „Wir nutzen diese Eigenschaft aus, um herauszufinden, aus welchen Teilchen die kosmische Strahlung in der Stratosphäre besteht“, sagt Pohley.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Grundlage dafür ist ein Effekt, der bereits 1934 vom russischen Physiker Pavel Cherenkov entdeckt wurde: Wenn geladene Teilchen sich in bestimmten Medien schneller als das Licht fortbewegen, erzeugen sie dabei selbst Licht. Die Vakuum-Lichtgeschwindigkeit lässt sich nicht überschreiten, die in einem Aerogel dagegen schon. „Je leichter ein Teilchen ist, desto weniger Energie benötigt es, um sich darin schneller als mit der dort gültigen Lichtgeschwindigkeit fortzubewegen“, erklärt Hannes Ebeling.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Zusammenhang lässt sich nutzen, um schwere Teilchen in der kosmischen Strahlung &#8211; beispielsweise Protonen oder Helium-Kerne &#8211; von den deutlich leichteren Elektronen zu unterscheiden. „Und das ist es, was wir mit unserem Cherenkov-Detektor tun“, sagt der Sprecher der CAU-Gruppe, die ihr Messinstrument auf den Namen „CHAOS“ (Cherenkov Atmospheric Observation System) getauft hat.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/147ChaosJunior1CHAOSUniKiel.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Blick auf die Erde beim Testflug der CHAOS Junior am 30. September 2023. (Bild: CHAOS, Uni Kiel)" data-rl_caption="" title="Blick auf die Erde beim Testflug der CHAOS Junior am 30. September 2023. (Bild: CHAOS, Uni Kiel)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/147ChaosJunior1CHAOSUniKiel60.jpg" alt="Blick auf die Erde beim Testflug der CHAOS Junior am 30. September 2023. (Bild: CHAOS, Uni Kiel)" class="wp-image-144530" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/147ChaosJunior1CHAOSUniKiel60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/147ChaosJunior1CHAOSUniKiel60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Blick auf die Erde beim Testflug der CHAOS Junior am 30. September 2023. (Bild: CHAOS, Uni Kiel)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start für Anfang Oktober geplant</strong><br>Ob sich die ganze Mühe gelohnt hat, wird sich Anfang Oktober im schwedischen Kiruna zeigen. Am 1. Oktober oder den Tagen danach (der genaue Zeitpunkt hängt vom Wetter ab) wird der Cherenkov-Detektor made in Kiel von dort an Bord eines Forschungs-Ballons in die Stratosphäre aufsteigen, zusammen mit den Experimenten von drei anderen Gruppen (die restlichen fünf Experimente werden bei einem zweiten Flug transportiert). Verläuft alles nach Plan, hat der Ballon nach 1,5 Stunden seine Zielhöhe von rund 26 Kilometern erreicht. Die Messungen werden mehrere Stunden dauern. Nach Landung des Ballons werden die Experimente an Bord ausgewertet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Teil des CAU-Teams reist bereits am 27. September in die nördlichste Stadt Schwedens, um dort alles vorzubereiten. Der Rest kommt am 1. Oktober nach. „Normalerweise werden solche kompakten Cherenkov-Detektoren nicht für die Messung kosmischer Strahlung in der Atmosphäre eingesetzt“, betont Ava Pohley. „Wir wollen demonstrieren, dass sich dieses Messprinzip sehr gut auch für diesen Zweck nutzen lässt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Text: Frank Luerweg</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20191.msg566469#msg566469" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrtbezogene Ausbildung / studentischer Satellitenbau</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/studierende-der-uni-kiel-bauen-messgeraet-fuer-kosmische-strahlung/" data-wpel-link="internal">Studierende der Uni Kiel bauen Messgerät für kosmische Strahlung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Muninn: Die erste Raumfahrtmission für ESAs Marcus Wandt beginnt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/muninn-die-erste-raumfahrtmission-fuer-esas-marcus-wandt-beginnt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jan 2024 20:30:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alper Gezeravcı]]></category>
		<category><![CDATA[Ax-3]]></category>
		<category><![CDATA[Axiom 3]]></category>
		<category><![CDATA[Axiom Space]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Wandt]]></category>
		<category><![CDATA[Michael López-Alegría]]></category>
		<category><![CDATA[Muninn]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[SNSA]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Villadei]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=135997</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Crew-Dragon-Raumschiff mit dem ESA-Astronauten Marcus Wandt und seinen Kollegen Michael López-Alegría, Walter Villadei und Alper Gezeravcı an Bord, dockte am Samstag, den 20. Januar um 11:57 Uhr MEZ an die Internationale Raumstation an. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 20. Januar 2024. 20. Januar 2024 &#8211; Die vier Astronauten sind Teil der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/muninn-die-erste-raumfahrtmission-fuer-esas-marcus-wandt-beginnt/" data-wpel-link="internal">Muninn: Die erste Raumfahrtmission für ESAs Marcus Wandt beginnt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Crew-Dragon-Raumschiff mit dem ESA-Astronauten Marcus Wandt und seinen Kollegen Michael López-Alegría, Walter Villadei und Alper Gezeravcı an Bord, dockte am Samstag, den 20. Januar um 11:57 Uhr MEZ an die Internationale Raumstation an. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 20. Januar 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LiftoffofAx3ESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Beginn der Ax-3-Mission mit dem Start auf einer Falcon-9-Rakete. (Bild: ESA / S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="Beginn der Ax-3-Mission mit dem Start auf einer Falcon-9-Rakete. (Bild: ESA / S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="320" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LiftoffofAx3ESASCorvaja26.jpg" alt="Beginn der Ax-3-Mission mit dem Start auf einer Falcon-9-Rakete. (Bild: ESA / S. Corvaja)" class="wp-image-135999" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LiftoffofAx3ESASCorvaja26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LiftoffofAx3ESASCorvaja26-244x300.jpg 244w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Beginn der Ax-3-Mission mit dem Start auf einer Falcon-9-Rakete. (Bild: ESA / S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">20. Januar 2024 &#8211; Die vier Astronauten sind Teil der Axiom Mission 3 (Ax-3) und werden bis zu zwei Wochen im Erdorbit leben und arbeiten. Marcus&#8216; Mission trägt den Namen Muninn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 36 Stunden hat die Crew nach ihrem Start am 18. Januar um 21:49 GMT (22:49 Uhr MEZ, 16:49 Uhr Ortszeit) im Raumschiff auf dem Weg zur Raumstation verbracht. Marcus verließ als fünfter ESA Astronaut an Bord eines Dragon-Raumschiffs die Erde und diente während der Reise als Missionsspezialist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marcus ist der erste Vertreter einer neuen Generation europäischer Astronaut*innen, der mit Axiom Space an kommerziell betriebenen bemannten Raumflügen teilnimmt. Zudem ist er der zweite schwedische Staatsbürger, der die Gelegenheit hat, in den Weltraum zu fliegen. „Ich bin sehr dankbar und beeindruckt von allen, die gemeinsam daran gearbeitet haben, diese Mission zu ermöglichen. Ich möchte die ESA dafür danken, dass sie mutig und zukunftsorientiert ist und den Weg geebnet hat, die Präsenz Europas im Weltraum mit Unterstützung Schwedens und von Axiom Space zu stärken&#8220; sagte Marcus am Tag des Starts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Projekt-Astronaut ist Marcus&#8216; Job bei der ESA mit dieser spezifischen Flug-Gelegenheit im Rahmen eines befristeten Vertrags verbunden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Axiom3dockedtoissnasa.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Crew-Dragon an der ISS. (Bild: NASA)" data-rl_caption="" title="Crew-Dragon an der ISS. (Bild: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="269" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Axiom3dockedtoissnasa60.jpg" alt="Crew-Dragon an der ISS. (Bild: NASA)" class="wp-image-135995" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Axiom3dockedtoissnasa60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Axiom3dockedtoissnasa60-300x135.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Crew-Dragon an der ISS. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zwei Skandinavier im Orbit</strong><br>Marcus&#8216; erste Mission ins All hat ihren Namen aus der nordischen Mythologie und den beiden Raben-Komplizen des Gottes Odin – Muninn und Huginn. Dem Mythos zufolge dienen die Raben ihrem Gott als Boten und Ratgeber und teilen alles, was sie sehen und hören. Huginn ist der Missionsname des dänischen ESA-Astronauten Andreas Mogensen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marcus wurde von Andreas, der derzeit Kommandant der Raumstation ist, an Bord begrüßt. Zum ersten Mal befinden sich zwei Skandinavier gemeinsam im Weltraum, bereit, neues Wissen im Orbit zu sammeln, Nutzen für die Menschen auf der Erde zu schaffen und sich auf die zukünftige Weltraumforschung vorzubereiten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarcusWandtwelcomeissNASA.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Mitglieder der Ax-3-Crew werden an Bord der ISS begrüßt. (Bild: NASA)" data-rl_caption="" title="Die Mitglieder der Ax-3-Crew werden an Bord der ISS begrüßt. (Bild: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="337" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarcusWandtwelcomeissNASA60.jpg" alt="Die Mitglieder der Ax-3-Crew werden an Bord der ISS begrüßt. (Bild: NASA)" class="wp-image-136002" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarcusWandtwelcomeissNASA60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MarcusWandtwelcomeissNASA60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Mitglieder der Ax-3-Crew werden an Bord der ISS begrüßt. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aktionsreiche Mission</strong><br>Marcus wird einen Großteil seiner Zeit im Weltraum wissenschaftlichen Aktivitäten und Technologiedemonstrationen widmen, die die Art und Weise, wie wir auf der Erde leben und arbeiten, prägen könnten. Insgesamt wird er rund 20 Experimente durchführen und an fünf Bildungsprogrammen auf der Raumstation teilnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Muninn-Programm ist vollgepackt mit europäischer Forschung und neuen Experimenten unter Leitung der schwedischen Raumfahrtagentur, die von Studien über die Auswirkungen der Gestaltung von Weltraumhabitaten auf das Stressniveau eines Astronauten bis hin zur Entschlüsselung der Veränderungen der Zellstrukturen und der Genexpression in der Schwerelosigkeit reichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Folgen Sie der Muninn-Mission</strong><br>Folgen Sie Marcus&#8216; Reise auf der Muninn-Website, überprüfen Sie unser Start-Kit auf Englisch oder Schwedisch und vernetzt euch mit Marcus auf seinen Instagram- und X-Accounts.<br>Neueste Updates zur Muninn-Mission finden Sie auf X und auf den ESA Social-Media-Kanälen. Die offizielle Muninn-Kollektion könnt ihr auch online im ESA Space Shop ergattern und euch mit der offiziellen Muninn-Missions-Playlist einstimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20018.msg557961#msg557961" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Axiom-3 auf Crew-Dragon zur ISS</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/muninn-die-erste-raumfahrtmission-fuer-esas-marcus-wandt-beginnt/" data-wpel-link="internal">Muninn: Die erste Raumfahrtmission für ESAs Marcus Wandt beginnt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESA: Seid live dabei. Start von Marcus Wandt´s Mission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-seid-live-dabei-start-von-marcus-wandts-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2024 11:38:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Alper Gezeravcı]]></category>
		<category><![CDATA[Ax-3]]></category>
		<category><![CDATA[Axiom Space]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Wandt]]></category>
		<category><![CDATA[Michael López-Alegría]]></category>
		<category><![CDATA[Muninn]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SNSA]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Villadei]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=135795</guid>

					<description><![CDATA[<p>***Update der RN Redaktion: Der Start ist auf 18: Januar 22:49 Uhr MEZ verschoben.*** Verfolgen Sie am Mittwoch, den 17. Januar, ab 21:15 Uhr MEZ den Start des ESA Projektastronaut Marcus Wandt bei seinem ersten Flug zur Internationalen Raumstation bei seiner ersten Mission, Muninn. Verfolgen Sie die Aktion live auf ESA Web TV 2 und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-seid-live-dabei-start-von-marcus-wandts-mission/" data-wpel-link="internal">ESA: Seid live dabei. Start von Marcus Wandt´s Mission</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="verfolgen-sie-am-mittwoch-den-17-januar-ab-2115-uhr-mez-den-start-des-esa-projektastronaut-marcus-wandt-bei-seinem-ersten-flug-zur-internationalen-raumstation-bei-seiner-ersten-mission-muninn-verfolgen-sie-die-aktion-live-auf-esa-web-tv-2-und-esa-youtube--ee044e27-0ab4-4cee-ab04-55d963089168">***<em>Update der RN Redaktion: Der Start ist auf 18: Januar 22:49 Uhr MEZ verschoben.</em>*** <br>Verfolgen Sie am Mittwoch, den 17. Januar, ab 21:15 Uhr MEZ den Start des ESA Projektastronaut Marcus Wandt bei seinem ersten Flug zur Internationalen Raumstation bei seiner ersten Mission, <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/muninn" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Muninn</a>. Verfolgen Sie die Aktion live auf <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/ESA_Web_TV/(offset)/2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA Web TV 2</a> und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CgmUnTSQc5Q" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA YouTube</a>. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph" style="font-size:13px">Quelle:<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/muninn/Watch_live_Marcus_Wandt_docks_to_the_Space_Station" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"> ESA Science &amp; Exploration</a>, 12. Januar 2024.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Thumbs_up_from_Axiom_3_crew_inside_Dragon_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Daumen hoch von der Axiom 3 Crew in der Dragon Copyright: ESA" data-rl_caption="" title="Daumen hoch von der Axiom 3 Crew in der Dragon Copyright: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Thumbs_up_from_Axiom_3_crew_inside_Dragon_pillars_600x250.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Daumen hoch von der Axiom 3 Crew in der Dragon.<br>Copyright: ESA</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Axiom_3_crew_next_to_Falcon_9_rocket_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Axiom_3_crew_next_to_Falcon_9_rocket_pillars_300x200.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Axiom 3-Crew neben der SpaceX Falcon 9-Rakete im Kennedy Space Center der NASA in Florida, USA.<br>Von von links nach rechts: ESA-Projektastronaut und Missionsspezialist Marcus Wandt, Pilot Walter Villadei, Kommandant Michael López-Alegría und Missionsspezialist Alper Gezeravcı.<br>Marcus Wandt aus Schweden wird im Rahmen der Axiom-Mission 3 (Ax-3) zur Internationalen Raumstation reisen. Er wird bis zu 14 Tage in der Umlaufbahn verbringen, um in der Schwerelosigkeit zu forschen und Bildungsaktivitäten durchführen.<br>Marcus ist der Erste einer neuen Generation von europäischen Astronauten die, hier mit Axiom Space, im Rahmen einer kommerziellen Mission fliegen. Seine Mission wird von der ESA und der <a href="https://www.rymdstyrelsen.se/en/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Schwedischen Nationalen Raumfahrtagentur (SNSA)</a> unterstützt.<br>Marcus Wandt wurde im November 2022 nach einem jahrelangen Auswahlverfahren als Mitglied der ESA-Astronautenreserve ausgewählt.<br>Die ESA-Rekrutierungskampagne 2022 verlief mit über 22 5000 Bewerbungen aus allen Mitgliedstaaten. <br>Copyright: ESA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">ESA, 12. Januar 2024 &#8211; Marcus ist der erste einer neuen Generation europäischer Astronauten, der im Rahmen der Axiom-Mission 3 (Ax-3) an einem kommerziellen Raumflug teilnimmt.<br>Der Start ist für 23:11 Uhr MEZ (17:11 Uhr Ortszeit) geplant. Marcus wird an der Spitze einer SpaceX Falcon 9-Rakete vom Kennedy Space Center der NASA in Florida, USA, ins All geschossen.<br>Während der Reise in der Dragon-Kapsel zur Internationalen Raumstation wird Marcus als Missionsspezialist fungieren und sich den Flug mit Walter Villadei aus Italien, Alper Gezeravcı aus der Türkei und Michael López-Alegría, einem US-amerikanisch-spanischen Doppelbürger, teilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marcus und seine Mannschaftskameraden werden etwa 36 Stunden nach dem Start an der Raumstation ankommen. Das Andocken der Kapsel an die Raumstation ist für Freitag, den 19. Januar, um 10:15 Uhr GMT (11:15 Uhr MEZ) vorgesehen. Verfolgen Sie die kontinuierliche Live-Berichterstattung über das Andocken zwei Stunden im Voraus und verfolgen Sie den Zutritt der Besatzung und die Begrüßungszeremonie auf ESA Web TV.<br>Die <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/muninn" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Muninn-Mission</a> wird offiziell beginnen, sobald Marcus durch die Luke tritt. ESA-Astronaut Andreas Mogensen wird ihn als Kommandant der Raumstation begrüßen. Es wird das erste Mal sein, dass zwei Skandinavier gemeinsam im Weltraum leben und arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Informationen zum Start und Andocken</strong><br>Mittwoch 17. Januar 21:15 MEZ, Start-Webcast beginnt<br>Mittwoch 17. Januar 23:11 MEZ, Liftoff<br>Freitag 19. Januar 09:15 MEZ, Beginn des Docking-Webcasts<br>Freitag 19. Januar 11:15 MEZ, Andocken an die Raumstation<br>Freitag 19. Januar 13:00 MEZ, Öffnung der Luke<br>Freitag 19. Januar 13:35 MEZ, Begrüßungszeremonie</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rendezvous und Andocken von Dragon an die Internationale Raumstation.</strong><br>Die SpaceX Dragon wird mit einer Falcon 9-Rakete gestartet und bringt vier Astronauten zur Internationalen Raumstation. Das Raumschiff startet von Cape Canaveral im Kennedy Space Center der NASA in Florida, USA, und ist der dritte Typ, der ESA-Astronauten ins All bringt.<br>Diese Infografik zeigt die Schritte nach dem Start, bis der Dragon die Erdumlaufbahn erreicht.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Dragon_countdown_to_liftoff_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Dragon_countdown_to_liftoff_pillars_600x340.jpg" alt=""/></a></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Dragon_liftoff_to_orbit_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Dragon_liftoff_to_orbit_pillars_600x338.jpg" alt=""/></a></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Dragon_rendezvous_and_docking_with_the_International_Space_Station_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Dragon_rendezvous_and_docking_with_the_International_Space_Station_pillars_600x338.jpg" alt=""/></a></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Dragon_docking_to_the_International_Space_Station_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Dragon_docking_to_the_International_Space_Station_pillars_600x340.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Alle Bilder: Coyright ESA</figcaption></figure>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>ESA-Projektastronaut Marcus Wandt erklärt seinen Missionsnamen und sein Abzeichen</strong></p>



<figure class="wp-block-video"><video controls src="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2023/11/023/2311_023_AR_EN.mp4"></video></figure>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><em>Der Name von Marcus&#8216; erster Weltraummission, Muninn, stammt aus der nordischen Mythologie und den beiden Raben, die dem Gott Odin zur Seite stehen &#8211; Muninn und Huginn. Zusammen symbolisieren die beiden den menschlichen Verstand. Huginn ist der Name der Mission des ESA-Astronauten Andreas Mogensen zur Raumstation.<br>Dem Mythos zufolge dienen die Raben ihrem Gott als Boten und Berater, die ihm alles mitteilen, was sie sehen und hören. Muninn stammt vom altnordischen Wort Munr ab, das mit Geist und Leidenschaft übersetzt werden kann. Huginn ist der Name der Mission des ESA-Astronauten Andreas Mogensen.<br>Auf dem Muninn-Aufnäher umkreist der Rabe die Erde, um das während Mogensens Mission gesammelte Wissen weiterzugeben. Der dunkelblaue Kreis stellt die Erde dar und enthält hellere Linien, die sein Heimatland, Schweden, repräsentieren. Der Aufnäher zeigt die beiden Farben der schwedischen Flagge &#8211; blau und gelb.<br>Die beiden weißen Streifen neben Muninns oberem Flügel verweisen auf die charakteristischen Sonnenkollektoren einer Raumstation, Marcus&#8216; zukünftiges Zuhause im All.<br>Die Sterne ähneln einem Wikingersymbol für Schutz. Die Sterne erinnern Marcus auch an die Schönheit der Schneeflocken an kalten Wintertagen in Schweden.<br>Die Linien von Muninns unterem Flügel sind eine Anspielung auf die Überschallstoßwellen von Düsenflugzeugen. Marcus ist Testpilot bei der schwedischen Luftwaffe.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20018.msg557827#msg557827" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Axiom-3 auf Crew-Dragon zur ISS</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-seid-live-dabei-start-von-marcus-wandts-mission/" data-wpel-link="internal">ESA: Seid live dabei. Start von Marcus Wandt´s Mission</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2023/11/023/2311_023_AR_EN.mp4" length="12418600" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>ESA: Marcus Wandt fliegt mit der 3. Axiom-Space-Mission zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-marcus-wandt-fliegt-mit-der-3-axiom-space-mission-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 15:17:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alper Gezeravci]]></category>
		<category><![CDATA[Ax-3]]></category>
		<category><![CDATA[Axiom Space]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Wandt]]></category>
		<category><![CDATA[Michael López-Alegría]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[SNSA]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Villadei]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=131024</guid>

					<description><![CDATA[<p>ESA-Projektastronaut Marcus Wandt aus Schweden wird frühestens im Januar 2024 mit der Axiom-Mission 3 (Ax-3) zur Internationalen Raumstation (ISS) fliegen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 12. September 2023. 12. September 2023 &#8211; Axiom Space hat die vier Besatzungsmitglieder benannt, die während der Ax-3-Mission bis zu 14 Tage an Bord der ISS verbringen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-marcus-wandt-fliegt-mit-der-3-axiom-space-mission-zur-iss/" data-wpel-link="internal">ESA: Marcus Wandt fliegt mit der 3. Axiom-Space-Mission zur ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">ESA-Projektastronaut Marcus Wandt aus Schweden wird frühestens im Januar 2024 mit der Axiom-Mission 3 (Ax-3) zur Internationalen Raumstation (ISS) fliegen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 12. September 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAAstronautMarcusWandtESA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="ESA Astronaut Marcus Wandt. (Foto: ESA)" data-rl_caption="" title="ESA Astronaut Marcus Wandt. (Foto: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="350" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAAstronautMarcusWandtESA26.jpg" alt="ESA Astronaut Marcus Wandt. (Foto: ESA)" class="wp-image-131027" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAAstronautMarcusWandtESA26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAAstronautMarcusWandtESA26-223x300.jpg 223w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">ESA Astronaut Marcus Wandt. (Foto: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">12. September 2023 &#8211; Axiom Space hat die vier Besatzungsmitglieder benannt, die während der Ax-3-Mission bis zu 14 Tage an Bord der ISS verbringen werden. Marcus wird als Missionsspezialist unter dem Kommando des Chefastronauten von Axiom Space, Michael López-Alegría, dienen, der als Doppelbürger sowohl die USA als auch Spanien vertritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ax-3 wird die erste kommerzielle bemannte Raumfahrtmission mit einer/einem von der ESA gesponserten Astronautin/Astronauten sein. Die Mission von Marcus heißt Muninn und wird von der ESA und der schwedischen Raumfahrtagentur (SNSA) unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die ESA unterstützt eine neue Generation von Weltraumforscher:innen, die den kommerziellen Zugang zum Weltraum mit neuen Ideen, Konzepten und Forschungen für sich nutzen. Ein vielseitigerer Zugang für Menschen zum Weltraum wird die europäische Wirtschaft und das Wissen jenseits der Erde voranbringen“, sagt Daniel Neuenschwander, ESA-Direktor für Programme für astronautische und robotische Exploration.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden anderen Ax-3-Besatzungsmitglieder sind Walter Villadei, ein Oberst der italienischen Luftwaffe und Pilot der Mission, und Missionsspezialist Alper Gezeravci aus der Türkei. Marcus, Walter und Alper haben umfassende Flugerfahrung und haben alle in der Luftwaffe ihres jeweiligen Landes gedient. Marcus arbeitete als Test- und Kampfpilot für die schwedische Luftwaffe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Crew verändert das Verständnis dafür, wie Regierungen und Raumfahrtbehörden die Vorteile der Mikrogravitation nutzen können. Die Axiom-3-Mission wird einen Wandel bewirken und die europäischen Nationen werden sich als Pioniere der aufstrebenden kommerziellen Raumfahrtindustrie positionieren“ sagte Michael, ehemaliger NASA-Astronaut und Kommandant der Axiom-Mission 1.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MuninnMissionslogoESAKLochtenberg.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Muninn Missionslogo. (Grafik: ESA / K. Lochtenberg)" data-rl_caption="" title="Muninn Missionslogo. (Grafik: ESA / K. Lochtenberg)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MuninnMissionslogoESAKLochtenberg26.jpg" alt="Muninn Missionslogo. (Grafik: ESA / K. Lochtenberg)" class="wp-image-131030"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Muninn Missionslogo. (Grafik: ESA / K. Lochtenberg)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Dank Marcus arbeitet Europa zum ersten Mal mit einem kommerziellen Raumfahrtunternehmen bei der Durchführung eines Astronautenflugs zur Internationalen Raumstation zusammen. Die ESA unterstützt ihre Mitgliedstaaten bei ihren Bemühungen, zu zeigen, wie schnelle Missionen mit kurzer Dauer zu guter Wissenschaft, Öffentlichkeitsarbeit und Bildung zur Förderung von MINT und zum Nutzen des Lebens auf der Erde führen können“, sagt Frank De Winne, ESA-Programmmanager für die ISS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine SpaceX Falcon 9-Rakete wird die Ax-3-Besatzung an Bord eines SpaceX Dragon-Raumschiffs vom Kennedy Space Center der NASA in Florida, USA, zur Internationalen Raumstation bringen. Nach dem Andocken an das Orbital-Labor wird Marcus bis zu 14 Tage lang Forschungs- und Bildungsaktivitäten in der Mikrogravitation durchführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der schwedische Astronaut durchläuft derzeit ein Ausbildungsprogramm, um im Weltraum zu leben und zu arbeiten und die hohen Anforderungen für die bemannte Raumfahrt zu erfüllen. Die Ausbildung von Marcus findet in Europa, den USA, Kanada und Japan statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Europäische Weltraumorganisation</strong><br>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist das Tor Europas zum Weltraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürger:innen in Europa und weltweit zugutekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Österreich, Belgien, Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweden,die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Lettland, Litauen, die Slowakei und Slowenien sind assoziierte Mitglieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA hat eine formelle Zusammenarbeit mit vier Mitgliedstaaten der EU aufgebaut. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Des Weiteren arbeitet sie eng mit der EU bei der Verwirklichung der Programme Galileo und Copernicus und mit Eumetsat bei der Entwicklung von Meteorologiemissionen zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20018.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">
Axiom-3 auf Crew-Dragon zur ISS </a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-marcus-wandt-fliegt-mit-der-3-axiom-space-mission-zur-iss/" data-wpel-link="internal">ESA: Marcus Wandt fliegt mit der 3. Axiom-Space-Mission zur ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>REXUS/BEXUS-Programm bringt Nachwuchsexperimente mit Forschungsraketen in die Schwerelosigkeit: Studierende können wieder durchstarten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rexus-bexus-programm-bringt-nachwuchsexperimente-mit-forschungsraketen-in-die-schwerelosigkeit-studierende-koennen-wieder-durchstarten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Mar 2023 19:36:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[ASTER]]></category>
		<category><![CDATA[B2D2]]></category>
		<category><![CDATA[BEXUS]]></category>
		<category><![CDATA[CNT]]></category>
		<category><![CDATA[Deadalus2]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ECRIDA]]></category>
		<category><![CDATA[Enceladus]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESRANGE]]></category>
		<category><![CDATA[FFU]]></category>
		<category><![CDATA[HERMESS]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenforschungsrakete]]></category>
		<category><![CDATA[IMFEX]]></category>
		<category><![CDATA[Kiruna]]></category>
		<category><![CDATA[MoonFibre]]></category>
		<category><![CDATA[RaPTeX]]></category>
		<category><![CDATA[REXUS]]></category>
		<category><![CDATA[REXUS 29]]></category>
		<category><![CDATA[REXUS 30]]></category>
		<category><![CDATA[S CEPHEI]]></category>
		<category><![CDATA[SNSA]]></category>
		<category><![CDATA[Space Seed]]></category>
		<category><![CDATA[µMoon]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=124343</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ab dem 28. März 2023 starten die Forschungsraketen REXUS 29 und 30 von Nordschweden. Das Studierendenprogramm der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR und der schwedischen Raumfahrtagentur SNSA bringt neun Experimente in die Schwerelosigkeit. Experimente aus Deutschland, Norwegen, Rumänien und Schweden sind dieses Mal mit an Bord. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rexus-bexus-programm-bringt-nachwuchsexperimente-mit-forschungsraketen-in-die-schwerelosigkeit-studierende-koennen-wieder-durchstarten/" data-wpel-link="internal">REXUS/BEXUS-Programm bringt Nachwuchsexperimente mit Forschungsraketen in die Schwerelosigkeit: Studierende können wieder durchstarten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-627d0929">Ab dem 28. März 2023 starten die Forschungsraketen REXUS 29 und 30 von Nordschweden. Das Studierendenprogramm der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR und der schwedischen Raumfahrtagentur SNSA bringt neun Experimente in die Schwerelosigkeit. Experimente aus Deutschland, Norwegen, Rumänien und Schweden sind dieses Mal mit an Bord. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 27. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TeilnehmerREXUS2930KampagneESA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Teilnehmer der REXUS-29/30-Kampagne.(Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Teilnehmer der REXUS-29/30-Kampagne.(Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TeilnehmerREXUS2930KampagneESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Teilnehmer der REXUS-29/30-Kampagne.(Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">27. März 2023 &#8211; Nach zwei Jahren ist es endlich soweit: Die Forschungsraketen REXUS 29 und 30 starten vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden. Ab dem 28. März 2023 öffnet sich das Startfenster, sofern die Wetterbedingungen mitspielen. Mit an Bord sind insgesamt neun Experimente von Universitätsteams aus Deutschland, Schweden, Rumänien und Norwegen. Die fast sechs Meter langen Raketen besitzen einen Durchmesser von rund 36 Zentimetern und können bis zu 40 Kilogramm Experiment-Nutzlast tragen. Sie durchfliegen auf ihrem Parabel-ähnlichen Flug zwei Schichten der Atmosphäre &#8211; die sogenannte Tropo- und Stratosphäre &#8211; und erreichen die Mesosphere in einer Höhe von bis zu 80 Kilometern. Auf dem Flug durch diesen suborbitalen Raum herrscht dann für rund zwei Minuten Schwerelosigkeit &#8211; Zeit genug, um alle Experimente an Bord auszuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Hier in Kiruna sehen wir jedes Jahr junge, engagierte Nachwuchstalente, die Tag und Nacht an ihren Experimenten arbeiten. Sie wollen unbedingt bei diesen REXUS-Flügen dabei sein. Das wissenschaftliche Potenzial ist sehr groß. Das macht dieses Nachwuchsprogramm mit jedem neuen Start deutlich“, betont Dr. Michael Becker, Leiter des REXUS/BEXUS-Programms (Raketen- und Ballon-Experimente für Universitäts-Studierende) bei der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Das Nachwuchsprogramm gibt es schon seit dem Jahr 2007 und bringt pro Jahr im Februar oder März zwei REXUS-Forschungsraketen sowie im September oder Oktober zwei BEXUS-Forschungsballone in den sogenannten suborbitalen Raum. „Aufgrund der Pandemie musste diese REXUS-Startkampagne allerdings immer wieder verschoben werden“, erklärt Michael Becker. „Auch für die Studierenden haben die Verschiebungen große Herausforderungen mit sich gebracht. Die haben sie alle erfolgreich gemeistert. Nun sind alle gespannt auf zwei spannende Starts und die Durchführung der lang vorbereiteten Experimente.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExperimentTestREXUS2930ESA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Experiment-Test für REXUS 29 und 30. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Experiment-Test für REXUS 29 und 30. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExperimentTestREXUS2930ESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Experiment-Test für REXUS 29 und 30. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>REXUS 29: Experimente aus Deutschland, Norwegen und Rumänien mit an Bord</strong><br>Auch bei dieser Doppel-Kampagne werden erneut verschiedenste Themenbereiche zur Forschung in Schwerelosigkeit abgedeckt. Wenn die REXUS-29-Forschungsrakete voraussichtlich am 29. März 2023 in Richtung Stratosphäre abhebt, werden insgesamt fünf Experimente mit an Bord sein, von denen drei aus Deutschland, eines aus Rumänien und eines aus Norwegen stammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Experiment S CEPHEI (Suspension of Carbon Nanotubes under Dielectrophoretic Influence) untersucht das Team der Technischen Universität Dresden spezifische Eigenschaften von Kohlenstoff-Nanoröhrchen (CNT). Aufgrund ihrer besonderen thermischen, elektrischen und mechanischen Eigenschaften sind diese sehr vielseitig einsetzbar. Mit ihnen lassen sich Materialien für den Schutz vor elektrostatischen Entladungen und vor elektromagnetischen Störungen sowie für Sensorik und mechanische Verstärkung entwickeln. Da die Eigenschaften von der Ausrichtung dieser Nanoröhrchen abhängen, ist es wichtig, diesen Ausrichtungsprozess im Detail zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team HERMESS (Hull applied ElectroResistive MEasurement of Structural Strains) der Universität der Bundeswehr München hat sich zur Aufgabe gemacht, die mechanische Beanspruchung bei der Flugbelastung besser zu charakterisieren und damit Erkenntnisse über die realen Flugbelastungen in der Struktur ihres Raketenmoduls zu gewinnen. Ein besseres Verständnis der tatsächlich in der Struktur auftretenden Belastungen ermöglicht Leichtbauansätze, die zu einer besseren Materialausnutzung und damit zu einer Reduzierung der Masse und der Kosten führen können.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TeamDeadalus2VorbereitungenESA.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Team Deadalus2 bei den Vorbereitungen für ihr Experiment. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Team Deadalus2 bei den Vorbereitungen für ihr Experiment. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TeamDeadalus2VorbereitungenESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Team Deadalus2 bei den Vorbereitungen für ihr Experiment. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem sogenannten &#8222;Space Seed&#8220; entwickelte das Team Deadalus2 der Universität Würzburg ein Fluggerät, das wie beim langsamen Fall eines Ahornsamens durch Eigenrotation bei der Rückkehr zur Erde abgebremst wird. Um den Flug zu stabilisieren, wird der Körper des &#8222;Space Seed&#8220; vom Rotor entkoppelt und der gesamte Flug durch Kontrollsysteme überwacht. Der Einsatz von Landekontrollen soll den sicheren Transport einer möglichen Nutzlast ohne Fallschirm &#8211; zum Beispiel zur Landung auf anderen Planeten &#8211; ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Team ECRIDA &#8211; (3D Printing by Curing Resin In-orbit using UV Digital Light Processing Apparatus) der University Politehnica Bucharest aus Rumänien entwickelte einen DLP-Drucker zur Herstellung von 3D-Objekten. Dabei wird ein Harz mit UV-Licht gehärtet, um während der Schwerelosigkeitsphase einen Prüfkörper herzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel von RaPTeX (Radiologic Particle Telescope eXperiment) der Arctic University of Norway, ist die Erforschung der Atmosphäre durch Messung geladener Teilchen (wie Pionen, Myonen) während des REXUS-Flugs. Das Experiment verwendet Halbleitersensoren und einen strahlungsresistenten, anwendungsspezifischen integrierten Schaltkreis (ASIC). Die wissenschaftlichen Daten, die während des Fluges gesammelt werden, dienen der Erprobung dieser Technologie für CubeSat Anwendungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>REXUS 30: Experimente aus Deutschland und Schweden gehen gemeinsam auf die suborbitale Reise</strong><br>Wenn mit REXUS 30 die zweite Forschungsrakete voraussichtlich am 30. März 2023 in Richtung Stratosphäre abhebt, werden insgesamt vier Experimente mit an Bord sein. Zwei davon kommen aus Deutschland und die anderen beiden aus Schweden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord von REXUS 30 befindet sich das Experiment IMFEX (ISRU MoonFibre Experiment) des Studierendenteams der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Das MoonFibre-Experiment zielt darauf ab, eine Technologie zu entwickeln, mit der man künftig Materialien aus Mondregolith herstellen können soll. Das In-situ-Ressourcennutzungs-MoonFibre EXperiment ist das erste Experiment, das zeigen soll, dass das Spinnen von Fasern in der Schwerelosigkeit möglich ist. Dabei sollen die optimalen Spinnparameter bestimmt und die mechanischen Eigenschaften der erzeugten Fasern mit unter Schwerkraft hergestellten Kontrollproben verglichen werden. Die Ergebnisse dieses Experiments sind ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung künftiger Faserspinnanlagen auf dem Mond, um damit zu einer zukünftigen Besiedlung des Mondes beizutragen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExperimentmikroMoonZARM.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Experiment µMoon. (Bild: ZARM)" data-rl_caption="" title="Das Experiment µMoon. (Bild: ZARM)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExperimentmikroMoonZARM26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Experiment µMoon. (Bild: ZARM)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Thema Mond beschäftigt sich auch das Team µMoon (Verification and Simulation of Enceladus&#8216; Plume Models) der Aachen University of Applied Sciences. Der Saturnmond Enceladus wurde als Kandidat für die Suche nach Leben und dessen Entwicklung sowie für die Rolle von flüssigem Wasser identifiziert. In der Nähe seines Südpols wurden an der Oberfläche &#8222;Plumes&#8220; beobachtet, die wie kalte Geysire regelmäßig Gasmoleküle und Eispartikel ausspucken, die sich der Anziehungskraft von Enceladus entziehen und die äußeren Ringe des Saturns bilden. µMoon soll diese Geysire unter Weltraumbedingungen mit einem Experimentmodul nachbilden. Dazu wurde eine Düse mit einer eisähnlichen Oberfläche und einem darunter liegenden Wasserreservoir entwickelt, um die Eisspalten auf Enceladus zu simulieren. Durch Messungen von Plume-Austritten aus einer Wasserzusammensetzung, die der von Enceladus ähneln soll, wird diese realistische Nachbildung die aktuellen Hypothesen über die Mechanismen von Eismond-Plumes im Modellversuch überprüfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das schwedische Team B2D2 (Bistable Boom Dynamic Deployment) des Royal Institute of Technology möchte mit seinem Experiment zeigen, dass qualitativ hochwertige Messungen des Erdmagnetfeldes von einer CubeSat-Plattform aus möglich sind, wobei ein selbstausfahrender Ausleger mit zwei Magnetometern verwendet wird. Dafür wird eine Free Falling Unit (FFU) von der REXUS-Rakete abgeworfen. Die Demonstration des Einsatzes des Auslegers soll dazu beitragen, ihn für weitere Forschungen und künftige Weltraummissionen zu qualifizieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Team ASTER (Attitude Stabilized Free Falling Experiment) der Luleå University of Technology in Schweden zielt darauf ab, ein leistungsfähiges, kostengünstiges und einfach zu integrierendes Lageregelungssystem für frei fallende Experimente zu entwickeln, die von Höhenforschungsraketen abgeworfen werden. Drei elektrisch angetriebene Reaktionsräder sollen dabei die frei fallende Einheit in drei Achsen in einer Umgebung mit reduzierter Schwerkraft stabilisieren und ausrichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>REXUS und BEXUS: ein Programm für den wissenschaftlichen Nachwuchs</strong><br>Das deutsch-schwedische Programm REXUS/BEXUS (Raketen- /Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) ermöglicht Studierenden, eigene praktische Erfahrungen bei der Vorbereitung und Durchführung von Raumfahrtprojekten zu gewinnen. Der nächste Aufruf für Experiment-Vorschläge wird voraussichtlich Mitte 2023 veröffentlicht. Jeweils die Hälfte der Raketen- und Ballon-Nutzlasten stehen Studierenden deutscher Universitäten und Hochschulen zur Verfügung. Die schwedische Raumfahrtagentur SNSA hat den schwedischen Anteil für Studierende der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA geöffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4100.msg546496#msg546496" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Höhenforschungsraketen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rexus-bexus-programm-bringt-nachwuchsexperimente-mit-forschungsraketen-in-die-schwerelosigkeit-studierende-koennen-wieder-durchstarten/" data-wpel-link="internal">REXUS/BEXUS-Programm bringt Nachwuchsexperimente mit Forschungsraketen in die Schwerelosigkeit: Studierende können wieder durchstarten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DLR: REXUS/BEXUS-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-rexus-bexus-programm-zur-foerderung-des-wissenschaftlichen-nachwuchses/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2022 16:08:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[3D-Druck]]></category>
		<category><![CDATA[AIMIS]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESRANGE]]></category>
		<category><![CDATA[EuroLaunch]]></category>
		<category><![CDATA[FLORENCE]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenforschungsrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Kiruna]]></category>
		<category><![CDATA[MORABA]]></category>
		<category><![CDATA[REXUS]]></category>
		<category><![CDATA[REXUS 27]]></category>
		<category><![CDATA[REXUS 28]]></category>
		<category><![CDATA[ROCH2]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerelosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[SNSA]]></category>
		<category><![CDATA[SPEAR]]></category>
		<category><![CDATA[SSC]]></category>
		<category><![CDATA[ZARM]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=118018</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beim REXUS/BEXUS-Programm der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR und der Schwedischen Nationalen Raumfahrt-Agentur (SNSA) durchlaufen die Studierenden alle Phasen eines Raumfahrtprojekts: Entwurf, Bau, Test und Flug der Experimente. Die Starts der beiden Raketen REXUS 27 und REXUS 28 sollen zwischen dem 4. und 7. November stattfinden. Mit an Bord sind die Experimente von fünf Studierenden-Teams von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-rexus-bexus-programm-zur-foerderung-des-wissenschaftlichen-nachwuchses/" data-wpel-link="internal">DLR: REXUS/BEXUS-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Beim REXUS/BEXUS-Programm der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR und der Schwedischen Nationalen Raumfahrt-Agentur (SNSA) durchlaufen die Studierenden alle Phasen eines Raumfahrtprojekts: Entwurf, Bau, Test und Flug der Experimente. Die Starts der beiden Raketen REXUS 27 und REXUS 28 sollen zwischen dem 4. und 7. November stattfinden. Mit an Bord sind die Experimente von fünf Studierenden-Teams von Universitäten aus der Schweiz, Belgien, den Niederlanden und Deutschland. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 4. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/startrexus25dlr.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Start der Höhenforschungsrakete REXUS 25 im Jahr 2019. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Start der Höhenforschungsrakete REXUS 25 im Jahr 2019. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/startrexus25dlr26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Start der Höhenforschungsrakete REXUS 25 im Jahr 2019. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">4. November 2022 &#8211; Ein komplexes Raumfahrtprojekt während des Studiums auf die Beine stellen – von der Idee über die Planung und den Bau der Experimente bis hin zum Flug auf einer Forschungsrakete – das ermöglicht das deutsch-schwedische Programm REXUS/BEXUS (Raketen-/Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR und der Schwedischen Nationalen Raumfahrt-Agentur (SNSA). Zwischen dem 4. und 7. November 2022 sollen die beiden Forschungsraketen REXUS 27 und REXUS 28 vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden starten. Mit an Bord sind die Experimente von fünf Studierenden-Teams von Universitäten aus der Schweiz, Belgien, den Niederlanden und Deutschland. Die Raketen werden bei dem parabelähnlichen Flug eine Höhe von etwa 80 Kilometern erreichen, wobei für rund zwei Minuten Schwerelosigkeit herrscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Startkampagne musste leider aufgrund der Pandemie mehrmals verschoben werden, was für alle Beteiligen eine große Herausforderung war“, erklärt Dr. Michael Becker, Leiter des REXUS/BEXUS-Programms der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Deshalb freuen wir uns sehr, dass beide Forschungsraketen nun starten können, und sind gespannt auf die Auswertung und Ergebnisse der Experimente.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die Forschungsrakete REXUS 27 in Richtung Stratosphäre abhebt, hat sie drei Experimente an Bord. Mit dem Experiment HADES (Hayabusa-capsule active dynamic re-entry stabilisation) erforschen Studierende der Fachhochschule Westschweiz (HES-SO) die dynamische Stabilität einer Wiedereintrittskapsel in der Atmosphäre. Das Team FLORENCE (Flow boiling regime in microgravity conditions experiment) der Katholischen Universität Löwen, Belgien, untersucht mit seinem Experiment die Strömung in Kühlkanälen eines simulierten Raketentriebwerk-Modells bei geringer Schwerkraft.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/arbeitamexperimentaimiszarm.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Arbeit am Experiment AIMIS. (Bild: ZARM)" data-rl_caption="" title="Arbeit am Experiment AIMIS. (Bild: ZARM)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/arbeitamexperimentaimiszarm26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Arbeit am Experiment AIMIS. (Bild: ZARM)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3D-Druck unter Weltraumbedingungen</strong><br>Ein Verfahren der additiven Fertigung, auch 3D-Druck genannt, untersucht das Team AIMIS (Additive manufacturing in space) der Hochschule München. Unter Weltraumbedingungen werden während des REXUS-Flugs mehrere Säulen aus photoreaktivem Kunstharz durch eine formgebende Öffnung gepresst (extrudiert) und anschließend unter UV-Licht ausgehärtet. Der Versuch dient dem Nachweis eines stabilen Fertigungsprozesses. Die gefertigten Stäbe werden anschließend auf ihre Materialeigenschaften untersucht. Zukünftig soll diese Methode die Herstellung größerer Strukturen, wie Teile von Raumstationen oder Raumschiffen im Weltraum ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Robotertechnik für den Einsatz im Weltraum</strong><br>Der Start der REXUS-28-Rakete ist für den 7. November 2022 geplant. An Bord befinden sich zwei Experimente von Studierenden der Technische Universität Delft, Niederlande, und Universität Stuttgart. Das Experiment SPEAR (Supersonic Parachute Experiment Aboard REXUS) der TU Delft testet einen selbst entwickelten Hemisflo-Fallschirm unter Überschallbedingungen für sogenannte Wiedereintrittssysteme. Dafür wird eine Kapsel mit unterschiedlichen Sensoren am höchsten Punkt der Flugbahn aus der Spitze der REXUS-Rakete ausgeworfen und von dem Fallschirm abgebremst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Experiment ROACH2 (Robotic in-Orbit Analysis of Cover Hulls 2) von Studierenden der Universität Stuttgart beschäftigt sich mit der Frage, wie Beschädigungen an Raumstationen oder Raumschiffen, die beispielsweise durch Weltraumschrott verursacht wurden, repariert werden können. Das Team entwickelte einen Roboter, der sich mithilfe von Elektroadhäsion (das Aneinanderhaften zweier Materialien, zwischen denen eine elektrische Spannung angelegt wird) in der Schwerelosigkeit auf Oberflächen von Raumfahrzeugen fortbewegen kann. „Rover wie ROACH 2 sollen in Zukunft auf der Außenhaut einer Raumstation laufen, um Schäden zu begutachten. Dabei setzen wir auf Elektroadhäsion &#8211; die Kraft, die Luftballons an der Wand hält, nachdem sie an den Haaren aufgeladen wurden. Dazu kombinieren wir ein Experiment auf einer Höhenforschungsrakete mit einem kleinen Rover, der sich in der Rakete fortbewegt“, erklärt Natascha Bonidis für das ROACH2-Team. „Das REXUS-Programm bietet uns eine ideale Möglichkeit, diese Technologiedemonstration durchzuführen und zusätzlich noch eine professionelle Betreuung durch Experten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieses einzigartige Experiment soll nachweisen, dass diese Technologie für die extreme Umgebung des Weltraums geeignet ist“, erklärt Dr. Michael Becker. Mithilfe von Sensoren und Kameras in der Höhenforschungsrakete wird das Experiment überwacht und im Anschluss ausgewertet. Zukünftig könnten mit dieser Technologie Roboter entwickelt werden, die Schäden auf der Oberfläche von Raumfahrzeugen erkennen und vor Ort reparieren.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vorbereitungrexusraketeDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vorbereitung für den Raketenstart. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Vorbereitung für den Raketenstart. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vorbereitungrexusraketeDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Vorbereitung für den Raketenstart. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>REXUS und BEXUS: ein Programm für den wissenschaftlichen Nachwuchs</strong><br>Das deutsch-schwedische Programm REXUS/BEXUS (Raketen-/Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) bietet seit 2007 Studierenden aus Deutschland, Schweden und ESA-Mitgliedstaaten die Möglichkeit, eigenständig auf Raketen und Ballonen wissenschaftliche Experimente zu fliegen. Sie bekommen so praktische Erfahrungen bei der Vorbereitung und Durchführung eines Raumfahrtprojekts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um an dem Programm teilzunehmen, müssen die Studierenden einen Experimentvorschlag einreichen. Nach einer Vorauswahl werden die Teams zur Deutschen Raumfahrtagentur in Bonn eingeladen, um ihr Experiment vorzustellen. Die ausgewählten Experimente erhalten einen Platz auf einem Stratosphärenballon oder einer Forschungsrakete. Während einer Trainingswoche werden die Experimentkonzepte von Raumfahrtingenieuren und -experten überprüft, und die Teams lernen die Raketen- und Ballonsysteme kennen. Die REXUS/BEXUS-Ingenieure unterstützen die Studierenden auch während der Bauphase der Experimente.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Aufruf für Experimente-Vorschläge wird voraussichtlich Mitte 2023 veröffentlicht. Jeweils die Hälfte der Raketen- und Ballon-Nutzlasten stehen Studenten deutscher Universitäten und Hochschulen zur Verfügung. Die schwedische Raumfahrtagentur SNSA hat den schwedischen Anteil für Studierende der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA geöffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf deutscher Seite erfolgt die Projektleitung mit der Betreuung der Experimente durch das Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnik (ZARM) in Bremen. Die Flugkampagnen führt EuroLaunch durch, ein Joint Venture der Mobilen Raketenbasis des DLR (MORABA), die für die Bereitstellung der Raketensysteme zuständig ist, und das Esrange Space Center des schwedischen Raumfahrtunternehmens SSC, das über die Startinfrastruktur verfügt. Die Programmleitung liegt beim der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in Bonn.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4100.msg539864#msg539864" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Höhenforschungsraketen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-rexus-bexus-programm-zur-foerderung-des-wissenschaftlichen-nachwuchses/" data-wpel-link="internal">DLR: REXUS/BEXUS-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DLR sucht neue Weltraumexperimente von Studierenden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-sucht-neue-weltraumexperimente-von-studierenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2020 19:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[BEXUS]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESRANGE]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenforschungsrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Kiruna]]></category>
		<category><![CDATA[MORABA]]></category>
		<category><![CDATA[REXUS]]></category>
		<category><![CDATA[SNSA]]></category>
		<category><![CDATA[SSC]]></category>
		<category><![CDATA[Stratosphärenballon]]></category>
		<category><![CDATA[ZARM]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=8351</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ab sofort können sich Studierende deutscher Hochschulen für das REXUS/BEXUS-Programm des DLR bewerben. Die Teams durchlaufen dabei alle Phasen eines realen Raumfahrtprojekts: Entwurf, Bau und Test der Experimente. Höhepunkt des Programms ist der Start der Höhenforschungsraketen und -Ballone vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-sucht-neue-weltraumexperimente-von-studierenden/" data-wpel-link="internal">DLR sucht neue Weltraumexperimente von Studierenden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ab sofort können sich Studierende deutscher Hochschulen für das REXUS/BEXUS-Programm des DLR bewerben. Die Teams durchlaufen dabei alle Phasen eines realen Raumfahrtprojekts: Entwurf, Bau und Test der Experimente. Höhepunkt des Programms ist der Start der Höhenforschungsraketen und -Ballone vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/StudierendenteamsBEXUS2829KampagneESA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Studierendenteams der BEXUS 28/29-Kampagne" data-rl_caption="" title="Studierendenteams der BEXUS 28/29-Kampagne" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/StudierendenteamsBEXUS2829KampagneESA260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Studierendenteams der BEXUS 28/29-Kampagne.<br>(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das deutsch-schwedische <a href="https://www.dlr.de/en/ar/topics-missions/space-research/research-under-space-conditions/research-platforms/rexus-bexus" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">REXUS/BEXUS-Programm</a> (Rocket and Balloon Experiments for University Students) geht in die nächste Runde: Ab sofort können sich Studierende von deutschen Hochschulen mit ihren Experimentideen für wissenschaftliche Untersuchungen auf Forschungsraketen und -ballonen bewerben. &#8222;Das Programm richtet sich an Studierende aus den Natur- oder Ingenieurwissenschaften mit einer tollen Idee für ihr eigenes Weltraumexperiment&#8220;, so REXUS/BEXUS-Programmleiter Dr. Michael Becker vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Höhepunkt des Programms ist der Start des Experiments auf einem Stratosphärenballon (BEXUS) oder einer Höhenforschungsrakete (REXUS) vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anmeldefrist bis zum 13. Oktober 2020</strong><br>Bis zum 13. Oktober 2020 können sich Studierende beim DLR um die Teilnahme am REXUS/BEXUS-Programm bewerben. Gesucht werden Experimentideen aus verschiedenen Disziplinen, wie etwa der Satellitenkommunikation, der Forschung unter Weltraumbedingungen, oder der Atmosphärenphysik. Die ausgewählten Teams erhalten eine Einladung zur Trainingswoche und werden dort die anderen europäischen Teams, sowie das technische und organisatorische Umfeld für Raketen- und Ballonflüge kennenlernen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/BEXUS29wirdmitGasbefülltDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Stratosphärenballon BEXUS 29" data-rl_caption="" title="Stratosphärenballon BEXUS 29" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/BEXUS29wirdmitGasbefülltDLR260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der Stratosphärenballon BEXUS 29 wird mit Gas befüllt.<br>(Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Programms durchlaufen die Teilnehmer den kompletten Zyklus eines Raumfahrtprojekts, also Entwurf, Bau und Test der Experimente. &#8222;Viele Studierende nutzen die Teilnahme am REXUS/BEXUS-Programm für ihre Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit&#8220;, berichtet Dr. Becker. &#8222;Die praktischen Erfahrungen, die sie dabei sammeln können, sind eine gute Vorbereitung und helfen beim Einstieg in das spätere Berufsleben.&#8220; Im Verlauf der maximal anderthalbjährigen Projektphase werden die Teams von REXUS/BEXUS-Ingenieuren betreut und unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Informationen zur Bewerbung sowie die Formulare für Anmeldung und Experimentvorschlag sind auf der <a href="https://www.dlr.de/de/ar/themen-missionen/weltraumforschung/forschung-unter-weltraumbedingungen/forschungsplattformen/rexus-bexus/infos-fur-teilnehmende" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">REXUS/BEXUS-Webseite</a> des DLR Raumfahrtmanagements und auf der <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2020/02/20200616_call-rexus-bexus-2020" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">REXUS/BEXUS-Projektwebseite</a> zu finden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/StartvonREXUS25DLR.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Start von REXUS 25" data-rl_caption="" title="Start von REXUS 25" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/StartvonREXUS25DLR260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Start von REXUS 25.<br>(Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das REXUS/BEXUS-Programm</strong><br>Das deutsch-schwedische Programm REXUS/BEXUS ermöglicht Studierenden, eigene praktische Erfahrungen bei der Vorbereitung und Durchführung von Raumfahrtprojekten zu gewinnen. Jeweils die Hälfte der Raketen- und Ballon-Nutzlasten stehen Studenten deutscher Universitäten und Hochschulen zur Verfügung. Die schwedische Raumfahrtagentur SNSA hat den schwedischen Anteil für Studierende der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA geöffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf deutscher Seite erfolgt die Projektleitung mit der Betreuung der Experimente durch das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) in Bremen. Die Flugkampagnen führt EuroLaunch durch, ein Joint Venture der Mobilen Raketenbasis des DLR (MORABA), die für die Bereitstellung der Raketensysteme zuständig ist, und des Esrange Space Centers des schwedischen Raumfahrtunternehmens SSC, das über die Startinfrastruktur verfügt. Die Programmleitung liegt beim DLR Raumfahrtmanagement in Bonn.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4100.msg482308#msg482308" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Hoehenforschungsraketen</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-sucht-neue-weltraumexperimente-von-studierenden/" data-wpel-link="internal">DLR sucht neue Weltraumexperimente von Studierenden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB Sweden: 10 Jahre Prisma</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-sweden-10-jahre-prisma/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2020 12:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Mango]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[OHB Sweden]]></category>
		<category><![CDATA[Prisma]]></category>
		<category><![CDATA[SNSA]]></category>
		<category><![CDATA[Tango]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=8540</guid>

					<description><![CDATA[<p>OHB Sweden: Satellitenmission Prisma feiert ihr 10-jähriges Bestehen. Satelliten Mango und Tango haben vier Jahre miteinander &#8222;getanzt&#8220;. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Kista, Schweden, 15. Juni 2020. Heute vor zehn Jahren, am 15. Juni 2010, hat die schwedische Satellitenmission Prisma ihre Reise in den Orbit angetreten. OHB Sweden, ein Tochterunternehmen des [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-sweden-10-jahre-prisma/" data-wpel-link="internal">OHB Sweden: 10 Jahre Prisma</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">OHB Sweden: Satellitenmission Prisma feiert ihr 10-jähriges Bestehen. Satelliten Mango und Tango haben vier Jahre miteinander &#8222;getanzt&#8220;. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/TangovonMangoausOHBSchweden.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/TangovonMangoausOHBSchweden26.jpg" alt="Das Foto zeigt den Satelliten Tango aufgenommen von seinem Missionspartner Mango.
(Bild: OHB Sweden)"/></a><figcaption>Das Foto zeigt den Satelliten Tango aufgenommen von seinem Missionspartner Mango.<br>(Bild: OHB Sweden)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kista, Schweden, 15. Juni 2020. Heute vor zehn Jahren, am 15. Juni 2010, hat die schwedische Satellitenmission Prisma ihre Reise in den Orbit angetreten. OHB Sweden, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, war Hauptauftragnehmer des Projekts. Die Mission bestand aus den beiden gemeinsam gestarteten Satelliten Mango und Tango, die im Formationsflug autonom miteinander &#8222;tanzten&#8220; und dabei eine Reihe neuer Technologien demonstrierten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Hauptauftragnehmer war OHB Sweden für die Integration, die Funktionstests und den Betrieb der Satelliten verantwortlich. Mit der Mission sollten Formationsflug- und Rendezvousmanöver, also die Annäherung zweier Flugkörper im All, demonstriert werden. Außerdem bot Prisma eine Erstflugmöglichkeiten für eine Reihe neuer Sensor- und Aktuator-Technologien. Dabei umkreiste Mango seinen Partner Tango mit Hilfe verschiedener Sensortechnologien, entfernte sich wieder von Tango, der sich auf mehrere Kilometer Distanz von ihm befand, und näherte sich dann wieder bis auf einen Meter an, wobei er die meisten Entscheidungen autonom traf. Prisma ist eine Kooperation zwischen der schwedische Raumfahrtagentur SNSA (Swedish National Space Agency), der französischen Raumfahrtagentur CNES (Centre national d&#8217;études spatiales) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). SNSA führte dabei das europäische Konsortium an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Experimente für die Demonstration autonomer Manövriertechnologien</strong><br>Mango, mit einem Gewicht von 145 Kilogramm, wurde mit innovativen Antriebssystemen zur vollständigen Bahnkontrolle ausgestattet. Der 40 Kilogramm schwere Tango verfügte über ein vereinfachtes Kontrollsystem und diente als &#8222;Ziel&#8220; für alle Aktivitäten und Fähigkeiten von Mango. Die beiden Raumschiffe und das Missionsteam durchliefen in den nächsten Jahren bis zum Abschluss der Mission im Jahr 2014 einen straffen Zeitplan für Mission und Experimente. Alle Experimente dienten dazu, autonome Satellitenmanövriertechnologien zu demonstrieren, um wertvolle Fakten für Anwendungen in der Astronomie, Erdbeobachtung, Wartung von Satelliten im Orbit, Trümmerbeseitigung usw. zu sammeln. Außerdem wurden bei der Mission neue Antriebstechnologien wie ein nachhaltiger Treibstoff und Mikro-Triebwerke getestet. Mit der Mission Prisma konnte OHB Sweden beweisen, dass Mikrosatellitenmissionen und kleine Missionsteams sehr anspruchsvolle Konzepte bewältigen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4026.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Dnepr mit PRISMA &amp; PICARD</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-sweden-10-jahre-prisma/" data-wpel-link="internal">OHB Sweden: 10 Jahre Prisma</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klimaforschung mit Stratosphärenballons</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/klimaforschung-mit-stratosphaerenballons/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2019 16:26:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[BEXUS]]></category>
		<category><![CDATA[Destiny]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[SNSA]]></category>
		<category><![CDATA[ZARM]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42967</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der Atmosphäre über Lappland: Klimaforschung mit Stratosphärenballons. BEXUS 28/29: Studierende schicken Experimente in 26 Kilometer Höhe. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. 24. Oktober 2019 &#8211; Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen den Geheimnissen der Atmosphäre und der Planetenbildung auf die Spur kommen: Am 23. Oktober 2019 startete um [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/klimaforschung-mit-stratosphaerenballons/" data-wpel-link="internal">Klimaforschung mit Stratosphärenballons</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In der Atmosphäre über Lappland: Klimaforschung mit Stratosphärenballons. BEXUS 28/29: Studierende schicken Experimente in 26 Kilometer Höhe. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102019182632_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102019182632_small_1.jpg" alt="DLR (CC-BY 3.0)" width="260"/></a><figcaption>
Start des Stratosphärenballons BEXUS 29 
<br>
(Bild: DLR (CC-BY 3.0))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">24. Oktober 2019 &#8211; Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen den Geheimnissen der Atmosphäre und der Planetenbildung auf die Spur kommen: Am 23. Oktober 2019 startete um 6:33 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit der Stratosphärenballon BEXUS 29 mit Experimenten von Studierendenteams aus mehreren europäischen Ländern vom Raumfahrtzentrum Esrange in Nordschweden. Bei seinem dreistündigen Flug erreichte er eine Höhe von 26 Kilometern. Bereits am 25. Oktober soll mit BEXUS 28 der zweite Ballon der Kampagne folgen. Vier der insgesamt neun Studierendenteams der BEXUS-Mission des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der schwedischen Raumfahrtbehörde SNSA stammen von deutschen Hochschulen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102019182632_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102019182632_small_2.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Die Studierendenteams der BEXUS 28/29-Kampagne 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>BEXUS 29: Atmosphärenphysik und Planetenforschung</strong>
<br>
 Das Team TANOS (Thermal Atmospheric Neutron Observation System) untersuchte den Fluss von thermalen Neutronen in der Atmosphäre. Die Studierenden der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel entwickelten dafür einen Detektor auf Basis einer Gadoliniumfolie, mit der man den Fluss thermaler Neutronen in der Atmosphäre messen kann. Bisher gibt es nur wenige Verfahren, die es ermöglichen, thermale Neutronen zu messen. Diese entstehen durch Interaktion von kosmischer Strahlung mit Partikeln in der Atmosphäre als sogenannte sekundäre Neutronen. Diese Neutronen sind relativ langsam, weisen eine geringe Energie auf und lassen sich vor allem in der Stratosphäre in einer Höhe von 20 Kilometern finden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Experiment IROCS (Influence of Radiation On Charged Spheres) ging der Frage nach, wie sich aus interstellarem Staub ein Planet bilden kann. Es konzentrierte sich dabei auf die physikalischen Prozesse, die bei Teilchen mit einer Größe im Zentimeter- bis Dezimeterbereich für deren Zusammenklumpen (Aggregation) verantwortlich sind. Das Team der Universität Duisburg-Essen entwickelte das Experiment, um solche geladenen Teilchen und deren Aggregation in der Stratosphäre zu untersuchen. In Schwerelosigkeitsexperimenten auf der Internationalen Raumstation ISS und im Fallturm hatten die Nachwuchswissenschaftler bereits Partikel und deren Ladung nach Kollisionen analysiert. Mit dem Experiment IROCS betrachten die Sutdierenden nun den Einfluss der kosmischen Strahlung auf die Ladung und damit die Aggregation von kollisionsbedingten, geladenen Partikeln während des Fluges in Abhängigkeit von der Flughöhe. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler erhoffen sich dadurch ein besseres Verständnis der Enstehung von Planeten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit an Bord von BEXUS 29 war auch das Experiment des Teams SHADE (SDR Helix Antenna Deployment Experiment) der Universität Thessaloniki aus Griechenland, das einen Entfaltungs- und Anzeigemechanismus für eine Helix-Antenne für die Satellitenkommunikation testete. Das Team R2C2 der Luleå University of Technology in Schweden wollte mehr darüber erfahren, was die Radartechnologie und spezielle Materialien für die Navigation von Höhenforschungsballons leisten können. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Experimente für die Atmosphären- und Klimaforschung auf BEXUS 28</strong>
<br>
 Am 25. Oktober soll mit BEXUS 28 der zweite Forschungsballon der Kampagne starten. Mit dabei sind die Experimente von zwei Studierendenteams der Technischen Universität Dresden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102019182632_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102019182632_small_3.jpg" alt="ZARM" width="260"/></a><figcaption>
Letzte Vorbereitungen am Experiment von Gamma-Volantis 
<br>
(Bild: ZARM)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team Gamma-Volantis der Technischen Universität Dresden will unter realen Bedingungen neuartige miniaturisierte Sensoren für Ozon und relative Luftfeuchte während des Flugs in der Stratosphäre testen. Während der Mission wird die Zusammensetzungen von verschiedenen Schichten der Atmosphäre gemessen. Ziel ist es, die dynamische Ozonverteilung in der Atmosphäre besser überwachen zu können, die einen großen Einfluss auf das Klima der Erde hat. Außerdem können solche Ozonsensoren in der Medizin und der Ozonüberwachung verwendet werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102019182632_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102019182632_small_4.jpg" alt="ZARM" width="260"/></a><figcaption>
Inspektion der Hardware des OOXYGEN-Experiments 
<br>
(Bild: ZARM)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team OOXYGEN (Organic Oxygen Sensor Reference Experiment), ebenfalls von der TU Dresden, konzentriert sich mit seinem Experiment auf die Messung und damit die detaillierte Beobachtung von Sauerstoff in der Atmosphäre. Während des Fluges wird die Sauerstoffkonzentration gemessen und ein sogenanntes Konzentrationsprofil erstellt. Der hierfür verwendete neuartige Sensor ist einfacher und kostengünstiger und daher auch interessant für technische Anwendungen wie bei Verbrennungsprozessen in Automobilen oder in Kraftwerken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team DESTINY (Detection of Earthquakes through a Stratospheric Infrasound study) der École Polytechnique in Frankreich untersucht mittels Infraschallmessung seismische Vorgänge der Erde in der Stratosphäre. Von der Luleå University of Technology in Schweden testet das Team IRISC (InfraRed Imaging of astronomical targets with a Stabilized Camera) ein Nahinfrarot-Teleskop für astronomische Messungen mit Statosphärenballons. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>REXUS/BEXUS ermöglicht Studierenden die Forschung unter Weltraumbedingungen</strong>
<br>
 Das deutsch-schwedische Programm REXUS/BEXUS (Raketen-/Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) ermöglicht Studierenden, eigene praktische Erfahrungen bei der Vorbereitung und Durchführung von Raumfahrtprojekten zu gewinnen. Jeweils die Hälfte der Raketen- und Ballon-Nutzlasten stehen Studenten deutscher Universitäten und Hochschulen zur Verfügung. Die schwedische Raumfahrtagentur SNSA hat den schwedischen Anteil für Studierende der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA geöffnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeweils die Hälfte der Ballon-Nutzlasten steht für Experimente von Studierenden deutscher Universitäten und Hochschulen zur Verfügung. Die schwedische Raumfahrtagentur SNSA hat ihren Anteil auch für Studierende der übrigen ESA-Mitgliedsstaaten geöffnet. Die deutschen Studententeams erhalten technische und logistische Unterstützung vom Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation (ZARM) in Bremen. Die Flüge werden von EuroLaunch, einem Joint Venture der Mobilen Raketenbasis des DLR (MORABA) und dem Esrange Space Center des schwedischen Raumfahrtunternehmens SSC, durchgeführt. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/klimaforschung-mit-stratosphaerenballons/" data-wpel-link="internal">Klimaforschung mit Stratosphärenballons</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>REXUS/BEXUS sucht studentische Mitflieger</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rexus-bexus-sucht-studentische-mitflieger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jun 2019 05:14:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ballonmission]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenforschungsrakete]]></category>
		<category><![CDATA[SNSA]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[ZARM]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42799</guid>

					<description><![CDATA[<p>DLR-Studentenprogramm REXUS/BEXUS: Experimente zum Mitfliegen gesucht. Studierendenteams können sich für Forschungsprojekte auf Höhenforschungsraketen und -ballons bewerben. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Ab dem 17. Juni 2019 können sich Studierende deutscher Hochschulen mit eigenen Ideen für Experimente auf Höhenforschungsraketen oder Stratosphärenballons beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rexus-bexus-sucht-studentische-mitflieger/" data-wpel-link="internal">REXUS/BEXUS sucht studentische Mitflieger</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">DLR-Studentenprogramm REXUS/BEXUS: Experimente zum Mitfliegen gesucht. Studierendenteams können sich für Forschungsprojekte auf Höhenforschungsraketen und -ballons bewerben. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab dem 17. Juni 2019 können sich Studierende deutscher Hochschulen mit eigenen Ideen für Experimente auf Höhenforschungsraketen oder Stratosphärenballons beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bewerben. Das deutsch-schwedische REXUS/BEXUS-Programm ermöglicht es den Studierendenteams, Raumfahrtprojekte aus den Bereichen Ingenieurs- oder Naturwissenschaften durchzuführen und dabei alle Phasen vom Entwurf über den Bau bis hin zum finalen Testen der Technik zu durchlaufen. Höhepunkt des Programms ist der Start vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062019071410_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062019071410_small_1.jpg" alt="DLR (CC-BY 3.0)" width="260"/></a><figcaption>
Rund ein Jahr lang hatten die Studierendenteams aus Bremen, München und Jena auf diesen Moment hin gearbeitet: Am 11. März 2019 ist um 10:20 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) die Forschungsrakete REXUS 25 erfolgreich vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden gestartet. 
<br>
(Bild: DLR (CC-BY 3.0))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Experimente stammen beispielsweise aus aus den Gebieten der Atmosphärenforschung, Weltraumstrahlung oder Biologie, aber es sind jedes Jahr immer wieder neue und kreative Experimente aus den verschiedensten Bereichen dabei&#8220;, so Dr. Michael Becker, DLR Programmleiter des REXUS/BEXUS-Programms. &#8222;So haben wir schon ein Gleitflugzeug mit Messsensorik oder Kleinstorganismen bis an den Rand des Weltraums geschickt, oder Mikrometeoriten während des Ballonflugs in der Stratosphäre eingefangen.&#8220; Die Höhenforschungsballons starten jeweils im Herbst und erreichen bei ihrem mehrstündigen Flug eine Höhe von bis zu 30 Kilometern. Im darauf folgenden Frühjahr fliegen die beiden REXUS-Raketen bis zu 80 Kilometer hoch. Je nach Anforderung können die Experimente für wenige Minuten der Schwerelosigkeit ausgesetzt werden, bevor die Nutzlast mit den Experimenten mit Hilfe eines Fallschirmsystems auf dem Boden landet. Auch der Auswurf von Messinstrumenten oder Forschungsgeräten während des Fluges ist möglich. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062019071410_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062019071410_small_2.jpg" alt="DLR (CC-BY 3.0)" width="260"/></a><figcaption>
Am 17. Oktober 2018, um 7:44 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit startete der Stratosphärenballon BEXUS 26 vom schwedischen Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna. 
<br>
(Bild: DLR (CC-BY 3.0))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anmeldefrist bis zum 14. Oktober 2019</strong>
<br>
Bis zum 14. Oktober 2019 können sich Studierende um die Teilnahme am REXUS/BEXUS-Programm bewerben. Die ausgewählten Teams erhalten eine Einladung zur Trainingswoche auf Esrange und werden dort die anderen europäischen Teams, sowie das technische und organisatorische Umfeld für Raketen- und Ballonflüge kennenlernen. Während der Projektphase werden alle Teams von REXUS/BEXUS-Ingenieuren betreut und unterstützt. &#8222;Viele Studierende Nutzen die Teilnahme am REXUS/BEXUS Programm für ihre Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit&#8220;, so Dr. Becker. &#8222;Außerdem sind die Teilnahme und die damit erworbenen Erfahrungen oftmals ein Sprungbrett für den späteren Berufsweg.&#8220; <a class="a" href="https://www.dlr.de/de/ar/themen-missionen/weltraumforschung/forschung-unter-weltraumbedingungen/forschungsplattformen/rexus-bexus/infos-fur-teilnehmende" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Informationen zur Bewerbung</a> sowie die Formulare für Anmeldung und Experimentvorschlag sind auf der <a class="a" href="https://www.dlr.de/de/ar/themen-missionen/weltraumforschung/forschung-unter-weltraumbedingungen/forschungsplattformen/rexus-bexus" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">REXUS/BEXUS-Webseite</a> des DLR Raumfahrtmanagements und auf der <a class="a" href="https://rexusbexus.net/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">REXUS/BEXUS-Projektwebseite</a> zu finden. <a class="a" href="https://www.esa.int/Education/Rexus_Bexus/How_to_apply" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Studierende der übrigen ESA-Mitgliedsstaaten</a> erhalten die Information zur Bewerbung direkt bei der Europäischen Weltraumorganisation. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062019071410_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062019071410_small_3.jpg" alt="DLR (CC-BY 3.0)" width="260"/></a><figcaption>
Beim Benchtest werden alle Raketenmodule mit den eingebauten Experimenten miteinander verbunden und das Zusammenspiel untereinander und mit der Raketentechnik überprüft. 
<br>
(Bild: DLR (CC-BY 3.0))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das REXUS/BEXUS-Programm</strong>
<br>
Das deutsch-schwedische Programm REXUS/BEXUS (Raketen-/Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) ermöglicht Studierenden, eigene praktische Erfahrungen bei der Vorbereitung und Durchführung von Raumfahrtprojekten zu gewinnen. Jeweils die Hälfte der Raketen- und Ballon-Nutzlasten stehen Studenten deutscher Universitäten und Hochschulen zur Verfügung. Die schwedische Raumfahrtagentur <a class="a" href="https://www.rymdstyrelsen.se/en/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SNSA</a> hat den schwedischen Anteil für Studierende der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation <a class="a" href="https://www.esa.int/Education/Rexus_Bexus/About_REXUS_BEXUS" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA</a> geöffnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf deutscher Seite erfolgt die Projektleitung mit der Betreuung der Experimente durch das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (<a class="a" href="https://rexusbexus.net/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">The REXUS/BEXUS Programme</a>) in Bremen. Die Flugkampagnen führt EuroLaunch durch, ein Joint Venture der Mobilen Raketenbasis des DLR (MORABA), die für die Bereitstellung der Raketensysteme zuständig ist, und des Esrange Space Centers des schwedischen Raumfahrtunternehmens SSC, das über die Startinfrastruktur verfügt. Die Programmleitung liegt beim DLR Raumfahrtmanagement in Bonn. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/rexus-bexus-sucht-studentische-mitflieger/" data-wpel-link="internal">REXUS/BEXUS sucht studentische Mitflieger</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
