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	<title>SSMS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>SSMS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Arianespace: Erstflug der Vega C gelungen, weitere Starts beauftragt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arianespace-erstflug-der-vega-c-gelungen-weitere-starts-beauftragt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2022 07:15:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach ihrem erfolgreichen Erstflug nimmt die Vega C-Trägerrakete unter Verantwortung von Arianespace jetzt mit mindestens vier Starts pro Jahr den Betrieb auf und hat bereits sieben Starts und zehn Zusatznutzlasten im Auftragsbuch. Eine Pressemitteilung von Arianespace. Quelle: Arianespace 13. Juli 2022. Évry, Frankreich, 13. Juli 2022 &#8211; Am Mittwoch, den 13. Juli, um 10:13 Uhr [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach ihrem erfolgreichen Erstflug nimmt die Vega C-Trägerrakete unter Verantwortung von Arianespace jetzt mit mindestens vier Starts pro Jahr den Betrieb auf und hat bereits sieben Starts und zehn Zusatznutzlasten im Auftragsbuch. Eine Pressemitteilung von Arianespace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Arianespace 13. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VegaCinflightArianespace.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vega C im Flug - künstlerische Darstellung. (Bild: Arianespace)" data-rl_caption="" title="Vega C im Flug - künstlerische Darstellung. (Bild: Arianespace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VegaCinflightArianespace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Vega C im Flug &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Arianespace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Évry, Frankreich, 13. Juli 2022 &#8211; Am Mittwoch, den 13. Juli, um 10:13 Uhr Ortszeit startete in Kourou, Französisch-Guayana (Südamerika) unter Leitung der ESA die erste Vega C-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof. Die neue leichte europäische Trägerrakete wurde von Avio konzipiert und gebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nach diesem erfolgreichen ersten Start wird Arianespace jetzt den Betrieb von Vega C aufnehmen – ein wichtiger Meilenstein für den souveränen Zugang Europas zum All. Mein Dank für diesen Erfolg gilt der ESA für die Durchführung dieses Erstfluges und Avio, die für die Vega-C-Launchsysteme verantwortlich ist“, erklärte Stéphane Israël, CEO von Arianespace. „Dank des erweiterten Leistungsprofils und der größeren Vielseitigkeit konnte Arianespace mit Vega C bereits zahlreiche wichtige Kunden gewinnen, und wir sind zuversichtlich, dass dies erst der Beginn einer wahren Erfolgsgeschichte ist! Die Konfiguration von Vega C orientiert sich an den Bedürfnissen der Kunden und erfolgte in Abstimmung mit unserer neuen schweren Trägerrakete Ariane 6. Dies ist ein erster Schritt auf dem Weg zur vollständigen Erneuerung unseres Produktportfolios und erlaubt uns, unserem Motto gerecht zu werden: jedes Gewicht, jeder Orbit, jederzeit!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sieben Vega C sind bereits gebucht und werden sowohl für institutionelle als auch für kommerzielle Missionen eingesetzt:<br>• Unter den institutionellen Missionen sind zu nennen: Sentinel-1C, das im Auftrag der Europäischen Kommission für die ESA gestartet wird; FLEX und ALTIUS, zwei ESA-Programme im Dienste der Umwelt; CSG 3, das von Thales Alenia Space für die italienische Raumfahrtbehörde (ASI) und das italienische Verteidigungsministerium entwickelt wird; PLATiNO 2 von SITAEL für ASI; und Microcarb, das von der Europäischen Kommission im Namen von CNES in Auftrag gegeben wurde.<br>• Zu den wichtigsten kommerziellen Missionen gehören: Pléiades Neo, eine Konstellation von vier Satelliten für Airbus Defence and Space; KOMPSAT 7 für KARI (Korean Aerospace Research Institute); Theos-2 von Airbus Defence and Space für die thailändische Agentur für Geoinformatik und Entwicklung der Raumfahrttechnologie; und Formosat-7R von NSPO für Taiwan.<br>• Mehrere kleine Satelliten-Missionen sind bereits bei Arianespace unter Vertrag und werden dank der modularen SSMS-Anpassungssysteme (Small Spacecraft Mission Service) die meisten Vega C-Flugkonfigurationen vervollständigen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VV21DecollageplanserreZLVesacnesaspacecsg.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vega C startet zur Mission VV21. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-rl_caption="" title="Vega C startet zur Mission VV21. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VV21DecollageplanserreZLVesacnesaspacecsg26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Vega C startet zur Mission VV21. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Vega-C-Flug mit der Bezeichnung VV22 ist für November 2022 geplant. Mit dieser Mission wird Arianespace Pléiades Neo 5 und 6 in den Orbit bringen, zwei zusätzliche Satelliten, mit denen Airbus seine Pléaides-Erdbeobachtungskonstellation ausbauen wird. Mit einer nativen Auflösung von 30 Zentimetern, einer Spitzenleistung in der Genauigkeit der Geo-Lokalisierung und einer Überflugrate von zweimal pro Tag erschließen die vier Pléiades-Neo-Satelliten neue Möglichkeiten mit extremer Reaktivität. Die Satellitenkonstellation wurde vollständig von ihrem Betreiber Airbus finanziert und gebaut. Das Airbus-Team übernimmt auch den Satellitenbetrieb und den Vertrieb von Services an kommerzielle Kunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vega C – C steht für „Consolidation“ – ist besser auf Kundenbedürfnisse abgestimmt und basiert auf der zehnjährigen Erfahrung (2012 bis 2022) im Betrieb von Vega. Die Trägerrakete wurde mit leistungsstärkeren Feststofftriebwerken (Solid Rock Motors – SRM) für die erste und zweite Stufe ausgestattet, wobei der erste SRM auch bei der Ariane 6 als Seitenbooster zum Einsatz kommt. Zudem wurde die Nutzlast-Verkleidung vergrößert und erlaubt so die Beladung mit deutlich höherem Gewicht (bis zu 2,350 Tonnen im Sonnensynchronorbit, SSO) und doppeltem Volumen. Diese Leistungssteigerung wird es Vega C ermöglichen, größere Radarsatelliten der Klasse Sentinel 1C zu starten, die Teil des Copernicus-Programms sind und zuvor mit Sojus geflogen wurden. Dank ihres verbesserten SSMS-Dispensers und des AVUM+- Moduls, das sieben statt fünf Wiederzündungen ermöglicht, kann die Trägerrakete zudem besser auf die besonderen Anforderungen kleinerer Satelliten eingehen. Vega C kann somit auf ein und derselben Mission Nutzlasten in drei Referenz-Orbits bringen, anstatt der zwei, die bisher mit Vega möglich waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vega-C-Entwicklungsprogramm wird von der ESA geleitet und assoziiert zwölf Mitgliedstaaten der Agentur. Avio Spa (Colleferro, Italien) ist der industrielle Hauptauftragnehmer sowohl für die Trägerrakete als auch für die zugehörige Bodeninfrastruktur. Avio ist auch für die Durchführung der Kampagne und die Vorbereitung der Trägerrakete bis zum Launch verantwortlich. Avio übergibt eine flugfertige Rakete an Arianespace, das Vega C vermarktet, ihre Missionen vorbereitet, ihre Flugtauglichkeit prüft und sie am europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana betreibt. Bei den Startkampagnen arbeitet Arianespace eng mit der französischen Raumfahrtagentur CNES zusammen, der vor allem für den Startplatz am europäischen Weltraumbahnhof in Kourou und die Treibstoffsicherung zuständigen Behörde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Arianespace</strong><br>Arianespace erschließt den Weltraum zur Verbesserung der Lebensbedingungen auf der Erde. Dazu bietet das Unternehmen Startdienste für alle Arten von Satelliten in alle Umlaufbahnen an. Seit 1980 hat Arianespace über 1.100 Satelliten in den Orbit gebracht. Ab 2022 wird Arianespace die von der ESA entwickelten Trägerraketen der neuen Generation Ariane 6 und Vega C betreiben. Das Unternehmen mit Sitz in Évry bei Paris verfügt über eine Einrichtung im Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana sowie über lokale Vertretungen in Washington D.C, Tokio und Singapur. Arianespace ist eine Tochtergesellschaft von ArianeGroup, die 74 Prozent der Anteile hält. Die übrigen Anteile sind im Besitz von 15 weiteren Vertretern der europäischen Trägerraketenindustrie, zu denen auch Avio als Vega-Hauptauftragnehmer zählt. ESA und CNES gehören dem Verwaltungsrat an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4208.msg535204#msg535204" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">VEGA Trägerrakete</a></li></ul>
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		<item>
		<title>ESAIL startet mit neuer Satellitenplattform ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esail-startet-mit-neuer-satellitenplattform-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2020 12:20:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Mikrosatellit ESAIL ist am 3. September 2020 vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou ins Weltall gestartet. ESAIL ist der erste Satellit aus dem SAT-AIS-Programm der ESA, mit dem der Schiffsverkehr weltweit beobachtet werden kann. Kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland haben Kernkomponenten für die neue &#8222;Triton&#8220;-Plattform geliefert. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Mikrosatellit ESAIL ist am 3. September 2020 vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou ins Weltall gestartet. ESAIL ist der erste Satellit aus dem SAT-AIS-Programm der ESA, mit dem der Schiffsverkehr weltweit beobachtet werden kann. Kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland haben Kernkomponenten für die neue &#8222;Triton&#8220;-Plattform geliefert. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/VV16lau1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="VEGA startet in Kourou zum Flug VV16. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-rl_caption="" title="VEGA startet in Kourou zum Flug VV16. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/VV16lau126.jpg" alt=""/></a><figcaption>Start der Ve­ga-Trä­ger­ra­ke­te vom eu­ro­päi­schen Welt­raum­bahn­hof in Kou­rou.<br>(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem kommerziellen Mikrosatelliten ESAIL ist am 3. September um 3:51 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit eine neu entwickelte Satellitenplattform an Bord einer Vega-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou ins Weltall gestartet. Die Entwicklung des ersten Satelliten des SAT-AIS-Programms der Europäischen Weltraumorganisation ESA wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Die Aufgabe von ESAIL wird es sein, Schiffe zu orten und den weltweiten Schiffsverkehr zu beobachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kernkomponenten für die neue Plattform kommen aus Deutschland</strong><br>In einer Höhe von rund 515 Kilometern wird ESAIL die Erde rund fünf Jahre lang umrunden. Der würfelförmige Satellit gehört mit einer Kantenlänge von nur 60 Zentimetern und einem Gewicht von rund 110 Kilogramm zu den Mikrosatelliten. Der internationale Markt für diese kleinen Satelliten wächst, denn sie können für die unterschiedlichsten Aufgaben im niedrigen Erdorbit eingesetzt werden. So gehören die Erdbeobachtung, Datenrelaisdienste im Internet der Dinge und Technologietests zu ihrem Aufgabenspektrum.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/esailvortransportluxspaace2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="ESAIL vor dem Trans­port nach Kou­rou. (Bild: LuxSpace S.à.r.l.)" data-rl_caption="" title="ESAIL vor dem Trans­port nach Kou­rou. (Bild: LuxSpace S.à.r.l.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/esailvortransportluxspaace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ESAIL vor dem Trans­port nach Kou­rou.<br>(Bild: LuxSpace S.à.r.l.)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das Besondere an ESAIL ist die neue, flexible Satellitenplattform namens Triton&#8220;, erklärt Dr. Marc Hofmann, zuständig für ESAIL im DLR Raumfahrtmanagement. &#8222;Kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland haben Kernkomponenten hierfür entwickelt&#8220;. Satelliten wurden in der Vergangenheit für jeden Einsatz maßgeschneidert, was einen hohen finanziellen und zeitlichen Aufwand erforderte. Um Zeit und Kosten bei der Herstellung zu sparen, werden daher immer häufiger flexiblen Plattformen entwickelt und eingesetzt. &#8222;Diese Plattformen kann man nun mit geringen Anpassungen quasi von der Stange kaufen&#8220;, so Dr. Hofmann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine genaue Positionsbestimmung erhöht die Sicherheit im Schiffsverkehr</strong><br>ESAIL beobachtet vom Weltraum aus Schiffe, die zuvor mit dem Ortungssystem AIS (Automatic Identification System) ausgerüstet wurden. Mit Hilfe dieses satelliten-gestützten Systems (SAT-AIS) können Schiffe weltweit identifiziert und ihre genaue Position bestimmt werden. AIS-Daten sind wichtig, um Kollisionen zwischen Schiffen zu vermeiden, Fahrtrouten zu überwachen, und Umweltkriminalität zu bekämpfen. ESAIL wird die Satellitenflotte des kanadischen Unternehmens exactEarth ergänzen, das Ortungs- und Informationsdienste für den maritimen Sektor anbietet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/esailartESAPCarril.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild vergrößernKünst­le­ri­sche Dar­stel­lung des ESAIL Sa­tel­li­ten im Or­bit. (Bild: ESA/P.Carril)" data-rl_caption="" title="Bild vergrößernKünst­le­ri­sche Dar­stel­lung des ESAIL Sa­tel­li­ten im Or­bit. (Bild: ESA/P.Carril)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/esailartESAPCarril26.jpg" alt=""/></a><figcaption><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/nav/spacer.gif" width="4" height="4"><br><a rel="noreferrer noopener" href="https://images.raumfahrer.net/news/esailartESAPCarril.jpg" target="_blank" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/nav/lupe.jpg" alt="Bild vergrößern" width="20" height="20"></a>Künst­le­ri­sche Dar­stel­lung des ESAIL Sa­tel­li­ten im Or­bit.<br>(Bild: ESA/P.Carril)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mittelständische Unternehmen in Deutschland leisten wichtigen Beitrag zu ESAIL</strong><br>ESAIL wurde im Rahmen des SAT-AIS-Programms als Teil des ARTES-Programms (Advanced Research in Telecommunications Systems) der ESA entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gebaut wurde ESAIL von der in Luxemburg ansässigen Firma LuxSpace, einem Tochterunternehmen des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB SE. Kernkomponenten der Triton-Plattform wurden von deutschen KMUs (kleinen und mittelständischen Unternehmen) entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Datenübertragungssystem der Satellitennutzlast stammt von der STT-SystemTechnik GmbH in München. Teile des Lageregelungssystems wurden von der Berliner Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH, sowie von der ZARM Technik AG aus Bremen gefertigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der deutsche Programmbeitrag in SAT-AIS kommt somit zu hundert Prozent mittelständischen Unternehmen zugute. Das DLR Raumfahrtmanagement fördert durch seine Beiträge zu den ESA-Programmen die Entwicklung neuer, flexibler Satellitenplattformen für den Einsatz im erdnahen Orbit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17581.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SSMS POC Mission auf Vega (VV16)</a></li></ul>
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		<item>
		<title>ESA: VEGA-Flugbetrieb mit VV16 wieder aufgenommen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-vega-flugbetrieb-mit-vv16-wieder-aufgenommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2020 06:28:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trägerrakete Vega nimmt Flugbetrieb wieder auf – mit neuem Rideshare-Service. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA) Quelle: ESA. Der erste Rideshare-Flug einer Vega-Trägerrakete, für den im Rahmen des Small Spacecraft Mission Service (SSMS) der Dispenser für kleine Satelliten genutzt wird, startete am 3. September um 02:51 BST / 03:51 CEST (22:51 Uhr [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Trägerrakete Vega nimmt Flugbetrieb wieder auf – mit neuem Rideshare-Service. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/VV16lau1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="VEGA startet in Kourou zum Flug VV16. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-rl_caption="" title="VEGA startet in Kourou zum Flug VV16. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/VV16lau126.jpg" alt=""/></a><figcaption>VEGA startet in Kourou zum Flug VV16.<br>(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Rideshare-Flug einer Vega-Trägerrakete, für den im Rahmen des Small Spacecraft Mission Service (SSMS) der Dispenser für kleine Satelliten genutzt wird, startete am 3. September um 02:51 BST / 03:51 CEST (22:51 Uhr Ortszeit am 2. September) vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guyana, ins All.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs mit Vega demonstriert die neuen Service-Kapazitäten an Bord der von der ESA entwickelten Trägerrakete. Gleichzeitig sorgt sie für Kontinuität bei Europas garantiertem und unabhängigem Zugang zum Weltraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start markiert gleichzeitig den Abschluss der schnellen und effizienten Durchführung von Korrektivmaßnahmen durch die Industrie. Diese wurden von der ESA als die Qualifikationsbehörde für die Vega-Trägerraketensysteme geleitet und folgten den Empfehlungen des unabhängigen Untersuchungsausschusses, der den gescheiterten Vega-Flug VV15 am 10. Juli 2019 analysiert hatte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/SSMSonVegasPLAesacnesaspacecsg15.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="SSMS auf dem Nutzlastadapter der VEGA. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-rl_caption="" title="SSMS auf dem Nutzlastadapter der VEGA. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/SSMSonVegasPLAesacnesaspacecsg26.jpg" alt=""/></a><figcaption>SSMS auf dem Nutzlastadapter der VEGA.<br>(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir nehmen den Betrieb am europäischen Weltraumbahnhof wieder auf und sind stolz, dass Vega erneut ins All startet und damit einen neuen besonderen Startservice unter Beweis stellt. Europas Small Spacecraft Mission Service bringt kleine Satelliten routinemäßig und zu erschwinglichen Kosten in den Weltraum. Mit diesem neuen Ansatz werden wir den neuen Bedürfnissen des Marktes gerecht&#8220;, sagt Daniel Neuenschwander, ESA-Direktor für Trägersysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug dient dem Nachweis der Machbarkeit dieses Konzepts und wird von Arianespace durchgeführt – und zwar im Rahmen der LLL-Initiative der ESA (Light satellites, Low cost, Launch opportunities; Deutsch: Günstige Startmöglichkeiten für leichte Satelliten), die vom ESA-Ministerrat im Jahr 2016 beschlossen wurde, um neue Routinedienstleistungen für leichte Satelliten an Bord der europäischen Trägerraketen Vega/Vega-C und Ariane 6 zu entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der SSMS-Dispenser ist eine modulare, leichte Struktur aus Carbonfaser. Sie wurde entwickelt, um mehrere leichte Nutzlasten in den Weltraum zu transportieren und kann bis sehr kurz vor dem Start so konfiguriert werden, dass sie Satelliten in unterschiedlichster Anzahl und von unterschiedlichster Größen mitnehmen kann. Somit bietet Vega erschwingliche und praktische Startmöglichkeiten für kleine Satelliten, und diese sind nicht länger darauf angewiesen, nur als sekundäre Nutzlasten mit erheblich größeren Satelliten ins All fliegen zu können. Nachdem der Dispenser die Satelliten freigegeben hat, verlässt er den Orbit, um das Erzeugen von Weltraummüll zu vermeiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Start zeigt, wie die ESA Innovationen nutzt, um die Kosten zu verringern, die Flexibilität und Agilität zu steigern sowie sich weiter in Richtung Kommerzialisierung zu bewegen&#8220;, sagt ESA-Generaldirektor Jan Wörner. „Dieser bessere Zugang zum Weltraum für innovative kleine Satelliten wird eine ganze Reihe von positiven Ergebnissen mit sich bringen, von neuer Umweltforschung bis hin zum Demonstrieren neuer Technologien.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/SSMSvibrationtestingESAMPedoussaut2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="SSMS mein Vibrationstest. (Bild: ESA/M. Pedoussaut)" data-rl_caption="" title="SSMS mein Vibrationstest. (Bild: ESA/M. Pedoussaut)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/SSMSvibrationtestingESAMPedoussaut26.jpg" alt=""/></a><figcaption>SSMS mein Vibrationstest.<br>(Bild: ESA/M. Pedoussaut)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kleine Satelliten ermöglichen Unternehmen und institutionellen Nutzern einen Zugang zum All, damit diese dort forschen und kommerzielle Anwendungen realisieren können. Somit sind sie ein Herzstück des NewSpace-Zeitalters.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vega hat sieben Mikrosatelliten mit einem jeweiligen Gewicht von 15 bis 150 Kilogramm sowie 46 kleinere CubeSats mitgenommen. Sie alle wurden in sonnensynchronen Umlaufbahnen in einer Höhe von 515 bis 530 Kilometern freigegeben. Der letzte Satellit wurde etwa 104 Minuten nach dem Start freigesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei stammt etwa die Hälfte der Gesamtmasse dieser 53 Satelliten, die Arianespace heute ins All geschossen hat, von europäischen Ländern (acht sind vertreten). Die ESA hat zur Entwicklung von vier dieser Satelliten beigetragen. Bei diesen handelt es sich um den 113 Kilogramm schweren ESAIL-Mikrosatelliten sowie drei CubeSats: Simba, Picasso und FSSCat/Φ-sat-1.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/ESAILreadytoshiptolaunchsiteLuxspace15.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="ESAIL bereit zum Transport nach Kourou. (Bild: Luxspace)" data-rl_caption="" title="ESAIL bereit zum Transport nach Kourou. (Bild: Luxspace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/ESAILreadytoshiptolaunchsiteLuxspace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ESAIL bereit zum Transport nach Kourou.<br>(Bild: Luxspace)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der ESAIL-Satellit wurde von LuxSpace in Luxemburg gebaut und wird dabei helfen, hochinnovative, weltraumbasierte Services für den Seeverkehr anzubieten. Der Satellit wird Schiffe nachverfolgen, indem er deren Funknachrichten im Automatic Identification System weltweit ermittelt. Dies verbessert die Sicherheit auf See und trägt ebenfalls zur Überwachung der Fischerei sowie des Umweltschutzes bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der CubeSat Simba wird vom Königlichen Meteorologischen Institut von Belgien (gemeinsam mit der Universität von Leuven sowie ISISpace in den Niederlanden) geleitet und Miniatur-Radiometer nutzen, um zwei wichtige Klimavariablen zu messen: die auf die Erde einwirkende Sonnenstrahlung und die von der Erde ausgehende Erdstrahlung, und zwar über alle Wellenlängen hinweg. Darüber hinaus wird Simba ein präzises Lagekontrollsystem demonstrieren. Picasso hat eine ähnliche Größe und wird vom Belgischen Institut für Weltraum-Aeronomie gemeinsam mit dem Technischen Forschungszentrum Finnland VTT und dem Unternehmen Clyde Space aus dem Vereinigten Königreich geleitet. Picasso wird die Ozonverteilung in der Stratosphäre sowie die Temperatur in der Mesosphäre vermessen – mit einem neu entwickelten Miniatur-Multispektral-Imager. Darüber hinaus wird Picasso die Dichte der Elektronen in der Ionosphäre untersuchen, und zwar mit einem Satz aus vier elektrostatischen Sonden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine von der spanischen Universitat Politècnica de Catalunya bei den Copernicus Masters im Jahr 2017 vorgeschlagene Federated-Satellite-Systems-Mission (FSSCat-Mission) ist von einem Konsortium aus europäischen Unternehmen und Instituten entwickelt worden. Sie ermöglicht nun die erste ESA-Initiative, die Künstliche Intelligenz an Bord einer Erdbeobachtungs-Mission nutzen wird. Die bahnbrechende Technologie mit dem Namen Φ-sat-1 (spricht sich wie folgt: „Phisat-1&#8243;) soll dafür sorgen, dass nur nutzbare Daten zurück auf die Erde geschickt werden. Dies ermöglicht eine effiziente Handhabung der Daten und verschafft Nutzern einen zeitnahen Zugang zu Informationen – wovon letztlich die Gesellschaft als Ganzes profitieren wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der heutige Vega-Flug wurde teilweise durch die Europäische Union finanziert, und zwar als Teil des Programms Horizon 2020, das wiederum im Rahmen des Abkommens über Weltraumtechnologie-Aktivitäten, das die EU und die ESA am 16. April 2019 unterzeichnet haben, stattfindet. Es unterstützt die Demonstration und Validierung dieses neuen Rideshare-Services auf einem Flug sowie den Startdienst für den Mikrosatelliten UPMSat-2.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vega und ihre Nutzlast wurden unter sicheren Bedingungen untergebracht, und die Batterien wurden neu geladen, nachdem mehrere Startversuche im Juni wegen ungünstiger Wetterbedingungen in großer Höhe über Europas Weltraumbahnhof unterbrochen worden waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SSMS</strong><br>Der Dispenser des Small Spacecraft Mission Service (SSMS; Deutsch: Missions-Service für kleine Raumfahrzeuge) hat ein modulares Design und kann so für verschiedene Startanforderungen verwendet werden. Dabei kann der Dispenser Satelliten mit einer Gesamtmasse von 1 Kilogramm (CubeSats) bis 500 Kilogramm (Minisatelliten) mitnehmen. SAB Aerospace hat den modularen Dispenser für Avio, den Generalunternehmer für die Vega-Trägerraketen der ESA, entwickelt und gebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Vega</strong><br>Vega, Europas Trägerrakete für leichte Lasten, startete erstmals im Februar 2012 ins All. Die Rakete hat einen Durchmesser von 3 Metern und ist 30 Meter lang. Sie besteht aus einem einzigen Gehäuse, drei mit Festtreibstoff angefeuerten Stufen, und einem oberen, mit Flüssigtreibstoff angetriebenen Modul zur Lage- und Orbitkontrolle sowie zur Satellitenfreigabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA blickt mit Vega-C zuversichtlich in die Zukunft – diese leistungsfähigere Vega-Version soll erstmals 2020 gestartet werden. Vega-C kann eine zusätzliche Last von 700 Kilogramm mit ins All nehmen und bietet ein größeres Volumen mit breiterer Verkleidung. Die Kosten sind dabei ähnlich wie für Vega, sodass mehr Raumfahrzeuge pro Flug mitgenommen werden können – bei erheblich niedrigeren Kosten pro Kilogramm.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17581.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SSMS POC Mission auf Vega (VV16)</a></li></ul>
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