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	<title>Spacewalk &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Spacewalk &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Forschung auf der ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/forschung-auf-der-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2019 07:43:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ASIM]]></category>
		<category><![CDATA[Astronauten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tauchen Sie mit uns in einige der Highlights der letzten zwei Wochen vom orbitalen Außenposten der Menscheit ein. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. Nach drei Spacewalks in weniger als einem Monat könnte man annehmen, dass es für Astronauten an Bord der Internationalen Raumstation ruhig zugeht. Die Praxis zeigt jedoch, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Tauchen Sie mit uns in einige der Highlights der letzten zwei Wochen vom orbitalen Außenposten der Menscheit ein. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA.</p>



<p>Nach drei Spacewalks in weniger als einem Monat könnte man annehmen, dass es für Astronauten an Bord der Internationalen Raumstation ruhig zugeht. Die Praxis zeigt jedoch, dass die Wissenschaft nie schläft und die Zeit sehr kostbar ist. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18042019094301_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18042019094301_small_1.jpg" alt="Airbus" width="260"/></a><figcaption>
Bartolomeo außerhalb des Columbus-Labors 
<br>
(Bild: Airbus)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Mit Raumfahrt Geschäftsmöglichkeiten erschließen</strong>
<br>
Im Mittelpunkt des Außenbordeinsatzes stand die Modernisierung des Stromnetzes der Raumstation. Während ihres Weltraumspaziergangs am 8. April begannen die Astronauten Anne McClain und David Saint-Jacques allerdings auch mit der Installation der ersten Komponenten der neuen kommerziellen Plattform <a class="a" href="https://www.airbus.com/en/products-services/space/space-exploration/bartolomeo" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Bartolomeo</a>. </p>



<p>Die neue Plattform ist nach dem jüngeren Bruder von Christoph Columbus benannt. Sie wird an der Außenseite des europäischen Columbus-Moduls befestigt und von Airbus Defence and Space betrieben. Damit können vielfältige Experimente im erdnahen Orbit außerhalb der Station durchgeführt werden. Die Plattform bietet zudem einen ungehinderten Blick auf die Erde und den Weltraum. </p>



<p>Anne und David wurden mit der Installation von zwei Abrutschsicherungssystemen (&#8222;TSOP&#8220;) beauftragt, die dabei helfen sollen, die Plattform und ihre Nutzlasten zu fixieren. Während das sekundäre TSOP nun sicher an seinem Platz ist, wird ein weiterer Spacewalk erforderlich sein, um das primäre TSOP zu installieren, bevor die Plattform Anfang 2020 mit der kommerziellen Versorgungskapsel SpaceX CRS-20 ankommt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18042019094301_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18042019094301_small_2.jpg" alt="ESA / NASA" width="260"/></a><figcaption>
ICE Cubes-Anlage 
<br>
(Bild: ESA / NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Im Sinne eines verbesserten Zugangs zum Weltraum hat die erste kommerzielle Einrichtung der ESA für Forschung auf der Internationalen Raumstation eine hektische Zeit hinter sich: <a class="a" href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Research/Ice_Cubes_cool_new_commercial_opportunity_on_the_International_Space_Station" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Ice Cubes</a>. Die Anlage bietet die Möglichkeit, Experimente über vier Monate im Weltraum in kleinen modularen Behältern in der Größe eines Mikrowellenherdes durchzuführen. Vor kurzem wurden zwei neue Würfel installiert und einer wurde deinstalliert, um an Bord von SpaceX CRS-18 auf die Erde zurückzukehren. Die Pulse- und Rush-Experimente von Ice Cube Nummer drei wurden bereits durchgeführt. </p>



<p>Pulse ist eine kunstvolle Nutzlast, die dazu entwickelt wurde, Menschen zu inspirieren. Mit einem einfachen Pulsmesser wird der Puls eines Teilnehmers in den Weltraum gesendet und dort von einer Kaleidoskop-Kamera empfangen, die auf die Impulse reagiert und dem Teilnehmer ein Video liefert. </p>



<p>Mit Rush soll geprüft werden, ob ein handelsüblicher Computer in der Lage ist, sich von den Auswirkungen der Weltraumstrahlung zu erholen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18042019094301_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18042019094301_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
ASIM am Columbus-Modul 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Blick in den Himmel</strong>
<br>
Außerhalb des Columbus-Moduls befindet sich der Atmosphere-Space Interactions Monitor (<a class="a" href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Research/Fireworks_of_blue_lightning_and_gamma_rays_above_thunderclouds" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ASIM</a>), der im April 2018 eingesetzt wurde. Dieser Monitor liefert Erkenntnisse über die Entstehung von Blitzen und wie sich Gewitter auf die Atmosphäre und das Klima der Erde auswirken. </p>



<p>Die Anlage hat bereits terrestrische Gamma-Blitze aufgezeichnet, die eine tausendfach höhere Strahlung ausstrahlen als eine Röntgenaufnahme der Zähne. Es wird erwartet, dass die jüngsten Arbeiten der dänischen Firma Terma das Ergebnis weiter verbessern werden. </p>



<p>Terma arbeitete in den letzten sechs Monaten an einem Software-Upgrade, um die beiden Hauptinstrumente von ASIM zu steuern: das Modular Multi-Spectral Imaging Array und den Modular X and Gamma-ray Sensor. Nach Abschluss dieser Upgrades können die Forscher nun bessere Messungen durchführen, da die verbesserte Sensorempfindlichkeit es ermöglicht, noch mehr Gammastrahlung und gigantische Blitze über den Wolken zu erfassen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18042019094301_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18042019094301_small_4.jpg" alt="CNES–Emmanuel Grimault, 2016" width="260"/></a><figcaption>
Matiss-Probenträger 
<br>
(Bild: CNES–Emmanuel Grimault, 2016)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Mit Kontaminationen behaftet</strong>
<br>
Der Schutz von Raumfahrzeugen mit Besatzung und Lebensbereichen vor schädlichen Bakterien und Pilzen wird entscheidend sein, um die menschliche Gesundheit zu gewährleisten und die Ausrüstung bei künftigen Missionen vor Schäden zu bewahren. Seit der Proxima-Mission des ESA-Astronauten Thomas Pesquet im Jahr 2017 testen die <a class="a" href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2016/09/Clean_house" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Matiss</a>-Experimente das Potenzial antimikrobieller Oberflächen zur Hemmung oder Reduzierung des Wachstums von Mikroorganismen auf der Internationalen Raumstation. </p>



<p>Matiss 2 ist eine Fortführung früherer Tests durch die französische Raumfahrtbehörde CNES. Seit August 2018 werden im Columbus-Modul Probenbehälter, die hydrophobe Oberflächen untersuchen, freigelegt. Diese Experimente erfordern zwar nur eine geringe Beteiligung der Crew, könnten aber bei unseren nächsten Schritten im Weltraum von großem Nutzen sein. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18042019094301_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18042019094301_small_5.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
NASA-Astronautin Anne McClain bei der Vorbereitung ihres Spacewalks 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Zusätzlich zur Keimfreiheit müssen wir auch die Atemluft berücksichtigen. Das von der ESA geleitete <a class="a" href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Research/Monitoring_the_airways" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Experiment zur Überwachung der Atemwege</a> befasst sich mit Staubpartikeln in der Atmosphäre der Internationalen Raumstation und deren Auswirkungen auf die Gesundheit der Astronauten. Anne McClain und Nick Hague nahmen am 9. April die Zusammenstellung der Hardware für eine Atemwegsüberwachung in der US-Luftschleuse in Angriff. </p>



<p>Die Atemwegsüberwachung ist das erste Experiment, bei dem die US Airlock als hypobaric Facility in der Forschung eingesetzt wurde. So bietet es einzigartige Möglichkeiten, den Einfluss von Schwerkraft, Umgebungsdruck und ihrer Wirkung auf den menschlichen Körper zu untersuchen, um die Diagnose und Behandlung von Lungenentzündungen wie Asthma vor Ort zu unterstützen. </p>



<p><strong>Ein vielversprechender Ausblick</strong>
<br>
Dank der kontinuierlichen Aktivitäten auf der Internationalen Raumstation können wir immer mehr miteinander teilen. <a class="a" href="https://web.archive.org/web/20230206185838/https://www.nasa.gov/feature/goddard/2019/nasa-tv-coverage-set-for-april-17-cygnus-launch-to-the-international-space-station/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cygnus</a> startet am 17. April 2019 zur Internationalen Raumstation und enthält europäische Teile für die Columbus-Luftfilter, Teile für das fortschrittliche Closed-Loop-System, Teile für die Mission des ESA-Astronauten Luca Parmitano und zwei weitere ICE-Würfel. Einer dient der Überprüfung von Cybersicherheit im Weltraum und der andere soll ein Spektrometer vor einem exobiologischen Experiment der ESA testen, der in Zukunft außerhalb der Raumstation befestigt werden soll. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Außenbordarbeiten am russischen Segment</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aussenbordarbeiten-am-russischen-segment/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2013 19:51:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fjodor Jurtschichin und Alexander Misurkin führten heute umfangreiche Arbeiten außerhalb der Internationalen Raumstation aus. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Roskosmos, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger. Zunächst wurde die Technik des Kurs-Annäherungssystems am Modul Swesda getestet. Diese wird nach dem Abkoppeln des gegenwärtigen Schleusenmoduls Pirs zu Beginn des nächsten Jahres für das Rendezvous des [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Fjodor Jurtschichin und Alexander Misurkin führten heute umfangreiche Arbeiten außerhalb der Internationalen Raumstation aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: NASA, Roskosmos, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-06-27-57294.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24062013215133_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24062013215133_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
Jurtschichin und Misurkin arbeiten an den Modulen Sarja und Poisk. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Zunächst wurde die Technik des Kurs-Annäherungssystems am Modul Swesda getestet. Diese wird nach dem Abkoppeln des gegenwärtigen Schleusenmoduls Pirs zu Beginn des nächsten Jahres für das Rendezvous des Mehrzwecklabors Naúka benötigt. Der Test verlief erfolgreich. </p>



<p>Anschließend wurde ein Flussregelventil des Kühlsystems an der Außenhaut von Sarja gewechselt. Das alte Ventil hat den geplanten Funktionszeitraum erreicht, funktionierte aber noch. Entlang des Moduls Sarja wurden danach Kabelklemmen angebracht. Hier sollen bei den nächsten Ausstiegen Daten- und Stromkabel vom US-basierten Segment zur Versorgung des Labormoduls Naúka verlegt und gesichert werden. </p>



<p>Danach wurde das Experiment Indikator am Modul Poisk installiert. Abschließend wurden Proben des Experiments Wuinosliwost und das gesamte Experiment Foton-Gamma geborgen. Zwischendurch wurden noch mehrere Handläufe am Modul Swesda befestigt. </p>



<p>Der Ausstieg begann gegen 15.32 Uhr MESZ planmäßig und dauerte 6 Stunden und 34 Minuten. Bis auf das Anbringen zweier Handläufe wurden alle Aufgaben gelöst. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11765.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 36</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/aussenbordarbeiten-am-russischen-segment/" data-wpel-link="internal">Außenbordarbeiten am russischen Segment</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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