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	<title>Stadtentwicklung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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		<title>DLR: Mit Künstlicher Intelligenz die Welt von morgen planen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2022 11:00:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ab dem 11. Juli 2022 steht Forschenden in Deutschland die Internetplattform &#8222;EO-Lab&#8220; für die Analyse von Erdbeobachtungsdaten sowie zur Entwicklung von neuen Softwarelösungen zur Verfügung. Das Portal ist Teil der Strategie &#8222;Künstliche Intelligenz&#8220; der Bundesregierung und ermöglicht Nutzerinnen und Nutzern einen einfachen, kostenfreien Zugang zu Daten von nationalen und europäischen Satellitenmissionen. Eine Pressemitteilung des Deutschen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ab dem 11. Juli 2022 steht Forschenden in Deutschland die Internetplattform &#8222;EO-Lab&#8220; für die Analyse von Erdbeobachtungsdaten sowie zur Entwicklung von neuen Softwarelösungen zur Verfügung. Das Portal ist Teil der Strategie &#8222;Künstliche Intelligenz&#8220; der Bundesregierung und ermöglicht Nutzerinnen und Nutzern einen einfachen, kostenfreien Zugang zu Daten von nationalen und europäischen Satellitenmissionen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 11. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/InternetplattformEOLabDLRCloudFerro.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/InternetplattformEOLabDLRCloudFerro26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Internetplattform &#8222;EO-Lab&#8220; (Grafik: DLR/CloudFerro)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">11. Juli 2022 &#8211; Wie reagieren unsere Wälder auf Klimaveränderungen? Und wie verändert sich unsere Umwelt durch den Einfluss von Dürren, aber auch durch extreme Regenfälle? Ab dem 11. Juli 2022 steht Forschenden in Deutschland ein neues Tool zur Verfügung, um solche Fragen zu beantworten: Die Internetplattform &#8222;EO-Lab&#8220; bietet leistungsstarke Rechnertechnologie und Software, um die Daten von Erdbeobachtungssatelliten analysieren zu können. &#8222;Das Portal dient dabei nicht nur zur Verarbeitung von Informationen, sondern bietet auch eine optimale Umgebung, um neue Algorithmen zu entwickeln&#8220;, erläutert Peter Wagner, Projektleiter EO-Lab in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. &#8222;Methoden Künstlicher Intelligenz spielen dabei eine herausragende Rolle, da sie sensitiver und die Ergebnisse präziser sind als bei herkömmlichen Softwarelösungen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">EO-Lab ist Teil der Strategie &#8222;Künstliche Intelligenz&#8220; der Bundesregierung und ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern einen einfachen, kostenfreien Zugang zu Daten von nationalen Satellitenmissionen wie TerraSAR-X und EnMAP, aber auch zu Daten des europäischen Copernicus-Systems sowie von kommerziellen Missionen. Indem sie die Analysemöglichkeiten des Portals nutzen, können Universitäten und Forschungseinrichtungen den großen personellen und finanziellen Aufwand einsparen, den das Einrichten von Datenzugängen sowie das Speichern und Verwalten der stetig steigenden Datenmengen erfordert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Umfassende Services unterstützen Forschende bei der wissenschaftlichen Arbeit</strong><br>EO-Lab bietet Forschenden zur Entwicklung von Algorithmen nicht nur die erforderlichen Rechenressourcen, sondern auch wichtige Elemente, die Einstieg, Durchführung und Finalisierung von Forschungsprojekten erleichtern. Um Neueinsteiger auf der Plattform zügig mit KI-Methoden und mit der Nutzung der Plattform vertraut zu machen, werden umfassendes Informationsmaterial, Schulungen und Online-Seminare angeboten. Zur Durchführung der Arbeit stehen die notwendige Software und Arbeitsumgebung bereit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Online-Forum ermöglicht und fördert außerdem den für die Forschung wichtigen Austausch zwischen Wissenschaft und Entwicklung. Zudem werden die Nutzerinnen und Nutzer dabei unterstützt, ihre Ergebnisse auf der Plattform zu präsentieren. EO-Lab ist vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sicherheitszertifiziert und wird in einem deutschen Rechenzentrum gehostet. Dies bietet die notwendige Sicherheit dafür, dass Nutzer auch ihre eigenen Daten für die Analysen mit einbinden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Datenanalyse ermöglicht Fortschritte in Landschaftsplanung und Umweltschutz</strong><br>EO-Lab eröffnet damit neue Möglichkeiten für Forschende aus allen Fachrichtungen, ihre Arbeiten zu Umweltforschung und Geoinformation schnell und zielorientiert umzusetzen und neue Methoden zur Datenauswertung zu entwickeln. Die Ergebnisse dieser Analysen sind besonders wichtig für Anwendungen in den Bereichen Stadtentwicklung, Landschaftsplanung, Meteorologie, Land- und Forstwirtschaft sowie Umwelt- und Naturschutz. So helfen die Daten aus dem Weltall, zukünftige Maßnahmen und Projekte effizient zu planen. Ein großer Vorteil der Satellitendaten gegenüber Informationen von erdgebundenen Systemen ist dabei, dass sie kontinuierlich und an jedem Ort der Erdoberfläche aufgezeichnet werden können. Hierdurch stehen der Wissenschaft riesige Datenmengen zur Verfügung, die anschließend mit Hilfe von Algorithmen analysiert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Synergien mit CODE-DE</strong><br>EO-Lab ist das wissenschaftliche Gegenstück zum Internetportal CODE-DE, das Erdbeobachtungsdaten des europäischen Copernicus-Programms für die öffentliche Hand zugänglich macht. Beide Internetplattformen ergänzen sich dabei, indem etwa KI-Algorithmen auf EO-Lab entwickelt und nach erfolgreichem Test auf CODE-DE auch zur Nutzung durch öffentliche Einrichtungen implementiert werden. So profitieren Wissenschaft und Gesellschaft gleichermaßen von den Synergien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EO-Lab Plattform wurde von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) in Auftrag gegeben. Für Aufbau und Betrieb der Plattform ist die Firma CloudFerro verantwortlich, die auch der Betreiber der nationalen Copernicus-Plattform CODE-DE für deutsche Behörden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Internetplattform &#8222;EO-Lab&#8220;</strong><br><a href="https://eo-lab.org/de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://eo-lab.org/de/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg534751#msg534751" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li></ul>
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		<title>Essen: Stadt arbeitet mit ESA zusammen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/essen-stadt-arbeitet-mit-esa-zusammen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Oct 2021 18:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für nachhaltige Stadtentwicklung und urbanen Umweltschutz: Die Stadt Essen arbeitet zukünftig mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) zusammen. Essen hat am 26. Oktober 2021 eine gemeinsame Absichtserklärung mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) in Form eines Memorandum of Intent unterzeichnet. Eine Pressemitteilung der Stadt Essen. Quelle: Stadt Essen. 26. Oktober 2021 &#8211; Mit der zusammen mit der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Für nachhaltige Stadtentwicklung und urbanen Umweltschutz: Die Stadt Essen arbeitet zukünftig mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) zusammen. Essen hat am 26. Oktober 2021 eine gemeinsame Absichtserklärung mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) in Form eines Memorandum of Intent unterzeichnet. Eine Pressemitteilung der Stadt Essen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Stadt Essen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20211026ESASatelitenbildspeziell.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20211026ESASatelitenbildspeziell26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Überflutung der S-Bahntrasse und der Wassergewinnung in Überruhr nördlich der Marie–Juchacz–Straße. (Situation einen Tag nach dem Starkregen am 16. Juli 2021, 12:00) (Bild: Stadt Essen)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">26. Oktober 2021 &#8211; Mit der zusammen mit der ESA begründeten Kooperation wird die Entwicklung von innovativen weltraumgestützten Anwendungen gefördert, die die nachhaltige Stadtentwicklung und den urbanen Umweltschutz unterstützen sollen. Dabei liegt der Fokus auf dem Schutz des natürlichen Grüns, den Herausforderungen des Klimawandels, dem Schutz der biologischen Vielfalt, der nachhaltigen städtischen Mobilität, der Kreislaufwirtschaft und der Unterstützung des Wachstums einer nachhaltigen grünen und digitalen Wirtschaft durch die Nutzung von Satellitennetzwerken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste gemeinsame Projekt dieser Kooperation wurde bereits durch eine Ausschreibung der ESA gestartet: unter dem Projektnamen „Urbanes Grün“ hat die Smart City-Initiative CONNECTED.ESSEN Anfang Oktober Unternehmen aufgefordert, innovative Dienstleistungen und Lösungen einzureichen, die darauf abzielen, städtische Grünflächen in die smarte Stadtplanung und -entwicklung zu integrieren und Grünflächen als Naturkapital zum Nutzen aller Bürger*innen zu erhalten. Dabei hat die Stadt Essen maßgeblich bei der Festlegung der wesentlichen Anwendungsbereiche mitgewirkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oberbürgermeister Thomas Kufen freut sich über die Zusammenarbeit und die Möglichkeiten für die Stadt Essen: &#8222;Eine &#8218;grüne&#8216; Infrastruktur in unseren Städten verbessert das Wassermanagement bei extremen Niederschlägen, wirkt sich positiv auf die Luftqualität aus, mindert extreme Temperaturen und bietet Erholungsräume für alle Bürgerinnen und Bürger. Im Zeitalter des Klimawandels ist ihre Bedeutung für die Stadtentwicklung umso größer und muss in einem globalen Kontext neu gedacht werden. Die mit der ESA entwickelten Services werden uns helfen, unser lokales Umfeld und seine Wechselwirkungen zu beobachten, zu verstehen und nachhaltig anzupassen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rita Rinaldo, Projektleiterin bei der ESA ergänzt: &#8222;Die Zusammenarbeit mit der Stadt Essen gibt uns die Möglichkeit die Entwicklung von Weltraumanwendungen zu fördern, mit dem Ziel unsere Städte grüner zu machen, die Nachhaltigkeit und Infrastruktur gleichzeitig zu stärken, sowie die Umwelt zu schützen und dadurch das Gemeinwohl für alle Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Wir sind zuversichtlich, dass diese Kooperation das Potenzial des Weltraums aufzeigen wird &#8211; wie dank innovativer weltraumgestützter Lösungen in großem Maßstab umweltfreundliche Werte mit ökologischen und sozioökonomischen Vorteilen geliefert werden können.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Memorandum of Intent wurde für die Stadt Essen von Martin Harter, Geschäftsbereichsvorstand für Stadtplanung und Bauen, unterzeichnet. Das Amt für Geoinformation, Vermessung und Kataster, das in diesem Geschäftsbereich angegliedert ist, wird direkten Zugang zu den täglich neuen Satellitenbildern und weiteren Daten der ESA erhalten und diese für die weitere Verwendung aufbereiten können. Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich beispielsweise bei den Themen Hochwasser, Trockenheit oder anderen extremen Wetterereignissen. Die Daten der ESA ermöglichen Auswertungen in einem lokalen und regionalen Kontext, die für die Planungen zum Schutz und zur Stärkung der urbanen Infrastruktur sehr nützlich sein können, beispielsweise bei der Feuerwehr Essen, der Immobilienwirtschaft, dem Umweltamt, aber auch den Stadtwerken Essen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr zur ESA</strong><br>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA &#8211; European Space Agency) widmet sich der friedlichen Erforschung und Nutzung des Weltraums zugunsten aller. Sie wurde 1975 gegründet und umfasst heute 22 Mitgliedsstaaten. Seit über 40 Jahren fördert sie die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Interessen Europas im All.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg522338#msg522338" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li></ul>
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