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	<title>Sojus-TMA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Sojus-TMA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Sojus-Kapsel gelandet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-kapsel-gelandet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2012 18:27:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kommandokapsel des Raumschiffes Sojus-TMA 05M ist heute Nacht planmäßig in der kasachischen Steppe gelandet. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon. An Bord waren die Raumfahrer Juri Malentscheko, Sunita Williams und Akihiko Hoshide sowie Ergebnisse verschiedener Experimente. Gestern Abend hatten sich die drei Raumfahrer von ihren Kollegen, die bis März an Bord [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Kommandokapsel des Raumschiffes Sojus-TMA 05M ist heute Nacht planmäßig in der kasachischen Steppe gelandet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19112012192711_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19112012192711_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
Die Erde hat sie wieder: Akihiko Hoshide, Juri Malentschenko und Sunita Williams (v.l.n.r.) 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p>An Bord waren die Raumfahrer Juri Malentscheko, Sunita Williams und Akihiko Hoshide sowie Ergebnisse verschiedener Experimente. Gestern Abend hatten sich die drei Raumfahrer von ihren Kollegen, die bis März an Bord der Internationalen Raumstation verweilen sollen, verabschiedet und sich in ihr Raumschiff zurückgezogen. Nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren, koppelte das Raumschiff gegen 23.26 Uhr MEZ von der Station ab und entfernte sich von dieser. </p>



<p>Nach mehreren Triebwerkszündungen trat das Raumschiff in dichtere Schichten der Erdatmosphäre ein. Orbital- und Serviceteil verglühten, während die Kommandokapsel, gesteuert durch ihre aerodynamische Form sowie Korrekturtriebwerke von der Luft stark gebremst wurde. Nach dem Öffnen des Hauptfallschirms schwebte die Kapsel langsam dem Boden entgegen und setzte schließlich gegen 2.56 Uhr MEZ auf. Bergungsmannschaften waren bereits vor Ort, so dass die drei Raumfahrer relativ schnell aus der Kapsel geborgen wurden. </p>



<p>Aufgrund einer Fehlfunktion einer Oberstufe beim Start eines unbemannten Progress-Frachters im Sommer vergangenen Jahres und der dadurch notwendig gewordenen Tests hatten sich auch bemannte Flüge, bei denen eine ähnliche Trägerrakete zum Einsatz kommt, verschoben. So dauerte der Flug von Sojus-TMA 05M lediglich 127 Tage, da er statt im Mai erst im Juli begann. Die Nachfolgebesatzung soll mit dem Raumschiff Sojus-TMA 07M Mitte Dezember starten. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11278.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 33</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11062.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 05M</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ISS-Expedition 33 endet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-expedition-33-endet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 15:44:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegevorgang]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Rückflug eines Teils der Besatzung der Internationalen Raumstation endet die 33. Langzeit-Expedition. Das Abkoppeln ist für 23.26 Uhr geplant, die Landung soll gegen 2.53 Uhr MEZ in der kasachischen Steppe erfolgen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Roskosmos, Raumcon. Gestern erfolgte bereits die Kommandoübergabe von Sunita Williams an Kevin Ford. In wenigen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mit dem Rückflug eines Teils der Besatzung der Internationalen Raumstation endet die 33. Langzeit-Expedition. Das Abkoppeln ist für 23.26 Uhr geplant, die Landung soll gegen 2.53 Uhr MEZ in der kasachischen Steppe erfolgen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Roskosmos, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18112012164423_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="354" height="278"/><figcaption>
Kommandoübergabe zwischen Sunita Williams und Kevin Ford (Vordergrund) unter Anwesenheit aller Mitglieder der ISS-Besatzung 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Gestern erfolgte bereits die Kommandoübergabe von Sunita Williams an Kevin Ford. In wenigen Stunden werden sich die Raumfahrer Juri Malentschenko, Sunita Williams und Akihiko Hoshide in ihr Raumschiff zurückziehen und gegen 20.10 Uhr die Luken zur Raumstation schließen. </p>



<p>Während der zurückliegenden 4 Monate wurden an Bord der Internationalen Raumstation vorwiegend wissenschaftliche Experimente betreut und die Station in einem guten Zustand gehalten. Ein Großteil der mehr als 200 aktuellen Experimente läuft automatisch oder von der Erde aus gesteuert ab. Ein weiterer Teil beschäftigt sich mit den körperlichen und psychischen Veränderungen, denen der Mensch bei längerem Aufenthalt in der Schwerelosigkeit bzw. in relativer Isolation ausgesetzt ist. Dazu gibt es eine Vielzahl von Apparaturen, mit denen Untersuchungen angestellt werden. So werden regelmäßig EKG oder EEG genommen, mitunter auch über Nacht, der Körper mittels Ultraschall &#8222;durchleuchtet&#8220;, die Tätigkeit der Herz-Kreislauf-Systems studiert, Veränderungen im Körper über Blut- und Urinproben nachvollzogen und mittels spezieller Diäten, sportlicher Betätigung oder Medikamenten versucht, dem Muskelschwund, Knochenabbau sowie einer Schwächung des Immunsystems entgegenzuwirken. Zur psychologischen Betreuung gehören vertrauliche Konferenzen der Raumfahrer mit Spezialisten am Boden sowie das Ausfüllen elektronischer Fragebogen oder das Absolvieren von Tests am PC. </p>



<p>Daneben spielt auch die Erderkundung eine große Rolle, da man recht flexibel auf bestimmte Ereignisse reagieren kann. Von Interesse sind hier vor allem außergewöhnliche Wetterphänomene, Umweltverschmutzungen oder katastrophale Ereignisse auf der Erde. Teilweise werden Kameras aber auch von Schüler- oder Stundentengruppen am Boden gesteuert bzw. programmiert. </p>



<p>Zusätzliche Experimente mit überschaubarem Betreuungsaufwand sind biologische Studien, beispielsweise an Pflanzen, Fischen oder Bakterienkulturen und physikalisch technische Untersuchungen. Zu letzteren zählt Plasmakristall 3 plus, welches in den letzten Wochen mehrfach aktiviert wurde. Hier wird die Entwicklung geladener Partikel in der Schwerelosigkeit erfasst. Dabei bilden sich unter verschiedenen Druck- und Temparturbedingungen Zusammenballungen von Teilchen, die einer Kristallbildung ähneln können. </p>



<p>Seit der Ankunft von Sojus-TMA 06M befinden sich nun mehrere Medakas in einem speziell dafür ausgestatteten Aquarium. Die Fische sind halb durchsichtig, so dass Veränderungen in ihrem Körper unmittelbar sichtbar werden. Zu den biologischen Experimenten zählt auch Bioemulsija, bei dem ein Bakterienstamm geklont wird, wobei die Probiotika bestimmte Substanzen effektiver als ihre Vorfahren produzieren sollen. Bakterien können für bestimmte Stoffe auch als biologische Fabriken dienen. </p>



<p>Nach dem Abkoppeln des Raumschiffes Dragon-CRS 1 am 28. Oktober und dessen Wasserung wurde im Rahmen der Auswertung bekannt, dass während des Fluges einer der drei Hauptcomputer einen wahrscheinlich strahlungsbedingten Neustart ausführte. Auf Strahlung führt man auch den Ausfall eines GPS-Moduls zurück. Beide Systeme sind mehrfach redundant an Bord des Raumschiffes vorhanden. Nach der Wasserung drang Wasser in ein Abteil mit elektrischen Komponenten ein. Damit verbunden war offenbar ein Verlust an elektrischer Leistung, wodurch sich der Inhalt einer Gefriereinheit von -95°C auf -65°C erwärmte. Offenbar gab es aber dadurch aber keine Schäden an den darin enthaltenen Blut- und Urinproben. </p>



<p>Kurz nach dem Ankoppeln des Frachters Progress-M 17M führte die ISS in der Nacht zum 1. November ein Ausweichmanöver aus. Die Triebwerke des am Modul Pirs angekoppelten Raumschiffs Progress-M 16M wurden dafür verwendet. </p>



<p>Am 1. November stiegen Sunita Williams und Akihiko Hoshide für 6 Stunden und 38 Minuten aus der ISS aus, um eine Reparatur vorzunehmen. Zunächst wurde ein Radiator (Wärmeabstrahler) vom Kühlmittelkreiskauf getrennt und eingefahren. Anschließend wurde ein Reserveradiator mit dem Kühlkreislauf verbunden und ausgefahren. Der Radiator befindet sich am Gitterstrukturelement P6 (Backbord 6) und dient zur Kühlung der hier untergebrachten Steuer- und Ladeelektronik. P6 ist eines von 4 Gitterelementen, welches mit 4 großen Solarzellenpaneelen ausgestattet ist, die den größten Teil der elektrischen Energie für die ISS bereitstellen. Zusätzlich inspizierte und reinigte Sunita ein Drehgelenk zur Nachführung der Solarzellenpaneele, damit diese immer auf die Sonne ausgerichtet werden können. </p>



<p>Die Wartungsarbeiten und Forschungen werden auch nach der Rückkehr der Besatzung von Sojus-TMA 05M fortgeführt. Dazu befinden sich Kevin Ford, Oleg Nowizki und Jewgeni Tarelkin an Bord der ISS. Eine weitere dreiköpfige Crew soll Mitte Dezember starten. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11278.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 33</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11062.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 05M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10703.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Falcon 9 / Dragon CRS 1</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11102.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfrachter Progress-M 17M</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Sojus-Raumschiff an ISS angekommen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-raumschiff-an-iss-angekommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2012 13:53:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Raumschiff Sojus-TMA 06M koppelte heute nachmittag gegen 14.29 Uhr MESZ mit der Internationalen Raumstation. Nach dem Überprüfen der dichten Verbindung zwischen Raumschiff und Station sollen die Luken geöffnet werden. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA. Sojus-TMA 06M war mit den Raumfahrern Oleg Nowizki, Kevin Ford und Jewgeni Tarelkin am Dienstag Mittag vom [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Raumschiff Sojus-TMA 06M koppelte heute nachmittag gegen 14.29 Uhr MESZ mit der Internationalen Raumstation. Nach dem Überprüfen der dichten Verbindung zwischen Raumschiff und Station sollen die Luken geöffnet werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25102012155348_small_1.jpg" alt="NASA" width="391" height="256"/><figcaption>
Sojus-Raumschiff kurz vor der Kopplung 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Sojus-TMA 06M war mit den Raumfahrern Oleg Nowizki, Kevin Ford und Jewgeni Tarelkin am Dienstag Mittag vom Kosmodrom Baikonur aus gestartet. Während des zweitägigen Fluges wurde zunächst die Position des Raumschiffs gegenüber der Station soweit korrigiert, dass anschließend die direkte Annäherung eingeleitet werden kann. Es schlossen sich mehrere Bahnanhebungsmanöver an, im Verlaufe derer sich die Relativgeschwindigkeit des Raumschiffes gegenüber der ISS verringerte. Danach begann der direkte Anflug. Dieser endete 6 Minuten früher als geplant mit dem Docken am Ausstiegs- und Kopplungsmodul Poisk (zu deutsch: Suche). </p>



<p>Mit der Ankunft der drei Raumfahrer ist die ISS-Besatzung wieder komplett. In den kommenden Monaten werden Wissenschaft und Wartung den Alltag der ISS-Expedition 33 bestimmen. Insgesamt laufen mehr als 200 Untersuchungen, von denen allerdings nur ein geringer Teil der Betreuung oder unmittelbaren Mitwirkung der Raumfahrer bedarf. Dazu gehören vor allem medizinisch-biologische Experimente sowie Erderkundung. </p>



<p>Für November sind zwei Außenbordaufenthalte von Sunita Williams und Akihiko Hoshide geplant. Dabei sollen sie zunächst einen lecken Radiator abklemmen sowie einen anderen dafür reaktivieren. Beim zweiten Einsatz soll eine elektrische Einheit überprüft bzw. gewechselt werden. </p>



<p>Für Sonntag steht allerdings zunächst das Ablegen eines am Harmony-Modul angekoppelten Dragon-Frachters auf dem Plan. Dieser war am 7. Oktober von der Erde gestartet und zwei Tage später mittels Manipulator an die Station gekoppelt worden und soll sich nun mit knapp einer Tonne Fracht auf den Rückweg machen. Wichtig sind vor allem über Monate hinweg gesammelte und eingefrorene Blut- und Urinproben, durch deren genaue Untersuchung die beteiligten Wissenschaftler Aufschlüsse über Veränderungen im Stoffwechsel sowie bezüglich Muskel- und Knochenschwund erwarten. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11212.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 06M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11278.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 33</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10703.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Dragon CRS 1</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sojus-raumschiff-an-iss-angekommen/" data-wpel-link="internal">Sojus-Raumschiff an ISS angekommen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die letzten zwei Wochen auf der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-letzten-zwei-wochen-auf-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Sep 2012 12:24:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm-2]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Kounotori]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben der Betreuung wissenschaftlicher Untersuchungen, Wartungsarbeiten und medizinischen Tests waren ein weiterer Ausstieg und der Abflug des Frachters Kounotori 3 die Höhepunkte der zurückliegenden Tage. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Roskosmos, ESA, JAXA. Am 5. September unternahmen Sunita Williams und Akihiko Hoshide einen zweiten Ausstieg, um den Ersatz-Energieverteiler 1 (Main Bus Switching Unit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Neben der Betreuung wissenschaftlicher Untersuchungen, Wartungsarbeiten und medizinischen Tests waren ein weiterer Ausstieg und der Abflug des Frachters Kounotori 3 die Höhepunkte der zurückliegenden Tage.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Roskosmos, ESA, JAXA.</p>



<p>Am 5. September unternahmen Sunita Williams und Akihiko Hoshide einen zweiten Ausstieg, um den Ersatz-Energieverteiler 1 (Main Bus Switching Unit = MBSU) korrekt zu installieren. Dazu musste dieser zunächst wieder abmontiert und in der Nähe provisorisch gelagert werden. Anschließend wurden Sockelgewinde und Bolzen H2 mittels Druckluft und Drahtbürste gereinigt und mithilfe einer modifizierten Zahnbürste geschmiert. Danach konnte ein Probebolzen eingeschraubt werden. Nach erneuter Schmierung gelang schließlich das korrekte und vollständige Einschrauben des H2-Bolzens bei installierter MBSU. Diese saß nun richtig auf einer Kühlplatte und konnte anschließend aktiviert werden. 
<br>
Es folgte noch der Austausch einer defekten Kamera am Stationsmanipulator Canadarm2, worauf der Außenbordeinsatz nach 6 Stunden und 28 Minuten erfolgreich beendet werden konnte. Während des Ausstiegs trugen die beiden Raumfahrer russische Dosimeter. Sunita Williams übernahm damit übrigens die Spitzenposition in der Liste der Außenbordarbeiterinnen mit 44 Stunden und 2 Minuten bei 6 Einsätzen von ihrer Kollegin Peggy Whitson. </p>



<p>Im Verlaufe der folgenden Tage wurden der Ausstieg nachbereitet (Überprüfung, Reinigung, Trocknung), Vorbereitungen für den Abflug von Kounotori 3 und die Rückkehr einer Teilbesatzung zur Erde mit Sojus-TMA 04M am 17. September getroffen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16092012142426_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16092012142426_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Augentest 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Wissenschaftliche Untersuchungen beschäftigten sich mit der fotografischen Erfassung besonderer Phänomene auf der Erde, der Erprobung neuer Foto- und Kommunikationstechnik, Untersuchungen am menschlichen Immunsystem (IMMUNO), Strahlungsmessungen in verschiedenen Teilen der Station (u.a. Matrjoschka), Untersuchungen zu Reaktionsfähigkeit, Stressresistenz, Muskel- und Knockenabbau (u.a. spezielle Diät zur Linderung eines raschen Knochenabbaus) sowie Herz-Kreislauf-Tests. </p>



<p>Wartungsarbeiten betrafen eine Vielzahl der Systeme der Station, so die Luftüberwachungs- und Reinigungssysteme, Toiletten, Experimentieranlagen, Wasseraufbereitung, Computer oder Sportgeräte. </p>



<p>Erwähnt seien hier noch das Biorhythmusexperiment CRHYT, bei dem ein Proband über 36 Stunden spezielle Sensoren trägt, deren Messwerte aufgezeichnet und später ausgewertet werden. Bei SONOKARD trägt ein Raumfahrer ein spezielles Shirt, über das wichtige Lebensparameter erfasst werden. Im Rahmen von ASEPTIK wird untersucht, wie Experimentieranlagen über längere Zeit keimfrei gehalten werden können. Mittels einer Unterdruckhose (Tschibis) können Belastungen simuliert werden, die denen durch die Schwerkraft auf der Erde entsprechen. Mit VETEROK wird ein neues elektrostatisches Luftreinigungssystem getestet, welches über eine kurzzeitige Ionisierung organische Stoffe besser aus der Atemluft filtern soll. Hör-, Seh- und Reaktionstests in verschiedenen Phasen eines Langzeitfluges helfen, physische und phsychische Veränderungen festzustellen. Mit VISIR und der ISS Agricultural Camera werden automatisch Bilder verschiedener Flächen angefertigt. Dazu verfügen die Kameras über Computersteuerungen und spezielle Sensoren. Während VISIR noch im Erprobungsmodus läuft, werden mit der ISSAC Bilder von Weideflächen, Wäldern, Wiesen udn Feuchtgebieten in den USA für landwirtschaftliche Beurteilungen und Bildungszwecke aufgenommen. </p>



<p>Der Bildung dient auch die optische Aufzeichnung langwieriger physikalischer Vorgänge in der Schwerelosigkeit. Derzeit wird im Rahmen von FASA die Trennung von flüssiger und gasförmiger Phase in einem Behälter verfolgt. Das neue Experiment Coulomb Kristall beschäftigt sich mit der Anordnung elektrisch geladener Partikel in der Schwerelosigkeit. Das ebenfalls neue Aquatic Habitat läuft mittlerweile im Testbetrieb. Hier sollen Leben und Entwicklung von Fischen über mehrere Generationen beobachtet werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16092012142426_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16092012142426_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Lungenfunktionsmessungen während sportlicher Belastung 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Viele Experimente werden weitgehend von der Erde aus gesteuert und laufen ansonsten autonom ab, benötigen nur selten die Betreuung durch Raumfahrer. Dazu gehörten in den letzten Tagen u.a. ein Verbrennungsexperiment, die materialwissenschaftlichen Untersuchungen KASKAD und BCAT (Kolloide in der Schwerelosigkeit), Untersuchungen zur Strukturdynamik der Station (IDENTIFIKAZIJA). Weitere Studien am Menschen betrafen Veränderungen in der Lungenfunktion (Lungenvolumen, Sauerstoffaufnahmefähigkeit im Rahmen von VO2max), Lärmmessungen durch stationäre und mobile Sensoren sowie die Wirksamkeit eines speziellen Trainings mit starker aber nur kurzzeitiger Belastung zur Minderung von Muskel- und Knochenschwund (SPRINT). </p>



<p>Im Rahmen von YouTube SpaceLab wurden zwei Schülerexperimente ausgewählt, die im Weltraum durchgeführt werden sollen. Bei einem wird das Leben einer Spinne in der Schwerelosgkeit unter die Lupe genommen. Dieses Experiment wurde nun vorbereitet. Zu bestimmten Zeiten soll es dazu Live-Übertragungen aus der ISS geben. </p>



<p>Am 12. September wurde der unbemannte Frachter Kounotori 3 mittels des Stationsmanipulators Canadarm2 von der Station abgekoppelt. Zuvor waren zwei Systeme (REBR und i-Ball) installiert und aktiviert worden, mit denen bestimmte Parameter während des für das Raumschiff zerstörerischen Wiedereintritts aufgezeichnet werden. Dieser erfolgte in den Morgenstunden des 14. September (Raumfahrer.net <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/kounotori-3-verglueht/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>). </p>



<p>Höhepunkt der folgenden Stunden ist die geplante Rückkehr der Raumfahrer Gennadi Padalka, Joe Acaba und Sergej Rewin nach gut 4 Monaten im Weltraum. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg235684#msg235684" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Hauptthema ab September 2012</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10844.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 32</a></li></ul>
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		<item>
		<title>ATV-Bahnkorrekturmanöver zu kurz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atv-bahnkorrekturmanoever-zu-kurz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2012 14:34:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ATV]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnanhebung]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein gestern durchgeführtes Manöver zur Anhebung der mittleren Bahnhöhe der Internationalen Raumstation mittels der Triebwerke des am Heck angekoppelten Automated Transfer Vehicle Edoardo Amaldi war kürzer als geplant. UPDATE Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, ESA. Anstelle der vorgesehenen 31 Minuten und 16 Sekunden für eine Geschwindigkeitssteigerung um 4,4 Meter pro Sekunde wurde der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein gestern durchgeführtes Manöver zur Anhebung der mittleren Bahnhöhe der Internationalen Raumstation mittels der Triebwerke des am Heck angekoppelten Automated Transfer Vehicle Edoardo Amaldi war kürzer als geplant. UPDATE</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16082012163405_small_1.jpg" alt="ESA" width="345" height="255"/><figcaption>
Die Bahn der ISS wird mit den Triebwerken des ATV angehoben (künstlerische Impression). 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Anstelle der vorgesehenen 31 Minuten und 16 Sekunden für eine Geschwindigkeitssteigerung um 4,4 Meter pro Sekunde wurde der Antrieb des ATV bereits nach etwa 22 Minuten und 30 Sekunden abgeschaltet. Damit wurde nur eine Geschwindigkeitserhöhung um 2,91 Meter pro Sekunde erreicht. Als Ursache dafür wird vonseiten der ESA angegeben, dass ein Temperatursensor an einem der beiden nicht am Antriebsprozess beteiligten Triebwerke des ATV einen zu hohen Wert ermittelt und an die Steuerung an Bord der ISS weitergegeben hat. Daraufhin wurde der Antriebsvorgang abgebrochen, was nicht die eigentlich erwartete Reaktion auf einen solchen Vorgang darstellte. Um den Verantwortlichen ausreichend Zeit für die Fehleranalyse und die Planung weiterer Maßnahmen zu lassen, ist man übereingekommen, die zusätzliche Korrektur gegebenenfalls am 22. August nachzuholen. An diesem Tag ist ohnehin ein Bahnanhebungsmanöver vorgesehen. </p>



<p>Bahnanhebungen werden normalerweise in unregelmäßigen Abständen durchgeführt, um einerseits den Höhenverlust aufgrund der Reibung in der auch in mehr als 400 Kilometern Höhe noch vorkommenden, äußerst dünnen Luft auszugleichen. Ein weiterer Grund ist aber die Feinjustierung der Bahn für bevorstehende Ereignisse wie Kopplungen oder Landungen. Damit das Raumschiff Sojus-TMA 04M Mitte September im vorgesehenen Gebiet landen kann, werden geringfügige Korrekturen vorgenommen. </p>



<p>Auch für bevorstehende Kopplungen werden derartige Feinkorrekturen vorgenommen. Mit einem neuen, nur sechsstündigen Anflug zukünftiger Sojus-Raumschiffe, werden an die Bahnpräzision noch höhere Anforderungen gestellt. Dazu muss die Bahnebene den Startort zu einem Zeitpunkt kreuzen, zu dem die Station nur etwa 8 Minuten voraus ist. Je höher die Bahn der Raumstation ist, umso größer ist die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen dem anfliegenden Raumschiff und der ISS. Damit kann in kurzer Zeit ein größerer &#8222;Vorsprung&#8220; aufgeholt werden. Gleichzeitig muss aber die Bahn des Raumschiffes der der Station angeglichen werden, damit man sie an einem bestimmten Punkt mit fast derselben Geschwindigkeit trifft. Erst dadurch wird aus einem möglichen Vorbeiflug ein Rendezvous. Russische Raumschiffe koppeln im Normalfall mit einer Geschwindigkeit von 12 bis 15 Zentimetern pro Sekunde an. </p>



<p>Das neue Express-Verfahren war am 1. August, also vor wenigen Tagen beim Frachter Progress-M 16M erstmals angewandt worden. Die bemannte Prämiere erlebt es aber erst im nächsten Frühjahr. Die mit einem Gewinn von mehr als 40 Kilometern bisher umfangreichste Bahnanhebung der ISS war im Juni vergangenen Jahres mit den Triebwerken das ATV 2 Johannes Kepler vorgenommen worden. </p>



<p>2012 wurde die ISS bisher von 2 bemannten und 6 unbemannten Raumschiffen angeflogen. In den kommenden Monaten sind noch 2 bemannte und bis zu 4 unbemannte Transporte geplant. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10899.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ATV-3 Edoardo Amaldi &#8211; Mission und Betrieb</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3794.msg230287#msg230287" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS &#8211; Bahnmanöver &amp; Bahnerhalt ab 19.07.2012</a></li></ul>
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		<title>ISS-Besatzung wieder in voller Stärke</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-besatzung-wieder-in-voller-staerke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jul 2012 09:33:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Frachtraumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Rasswjet Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumausstieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der Ankopplung des Raumschiffes Sojus-TMA 05M am Forschungsmodul Rasswjet ist die ISS-Expedition 32 komplett auf der Station. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA. Die Kopplung erfolgte gegen 6.51 Uhr MESZ, an Bord des Raumschiffes befanden sich Juri Malentschenko, Sunita Williams und Akihiko Hoshide. Sie werden in den kommenden Monaten mit Gennadi Padalka, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach der Ankopplung des Raumschiffes Sojus-TMA 05M am Forschungsmodul Rasswjet ist die ISS-Expedition 32 komplett auf der Station.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17072012113337_small_1.jpg" alt="NASA" width="359" height="224"/><figcaption>
Sojus-TMA 05M im Anflug 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Kopplung erfolgte gegen 6.51 Uhr MESZ, an Bord des Raumschiffes befanden sich Juri Malentschenko, Sunita Williams und Akihiko Hoshide. Sie werden in den kommenden Monaten mit Gennadi Padalka, Josph Acaba und Sergej Rewin an Bord der Internationalen Raumstation leben und arbeiten. </p>



<p>Auf dem Programm stehen umfangreiche Experimentierserien, Wartungsarbeiten, das Be- und Entladen von Frachtraumschiffen sowie zwei Außenbordeinsätze. Beim ersten, Mitte August, sollen Padalka und Malentschenko zusätzliche Mikrometeoritenschilde am Modul Swesda anbringen und den zweiten Teleskoparm von Pirs zu Poisk verlegen. Pirs wird kurz vor der Ankunft des Forschungsmoduls Naúka Platz für dieses neue Labor an der Unterseite von Swesda machen müssen. Die Teleskoparme sollen aber weiterhin verwendet werden. Falls noch Zeit ist, sollen Experimente eingesammelt und ein kleiner Subsatellit ausgesetzt werden. </p>



<p>Der zweite Ausstieg soll von Williams und Hoshide Ende August ausgeführt werden. Dabei soll eine von 4 Schalteinheiten für die Stromversorgung der Station gewechselt werden. Außerdem müssen Kabel zum zukünftigen Andockplatz von Naúka verlegt werden. Falls noch Zeit bleibt, soll das Kopplungsmodul PMA 2, an dem bis 2011 Space Shuttles regelmäßig angedockt hatten, mit einem thermalen Schutz versehen werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17072012113337_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="364" height="200"/><figcaption>
Raumfahrer zu Beginn der Telekonferenz mit dem russischen Kontrollzentrum 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Experimente an Bord der Station betreffen die Forschungsgebiete Astronomie, Atmosphärenforschung, Biologie, Materialwissenschaft, Medizin, Meteorologie, Physik und Technik. Außerdem werden mehrere Bildungsprojekte durchgeführt. Insgesamt stehen 201 Untersuchungen auf den Arbeitsplänen, davon sind 123 neu. Dazu gehört auch ein mit Kounotouri 3 zur Station gelangendes Frischwasseraquarium, in dem Knochen- und Muskelabbau bei Fischen detailliert untersucht werden können. </p>



<p>Knapp 2 Stunden nach der Kopplung und dem Test der Dichtigkeit der Kopplungsstelle wurden die Luken zwischen Station und Raumschiff geöffnet. Danach konnten Alteingesessene und Neulinge mit Bodenstationen und Verwandten sprechen. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11062.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 05M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10844.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 32</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/iss-besatzung-wieder-in-voller-staerke/" data-wpel-link="internal">ISS-Besatzung wieder in voller Stärke</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>ISS-Besatzung wieder vollständig</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-besatzung-wieder-vollstaendig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 18:06:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das vor zwei Tagen vom Weltraumbahnhof Baikonur (Kasachstan) gestartete Raumschiff Sojus-TMA 03M erreichte heute die Internationale Raumstation. (Newsbild: Sojus-TMA 03M im Anflug) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Vertont von Peter Rittinger. Vorbereitend auf die Ankunft von Sojus-TMA 03M testete Dan Burbank das Ku-Band-System an Bord der ISS mit einer Videoübertragung. Dabei geht [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das vor zwei Tagen vom Weltraumbahnhof Baikonur (Kasachstan) gestartete Raumschiff Sojus-TMA 03M erreichte heute die Internationale Raumstation. (Newsbild: Sojus-TMA 03M im Anflug)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-12-26-52048.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23122011190628_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23122011190628_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Die jetzige ISS-Konfiguration 
<br>
</figcaption></figure></div>



<p>Vorbereitend auf die Ankunft von Sojus-TMA 03M testete Dan Burbank das K<sub>u</sub>-Band-System an Bord der ISS mit einer Videoübertragung. Dabei geht es um die Umwandlung der russischen Videosignale einer SONY-HDTV-Kamera in das amerikanische NTSC-Format und deren drahtlose Übertragung zur Erde. Zuvor musste dafür noch ein Problem mit der Ethernetverbindung eines Stationshilfslaptops gelöst werden, Anatoli Iwanischin wurde mit dieser Aufgabe betraut. Mit mehreren Bahnkorrekturmanövern näherte sich das Raumfahrzeug heute der ISS, umkreiste sie kurz und setzte zum Endanflug mit nachfolgender Kopplung an. 
<br>
Diese erfolgte um 16:19 Uhr MEZ über dem südlichen Russland im automatischen Modus. Die feste Verbindung mit dem Orbitalkomplex konnte um 16:31 Uhr MEZ mit dem Schließen der Andockklammern zwischen den Raumfahrzeugen vollzogen werden. Die nun anstehenden Prozeduren dienten der Dichtigkeitsprüfung zwischen Sojus und der ISS. Sie dauerten fast zweieinhalb Stunden. Somit öffneten sich, nach einem positiven Ergebnis der Dichtigkeitsprüfung, die Luken zwischen den Raumfahrzeugen um 18:43 Uhr MEZ. Kurz darauf schwebten die drei Neuankömmlinge in ihr neues Zuhause und wurden dort von der Stammbesatzung herzlich begrüßt. Oleg Kononjenko, Donald Pettit und André Kuipers werden von nun an diese Langzeitbesatzung 30 komplettieren und rund drei Monate gemeinsam arbeiten und forschen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23122011190628_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23122011190628_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Langzeitbesatzung 30 spricht mit der Bodenstation und Angehörigen
<br>
(Bilder: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>ISS-Kommandant Dan Burbank führte zuerst die vorgeschriebene Sicherheitsunterweisung mit den drei neu Angereisten durch, bevor alle sechs Raumfahrer gemeinsam mit der Bodenstation sprachen. Dies ist der 118. Raumflug zur ISS, welche sich aufteilen auf 36 US-Missionen, 78 russische, 2 europäische und 2 japanische Missionen. An Bord von Sojus-TMA 03M befinden sich 117 Frachtanteile (35 Roskosmos, 57 NASA, 21 ESA, 4 JAXA) mit insgesamt 172 Kilogramm, darunter auch Geschenke von den Angehörigen für die Raumfahrer. </p>



<p>Mittlere Bahnhöhe der ISS am 22.12.2011:</p>



<p>392,1 km bei einem Höhenverlust von rund 130 Metern in den letzten 24 Stunden </p>



<p><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>18. Januar, Bahnanhebung durch die Triebwerke von Swesda</li><li>25. Januar, Progress-M 13M verlässt die ISS</li><li>28. Januar, Progress-M 14M erreicht die ISS</li></ul>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10348.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Sojus TMA-03M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/iss-besatzung-wieder-vollstaendig/" data-wpel-link="internal">ISS-Besatzung wieder vollständig</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-12-26-52048.mp3" length="4005804" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Ein Niederländer unterwegs zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ein-niederlaender-unterwegs-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 14:47:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-FG]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34582</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gemeinsam mit seinen Raumfahrer-Kollegen, dem Russen Oleg Kononjenko und dem Amerikaner Donald Pettit, startete ESA-Astronaut André Kuipers zu seiner rund fünf Monate dauernden Langzeitmission an Bord der Internationalen Raumstation. (Newsbild: Die Triebwerke der Sojus-FG haben gezündet) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, ESA. Nach zwei Jahren gemeinsamer missionsspezifischer Ausbildung war es endlich soweit, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gemeinsam mit seinen Raumfahrer-Kollegen, dem Russen Oleg Kononjenko und dem Amerikaner Donald Pettit, startete ESA-Astronaut André Kuipers zu seiner rund fünf Monate dauernden Langzeitmission an Bord der Internationalen Raumstation. (Newsbild: Die Triebwerke der Sojus-FG haben gezündet)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122011154708_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122011154708_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Die Sojus-FG-Trägerrakete hebt ab 
<br>
</figcaption></figure></div>



<p>Nach zwei Jahren gemeinsamer missionsspezifischer Ausbildung war es endlich soweit, die drei Raumfahrer erhielten von der staatlichen Kommission die Freigabe für ihren Flug. Rund zwei Stunden vor dem Start begaben sie sich, mit ihren Sokol-Fluganzügen bekleidet, zum Startplatz und stiegen in das Rückkehrmodul ihres Raumschiffes. Dort verharrten sie angeschnallt in den speziell eingestellten Kazbek-UM-Schalensitzen die restliche Zeit bis zum Start. Dieser erfolgte planmäßig um 14:16 Uhr MEZ und die Sojus-FG-Trägerrakete mit Sojus-TMA 03M als Nutzlast hob sich in den frostigen Abendhimmel über dem Startplatz 1 in Baikonur. Es ist der 135. Flug eines Sojus-Raumschiffes, der 29. bemannte Sojus-Flug zur ISS und der dritte einer neuen digital gesteuerten Sojus-Kapsel. </p>



<p>Wie geplant arbeiteten die Flüssigkeitstriebwerke der Sojus-Trägerrakete zuverlässig und brachten das bemannte Raumfahrzeug nach einem neunminütigen Flug in die vorgesehene Umlaufbahn. Gesteuert von Kommandant Oleg Kononjenko, welcher seine zweiten Raummission absolviert, befindet sich die Sojus nun im freien Flug im All. Es wurden bereits die Solarzellenpaneele und Kommunikationsantennen ausgefahren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122011154708_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21122011154708_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Ein Blick in die Sojus-Raumkapsel beim Flug 
<br>
(Bilder: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Eine Reihe von Zündungen der Manövriertriebwerke, die heute und am morgigen Tag vorgesehen sind, werden das Raumschiff in seine endgültige Umlaufbahn bringen. Die automatisierte Annäherung und Kopplung ist am Freitag, dem 23. Dezember gegen 16:20 Uhr MEZ, am Docking- und Forschungsmodul Rasswjet geplant. Sojus-TMA 03M, im ISS-Flugplan auch als ISS AF-29S bezeichnet, wird voraussichtlich bis zum 16. Mai 2012 an der ISS verbleiben. </p>



<p>Die drei Besatzungsmitglieder von Sojus-TMA 03M werden ab Freitag die Langzeitbesatzung 30 mit Anatoli Iwanischin, Dan Burbank und Anton Schkaplerow für die nächsten drei Monate verstärken. Damit klettert die Sollstärke der ISS-Besatzung wieder auf die geplante Personenzahl von sechs. Während dieser Missionszeit stehen einige wichtige Höhepunkte auf dem Programm. So sollen bis Mitte März ein Progress-Versorger und der neue kommerzielle US-Versorger, die Dragon-Kapsel von SpaceX, an der ISS ankoppeln. Weiterhin wird Progress-M 13M die ISS verlassen und Anton Schkaplerow gemeinsam mit Oleg Kononjenko den 30. russischen ISS-Außenbordeinsatz durchführen. Für den  ESA-Astronaut André Kuipers ist dies der Beginn seiner Mission mit dem Namen PromISSe. </p>



<p><strong>Replay vom Start:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://spacelivecast.de/myportal/2011/12/sojus-tma-03m-promisse-mission-start/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Aufzeichnung des Starts &amp; Jahresrückblick</a></li></ul>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10348.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Sojus TMA-03M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ein-niederlaender-unterwegs-zur-iss/" data-wpel-link="internal">Ein Niederländer unterwegs zur ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PromISSe: Letzte Aktivitäten der Crew und Countdown</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/promisse-letzte-aktivitaeten-der-crew-und-countdown/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 20:27:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlastverkleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-FG]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34583</guid>

					<description><![CDATA[<p>Crew und Rakete sind bereit für einen Start am 21. Dezember. Ein Beitrag von Ian Benecken. Quelle: ESA. Nachdem André Kuipers und seine Mannschaftskameraden, der russische Kosmonaut Oleg Kononjenko und der US-Astronaut Don Pettit, das Training abgeschossen hatten, begannen sie mit den direkten Vorbereitungen auf den Flug. Zunächst legte die Crew ihre Flugbereitschaft den führenden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Crew und Rakete sind bereit für einen Start am 21. Dezember.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ian Benecken. Quelle: ESA.</p>



<p>Nachdem André Kuipers und seine Mannschaftskameraden, der russische Kosmonaut Oleg Kononjenko und der US-Astronaut Don Pettit, das Training abgeschossen hatten, begannen sie mit den direkten Vorbereitungen auf den Flug. Zunächst legte die Crew ihre Flugbereitschaft den führenden verantwortlichen Personen von Roskosmos vor, welche diese akzeptierten. Danach legte die Crew zeremoniell wie jede Sojus-Crew vor ihnen an der Kreml-Mauer Blumen im Gedenken an Juri Gagarin, den ersten Kosmonauten, Sergej Koroljow, den Chefkonstrukteur der Sowjets in den frühen Sechzigern sowie die bei Weltraummissionen verstorbenen Kosmonauten Wladimir Komarow (Sojus 1), Georgi Dobrowolski, Wiktor Pazajew und Wladislaw Wolkow (Sojus 11) nieder. </p>



<p>Am 8. Dezember war es dann soweit. Die Crew verließ Moskau in Richtung Baikonur, Kasachstan, und begab sich in Quarantäne, was auch die Verabschiedung von der Familie bedeutete. Früh in der Nacht verabschiedeten sich die drei Raumfahrer herzlich von Familie und engen Freunden, bevor sie zusammen mit ihren Ärzten in ein von Roskosmos bereitgestelltes Flugzeug stiegen, das sie nach Baikonur bringen sollte. </p>



<p>Früh am 9. Dezember erreichte die Crew dann Baikonur, wo sie noch auf dem Flugfeld von dem vor Ort verantwortlichen Cheftechniker Nikolai Selintschikow von RKK Energia, der Firma, die für die Abfertigung der Sojus-Kapsel und -Rakete verantwortlich ist, begrüßt wurde. Er bestätigte, dass alles nach Plan laufe. </p>



<p>In der folgenden Woche war die Besatzung mit diversen Aufgaben beschäftigt: Sie inspizierte ihre Sojus-Kapsel, um sich mit der Umgebung vertraut zu machen und um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist. Ihre Sokol Start- und Landeanzüge mussten die Raumfahrer testweise anlegen, um zu überprüfen, ob diese dicht sind und auch wirklich passen. Ebenso überprüften die Kosmonauten letzte Fluggegenstände und machten sich mit diesen vertraut. </p>



<p>Doch es gab auch erfreulichere Aufgaben für die Crew. Ein wichtiger zeremonieller Akt, den jede Mannschaft vor dem Start erledigt, ist das Hissen ihrer Nationalflaggen sowie ein Besuch im Koroljow-Museum mit Führung und anschießender Verewigung durch Unterschrift. </p>



<p>Ebenso hatte die Crew Zeit für sich, um sich noch vor der Mission zu entspannen. Dazu konnte Billard, Tischtennis oder Schach gespielt werden. Auch gab man der Besatzung Gelegenheit, sich um letzte wichtige persönliche Dinge zu kümmern, wie das Bezahlen von Rechnungen, was in den kommenden sechs Monaten auf der ISS nur schwer möglich wäre. Außerdem wurden letzte medizinische Test mit der Crew durchgeführt. </p>



<p>Während sich die Raumfahrer so auf ihre Mission einstimmten, wurden auch die Sojus-Raumkapsel und die Trägerrakete auf ihre Mission vorbereitet. Nachdem die Crew ihre Kapsel inspiziert hatte, wurde diese mit der Nutzlastverkleidung versehen und dann an der Sojus-FG Rakete montiert. </p>



<p>Der Rollout via Eisenbahn erfolgte am frühen Morgen des 19. Dezember kasachischer Zeit. An der Startrampe angekommen, der gleichen Startrampe übrigens, von der 1961 Juri Gararin ins All startete, wurde die Rakete aufgerichtet und für den Start bereit gemacht. </p>



<p>Der Countdown für den Start, der am 21. Dezember um 14:16:15 Uhr MEZ erfolgen soll, begann 34 Stunden davor mit dem Vorbereiten der ersten Stufe der Sojus-FG-Rakete (international auch Booster genannt) auf das Betanken. </p>



<p>Nach dem Start braucht die Sojus-Kapsel etwa 2 Tage, um die ISS zu erreichen. Gesteuert wird die Sojus vom russischen Kosmonauten Oleg Kononjenko. Doch auch André Kuipers ist ausgebildet, die Sojus im Notfall zu bedienen. Kuipers beschreibt seine Aufgabe in der Sojus wie folgt: „Ich werde dem Kommandanten Oleg Kononjenko assistieren müssen vom linken Sitz aus, wenn wir uns der ISS nähern. Ich genieße es wirklich, die Kapsel zusammen mit ihm zu manövrieren und sanft mit der ISS zu koppeln. Sogar während den Simmulationen merkte ich, wie mein Herz schneller klopfte und mein Adrenalinpegel stieg.“ </p>



<p>Die für den Flug eingesetzte Sojus-TMA-03M-Raumkapsel gehört zur neuesten Kapsel-Generation, die in ihrer jüngsten Version, der TMA-M, viele kleinere Verbesserungen erhalten hat. Im Gegensatz zur Kapsel der derzeit auf der ISS residierenden Crew, die noch mit der letzten Version der TMA-Serie gestartet ist, besitzt die TMA-M-Variante ein moderneres Computersystem, welches erstmalig in der Lage ist, ohne Einwirken der Mannschaft mit den Bordcomputern der ISS zu kommunizieren. Es kann sich auf diese Art automatisch mit regelmäßigen Updates in Form von neusten Bahndaten versorgen, welche der Computer der Sojus in dem unwahrscheinlichen Fall, dass die ISS-Crew ungeplant die Station verlassen und landen muss, benötigt. Bei der alten Sojus musste die ISS-Crew solche Updates regelmäßig manuell von der Bodenstation einspielen. Diese Arbeit fällt nun weg. Durch neuere Komponenten konnte die Masse der Sojus außerdem um ca. 70 kg reduziert werden, was bedeutet, dass jetzt mehr Nutzlast mitgenommen werden kann. </p>



<p><strong>Im folgenden eine Liste der Startvorbereitungen (Zeitangaben in Stunden)</strong></p>



<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend"><tbody><tr><td>T-34:00:00</td><td>Booster werden für die Treibstoffbetankung vorbereitet</td></tr><tr><td>T-6:00:00</td><td>Batterien werden in die Booster installiert</td></tr><tr><td>T-5:30:00</td><td>Staatliche Kommission gibt ihre Zustimmung , die Startrakete zu benutzen</td></tr><tr><td>T-5:15:00</td><td>Crew kommt am Platz 254 an</td></tr><tr><td>T-5:00:00</td><td>Betankung beginnt</td></tr><tr><td>T-4:20:00</td><td>Raumanzüge werden von der Crew angelegt</td></tr><tr><td>T-4:00:00</td><td>Booster sind mit Flüssigsauersoff beladen</td></tr><tr><td>T-3:40:00</td><td>Crew trifft sich mit der Delegation</td></tr><tr><td>T-3:10:00</td><td>Staatliche Kommision erhält einen Statusbericht</td></tr><tr><td>T-3:05:00</td><td>Besatzung begibt sich auf den Weg zum Startplatz</td></tr><tr><td>T-3:00:00</td><td>Erste und zweite Stufe sind nun mit dem Oxidator betankt</td></tr><tr><td>T-2:35:00</td><td>Besatzung erreicht den Startplatz</td></tr><tr><td>T-2:30:00</td><td>Besatzung klettert in ihre Sojus-Kapsel über das Orbitalmodul</td></tr><tr><td>T-2:00:00</td><td>Crew ist nun in angeschnallt im Kommandomodul</td></tr><tr><td>T-1:45:00</td><td>Sojus-Kapselhardware wurde getestet und die Anzüge sind nun gekühlt</td></tr><tr><td>T-1:30:00</td><td>Startkommandoabfrage und Versorgungseinheit sind vorbereitet</td></tr><tr><td></td><td>Luken zwischen Orbit- und Wiedereintrittsmodul der Sojus-Kapsel werden geschlossen</td></tr><tr><td>T-1:00:00</td><td>Startvehikel-Kontrollsystem wird für die Benutzung vorbereitet, Gyoskopinsturmente werden aktiviert</td></tr><tr><td>T-0:45:00</td><td>Die Zugangsarme zur Sojus-Kapsel werden weggeklappt</td></tr><tr><td>T-0:40:00</td><td>Tests der Sojus-Kapsel abgeschlossen, Dichtigkeitstest an den Raumanzügen werden durchgeführt</td></tr><tr><td>T-0:30:00</td><td>Startabbruchsystem wird scharf gemacht, Startversorungseinheit wird aktiviert</td></tr><tr><td>T-0:25:00</td><td>Zugangsarme sind nun zurückgefahren</td></tr><tr><td>T-0:15:00</td><td>Dichtigkeitstests der Raumanzüge abgeschlossen, Crew stellt die Startabbruchhardware auf Automatikmodus</td></tr><tr><td>T-0:10:00</td><td>Gyroskope und Datenaufzeichnungsgerät werden aktiviert</td></tr><tr><td>T-0:07:00</td><td>Alle Startvorbereitungsmaßnamen sind abgeschlossen</td></tr><tr><td>T-0:06:15</td><td>Startschlüssel für das Startkommando wurde ausgehändigt</td></tr><tr><td></td><td>Automatisches Progamm für die finalen Startoperationen wurde aktiviert</td></tr><tr><td>T-0:06:00</td><td>Startanlagen und Startvehikel sind bereit</td></tr><tr><td>T-0:05:00</td><td>Systeme schalten auf Bordkontrolle</td></tr><tr><td></td><td>Bodenkontrollsystem aktiviert erstes Startkommando</td></tr><tr><td></td><td>Kommandanten-Kontollen wurden aktiviert</td></tr><tr><td></td><td>Crew schließt ihre Helme und erhält ihre Atemgase nun aus der Luftversogung des Bordsystems</td></tr><tr><td></td><td>Startschlüssel wurde im Startbunker eingesetzt</td></tr><tr><td>T-0:03:15</td><td>Brennkammern werden mit Stickstoff gereinigt</td></tr><tr><td>T-0:02:30</td><td>Treibstoftanks der Booster werden nun unter Druck gesetzt</td></tr><tr><td></td><td>Bordinstrumente aktivieren zweite Startkommando</td></tr><tr><td></td><td>Druckbeaufschlagung aller Tanks mit Stickstoff beginnt</td></tr><tr><td>T-0:02:15</td><td>Sauerstoffabfluss- und Sicherheitsventile werden geschlossen</td></tr><tr><td></td><td>Befüllung der Rakete mit Sauerstoff und Stickstoff werden beendet</td></tr><tr><td>T-0:01:00</td><td>Rakete ist nun auf interner Stromversorgung</td></tr><tr><td></td><td>Automatische Sequenz beginnt</td></tr><tr><td>T-0:00:40</td><td>Bodenstromversorgungsarm der dritten Stufe wird abgetrennt</td></tr><tr><td>T-0:00:20</td><td>Startkommando meldet Rakete in Startposition</td></tr><tr><td></td><td>Raketentriebwerke der ersten und zweiten Stufe werden gezündet</td></tr><tr><td>T-0:00:15</td><td>Versorgungsarm für Booster wird abgetrennt</td></tr><tr><td>T-0:00:10</td><td>Triebwerksturbopumpen sind auf Fluggeschwindigkeit</td></tr><tr><td>T-0:00:05</td><td>Triebwerke der ersten Stufe sind auf maximalem Schub</td></tr><tr><td>T-0:00:00</td><td>Start</td></tr></tbody></table>



<p><strong>Aufstiegszeitliste (Zeitangaben in Minuten)</strong></p>



<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend"><tbody><tr><td>T-0:00</td><td>Start</td></tr><tr><td>T+1:10</td><td>Rakete hat nun eine Geschwindigkeit von 1.800 km/h</td></tr><tr><td>T+1:58</td><td>Trennung der ersten Stufe (Booster)</td></tr><tr><td>T+2:00</td><td>Rakete hat nun eine Geschwindigkeit von 5.400 km/h</td></tr><tr><td>T+2:40</td><td>Startabbruchsystem und Nutzlastverkleidung werden abgeworfen</td></tr><tr><td>T+4:58</td><td>Trennung der zweiten Stufe in einer Höhe von 170 km</td></tr><tr><td>T+7:30</td><td>Rakete hat nun eine Geschwindigkeit von 21.600 km/h</td></tr><tr><td>T+9:00</td><td>Dritte Stufe ist nun ausgebrannt</td></tr><tr><td></td><td>Sojus-Kapsel wird von der dritten Stufe abgetrennt</td></tr><tr><td></td><td>Antennen und Solarpaneele der Sojus-Kapsel werden ausgefahren</td></tr><tr><td></td><td>Flugkontrolle wird an das Kontrollzentrum in Moskau übergeben</td></tr></tbody></table>
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		<title>ISS bereit für Dragon-Demo-Flug</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-bereit-fuer-dragon-demo-flug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 17:13:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnanhebung]]></category>
		<category><![CDATA[Harmony]]></category>
		<category><![CDATA[Rasswjet Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die dreiköpfige Besatzung der ISS startet ihre erste vollständige Woche mit verschiedensten Tätigkeiten. Die Höhepunkte waren hier der US-Feiertag Thanksgiving, die Vorbereitung auf den Dragon-Demo-Flug und eine Bahnanhebung. (Newsbild: Die jetzige ISS-Besatzung Anton Schkaplerow, Kommandant Daniel Burbank und Anatoli Iwanischin) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos. Ihre ersten Tage im All nach [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die dreiköpfige Besatzung der ISS startet ihre erste vollständige Woche mit verschiedensten Tätigkeiten. Die Höhepunkte waren hier der US-Feiertag Thanksgiving, die Vorbereitung auf den Dragon-Demo-Flug und eine Bahnanhebung. (Newsbild: Die jetzige ISS-Besatzung Anton Schkaplerow, Kommandant Daniel Burbank und Anatoli Iwanischin)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos.</p>



<p>Ihre ersten Tage im All nach der Abreise von Sojus-TMA 02M am 22. November verliefen weitestgehend ruhig. Lediglich eine drohende, dann aber abgesagte Notevakuierung der Station sorgte für Aufregung. Grund dafür war ein Trümmerteil des chinesischen Wettersatelliten Fengyun 1C, welcher 2007 zerstört wurde. Es drohte in den 850 Meter-Schutzbereich der ISS zu gelangen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02122011181344_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02122011181344_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Dan Burbank beim Aufbau des Ultraschallkopfes für ICV 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Weitere Bahnverfolgungsdaten des Weltraumschrotts ergaben allerdings eine Entwarnung, so dass die Besatzung auf das Besteigen ihres Sojus-Raumschiffes verzichten konnte. Sie genoss einen freien Tag, um sich von den anstrengenden Übergabeaktivitäten der letzten Tage zu erholen, beging den US-Feiertag Thanksgiving mit einem traditionellen Truthahn-Gericht und nur leichten Arbeitsaktivitäten. ISS-Kommandant Dan Burbank nutzte diesen Tag, um zu den Feierlichkeiten mit dem Sender CBS News zu sprechen. Zwei Wochen lang haben die drei Besatzungsmitglieder pro Tag eine Stunde persönliche Zeit, um sich an die Station und die Bedingungen im All zu gewöhnen. </p>



<p>Während der gesamten vorangegangenen Woche fanden Treibstofftransfers im russischen Stationsteil in Vorbereitung auf das nächste Bahnanhebungsmanöver statt. Nacheinander wurden vom Sarja-Modul Treibstoff (UDMH/Unsymmetrical Dimethylhydrazine) zum BG-2 Tank und Oxidator (NTO/Dinitrogen Tetroxide) in den BO-2-Tank des Swesda-Moduls geleitet. Zum Ende der Woche hatte Dan Burbank noch einige Forschungsaufgaben durchzuführen. Gleich nach dem Aufstehen hielt er seine dritte Sitzung des fünf Minuten dauernden Reaction Self Test ab. Der RST wird nochmals vor dem Schlafen gehen absolviert und soll Besatzungsmitgliedern helfen, ihre Leistungsfähigkeit durch Verschiebungen im Schlafrhythmus selbst zu beurteilen. Im Columbus-Modul bereitete er die Ultraschall-Hardware für sein erstes Integrated-Cardiovascular-Experiment vor. Bei ICV werden Veränderungen am Herzmuskel untersucht, eine Schrumpfung des Muskels tritt häufig bei Langzeitmissionen auf. </p>



<p>Anatoli Iwanischin arbeitete währenddessen im Rasswjet-Modul. Dort tauschte er eine elektrische Pumpe des Thermalregelsystems. Anton Schkaplerow bereitete die BTKh-43-KONSTANTA-Nutzlast vor und führte hier eine erste Sitzung durch. Dort untersucht man mit dem Recomb-K Hybrid-Bioreaktor potenzielle Effekte der Raumumgebung auf Enzyme hinsichtlich eines spezifischen Substrats. Anatoli Iwanischin übernahm die Dokumentarfotografie während der Experiment-Reihe. Vorbereitend auf den Demonstrationsflug des neuen US-Versorgers, der Dragon-Kapsel von SpaceX, sammelte Dan Burbank Hardware der CUCU (COTS UHF Communications Unit) im Harmony-Modul. Für die Zusammenlegung der beiden Demo-Flüge 2+3 ist die Software des CUCU aktualisiert worden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02122011181344_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02122011181344_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Die CUCU-Konsole im Bild 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Die anschließenden Prüfungen der Updates sollen sicherstellen, dass eine Kontrolle der Dragon-Kapsel mit dem Kontrollpaneel CCP (Crew Command Panel) von der ISS funktioniert, wenn das Raumschiff 2,5 Kilometer unterhalb der Raumstation fliegt. Die neue Software, Version R.2, wurde von einer DVD in die CUCU geladen, welche bereits mit STS 135 zur ISS kam. Ein Firmware-Update der zwei CCP&#8217;s wurde aus Zeitgründen verschoben. </p>



<p>Am Anfang dieser Woche stand ein Trainingstag auf dem Programm. Dan Burbank absolvierte seine erste Sitzung des Treadmill-Kinematics-Programms auf dem Laufband T2/COLBERT. Diese Studie soll helfen, durch Vergleiche von Lauftrainings im All und auf der Erde ein optimales Fitnessprogramm zur Gesunderhaltung von Menschen bei Langzeitmissionen zu entwickeln. Mit der Hilfe von Anton Schkaplerow ermittelte er turnusmäßig seinen Gesundheitszustand. Beide bestimmten anschließend ihre individuellen Körpermassen. Anton Schkaplerow und Anatoli Iwanischin maßen weiterhin den Umfang ihrer Waden. Angeführt vom Kommandant Dan Burbank absolvierten beide ein zweistündiges Onboard-Notfalltraining. Dabei geht es hauptsächlich um den Fall eines schnellen Druckverlustes im amerikanischen oder russischen Segment. Aber auch andere Szenarien wie Feuer an Bord oder die schnelle Evakuierung der Station wurden geprobt und die Ergebnisse abschließend mit der Bodenstation ausgewertet. </p>



<p>Am 1. Dezember erfolgte eine weitere Bahnanhebung mit den Antriebssystemen des Swesda-Moduls. Um 00:11 Uhr MEZ feuerten zwei KD-Triebwerke des ODU-Systems (Integrated Propulsion System) für 1 Minute und 3 Sekunden. Die dabei erreichte Änderung der Geschwindigkeit von plus einem Meter pro Sekunde steigerte die Höhe der mittleren ISS-Umlaufbahn um rund 1,75 Kilometer auf insgesamt 392,1 Kilometer. Zusammen mit einem am 9. Dezember geplanten weiteren Manöver soll die Flugbahn der Internationalen Raumstation für das demnächst ankommende bemannte Raumschiff Sojus-TMA 03M optimiert werden. Vor der Triebwerkszündung wurden alle Schutzabdeckungen an den Fenstern des US-Segments geschlossen, um Verunreinigungen an diesen zu vermeiden. Auch der Experimentalschrank für Verbrennungsexperimente (CIR = Combustion Integrated Rack) im Destiny-Modul musste präpariert werden. Hier wurden drei Schutzmechanismen installiert, die das ARIS (Active Rack Isolation System) vor dynamischen Störungen bei der Triebwerkszündung schützen sollen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02122011181344_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02122011181344_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Dan Burbank arbeitet am PACE-Experiment 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Am gestrigen Tag arbeitete Dan Burbank an der Technologiedemonstration PACE (Preliminary Advanced Colloids Experiment). Mit PACE werden Flüssigkeitsteilchen in der Schwerelosigkeit untersucht. Ebenso bereitete er einen neuen Aufbau in einem Handschuhkasten (Glovebox) vor. Im russischen Stationsteil war Anatoli Iwanischin mit dem Ausladen der 147 Frachstücke aus Sojus-TMA 22 beschäftigt. Dann arbeitete er mit dem Strahlenforschungsexperiment Matrjoschka-R. Hier sind in einem vielschichtigen Torso mehrere Lagen verschiedener Detektoren für Teilchen- und elektromagnetische Strahlung eingearbeitet. Anton Schkaplerow betreute das Experiment TEKh-22 “Identifikazija” (Identifikation) im Rasswjet-Modul. Dabei werden strukturelle Daten der Station durch einen Mikrobeschleunigungssensor bei Kopplungs- und Bahnmanövern erfasst und ausgewertet. Im Anschluss führte er Wartungsarbeiten am Ventilationssystem des Swesda-Moduls durch und entlud weitere Fracht aus dem gekoppelten Progress-Transporter. </p>



<p>Mittlere Bahnhöhe der ISS am 01.12.2011:</p>



<p>392,1 km bei einer Höhenzunahme von rund 1.460 Metern in den letzten 24 Stunden</p>



<p><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>09. Dezember, Bahnanhebung durch die Triebwerke von Swesda (TBD)</li><li>23. Dezember, Sojus-TMA 03M erreicht die ISS</li><li>25. Januar, Progress-M 13M verlässt die ISS</li></ul>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10209.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 30</a></li></ul>



<p></p>
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		<title>Sojus-Kapsel landet unter winterlichen Verhältnissen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-kapsel-landet-unter-winterlichen-verhaeltnissen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 05:28:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschild]]></category>
		<category><![CDATA[Rasswjet Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute morgen um 3:26 Uhr MEZ ging die Rückkehrkapsel von Sojus-TMA 02M zielgenau in der kasachischen Steppe nieder. Damit beendete auch das zweite rein digital gesteuerte russische Raumschiff seine Mission nach 167 Tagen im All erfolgreich. (Newsbild: Die Landekapsel beim Wiedereintritt) Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos, SFN. Vertont von Peter Rittinger. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute morgen um 3:26 Uhr MEZ ging die Rückkehrkapsel von Sojus-TMA 02M zielgenau in der kasachischen Steppe nieder. Damit beendete auch das zweite rein digital gesteuerte russische Raumschiff seine Mission nach 167 Tagen im All erfolgreich. (Newsbild: Die Landekapsel beim Wiedereintritt)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net, Roskosmos, SFN. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-11-24-68343.mp3"></audio></figure>



<p>Die drei Rückkehrer, Sergej Wolkow, Michael Fossum und Satoshi Furukawa, verabschiedeten sich am Tag zuvor von ihren zurückbleibenden Kollegen auf der ISS. Sie schlossen gestern gegen 20:41 Uhr MEZ die Luken zwischen den Raumfahrzeugen und führten die obligatorischen Dichtigkeitstests durch. Genau um Mitternacht lösten sich die Andockklammern und Sojus-TMA 02M schob sich langsam von der ISS, an der es seit dem 9. Juni dauerhaft befestigt war. Mit Sojus-Kommandant Sergej Wolkow an den Kontrollen entfernte sich das Raumschiff langsam vom Kopplungs- und Forschungsmodul Rasswjet. Rund eine Stunde vor dem Ablegen wurde die Lagekontrolle der ISS bereits an das russische Segment übertragen, um den Ablegevorgang nicht durch automatische Lagekorrekturen zu beeinflussen. In 50 Metern Entfernung führte der Sojus-Kommandant noch einige Tests des neuen digitalen Steuerungssystems RODK (Manuelle Lageregelung im Digitalmodus) durch. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22112011062825_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22112011062825_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Orbitalmodul, Landekapsel und Servicemodul werden getrennt 
<br>
</figcaption></figure></div>



<p>Nach knapp zweieinhalb Stunden Flug und einigen Bahnmanövern wurden um 2:32 Uhr MEZ die Bremstriebwerke für 4 Minuten und 16 Sekunden aktiviert, um die endgültige Rückkehr zur Erde einzuleiten. Um einen Eintritt in die ersten Schichten der Erdatmosphäre zu erreichen, war ein Impuls von 115,2 m/s vonnöten, was eine Verlangsamung um 414 km/h bewirkte. Kurz vor dem Eintritt in die obere Erdatmosphäre, gegen 3 Uhr unserer Zeit, wurden Orbitalmodul, Landekapsel und Servicemodul per Sprengbolzen voneinander getrennt. Alle drei Teile traten in die obersten Luftschichten ein, aber nur die Landeeinheit ist mit einem ablativen Hitzeschutzschild ausgestattet und übersteht nach der entsprechenden Ausrichtung zum Abbremsen durch Luftreibung den Wiedereintritt. </p>



<p>Die Kapsel wurde nun durch den Luftwiderstand und danach durch einen kleinen Bremsfallschirm auf eine Geschwindigkeit von etwa 350 km/h verzögert. Der größten G-Belastung waren die Raumfahrer gegen 3:09 Uhr MEZ in rund 33 km Höhe ausgesetzt. Anschließend öffnete sich in 11 Kilometern Höhe der große Hauptfallschirm, der für eine weitere Verlangsamung auf ungefähr 21 km/h sorgte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22112011062825_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22112011062825_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Der Hauptschirm öffnet sich 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>In sieben Kilometern Höhe wurde der Hitzeschutzschild abgeworfen und unmittelbar vor dem Aufsetzen zündeten die sechs Bremstriebwerke, um die Landung weiter zu dämpfen. Die Geschwindigkeit der Landekapsel betrugt im Moment des Aufsetzen noch ca. 10 km/h. Die Landung erfolgte bei 51 Grad nördlicher Breite und 67 Grad 10 Minuten östlicher Länge rund 80 Kilometer nördlich der Stadt Arqalyq in Kasachstan. </p>



<p>Alle drei Besatzungsmitglieder überstanden Rückkehr und Landung in gesundheitlich gutem Zustand. Die Bergungsmannschaften waren mit 12 Hubschraubern, 3 Flugzeugen sowie 6 Such- und Rettungsfahrzeugen im Landegebiet und erreichten die Landestelle wenig später nach dem Aufsetzen, kurz vor Sonnenaufgang. In Landegebiet herrschen zu diesem Zeitpunkt winterliche Bedingungen mit sehr niedrigen Temperaturen. Sofort von Ärzten und Betreuungspersonal umgeben, auf speziellen Sitzen und in Decken eingehüllt, wurden erste medizinische Werte geprüft. Das russische Personal entlud währenddessen die wissenschaftliche Fracht, welche mit dem Landemodul zur Erde gelangte. Sergej Wolkow reiste nach der Bergung in das russische Kosmonauten-Ausbildungszentrum nahe Moskau, Michael Fossum und Satoshi Furukawa sofort in die USA weiter. </p>



<p>Den längsten Aufenthalt der drei im All kann jetzt Sergej Wolkow mit 366 Tagen und zwei Missionen für sich verbuchen, gefolgt von Michael Fossum mit 194 Tagen bei drei Missionen und Satoshi Furukawa mit 167 Tagen, da er seine erste Mission bestritt. Als nächstes werden die Raumfahrer André Kuipers, Oleg Kononjenko und Donald Pettit mit Sojus-TMA 03M am 21. Dezember zur ISS aufbrechen und die heute begonnene Expedition 30 verstärken. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22112011062825_small_3.jpg" alt="NASA" width="863" height="312"/><figcaption>
Besatzung und Bergungsmannschaft nach dem Ausstieg  
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9657.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Sojus TMA-02M</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ISS-Besatzung kurzzeitig wieder komplett</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-besatzung-kurzzeitig-wieder-komplett/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 20:50:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andockmanöver]]></category>
		<category><![CDATA[Lageregelungstriebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Poisk]]></category>
		<category><![CDATA[Rasswjet Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Kopplung des Raumschiffes Sojus-TMA 22 am ISS-Modul Poisk ist die Besatzung der Raumstation für wenige Tage wieder auf 6 Personen angewachsen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Raumcon. Außerdem wurde damit eine nach dem Fehlstart eines Progress-Frachters in Erwägung gezogene unbemannte Phase der Raumstation abgewendet. Die Kopplung erfolgte heute morgen um 6.24 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mit der Kopplung des Raumschiffes Sojus-TMA 22 am ISS-Modul Poisk ist die Besatzung der Raumstation für wenige Tage wieder auf 6 Personen angewachsen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16112011215049_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="373" height="248"/><figcaption>
ISS-Expedition 29 kurz nach dem Eintreffen des Raumschiffes Sojus-TMA 22 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Außerdem wurde damit eine nach dem Fehlstart eines Progress-Frachters in Erwägung gezogene unbemannte Phase der Raumstation abgewendet. </p>



<p>Die Kopplung erfolgte heute morgen um 6.24 Uhr MEZ. An Bord des Raumschiffes befanden sich Anton Schkaplerow, Daniel Burbank und Anatoli Iwanischin. Sie sind eigentlich die Ablösung der bereits im September zur Erde zurückgekehrten Besatzungsmitglieder von Sojus-TMA 21. Der Flug hatte sich verzögert, da man vor einem erneuten bemannten Einsatz der Sojus-Trägerrakete in der für Raumschiffe üblichen Konfiguration zunächst einen unbemannten Test durchführen wollte. Dieser ist mit dem Start von Progress-M 13M Ende Oktober gelungen. </p>



<p>Sojus-TMA 22 ist übrigens das letzte der Serie. Danach kommen ausschließlich Schiffe der Serie TMA-M zum Einsatz, bis auch diese durch eine modernisierte Version abgelöst werden wird. Aber bereits bei der laufenden Serie werden ständig neue Verbesserungen eingeführt. </p>



<p>Ab Dezember kommen leistungsfähigere Solarzellenpaneele und bessere Batterien mit 425 Ah statt bisher 350 zum Einsatz. Im März nächsten Jahres folgen eine stärkere Scheinwerferdiode für die Außenbeleuchtung bei Kopplungsmanövern sowie ein verstärkter Meteoritenschutz, im Mai erfolgt die Modernisierung des Systems Rasswjet zur Bestimmung der Landekoordinaten über GPS/GloNaSS und Meldung an KosPAS/SARSat-Satelliten. Ab 2013 schließlich wird ein zweiter Elektromotor im Kopplungsaggragat zur besseren Sicherung angekoppelter Raumschiffe verwendet, das Leit- und Verbindungssystems Kwant zur dann möglichen Nutzung der neuen Relaissatelliten vom Typ Lutsch ausgetauscht, ein verbessertes radiotechnisches Kurs-System für Positions- und Bewegungsparameter relativ zur Station verwendet, die Anordnung der Lageregelungs- und Annäherungstriebwerke modifiziert, eine satellitengestützte Navigations- und Bewegungssteuerung in den Systembestand eingeführt (bisher waren dies Zusatzgeräte) und das optische Visier durch ein Kamerasystem ersetzt. </p>



<p>Weitere Bestrebungen gehen dahin, mit veränderten Materialien und Fertigungsmethoden erneut Rüstmasse zugunsten eines größeren Fachttransports einzusparen. </p>



<p>Die Besatzung von Sojus-TMA 02M soll in wenigen Tagen den Heimweg antreten, ihre Nachfolger kurz vor Weihnachten zur ISS starten. So gleitet man mit normaler Besatzung ins neue Jahr, in dem weitere Premieren anstehen. So sollen erstmals unbemannte Frachtraumschiffe aus den USA mit der ISS koppeln. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9849.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 22</a></li></ul>



<p></p>
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		<item>
		<title>Sojus startet erfolgreich drei ISS-Raumfahrer</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-startet-erfolgreich-drei-iss-raumfahrer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 11:24:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA 22]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem turbulenten Jahr für die russischen Raumfahrt wieder eine Erfolgsmeldung. Das Rückgrat der bemannten Raumfahrt in Form der Sojus-Rakete startete pünktlich vom winterlichen Weltraumbahnhof in Baikonur. Dies stellt den ersten bemannten Start zur Raumstation seit der Einstellung des Shuttle-Programmes mit STS 135 dar. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: Roskosmos, NASA. Vertont von Peter [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In einem turbulenten Jahr für die russischen Raumfahrt wieder eine Erfolgsmeldung. Das Rückgrat der bemannten Raumfahrt in Form der Sojus-Rakete startete pünktlich vom winterlichen Weltraumbahnhof in Baikonur. Dies stellt den ersten bemannten Start zur Raumstation seit der Einstellung des Shuttle-Programmes mit STS 135 dar.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: Roskosmos, NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-11-15-72985.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SoyuzTMA22lauNASATV.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SoyuzTMA22lauNASATV26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sojus-Start am 14. November 2011. (Bild: NASA TV)</figcaption></figure></div>



<p>Pünktlich um 05:14 Uhr (MEZ) hob die Sojus mit 3 Mann an Bord in Richtung der internationalen Raumstation ISS ab. Die dortige Besatzung wartet schon länger auf Verstärkung, da der Absturz eines auf der bemannten Sojus basierenden Progress-Frachters den gesamten Zeitplan über den Haufen geworfen hatte. Ursprünglich war der Start nämlich für den 22. September 2011 angesetzt. An Bord von Sojus-TMA 22 befinden sich die Kosmonauten Anton Schkaplerow und Anatoli Iwanischin sowie der US-Astronaut Daniel Burbank. Das Docking mit der internationalen Raumstation ist für den 16. November um 06.33 Uhr (MEZ) geplant. </p>



<p>Mit dem geglückten Start ist nun auch keine unbemannte Flugphase der ISS mehr zu befürchten. Da die Sojus-Kapsel nicht länger als ein halbes Jahr im All bleiben kann, gab es durch die Verzögerungen bereits ernsthafte Planungen, die Raumstation auf diese Situation vorzubereiten. Diese Vorbereitungen können nun verworfen werden. Kurz vor Weihnachten, am 21. Dezember, ist schon der nächste bemannte Start geplant, um die Crewstärke auf die gewohnte Sechs anzuheben. </p>



<p><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>16. November, Sojus-TMA 22 erreicht die ISS</li><li>18. November, Bahnanhebung durch die Triebwerke von Swesda</li><li>21. November, Sojus-TMA 02M verlässt die ISS</li><li>01. Dezember, Bahnanhebung durch die Triebwerke von Swesda</li></ul>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9849.30" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Sojus TMA-22</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ISS-Flugbahn angehoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-flugbahn-angehoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 16:54:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnanhebung]]></category>
		<category><![CDATA[Progress]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die gestrige Korrektur der Umlaufbahn erfolgte planmäßig. Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Roskosmos. Am 19. Oktober erfolgte eine weitere Zündung der Antriebssysteme des Swesda-Moduls. Um 18:15 Uhr MESZ feuerten zwei KD-Triebwerke des ODU-Systems (Integrated Propulsion System) für 1 Minute und 53 Sekunden. Die dabei erreichte Änderung der Geschwindigkeit von plus 1,8 Meter pro [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die gestrige Korrektur der Umlaufbahn erfolgte planmäßig.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Roskosmos.</p>



<p>Am 19. Oktober erfolgte eine weitere Zündung der Antriebssysteme des Swesda-Moduls. Um 18:15 Uhr MESZ feuerten zwei KD-Triebwerke des ODU-Systems (Integrated Propulsion System) für 1 Minute und 53 Sekunden. Die dabei erreichte Änderung der Geschwindigkeit von plus 1,8 Meter pro Sekunde steigerte die Höhe der mittleren ISS-Umlaufbahn um rund drei Kilometer auf insgesamt 387,8 Kilometer. Zusammen mit einem am 26. Oktober geplanten weiteren Manöver soll die Flugbahn der Internationalen Raumstation für die demnächst ankommenden Raumschiffe Progress-M 13M und  Sojus-TMA 22 sowie für die Landung der Besatzung von Sojus-TMA 02M im November optimiert werden. 
<br>
<strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3794.msg61799#msg61799" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Bahnmanöver &amp; Bahnerhalt</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nun ist es offiziell: Alexander Gerst fliegt zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nun-ist-es-offiziell-alexander-gerst-fliegt-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 21:36:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Gerst]]></category>
		<category><![CDATA[Astronaut]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<category><![CDATA[Tage der Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der deutsche Astronaut Alexander Gerst, der erst 2009 von der ESA rekrutiert wurde, hat eine Mission zur ISS zugeteilt bekommen. Ein Beitrag von Ian Benecken. Quelle: ESA, raumfahrer.net. Vertont von Peter Rittinger. Am Tag der Luft- und Raumfahrt am 18.09.11 verkündete der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Philipp Rösler, feierlich in seiner Eröffnungsrede, dass der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nun-ist-es-offiziell-alexander-gerst-fliegt-zur-iss/" data-wpel-link="internal">Nun ist es offiziell: Alexander Gerst fliegt zur ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der deutsche Astronaut Alexander Gerst, der erst 2009 von der ESA rekrutiert wurde, hat eine Mission zur ISS zugeteilt bekommen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ian Benecken. Quelle: ESA, raumfahrer.net. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-09-23-71472.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19092011233614_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19092011233614_small_1.jpg" alt="raumfahrer.net" width="260"/></a><figcaption>
Alexander Gerst beim Space TweetUp in Köln 
<br>
(Bild: raumfahrer.net)
</figcaption></figure></div>



<p>Am Tag der Luft- und Raumfahrt am 18.09.11 verkündete der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Philipp Rösler, feierlich in seiner Eröffnungsrede, dass der erst 2009 ausgewählte deutsche ESA-Astronaut zur ISS fliegt. </p>



<p>Der erst 35 Jahre alte Alexander Gerst kommt aus Künzelsau, Baden-Württemberg, und ist gelernter Geophysiker. Er wurde 2009 als eine von sechs Personen unter Tausenden von Bewerbern ausgewählt, das europäische Astronautencorps zu verstärken. Lange Zeit war es nicht klar, wann er das erste Mal ins All fliegen würde. Nun wissen wir es! 2014 soll es soweit sein! </p>



<p>Alexander Gerst soll als Teil der Expeditionen 40 und 41 an Bord einer Sojus-TMA-M-Kapsel zur ISS fliegen und als Teil der Langzeitbesatzung etwa sechs Monate dort verbringen. Mit ihm werden der US-Amerikaner Gregory Reid Wiseman und der Russe Fjodor Jurtschichin fliegen, der auch der Kommandant der Sojus-Kapsel sein wird. Auf der Station stocken diese drei die bestehende ISS-Expedition 39 auf, die aus den Russen Alexander Skworzow und Oleg Artemjew sowie dem NASA-Astronauten Steven Swanson besteht.  </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3349.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA heuert neue Astronauten an</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nun-ist-es-offiziell-alexander-gerst-fliegt-zur-iss/" data-wpel-link="internal">Nun ist es offiziell: Alexander Gerst fliegt zur ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-09-23-71472.mp3" length="6108662" type="audio/mpeg" />

			</item>
	</channel>
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