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	<title>Spacehab &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Spacehab &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Die Versorgung der internationalen Raumstation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-versorgung-der-internationalen-raumstation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Überblick über die verwendeten Versorgungsfahrzeuge für die ISS. Autor: Simon Plasger Die ISS muss ständig mit Nachschub, zum Beispiel Nahrung, Ersatzteilen oder Treibstoff beliefert werden. Aber auch Experimente werden ständig ergänzt. Dafür gibt es verschiedene unbemannte Versorgungsfahrzeuge, Plattformen oder Module, die zur Raumstation fliegen und danach entweder durch einen Wiedereintritt zerstört werden oder aber [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein Überblick über die verwendeten Versorgungsfahrzeuge für die ISS.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="mailto:">Simon Plasger</a></p>



<p>Die ISS muss ständig mit Nachschub, zum Beispiel Nahrung, Ersatzteilen oder Treibstoff beliefert werden. Aber auch Experimente werden ständig ergänzt. Dafür gibt es verschiedene unbemannte Versorgungsfahrzeuge, Plattformen oder Module, die zur Raumstation fliegen und danach entweder durch einen Wiedereintritt zerstört werden oder aber zur Erde zurückkehren und wiederverwendet werden können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Progress.jpg" alt="" width="122" height="103"/></figure></div>



<p><strong><a href="https://www.raumfahrer.net/progress/" data-wpel-link="internal">Progress</a></strong></p>



<p>Der <em>Progress</em>-Frachter ist das russische Versorgungsraumschiff, welches etwa 6 Mal im Jahr zur Internationalen Raumstation fliegt. Es kann neben Nahrung und andereren &#8222;trockenen Gütern&#8220; auch Gase, Wasser und Treibstoff transportieren. Außerdem kann es mit seinen Triebwerken die Bahn der <em>ISS</em> anheben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ATV.jpg" alt=""/></figure></div>



<p><strong><a href="https://www.raumfahrer.net/automated-transfer-vehicle-atv/" data-wpel-link="internal">ATV</a></strong></p>



<p>Das europäische Raumschiff <em>ATV</em> (Automated Transfer Vehicle) wird seit 2008 eingesetzt, um die ISS zu versorgen. Es kann, wie die russische <em>Progress</em> neben &#8222;trockenen Gütern&#8220; auch andere Lieferungen übernehmen und mit seinen Triebwerken die Bahn der ISS um bis zu 40 km anheben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HTV.jpg" alt=""/></figure></div>



<p><strong><a href="https://www.raumfahrer.net/h-2-transfer-vehicle-htv/" data-wpel-link="internal">HTV</a></strong><br>Auch Japan steuert ein Versorgungsraumschiff bei. Das HTV (H-2 Transfer Vehicle) kann keine flüssigen Güter transportieren, eignet sich aber zur Anlieferung von Racks, weil es an einen amerikanischen Dockinport angedockt wird. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, nicht unter Druck stehende Außenfracht zu transportieren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ICC.jpg" alt=""/></figure></div>



<p><strong><a href="https://www.raumfahrer.net/integrated-cargo-carrier-icc/" data-wpel-link="internal">ICC</a></strong><br>Der <em>ICC</em> (Integrated Cargo Carrier) ist ein Teil vom Spacehab und wird mit dem Space-Shuttle hin- und zurück geflogen. Er transportiert nicht unter Druck stehende Fracht. Auf ihm können verschiedenste Ersatzteile zut ISS gebracht werden.</p>



<p></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MPLM.jpg" alt=""/></figure></div>



<p><strong><a href="https://www.raumfahrer.net/multi-purpose-logistics-module-mplm/" data-wpel-link="internal">MPLM</a></strong><br>Das MPLM (Multipurpose Logistics Module) ist ein unter Druck stehendes Frachtmodul, welches mit dem Shuttle gestartet wird und wiederverwendet werden kann. In ihm werden unter anderem Forschungsracks und weitere sperrige Gegenstände zur ISS gebracht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EXPRESSPALLET.jpg" alt=""/></figure></div>



<p><strong><a href="https://www.raumfahrer.net/expedite-the-processing-of-experiments-to-space-station-express-pallet/" data-wpel-link="internal">EXPRESS Pallet</a></strong><br>Die EXPRESS (Expedite the Processing of Experiments to Space Station) Pallet ist ein nicht unter Druck stehender Träger für Außennutzlasten. Sie wird mit dem Shuttle transportiert.</p>



<p></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SPACEHAB.jpg" alt=""/></figure></div>



<p><strong><a href="https://www.raumfahrer.net/spacehab/" data-wpel-link="internal">Spacehab</a></strong><br>Das Spacehab ist ein unter Druck stehendes Modul, welches in der Ladebucht des Shuttles verankert wird und von dessen Cockpit über einen Tunnel zugänglich ist. Neben seiner Transportaufgabe kann das Spacehab auch als Forschungsmodul bei Einzelflügen eingesetzt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/dragoncapsule.jpg" alt=""/></figure></div>



<p><strong><a href="https://www.raumfahrer.net/dragon/" data-wpel-link="internal">Dragon</a></strong></p>



<p>Die Dragon-Kapsel ist ein privat von SpaceX entwickelter Raumtransporter, der etwa 3t unter Druck stehende Fracht zur ISS bringen soll. Eine Besonderheit ist die Rückkehrfähigkeit.</p>



<p></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cygnus_ni.jpg" alt=""/></figure></div>



<p><strong><a href="https://www.raumfahrer.net/Cygnus/" data-wpel-link="internal">Cygnus</a></strong><br><br>Cygnus ist ein Raumtransporter, welcher privat von der Orbital Sciences Corporation im Rahmen des COTS-Programms entwickelt wird.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>ISS-Aufbauflug 2A.1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-aufbauflug-2a-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2009 22:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
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		<category><![CDATA[Spacehab]]></category>
		<category><![CDATA[Unity]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der zweite Flug eines Space Shuttles zur Internationalen Raumstation. Autor: Michael Schumacher &#38; Paul Blasl Unter dem Kommando des Astronauten Kent Rominger flog die Discovery mit einer siebenköpfigen Besatzung als zweites Space Shuttle zur Internationalen Raumstation. Der Pilot war Rick Husband. Die primäre Aufgabe dieser Mission war es Versorgungsgüter für die ersten Langzeitbesatzungen zu der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der zweite Flug eines Space Shuttles zur Internationalen Raumstation.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="mailto:">Michael Schumacher</a> &amp; <a href="mailto:">Paul Blasl</a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ssaf-2a-1.png" alt="" width="291" height="291"/><figcaption>Bezeichnungen: ISS-AF-2A.1 / STS-96<br>Start: 27. Mai 1999, 10:49 UTC<br>Ankopplung: 29. Mai 1999, 04:23 UTC<br>Abkopplung: 3. Juni 1999, 22:39 UTC<br>Landung: 6. Juni 1999, 06:02 UTC</figcaption></figure></div>



<p>Unter dem Kommando des Astronauten Kent Rominger flog die <em>Discovery</em> mit einer siebenköpfigen Besatzung als zweites Space Shuttle zur Internationalen Raumstation. Der Pilot war Rick Husband. Die primäre Aufgabe dieser Mission war es Versorgungsgüter für die ersten Langzeitbesatzungen zu der noch unbewohnten ISS zu bringen. Dafür führte die Raumfähre ein <em>Spacehab</em> Doppelmodul als Lagerraum mit.<br><br><strong>Die ersten Tage im Orbit</strong><br>Nach einem relativ ereignislosen Countdown startete die <em>Discovery</em> als erstes Space Shuttle im Jahr 1999 vom <em>Kennedy Space Center</em> in Florida. Zwar verschob man den geplanten Start um sieben Tage, nachdem die Isolierung des externen Tanks während eines Hagelsturms am 8. Mai beschädigt wurde und erst repariert werden musste, aber sonst gab es keine Ereignisse, die den Start verzögert oder gar verhindert hätten.<br>Neun Minuten nach dem Start am 27. Mai befand sich die Raumfähre mit ihrer Crew schließlich in einer 315 Kilometer hohen Umlaufbahn um die Erde. Wie gewöhnlich, wurden diverse Systeme an Bord überprüft, so begutachteten die Astronautinnen Ellen Ochoa und Julie Payette die Nutzlastbucht der <em>Discovery</em> mittels Kameras, die am Roboterarm des Space Shuttles angebracht sind, und testeten somit auch gleich die Funktionstüchtigkeit des Arms. Die beiden Frauen öffneten außerdem die Luken zum <em>Spacehab</em>-Modul in der Nutzlastbucht. Später wurden einige Frachtstücke vom Mitteldeck der Raumfähre dorthin gebracht, um Platz für die Überprüfung dreier Raumanzüge, die später in der Mission noch gebraucht werden würden, zu schaffen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ssaf-2a-1-crew.jpg" alt="" width="293" height="254"/><figcaption>v.l.n.r.: Daniel Barry, Kent Rominger, Julie Payette, Ellen Ochoa, Waleri Tokarew, Rick Husband, Tamara Jernigan<br><br>Bilder: NASA<br>Alle Zeiten in UTC</figcaption></figure></div>



<p>Derweil führte Kent Rominger einige Triebwerkszündungen durch, um die Umlaufbahn des Orbiters an die der Internationalen Raumstation anzupassen.<br>Während dieser frühen Phase der Mission fiel eine der vier Kameras aus, welche in den Ecken der Nutzlastbucht des Space Shuttles installiert sind. Da aber genug Redundanz zur Verfügung stand, gab es deswegen keine Beeinträchtigung im Laufe der restlichen Mission; alle Vorgänge außerhalb konnten ausreichend von den restlichen verfügbaren Kameras dokumentiert werden.<br><br><strong>Ankunft an der Station und der Weltraumspaziergang</strong><br>Am 29. Mai um 4:23 Uhr morgens dockte Kent Rominger die <em>Discovery</em> nach eigenen Manövern an die ISS an. Währenddessen befanden sich dich beiden Raumfahrzeuge über der russisch-kasachischen Grenze. Nach einigen Dichtheitschecks öffneten die Astronauten die Luke zum Kopplungsadapter PMA-2, an dem sie gerade angelegt hatten. Rominger und Pilot Rick Husband entfernten daraufhin vier Elektronikbauteile aus dem Modul, um für die späteren Transfers zur ISS mehr Platz zu schaffen. Diese kastenförmigen Boxen stellen dem Kopplungsmechanismus des Moduls elektrischen Strom zur Verfügung. Da dieser aber erst im nächsten Jahr beim Anbau des Labormoduls <em>Destiny</em> wieder gebraucht werden würde, verstaute man die vier Boxen bis zur Space Shuttle-Mission STS-101.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ssaf-2a-1-0.jpg" alt="" width="246" height="402"/><figcaption>Tamara Jernigan hält einen Teil des Frachtarms <em>Strela</em><br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Nachdem Daniel Barry und Tamara Jernigan ihre Ausrüstung überprüft hatten, stiegen die beiden Astronauten am 30. Mai um 2:56 Uhr zum ersten und einzigen Weltraumspaziergang dieser Mission aus. Als erstes brachten sie einen Frachtarm amerikanischer Bauart, genannt <em>Orbital Transfer Device</em>, zur Station. Daraufhin waren Komponenten eines zweiten, russischen Frachtarms namens <em>Strela</em> an der Reihe. Beide waren in der Nutzlastbucht der <em>Discovery</em> auf einem <em>Integrated Cargo Carrier</em> gelagert und wurden durch Barry und Jernigan auf die Außenhaut der Kopplungsadapter angebracht. Während späteren Weltraumausstiegen sollen sie beim Bewegen größerer Lasten helfen.<br>Im weiteren Verlauf brachten Daniel Barry und Tamara Jernigan zwei mobile Fußhalterungen und drei Werkzeugtaschen an verschiedenen Stellen an der Außenseite der noch jungen Internationalen Raumstation an. Zum Schluss befestigten sie eine Abdeckung über einer Halterung, an der das Modul <em>Unity</em> beim Start während des letzten Aufbauflugs zur ISS in der Nutzlastbucht des Space Shuttles angebracht war, begutachteten lackierte Flächen an den Stationsmodulen und inspizierten eine Antenne an <em>Unity</em>. Dieser Weltraumspaziergang, bei dem die beiden Raumfahrer rund 320 Kilogramm an Fracht zur ISS transportierten und installierten, endete letztlich um 10:51 Uhr nach sieben Stunden und 55 Minuten als Daniel Barry und Tamara Jernigan sich wieder in der Luftschleuse der <em>Discovery</em> befanden. Zu dieser Zeit war dies der zweit längste Weltraumspaziergang, der bis dato durchgeführt worden war. Es war auch der vierte in der Geschichte der Internationalen Raumstation.<br><br><strong>Der Besuch des Stationsinneren und die Verladung der Fracht</strong><br>Am 31. Mai um 1:14 Uhr öffneten Tamara Jernigan und der Kosmonaut Waleri Tokarew die Luke zum Modul <em>Unity</em>; um 2:07 Uhr hatten sie sich schließlich zu <em>Sarja</em> Zugang verschafft. Wie beim letzten Aufbauflug 2A im Dezember 1999, mussten sie in der noch unbewohnten Internationalen Raumstation mehrere Luken, die sich zwischen den einzelnen Sektionen des orbitalen Außenpostens befinden, separat öffnen; von daher rüht auch die lange Zeitspanne zwischen dem erstmaligen Eindringen in <em>Unity</em> und <em>Sarja</em>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ssaf-2a-1-1.jpg" alt="" width="251" height="314"/><figcaption>&#8222;Lademeisterin&#8220; Ellen Ochoa im <em>Spacehab</em> Modul bei der Arbeit<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>In der Station angekommen standen zu allererst kleinere Reparatur- und Wartungsarbeiten auf dem Programm. Julie Payette und Waleri Tokarew tauschten so zum Beispiel im <em>Sarja</em>-Modul 18 Ladekontrollgeräte aus. <em>Sarja</em> besitzt sechs Akkus, deren Kapazität damals leicht gesunken war. Man führte das auf die Kontrollgeräte zurück, wovon jeder Akku je drei Stück davon besitzt &#8211; von daher auch insgesamt 18 solcher Geräte, die man schließlich beschloss auszutauschen. Weiters installierten Waleri Tokarew und Daniel Barry gemeinsam Schalldämmstoff am Ventilationssystem <em>Sarjas</em>, um den Lärmpegel innerhalb des Moduls zu verringern, während später Barry mit dem Piloten der <em>Discovery</em> Rick Husband im Modul <em>Unity</em> Reparaturen am frühen S-Band Kommunikationssystem vornahm. Sie tauschten einen Stromverteiler und den Empfänger der Anlage aus, die es der Missionskontrolle in Houston ermöglichte, unter anderem die Systeme <em>Unitys</em> und anderer amerikanischer Module in der frühen Phase des Baus der Station zu überwachen.<br>Die darauffolgenden drei Tage verbrachte die Besatzung der <em>Discovery</em> damit, Fracht, die in dem <em>Spacehab</em> Modul in der Nutzlastbucht der Raumfähre gestartet worden war, zur Station zu transportieren und dort zu verstauen. Ellen Ochoa war dabei sozusagen der Lademeister der <em>Discovery</em> &#8211; sie kontrollierte und protokollierte die Fracht, die das Space Shuttle verließ oder an Bord kam. Ihr Pendant auf der ISS war Julie Payette. Insgesamt wurden knapp 1.620 Kilogramm Fracht, wie Bekleidung, Laptops, Schlafsäcke, aber auch über 300 Liter an Wasser, zur Station transportiert; 18 Frachtstücke, welche zusammen fast 90 Kilogramm wogen, kamen währenddessen auf das Space Shuttle, um zur Erde zurückgebracht zu werden.<br>Bevor man die Luken zwischen den beiden Raumfahrzeugen wieder Dicht machte, brachte die Besatzung der <em>Discovery</em> Teile eines Systems von Dehnungsmessstreifen innerhalb der Station an, welche den Ingenieuren am Boden helfen würden, die Auswirkungen auf ältere Module durch das Anbringen weiterer in Zukunft genauer zu verfolgen. Ferner reinigte man Luftfilter und überprüfte die Rauchmelder der Station. Mit den Kameras am Roboterarm der Raumfähre begutachteten Ellen Ochoa und Julie Payette außerdem eine weitere Antenne an der Außenseite <em>Unitys</em>.<br><br><strong>Die Abreise und Rückkehr zur Erde</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ssaf-2a-1-2.jpg" alt="" width="282" height="286"/><figcaption>Die ISS nach der Abkopplung der <em>Discovery</em> im Juni 2000 &#8211; <em>Unity</em> im Bild oben, <em>Sarja</em> unten<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Nachdem die letzten Arbeiten an Bord der Internationalen Raumstation abgeschlossen waren, schloss man am 3. Juni schließlich die Luken innerhalb und zur Station; zu <em>Sarja</em> um 6:40 Uhr, um 7:12 Uhr zum Kopplungsadapter PMA-1 und die letzte Luke zu <em>Unity</em> um 8:44 Uhr morgens. Damit verbrachte die Besatzung der <em>Discovery</em> rund 79 ein halb Stunden in der ISS. Nachdem die Luken dicht waren, zündeten Shuttle-Kommandant Kent Rominger und der Pilot Rick Husband um 9:30 Uhr die Steuerdüsen des Space Shuttles <em>Discovery</em> 17 Mal und brachten damit die ISS und sich selbst in eine leicht elliptische Umlaufbahn mit 396 mal 388 Kilometern Höhe über der Erde.<br>Nach rund 5 Tagen und 18 Stunden, dockte Pilot Rick Husband die <em>Discovery</em> um 22:39 Uhr vom Kopplungsadapter PMA-2 der Internationalen Raumstation ab. In einer Entfernung von etwa 120 Metern umkreiste die Raumfähre daraufhin die Station zweieinhalb Mal, was der Besatzung ermöglichte das Äußere der ISS eingehend mittels Fotos zu dokumentieren. In der Nacht zum 4. Juni um 0:53 Uhr zündete Rick Husband die Treibwerke der <em>Discovery</em> und flog sie damit endgültig von der Station weg.<br>Neben den gewöhnlichen Landevorbereitungen in den darauffolgenden Tagen wurde auch ein von Schülern aus der ganzen Welt gebauter Satellit namens STARSHINE, der von der <em>Discovery</em> mit in den Orbit befördert wurde, am 5. Juni ausgesetzt. Die Raumfähre setzte letzten Endes am 6. Juni um 6:02 Uhr auf der Landebahn des <em>Kennedy Space Centers</em> in Florida auf. Es war die 11. Nachtlandung eines Space Shuttles.</p>



<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/spacehab/" data-wpel-link="internal"><em>Spacehab</em>-Modul</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/integrated-cargo-carrier-icc/" data-wpel-link="internal"><em>Integrated Cargo Carrier</em></a></li></ul>
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		<title>SSAF-2A.2b</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ssaf-2a-2b/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2006 01:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mission des SSAF-2A.2b. Autor: Michael Schumacher Startfahrzeug: Space Shuttle Atlantis, STS-106 Startfahrzeugbeschreibung: Siehe Startfahrzeug Space Shuttle. Fracht: Spacehab LDM, ICC Frachtbeschreibung: Frachtbeschreibung Spacehab LDM siehe Frachtraumschiff Spacehab. Frachtbeschreibung ICC siehe Frachtraumschiff ICC. Start: Am 08.09.2000 um 12:46 Uhr GMT vom KSC in den USA. Ankupplung: Am 10.09.2000 um 05:51 Uhr GMT. Weltraumausstiege: 1 EVA; [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2a-2b/" data-wpel-link="internal">SSAF-2A.2b</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Mission des SSAF-2A.2b.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="mailto:">Michael Schumacher</a></p>



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<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend is-style-default" style="max-width:600px"><tbody><tr><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px" data-border-color="#727272"><strong>1998</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>1999</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2000</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2001</strong></td></tr><tr><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/space-station-assembly-flight-1a-r-ssaf-1a-r/" data-wpel-link="internal">SSAF-1A/R</a><br><a href="/ssaf-2a/" data-wpel-link="internal">SSAF-2A</a>  </td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"> <a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2a-1/" data-wpel-link="internal">SSAF-2A.1</a></td><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2a-2a/" data-wpel-link="internal">SSAF-2A.2a</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1r/" data-wpel-link="internal">SSAF-1R</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1p/" data-wpel-link="internal">SSAF-1P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2a-2b/" data-wpel-link="internal">SSAF-2A.2b</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-3a/" data-wpel-link="internal">SSAF-3A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2r/" data-wpel-link="internal">SSAF-2R</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2p/" data-wpel-link="internal">SSAF-2P</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-4a/" data-wpel-link="internal">SSAF-4A</a></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-5a/" data-wpel-link="internal">SSAF-5A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-3p/" data-wpel-link="internal">SSAF-3P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-5a-1/" data-wpel-link="internal">SSAF-5A.1</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-6a/" data-wpel-link="internal">SSAF-6A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2s/" data-wpel-link="internal">SSAF-2S</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-4p/" data-wpel-link="internal">SSAF-4P</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-7a/" data-wpel-link="internal">SSAF-7A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-7a-1/" data-wpel-link="internal">SSAF-7A.1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-5p/" data-wpel-link="internal">SSAF-5P</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-4r/" data-wpel-link="internal">SSAF-4R</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-3s/" data-wpel-link="internal">SSAF-3S</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-6p/" data-wpel-link="internal">SSAF-6P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/space-station-utilisation-flight-ssuf-1/" data-wpel-link="internal">SSUF-1</a></td></tr></tbody></table>



<p><strong>Startfahrzeug:</strong><em> </em><em>Space Shuttle Atlantis</em>, STS-106</p>



<p><strong>Startfahrzeugbeschreibung:</strong> Siehe Startfahrzeug <a href="https://www.raumfahrer.net/space-shuttle/" data-wpel-link="internal"><em>Space Shuttle</em></a>.</p>



<p><strong>Fracht:</strong><em> </em><em>Spacehab</em> LDM, ICC</p>



<p><strong>Frachtbeschreibung:</strong> Frachtbeschreibung <em>Spacehab</em> LDM siehe Frachtraumschiff <a href="https://www.raumfahrer.net/spacehab/" data-wpel-link="internal"><em>Spacehab</em></a>. Frachtbeschreibung ICC siehe Frachtraumschiff <a href="https://www.raumfahrer.net/integrated-cargo-carrier-icc/" data-wpel-link="internal">ICC</a>.</p>



<p><strong>Start:</strong> Am 08.09.2000 um 12:46 Uhr GMT vom KSC in den USA.</p>



<p><strong>Ankupplung:</strong> Am 10.09.2000 um 05:51 Uhr GMT.</p>



<p><strong>Weltraumausstiege:</strong> 1 EVA; 6 Stunden, 14 Minuten</p>



<p><strong>Abkupplung:</strong> Am 18.09.2000 um 03:46 Uhr GMT.</p>



<p><strong>Kupplungszeit:</strong> 7 Tage, 21 Stunden, 55 Minuten</p>



<p><strong>Rückkehr:</strong> Am 20.09.2000 um 07:56 Uhr GMT zum KSC in den USA.</p>



<p><strong>Missionszeit:</strong> 11 Tage, 19 Stunden, 10 Minuten</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/7-ssaf-2a-2b.jpg" alt="" width="660" height="226"/><figcaption>SSAF-2A.2b<br>(Bilder: NASA)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Missionsbeschreibung:</strong> Der <em>Space Shuttle Atlantis</em> startete am 08.09.2000 um 12:46 Uhr GMT mit CDR Terrence Wilcutt, PLT Scott Altman, MS Edward Lu, MS Richard Mastracchio, MS Daniel Burbank, MS Juri Malentschenko und MS Boris Morukow zur ISS, die nach dem Erreichen der Erdumlaufbahn etwa 10.600 km weit weg war. Um die Ankupplung an die ISS zu präparieren, richtete die Mannschaft des <em>Space Shuttle Atlantis</em> derweil mehrere Geräte und Werkzeuge her, die für Annäherung, die Ankupplung und die EVA der <em>Space Shuttle</em>-Mission STS-106 durch MS Lu und MS Malentschenko am 11.09.2000 gebraucht würden. Zusammen mit MS Burbank überprüften sie die EMUs, die sie während der EVA tragen würden. Außerdem aktivierte und überprüfte MS Mastracchio das RMS des <em>Space Shuttle Atlantis</em>. Währenddem widmete sich MS Morukow dem Aufnehmen mehrerer Fotografien und seinen Experimenten. Am 10.09.2000 kuppelte CDR Wilcutt den <em>Space Shuttle Atlantis</em> um 05:51 Uhr GMT an die ISS an.</p>



<p>Für MS Lu und MS Malentschenko startete die EVA der <em>Space Shuttle</em>-Mission STS-106 am 11.09.2000 um 04:47 Uhr GMT. Zunächst wurden sie durch MS Mastracchio mit dem RMS des <em>Space Shuttle Atlantis</em> zu 1 Stelle der ISS etwa 15 m über dem Frachtraum des <em>Space Shuttle Atlantis</em> bewegt. Anschließend begaben sich MS Lu und MS Malentschenko bei Gebrauch der Haltegriffe außen an der ISS weitere 15 m zum <em>Service Module Swjesda</em>. Vorher wurden aber 9 Kabel zwischen dem <em>Service Module Swjesda</em> und dem <em>Control Module Sarja</em> installiert. Vier 8-Meter-Kabel würden zum Transfer der durch die amerikanischen Sonnenzellenflügel der ITS-P6, die während der <em>Space Shuttle</em>-Mission STS-97 installiert werden würde, generierte Energie zum <em>Service Module Swjesda</em> und zum <em>Control Module Sarja</em> gebraucht werden, weil die Sonnenzellenflügel des <em>Service Module Swjesda</em> und des <em>Control Module Sarja</em> im Schatten der auf der ITS-Z1, die während der <em>Space Shuttle</em>-Mission STS-92 installiert werden würde, installierten ITS-P6 sein würden. Zwei 4,9-Meter-Kabel würden für Bildübertragung gebraucht werden, während zwei weitere 4,9-Meter-Kabel für den Datentransfer zwischen dem <em>Service Module Swjesda</em> und dem <em>Control Module Sarja</em> und für die Befehlsübertragung an die Sonnenzellenflügel des <em>Control Module Sarja</em> vom <em>Service Module Swjesda</em> gebraucht werden würden. Zum Abschluss wurde 1 Kabel zur Telemetrieübertragung der Daten der russischen Weltraumanzüge zur Erde zwischen dem <em>Service Module Swjesda</em> und dem <em>Control Module Sarja</em> während späterer EVAs installiert, die im JAM <em>Quest</em>, das während der <em>Space Shuttle</em>-Mission STS-104 installiert werden würde, starten würden. Abschließende Aufgabe war der Aufbau und das Installieren des 2-Meter-Magnetometers am <em>Service Module Swjesda</em> für die Backup-Lagebestimmung des <em>Service Module Swjesda</em> zur Erde und für die Verbrauchsminimierung der Triebwerke des <em>Service Module Swjesda</em> durch Wegfall mehrerer Triebwerksaktivierungen, die für die Lageerhaltung gebraucht werden würden. Um 11:01 Uhr GMT beendeten MS Lu und MS Malentschenko nach 6 Stunden, 14 Minuten die 6. EVA zum Aufbau der ISS, die außerdem die 50. EVA des <em>Space Shuttle</em>-Programms war. Nach Abschluss der EVA aktivierten CDR Wilcutt und PLT Altman die Triebwerke des <em>Space Shuttle Atlantis</em>, um die Erdumlaufbahn der ISS zu steigern.</p>



<p>Am 12.09.2000 machte die Mannschaft des <em>Space Shuttle Atlantis</em> um 02.40 Uhr GMT die 1. Luke zum PMA-2 auf. 11 Luken später war um 06:22 Uhr GMT der Weltraumfrachter <em>Progress M1-3</em> erreicht. Dabei schwebten zum 1. Mal seit dem Start des <em>Service Module Swjesda</em> die Weltraumfahrer mit Atemmaske und Brille in das <em>Service Module Swjesda</em>. Nachdem die Mannschaft berichtete, dass die Luftqualität im <em>Service Module Swjesda</em> gut war, baute sie die Starthalterungen und das manuelle Ankupplungssystem im <em>Service Module Swjesda</em> für die Rückkehr zur Erde mit dem <em>Space Shuttle Atlantis</em> ab. Außerdem wurde den Weltraumfahrern mitgeteilt, dass die <em>Space Shuttle</em>-Mission STS-106 um 1 Tag erweitert wurde, um die ISS für die EC-1 bereit zu machen, zu der CDR William Shepherd, PLT Juri Gidsenko und FE Sergej Krikaljow zählen. Am 13.09.2000 waren MS Burbank und MS Morukow damit beschäftigt, um das Gerät zur Spannungsregulierung der Batterie Nummer 1 im <em>Control Module Sarja</em> zu reparieren. Im <em>Service Module Swjesda</em> installierten MS Lu und MS Malentschenko drei Batterien samt Elektrikgeräte. Beim Start des <em>Service Module Swjesda</em> fehlten drei Batterien, um Gewicht zu sparen. Außen den Arbeiten an den Batterien im <em>Service Module Swjesda</em> und im <em>Control Module Sarja</em>, widmeten sich CDR Wilcutt, PLT Altman und MS Mastracchio dem Gütertransfer zwischen dem <em>Space Shuttle Atlantis</em>, der <em>Progress M1-3</em> und der ISS.</p>



<p>Im <em>Control Module Sarja</em> reparierten MS Burbank und MS Morukow am 14.09.2000 die Batterie Nummer 4. Damit arbeiten die 6 Batterien im <em>Control Module Sarja</em> wieder. Im <em>Service Module Swjesda</em> wurde 1 Batterieaufladegerät installiert, um später die Batterien angekuppelter <em>Progress</em>&#8211; und <em>Sojus</em>-Weltraumfahrzeuge aufzuladen. Außerdem installierte die Mannschaft des <em>Space Shuttle Atlantis</em> zwei russische Weltraumanzüge für spätere EVAs der Stammmannschaften der ISS. Die Triebwerke des <em>Space Shuttle Atlantis</em> wurden durch CDR Wilcutt und PLT Altman 36 Mal aktiviert, um die Erdumlaufbahn auf 362 mal 380 km zu steigern. Am 15.09.2000 wurden die Triebwerke des <em>Space Shuttle Atlantis</em> wieder 36 Mal aktiviert, um die Erdumlaufbahn auf 369 mal 381 km zu steigern. Systeme zum Abändern der amerikanischen Spannung für russische Systeme wurden durch MS Lu und MS Malentschenko im <em>Service Module Swjesda</em> installiert. Außerdem installierten sie Teile des Systems zum Generieren des Sauerstoffs <em>Elektron</em>, die mit der <em>Progress M1-3</em> zur ISS gebracht wurden. Später würde die EC-1 das System zum Generieren des Sauerstoffs <em>Elektron</em> aktivieren. Die Mannschaft des <em>Space Shuttle Atlantis</em> inspizierte die Anschlüsse an 1 Batterie im <em>Service Module Swjesda</em>, die fehlerhaft arbeitete. Die Batterie wurde abgeklemmt während die weiteren Batterien fehlerfrei weiterarbeiteten.</p>



<p>Am 16.09.2000 installierten PLT Altman, MS Lu, MS Burbank und MS Morukow die <em>Treadmill with Vibration Isolation and Stabilization</em> (TVIS) im <em>Service Module Swjesda</em>, die die sich bei Gebrauch bemerkbar machenden Schwingungen abdämpft, die dadurch nicht auf die ISS übertragen werden und damit die Experimente nicht schädigen. Im <em>Node 1 Unity</em> installierten MS Mastracchio und MS Burbank wieder die vier Steuergeräte des CBM zum PMA-2, an der der <em>Space Shuttle Atlantis</em> angekuppelt hatte. Während der <em>Space Shuttle</em>-Mission STS-96 wurden die Steuergeräte, die die an den <em>Node 1 Unity</em> gekuppelte Hardware überwacht, abgebaut, um Raum zum Gütertransfer zu schaffen. Mit dem Installieren der Steuergeräte wurde der <em>Node 1 Unity</em> für die Ankupplung des <em>Laboratory Module Destiny</em> während der <em>Space Shuttle</em>-Mission STS-98 bereit gemacht.</p>



<p>Nach dem Transfer der mehr wie 2.994 kg an Fracht für die Stammmannschaften der ISS wurde am 17.09.2000 um 12:00 Uhr GMT die Luke zur ISS zugemacht. Außerdem wurde während der <em>Space Shuttle</em>-Mission STS-106 die Fracht des Weltraumfrachters <em>Progress M1-3</em> zur ISS transferiert und die <em>Progress M1-3</em> mit Abfällen und Verpackungsmaterialien beladen. Zum Abschluss wurden die Triebwerke des <em>Space Shuttle Atlantis</em> aktiviert, um die Erdumlaufbahn der ISS auf 375 mal 388 km zu steigern. Der <em>Space Shuttle Atlantis</em> kuppelte am 18.09.2000 um 03:46 Uhr ab. Anschließend steuerte PLT Altman den <em>Space Shuttle Atlantis</em> zweimal um die ISS. Am 20.09.2000 kehrte der <em>Space Shuttle Atlantis</em> um 07:56 Uhr GMT zur Erde zurück.</p>
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		<title>SSAF-2A.2a</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ssaf-2a-2a/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2006 01:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Sarja Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Spacehab]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mission des SSAF-2A.2a. Ein Beitrag von Michael Schumacher Startfahrzeug: Space Shuttle Atlantis, STS-101 Startfahrzeugbeschreibung: Siehe Startfahrzeug Space Shuttle. Fracht: Spacehab LDM, ICC Frachtbeschreibung:Frachtbeschreibung Spacehab LDM siehe Frachtraumschiff Spacehab.Frachtbeschreibung ICC siehe Frachtraumschiff ICC. Start: Am 19.05.2000 um 10:11 Uhr GMT vom KSC in den USA. Ankupplung: Am 21.05.2000 um 04:31 Uhr GMT. Weltraumausstiege: 1 EVA; [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Mission des SSAF-2A.2a.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Schumacher</a></p>



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<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend is-style-default" style="max-width:600px"><tbody><tr><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px" data-border-color="#727272"><strong>1998</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>1999</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2000</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2001</strong></td></tr><tr><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/space-station-assembly-flight-1a-r-ssaf-1a-r/" data-wpel-link="internal">SSAF-1A/R</a><br><a href="/ssaf-2a/" data-wpel-link="internal">SSAF-2A</a>  </td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"> <a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2a-1/" data-wpel-link="internal">SSAF-2A.1</a></td><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2a-2a/" data-wpel-link="internal">SSAF-2A.2a</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1r/" data-wpel-link="internal">SSAF-1R</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1p/" data-wpel-link="internal">SSAF-1P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2a-2b/" data-wpel-link="internal">SSAF-2A.2b</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-3a/" data-wpel-link="internal">SSAF-3A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2r/" data-wpel-link="internal">SSAF-2R</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2p/" data-wpel-link="internal">SSAF-2P</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-4a/" data-wpel-link="internal">SSAF-4A</a></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-5a/" data-wpel-link="internal">SSAF-5A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-3p/" data-wpel-link="internal">SSAF-3P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-5a-1/" data-wpel-link="internal">SSAF-5A.1</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-6a/" data-wpel-link="internal">SSAF-6A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2s/" data-wpel-link="internal">SSAF-2S</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-4p/" data-wpel-link="internal">SSAF-4P</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-7a/" data-wpel-link="internal">SSAF-7A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-7a-1/" data-wpel-link="internal">SSAF-7A.1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-5p/" data-wpel-link="internal">SSAF-5P</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-4r/" data-wpel-link="internal">SSAF-4R</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-3s/" data-wpel-link="internal">SSAF-3S</a><br><a href="https:/www.raumfahrer.net/ssaf-6p/" data-wpel-link="internal">SSAF-6P</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/space-station-utilisation-flight-ssuf-1/" data-wpel-link="internal">SSUF-1</a></td></tr></tbody></table>



<p><strong>Startfahrzeug:</strong><em> </em><em>Space Shuttle Atlantis</em>, STS-101</p>



<p><strong>Startfahrzeugbeschreibung:</strong> Siehe Startfahrzeug <a href="https://www.raumfahrer.net/space-shuttle/" data-wpel-link="internal"><em>Space Shuttle</em></a>.</p>



<p><strong>Fracht:</strong><em> </em><em>Spacehab</em> LDM, ICC</p>



<p><strong>Frachtbeschreibung:</strong><br>Frachtbeschreibung <em>Spacehab</em> LDM siehe Frachtraumschiff <a href="https://www.raumfahrer.net/spacehab/" data-wpel-link="internal"><em>Spacehab</em></a>.<br>Frachtbeschreibung ICC siehe Frachtraumschiff <a href="https://www.raumfahrer.net/integrated-cargo-carrier-icc/" data-wpel-link="internal">ICC</a>.</p>



<p><strong>Start:</strong> Am 19.05.2000 um 10:11 Uhr GMT vom KSC in den USA.</p>



<p><strong>Ankupplung:</strong> Am 21.05.2000 um 04:31 Uhr GMT.</p>



<p><strong>Weltraumausstiege:</strong> 1 EVA; 6 Stunden, 44 Minuten</p>



<p><strong>Abkupplung:</strong> Am 26.05.2000 um 23:03 Uhr GMT.</p>



<p><strong>Kupplungszeit:</strong> 5 Tage, 18 Stunden, 32 Minuten</p>



<p><strong>Rückkehr:</strong> Am 29.05.2000 um 06:20 Uhr GMT zum KSC in den USA.</p>



<p><strong>Missionszeit:</strong> 9 Tage, 20 Stunden, 9 Minuten</p>



<p><strong>Missionsbeschreibung:</strong> Mit dem <em>Space Shuttle Atlantis</em> starteten am 19.05.2000 um 10:11 Uhr GMT CDR James Halsell, PLT Scott Horowitz, MS Mary Weber, MS Jeffrey Williams, MS James Voss, MS Susan Helms und MS Juri Ussatschow zur Heimwerkermission zur flügge werdenden ISS, nachdem der Start wegen schlechten Wetters dreimal abgesagt werden musste. Nachdem die Erdumlaufbahn erreicht war, aktivierte die Mannschaft die Systeme des <em>Space Shuttle Atlantis</em> für die Annäherung an die ISS, machte die Frachtraumluken des <em>Space Shuttle Atlantis</em> auf und aktivierte das <em>Spacehab</em> LDM, mit dem etwa 1.000 kg an Materialen zur ISS gebracht würden. Später aktivierten CDR Halsell und PLT Horowitz die Triebwerke, um die Erdumlaufbahn des <em>Space Shuttle Atlantis</em> für die Ankupplung an die ISS anzupassen. Derweil wurden die Werkzeuge und die drei EMUs für die EVA der <em>Space Shuttle</em>-Mission STS-101 durch MS Williams und MS Voss bereit gemacht. Außerdem überprüfte MS Weber das RMS des <em>Space Shuttle Atlantis</em>, mit dem MS Williams und MS Voss während der EVA zwischen dem <em>Space Shuttle Atlantis</em> und der ISS bewegt werden würden. Anschließend aktivierte MS Weber den Kupplungsmechanismus des <em>Space Shuttle Atlantis</em>.</p>



<p>Der <em>Space Shuttle Atlantis</em> kuppelte am 21.05.2000 um 04:31 Uhr GMT an die ISS an. Die Erdumlaufbahn betrug 327 mal 336 km. Am 22.05.2000 begann für MS Williams und MS Voss um 01:48 Uhr GMT die EVA der <em>Space Shuttle</em>-Mission STS-101. Zunächst führten sie die Arbeit an den zwei während der <em>Space Shuttle</em>-Mission STS-96 installierten Frachtarmen weiter. Anschließend wurden 1 der 2 Kommunikationsantennen am <em>Node 1 Unity</em> ersetzt und mehrere Haltegriffe und 1 Kamerakabel außen an der ISS installiert. Die EVA wurde um 08:32 Uhr GMT nach 6 Stunden, 44 Minuten beendet.</p>



<p>Am 23.05.2000 machten MS Helms und MS Ussatschow um 00:03 Uhr GMT die Luke zum PMA-2 der ISS auf. Anschließend machten sie die Luke zum <em>Node 1 Unity</em> auf und schwebten zusammen mit MS Voss in die ISS. Im nächsten Jahr würden MS Voss, MS Helms und MS Ussatschow im Rahmen der Mission der EC-2 auf der ISS arbeiten. Um 00:53 schwebten MS Helms und MS Ussatschow nach dem Aufmachen der Luke in das <em>Control Modul Sarja</em>. Auf dem Programm stand das Installieren mehrere Luftzufuhrschläuche, um die Luft in der ISS umzuwälzen. Später wurden zwei Batterien im <em>Control Module Sarja</em> zusammen mit der Batterieladeelektrik durch MS Helms und MS Ussatschow ersetzt. Außerdem wurden drei Feuerabwehrsysteme im <em>Control Module Sarja</em> und 1 Elektrizitätsverteiler des Kommunikationssystems im <em>Node 1 Unity</em> durch PLT Horowitz und MS Voss ersetzt. Die Triebwerke des <em>Space Shuttle Atlantis</em> wurden durch CDR Halsell und PLT Horowitz aktiviert, um die Erdumlaufbahn der ISS auf 341 mal 352 km zu steigern. Im <em>Control Module Sarja</em> wurden die dritte und vierte Batterie und vier Lüfter durch MS Helms und MS Ussatschow ersetzt. Außerdem wurden 10 Rauchmelder im <em>Control Module Sarja</em> installiert und neue Kabel im <em>Control Module Sarja</em> verlegt, damit der Hauptcomputer durch das amerikanische Kommunikationssystem an- und abgeschaltet werden kann. Zusätzlich wurden mehrere neue Lagerfächer durch MS Williams und MS Voss im <em>Control Module Sarja</em> installiert, während MS Helms und MS Ussatschow 1 Telemetriesystem für die Datenübertragung installierten. Die Triebwerke des <em>Space Shuttle Atlantis</em> wurden durch CDR Halsell und PLT Horowitz aktiviert, um die Erdumlaufbahn um annähernd 14 km für den Start des <em>Service Module Swjesda</em> später im Jahr zu steigern. Nach weiteren Aktivierungen der Triebwerke des <em>Space Shuttle Atlantis</em> war die Erdumlaufbahn mit 370 mal 383 km erreicht.</p>



<p>Mit dem Schließen der Luke zum PMA-2 durch MS Helms und MS Ussatschow am 26.05.2000 um 08:04 Uhr GMT war die Arbeit auf der ISS beendet. Während der Zeit wurden mehr wie 1.500 kg an Materialien wie Nähzeug, Abfallbehälter, Kleider, Werkzeuge, Bücher und weitere Geräte zwischen dem <em>Space Shuttle Atlantis</em> und der ISS transferiert. Am 26.05.2000 kuppelte PLT Horowitz den <em>Space Shuttle Atlantis</em> um 23:03 Uhr GMT ab und steuerte den <em>Space Shuttle Atlantis</em> ½-mal um die ISS. Anschließend wurden die Systeme des <em>Space Shuttle Atlantis</em>, die für die Abkupplung gebraucht wurden, deaktiviert. Außerdem wurden die Systeme des <em>Space Shuttle Atlantis</em> für die Rückkehr zur Erde überprüft. Am 29.05.2000 kehrte der <em>Space Shuttle Atlantis</em> um 06:20 Uhr GMT zur Erde zurück.</p>
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		<title>Integrated Cargo Carrier (ICC)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/integrated-cargo-carrier-icc/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlast]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Spacehab]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Informationen über den ICC Autor: Michael Schumacher Der ICC von Spacehab stellt eine robuste, anpassungsfähige und äußerst fähige Ausrüstungsgrundlage in Modultechnik für die Aufnahme kommerzieller, nicht unter Druck stehender Nutzlasten im Rahmen des Raumfähren- und Raumstationsprogramms zur Verfügung. Dieses vielseitige Palettensystem kann eine Vielzahl von Nutzlasten sowohl auf den oberen beziehungsweise vorderen als auch auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Informationen über den ICC</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="mailto:">Michael Schumacher</a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sts127-icc.jpg" alt="" width="489" height="335"/><figcaption>ICC bei der Mission STS 127 (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Der ICC von Spacehab stellt eine robuste, anpassungsfähige und äußerst fähige Ausrüstungsgrundlage in Modultechnik für die Aufnahme kommerzieller, nicht unter Druck stehender Nutzlasten im Rahmen des Raumfähren- und Raumstationsprogramms zur Verfügung. Dieses vielseitige Palettensystem kann eine Vielzahl von Nutzlasten sowohl auf den oberen beziehungsweise vorderen als auch auf den unteren beziehungsweise hinteren Oberflächen aufnehmen und stellt anpassungsfähige Schnittstellen für Besatzung und Ausrüstung zur Verfügung, um mit den angebrachten Nutzlasten effizient zu arbeiten. Dazu zählen Ausrüstungsgegenstände für Außenbordeinsätze zur Unterstützung der Astronauten, wie an die jeweilige Mission anzupassende Haltegriffe und Fußhalterungen. Durch die Nutzung von Modulelementen sind mehrere Palettenkonfigurationen möglich, die verschiedene Massenkapazitäten und Frachthüllen aufnehmen können, die mit anderen Nutzlasten in der Nutzlastbucht des <em>Space Shuttle</em> kompatibel sind, darunter des <em>Spacehab</em> und der Zugangstunnel.</p>



<p>Die ICCs gewährleisten die Strom- und Datenversorgung entweder vom <em>Space Shuttle</em>, dem <em>Spacehab</em> oder von der ISS. Sie nutzen die standardmäßigen Anschlüsse in der Nutzlastbucht des <em>Space Shuttle</em> und können dort an vielen Stellen montiert werden. Die Palette kann auch leicht konfiguriert werden, um einzigartige Frachtanschlüsse aufzunehmen. Die Anschlüsse des ICC können eine große Vielfalt von Gegenständen versorgen und fördern dadurch die wiederholte Nutzung von Hardware, wodurch die Entwicklungskosten für die Flugunterstützungsausrüstung verringert werden.</p>



<p>Zusätzliche Fähigkeiten des ICC beinhalten die Anbringung der Palette an der ISS und Bereitstellung von Strom- und Datenübertragung. Zudem gehören auch Behälter zum ICC, deren Größe den Transport einer Vielfalt von Ausrüstungsgegenständen zur ISS ermöglicht. Bis zu sechs Behälter finden auf einer Palettenoberfläche Platz und sind in der Lage bis zu 181 Kilogramm zu transportieren. Diese Behälter verfügen über die allgemeinen internen Schnittstellen, eine passive Temperaturregulierung und können mit aktiven Heizelementen ausgerüstet werden.</p>



<p>Es gibt sechs verschiedene Ausführungen des ICC.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Der ICC <em>Generic</em> (G) hat eine Masse von 839 Kilogramm und eine Nutzlastkapazität von 2.722 Kilogramm. Er ist 4,2 Meter breit und 2,3 Meter lang. Auf jeder Seite bietet der ICC-G eine Oberfläche von 9,6 Quadratmetern.</li><li>Der ICC <em>Generic Deployable</em> (GD) hat eine Masse von 875 Kilogramm und eine Nutzlastkapazität von 2.722 Kilogramm. Er ist 4,2 Meter lang und 2,3 Meter breit. Auf jeder Seite bietet der ICC-GD eine Oberfläche von 9,6 Quadratmetern.</li><li>Der ICC <em>Lite</em> (L) hat eine Masse von 546 Kilogramm und eine Nutzlastkapazität von 1.814 Kilogramm. Er ist 4,2 Meter breit und 1,1 Meter lang. Auf jeder Seite bietet der ICC-L eine Oberfläche von 4,8 Quadratmetern.</li><li>Der <em>Bay Thirteen Carrier</em> (BTC) hat eine Masse von 454 Kilogramm und eine Nutzlastkapazität von 1.134 Kilogramm. Er ist 1,1 Meter breit und 4,2 Meter lang. Auf jeder Seite bietet der BTC eine Oberfläche von 4,8 Quadratmetern.</li><li>Der ICC <em>Vertical</em> (V) hat eine Masse von 1.113 Kilogramm und eine Nutzlastkapazität von 3.175 Kilogramm. Er ist 4,2 Meter breit und 4,2 Meter lang. Auf jeder Seite bietet der ICC-V eine Oberfläche von 12,9 Quadratmetern.</li><li>Der ICC <em>Vertical Lite</em> (VL) hat eine Masse von 826 Kilogramm und eine Nutzlastkapazität von 3.175 Kilogramm. Er ist 4,2 Meter breit und 2,7 Meter lang. Auf jeder Seite bietet der ICC-VL eine Oberfläche von 8,9 Quadratmetern.</li></ul>



<p>Die Struktur des ICC-G, ICC-GD und ICC-L besteht aus zwei Teilen, der gitterförmigen Aluminiumpalette mit einer Dicke von 25,4 Zentimetern und der <em>Keel-Yoke Assembly</em>, die den Transport von nicht unter Druck stehender Fracht auf dem Zugangstunnel zum <em>Spacehab</em> ermöglicht. Alle ICCs können die <em>SpaceHab and Oceaneering Space System</em> (SHOSS) <em>Boxes</em> aufnehmen, die Nutzlastelemente bequem transportieren können. Zudem können sie sowohl aktive als auch passive Nutzlasten tragen.</p>
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		<title>Spacehab</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacehab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzlast]]></category>
		<category><![CDATA[Orbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Spacehab]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Informationen über das Spacehab Autor: Michael Schumacher &#38; Günther Glatzel Das Spacehab wurde in den 1980ern von einer Privatfirma entwickelt, um zusätzliches unter Druck stehendes Fassungsvermögen und Staufächer für Experimente bei Alleinflügen des Space Shuttle zur Verfügung zu stellen. Die Spacehab-Module werden in der Nutzlastbucht transportiert und sind durch einen unter Druck gesetzten Tunnel zugänglich. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Informationen über das Spacehab</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="mailto:">Michael Schumacher</a> &amp; <a href="mailto:">Günther Glatzel</a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/s95e5030nasa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/s95e5030nasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Spacehab an Bord einer Raumfähre<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Das <em>Spacehab</em> wurde in den 1980ern von einer Privatfirma entwickelt, um zusätzliches unter Druck stehendes Fassungsvermögen und Staufächer für Experimente bei Alleinflügen des <em>Space Shuttle</em> zur Verfügung zu stellen. Die <em>Spacehab</em>-Module werden in der Nutzlastbucht transportiert und sind durch einen unter Druck gesetzten Tunnel zugänglich.</p>



<p>Es stehen sowohl Einzel- als auch Doppelmodule zur Verfügung. Das Dach des <em>Spacehab</em> wurde speziell flach entworfen, um es den Missionsspezialisten zu ermöglichen, aus den Fenstern des hinteren Flugdecks über das Modul hinweg auf Ausrüstungen in der hinteren Nutzlastbucht zu blicken. Dieses Problem trat bei dem zylindrischen <em>Spacelab</em>-Modul der <em>European Space Agency</em> (ESA) auf.</p>



<p>Das ursprüngliche Einzelmodul wurde so entworfen, dass es im vorderen Teil der Nutzlastbucht untergebracht wird, um in der hinteren Nutzlastbucht Platz für andere Nutzlasten zu haben. Es ist 3,1 Meter lang, 3,4 Meter hoch und besitzt einen Durchmesser von 4,3 Metern. Seine Masse beträgt 4.370 Kilogramm und seine Nutzlastkapazität 1.360 Kilogramm. Das Doppelmodul wurde hergestellt, indem man ein Testexemplar an dem Einzelmodul befestigte, wobei nur die eine Hälfte für Experimente verkabelt war und die angebaute Hälfte zum Transport für Fracht umgerüstet wurde. Es wurde bestellt um Logistikgüter zur russischen Raumstation <em>Mir</em> zu transportieren. Es ist 6,1 Meter lang, 3,4 Meter hoch und besitzt einen Durchmesser von 4,3 Metern. Seine Masse beträgt 7.290 Kilogramm und seine Nutzlastkapazität 4.540 Kilogramm.</p>



<p>Da das <em>Orbiter Docking System</em> (ODS) bei diesen Missionen im vorderen Teil der Nutzlastbucht untergebracht war, wurde das <em>Spacehab</em> Modul in den hinteren Teil der Nutzlastbucht verlegt. Seine dortige Position liegt näher am Schwerpunkt des Orbiters. Später wurde diese Konfiguration angepasst, um Fracht zur <em>International Space Station</em> (ISS) zu transportieren. Die von Italien gebauten <em>Multi-Purpose Logistics Modules</em> (MPLMs) dienen auch diesem Zweck, allerdings können sie aus der Nutzlastbucht herausgehoben und direkt an der ISS angebracht werden, wohingegen das <em>Spacehab</em> in der Nutzlastbucht verbleiben muss.</p>



<p>Mit Einstellung der Shuttle-Flüge entfällt die Möglichkeit, mit dem Spacehab Ergebnisse von Experimenten oder defekte Geräte zur Erde zurückzuführen.</p>
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		<title>SSAF-13A.1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ssaf-13a-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2003 11:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Discovery]]></category>
		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Spacehab]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Informationen zur SSAF-13A.1 Mission. Ein Beitrag von Michael Schumacher Nutzlast: ITS-S5, Spacehab, ICC Nutzlastbeschreibung:Nutzlastbeschreibung Spacehab siehe Versorgungsraumschiff SpacehabNutzlastbeschreibung ICC siehe Versorgungsraumschiff ICC Startfahrzeug: Space Shuttle &#8222;Discovery&#8220;, STS-118 Startfahrzeugbeschreibung: siehe Startfahrzeug Space Shuttle Start: 04. Mai 2006, vom KSC in den USA Ankopplung: Aussteige: 4 EVAs Abkopplung: Kopplungsdauer: Landung: 15. Mai 2006, auf dem KSC [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Alle Informationen zur SSAF-13A.1 Mission.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Schumacher</a></p>



<style>
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    text-align: center;
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</p>



<table class="wp-block-advgb-table advgb-table-frontend is-style-default" style="max-width:600px"><tbody><tr><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px" data-border-color="#727272"><strong>2006</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2007</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2008</strong></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272" data-border-color="#727272"><strong>2009</strong></td></tr><tr><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-12a-1/" data-type="post" data-id="71881" data-wpel-link="internal">SSAF-12A.1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-12s/" data-type="post" data-id="88826" data-wpel-link="internal">SSAF-12S</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-13a/" data-type="post" data-id="88830" data-wpel-link="internal">SSAF-13A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-13a-1/" data-type="post" data-id="88832" data-wpel-link="internal">SSAF-13A.1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-15a/" data-type="post" data-id="88836" data-wpel-link="internal">SSAF-15A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-10a/" data-type="post" data-id="71806" data-wpel-link="internal">SSAF-10A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-3r/" data-type="post" data-id="71920" data-wpel-link="internal">SSAF-3R</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssulf-2/" data-type="post" data-id="88839" data-wpel-link="internal">SSULF-2</a></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1e/" data-type="post" data-id="88841" data-wpel-link="internal">SSAF-1E</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-3/" data-type="post" data-id="88843" data-wpel-link="internal">SSUF-3</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1j-a/" data-type="post" data-id="88845" data-wpel-link="internal">SSAF-1J/A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-1j/" data-type="post" data-id="71922" data-wpel-link="internal">SSAF-1J</a><br><a href="/space-station-h-2-transfer-vehicle-sshtv-1/" data-type="URL" data-wpel-link="internal">SSHTV-1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-5/" data-type="post" data-id="88874" data-wpel-link="internal">SSUF-5</a></td><td style="border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;border-width:1px;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-4-1/" data-type="post" data-id="88850" data-wpel-link="internal">SSUF-4.1</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-2j-a/" data-type="post" data-id="88853" data-wpel-link="internal">SSAF-2J/A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-20a/" data-type="post" data-id="88855" data-wpel-link="internal">SSAF-20A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-17a/" data-type="post" data-id="88858" data-wpel-link="internal">SSAF-17A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-6/" data-type="post" data-id="88860" data-wpel-link="internal">SSUF-6</a></td><td style="border-width:1px;border-top-color:#727272;border-right-color:#727272;border-bottom-color:#727272;border-left-color:#727272;vertical-align:middle" data-border-color="#727272"><a href="https://www.raumfahrer.net/ssaf-14a/" data-type="post" data-id="88862" data-wpel-link="internal">SSAF-14A</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssuf-7/" data-type="post" data-id="88864" data-wpel-link="internal">SSUF-7</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssulf-3/" data-type="post" data-id="88866" data-wpel-link="internal">SSULF-3</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/ssulf-4/" data-type="post" data-id="88868" data-wpel-link="internal">SSULF-4</a><br><a href="/SSULF-5/" data-wpel-link="internal">SSULF-5</a></td></tr></tbody></table>



<p><strong>Nutzlast:</strong> ITS-S5, <em>Spacehab</em>, ICC</p>



<p><strong>Nutzlastbeschreibung:</strong><br>Nutzlastbeschreibung <em>Spacehab</em> siehe Versorgungsraumschiff <a href="https://www.raumfahrer.net/spacehab/" data-wpel-link="internal"><em>Spacehab</em></a><br>Nutzlastbeschreibung ICC siehe Versorgungsraumschiff <a href="https://www.raumfahrer.net/integrated-cargo-carrier-icc/" data-wpel-link="internal">ICC</a></p>



<p><strong>Startfahrzeug:</strong> <em>Space Shuttle &#8222;Discovery&#8220;</em>, <em>STS-118</em></p>



<p><strong>Startfahrzeugbeschreibung:</strong> siehe Startfahrzeug <a href="https://www.raumfahrer.net/space-shuttle/" data-wpel-link="internal"><em>Space Shuttle</em></a></p>



<p><strong>Start:</strong> 04. Mai 2006, vom KSC in den USA</p>



<p><strong>Ankopplung:</strong></p>



<p><strong>Aussteige:</strong> 4 EVAs</p>



<p><strong>Abkopplung:</strong></p>



<p><strong>Kopplungsdauer:</strong></p>



<p><strong>Landung:</strong> 15. Mai 2006, auf dem KSC in den USA</p>



<p><strong>Missionsdauer:</strong></p>



<p><strong>Missionsbeschreibung:</strong><br>Die Besatzung besteht aus Kommandant Scott Kelly, Pilot Charles Hobaugh sowie den Missionsspezialisten Scott Parazynski, Dafydd Williams, Barbara Morgan und Lisa Nowak.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Columbia auf Forschungsmission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/columbia-auf-forschungsmission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jan 2003 12:05:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Columbia]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Astronauten]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
		<category><![CDATA[MEIDEX]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Spacehab]]></category>
		<category><![CDATA[STS-107]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumtechnologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Space Shuttle Columbia startete erfolgreich auf eine reine Forschungsmission. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: NASA. Nach dem Start des Space Shuttles Columbia am 16. Januar haben die Astronauten an Bord am Freitag ihren ersten vollen Arbeitstag im Orbit verbracht. Sie vollendeten die Aktivierung des Spacehab-Forschungsmoduls, das in der Nutzlastbucht des Raumtransporters liegt. Darin [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Space Shuttle Columbia startete erfolgreich auf eine reine Forschungsmission.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KSC03PD0111sts107nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KSC03PD0111sts107nasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Columbia startete zur Forschungsmission STS-107. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Nach dem Start des Space Shuttles <i>Columbia</i> am 16. Januar haben die Astronauten an Bord am Freitag ihren ersten vollen Arbeitstag im Orbit verbracht.    </p>



<p>Sie vollendeten die Aktivierung des <i>Spacehab</i>-Forschungsmoduls, das in der Nutzlastbucht des Raumtransporters liegt. Darin sollen unter anderem &#8222;schnelle Reaktionsexperimente&#8220; durchgeführt werden, die die Entwicklung von Weltraumtechnologien erleichtern sollen.    
<br>
Die Crewmitglieder der Shuttle-Mission (STS-107) arbeiten in Schichten, so dass 24-stündige Forschungsarbeiten bei dem 16-tägigen Aufenthalt im All möglich sind. Freitagnacht begannen die Raumfahrer mit der Arbeit am <i>Mediterranean Israeli Dust Experiment</i> oder MEIDEX und an medizinischen Experimenten.    </p>
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		<title>ESA-Nutzlasten auf Space Shuttle-Forschungsmission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-nutzlasten-auf-space-shuttle-forschungsmission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2003 22:18:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[FAST]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Spacehab]]></category>
		<category><![CDATA[STS-107]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Europäische Wissenschaftler werden bei der Raumtransporter-Forschungsmission STS-107, die am 16.1.2003 vom Kap Canaveral in Florida aus gestartet werden soll, die Auswirkungen der Schwerkraft &#8222;ausschalten&#8220;, um medizinische, technische und wissenschaftliche Prozesse besser zu verstehen. Ein Beitrag von Sabine Rossburg. Quelle: www.esa.int. Europäische Wissenschaftler werden bei der Raumtransporter-Forschungsmission STS-107, die morgen vom Kap Canaveral in Florida aus [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Europäische Wissenschaftler werden bei der  Raumtransporter-Forschungsmission STS-107, die am 16.1.2003 vom Kap Canaveral in  Florida aus gestartet werden soll, die Auswirkungen der Schwerkraft  &#8222;ausschalten&#8220;, um medizinische, technische und wissenschaftliche Prozesse  besser zu verstehen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Sabine Rossburg. Quelle: www.esa.int.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sts095-702-057.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/sts095-702-057-260.jpg" alt="None" width="260"/></a><figcaption> Das Spacehab Wissenschaftsmodul.<br>(Bild: NASA (während STS-95)) </figcaption></figure></div>



<p>Europäische Wissenschaftler werden bei der  Raumtransporter-Forschungsmission STS-107, die morgen vom Kap Canaveral in  Florida aus gestartet werden soll, die Auswirkungen der Schwerkraft  &#8222;ausschalten&#8220;, um medizinische, technische und wissenschaftliche Prozesse  besser zu verstehen. Ihre Untersuchungen gehören zu rund 80 Experimenten,  die während des 16 Tage währenden Flugs um die Erde durchgeführt werden  sollen.     <br> Sieben der insgesamt 31 Nutzlasten wurden von der ESA bereitgestellt. Die  Bordmannschaft wird in zwei Schichten rund um die Uhr mit Experimenten zur  Gesundheit und Sicherheit von Raumfahrern, zur Entwicklung neuer  Technologien und zur Gewinnung von lebenswissenschaftlichen und  physikalischen Erkenntnissen beschäftigt sein.     <br>Die Raumtransportermission ist eine Generalprobe für künftige  Versuchsreihen an Bord der Internationalen Raumstation, die gegenwärtig in  der Umlaufbahn zusammengebaut wird. Die Beteiligung der ESA an STS-107  geht auf eine Tauschvereinbarung mit der NASA zurück.     <br> &#8222;Im Rahmen der Tauschvereinbarung hat die ESA der NASA einen &#8222;Super  Guppy&#8220;-Airbus für den Transport großer Raumstationsbauteile in den  Vereinigten Staaten geliefert und im Gegenzug Mitfluggelegenheiten auf  NASA-Raumtransportermissionen für Forschungsnutzlasten im Gesamtumfang von  450 kg erhalten&#8220;, erläutert Jörg Feustel-Büechl, der ESA-Direktor für  Bemannte Raumfahrt.     <br> Sechs der sieben ESA-Nutzlasten sind für lebenswissenschaftliche und  physikalische Experimente bestimmt: die Verbesserte  Protein-Kristallzüchtungsanlage (APCF), das Verbesserte  Atmungsüberwachungssystem (ARMS), Biobox, Biopack, die Europäische  Forschungseinrichtung zur Osteoporose im Weltraum und auf der Erde  (ERISTO) und die Anlage für Adsorptions- und Oberflächenspannungsmessungen  (FAST).     <br> Die siebte, eine Technologiedemonstration mit der Bezeichnung  &#8222;Kombiniertes Zweiphasenkreislauf-Experiment&#8220; (COM2PLEX), dient der  Erprobung von drei neuen Wärmetransfersystemen für die Temperaturregelung  von Instrumenten auf Satelliten.     <br> &#8222;STS-107 ist eine sehr wichtige Mission für Europa. Sie baut auf unseren  Erfahrungen bei Spacelab-Flügen mit dem Raumtransporter auf und wird  letztlich in längere, anspruchsvollere Forschungsvorhaben an Bord der  Raumstation münden&#8220;, so Marc Heppener, Leiter der ESA-Abteilung Nutzung  der Raumstation und Förderung der Schwerelosigkeitsforschung.     <br> Während parallel zum Zusammenbau der Internationalen Raumstation auf  dieser bereits Forschungsarbeiten durchgeführt werden, sind solche  Raumtransportermissionen bedeutungsvoll, weil sie den Wissenschaftlern und  Forschern Gelegenheit geben, grundlegende Phänomene, die in der Biologie,  Physik und Chemie eine Schlüsselrolle spielen, unter Ausschaltung der  Erdanziehung zu enträtseln.     <br> Die wissenschaftlichen Nutzlasten der ESA sind in einem druckgeregelten  Modul namens &#8222;Spacehab&#8220; untergebracht, das in der Ladebucht des  Raumtransporters verankert und mit dessen Mannschaftskabine durch einen  Tunnel verbunden ist. Konzept und Technologie des Spacehab stammen aus dem  Spacelab-Programm der ESA.     <br> Europa kann auf eine lange Geschichte der Beteiligung an  Raumtransporterflügen zurückblicken, deren Schwerpunkt auf der Forschung  unter Schwerelosigkeit liegt &#8211; von den Anfängen des Spacelab bis zum  heutigen &#8222;Neurolab&#8220;.     <br> Der Missionsleiter der ESA, Pasquale Di Palermo, beschreibt den Flug als  &#8222;wertvolle Gelegenheit für Europa, im Weltraum zu experimentieren und sich  gleichzeitig am Boden auf den künftigen Forschungsbetrieb an Bord der  Raumstation vorzubereiten.&#8220;     <br> Die ESA-Nutzlasten müssen von der Mannschaft auf unterschiedliche Weise  betreut werden &#8211; angefangen von einfachen Handgriffen zur Einschaltung der  Experimente bis hin zu komplexen Verfahren für ihren Betrieb und  erforderlichenfalls ihre Reparatur.     <br> Bei ARMS sind die Mannschaftsmitglieder sogar selbst in das Experiment  einbezogen, weshalb sie eine intensive Ausbildung absolvieren mußten, um  sich mit dem Gerät vertraut zu machen und sicherzustellen, daß sie  medizinische Tests an sich selbst durchführen können.     <br> Bei seinem Jungfernflug wird ARMS zur Überwachung des Atmungs- und  Herzkreislaufsystems unter Schwerelosigkeit eingesetzt, was den  Wissenschaftlern die Möglichkeit gibt, die Funktionsweise eines komplexen  Teils des menschlichen Organismus zu untersuchen, die normalerweise durch  den Einfluß der Schwerkraft verhüllt ist.     <br> Im Rahmen des Experiments werden vier Mannschaftsmitglieder vor, während  und nach der Mission einer sorgfältig überwachten Reihe von Übungen und  Messungen unterzogen, bei denen die durch das Fehlen der Schwerkraft  bedingten Veränderungen der Lungen- und Herzkreislauffunktion ermittelt  werden.     <br> Nach der Mission STS-107 soll ARMS als wichtiges Instrument in der  Bodenforschung mit vielversprechenden langfristigen Aussichten eingesetzt  werden, die von der Entwicklung neuer medizinischer Diagnosewerkzeuge zur  Beurteilung der körperlichen Fitneß und sogar zur Vorhersage von  Erkrankungen bis zur Ausarbeitung neuer Rehabilitationsmethoden für  bestimmte Krankheiten reichen.</p>
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