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	<title>Sonnenfinsternis &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Sonnenfinsternis &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>DLR untersucht Auswirkungen der totalen Sonnenfinsternis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 14:19:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während der totalen Sonnenfinsternis nächste Woche Mittwoch untersucht das DLR die Reaktion der Ionosphäre, einer für Navigation und Kommunikation entscheidenden Schicht der oberen Atmosphäre. Der plötzliche Wegfall der Sonneneinstrahlung bietet Forschenden eine seltene Möglichkeit, grundlegende Prozesse in der Ionosphäre unter außergewöhnlichen Bedingungen zu beobachten. Geplant sind internationale Messkampagnen mit Radarsystemen, Satellitennavigations-Empfängern und Niedrigfrequenz-Signalbeobachtungen in der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Während der totalen Sonnenfinsternis nächste Woche Mittwoch untersucht das DLR die Reaktion der Ionosphäre, einer für Navigation und Kommunikation entscheidenden Schicht der oberen Atmosphäre. Der plötzliche Wegfall der Sonneneinstrahlung bietet Forschenden eine seltene Möglichkeit, grundlegende Prozesse in der Ionosphäre unter außergewöhnlichen Bedingungen zu beobachten. Geplant sind internationale Messkampagnen mit Radarsystemen, Satellitennavigations-Empfängern und Niedrigfrequenz-Signalbeobachtungen in der Arktis und im Nordatlantik.<br>Eine Pressemitteilung des deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt DLR.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2026/sofi-2026-dlr-untersucht-auswirkungen-der-totalen-sonnenfinsternis" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR / Aktuelles / Nachrichten / 2026 / DLR untersucht Auswirkungen der totalen Sonnenfinsternis</a>, 5. August 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Sonnenfinsternis-kuenstlerische-Darstellung.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Sonnenfinsternis-kuenstlerische-Darstellung-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153749" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Sonnenfinsternis-kuenstlerische-Darstellung-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/1-Sonnenfinsternis-kuenstlerische-Darstellung-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Sonnenfinsternis (künstlerische Darstellung)</strong><br>Eine Sonnenfinsternis entsteht, wenn sich der Mond zwischen Erde und Sonne schiebt und je nach Ausrichtung und Entfernung als totale, ringförmige oder teilweise Finsternis erscheint. Während in Ländern wie Spanien oder Portugal eine totale oder ringförmige Finsternis am 12. August 2026 sichtbar sein wird, lässt sich im Rest Europas jeweils eine partielle Sonnenfinsternis beobachten. Neben 2026 wird es auch in den Jahren 2027 und 2028 in Europa zu weiteren solcher Ereignisse kommen.<br><strong>Credit: ESA</strong></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. August 2026 richtet sich der Blick vieler Menschen gen Himmel: Eine spektakuläre totale Sonnenfinsternis zieht an diesem Tag über Teile der Nordhalbkugel hinweg. Der Pfad der Totalität beginnt über der Arktis, verläuft über Grönland, Island, den Norden Spaniens sowie die Balearen und bietet Millionen Menschen die seltene Gelegenheit, den Mond vollständig vor der Sonne vorbeiziehen zu sehen. Was vom Boden aus ein beeindruckendes Himmelsschauspiel ist, stellt für Forschende gleichzeitig ein außergewöhnliches natürliches Experiment dar – insbesondere für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen, wie die Ionosphäre auf den plötzlichen Wegfall der Sonneneinstrahlung reagiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Ionosphäre – eine unsichtbare Schlüsselregion für moderne Technologie</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Sonnenfinsternisse-2021-bis-2030.jpeg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Sonnenfinsternisse-2021-bis-2030-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153751" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Sonnenfinsternisse-2021-bis-2030-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/2-Sonnenfinsternisse-2021-bis-2030-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Sonnenfinsternisse bis zum Jahr 2030</strong><br>Ein Ausblick auf die kommenden Sonnenfinsternisse bis zum Jahr 2030. Die zufällige Überlappung dreier Finsternispfade wie in Spanien in weniger als drei Jahren ist ein Glücksfall für die dort Lebenden.<br><strong>Credit: Eclipse Predictions by Fred Espenak, www.EclipseWise.com</strong></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ionosphäre erstreckt sich in etwa zwischen 60 und 1.000 Kilometern Höhe und ist ein in die obere Atmosphäre eingebettetes Plasma aus Ionen und Elektronen. Sie entsteht durch die Strahlung der Sonne im extrem-ultravioletten Spektrum und im Röntgenbereich, die dazu führt, dass die Atmosphäre teilweise ionisiert. Diese Schicht spielt eine zentrale Rolle für zahlreiche technische Anwendungen. Besonders bekannt ist der Einfluss von Strahlung auf satellitengestützte Navigationssysteme wie etwa GPS oder das europäische Galileo-System. Deren Signale durchqueren die Ionosphäre und können dabei verzögert oder gestört werden. Gleichzeitig ermöglicht die Ionosphäre die Reflexion bestimmter Radiowellen und ist damit entscheidend für Kurzwellenkommunikation über große Distanzen. Selbst Very-Low-Frequency-Signale (VLF), die beispielsweise zur Kommunikation mit U-Booten genutzt werden, werden durch Veränderungen in der unteren Ionosphäre beeinflusst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonnenfinsternis als natürliches Labor für die Atmosphärenforschung</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Totale-Sonnenfinsternis.jpeg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Totale-Sonnenfinsternis-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153753" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Totale-Sonnenfinsternis-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/3-Totale-Sonnenfinsternis-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>Totale Sonnenfinsternis</strong><br>Das Foto zeigt die totale Sonnenfinsternis am 2. Juli 2019 über dem Observatorium La Silla der Europäischen Südsternwarte. Die Kombination mehrerer polarisierter Bilder bringt die feinen Strukturen in der Sonnenkorona sehr gut zur Geltung.<br><strong>Credit: ESO</strong></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Ionosphäre direkt durch Sonneneinstrahlung erzeugt wird, reagiert sie nahezu unmittelbar auf deren plötzlichen Wegfall. Während einer Sonnenfinsternis verändert sich die Elektronendichte lokal sehr schnell – vergleichbar mit einem abrupten Sonnenuntergang mitten am Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Ereignisse sind für die Forschung besonders wertvoll. Zum einen können Veränderungen der Ionosphäre kurzfristig Auswirkungen auf Navigation und Funkkommunikation haben. Zum anderen erlaubt die Sonnenfinsternis als klar definierter „Störfall“, grundlegende Prozesse der Dynamik und Kopplung in der oberen Atmosphäre zu untersuchen und besser zu verstehen. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen dabei, Modelle der Ionosphäre langfristig zu verbessern und technologische Systeme robuster gegenüber natürlichen Einflüssen zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Internationale Messkampagnen während der Sonnenfinsternis geplant</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-EISCAT-Tromso-mit-der-VHF-und-UHF-Antenne.jpeg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-EISCAT-Tromso-mit-der-VHF-und-UHF-Antenne-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153755" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-EISCAT-Tromso-mit-der-VHF-und-UHF-Antenne-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/4-EISCAT-Tromso-mit-der-VHF-und-UHF-Antenne-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>EISCAT Tromsø mit der VHF- und UHF-Antenne</strong><br>Der Standort Tromsø im Norden Norwegens ist eine der zentralen Einrichtungen der EISCAT-Forschungsinfrastruktur. Von hier aus werden leistungsstarke Radarsysteme eingesetzt, um die obere Erdatmosphäre und den erdnahen Weltraum zu untersuchen.<br><strong>Credit: Craig Heinselman, EISCAT AB</strong></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Prozesse detailliert zu untersuchen, plant das DLR-Institut für Solar-Terrestrische Physik in Neustrelitz mehrere koordinierte Messkampagnen entlang des Pfades der Sonnenfinsternis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit der gemeinnützigen wissenschaftlichen Organisation EISCAT, die Radaranlagen in Nordeuropa betreibt und deren affiliiertes, also extern angegliedertes Mitglied das DLR-Institut für Solar-Terrestrische Physik ist, sollen in Tromsø und auf Spitzbergen Messkampagnen mit inkohärenten Streu-Radaren durchgeführt werden. Diese Systeme ermöglichen hochpräzise Messungen von Elektronendichte, Temperatur und Bewegungen des ionosphärischen Plasmas in Echtzeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich werden in Finnland installierte Empfänger des „Globalen Ionosphärischen Flare-Detektionssystems“ (GIFDS) des DLR zum Empfang von Signalen verschiedener VLF-Sender genutzt, zum Beispiel des VLF-Senders in Cutler, Maine (USA). Besonders interessant dabei ist unter anderem der sogenannte Midpoint – der zentrale Bereich entlang des Signalpfads zwischen Sender und Empfänger –, der sich im Bereich der Sonnenfinsternis befindet. Dadurch lassen sich Veränderungen der unteren Ionosphäre entlang der Ausbreitungsstrecke besonders präzise analysieren. Die so gewonnenen Informationen können im Rahmen des Projekts AIR-MoPSy zur Verbesserung des Systems Baltic R-Mode genutzt werden. Dessen Ziel: die Schifffahrtsnavigation im Ostseeraum sicherer zu gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzend werden Daten mehrerer Empfänger von Satellitennavigationssignalen auf Grönland und Island ausgewertet. Diese Messungen sollen zeigen, wie sich die veränderte Elektronendichte während der Sonnenfinsternis auf satellitengestützte Navigationssignale auswirkt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="600" height="479" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/08/5-image-600-fe79dd9521c5c92716196d83aa1497d3.gif" alt="" class="wp-image-153757" style="aspect-ratio:1.2525896109752979;width:599px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Animation: Verlauf der Sonnenfinsternis am 12. August 2026<br><strong>Credit: DLR / Grzegorz Nykiel</strong></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Messungen und Simulationen für ein besseres Verständnis der oberen Atmosphäre</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den direkten Beobachtungen führen die DLR-Forschenden begleitende Computersimulationen durch, um das Verhalten der Ionosphäre während der Sonnenfinsternis physikalisch nachzubilden. Der Abgleich zwischen Messdaten und Modellsimulationen ermöglicht es, bestehende Vorhersagemodelle weiter zu verbessern und bisher unzureichend verstandene Prozesse genauer zu charakterisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sonnenfinsternis vom 12. August 2026 wird damit nicht nur ein beeindruckendes Naturschauspiel liefern, sondern auch eine seltene Gelegenheit, die komplexen Wechselwirkungen zwischen Sonne, Atmosphäre und moderner Technologie besser zu verstehen – ein wichtiger Schritt für die zukünftige Entwicklung zuverlässiger Navigations- und Kommunikationssysteme auf der Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.dlr.de/de/blog/archiv/2026/sonnenfinsternis-2026-pechschwarze-sonne-und-fallende-sterne" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR-Blogbeitrag: SoFi 2026 – pechschwarze Sonne und ‚fallende Sterne‘</a></li>



<li><a href="https://www.dlr.de/de/so" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR-Institut für Solar-Terrestrische Physik</a></li>



<li><a href="https://www.dlr.de/de/so/aktuelles/institutsmeldungen/zwei-neue-gifds-vlf-stationen-in-finnland" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">GIFDS-Empfänger in Finnland</a></li>



<li><a href="https://www.dlr.de/de/so/forschung-transfer/projekte/laufende-projekte/air-mopsy" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR-Projektseite: AIR-MoPSy</a></li>



<li><a href="https://www.dlr.de/de/forschung-und-transfer/themen/weltraumwetter" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Thema im Fokus: Weltraumwetter</a></li>



<li><a href="https://www.dlr.de/de/forschung-und-transfer/themen/weltraumwetter" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mehr Infos über die Ionosphäre</a></li>



<li><a href="https://www.dlr.de/de/forschung-und-transfer/themen/weltraumwetter/auswirkungen-auf-mensch-technik-und-infrastruktur" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Auswirkungen von Weltraumwetter auf Mensch, Technik und Infrastruktur</a></li>



<li><a href="https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Austria/Erleben_Sie_gemeinsam_mit_der_ESA_die_totale_Sonnenfinsternis_am_12._August_2026" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA-Webspecial: Totale Sonnenfinsternis am 12. August 2026</a></li>



<li><a href="https://eiscat.se/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EISCAT AB (engl.)</a></li>



<li><a href="https://eiscat.se/eiscat-sites/eiscat-tromso-site/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EISCAT Tromsø (engl.)</a></li>



<li><a href="https://eiscat.se/eiscat-sites/eiscat-svalbard-radar/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EISCAT Spitzbergen (engl.)</a></li>



<li><a href="https://interreg-baltic.eu/project/r-mode-baltic/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">R-Mode Baltic (engl.)</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=908.msg590443#msg590443" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sonnenfinsternis</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>We’re back: Proba-3 startklar für weitere wissenschaftliche Missionen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/were-back-proba-3-startklar-fuer-weitere-wissenschaftliche-missionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 14:33:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[ASPIICS]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Formationsflug]]></category>
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		<category><![CDATA[Proba 3]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenfinsternis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Koronagraph-Satellit der Proba-3-Mission und sein wichtigstes wissenschaftliches Instrument, ASPIICS, sind beide voll funktionsfähig und bereit, den routinemäßigen Formationsflug wieder aufzunehmen und weitere atemberaubende künstliche Sonnenfinsternisse zu erzeugen.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Enabling &#38; Support / Space Engineering &#38; Technology, 9. Juni 2026 Im Februar geschah etwas äußerst Unwahrscheinliches – eine [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Koronagraph-Satellit der Proba-3-Mission und sein wichtigstes wissenschaftliches Instrument, ASPIICS, sind beide voll funktionsfähig und bereit, den routinemäßigen Formationsflug wieder aufzunehmen und weitere atemberaubende künstliche Sonnenfinsternisse zu erzeugen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Engineering_Technology/We_re_back_Proba-3_ready_for_more_science" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Enabling &amp; Support / Space Engineering &amp; Technology</a>, 9. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="350" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars-350x350-1.jpg" alt="" class="wp-image-153057" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars-350x350-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars-350x350-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars-350x350-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars-350x350-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die erste künstliche Sonnenfinsternis von Proba-3 nach der Wiederinbetriebnahme<br><mark>Credit: ESA/Proba-3/ASPIICS; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Februar geschah etwas äußerst Unwahrscheinliches – <a href="https://blogs.esa.int/proba-3/2026/03/19/what-happened-to-the-coronagraph/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">eine Störung an Bord des Coronagraph-Raumfahrzeugs</a> von Proba-3 führte zum Verlust des Kontakts zwischen dem Raumfahrzeug und der Bodenstation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Missionsteam, die Betreiber, Ingenieure und Industriepartner waren die vergangenen Monate geprägt von Rund-um-die-Uhr-Einsätzen, Brainstorming, Fehlerbehebung und Tests, um das verlorene Raumfahrzeug wiederzufinden und die Mission zu retten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Glücklicherweise gibt es ein Happy End – dank der harten Arbeit und des Engagements aller Beteiligten ist der „Eclipse-Maker“ der ESA endlich bereit, zum Routinebetrieb zurückzukehren.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-5be2f937"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="350" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars-350x350-1.jpg" alt="" class="wp-image-153059" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars-350x350-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars-350x350-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars-350x350-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Proba-3_s_first_artificial_solar_eclipse_after_recovery_pillars-350x350-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die künstliche Sonnenfinsternis von Proba-3, die die heißesten Bereiche der Sonnenkorona zeigt<br><mark>Credit: ESA/Proba-3/ASPIICS; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bereit für mehr Wissenschaft</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Letzte Woche haben wir den <a href="https://blogs.esa.int/proba-3/2026/06/04/back-to-formation-flying-and-a-peek-at-earth/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ersten Formationsflug seit dem Vorfall</a> durchgeführt, und wir können nun mit Sicherheit sagen, dass alle Systeme ordnungsgemäß funktionieren“, bestätigt Damien Galano, Missionsleiter von Proba-3. „Nachdem das Coronagraph-Raumfahrzeug erfolgreich wiederhergestellt wurde, kann die Mission nun ihren Routinebetrieb wieder aufnehmen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nach sehr sorgfältigen Überprüfungen des ASPIICS-Koronagraphen-Instruments freue ich mich sehr, bestätigen zu können, dass es in einwandfreiem Zustand und voll funktionsfähig ist“, sagt Andrei Zhukov vom Königlichen Observatorium von Belgien, der leitende Forscher für ASPIICS. „Der Formationsflug der vergangenen Woche ermöglichte es uns, neue Bilder der Korona aufzunehmen, und diese sehen genauso spektakulär aus wie die Aufnahmen, die vor dem Vorfall gemacht wurden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen wurden die ersten Ergebnisse der von der Mission gesammelten Daten veröffentlicht, die darauf hindeuten, dass sich Sonnenwindstrukturen in der inneren Korona <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/First_Proba-3_science_surprisingly_speedy_solar_wind" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">drei- bis viermal schneller ausbreiten können</a>, als Wissenschaftler bisher angenommen hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unsere ersten Ergebnisse sind sehr vielversprechend, und ich kann es kaum erwarten, zu sehen, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse Proba-3 uns noch bescheren wird“, fügt Andrei hinzu.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-bcc7fb48"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Proba-3_s_Coronagraph_spacecraft_captured_by_the_Occulter_pillars700x700.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="350" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Proba-3_s_Coronagraph_spacecraft_captured_by_the_Occulter_pillars350x350.jpg" alt="" class="wp-image-153061" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Proba-3_s_Coronagraph_spacecraft_captured_by_the_Occulter_pillars350x350.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Proba-3_s_Coronagraph_spacecraft_captured_by_the_Occulter_pillars350x350-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Proba-3_s_Coronagraph_spacecraft_captured_by_the_Occulter_pillars350x350-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Proba-3_s_Coronagraph_spacecraft_captured_by_the_Occulter_pillars350x350-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der &#8222;Koronagraph&#8220; von Proba-3 aufgenommen vom „Occulter“<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Happy End</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Als wir nach einem Monat der Funkstille <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Engineering_Technology/Proba-3_s_Coronagraph_is_alive" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">das erste Signal vom Coronagraph-Satelliten</a> empfingen, waren alle sehr erleichtert“, erinnert sich Damien an diesen aufregenden Moment. „Aber wir wussten damals, dass die Arbeit noch nicht vorbei war – wir hatten noch keine Ahnung, wie sich ein Monat ohne Energie auf das Raumschiff ausgewirkt hatte oder ob wir die Mission überhaupt fortsetzen können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbst für ein so seltenes Ereignis wie das Erwachen eines Raumfahrzeugs aus dem ‚Koma‘ gibt es ein festgelegtes Verfahren – eine Checkliste mit Aufgaben, die erfahrene Betreuer abarbeiten müssen, bevor sie Rückschlüsse auf den weiteren Verlauf der Mission ziehen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben nacheinander den Status jedes einzelnen Teilsystems des Raumfahrzeugs überprüft. Außerdem konnten wir die Vorgänge, die sich im Februar als kritisch erwiesen hatten, erfolgreich durchführen“, sagt Damien. „Damals löste dies die unglückliche Kettenreaktion aus, die zum Verlust der Verbindung mit dem Raumfahrzeug führte, aber nachdem wir die Ursache in der Software behoben hatten, waren wir zuversichtlich, dass diese Maßnahme keine weiteren Probleme verursachen würde.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es war inspirierend und faszinierend, die Energie und das Engagement des Teams bei der Untersuchung des Problems und der Wiederherstellung des Systems mitzuerleben“, fügt er hinzu. „Für einige von uns war es zudem eine der intensivsten und aufregendsten Phasen unseres Berufslebens.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19828.msg588224#msg588224" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESAs Proba-3-Mission auf PSLV</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Arbeiten zur Wiederherstellung des Kontakts mit dem Koronagraphen von Proba-3 dauern an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arbeiten-zur-wiederherstellung-des-kontakts-mit-dem-koronagraphen-von-proba-3-dauern-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 20:12:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Formationsflug]]></category>
		<category><![CDATA[Koronagraph]]></category>
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		<category><![CDATA[Proba 3]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenfinsternis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Anomalie an Bord des Koronagraphteiles der Proba-3-Mission führte zum Verlust des Kontakts zwischen dem Raumfahrzeug und der Bodenkontrolle. Die Ursache der Anomalie wird derzeit untersucht, und die Missionsteams arbeiten intensiv daran, die Situation wiederherzustellen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA/Enabling&#38;Support/SpaceEngineering&#38;Technology, 6. März 2026 Am Wochenende vom 14. bis 15. Februar 2026 löste [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Eine Anomalie an Bord des Koronagraphteiles der Proba-3-Mission führte zum Verlust des Kontakts zwischen dem Raumfahrzeug und der Bodenkontrolle. Die Ursache der Anomalie wird derzeit untersucht, und die Missionsteams arbeiten intensiv daran, die Situation wiederherzustellen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA/Enabling&amp;Support/SpaceEngineering&amp;Technology</a>, 6. März 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/01-Proba-3_spacecraft_aligned_above_Earth_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Proba-3 über der Erde in Position gebracht Credit: ESA – P. Carril, Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Proba-3 über der Erde in Position gebracht Credit: ESA – P. Carril, Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/01-Proba-3_spacecraft_aligned_above_Earth_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151010" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/01-Proba-3_spacecraft_aligned_above_Earth_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/01-Proba-3_spacecraft_aligned_above_Earth_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Proba-3 über der Erde in Position gebracht<br><mark>Credit: ESA &#8211; P. Carril, Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am Wochenende vom 14. bis 15. Februar 2026 löste eine Anomalie an Bord des Koronagraph-Raumfahrzeugs von Proba-3 eine Kettenreaktion aus, die zu einem fortschreitenden Verlust der Lage (Ausrichtung des Raumfahrzeugs) führte und den Eintritt in den Sicherheitsmodus verhinderte. Da das Solarpanel des Raumfahrzeugs nicht mehr zur Sonne ausgerichtet war, begann sich die Bordbatterie schnell zu entladen. Dies führte dazu, dass das Raumfahrzeug in den Überlebensmodus wechselte, in dem nur noch ein Minimum an Elektronik aktiv ist und die Datenübertragung zur Erde unterbrochen wird. Die genaue Ursache der Anomalie wird derzeit untersucht, und die Missionsteams und Betreiber haben sich zusammengeschlossen, um den Kontakt zum Raumfahrzeug wiederherzustellen und die Situation zu bereinigen. Eine ihrer Prioritäten ist es, zu untersuchen, wie das Occulter-Raumfahrzeug der Mission, das weiterhin funktionsfähig und einsatzbereit ist, sich sicher dem Coronagraph nähern und dessen Ausrichtung im Weltraum beobachten kann, um die Wiederherstellungsbemühungen zu unterstützen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuelle Informationen werden bekannt gegeben, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/02-Proba-3_infographic_Double_spacecraft_mission_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Proba-3-Infografik: Mission mit zwei Raumfahrzeugen Credit: ESA-F. Zonno, Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Proba-3-Infografik: Mission mit zwei Raumfahrzeugen Credit: ESA-F. Zonno, Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/02-Proba-3_infographic_Double_spacecraft_mission_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151012" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/02-Proba-3_infographic_Double_spacecraft_mission_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/02-Proba-3_infographic_Double_spacecraft_mission_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Proba-3-Infografik: Mission mit zwei Raumfahrzeugen<br><mark>Credit: ESA-F. Zonno, Licence: ESA Standard Licence</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Proba-3</strong><br>Proba-3 ist die erste Mission der Europäischen Weltraumorganisation zur Erzeugung einer künstlichen Sonnenfinsternis. Die Mission besteht aus zwei Satelliten – dem Koronagraph und dem Occulter. Seit ihrem Start im Dezember 2024 hat das Satellitenduo nicht nur eine, sondern gleich zwei Weltpremieren vorzuweisen: den ersten präzisen Formationsflug, der die Mission für ihre erste künstliche Sonnenfinsternis im Orbit vorbereitet hat. Nachdem alle technologischen Ziele erreicht wurden, hat die Mission bisher mehr als 60 extrem präzise Formationsflugbahnen absolviert, während derer sie den hochdynamischen inneren Bereich der Sonnenkorona beobachten konnte. Indem Proba-3 den Wissenschaftlern stundenlange wissenschaftliche Daten pro Umlaufbahn liefert, hat sie eine bedeutende Leistung in der weltraumgestützten Sonnen- und Heliophysikforschung erbracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19828.msg584538#msg584538" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESAs Proba-3-Mission auf PSLV</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>ESA: Proba-3 &#8211; Forschung mit künstlich erzeugten Sonnenfinsternissen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-proba-3-forschung-mit-kuenstlich-erzeugten-sonnenfinsternissen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2024 18:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonnenfinsternis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hunderte Millionen von Menschen werden heute die totale Sonnenfinsternis in ganz Nordamerika erleben, und Forschende der Solarphysik aus der ganzen Welt strömen herbei, um sie zu beobachten. Sonnenfinsternisse bieten einen kurzen Blick auf die geisterhafte Atmosphäre, die die Sonne umhüllt – die Sonnenkorona – die normalerweise aufgrund des grellen Lichts der Sonne nicht erkennbar ist. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Hunderte Millionen von Menschen werden heute die totale Sonnenfinsternis in ganz Nordamerika erleben, und Forschende der Solarphysik aus der ganzen Welt strömen herbei, um sie zu beobachten. Sonnenfinsternisse bieten einen kurzen Blick auf die geisterhafte Atmosphäre, die die Sonne umhüllt – die Sonnenkorona – die normalerweise aufgrund des grellen Lichts der Sonne nicht erkennbar ist. Doch die Korona wird bald für längere Beobachtungen zugänglich sein: Letzte Woche hat die ESA in Belgien die beiden Raumsonden der neuen Proba-3-Mission vorgestellt, die auf Wunsch Sonnenfinsternisse in der Umlaufbahn erzeugen sollen. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 8. April 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Proba3formartificialeclipseESAPCarril2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Proba-3 Satelliten erzeugen eine künstliche Sonnenfinsternis - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA-P. Carril)" data-rl_caption="" title="Proba-3 Satelliten erzeugen eine künstliche Sonnenfinsternis - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA-P. Carril)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Proba3formartificialeclipseESAPCarril26.jpg" alt="Proba-3 Satelliten erzeugen eine künstliche Sonnenfinsternis - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA-P. Carril)" class="wp-image-139222"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Proba-3 Satelliten erzeugen eine künstliche Sonnenfinsternis &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA-P. Carril)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">8. April 2024 &#8211; Die Proba-3-Raumsonde „Occulter“ wird etwa 150 m von der zweiten Proba-3-Raumsonde, „Coronograph“ entfernt fliegen. Am vergangenen Mittwoch konnten Medienvertreter*innen in der Redwire Space Facility in Kruibeke, Belgien, die Sonden besichtigen, wo sie vor dem Flug getestet werden. Das Paar wird sich so genau nach der Sonne ausrichten, dass der Occulter einen Schatten auf die Oberfläche der Coronograph-Sonde wirft und somit die Sonne ausblendet und die Sonnenkorona sichtbar macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die beiden Raumsonden werden sich wie ein riesiges, 150 m langes Instrument verhalten“, erklärt Dietmar Pilz, ESA-Direktor für Technologie, Entwicklung und Qualität. „Dies zu erreichen wird jedoch eine enorme technische Herausforderung sein, denn bei der kleinsten Fehlausrichtung wird es nicht funktionieren. Der Entwicklungsprozess hat entsprechend lange gedauert – er wurde von einem Konsortium kleinerer ESA-Mitgliedstaaten unter der Leitung von Spanien und Belgien durchgeführt – daher freue ich mich sehr, dass Proba-3 heute hier für den Start vorbereitet wird.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ArtificialeclipseApollospacecraftNASA60.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstliche Sonnenfinsternis von Apollo und Sojus. (Bild: NASA)" data-rl_caption="" title="Künstliche Sonnenfinsternis von Apollo und Sojus. (Bild: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ArtificialeclipseApollospacecraftNASA26.jpg" alt="Künstliche Sonnenfinsternis von Apollo und Sojus. (Bild: NASA)" class="wp-image-139217"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Künstliche Sonnenfinsternis von Apollo und Sojus. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Künstliche Sonnenfinsternisse im Orbit erzeugen</strong><br>Die Idee dahinter ist nicht neu: Eine zylindrische Apollo-Kapsel versuchte 1975 im Rahmen des <a href="https://www.raumfahrer.net/apollo-sojus-test-projekt/" data-wpel-link="internal">Apollo-Sojus-Testprojekts</a>, denselben Prozess mit einem sowjetischen Sojus-Raumfahrzeug durchzuführen. Das Ziel von Proba-3 ist es jedoch, diese künstlichen Sonnenfinsternisse routinemäßig durch präzise Formationsflüge zu erzeugen, und zwar bis zu sechs Stunden am Stück pro 19 Stunden und 36 Minuten Umlaufzeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sonnenfinsternisse enstehen durch einen bemerkenswerten kosmischen Zufall: Die Sonne ist 400-mal größer als unser Mond, aber auch genau 400-mal weiter entfernt. Das bedeutet, dass der Mond, wenn die beiden Körper im Weltraum genau ausgerichtet sind, das feurige Antlitz der Sonne verdeckt und die Sonnenkorona sichtbar macht, die sich Millionen von Kilometern von unserem Mutterstern erstreckt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Proba3OcculterandCoronagraphESAPSebirot2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die beiden Satelliten der Proba-3-Mission. (Bild: ESA - P. Sebirot)" data-rl_caption="" title="Die beiden Satelliten der Proba-3-Mission. (Bild: ESA - P. Sebirot)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Proba3OcculterandCoronagraphESAPSebirot26.jpg" alt="Die beiden Satelliten der Proba-3-Mission. (Bild: ESA - P. Sebirot)" class="wp-image-139224" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Proba3OcculterandCoronagraphESAPSebirot26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Proba3OcculterandCoronagraphESAPSebirot26-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die beiden Satelliten der Proba-3-Mission. (Bild: ESA &#8211; P. Sebirot)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Selten gesehene Region unseres Sonnensystems</strong><br>Diese selten zu sehende Region unseres Sonnensystems ist sowohl wissenschaftlich als auch praktisch von Interesse: Die Korona ist eine Million Grad wärmer als die Oberfläche der darunter liegenden Sonne und sorgt für Sonnenwind und Weltraumwetter, sowie für heftige Auswürfe, die als &#8222;koronale Massenauswürfe“ bekannt sind und Weltraumwetter und Sonnenstürme verursachen, die sowohl Satelliten in der Umlaufbahn als auch terrestrische Energie- und Kommunikationsnetze beeinträchtigen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um mehr von der Korona zu sehen, können spezialisierte Teleskope am Boden und in der Umlaufbahn, so genannte &#8222;Koronagraphen&#8220;, &#8222;Bedeckungsscheiben&#8220; einbauen &#8211; sorgfältig konstruierte Blenden, die die Sonne innerhalb ihres Sichtfelds abdecken und so eine Sonnenfinsternis imitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Wirksamkeit wird jedoch durch ein Phänomen namens &#8222;Beugung“ eingeschränkt, bei dem Streulicht über die Ränder der Koronografen austritt. Um diesen Effekt zu minimieren, muss die Blende viel weiter vom beobachtenden Koronografen entfernt sein – das ist aber aufgrund der begrenzten Größe von Raumsonden im Weltraum nicht praktikabel.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gemeinsam stark</strong><br>Jedenfalls bis jetzt. &#8211; Indem die beiden Raumsonden bis auf den Millimeter genau geflogen werden, wird das Hauptinstrument von Proba-3, ASPIICS (Association of Spacecraft for polarimetric and Imaging Investigation of the Corona of the Sun) Daten liefern, als ob es sich an Bord einer einzigen stationären Raumsonde befände, und so einen bisher schwer zugänglichen Untersuchungsbereich zwischen 3 und 1,1 Sonnenradien von der Sonne aus erschließen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/irviewProba3lasercalibESAMPedoussautJVersluys2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Proba-3 Laser-Kalibration. (Bild: ESA - M. Pédoussaut / J. Versluys)" data-rl_caption="" title="Proba-3 Laser-Kalibration. (Bild: ESA - M. Pédoussaut / J. Versluys)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/irviewProba3lasercalibESAMPedoussautJVersluys26.jpg" alt="Proba-3 Laser-Kalibration. (Bild: ESA - M. Pédoussaut / J. Versluys)" class="wp-image-139220"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Proba-3 Laser-Kalibration. (Bild: ESA &#8211; M. Pédoussaut / J. Versluys)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Genauigkeit wird durch die Kombination einer Reihe von immer präziseren Positionierungstechnologien erreicht: Satellitennavigation; funkgestützte Verbindungen zwischen den Satelliten, Kameras für sichtbares Licht, die auf LEDs gerichtet sind, und schließlich ein Laserstrahl, der zwischen den Raumsonden reflektiert wird. Das zweite Instrument von Proba-3 ist ein Radiometer zur Messung der Gesamtenergie der Sonne, die für die Klimamodellierung wichtig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vollautonomer Formationsflug</strong><br>Der Formationsflug findet völlig autonom statt und zwar am oberen Ende jeder Umlaufbahn in 60 000 km Höhe, wo die gravitativen, atmosphärischen und magnetischen Störungen minimal sind. Den Rest der Zeit verbringt das Paar in passivem, sicherem Schwebeflug im Orbit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bei allen ESA-Missionen zur Technologiedemonstration der Familie Proba wird der Erfolgsnachweis in der Qualität der gewonnenen wissenschaftlichen Daten liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neuartige Weltraummissionen möglich machen</strong><br>Wenn es gelingt, einen präzisen Formationsflug durchzuführen, würde dies eine völlig neue Ära für Wissenschaft und Transfer ermöglichen. Es könnten Missionen geflogen werden, die viel größer sind als jede einzelne Raumsonde – wie z.B. riesige Funk- und optische Interferometrie-Arrays in der Umlaufbahn –, während ein präzises Rendezvous im Orbit die Wartung von Satelliten in der Umlaufbahn ermöglichen und die Lebensdauer der Weltrauminfrastruktur verlängern würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Zwischenzeit nutzen die Mitglieder des Proba-3-Wissenschaftsteams die totale Sonnenfinsternis über Nordamerika, um die für die Mission entwickelte Hardware zu testen: Polarisationsfilterräder, die in ASPIICS verwendet werden, sowie eine alternative LED-Technologie.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19828.msg561197#msg561197" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESAs Proba-3-Mission auf PSLV</a></li>
</ul>
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		<title>Himmel-Aktuell: Sonnenfinsternis über Nordamerika</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-10/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2017 20:40:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kernschatten]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Schatten]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenfinsternis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den USA fiebert man ihr schon lange entgegen, der „Great American Eclipse 2017“. Der totalen Sonnenfinsternis über Teilen des nordamerikanischen Kontinents am 21. August 2017. Es ist die erste totale Sonnenfinsternis in den USA seit 1979. Entsprechend groß ist das Medieninteresse. Amerika wäre nicht Amerika wenn man daraus kein Event machen würde. Autor: Star-Light. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In den USA fiebert man ihr schon lange entgegen, der „Great American Eclipse 2017“. Der totalen Sonnenfinsternis über Teilen des nordamerikanischen Kontinents am 21. August 2017. Es ist die erste totale Sonnenfinsternis in den USA seit 1979. Entsprechend groß ist das Medieninteresse. Amerika wäre nicht Amerika wenn man daraus kein Event machen würde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorbereitungen laufen schon lange auf vollen Touren. Im ganzen Land werden &#8222;Eclipse-Festivals&#8220; geplant, die Hotels sind lange ausgebucht und man erwartet ein Verkehrschaos weil alle dabei sein wollen. Aber was genau passiert denn nun?</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Sonnenfinsternis-schema-Retemirabile.jpg" alt=""/><figcaption>Schematische Skizze einer Sonnenfinsternis<br>(Bild: Retemirabile (Wikimedia Commons))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei unseren Vorfahren galt sie noch als Werk dunkler Mächte und versetzte die Menschen in Angst und Schrecken. Heute ist sie ein bekanntes astronomisches Phänomen. Wir sprechen von einer Sonnenfinsternis. Dabei stehen Sonne, Mond und Erde in einer Linie und der Mond wirft einen (Kern-)Schatten auf die Erde, da er sich zwischen Sonne und Erde schiebt. Die Sonne ist zwar etwa 400 mal größer als der Mond, aber eben auch sehr viel weiter entfernt, weshalb beide am Himmel etwa gleich groß erscheinen. Von der Sonne bleibt oft nur ein schmaler Ring sichtbar und es wird am helllichten Tag plötzlich fast völlig dunkel im Bereich des Kernschattens des Mondes. Man spricht dann von einer totalen Sonnenfinsternis, im Gegensatz zu einer partiellen Sonnenfinsternis wenn der Mond nur Teile der Sonne verdeckt. Die Grafik erläutert das Phänomen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Map_of_the_solar_eclipse_2017-Wolfgang-Strickling.jpg" alt=""/><figcaption>Weg des Kernschattens des Mondes über die USA am 21.08.2017<br>(Bild: Wolfgang Strickling (Wikimedia Commons)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Sonnenfinsternis am 21. August 2017 wandert der Kernschatten des Mondes über die USA. Sie beginnt an der Westküste der USA im Bundesstaat Oregon und der Schatten des Mondes wandert in 90 Minuten bis zur Ostküste, um in South Carolina über dem Meer zu verschwinden. Der Durchmesser des Kernschattens wird etwa bei 100 km liegen und je nach Standort für ca. 1 ½ bis 2 ½ Minuten für die größtmögliche Finsternis sorgen. Nördlich und südlich des Kernschattens wird die Sonne nur teilweise verdeckt, aber in der gesamten USA wird man eine Abnahme des Tageslichts beobachten können. In Deutschland werden wir leider von dem Ereignis am Himmel nichts bemerken. Allerdings erwartet man, dass dieses Ereignis in den sozialen Medien ein gewaltiges Echo erzeugen wird. Wir werden also auf jeden Fall viele Bilder sehen, teilen und liken können.<br>Wie beobachtet man eine Sonnenfinsternis? Natürlich mit einer geeigneten Schutzbrille und entsprechenden Filtern für ein Teleskop. Niemals direkt in die Sonne schauen, schon gar nicht mit einem Fernglas, oder Teleskop. Es drohen schwere Augenschäden bis zur Erblindung!!!</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Sonnenfinsternis_20.03.2015-Daniel-Zollitsch-Landshut.jpg" alt=""/><figcaption>Partielle Sonnenfinsternis am 20.03.2015, aufgenommen in Landshut<br>(Bild: Daniel Zollitsch (Wikimedia Commons)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wer jetzt nicht kurzfristig in einen Flieger steigen kann um in die USA zu fliegen, sollte am 12. August 2026 in Spanien oder Portugal Urlaub machen. Neben (hoffentlich) viel Sonne gibt es dann als Extra des Tages eine totale Sonnenfinsternis zu beobachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Update: Ein Foto der NASA von der Sonnenfinsternis am 21.08.17 über dem nordamerikanischen Kontinent!</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Sonnenfinsternis-NASA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Sonnenfinsternis-NASAk.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sonnenfinsternis 21.08.2017<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph"><strong><strong>Diskutieren Sie mit bei Raumfahrer.net:</strong></strong></p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=908.msg398514#msg398514" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Thema: Sonnenfinsternis</a></p>
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		<title>Astronomie-Jahresrückblick 2005</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astronomie-jahresrueckblick-2005/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2006 08:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im abgelaufenen Jahr 2005 gab es in der Astronomie einige neue Entdeckungen, die dazu beitragen werden, unser gesamtes Universum besser zu verstehen. Als Hilfen für diese Entdeckungen standen außer den Weltraumteleskopen Hubble und Spitzer, auch erdgebundene Teleskope und die Optik von verschiedenen Raumsonden zur Verfügung. Co-Autor dieses Artikels ist Günther Glatzel. Ein Beitrag von Hans [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading"><strong>Im abgelaufenen Jahr 2005 gab es in der Astronomie einige neue Entdeckungen, die dazu beitragen werden, unser gesamtes Universum besser zu verstehen. Als Hilfen für diese Entdeckungen standen außer den Weltraumteleskopen Hubble und Spitzer, auch erdgebundene Teleskope und die Optik von verschiedenen Raumsonden zur Verfügung.</strong></h4>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Co-Autor dieses Artikels ist Günther Glatzel.</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Hans J. Kemm. Vertont von Dominik Mayer.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2006-02-05-13508.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aber es gab auch Ereignisse am Himmel ohne Hilfe von Hubble und Co. zu beobachten. Am 3. Oktober 2005, zwischen 9.45 Uhr und 10.05 Uhr MESZ begann im deutschsprachigen Raum eine *kleine Sonnenfinsternis* (partielle Phase), bei einem Sonnenstand von ca. 23,5° über dem Horizont. Nach ca. 68 Minuten bedeckte der Mond etwa 65 % der Sonnenscheibe, wobei die untere Sonnenhälfte abgedeckt wurde. Nach 99 Minuten war das Schauspiel vorbei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mond ist 4.527 Millionen Jahre (+/- 10 Millionen) alt. Das fanden im Jahr 2005 Wissenschaftler heraus und bestätigten damit auch das Alter unserer Erde. Anhand von Mondproben aus dem Apollo-Programm untersuchten sie eine Wolfram-Art, das Isotop Wolfram-182. Aus der unterschiedlichen Häufigkeit in den verschiedenen Proben, meinen die Wissenschaftler das genaue Alter berechnen zu können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/051127_01.jpg" alt="" class="wp-image-68031" width="400" height="350" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/051127_01.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/051127_01-300x263.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption>Diese Trick-Grafik zeigt Spirit an der Flanke des Husband-Gipfels in den Columbia Hills.
(Bild: NASA/JPL-Caltech/Cornell)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von unseren Planeten im Sonnensystem war Mars das am intensivsten untersuchte Objekt. Mars hatte am 30. Oktober um 3.15 Uhr MEZ mit 0,46405 AE = 69.421.589 km seine größte Annäherung zur Erde. Der Rover Spirit hat bei seiner Exkursion auf der Mars-Oberfläche in den Columbia-Hills das Mineral Geothit (FeOOH) gefunden, welches durch Verwitterung von eisenhaltigen Mineralien entsteht. Somit ist bewiesen, dass es auf dem Mars Wasser gab. Aber auch die Polkappen, bestehend aus Kohlendioxid (Trockeneis), könnten einen geringen Anteil von gefrorenem Wasser enthalten.<br>In der Region Chryse Planitia hat das Spezialradar der Raumsonde Mars Express ein unterirdisches Eisfeld mit einem Durchmesser von 250 km entdeckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ring-Planet Saturn, sowie seine Monde und Ringe standen ebenfalls im Fokus der Forschung. So wurden Polarlichter und eine Wärmekappe am Südpol des Planeten gefunden. Dank der Cassini Mission bekommen wir von den Monden des Saturn faszinierende Bilder geliefert.<br>Der Saturnmond Enceladus hat eine dünne Wasseratmosphäre, die sich ständig erneuert. Sein Vulkanismus könnte Hauptursache für die Existenz der Saturnringe sein. Außerdem bricht auch heute noch seine eisige Oberfläche auf. Aus diesen Rissen hervorquellendes Wasser bildet neues, kristallines Eis (helle Tigerstreifen).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Titan, dem größten Mond des Saturn und dem zweitgrößten im Sonnensystem, gibt es offenbar keine Flüsse und Seen aus Methan (CH4). Wolken sind selten und lösen sich schnell auf. Bei dem dritten Cassini-fly-by am 15. Februar wurde ein großes Einschlagbecken mit ca. 450 km Durchmesser entdeckt.<br>Durch Einwirkung der Erosion ist die Struktur erheblich verändert. Das und die Aufnahmen von ausgetrockneten Flussläufen und anderen Beckenlinien führte zu der Vermutung, dass Regen eher selten ist, aber dann sintflutartig niedergeht.<br>Der kleine Saturnmond Prometheus und die Mini-Monde S/2004 S3 und S/2004 S6 wirbeln die Ringe, besonders den F-Ring, durcheinander und sorgen für spiralartige Strukturen und Speichen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" width="350" height="361" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/050616b.jpg" alt="" class="wp-image-68030" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/050616b.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/050616b-291x300.jpg 291w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption>Wolkenschichten des Titan
(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neue Monde sind 2005 bei den Planeten Saturn, Pluto und Uranus gefunden worden, bei Uranus entdeckte man außerdem zwei weitere Ringe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitte des Jahres entfachte ein heftiger Streit um die Erweiterung unseres kulturhistorischen Sonnensystems mit den vorhandenen 9 Planeten. Kurz nacheinander wurden drei KBO´s entdeckt, und zwar 2003 UB 313 Xena, 2003 EL 61 Santana und 2005 FY 9 Easterbunny. Diese Objekte entstammen dem Edgeworth-Kuiper-Belt, oder auch Kuiper Gürtel genannt. Der Kuiper Gürtel ist eine scheibenförmige Region, die sich hinter der Neptunbahn in einer Entfernung von 30 &#8211; 50 AE befindet. Die neu gefundenen Himmelskörper sollten nach Forderung von Astronomen als weitere Planeten, zu den schon vorhandenen, aufgenommen werden. Gegner dieser Überlegung lehnten das strikt ab. Um den Streit zu schlichten, schaltete sich die IAU in Paris ein und stellte einem Gremium aus Astronomen die Aufgabe, die Mindestanforderung an einen Planeten zu formulieren. Bei dieser Gelegenheit sollte dem Pluto das Prädikat Planet aberkannt werden. Es sind zwar einige Vorschläge gemacht worden, eine endgültige Entscheidung wurde aber nicht getroffen. Somit bleibt es vorerst bei 9 Planeten. Die neuentdeckten Objekte tragen den Titel Transneptune.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" width="350" height="227" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/plutomond.jpg" alt="" class="wp-image-68034" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/plutomond.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/plutomond-300x195.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption>Plutomonde: Die Positionsänderung der beiden Objekte innerhalb von drei Tagen könnte auf eine feste Umlaufbahn hindeuten.
(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich deepsky tat sich auch Einiges. Schlagartig wurden 2005 über 50 Exoplaneten entdeckt.<br>Exoplaneten sind Planeten außerhalb unseres Sonnensystems. Um diese Objekte nachweisen zu können, wurde das Spitzer-Weltraumteleskop eingesetzt. Spitzer konnte erstmals Anfang 2005 durch die Transitmethode (indirekte Nachweismethode) im Infrarotlicht den Nachweis einer sekundären Bedeckung eines heißen Planeten durch den Zentralstern erbringen. Aber auch erdgebundene Teleskope waren erfolgreich bei der Suche nach Exoplaneten. Im Februar 2005 erzielte das VLT der ESA Aufnahmen vom 2M1207 und im März konnte eine Gruppe von Astronomen der Uni-Sternwarte Jena einen Exoplaneten beim Stern GQ Lupi aufnehmen. Weitere Exoplaneten bei Gliese 876 und my Arae wurden dokumentiert. Aber diese Planeten sind nicht für latentes Leben geeignet, da sie Gasriesen oder &#8222;hot Jupiters&#8220; sind, sie könnten aber Monde besitzen, die ähnlich der Erde, eine lebensfähige Basis haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Suche nach Planeten im Bereich der DBZ geht also weiter, vielversprechend ist die Mission COROT, die ab Oktober 2006 mit einem 27 cm Teleskop Helligkeitsschwankungen bei Sternen suchen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Spitzer Weltraumteleskop hat noch weitere hervorragende Bilder aufgenommen. Beim ca. 135 Lj. entfernten Stern HD 12039, Typ G, sonnenähnlich aber erst 30 Millionen Jahre alt, konnte es die Infrarotstrahlung eines Asteroidengürtels nachweisen. Diese Situation entspricht der während der Bildung des Sonnensystems vor 4,6 Milliarden Jahren.<br>Bei dem bisher kleinsten entdeckten Stern, ein brauner Zwerg, Cha 110913, wurde eine Staub- und Gasscheibe gesichtet. Cha ist selbst erst 2 Millionen Jahre alt, befindet sich also noch im stellaren Säuglingsalter. Eine mögliche Entstehung von Planeten in diesem Mini-Sonnensysten würde noch mehrere Millionen Jahre dauern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftler haben jetzt mit dem VLBA, eine Kette von Radioteleskopen in den USA, den genauen Abstand der Sonne zum außenliegenden Perseus-Arm in unserer Milchstrasse gemessen. Nach 5 Messungen in diesem Jahr kamen sie auf ein Ergebnis von 6.380 Lj. Unsere Sonne befindet sich im kurzen, eher unscheinbaren Orion-Arm, 26.500 Lj. vom galaktischen Zentrum entfernt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kontrovers wurde über dunkle Materie und dunkle Energie diskutiert. Mittlerweile halten einige kluge Köpfe das Konstrukt für überflüssig, andere erreichen Vereinfachungen, indem sie zusätzliche Dimensionen aus der String-Theorie in die Kosmologie übernehmen und damit gute mathematische Modelle erhalten. Auch wurden neue Kandidaten für die dunkle Materie gefunden, die aber immer nur ein paar Prozentpunkte liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem schwarzen Loch im Zentrum unserer Galaxis, Sagittarius A*, ist man wieder ein Stück näher gekommen. Seine räumliche Ausdehnung kann mittlerweile mit ca. 1 AE angegeben werden. In seiner Umgebung vermuten die Wissenschaftler Tausende kleiner Singularitäten. Außerdem ließ sich anhand der Anregung einer nahen Gaswolke zurückliegende Aktivität nachweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einweihungen und first lights konnte man 2005 für mehrere Teleskopanlagen feiern. Condor, ein neuartiger Detektor für das APEX wurde in Betrieb genommen. Das LBT lieferte mit einem der 2 neuen 8,4 m Spiegel die ersten fantastischen Aufnahmen. Der Bau des Pierre-Auger-Observatory wurde gestartet, das 11 m-Teleskop Salt wurde am 9. November eingeweiht und der Startschuss für die Verwirklichung des Projektes ALMA gegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/raumfahrt-jahresrueckblick-2005/" data-wpel-link="internal">Jahresrückblick Raumfahrt 2005</a></li></ul>
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		<title>Sonne wird zu &#8222;Ring des Feuers&#8220;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sonne-wird-zu-ring-des-feuers/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2002 14:47:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenfinsternis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine partielle Sonnenfinsternis hat in Mexiko einen &#8222;Ring des Feuers&#8220; erscheinen lassen. Ein Beitrag von Dominik Mayer. Quelle: SpaceWeather.com. Am 10. Juni war die Sonnenscheibe in den USA und Kanada teilweise bedeckt &#8211; aber in einer winzigen mexikanischen Region war sie ringförmig: ein &#8222;Ring des Feuers&#8220; erschien, als sich der Mond vor die Sonne schob. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sonne-wird-zu-ring-des-feuers/" data-wpel-link="internal">Sonne wird zu &#8222;Ring des Feuers&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Eine partielle Sonnenfinsternis hat in Mexiko einen &#8222;Ring des Feuers&#8220; erscheinen lassen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Dominik Mayer. Quelle: SpaceWeather.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/Herrera1_strip.jpg" alt="" width="428" height="182"/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 10. Juni war die Sonnenscheibe in den USA und Kanada teilweise bedeckt &#8211; aber in einer winzigen mexikanischen Region war sie ringförmig: ein &#8222;Ring des Feuers&#8220; erschien, als sich der Mond vor die Sonne schob. Die Mexikaner Jimmy Herrera und Lonnie Pacheco beobachteten das Schauspiel vom wolkigen Playa San Carlos aus. Im Augenblick der größten Finsternis machten sie ein Bild der aufgehenden Sonne.    </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sonne-wird-zu-ring-des-feuers/" data-wpel-link="internal">Sonne wird zu &#8222;Ring des Feuers&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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