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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>SSL &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Proton-M bringt AsiaSat 9 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/proton-m-bringt-asiasat-9-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2017 10:20:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. September 2017 startete eine Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe in Baikonur, um den Kommunikationssatelliten AsiaSat 9 in den Weltraum zu transportieren. Nach rund neuneinviertel Stunden Flug wurde der Satellit im All ausgesetzt. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: AsiaSat, Chrunitschew, ILS, Roskosmos, SS/L. Der Anbieter der Trägerrakete International Launch Services (ILS) sprach von der dritten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 28. September 2017 startete eine Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe in Baikonur, um den Kommunikationssatelliten AsiaSat 9 in den Weltraum zu transportieren. Nach rund neuneinviertel  Stunden Flug wurde der Satellit im All ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: AsiaSat, Chrunitschew, ILS, Roskosmos, SS/L.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption> Proton-M mit AsiaSat 9 auf der Startrampe</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_small_2.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption> und unmittelbar nach dem Abheben  <br> (Bilder: Roskosmos) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anbieter der Trägerrakete International Launch Services (ILS) sprach von der dritten kommerziellen Mission einer ILS-Proton im Jahr 2017, und vom 96. Start einer von ILS vermarkteten Proton-Rakete insgesamt. Laut ILS sind jetzt mit dem Erstflug der Proton im Jahr 1965 zusammen 416 Proton-Raketen geflogen, für AsiaSat hat ILS mit AsiaSat 9 eigenen Angaben zufolge nun fünf Satelliten ins All befördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abheben der von Chrunitschew in Russland hergestellten, rund 58,2 Meter hohen Rakete erfolgte am 28. September 2017 um 18:52 Uhr und 16 Sekunden UTC (21:52 Uhr und 16 Sekunden Moskauer Zeit) von der Rampe Nr. 39 des in Kasachstan gelegenen Kosmodroms Baikonur. Die drei unsymmetrisches Dimetyhlhydrazin (UDMH) und Stickstofftetroxid (N<sub>2</sub>O<sub>4</sub>) verbrennenden Stufen der Proton-M brachten die Orbitaleinheit bestehend aus Chrunitschews Breeze-M-Oberstufe und Nutzlast an der Raketenspitze nach neun Minuten und 42 Sekunden Flug auf eine suborbitale Bahn. Deshalb musste die erste Brennphase der Oberstufe zunächst den Einschuss in eine stabile Umlaufbahn besorgen. Vorgesehen war eine 168 x 179 km Parkbahn mit einer Neigung von 51,6 Grad gegen den Erdäquator. 
<br>
Zwei weitere Brennphasen besorgten anschließend einerseits eine weitere Anhebung der Flugbahn, und andererseits einen Abbau der Neigung der Bahn gegen den Erdäquator. In der erreichten vorläufigen Bahn wurde dann der Zusatztank der Oberstufe, APT für additional propellant tank oder wegen seiner Form auch Donut-Tank genannt, abgeworfen. Nach Daten der US-amerikanischen Weltraumüberwachung gelangte der Tank auf eine 49,7 Grad gegen den Erdäquator geneigte Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt 328 Kilometer und einem erdfernsten Bahnpunkt von 15.008 Kilometern über der Erde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_small_3.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
AsiaSat 9 (vorne) auf Breeze-M-Oberstufe (hinten) in Baikonur 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die vierte Brennphase der Breeze-Oberstufe bewirkte vor allem eine weitere Bahnanhebung. Die fünfte Brennphase war dann insbesondere einem deutlichen Abbau der Bahnneigung und dem Erreichen des Absetzorbits für die Nutzlast gewidmet. Rund neun Stunden und 13 Minuten nach dem Start wurde AsiaSat 9 dann am 29. September 2017 gegen 4:05 Uhr UTC (7:05 Uhr Moskauer Zeit) auf der vorgesehenen Übergangsbahn ausgesetzt, berichtete die russische Raumfahrtorganisation Roskosmos. Die zu erreichende Bahn war 23,4 Grad gegen den Erdäquator geneigt, der der Erde nächstliegenden Bahnpunkt lag rund 4.065 Kilometer über der Erde, der erdfernste Bahnpunkt bei 35.786 Kilometern über der Erde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Oberstufe wurde anschließend durch Spezialisten des Bahnverfolgungs- und Satellitenkontrollzentrums der russischen Luft- und Weltraumverteidigungskräfte (Voyska Vozdushno-Kosmicheskoy Oborony, VKO &#8211; Russisch: Войска воздушно-космической обороны, ВКО) German Titow alias Golizyno 2 in Krasnoznamensk westlich von Moskau in einen Friedhofsorbit mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt in über 34.000 Kilometern und einem erdfernsten Bahnpunkt in über 35.000 Kilometern über der Erde gesteuert. Dazu waren zwei zusätzliche Brennphasen der Oberstufe erforderlich. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_small_4.jpg" alt="AsiaSat" width="260"/></a><figcaption> Montage der beiden Xenon-Tanks von AsiaSat 9</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_small_5.jpg" alt="AsiaSat" width="260"/></a><figcaption> auf zwei Seiten des Zentralrohrs <br> (Bilder: Asiasat)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei AsiaSat 9 handelt es sich um ein von Space Systems/Loral (SS/L) aus Palo Alto im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien auf Basis des Satellitenbus´ 1300E für den Kommunikationssatellitenbetreiber AsiaSat aus Hong Kong entworfenes und gebautes Raumfahrzeug. Die Startmasse des Raumfahrzeugs mit einer Auslegungsbetriebsdauer von mindestens 15 Jahren betrug laut ILS 6.140 Kilogramm. Der künftige Betreiber AsiaSat nennt als abgetrennte Masse 6.141 Kilogramm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der dreiachsstabilisierte Satellit ist dazu gedacht, von einer Position bei 122 Grad Ost im Geostationären Orbit (GEO) rund 35.786 Kilometer über der Erde aus Empfänger im asiatisch-pazifischen Raum mit digitalen Fernsehausstrahlungen, Mobilfunk- und Videodiensten sowie Netzwerkverbindungen zu versorgen. Gedacht ist AsiaSat 9 außerdem als Nachfolger von AsiaSat 4. AsiaSat 4 – Auslegungsbetriebsdauer 15 Jahre &#8211; kreist seit dem 12. April 2003 um die Erde (NORAD 27.718, COSPAR 2003-014A). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Entsprechend ihrer Aufgaben ist die Kommunikationsnutzlast von AsiaSat 9 mit einem K<sub>a</sub>-Band-System sowie 32 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern mit einer Bandbreite von jeweils 54 Megahertz und 28 C-Band-Transpondern mit einer Bandbreite von jeweils 36 Megahertz ausgestattet. Bei Betriebsende sollen die beiden Solarzellenausleger, die zur Versorgung der Kommunikationsnutzlast und der übrigen elektrischen Systeme an Bord des Satelliten dienen, laut AsiaSat noch eine elektrische Leistung von 20.765 Watt bereitstellen können.
<br>
Der Hersteller von  AsiaSat 9 teilte mit Datum vom 29. September 2017 mit, dass die ersten Manöver des Satelliten nach seinem Aussetzen im All erfolgreich verlaufen sein sollen. Die Solarzellenausleger des Satelliten hätten sich zum vorgesehenen Zeitpunkt entfaltet. Eine erste Brennphase des Apogäumsmotors an Bord von AsiaSat 9 war laut SS/L für den 30. September 2017 geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Bahnanhebung und für die Ausbildung einer annähernden Kreisbahn des Satelliten auf der Höhe des GEO dient AsiaSat 9 ein sogenannter Apogäumsmotor am Heck. Der mit Monomethylhydrazin (MMH) und einer Mischung von Stickstoffoxiden (MON-3, Stickstofftetroxid mit 3% Stickstoffmonooxid) betriebene Motor besitzt einen Nominalschub im Bereich zwischen 400 und 500 Newton. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_small_6.jpg" alt="Asiasat" width="260"/></a><figcaption>
Lecktest an 22N-Triebwerk für AsiaSat 9 &#8211; im Hintergrund weitere Triebwerke mit Schutzabdeckungen 
<br>
(Bild: Asiasat)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Lageregelung sowie das Halten oder Verändern der Position des Satelliten besitzt der Satellit außerdem eine Anzahl von 22 Newton starken, MMH und MON-3 verwendenden Zweistofftriebwerken (vermutlich von Moog) sowie vier elektrische Triebwerke des Typs SPT-100 (SPT steht für stationary plasma thruster) bzw. SPD-100 vom russischen Konstruktionsbüro Fackel bzw. Fakel aus Kaliningrad. Sie sind paarweise an beweglichen Auslegern montiert. Die elektrischen Triebwerke verwenden das Edelgas Xenon als auszustoßende Stützmasse. Sie haben einen Schub von jeweils nur 83 Millinewton (80 Millinewton bei 1,5 kW Leistungseingang), lassen sich jedoch sehr ausdauernd einsetzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update 10. Oktober 2017:</strong>
<br>
Asiasat berichtete mit Datum vom 9. Oktober 2017, dass AsiaSat 9 an diesem Tag an seiner künftigen Einsatzposition angekommen sei. Der Satellit stehe bei 122 Grad Ost im GEO, wo er laut Plan mindestens für 15 Jahre kommerziell betrieben werden solle. </p>



<p class="wp-block-paragraph">AsiaSat 9 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.942 und als COSPAR-Objekt 2017-057A. Die Breeze-M-Oberstufe der Trägerrakete ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.943 und als COSPAR-Objekt 2017-057B. Der Abwurftank der Oberstufe ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.944 und als COSPAR-Objekt 2017-057C. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15744.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Asiasat 9 auf Proton-M/Bris-M von Baikonur</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ariane-5-Start mit zwei Kommunikationssatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-mit-zwei-kommunikationssatelliten-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2016 16:52:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 5. Oktober 2016 um 22:31 Uhr MESZ zu Beginn eines eine Stunde und fünfzehn Minuten langen Startfensters startete vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Satelliten an Bord. Die Erdtrabanten für die Indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) und den Kommunikationsnetzbetreiber NBN (National Broadband Network) aus Australien wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 5. Oktober 2016 um 22:31 Uhr MESZ zu Beginn eines eine Stunde und fünfzehn Minuten langen Startfensters startete vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Satelliten an Bord. Die Erdtrabanten für die Indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) und den Kommunikationsnetzbetreiber NBN (National Broadband Network) aus Australien wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Airbus Defence and Space, Arianespace, ISRO, Space Systems/Loral.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/decToucanpllarge0231500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/decToucanpllarge023260.jpg" alt="Ariane 5 startet zur Mission VA231
(Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)"/></a><figcaption>Ariane 5 startet zur Mission VA231<br>(Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Verwendet wurde eine Ariane-5-ECA, die von der Startrampe ELA-3 zum fünften Flug einer Ariane 5 im Jahr 2016 abhob. Transportiert wurden bei der Mission VA231 der Kommunikationssatellit Sky Muster II (Masse beim Start 6.405 Kilogramm, unbetankt 3.573 Kilogramm) für Australien und der indische Kommunikationssatellit GSAT 18 (Startmasse 3.404 Kilogramm, unbetankt 1.480 Kilogramm).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Satelliten waren zusammen unter einer 17 Meter hohen Nutzlastverkleidung mit einem Durchmesser von 5,4 Metern untergebracht. Sky Muster II wurde als erster der Satelliten etwa 28 Minuten nach dem Start ausgesetzt, er saß zuoberst auf der Nutzlasttragstruktur SYLDA (SYLDA ist die Abkürzung von &#8222;Système de Lancement Double Ariane&#8220;, Ariane-Doppelstartvorrichtung). Nach Abstoßen der SYLDA wurde GSAT 18 nach Angaben der ISRO etwa 32 Minuten und 28 Sekunden nach dem Start freigegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Satelliten werden aus dem Geotransferorbit (GTO) mit einem geplanten Perigäum von 250 km über der Erde (erreicht 250,2 km, Schätzung Arianespace) und einem geplanten Apogäum von 35.957 km über der Erde (erreicht 35.965 km, Schätzung Arianespace) mit eigenen Antrieben den Geostationären Orbit (GEO) ansteuern. Die Antriebe müssen auch den Abbau der Rest-Inklination, der verbliebenen Neigung der Bahn gegen den Erdäquator, von geplanten 6 bzw. erreichten 6,01 Grad bewerkstelligen. Die ISRO nennt für GSAT 18 einen erreichten Absetztorbit von 251,7 x 35.888 km mit 6 Grad Bahnneigung, ein erstes Bahnanhebungsmanöver soll der Satellit außerdem bereits hinter sich gebracht haben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/gsat1testatisitebengaluruisro1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/gsat1testatisitebengaluruisro260.jpg" alt="GSAT 18 in Indien
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>GSAT 18 in Indien<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei GSAT 18 handelt es sich um ein in Indien auf Basis des Satellitenbus&#8216; I-3K entworfenes und gebautes Raumfahrzeug, dessen Grundkörper Maße von rund 2,0 auf 1,77 auf 3,1 Metern aufweist. Der dreiachsstabilisierte Satellit ist dazu gedacht, den indischen Subkontinent von einer Position bei 74 Grad Ost im Geostationären Orbit mit einer Bandbreite von Kommunikationsdiensten zu versorgen. Dementsprechend ist die maximal 4.600 Watt leistende Kommunikationsnutzlast von GSAT 18 mit 24 C-Band-Transpondern, 12 Transpondern für das erweiterte C-Band und 12 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgestattet. Außerdem hat man den Satelliten mit einer K<sub>u</sub>-Band-Bake versehen, die eine vereinfachte Ausrichtung von Antennen am Boden auf den Satelliten ermöglichen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Energieversorgung der Satellitensysteme von GSAT 18 erfolgt durch zwei Solarzellenausleger, die sich aus jeweils drei Segmenten zusammensetzen und dem Raumfahrzeug eine Spannweite von rund 15,50 Metern geben. Am Ende der projektierten Einsatzdauer von 15 Jahren sollen die Solarzellenausleger von GSAT 18 noch rund 6.474 Watt elektrische Leistung bereitstellen können. Für die Stromspeicherung besitzt der Satellit zwei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätze mit einer Kapazität von jeweils 144 Amperestunden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DeploimentpanneauxsolaireCU2064.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DeploimentpanneauxsolaireCU2064260.jpg" alt="GSAT 18 beim Entfaltungstest eines Solarzellenauslegers in Kourou
(Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG"/></a><figcaption>GSAT 18 beim Entfaltungstest eines <br>Solarzellenauslegers in Kourou<br>(Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um seine Position im GEO erreichen zu können, ist GSAT 18 mit einem mit Monomethylhydrazin (MMH) und einer Mischung von Stickstoffoxiden (MON-3, Stickstofftetroxid mit 3% Stickstoffmonooxid) betriebenen, 440 Newton starken Apogäumsmotor ausgestattet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GSAT 18 ist als Ersatz für INSAT 3C (NORAD Katalognummer 27.298, gestartet 2002) und INSAT 4CR (NORAD 32.050, gestartet 2007). gedacht. INSAT 3C war für eine Auslegungsbetriebsdauer von elf Jahren vorgesehen, INSAT 4CR ebenfalls. Allerdings wird die tatsächlich mögliche Betriebszeit von INSAT 4CR geringer sein – bei seinem Start arbeitete die Trägerrakete (GSLV-F04) nicht wie vorgesehen, und der Satellit musste den nach dem Start erreichten im Apogäum um 1.265 Kilometer zu niedrigen Orbit unter Verwendung eigener Treibstoffreserven kompensieren. Zwischenzeitlich waren mindestens sechs Jahre als mögliche Betriebsdauer für INSAT 4CR genannt worden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PoseCU2surlanceur061.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PoseCU2surlanceur061260.jpg" alt="GSAT 18 auf der Raketenoberstufe
(Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)"/></a><figcaption>GSAT 18 auf der Raketenoberstufe<br>(Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Signale von GSAT 18 sind nach Angaben der ISRO im als MCF für Master Control Facility bezeichneten Satellitenkontrollzentrum im indischen Hassan eingetroffen und sprächen dafür, dass der Satellit den Transport ins All gut überstanden habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Sky Muster II handelt es sich um ein von Space Systems / Loral (SSL) aus Palo Alto im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien auf Basis des Satellitenbus´ 1300 entworfenes und gebautes Raumfahrzeug, dessen Grundkörper Maße von rund 8,5 auf 3,5 auf 3 Meter aufweist. Ursprünglich hieß der Satellit NBN Co 1B, wurde jedoch nach einem Wettbewerb von NBN umbenannt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nbn1b193001ssl1500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nbn1b193001ssl260.jpg" alt="Sky Muster II in Antennentestkammer bei SSL
(Bild: SSL)"/></a><figcaption>Sky Muster II in Antennentestkammer bei SSL<br>(Bild: SSL)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der dreiachsstabilisierte Satellit ist dazu gedacht, Empfänger in Australien und auf den Inseln in der Region von einer Position zwischen 135 und 150 Grad Ost im GEO mit breitbandigen Datenverbindungen zu versorgen. Dementsprechend ist die über zehn Kilowatt leistende Kommunikationsnutzlast von Sky Muster mit 202 K<sub>a</sub>-Band-Transpondern ausgestattet, die 101 Ausleuchtzonen bedienen sollen. Darunter sind Ausleuchtzonen für die Inseln Christmas, Cocos, Lord Howe, Norfolk und Macquarie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Energieversorgung der Satellitensysteme von Sky Muster II erfolgt durch zwei Solarzellenausleger, die dem Raumfahrzeug eine Spannweite von rund 26 Metern geben. Am Ende der projektierten Einsatzdauer von über 15 Jahren sollen die Solarzellenausleger von Sky Muster II noch mindestens 16,4 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen können. Für die Stromspeicherung besitzt der Satellit drei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätze.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/skymusteriisatelliteshot100616ssl1500.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/skymusteriisatelliteshot100616ssl260.jpg" alt="Sky Muster II beim Hersteller
(Bild: SSL)"/></a><figcaption>Sky Muster II beim Hersteller<br>(Bild: SSL)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit Monomethylhydrazin (MMH) und einer Mischung von Stickstoffoxiden (MON-3, Stickstofftetroxid mit 3% Stickstoffmonooxid) betriebene Apogäumsmotor von Sky Muster II besitzt einen Nominalschub von 455 Newton. Er wird für die Anhebung und Zirkulisation der Bahn des Satelliten benötigt. Dabei wird ein großer Teil der rund 2.700 Kilogramm Treibstoffe an Bord von Sky Muster II verbraucht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Lageregelung sowie das Halten oder Verändern der Position des Satelliten besitzt der Satellit außerdem eine Anzahl von 22 Newton starken, MMH und MON-3 verwendenden Zweistofftriebwerken sowie elektrische Triebwerke des Typs SPT-100 (SPT steht für stationary plasma thruster) bzw. SPD-100 vom russischen Konstruktionsbüro Fackel bzw. Fakel aus Kaliningrad. Die elektrischen Triebwerke verwenden das Edelgas Xenon als auszustoßende Stützmasse. Sie haben einen Schub von jeweils nur 83 Millinewton (80 Millinewton bei 1,5 Kilowatt Leistungseingang), lassen sich jedoch sehr ausdauernd einsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Tag nach dem Start, dem 6. Oktober 2016, gab SSL bekannt, dass Sky Muster II erste Manöver im Weltraum erfolgreich absolviert habe. Die Solarzellenausleger konnten laut SSL erfolgreich entfaltet werden. Der erste Einsatz des Apogäumsmotors des Satelliten soll am 7. Oktober 2016 erfolgen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/sm2OuvertureconteneurCU1115.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/sm2OuvertureconteneurCU1115260.jpg" alt="Sky Muster II wird in Kourou aus dem Transportcontainer gehoben
(Bild: ESA /CNES / Arianespace / CSG)"/></a><figcaption>Sky Muster II wird in Kourou aus dem <br>Transportcontainer gehoben<br>(Bild: ESA /CNES / Arianespace / CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In zwei bis drei Monaten will NBN den kommerziellen Betrieb von Sky Muster II an der vorgesehenen Position im GEO aufnehmen. Sky Muster II war die 59. von SSL gebaute Nutzlast, die auf einer Ariane-Rakete gestartet wurde. Eigenen Angaben zu Folge hat Arianespace aktuell Aufträge für Starts mit weiteren elf Satelliten von SSL.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor Sky Muster II besorgte Arianespace bereits den Transport von Sky Muster I in den Weltraum. GSAT 16 wurde zum 20. Satelliten der ISRO, der mit einer europäischen Ariane-Rakete ins All gelangte. VA231 mit Sky Muster II und GSAT 18 auf der Rakete L585 war die 74. erfolgreiche Ariane-5-Mission in Folge.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/sm2PoseCU1surSylda037.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/sm2PoseCU1surSylda037260.jpg" alt="Sky Muster II am Kran vor dem Aufsetzen auf die Nutzlasttragstruktur SYLDA
(Bild: ESA /CNES / Arianespace / CSG)"/></a><figcaption>Sky Muster II am Kran vor dem Aufsetzen<br> auf die Nutzlasttragstruktur SYLDA<br>(Bild: ESA /CNES / Arianespace / CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Mission VA231 wurde laut Arianespace (bei einer Gesamtstartmasse von rund 780 Tonnen) eine Gesamtnutzlast von 10.660 Kilogramm transportiert. Davon entfielen 9.809 Kilogramm auf die beiden Satelliten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Transport der beiden Satelliten hatte die Rakete, genauer ihre Oberstufe, eine zusätzliche Aufgabe zu erfüllen. Geplant war eine Flugdemonstration namens DEMOFLIGHT, in deren Rahmen die ESC-A-Oberstufe mit 62,7 Kilonewton starkem HM7b-Haupttriebwerk eine Reihe Manöver durchzuführen hatte. Eine erste DEMOFLIGHT-Mission war im Rahmen des Ariane-5-Mission <a href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-directv-15-und-sky-mexico-1-im-all/" data-wpel-link="internal">VA223</a> erfolgt, die zweite am Ende der Mission <a href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-bringt-eutelsat-65-west-a-ins-all/" data-wpel-link="internal">VA229</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund eine Stunde und 22 Minuten nach dem Start sollte DEMOFLIGHT nach Senden gewonnener Telemetrie und Videobilder enden und die ESC-A wie bei früheren Ariane-Missionen passiviert werden. Die Tests mit der Oberstufe erfolgten im Kontext einer zukünftigen Nutzung eines Triebwerks namens VINCI auf Ariane-Raketen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Objekte, die nach dem Start Umlaufbahnen um die Erde erreichten, sind wie folgt katalogisiert:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>NORAD Nr. 41.793, COSPAR-Objekt 2016-060A</li><li>NORAD Nr. 41.794, COSPAR-Objekt 2016-060B</li><li>NORAD Nr. 41.795, COSPAR-Objekt 2016-060C</li><li>NORAD Nr. 41.796, COSPAR-Objekt 2016-060D</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14622.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane 5 ECA VA231 mit Sky Muster II und GSAT 18</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vega Flug VV07 bringt fünf Erdbeobachter ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vega-flug-vv07-bringt-fuenf-erdbeobachter-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2016 09:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[CNOIS]]></category>
		<category><![CDATA[CONIDA]]></category>
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		<category><![CDATA[PeruSAT 1]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SkySat]]></category>
		<category><![CDATA[SSL]]></category>
		<category><![CDATA[Terra Bella]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<category><![CDATA[VV07]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim ersten Flug einer Vega-Rakete im Jahr 2016 brachte Arianespace fünf Erdbeobachtungssatelliten ins All. Der Start erfolgte am 16. September 2016 vom europäischen Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus Defence and Space, Airanespace, CONIDA, Space Systems/Loral. Gestartet wurde um 22:43 Uhr und 35 Sekunden Ortszeit am 15. September 2016, das [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-3b2c0931">Beim ersten Flug einer Vega-Rakete im Jahr 2016 brachte Arianespace fünf Erdbeobachtungssatelliten ins All. Der Start erfolgte am 16. September 2016 vom europäischen Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Airbus Defence and Space, Airanespace, CONIDA, Space Systems/Loral.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-0c806819"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/vv07Retraitportique043800.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-file.jpg" alt="Vega VV07 auf der Startrampe "/></a><figcaption class="wp-element-caption">Vega VV07 auf der Startrampe (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet wurde um 22:43 Uhr und 35 Sekunden Ortszeit am 15. September 2016, das war 1:43 Uhr und 35 Sekunden Uhr UTC bzw. 3:43 Uhr und 35 Sekunden MESZ am Folgetage. Zunächst sorgte die erste Stufe mit einem Feststoffmotor des Typs P80 für Geschwindigkeits- und Höhengewinn. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach folgten die planmäßigen Einsätze der Feststoffmotoren ZEFIRO 23 in der zweiten Stufe und ZEFIRO 9 in der dritten Stufe der Rakete.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vega als flexibler Träger für Erdbeobachtungssatelliten</strong><br>Anschließend war es Aufgabe der vierten, auf Technik aus der Ukraine basierenden, AVUM für Attitude Vernier Upper Module genannten Stufe, mit ihrem auf dem ukrainischen RD-869-Motor basierenden VG-143-Triebwerk die Voraussetzungen für das Aussetzen der einzelnen Satelliten zu schaffen. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-bb8e1587"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/9152016VV07liftoff11500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/9152016VV07liftoff1260x200.jpg" alt="Vega-Start in Kourou zur Mission VV07
(Bilder: ESA/CNES/Arianespace/CSG)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Vega-Start in Kourou zur Mission VV07<br>(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach rund 40 Minuten Flugzeit und zwei VG-143-Brennphasen wurden vier SkySat-Kleinsatelliten für Terra Bella, ehemals Skybox Imaging, im All ausgesetzt. Weitere 62 Minuten später und nach zwei weiteren VG-143-Brennphasen erfolgte die Freigabe des ersten Erdbeobachtungssatelliten für Peru namens PeruSAT 1 gegen 5:26 Uhr MESZ am 16. September 2016.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesamtmasse der von der Vega transportierten Nutzlast betrug inklusive der erforderlichen Nutzlastadapter für die Satelliten und dem VESPA-Adapter, einem Mehrfachnutzlast-Dispenser von Airbus Defence and Space, rund 1.230 Kilogramm (VESPA steht für VEga Secondary Payload Adapter). Die Startmasse von PeruSAT 1 lag bei rund 430 Kilogramm, die Masse der vier Kleinsatelliten lag jeweils bei rund 110 Kilogramm. Der Satellit für Peru wurde in rund 675 Kilometern über der Erde ausgesetzt, die vier Kleinstsatelliten in rund 500 Kilometern über der Erde.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-e6eb746f"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/vv07RemplissageCU2056800.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/vv07RemplissageCU2056260.jpg" alt="Betankung von PeruSAT 1 in Kourou
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Betankung von PeruSAT 1 in Kourou<br>(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leistungsstärkster Erdbeobachter für Lateinamerika von Airbus Defence and Space</strong><br>PeruSAT 1 wurde für die Regierung Perus bzw. die peruanische Raumfahrtbehörde CONIDA (Comisión Nacional de Investigación y Desarrollo Aeroespacial) ins All transportiert. Der von Airbus Defence and Space gebaute Erdbeobachtungssatellit ist für den Einsatz in einem sonnensynchronen, polaren Orbit in einer Höhe von rund 695 Kilometern über der Erde gedacht. Das Raumfahrzeug basiert auf dem Satellitenbus AstroBus-S und entstand nach Angaben seines Herstellers in weniger als 24 Monaten Bauzeit. Integriert wurde der Satellit in den Reinräumen von Airbus Defence and Space im französischen Toulouse. Während des Raketenflugs saß der Satellit im VESPA-Adapter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgerüstet mit einem NAOMI für New AstroSat Optical Modular Instrument genannten Hauptinstrument und Siliziumkarbid-Optik soll der Satellit künftig Bilder mit einer Bodenauflösung im Bereich von 70 Zentimetern liefern. Die erfassten Aufnahmen will man bei der Bewältigung humanitärer Hilfseinsätze und von Naturkatastrophen einsetzen, sie bei der Stadtplanung, der Grenzsicherung und der Bekämpfung des Drogenhandels nutzen und bei der Bearbeitung landwirtschaftlicher Fragestellungen verwenden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-07f2379d"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PeruSAT1AirbusDefenceandSpace800.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PeruSAT1AirbusDefenceandSpace260.jpg" alt="PeruSAT 1 im All - Illustration
(Bild: Airbus Defence and Space)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">PeruSAT 1 im All &#8211; Illustration<br>(Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Inbetriebnahmephase von PeruSAT 1 im All wird das CNOIS (Centro Nacional de Operaciones de Imágenes Satelitales), das nationale Satellitenbilderfassungszentrum Perus, welches über von Airbus Defence and Space in Pucusana südlich von Lima errichtete Anlagen verfügt, durch Airbus Defence and Space unterstützt. Ende 2016 soll der dreiachsstabilisierte Satellit mit auf dem Typ AS250 basierender Avionik betriebsbereit an seinen künftigen Betreiber übergeben werden. Dessen Spezialisten wurden unter anderem in Toulouse von Airbus Defence and Space ausgebildet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PeruSAT 1 ist eine Auslegungsbetriebsdauer von zehn Jahren zugedacht. Die CONIDA hofft, den Satelliten mit den Abmessungen von 1,0 x 1,0 x 1,7 Metern (ohne seine beiden Solarzellenausleger) ggf. auch 13 Jahre lang nutzen zu können.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-9e3f93b5"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/vv07IntegrationCU122surMLBS5B077600.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/vv07IntegrationCU122surMLBS5B077260.jpg" alt="SkySats 4 - 7 bei der Startvorbereitung in Kourou
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">SkySats 4 &#8211; 7 bei der Startvorbereitung in Kourou<br>(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bilder von der schönen Erde &#8211; Kleine SkySat-Satelliten für große Unternehmen</strong><br>Die vier SkySat-Kleinsatelliten für Terra Bella sind als Ergänzung eines Erdbeobachtungssatellitensystems vorgesehen, das Terra Bella unter anderem für Google, das Skybox Imaging 2014 kaufte und im März 2016 in Terra Bella umbenannte, betreibt. Mit Hilfe der Satelliten will Terra Bella es Großunternehmen ermöglichen, besser auf die Herausforderungen einzugehen, die die Geschäfte dieser Unternehmen beeinflussen könnten. Genannt werden diesbezüglich ökonomische, humanitäre und umweltseitige Herausforderungen. Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben sollen die Satelliten Daten mit einer Bodenauflösung unter einem Meter liefern, mit denen man besonders hoch aufgelöste Karten der gesamten Erdoberfläche erstellen will.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-5c07cd09"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/skysatsterrabella800.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/skysatsterrabella260.jpg" alt="SkySats über der Erde - Illustration
(Bild: Terra Bella)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">SkySats über der Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: Terra Bella)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die SkySats 4-7 sind Erzeugnisse des US-amerikanischen Satellitenbauers SS/L (Space Systems/Loral) und basieren auf einer Skybox genannten Grundkonstruktion. Die Satelliten messen 60 x 60 x 95 Zentimeter und sind dreiachsstabilisiert. Neben der Erfassung von Einzelbildern beherrschen die Raumfahrzeuge ausserdem die Erzeugung von bis zu 90 Sekunden langen HD-Videosequenzen mit einer Bilderwiederholrate von 30 Bildern pro Sekunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich waren insgesamt 13 SkySats geplant. Mit einer solchen Konstellation wäre es nach Angaben des Satellitenherstellers von 2014 möglich, jede Stelle auf dem Erdboden drei Mal pro Tag aus dem All abzulichten &#8211; sofern das Wetter entsprechende optische Beobachtungen zulässt. Neben bereits im All befindlichen Prototypen bzw. Testsatelliten will Terra Bella 19 Seriensatelliten einsetzen und damit schließlich auf eine Konstellation aus 21 Raumfahrzeugen kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14011.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Vega VV07 mit PeruSat 1 und SkySat 4 &#8211; 7</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Intelsat 39 bei Space Systems/Loral bestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-39-bei-space-systems-loral-bestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 May 2016 09:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 4]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 39]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 902]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[LS-1300]]></category>
		<category><![CDATA[SSL]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=12840</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der international tätige Kommunikationssatellitenbetreiber Intelsat hat beim Satellitenbauer Space Systems/Loral (SS/L) aus Palo Alto in den Vereinigten Staaten einen neuen Satelliten bestellt. Das neue Raumfahrzeug ist als Ersatz für Intelsat 902 gedacht. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: Space Systems/Loral Intelsat 902 kreist seit seinem Start auf der Ariane-4-Rakete mit der Flugnummer V143 am 30. August [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der international tätige Kommunikationssatellitenbetreiber Intelsat hat beim Satellitenbauer Space Systems/Loral (SS/L) aus Palo Alto in den Vereinigten Staaten einen neuen Satelliten bestellt. Das neue Raumfahrzeug ist als Ersatz für Intelsat 902 gedacht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: Space Systems/Loral</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-fa681c27"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/intelsat9seriesartssl260.jpg" alt="Intelsat 902 im All - Illustration
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))"/><figcaption>Intelsat 902 im All &#8211; Illustration<br>(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat 902 kreist seit seinem Start auf der Ariane-4-Rakete mit der Flugnummer V143 am 30. August 2001 um die Erde. Der ebenfalls von SS/L gebaute Satellit mit einer Leermasse von 1.972 Kilogramm und einer Startmasse von 4.723 Kilogramm war anfangs bei 56,4 Grad Ost im Geostationären Orbit (GEO) positioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell steht Intelsat 902 bei 62 Grad Ost im GEO und hat seine Auslegungsbetriebsdauer von 13 Jahren bereits überschritten. Intelsat 902 alias IS-902 ist katalogisiert mit der NORAD Nr. 26.900 und als COSPAR-Objekt 2001-039A.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat 39 basiert wie Intelsat 902 auf SSLs 1300er Satellitenplattform. Der technische Fortschritt macht es jedoch möglich, den neuen Satelliten mit einer moderneren Kommunikationsnutzlast und weiterentwickelter Triebwerkstechnik auszustatten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-56bf4b02"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/intelsat39artssl400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/intelsat39artssl260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Intelsat 39 im All &#8211; Illustration. (Bild: Space Systems/Loral (SS/L))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für Intelsat 39 ist eine Anzahl von Transpondern für das C- und das K<sub>u</sub>-Band vorgesehen. Die Transponder sind für die Bereitstellung von breitbandigen Netzwerk- und Bewegtbilddiensten gedacht und adressieren Nutzer in Afrika, Asien, Europa und dem Mittleren Osten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Erreichen des Zielorbits soll Intelsat 39 auf chemische und elektrische Triebwerke zurückgreifen können. Zur Lageregelung und für Manöver zum Halten der Position will man anschließend ausschließlich elektrische Triebwerke einsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über ein anvisiertes Startdatum und die Auswahl eines Startanbieters machte SS/L bis dato und in der Pressemitteilung mit Datum vom 12. Mai 2016 keine konkreten Angaben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4216.msg362698#msg362698" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">neue Verträge</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SpaceX startet JCSAT-14, landet Erststufe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-startet-jcsat-14-landet-erststufe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2016 06:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ASDS]]></category>
		<category><![CDATA[C-Band]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SpaceX hat erfolgreich den Satelliten JCSAT-14 für die JSAT Corporation aus Japan gestartet. Gleichzeitig hat SpaceX das erste Mal eine Landung bei einer GTO-Mission geschafft. Erstellt von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX, reddit Start von JCSAT-14Heute um 07:21 MESZ ist eine Falcon 9-Rakete von SpaceX mit dem Kommunikationssatelliten JCSAT-14 gestartet. Die Stufentrennung erfolgte nach 2 Minuten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">SpaceX hat erfolgreich den Satelliten JCSAT-14 für die JSAT Corporation aus Japan gestartet. Gleichzeitig hat SpaceX das erste Mal eine Landung bei einer GTO-Mission geschafft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von Tobias Willerding.    Quelle: SpaceX, reddit</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9_jcsat14_liftoff-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9_jcsat14_liftoff_low.jpg" alt="Start Falcon 9 mit JCSAT-14
(Bild: SpaceX)"/></a><figcaption>Start Falcon 9 mit JCSAT-14<br>(Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start von JCSAT-14</strong><br>Heute um 07:21 MESZ ist eine Falcon 9-Rakete von SpaceX mit dem Kommunikationssatelliten JCSAT-14 gestartet. Die Stufentrennung erfolgte nach 2 Minuten und 40 Sekunden, kurz darauf zündete die zweite Stufe für ca. 7 Minuten und brachte das Gespann Oberstufe und Satellit in einen Parkorbit. 26,5 Minuten nach dem Start erfolgte eine zweite Brennphase der Oberstufe, die JCSAT-14 auf einen leicht supersynchronen geostationären Transferorbit mit einem Apogäum von mindestens 36.000 km katapultierte. Bisher wurden noch keine Orbitdaten veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">JCSAT-14 ist ein Kommunikationssatellit für JSAT, der von SSL gebaut wurde. Er verfügt sowohl über ein chemisches als auch ein elektrisches Antriebssystem. JCSAT-14 soll eine Position bei 154° Ost im geostationären Orbit annehmen, um dort den Satelliten JCSAT-2A zu ersetzen. Der Satellit hat eine Masse 4.696 kg, eine elektrische Leistung von 10 Kilowatt bei Lebensende und verfügt über 26 C-Band und 18 Ku-Band Transponder.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9_jcsat14_landung.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9_jcsat14_landung_low.jpg" alt="Die gelandete erste Stufe der Falcon 9 auf dem &quot;autonomen Drohnenschiff&quot; mit dem Namen &quot;Of course I still love you&quot;
(Bild: SpaceX via reddit)"/></a><figcaption>Die gelandete erste Stufe der Falcon 9 auf dem<br> &#8222;autonomen Drohnenschiff&#8220; mit dem Namen<br> &#8222;Of course I still love you&#8220;<br>(Bild: SpaceX via reddit)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Landung auf der Seeplattform</strong><br>Bei diesem Start wurde ebenfalls ein Landeversuch auf der Seeplattform (offiziell &#8222;autonomous spaceport droneship&#8220;, kurz ASDS) mit dem Namen &#8222;Of course I still love you&#8220;, kurz OCISLY, durchgeführt. Dazu flog die erste Stufe der Falcon 9 nach der Stufentrennung eine Reihe von Manövern, die sie auf Landekurs auf die Seeplattform brachten. Aufgrund der hohen Performanceanforderungen an diese Mission wurde der finale Brennvorgang für die Landung auf dem Drohnenschiff mit drei Triebwerken durchgeführt, was zu einer kurzen, starken Abbremsung führte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Landung mit drei Triebwerken reduziert die Gravitationsverluste. Dies wurde bereits beim SES-9-Start probiert, dort ging der Stufe jedoch kurz vor der Landung der Treibstoff aus und die Stufe wurde durch den harten Aufprall stark beschädigt. Diesmal schaffte die Rakete die Landung. Elon Musk hatte auf Twitter der Landung eine 50-50 Chance gegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um auf der Seeplattform landen zu können verfügt die erste Stufe über einen eigenen Flugcomputer, Landebeine, Kaltgasdüsen für die Steuerung im Vakuum, Gridfins für die Steuerung in der Atmosphäre und eine extra Ladung TEA-TEB (Triethylaluminium-Triethylboran, Zündmittel) um drei Triebwerke mehrmals zu zünden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Satellitenmasse von JCSAT-14 ist mit 4.696 kg deutlich unter den von SpaceX auf der Firmenwebseite beworbene maximale Performance der Falcon 9 für einen geostationären Orbit bei 27° Inklination, bei gleichzeitiger Bergung der ersten Stufe. Das Limit dafür soll bei 5,5 Tonnen liegen. Allerdings impliziert diese Performance eine noch nicht eingeführte weitere Schubsteigerung der Merlin 1D-Triebwerke. Nichtsdestoweniger hat die Landung der ersten Stufe auf der Seeplattform entgegen den Erwartungen funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14205.msg361861#msg361861" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JCSAT-14 auf Falcon 9v1.2</a></li></ul>
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		<title>Ariane 5 bringt Eutelsat 65 West A ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-bringt-eutelsat-65-west-a-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2016 20:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
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		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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		<category><![CDATA[Eutelsat 65 West A]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<category><![CDATA[SSL]]></category>
		<category><![CDATA[VA229]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 9. März 2016 um 6:20 Uhr MEZ zu Beginn eines drei Stunden langen Startfensters startete vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit einem schweren Kommunikationssatelliten an Bord. Der Erdtrabant für Eutelsat wurde nach rund 27 Minuten Flug erfolgreich ausgesetzt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Airbus Defence and Space, Arianespace, Eutelsat, SSL. Verwendet [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 9. März 2016 um 6:20 Uhr MEZ zu Beginn eines drei Stunden langen Startfensters startete vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit einem schweren Kommunikationssatelliten an Bord. Der Erdtrabant für Eutelsat wurde nach rund 27 Minuten Flug erfolgreich ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Airbus Defence and Space, Arianespace, Eutelsat, SSL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/va229TransfertlanceurenZL022.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/va229TransfertlanceurenZL022260.jpg" alt=""/></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Verwendet wurde eine Ariane-5-ECA, die von der Startrampe ELA-3 zum zweiten Flug einer Ariane 5 im Jahr 2016 abhob. Transportiert wurden bei der Mission VA229 der europäische Kommunikationssatellit Eutelsat 65 West mit einer Startmasse von 6.564 kg. Der Satellit war bei Beginn des Fluges unter einer 17 Meter hohen Nutzlastverkleidung mit einem Durchmesser von 5,4 Metern und einer Masse von 2,4 Tonnen untergebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil es keinen Mitflieger gab, der leicht und klein genug gewesen wäre und rechtzeitig zur Verfügung gestanden hätte, und Eutelsat den Satelliten rechtzeitig für die Olympiade vom 5. bis 21. August 2016 im brasilianischen Rio de Janeiro im All betriebsbereit haben möchte, war eine Benutzung der bei Ariane-5-Doppelstarts gewöhnlich verwendeten Nutzlasttragstruktur aus der SYLDA-Reihe (SYLDA ist die Abkürzung von &#8222;Système de Lancement Double Ariane&#8220;, Ariane-Doppelstartvorrichtung) nicht erforderlich. Der Satellit war auf einem von Airbus Defence and Space gebauten Nutzlastadapter vom Typ PAS 1194C montiert, mit dem zusammen er auf die kryogene Oberstufe vom Typ ESC-A aufgesetzt worden war.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/va229LanceurenZL036.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/va229LanceurenZL036260.jpg" alt="Haltearme und Versorgungsleitungen
(Bilder: ESA/CNES/Arianespace/CSG)"/></a><figcaption>Haltearme und Versorgungsleitungen<br>(Bilder: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESC-A hatte, nachdem die Feststoffbooster des Typs EAP P240 ausgebrannt und abgeworfen waren und die Zentralstufe EPC H175 ihre Arbeit abgeschlossen hatte, den Antrieb knapp neun Minuten nach dem Abheben übernommen. Die wie die Zentralstufe flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrennende Oberstufe sorgte zunächst für einen deutlichen Geschwindigkeitsgewinn und anschließend für das Erreichen der vorgesehenen Höhe. Eutelsat 65 West A wurde nach Erreichen des geplanten Absetzorbits schließlich um 6:47 Uhr MEZ am 9. März 2016 von der Oberstufe freigegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kommunikationssatellit wird aus dem Geotransferorbit (GTO) mit einem geplanten Perigäum von 250 km über der Erde und einem geplanten Apogäum von 35.746 km über der Erde mit eigenem Antrieb den Geostationären Orbit (GEO) in rund 35.786 km Höhe ansteuern. Der Antrieb muss im Unterschied zu denjenigen an Bord anderer von Ariane-5-Raketen gestarteten Satelliten keine maßgebliche Rest-Inklination, die verbliebene Neigung der Bahn gegen den Erdäquator, abbauen. Der Einzelstart ließ es zu, Eutelsat 65 West A gleich in eine Bahn zu bringen, die mehr oder minder unmittelbar über dem Erdäquator verläuft. Die vorgesehene Inklination beim Aussetzen des Satelliten betrug 0,5 Grad.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/va229LanceurenZL001.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/va229LanceurenZL001260.jpg" alt="VA229 vor dem Start "/></a><figcaption>VA229 vor dem Start</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Orbitzirkularisierung für Eutelsat 65 West A soll innerhalb der kommenden Tage abgewickelt werden. Dafür werden vier Brennphasen des mit Monomethylhydrazin (MMH) und Distickstofftetraoxid (NTO / nitrogen tetroxide / N<sub>2</sub>O<sub>4</sub>) betriebenen, 455 Newton starken Apogäumsmotors des Satelliten erforderlich sein. Neben dem Apogäumsmotor besitzt der neue Erdtrabant außerdem zwölf 22 Newton starke Triebwerke für Bahnanpassungen und Lageregelung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der auf dem 1300er Bus von Space Systems / Loral (SSL) basierende Satellit sollte ursprünglich zusammen mit einem anderen in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 gestartet werden. Er gelangte jetzt alleine einige Monate früher ins All als ursprünglich vorgesehen. Eutelsat 65 West A, dessen Auslegung auf eine Einsatzdauer von mindestens 15 Jahre und eine bei Betriebsende verfügbare Leistung von 16,7 Kilowatt hin erfolgte, entstand in Palo Alto im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DecollageToucan038va229.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/DecollageToucan038va229260.jpg" alt="VA229-Start am 9. März 2016
(Bilder: ESA/CNES/Arianespace/CSG)"/></a><figcaption>VA229-Start am 9. März 2016<br>(Bilder: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Versorgung der raumflugtechnischen Systeme und der Kommunikationsnutzlast erhielt das Raumfahrzeug zwei Solarzellenausleger, die ihm eine Spannweite von 26 Metern geben. Um Zeiten zu überbrücken, in denen die Ausleger keine oder nicht genügend elektrische Leistung zur Verfügung stellen können, gibt es außerdem drei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätze an Bord.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Geostationären Orbit (GEO) soll Eutelsat 65 West A gemäß seiner Bezeichnung an einer Position bei 65 Grad West zum Einsatz kommen und Nutzer in Brasilien und Lateinamerika adressieren. Der Satellitenbetreiber Eutelsat mit Sitz in Luxemburg möchte ab Anfang Mai 2016 über die 10 (laut Hersteller) bzw. 15 (laut Startanbieter) C- und 24 K<sub>u</sub>-Band-Transponder Kabelkopfstationen versorgen und direkt empfangbare Satellitenfernsehprogramme verbreiten. K<sub>a</sub>-Band-Transponder an Bord für 24 getrennte Ausleuchtzonen sind für schnelle Zugriffsmöglichkeiten auf Breitbandnetze gedacht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/e65wapr020816ssl.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/e65wapr020816ssl260.jpg" alt="Eutelsat 65 West A in Testkammer beim Hersteller
(Bild: SSL)"/></a><figcaption>Eutelsat 65 West A in Testkammer beim Hersteller<br>(Bild: SSL)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vor Eutelsat 65 West A besorgte Arianespace den Transport von 30 anderen Satelliten für Eutelsat. Mit dem Satelliten sind es 53 von SSL gebaute Raumfahrzeuge, die Arianespace bis dato in den Weltraum brachte. VA229 mit Eutelsat 65 West A auf der Rakete L582 aus dem Produktionslos PB war die 71. erfolgreiche Ariane-5-Mission in Folge und die 85. Mission einer Ariane-5-Rakete insgesamt. Bei der Mission VA229 wurde laut Arianespace bei einer Gesamtstartmasse von rund 780 Tonnen (laut Airbus Defence and Space 770,5 Tonnen beim Abheben) eine Gesamtnutzlast von 6.707 kg transportiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eutelsat 65 West A wurde katalogisiert mit der NORAD Nr. 41.382 und als COSPAR-Objekt 2016-014A, die Raketenoberstufe mit der NORAD Nr. 41.383 und als COSPAR-Objekt 2016-014B.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Transport des Satelliten hatte die Rakete, genauer ihre Oberstufe, eine zusätzliche Aufgabe zu erfüllen. Geplant war eine Flugdemonstration namens DEMOFLIGHT, in deren Rahmen die ESC-A-Oberstufe mit 62,7 Kilonewton starkem HM7b-Haupttriebwerk eine Reihe Manöver durchzuführen hatte. Ihr Beginn war für die Flugminute 43 angesetzt. Eine erste DEMOFLIGHT-Mission war im Rahmen des Ariane-5-Mission <a href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-directv-15-und-sky-mexico-1-im-all/" data-wpel-link="internal">VA223</a> erfolgt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Eutelsat65WestAssl.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Eutelsat65WestAssl260.jpg" alt="Eutelsat 65 West A im All - Illustration
(Bild: SSL)"/></a><figcaption>Eutelsat 65 West A im All &#8211; Illustration<br>(Bild: SSL)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen der im Vergleich gegenüber anderen Missionen insgesamt längeren aktiven Flugphasen der Oberstufe befand sich ein zusätzlicher Helium-Tank an Bord, dessen Inhalt zur Bedrückung der Tanks der Oberstufe und zur Ventilsteuerung verwendet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kontext des rund 50 Minuten dauernden Flugprogramms sollte ermittelt werden, ob und in wie weit thermodynamische Modelle über das Verhalten der Treibstoffe in den Tanks der Oberstufe zutreffen, wie effizient das Herunterkühlen des Haupttriebwerks vor einer Zündung desselben ist und wie zuverlässig und schnell sich die Tankinhalte am jeweiligen Tankboden sammeln, bevor das Haupttriebwerk gezündet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein neuerliches Herunterkühlen des Haupttriebwerks war laut Plan rund 42 Minuten nach dem Start in Kourou zu beginnen. Rund 46 Minuten nach dem Start begann laut Plan das experimentelle Ablassen einer gewissen Menge Sauerstoff durch die Düse des Haupttriebwerks, gleiches war anschließend für flüssigen Wasserstoff vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Ausstoß der getrennten Treibstoffkomponenten ergibt sich jeweils ein geringer Schub. Mit einem folgenden gemeinsamen Ablassen beider Komponenten sollte DEMOFLIGHT eine Bahn mit einem durch die Manöver abgesenktem Perigäum erreichen. Rund 1,5 Stunden nach dem Start endete DEMOFLIGHT und die ESC-A wurde wie bei früheren Ariane-Missionen passiviert. Die Tests mit der Oberstufe erfolgten im Kontext mit einer zukünftigen Nutzung eines Triebwerks namens VINCI auf Ariane-Raketen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen von DEMOFLIGHT standen üblichen Bahnverfolgungsstationen Kourou (Französisch-Guayana), Galliot (Französisch-Guayana), Natal (Brasilien), Ascension Island (Himmelfahrtsinsel), Libreville (Gabun) und Malindi (Kenia) bereit, um Daten vom Fluggerät aufzunehmen. Zusätzlich erlebte die von der ESA neu aufgestellte <a href="https://www.raumfahrer.net/neue-esa-antenne-in-australien-eingeweiht/" data-wpel-link="internal">4,5-Meter-Antenne</a> in New Norcia, Australien, ihren ersten Regelbetriebseinsatz. Ab 7:00 Uhr MEZ verfolgte sie die Mission VA229 für insgesamt rund 80 Minuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14160.msg355254#msg355254" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EUTELSAT 65 West A auf Ariane-5 VA-229</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Anfang 2016 zwei Einzelstarts auf Ariane 5</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/anfang-2016-zwei-einzelstarts-auf-ariane-5/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2015 05:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[EpicNG]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[SSL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ende Oktober 2015 wurde bekannt, dass Anfang 2016 möglicherweise mit zwei Einzelstarts großer Kommunikationssatelliten auf Ariane-5-Raketen zu rechnen ist. Autor:&#160;Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, Eutelsat, Intelsat, Raumfahrer.net, Spaceflight Now, Space Systems/Loral. Für Eutelsat 65 West A und Intelsat 29e wurden offensichtlich keine ausreichend leichte Mitflieger gefunden, oder diese stehen nicht rechtzeitig zur Verfügung. Eutelsat 65 West [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Ende Oktober 2015 wurde bekannt, dass Anfang 2016 möglicherweise mit zwei Einzelstarts großer Kommunikationssatelliten auf Ariane-5-Raketen zu rechnen ist.</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor:&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: Boeing, Eutelsat, Intelsat, Raumfahrer.net, Spaceflight Now, Space Systems/Loral.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Eutelsat 65 West A und Intelsat 29e wurden offensichtlich keine ausreichend leichte Mitflieger gefunden, oder diese stehen nicht rechtzeitig zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eutelsat 65 West A alias E65WA ist ein von Space Systems / Loral (SSL) in Palo Alto im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien gebautes Raumfahrzeug. Seine Beauftragung hatte SSL am 30. Juli 2013 bekannt gegeben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Eutelsat65WestAssl-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Eutelsat65WestAssl260-1.jpg" alt="" class="wp-image-11190" width="260" height="195"/></a><figcaption>Eutelsat 65 West A im All &#8211; Illustration
(Bild: Space Systems / Loral)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der auf dem 1300er Bus von SSL basierende Satellit sollte ursprünglich zusammen mit einem anderen in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 gestartet werden, gelangt jetzt laut Spaceflight Now nach Angaben von Eutelsat voraussichtlich alleine einige Monate früher ins All als bisher vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell werden letzte Überprüfungen von Eutelsat 65 West A, dessen Auslegung auf eine Einsatzdauer von mindestens 15 Jahre und eine bei Betriebsende verfügbare Leistung von rund 16 Kilowatt hin erfolgte, in Palo Alto vorgenommen. Seine Startmasse liegt voraussichtlich im Bereich von 6.600 Kilogramm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Geostationären Orbit (GEO) soll Eutelsat 65 West A gemäß seiner Bezeichnung an einer Position bei 65 Grad West zum Einsatz kommen und Nutzer in Brasilien und Lateinamerika adressieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eutelsat möchte über die 10 C- und 24 K<sub>u</sub>-Band-Transponder Kabelkopfstationen versorgen und direkt empfangbare Satellitenfernsehprogramme verbreiten. K<sub>a</sub>-Band-Transponder an Bord für 24 getrennte Ausleuchtzonen sind für schnelle Zugriffsmöglichkeiten auf Breitbandnetze gedacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat 29e alias IS-29e ist ein Erzeugnis von Boeing aus El Segundo im Bundesstaat Kalifornien. Den Auftrag zum Bau von Intelsat 29e als ersten Satelliten für Intelsats EpicNG-Programm hatte Boeing am 4. September 2012 bekannt gegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raumfahrzeuge des EpicNG-Programms sollen es ermöglichen, die Übertragungskosten pro Megabyte zu senken und trotz der Nutzung vorhandener Bodenausrüstungen im C- und K<sub>u</sub>-Band-Bereich höhere Datenraten zu erzielen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/epicclasssatelliteintelsat1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/epicclasssatelliteintelsat260.jpg" alt="" class="wp-image-11187" width="260" height="208"/></a><figcaption>EpicNG-Satellit über der Erde &#8211; Illustration
(Bild: Intelsat)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem auf Boeings Bus 702MP aufgebauten Intelsat 29e adressiert Intelsat Nutzer in Nord &#8211; und Südamerika, im Golf von Mexiko, der Karibik, und im Bereich der nordatlantischen Flugrouten zwischen Europa und Nordamerika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Realisierung der vorgesehenen Kommunikationsverbindungen erhält der Satellit 12 C-Band-Transponder, 46 K<sub>u</sub>-Band-Transponder und ein K<sub>a</sub>-Band-System, letzteres mit einer Bandbreite von 500 Megahertz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Startmasse von Intelsat 29e liegt voraussichtlich im Bereich von 6.300 Kilogramm. Als Masse des unbetankten Satelliten werden 2.946 Kilogramm genannt. Positionieren will man den Trabanten bei 50 Grad West im GEO.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit sieht es nach Angaben des Branchendienstes Spaceflight Now unter Berufung auf einen nicht genauer benannten Industrievertreter so aus, als würde Intelsat 29e zum ersten Satelliten, den Arianespace 2016 in den Weltraum bringen wird. Die Rede ist von einem Start Ende Januar 2016.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ende Februar oder Anfang März 2016 könnte es dann für Eutelsat 65 West A soweit sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4216.msg344814#msg344814" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">neue Verträge</a></li></ul>
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		<title>Arianespace für Argentinien und Australien</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arianespace-fuer-argentinien-und-australien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2015 19:14:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[Astrium]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
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		<category><![CDATA[Sky Muster]]></category>
		<category><![CDATA[SSL]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 30. September 2015 startete um 22:30 Uhr MESZ vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten an Bord. Die Erdtrabanten für den Netzbetreiber NBN (National Broadband Network) aus Australien und die Empresa Argentina de Soluciones Satelitales SA (AR-SAT) aus Argentinien wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt. Ein Beitrag von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 30. September 2015 startete um 22:30 Uhr MESZ vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten an Bord. Die Erdtrabanten für den Netzbetreiber NBN (National Broadband Network) aus Australien und die Empresa Argentina de Soluciones Satelitales SA (AR-SAT) aus Argentinien wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Airbus Defence and Space, Arianespace, AR-SAT, INVAP, NBN, SSL, TAS</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/va226CQLwCtbg.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/va226CQLwCtbg260.jpg" alt="" class="wp-image-15857" width="260" height="367" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/va226CQLwCtbg260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/va226CQLwCtbg260-213x300.jpg 213w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>Ariane 5 VA226 nach dem Verlassen der Startrampe
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Verwendet wurde eine Ariane-5-ECA von Airbus Safran Launchers (ASL), die von der Startrampe ELA-3 zum fünften Flug einer Ariane 5 im Jahr 2015 abhob. Transportiert wurden bei der Mission VA226 der Kommunikationssatellit Sky Muster (Masse beim Start 6.440 kg) und der Kommunikationssatellit ARSAT 2 (Startmasse 2.977 kg).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Satelliten waren zusammen unter einer 17 Meter hohen Nutzlastverkleidung mit einem Durchmesser von 5,4 Metern und einer Masse von 2,4 Tonnen untergebracht. Sky Muster wurde als erster der Satelliten knapp 28 Minuten nach dem Start ausgesetzt, er saß zuoberst auf der 5,8 Meter hohen Nutzlasttragstruktur SYLDA 5 C (SYLDA ist die Abkürzung von &#8222;Système de Lancement Double Ariane&#8220;, Ariane-Doppelstartvorrichtung). Nach Abstoßen der SYLDA 5 C knapp 30 Minuten nach dem Start wurde ARSAT 2 rund 32,5 Minuten nach dem Start freigegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zwei Satelliten werden aus dem Geotransferorbit (GTO) mit einem geplanten Perigäum von 250 km über der Erde (249,4 laut Airbus Defense and Space) und einem geplanten Apogäum von 35.786 km über der Erde mit eigenen Antrieben den Geostationären Orbit (GEO) ansteuern. Die Antriebe müssen auch den Abbau der Rest-Inklination, der verbliebenen Neigung der Bahn gegen den Erdäquator, von geplanten 6 Grad bewerkstelligen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SkyMusterFuelinginKourouVA226.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SkyMusterFuelinginKourouVA226260.jpg" alt="" class="wp-image-15855" width="260" height="368" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SkyMusterFuelinginKourouVA226260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SkyMusterFuelinginKourouVA226260-212x300.jpg 212w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>Sky Muster wird in Kourou betankt
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Sky Muster handelt es sich um ein von Space Systems / Loral (SSL) aus Palo Alto im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien auf Basis des Satellitenbus´ 1300 entworfenes und gebautes Raumfahrzeug, dessen Grundkörper Maße von rund 8,5 auf 3,5 auf 3 Meter aufweist. Ursprünglich hieß der Satellit NBN Co 1A, wurde jedoch nach Vorschlag eines sechsjährigen Mädchens &#8211; der Gewinnerin eines Wettbewerbs von NBN &#8211; umbenannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der dreiachsstabilisierte Satellit ist dazu gedacht, Empfänger in Australien und auf den Inseln in der Region von einer Position zwischen 135 und 150 Grad Ost im GEO mit breitbandigen Datenverbindungen zu versorgen. Dementsprechend ist die über 10 Kilowatt leistende Kommunikationsnutzlast von Sky Muster mit 202 K<sub>a</sub>-Band-Transpondern ausgestattet, die 101 Ausleuchtzonen bedienen sollen. Darunter sind Ausleuchtzonen für die Inseln Christmas, Cocos, Lord Howe, Norfolk und Macquarie.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nbnco1acartr07prapprovedssl1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nbnco1acartr07prapprovedssl260.jpg" alt="" class="wp-image-15852" width="260" height="174"/></a><figcaption>Sky Muster in Testkammer beim Hersteller
(Bild: SSL)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Energieversorgung der Satellitensysteme von Sky Muster erfolgt durch zwei Solarzellenausleger, die dem Raumfahrzeug eine Spannweite von rund 26 Metern geben. Am Ende der projektierten Einsatzdauer von über 15 Jahren sollen die Solarzellenausleger von Sky Muster noch mindestens 16,4 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen können. Für die Stromspeicherung besitzt der Satellit drei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit Monomethylhydrazin (MMH) und einer Mischung von Stickstoffoxiden (MON-3, Stickstofftetroxid mit 3% Stickstoffmonooxid) betriebene Apogäumsmotor von Sky Muster besitzt einen Nominalschub von 455 Newton. Er wird für die Anhebung und Zirkulisation der Bahn des Satelliten benötigt. Dabei wird ein großer Teil der rund 2.700 Kilogramm Treibstoffe an Bord von Sky Muster verbraucht werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nbnco1a1bssl.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nbnco1a1bssl260.jpg" alt="" class="wp-image-15851" width="260" height="201"/></a><figcaption>Sky Muster im All &#8211; Illustration
(Bild: SSL)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Lageregelung sowie das Halten oder Verändern der Position des Satelliten besitzt der Satellit außerdem eine Anzahl von 22 Newton starken, MMH und MON-3 verwendenden Zweistofftriebwerken sowie elektrische Triebwerke des Typs SPT-100 (SPT steht für stationary plasma thruster) bzw. SPD-100 vom russischen Konstruktionsbüro Fackel bzw. Fakel aus Kaliningrad. Die elektrischen Triebwerke verwenden das Edelgas Xenon als auszustoßende Stützmasse. Sie haben einen Schub von jeweils nur 83 Millinewton (80 Millinewton bei 1,5 kW Leistungseingang), lassen sich jedoch sehr ausdauernd einsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von SSL mit Datum vom 1. Oktober 2015 wurden initiale Tests nach dem Aussetzen des Satelliten bereits abgeschlossen, die Solarzellenausleger sind entfaltet. Der Satellit ist für die angesetzten Bahnanhebungsmanöver bereit. Das erste dieser Manöver ist für den 2. Oktober 2015 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In zwei bis drei Monaten will NBN den kommerziellen Betrieb von Sky Muster an der vorgesehenen Position im GEO aufnehmen. Sky Muster war der 52. Satellit für eine Position im GEO von SSL, der auf einer Ariane-Rakete gestartet wurde. Eigenen Angaben zu Folge hat Arianespace aktuell Aufträge für Starts mit weiteren zwölf Satelliten von SSL.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ARSAT 2 ist eine Konstruktion der INVAP aus Argentinien, basiert auf einem ARSAT-3K genannten Satellitenbus und entstand unter maßgeblicher Mitwirkung des französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzerns Thales Alenia Space (TAS). Über 50 Prozent der Bestandteile von ARSAT 2 wurden aber in Argentinien selbst hergestellt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ARSAT2encuartolimpioCEATSAINVAP.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ARSAT2encuartolimpioCEATSAINVAP260.jpg" alt="" class="wp-image-15845" width="260" height="172"/></a><figcaption>ARSAT 2 mit entfalteter Antenne im Test
(Bild: INVAP)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">AR-SATs neuer Satellit soll im GEO eine Position im Bereich von 81 Grad West beziehen. Verwenden will AR-SAT den neuen Erdtrabanten zur Versorgung von Nutzern in den beiden amerikanischen Kontinenten, von Argentinien im Süden bis Kanada im Norden. Via ARSAT 2 sollen eine große Bandbreite von Kommunikations- und Datendiensten sowie Fernsehprogramme ausgestrahlt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgestattet ist ARSAT-2 mit einer Kommunikationsnutzlast mit 26 bzw. 20 K<sub>u</sub>&#8211; und 10 bzw. 6 C-Band-Transpondern. Sie umfasst außerdem zwei ausklappbare und eine fest montierte Parabolantennen (vom Typ Gregory). Die Gesamtleistung der Kommunikationsnutzlast liegt im Bereich von 3,5 Kilowatt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ARSAT2encuartolimpioSedeCentralINVAP.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/ARSAT2encuartolimpioSedeCentralINVAP260.jpg" alt="" class="wp-image-15847" width="260" height="172"/></a><figcaption>ARSAT 2 beim Hersteller
(Bild: INVAP)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit elektrischer Energie versorgt wird die Kommunikationsnutzlast von ARSAT 2 durch zwei Solarzellenausleger, die dem Raumfahrzeug mit einem Hauptkörper von 4,9 x 2,2 x 1,8 Meter zusammen eine Spannweite von insgesamt 16,32 Metern geben. Die vorgesehene Standzeit des dreiachsstabilisierten, mit einem Lithium-Ionen-Akkumulatorensatz ausgestatteten Satelliten im Orbit beträgt mindestens 15 Jahre. Bei Einsatzende sollen die Solarzellenausleger immer noch mindestens 4,6 Kilowatt elektrische Leistung liefern können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/arsat1232ARSAT.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/arsat1232ARSAT260.jpg" alt="" class="wp-image-15849" width="260" height="156"/></a><figcaption>AR-SAT-Raumfahrzeuge auf Positionen im GEO über Südamerika &#8211; Illustration
(Bild: AR-SAT)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit Monomethylhydrazin (MMH) und NTO betriebene Apogäumsmotor des Typs S400 von Airbus Defense and Space an Bord von ARSAT 2 besitzt einen Nominalschub von 400 Newton. Für die Lageregelung sowie das Halten oder Verändern der Position des Satelliten wurde der Satellit außerdem mit 16 kleinen, 10 Newton starken Triebwerken des Typs S10-18 von Airbus Defense and Space ausgerüstet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Airbus Defense and Space bzw. Astrium steuerte für ARSAT 2 neben den Triebwerken auch einen Treibstofftank vom Typ OST 22/1, neun Pyroventile sowie elf Füll- und Ablaßventile bei.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/9302015lgAspace.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/9302015lgAspace260.jpg" alt="" class="wp-image-15843" width="260" height="195"/></a><figcaption>Vertragsunterzeichnung für ARSAT-3-Start in Kourou
(Bild: Arianespace)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während der frühen Test- und Inbetriebnahmephase im All (Launch and Early Orbit Phase, LEOP) von ARSAT 2 wird das Raumfahrzeug von der argentienieschen Bodenstation Benavídez nördlich von Buenos Aires aus überwacht und gesteuert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ARSAT 2 war der zweite Satellit, den Arianespace für AR-SAT ins All transportiert hat. Der Start des dritten, ARSAT 3, ist gerade vertraglich vereinbart worden, meldete Arianespace am 30. September 2015. Im Jahre 2019 soll ARSAT 3 von einer Ariane-5-Rakete auf eine Übergangsbahn zum GEO gebracht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">VA226 mit Sky Muster und ARSAT 2 auf der Rakete L580 aus dem Produktionslos PB war die 68. erfolgreiche Ariane-5-Mission in Folge. Bei der Mission VA226 wurde bei einer Gesamtstartmasse von rund 780 Tonnen (laut Airbus Defence and Space rund 773,8 Tonnen beim Abheben) eine Gesamtnutzlast von 10.203 kg transportiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Objekte, die nach dem Start Umlaufbahnen um die Erde erreichten, sind wie folgt katalogisiert:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>NORAD Nr. 40.940, COSPAR-Objekt 2015-054A</li><li>NORAD Nr. 40.941, COSPAR-Objekt 2015-054B</li><li>NORAD Nr. 40.942, COSPAR-Objekt 2015-054C</li><li>NORAD Nr. 40.943, COSPAR-Objekt 2015-054D</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13771.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane 5 ECA VA-226, Sky Muster &amp; ARSAT-2</a></li></ul>
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		<item>
		<title>SSL baut, Arianespace startet BSAT 4a</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ssl-baut-arianespace-startet-bsat-4a/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2015 14:05:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[B-SAT]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[SSL]]></category>
		<category><![CDATA[SSL 1300]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste 4K/8K-Fernsehsatellit für die Broadcasting Satellite System Corporation (B-SAT) aus Japan, BSAT 4a, wird von SSL (Space Systems / Loral) gebaut. Arianespace soll ihn anschließend in den Weltraum transportieren. Autor:&#160;Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, B-SAT, SSL Mindestens 15 Jahre soll sich der von SSL in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauende, auf dem Satellitenbus [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Der erste 4K/8K-Fernsehsatellit für die Broadcasting Satellite System Corporation (B-SAT) aus Japan, BSAT 4a, wird von SSL (Space Systems / Loral) gebaut. Arianespace soll ihn anschließend in den Weltraum transportieren.</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Autor:&nbsp;<a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: Arianespace, B-SAT, SSL</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/bsat4alrgssl.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/bsat4alrgssl300.jpg" alt="" class="wp-image-16926" width="300" height="225"/></a><figcaption>BSAT 4a im All &#8211; Illustration
(Bild: SSL)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mindestens 15 Jahre soll sich der von SSL in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauende, auf dem Satellitenbus SSL 1300 basierende BSAT 4a einsetzen lassen. Der Satellit ist die erste Konstuktion, die SSL für B-SAT liefert. Den Satelliten wird SSL mit 24 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausstatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über den neuen Satelliten plant B-SAT die Ausstrahlung von extrem hochauflösenden Fernsehprogrammen im Format 4K, später auch im Format 8K. Von einer Position bei 110 Grad Ost im Geostationären Orbit aus will das im April 1993 gegründete Unternehmen mit Sitz in Tokio mit BSAT 4a vor allem Zuseher in Japan erreichen. Dort hat B-SAT nach eigenen Angaben aktuell über 140 Millionen Empfänger digital ausgestrahlter Programme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">BSAT 4a soll die gleiche Ausleuchtzone wie sein Vorgänger BSAT 3a bedienen. Er wird also der Nachfolger von BSAT 3a (NORAD 32.019, COSPAR 2007-036B). BSAT 3a kreist seit dem 14. August 2007 um die Erde und ist eine auf dem Satellitenbus A2100A basierende Konstruktion von Lockheed Martin Commercial Space Systems (LMCSS). Seine Auslegungsbetriebsdauer beträgt 13 Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start von BSAT 4a, der für einen aktuellen Satelliten von SSL mit einer Startmasse im Bereich von 3.500 Kilogramm relativ leicht ausfällt, ist nach aktuellen Planungen für Ende 2017 vorgesehen. Arianespace wurde von B-SAT und SSL beauftragt, den Satelliten von Kourou in Französisch-Guayana aus auf einer Ariane-5-Rakete in den Weltraum zu transportieren, teilte der Startanbieter am 14. September 2015 mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle bisher von unterschiedlichen Herstellern gebauten Satelliten von B-SAT wurden von Ariane-Raketen unterschiedlicher Generationen ins All gebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4216.msg341291#msg341291" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">neue Verträge</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3422.msg341293#msg341293" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Arianespace</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Ariane-5-Start mit Eutelsat 8 West B und Intelsat 34</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-mit-eutelsat-8-west-b-und-intelsat-34/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2015 08:55:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
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		<category><![CDATA[Spacebus 4000 C4]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 20. August 2015 startete um 22:34 Uhr MESZ vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten an Bord. Die Erdtrabanten für die Eutelsat S.A. aus Frankreich und die Intelsat S.A. aus Luxemburg wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt. Autor: Axel Nantes. Quelle: Airbus Defence and Space, Arianespace, Eutelsat, Intelsat, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 20. August 2015 startete um 22:34 Uhr MESZ vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten an Bord. Die Erdtrabanten für die Eutelsat S.A. aus Frankreich und die Intelsat S.A. aus Luxemburg wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Axel Nantes.   Quelle: Airbus Defence and Space, Arianespace, Eutelsat, Intelsat, Thales Alenia Space, Space Systems/Loral.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/va225Decollagechamplarge009.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/va225Decollagechamplarge009sm260.jpg" alt="" class="wp-image-17947" width="260" height="173"/></a><figcaption>Ariane 5 VA225 verlässt die Startrampe
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Verwendet wurde eine Ariane-5-ECA von Airbus Safran Launchers (ASL), die von der Startrampe ELA-3 zum vierten Flug einer Ariane 5 im Jahr 2015 abhob. Transportiert wurden bei der Mission VA225 der Kommunikationssatellit Eutelsat 8 West B (Masse beim Start 5.782 kg) und der Kommunikationssatellit Intelsat 34 (Startmasse 3.300 kg, unbetankt 1.818 kg).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Satelliten waren zusammen unter einer 17 Meter hohen Nutzlastverkleidung mit einem Durchmesser von 5,4 Metern und einer Masse von 2,4 Tonnen untergebracht. Eutelsat 8 West B wurde als erster der Satelliten etwa 28 Minuten nach dem Start ausgesetzt, er saß zuoberst auf der 6,4 Meter hohen Nutzlasttragstruktur SYLDA 5 A (SYLDA ist die Abkürzung von &#8222;Système de Lancement Double Ariane&#8220;, Ariane-Doppelstartvorrichtung). Nach Abstoßen der SYLDA 5 A wurde Intelsat 34 rund 41 Minuten nach dem Start freigegeben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/VA225b09Decollagetoucan125.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/VA225b09Decollagetoucan125sm260.jpg" alt="" class="wp-image-17945" width="260" height="367" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/VA225b09Decollagetoucan125sm260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/VA225b09Decollagetoucan125sm260-213x300.jpg 213w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>Ariane 5 VA225 im Flug
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die zwei Satelliten werden aus dem Geotransferorbit (GTO) mit einem geplanten Perigäum von 252,00 km über der Erde (250,00 laut Airbus Defense and Space) und einem geplanten Apogäum von 35.845 km über der Erde (35.786 laut Airbus Defense and Space) mit eigenen Antrieben den Geostationären Orbit (GEO) ansteuern. Die Antriebe müssen auch den Abbau der Rest-Inklination, der verbliebenen Neigung der Bahn gegen den Erdäquator, von geplanten 4,7 Grad bewerkstelligen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eutelsat 8 West B ist eine Konstruktion des französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzerns Thales Alenia Space (TAS) und basiert auf der Satellitenplattform Spacebus 4000 C4. Der Satellit wird vom europäischen Betreiber von Kommunikationssatelliten Eutelsat zusammen mit Nilesat aus Ägypten insbesondere zur Verbreitung von hochaufgelösten Fernsehprogrammen (auch in 4K Ultra HD) eingesetzt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/eutelsat8wb900tas.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/eutelsat8wb900tas260.jpg" alt="" class="wp-image-17941" width="260" height="184"/></a><figcaption>Eutelsat 8 West B über der Erde &#8211; Illustration
(Bild: Thales Alenia Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eutelsats neuer Satellit, der 25., den der Betreiber von TAS hat bauen lassen, soll im GEO eine Position im Bereich von 8 Grad West beziehen, um von dort Empfänger im mittleren Osten, Afrika und Südamerika zu versorgen. Dafür ist er mit einer Kommunikationsnutzlast mit 58 K<sub>u</sub>&#8211; (40 operative) und 12 C-Band-Transpondern (10 operative) ausgerüstet. Eutelsat nennt auch &#8222;42 x 36 MHz-equivalent K<sub>u</sub>-band transponders and 20 x 36 MHz-equivalent C-band transponders&#8220;. Ihre Gesamtleistung liegt im Bereich von 12 Kilowatt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit elektrischer Energie versorgt wird die Kommunikationsnutzlast von Eutelsat 8 West B durch zwei Solarzellenausleger, die dem Raumfahrzeug mit einem Hauptkörper von 5,5 x 2,2 x 2 Meter zusammen eine Spannweite von insgesamt 37 Metern geben. Die vorgesehene Standzeit des dreiachsstabilisierten, mit vier Lithium-Ionen-Akkumulatorensätzen ausgestatteten Satelliten im Orbit beträgt mindestens 15,25 Jahre, bei Einsatzende sollen die Solarzellenausleger immer noch mindestens 15 Kilowatt liefern können. Die erwartete Einsatzdauer des Satelliten im All liegt laut TAS bei über 17 Jahren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/028VA225PoseE8WBsurDollyauS5Cle18072015.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/028VA225PoseE8WBsurDollyauS5Cle18072015sm260.jpg" alt="" class="wp-image-17939" width="260" height="184"/></a><figcaption>Eutelsat 8 West B auf Transportwagen in Kourou
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit Monomethylhydrazin (MMH) und NTO betriebene Apogäumsmotor des Typs S400 von Airbus Defense and Space an Bord von Eutelsat 8 West B besitzt einen Nominalschub von 425 Newton. Für die Lageregelung sowie das Halten oder Verändern der Position des Satelliten wurde der Satellit außerdem mit einer Anzahl von kleinen Triebwerken ausgerüstet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein so vorgesehenes, partielles Entfalten der Solarzellenausleger von Eutelsat 8 West B konnte innerhalb von vier Stunden nach dem Start des Satelliten abgeschlossen werden. Vollständige Entfaltung der Solarzellenausleger und Ausschwenken der Antennen des Satelliten erfolgen, wenn der Satellit im GEO angekommen ist. Das wird nach drei Einsätzen seines Apogäumsmotors innerhalb eines Zeitraums von fünf Tagen der Fall sein, so der Plan.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/I34093002ssl1500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/I34093002ssl260.jpg" alt="" class="wp-image-17942" width="260" height="174"/></a><figcaption>Intelsat 34 in Testkammer beim Hersteller
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Intelsat 34 handelt es sich um ein von Space Systems/Loral (SS/L) aus Palo Alto im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien auf Basis des Satellitenbus´ 1300 entworfenes und gebautes Raumfahrzeug, dessen Grundkörper Maße von rund 5,6 auf 3,5 auf 3 Meter aufweist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der dreiachsstabilisierte Satellit ist dazu gedacht, Empfänger in Lateinamerika im C-Band, solche in Brasilien mit digitalen Fernsehausstrahlungen im K<sub>u</sub>-Band und Mobilgerätenutzer über dem Nordatlantik im K<sub>u</sub>-Band von einer Position bei 304,5 Grad Ost im GEO zu versorgen. Dementsprechend ist die über 10 Kilowatt leistende Kommunikationsnutzlast von Intelsat 34 mit 24 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern und 24 C-Band-Transpondern ausgestattet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gedacht ist Intelsat 34 außerdem als Nachfolger von Intelsat 805 (der eigentlich durch den bei einem Fehlstart am 1. Februar 2013 zerstörten Intelsat 27 ersetzt werden sollte) und Galaxy 11. Intelsat 805 alias IS-805 kreist seit dem 18. Juni 1998 um die Erde (NORAD 25.371, COSPAR 1998-037A), Galaxy 11 wurde am 22. Dezember 1999 in den Weltraum transportiert (NORAD 26.038, COSPAR 1999-071A).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/015VA225RemplissageIS34auS5A04082015.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/015VA225RemplissageIS34auS5A04082015sm260.jpg" alt="" class="wp-image-17937" width="260" height="367" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/015VA225RemplissageIS34auS5A04082015sm260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/015VA225RemplissageIS34auS5A04082015sm260-213x300.jpg 213w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption>Intelsat 34 wird in Kourou betankt
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Energieversorgung der Satellitensysteme von Intelsat 34 erfolgt durch zwei Solarzellenausleger, die dem Raumfahrzeug eine Spannweite von rund 24,70 Metern geben. Am Ende der projektierten Einsatzdauer von mindestens 15 Jahren sollen die Solarzellenausleger von Intelsat 34 noch mindestans 10 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen können. Für die Stromspeicherung besitzt der Satellit zwei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit Monomethylhydrazin (MMH) und einer Mischung von Stickstoffoxiden (MON-3, Stickstofftetroxid mit 3% Stickstoffmonooxid) betriebene Apogäumsmotor von Intelsat 34 besitzt einen Nominalschub von 445 Newton. Für die Lageregelung sowie das Halten oder Verändern der Position des Satelliten besitzt der Satellit außerdem eine Anzahl von 22 Newton starken, MMH und MON-3 verwendenden Zweistofftriebwerken sowie elektrische Triebwerke des Typs SPT-100 (SPT steht für stationary plasma thruster) bzw. SPD-100 (СПД-100) vom russischen Konstruktionsbüro Fackel bzw. Fakel aus Kaliningrad. Die elektrischen Triebwerke verwenden das Edelgas Xenon als auszustoßende Stützmasse. Sie haben einen Schub von jeweils nur 83 Millinewton (80 Millinewton bei 1,5 kW Leistungseingang), lassen sich jedoch sehr ausdauernd einsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von SS/L mit Datum vom 21. August 2015 wurden initiale Tests nach dem Aussetzen des Satelliten bereits abgeschlossen. Der Satellit war für die angesetzten vier Bahnanhebungsmanöver und die anschließend anstehende Testphase bereit. Zwei der Bahnanhebungsmanöver hat der Satellit bis zum 24. August 2015 bereits absolviert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat meldete am 24. August 2015 in einem Unternehmensblog, dass man nach dem Start sehr bald sicher war, dass alle Subsysteme des Satelliten funktionieren wie vorgesehen. Nachdem die ordnungsgemäße Ausrichtung des Satelliten im All festgestellt werden konnte, wurden die Solarzellenausleger entfaltet, zuerst das sogenannte south array, dann das north array. Eine gesicherte Energieversorgung des Satelliten ließ sich bald darauf bestätigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eutelsat 8 West B wurde zum 47. auf einer Spacebus-Plattform von TAS basierenden Satelliten, der mit einer europäischen Ariane-Rakete ins All gelangte, und zum 30., den Arianespace für Eutelsat transportierte. Mit Eutelsat 8 West B besorgte Arianespace mittlerweile insgesamt den Transport von 143 von TAS gebauten Satelliten in den Weltraum. Intelsat 34 ist der 55. Satellit, den Arianespace für Intelsat startete, und der 51. von SS/L gebaute geostationäre Satellit auf einer Rakete von Arianespace.</p>



<p class="wp-block-paragraph">VA225 mit Eutelsat 8 West B und Intelsat 34 auf der Rakete L579 aus dem Produktionslos PB war die 67. erfolgreiche Ariane-5-Mission in Folge. Bei der Mission VA225 wurde laut Arianespace bei einer Gesamtstartmasse von rund 780 Tonnen (laut Airbus Space and Defence rund 773 Tonnen beim Abheben) eine Gesamtnutzlast von 9.954 kg transportiert (laut Airbus Defence and Space 9.912 kg), von denen nach Angaben von Arianespace 9.082 kg auf die beiden Satelliten entfielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Objekte, die nach dem Start Umlaufbahnen um die Erde erreichten, sind wie folgt katalogisiert:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Eutelsat 8 West B NORAD Nr. 40.875, COSPAR-Objekt 2015-039B</li><li>Intelsat 34 alias IS-34 NORAD Nr. 40.874, COSPAR-Objekt 2015-039A</li><li>Nutzlasttragstruktur NORAD Nr. 40.876, COSPAR-Objekt 2015-039C</li><li>Oberstufe NORAD Nr. 40.877, COSPAR-Objekt 2015-039D</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13633.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane 5 ECA VA-225 mit Eutelsat-8-West-B &amp; Intelsat-34</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Zenit-3SL transportiert Intelsat 19 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zenit-3sl-transportiert-intelsat-19-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jun 2012 13:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 19]]></category>
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		<category><![CDATA[Zenit]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 1. Juni 2012 brachte eine dreistufige Rakete vom Typ Zenit-3SL den Kommunikationssatelliten Intelsat 19 ins All. Der Start erfolgte um 7.23 Uhr MESZ von Sealaunchs Startplattform &#8222;Odyssey&#8220; im Pazifik aus. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Intelsat, Sealauch, Space Systems/Loral. Intelsat 19 mit einer Startmasse von rund 5.600 Kilogramm wurde von einer Zenit-3SL mit [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 1. Juni 2012 brachte eine dreistufige Rakete vom Typ Zenit-3SL den Kommunikationssatelliten Intelsat 19 ins All. Der Start erfolgte um 7.23 Uhr MESZ von Sealaunchs Startplattform &#8222;Odyssey&#8220; im Pazifik aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Intelsat, Sealauch, Space Systems/Loral.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-7ed69e47"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01062012150625_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01062012150625_small_1.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/></a><figcaption>
Ausbalancierter Intelsat 19 im Test beim Hersteller 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat 19 mit einer Startmasse von rund 5.600 Kilogramm wurde von einer Zenit-3SL mit einer auf einer Entwicklung im Rahmen des sowjetischen Mondprogramms aufbauenden Oberstufe vom Typ Block-DM-SL in den Weltraum gebracht. Die erste Stufe mit RD-171-Triebwerk der von Juschnoje in der Ukraine gebauten und aus einem Flüssigkeitsbooster für die sowjetische Schwerlastrakete Energia entwickelten Trägerrakete wurde kurz vor dem Abheben gezündet und brannte nach rund zweieinhalb Minuten aus. Anschließend trug die zweite Stufe mit einem RD-120-Triebwerk und einer Lenktriebwerkseinheit vom Typ RD-8 den Block-DM-SL und die Nutzlast weiter in die Höhe. Während des Betriebs der zweiten Stufe wurde die Nutzlastverkleidung abgeworfen. Rund achteinhalb Minuten nach dem Start war auch die zweite Stufe ausgebrannt und abgetrennt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend war es Aufgabe des Block-DM-SL, mit zwei Brennphasen seines RD-58M-Triebwerks, das wie die der Startstufen Kerosin mit flüssigem Sauerstoff verbrannte, die Nutzlast in den vorgesehenen Zielorbit zu bringen. Der neue Erdtrabant für den in Luxemburg ansässigen Kommunikationssatellitenbetreiber Intelsat ist nach dessen Informationen im richtigen Transferorbit angekommen, nachdem er sich von der Raketenoberstufe um 8.23 Uhr MESZ getrennt hatte. Laut Intelsat gelang es, direkt nach dem Aussetzen des Raumfahrzeugs erste Daten von ihm zu empfangen. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-c3b1ff05"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01062012150625_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01062012150625_small_2.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/></a><figcaption>
Intelsat 19 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Orbitzirkularisierung wird Intelsat 19 mit einem eigenen Triebwerk des Typs R-4D-11 vornehmen. Der von Space Systems/Loral (SS/L) aus Palo Alto in den USA basierend auf der Plattform 1300E gebaute, dreiachsstabilisierte Satellit soll im Geostationären Orbit bei 166 Grad Ost positioniert werden. Dort wird er nach Angaben von Intelsat Nachfolger des von ebenfalls von SS/L hergestellten und am 4. November 1998 gestarteten Intelsat 8 alias PanAmSat 8 (PAS-8). Intelsat will den neuen Satelliten verwenden, um mit seinen 24 C-Band- und 34 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern den Westen Nordamerikas, Australien, Neuseeland und zahlreiche Inseln im Pazifik sowie Südostasien und Japan mit Bild- und Datendiensten zu versorgen. Die Lebenserwartung von Intelsat 19 liegt bei mindestens 18 Jahren. Am Ende der Auslegungsbetriebsdauer des Satelliten sollen seine beiden Solarzellenausleger eine elektrische Leistung von noch mindestens 15 Kilowatt bereitstellen können. 
<br>
Intelsat 19 alias IS-19 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 38.356 und als COSPAR-Objekt 2012-030A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update:</strong> <br>Intelsat gab noch mit Datum vom 1. Juni 2012 bekannt, dass bisher nur einer der beiden Solarzellenausleger von Intelsat 19 entfaltet werden konnte. Warum der zweite Ausleger sich nicht so verhielt, wie es vorgesehen war, werde derzeit in Zusammenarbeit mit dem Hersteller des Satelliten untersucht. Intelsat 19 befindet sich laut Intelsat weiterhin auf seiner Transferbahn und in sicherem Zustand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein dauerhafter Verzicht auf die Nutzbarkeit eines der beiden Solarzellenausleger würde erhebliche Einbußen bei der Leistungsfähigkeit des Satelliten bedeuten, seinen Betrieb verkomplizieren und die mögliche Einsatzzeit reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10824.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zenit-3SL (Sea Launch) mit Intelsat-19</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ViaSat 1 im Orbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/viasat-1-im-orbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 08:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
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		<category><![CDATA[Telesat]]></category>
		<category><![CDATA[Viasat]]></category>
		<category><![CDATA[ViaSat 1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern abend startete der Kommunikationssatellit ViaSat 1 auf einer Proton-M-Trägerrakete und befindet sich nun in einem Geotransferorbit um die Erde. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceFlightNow, Skyrocket. Von dieser Umlaufbahn aus gelangt er mit eigenen Triebwerken in den Geostationären Orbit, knapp 36.000 Kilometer über dem Äquator. Der Start erfolgte gegen 20:49 Uhr MESZ vom [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern abend startete der Kommunikationssatellit ViaSat 1 auf einer Proton-M-Trägerrakete und befindet sich nun in einem Geotransferorbit um die Erde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: SpaceFlightNow, Skyrocket.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20102011101025_small_1.jpg" alt="Space Systems/Loral" width="260"/><figcaption>
ViaSat 1 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von dieser Umlaufbahn aus gelangt er mit eigenen Triebwerken in den Geostationären Orbit, knapp 36.000 Kilometer über dem Äquator. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte gegen 20:49 Uhr MESZ vom Kosmodrom Baikonur aus. Nach dem Abwurf der drei Stufen der Trägerrakete übernahm die Oberstufe vom Typ Bris-M den weiteren Aufstieg. Im Verlaufe von 5 Antriebsphasen gelangte ViaSat 1 von seiner Anfangsbahn in etwa 180 Kilometern Höhe und einer Inklination von 51,5 Grad in die gegenwärtig eingenommene Bahn zwischen 2.360 und 35.785 Kilometern bei 30,4 Grad. </p>



<p class="wp-block-paragraph">ViaSat 1 wurde von Space Systems/Loral (USA/Kanada) entwickelt und gebaut und erreicht mit seinen 72 Abstrahlungsrichtungen etwa 75 Prozent des Kontinentalterritoriums der USA sowie die bevölkerungsreichsten Gebiete von Alaska, Hawaii und Kanada. Zudem kann er über seine K<sub>a</sub>-Band-Transponder bis zu 140 Gigabit Daten pro Sekunde aussenden, was ihn zum leistungsfähigsten Kommunikationssatelliten macht. Diese Datenrate ist größer als die aller bisher für den nordamerikanischen Kontinent eingesetzten Satelliten zusammen. 
<br>
Auch für die Proton hatte dieser Start eine besondere Bedeutung. ViaSat 1 ist mit 6,74 t die bisher schwerste Nutzlast, die mit dieser Kombination aus Trägerrakete und Oberstufe auf einen Geotransferorbit gebracht wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei ViaSat 1 kooperiert die ViaSat Incorporation (USA) mit Loral, Telesat und Eutelsat, um die Dienste des Satelliten sicherzustellen und zu vermarkten. So übernimmt Telesat Kanada Telemetrie, Bahnverfolgung sowie Steuerung des Satelliten und stellt seine Position im Geostationären Orbit bei 115 Grad West zur Verfügung. Eutelsat setzt sein weitverzweigtes Netz ein, um die Breitbanddienste von ViaSat für Telekommunikation, Internet-Dienste und Fernsehen zu vermarkten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9736.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ViaSat-1 auf Proton-M/Breeze-M</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Intelsat ersteigert Protostar 1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-ersteigert-protostar-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 07:25:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ChinaSat]]></category>
		<category><![CDATA[Chinasat 8]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Protostar 1]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<category><![CDATA[SSL]]></category>
		<category><![CDATA[SSL 1300]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 29. Oktober 2009 überbot der Betreiber von Kommunikationssatelliten Intelsat in New York bei der Versteigerung des sich auf einer Umlaufbahn befindlichen Kommunikationssatelliten Protostar 1 die Firma Eutelsat. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Intelsat, Space News. Elf Unternehmen hatten Gebote für den Satelliten abgegeben. An der letzten Bieterrunde beteiligten sich neben Intelsat mit Sitz [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 29. Oktober 2009 überbot der Betreiber von Kommunikationssatelliten Intelsat in New York bei der Versteigerung des sich auf einer Umlaufbahn befindlichen Kommunikationssatelliten Protostar 1 die Firma Eutelsat. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Intelsat, Space News.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/protostar1ssl260.jpg" alt="Protostar 1 im All - Illustration
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))"/><figcaption>Protostar 1 im All &#8211; Illustration<br> (Bild: Space Systems/Loral (SS/L))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Elf Unternehmen hatten Gebote für den Satelliten abgegeben. An der  letzten Bieterrunde beteiligten sich neben Intelsat mit Sitz auf Bermuda  und in Washington auch Eutelsat mit Sitz in Paris, Echostar aus Colorado in den USA, Measat aus Malaysia, SES aus Luxemburg sowie Thaicom aus Thailand. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Protostar 1 war am 7. Juli 2008 nach dem Start auf einer Ariane 5 ins All gelangt. Das Raumfahrzeug mit einer Startmasse von 4.100 Kilogramm war ursprünglich als Chinasat 8 bzw. ZX 8 (Zhongxing 8) von der China Telecommunications Broadcast Satellite Corporation (Chinasat) bei Space Systems/Loral (SS/L) in  Auftrag gegeben worden.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem US-amerikanische Exportbestimmungen die Auslieferung des Satelliten an China zum Start auf einer chinesischen CZ-3B-Rakete verhindert hatten, gelang Chinasat der Verkauf des fertiggestellten, auf Lorals LS-1300er Plattform basierenden Satelliten an den  Satellitenbetreiber Protostar mit Sitz auf Bermuda und in San Francisco. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/July072008aspaceesacnescsg1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/July072008aspaceesacnescsg260.jpg" alt="Start der Ariane 5 am 7. Juli 2008 mit Protostar 1 und Badr 6 an Bord"/></a><figcaption>Start der Ariane 5 am 7. Juli 2008 mit Protostar 1 und Badr 6 an Bord</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit wurde alsdann für Protostar gestartet und im Geostationären Orbit  bei 98,5 Grad Ost positioniert. Der Betreiber ging ein wenig mehr als  ein Jahr später in Konkurs. Es wird erwartet, dass sich Protostar 1 noch 15 Jahre im kommerziellen Einsatz nutzen lassen wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor Auktionsschluss hatten Beteiligte vermutet, dass es nicht erforderlich sein würde, über 150 Millionen US-Dollar für den Satelliten zu bieten. Den Zuschlag bekam Intelsat schließlich auf ein Gebot von 210 Millionen US-Dollar hin. Intelsat erwartet, die notwendigen Transaktionen innerhalb von dreißig Tagen abschließen zu können. Protostar 1 soll unter dem neuen Namen Intelsat 25 mit seinen 22 Ku-Band-Transpondern und 38 C-Band-Transpondern das Afrika-Geschäft von Intelsat unterstützen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Protostars zweiter im All befindlicher Kommunikationssatellit Protostar 2 alias Indostar 2 und Cakrawarta 2 wird wahrscheinlich im Dezember 2009 unter den Hammer kommen. Er steht zur Zeit an einer Position bei 107,7 Grad Ost im Geostationären Orbit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Protostar 1 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 33153 bzw. als Objekt 2008-034A.<br></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wettersatellit GOES 12 hat erneut Probleme</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wettersatellit-goes-12-hat-erneut-probleme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 13:16:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[GOES]]></category>
		<category><![CDATA[GOES 12]]></category>
		<category><![CDATA[NOAA]]></category>
		<category><![CDATA[SSL]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 14. Dezember 2008 um 23:00 Uhr MEZ trat am Lageregelungssystem des Wettersatelliten GOES 12, der seit Frühjahr 2003 bis dato die Funktion von GOES East inne hatte, eine Unregelmäßigkeit auf. Diese führte dazu, dass der Satellit zur Zeit nicht wie üblich kontinuierlich eigene Wetterdaten liefern kann. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: noaa, nasa, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 14. Dezember 2008 um 23:00 Uhr MEZ trat am Lageregelungssystem des Wettersatelliten GOES 12, der seit Frühjahr 2003 bis dato die Funktion von GOES East inne hatte, eine Unregelmäßigkeit auf. Diese führte dazu, dass der Satellit zur Zeit nicht wie üblich kontinuierlich eigene Wetterdaten liefern kann.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: noaa, nasa, sat-index.co.uk.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03012009141616_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03012009141616_small_1.jpg" alt="NOAA" width="260"/></a><figcaption>
GOES 12 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NOAA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird ein Treibstoffleck vermutet. Ingenieure des Kontrollzentrums SOCC (Satellite Operations Control Center) verfolgen zur Zeit das Verhalten des Satelliten genau. Eine Wiederherstellung des normalen Betriebszustandes wird nicht vor der zweiten Kalenderwoche 2009 erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Space Systems/Loral gebaute Satellit war am 23. Juli 2001 als GOES-M auf einer Atlas-2a-Rakete mit Centaur-Oberstufe in den Weltraum gebracht worden. Am 13. August 2001 hatte der Satellit eine Position im geostationären Orbit erreicht und wird seit diesem Zeitpunkt offiziell als GOES 12 bezeichnet. Zunächst diente GOES 12 als Backup für seine Vorgänger GOES 10 und 11. Richtig zum Einsatz kam der Satellit jedoch früher als geplant, als ein Ersatz von GOES 8 bei der Position von 75 Grad West erforderlich wurde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03012009141616_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03012009141616_small_2.jpg" alt="NOAA" width="260"/></a><figcaption>
Start vom GOES 12 am 23. Juli 2001 
<br>
(Bild: NOAA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Dezember 2007 gab es bereits ein Problem mit den Lageregelungstriebwerken. Nach einem Feuern der Triebwerke, das in gewissen Abständen regelmäßig erfolgt, um den Satelliten innerhalb einer Inklination kleiner/gleich 0,5 Grad zu halten, konnte der Satellit seine Position nicht stabil halten, weil er durch aus einem Leck austretenden Treibstoff bewegt wurde. Das Leck, vermutlich in der Oxidatorleitung für das Triebwerk 2B, konnte durch Schließen eines Ventils isoliert werden. Eine Woche später wurde der Satellit unter Verwendung eines redundanten Treibstoffleitungssystems wieder in Position gebracht. Der Satellit ist so konstruiert, dass für jedes Lageregelungstriebwerk ein Backup existiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Weg vom Transferorbit zur vorgesehenen Position im geostationären Orbit war nicht ohne Probleme. Der im Satelliten eingebaute Apogäumsmotor sollte in drei Brennphasen von insgesamt 90 Minuten für die Orbitzirkularisierung sorgen. Der Motor mit rund 445 Newton Schub wurde aber wegen Überhitzung der Motor- bzw. Satellitenstruktur während der ersten Brennphase AMF 1 (Apogee Maneuver Firing Nr. 1) nach etwa 13 von geplanten 53 Minuten vorzeitig abgeschaltet. Der richtige Orbit wurde schließlich nach insgesamt neun kürzeren Brennphasen erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GOES 12 ist der WMO (World Meteorological Organization) Satellit mit der Nummer 256 und  als Objekt 2001-031A bzw. mit der NORAD Nr. 26871 katalogisiert. GOES steht für &#8222;Geostationary Operational Environmental Satellite&#8220;, übersetzt geostationärer operationeller Umweltsatellit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Statusseite für GOES 12 bei der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA):</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.goes.noaa.gov/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NOAA GOES Page</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Ariane 5 ECA startet zwei US-Satelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-eca-startet-zwei-us-satelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Dec 2006 12:05:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Lockheed Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SSL]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=30521</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gestern, um 23:08 Uhr MEZ, hob die Ariane-Rakete von Kourou ab und wuchtete die Satelliten in eine geostationäre Umlaufbahn. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now. Sowohl die erste als auch die zweite Stufe der Rakete funktionierten problemlos. 32 Minuten nach der Zündung wurde der zweite der beiden Satelliten ausgesetzt und trat die nun [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern, um 23:08 Uhr MEZ, hob die Ariane-Rakete von Kourou ab und wuchtete die Satelliten in eine geostationäre Umlaufbahn.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/V174liftoff2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/V174liftoff260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane-5-Start mit AMERICOM 18 und Wildblue 1. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl die erste als auch die zweite Stufe der Rakete funktionierten problemlos. 32 Minuten nach der Zündung wurde der zweite der beiden Satelliten ausgesetzt und trat die nun nutzlose Rakete ihren langen Sturz zurück zur Erde an. Die Satelliten werden sich mit ihren eigenen Antriebssystemen in ihre endgültigen Umlaufbahnen manövrieren. <br> Bei den beiden ausgesetzten Satelliten handelt es sich um kommerzielle, US-amerikanische Kommunikationssatelliten. <i>AMERICOM 18</i>, gebaut von Lockheed Martin, wird über Nordamerika für die Übertragung von Kabelfernsehen sorgen. <i>Wildblue 1</i>, gebaut von Space Systems/Loral, ist einer der ersten kommerziellen Satelliten, der im Ka-Band arbeitet. Er soll Hochgeschwindigkeits-Internetzugang in ländlichen Gegenden Amerikas ermöglichen, wo andere Breitbanddienste nicht verfügbar sind.    </p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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