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	<title>Startanlage &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Startanlage &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Havarie der Startanlage 31/6 am Kosmodrom Baikonur beim Start von Sojus MS-28 auf Sojus-2-1А</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/havarie-der-startanlage-31-6-am-kosmodrom-baikonur-beim-start-von-sojus-ms-28-auf-sojus-2-1%d0%b0/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2025 20:10:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Start von Sojus MS-28 auf Sojus-2-1А wurde die zur Startvorbereitung benötigte, beim Start aber entfernte und gesicherte Arbeitsplattform durch den Feuersturm der abfliegenden Rakete von ihrem Abstellort losgerissen und kopfüber in den rund 20m tieferen Abgas-Kanal geschleudert und zu Schrott zertrümmert.Ein Portalbeitrag vom Raumfahrer.net Autor HausD. Quelle: Besuch vor Ort, Barmin I. W, ESA, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Beim Start von Sojus MS-28 auf Sojus-2-1А wurde die zur Startvorbereitung benötigte, beim Start aber entfernte und gesicherte Arbeitsplattform durch den Feuersturm der abfliegenden Rakete von ihrem Abstellort losgerissen und kopfüber in den rund 20m tieferen Abgas-Kanal geschleudert und zu Schrott zertrümmert.<br>Ein Portalbeitrag vom Raumfahrer.net Autor HausD.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Besuch vor Ort, Barmin I. W, ESA, Roskosmos, Oborona </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bau der ersten Startanlage für die R-7 Rakete des Kosmodroms Baikonur</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Museum des Kosmodroms Baikonur hängt unter Glas eine Zeichnung, die für den Bau der ersten Startanlage für die R-7 Rakete auf dem Kosmodrom gefertigt wurde.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/1-up039649.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Es ist eine „technologische“ Zeichnung auf der Bauabläufe dargestellt werden Bild/Foto M.H. priv." data-rl_caption="" title="Es ist eine „technologische“ Zeichnung auf der Bauabläufe dargestellt werden Bild/Foto M.H. priv." data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="296" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/1-up039649-400x296-1.jpg" alt="" class="wp-image-149459" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/1-up039649-400x296-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/1-up039649-400x296-1-300x222.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Es ist eine &#8222;technologische&#8220; Zeichnung auf der Bauabläufe dargestellt werden Bild/Foto M.H. priv.</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Auf der Zeichnung wird dargestellt und beschrieben, wie das Betonieren der obersten Schicht der Startanlage für die R-7 Rakete im Rohbau erfolgen muss.<br>Man sieht, wie die LKWs frischen Beton heranfahren und in einer bestimmten Reihenfolge abkippen müssen, daneben noch die grobe Form der ringförmigen Vertiefung, in der die Rakete, 4 Aussenblocks und ein Zentralblock, aufgestellt werden muss. Das ist der spätere GAGARINS START auf dem Platz 1 des Kosmodrom-Geländes.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich über die Bezeichnung Platz Nr. nn wundert, der sei an das deutsche System der Land-Gerichtsbarkeit erinnert, dort ist das die Grundstücks-Nummer einer Liegenschaft, wie sie im Grundbuch eingetragen ist.<br>Die ersten Starts von dort erfolgten noch mit der einfachen Trägerrakete, 4 Aussenblocks und ein Zentralblock, die als erste Nutzlast den SPUTNIK 1 in einen Erdorbit brachte.<br>Doch mit der Zeit standen größere Lasten auf dem Programm.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/2-up039643.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Startanlage PU 6 auf dem Platz 31 Foto/Quelle: Buch Barmin I. W. (Herausg.)" data-rl_caption="" title="Die Startanlage PU 6 auf dem Platz 31 Foto/Quelle: Buch Barmin I. W. (Herausg.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/2-up039643-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-149461" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/2-up039643-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/2-up039643-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/2-up039643-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Startanlage PU 6 auf dem Platz 31<br>Foto/Quelle: Buch Barmin I. W. (Herausg.)</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Der Start eines Menschen und natürlich auch die sichere Landung, dazu Schutzanzüge und Ausrüstung für den Notfall, und nicht zuletzt der Wunsch, mehrere Raumschiffe zu starten und im All zu einer kleinen Station zu verbinden. Für diesen Zweck wurde mit den Erfahrungen der ersten Startanlage mit dem Bau einer zweiten, nordöstlich von der ersten, begonnen. Sie befindet sich auf dem Platz 31 und ist die Starteinrichtung (ru. Abk. PU) Nr.6 des Kosmodroms Baikonur.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Über den Bau der&nbsp; Starteinrichtung Nr. 6 gibt es ein Buch, in dem zum ersten Mal detailliert die Struktur der Starteinrichtung beschrieben wurde, und sie gilt als Vorbild für die weiteren Startanlagen für die späteren Sojus-Raketen<br>(Buch von Бармин И.В./Barmin I. W. (ред./Herausg.) über &#8220; Технологические объекты наземной инфраструктуры ракетно-космической техники (инженерное пособие). Книга 1&#8243;) <a href="http://www.twirpx.com/file/877620/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Buchquelle: Barmin I. W. (Herausg.)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Bau der Starteinrichtung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Startanlage mit einer Höhe von 30 Metern ist von der ebenen Erde aus in den Abgaskanal hineingebaut.<br>Die aufgestellte Rakete ragt rd. 7 m von oben in das Bauwerk hinein und dort müssen die Startvorbereitungsarbeiten erfolgen.<br>Dazu gibt es eine Arbeitsplattform, die rd. 20 m breit ist und auf Schienen unter die Rakete gerollt wird.<br>Im folgenden Bild sieht man rechts und links jeweils eine Galerie mit starken Brüstungswänden.<br>Auf diesen Brüstungswänden liegen die Schienen auf denen die Arbeitsplattform nach vorn in die Arbeitsstellung und nach hinten in die gesicherte Ruhestellung gefahren werden kann.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/3-up039658.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Ansicht in die Startanlage hinein Bild: ESA" data-rl_caption="" title="Die Ansicht in die Startanlage hinein Bild: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="340" height="266" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/3-up039658-340x266-1.jpg" alt="" class="wp-image-149463" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/3-up039658-340x266-1.jpg 340w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/3-up039658-340x266-1-300x235.jpg 300w" sizes="(max-width: 340px) 100vw, 340px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Ansicht in die Startanlage hinein<br>Bild: ESA</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/4-up039650.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Service-Plattform aus dem Inneren heraus gesehen Bild: ESA" data-rl_caption="" title="Die Service-Plattform aus dem Inneren heraus gesehen Bild: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="266" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/4-up039650-400x266-1.jpg" alt="" class="wp-image-149465" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/4-up039650-400x266-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/4-up039650-400x266-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/4-up039650-400x266-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Service-Plattform aus dem Inneren heraus gesehen<br>Bild: ESA</figcaption></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Bilder stammen vom Bau der Startanlage für die weiterentwickelte SOJUS &#8211; 2 a und b.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zum Aufbau der Arbeitsplattform</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/5-up039305.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ansicht von unten – die acht auf- und abfahrbare kleinen Plattformen Bild: ESA" data-rl_caption="" title="Ansicht von unten – die acht auf- und abfahrbare kleinen Plattformen Bild: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="266" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/5-up039305-400x266-1.jpg" alt="" class="wp-image-149468" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/5-up039305-400x266-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/5-up039305-400x266-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/5-up039305-400x266-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ansicht von unten &#8211; die acht auf- und abfahrbare kleinen Plattformen<br>Bild: ESA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Kabinenplattform befinden sich acht ab- und auffahrbare kleinere Plattformen, die über Hydraulikstempel bewegt werden können.<br>Das zugehörige Hydrauliksystem ist auf der Kabinenplattform montiert und besteht aus einer Pumpeneinheit, einem Verteiler und den zugehörigen Versorgungsleitungen.<br>Über den Verteiler werden die Hydraulikzylinder, die Regelung der Hub- und Senkgeschwindigkeit sowie das Ein- und Auskuppeln der Anschläge über Steuerventile gesteuert, die sich auf dem Bedienfeld befinden.<br>Die elektrische Ausrüstung zur Steuerung der Kabine und des Betriebs der Signal- und Beleuchtungssysteme ist auf der Plattform, den Säulen, den Serviceplattformen und den Strukturelementen des Startsystems montiert. Es gibt einen Elektromotor für den Fahrmechanismus, vier Elektromotoren für den Kreisdrehmechanismus, einen Elektromotor für die Pumpeneinheit, ein Bedienfeld und ein Bedienfeld mit einer Reihe von elektrischen Geräten, Anzeigen und Bedienknöpfen.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Während des Baus auf Wostotschny sah <br>der senkrechte Schutzschirm etwa so aus:</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/6-20231030205544-b3b55694.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Plattform mit dem Schirm (roter Pfeil) bei der Erprobung der Verfahrbarkeit. Foto : RosKos-Video &quot;Kosmonawtika&quot;" data-rl_caption="" title="Die Plattform mit dem Schirm (roter Pfeil) bei der Erprobung der Verfahrbarkeit. Foto : RosKos-Video &quot;Kosmonawtika&quot;" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/6-20231030205544-b3b55694-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-149470" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/6-20231030205544-b3b55694-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/6-20231030205544-b3b55694-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Plattform mit dem Schirm (roter Pfeil) bei der Erprobung der Verfahrbarkeit. <br>Foto : RosKos-Video &#8222;Kosmonawtika&#8220;</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">In der aktuelle Version der Serviceplattform ( 8U0216M, M für modifiziert) wird das Hydrauliksystem über elektromagnetische Ventile gesteuert, die von den entsprechenden Endschaltern angesteuert werden. Der Antrieb erfolgt nicht mehr über eine Kette, sondern über vier Elektromotoren.<br>Es gibt damit auf der Serviceplattform drei Arbeitsebenen: die Plattform selbst und darüber noch zwei Ebenen, die die Erreichbarkeit bei der Startvorbereitung der Rakete gewährleisten.</p>
</div>
</div>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/7-20231030205545-97a26f9f.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Rot umrandet – Der Schutzschirm zur offenen Seite des Starttischs Gelb umrandet – Die Arbeitsplattform von unten gesehen Cyan umrandet – Die Stützstreben von der Arbeitsplattform zum Schirmfachwerk Foto : Roskosmos-Liszewa" data-rl_caption="" title="Rot umrandet – Der Schutzschirm zur offenen Seite des Starttischs Gelb umrandet – Die Arbeitsplattform von unten gesehen Cyan umrandet – Die Stützstreben von der Arbeitsplattform zum Schirmfachwerk Foto : Roskosmos-Liszewa" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="800" height="573" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/7-20231030205545-97a26f9f-400x286-1.jpg" alt="" class="wp-image-149472" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/7-20231030205545-97a26f9f-400x286-1.jpg 800w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/7-20231030205545-97a26f9f-400x286-1-300x215.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/7-20231030205545-97a26f9f-400x286-1-768x550.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Rot umrandet &#8211; Der Schutzschirm zur offenen Seite des Starttischs<br>Gelb umrandet &#8211; Die Arbeitsplattform von unten gesehen<br>Cyan umrandet &#8211; Die Stützstreben von der Arbeitsplattform zum Schirmfachwerk<br> Foto : Roskosmos-Liszewa</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Räume auf und unter der Ebene -8,400 unter der Null-Ebene</strong></p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/8-up039306.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="Startrampe – unterirdische Betriebs-Räume für die Serviceplattform Grafik/Quelle: Buch Barmin I. W. (Herausg.)" data-rl_caption="" title="Startrampe – unterirdische Betriebs-Räume für die Serviceplattform Grafik/Quelle: Buch Barmin I. W. (Herausg.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="332" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/8-up039306400x332.jpg" alt="" class="wp-image-149475" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/8-up039306400x332.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/8-up039306400x332-300x249.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Startrampe &#8211; unterirdische Betriebs-Räume für die Serviceplattform <br>Grafik/Quelle: Buch Barmin I. W. (Herausg.)</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Die Serviceplattform ist in diesem Bereich verfahrbar, links steht sie in der Ruhestellung und beim Start, rechts über dem gewürfelten, schrägen Teil zum Abgaskanal hin, unter der Rakete bei der Startvorbereitung.<br>Die Schienen, auf denen sie steht oder verfahren wird, sind im Abstand von der Mitte aus, jeweils 8.50m entfernt.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Am jeweiligen Standort kann die Serviceplattform arretiert werden, dazu gibt es neben den Schienenenden ein kräftiges Ösenpaar, indem es mit jeweils einem massiven Bolzen gesichert werden muss.<br>Auf der Startplattform darf ab der 1/2 Stunden-Bereitschaft kein Personal mehr sein, das bedeutet, dass die Serviceplattform in ihre Grundstellung gebracht und in dem (in der Zeichnung) linken Raum sicher abgestellt wurde.<br>Das Schutzschild deckt dann die eingefahrene Arbeitsbühne hauptsächlich beim Start ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welche Kräfte wirken dort</strong></p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/9-up045047.jpeg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="Hier ist die Arbeitsbühne noch nicht vollständig eingefahren. Foto: oborona.gov" data-rl_caption="" title="Hier ist die Arbeitsbühne noch nicht vollständig eingefahren. Foto: oborona.gov" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="266" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/9-up045047-400x266-1.jpg" alt="" class="wp-image-149476" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/9-up045047-400x266-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/9-up045047-400x266-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/9-up045047-400x266-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Hier ist die Arbeitsbühne noch nicht vollständig eingefahren.<br>Foto:&nbsp;<em>oborona.gov</em></figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Offenbar hat die startende Rakete einen wesentlich kräftigeren Abgasstrahl entwickelt, oder war ein wenig zu schnell auf vollem Schub und der Abgasstrahl hat zu stark an dem Schutzschild gezogen.<br>Das hat die Sicherung, falls sie angelgt war, nicht gehalten …<br>Als dann der Abgasstrahl hinter den Schutzschild fahren konnte, hat er das gesamte Teil kopfüber in den Abgaskanal geschmettert.<br>Von dem was da lag, wird nichts mehr brauchbar sein, was wiederum bedeutet, dass die Service-Plattform komplett neu angefertigt werden muss.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bernoulli-Prinzip wurde hier schon einige Male diskutiert und aus dem Physik-Unterricht ist vlt. noch als Versuch bekannt:<br>Man bläst durch zwei nebeneinander gehaltene Blätter Papier und, nicht wie erwartet gehen die Blätter auseinander, nein sie kleben förmlich zusammen.<br>Beim Erreichen des maximalen Schubs beim Start hat der Gasstrom aus den Düsen die maximale Abgasgeschwindigkeit und erzeugt auf dem Stand dementsprechend den minimalen Druck. So wurde die Kabine mit dem großen Schutzschild als Angriffsfläche einfach aus der Nische herausgesaugt, wo sie zwar geparkt war. Aber offenbar ohne die nötige und vollständige Sicherung, ev. sogar eine Seite vergessen zu sichern, was die rd. 90° verdrehte Lage im Abgaskanal erklären könnte.<br>Noch einige Zahlen zu der akustischen, also über die Luft übertragene Schallleistung: Die liegt in 10 m Abstand vom Entstehungsort bei einem Schallleistungspegel L<sub>ak</sub> = 180 dB (bis 190 dB) und das entspricht einer akustischen, also mechanischen Leistung P<sub>ak</sub> von 1 MW (bis 10 MW).</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20780.msg581670#msg581670" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Reparatur des Startplatzes-31/6 in Baikonur</a></li>
</ul>
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		<title>Borissow sieht Risiken bei ISS-Starts von Baikonur</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/borissow-sieht-risiken-bei-iss-starts-von-baikonur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2023 12:45:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Juri Borissow]]></category>
		<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[ROS]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
		<category><![CDATA[ROSS]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Startanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Wostotschny]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=133001</guid>

					<description><![CDATA[<p>Einzige russische Rampe für bemannte Sojus-Starts derzeit auf gepachtetem Gelände in Kasachstan. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quelle: INTERFAX.RU. Moskau, 30. Oktober 2023 &#8211; Im Zuge der umstrittenen Verlängerung des Engagements Russlands bei der Internationalen Raumstation ISS bis 2028 rückt jetzt ein weiteres Problem in den Fokus. Bisher ging es im wesentlichen darum, dass 80 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Einzige russische Rampe für bemannte Sojus-Starts derzeit auf gepachtetem Gelände in Kasachstan. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: INTERFAX.RU.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SojusMS24Startrampe31Baikonur12Sept2023NASABillIngalls2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Rakete mit Sojus-MS 24 an der Spitze auf der Startrampe 31 in Baikonur am 12. September 2023. (Foto: NASA/Bill Ingalls)" data-rl_caption="" title="Rakete mit Sojus-MS 24 an der Spitze auf der Startrampe 31 in Baikonur am 12. September 2023. (Foto: NASA/Bill Ingalls)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SojusMS24Startrampe31Baikonur12Sept2023NASABillIngalls26.jpg" alt="Rakete mit Sojus-MS 24 an der Spitze auf der Startrampe 31 in Baikonur am 12. September 2023. (Foto: NASA/Bill Ingalls)" class="wp-image-133005"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Rakete mit Sojus-MS 24 an der Spitze auf der Startrampe 31 in Baikonur am 12. September 2023. (Foto: NASA/Bill Ingalls)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 30. Oktober 2023 &#8211; Im Zuge der umstrittenen Verlängerung des Engagements Russlands bei der Internationalen Raumstation ISS bis 2028 rückt jetzt ein weiteres Problem in den Fokus. Bisher ging es im wesentlichen darum, dass 80 Prozent der Technik des russischen Segments die <a href="https://www.raumfahrer.net/iss-garantiezeitueberschreitungen/" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/iss-garantiezeitueberschreitungen/" data-wpel-link="internal">Garantiezeit schon überschritten</a> haben, wie die sich häufenden Pannen auch zeigen. Jetzt aber habe der Chef der GK Roskosmos, Juri Borissow, bei der nationalen Raumfahrtkonferenz am vergangenen Donnerstag Präsident Wladimir Putin darauf aufmerksam gemacht, dass es im Fall einer Havarie in Baikonur (Kasachstan) auch ein Startrisiko gebe, berichtet die Agentur INTERFAX.RU. Wenn die einzige russische Rampe für bemannte Sojus-Starts ausfalle, müsste man auf das neue Kosmodrom Wostotschny im Amur-Gebiet ausweichen, habe er betont. Doch dabei gebe es Probleme mit dem Rettungsmodus, die zuvor gelöst werden müssten. Denn die Starts von dort zur ISS führten über den Stillen Ozean. Bei einer Havarie müsste die Sojus-Kapsel also aus dem Meer geborgen werden. Über solche Mittel verfüge man aber nicht. Die bemannte Rampe in Wostotschny ist für Starts zur geplanten Russischen Orbitalstation ROS vorgesehen, die die Erde auf einer Polarbahn umkreisen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Russland verfügt seit September 2019 in Baikonur nur noch über eine einzige Rampe für bemannte Flüge &#8211; den sogenannten Platz Nr. 31. Der bis dato auch genutzte Startplatz Nr. 1 von Juri Gagarin war geschlossen worden und sollte von Russland, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAR) und Kasachstan gemeinsam auf die modernen Sojus-2-Trägerraketen umgestellt werden. Doch im Mai 2022 wurde dieses Projekt unter anderem wegen des &#8222;Rückgangs der bemannten Startaktivitäten&#8220; eingestellt. Inzwischen denkt man an den <a href="https://www.raumfahrer.net/baikonur-startplatz-nr-1-als-museum/" data-wpel-link="internal">Umbau des &#8222;Gagarinschen Starts&#8220; zu einem Museum</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg555216#msg555216" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Hauptthema</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Ariane 6: Mobiles Integrationsgebäude im Fahrtest</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-6-mobiles-integrationsgebaeude-im-fahrtest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2019 05:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Rollout]]></category>
		<category><![CDATA[Startanlage]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42830</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mobiles Integrationsgebäude für Ariane 6 wurde dem ersten Rollout-Test unterzogen. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. 30. Juli 2019 &#8211; Letzte Woche wurde am europäischen Weltraumbahnhof das mobile Integrationsgebäude für die Ariane 6 dem ersten 97-Meter-Rollout-Test unterzogen. Bei dem mobilen Objekt handelt es sich um eine 90 Meter hohe Metallkonstruktion. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mobiles Integrationsgebäude für Ariane 6 wurde dem ersten Rollout-Test unterzogen. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31072019074100_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31072019074100_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Mobiles Integrationsgebäude aus Metall links, Startturm rechts 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">30. Juli 2019 &#8211; Letzte Woche wurde am europäischen Weltraumbahnhof das mobile Integrationsgebäude für die Ariane 6 dem ersten 97-Meter-Rollout-Test unterzogen. Bei dem mobilen Objekt handelt es sich um eine 90 Meter hohe Metallkonstruktion. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei vollständiger Ausstattung wiegt das mobile Integrationsgebäude 8.200 Tonnen und wird damit rund tausend Tonnen schwerer sein als der französische Eiffelturm. Seine Plattformen bieten Zugriff auf die Trägerrakete und ermöglichen die Integration auf der Startrampe. Die Ariane 6 wird bis zum Öffnen der Türen geschützt, das Gebäude etwa fünf Stunden vor dem Start zurückgefahren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das mobile Gerüst steht auf 16 Drehgestellen, die jeweils acht Räder umfassen und mit einem Elektromotor ausgestattet sind. Insgesamt 128 Elektromotoren laufen synchron, um die Räder auf Schienen voranzutreiben.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31072019074100_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31072019074100_small_2.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Antriebsgestelle mit Elektromotoren 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Vorbereitung ist zwar alles, aber der eigentliche Umzug erfolgt automatisiert und ziemlich einfach&#8220;, erklärt Jean-Michel Rizzi, Projektmanager der ESA für die Ariane-6-Startanlage, &#8222;Es wird ausgewählt, ob das Gerüst vorwärts oder rückwärts bewegt wird und dann wird die Starttaste gedrückt.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Es gibt drei Geschwindigkeiten. Mit der langsamsten Geschwindigkeit von einem Meter pro Minute werden der erste und letzte Meter bewältigt. Bei einer Strecke von 130 m wird eine Reisegeschwindigkeit von 7,6 m pro Minute erreicht und in der Verzögerungsphase über eine Strecke von 9 m auf 3 m pro Minute abgebremst. Der vollständige Rollout von 141 m dauert 22 Minuten.&#8220;  </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten fünf Wochen wird dieser Test mehrmals wiederholt, und nach jedem Test wird die mobile Struktur wieder in ihre Ausgangsposition zurückgefahren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die laufenden Arbeiten rund um den nahe gelegenen Mast werden in Kürze abgeschlossen sein, so dass das mobile Gestell der gesamten Gleislänge folgen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ingenieure messen die Geschwindigkeit, den Verlauf der elektrischen Leistung während des Rollouts und die Genauigkeit der Synchronisation aller 128 Motoren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bau der Ariane-6-Startanlage ist nahezu abgeschlossen. Die letzten Tests belegen, dass die Infrastruktur für die Übergabe von der Industrie an CNES bereit ist. Die Rollouts sind Teil dieser Tests. Bis Ende des Jahres sollen alle Systeme vollständig integriert sein.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach erfolgreicher Überprüfung der technischen Qualifikation der Startanlage wird die CNES die Startbasis an die ESA übergeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg456235#msg456235" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>SpaceX &#8211; Explosion am Pad &#8211; Nutzlast verloren</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-explosion-am-pad-nutzlast-verloren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2016 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Explosion]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[LC-40]]></category>
		<category><![CDATA[Spacecom]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[Startanlage]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=13972</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei einer Explosion an der Startanlage von SpaceX ist sowohl eine Falcon 9 Rakete als auch die Nutzlast zerstört worden. Erstellt von Klaus Donath. Quelle: SpaceX, Reddit Die zerstörte Falcon 9 sollte eigentlich am 3. September die Nutzlast Amos 6, einen Kommunikationssatelliten für Facebook und Eutelsat, ins All bringen. Beim sogenannten Hotfire Test gab es [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bei einer Explosion an der Startanlage von SpaceX ist sowohl eine Falcon 9 Rakete als auch die Nutzlast zerstört worden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von Klaus Donath. Quelle: SpaceX, Reddit</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/famos_big.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/famos.jpg" alt="Rauchschwaden am Startkomplex 40 in Florida
(Bild: NASA TV)"/></a><figcaption>Rauchschwaden am Startkomplex 40 in Florida<br>(Bild: NASA TV)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die zerstörte Falcon 9 sollte eigentlich am 3. September die Nutzlast Amos 6, einen Kommunikationssatelliten für Facebook und Eutelsat, ins All bringen. Beim sogenannten Hotfire Test gab es nach unbestätigten Quellen Probleme mit der Startanlage. (SIEHE UPDATE)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die resultierende Explosion hat Rakete, Nutzlast und Startanlage zerstört / beschädigt. 3 Minuten vor dem Triebwerkstest ist in etwa der Bereich, bei dem die Betankung noch stattfindet, aber auch zum Beispiel das Flugabbruchsystem aktiviert wird. Anbei ein Auszug aus dem Countdown</p>



<p class="wp-block-paragraph">T-0:03:40 TEA-TEB Ignition System Auto Sequence<br>T-0:03:30 Strongback Retraction<br>T-0:03:25 Flight Termination System to Internal Power<br>T-0:03:15 FTS on Internal<br>T-0:03:05 Flight Termination System Armed, FTS Ready for Launch<br>T-0:02:55 Verify Good Mvac TVC<br>T-0:02:45 Fuel Trim Valve to Flight Position<br>T-0:02:40 Stage 1 LOX at Flight Level</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je nach Ursache könnte der Vorfall den Zeitplan von SpaceX gehörig durcheinander bringen.<br>Sobald fundiertere Aussagen vorliegen, werden wir den Artikel erweitern.<br><br><strong>UPDATE 1</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Elon Musk habe es wohl Probleme mit der Oberstufe an der Rakete selbst gegeben. Genaueres ist noch nicht bekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zitat: &#8222;Loss of Falcon vehicle today during propellant fill operation. Originated around upper stage oxygen tank. Cause still unknown. More soon.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>UPDATE 2</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">URL zum Video des Vorfalls<a rel="noreferrer noopener follow" href="https://www.youtube.com/watch?v=mBcoTqhAM_g" target="_blank" data-wpel-link="external">:</a> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=mBcoTqhAM_g" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.youtube.com/watch?v=ZX1vdPjCh3Q</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere </strong>Informationen in unserem Forum unter:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14482.new#new" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">www.raumfahrer.net/forum/smf/index.php?topic=14482.new#new</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/spacex-explosion-am-pad-nutzlast-verloren/" data-wpel-link="internal">SpaceX &#8211; Explosion am Pad &#8211; Nutzlast verloren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues vom SLS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neues-vom-sls/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2012 17:35:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerlastrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Startanlage]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35234</guid>

					<description><![CDATA[<p>In den letzten Tagen gab es seitens der NASA immer wieder neue Informationen bezüglich des geplanten Schwerlastträgers SLS. Hier nun ein eine Zusammenfassung dieser Infos. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: NSF, Raumcon, flightglobal.com. Startplattform Für den neuen Träger braucht man auch eine neue Startplattform, einen sogenannten ML (engl. Mobile Launcher für mobiler Starter), welcher [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neues-vom-sls/" data-wpel-link="internal">Neues vom SLS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In den letzten Tagen gab es seitens der NASA immer wieder neue Informationen bezüglich des geplanten Schwerlastträgers SLS. Hier nun ein eine Zusammenfassung dieser Infos.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: NSF, Raumcon, flightglobal.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startplattform</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15112012183508_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15112012183508_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
So wird der erste Start eines SLS im Jahr 2017 aussehen. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für den neuen Träger braucht man auch eine neue Startplattform, einen sogenannten <i>ML</i> (engl. Mobile Launcher für mobiler Starter), welcher die Rakete von der Integration im VAB (Vehicle Assembly Building) am Kennedy Space Center in Cape Canaveral, Florida, zu einem der Startplätze des Komplexes 39 (LC 39) bringt, der bis zum eigentlichen Start in den Weltraum als Stabilisation und Schutz vor Wind dient und die Verbindung zu den elektrischen Systemen und den Datenleitungen herstellt, die benötigt werden, um den Zustand der Rakete zu überprüfen. Außerdem braucht man solch eine Startplattform auch dazu, die Rakete auf der Startrampe zu betanken und, wie im Falle des SLS, die Besatzung in ihre Raumkapsel einsteigen zu lassen. Man sieht also, dass solch eine Startplattform eine ganze Reihe von Aufgaben hat. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15112012183508_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15112012183508_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
So sieht zurzeit der ML im Kennedy Space Center aus. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man sich im Kennedy Space Center umsieht, kann man einen über 100 m hohen Turm sehen, der stark an die Startplattformen der Apollo-Ära mit ihren Saturn-Raketen erinnert: Diese Startplattform wurde vor einigen Jahren für die inzwischen eingestellte Ares I des Constellation-Programms gebaut. Nachdem eben jenes Programm im Februar 2010 durch US-Präsident Obama beendet wurde, brauchte man für diese neu gebaute MLP einen besseren Verwendungszweck als den eines neuen Aussichtturms über den Weltraumbahnhof. Diesen erhielt es mit dem SLS, dem neuen Schwerlastträger, der aus der Asche sowohl des Constellation- als auch des Shuttle-Programms aufstieg. Aber diese Startplattform in ihrem jetzigen Zustand hat einen Nachteil: Sie ist für eine völlig andere Rakete mit völlig anderem Stufenkonzept ausgelegt. So hatte die Ares I als Erststufe einen Feststoffbooster, ähnlich derer des Space Shuttles. Das SLS aber ähnelt mehr einem Shuttle auf der Startrampe, nur ohne Orbiter, mit den Triebwerken am Tank montiert und der Nutzlast an der Spitze. Dies machte Umbauarbeiten von vorn herein unumgänglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Monaten hat man sich bei der NASA um dieses Thema redlich Gedanken gemacht, da man auch eine Reihe von Versorgungsarmen braucht, um die Rakete zu betanken etc. Dabei hat man sich bis dato auf eine Reihe von Versorgungsstrukturen geeinigt, die an die Startplattform angebaut werden sollen. Dabei handelt es sich um folgende Strukturen: </p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die beiden <i>Tail Service Mast Umbilicals</i> (TSMUs) bilden das Betankungssystem für die Kernstufe des SLS. Sie werden sich gegenüber des Service-Turms sowie des Trägers befinden. Jeder dieser TSMUs betankt die Stufe mit einem anderen Treibstoff, namentlich die kryogenen Substanzen flüssiger Wasserstoff und flüssiger Sauerstoff. Die beiden TSMUs bestehen dabei aus je einem schwenkbaren Arm, welcher beim Start in eine integrierte Schutzhülle geschwenkt wird, die die Leitungen vor den Abgasen der Triebwerke schützen soll. Sie ähneln dabei einem Betankungssystem, das schon bei der Saturn V für deren Erststufe genutzt wurde.</li><li>Eine Rakete braucht natürlich auch einen festen Halt, damit sie nicht umkippt. Dazu werden insgesamt acht <i>Vehicle Support Posts</i> (VSPs) zur Verfügung stehen. Auf je vier von ihnen wird je ein Booster gelagert und beide mit Sprengbolzen verbunden. Bei der Zündung der Booster werden die Bolzen weggesprengt und die Rakete kann abheben. Das System wird vom Shuttle-Programm übernommen.</li><li>Doch die Booster brauchen nicht nur eine mechanische Verbindung zur Startrampe, sondern auch eine elektrische sowie eine Datenverbindung zum Kontrollzentrum. Dafür wird je ein <i>Aft Skirt Umbilical</i> (ASU) pro Booster zur Verfügung stehen. Diese werden ebenfalls im Moment des Starts vom Booster getrennt und dann in einen integrierten Schutzraum eingefahren.</li><li>Da das SLS eine etwa sechs Kilometer lange Straße vom VAB zur Startplattform überwinden muss, braucht es so genannte <i>Vehicle Stabilizer</i> (VS). Es handelt sich dabei um Hydraulikkolben, die Schwingungen der Rakete abfedern und somit das Gesamtsystem SLS stabil halten.</li><li>Beim Space Shuttle gab es die ET Vent Line, ein Entlüftungssystem für den Wasserstofftank. Überschüssiger gasförmiger Wasserstoff wurde abgepumpt und in einiger Entfernung verbrannt, um so eine Knallgasexplosion an der Startrampe zu verhindern. Ein ähnliches System ist mit der <i>Core Stage Inter-Tank Umbilical</i> (CSITU) in Planung. Es soll am Wasserstoffentlüfungsventil an der Zwischentanksektion zwischen den beiden Tanks befestigt werden und die Aufgabe der ET Vent Line übernehmen. Zunächst war angeblich geplant, eben jene Vent Line der zurzeit im Abriss befindlichen Strukturen des LC 39, welche für das Shuttle gebraucht wurden, wiederzuverwenden. Dieser Plan wurde aber aufgegeben.</li><li>Es gibt jedoch auch Versorgungsstrukturen, deren Einsatz noch nicht sicher ist. Zu jener Gruppe gehört sicherlich der <i>Core Stage Forward Skirt Umbilical</i> (CSFSU). Er soll am oberen Ende der Kernstufe befestigt werden und den Arbeitern an der Startrampe einen Zugang zur Stufe gewährleisten. Zu dieser Kategorie gehören ebenfalls die zwei <i>Vehicle Access Arms</i> (VAAs), die die gleiche Aufgabe haben wie der CSFSU.</li><li>Für die ersten Flugmodelle des SLS, den sogenannten Block-1A-Modellen, ist eine Interim Cryogenic Propulsion Stage (iCPS), also eine vorübergehend zu verwendende kryogene Oberstufe geplant. Sie wird die Zeit bis zu den beiden eigentlichen Oberstufen, welche wohl erst Mitte der 2020er beziehungsweise Anfang der 2030er Jahre zur Verfügung stehen werden, überbrücken. Die iCPS, welche auf der Oberstufe der Delta IV Heavy basieren soll, braucht natürlich ebenfalls Betankungsanlagen etc., genauso wie die Kernstufe. Für diese Aufgaben ist der <i>Interim Cryogenic Propulsive Stage Umbilical</i> (iCPSU) geplant. Dieser Arm soll dabei den Strukturen ähneln, welche schon heute am Startkomplex 37B, von wo die Delta IV startet, eingesetzt werden.</li><li>Für die Hauptnutzlast des SLS, das Raumschiff Orion, braucht man ebenfalls Versorgungsstrukturen. Dafür zuständig sein wird der <i>Orion Service Module Umbilical</i> (OSMU), welcher über Treibstoff-, Strom- sowie Datenleitungen verfügen wird. Er wird am Service-Modul von Orion befestigt sein und auch erst beim Start von diesem getrennt.</li><li>Schließlich braucht eine Rakete, deren Nutzlast ein bemanntes Raumschiff ist, auch eine Zugang für die Astronauten, damit sie in ihr Raumschiff einsteigen können. Diese Aufgabe fällt dem <i>Crew Access Arm</i> (CAA) zu. Er besteht dabei aus einer schwenkbaren Brücke sowie einem Reinraum, der sogenannten Environmental Chamber (EC), in der die Astronauten durch das Startplattformpersonal für den Einstieg in das Raumschiff bereit gemacht werden. Das Personal dort wird den Astronauten außerdem helfen, in das Raumschiff einzusteigen sie festschnallen sowie weitere Aufgaben übernehmen. Für den CAA gibt es Überlegungen, denjenigen zu nehmen, der auch im LC 39A verbaut wurde, ihn zu recyceln und umzubauen, um den veränderten Anforderungen gerecht zu werden. Er wird auch Bestandteil des Rettungssystems der Astronauten, des so genannten Emergency Egress System (EES), sein.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Booster</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15112012183508_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15112012183508_small_3.jpg" alt="Dynerics, flightglobal.com" width="260"/></a><figcaption>
So könnte das SLS mit Flüssigboostern aussehen. 
<br>
(Bild: Dynerics, NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die derzeit für Block 1A geplanten Booster sind eine Weiterentwicklung der bisherigen Shuttle-Booster, welche über fünf mit Treibstoff gefüllten Segmenten verfügen werden statt der bisherigen vier der Shuttle-SRBs (Solid Rocket Booster &#8211; Feststoffzusatzrakete). Ab dem fünften Flug, der für 2025 geplant ist, sollen neue Booster die Rakete antreiben. Für diese läuft derzeit eine Ausschreibung zwischen ATK, dem Hersteller der Shuttle-Booster und der neuen Fünf-Segment-Booster, sowie Dynerics und Pratt &amp; Whitney Rocketdyne (PWR), die einen Booster auf Flüssigtreibstoffbasis, namentlich mit Kerosin und flüssigem Sauerstoff, entwickeln wollen. Als Antrieb sollen zwei modernisierte Rocketdyne F-1A-Triebwerke auf Basis der Triebwerke der Erststufe der Saturn 5 dienen. Bei der Produktion der Triebwerke sollen modernste Anlagen der NASA, welche noch für das Constellation-Programm gebaut wurden, genutzt werden und ein kompletter Test aller Komponenten innerhalb eines 30-monatigen Entwicklungsprogramms erfolgen. Schon in der Block-1-Variante wäre eine solche Rakete in der Lage, eine Nutzlast von 120 t zu starten. Mit den Boostern von ATK wäre das nur mit der Block 2-Variante, also mit der neuen, großen Oberstufe, machbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Möglichkeit für diesen Booster neben dem Einsatz beim SLS ist eine Nutzung als Erststufe für einen eigenen Träger. So gibt es Überlegungen, den Booster um eine Oberstufe zu erweitern. Eine Möglichkeit wäre, die Oberstufe der eingestellten Ares I zu benutzen, die den gleichen Durchmesser hat wie der Booster. Damit wäre es auch möglich, die Orion-Kapsel in den erdnahen Orbit zu bringen, ohne gleich das dafür überdimensionierte SLS zu benutzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlastverkleidungen</strong>
<br>
Auch in Sachen Nutzlastverkleidungen gibt es bei der NASA Pläne für die Zukunft: Neben dem Auftrag, ein Schwerlastträger als Basis für die Exploration des Sonnensystems, vor allem etwa von erdnahen Asteroiden oder des Mars, zu sein, gibt es auch Gedanken für eine anderweitige Nutzung. Das sind etwa der Start von wissenschaftlichen Nutzlasten, wie großen Teleskopen zu den Lagrangepunkten, aber auch der Start einer geplanten Raumstation am Lagrangepunkt 2 des Erde-Mond-Systems. Letzterer befindet sich etwa von der Erde gesehen rund 40.000 km hinter dem Mond. Um die Module einer Station dorthin zu bringen, braucht man einen Träger wie das SLS und dieses eine passende Nutzlastverkleidung, damit die Nutzlasten den Flug durch die Erdatmosphäre unbeschadet überstehen. So soll es zwei grundlegende Arten von Nutzlastverkleidungen geben: Eine mit kleineren Durchmesser, welche für die iCPS-Stufe geeignet ist, sowie eine größere Verkleidung mit 8 m Durchmesser, welche sowohl mit als auch ohne eine Oberstufe einsetzbar sein wird. Es soll sie in verschiedenen Längen geben sowie eine spezielle Version für einen bemannten Flug mit dem Orion-Raumschiff.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusammenfassung</strong>
<br>
Man sieht an diesen ganzen neuen Nachrichten, dass die Entwicklung des SLS trotz des sehr stark gestreckten Zeitplans in vollem Gange ist. Doch neben dem Projekt Schwerlastträger gibt es auch andernorts bei der NASA Fortschritte: So geht es im Kennedy Space Center weiter mit dem Orion-Raumschiff, welches 2014 bei der Mission ETF-1 zum ersten Mal die Erde in Richtung Weltraum verlassen soll. Alles in allem kann man sagen, dass die NASA auf dem richtigen Weg ist und der Traum von der Erforschung des Sonnensystems langsam Gestalt annimmt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9355.615" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SLS-Thread (ab dem 5. November 2012)</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3683.msg230277#msg230277" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MLP und Launchtower allgemein</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kourou: 1. VEGA-Startkampagne hat begonnen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kourou-1-vega-startkampagne-hat-begonnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 14:48:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Startanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Vorbereitungen des für Ende Januar 2012 vorgesehenen Jungfernflugs der VEGA-Rakete vom Startzentrum Kourou in Französisch-Guayana gehen in die heiße Phase. Die Startkampagne begann offiziell am 7. November 2011. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA. Vertont von Peter Rittinger. Erster Meilenstein war die Installation der ersten Stufe der VEGA auf der Startanlage. Die P80 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Vorbereitungen des für Ende Januar 2012 vorgesehenen Jungfernflugs der VEGA-Rakete vom Startzentrum Kourou in Französisch-Guayana gehen in die heiße Phase. Die Startkampagne begann offiziell am 7. November 2011.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-11-13-88271.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13112011154804_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13112011154804_small_1.jpg" alt="ESA/S. Corvaja" width="260"/></a><figcaption>
Fardier-Schwerlasttransporter mit P80 auf dem Weg zum Startplatz 
<br>
(Bild: ESA/S. Corvaja)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Erster Meilenstein war die Installation der ersten Stufe der VEGA auf der Startanlage. Die P80 genannte Stufe wiegt rund 100 Tonnen und war mit einem Fardier-Schwerlasttransporter und möglichst geringem Personaleinsatz vom Feststoffmotorintegrationsgebäude zur Startrampe gebracht worden, während in der Nähe des Transportweges liegende Gebäude aus Sicherheitsgründen evakuiert waren. Im Schutz des mobilen Serviceturms war dann die Montage der Stufe auf der Startanlage erfolgt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bodeninstallationen wurden zwischenzeitlich auf eine Abnahme der Stufe vorbereitet, in deren Rahmen auch die Schubvektorsteuerung (TVC) getestet wird. Letztere besorgt die Schwenkvorgänge der großen Auslassdüse des Raketenmotors. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten Wochen werden auch die anderen beiden Feststoffstufen der VEGA, Zefiro-23 und Zefiro-9 genannt, zur Startanlage gebracht. Sie kommen vom VEGA-Motorenlager und werden dann auf der Startanlage aufeinander gesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Man hofft, dass auch die vierte Stufe, AVUM für Attitude &amp; Vernier Upper Module genannt, die Rakete noch vor Jahresende auf der Startanlage ergänzen wird, wenn die Flugbereitschaft der Stufe festgestellt werden konnte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13112011154804_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13112011154804_small_2.jpg" alt="ESA/S. Corvaja" width="260"/></a><figcaption>
VEGA-Startanlage mit VEGA-Motor P80 
<br>
(Bild: ESA/S. Corvaja)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zum Zusammenbau der Trägerrakete laufen die Verbreitungen der Satelliten, die beim Jungfernflug der VEGA ins All gebracht werden sollen. Bis Jahresende will man den italienischen Forschungssatelliten LARES zusammen mit sechs sogenannten Cubesats, annähernd würfelförmigen Kleinstsatelliten, und dem europäischen Universitätssatelliten ALMASat 1 unter ihrer gemeinsamen Nutzlastverkleidung verstauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Januar 2012 wird die Startkampagne dann laut Plan mit der Integration des sogenannten upper composite, also des Ensembles aus Nutzlasten, deren Tragstruktur und der Nutzlastverkleidung, auf der Rakete am Startplatz fortgesetzt. Anschließend folgen Tests der fertigen Rakete und die Abwicklung eins Probecountdowns. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Jungfernflug der VEGA ist gleichzeitig ihr Qualifikationsflug. Gelingt er, ist der Weg frei für zunächst fünf weitere Flüge, die im Rahmen eines Vega Research and Technology Accompaniment genannten Programms, abgekürzt VERTA, erfolgen und die Flexibilität der VEGA beweisen sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Entwurf der VEGA wurden die Anforderungen ganz unterschiedlicher Satellitenmissionen und Nutzlastkonfigurationen berücksichtigt. Damit hofft man sich zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten in einem dynamischen Markt erschließen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die VEGA kann bis zu sieben Satelliten gleichzeitig in den Weltraum bringen. Die Bandbreite reicht von einem einzelnen, größeren Satellit bis zu Kombinationen aus einem schweren und sechs sehr leichten Passagieren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13112011154804_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13112011154804_small_3.jpg" alt="ESA/S. Corvaja" width="260"/></a><figcaption>
LARES in Kourou 
<br>
(Bild: ESA/S. Corvaja)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Startmasse der Gesamtnutzlast darf bei Flügen der VEGA zwischen 300 und 2.500 Kilogramm liegen. Jeweils mögliche Startmassen sind dabei vom zu erreichenden Zielorbit abhängig. In einen annähernd kreisförmigen polaren Orbit in circa 700 Kilometern über der Erde kann die VEGA rund 1.500 Kilogramm Nutzlast transportieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das VEGA-Trägerraketenprogramm wird von sieben Mitgliedsstaaten der Europäischen Raumfahrtorganisation (ESA) abgewickelt. Belgien, Frankreich, Holland, Italien, Spanien, Schweden und die Schweiz leisten konkrete Beiträge. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hauptauftragnehmer für die Herstellung der VEGA-Raketen ist das im italienischen Rom ansässige Unternehmen ELV SpA, das zu 70% AvioSpA und zu 30% der Italienischen Raumfahrtagentur (ASI) gehört. Die Firma Vitrociset, deren Hauptquartier sich ebenfalls in Rom befindet, ist im Bereich des Bodensegments der Hauptauftragnehmer. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8746.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">VEGA VV-001 mit LARES &amp; CubeSats</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>ULC: Eine Rampe für alle Träger?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ulc-eine-rampe-fuer-alle-traeger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 09:54:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Startanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die United Space Alliance (USA) arbeitet zurzeit an einem Konzept, mit dem alle wichtigen US-Träger von einer Startrampe starten können: dem Universal Launch Complex. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: United Space Alliance. Zur Zeit werden die alten Hilfsstrukturen der beiden Startrampen 39 A und B für das Space Shuttle abgerissen und sollen dem mobilen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die <i>United Space Alliance</i> (USA) arbeitet zurzeit an einem Konzept, mit dem alle wichtigen US-Träger von einer Startrampe starten können: dem <i>Universal Launch Complex</i>.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: United Space Alliance.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102011115417_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102011115417_small_1.jpg" alt="United Space Alliance" width="260"/></a><figcaption>
Das 
<i>ULC</i>
 ohne spezielle Befestigungsanlagen für einen Träger. Künstlerische Illustration. 
<br>
(Bild: United Space Alliance)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Zeit werden die alten Hilfsstrukturen der beiden Startrampen 39 A und B für das Space Shuttle abgerissen und sollen dem mobilen Startturm für das neue <i>Space Launch System</i>, dem neuen Schwerlastträger der USA, weichen. Dass aber beide Rampen des Startkomplexes 39 durch das <i>Space Launch System</i> nur etwa einmal in zwei Jahren genutzt werden sollen, ist ein großer Nachteil, da die Rampen sowie das Vehicle Assembly Building (VAB) leer stehen werden. Dies würde vor allem eins bedeuten: Hohe Fixkosten für den Start des <i>SLS</i>.  <br>Ein anderes Problem besteht für die EELVs, die Delta IV und die Atlas V. Beide sind zurzeit für den Start von verschiedenen kommerziellen Kapseln im Gespräch, wobei schon fest steht, dass die Atlas V Boeings CST-100 und den Dream Chaser der Sierra Nevada Corporation starten soll. Um diese bemannt zu starten, müssen nicht nur die Raketen sondern auch die Startrampen umgerüstet werden. So fehlen auf den Startanlagen 41 und 37B Zugangsarme für die Besatzung sowie Notevakuierung bei einem Unfall auf der Rampe. Das Gleiche gilt auch für die Falcon 9 von SpaceX, welche im Rahmen des CCDev-Programms (Commercial Crew Development) eine bemannte Version der Dragon-Kapsel starten soll. Auch dem Startkomplex 40 fehlen die gleichen Systeme und Bauten wie LC 41 und LC 37B. Entsprechende Umbauten könnten pro Rampe Kosten in dreistelliger Millionenhöhe verursachen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <i>United Space Alliance</i>, das Joint Venture aus Lockheed Martin und Boeing, welches die Startaktivitäten der NASA, vor allem die Vorbereitungen der Space Shuttles durchführte, hat nun einen revolutionären Vorschlag, um diesen Missstand zu beheben: Eine Rampe für all diese Träger soll nicht nur die Startrate auf dem LC 39 steigern, sondern auch die Probleme mit den Umbauten der Rampen der Trägerraketen Atlas V, Delta IV (sowohl in den Medium-Versionen mit einer Erststufe, als auch in der Heavy-Version mit drei gebündelten Erststufen) und Falcon 9 obsolet machen. Diese Rampe nennt die USA <i>Universal Launch Complex</i> (ULC, engl. universeller Startkomplex). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102011115417_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102011115417_small_2.jpg" alt="United Space Alliance" width="260"/></a><figcaption>
Eine Atlas V mit einer bemannten Kapsel auf dem neuen ULC. Künstlerische Illustration. 
<br>
(Bild: United Space Alliance)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das ULC basiert dabei im Design auf der schon für die gestrichene <i>Ares I</i> gebauten mobilen Startplattform (Mobile Launch Pad, MLP). Die endgültige Höhe ist zwar zurzeit nicht bekannt, doch die Dimensionen des Starttisches entsprechen denen, die schon für die Programme Saturn, Space Shuttle und Constellation gebaut wurden. An der Basis gibt es eine große Öffnung für den Flammenschacht, wobei über diesem die Basisstrukturen für die verschiedenen Träger SLS, Atlas V, Delta IV und Falcon 9 befestigt werden sollen. Am Turm befinden sich eine Reihe von verstellbaren Versorgungs- und Wartungsplattformen, die individuell für den Träger in der Höhe angepasst werden sollen. Die Versorgungsplattformen (auch <i>Adjustable Umbilical Carrier (AUC)</i> genannt) dienen dabei zur Versorgung der Rakete mit Daten, Strom und Treibstoff, solange die Rakete noch auf der Rampe steht. Die Wartungsplattformen (<i>Adjustable Access Platform (AAP)</i>) dagegen sollen den Arbeitern an der Startrampe einen einfachen Zugang zu wichtigen Systemen der Rakete bieten. Im Inneren des Turms gibt es darüber hinaus eine Reihe von Aufzügen, die sowohl die Arbeiter als auch eine eventuelle Besatzung zur Rakete bringen.  <br>Für den Start einer bemannten Rakete gibt es zwei weiteren Systeme: Der <i>Adjustable Crew Access Arm (ACAA)</i> ist ein in der Höhe verschiebbarer Zugangsarm, mit dem die Besatzung ihre Raumkapsel betreten soll. Das zweite System ist das <i>Emergency Escape System (EES)</i>, welches der Besatzung im Notfall einen schnellen Fluchtweg von der Rampe weg bieten soll. Dabei handelt es sich um eine Seilbahn, ähnlich wie sie schon während des Apollo-Programms genutzt wurde, über welche die Besatzung schnell von der Rakete wegkommen soll. Der Einstiegspunkt wird abhängig von der Höhe der Rakete sein und damit auch von der Höhe, wo der <i>ACAA</i>-Besatzungszugangsarm sich befindet.  <br>Zusammengebaut werden soll die Rakete, wie die Träger der Saturn-Reihe und das Space Shuttle zuvor, im Vehicle Assembly Building (VAB) etwa 8 km entfernt von den beiden Startrampen. Wie das genau ablaufen soll, ist zurzeit nicht bekannt. Es ist aber davon auszugehen, dass man Equipment benutzen wird, mit dem schon die Saturn-Raketen und das Space Shuttle zusammengebaut wurden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher ist das <i>ULC</i> nur ein Gedankenspiel der United Space Alliance, doch wäre es eine Lösung zum einen für das Dilemma, dass LC 39 nur noch eine geringe Zahl von Starts durchführen würde, aber auch für das Problem der Umbauten der Startkomplexe 37B, 40 und 41 für einen bemannten Start. Somit können Beträge in Milliardenhöhe gespart werden, die dafür in anderer Stelle angegeben werden könnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3756.255" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Startrampe 39A + 39B ab dem 6. Oktober</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Angara</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/angara/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 09:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-KM]]></category>
		<category><![CDATA[Plesezk]]></category>
		<category><![CDATA[Startanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Angara-Rakete soll als modulares System mehrere bislang verwendete Raketen ersetzen. Ursprünglich begann die Entwicklung, um von Baikonur als Startplatz unabhängig zu werden, doch nach einer Neufassung des Konzepts entsteht eine universelle Trägerrakete. Autor: Stefan Heykes Ursprünge Nach dem Zerfall der Sowjetunion stand für die schwere Trägerrakete Proton nur Baikonur in Kasachstan als Startplatz zur [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Angara-Rakete soll als modulares System mehrere bislang verwendete Raketen ersetzen. Ursprünglich begann die Entwicklung, um von Baikonur als Startplatz unabhängig zu werden, doch nach einer Neufassung des Konzepts entsteht eine universelle Trägerrakete.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Stefan Heykes</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ursprünge</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/angarakh.jpg" alt="" width="117" height="457"/><figcaption>Erstes Konzept der Angara mit parallelen Tanks<br>(Bild: Khrunitschew)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Zerfall der Sowjetunion stand für die schwere Trägerrakete Proton nur Baikonur in Kasachstan als Startplatz zur Verfügung. Das russische Militär war angewiesen auf diesen Träger und wollte eine Rakete entwickeln, die die Proton ersetzen konnte und vom russischen Plesezk aus gestartet werden konnte. Mit der Entwicklung wurde der Proton-Hersteller GKNPZ Chrunitschew aus Moskau beauftragt. Man entschied sich damals für eine zweistufige Rakete, deren erste Stufe Kerosin und Flüssigsauerstoff verbrennen und mit dem RD-171 Triebwerk der in der Ukraine gefertigten Zenit-Rakete ausgestattet werden sollte. Die zweite Stufe sollte Wasserstoff und Flüssigsauerstoff verbrennen und mit dem RD-0120-Triebwerk ausgestattet werden, das bereits die mächtige Energija antrieb. Die Treibstofftanks sollten bei Chrunitschews ersten Entwurf nicht wie üblich aufeinander, sondern nebeneinander montiert werden. Dadurch wäre die Angara kompatibel zu den Startplätzen der Zenit gewesen, hätte allerdings deutlich mehr Nutzlast transportieren können. Deshalb wurde der Beschluss gefasst, die im Bau befindliche Zenit-Startrampe in Plessezk umzurüsten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Wandel der politischen Situation wandelte sich auch die Motivation hinter der Angara. Statt von Kasachstan unabhängig zu sein, standen nun zwei andere Dinge im Vordergrund. Einerseits wollte man die Proton ersetzen, weil diese hochgiftige Treibstoffe einsetzt und bei Fehlstarts oder dem Aufschlag nicht völlig geleerter Stufen die Umwelt verseucht. Andererseits wollte man aber auch die Zenit ersetzen, die in der Ukraine gefertigt wird und somit für Russland zu einer teuren ausländischen Rakete wurde. Mittlerweile wird sogar eine Proton-Rampe in Baikonur für die Angara umgerüstet, während man die Angara ursprünglich plante, um Kasachstan verlassen zu können. Seit 2001 steht nun das modulare Konzept weitgehend fest. Die Angara wird verschiedene Kombinationen weniger Stufen bieten, um einen weiten Nutzlastbereich abzudecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Stufen der Angara</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/raketa4_1.jpg" alt="" width="270" height="177"/><figcaption>URM-1 in der Produktion<br>(Bild: Khrunitschew)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als erste Stufe wird das sogenannte <strong>URM-1</strong> verwendet (URM entspricht der russischen Bezeichnung für „Universelles Raketen Modul“, es gibt auch die Abkürzungen CRM oder CCB für die entsprechende englische Übersetzung). Diese Stufe verwendet Kerosin und Flüssigsauerstoff. Das URM-1 ist mit einem Triebwerk von Typ RD-191 ausgestattet. Es handelt sich hierbei um eine Weiterentwicklung des ursprünglich eingeplanten RD-171. Während dieses 4 Brennkammern und eine Schubkraft von ca 8.000 kN hat, erreicht das RD-191 mit nur einer Brennkammer rund 2.000 kN Schub. Die exakten technischen Daten des URM-1 sind noch nicht bekanntgegeben worden, allerdings wird die Stufe etwa 10 t wiegen und 130 t Treibstoff aufnehmen können. Vom URM-1 werden in der Angara 1-5 (vielleicht 7) für eine Rakete verwendet. Eine Abwandlung dieser Stufe bildet die erste Stufe der südkoreanischen KSLV.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/blok2_1.jpg" alt="" width="269" height="202"/><figcaption>Bris-KM<br>(Bild: Khrunitschew)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die kleinste Version der Angara (Angara 1.1) wird die <strong>Bris-KM</strong> als zweite Stufe einsetzen. Diese wird derzeit bei der Rockot-Trägerrakete verwendet. Die Bris-KM wiegt insgesamt 6,5 Tonnen, leer sind es 1,4 Tonnen. Sie verwendet die lagerfähigen Treibstoffe UDMH (unsymmetrisches Dimethylhydrazin) und NTO (Distickstofftetroxid). Diese Treibstoffe zünden bei Kontakt von alleine, daher ist die Bris-KM mit dem Triebwerk S5.98 (Schubkraft 20kN) für mehrfache Zündungen geeignet und kann Nutzlasten auch in nur durch mehrere Brennphasen zu erreichende hohe Orbits schießen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle anderen Versionen verwenden das <strong>URM-2</strong> als zweite Stufe. Dieses verwendet die gleichen Treibstoffe wie das URM-1. Das Triebwerk RD-0124A ist eine Variante des Drittstufentriebwerks der modernsten Sojusversion 2.1b. Dieses Triebwerk erreicht einen Schub von rund 300 kN bei einem für diesen Treibstoff sehr hohen spezifischen Impuls von 3.500 m/s. Diese Stufe ist im Gegensatz zur Bris nicht wiederzündbar. Daher ist das URM-2 nur in der Lage, den niedrigen Erdorbit oder elliptische Orbits mit erdnahem Perigäum anzufliegen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/blok1_1.jpg" alt="" width="271" height="179"/><figcaption>Bris-M-Produktion<br>(Bild: Khrunichev)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um andere Orbits zu erreichen, existieren daher zusätzliche Oberstufen. Zunächst einmal ist dies die <strong>Bris-M</strong>. Bei ihr handelt es sich um den „großen Bruder“ der Bris-KM. Praktisch alle Systeme sind identisch, allerdings hat die Bris-M einen zusätzlichen abwerfbaren Treibstofftank um den Kern herum. Dadurch erreicht sie eine Startmasse von bis zu 22,5 t. Diese Oberstufe wird derzeit als Standard bei kommerziellen Flügen auf der Proton-Rakete verwendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Entwicklung befindet sich derzeit die Familie der <strong>KVTK</strong>-Oberstufen. Diese verwenden die Kombination Wasserstoff/Sauerstoff. Davon sind zwei (später drei) Versionen geplant. Alle Varianten werden das RD-0146D Triebwerk mit einem Schub von 75 kN und einem herausragenden spezifischen Impuls von über 4.600 m/s verwenden. Dieses Triebwerk ist bis zu fünfmal wiederzündbar und erlaubt dadurch genau wie die Bris das Erreichen anspruchsvoller Orbits. Die Basisversion KVTK wiegt leer 4,4 t und nimmt 19,6 t Treibstoff auf. Die KVSK hat kürzere Tanks und wiegt somit voll 14 t und leer 3 t. Falls die KVTK-A7 entwickelt wird, wird sie einen größeren Durchmesser besitzen und so eine Startmasse von 32 t bei 5 t Leergewicht erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Versionen</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/kvtk_sem.jpg" alt="" width="483" height="290"/><figcaption>von links: KVSK, KVTK, KVTK-A7<br>(Bild: Khrunichew)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die kleinste Variante wird die <strong>Angara 1.1</strong> sein. Sie besteht aus einem URM-1 und der Bris-KM. Damit kann diese Rakete 2 t in einen niedrigen Erdorbit (LEO) bringen. Damit liegt diese Version im Bereich der Rockot, die im Prinzip eine modifizierte Interkontinentalrakete ist und bis auf die Oberstufe nicht mehr produziert wird. Für Ersatz ist also gesorgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Angara 1.2</strong> verwendet ebenfalls ein URM-1, allerdings ist die zweite Stufe hier das URM-2. Damit können 3,8 t in einen LEO gebracht werden. Diese Variante stellt damit einen Ersatz für die Dnepr da, die genau wie die Rockot eine Konversionsrakete ist und eventuell schon 2010 ihren letzten Flug hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während diese beiden nur willkommene Möglichkeiten waren, das Angebot nach unten abzurunden, stellt die <strong>Angara 3</strong> den gewünschten Ersatz für die Zenit dar. Sie bringt mit drei URM-1 und dem URM-2 14,6 t in einen LEO. Mit der Oberstufe Bris-M schafft sie 2,4 t in den geostationären Transferorbit (GTO) und 1 t in den geostationären Orbit (GEO). Die kryogene Oberstufe KVSK leistet mehr, sie ermöglicht den Transport von 3,6 t in den GTO und 2 t in den GEO. Die Angara 3 besitzt eine Startmasse von 481 t.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der geplante Proton-Ersatz ist die <strong>Angara 5</strong>. Sie besteht aus 5 URM-1 und dem URM-2. Damit schafft sie 24,5 t Nutzlast in den LEO. Mit der Bris-M sind es 5,4 t in den GTO und 3 t in den GEO. Die KVTK bringt 7,5 t in den GTO und 4,6 t in den GEO. Das Startgewicht beträgt 773 t. Es gab zwischenzeitlich auch Pläne, eine bemannte Angara 5P (P für pilotiert) zu entwickeln, allerdings hat sich dies mit der Entscheidung für die Rus-M wieder zerschlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die schwerste Version <strong>Angara 7</strong> wird derzeit nicht aktiv entwickelt. Bei dieser Rakete würden 6 URM-1 als Booster verwendet werden, während die Zentralstufe genau wie die zweite Stufe und die optionale dritte Stufe KVTK-A7 im Durchmesser vergrößert würden. Diese Rakete würde 35 t in den LEO bringen können und mit der KVTK-A7 12,5 t in den GTO und 7,6 t in den GEO. Darüber hinaus gibt es Konzepte, superschwere Trägerraketen mit Nutzlasten von 45-150 t auf Basis der Angara zu entwickeln. Diese hätten allerdings außer dem Namen und dem modularen Konzept wenig mit dieser Angara gemein.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/513px-Angara_missiles.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/513px-Angara_missiles.jpg" alt="" width="214" height="250"/></a><figcaption>Von links: Angara 1.2, Angara 3, Angara 5, Angara 5P<br>(Bild: Wikipedia)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausblick</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rakete an sich ist im Prinzip fertig entwickelt. Es fehlt derzeit nur an den Startrampen. Der Komplex in Plesezk wird 2012 oder 2013 den ersten Start erlauben, von Baikonur aus plant man Flüge ab 2015. Dann sind auch leicht höhere Nutzlasten als von Plesezk aus möglich. Für die Zukunft könnte es auch Startrampen in Vostochny geben, allerdings gibt es dafür derzeit keine konkreten Pläne. Den ersten Start wird voraussichtliche eine Angara 1.2 durchführen, um die Stufen zu testen. Danach ist der erste Start der Angara 5 geplant, da man die Proton möglichst schnell ersetzen will. Die Angara 3 wird dann folgen, da die Zenit nicht so problematisch ist wie die Proton. Die Realisierung schwererer Varianten ist derzeit nicht zu erwarten, da Russland für Schwerlastträger die derzeit in Entwicklung befindliche Rus-M als Basis verwenden will und bereits Versionen mit bis zu 50 t Nutzlast plant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/energija-und-buran/" data-wpel-link="internal">Energija</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/proton/" data-wpel-link="internal">Proton</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/zenit/" data-wpel-link="internal">Zenit</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/rus-m/" data-wpel-link="internal">Rus-M</a></li></ul>
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		<title>Grundsteinlegung für Zyklon-4-Startanlagen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/grundsteinlegung-fuer-zyklon-4-startanlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 08:48:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Startanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<category><![CDATA[Zyklon 4]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das brasilianisch-ukrainische Joint Venture Alcantara Cyclon Space (ACS) meldete am 28. September 2010, dass die Grundsteinlegung für die Zyklon-4-Startanlagen im brasilianischen Alcantara am Morgen des 9. September 2010 erfolgte. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ACS. Vertont von Peter Rittinger. Sergio Rezende, brasilianischer Minister für Wissenschaft und Technologie, und Igor Hrushkó, der ukrainische Botschafter in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das brasilianisch-ukrainische Joint Venture Alcantara Cyclon Space (ACS) meldete am 28. September 2010, dass die Grundsteinlegung für die Zyklon-4-Startanlagen im brasilianischen Alcantara am Morgen des 9. September 2010 erfolgte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ACS. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-10-18-36786.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09102010104840_small_1.jpg" alt="ACS" width="331" height="233"/><figcaption>
Zyklon 4 im Flug &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ACS)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sergio Rezende, brasilianischer Minister für Wissenschaft und Technologie, und Igor Hrushkó, der ukrainische Botschafter in Brasilien, absolvierten zusammen mit Oleksandr Serdyuk und Roberto Amaral, den Generaldirektoren von ACS, die Zeremonie der Grundsteinlegung. Sie ist das Startsignal für den Beginn der Bauarbeiten zur Erstellung neuer Startanlagen auf dem brasilianischen Startgelände Centro de Lançamento de Alcântara (CLA), wo ACS rund 500 Hektar für die eigenen Bedürfnisse angemietet hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 11 Uhr Ortszeit begann die Zeremonie, sie dauerte etwa eine Stunde. Rund 120 Personen wohnten ihr bei, darunter hochrangige Vertreter ziviler und militärischer Behörden, unter anderem Carlos Ganem, Präsident der brasiliansichen Raumfahrtangentur Agência Espacial Brasileira (AEB), und Generalleutnant Ailton dos Santos Pohlmann, Chef des Luft- und Raumfahrtkommandos. Vertreter lokaler Behörden und der Siedlungen der Nachkommen von aus der Sklaverei geflohenen Schwarzen, den Quilombos, waren ebenfalls zu gegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konstruktionsarbeiten vor Ort sollen noch im Jahre 2010 aufgenommen werden. Sie werden zur Zeit vorbereitet, unter anderem wird die erforderliche Beseitigung von Vegetation erledigt. Den Jungfernflug einer Zyklon-4-Rakete möchte ACS im Februar 2012 von Alcantara aus durchführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Websites:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Alc%C3%A2ntara_Cyclone_Space" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Alcantara Cyclon Space</a></li><li><a class="a" href="https://www.gov.br/aeb/pt-br" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Agência Espacial Brasileira</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4088.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Brasiliens Traegerprogramme </a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-10-18-36786.mp3" length="6387127" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Orion-Testphase 2 beginnt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/orion-testphase-2-beginnt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 09:08:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondflug]]></category>
		<category><![CDATA[Raumkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Startanlage]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33406</guid>

					<description><![CDATA[<p>Trotz der Ungewissheit um die Zukunft der bemannten Raumfahrt der USA in den nächsten Jahren werden geschlossene Vertäge erfüllt. So gehen auch die Arbeiten am Orion-Raumschiff der NASA weiter. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: OnOrbit.com, Raumcon, NASA. Und zwar mit Druckbelastungstests. Dazu wurde eine Orion-Bodentesteinheit (Ground Test Article = GTA) vom Hersteller Lockheed Martin [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Trotz der Ungewissheit um die Zukunft der bemannten Raumfahrt der USA in den nächsten Jahren werden geschlossene Vertäge erfüllt. So gehen auch die Arbeiten am Orion-Raumschiff der NASA weiter.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: OnOrbit.com, Raumcon, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28082010110852_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28082010110852_small_1.jpg" alt="NASA" width="313" height="231"/></a><figcaption>
Der Ground Test Article der Orion-Kommandokapsel in New Orleans 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Und zwar mit Druckbelastungstests. Dazu wurde eine Orion-Bodentesteinheit (Ground Test Article = GTA) vom Hersteller Lockheed Martin zur Michoud Montageeinrichtung in New Orleans (Michoud Assembly Facility) transportiert. Die nun zu absolvierenden Tests mit Drücken bis zu 150 kPa stellen den Höhepunkt des Testprogramms dar und können noch einmal zu deutlichen Veränderungen in der Gesamtstruktur der Kommando- und Landekapsel führen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten Wochen wird die noch unfertige Kapsel wachsenden Drücken ausgesetzt und dabei sowohl die Dichtheit als auch eventuelle Verformungen mit Hilfe hunderter Sensoren genau gemessen. Dies stellt die zweite Phase des Testprogramms nach etwa vierjähriger Planungs- und Entwicklungszeit dar. Zuvor waren im Juni bereits die Sicherheitsbewertungen abgeschlossen worden. Im Herbst sollen dann nach Komplettierung der Kapsel mit Instrumenten, Hitzeschild, Triebwerken, Batterien, Fallschirmen und weiteren Ausrüstungen Akkustik- und Vibrationstests folgen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/nasa-ml-aresI-01a.jpg" alt="" width="320" height="504"/><figcaption>Startplattform für die mittlerweile gestrichene Trägerrakete Ares I<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der bereits so weit fortgeschrittenen Arbeiten kann man verstehen, dass eine komplette Einstellung aller Komponenten des Constellation-Programms absurd wirkt. Gegenwärtig haben Senat, Repräsentantenhaus und Präsident der USA jedoch noch verschiedene Vorstellungen von der Zukunft der bemannten Raumfahrt. So wird Orion derzeit als Rettungskapsel für die Internationale Raumstation geplant, allerdings mit der Option, das System zu einem Raumschiff für Flüge zum Mond sowie aus dem Anziehungsbereich der Erde hinaus weiterzuentwickeln. Mögliche Ziele sind erdnahe Asteroiden, die Marsmonde und letztlich der Rote Planet selbst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für erdnahe Bahnen dagegen will man nationale private Raumfahrtunternehmen nicht nur als Hersteller oder Lieferanten sondern als Anbieter gewinnen. Hier gibt es allerdings in der Politik ebenfalls weit auseinandergehende Meinungen bezüglich einer staatlichen Förderung. Die Vorstellungen schwanken zwischen beinahe Null und knapp 6 Milliarden US-Dollar in den nächsten 5 Jahren. Wird hingegen Orion noch als vollwertiges Raumschiff für erdnahe Orbits modifiziert, dann wird sich die Entwicklung derartiger Raumschiffe durch weitere Privatunternehmen mangels sicherer Kunden möglicherweise nicht bezahlt machen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitte August wurde übrigens vertragsgemäß die mobile Startplattform für die mittlerweile gestrichene Trägerrakete Ares I fertiggestellt und in einer speziellen Zeremonie übergeben. Die Bauzeit der von Hensel Phelps Construction Company hergestellten Plattform mit Zugangsmast lag bei etwa 2 Jahren. Nun sollen noch Bodenversorgungseinrichtungen montiert werden. Insgesamt hat der Vertrag ein finanzielles Volumen von gut einer viertel Milliarde US-Dollar. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3760.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA-Raumschiff Orion (seit August 2006)</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3439.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA (seit November 2005)</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3683.msg90437#msg90437" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MLP und Launchtower allgemein ab Baubeginn des Ares-I-ML</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/orion-testphase-2-beginnt/" data-wpel-link="internal">Orion-Testphase 2 beginnt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>JAXA wird bei Starts von Tanegashima flexibler</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/jaxa-wird-bei-starts-von-tanegashima-flexibler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 17:02:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Startanlage]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33453</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 29. Juli 2010 teilte die japanische Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung JAXA mit, dass es ihr auf Grund einer neuen Vereinbarung mit dem lokalen Fischereiverband künftig möglich sein wird, über das ganze Jahr verteilt Raketen von Tanegashima aus zu starten. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JAXA. Bis April 2011 ist eine Vereinbarung in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/jaxa-wird-bei-starts-von-tanegashima-flexibler/" data-wpel-link="internal">JAXA wird bei Starts von Tanegashima flexibler</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 29. Juli 2010 teilte die japanische Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung JAXA mit, dass es ihr auf Grund einer neuen Vereinbarung mit dem lokalen Fischereiverband künftig möglich sein wird, über das ganze Jahr verteilt Raketen von Tanegashima aus zu starten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JAXA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02082010190256_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02082010190256_small_1.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption>
Startrampen auf Tanegashima 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bis April 2011 ist eine Vereinbarung in Kraft, der zufolge Starts von Tanegashima, einer Insel im Süden Japans, nur innerhalb von zusammen 190 Tagen im Jahr erfolgen dürfen. Außerhalb dieses aus zwei Perioden bestehen Zeitraums hat der Schutz des Lebens in den Gewässern um Tanegashima Vorrang. Sämtliche Startaktivitäten sind im Wesentlichen auf zwei Zeitfenster beschränkt. Von Beginn den Monats März bis Ende Juni, im Monat Oktober sowie an sieben Tagen im Juli darf nicht gestartet werden. Dies beeinträchtigt Japans Wettbewerbsfähigkeit hinsichtlich des kommerziellen Startgeschäfts. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die anschließend gültige neue Regelung sieht vor, dass wie bisher maximal 17 Starts pro Jahr von Tanegashima erfolgen sollen, so wie es bisher verabredet war, allerdings können Starts zu einem beliebigen Zeitpunkt im Jahr stattfinden. Die vorgesehenen Raketenstarts und die Bedürfnisse des Fischereiwesens werden von den betroffenen Parteien künftig jeweils zu Beginn eines jeden Finanzjahres besprochen. </p>
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		<title>Russische Expansion</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russische-expansion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 17:11:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Startanlage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während sich der Sojus-Startplatz in französisch Guayana seiner Fertigstellung nähert, beginnt man rund um Uglegorsk mit der konketen Infrastrukturplanung für den zukünftigen Startkomplex Wostotschny. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos. Vertont von Peter Rittinger. Zu letzterem fand am 17. Juni eine öffentliche Anhörung statt. Dabei ging es unter anderem um die ökologischen Auswirkungen von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Während sich der Sojus-Startplatz in französisch Guayana seiner Fertigstellung nähert, beginnt man rund um Uglegorsk mit der konketen Infrastrukturplanung für den zukünftigen Startkomplex Wostotschny.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-06-24-42692.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18062010191157_small_1.jpg" alt="Arianespace" width="260"/><figcaption>
Sojus-Zugangsturm in Französisch Guayana 
<br>
(Bild: Arianespace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zu letzterem fand am 17. Juni eine öffentliche Anhörung statt. Dabei ging es unter anderem um die ökologischen Auswirkungen von Bau und Betrieb des zuküftigen russischen Kosmodroms in der Amur-Region. Durch die ausschließliche Verwendung von Treibstoffen, die keine toxischen Abgase verursachen, sieht man sich hier auf einem positiven Weg. Auf die Endphase zu steuern mittlerweile Planungen für Infrastrukturmaßnahmen. Der Bau von Transportwegen wird die erste Phase der Errichtung des neuen Kosmodroms. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Kourou ist mittlerweile der bewegliche Serviceturm an der russischen Startanlage fast fertiggestellt. Er ist 52 Meter hoch, kann auf Schienen an eine bereits aufgerichtete Sojus-Rakete herangefahren werden, wiegt rund 800 Tonnen und ermöglicht es, Nutzlasten in 36 Meter Höhe in aufrechter Position über mehrere Arbeitsplattformen an der Raketenspitze zu installieren. Nun fehlt nur noch die umhüllende Verkleidung. Russische Raketen werden normalerweise komplett mit Nutzlast liegend zum Startplatz gefahren. Viele kommerzielle Kunden verwenden allerdings Satelliten, die nur in aufrechter Position stabil genug für einen Transport sind. Für die Vermarktung der bewährten Sojus-Trägerrakete über den ESA-Startplatz in Südamerika musste man sich daher etwas einfallen lassen. Der Erststart einer Sojus von Kourou aus ist gegenwärtig für Dezember geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter in die Zukunft gerichtet sind Analysen von Entwürfen wiederverwendbarer Raketensysteme, welche Entwickler des Zentralen Aero-hydrodynamischen Instituts ZAGI in dieser Woche vorgelegt haben. Dabei geht es um Vorschläge für das Mnogorasowoi raketno-kosmitscheskoi Sistem MRKS 1 (wiederverwendbares kosmisches Raketensystem). Perspektivisch soll die erste Stufe ein vertikal startendes und landendes, wiederverwendbares System mit flugzeugähnlichen Eigenschaften sein, von dem aus ein breites Spektrum von Nutzlasten mit speziellen, möglichst modular aufgebauten Raketen eine Vielzahl erdnaher Bahnen erreichen kann. Betont wurde, dass eine fliegende Startbasis hier flexibler sei als alle aktuellen russischen Alternativen. Insbesondere entfiele die Einrichtung und Überwachung von Absturzzonen für Raketenteile auf dem Festland. Bisherige russische oder von Russland genutzte Raketenstartplätze liegen ausschließlich im Landesinneren, während international häufig Küstenabschnitte für den Bau solcher Anlagen ausgewählt wurden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4211.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-ST in Kourou (seit November 2006)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Colibri &#8220;fliegt&#8220; Sojus nach Kourou</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/colibri-fliegt-sojus-nach-kourou/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 17:54:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[Fregat]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Startanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Transportschiff MN Colibri hat seine Anfang des Monats in St. Petersburg aufgenommene Fracht, die aus zwei Sojus-Trägerraketen sowie Treibstoffen und weiteren Betriebsmitteln bestand, wohlbehalten am ESA-Raumfahrtzentrum in der Nähe von Kourou abgeliefert. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Arianespace, Roskosmos, Raumcon. Die Colibri war am 7. November von Russland aus in See gestochen und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Transportschiff MN Colibri hat seine Anfang des Monats in St. Petersburg aufgenommene Fracht, die aus zwei Sojus-Trägerraketen sowie Treibstoffen und weiteren Betriebsmitteln bestand, wohlbehalten am ESA-Raumfahrtzentrum in der Nähe von Kourou abgeliefert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Arianespace, Roskosmos, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112009185416_small_1.jpg" alt="Roskosmos-TV" width="343" height="285"/><figcaption>
Verkleidete Nutzlast wird auf eine stehende Sojus-ST montiert. Dies erfolgt in einer fahrbaren Integrationshalle mit reinraumähnlichen Bedingungen. 
<br>
(Grafik: Roskosmos-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Colibri war am 7. November von Russland aus in See gestochen und mit ihrer wertvollen Fracht am 23. November im Hafen von Pariacabo in französisch Guayana eingelaufen. Die Container mit den Teilen der beiden Trägerraketen vom Typ Sojus-2.1a, den Fregat-Oberstufen sowie den Spezial-Treibstoffen für alle Stufen gelangten gestern mit Spezialtransportern zum Raumfahrtgelände. </p>



<p>Hier wurden in den vergangenen Monaten sowohl eine Startplattform als auch Gebäude zur Montage der Raketen, zur Betankung der Oberstufe sowie zur Vorbereitung der Nutzlast errichtet. Gebaut wird noch an einer mobilen Zugangsplattform, über welche man die Nutzlast auch noch auf der bereits auf der Startplattform aufgerichteten Trägerrakete erreichen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Unterschied zu den bei ESA und NASA üblichen Verfahren werden russische Raketen traditionell liegend auf Schienen zur Startrampe transportiert. Viele Nutzlasten kommerzieller Kunden dürfen aber nur aufrecht transportiert werden. Somit muss deren Montage auf der Rakete am Startplatz erfolgen. Dafür ist eine reinraumähnliche, bewegliche Schutzhalle in der Planung. </p>



<p>In den kommenden Wochen werden an den soeben gelieferten Teilen alle für einen erfolgreichen Start notwendigen Arbeiten simuliert und trainiert. Der erste Start einer Sojus-Trägerrakete vom Raumfahrtgelände in Kourou ist gegenwärtig für den 17. April 2010 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4211.msg123757#msg123757" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-ST in Kourou (ab 4. November)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Sojus-Seetransport nach Kourou</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-seetransport-nach-kourou/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 19:55:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[Startanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Morgen soll das erste Schiff mit zwei russischen Sojus-Trägerraketen in Richtung Südamerika auslaufen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Arianespace, Roskosmos. Starthafen ist Sankt Petersburg, Zielhafen Kourou. Gemäß einer Vereinbarung zwischen Arianespace, ESA und Roskosmos sollen ab 2010 auch vom ESA-Raumhafen im südamerikanischen Kourou (französisch Guayana) russische Trägerraketen vom Typ Sojus 2 starten. Dafür wurde [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Morgen soll das erste Schiff mit zwei russischen Sojus-Trägerraketen in Richtung Südamerika auslaufen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Arianespace, Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06112009205515_small_1.jpg" alt="Arianespace" width="407" height="271"/><figcaption>
Das Frachtschiff Colibri mit zwei Sojus-Trägerraketen an Bord 
<br>
(Bild: Arianespace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Starthafen ist Sankt Petersburg, Zielhafen Kourou. Gemäß einer Vereinbarung zwischen Arianespace, ESA und Roskosmos sollen ab 2010 auch vom ESA-Raumhafen im südamerikanischen Kourou (französisch Guayana) russische Trägerraketen vom Typ Sojus 2 starten. Dafür wurde in den letzten Monaten eine moderne Startrampe gebaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der äquatornahen Lage des Startplatzes Kourou hat eine in Richtung Osten abhebende Rakete durch die Erdrotation bereits eine Anfangsgeschwindigkeit von fast 1.700 km/h. Dies ist insbesondere für das Erreichen der Geostationären Umlaufbahn in 36.000 Kilometern Höhe über dem Äquator von Vorteil. Die Nutzlast der Sojus-Trägerrakete erhöht sich für diesen Orbit gegenüber dem Startplatz Baikonur in Kasachstan um rund 75% bei annähernd gleichen Kosten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kourou ist bisher als Startplatz europäischer Ariane-Trägerraketen bekannt. Vor allem die Ariane 5 hat von hier aus viele Nutzlasten erfolgreich ins All gebracht. Mit Einstellung der Ariane-4-Flüge im Jahre 2003 verfügte die ESA bzw. Arianespace aber über keine Trägerrakete mittlerer Größe mehr. Dies ändert sich durch den Einsatz der Sojus. Für kleine Nutzlasten entwickelt die europäische Raumfahrtorganisation außerdem die Vega-Trägerrakete, die ebenfalls von Kourou aus zum Einsatz kommen soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4211.msg123757#msg123757" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-ST-in-Kourou-Thread ab 4. November</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Ares I-X: Rollout abgeschlossen!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ares-i-x-rollout-abgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 23:53:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Startanlage]]></category>
		<category><![CDATA[VAB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um 15:17 Uhr (MESZ) wurde durch das Absenken der Mobilen Startplattform (MLP) auf die Startrampe 39B der Rollout beendet. Ares I-X ist nun bereit für den Testflug heute in einer Woche. Ein Beitrag von Andreas Kurka. Quelle: NASA und spaceflightnow.com. Ursprüngliche News: Nachdem die letzten Arbeiten im VAB (Vehicle Assembly Building) abgeschlossen wurden, ist die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Um 15:17 Uhr (MESZ) wurde durch das Absenken der Mobilen Startplattform (MLP) auf die Startrampe 39B der Rollout beendet. Ares I-X ist nun bereit für den Testflug heute in einer Woche.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Andreas Kurka. Quelle: NASA und spaceflightnow.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20102009015319_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Ares-I-X-Missionslogo 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20102009015319_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20102009015319_small_2.jpg" alt="NASA" width="303" height="364"/></a><figcaption>
Ares I-X im VAB 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ursprüngliche News: </strong>
<br>
Nachdem die letzten Arbeiten im VAB (Vehicle Assembly Building) abgeschlossen wurden, ist die Ares I-X nun bereit für einen letzten Meilenstein vor ihrem geplanten Start zum unbemannten Testflug nächste Woche (27. Oktober). Die Arbeitsplattformen um die Rakete wurden entfernt und auch das Wetter spielt mit. Es besteht eine 90 Prozentige Chance auf gutes Wetter während des 6,7 Kilometer langen Rollouts zur Startrampe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geplanter Ablauf des Rollouts:</strong>
<br>
Um 1:30 Uhr (MESZ) steht ein Wetter-Update an bevor das Rollout-Team dann gegen 2 Uhr (MESZ) zu den Stationen gerufen wird (<i>called to Stations</i>).
<br>
Die Mitarbeiter werden dann gegen 3 Uhr (MESZ) die Türen zur High Bay 3 des VAB öffnen und etwa eine halbe Stunde später soll der Kettencrawler unter die Mobile Startplattform (MLP) gefahren werden.Gegen 5:30 Uhr (MESZ) soll dann die Plattform angehoben werden und wiederum eine halbe Stunde später um 6:01 Uhr (MESZ) ist der Beginn des Rollouts geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem pünktlichen Start des Rollouts sollte Ares I-X dann spätestens um 14 Uhr (MESZ) Die Startrampe erreicht haben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ares-I-X_pad_big.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ares-I-X_pad.jpg" alt="" width="435" height="332"/></a><figcaption>Ares I-X hat Startrampe 39B erreicht<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>15:17 Uhr (MESZ):</strong><strong>&#8222;Hard Down&#8220; !</strong> Das Absenken ist beendet! Somit hat Ares I-X ihre endgültige Position auf Startrampe 39B erreicht. Der Rollout ist beendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>15:04 Uhr (MESZ):</strong> Wir haben ein &#8222;GO&#8220; zum Absenken der Mobilen Startplattform!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>14:10 Uhr (MESZ):</strong> Mittlerweile ist das Gespann an der Startrampe angekommen. Nun muss die Mobile Startplattform (MLP) noch etwas ausgerichtet werden um dann ihre endgültige Position erreicht zu haben. Wussten Sie schon, dass diese Startplattform (MLP1) schon bei Apollo 11 verwendet wurde?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>13:30 Uhr (MESZ):</strong> Der Kettencrawler mit Ares I-X hat das Tor zur Startrampe 39B passiert. Um die demnächst beginnende Steigung hinauf zur Startrampe zu absolvieren wird die Rakete nun mittels Hydraulik in der Waagerechten gehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>13:05 Uhr (MESZ):</strong> Morgendämmerung an der Küste Floridas. Mittlerweile ist Ares I-X schon knapp 6 Stunden unterwegs.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>11:15 Uhr (MESZ):</strong> Ares I-X hat die Hälfte der Strecke geschafft. Der Kettencrawler biegt nun in nördlicher Richtung zur Startrampe 39B ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>9:05 Uhr (MESZ):</strong> Mittlerweile mit Höchstgeschwindigkeit (1,29 km/h) unterwegs kommt das Gespann auf dem sogenannten <em>Crawlerway</em> gut voran.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ares-I-X_move_big.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ares-I-X_move.jpg" alt="" width="430" height="288"/></a><figcaption>Die Ares I-X hat das VAB verlassen<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>7:39 Uhr (MESZ):</strong> Der Rollout hat begonnen! Zum ersten Mal seit über 30 Jahren hat eine neue Rakete das VAB verlassen, um zur Startrampe gebracht zu werden. Ein historischer Moment in der US-Raumfahrt!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>7:32 Uhr (MESZ): Wir haben ein &#8222;GO&#8220; für den Rollout!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>6:46 Uhr (MESZ):</strong> Die Wetterkonditionen wurden soeben für Akzeptabel für einen Rollout erklärt!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>5:40 Uhr (MESZ):</strong> Der Kettencrawler ist nun unter der Mobilen Startplattform (MLP) in Position gefahren und wird langsam per Hydrauliksystem nach oben gefahren um die MLP aufzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>5:00 Uhr (MESZ):</strong> Die Vorbereitungen für den Rollout haben sich etwas verzögert. Jedoch sind die Türen von High Bay 3 nun geöffnet und der Kettencrawler ist vor dem Gebäude positioniert. Der Rollout wird für 7 Uhr (MESZ) erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Rollout mit vielen Bildern hier im Forum:<br><a rel="noreferrer noopener" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3810.msg121292#msg121292" target="_blank" data-wpel-link="internal">Ares I-X Raumcon Thread</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ares-i-x-rollout-abgeschlossen/" data-wpel-link="internal">Ares I-X: Rollout abgeschlossen!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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