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	<title>StartUp &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>StartUp &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Rechtsrahmen für New Space in Europa: Der EU Space Act – Interview mit Luft- und Weltraumrecht-Professor Schladebach</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna-Janina Stöhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 07:57:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>EU-weite Regeln für private Raumfahrt, Genehmigungsverfahren und die Zusammenarbeit mit der ESA – was bringt der geplante EU Space Act für Unternehmen und Staaten? Im Interview erklärt Prof. Dr. Marcus Schladebach, welche Ziele der Entwurf verfolgt und wo rechtliche Herausforderungen und Lücken noch bestehen. Beitrag von Anna-Janina Stöhr, 09. April 2026. Die europäische Raumfahrt steht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="euweite-regeln-fur-private-raumfahrt-genehmigungsverfahren-und-die-zusammenarbeit-mit-der-esa-was-bringt-der-geplante-eu-space-act-fur-unternehmen-und-staaten-im-interview-erklart-prof-dr-marcus-schladebach-welche-ziele-der-entwurf-verfolgt-und-wo-rechtliche-herausforderungen-und-lucken-noch-bestehen--8c1d6c49-cb15-454e-802b-47a4f946be8e">EU-weite Regeln für private Raumfahrt, Genehmigungsverfahren und die Zusammenarbeit mit der ESA – was bringt der geplante EU Space Act für Unternehmen und Staaten? Im Interview erklärt Prof. Dr. Marcus Schladebach, welche Ziele der Entwurf verfolgt und wo rechtliche Herausforderungen und Lücken noch bestehen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Beitrag von Anna-Janina Stöhr, 09. April 2026.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Marcus-Schladebach_Foto_Studioline-kl.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Portraitfoto von Prof. Dr. Marcus Schladebach Quelle: Prof. Dr. Marcus Schladebach" data-rl_caption="" title="Portraitfoto von Prof. Dr. Marcus Schladebach Quelle: Prof. Dr. Marcus Schladebach" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Marcus-Schladebach_Foto_Studioli.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild: Prof. Dr. Marcus Schladebach<br></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die europäische Raumfahrt steht vor einem möglichen Wendepunkt: Mit dem geplanten „EU Space Act“ will die Europäische Union erstmals einen einheitlichen Rechtsrahmen für die wachsende private Raumfahrtwirtschaft schaffen und ihre Rolle im globalen Wettbewerb stärken. Doch wie tragfähig ist dieses Vorhaben juristisch und welche Folgen hätte es für Unternehmen, Mitgliedstaaten und bestehende Strukturen wie die ESA? Darüber sprechen wir in unserem Interview mit Prof. Dr. Marcus Schladebach, Professor für Öffentliches Recht, Medienrecht sowie Luft- und Weltraumrecht an der Universität Potsdam und deutscher Delegierter beim UN-Weltraumausschuss in der Expertengruppe zur Mondnutzung. Im Gespräch ordnet er die Ziele und Schwächen des Entwurfs ein, erläutert rechtliche Konfliktlinien und bewertet die Chancen für Europas Raumfahrtstandort.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Hinweis:</em> <em>Das Interview fand am 30. März statt; da das Gesetz derzeit aktiv diskutiert wird, können sich Sachlage und Details in der Zwischenzeit ändern.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Die Europäische Kommission arbeitet aktuell am <a href="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-space-act_en" data-type="link" data-id="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-space-act_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">„EU Space Act“</a>. Was genau ist das für ein Gesetzesvorhaben und warum kommt es gerade jetzt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Dr. Marcus Schladebach: </strong>Das hat mehrere Intentionen. Eine zentrale ist, für die stark wachsende private Weltraumwirtschaft – die sogenannte New Space Economy – zumindest auf europäischer Ebene einheitlichere Regeln zu schaffen. Nicht nur in Europa, sondern weltweit gewinnt dieser Bereich an Bedeutung, und hier versucht man, durch Harmonisierung den Markt für private Raumfahrtanwendungen zu unterstützen. Das ist aus meiner Sicht ein absolut sinnvolles Ziel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Intention ist, dass sich die Europäische Union stärker als globale Raumfahrtregion positionieren will. Der Eindruck ist ja nicht ganz falsch, dass Europa in der Raumfahrt teilweise einige Jahre zurückliegt. Um hier Kräfte zu bündeln und als gleichberechtigter Partner auf Augenhöhe mit großen Raumfahrtnationen wie den USA, China, Russland oder auch Indien auftreten zu können, macht es Sinn, die europäischen Interessen stärker zu koordinieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist also im Kern zweierlei: ein Blick nach innen – mehr Zusammenhalt und bessere Rahmenbedingungen für die europäische Raumfahrtwirtschaft – und ein Blick nach außen – eine stärkere gemeinsame Position im globalen Wettbewerb. Gerade mit starken Raumfahrtnationen innerhalb Europas wie Deutschland, Frankreich und Italien will man sich so international besser aufstellen und nicht dauerhaft eher in einer Nebenrolle bleiben, etwa bei großen Projekten wie der ISS.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Die EU nennt Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit als zentrale Leitbegriffe. Sie schreiben, das sei teilweise eher politische Rhetorik. Was fehlt aus Ihrer Sicht konkret?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Das sind natürlich Begriffe, die man als Leitideen gut vor einen Gesetzentwurf stellen kann, um eine hohe Kompromissbereitschaft unter den 27 Mitgliedstaaten zu erreichen. Denn wer würde schon sagen, er ist gegen Sicherheit, gegen Resilienz oder gegen Nachhaltigkeit?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig haben solche Formulierungen auch eine kommunikative Funktion nach außen. Sie zeigen Handlungsfähigkeit und lassen sich politisch gut vermitteln. Aus meiner Sicht ist das ein Stück weit auch Marketing-Rhetorik – ohne das jetzt negativ zu meinen, denn die Ziele dahinter sind ja richtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber sie überdecken, worum es im Kern eigentlich geht. Und das sind sehr substanzielle Regelungen, etwa im Verwaltungsrecht: Genehmigungsverfahren für private Raumfahrtunternehmen, umweltrechtliche Fragen oder Aspekte der nationalen Sicherheit. Das sind alles wichtige Themen, die aber deutlich schwieriger auszuhandeln sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man diese Punkte offen und konkret in den Mittelpunkt stellen würde, wäre es viel schwerer, eine Einigung zu erzielen. Deshalb stellt man übergeordnet Begriffe wie Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit in den Vordergrund, hinter denen sich alle versammeln können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Sie äußern Zweifel an der Kompetenzgrundlage der EU. Wo genau liegt das juristische Problem?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Im europäischen Recht gilt: Die EU-Organe dürfen nur tätig werden, wenn sie eine ausdrückliche Kompetenz aus den Verträgen haben. Alles, was nicht in den Verträgen steht, bleibt bei den Mitgliedstaaten. Das ist eine klare Abgrenzung, auf die die Staaten auch sehr achten. Sie wollen nur, dass die EU das macht, wofür ihr ausdrücklich Hoheitsbefugnisse übertragen wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man sich die Verträge anschaut, kommt man schnell auf Artikel 189 AEUV – der Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union. Dort steht, dass die EU ein Raumfahrtprogramm erlassen kann, also eher ein politisches Programm: Wohin wollen wir uns in den nächsten fünf, zehn Jahren entwickeln? Das hat aber nichts Rechtliches, keine verbindliche Regelungskompetenz. Artikel 189 Absatz 2 sagt zudem ausdrücklich, dass eine Vereinheitlichung nationaler Rechtsvorschriften nicht möglich ist. Und Absatz 3 verlagert vieles, was Europa im Weltraum macht, auf die ESA in Paris – die ist die zentrale Organisation, mit der die Welt spricht, nicht die EU selbst. Wenn jemand wie die USA oder China mit uns kooperieren will, ist die ESA Ansprechpartner, nicht Deutschland allein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt kommt die EU-Kommission mit der Argumentation, dass die private Raumfahrtindustrie ja auch wirtschaftliche Aspekte hat. Damit stützt man den Entwurf nun auf Artikel 114 AEUV, die Binnenmarktkompetenz, also auf die wirtschaftliche Harmonisierung der Mitgliedstaaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist aus meiner Sicht ein großes Problem. Juristisch gesehen ist das eigentlich eine Umgehung. Die Kommission nimmt die fehlende eigentliche Kompetenz und argumentiert, Raumfahrt sei im Kern wirtschaftlich – und schon kann man regulieren. Klar, private Raumfahrtunternehmen haben wirtschaftliche Aspekte, aber wenn es um klassische Raumfahrt geht, greift die Binnenmarktkompetenz formal zu kurz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Sie sehen eine mögliche Schwächung der ESA durch den Entwurf. Wie verändert der EU Space Act das Verhältnis zwischen EU und ESA konkret?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Eigentlich will die EU-Kommission mit dem Wunsch, eigene Rechtsregeln zu erlassen, auch die Kontrolle stärker in ihre Hand nehmen. Das kollidiert mit der bisherigen Regel, dass die ESA die Kontrollen und Aufsicht über europäische Raumfahrtaktivitäten übernimmt. Deshalb sieht der EU Space Act vor, die Kompetenzen der ESA zu überdenken und ein neues Abkommen zu schließen, mit dem Ziel, mehr Kontrollbefugnisse auf die EU-Kommission zu verlagern.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/ESA_Headquarters_in_Paris_France.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="ESA Hauptgebäude in Paris, Frankreich. Bild: ESA, M. Trovatello." data-rl_caption="" title="ESA Hauptgebäude in Paris, Frankreich. Bild: ESA, M. Trovatello." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/ESA_Headquarters_in_Paris_Franc.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Hauptgebäude der ESA in Paris. Bildnachweis: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ESA_Headquarters_in_Paris,_France.JPG" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA, M. Trovatello.</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Sicht der Kommission ist das logisch. Wer das Recht erlässt, will auch die Kontrolle haben. Aber für die ESA bedeutet das einen großen Kompetenzverlust. Zusätzlich wurde 2021 eine neue Agentur in Prag geschaffen, die ebenfalls der EU-Kommission unterstellt ist und Raumfahrtaktivitäten beaufsichtigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit gehen Kontrollbefugnisse nicht nur von der ESA auf die Kommission über, sondern auch auf diese neue mittlere Ebene. Für Europarechtler ist das das typische „Agenturenproblem“: Viele neue Agenturen, unklare Zuständigkeiten, teils schwer greifbar für Mitgliedstaaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese könnten das kritisch sehen, da sie früher Kompetenzen an die ESA übertragen haben und diese nun nicht einfach auf die EU übergehen sollten. Ob und wie das juristisch noch angegriffen wird, wird sich zeigen, wenn der Entwurf weiter konkretisiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Droht hier eine Überbürokratisierung, die gerade für private Raumfahrtunternehmen zum Problem werden könnte?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Das ist aus meiner Sicht fast die wichtigste Frage. Ja, es droht Bürokratie. Selbst wenn der EU Space Act kommt, der frühestens 2030 in Kraft treten soll, heißt das nicht, dass ein privates Raumfahrtunternehmen einfach zur EU-Agentur nach Prag fahren und sagen kann: „Hier sind unsere Unterlagen, bitte Genehmigung!“ So würde ich es mir wünschen – Unterlagen abgeben, etwas warten, zurück nach Berlin, Genehmigung in der Tasche. So sollte es eigentlich sein, aber so läuft es nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Genehmigungsverfahren bleiben auf nationaler Ebene, etwa beim DLR oder der Bundesnetzagentur. Hinzu kommen Ministerien – früher das Wirtschaftsministerium, heute das Raumfahrtministerium. Für Start-ups ist oft gar nicht klar, wohin sie sich wenden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommt die EU-Ebene: neue Kontroll- und Genehmigungsbefugnisse der Kommission und eine Agentur in Prag. Manche Unternehmen denken vielleicht, die ESA sei weiterhin der Ansprechpartner. Das bedeutet, auf europäischer Ebene gibt es drei, auf nationaler mindestens zwei, oft drei Behörden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Entwurf zielt zwar darauf ab, Überbürokratisierung zu vermeiden, aber genau das ist die Herausforderung. Verfahren für die private Raumfahrtwirtschaft müssen schlank bleiben, Behördenkontakt minimal sein. Unternehmen investieren viel, sie müssen schnell Klarheit haben – idealerweise innerhalb von drei bis sechs Monaten. Zwischen deutscher und europäischer Zuständigkeit wird das aktuell fast unmöglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Wir haben nun viel über Probleme des Entwurfs gesprochen. Welche Regelungsbereiche halten Sie denn für besonders gelungen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Inhaltlich enthält er wirklich sinnvolle Regeln, die den Zeitgeist im Weltraumrecht abbilden. Zum Beispiel die Genehmigungsverfahren für private Raumfahrtunternehmen, das ist absolut zentral. Auch die Registrierung von Weltraumobjekten wird endlich vereinheitlicht: Statt zersplittert in den Mitgliedstaaten, wie in Deutschland beim Luftfahrtbundesamt in Braunschweig, soll es ein europäisches Register geben – das Unionsregister der Weltraumobjekte, URSO. Das ist ein großer Fortschritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Highlight: Weltraummüll. Seit Jahren fordere ich klare Regeln für Rückholpflichten und Kostenaufteilung, wenn mehrere Staaten an einem Objekt beteiligt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Haftung für private Unternehmen ist sinnvoll geregelt. Es gibt klare Obergrenzen für Eigenbeteiligungen, maximal 50 Millionen Euro. Das ist wichtig für Wettbewerbsgleichheit zwischen den Mitgliedstaaten und für Start-ups. Sie wissen, welche Risiken sie tragen, können Versicherungen kalkulieren und Projekte planen, ohne dass unterschiedliche nationale Regelungen zu „Raumfahrt-Tourismus“ führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Space Traffic Management wird ebenfalls angesprochen. Es soll eine europäische Verkehrsordnung für den Weltraum geben. Natürlich müssen Details noch ausgearbeitet werden, aber der Punkt wird überhaupt erst mal gesetzt. Es gibt dafür mittlerweile ein gutes Handbuch des Instituts für Luft- und Weltraumrecht in Köln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt sehe ich den Entwurf als sehr guten ersten inhaltlichen Aufschlag. Natürlich gibt es noch Detailarbeit, und der Konsens auf europäischer Ebene ist schwierig, weil 27 Staaten beteiligt sind. Aber ein Kompromiss ist immer besser als gar nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Formal und rechtlich gibt es sicher noch Probleme, etwa bei der Kompetenzgrundlage der EU, aber inhaltlich ist das ein sehr guter Entwurf, auf dem man aufbauen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net: Deutschland hat bis heute kein eigenes Weltraumgesetz. Welche Folgen hat das konkret für den Standort?</strong> <strong>Wird der EU Space Act Deutschland dazu zwingen, endlich einen nationalen Rechtsrahmen zu schaffen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Schladebach:</strong> Deutschland kann sich die Aktivitäten nicht dadurch sparen, dass man sagt, vielleicht kommt ja bald ein EU Space Act und dann müssen wir hier nichts mehr machen. Denn auch im EU Space Act werden viele Dinge – etwa Genehmigungsverfahren – wieder an die nationalen Behörden zurückgegeben. Spätestens dann braucht man dafür auch ein nationales Gesetz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der EU Space Act fördert die Entstehung eines nationalen Weltraumgesetzes, ersetzt es aber nicht. Die eigentliche Verpflichtung besteht ohnehin schon seit Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre durch den Weltraumvertrag. Dort heißt es: Private Unternehmen brauchen eine Genehmigung und müssen beaufsichtigt werden. Beides muss in nationales Recht umgesetzt werden und das macht Deutschland seit fast 60 Jahren nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immerhin scheint das Thema wieder aufgegriffen zu werden. Es gibt Eckpunkte und frühere Entwürfe, also Vorarbeiten sind da. Ich denke, diese Verpflichtung wird inzwischen stärker gesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir brauchen ein nationales Gesetz, gerade für die private Raumfahrtwirtschaft, um rechtssichere Grundlagen für Investitionen, Kooperationen und Forschung zu schaffen. Und das ist keine Überbürokratisierung, sondern genau das, was Unternehmen brauchen. Wer viel Geld investiert, muss wissen, woran er in zwei, drei oder fünf Jahren ist. Deshalb ist ein solches Gesetz am Ende nichts anderes als notwendige Rechtssicherheit.</p>



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</div><figcaption class="wp-element-caption">Erklärvideo der Europäischen Kommission zum EU Space Act &#8222;EU-Gesetze im Weltraum erklärt&#8220;.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9380.msg586025#msg586025" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EU &#8211; Space Policy auf EU-Ebene</a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20772.msg582769#msg582769" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19915.msg584490#msg584490" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumrecht</a></li>
</ul>





<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net berichtete:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.raumfahrer.net/meldung/" data-wpel-link="internal">EU plant neues Weltraumgesetz für mehr Sicherheit und Wettbewerb im All</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>UZH stärkt ihre Luft- und Raumfahrtforschung im Innovationspark Zürich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/uzh-staerkt-ihre-luft-und-raumfahrtforschung-im-innovationspark-zuerich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2024 17:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Zürich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit interdisziplinärer Forschungsstärke und einem internationalen Netzwerk leistet der UZH Space Hub bedeutende Beiträge in der Fernerkundung, der Astrophysik, den Space Life Sciences oder der autonomen Navigation von Drohnen. Eine Medienmitteilung der Universität Zürich. Quelle: Universität Zürich 24. September 2024. 24. September 2024 &#8211; Der neue Standort im Innovationspark Zürich bietet die Chance, ein einzigartiges [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit interdisziplinärer Forschungsstärke und einem internationalen Netzwerk leistet der UZH Space Hub bedeutende Beiträge in der Fernerkundung, der Astrophysik, den Space Life Sciences oder der autonomen Navigation von Drohnen. Eine Medienmitteilung der Universität Zürich.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Universität Zürich 24. September 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">24. September 2024 &#8211; Der neue Standort im Innovationspark Zürich bietet die Chance, ein einzigartiges Weltraum-Ökosystem aufzubauen, das Forschung, Technologie und Wirtschaft verknüpft und den Weg für zukünftige Innovationen ebnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erkundung des Weltraums hat das Wissen über das Universum, aber auch über die Erde und den Menschen in den letzten Jahrzehnten enorm erweitert. Treiber dahinter waren vornehmlich staatlich geförderte, internationale Kooperationen und heute zunehmend auch private Raumfahrtunternehmen. Der Kanton Zürich hat sich dieses Jahr zum Ziel gesetzt, seine Innovationskraft im Thema Raumfahrt zu stärken. «Mit ihrer Forschungsstärke, ihrer interdisziplinären Expertise und ihren internationalen Kooperationen ist die Universität Zürich prädestiniert, dazu einen entscheidenden Beitrag zu leisten», sagt Regierungsrätin Silvia Steiner anlässlich der Medienkonferenz zum UZH Space Hub. Dieser bündelt seit 2018 die Luft- und Raumfahrtaktivitäten der Universität Zürich (UZH) und ist vor kurzem in die Halle 4 im Innovationspark Zürich eingezogen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/IllustrationcRemoteSensingLabsUZH.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Projekt ARES (Airborne Research for the Earth System) entwickelt hochpräzise Instrumente zur Erdbeobachtung. Im Bild das Gebiet östlich von Wangen an der Aare. (Bild: ARES / Remote Sensing Laboratories, UZH)" data-rl_caption="" title="Das Projekt ARES (Airborne Research for the Earth System) entwickelt hochpräzise Instrumente zur Erdbeobachtung. Im Bild das Gebiet östlich von Wangen an der Aare. (Bild: ARES / Remote Sensing Laboratories, UZH)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/IllustrationcRemoteSensingLabsUZH60.jpg" alt="Das Projekt ARES (Airborne Research for the Earth System) entwickelt hochpräzise Instrumente zur Erdbeobachtung. Im Bild das Gebiet östlich von Wangen an der Aare. (Bild: ARES / Remote Sensing Laboratories, UZH)" class="wp-image-144816" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/IllustrationcRemoteSensingLabsUZH60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/IllustrationcRemoteSensingLabsUZH60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Projekt ARES (Airborne Research for the Earth System) entwickelt hochpräzise Instrumente zur Erdbeobachtung. Im Bild das Gebiet östlich von Wangen an der Aare. (Bild: ARES / Remote Sensing Laboratories, UZH)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Multiperspektivische Annäherung an den Weltraum</strong><br>Die wichtigsten Forschungsschwerpunkte des UZH Space Hub umfassen Fernerkundung und Erdbeobachtung, Astrophysik, Space Life Science sowie die autonome Navigation von Drohnen. Einbezogen werden aber weit mehr als nur technische oder naturwissenschaftliche Fragen, sondern auch ethische, philosophische und theologische – selbst in den Filmwissenschaften ist das All Gegenstand von Forschung. «Die Vielfalt der Themen zeigt, dass der Weltraum und die Erde multiple Aspekte des menschlichen Daseins umfassen, mit denen sich Naturwissenschaftlerinnen ebenso wie Geistes- und Sozialwissenschaftler auseinandersetzen. Als grösste Schweizer Volluniversität möchten wir möglichst viele dieser Dimensionen in die Erkundung des Weltraums und der Erde einbringen und mittels interdisziplinärer Arbeit gewinnbringend verknüpfen», betont UZH-Rektor Michael Schaepman.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FindingglobularclusterswEuclidspiralgalaxyIC342.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Euclids Ansicht der Spiralgalaxie IC 342 (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre (CEA Paris-Saclay), G. Anselmi)" data-rl_caption="" title="Euclids Ansicht der Spiralgalaxie IC 342 (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre (CEA Paris-Saclay), G. Anselmi)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="600" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FindingglobularclusterswEuclidspiralgalaxyIC34260.jpg" alt="Euclids Ansicht der Spiralgalaxie IC 342 (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre (CEA Paris-Saclay), G. Anselmi)" class="wp-image-144814" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FindingglobularclusterswEuclidspiralgalaxyIC34260.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FindingglobularclusterswEuclidspiralgalaxyIC34260-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FindingglobularclusterswEuclidspiralgalaxyIC34260-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FindingglobularclusterswEuclidspiralgalaxyIC34260-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FindingglobularclusterswEuclidspiralgalaxyIC34260-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Euclids Ansicht der Spiralgalaxie IC 342 (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre (CEA Paris-Saclay), G. Anselmi)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Blick auf die Erde und ins Universum</strong><br>Dies geschieht etwa in der Fernerkundung, wo UZH-Forschende mittels modernster Sensortechnik auf Flugzeugen, Drohnen und Satelliten detaillierte Daten über Umweltbedingungen und atmosphärische Prozesse sammeln. Auf diese Weise lässt sich zum Beispiel Biodiversität quantifizieren oder die Veränderung in der Zusammensetzung von Pflanzengemeinschaften überwachen. Diese Erkenntnisse tragen dazu bei, den menschlichen Einfluss auf regionale, aber auch globale Ökosysteme zu verstehen, und dienen als Basis, um Schutz- oder Anpassungsstrategien für Umwelt und Klima zu entwickeln. Dank dem direkten Zugang zum Flugplatz Dübendorf können die benötigten Sensoren und Daten gleich vor Ort verbessert und verarbeitet werden, bevor sie später in weiteren Forschungsprojekten oder Satelliten zum Einsatz kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die umgekehrte Blickrichtung – von der Erde ins All – nehmen UZH-Forschende in der Astrophysik ein. Sie ergründen die grossen Fragen des Universums: Wie entstehen und entwickeln sich Planeten, Sterne und Galaxien? Mit Beobachtungsdaten und Simulationen, unterstützt durch modernste Hochleistungsrechner, widmen sie sich den Rätseln um Dunkle Materie, Dunkle Energie und ihren Einfluss auf die Expansion des Kosmos. Über ihre Beteiligung an bedeutenden internationalen ESA- und NASA-Missionen wie EUCLID, LISA, ARRAKIHS oder JUNO tragen sie massgeblich zum Verständnis kosmologischer Phänomene sowie zur internationalen Vernetzung bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Weltraum als Werkstatt</strong><br>In den Space Life Sciences wiederum ergründen Forschende des UZH Space Hub die fundamentalen Auswirkungen der Schwerkraft. Im Zuge des im Innovationspark Zürich initiierten Schweizer Parabelflugprogramms oder auf der International Space Station (ISS) erforschen sie, wie zelluläre und molekulare Prozesse unter Erd- und Mikrogravitationsbedingungen ablaufen und wie sich Schwerkraft auf Körperfunktionen und genetische Stabilität auswirkt. Dabei haben sie ein Verfahren entwickelt, das Schwerlosigkeit als hochwirksames Werkzeug einsetzt, um dreidimensionale Gewebe herzustellen. Auf der Erde gelingt dies ohne aufwändige Stützskelette nur zweidimensional. Das UZH-Spin-off Prometheus Life Technologies AG züchtet auf diese Weise aus adulten menschlichen Stammzellen sogenannte Organoide, die dereinst etwa in der Präzisions- und Transplantationsmedizin verwendet werden könnten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FilmstillMELSUZH2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Oliver Ullrich, Director UZH Space Hub, und Cora Thiel besprechen mit den Piloten der TU Delft die Flugprofile der 6. Schweizer Parabelflugkampagne (2022) (Bild: MELS, UZH)" data-rl_caption="" title="Oliver Ullrich, Director UZH Space Hub, und Cora Thiel besprechen mit den Piloten der TU Delft die Flugprofile der 6. Schweizer Parabelflugkampagne (2022) (Bild: MELS, UZH)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="316" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FilmstillMELSUZH60.jpg" alt="Oliver Ullrich, Director UZH Space Hub, und Cora Thiel besprechen mit den Piloten der TU Delft die Flugprofile der 6. Schweizer Parabelflugkampagne (2022) (Bild: MELS, UZH)" class="wp-image-144812" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FilmstillMELSUZH60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/FilmstillMELSUZH60-300x158.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Oliver Ullrich, Director UZH Space Hub, und Cora Thiel besprechen mit den Piloten der TU Delft die Flugprofile der 6. Schweizer Parabelflugkampagne (2022) (Bild: MELS, UZH)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Inkubator für Forschung, Technologie und Innovation</strong><br>Jungunternehmen wie Prometheus Life Technologies können die Infrastruktur des UZH Space Hub mitnutzen: In der Halle 4 lassen sich Fluglabor-, Werkstatt- und Büroflächen mieten sowie Testungen in hochmodernen Labors durchführen. Letzteres ist für Start-ups besonders attraktiv, da die Einrichtung eines eigenen Labors die finanziellen Möglichkeiten meist weit übersteigt. «Der UZH Space Hub möchte einen Rahmen dafür schaffen, dass Wissen geteilt, Synergien genutzt und Neues erforscht, entdeckt und entwickelt werden kann», sagt Oliver Ullrich, Direktor des UZH Space Hub. Er ist überzeugt, dass der erdnahe Orbit mit dem Ende der ISS im Jahr 2030 im Zuge einer neuen Weltraumwirtschaft noch viel intensiver genutzt werden wird – nicht nur als Forschungs-, sondern auch als Produktionsstätte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>UZH-Forschung bildet Fundament einer Wertschöpfungskette</strong><br>Die Integration in den Innovationspark Zürich mit bereits bestehendem Fokus auf Luft- und Raumfahrt, die Anbindung an den Flugplatz Dübendorf, dies alles in nächster Nähe zur Hochschul- und Wirtschaftsmetropole Zürich, wo sich neben der ETH Zürich weitere Institutionen und Firmen von Weltruf befinden, bietet laut Ullrich ein einzigartiges Setting, um ein Weltraum-Ökosystem zu entwickeln. Dieses soll weitere Akteure aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt anziehen: von Forschungsinstitutionen über Start-ups, KMUs bis hin zu etablierten und global agierenden Unternehmen aus den Bereichen Space und Aviation. «Die UZH legt mit ihren hervorragenden Forschungsleistungen ein stabiles Fundament und bildet dank ihrer starken Vernetzung zugleich ein Scharnier zwischen Wissenschaft und Entwicklung, Technologie und Wirtschaft», so Ullrich. «Wir sind Teil einer Wertschöpfungskette, indem wir Wissen generieren, weitergeben und über Innovationen schliesslich für die Gesellschaft nutzbar machen.»</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Factsheet zum UZH Space Hub</strong><br><a href="https://www.news.uzh.ch/dam/jcr:4b81b6c2-7ef9-44c4-b093-08eaad8d83e7/Factsheet_SpaceHub.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.news.uzh.ch/dam/jcr:4b81b6c2-7ef9-44c4-b093-08eaad8d83e7/Factsheet_SpaceHub.pdf</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20310.msg566668#msg566668" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrtaktivitäten an Universitäten</a></li>
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		<title>Gründerzentrum für Start-ups mit Raumfahrtbezug kommt nach Wismar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gruenderzentrum-fuer-start-ups-mit-raumfahrtbezug-kommt-nach-wismar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2024 20:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Business Incubation Centre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meyer: ESA Business Incubation Centre (BIC) Northern Germany siedelt sich an – Land unterstützt Start-ups. Eine Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern. Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern 6. Juni 2024. 6. Juni 2024 &#8211; Wirtschaftsminister Reinhard Meyer hat am Donnerstag (6. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Meyer: ESA Business Incubation Centre (BIC) Northern Germany siedelt sich an – Land unterstützt Start-ups. Eine Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern 6. Juni 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">6. Juni 2024 &#8211; Wirtschaftsminister Reinhard Meyer hat am Donnerstag (6. Juni 2024) auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin die Neuansiedlung eines Gründerzentrums für Start-ups mit Raumfahrtbezug in Wismar angekündigt. „Mecklenburg-Vorpommern kann auf eine lange Luftfahrtgeschichte und -tradition zurückblicken. Anknüpfend an diese Tradition hat sich das Land nach der Wende erneut zu einem attraktiven Standort für die Luft- und Raumfahrtbranche entwickelt. Jetzt geht es einen weiteren Schritt voran &#8211; das ESA Business Incubation Centre (BIC) Northern Germany wird sich in Wismar mit einem Gründerzentrum ansiedeln. So können künftig Start-ups mit Raumfahrtbezug, die in Mecklenburg-Vorpommern gründen, in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule Wismar durch den Innovationsport Wismar sowie der Forschungs-GmbH Wismar administrativ, geschäftlich und technisch unterstützt werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mecklenburg-Vorpommern stellt 150.000 Euro bereit</strong><br>Der Raumfahrtinkubator ESA BIC Northern Germany der Europäischen Weltraumorganisation ESA ist eines von 29 Zentren für Unternehmensgründungen in Europa. Das Supportprogramm wurde mit dem Ziel aufgesetzt, Start-ups den Zugang zu den ESA-Förderprogrammen zu erleichtern. Das Ziel des ESA BIC Northern Germany ist es, herausragende Gründerinnen und Gründer dabei zu unterstützen, ihre Ideen mit potenziellem Raumfahrtbezug in die Tat umzusetzen und gemeinsam erfolgreiche Unternehmen aufzubauen. Hierbei werden (in einem wettbewerblichen Verfahren ausgewählte) Raumfahrt-Spin-offs durch besondere infrastrukturelle Rahmenbedingungen unterstützt (beispielsweise durch gezieltes Coaching, Workshops, Zugang zu Netzwerken) und Interessierten aus den anderen Technologiesektoren der Weg in die Raumfahrt erleichtert (Spin-in). Für die Umsetzung hat die ESA die Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen (AZO) beauftragt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Start-ups, die es in das ESA BIC Booster Programm schaffen, erhalten neben der fachlichen Unterstützung bei der Umsetzung ihres Vorhabens eine finanzielle Unterstützung für Sachausgaben in Höhe von 50.000 Euro, davon werden 25.000 Euro in Form eines Preisgeldes ausgelobt. Das Wirtschaftsministerium stellt hierfür für die Dauer von drei Jahren finanzielle Mittel bereit. Pro Jahr können zwei Sieger aus Mecklenburg-Vorpommern geehrt werden mit einem jährlichen Mittelvolumen aus Landesmitteln in Höhe von 50.000 Euro. „Mit dem neuen Standort leisten wir einen Beitrag zur Umsetzung der in 2023 von der Bundesregierung verabschiedeten neuen Raumfahrtstrategie, die insbesondere privatwirtschaftliche Initiativen in der Raumfahrt in den Fokus nimmt. Die Raumfahrttechnologie ist ein wachsender Wirtschaftsfaktor, auch in Mecklenburg-Vorpommern. Gemeinsam mit den Unternehmen ist es möglich, den Weltraum zu erforschen, die Umweltveränderungen auf der Erde im Blick zu halten und die Infrastruktur für die Satellitenkommunikation und -navigation bereitzustellen. Diese Zukunftsthemen wollen wir unterstützen“, sagte Meyer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Luft- und Raumfahrtindustrie in Mecklenburg-Vorpommern</strong><br>Derzeit sind im Land etwa 30 Unternehmen mit rund 800 Mitarbeitenden in der Fertigung von Zulieferteilen und im ingenieurtechnischen Bereich, hauptsächlich für den europäischen Flugzeughersteller Airbus, tätig. Zu den Produkten gehören unter anderem die Beschichtung von Einzelteilen, Brandgassensoren, Spezialschläuche und Spezialvorrichtungen für die Montage bis hin zu speziellen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben. Ausgehend von der günstigen regionalen Lage zum Luftfahrtzentrum Hamburg, unterstützt durch gezielte Ansiedlungsbegleitung in Kontakt mit Airbus, haben sich in den letzten Jahren etliche mittelständische Zulieferer direkt oder als Tochterfirmen in Mecklenburg-Vorpommern angesiedelt. Die Branche profitiert zudem von Kooperationen mit den Maschinen- und Ingenieurtechnischen Bereichen der Universität Rostock, der Hochschule Wismar und der Fachhochschule Stralsund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die luftfahrtorientierten Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern haben sich außerdem zu einem Branchennetzwerk Luft- und Raumfahrt zusammengeschlossen. Das Netzwerk bündelt die unternehmerischen Aktivitäten, um regional und international den Anschluss an die europäischen Entwicklungen zu halten. Mit der Einbindung der Unternehmen aus MV unter dem Dach der Hanse-Aerospace e.V. hat das Netzwerk einen international renommierten Partner, von dem die Unternehmen aus dem Nordosten in dieser komplexen Branche profitieren. Der Hanse-Aerospace e.V. ist der größte deutsche Verband von klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) der Luft- und Raumfahrtindustrie in Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Informationen zur ILA Berlin 2024</strong><br>Die ILA Berlin ist eine der führenden Luft- und Raumfahrtausstellungen in der Welt, die eine breite Palette von Teilnehmern aus der zivilen und militärischen Luftfahrt, der Raumfahrt, der Verteidigungsindustrie und der Sicherheitstechnik anzieht. Die Messe ist führend in den Bereichen Innovation, neue Technologie und Nachhaltigkeit und bringt alle zwei Jahre die weltweite Luft- und Raumfahrt in die Mitte Europas. In diesem Jahr findet sie vom 5. bis 9. Juni 2024 statt. Zu der letzten Messe, die im Jahr 2022 stattgefunden hat, kamen 72.500 Fach- und Privatbesucher zu den insgesamt 550 Ausstellern aus 80 Ländern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg562523#msg562523" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
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		<title>Constructor University: Unikate für die Raumfahrt per 3D-Druck</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/constructor-university-unikate-fuer-die-raumfahrt-per-3d-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2024 20:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[NebulaForm]]></category>
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		<category><![CDATA[StartUp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Großer Erfolg für die Forschungsgruppe um Prof. Dr. Dr.-Ing. Yilmaz Uygun von der Constructor University Bremen: Das aus der Gruppe entstandene Startup „NebulaForm“ wurde in den Raumfahrtinkubator der Europäischen Weltraumorganisation ESA aufgenommen. Eine Pressemitteilung der Constructor University. Quelle: Constructor University 30. Mai 2024. 30. Mai 2024 &#8211; Das Team will den von ihnen entwickelten weltgrößten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Großer Erfolg für die Forschungsgruppe um Prof. Dr. Dr.-Ing. Yilmaz Uygun von der Constructor University Bremen: Das aus der Gruppe entstandene Startup „NebulaForm“ wurde in den Raumfahrtinkubator der Europäischen Weltraumorganisation ESA aufgenommen. Eine Pressemitteilung der Constructor University.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Constructor University 30. Mai 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/YilmazUygunundTeam3DDruckverfahrenYilmazUygun.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Prof. Yilmaz Uygun und sein Team arbeiten an der Nutzung von 3D-Druckverfahren für die Raumfahrt. (Bild: Yilmaz Uygun)" data-rl_caption="" title="Prof. Yilmaz Uygun und sein Team arbeiten an der Nutzung von 3D-Druckverfahren für die Raumfahrt. (Bild: Yilmaz Uygun)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/YilmazUygunundTeam3DDruckverfahrenYilmazUygun26.jpg" alt="Prof. Yilmaz Uygun und sein Team arbeiten an der Nutzung von 3D-Druckverfahren für die Raumfahrt. (Bild: Yilmaz Uygun)" class="wp-image-141671"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Prof. Yilmaz Uygun und sein Team arbeiten an der Nutzung von 3D-Druckverfahren für die Raumfahrt. (Bild: Yilmaz Uygun)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">30. Mai 2024 &#8211; Das Team will den von ihnen entwickelten weltgrößten Delta-3D-Drucker für Bauteile der Raumfahrtindustrie nutzen – und gleichzeitig einen 3D-Drucker für Anwendungen im Weltall fertigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Raumfahrtinkubator „ESA BIC Northern Germany“ mit Sitz in Bremen unterstützt Startups bis zu zwei Jahre in ihrem Geschäftsaufbau, sowohl mit maßgeschneiderten Trainings als auch mit einer finanziellen Förderung in Höhe von 50.000 Euro. „Der Inkubator ermöglicht es uns, auch in der Raumfahrt mit ihren spezifischen Anforderungen zu wachsen und unsere Technologie weiterzuentwickeln“, sagt Uygun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der großformatige 3D-Druck ist ein Paradebeispiel dafür, wie aus der Grundlagenforschung industrielle Anwendungen entstehen können. Mit einem Druckbereich von bis zu 1,5 Metern im Radius und einer Druckhöhe von mittlerweile bis zu 3 Metern hat die Forschungsgruppe den Drucker zunächst mit Eigenmitteln entwickelt. Dann förderte die Kieserling-Stiftung das Projekt. Anschließend wurde es mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen des EXIST-Programms, das Unternehmensgründungen aus der Wissenschaft unterstützt, fortgeführt. Im Rahmen des Bremer 3D-Ideenpreises wurde der Drucker als herausragende Innovation in der additiven Fertigung gewürdigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Bauteile in der Raumfahrt sind Einzel- und Sonderanfertigungen oder werden nur in kleinen Stückzahlen hergestellt. Uygun und sein Partner Serkan Özkan sind davon überzeugt, das bestimmte Ausrüstungsgegenstände in der Raumfahrt bedarfsgerechter, schneller, kostengünstiger und gewichtsoptimierter per 3D-Druck hergestellt werden können als durch herkömmliche Verfahren. Ihren bestehenden Drucker wollen sie weiterentwickeln, etwa durch die Nutzung neuer Werkstoffe wie Karbonfasern oder Hochleistungskunststoffen, die auch bei Temperaturen von weit mehr als 300 Grad Celsius nicht schmelzen. Der Druckbereich soll bis auf 24 Kubikmeter wachsen. „Damit“, meint Uygun, „könnte man schon ein Auto drucken.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Startup arbeitet auch an einem innovativen kleinformatigen Drucker auf einer rotierenden Achse, der im All eingesetzt werden kann. Klassische 3D-Drucker nutzen die Schwerkraft, um ein Teil Schicht für Schicht zu drucken. In der Schwerelosigkeit funktioniert dieses Prinzip nicht. Eine erste Raumfahrtbehörde hat bereits Interesse gezeigt. Schon im kommenden Jahr könnte das Gerät im Weltall erprobt werden. „Wenn der Drucker sich im All bewährt, werden sich auch auf der Erde neue Geschäftsfelder erschließen“, meint Uygun, der als Research Affiliate auch mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA verbunden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von den Innovationen und den Erfahrungen im Inkubator werden auch seine Studierenden profitieren. „Wir binden unsere aktuellen Forschungsergebnisse immer in die Lehre mit ein und diskutieren die Ergebnisse mit den Studierenden“, so Uygun. „Lehre und Forschung gehen Hand in Hand.“ Auch an NebulaForm sind zwei Studierende, Altin Loshi und Idriz Pelaj aus dem Studiengang Robotics and Intelligent Systems, beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11913.msg563238#msg563238" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">3D-Drucker in der Raumfahrt</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>ATMOS Space Cargo sammelt 4 Millionen Euro für Rückkehrkapseln ein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atmos-space-cargo-sammelt-4-millionen-euro-fuer-rueckkehrkapseln-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2023 16:18:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=128287</guid>

					<description><![CDATA[<p>ATMOS entwickelt und fertigt Rückkehrkapseln und steigt in den wachsenden Markt für Fertigung im Weltraum (In-orbit Manufacturing) ein – zu einem Bruchteil der aktuellen Kosten. Die 4 Millionen Euro Seed-Finanzierungsrunde war überzeichnet. Eine Pressemitteilung des High-Tech Gründerfonds (HTGF). Quelle: High-Tech Gründerfonds (HTGF) 22. Juni 2023. Baden-Airpark, Rheinmünster, Deutschland – 22. Juni 2023 – ATMOS Space [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">ATMOS entwickelt und fertigt Rückkehrkapseln und steigt in den wachsenden Markt für Fertigung im Weltraum (In-orbit Manufacturing) ein – zu einem Bruchteil der aktuellen Kosten. Die 4 Millionen Euro Seed-Finanzierungsrunde war überzeichnet. Eine Pressemitteilung des High-Tech Gründerfonds (HTGF).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: High-Tech Gründerfonds (HTGF) 22. Juni 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Baden-Airpark, Rheinmünster, Deutschland – 22. Juni 2023 – ATMOS Space Cargo (ATMOS), ein deutsches NewSpace-Startup, gibt den erfolgreichen Abschluss seiner ersten Finanzierungsrunde in Höhe von 4 Millionen Euro bekannt. Die Runde war überzeichnet, mit Investitionen von führenden Raumfahrt-Investoren wie dem High-Tech Gründerfonds und dem Amadeus APEX Technology Fund sowie Seraphim, E2MC, VENTIS und another.vc. Das Unternehmen ist auf dem besten Weg, Ende 2024 zu seiner ersten Demomission aufzubrechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ATMOS ist auf die Entwicklung und Herstellung von wiederverwendbaren Raumkapseln spezialisiert, die in der Lage sind, jede Art von Fracht und Experimenten jeder Größe sicher aus dem Weltraum zurückzubringen. Die patentierten und innovativen Phoenix-Kapseln stellen die erste nachhaltige Lösung für eine Vielzahl von Nutzlasten und Experimenten im Weltraum dar. Sie sind so konzipiert, dass sie Mikrogravitation von drei Stunden bis zu drei Monaten in der Erdumlaufbahn ermöglichen. Dadurch eröffnet die Technologie beispiellose Möglichkeiten für ein breites Spektrum von Anwendungen, darunter biomedizinische und materialwissenschaftliche Forschung, In-Orbit-Demonstration und -Verification (IOD/IOV) sowie die Herstellung von Produkten im Weltraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ATMOS wurde von Sebastian Klaus gegründet, einem Luft- und Raumfahrtingenieur (M. Sc.) und Piloten (CPL) mit über 10 Jahren Führungserfahrung als ehemaliger Offizier der Bundeswehr. Sebastian hat mehrere patentierte Technologien für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre entwickelt und eingereicht. Sein erfahrenes Team von Co-Foundern kann auf eine bemerkenswerte Projekterfahrung bei herausragenden Weltraummissionen verweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erfolgreiche Abschluss der Seed-Finanzierung markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein für ATMOS. Das Unternehmen ist seit 2021 Teil des ESA Business Incubation Centre. 2022 gewann das Unternehmen den Preis für den besten Startup-Pitch auf dem ESA-Investorenforum in Berlin und arbeitet seit mehreren Jahren mit dem Institut für Raumfahrtsysteme Stuttgart, Deutschlands führender akademischer Einrichtung für atmosphärischen Wiedereintritt, zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Seed-Finanzierung in Höhe von 4 Millionen Euro ermöglicht es ATMOS nun, seinen ersten Demonstrationsflug Ende 2024 durchzuführen. Bei diesem Meilensteinflug wird das Unternehmen ein Microgravity-Experiment aus einer niedrigen Erdumlaufbahn mit seiner Phoenix-Rückkehrkapsel zurückbringen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SebastianKlausCEOuCoFounderATMOSSpaceCargoATMOS.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sebastian Klaus, CEO und Co-Founder von ATMOS Space Cargo. (Bild: ATMOS)" data-rl_caption="" title="Sebastian Klaus, CEO und Co-Founder von ATMOS Space Cargo. (Bild: ATMOS)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SebastianKlausCEOuCoFounderATMOSSpaceCargoATMOS26.jpg" alt="Sebastian Klaus, CEO und Co-Founder von ATMOS Space Cargo. (Bild: ATMOS)" class="wp-image-128286"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Sebastian Klaus, CEO und Co-Founder von ATMOS Space Cargo. (Bild: ATMOS)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sebastian Klaus, CEO und Co-Founder von ATMOS Space Cargo: «Was mich an den Biowissenschaften im Weltraum begeistert, ist, dass jeder auf der Erde davon profitieren kann – und wird. Die vor uns stehende Herausforderung erfolgreich zu meistern erfordert Führungsstärke und das bestmögliche Team. Ich bin stolz darauf, dies mit den fähigsten Co-Foundern zu tun, die ich mir wünschen kann und gleichzeitig den Support von erfahrenen Beratern und erstklassigen Investoren zu bekommen. Jetzt konzentrieren wir uns darauf, vor Ende nächsten Jahres in die Erdumlaufbahn zu gelangen und ebenso sicher zur Erde zurückzukehren. Diese Finanzierung wird uns dorthin bringen.»</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christian Ziach, Principal beim HTGF: «Das Team von ATMOS Space Cargo hat eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bei der Durchführung der anspruchsvollsten Luft- und Raumfahrtprojekte, weshalb ich mich freue, diese Finanzierungsrunde zusammen mit dem Amadeus APEX Technology Fund anzuführen. Die von Sebastian Klaus entwickelte Technologie ist nicht nur hochinnovativ, sondern auch extrem skalierbar und herkömmlichen Kapseldesigns in Bezug auf Massen- und Kosteneffizienz überlegen. Die Überlegenheit dieses technologischen Ansatzes wird auch durch das Konsortium global agierender und sehr erfahrener Raumfahrtinvestoren bestätigt. Damit erfüllt ATMOS Space Cargo alle Voraussetzungen, um ein entscheidender Enabler für die wachsende In-Orbit Manufacturing Industrie zu werden.»</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andreas Riegler, Founding Partner bei APEX Ventures: «ATMOS Space Cargo passt zu unserem Engagement, in Spitzentechnologien zu investieren, die den Weltraum nachhaltiger gestalten. Wir sind überzeugt, dass das Unternehmen eine zielgerichtete Vision hat, die den Weltraumtransport vorantreiben wird. Wir sind zuversichtlich, dass diese Finanzierung das Unternehmen zu einem wichtigen Akteur in der globalen Raumfahrtindustrie machen wird.»</p>



<p class="wp-block-paragraph">Maureen Haverty, Vice President von Seraphim Space: «Wir haben immer wieder gehört, dass der wahre Engpass in der Forschung und Entwicklung im Bereich der Biowissenschaften im Weltraum die Zeit ist, die für den Start und die Rückkehr von der ISS benötigt wird, was die Forschung insgesamt stark verlangsamt. ATMOS Raumkapsel wird dieses Problem lösen und schließlich zu einer regelmäßigen und flexiblen Rückkehr aus dem Weltraum skalieren.»</p>



<p class="wp-block-paragraph">Raphael Röttgen, Managing Partner E2MC: «Die Fertigung und Produktion im Weltraum, insbesondere für die Biowissenschaften, birgt ein erhebliches wirtschaftliches Potenzial sowie eine Vielzahl positiver Auswirkungen. Das ATMOS-Team und seine einzigartige Technologie haben alles, um eine regelmäßige, kommerzielle Fertigung im Weltraum und die Rückkehr zur Erde Realität werden zu lassen. Wir freuen uns, ihnen dabei helfen zu können.»</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über ATMOS Space Cargo</strong><br>ATMOS Space Cargo GmbH ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Technologien zur Rückführung von Fracht jeder Größe aus dem Weltraum, von Experimenten in der Mikrogravitation über kommerzielle Produkte bis hin zu ganzen Raketenstufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ATMOS website:</strong> <a href="https://atmos-space-cargo.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">atmos-space-cargo.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über den High-Tech Gründerfonds</strong><br>Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Start-ups mit Wachstumspotential und hat seit 2005 mehr als 700 Start-ups begleitet. Mit dem Start des vierten Fonds hat der HTGF rund 1,4 Milliarden Euro under Management. Das Team aus erfahrenen Investment Managern und Start-up-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Unternehmergeist und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Bereichen Digital Tech, Industrial-Tech, Life Sciences, Chemie und angrenzende Geschäftsfelder. Mehr als 4,5 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 2.000 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds bereits Anteile an mehr als 160 Unternehmen erfolgreich verkauft.<br> <br>Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg550724#msg550724" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Politik in Deutschland</a></li>
</ul>
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		<title>Frederic C. Baker neuer CTO des Raumfahrt-Unternehmens UNIO</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/frederic-c-baker-neuer-cto-des-raumfahrt-unternehmens-unio/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2023 06:47:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Frederic C. Baker]]></category>
		<category><![CDATA[NewSpace]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[StartUp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frederic C. Baker treibt als neuer UNIO CTO den Aufbau von Europas erster kommerziellen Satellitenkonstellation für Mobilitätsbranche voran. Eine Pressemitteilung der UNIO Enterprise GmbH. Quelle: UNIO Enterprise GmbH / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 12. Juni 2023. München, 12. Juni 2023 &#8211; Frederic C. Baker wird neuer Chief Technology Officer (CTO) des europäischen Raumfahrt-Start-ups UNIO. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Frederic C. Baker treibt als neuer UNIO CTO den Aufbau von Europas erster kommerziellen Satellitenkonstellation für Mobilitätsbranche voran. Eine Pressemitteilung der UNIO Enterprise GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: UNIO Enterprise GmbH / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 12. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FredericCBakerUNIO1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Frederic C. Baker. (Foto: UNIO)" data-rl_caption="" title="Frederic C. Baker. (Foto: UNIO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FredericCBakerUNIO26.jpg" alt="Frederic C Baker. (Foto: UNIO)" class="wp-image-127840"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Frederic C. Baker. (Foto: UNIO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München, 12. Juni 2023 &#8211; Frederic C. Baker wird neuer Chief Technology Officer (CTO) des europäischen Raumfahrt-Start-ups UNIO. Hier wird er den Aufbau der Architektur des innovativen, kommerziellen Satelliten-Netzwerks des Unternehmens leiten. Ziel dieses Netzwerkes ist es, neue Dienstleistungen und Produkte im Automobil- und breiterem Mobilitätssektor zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Baker blickt auf eine 33-jährige Karriere in der Raumfahrtindustrie sowohl in den USA als auch in Europa zurück, in deren Verlauf er Schlüsselpositionen bei Organisationen wie der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA), dem US-Raumfahrt- und Verteidigungsunternehmen Ball Aerospace sowie dem europäischen Satelliten-Netzwerkprojekt LeoSat innehatte. Zuletzt war Baker bei ClearSpace tätig, einem Schweizer Start-up zur Entfernung von Weltraumschrott.</p>



<p class="wp-block-paragraph">UNIO CEO Katrin Bacic sagte: &#8222;Ich freue mich sehr, mit Frederic einen CTO bei UNIO zu begrüßen, der über so unvergleichliche Erfahrung und Expertise in der internationalen Raumfahrtindustrie verfügt. Ob Im Regierungsbereich oder der freien Wirtschaft, ob bei Großkonzernen oder Startups, ob in Europa oder den USA, Frederic hat die Raumfahrt aus allen Perspektiven miterlebt und mitgeprägt. Mit diesem großen Erfahrungsschatz wird er unsere Mission vorantreiben, durch High-Speed Konnektivität aus dem All neue Mobilitätsformen auf der Erde zu ermöglichen. Mit Frederic als CTO ist das Kern-Führungsteam von UNIO komplett. Gemeinsam konzentrieren wir uns jetzt auf die Erreichung unserer ehrgeizigen Ziele: bis 2024 bringen wir unseren ersten Proof-of-Concept-Satelliten ins All. In Zusammenarbeit mit einem Kunden folgt 2025 schon eine weitere Mission mit mehreren Satelliten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als französischer und amerikanischer Staatsbürger hat Baker seine Karriere zu etwa gleichen Teilen auf beiden Seiten des Atlantiks verbracht. Sein Ansatz kombiniert somit das „Beste aus beiden Welten“ &#8211; die Unternehmerkultur und den Can-Do-Spirit aus den USA mit europäischer Vielfalt, Kreativität und übergreifender Kooperation. Aufbauend auf diesen Fähigkeiten wird Baker als CTO zunächst das Kern-Entwicklungsteam von UNIO aufbauen, um schon bis Herbst 2023 die End-to-End-Service-Architektur auszuarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">UNIO CTO Frederic C. Baker erklärte: &#8222;Als Kind habe ich im Fernsehen die Mondlandung verfolgt und davon geträumt als Astronaut ins All zu reisen. Heute arbeite ich an etwas mit, das noch viel größere Auswirkungen hat: Wir nutzen die riesen-Potentiale, die uns der Weltraum bietet, um den Alltag der Menschen auf der Erde zu verbessern. Und ich bin überzeugt: kaum ein Unternehmen treibt dieses Ziel gerade so entschlossen voran wie UNIO. Wie bieten nahtlose und sichere Konnektivität, für weltweite Anwendungen, sowohl für kommerzielle als auch staatliche Kunden. Ich freue mich daher sehr darauf, als UNIO CTO zum Aufbau einer starken europäischen Kommunikations-Infrastruktur im All beizutragen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik an der renommierten University of Colorado, Boulder (USA), war Baker in den 1990er Jahren bei der Europäischen Raumfahrtagentur ESA tätig. Anschließend wechselte er in die Privatwirtschaft, wo er unter anderem bei Ball Aerospace, Meggitt PLC, Deep Space Industries und LeoSat leitende Positionen in der Raumfahrtindustrie auf beiden Seiten des Atlantiks innehatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei UNIO ergänzt Frederic C. Baker das Führungsteam um CEO Katrin Bacic, die zuvor die deutschen Aktivitäten von Telefónicas Investitions- und Innovationsarm Wayra leitete, sowie Chief Revenue Officer (CRO) Sebastian Ströhl, der 15 Jahre Erfahrung in der kommerziellen Nutzung von Raumfahrt- und Satellitendiensten mitbringt. Aufbauend auf diesem Führungsteam entwickelt und betreibt UNIO Europas erste kommerzielle Konstellation von Dual-Use-Kommunikationssatelliten mit dem Schwerpunkt, innovative Dienstleistungen und Produkte im Automobil- und weiteren Mobilitätssektor anzubieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">UNIO ist ein 2022 in München gründetes New-Space-Unternehmen. Als Joint Venture von Isar Aerospace (dem Hersteller von Europas vielseitigster Trägerrakete für kleine Nutzlasten), Reflex Aerospace (Europas erstem Venture-Capital-finanziertem Satelliten-Hersteller), Mynaric (dem weltweitem Pionier für die Skalierung von Laserkommunikation) und SES (dem weltweit führendem Satellitenbetreiber und Anbieter von Konnektivität für Inhalte) vereint UNIO hierbei als derzeit einziges Unternehmen, die Expertise von führenden Playern aus allen für Satelliten-Kommunikation entscheidenden Kernbereichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel von UNIO ist es, Europas erste souveräne, kommerzielle Satelliten-Konstellation für schnelle, leistungsstarke und sichere Konnektivität aufzubauen. Das Hauptaugenmerk von UNIO richtet sich dabei auf den Mobilitätssektor. Weitere potentielle Anwendungsgebiete sind direkte Kommunikation zwischen Unternehmen (B2B) oder zwischen Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen (B2G).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19012.msg550383#msg550383" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">UNIO &#8211; EU Konstellation</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Beyond Gravity startet zweite Runde des Start-up-Programms</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-startet-zweite-runde-des-start-up-programms/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Apr 2023 20:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aucta]]></category>
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		<category><![CDATA[RUAG Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Schweizer Weltraumzulieferer Beyond Gravity hat die zweite Runde seines Startup-Programms „Launchpad“ gestartet. Vier internationale Start-ups entwickeln zurzeit zusammen mit Ingenieuren von Beyond Gravity Lösungen für die Zukunft der Raumfahrtindustrie. Dabei setzten sie auf 3-D-Drucktechnolgie, wiederverwendbare Trägerraketen, 3D-Visualisierungen und Künstliche Intelligenz. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity. Quelle: Beyond Gravity 5. April 2023. Zürich, 5. April [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Schweizer Weltraumzulieferer Beyond Gravity hat die zweite Runde seines Startup-Programms „Launchpad“ gestartet. Vier internationale Start-ups entwickeln zurzeit zusammen mit Ingenieuren von Beyond Gravity Lösungen für die Zukunft der Raumfahrtindustrie. Dabei setzten sie auf 3-D-Drucktechnolgie, wiederverwendbare Trägerraketen, 3D-Visualisierungen und Künstliche Intelligenz. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity 5. April 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zürich, 5. April 2023 &#8211; Nach dem erfolgreichen Abschluss der ersten Runde seines Start-up-Programms Ende 2022 hat Beyond Gravity bereits den zweiten Durchgang lanciert. Das Entwicklungsprogramm unterstützt junge Unternehmerinnen und Unternehmer und ihre vielversprechenden Ideen und Lösungen für die Raumfahrtindustrie. Die vier nominierten Unternehmen werden in den kommenden acht Wochen unterschiedliche Use Cases konzeptionieren und innovative Ansätze prüfen. André Wall, CEO von Beyond Gravity, freut sich sehr auf die Zusammenarbeit: «Wir wollen vielversprechende Technologien und Geschäftsmodelle frühzeitig erkennen und ihre Entwicklung gemeinsam mit den Start-ups zu beschleunigen und – wo sinnvoll – in unsere Lösungen integrieren. Unser Ziel ist es dabei auch, zur positiven Entwicklung der Menschheit beizutragen und mit unseren Produkten und Innovationen das Leben auf der Erde zu verbessern.»</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vier ausgewählten Start-ups für die zweite Runde sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Orion AM stellt den modernsten Kunststoff-3D-Drucker für die industrielle additive Fertigung her. Die einzigartige Technologie kann spritzgussähnliche Festigkeit in 3D-gedruckten Teilen erreichen, was neue Möglichkeiten bei der Herstellung von Teilen für die Luft- und Raumfahrt bietet. <a href="https://orion-am.com/3d-printing-service" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://orion-am.com/3d-printing-service</a></li>



<li>Ethereal X ist ein indisches Start-up, das sich zum Ziel gesetzt hat, die leistungsstärkste wiederverwendbare mittelschwere Trägerrakete der Welt zu bauen. Damit sollen die Kosten für den Raumtransport erheblich gesenkt werden. <a href="https://www.etherealx.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.etherealx.space/</a></li>



<li>Aucta ist ein preisgekröntes Start-up, das CAD-Daten in interaktive 3D-Visualisierungen umwandelt, die im Vertrieb, im Service und in der Ausbildung signifikante Ergebnisse liefern. Der USP liegt in der einfachen Handhabung, die keine Programmierkenntnisse erfordert. <a href="https://aucta.io/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://aucta.io/</a></li>



<li>Earkick ist ein US-amerikanisch-schweizerisches Start-up, das eine KI-Technologie entwickelt hat, die anonym die psychische Gesundheit von Mitarbeitenden misst, automatisierte Messungen durchführt und auf der Grundlage realer Daten umsetzbare Vorschläge generiert. <a href="https://earkick.com" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://earkick.com</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die vier Teams werden in den kommenden acht Wochen von externen und internen Experten wie auch Mitgliedern des Top-Managements begleitet und gecoacht. Lukas Gnilka, Programm-Manager des Launchpad, erklärt: «Wir freuen uns alle sehr auf die Zusammenarbeit wie auch die Ergebnisse aus der zweiten Runde. In der ersten Runde wurden spannende Projekte angestossen, bei denen wir langfristig mit den Start-ups zusammenarbeiten. Ein Highlight ist sicher der gemeinsame Antrag für ein von der ESA finanziertes Teilprojekt.»</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Launchpad – das Start-up-Programm für junge Unternehmen</strong><br>Mit seinem achtwöchigen Start-up-Programm bietet Beyond Gravity aufstrebenden Unternehmerinnen und Unternehmen aus der ganzen Welt direkten Zugang zur internationalen Raumfahrtgemeinschaft. Das Programm bietet exklusive Kontakte ins internationale Space-Umfeld, Zugang zu hoch spezialisierten Ingenieurinnen und Ingenieuren, exklusiven Technologien und unterschiedlichsten Produktionsmitteln. Die dritte Bewerbungsrunde für das Start-up-Programm von Beyond Gravity läuft bereits. Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.beyondgravity.com/en/collaboration-startups" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com/en/incubator</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity</strong><br>Beyond Gravity, mit Hauptsitz in Zürich (Schweiz) ist das erste Start-up, das Agilität, Geschwindigkeit und Innovation mit jahrzehntelanger Erfahrung und bewährter Qualität verbindet. Rund 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten in sieben Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen mit dem Ziel, die Menschheit voranzubringen und die Erforschung der Welt und darüber hinaus zu ermöglichen. Beyond Gravity ist die bevorzugte Lieferantin von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten und -konstellationen im New Space Bereich. 2022 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 356 Mio. CHF. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg546931#msg546931" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity (vormals RUAG)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-startet-zweite-runde-des-start-up-programms/" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity startet zweite Runde des Start-up-Programms</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Marco Fuchs, OHB: &#8222;Ich glaube fest an die Rocket Factory – ein Rückzug kommt nicht in Frage&#8220;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marco-fuchs-ohb-ich-glaube-fest-an-die-rocket-factory-ein-rueckzug-kommt-nicht-in-frage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2023 13:53:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Marco Fuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrolauncher]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[RFA]]></category>
		<category><![CDATA[RFA One]]></category>
		<category><![CDATA[Rocket Factory]]></category>
		<category><![CDATA[StartUp]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=123928</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ohne Raketen keine Raumfahrt. Warum jetzt die Stunde der Microlauncher schlägt. Kolumne von Marco Fuchs, Übernahme von OHB, veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung. Quelle: OHB 20. März 2023. 20. März 2023. Ohne Raketen kann es keine Raumfahrt geben. Das scheint auf den ersten Blick eine banale Erkenntnis zu sein, schließlich weiß schon jedes Kind, das gerne [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/marco-fuchs-ohb-ich-glaube-fest-an-die-rocket-factory-ein-rueckzug-kommt-nicht-in-frage/" data-wpel-link="internal">Marco Fuchs, OHB: &#8222;Ich glaube fest an die Rocket Factory – ein Rückzug kommt nicht in Frage&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ohne Raketen keine Raumfahrt. Warum jetzt die Stunde der Microlauncher schlägt. Kolumne von Marco Fuchs, Übernahme von OHB, veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung.</h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Quelle: OHB 20. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm20032023MarcoFuchsohb.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender OHB SE und OHB System AG. (Bild: OHB)" data-rl_caption="" title="Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender OHB SE und OHB System AG. (Bild: OHB)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm20032023MarcoFuchsohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender OHB SE und OHB System AG. (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">20. März 2023. Ohne Raketen kann es keine Raumfahrt geben. Das scheint auf den ersten Blick eine banale Erkenntnis zu sein, schließlich weiß schon jedes Kind, das gerne Astronaut werden möchte, dass es in eine Rakete einsteigen muss, um die Erde Richtung Weltall verlassen zu können. Trotzdem beschäftigen wir uns in Europa schon seit geraumer Zeit mit der Frage, wie wir zukünftig Raumfahrt betreiben wollen, und scheinen dabei manchmal eine ins Akademische abgleitende Debatte zu führen, die die harte Realität nicht verschleiern kann: Wenn wir keinen Zugang zum All haben, dann können wir keine Raumfahrt machen. Aus der Perspektive des Satellitenherstellers sehe ich die Probleme, die wir derzeit mit dem eingeschränkten europäischen Zugang zum All haben, in Form von nicht gestarteten Galileo-Satelliten tagtäglich auf dem Hof stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2023 sieht die letzten Ariane-5-Starts</strong><br>Im März 2023 verfügt Europa noch über zwei Ariane-5-Trägerraketen. Eine wird im April die europäische Jupiter-Mission JUICE starten, die zweite und letzte Ariane 5 soll dann im Juni abheben und dabei die deutsche Telekom-Mission Heinrich Hertz und den französischen Satelliten Syracuse 4B an Board haben. Die Ariane 5 war in den letzten fast 30 Jahren Europas zuverlässiger Lastenesel und war aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und hohen Nutzlastkapazität auch im kommerziellen internationalen Markt erfolgreich. Mit der MT Aerospace AG haben wir den größten deutschen Zulieferer für das Ariane-Programm in der OHB-Gruppe und ich habe die Erfolgsgeschichte der Ariane 5 daher wirklich hautnah miterleben dürfen. Daneben konnte mit der Vega eine zweite europäische Entwicklung für kleinere Nutzlasten etabliert werden. Ergänzt durch die europäisierte Sojus-Rakete verfügte Europa über ein im Verhältnis zum tatsächlichen institutionellen Bedarf komfortables Raketenportfolio. Ganz klar war es damit auch ein politisches Zeichen, dass der unabhängige europäische Zugang zum All jederzeit sichergestellt war. Kooperationen wie die mit der Sojus oder der Start des NASA-Teleskops James Webb mit einer Ariane 5 waren dennoch gelebte und gewünschte Praxis.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Trägerrakete ist kein Selbstzweck</strong><br>Von diesen goldenen Zeiten bleiben uns viele spektakuläre Starts und natürlich erfolgreiche Satellitenmissionen, denn darum geht es ja schließlich primär: die Rakete ist das Transportmittel für den Satelliten oder die Sonde oder in der Königsdisziplin den Menschen. Die Trägerrakete ist kein Selbstzweck, sondern muss in erster Linie den Bedarf ihrer Passagiere decken. Dabei spielt natürlich immer auch der Preis eine Rolle und hier hat SpaceX einen entscheidenden Vorteil gegenüber den anderen Trägerraketen, da durch den schlanken industriellen Ansatz und die Wiederverwendbarkeit der Falcon-9 der Marktpreis unschlagbar günstig ist. Der nun erwartete erste Orbitalflug der vollständig wiederverwendbaren Super-Schwerlast-Rakete Starship wird diesen Preisdruck nochmal immens erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ariane 6 als Nachfolgemodell für die Ariane 5 steckt in einer Krise, bis zum Erststart wird nach meiner Einschätzung noch mindestens ein Jahr vergehen. Dass die Entwicklung neuer Trägerraketen und anspruchsvoller Raumfahrtmissionen sich nicht in enge Zeitpläne zwängen lässt, ist dabei keine europäische Erkenntnis. Überall auf der Welt dauern diese Entwicklungen länger und werden (im Übrigen ganz entscheidend durch den erhöhten Zeitaufwand) teurer. Raumfahrt ist nun mal eine technologisch herausfordernde und sehr risikobehaftete Disziplin, nicht zuletzt liegen darin ja auch der Reiz und die Faszination des Ganzen. Die Ariane 6 wird ihren Dienst als Europas Lastenrakete für große Missionen erfüllen, daran besteht aus meiner Sicht gar kein Zweifel. Dass die kleinere Vega und die Vega-C wegen wesentlicher Bauteile ihrer Oberstufen, die der Hersteller Avio aus der Ukraine bezieht, im Moment ebenfalls nur noch in geringer Stückzahl zur Verfügung stehen, wird von den letzten Fehlstarts der Vega-Rakete derzeit überstrahlt – im Ergebnis steht allerdings auch die kleinere europäische Rakete am Boden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gründung der RFA war der richtige Schritt zur richtigen Zeit</strong><br>Schlägt jetzt die Stunde der Microlauncher? Ja, ich bin überzeugt davon. Und mit den erfolgreichen Tests, die die Rocket Factory Augsburg im letzten halben Jahr absolviert hat, sind wir mit der RFA ONE wirklich auf dem besten Weg zum ersten Testflug in den nächsten Monaten. Parallel zu den technischen Fortschritten bereitet sich auch der institutionelle Markt auf die Microlauncher vor, dies hat im Rahmen der letzten ESA-Ministerratskonferenz im November 2022 die gemeinsame Erklärung der Regierungen von Frankreich, Deutschland und Italien deutlich gezeigt. Dort wurde vereinbart, dass europäische Microlauncher für den Start von ESA-Satelliten zugelassen werden sollen. Das war ein wirklich wichtiger Schritt, um die privat finanzierten Raketen mit institutionellen Aufträgen auch für kommerzielle Kunden und vor allem Investoren attraktiv zu machen. Die Gründung der Rocket Factory Augsburg im Jahr 2018 war die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit, und schon vor fünf Jahren war es das erklärte Ziel, ein wettbewerbsfähiges Angebot für den Zugang zum All zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um dies zu erreichen, muss der Kundenkreis möglichst groß und möglichst breit aufgestellt sein und die Rakete muss neben hoher Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit der Payloadfähigkeiten vor allem günstig sein. Am Ende muss die Rocket Factory Augsburg eine unabhängige und sich selbst tragende Firma im europäischen Marktumfeld sein. Das war von Anfang an das erklärte Ziel, sonst hätten wir sie direkt als Tochterunternehmen der OHB-Gruppe gründen können. Ich bin fest davon überzeugt, dass der Start-Up-Ansatz der richtige Weg ist, um einen neuen und innovativen Blickwinkel auf die Entwicklung und Fertigung von Raketen zu bekommen. Zu diesem Ansatz gehören auch die Finanzierungsinstrumente, die für Tech-Start-Ups auf der ganzen Welt erfolgreich angewendet werden. Natürlich müssen auch Investoren und Partner, die nicht aus der Raumfahrt kommen, ins Unternehmen investieren; das wird schon deutlich, wenn man auf die anderen Microlauncher-Firmen und vor allem den Kundenkreis, den die kleinen Trägerraketen ansprechen wollen, schaut. Ich glaube fest an die RFA und wir werden mit OHB die Entwicklung der Rakete auf jeden Fall auf dem Weg zum Erfolg begleiten. Wir werden uns natürlich nicht aus der Rocket Factory zurückziehen, sondern den eingeschlagenen Weg der Öffnung für weitere Investoren konsequent weitergehen. Ein Rückzug kommt dabei nicht in Frage. An der ursprünglichen Idee, nämlich die Expertise des Satellitenherstellers und die Erfahrungen der Raketenteilefertigung als strategischer Kerninvestor in die RFA einzubringen, hat sich nichts geändert und die Entwicklung des Marktes und die veränderten politischen Randbedingungen in Europa bestärken diese Strategie</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zur Person</strong><br>Marco Fuchs (Jahrgang 1962) studierte Rechtswissenschaften in Berlin, Hamburg und New York. Von 1992 bis 1995 arbeitete er als Anwalt in New York und Frankfurt am Main. 1995 trat er in das Unternehmen OHB ein, das seine Eltern aufgebaut hatten. Seit dem Jahr 2000 ist er Vorstandsvorsitzender der jetzigen OHB SE und seit 2011 der OHB System AG. Marco Fuchs ist verheiratet und hat zwei Kinder.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17958.msg546187#msg546187" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg (RFA)</a></li>
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		<title>Katrin Bacic als CEO neu bei UNIO</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/katrin-bacic-als-ceo-neu-bei-unio/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2023 10:25:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Top-Telekommunikations-Managerin Katrin Bacic baut als neue CEO mit UNIO Europas erste kommerzielle Satelliten-Konstellation für Mobilität auf. Eine Pressemitteilung der UNIO Enterprise GmbH. Quelle: UNIO Enterprise GmbH / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 1. März 2023. München, 1. März 2023 – Katrin Bacic wird neue CEO des europäischen Raumfahrt-Start-Ups UNIO. Zuletzt war Bacic Geschäftsführerin und Strategiechefin [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Top-Telekommunikations-Managerin Katrin Bacic baut als neue CEO mit UNIO Europas erste kommerzielle Satelliten-Konstellation für Mobilität auf. Eine Pressemitteilung der UNIO Enterprise GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: UNIO Enterprise GmbH / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 1. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO-CEO_Katrin_Bacic_1_UNIO.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="UNIO CEO Katrin Bacic. (Bild: UNIO)" data-rl_caption="" title="UNIO CEO Katrin Bacic. (Bild: UNIO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UNIO-CEO_Katrin_Bacic_1_UNIO_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">UNIO CEO Katrin Bacic. (Bild: UNIO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München, 1. März 2023 – Katrin Bacic wird neue CEO des europäischen Raumfahrt-Start-Ups UNIO. Zuletzt war Bacic Geschäftsführerin und Strategiechefin von Wayra Germany, der Innovations- und Investmenteinheit des Telekommunikationskonzerns Telefónica. Sie folgt auf Christian Lindener, der UNIO seit der Gründung als Interim-CEO geleitet hatte und sich fortan darauf konzentriert, als Partner des US Venture Builders Mach49 dessen Europageschäft aufzubauen. Ziel von UNIO ist es, Europas erste kommerzielle Konstellation von Kommunikations-Satelliten aufubauen und zu betreiben mit einem besonderen Fokus auf neue Anwendungen für die Automobilindustrie und die breitere Mobilitätsbranche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei ihrem Amtsantritt bekräftigte UNIO CEO Katrin Bacic die Mission des Unternehmens: &#8222;Kommunikation ist Pulsgeber für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Gerade die letzten Jahre haben deutlich gezeigt: Die Nachfrage nach sicherer und leistungsstarker Konnektivität wächst exponentiell. Erdgebundene Infrastrukturen alleine können diesen Anforderungen nicht länger gerecht werden. Ein wettbewerbsfähiges und souveränes Europa braucht daher eine eigenständige Kommunikations-Infrastruktur im All.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf die Partner und konkreten Pläne von UNIO fügte sie hinzu: &#8222;Satelliten-Kommunikation ist eine der spannendsten, aber auch dynamischsten Technologie-Stories unserer Zeit. Ich freue mich daher sehr, diese Herausforderung mit dem starken UNIO-Team anzugehen, das die innovationsstärksten Player der Raumfahrt unter einem Dach vereint. Zusammen werden wir in 2025 eine erste Demo-Mission ins All bringen. Unser Ziel ist es, 2026 mit dem Aufbau der finalen Infrastruktur durchzustarten, um schon im Folgejahr die ersten kommerziellen Services anzubieten. Das ist Rekordtempo.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">UNIO Chairman Bulent Altan hieß Katrin Bacic bei UNIO willkommen und ergänzte: &#8222;Gerade in Europa ist die Raumfahrt noch immer eine Branche im Elfenbeinturm. Dabei bestimmen Anwendungen im All schon heute unser alltägliches Leben auf der Erde ganz grundlegend &#8211; und zwar über alle Wirtschafts- und Lebensbereiche hinweg. Um im neuen globalen `Space Race´ vorne mitzuspielen und unsere volle Innovationskraft zu entfalten, brauchen wir Agilität, Diversität und Mut zur industrie-übergreifenden Vision. Genau diese Eigenschaften bringt Katrin Bacic mit: Als bisherige Geschäftsführerin bei Wayra vereint sie tiefe Skalierungs-Expertise mit einem breiten Tech-Netzwerk in der internationalen Start-Up-Szene. Mit ihrer fast 20-jährigen Erfahrung bei Telefónica bereichert sie die Raumfahrt um das Innovationstempo und Know-How aus Telekommunikation, Digitalisierung und KI. Und mit ihrem starken Engagement für Diversität, bringt Katrin Bacic frischen Wind in unsere Branche, den wir so dringend benötigen, um alte Strukturen aufzubrechen, den Turbo einzulegen und die besten Talente anzuziehen.&#8220; Mit Blick auf UNIOs scheidenden Interims-CEO ergänzte Bulent Altan: &#8222;Wir danken Christian Lindener ausdrücklich für seinen großen Einsatz. Mit dem Aufbau der Firmenstrukturen im letzten Jahr hat er eine erstklassige Startrampe für UNIO geschaffen, auf deren Basis wir jetzt durchstarten.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor ihrer Tätigkeit bei UNIO war Katrin Bacic von 2018 bis 2023 Geschäftsführerin und Strategiechefin (Chief Strategy Officer, CSO) von Wayra Germany, wo sie sämtliche Start-Up-Programme des Unternehmens leitete. Unter ihrer Führung steigerte das Unternehmen den Anteil der von Frauen geführten Start-Ups im Portfolio auf ein Drittel. Als Innovations- und Investmenteinheit des Telekommunikationskonzerns Telefónica ist Wayra der weltweit größte Corporate Accelerator. Zuvor hatte Katrin Bacic bereits über 13 Jahre verschiedene Leitungsfunktionen bei Telefónica inne, vor allem in den Bereichen Business Development und Innovation. Neben Deutschland hat sie dabei auch in Spanien und Hong Kong gelebt und gearbeitet.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KeyVisualRenderingM01MynaricAG2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KeyVisualRenderingM01MynaricAG26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Künstlerische Darstellung eines UNIO-Satelliten. (Bild: Mynaric AG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">UNIO ist ein 2022 in München gründetes New-Space-Systemhaus. Als Joint Venture von Isar Aerospace (dem Hersteller von Europas vielseitigster Trägerrakete für kleine Nutzlasten), Reflex Aerospace (Europas erstem Venture-Capital-finanziertem Satelliten-Hersteller), Mynaric (dem weltweitem Pionier für die Skalierung von Laserkommunikation) und SES (dem weltweit führendem Satellitenbetreiber und Anbieter von Konnektivität für Inhalte) vereint UNIO hierbei als derzeit einziges Unternehmen, die Expertise von führenden Playern aus allen für Satelliten-Kommunikation entscheidenden Kernbereichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel von UNIO ist es, Europas erste souveräne, kommerzielle Satelliten-Konstellation für schnelle, leistungsstarke und sichere Konnektivität aufzubauen. Das Hauptaugenmerk von UNIO richtet sich dabei auf den Mobilitätssektor. Alleine im europäischen Automobilbereich wird das Marktvolumen von Satelliten-Kommunikation bis 2030 auf rund 14 Milliarden Euro geschätzt. Weitere potentielle Anwendungsgebiete sind direkte Kommunikation zwischen Unternehmen (B2B) oder zwischen Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen (B2G).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Basierend auf der Rolle von Raumfahrt als Schlüsseltechnologie für nahezu alle Kernindustrien, gehen Schätzungen bis 2040 von einer Verdreifachung des weltweiten Raumfahrtmarktes auf rund eine Billion Euro aus. Knapp die Hälfte dieses Wachstums soll dabei auf Breitband-Konnektivität durch Satelliten entfallen. Im Unterschied zu anderen Weltregionen hat Europa derzeit noch kein eigenständiges großes Netzwerk an Kommunikations-Satelliten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19012.msg545371#msg545371" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">UNIO &#8211; EU Konstellation</a></li>
</ul>
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		<title>Start-up der Universität Stuttgart entwickelt Software für Satellitenmissionen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/start-up-der-universitaet-stuttgart-entwickelt-software-fuer-satellitenmissionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2022 16:34:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Raumfahrt befindet sich im stetigen Wandel. Entwicklungszyklen für Satelliten haben sich stark verkürzt und dadurch auch die Anforderungen an deren Betriebssystem verändert. Für die neuen Anforderungen an die Software von Satelliten hat das Start-up der Universität Stuttgart sat:io ein Konzept entwickelt. Das Team bietet ganzheitliche, skalierbare Lösungen an, die einen multi-missionsfähigen Satellitenbetrieb ermöglichen. Eine [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Raumfahrt befindet sich im stetigen Wandel. Entwicklungszyklen für Satelliten haben sich stark verkürzt und dadurch auch die Anforderungen an deren Betriebssystem verändert. Für die neuen Anforderungen an die Software von Satelliten hat das Start-up der Universität Stuttgart sat:io ein Konzept entwickelt. Das Team bietet ganzheitliche, skalierbare Lösungen an, die einen multi-missionsfähigen Satellitenbetrieb ermöglichen. Eine Pressemitteilung der Universität Stuttgart.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Universität Stuttgart 19. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Gruppenfotosatio2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gruppenfoto sat:io." data-rl_caption="" title="Gruppenfoto sat:io." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Gruppenfotosatio26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Gruppenfoto sat:io.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">19. Dezember 2022 &#8211; Die Startkosten in der Raumfahrt sind in den vergangenen Jahren stark gesunken. Satelliten sind teilweise nur noch so groß wie Schuhkartons oder kleiner. Ihre Sensortechnologie wird preiswerter, kleiner und besser. Und künstliche Intelligenz ermöglicht es, die großen Datenmengen effektiv zu verarbeiten und auszuwerten. Das alles trägt dazu bei, dass die Konditionen für die Raumfahrt insgesamt günstiger werden, weshalb mehr Start-ups und klein- und mittelständische Unternehmen die Chance ergreifen und sich am Raumfahrtmarkt etablieren – die sogenannte New Space Bewegung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Früher gab es einige wenige, dafür finanziell sehr gut gestellte, institutionelle Raumfahrtprojekte. Sie konnten es sich leisten, für jede neue Satellitenmission eine eigene, größtenteils neue Software zu entwickeln. Heute ist die Entwicklung eines Betriebssystems für die Satelliten eine große Herausforderung, insbesondere für die mit Wagniskapital ausgestatteten Start-Ups. Sie stehen vor der Herausforderung, in kurzer Zeit ihre anspruchsvollen Geschäftsziele zu erreichen und das dafür notwendige Wissen aufzubauen. „Wir können uns das so vorstellen, als müssten wir mit jedem neuen Laptop-Kauf ein neues Windows-Betriebssystem entwickeln“, erklärt Florian Schilli, Teammitglied des Start-ups sat:io. Die Satellitenbetreiber*innen bräuchten ein skalierbares System, das sie mit einem geringen Integrationsaufwand immer wieder für neue Satellitenmissionen nutzen könnten. sat:io hat diesen Wandel am Markt erkannt und Lösungen entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir wollen den Satellitenbetreiber*innen eine ganzheitliche Lösung anbieten, um ihren Integrationsaufwand zu reduzieren. Statt eines großen teuren Gesamtsystems bieten wir mit unserer Toolsuite einzelne Tools an, die in oder über die einzelnen Projektphasen hinweg bedarfsgerecht eingesetzt werden können.“ Ihre Produkte bieten sie als sogenanntes Pay-as-you-go-Modell an, das bedeutet die Satellitenbetreiber bezahlen nur die Tools, die sie benötigen. Diese stehen ihnen unmittelbar zur Verfügung und sind bereits im Gesamtsystem integriert.<br>Vorstellen könne man es sich wie das Office-Paket für Windows. „Wir haben einzelne Tools wie Word, Outlook und Excel, deren Schnittstellen perfekt aufeinander abgestimmt sind und die zuverlässig miteinander interagieren“, sagt Schilli. Ziel sei es, die Kundinnen und Kunden möglichst entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette zu begleiten und einen Mehrwert zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Herausforderung, die sat:io lösen will, ist das automatisierte Auflösen von Konflikten innerhalb der Missionsplanung. Während des Satellitenbetriebs werden Ressourcen wie elektrische Energie verbraucht und andere Ressourcen sind über ein bestimmtes Zeitfenster hinweg in Verwendung und damit nicht anderweitig verfügbar. Die Sensorik für Erdbeobachtung kann zum Beispiel immer nur eine Beobachtung ausführen. Das System berücksichtigt die Verfügbarkeit von Ressourcen innerhalb der Missionsplanung und löst Konflikte automatisiert auf. Die Basis dafür ist ein Ressourcenmanagement, das Teil einer Patentanmeldung von sat:io und der Universität Stuttgart ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sat:io erhält EXIST-Forschungstransfer</strong><br>sat:io ist ein Start-up des Instituts für Raumfahrtsysteme (IRS) der Universität Stuttgart. Die Gründungsmitglieder Susann Pätschke, Sebastian Wenzel und Kai Leidig sind Alumna und Alumni der Universität. Insgesamt zu siebt arbeitet das Team an seiner Idee. Für ihre Forschung haben sie im September 2022 eine EXIST-Forschungstransfer-Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz erhalten. Die Förderung unterstützt herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, die mit aufwändigen und risikoreichen Entwicklungsarbeiten verbunden sind. Ende November 2022 hat das Berliner Marktforschungsinstitut Capitol Momentum sat:io zum Start-up mit der vielversprechendsten innovativen Geschäftsidee im Bereich der New-Space-Industrie in Deutschland gewählt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fachliche Unterstützung erhält das Team vom IRS, insbesondere von seiner Mentorin Professorin Sabine Klinkner. Parallel zu dem Verbundprojekt EIVE entwickelt sat:io gemeinsam mit Universitäts-Kolleg*innen das Betriebssystem für den 6U CubeSat. Im Juni 2023 soll EIVE ins Weltall starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13412.msg542421#msg542421" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Computertechnik in der Raumfahrt</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Isar Aerospace und Deutsche Raumfahrtagentur im DLR geben Auswahl der Nutzlasten für den zweiten Flug der Spectrum-Trägerrakete bekannt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/isar-aerospace-und-deutsche-raumfahrtagentur-im-dlr-geben-auswahl-der-nutzlasten-fuer-den-zweiten-flug-der-spectrum-traegerrakete-bekannt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2022 16:07:48 +0000</pubDate>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=119529</guid>

					<description><![CDATA[<p>10 europäische Institutionen und KMU mit insgesamt 19 Raumfahrzeugen wurden für den zweiten Flug der Spectrum Trägerrakete von Isar Aerospace ausgewählt. Die Nutzlasten wurden im Rahmen des Microlauncher-Wettbewerbs gewählt, der von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR durchgeführt wird. Microlauncher-Wettbewerb ist ein wichtiger Baustein für die Entwicklung des kommerziellen Raumfahrt-Ökosystems in Europa. Eine Pressemitteilung von Isar [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/isar-aerospace-und-deutsche-raumfahrtagentur-im-dlr-geben-auswahl-der-nutzlasten-fuer-den-zweiten-flug-der-spectrum-traegerrakete-bekannt/" data-wpel-link="internal">Isar Aerospace und Deutsche Raumfahrtagentur im DLR geben Auswahl der Nutzlasten für den zweiten Flug der Spectrum-Trägerrakete bekannt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">10 europäische Institutionen und KMU mit insgesamt 19 Raumfahrzeugen wurden für den zweiten Flug der Spectrum Trägerrakete von Isar Aerospace ausgewählt. Die Nutzlasten wurden im Rahmen des Microlauncher-Wettbewerbs gewählt, der von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR durchgeführt wird. Microlauncher-Wettbewerb ist ein wichtiger Baustein für die Entwicklung des kommerziellen Raumfahrt-Ökosystems in Europa. Eine Pressemitteilung von Isar Aerospace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Isar Aerospace 6. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG1483smallDLR2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ein Teil der ausgewählten Gewinner mit Dr. Anna Christmann und Vertretern von Isar Aerospace. (Bild: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.)" data-rl_caption="" title="Ein Teil der ausgewählten Gewinner mit Dr. Anna Christmann und Vertretern von Isar Aerospace. (Bild: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/IMG1483smallDLR26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Teil der ausgewählten Gewinner mit Dr. Anna Christmann und Vertretern von Isar Aerospace. (Bild: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München, Berlin 6. Dezember 2022 – Auf der ersten deutschen Kleinsatellitenkonferenz haben Isar Aerospace und die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR heute die Auswahl der Nutzlasten für den zweiten Flug der Spectrum Trägerrakete bekannt gegeben, der für 2023 / 2024 geplant ist. Die Nutzlasten wurden im Rahmen des Microlauncher-Wettbewerbs ausgewählt, der eine Ausschreibung für europäische Nutzlasten umfasste, die sich darum bewerben konnten, kostenfrei auf dem zweiten Flug der Spectrum dabei zu sein. Die Kleinsatelliten mit einer Gesamtmasse von ca. 150 kg einschließlich der Deployer werden von Andøya in Norwegen in eine niedrige Erdumlaufbahn gebracht.<br>Ausgewählte Nutzlasten von europäischen Forschungsinstituten, studentischen Forschungsgruppen und KMU werden hauptsächlich zur Demonstration von Technologien verwendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zehn europäische Forschungseinrichtungen und kleine bis mittlere Unternehmen mit insgesamt 19 Raumfahrzeugen aus Österreich, Bulgarien, Finnland, Deutschland, Norwegen und Spanien haben den Wettbewerb gewonnen und wurden ausgewählt, um auf dem zweiten Flug der Spectrum Trägerrakete zu starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Forschungsinstitute und studentische Forschungsgruppen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Österreich, Wien | TU Wien Space Team </li>



<li>Finnland, Vaasa | University of Vaasa</li>



<li>Deutschland, Berlin | Technische Universität Berlin </li>



<li>Deutschland, Bremen | Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt – Institut für Raumfahrtsysteme</li>



<li>Norwegen, Trondheim | Norwegian University of Science and Technology (NTNU)</li>



<li>Spanien, Madrid | Universidad Politecnica de Madrid (UPM)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kleine und mittelgroße Unternehmen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bulgarien, Sofia | EnduroSat</li>



<li>Finnland, Helsinki | ReOrbit Oy</li>



<li>Spanien, Elche | EMXYS</li>



<li>Spanien, Nigrán | UARX Space</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die ausgewählten Nutzlasten werden zur Demonstration und Validierung von Technologien im Orbit verwendet, die von IoT- und KI-Anwendungen bis hin zu Kommunikation, Erdbeobachtung und Umweltmessungen reichen. Diese Technologien helfen den Instituten und Unternehmen, Erfahrungen zu sammeln und ihre Produkte zu validieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Microlauncher-Wettbewerb beauftragt die Bundesregierung ein privat finanziertes europäisches Raumfahrtunternehmen im Rahmen des C-STS-Programms der ESA, institutionelle Nutzlasten in den Orbit zu bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner dieser Runde! Wir freuen uns, die Nutzlasten an Bord des zweiten Fluges der Spectrum begrüßen zu dürfen und diesen großartigen Projekten einfachen und schnellen Zugang zum Weltraum zu ermöglichen. Wenn wir die Entwicklung von Forschung und Technologie im Weltraum vorantreiben, tragen wir auch zum Wachstum des gesamten kommerziellen Raumfahrt-Ökosystems in Europa bei“, sagt Daniel Metzler, CEO von Isar Aerospace.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das DLR und die ESA haben den Microlauncher-Wettbewerb als Programm ins Leben gerufen, um die Kommerzialisierung der europäischen Raumfahrt voranzutreiben und den Wettbewerb insbesondere im Bereich der kleineren Nutzlasten zu fördern. Isar Aerospace hat den ersten Platz des deutschen Microlauncher-Wettbewerbs gewonnen, der im April 2021 verkündet wurde, und erhielt 11 Millionen Euro für den Start von institutionellen Nutzlasten auf den ersten beiden Flügen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Technologische Exzellenz einerseits und kosteneffiziente Wertschöpfungsprozesse andererseits sind die Basis, um sich im dynamisch wachsenden Markt der Kleinsatelliten gut zu positionieren. Start-ups und KMU spielen dabei aufgrund ihrer Agilität eine wesentliche Rolle“, betont Dr. Walther Pelzer, DLR- Vorstand und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur. „Die verlässliche Aussicht auf öffentliche Aufträge hilft vor allem jungen Unternehmen, ihre Finanzierung zu sichern. Hier sind unsere Microlauncher- und Nutzlastwettbewerbe zentrale Bausteine“, ergänzt Pelzer mit Blick auf die Rolle des Staates als Ankerkunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Isar Aerospace</strong><br>Isar Aerospace mit Sitz in Ottobrunn/München entwickelt und baut Trägerraketen für den Transport von kleinen und mittleren Satelliten sowie Satellitenkonstellationen in die Erdumlaufbahn. Gegründet wurde das Unternehmen 2018 als Ausgründung aus der Technischen Universität München. Seither ist es auf über 300 Mitarbeiter aus rund 40 Nationen gewachsen, die langjährige Raumfahrtexpertise aus der Praxis sowie Erfahrungen aus anderen Hightechindustrien mitbringen. Das Unternehmen wird privat finanziert vom ehemaligen SpaceX Vice President Bulent Altan sowie weltweit führenden Investoren wie Airbus Ventures, Apeiron, Earlybird, HV Capital, Lakestar, Lombard Odier, Porsche SE, UVC Partners und Vsquared Ventures. Weitere Informationen unter: h<a href="ttps://www.isaraerospace.com/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ttps://www.isaraerospace.com/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR</strong><br>Das DLR ist das nationale Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für die Luft- und Raumfahrt. Die im DLR angesiedelte Deutsche Raumfahrtagentur mit Sitz in Bonn setzt die Raumfahrtstrategie der Bundesregierung um. Sie integriert die deutschen Raumfahrtaktivitäten auf nationaler und europäischer Ebene und vertritt im Auftrag der Bundesregierung die deutschen Raumfahrtinteressen weltweit. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Konzeption und Umsetzung des nationalen Raumfahrtprogramms sowie die Steuerung der deutschen Beiträge für die Europäische Weltraumorganisation ESA und im Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe der EU. Zudem arbeitet die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR eng mit der EU-Raumfahrtagentur EUSPA und der Europäischen Organisation zur Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT) zusammen. Weitere Informationen: <a href="https://www.dlr.de/de/ar/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.dlr.de/rd/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16309.msg541719#msg541719" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Isar Aerospace</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Reflex Aerospace: Jahresabschluss 2022</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/reflex-aerospace-jahresabschluss-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2022 09:10:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Genzel]]></category>
		<category><![CDATA[Bayerische Staatskanzlei]]></category>
		<category><![CDATA[Bulent Altan]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Ziach]]></category>
		<category><![CDATA[Rapid Response]]></category>
		<category><![CDATA[Reflex Aerospace]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkonstellationen]]></category>
		<category><![CDATA[StartUp]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Ballheimer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erfolgreicher Jahresabschluss 2022: NewSpace Satelliten-Hersteller Reflex Aerospace erhält 7 Millionen Euro in Seed-Finanzierungsrunde. Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace. Quelle: Reflex Aerospace / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 5. Dezember 2022. Berlin/München, 5. Dezember 2022 – Das in Berlin und München ansässige Raumfahrt-Start-Up Reflex Aerospace schließt das Jahr 2022 erfolgreich ab: Schon in der ersten Runde [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Erfolgreicher Jahresabschluss 2022: NewSpace Satelliten-Hersteller Reflex Aerospace erhält 7 Millionen Euro in Seed-Finanzierungsrunde. Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Reflex Aerospace / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 5. Dezember 2022.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Seed-Finanzierung: First Closing umfasst Investitionen über rund EUR 7 Mio. </li>



<li>Bulent Altan (Investment Partner Alpine Space Ventures): „Bis 2030 Wachstum von 5.500 auf 100.000 Satelliten im All: Das ist das Nachfrageumfeld von Reflex Aerospace.“</li>



<li> Christian Ziach (Principal HTGF): „50% Marktwachstum aus Breitbandsatelliten. Nachholbedarf gerade in Europa. Reflex Aerospace hervorragend positioniert, um dieses Marktpotential zu heben.“ </li>



<li>Walter Ballheimer (CEO Reflex Aerospace): „Finanzmittel dienen Aufbau der Produktion und Verdoppelung der Belegschaft. Unser Ziel: Demo im All bis 2024. Aktuelle Zusagen belegen Vertrauen hochklassiger Investoren in unsere Fähigkeiten und geben uns Rückenwind.“ </li>



<li>Alexander Genzel (COO Reflex Aerospace): „2022 war Sprint für Reflex: Wir haben nun Standbeine in Berlin und München; Leitung der EU-Studie für Satelliten-Konstellation sowie Projekt mit Bayerischer Staatskanzlei über `Rapid Response´ zeigen unsere Positionierung in zentralen Zukunftsfeldern.“</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Reflex_Logo_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Logo von Reflex Aerospace. (Bild: Reflex Aerospace)" data-rl_caption="" title="Logo von Reflex Aerospace. (Bild: Reflex Aerospace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Reflex_Logo_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Logo von Reflex Aerospace. (Bild: Reflex Aerospace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Berlin/München, 5. Dezember 2022 – Das in Berlin und München ansässige Raumfahrt-Start-Up Reflex Aerospace schließt das Jahr 2022 erfolgreich ab: Schon in der ersten Runde (First Closing) der zweigeteilten Seed-Finanzierung erzielte der Satelliten-Herstellers ein Investitionsvolumen von rund 7 Millionen Euro. In der zweiten Runde (Second Closing) &#8211; für die bereits mehrere feste Zusagen sowie weitere Interessensbekundungen vorliegen &#8211; ist bis Ende des ersten Quartals 2023 eine Erhöhung dieses Betrags auf 12 Millionen Euro geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den aktuellen Investoren zählen der auf Raumfahrt spezialisierte Investment-fonds Alpine Space Ventures aus München sowie der High-Tech Gründerfonds (HTGF) aus Bonn und Berlin, der als Public-Private-Partnership zu Europas führenden Venture Capital Investoren für innovative Technologien und Geschäftsmodelle zählt. Ein weiterer Investor ist ein ebenfalls Luft- und Raumfahrt-affines Family Office aus Bayern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bulent Altan, Investment Partner bei Alpine Space Ventures und CEO von Mynaric, einem Partnerunternehmen von Reflex Aerospace im Joint Venture UNIO, begründete das Investment: „Von Kommunikation und Navigation bis zu Erdbeobachtung und Klimaschutz. In nahezu allen Bereichen unserer Wirtschaft und Gesellschaft sehen wir tiefgreifende Veränderungen durch Technologien aus dem All. Daher wird die Zahl der Satelliten sprunghaft ansteigen, von aktuell 5.500 auf schätzungsweise über 100.000 bis Ende des Jahrzehnts. Mit dem Ansatz, die Entwicklungs- und Produktionszeit von Satelliten von mehreren Jahren auf nur noch neun Monate zu verkürzen, ist Reflex Aerospace für dieses rasant wachsende Nachfrageumfeld bestens aufgestellt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christian Ziach, Principal beim High-Tech Gründerfonds ergänzte: “Bis 2040 wird fast eine Verdreifachung des weltweiten Raumfahrt-Marktvolumens auf eine Billion Euro prognostiziert. Allein die Hälfte dieses Wachstums soll auf Satelliten für Breitband-Konnektivität zurückgehen, ein Feld, in dem gerade Europa großen Nachholbedarf hat. Reflex Aerospace ist mit seinem erfahrenen Team und sehr starken Partnern hervorragend positioniert, um dieses Marktpotential zu heben.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Reflex_Team_compressed_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gründer Alexander Genzel (COO, links) und Walter Ballheimer (CEO, rechts). (Bild: Alexander Klebe)" data-rl_caption="" title="Gründer Alexander Genzel (COO, links) und Walter Ballheimer (CEO, rechts). (Bild: Alexander Klebe)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Reflex_Team_compressed_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Gründer Alexander Genzel (COO, links) und Walter Ballheimer (CEO, rechts). (Bild: Alexander Klebe)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Walter Ballheimer, CEO von Reflex Aerospace, erläuterte die Pläne des Start-Ups: „Mit den frischen Finanzmitteln werden wir in München erste Produktionskapazitäten aufbauen und unsere Belegschaft schon im kommenden Jahr nahezu verdoppeln – auf standortübergreifend über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit liegen wir voll im Plan, bis 2024 unseren Demonstrator im All zu haben. Mit der erfolgreichen Finanzierungsrunde setzen wir auf diesem Weg ein Ausrufezeichen: Die Zusagen solch hochklassiger Investoren belegen das Vertrauen in unsere Fähigkeiten. Das gibt uns Rückenwind, um unseren Wachstumskurs trotz des weltweit angespannten Kapitalumfelds fortzusetzen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alexander Genzel, COO von Reflex Aerospace ordnete die Finanzierungsrunde in die bisherige Entwicklung des Unternehmens ein: „Nach unserer Gründung 2021 hat Reflex Aerospace dieses Jahr einen echten Sprint hingelegt: Mit schnell wachsender Belegschaft haben wir nun Standbeine in München und Berlin, den zwei wichtigsten Standorten für deutsche Raumfahrt-Start-Ups. Mit der Leitung einer Machbarkeits-studie für die EU-Kommission haben wir bewiesen, dass wir bereit sind, eine tragende Rolle beim Bau einer europäischen Konstellation von Kommunikations- Satelliten zu spielen. Zusammen mit der Bayerischen Staatskanzlei arbeiten wir zudem an einem Konzept für `Rapid Response´– also der Fähigkeit, in Krisen- oder Kriegsfällen ausfallenden Satelliten schnell zu ersetzen und so kritische Infrastrukturen zu schützen. Damit haben wir uns 2022 in zwei Zukunftsfeldern stark positioniert und sind bereit für die Herausforderung im nächsten Jahr.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reflex Aerospace wurde 2021 gegründet. Das in Berlin und München ansässiges NewSpace Start-Up hat zum Ziel, mit leistungsstarken und auf individuelle Anforderungen zugeschnittenen Satelliten den Markt zu modernisieren. Durch Software-basierte und Sicherheits-optimierte Produkt-Architekturen sowie Kunden-orientierte Serviceangebote erfüllt das Unternehmen die Bedürfnisse seiner Kunden deutlich schneller, günstiger und flexibler als etablierte und andere NewSpace-Hersteller. Zusammen mit den Partnerfirmen Mynaric, Isar Aerospace und SES ist Reflex Aerospace zudem Anteilseigner an dem Joint Venture UNIO, das eine europäische Satellitenkonstellation für Breitband-Internet aufbauen will.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19012.msg541689#msg541689" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">UNIO &#8211; EU Konstellation</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Vier Start-ups im Inkubator Programm von Beyond Gravity</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vier-start-ups-im-inkubator-programm-von-beyond-gravity/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 10:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Augmented Reality]]></category>
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		<category><![CDATA[StartUp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der internationale Weltraumzulieferer Beyond Gravity hat vier Start-ups in sein internes Inkubator-Programm „Launchpad“ aufgenommen. Gemeinsam mit Beyond Gravity entwickeln die Start-ups in den kommenden acht Wochen Lösungen für die Zukunft der Raumfahrtindustrie. Dabei setzten sie auf Künstliche Intelligenz, Augmented Reality und innovative Antriebssysteme für Satelliten. Eine Pressemitteilung von Beyond Gravity. Quelle: Beyond Gravity 21. Oktober [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der internationale Weltraumzulieferer Beyond Gravity hat vier Start-ups in sein internes Inkubator-Programm „Launchpad“ aufgenommen. Gemeinsam mit Beyond Gravity entwickeln die Start-ups in den kommenden acht Wochen Lösungen für die Zukunft der Raumfahrtindustrie. Dabei setzten sie auf Künstliche Intelligenz, Augmented Reality und innovative Antriebssysteme für Satelliten. Eine Pressemitteilung von Beyond Gravity.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity 21. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BeyondGravityIncubator1stRoundGroupPic22k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vier Start-ups im Inkubator-Programm „Launchpad“ - Gruppenfoto. (Bild: Beyond Gravity)" data-rl_caption="" title="Vier Start-ups im Inkubator-Programm „Launchpad“ - Gruppenfoto. (Bild: Beyond Gravity)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BeyondGravityIncubator1stRoundGroupPic2600.jpg" alt=""/></a><figcaption>Vier Start-ups im Inkubator-Programm „Launchpad“ &#8211; Gruppenfoto. (Bild: Beyond Gravity)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zürich, 21. Oktober 2022 &#8211; Beyond Gravity lanciert am heutigen Kick-off-Event am Hauptsitz in Zürich die erste Runde seines Inkubators für Start-ups. Das Entwicklungsprogramm unterstützt junge Unternehmerinnen und Unternehmer und ihre vielversprechenden Ideen und Lösungen für die Raumfahrtindustrie. Die vier nominierten Unternehmen werden in den kommenden 8 Wochen unterschiedliche Use Cases konzeptionieren und neue Ansätze prüfen. André Wall, CEO von Beyond Gravity, freut sich sehr auf die Zusammenarbeit: «Ich bin begeistert von den Ideen der Start-ups und ebenso gespannt, welche innovativen Ideen wir gemeinsam entwickeln und umsetzen können.»</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die vier ausgewählten Start-ups sind:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Modulos hilft User mittels einer datenzentrierte KI-Plattform in kurzer Zeit ein funktionierendes KI-Modell aufzusetzen. Modulos reduzierte den heute noch sehr hohen Arbeitsaufwand für die Kennzeichnung und Bereinigung der Daten. Für Beyond Gravity ist eine Zusammenarbeit im Bereich der Vorhersage und Optimierung der Produktqualität interessant. (<a href="https://www.modulos.ai/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.modulos.ai</a>)</li><li>RevoAI unterstützt das modellbasierte Engineering von Hardware und Systemen durch den Aufbau einer digitalen Plattform oder eines digitalen Zwillings. Mithilfe von KI kann dabei ein frühzeitiges Testing stattfinden, basierend auf bestehenden CAD- oder 3D-Modellen. Beyond Gravity sieht Potential im ganzen Testing-Bereich von Weltraumprodukten. (<a href="https://web.archive.org/web/20240323192253/https://www.complyze.ai/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">RevoAI GmbH</a>)</li><li>Rimon entwickelt Anwendungen im Bereich der Augmented Reality (AR). Augmented-Reality-Lösungen werden eingesetzt, um die Durchführung von fest definierten technischen Abläufen schneller und präziser auszuführen. Beyond Gravity sieht Potenzial ganz allgemein im Space-Bereich, wo viele Abläuft klar definiert und Schritt für Schritt ausgeführt werden müssen. (<a href="https://www.rimon.tech/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.rimon.tech/</a>)</li><li>Gate Space bietet ein chemisches Antriebssystem für Satelliten mit einer patentierten Injektionstechnologie an. Diese ermöglicht hocheffiziente Triebwerkskonfigurationen, Manöver und die Stabilisierung von Raumfahrzeugen. Als weltweiter Zulieferer von Bauteilen für Satelliten sieht Beyond Gravity Potenzial in der Zusammenarbeit. (<a href="https://gate.space" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://gate.space</a>)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die vier Teams werden in den kommenden acht Wochen von externen und internen Experten wie auch Mitgliedern des Top-Managements begleitet. Lukas Gnilka, Programm-Manager des Launchpad, erklärt: «Unser Ziel ist es, mit den Start-ups zusammen Use Cases intern zu konzeptionieren und voneinander zu lernen.» Am Ende der Inkubationsphase findet ein Demo-Tag statt, an dem Use Cases vorgestellt werden und intern über die weitere Zusammenarbeit oder mögliche Partnerschaften diskutiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Launchpad – der Inkubator für Start-ups von Beyond Gravity</strong><br>Mit einem 8-wöchigen Start-up-Programm bietet Beyond Gravity aufstrebenden Unternehmen aus der ganzen Welt direkten Zugang zur internationalen Raumfahrtgemeinschaft. Das Programm bietet exklusive Kontakte ins internationale Space Umfeld, Zugang zu hoch spezialisierten Ingenieurinnen und Ingenieuren, exklusiven Technologien und unterschiedlichsten Produktionsmitteln. Die zweite Bewerbungsrunde für den Inkubator von Beyond Gravity läuft bereits. Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.beyondgravity.com/en/collaboration-startups" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com/incubator</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity</strong><br>Beyond Gravity, mit Hauptsitz in Zürich (Schweiz) ist das erste Start-up, das Agilität, Geschwindigkeit und Innovation mit jahrzehntelanger Erfahrung und bewährter Qualität verbindet. Rund 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten in sechs Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen mit dem Ziel, die Menschheit voranzubringen und die Erforschung der Welt und darüber hinaus zu ermöglichen. Beyond Gravity ist die bevorzugte Lieferantin von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten und -konstellationen im New Space Bereich. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 319 Mio. CHF. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg539268#msg539268" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity (vormals RUAG)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vier-start-ups-im-inkubator-programm-von-beyond-gravity/" data-wpel-link="internal">Vier Start-ups im Inkubator Programm von Beyond Gravity</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ArianeGroup soll Entwicklung moderner Trägerraketen vorantreiben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arianegroup-soll-entwicklung-moderner-traegerraketen-vorantreiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 06:06:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederverwendung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=112080</guid>

					<description><![CDATA[<p>ArianeGroup erhält von der Europäischen Kommission den Zuschlag für zwei Projekte, um die Entwicklung von wiederverwendbaren und umweltfreundlichen Trägerraketen in Europa voranzutreiben. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup 4. Juli 2022. Vernon, 4. Juli 2022 &#8211; Im Rahmen einer Ausschreibung der Europäischen Kommission und als Teil des Innovationsförderungsprogramms Horizon Europe hat ArianeGroup den Zuschlag für [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">ArianeGroup erhält von der Europäischen Kommission den Zuschlag für zwei Projekte, um die Entwicklung von wiederverwendbaren und umweltfreundlichen Trägerraketen in Europa voranzutreiben. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ArianeGroup 4. Juli 2022.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vernon, 4. Juli 2022 &#8211; Im Rahmen einer Ausschreibung der Europäischen Kommission und als Teil des Innovationsförderungsprogramms Horizon Europe hat ArianeGroup den Zuschlag für zwei besonders ambitionierte Schlüsselprojekte erhalten, die die Entwicklung von wiederverwendbaren und umweltverträglichen Trägerraketen in Europa beschleunigen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ArianeGroup wird die Leitung der Projekte SALTO und ENLIGHTEN übernehmen und dabei zahlreiche wissenschaftliche und industrielle Partner sowie innovative Start-ups einbeziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Diese Initiative der Europäischen Kommission wird es uns ermöglichen, die Entwicklung der ersten europäischen wiederverwendbaren und umweltfreundlichen Trägerraketen zu beschleunigen, indem wir unser gesammeltes Fachwissen mobilisieren und das Know-how von Industrie, Forschungsinstituten und innovativen Start-ups zusammenführen&#8220;, sagte André-Hubert Roussel, CEO der ArianeGroup. &#8222;Nach der konsequenten Unterstützung der Europäischen Weltraumorganisation ESA bei den Demonstratoren Prometheus und Themis für wiederverwendbare Triebwerke und Stufen ist dieser zusätzliche Schub der Europäischen Kommission bei der Finanzierung ehrgeiziger Projekte ein starkes Signal für Europas souveränen Zugang zum Weltraum.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">SALTO steht für „reuSable strAtegic space Launcher Technologies &amp; Operations“ und wird es innerhalb von zwei Jahren erlauben, die vertikale Landung des Prototyps einer wiederverwendbaren Raketenstufe zu testen. Das Projektbudget beträgt 39 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SALTO bezweckt insbesondere die Validierung des Landevorgangs, der für die Wiederverwendbarkeit einer Trägerrakete von entscheidender Bedeutung ist. Dieser Schritt ist von besonderer Komplexität und erfordert einen breit angelegten Lernprozess und Praxistests, mit denen Europa die Beherrschung dieser Technologie vorantreiben kann. Der zukünftige Launcher ist so konzipiert, dass er diverse, von ArianeGroup und seinen Partnern entwickelte Technologien zum Einsatz bringt und es erlauben wird, noch ehrgeizigere Demonstrationen vorzubereiten und die hohe Schubkraft realer Weltraumstarts abzubilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das SALTO-Projekt enthält ein vollwertiges Flugmodell, das vom Standort Kiruna in Schweden aus eine Reihe von Flügen in niedriger Höhe durchführen wird. Die Vorbereitung dieser Tests erfolgt im Verein mit dem Themis-Programm der ESA für eine wiederverwertbare Stufe, bei dem ArianeGroup die Leitung hat, und in Ergänzung zum Callisto-Projekt, das von den Weltraumagenturen Frankreichs (CNES), Deutschlands (DLR) und von Japan (JAXA) getragen wird. Das Entwicklungsprogramm Agile soll helfen, mit den Flugtests die Technologien zur Marktreife zu bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen von SALTO koordiniert ArianeGroup ein Konsortium von 26 Partnern aus zwölf Ländern, bestehend aus:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Industrie: MT Aerospace, ArianeGroup GmbH, Safran Data System, Safran Electronics &amp; Defense, Avio S.p.A., Sabca, Thales Alenia Space Belgium S.A., GTD Sistemas de Informacion S.A., GMV Aerospace and Defence S.A., Deimos Engineering and Systems S.L.U., Sener TAFS SAU, Swedish Space Corporation, Amorim Cork Composites A</li><li>Forschungsinstituten: DLR, CNES, ONERA, IRT Jules Verne, INCAS</li><li>innovativen Start-ups: ETAEM, ID-Services, Shark Robotics SARL, G.L. Electronics s.r.o., SIA WIT Berry, Realtime Technologies Ltd, SpaceForest sp. z o.o.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">ENLIGHTEN steht für „European INitiative for Low cost, Innovative &amp; Green High Thrust Engine“. Es setzt das Entwicklungsprogramm Prometheus fort und soll fortschrittliche Technologien für die Produktion und den Betrieb wiederverwendbarer Raketentriebwerke entwickeln und testen. Das Projektbudget beträgt 17,4 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ENLIGHTEN unterstützt die Initiativen im Bereich neuer Antriebssysteme, mit denen die ESA ArianeGroup betraut hat, um eine Familie wiederverwendbarer Hochleistungstriebwerke auf Basis von Biomethan oder grünem Wasserstoff zu bauen. Diese Motoren sollen ab 2030 die Familie zukünftiger europäischer Trägerraketen antreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es vor allem darum, Schlüsseltechnologien für Raketentriebwerke wie etwa zusätzliche Fertigungstechnologien oder künstliche Intelligenz zu entwickeln, die für die Funktionskontrolle (das Monitoring) und die Wartung wiederverwendbarer Triebwerke wichtig sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ENLIGHTEN-Konsortium unter Leitung von ArianeGroup besteht aus 18 Partnern aus acht Ländern (Deutschland, Österreich, Belgien, Estland, Frankreich, Niederlande und Portugal) und setzt sich folgendermaßen zusammen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Industrie: ArianeGroup GmbH, Avio S.p.A., APP, ADIRA Metal Forming Solutions</li><li>Forschungsinstitute und Universitäten: DLR, Fraunhofer, IREPA, KU Leuven, Onera, Silicon Austria Labs</li><li>mittelständische Unternehmen und Startups: Aiko, Areelis, AZO, Edgise, Erneo, Laser Cladding Venture, Proekspert.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über ArianeGroup</strong><br>ArianeGroup, Hauptauftragnehmer der europäischen Trägerraketen Ariane 5 und Ariane 6, ist für die gesamte Produktionskette der Träger verantwortlich – vom Entwurf über die vollständige Fertigung bis hin zu Vermarktung und Betrieb über sein Tochterunternehmen Arianespace. ArianeGroup beschäftigt ca. 7000 hochqualifizierte Mitarbeiter in Frankreich und Deutschland und ist ein zu gleichen Teilen von Airbus und Safran gehaltenes Joint Venture. Das Unternehmen ist zudem Hauptauftragnehmer für die ballistischen Trägerraketen der französischen Marine. ArianeGroup und die Tochterunternehmen sind weltweit anerkannte Spezialisten für Raumfahrtausrüstungen und -antriebe, Services und Weltraumüberwachung. Ihr Know-how findet auch in anderen Industriezweigen und in der kritischen Infrastruktur Anwendung. Der Konzernumsatz betrug im Jahr 2021 rund 3,1 Milliarden Euro.</p>



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		<title>Beyond Gravity lanciert eigenes Start-up-Programm “Launchpad”</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-lanciert-eigenes-start-up-programm-launchpad/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2022 06:25:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der internationale Weltraumzulieferer Beyond Gravity startet im Oktober das eigene Start-up-Programm „Launchpad“. Der Inkubator unterstützt junge Start-ups und ihre vielversprechenden Ideen rund um die Raumfahrttechnologie. Dabei werden die Teams von einem frühen Stadium bis hin zu einer ersten Investitionsmöglichkeit weiterentwickelt. Die Bewerbungsfrist läuft bis Mitte August 2022. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity. Quelle: Beyond Gravity [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der internationale Weltraumzulieferer Beyond Gravity startet im Oktober das eigene Start-up-Programm „Launchpad“. Der Inkubator unterstützt junge Start-ups und ihre vielversprechenden Ideen rund um die Raumfahrttechnologie. Dabei werden die Teams von einem frühen Stadium bis hin zu einer ersten Investitionsmöglichkeit weiterentwickelt. Die Bewerbungsfrist läuft bis Mitte August 2022. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity 23. Juni 2022.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zürich, 23. Juni 2022 &#8211; Vom Staatsbetrieb zum Start-up – diese Maxime hat sich Beyond Gravity (früher RUAG Space) selbst zum Ziel gesetzt. Mit einem eigenen achtwöchigen Start-up-Programm bietet Beyond Gravity nun auch aufstrebenden Unternehmerinnen und Unternehmen direkten Zugang zur internationalen Raumfahrtgemeinschaft. André Wall, CEO von Beyond Gravity erklärt: «Es ist unsere Vision, die Menschheit voranzubringen und die Erforschung der Welt und darüber hinaus zu ermöglichen. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit ausgewählten Start-ups die Zukunft der Raumfahrt zu gestalten.»</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bewerbungsfrist bis Mitte August – Start im Oktober<br>Die drei Schwerpunkte des <a href="https://www.beyondgravity.com/en/collaboration-startups" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Inkubators</a> liegen in der Raumfahrttechnologie selbst, der Optimierung der Wertschöpfungsketten, wie auch ganz allgemein beim Faktor Mensch, denn wir glauben, dass die Menschen den Unterschied machen. Das erste Programm startet im Oktober. Die Bewerbungsfrist läuft bis Mitte August.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei bis fünf ausgewählten Teams werden in einem achtwöchigen Programm am Hauptsitz von Beyond Gravity in Zürich-Seebach Schritt für Schritt von der Idee bis zur Seed-Finanzierungsreife begleitet. Zum Schluss selektiert eine Jury aus internen und externen Experten die Gewinnerprojekte. Stefan Knoche, Direktor Transformation bei Beyond Gravity erklärt: «Bewerben können sich alle Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich noch in einer frühen Phase befinden, also jene, die noch kein Produkt am Markt haben.»</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity</strong><br>Beyond Gravity, mit Hauptsitz in Zürich (Schweiz) ist das erste Startup, das Agilität, Geschwindigkeit und Innovation mit jahrzehntelanger Erfahrung und bewährter Qualität verbindet. Rund 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten in sechs Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen mit dem Ziel, die Menschheit voranzubringen und die Erforschung der Welt und darüber hinaus zu ermöglichen. Beyond Gravity ist die bevorzugte Lieferantin von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten und -konstellationen im New Space Bereich. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 319 Mio. CHF. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg533793#msg533793" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RUAG</a></li></ul>
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