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	<title>SpaceDataHighway &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>SpaceDataHighway &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>DLR: Anschluss an die „Datenautobahn im All“ für ISS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jan 2022 12:37:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Inbetriebnahme des „Columbus Ka-Band Terminal&#8220; wird die Internationalen Raumstation ISS an den „SpaceDataHighway&#8220; angeschlossen. Die Antenne wurde von Airbus in Zusammenarbeit mit der europäischen Weltraumorganisation ESA gebaut und von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz unterstützt. ColKa wurde vom Columbus-Kontrollzentrum [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mit der Inbetriebnahme des „Columbus Ka-Band Terminal&#8220; wird die Internationalen Raumstation ISS an den „SpaceDataHighway&#8220; angeschlossen. Die Antenne wurde von Airbus in Zusammenarbeit mit der europäischen Weltraumorganisation ESA gebaut und von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz unterstützt. ColKa wurde vom Columbus-Kontrollzentrum am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen getestet und wird auch von dort aus betrieben. Eine Pressemitteilung des DLR.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/collkalabortestESACowan.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/collkalabortestESACowan26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ColKa im Labortest. (Bild ESA/Cowan)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">17. Januar 2022 &#8211; Das &#8222;Columbus Ka-Band Terminal&#8220;, kurz &#8222;ColKa&#8220; hat seinen Dienst aufgenommen. &#8222;Das wissenschaftliche Datenaufkommen bei den Experimenten auf der ISS wächst stetig. Mit ColKa erhält das Columbus-Labor der Internationalen Raumstation ISS einen eigenen direkten Anschluss an die Datenautobahn im All &#8211; den sogenannten SpaceDataHighway. Die Hochgeschwindigkeitssatellitenverbindung beschleunigt den &#8222;Datenverkehr&#8220; nach Europa erheblich. Davon werden viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ihren Experimenten profitieren &#8211; und zwar schon während der &#8222;Cosmic Kiss&#8220;-Mission von Matthias Maurer und vor allem direkt danach unter der italienischen Astronautin Samantha Cristoforetti&#8220;, erklärt Volker Schmid, &#8222;Cosmic Kiss&#8220;-Missionsleiter in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Denn diese etwa kühlschrankgroße Antenne macht nun einen Datentransfer in Echtzeit zwischen der ISS und dem Columbus-Kontrollzentrum am Standort des DLR in Oberpfaffenhofen möglich, wo das ColKa-Terminal betrieben wird. Die Antenne und auch der SpaceDataHighway ist ein Projekt von Airbus in Zusammenarbeit mit der europäischen Weltraumorganisation ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/colkainstallationesanasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/colkainstallationesanasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ColKa bei der Installation. (Bild: ESA/NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Testen für einen reibungslosen Einsatz</strong><br>Am 27. Januar 2021 installierten die beiden NASA-Astronauten Mike Hopkins und Victor Glover mit einem Außenbordeinsatz &#8211; einer sogenannten Extra Vehicular Activity (EVA) &#8211; die Antenne an der Außenseite des europäischen Columbus-Labors der ISS. Bei diesem Einsatz wurden die beiden sowohl vom Columbus-Kontrollzentrum sowie vom dänischen ESA-Astronauten Andreas Mogensen vom Boden aus unterstützt. &#8222;Nach der erfolgreichen Installation haben wir zahlreiche Tests vom Columbus-Kontrollzentrum aus durchgeführt. Wir haben zum Beispiel überprüft, ob die Antenne sich nach unseren Kommandos korrekt ausrichtet, ob die Kommunikation mit dem Datennetzwerk richtig funktioniert und ob Daten erfolgreich übertragen werden&#8220;, erklärt Daria Margiotta, Flugdirektorin im Columbus-Kontrollzentrum am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem wurden noch Temperaturtests durchgeführt. Denn die Antenne muss zum Beispiel auch unter den harschen Bedingungen des Weltraums funktionieren. Ist die ISS zum Beispiel zur Sonne gedreht, herrschen bis zu 121 Grad Celsius an der Außenhülle. Verschwindet sie im Erdschatten, herrschen auf einmal minus 157 Grad Celsius. Um unter diesen Bedingungen optimal zu funktionieren, wird die Antenne automatisch je nach Bedarf runtergekühlt und wieder aufgeheizt. Außerdem wurden in Oberpfaffenhofen sämtliche System- und Softwaretests durchgeführt. Nach dem Abschluss dieser Tests ist ColKa nun für den Dauerbetrieb einsatzbereit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/colkaterminalcolumbusesanasa.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/colkaterminalcolumbusesanasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Colka-Terminal am europäischen Columbus-Modul. (Bild: ESA/NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine &#8222;Autobahn im All&#8220; für schnellen Datenverkehr</strong><br>Doch wie funktioniert der Datentransfer eigentlich genau? In 36.000 Kilometern über der Erde stehen sogenannte geostationäre Kommunikationssatelliten immer über einem Punkt, weil sie sich in der gleichen Geschwindigkeit mit der Erde mitdrehen. Diese Relaissatelliten sind lange im &#8222;Sichtfeld&#8220; von anderen tieffliegenden Satelliten, wie zum Beispiel der Umweltsatellitenflotte im europäischen Copernicus-Programm, können deshalb auch große Datenpakete von den &#8222;Tieffliegern&#8220; empfangen und sie besonderes schnell und vor allem ununterbrochen an Bodenstationen weitergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;ColKa sendet seine Daten zum EDRS-A-Kommunikationssatelliten, der wiederum sendet sie zur Bodenstation nach Harwell in Großbritannien. Von dort aus gehen die Daten dann über das Interconnection Ground Subnetwork (IGS) zu uns zum Columbus-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen und umgekehrt. Wir erreichen so Datenübertragungsraten von 50 Megabit pro Sekunde&#8220;, erklärt Daria Margiotta. Für das Columbus-Kontrollzentrum ergeben sich so ganz neue Möglichkeiten für Tests sowie im Bereich Flugdynamik, Bodensoftware und im generellen Betrieb der Raumstation.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/edrssystemartesa.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/edrssystemartesa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das Europäische Datenrelaissystem (EDRS) &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler profitieren</strong><br>Von dem Anschluss an die Datenautobahn werden viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler profitieren, denn sie haben einen direkteren Zugriff auf ihr jeweiliges Experiment. &#8222;Wir werden durch ColKa sehr viel schneller als jemals zuvor die Daten von sämtlichen europäischen Racks und den Nutzlasten bekommen. Im Columbus-Kontrollzentrum wachen wir daher sehr genau über den reibungsfreien Datenverkehr, den wir mit den anderen Nutzern in Europa koordinieren. Wir sind aber auch in dauerhaftem Kontakt zur NASA, weil die Antenne zum Beispiel nicht während Außenbordeinsätzen der Astronauten betrieben werden kann&#8220;, erklärt Daria Margiotta.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem soll ColKa auch in besonderen Fällen für die sogenannte &#8222;Space-To-Ground&#8220;-Kommunikation eingesetzt werden. So sollen zum Beispiel Audio- und Videokonferenzen für öffentliche Veranstaltungen über die &#8222;AstroPi&#8220;-Hardware der ESA möglich werden. &#8222;ColKa erweitert das Kommunikationsspektrum mit der Raumstation immens. Aber nicht nur das. Beim Entwurf, Bau und Betrieb von der Antenne wurde viel Know-how gewonnen, das nun auch wichtige Dienste für die Entwicklung des Telekommunikations- und Betankungsmodul am europäischen Esprit-Modul des &#8222;Lunar Gateway&#8220; &#8211; dem geplanten Außenposten in der Mondumlaufbahn &#8211; leisten wird. Hier muss Kommunikation über eine 1000-mal größere Distanz zur Erde als bei der ISS funktionieren&#8220;, erklärt Volker Schmid.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3787.msg526241#msg526241" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Raumlabor Columbus</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Airbus: Zweiter Satellit für SpaceDataHighway</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-zweiter-satellit-fuer-spacedatahighway/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2020 19:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Airbus erweitert seinen SpaceDataHighway mit zweitem Satelliten. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. Der EDRS-C-Satellit, der zweite Netzknoten der Airbus-Konstellation SpaceDataHighway, hat seine Inbetriebnahmetests am 15. Juli 2020 abgeschlossen und ist nun einsatzbereit. Nach dem erfolgreichen Start des Satelliten im August 2019 und dem Erreichen seiner geostationären Orbitposition auf [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Airbus erweitert seinen SpaceDataHighway mit zweitem Satelliten. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/SpaceDataHighwayJVaughanAirbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="SpaceDataHighway-Verbindungen via Laser - Illustration." data-rl_caption="" title="SpaceDataHighway-Verbindungen via Laser - Illustration." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/SpaceDataHighwayJVaughanAirbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>SpaceDataHighway-Verbindungen via Laser &#8211; Illustration.<br>(Bild: James Vaughan &#8211; Airbus)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der EDRS-C-Satellit, der zweite Netzknoten der Airbus-Konstellation SpaceDataHighway, hat seine Inbetriebnahmetests am 15. Juli 2020 abgeschlossen und ist nun einsatzbereit. Nach dem erfolgreichen Start des Satelliten im August 2019 und dem Erreichen seiner geostationären Orbitposition auf 31 Grad Ost wurden In-Orbit-Tests durchgeführt und Laser-Kommunikationslinks zu den Sentinel-Erdbeobachtungssatelliten des Copernicus-Programms hergestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EDRS-C verdoppelt die Übertragungskapazität des Systems. Die Konstellation ist nun in der Lage, Daten von zwei Beobachtungssatelliten gleichzeitig zu übertragen. Mit dem Satelliten unterstreicht Airbus sein Engagement für das bestehende Copernicus-Programm und die künftigen Sentinel-Missionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zusätzlichen Kapazitäten erlauben es Airbus zudem, weitere Kundenanforderungen zu bedienen. Bis 2030 sollen rund 15 Satelliten die sehr hohe Übertragungsbandbreite des SpaceDataHighway nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab 2021 wird auch Pléiades Neo, die moderne optische Erdbeobachtungskonstellation bestehend aus vier identischen Satelliten mit einer Auflösung von 30 Zentimetern, von der SpaceDataHighway-Infrastruktur profitieren. Als integraler Bestandteil des vollen End-to-End-Services von Pléiades Neo wird der SpaceDataHighway die Arbeit in Echtzeit sowie einen sehr hohen Datendurchsatz ermöglichen und somit die Missionsfähigkeit der Konstellation optimieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EDRS-C ergänzt EDRS-A, der täglich die Erdaufnahmen der vier Sentinel-Beobachtungssatelliten des Copernicus-Programms übermittelt. Seit 2017 hat EDRS-A mehr als 35.000 erfolgreiche Laserverbindungen hergestellt, mit denen fast zwei Petabyte Daten mit einer Verfügbarkeit von 99,5 Prozent heruntergeladen wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der SpaceDataHighway ist die erste geostationäre Laserkommunikationskonstellation der Welt. Mit modernster Lasertechnologie ermöglicht er einen sicheren Datentransfer mit 1,8 Gbit/s, also nahezu in Echtzeit, und damit eine bahnbrechende Beschleunigung der Weltraumkommunikation. Seine Satelliten vernetzen sich mittels modernster Lasertechnologie über bis zu 45.000 Kilometer hinweg mit erdnahen Beobachtungssatelliten, Aufklärungsdrohnen oder Missionsflugzeugen. Aus seiner Position im geostationären Orbit leitet der SpaceDataHighway die erfassten Daten in Fast-Echtzeit zur Erde weiter. Normalerweise würde dieser Prozess mehrere Stunden in Anspruch nehmen. So können die Beobachtungssatelliten wesentlich mehr Bild- und Videomaterial übertragen und jederzeit minutenschnell mit neuen Missionsplänen programmiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Einsatzbereitschaft des Satelliten erreicht Airbus einen weiteren Meilenstein für das strategische Ziel, Laserkommunikation als Feld weiterzuentwickeln und zugunsten der Konnektivität in der Luft, an Land und auf See in die nächste Infrastrukturgeneration zu investieren. Der Satellit wird somit eine Schlüsselkomponente des Airbus-Netzwerks für das NFTS-Programm (Network for the Sky) sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das European Data Relay System (EDRS) auf Basis des SpaceDataHighway ist eine Public-Private-Partnerschaft (PPP) der Europäischen Weltraumorganisation ESA mit Airbus, wobei die Laserterminals von Tesat-Spacecom und dem Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) entwickelt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16842.msg484397#msg484397" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat-39 &amp; EDRS-C (Hylas 3) mit Ariane 5 ECA (VA249) von Kourou ELA-3</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>OHB: 2. SmallGEO-Satellit im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-2-smallgeo-satellit-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Aug 2019 10:59:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>EDRS-C verstärkt europäischen SpaceDataHighway. Eine Information des OHB Redaktionsteams der OHB SE. Quelle: OHB SE. 7. August 2019 &#8211; Seit gestern Abend ist der Telekommunikationssatellit EDRS-C, der zweite Knotenpunkt des SpaceDataHighways (auch bekannt als European Data Relay System, EDRS), unterwegs zu seinem 36.000 Kilometer entfernten Bestimmungsort im Weltraum. Der SpaceDataHighway, eine &#8222;Datenautobahn&#8220; im Weltall, wird [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-2-smallgeo-satellit-im-all/" data-wpel-link="internal">OHB: 2. SmallGEO-Satellit im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">EDRS-C verstärkt europäischen SpaceDataHighway. Eine Information des OHB Redaktionsteams der OHB SE.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-1adbfdba"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_1.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Der EDRS-C Satellit beim Transport zum Weltraumbahnhof in Kourou. 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">7. August 2019 &#8211; Seit gestern Abend ist der Telekommunikationssatellit EDRS-C, der zweite Knotenpunkt des SpaceDataHighways (auch bekannt als European Data Relay System, EDRS), unterwegs zu seinem 36.000 Kilometer entfernten Bestimmungsort im Weltraum. Der SpaceDataHighway, eine &#8222;Datenautobahn&#8220; im Weltall, wird in einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen der Europäischen Weltraumorganisation ESA und Airbus realisiert. Entwickelt und gefertigt wurde der Satellit EDRS-C vom Raumfahrtsystemhaus OHB System AG, einem Tochterunternehmen der börsennotierten OHB SE. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit hob am 06.08.2019 um 21:30 Uhr MESZ an Bord einer Ariane-5 Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana ab. Der 3,2 Tonnen schwere Satellit löste sich nach rund 30 Minuten von der Rakete, als der vorgesehene geostationäre Transferorbit erreicht war. Nur wenige Minuten später funkte der Satellit EDRS-C erste “Lebenszeichen” aus dem All. „Ein ganz besonderer Moment, denn er macht klar, dass der Satellit die hohen Belastungen beim Abheben der Rakete und während des schnellen Ritts in den Weltraum überstanden hat“, freut sich Guy Perez, CTO und Vorstand Telekommunikation bei der OHB System AG, der den Start in Kourou verfolgt hat. „Ich danke Airbus und ESA für das in OHB gesetzte Vertrauen und allen Beteiligten bei OHB sowie unseren vielen Unterauftragnehmern für die gute Zusammenarbeit. Ich freue mich auf den Tag, an dem unser Satellit seine Arbeit aufnimmt und den SpaceDataHighway ergänzt.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mission: EDRS ergänzen</strong>
<br>
Europas laserbasiertes Datenrelais-System EDRS ist die weltweit erste „Optical Fibre in the Sky“, die auf modernster Lasertechnologie basiert. Der von Airbus bei der OHB System AG georderte geostationäre Satellit EDRS-C bildet den zweiten Knotenpunkt des SpaceDataHighways. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vorhaben SpaceDataHighway soll eine Satellitenflotte über einem Netzwerk von Bodenstationen fixiert werden. Diese geostationären Satelliten empfangen mittels innovativer Laserkommunikationstechnologie Daten von Erdbeobachtungssatelliten aus erdnahen, das heißt niedrigeren Orbits, sowie von Aufklärungsdrohnen und Einsatzflugzeugen und leiten diese in Breitbandqualität an Bodenstationen in Europa weiter &#8211; in nahezu Echtzeit und mit einer Datenrate von 1,8 Gbit/s (Gigabit pro Sekunde). Notfallteams und Sicherheitskräfte erhalten dank des SpaceDataHighways einen wesentlich schnelleren Zugang zu den Daten von Erdbeobachtungssatelliten. Auch das europäische Copernicus-Programm, das Dienste zu Umweltüberwachung und Klimawandel anbietet, zählt genauso wie staatliche Sicherheitsdienste, Meeresüberwachungsteams und Wettervorhersagebehörden zu den Nutzern. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt für Schritt zum Dienstantritt</strong>
<br>
„Mit Abtrennung von der Rakete muss unser Satellit sich aus eigener Kraft, sprich mit dem eigenen chemischen Antrieb, in den geostationären Orbit einschießen. EDRS-C steuert zunächst eine zugewiesene Testposition an, die er nach ungefähr zwei Wochen erreicht haben wird und auf der er über einige Wochen hinweg kalibriert und nach und nach in Betrieb genommen wird“, erklärt Dr. Stefan Voegt, EDRS-C Projektleiter bei der OHB System AG. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst danach wird der Satellit an seinen eigentlichen „Dienstort“ manövriert. Dieser befindet sich auf 31° Ost rund 36.000 Kilometer über dem Äquator &#8211; eine ideale Position, die permanenten Kontakt für die Datenabgabe an die Bodenstationen ermöglicht. Hier wird der Satellit in Betrieb genommen (Commissioning) und schrittweise ins System eingegliedert. Das alles geschieht vom Satellitenkontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus, das sich im bayerischen Oberpfaffenhofen befindet. „Wir leisten im Satellitenkontrollzentrum über die nächsten Wochen und Monate hinweg Unterstützung bei der Inbetriebnahme und der Missionskontrolle des Satelliten – eine Rund-um-die-Uhr-Aufgabe, die im Schichtbetrieb organisiert ist“, ergänzt Voegt. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-350a59ba"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_2.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
EDRS-C während der Startvorbereitung in Kourou. 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der zweite seiner Art und doch ganz besonders …</strong>
<br>
Der Telekommunikationssatellit EDRS-C bildet nicht nur den zweiten Knotenpunkt des SpaceDataHighway-Raumsegments, er ist auch der zweite SmallGEO-Satellit im Weltraum. Mit SmallGEO hat OHB im ARTES-Programm (Advanced Research in Telecommunications Systems) der ESA eine vielseitige geostationäre Satellitenplattform entwickelt, die auf verschiedene Missionsziele wie Telekommunikation, Erdbeobachtung und Technologieerprobung zugeschnitten werden kann. Die modulare Bauweise der Satellitenplattform SmallGEO erlaubt es, flexibel auf Kundenbedürfnisse eingehen zu können. Beim Satellitenantrieb können die Kunden zwischen klassisch (d.h. chemisch), elektrisch bzw. hybrid wählen. Die Startmasse der Satelliten bewegt sich je nach Typ zwischen 2.500 und 3.500 kg, wobei die jeweils erlaubte Nutzlastmasse zwischen 300 kg und 900 kg variiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit EDRS-C hat OHB im Auftrag von Airbus einen Satelliten entwickelt und realisiert, der gezielt für die optische Kommunikation ausgelegt ist: Für die Verbindung zwischen den Daten abgebenden Erdbeobachtungssatelliten, Aufklärungsdrohnen und Einsatzflugzeugen und den EDRS-Satelliten werden Laserkommunikationsterminals von Tesat-Spacecom mit entsprechend hohen Datenraten verwendet. Die für die Datenübertragung zur Erde notwendige Verbindung zwischen den EDRS-Satelliten und den Bodenstationen wird mit einem Satz von Ka-Band-RF-Terminals geschaffen. Die Datenübertragung kann mit bis zu 1,8 Gbit/s erfolgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">EDRS-C wird den besonderen Anforderungen des SpaceDataHighways gerecht und erweitert gleichzeitig das Anwendungsspektrum der SmallGEO-Plattform. „Eine optische Datenübertragung stellt von vornherein hohe Anforderungen an den Satelliten. Durch verschiedene Anpassungen und Weiterentwicklungen konnten wir alle Anforderungen erfüllen“, so Dr. Voegt. „Für diese zweite SmallGEO-Mission haben wir zusätzlich unser modulares TM/TC-Subsystem (TM/TC = Telemetrie/Telekommandierung) um den Betrieb in S- und Ka-Band erweitert. Und weil es um die Übertragung zeitkritischer und sensibler Informationen geht, gewährleisten wir mit einer Verschlüsselungselektronik eine sichere Kommunikation mit dem Satelliten.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit wies beim Start eine Masse von circa 3,2 Tonnen auf und maß 3,2 x 2,3 x 4,0 Meter. Da seine beiden Solar-Module und die 3 Antennen erst im Weltraum entfaltet bzw. ausgeklappt wurden, bringt EDRS-C es jetzt auf 7,7 x 16,8 x 4,0 Meter. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-22c47537"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/VA249GROUPECU20031000.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_3.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Das EDRS-C Team im Reinraum in Kourou leistete so wie die OHB-Kolleginnen und Kollegen, die &#8222;zuhause&#8220; blieben, eine super Arbeit. 
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(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Teamwork</strong>
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„Ich bin sehr dankbar, dass ich mich bei der Realisierung des Satelliten auf versierte und hoch motivierte Kolleginnen und Kollegen verlassen konnte. Sie haben sich zum Teil über mehrere Jahre hinweg mit hohem Engagement eingebracht, insbesondere während der monatelangen im Schichtbetrieb durchgeführten Testkampagnen. Ein toller Teamerfolg, der den berühmten OHB-Spirit einmal mehr unter Beweis gestellt hat“, so Projektleiter Voegt. „Ich möchte mich auch bei unserem Auftraggeber Airbus und der ESA für die gute und konstruktive Zusammenarbeit bedanken.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als industrieller Hauptauftragnehmer und Systemführer hatte OHB zahlreiche Unterauftragnehmer unter Vertrag. „Von unserem Partner Tesat-Spacecom stammt die Datenrelais-Nutzlast inklusive Laserkommunikationsterminal, das den Intersatellite-Link ermöglicht. Zeitweise hatten wir mehr als 30 internationale Zulieferer und Dienstleister zu koordinieren. Ein tolles Zusammenspiel, das einen soliden Satelliten hervorgebracht hat – dies wurde nicht nur in der mehrmonatigen Testkampagne bei der IABG, sondern auch bei den vorgeschriebenen Testreihen am Startplatz unter Beweis gestellt“, erläutert Projektleiter Voegt. Die Nutzlast HYLAS 3 wurde von der ESA im Auftrag von Avanti Communications als kundeneigene Beistellung an die OHB System AG geliefert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Vertragspartnern zählten auch weitere Unternehmen der OHB-Gruppe: So war die Luxemburger LuxSpace für das TT&amp;R-Subsystem (TT&amp;R = Telemetrie, Telekommandierung und Ranging) verantwortlich, das die Kommunikation mit dem Satelliten ermöglicht und lieferte Beiträge zum Satellitensimulator. Die bayerische MT Aerospace AG lieferte alle Strukturpaneele. OHB Sweden war verantwortlich für das Lage- und Bahnregelungssystem (AOCS) und ist aktiv an der „Intensivbetreuung“ des Satelliten während der ersten Wochen im All beteiligt und entsendet hierzu Expertinnen und Experten ins Satellitenkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das EDRS-Programm der ESA wird vom Raumfahrtmanagement im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI) und des Freistaates Bayern unterstützt. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-5aeb233e"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_4.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>Start von EDRS-C mit einer Ariane-5-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof in Kourou.  <br> (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG) </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erst 1, dann 2 … Die SmallGEO-Familie wächst!</strong> <br>Der erste SmallGEO-Satellit, H36W-1, wurde im Rahmen eines PPP-Projektes (Private-Public Partnership) zwischen der ESA, OHB und dem spanischen Satellitenbetreiber HISPASAT realisiert. 2017 wurde er in die Satellitenflotte von Hispasat eingegliedert und übernahm die flexible Breitbandversorgung der Iberischen Halbinsel, der Kanarischen Inseln und Südamerikas. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im klassischen Telekommunikationsbereich wurden neben EDRS-C auch der nationale Satellit Heinrich Hertz (In-Orbit Verifikation zahlreicher nationaler wissenschaftlicher und technischer Innovationen sowie Satellitenkommunikation für die Bundeswehr) bei der OHB System AG beauftragt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen ihrer hohen Flexibilität und Modularität hat man sich auch bei der Realisierung von Europas dritter Generation an Wettersatelliten (Meteosat Third Generation, MTG) für die SmallGEO-Plattform entschieden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Produktlinie Electra entwickelt OHB einen vollständig elektrisch angetriebenen Satelliten, der aufgrund des geringeren Gewichts des Antriebssystems deutlich mehr Nutzlast mitführen kann und die Clean Space Policy der ESA erfüllt. „Mit Electra sind unsere Kunden flexibel, was die Auswahl der Startrakete sowie die Position des Satelliten in der Startrakete angeht, bei der Einbringung in den Zielorbit, bei den gewünschten Bändern in denen kommuniziert werden soll (C-, Ku-/Ka-Band, flexibel) und was die Skalierbarkeit hinsichtlich Masse, Stromverbrauch und Wärmeabgabe anbelangt“, erklärt Vorstand Guy Perez. „Weil wir sowohl klassische Nutzlasten als auch neuartige flexible Nutzlasten bis zu 900 kg und mit maximal 60 Transpondern auf Elektra akkommodieren können, ist es möglich, passgenaue Pakete für die jeweilige Mission zu schnüren.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16842.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat-39 &amp; EDRS-C (Hylas 3) mit Ariane 5 ECA (VA249) von Kourou ELA-3</a></li></ul>
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		<title>Satellit EDRS-C überzeugt im Schalltest</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/satellit-edrs-c-ueberzeugt-im-schalltest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2018 14:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[EDRS]]></category>
		<category><![CDATA[EDRS-C]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[IABG]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceDataHighway]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10033</guid>

					<description><![CDATA[<p>OHB-Satellitendesign beweist mechanische Robustheit. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Bremen / Ottobrunn, 13. November 2018. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Bremer Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, ist Hauptauftragnehmerin für Entwicklung und Bau des Satelliten EDRS-C. Bei EDRS-C handelt es sich um den zweiten Knotenpunkt des European Data Relay Systems [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">OHB-Satellitendesign beweist mechanische Robustheit. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/EDRSCimIABGSchallLaborOHBSystemAG.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/EDRSCimIABGSchallLaborOHBSystemAG26.jpg" alt="Der Kommunikationssatellit EDRS-C im Schall-Labor der IABG. (Bild: OHB System AG)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Kommunikationssatellit EDRS-C im Schall-Labor der IABG. (Bild: OHB System AG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen / Ottobrunn, 13. November 2018. Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Bremer Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, ist Hauptauftragnehmerin für Entwicklung und Bau des Satelliten EDRS-C. Bei EDRS-C handelt es sich um den zweiten Knotenpunkt des European Data Relay Systems (EDRS), auch SpaceDataHighway genannt, einer zwischen der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und Airbus gegründeten öffentlich-privaten Partnerschaft. Der Telekommunikationssatellit wird derzeit im Raumfahrttestzentrum der IABG einer mehrmonatigen Testkampagne unterzogen, mit der er sich für den Raumflug qualifizieren muss. Den Schalltest hat der SmallGeo-Satellit am 6. November 2018 erfolgreich abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen akustischen Tests wurde an zwei Tagen geprüft, ob der Satellit den Belastungen, die während des Raketenstarts und der Reise in den Weltraum auftreten, standhalten kann. Hier handelt es sich um Schallwellen, die beim Start vom Triebwerk und durch aerodynamische Lasten erzeugt werden und auf den Satelliten einwirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kann der Satellit den akustischen Lasten beim Ritt ins All standhalten?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der knapp vier Meter hohe EDRS-C wurde für diese Testreihe in das 14 Meter hohe Schall-Labor des Raumfahrttestzentrums der IABG in Ottobrunn gebracht. Aus einer Wand führen drei unterschiedlich große Schalltrichter; bei der Testdurchführung tritt hier der exakt regelbare Schallpegel aus. Der Satellit ist genau so konfiguriert, wie er für den Raketenstart auf der Trägerrakete untergebracht werden wird. Er ruht auf seinem Adapter, mit dem er später auf der Rakete verankert wird. Den Satelliten umgeben mehrere Mikrofone. Für den akustischen Test wurden rund vierhundert Beschleunigungssensoren am Satelliten angebracht – entsprechend viele Kabel führen zu Datenaufzeichnungsgeräten. Die Schallverteilung wird in Frequenzbändern vorgegeben und reicht von 30 Hz bis 10 kHz. Mit Druckluft, es handelt sich um gereinigte atmosphärische Luft in entsprechender Reinraum-Qualität, kann ein maximaler Schalldruck von 156 dBA hergestellt werden. Reist ein Satellit beispielsweise in der oberen Position der europäischen Ariane 5 Rakete in den Weltraum, muss die Anlage beim Schalltest um die 143 dBA produzieren, um die Lasten zu simulieren. Beim Akustik-Test im 8 x 8 Meter großen Schall-Labor treffen den Satelliten die Lasten von allen Seiten, denn das „aus einem Stück“ Beton gegossene Schall-Labor wird mit einem 140 Tonnen schweren Schiebetor und einer weiteren Schallschutztür dicht gemacht, so dass der Schall von den Wänden immer wieder zurück geworfen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Spannung während der Schalltests</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich ist es jedes Mal spannend, wenn sich die beiden hohen Tore nacheinander langsam in Bewegung setzen und schließen, danach die Druckluft hörbar einströmt und schließlich das Startkommando gerufen wird. Während der Tests verfolgen die Teams von IABG und OHB gemeinsam an Monitoren, wie es um den Probanden steht. Zwei Kameras übertragen Live-Bilder vom Satelliten im Inneren der Kammer: nur seine „Iso-Folie“, die MLI (multi layer insulation), bewegt sich ganz leicht im Luftdruck. Auf anderen Bildschirmen laufen Unmengen verschiedener Daten in unterschiedlichen Darstellungen. Nach dem Test übergibt die IABG die generierten Daten der Sensoren an die „Analysten“ von OHB – jetzt hat die Stunde der Struktur-Ingenieure geschlagen, die anhand der übereinander gelegten Kurven Anomalien ableiten könnten, sollte es welche geben. Erfreulicherweise konnten sie rasch „grünes Licht“ geben, und der Satellit kann seine Reise durch verschiedene Testkammern und -hallen im rund 4.000 Quadratmeter großen Reinraumbereich des Testzentrums fortsetzen, denn sein Testprogramm ist noch nicht beendet.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/EDRSCimIABGVibrationslaborOHBSystemAG.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/EDRSCimIABGVibrationslaborOHBSystemAG26.jpg" alt="EDRS-C im IABG-Vibrationslabor. (Bild: OHB System AG)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">EDRS-C im IABG-Vibrationslabor. (Bild: OHB System AG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„EDRS-C hat jetzt auch unter Beweis gestellt, dass er die Vibrations- und Akustiklasten, die beim Raketenstart und in der Phase bis zum Erreichen der Erdumlaufbahn auftreten, unbeschadet aushalten kann“, freut sich Dr. Stefan Voegt, EDRS-C Projektleiter der OHB System AG. „Ich danke allen Beteiligten für die tolle Teamarbeit. Unter Verwendung großer Helium-Ballons bzw. Schienensysteme werden wir demnächst demonstrieren, dass sich die Solarpanels und die Antennen in der Schwerelosigkeit ordnungsgemäß ausfahren lassen. Außerdem werden wir noch den Nachweis bringen, dass die Nutzlasten ihre Performance erreichen und dass die Antennen wie geplant abstrahlen“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ticket ins All für 2019 gelöst</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der EDRS-C Satellit bleibt noch bis etwa April 2019 im Testhaus. Rund fünf Wochen vor dem geplanten Starttermin im zweiten Quartal 2019 beginnt der Transport zum Startplatz Kourou in Französisch Guyana. Eine Ariane 5 Rakete wird den EDRS-C in den Weltraum transportieren. Die OHB System AG entwickelte und fertigte den Satelliten im Auftrag von Airbus. EDRS-C basiert auf der von OHB im Rahmen des ARTES-Programms der ESA (Advanced Research in Telecommunications Systems) entwickelten SmallGEO-Plattform.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der auf modernster Lasertechnologie basierte SpaceDataHighway ist die weltweit erste „Glasfaser am Himmel“. Gebildet wird er durch ein einzigartiges System von Satelliten, die durch ein Netz von Bodenstationen dauerhaft miteinander verbunden sind. Dabei befindet sich der erste – EDRS-A – bereits im Weltraum und deckt ein Gebiet ab, das von der amerikanischen Ostküste bis Indien reicht. Täglich können Daten mit einem Volumen von bis zu 40 Terabyte übertragen werden, die von Beobachtungssatelliten, UAVs und bemannten Flugzeugen mit einer Geschwindigkeit von 1,8 Gbit/s erfasst werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Informationen zum European Data Relais System finden Sie auf der Website der ESA:</strong><br><a rel="noreferrer noopener follow" href="https://www.esa.int/Applications/Connectivity_and_Secure_Communications/EDRS" target="_blank" data-wpel-link="external">EDRS</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Information zum SpaceDataHighway finden Sie auf der Website von Airbus:</strong><br><a href="https://www.airbus.com/en/products-services/defence/military-space/space-data-highway" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">SpaceDataHighway</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Informationen zur SmallGEO-Plattform finden Sie auf der Website der OHB SE:</strong>  <a href="https://web.archive.org/web/20201001155322/https://www.ohb.de/news/2017/smallgeo-europas-neue-geostationaere-satellitenplattform-made-in-germany" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">SmallGEO: Europas neue geostationäre Satellitenplattform „Made in Germany“</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/satellit-edrs-c-ueberzeugt-im-schalltest/" data-wpel-link="internal">Satellit EDRS-C überzeugt im Schalltest</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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