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	<title>Sojus-2 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Sojus-2 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Sojus 2 startet mit 6 Globalstars von Baikonur</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-2-startet-mit-6-globalstars-von-baikonur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2013 22:44:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ALCATEL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die russische Trägerrakete hob gegen 17.04 Uhr MEZ vom in Kasachstan gelegenen Kosmodrom ab und transportierte sechs Sprach- und Datenkommunikationssatelliten in einen 920-Kilometer-Orbit. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Globalstar, Skyrocket, Raumcon. Die von Alcatel Alenia gebauten Satelliten haben pro Stück eine Masse von etwa 700 kg, erhalten aus zwei Solarzellenpaneelen eine Leistung von etwa [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die russische Trägerrakete hob gegen 17.04 Uhr MEZ vom in Kasachstan gelegenen Kosmodrom ab und transportierte sechs Sprach- und Datenkommunikationssatelliten in einen 920-Kilometer-Orbit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Globalstar, Skyrocket, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06022013234405_small_1.jpg" alt="Alcatel Alenia" width="400" height="242"/><figcaption>
Globalstar der zweiten Generation &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Alcatel Alenia)
</figcaption></figure></div>



<p>Die von Alcatel Alenia gebauten Satelliten haben pro Stück eine Masse von etwa 700 kg, erhalten aus zwei Solarzellenpaneelen eine Leistung von etwa 2 kW und verfügen über 16 Empfänger vom L- bis zum C-Band. Gesendet wird über 16 Transponder vom C- bis zum S-Band. Geplant ist eine Funktionsdauer von 15 Jahren. </p>



<p>Der Vertrag über die Fertigung von 24 Globalstar-Satelliten der zweiten Generation stammt aus dem Jahre 2006. Die ersten 6 Satelliten starteten im Jahre 2010, die beiden nächsten Starts erfolgten 2011, jeweils mit einer Sojus 2. Mit dem heutigen Sechserpack ist damit die Hälfte der geplanten Anzahl im Orbit. </p>



<p>Abgesetzt wurden die Satelliten nach zwei Zündungen der Fregat-M-Oberstufe in einem Orbit mit einer Höhe um 920 km und einer Bahnneigung von 52 Grad. Hier driften die Satelliten nun an ihre geplanten Positionen und werden dann mit eigenem Antrieb auf eine Einsatzhöhe von 1.410 km gebracht. </p>



<p>Die heute gestarteten Satelliten tragen die offiziellen Bezeichnungen Globalstar 78, 87, 93, 94, 95 und 96. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11272.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Globalstar-2 &#8211; Soyuz-2-1A/Fregat (ST26)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Russland startet Meridian 4</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-startet-meridian-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 May 2011 10:26:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Plesezk]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-2]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dabei handelt es sich um einen zivil und militärisch nutzbaren Kommunikationssatelliten für Gebiete im hohen Norden, die für geostationäre Satelliten schwer erreichbar sind. (Newsbild: ISS Reschetnjow) Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: RIAN, Raumcon, SpaceflightNow. Vertont von Peter Rittinger. Der Start erfolgte vom Kosmodrom Plesezk aus gegen 19:42 Uhr MESZ auf einer Sojus 2 mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/russland-startet-meridian-4/" data-wpel-link="internal">Russland startet Meridian 4</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Dabei handelt es sich um einen zivil und militärisch nutzbaren Kommunikationssatelliten für Gebiete im hohen Norden, die für geostationäre Satelliten schwer erreichbar sind. (Newsbild: ISS Reschetnjow)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: RIAN, Raumcon, SpaceflightNow. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-05-08-65329.mp3"></audio></figure>



<p>Der Start erfolgte vom Kosmodrom Plesezk aus gegen 19:42 Uhr MESZ auf einer Sojus 2 mit Fregat-Oberstufe. Diese brachte den Satelliten in eine hochelliptische Umlaufbahn um die Erde. Dabei soll der erdnächste Bahnpunkt etwa 900 Kilometer über der Erdoberfläche liegen, der erdfernste etwa 39.000 Kilometer. Durch diesen Orbit mit einer Bahnneigung von etwa 62,8 Grad und einer Umlaufzeit von 12 Stunden ist der Satellit pro Tag etwa 20 Stunden über der Nordhalbkugel und nur relativ kurz über südlichen Regionen der Erde. 
<br>
Meridian 4 ist eine militärische Nutzlast, Informationen über den Satelliten daher spärlich oder unbestätigt. Men vermutet, dass er dreiachsenstabilisiert ist, der Bus auf dem Uragan-M beruht und die Energieversorgung über zwei Solarzellenflächen sichergestellt wird. Der erste Satellit dieser Bauheihe wurde 2006 in einen Orbit gebracht, beim zweiten wurde die vorgesehene Bahn aufgrund einer Fehlfunktion in der Oberstufe nicht ganz erreicht. </p>



<p>Der neue Satellit wurde aber offenbar erfolgreich kurz vor 22 Uhr MESZ im Zielorbit ausgesetzt. Entwickelt und gebaut von Reschetnjow in Schelesnogorsk bildet die Meridian-Reihe die Nachfolger der früheren Molnija-Satelliten. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9800.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Meridian 4 auf Sojus 2.1a/Fregat</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/russland-startet-meridian-4/" data-wpel-link="internal">Russland startet Meridian 4</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sojus 2</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 07:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-2]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den 1990ern wollte Russland die Sojus weiterentwickeln. Doch erst nach 2000 ermöglichte eine Kooperation mit den Westeuropäern die Entwicklung der Sojus 2. Ein Beitrag von Stefan Heykes. Seit 1992 wurde in Russland am Projekt der &#8222;Rus&#8220; gearbeitet. Sie sollte eine Weiterentwicklung der Sojus-U darstellen und 7,5 Tonnen in einen niedrigen Erdorbit transportieren. Die alte [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In den 1990ern wollte Russland die Sojus weiterentwickeln. Doch erst nach 2000 ermöglichte eine Kooperation mit den Westeuropäern die Entwicklung der Sojus 2.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Stefan Heykes.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/220px-Soyuz_2_metop.jpg" alt="" class="wp-image-12781" width="220" height="293"/><figcaption>Sojus 2.1a mit dem Wettersatelliten MetOp-A (Verkleidung ST)
(Bild: Wikipedia)</figcaption></figure></div>



<p>Seit 1992 wurde in Russland am Projekt der &#8222;Rus&#8220; gearbeitet. Sie sollte eine Weiterentwicklung der Sojus-U darstellen und 7,5 Tonnen in einen niedrigen Erdorbit transportieren. Die alte Sojus-U schafft lediglich 6,95 Tonnen. Allerdings ermöglichte es die desaströse wirtschaftliche Lage in Russland nicht, dieses Projekt ernsthaft zu verfolgen. Erst als man gemeinsam mit dem westeuropäischen Startanbieter Arianespace das Unternehmen STARSEM gründete, um die Sojus an westliche Kunden zu verkaufen, kam das nötige Geld in die Kasse, um die Sojus 2 entwickeln zu können. Diese Entwicklung lief in drei Stufen ab. Zunächst realisierte man als Übergang die Sojus-FG. Die eigentliche Sojus 2 wurde in den beiden Versionen Sojus 2.1a und Sojus 2.1b verwirklicht. Alle drei Raketen sind als Satellitenträger im kommerziellen und staatlichen Einsatz. Die Sojus-U wird hingegen nur noch für staatliche Flüge verwendet, vor allem für Progress-Transporter.</p>



<p>Der erste Schritt zur Sojus 2 war die&nbsp;<strong>Sojus-FG</strong>. Sie basiert auf der älteren Sojus-U, unterscheidet sich aber durch die verwendeten Triebwerke in der ersten und zweiten Stufe. Diese erhielten einen neuen Einspritzkopf mit jeweils 1.000 statt 200 Löchern im Injektor. Dadurch wird der Treibstoff in der Brennkammer besser durchmischt und die Effizienz gesteigert. Durch diese Änderung erhalten die Triebwerke RD-117 und RD-118 die neuen Bezeichnungen RD-107A und RD-108A. Außerdem ist diese Änderung für den Namen der Sojus-FG verantwortlich, denn FG ist die russische Abkürzung für Einspritzkopf. Diese Maßnahme vergrößert die Nutzlast um 280 kg von 6,95 auf 7,13 Tonnen in den LEO (Low Earth Orbit = niedrige Erdumlaufbahn bis etwa 2.000 km Höhe). Die Sojus-FG, die ihren Erstflug am 20.05.2001 absolvierte, wurde inzwischen zum Standardträger für das bemannte Raumschiff Sojus-TMA und den Nachfolger Sojus-TMA-M. Der etwas leichtere Vorgänger Sojus-TM flog mit der Rakete Sojus-U ins All.</p>



<p>Nach der Sojus-FG folgte die&nbsp;<strong>Sojus 2.1a</strong>. Sie übernimmt die ersten beiden Stufen von der Sojus-FG praktisch unverändert. Neu ist allerdings das digitale Flugsteuerungssystem, dass das alte analoge System ablöst. Es ist leichter und ermöglicht eine effizientere Flugsteuerung als der Vorgänger. Außerdem wurde die dritte Stufe an das neue RD-0124-Triebwerk angepasst, obwohl die Sojus 2.1a immer noch das alte RD-0110 verwendet, das seit der ersten Sojus im Einsatz ist. Für die Sojus 2.1a wurden zwei neue Nutzlastverkleidungen eingeführt. Zum einen wurde die der Ariane 4 übernommen und an die Sojus angepasst. Diese ST-Nutzlastverkleidung hat einen Durchmesser von 4,11 m und eine Länge von 11,43 m. Die kleinere S-Nutzlastverkleidung hat bei einem Durchmesser von 3,72 m eine Länge von 7,7 m. Die Nutzlast in den LEO beträgt 7.020 kg von Baikonur aus. Diese Rakete flog am 08.11.2004 zum ersten Mal.</p>



<p>Den dritten Entwicklungsschritt stellt die&nbsp;<strong>Sojus 2.1b</strong>&nbsp;dar. Sie entspricht im Wesentlichen den ursprünglichen Planungen für die Sojus 2. Sie übernimmt die gesamte Technik von der Sojus 2.1a, setzt allerdings in der dritten Stufe das neu entwickelte Triebwerk RD-0124 ein. Beide Triebwerke sind Vierkammer-Triebwerke (genau wie die Triebwerke der ersten beiden Stufen). Die Entwicklung startete 1996 und war 2005 abgeschlossen. Das RD-0124 hat einen Schub von 294,3 kN und liegt damit minimal unter dem RD-0110 mit 298,03 kN. Allerdings erreicht das modernere Triebwerk einen deutlich höheren spezifischen Impuls. Während dieser beim RD-0110 3.200 m/s beträgt, erreicht das RD-0124 3.520 m/s. Dadurch steigt die Nutzlast stark an, von 7,02 auf 8,25 Tonnen beim Start von Baikonur. Beide Versionen der Sojus 2 werden ab 2011 auch von Kourou eingesetzt werden, dort liegt die Nutzlast noch etwa 10 % höher, da Kourou näher am Äquator gelegen ist und die Rakete somit durch die Erddrehung mehr Schwung mitbekommt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/220px-Phobos_Grunt_base_section_model.jpg" alt="" class="wp-image-12780" width="220" height="165"/><figcaption>Fregat
(Bild: Wikipedia)</figcaption></figure></div>



<p>Für alle diese Versionen steht die&nbsp;<strong>Fregat</strong>&nbsp;als optionale Oberstufe zur Verfügung. Sie wird verwendet, wenn man nicht in den LEO fliegen, sondern höhere Orbits erreichen will. Während der Rest der Rakete von TsSKB Progress gebaut wird, stammt die Fregat von NPO Lawotschkin. Sie wurde aus dem Antriebsmodul der Marssonden Mars 96 und Phobos 1 &amp; 2 entwickelt. Diese Stufe verwendet die lagerfähigen Treibstoffe UDMH und NTO, was es ihr ermöglicht, bis zu 20 Zündungen innerhalb von 24 Stunden durchzuführen, um beliebige Orbits, meistens aber den GTO, zu erreichen. Die Stufe hat eine Masse von 950 kg und nimmt 5.250 kg Treibstoff auf. Das Triebwerk S5.92 erreicht dabei einen spezifischen Impuls von 3.247 m/s und einen Schub von 20 kN.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sojus-2/" data-wpel-link="internal">Sojus 2</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>MetOp endlich im Orbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/metop-endlich-im-orbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Oct 2006 21:59:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EUMETSAT]]></category>
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		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-2]]></category>
		<category><![CDATA[Starsem]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit nunmehr 28 Jahren senden die wohlbekannten europäischen Meteosat-Wettersatelliten ihre Daten aus einer geostationären Umlaufbahn. Ab sofort erhalten sie Unterstützung von MetOp, dem ersten Exemplar einer ganz neuen Baureihe von Wettersatelliten. Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: ESA. Die neue Generation von Wettersatelliten soll die Atmosphäre aus einer niedrigen, polaren Umlaufbahn von nahem unter die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/metop-endlich-im-orbit/" data-wpel-link="internal">MetOp endlich im Orbit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Seit nunmehr 28 Jahren senden die wohlbekannten europäischen Meteosat-Wettersatelliten ihre Daten aus einer geostationären Umlaufbahn. Ab sofort erhalten sie Unterstützung von MetOp, dem ersten Exemplar einer ganz neuen Baureihe von Wettersatelliten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von<a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal"> Ingo Froeschmann</a>. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MetOpAlaunchStarsem1000.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MetOpAlaunchStarsem260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Sojus-2 mit dem Wettersatelliten MetOp A an Bord beim Start in Baikonur. (Bild: Starsem)</figcaption></figure></div>



<p>Die neue Generation von Wettersatelliten soll die Atmosphäre aus einer niedrigen, polaren Umlaufbahn von nahem unter die Lupe nehmen und die weltweiten Wettervorhersagen und unser Verständnis vom Klimawandel verbessern.        </p>



<p>MetOp-A wurde als erster von insgesamt drei Satelliten im Rahmen eines Gemeinschaftsprogramms der ESA und der Europäischen Organisation für die Nutzung von meteorologischen Satelliten (EUMETSAT) entwickelt und an Bord eines russischen Sojus-2/Fregat-Trägers, der von dem europäisch-russischen Unternehmen Starsem betrieben wird, erfolgreich von Baikonur in Kasachstan aus gestartet.</p>



<p>Der zum ersten Mal eingesetzte Sojus-2-Träger startete mit seinem 4093 kg schweren Satelliten an Bord um 18.28 Uhr MESZ (16.28 Uhr GMT). Zum Einsatz kam hierbei auch eine neue Nutzlastverkleidung, die mit ihren 4,1 m Durchmesser in Form und Größe an die der Ariane-4 erinnert. Die Sojus-2, der jüngste Spross der bereits seit fast 50 Jahren bestehenden Semjorka-Trägerfamilie, soll ab 2008 von Französisch-Guayana aus gestartet werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/metopaliftoff380startsem600.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/metopaliftoff380startsem260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sojus-2-Start mit MetOp A. (Bild: Starsem)</figcaption></figure></div>



<p>Etwa 69 Minuten nach dem Start brachte die Fregat-Oberstufe den ersten MetOp-Satelliten 837 km hoch über den Kerguelen-Inseln im südlichen Indischen Ozean in seine kreisförmige Umlaufbahn. Auf dieser mit 98,7° leicht retrograden Bahn wird MetOp-A den Globus von Pol zu Pol umrunden und den Äquator dabei immer um dieselbe Ortszeit (9.30 Uhr) passieren. Von diesen so genannten &#8222;sonnensynchronen&#8220; Umlaufbahnen aus kann praktisch jeder Punkt der Erdoberfläche bei ähnlichen Sonneneinstrahlungsbedingungen täglich überflogen werden.</p>



<p>Die Steuerung des Satelliten, dessen Solarpaneele mittlerweile entfaltet wurden, übernimmt vorerst das Europäische Raumflugkontrollzentrum der ESA (ESOC) in Darmstadt. In den nächsten Tagen stehen erste technische Kontrollen der Systeme und das Ausfahren der Antennen auf dem Programm. Die Übergabe an EUMETSAT, die die endgültige Einsatzerprobung und den Routinebetrieb des Satelliten übernehmen wird, ist für den 22. Oktober geplant.</p>



<p>MetOp-A ist Teil des Weltraumsegments des polaren EUMETSAT-Systems (EPS), dessen Umwelt- und atmosphärische Daten die vom Meteosat-System vom geostationären Orbit aus durchgeführten hemisphärischen Untersuchungen ergänzen sollen. Der Betrieb des EPS ist außerdem auf das polare Umweltsatellitensystem POES der US-amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) abgestimmt: Während die NOAA-Satelliten die &#8222;Nachmittagsschicht&#8220; fliegen werden (d. h. sie überqueren den Äquator nachmittags Ortszeit), sollen Europas MetOp-Satelliten den &#8222;Vormittagsdienst&#8220; übernehmen.</p>



<p><strong>Die bislang umfassendste Durchmusterung der Atmosphäre</strong> <br>Zur Durchführung seiner anspruchsvollen Aufgaben führt MetOp-A ein umfangreiches Nutzlastpaket zur Fernerkundung mit sich, das sowohl neue Instrumente aus Europa als auch altgediente Instrumente aus den USA umfasst, die denen der NOAA-Satelliten ähneln.</p>



<p>Das von der französischen Raumfahrtagentur CNES bereitgestellte Infrarot-Interferometer zur Untersuchung der Atmosphäre (IASI) wird mit seinen Messungen in mehr als 8000 Kanälen Temperatur- und Wasserdampfprofile mit bisher nicht erreichter Genauigkeit liefern, um so nummerische Wettervorhersagemodelle mit Daten zu versorgen. Vervollständigt werden diese Analysen durch die US-Instrumente und die Mikrowellen-Feuchtigkeitssonde MHS, ein Fünfkanal-Radiometer, das für EUMETSAT entwickelt wurde, jedoch auch auf Satelliten der NOAA zum Einsatz kommen soll.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/metopajun16img3lgstarsem.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/metopajun16img3lgstarsem260.jpg" alt=""/></a><figcaption>MetOp-A wird auf den Start vorbereitet. (Bild: Starsem)</figcaption></figure></div>



<p>Bei dem gemeinsam von der ESA und EUMETSAT entwickelten Spektrometer GOME-2 handelt es sich um die neue, verbesserte Generation des bereits auf dem Satelliten ERS-2 verwendeten abtastenden Spektrometers. Es wurde zur Überwachung der Ozon- und Spurengaskonzentration in der Erdatmosphäre entworfen.</p>



<p>Ein ebenfalls in erheblichem Maße auf dem ERS-Programm basierendes ESA/EUMETSAT-Instrument ist das fortschrittliche Scatterometer (ASCAT). Dieses verbesserte C-Band-Radargerät soll Geschwindigkeit und Richtung der Winde an der Oberfläche der Ozeane messen, um nummerische Wettervorhersagemodelle mit Daten zu füttern und darüber hinaus nützliche Informationen über Eis, Schnee und Bodenfeuchtigkeit zu liefern.</p>



<p>Ein von der ESA und EUMETSAT neu entwickeltes Instrument ist der GNSS-Empfänger für die Sondierung der Atmosphäre (GRAS), der aus der Okkultierung von Satellitennavigationssignalen atmosphärische Temperatur- und Feuchtigkeitsprofile ableiten wird.</p>



<p>Zu den von der NOAA bereitgestellten Instrumenten gehören ein fortschrittliches, sehr hoch auflösendes Radiometer der dritten Generation (AVHRR-3) zur umfassenden Abbildung der Wolkendecke und der Ozean- und Landoberflächen, zwei fortschrittliche Mikrowellensonden mit 15 Kanälen (AMSU-A) zum Abtasten atmosphärischer Temperaturprofile und eine hoch auflösende Infrarotsonde der vierten Generation (HIRS), ein 20-Kanal-Pendant der Infrarotsonde IASI, das die Validierung der von dem europäischen Instrument gesammelten Daten unterstützen und später als Reserveinstrument dienen wird.</p>



<p>Darüber hinaus führt MetOp-A das vom CNES gelieferte fortschrittliche Datensammelsystem Argos zur Anpeilung von und Kommunikation mit festen oder mobilen automatischen Stationen, zwei von der kanadischen Raumfahrtagentur bzw. vom CNES bereitgestellte Such- und Rettungsgeräte zur Unterstützung des internationalen COSPAS-SARSAT-Netzes durch das Auffangen und die Weiterleitung von Notsignalen und ein von den USA geliefertes Gerät für die Überwachung der Weltraumumgebung (SEM-2), ein Spektrometer zur Beobachtung des Stroms geladener Teilchen im Weltraum, mit.</p>



<p><strong>Erheblich verbesserte Wettervorhersagen</strong> <br>MetOp, der 1992 genehmigt wurde, ist wie Meteosat ein Wettersatellit. Der Beitrag der ESA zur Durchführung des Vorhabens erfolgt über die Erdüberwachungskomponente ihres Programms &#8222;Lebender Planet&#8220;. Die ESA ist für die Entwicklung und Beschaffung des Satelliten zuständig und hat aus diesem Grund einen großen Teil der Fertigung des ersten Flugmodells finanziert. EUMETSAT ist für das Betriebssystem verantwortlich und finanziert die Entwicklung des Bodensegments, die weiteren Satelliten, die Träger und den Betrieb.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MetOpAinorbitESAAOESMedialab.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MetOpAinorbitESAAOESMedialab260.jpg" alt=""/></a><figcaption>MetOp-A über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: ESA / AOES Medialab)</figcaption></figure></div>



<p>Bei einem Industriekonsortium unter der Leitung von EADS Astrium wurden drei Flugmodelle in Auftrag gegeben. Die in Toulouse integrierten Satelliten beruhen auf einer vom ESA-Satelliten Envisat und den französischen SPOT-5-Satelliten abgeleiteten Plattform und umfassen fortschrittliches Gerät zur Gewährleistung eines flexiblen Betriebs mit mehr als 36-stündiger Autonomie und einer Datenspeicherkapazität von 24 GBit.</p>



<p>Die MetOp-Satelliten werden die Erde 14 Mal pro Tag umkreisen und die erfassten Daten an die EPS-Kontroll- und Datenerfassungsbodenstation (CDA) in Svalbard im Norden Norwegens senden. Dank ihrer Position in 78° nördlicher Breite wird die CDA bei jedem MetOp-Überflug der Arktis für den Satelliten &#8222;sichtbar&#8220; sein. Anschließend werden die MetOp-Daten an die EUMETSAT-Einrichtungen in Darmstadt zur Verarbeitung und Verteilung weitergeleitet. Zusätzlich werden bestimmte Daten des polaren Systems in Echtzeit an regionale meteorologische Organisationen gesandt, sobald sich der Satellit in Reichweite der entsprechenden Empfangsstationen befindet.</p>



<p>Mit seiner fortschrittlichen Nutzlast und Sendekapazität wird MetOp in der Lage sein, die Entstehung örtlicher meteorologischer Ereignisse wie etwa schwerer Gewitter, die vom geostationären Orbit aus nicht beobachtet werden können, frühzeitig zu erkennen. Damit wird der Satellit weitaus zeitigere Wetterwarnungen als heute ermöglichen.</p>



<p>&#8222;Ich gratuliere unseren Freuden und Partnern bei EUMETSAT, der NOAA, dem CNES, Starsem, der europäischen Raumfahrtindustrie und der internationalen Meteorologie zu diesem erfolgreichen Start&#8220;, erklärte ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain. &#8222;Wie die beiden Meteosat-Generationen ist dieses Programm mehr als nur eine Erfolgsstory der internationalen Zusammenarbeit: Es veranschaulicht auf ideale Art und Weise die unschätzbaren Vorteile, die die Raumfahrt allen Bürgern bringen kann.&#8220;</p>



<p>&#8222;Die von MetOp-A und seinen Nachfolgern erwarteten Daten werden unseren Kenntnissen über die Atmosphäre und das Klima der Erde eine neue Dimension verleihen. Sie werden nicht nur die Genauigkeit der Wettervorhersagen in Europa und weltweit um ein Vielfaches erhöhen, sondern auch die Wissenschaft in die Lage versetzen, komplexere Modelle des Klimas unseres Planeten zu entwickeln, um den laufenden Klimawandel besser zu verstehen und die internationale Umweltpolitik entsprechend zu beeinflussen.&#8220;   
</p>
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