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	<title>Sonnenbeobachtungsteleskop &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Sonnenbeobachtungsteleskop &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Beyond Gravity: Genaue Positionsbestimmung für europäische Sonnensatelliten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 15:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Morgen, Mittwoch, dem 4. Dezember, werden zwei kleine europäische Satelliten ins All gebracht, um erstmalige Aufnahmen von der Sonne zu machen. Für die exakte Positionsbestimmung der Satelliten im All sorgt Technologie von Beyond Gravity Austria. Eine Pressemitteilung von Beyond Gravity. (Update: Der Start erfolgte am Donnerstag 5. Dezember) Quelle: Beyond Gravity, 29. November 2024 Wien, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Morgen, Mittwoch, dem 4. Dezember, werden zwei kleine europäische Satelliten ins All gebracht, um erstmalige Aufnahmen von der Sonne zu machen. Für die exakte Positionsbestimmung der Satelliten im All sorgt Technologie von Beyond Gravity Austria. Eine Pressemitteilung von Beyond Gravity. (<strong>Update: Der Start erfolgte am Donnerstag 5. Dezember</strong>)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity, 29. November 2024</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Proba-3_satellites_form_artificial_eclipse-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die beiden Satelliten, aus denen Proba-3 besteht, sollen gemeinsam starten und in präziser Formation fliegen, um einen externen Koronagraphen im Weltraum zu bilden, wobei ein Satellit die Sonne verfinstert, damit der zweite die ansonsten unsichtbare Sonnenkorona untersuchen kann. Die beiden Raumsonden von Proba-3 fliegen nebeneinander bei der Sonne vorbei, um die Sonnenkorona zu untersuchen. (Bild: ESA, P. Carril.)" data-rl_caption="" title="Die beiden Satelliten, aus denen Proba-3 besteht, sollen gemeinsam starten und in präziser Formation fliegen, um einen externen Koronagraphen im Weltraum zu bilden, wobei ein Satellit die Sonne verfinstert, damit der zweite die ansonsten unsichtbare Sonnenkorona untersuchen kann. Die beiden Raumsonden von Proba-3 fliegen nebeneinander bei der Sonne vorbei, um die Sonnenkorona zu untersuchen. (Bild: ESA, P. Carril.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Proba-3_satellites_form_artificial_eclipse_453x320.jpg" alt="Astronaut arbeitet auf der Mondoberfläche - künstlerische Darstellung. (Grafik: NASA)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die beiden Raumsonden von Proba-3 fliegen nebeneinander bei der Sonne vorbei, um die Sonnenkorona zu untersuchen. (Bild: ESA, P. Carril.)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wien, 3. Dezember 2024 &#8211; Am Mittwoch, dem 4. Dezember, sollen zwei kleine europäische Satelliten für die Mission Proba-3 zur Sonne starten. Der Raketenstart erfolgt von Indien. Die beiden Kleinsatelliten sollen gemeinsam erstmalige Aufnahmen von der Sonne machen und neue Technologien im All testen. Die genaue Position der beiden Raumsonden wird von Navigationsempfängern aus Wien bestimmt. „Wir tragen mit unseren Produkten zum reibungslosen Funktionieren dieser wichtigen europäischen Mission bei, die neue Einblicke in die Sonnenkorona liefern wird“, betont Kurt Kober, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space), Österreichs größtem Weltraumunternehmen. Derzeit verwenden 25 Satelliten im All Navigationsempfänger von Beyond Gravity. Die Sonnenkorona ist ein Teil der Sonnenatmosphäre und etwa der Ursprung von Sonnenstürmen, die das Funktionieren von Satelliten oder von Kommunikations- und Stromnetzen auf der Erde beeinträchtigen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Ein Satellit verdeckt die Sonne für den zweiten Satelliten</strong></strong></strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Proba-3_4667x3500-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die beiden Satelliten von Proba-3 werden in Formation fliegen, um einen externen Koronagraphen im Weltraum zu bilden, wobei ein Satellit die Sonne verfinstert, damit der zweite die ansonsten unsichtbare Sonnenkorona untersuchen kann. Navigationsempfänger aus Wien bestimmen die genaue Position der beiden Raumsonden Proba-3. (Bild: ESA, P. Carril.)" data-rl_caption="" title="Die beiden Satelliten von Proba-3 werden in Formation fliegen, um einen externen Koronagraphen im Weltraum zu bilden, wobei ein Satellit die Sonne verfinstert, damit der zweite die ansonsten unsichtbare Sonnenkorona untersuchen kann. Navigationsempfänger aus Wien bestimmen die genaue Position der beiden Raumsonden Proba-3. (Bild: ESA, P. Carril.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Proba-3_427x320.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Navigationsempfänger aus Wien bestimmen die genaue Position der beiden Raumsonden Proba-3.<br>(Bild: ESA, P. Carril.)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Raumsonden von Proba-3 fliegen nebeneinander bei der Sonne vorbei. Ein Satellit verfinstert die Sonne, damit der zweite die sonst unsichtbare Sonnenkorona untersuchen kann. Mit einer Genauigkeit von einem Millimeter wird sich eine Raumsonde vor der anderen in etwa 150 Metern Entfernung aufstellen, um ihren Schatten genau auf die andere Sonde zu werfen. Der Schatten, den die erste Sonde wirft, verdeckt das feurige Antlitz der Sonne, so dass die schwache, sie umgebende „koronale“ Atmosphäre sichtbar wird. Die rätselhafte Korona ist der Ursprung des Weltraumwetters, ein Thema von großem wissenschaftlichem und praktischem Interesse. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Sonnenkorona ist Ursprung von Sonnenstürmen</strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sonnenkorona ist mehr als eine Million Grad wärmer ist als die darunter liegende Oberfläche der Sonne. Sie ist ein wichtiger Schwerpunkt der wissenschaftlichen Forschung. Einerseits, um unser Verständnis der Sonne zu verbessern. Andererseits als Ursprung des Sonnenwetters, wie koronale Massenauswürfe oder Sonnenstürme.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Proba-Missionen</strong></strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Proba-Missionen sind eine Reihe von IOD-Missionen (In-Orbit-Demonstrationsmissionen) der Europäischen Weltraumorganisation zur Demonstration und Validierung neuer Technologien und Konzepte in der Umlaufbahn. Sie basieren auf Kleinsatelliten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Proba-3</strong> wird einen präzisen Formationsflug demonstrieren, bei dem zwei Satelliten zur Beobachtung der inneren Korona der Sonne fliegen. </li>



<li>Der 2001 gestartete <strong>Proba-1</strong> ist ein Erdbeobachtungssatellit mit fortgeschrittener Autonomie an Bord, der ein Hyperspektralinstrument an Bord hat. Er ist seit mehr als 20 Jahren in Betrieb.</li>



<li><strong>Proba-2</strong>, der 2009 gestartet wurde, beobachtet die Sonne mit mehr als 20 technologischen Nutzlasten und wissenschaftlichen Instrumenten.</li>



<li><strong>Proba-V</strong> (für Vegetation), gestartet 2012, sorgt für die multispektrale Kartierung der globalen Vegetation.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><strong><strong>Beyond Gravity Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong></strong></strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Proba-3_spacecraft_aligned_above_Earth_3500x2625-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die beiden Raumsonden von Proba-3 werden sich in einer stark elliptischen Umlaufbahn um die Erde befinden und sowohl Formationsflugmanöver als auch wissenschaftliche Studien der Sonnenkorona durchführen, indem sie bei Bedarf verlängerte Sonnenfinsternisse erzeugen. Das Occulter-Raumfahrzeug verfügt über Solarpaneele auf der der Sonne zugewandten Seite, während der Coronagraph über ein Seitenpaneel jenseits des Schattens verfügt, den der Occulter werfen wird. Ein Satellit verfinstert die Sonne, damit der zweite die sonst unsichtbare Sonnenkorona untersuchen kann. (Bild: ESA, P. Carril.)" data-rl_caption="" title="Die beiden Raumsonden von Proba-3 werden sich in einer stark elliptischen Umlaufbahn um die Erde befinden und sowohl Formationsflugmanöver als auch wissenschaftliche Studien der Sonnenkorona durchführen, indem sie bei Bedarf verlängerte Sonnenfinsternisse erzeugen. Das Occulter-Raumfahrzeug verfügt über Solarpaneele auf der der Sonne zugewandten Seite, während der Coronagraph über ein Seitenpaneel jenseits des Schattens verfügt, den der Occulter werfen wird. Ein Satellit verfinstert die Sonne, damit der zweite die sonst unsichtbare Sonnenkorona untersuchen kann. (Bild: ESA, P. Carril.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/Proba-3_spacecraft_aligned_above_Earth_320x240.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Satellit verfinstert die Sonne, damit der zweite die sonst unsichtbare Sonnenkorona untersuchen kann. (Bild: ESA, P. Carril.)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria) mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 50 Millionen Euro Umsatz (2023) und rund 240 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Die Firma ist in Europa Marktführer bei Navigationsempfängern, Thermalisolation und Triebwerkssteuerungsmechanismen für Satelliten sowie in den USA für Spezialtransportsysteme für große Satelliten. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen auch Thermalisolation für Anwendungen auf der Erde, zum Beispiel für Magnetresonanztomographen in der Medizintechnik.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity: 1800 Mitarbeitende</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Beyond Gravity mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, beschäftigt rund 1800 Mitarbeitende an 14 Standorten in sieben Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, Portugal, USA und Finnland). Beyond Gravity ist der bevorzugte Lieferant von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten. 2023 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 383 Millionen Schweizer Franken. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fragen und Antworten der ESA zu Proba-3:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Engineering_Technology/Proba_Missions/Proba-3_Frequently_Asked_Questions" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Engineering_Technology/Proba_Missions/Proba-3_Frequently_Asked_Questions</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESA über Proba-3:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Engineering_Technology/Proba_Missions/About_Proba-3" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Engineering_Technology/Proba_Missions/About_Proba-3</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESA Mediakit zu Proba-3:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://esamultimedia.esa.int/docs/technology/esa-proba3_media_kit.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://esamultimedia.esa.int/docs/technology/esa-proba3_media_kit.pdf</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20336.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"> </a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19828.msg569984#msg569984" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19828.msg569442#msg569442" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESAs Proba-3-Mission auf PSLV</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>50 Jahre Geodätisches Observatorium Wettzell</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/50-jahre-geodaetisches-observatorium-wettzell/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2022 18:24:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1972 wurde das erste Messsystem in Wettzell installiert. Damit startete der Messbetrieb am Geodätisches Observatorium Wettzell (GOW). Dieses Ereignis nahmen wir zum Anlass dieses Jahr 50-jähriges Jubiläum zu feiern. Eine Information des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG). Quelle: Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) 19. Dezember 2022. Sicher kennen das kleine Dorf Wettzell im [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">1972 wurde das erste Messsystem in Wettzell installiert. Damit startete der Messbetrieb am Geodätisches Observatorium Wettzell (GOW). Dieses Ereignis nahmen wir zum Anlass dieses Jahr 50-jähriges Jubiläum zu feiern. Eine Information des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) 19. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GOWindenJahren1972und2022BKG800.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Geodätische Observatorium Wettzell in den Jahren 1972 und 2022. (Bild: BKG)" data-rl_caption="" title="Das Geodätische Observatorium Wettzell in den Jahren 1972 und 2022. (Bild: BKG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GOWindenJahren1972und2022BKG600.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Geodätische Observatorium Wettzell in den Jahren 1972 und 2022. (Bild: BKG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sicher kennen das kleine Dorf Wettzell im Bayerischen Wald die wenigsten in Deutschland. Unter Geodätinnen und Geodäten auf der ganzen Welt hingegen ist es wohlbekannt und viele haben es bereits besucht. Begonnen hat diese Erfolgsgeschichte vor 50 Jahren. Damals wurde versucht, die Entfernung zu Satelliten mit Lasern zu messen. In den USA ist dies bereits 1965 erstmalig gelungen. In Deutschland war man Anfang der 70er Jahre auf der Suche nach einem Ort, an dem es möglich war, solche Messungen vorzunehmen. Dabei war es wichtig, dass man während der Messungen keine Flugzeuge mit den Laserpulsen treffen konnte. Das Laserlicht könnte den Augen der Passagiere und der Crew schaden. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GOWheuteBKG1K6.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Geodätisches Observatorium Wettzell heute. (Bild: BKG)" data-rl_caption="" title="Geodätisches Observatorium Wettzell heute. (Bild: BKG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GOWheuteBKG600.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Geodätisches Observatorium Wettzell heute. (Bild: BKG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Erfolgreiches und sicheres Messen erforderte daher eine Gegend mit wenig Flugverkehr. In Wettzell im Bayerischen Wald wurden die idealen Voraussetzungen gefunden. Nachdem 1973 zum ersten Mal die Entfernungsmessung zu einem Satelliten gelungen ist, hat man Ende der siebziger Jahre ein weiter entwickeltes Laserentfernungs-Messsystem in Wettzell aufgebaut. Zahlreiche weitere wissenschaftliche Projekte folgten; darunter auch das Messen mit den Vorläufersystemen von GPS. 1983 kam dann die Radiointerferometrie mit dem 20-Meter-Radioteleskop hinzu.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Bau20MeterRadioteleskopsBKG800.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bau des 20-Meter-Radioteleskops. (Bild: BKG)" data-rl_caption="" title="Bau des 20-Meter-Radioteleskops. (Bild: BKG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Bau20MeterRadioteleskopsBKG600.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bau des 20-Meter-Radioteleskops. (Bild: BKG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Künftig tragen wir dazu bei, das Weltraumwetter besser zu verstehen, Vorhersagen zu treffen und damit langfristige technische Infrastruktur zu schützen. Mit diesem Ziel erweitern wir das GOW aktuell zu einer Referenzstation, von der aus das Weltraumwetter beobachtet werden kann. Hierfür haben wir eigens ein Sonnenbeobachtungsteleskop am Observatorium konzipiert und aufgebaut. Dieses Instrument kann wetterunabhängig und im Dauerbetrieb von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang die Aktivität der Sonne messen. So ist die Station im Laufe der Jahre immer weiter gewachsen und wird sich auch mit Blick in die Zukunft weiter verändern.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ErstesLaserentfernungsMesssystemmitBeobachterBKG800.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Erstes Laserentfernungs-Messsystem mit Beobachter. (Bild: BKG)" data-rl_caption="" title="Erstes Laserentfernungs-Messsystem mit Beobachter. (Bild: BKG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ErstesLaserentfernungsMesssystemmitBeobachterBKG600.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Erstes Laserentfernungs-Messsystem mit Beobachter. (Bild: BKG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Links:</strong><br><a href="https://www.bkg.bund.de/DE/Das-BKG/Standorte/Wettzell/wettzell_cont.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.bkg.bund.de/DE/Das-BKG/Standorte/Wettzell/wettzell_cont.html</a><br><a href="https://www.giz-wettzell.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.giz-wettzell.de/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg542532#msg542532" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
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