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	<title>Sternschnuppen &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Sternschnuppen &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Meteor, Meteorit und Meteoroid: Leuchtphänomen am Abendhimmel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 19:18:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kometen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Abend des 8. März 2026 wurde kurz vor 19 Uhr in vielen Regionen in Deutschland eine Feuerkugel gesichtet. Meteoroide verglühen meistens in der Atmosphäre, gelegentlich erreichen Bruchstücke die Erdoberfläche. Dann spricht man von Meteoriten. Funde von Meteoriten haben einen hohen wissenschaftlichen Wert. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt DLR. Quelle: DLR [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am Abend des 8. März 2026 wurde kurz vor 19 Uhr in vielen Regionen in Deutschland eine Feuerkugel gesichtet. Meteoroide verglühen meistens in der Atmosphäre, gelegentlich erreichen Bruchstücke die Erdoberfläche. Dann spricht man von Meteoriten. Funde von Meteoriten haben einen hohen wissenschaftlichen Wert. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt DLR.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2026/meteor-meteorit-meteorid-leuchtphaenomen-am-abendhimmel" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"> DLR / Pressemitteilungen</a>, 9. März 2026</p>



<p>Das Leuchtphänomen, das am Sonntag, 8. März 2026, kurz vor 19 Uhr Mitteleuropäische Zeit im Nordwesten und Westen Deutschlands am Nachthimmel gesichtet wurde, war ein Meteor. Planetengeologe Ulrich Köhler vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erläutert das Phänomen: „Ein Meteor ist die Leuchtspur eines kleinen Gesteinskörpers, der mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eindringt. Durch die hohe Geschwindigkeit von bis zu 230.000 Kilometer pro Stunde heizen sich diese kleinen Gesteinskörper, die auch Meteoroide genannt werden, stark auf. Meistens verglühen sie in der Atmosphäre.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/image-1920-9996038fcfaf3d87c5a1593b5d512d83.jpeg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Lichtstreifen am Nachthimmel (Symbolbild) Ein Meteoroid kann einen Meteor auslösen und dann als Meteorit auf die Erde fallen: Die Wissenschaft beschäftigt sich schon lange mit Leuchterscheinungen in der Atmosphäre und nennt sie Meteore. Sie entstehen, wenn kleinste Teilchen – sogenannte Meteoroide – mit der Atmosphäre kollidieren und durch die Reibungshitze verglühen. Dabei werden Moleküle entlang der Flugbahn des Meteoroiden ionisiert und zum Leuchten angeregt – für Sekundenbruchteile ist eine helle Spur am Himmel sichtbar. Verglüht ein größerer Meteoroid nicht vollständig in der Atmosphäre und erreicht als Festkörper die Erdoberfläche, wird er Meteorit genannt. Credit: ESO/M. Zamani" data-rl_caption="" title="Lichtstreifen am Nachthimmel (Symbolbild) Ein Meteoroid kann einen Meteor auslösen und dann als Meteorit auf die Erde fallen: Die Wissenschaft beschäftigt sich schon lange mit Leuchterscheinungen in der Atmosphäre und nennt sie Meteore. Sie entstehen, wenn kleinste Teilchen – sogenannte Meteoroide – mit der Atmosphäre kollidieren und durch die Reibungshitze verglühen. Dabei werden Moleküle entlang der Flugbahn des Meteoroiden ionisiert und zum Leuchten angeregt – für Sekundenbruchteile ist eine helle Spur am Himmel sichtbar. Verglüht ein größerer Meteoroid nicht vollständig in der Atmosphäre und erreicht als Festkörper die Erdoberfläche, wird er Meteorit genannt. Credit: ESO/M. Zamani" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/image-1920-9996038fcfaf3d87c5a1593b5d512d83-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-151131" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/image-1920-9996038fcfaf3d87c5a1593b5d512d83-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/image-1920-9996038fcfaf3d87c5a1593b5d512d83-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Lichtstreifen am Nachthimmel (Symbolbild)</mark><br>Ein Meteoroid kann einen Meteor auslösen und dann als Meteorit auf die Erde fallen: Die Wissenschaft beschäftigt sich schon lange mit Leuchterscheinungen in der Atmosphäre und nennt sie Meteore. Sie entstehen, wenn kleinste Teilchen – sogenannte Meteoroide – mit der Atmosphäre kollidieren und durch die Reibungshitze verglühen. Dabei werden Moleküle entlang der Flugbahn des Meteoroiden ionisiert und zum Leuchten angeregt – für Sekundenbruchteile ist eine helle Spur am Himmel sichtbar. Verglüht ein größerer Meteoroid nicht vollständig in der Atmosphäre und erreicht als Festkörper die Erdoberfläche, wird er Meteorit genannt.<br><mark>Credit: <a href="https://mahdizamani.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESO/M. Zamani</a></mark></em></figcaption></figure>



<p>Die Leuchtspur wird bei kleinen Meteoren als Sternschnuppe bezeichnet. Sie entsteht, weil die Luft des Eindringkanals zu einem hell glühenden Plasma erhitzt wird. Meteoroide verglühen in der Hochatmosphäre in 110 bis 60 Kilometern Höhe. Bei größeren Objekten – etwa ab Basketballgröße – verglühen die Meteoroide nicht vollständig. Das Leuchtphänomen ist dann auch stärker und man spricht von Feuerkugeln oder Boliden. Das ist das, was am Abend des 8. März 2026 beobachtet wurde. Der Meteoroid zerplatzt, weil die Luft vor ihm zusammengepresst wird und Druck ausübt. Der Knall ist auf der Erde zu hören. Die Feuerkugel endet in etwa 50 Kilometer Höhe und Fragmente des zerborstenen Meteoroiden fallen als Meteorite mit Geschwindigkeiten von 150 bis 200 Kilometer pro Stunde oder mehr auf die Erde. Ab einem Durchmesser von einem Meter sprechen die Astronomen von Asteroiden.</p>



<p><strong>Wie oft passiert das?</strong><br>Ulrich Köhler vom DLR-Institut für Weltraumforschung in Berlin erklärt: „Meteoroiden in Form von Sternschnuppen sehen wir im Jahr sehr oft, beispielsweise beim Meteorschwarm der Perseiden im Hochsommer. Dann können bis zu zwei Sternschnuppen pro Minute auftreten. Täglich dringen mehr als zehn Tonnen Meteoroiden in die Atmosphäre ein. Fast alles davon verglüht in der Hochatmosphäre. Von größeren Meteoroiden fallen nur sehr selten Meteoriten auf die Erdoberfläche. Die meisten Meteorite, die auf die Erde fallen, stürzen unbemerkt in die Ozeane der Erde. Ein- bis zweimal im Jahrzehnt fallen Bruchstücke von Meteoroiden – Meteorite – zu Boden, auch auf das deutsche Bundesgebiet. Nicht immer können diese Meteorite geborgen werden. Nach dem Zerplatzen und dem Ende der Feuerkugel fallen die Bruchstücke in einem sogenannten Dunkelflug aus rund 50 Kilometer Höhe auf Parabelbahnen zur Erde. Manchmal gelingt es, den Punkt einzugrenzen, an dem die Fragmente auf die Erde fallen.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.youtube.com/shorts/iAwzG5F3Tyc?t=82&amp;feature=share&amp;cbrd=1&amp;ucbcb=1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="225" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Video-DLR.jpg" alt="" class="wp-image-151134" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Video-DLR.jpg 225w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Video-DLR-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Video: Meteoriteneinschlag auf der Erde – Proben aus dem Sonnensystem</mark><br>Was ist ein Meteor und was sind Meteoriten? Was geschieht bei ihrem Eintritt in die Erdatmosphäre? Womit muss man rechnen, wenn ein Meteoriteneinschlag auf der Erde auftritt? Welche Informationen liefern Meteoriten der Forschung? Ulrich Köhler vom DLR-Institut für Weltraumforschung liefert Informationen zum Thema Meteoriteneinschlag auf der Erde.<br><mark>Credit: © <a href="https://www.dlr.de/de/service/impressum" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR. Alle Rechte vorbehalten</a></mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>Woher kommen Meteoroiden, Meteore und Meteoriten?</strong><br>Ulrich Köhler: „Bei Meteoriten handelt es sich um Bruchstücke von Asteroiden. Das sind Himmelskörper, die bei der Entstehung der Planeten des Sonnensystems übriggeblieben sind. Sie umkreisen die Sonne zwischen den Bahnen von Mars und Jupiter. Werden sie auf ihrer Bahn um die Sonne durch Schwerkrafteinflüsse gestört oder ihre Bahn ändert sich durch Kollisionen untereinander, können sie ins innere Sonnensystem vordringen. Kreuzt sich ihre Bahn dann mit der der Erde, kann es passieren, dass sie in die Erdatmosphäre eindringen und einen Meteor oder – wenn es größere Körper sind – eine Feuerkugel bilden. Fragmente können als Meteorite die Erdoberfläche erreichen. Meteorite sind oft viereinhalb Milliarden Jahre alt. Es gibt zahlreiche Sammlungen von Meteoriten in den Museen der Welt. In Deutschland befindet sich die größte Meteoritensammlung im Museum für Naturkunde Berlin.“</p>



<p><strong>Woran erkenne ich einen Meteoriten?</strong><br>Ulrich Köhler: „Einen Meteoriten zweifelsfrei zu identifizieren, ist nicht ganz einfach. Ein erster Hinweis für einen Meteoriten ist, wenn das Fundstück eine hohe Dichte aufweist, also für seine Größe ungewöhnlich schwer, kompakt und massiv zu sein scheint. Ist das der Fall, kann man als nächstes mit einem Magneten untersuchen, ob der Stein den Magneten anzieht. Meteoriten haben meist eine matte Oberfläche, glänzen selten wie Metall. Die Kruste von Meteoriten ist meist schwarz oder braun. Sie zeigt Anzeichen von erstarrter Schmelze, die durch den Flug durch die Atmosphäre entsteht. Meteoroiden erhitzen sich so stark, dass die Oberfläche anschmilzt.“</p>



<p><strong>Sind Meteorite gefährlich?</strong><br>Ulrich Köhler: „Meteorite sind weder giftig noch geht von ihnen radioaktive Strahlung aus.“</p>



<p><strong>Wie sollte ich mich verhalten, wenn ich einen Meteoriten finde? Darf ich ihn anfassen?</strong><br>Ulrich Köhler: „Sollte es sich tatsächlich um einen ‚frisch‘ gefallenen Meteoriten handeln, fassen Sie ihn bitte nicht an. Die Säure des Schweißes auf unserer Haut kann zu chemischen Reaktionen mit den Stoffen auf der unmittelbaren Oberfläche des ‚frischen‘ Meteoriten führen und so das wissenschaftliche Ergebnis der Untersuchung des Meteoriten beeinflussen. Meteoriten sind von hohem wissenschaftlichem Wert, wie sie Einblicke in die früheste Zeit unseres Sonnensystems ermöglichen. Beim vermeintlichen Fund eines Meteoriten kontaktiert man am besten eine Forschungseinrichtung wie das DLR. Übrigens, wer einen Meteoriten findet, darf ihn behalten.“</p>



<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.dlr.de/de/wr/aktuelles/meldeadresse-meteoriten" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Meldeadresse für Meteoriten-Fundstücke</a></li>



<li><a href="https://www.dlr.de/de/wr" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR-Institut für Weltraumforschung</a></li>
</ul>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=747.msg584629#msg584629" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Meteoriten &amp; Co &#8211; Boten aus dem Weltall.</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Asteroid 2024 BX1 erleuchtet den Brandenburger Nachthimmel</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/asteroid-2024-bx1-erleuchtet-den-brandenburger-nachthimmel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2024 16:20:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Sternenhimmel]]></category>
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		<category><![CDATA[NEA Scout]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein kleiner etwa ein Meter großer Asteroid, verglühte am Sonntag den 21. Januar 2024 um 1:32 Uhr Ortszeit (MEZ) harmlos nahe Berlin und erhellte den Himmel über Brandenburg. Zu sehen war er noch bis nach Prag in Tschechien. Erst kurz vorher entdeckt, konnte die NASA seine Flugbahn verfolgen und den Ort des Eintritts in die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein kleiner etwa ein Meter großer Asteroid, verglühte am Sonntag den 21. Januar 2024 um 1:32 Uhr Ortszeit (MEZ) harmlos nahe Berlin und erhellte den Himmel über Brandenburg. Zu sehen war er noch bis nach Prag in Tschechien. Erst kurz vorher entdeckt, konnte die NASA seine Flugbahn verfolgen und den Ort des Eintritts in die Atmosphäre etwa 60 km westlich von Berlin vorhersagen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: Thomas Geuking, Quelle: NASA.</p>



<p>Der Eintritt des Asteroiden in die Atmosphäre erzeugte einen hellen Feuerball oder Boliden, der sogar aus der Tschechischen Republik gesehen wurde, und  kleine Meteoriten haben am Eintrittsort in die Atmosphäre etwa 60 Kilometer westlich von Berlin, die Erdoberfläche erreicht. In den vergangenen Tagen haben sich zahlreiche Hobby-Astronomen und Neugierige auf den Weg gemacht, um dort nach <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=747.msg558156#msg558156" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Stückchen</a> des Mini-Asteroiden zu suchen. Der Asteroid wurde als 2024 BX1 bezeichnet und hatte eine Größe von etwa einem Meter.</p>



<p>Kleine Asteroiden wie dieser treffen von Zeit zu Zeit unseren Planeten. Sie stellen keine Gefahr für das Leben auf der Erde dar, können aber eine wichtige Demonstration der Fähigkeit der NASA zur schnellen Berechnung der Flugbahnen und der Veröffentlichung von Einschlagwarnungen sein. Bereits 95 Minuten vor dem Eintritt in die Atmosphäre konnte das Scout-System der NASA den Ort und die Zeit des Eintritts vorhersagen. Dies ist erst das achte Mal in der Geschichte, dass ein kleiner erdgebundener Asteroid noch im Weltraum entdeckt wurde, bevor er in unsere Atmosphäre eindrang und dort verglühte.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><img decoding="async" width="709" height="397" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Einschlag-am-21.01.2024-von-2024BX1.jpg" alt="" class="wp-image-136157" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Einschlag-am-21.01.2024-von-2024BX1.jpg 709w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Einschlag-am-21.01.2024-von-2024BX1-300x168.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Einschlag-am-21.01.2024-von-2024BX1-600x336.jpg 600w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /><figcaption class="wp-element-caption">Diese Karte zeigt die Stelle, an der der kleine Asteroid 2024 BX1 am 21. Januar 2024 über Deutschland, etwa 60 Kilometer westlich von Berlin, harmlos in der Erdatmosphäre verglühte. (Quelle: NASA)</figcaption></figure>



<p>Das Zentrum für <a href="https://cneos.jpl.nasa.gov/about/cneos.html" data-type="link" data-id="https://cneos.jpl.nasa.gov/about/cneos.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Near Earth Object Studies (CNEOS)</a> berechnet die Umlaufbahn jedes bekannten Near-Earth Objects, (NEO) um der NASA Bewertungen potenzieller Einschlaggefahren zu liefern. Dazu sammelt das Scout-Programm, das vom CNEOS am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien entwickelt wurde und betrieben wird, Informationen von Webseiten über potenzielle Asteroidenentdeckungen und berechnet die möglichen Flugbahnen, noch bevor diese Objekte als Entdeckungen bestätigt wurden.</p>



<p>Der Asteroid 2024 BX1 wurde erstmals weniger als drei Stunden vor seinem Einschlag von Krisztián Sárneczky an der Bergstation Piszkéstető des Konkoly-Observatoriums in der Nähe von Budapest in Ungarn beobachtet. Diese frühen Beobachtungen wurden dem <a href="https://minorplanetcenter.net/about" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Minor Planet Center </a>– einer Organisation für die Sammlung, Auswertung und Veröffentlichung von Daten über Kleinplaneten (Asteroiden, Zwergplaneten) und Kometen – gemeldet und automatisch auf der Webseite für erdnahe Objekte veröffentlicht, damit andere Astronomen zusätzliche Beobachtungen machen konnten. Diese Daten dienten dann dem Scout-System als Grundlage für die weiteren Berechnungen der Flugbahn und die Einschlagwarnung.</p>



<p>Nachdem innerhalb einer knappen halben Stunde drei Beobachtungen auf der Webseite des<a href="https://minorplanetcenter.net/about" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"> Minor Planet Center </a>veröffentlicht wurden, erkannte Scout zunächst, dass ein Einschlag möglich war und dass zusätzliche Beobachtungen dringend erforderlich waren. Als Astronomen aus ganz Europa dem <a href="https://minorplanetcenter.net/about" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Minor Planet Center </a>neue Daten meldeten, wurde die Flugbahn des Asteroiden genauer berechnet und die ermittelte Wahrscheinlichkeit, dass er auf der Erde aufschlägt, stieg erheblich. Siebzig Minuten nachdem 2024 BX1 zum ersten Mal entdeckt wurde, meldete Scout dann eine 100-prozentige Wahrscheinlichkeit eines Erdeinschlags und begann, den Ort einzugrenzen auf Nennhausen im Landkreis Havelland in Brandenburg westlich von Berlin. Der Feuerball am Himmel wurde von vielen Menschen beobachtet und zahlreiche Fotos und Videos im Internet geteilt.</p>



<p><strong>Asteroid, Meteoroid, Meteorit oder Komet: Was ist der Unterschied?</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Asteroiden</strong> werden auch als Kleinplaneten oder Planetoiden bezeichnet und haben eine Größe von einem Meter bis zu mehreren hundert Metern. Je größer, desto gefährlicher wäre ein Einschlag auf der Erde. Zurzeit geht aber von keinem der beobachteten Asteroiden eine unmittelbare Gefahr aus.</li>



<li>Ein <strong>Meteoroid</strong> ist keiner als ein Asteroid mit einem Durchmesser von einem Millimeter bis zu einem Meter. In den meisten Fällen verglühen sie beim Eintritt in die Atmosphäre vollständig. Treten <strong>Meteoroiden</strong> in die<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erdatmosph%C3%A4re" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"> </a>Atmosphäre ein, so erzeugen sie eine Leuchterscheinung, die<em> </em>Meteor genannt wird. Kleine Meteore werden auch als Sternschnuppen bezeichnet, große als Feuerkugeln oder Boliden. Verglüht ein <strong>Meteoroid</strong> oder <strong>Asteroid</strong> nicht vollständig und erreicht die Erdoberfläche, wird er <strong>Meteroit</strong> genannt.</li>



<li>Ein <strong>Komet</strong> ist ein Himmelskörper, der häufig aus Eis, Staub und lockerem Gestein besteht von meist einigen Kilometern Durchmesser, der durch Ausgasen in der Nähe der Sonne einen leuchtenden Schweif entwickelt.</li>
</ul>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=747.msg557990#msg557990" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Meteoriten &amp; Co &#8211; Boten aus dem Weltall</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>AIP: Lange Nacht der Astronomie am 12. August</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aip-lange-nacht-der-astronomie-am-12-august/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Aug 2023 11:06:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[AIP]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[INTENSE]]></category>
		<category><![CDATA[Kultursommerfestival Berlin 2023]]></category>
		<category><![CDATA[Perseiden]]></category>
		<category><![CDATA[Sternschnuppen]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Planetarium Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Tempelhofer Feld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>12. August 2023 17 bis 1 Uhr Tempelhofer Feld in Berlin. Eine Information des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP). Quelle: Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) 8. August 2023. 8. August 2023 &#8211; Am 12. August lädt die Lange Nacht der Astronomie von 17 bis 1 Uhr aufs Tempelhofer Feld in Berlin ein. Die Veranstaltung gibt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">12. August 2023 17 bis 1 Uhr Tempelhofer Feld in Berlin. Eine Information des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) 8. August 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20220815LNDASPBPedroBecerra2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Lange Nacht der Astronomie 2022 (Bild: SPB, Pedro Becerra)" data-rl_caption="" title="Lange Nacht der Astronomie 2022 (Bild: SPB, Pedro Becerra)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20220815LNDASPBPedroBecerra26.jpg" alt="Lange Nacht der Astronomie 2022 (Bild: SPB, Pedro Becerra)" class="wp-image-129754"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Lange Nacht der Astronomie 2022 (Bild: SPB, Pedro Becerra)</figcaption></figure>



<p>8. August 2023 &#8211; Am 12. August lädt die Lange Nacht der Astronomie von 17 bis 1 Uhr aufs Tempelhofer Feld in Berlin ein. Die Veranstaltung gibt Besucherinnen und Besuchern nicht nur die Möglichkeit gemeinsam den Perseiden-Meteorstrom zu bewundern, sondern präsentiert auch ein buntes Programm für die ganze Familie. </p>



<p>Egal ob Himmelsbeobachtungen mit Teleskopen, Sternbildführungen, Science Slam, Live-Musik, Bastelstationen für Kinder oder das mobile Planetarium INTENSE, es wird für alle etwas dabei sein. </p>



<p>Das Highlight des Abends ist die Sternschnuppenbeobachtung. In der Nacht von Samstag den 12. auf Sonntag den 13. August wird mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde gerechnet. Das AIP wird ab 19 Uhr mit einem Teleskop und einem Infostand auf der Veranstaltung vertreten sein. </p>



<p>Die Veranstaltung ist Teil des Kultursommerfestivals Berlin 2023 und wird von der Stiftung Planetarium Berlin, Amateurastronominnen- und Astronomen sowie astronomischen Fördervereinen präsentiert. Die Lange Nacht der Astronomie feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum und ist wie immer kostenfrei. </p>



<p><strong>Weitere Infos: </strong><br><a href="https://www.planetarium.berlin/blog/10-lange-nacht-der-astronomie" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.planetarium.berlin/blog/10-lange-nacht-der-astronomie</a>. </p>



<p><strong>Über das AIP</strong><br>Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.</p>



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		<title>Himmel-Aktuell: Die Perseiden beobachten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-8/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2018 23:04:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Perseiden]]></category>
		<category><![CDATA[Perseus]]></category>
		<category><![CDATA[Sternschnuppen]]></category>
		<category><![CDATA[Swift-Tuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr um diese Zeit sind sie wieder am Himmel zu beobachten, die Perseiden. Ein Sternschnuppenregen, der ohne technische Hilfsmittel in sternklaren Nächten beobachtet werden kann. Dieses Jahr sind die Voraussetzungen für die Beobachtung sogar besonders gut, denn der Höhepunkt der Perseiden fällt dieses Jahr fast genau mit dem Neumond zusammen. Autor: Star-Light. Ursache für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Jedes Jahr um diese Zeit sind sie wieder am Himmel zu beobachten, die Perseiden. Ein Sternschnuppenregen, der ohne technische Hilfsmittel in sternklaren Nächten beobachtet werden kann. Dieses Jahr sind die Voraussetzungen für die Beobachtung sogar besonders gut, denn der Höhepunkt der Perseiden fällt dieses Jahr fast genau mit dem Neumond zusammen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: Star-Light.</p>



<p>Ursache für das himmlische Schauspiel ist der Komet Swift-Tuttle, der rund 133 Jahre für einen Umlauf auf einer elliptischen Bahn um die Sonne benötigt. Ihn werden wir erst im Jahre 2126 wieder am Nachthimmel beobachten können, seine Staubspur kreuzen wir Jahr für Jahr. Bei jedem Umlauf um die Sonne verliert der Komet Materie. Er besteht aus Staub, Gasen und gefrorenem Wasser. Jedes Mal, wenn er sich der Sonne nähert, taut er ein wenig auf. Das Eis verdampft in der Sonne und setzt den Staub frei.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Perseiden1.jpg" alt="" /><figcaption>Die Perseiden<br>(Bild: Andreas Möller (Wikimedia))</figcaption></figure></div>



<p>Kreuzt die Erde die Staubspur des Kometen kommt es zu einem Sternschnuppenregen. Die Staubteilchen treffen mit hoher Geschwindigkeit auf die Erdatmosphäre und verglühen. Dabei sind sie viel zu klein um die Erdoberfläche zu erreichen, weshalb sie ein schönes aber ungefährliches Himmelsschauspiel bieten.</p>



<p>Ihren Namen verdanken die Perseiden ihrer scheinbaren Herkunft, dem Sternbild Perseus am nördlichen Nachthimmel. Der italienische Astronom Giovanni Schiaparelli entdeckte den Zusammenhang zwischen der Umlaufbahn des Kometen und dem Auftreten des Sternschnuppenregens im August.</p>



<p>Dabei erzeugen die Perseiden einen kräftigen Schauer mit durchaus 100 Sternschnnuppen pro Stunde. Am Samstag den 11. August ist Neumond. Das ist eine gute Nachricht für Sternschnuppenjäger. Ihr Maximum werden die Perseiden in der Nacht vom 12. auf den 13. August erreichen, aber auch in den Nächten kurz davor und danach lohnt der Blick in den Nachthimmel. Auch das Wetter spielt dieses Jahr mit. Vielerorts werden klare, warme Nächte erwartet.</p>



<p>Zu beobachten sind die Perseiden ohne technische Hilfsmittel mit freiem Auge. Astrofotografen benötigen eine Kamera mit Stativ und der Möglichkeit für Langzeitbelichtungen. Als Objektiv ist ein Weitwinkel empfehlenswert, um einen größeren Himmelsausschnitt zu erfassen. Die Sternschnuppen erscheinen dann als hell leuchtende Spur am Himmel wie unser Beispielfoto zeigt.</p>



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<p></p>
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		<title>Himmel-Aktuell: Die Perseiden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/himmel-aktuell-die-perseiden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jul 2017 21:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Komet]]></category>
		<category><![CDATA[Perseiden]]></category>
		<category><![CDATA[Perseus]]></category>
		<category><![CDATA[Schiaparelli]]></category>
		<category><![CDATA[Sternschnuppen]]></category>
		<category><![CDATA[Swift-Tuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr in der Zeit von Mitte Juli bis etwa zum 24. August sind sie am Himmel zu beobachten, die Perseiden. Ein Sternschnuppenregen der ohne technische Hilfsmittel in sternklaren Nächten beobachtet werden kann. Ein Beitrag von Thomas Geuking. Quelle: Thomas Geuking / NAA Nürnberg Ursache für das himmlische Schauspiel ist der Komet Swift-Tuttle, der rund [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Jedes Jahr in der Zeit von Mitte Juli bis etwa zum 24. August sind sie am Himmel zu beobachten, die Perseiden. Ein Sternschnuppenregen der ohne technische Hilfsmittel in sternklaren Nächten beobachtet werden kann.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Geuking</a>.   Quelle: Thomas Geuking / NAA Nürnberg</p>



<p>Ursache für das himmlische Schauspiel ist der Komet Swift-Tuttle, der rund 133 Jahre für einen Umlauf auf einer elliptischen Bahn um die Sonne benötigt. Ihn werden wir erst im Jahre 2126 wieder am Nachthimmel beobachten können, seine Staubspur kreuzen wir Jahr für Jahr. Bei jedem Umlauf um die Sonne verliert der Komet Materie. Er besteht aus Staub, Gasen und gefrorenem Wasser und jedes Mal wenn er sich der Sonne nähert taut er ein wenig auf. Das Eis verdampft in der Sonne und setzt den Staub frei.</p>



<p>Kreuzt die Erde die Staubspur des Kometen kommt es zu einem Sternschnuppenregen. Die Staubteilchen treffen mit hoher Geschwindigkeit auf die Erdatmosphäre und verglühen. Dabei sind sie viel zu klein um die Erdoberfläche zu erreichen, weshalb sie ein schönes aber ungefährliches Himmelsschauspiel sind.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/19915345743_be6ef38904_z1.jpg" alt=""/><figcaption>Leuchtspur am Nachthimmel<br>(Bild: Wolfgang Fürstenhöfer (Nürnberger Astronomische Arbeitsgemeinschaft NAA)</figcaption></figure></div>



<p>Ihren Namen verdanken die Perseiden ihrer scheinbaren Herkunft, dem Sternbild Perseus am nördlichen Nachthimmel.</p>



<p>Der italienische Astronom Giovanni Schiaparelli entdeckte den Zusammenhang zwischen der Umlaufbahn des Kometen und dem Auftreten des Sternschnuppenregens im August.</p>



<p>Dabei erzeugen die Perseiden einen kräftigen Schauer mit durchaus 100 Sternschnnuppen pro Stunde. Ihren Höhepunkt erreicht dieser meistens um den 12. August eines jeden Jahres. Im Jahr 2017 haben wir leider am 7. August Vollmond, so dass der Mond mit seinem hellen Licht die Beobachtung der Perseiden erschweren wird.</p>



<p>Zu beobachten sind die Perseiden ohne technische Hilfsmittel mit freiem Auge, wenn das Wetter mitspielt. Astrofotografen benötigen eine Kamera mit Stativ und der Möglichkeit für Langzeitbelichtungen. Als Objektiv ist ein Weitwinkel empfehlenswert, um einen größeren Himmelsausschnitt zu erfassen. Die Sternschnuppen erscheinen dann als hell leuchtende Spur am Himmel wie unser Beispielfoto zeigt.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=911.msg399659#msg399659" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Himmelsschauspiel</a></li></ul>
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		<title>Alljährlicher Meteor-Schauer zu beobachten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/alljaehrlicher-meteor-schauer-zu-beobachten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 12:10:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Perseiden]]></category>
		<category><![CDATA[Sternschnuppen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Nacht vom 12. auf den 13. August sind, dadurch dass die Erde eine Kometenbahn kreuzt, hunderte Sternschnuppen zu sehen. Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: DLR. Vertont von Peter Rittinger. Alljährlich im August durchfliegt die Erde auf ihrem Weg um die Sonne die Bahn des Kometen „Swift-Tuttle“. Bei diesem Durchflug treffen kleine Staubkörnchen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In der Nacht vom 12. auf den 13. August sind, dadurch dass die Erde eine Kometenbahn kreuzt, hunderte Sternschnuppen zu sehen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: DLR. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-08-12-61823.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06082010141058_small_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06082010141058_small_1.jpg" alt="DLR" width="260"/></a><figcaption>
Der Perseidenschauer im Jahr 2009 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p>Alljährlich im August durchfliegt die Erde auf ihrem Weg um die Sonne die Bahn des Kometen „Swift-Tuttle“. Bei diesem Durchflug treffen kleine Staubkörnchen und ähnliche Teilchen des Kometen, die sich dort im Laufe der Zeit angesammelt haben mit ca. 30 Kilometern pro Sekunde auf die Erdatmosphäre. Durch die hohe Geschwindigkeit verglühen diese sofort, was dann als Sternschnuppe sichtbar ist. „Was wir als Meteor am Himmel sehen, sind aber nicht etwa die Kometenstaubkörner selbst“, erklärt Wilfried Tost vom Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin. „Es ist die vor den Staubteilchen liegende Luft, die so stark zusammengepresst wird, dass sie über 3.000 Grad heiß wird und dadurch zu leuchten beginnt.“ </p>



<p>Das Schauspiel ereignet sich in etwa 80-100 km Höhe, aber trotzdem ist es vom Boden aus sichtbar. Etwa 100 sogenannte Meteoroiden soll man pro Stunde sehen können – solange das Wetter mitspielt und nicht mit Wolken den Beobachtern einen Strich durch die Rechnung macht. „Außerdem haben wir in diesem Jahr Neumond“, erklärt Tost weiter. „Die Perseiden lassen sich also ganz ohne störendes Mondlicht beobachten.“  </p>
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		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-08-12-61823.mp3" length="6021413" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Sternenhimmel im August</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sternenhimmel-im-august/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 12:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Sternenhimmel]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter]]></category>
		<category><![CDATA[Milchstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Sternbild]]></category>
		<category><![CDATA[Sternschnuppen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Monat August (lat. Augustus) ist der achte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender, er hat 31 Tage und wurde im Jahre -8 nach dem römischen Kaiser Augustus benannt, da er in diesem Monat sein erstes Konsulat angetreten hat. Ein Beitrag von Hans J. Kemm. Quelle: eigenes Archiv. Vertont von Peter Rittinger. Im August werden [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sternenhimmel-im-august/" data-wpel-link="internal">Sternenhimmel im August</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Monat August (lat. Augustus) ist der achte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender, er hat 31 Tage und wurde im Jahre -8 nach dem römischen Kaiser Augustus benannt, da er in diesem Monat sein erstes Konsulat angetreten hat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Hans J. Kemm. Quelle: eigenes Archiv. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-08-03-39721.mp3"></audio></figure>



<p>Im August werden die Tage wieder kürzer. Ende des Monats geht die Sonne eine Dreiviertelstunde später auf und eine Stunde früher unter &#8211; nur noch etwas mehr als 13 Stunden Sonnenlicht gibt es jetzt. Aber das freut den Spechtler, denn im August gibt es die letzten weißen Nächte. Es wird Anfang August zwar erst nach 23.00 Uhr richtig dunkel &#8211; und das nur für ungefähr 5 Stunden, aber dann lassen sich die Sterne wieder gut beobachten. Und die Nächte werden länger, Ende August wird es bereits vor 22.00 Uhr wieder finster. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29072010140001_small_1.gif" alt="Wikipedia" width="298" height="183"/><figcaption>
Sternbild Kassiopeia 
<br>
(Bild: Wikipedia)
</figcaption></figure></div>



<p>In klaren Nächten im August ist das Band der Milchstrasse deutlich zu sehen. Es steigt im Süden von den Sternbildern Skorpion und Schütze fast senkrecht nach oben, durch den Schlangenträger, vorbei an Leier und Schwan über Kassiopeia bis zum Sternbild Perseus im äußersten Nordosten. Für Sternengucker mit stärkeren Fernrohren lassen sich hier viele Deep-Sky-Objekte ausmachen. </p>



<p>Besonders empfehlenswerte Beobachtungsobjekte im August sind die Doppelsterne α Andromedae (Sirrah) in Andromeda sowie ζ Ursae Majoris (Mizar) und 80 Ursae Majoris (Alkor) in Großer Bären, die offenen Sternhaufen Messier 11 und NGC 6.633, die Kugelsternhaufen Messier 2, Messier 5, Messier 13, und Messier 92, die Gasnebel Messier 16 (Adlernebel), Messier 17 (Omeganebel), Messier 27 (Hantelnebel) und Messier 57 (Ringnebel) sowie die Galaxien Messier 31 (Andromedanebel), Messier 32, Messier 33 (Dreiecksnebel) und Messier 82. </p>



<p>Das Sternbild Skorpion ist im Süden nicht mehr so gut zu sehen wie zu Sommerbeginn, aber sein typischer Kopf und der rot leuchtende Riesenstern α Scorpio (Antares), 0,91 bis 1,07 mag, stehen noch deutlich über dem Horizont. Der Stachel des Skorpions zeigt sich nur ein wenig, ein Teil bleibt immer unter dem Horizont verborgen. Jetzt im August müssen die Spechtler schnell sein, um dies herrliche Sternbild zu sehen, denn schon ab 23.00 Uhr geht es langsam unter. Interessant ist der Blick auf die Milchstraße südwestlich vom Skorpion. Da zeigt sich der Schütze mit dem hellen ε Sagittarii (Kaus Australis), 1,79 mag, der im August gegen 23.00 Uhr seine höchste Position am Horizont einnimmt. Das Sternbild liegt genau in Blickrichtung auf das Zentrum unserer Galaxie. Noch dominieren die Sternbilder Adler und Schwan. Ihre hellsten Sterne α Aquilae (Atair), 0,8 mag, und α Cygni (Deneb), 1,25 mag, bilden mit Wega im kleinen Sternbild Leier das Sommerdreieck. Die bläulich-weiß schimmernde α Lyrae (Wega) kann man sofort finden: sie ist der hellste aller Sommersterne. Auch Deneb und Atair leuchten so stark, dass der Betrachter das Sommerdreieck schon in der Dämmerung ausmachen kann. Die Spitze mit Atair weist im Sommer immer nach Süden. Bis die Sonne aufgeht, steht das Dreieck hoch am Himmel. Am nordöstlichen Horizont zeigt sich das prägnante leuchtende &#8222;W&#8220; der Kassiopeia, ein zirkumpolares Sternbild. Der Große Bär begibt sich gerade von Nordwesten aus in Richtung Nordosten, nachdem er in den letzten Monaten immer fast senkrecht über unseren Köpfen stand. </p>



<p>Der innerste Planet Merkur entzieht sich weiterhin unseren Blicken. Venus, Mars und Saturn verabschieden sich vom Abendhimmel. Mars und Saturn sind nur noch zu Monatsbeginn mit bloßem Auge zu finden. Jupiter dagegen wird zum Planeten der ganzen Nacht. </p>



<p>Anfang August wird die Venus während der bürgerlichen Abenddämmerung sichtbar. Anschließend ist sie für rund 1½ Stunden am Abendhimmel zu sehen. Venus zeigt sich im Sternbild Löwe mit der Helligkeit von -4,2 mag bis 22.30 Uhr am westlichen Himmel.  Die Venusscheibe ist zu 58% beleuchtet und ihr Durchmesser beträgt 20&#8243;. Am 13. August bildet der Abendstern gemeinsam mit Mond, Mars und Saturn einen interessanten Anblick in der Abenddämmerung.    Mitte des Monats August geht Venus bereits um 22.00 Uhr unter, die Scheibe ist zu 51% beleuchtet und ihr Durchmesser beträgt 23&#8243;. Am 20. August erreicht die Venus ihre größte östliche Elongation zur Sonne von 45° 58&#8242;. </p>



<p>Mars und Saturn zeigen sich nur noch für 1 Stunde im Westen im Sternbild Jungfrau am Abendhimmel. Mars ist 1,5 mag hell, Saturn 1,1 mag. Am 1. August kommt es um 8.30 Uhr zu einem Treffen von Mars und Saturn. Zu dieser Zeit sind die beiden Gestirne nur gerade 1,8° voneinander entfernt. Zur Zeit der größten Annäherung können die Planeten zwar nicht gesehen werden, aber am Abend stehen sie mit 2° Abstand immer noch nahe beisammen. Am 15. August verabschieden sich Saturn und Mars zeitig vom Abendhimmel. Sie sind für 1 Stunde im Westen bis 22.00 Uhr zu sehen. Saturn (1,1 mag) und Mars (1,5 mag) befinden sich im Sternbild Jungfrau in unmittelbarer Nähe der strahlend hellen Venus. Saturn weist eine Winkelentfernung von der Sonne von 42° auf. Durch ein Teleskop sieht der Betrachter nur gering geöffnete Saturnringe mit 3,9° Erhebung. Die Sichtfläche von Saturn zeigt einen Durchmesser von 16&#8243;. Die rötliche Planetenscheibe von Mars misst 5&#8243;. </p>



<p>Am 1. August geht Jupiter um 23.00 Uhr im Sternbild Fische im Osten auf. Der -2,7 mag helle Gasplanet kulminiert am 2. August um 5.00 Uhr in 40° Höhe. Die Elongation von Jupiter beträgt 125°. Auf Jupiter kann um 23.45 Uhr der Große Rote Fleck beobachtet werden. Mitte August geht Jupiter um 22 Uhr im Osten auf. Jupiter ist -2,8 mag hell. Teleskope zeigen die 48&#8243; große Planetenscheibe. Um 22 Uhr erscheinen die Jupitermonde durch ein Fernglas betrachtet in folgender Reihenfolge um die Jupiterscheibe: Jupiter-Io-Ganymed-Callisto. </p>



<p>Am ersten Tag des Monats August geht der abnehmende Mond erst um 22.30 Uhr auf. Seine Beleuchtung beträgt 70%. Dafür kann er noch nach Sonnenaufgang bis 11.30 Uhr am Morgenhimmel betrachtet werden. Am 10. ist um 5.08 Uhr Neumond. Am 15. August ist der zunehmende Mond um 18.00 Uhr 20° hoch im Süden zu sehen. Er befindet sich im Sternbild Jungfrau,  verschwindet um 22.30 Uhr im Westsüdwesten von der Himmelsbühne und ist zu 38% beleuchtet. Der Mond befindet sich am 25. August um 7.35 Uhr in Erdferne mit 406.385 km, daher sehen wir um 19.05 Uhr den kleinsten Vollmond des Jahres mit einem Winkeldurchmesser von 29,4&#8242; (geozentrisch). </p>



<p>Am 1. August beginnt um 2.36 Uhr die astronomische Morgendämmerung, die Abenddämmerung endet um 22.51 Uhr. Am 15. August beginnt die astronomische Morgendämmerung erst um 3.34 Uhr und die Abenddämmerung schließt um 22.14 Uhr. </p>



<p>Der Monat August ist der Sternschnuppenmonat. Grund dafür sind die Perseiden, deren maximale Tätigkeit sich zwischen dem 10. und 14. August entfaltet. Helle Objekte um 0 mag und heller sind keine Seltenheit. Das Maximum der Perseiden-Aktivität ist in der Nacht vom 12. auf 13. August zu erwarten. Als schönster und reichster Strom des Jahres bescheren die Perseiden bis zu Hundert Sternschnuppen pro Stunde. Ihren Ursprung führen die Perseiden auf den Kometen 109P/Swift-Tuttle zurück. Die beste Beobachtungszeit liegt zwischen 22.00 Uhr und 4.00 Uhr morgens. Da am 10. August Neumond ist, gibt es kein Störlicht. Die Perseiden-Sternschnuppen sind mit 60 km/s recht schnelle Objekte. Die im Volksmund auch als Laurentius-Tränen bezeichneten Meteore können fast den gesamten Monat hindurch erkannt werden. </p>



<p>Am 1. August können ab dem späten Abend ganz vereinzelt Sternschnuppen des südlichen Delta-Aquariiden-Meteorstroms über den Himmel huschen. Der Radiant der eher schnellen Sternschnuppen liegt im Sternbild Wassermann. und befindet sich von 23.00 Uhr bis 4.30 Uhr knapp über dem Horizont. In dieser Zeit wird der Himmel leider durch den hellen Mond beleuchtet. </p>



<p>Der Planetoid (8) Flora erreicht am 14. August seine Opposition zur Sonne. Er kann als maximal 8,2 mag helles Objekt im Sternbild Wassermann aufgefunden werden. Flora hat einen Durchmesser von 135 km. Sie besitzt eine relativ helle Oberfläche mit einer Albedo von 0,243. Während der Opposition ist Flora einer der hellsten Asteroiden am Nachthimmel. Perihel – Aphel 1,875 – 2,546 AE. </p>



<p>Der Asteroid (6) Hebe erreicht am 28. August seine Opposition zur Sonne. Er kann als maximal 7,7 mag helles Objekt im Sternbild Walfisch aufgefunden werden. Hebe bewegt sich in 3,7 Jahren auf einer exzentrischen Bahn um die Sonne. Die Bahn ist 14,7° gegen die Ekliptik geneigt, die Bahnexzentrizität beträgt 0,2012. Perihel – Aphel 1,937 – 2,913 AE. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29072010140001_small_2.gif" alt="Wikipedia" width="260"/><figcaption>
Sternbild Herkules 
<br>
(Bild: Wikipedia)
</figcaption></figure></div>



<p>Als Sternbild des Monats betrachten wir Herkules. Es gehört zu den klassischen Sommersternbildern. Bei den antiken Griechen hieß es &#8222;Engonasin&#8220; (der Kniende). Später wurde das Sternbild mit verschiedenen mythischen Gestalten in Verbindung gebracht, wie Prometheus oder Herakles. Den Namen hat das Sternbild vom römischen Helden Herkules, der auf dem rechten Bein kniend dargestellt ist. In der rechten Hand schwingt er eine Keule, in der Linken hält er Zweige vom Apfelbaum. Herkules steht bei uns meist kopfüber am Himmel, weil seine Beine gegen den Polarstern zeigen. </p>



<p>Das Sternbild Herkules befindet sich am nördlichen Sternhimmel, zwischen Lyra (Leier), Corona Borealis (nördliche Krone), Ophiuchus (Schlangenträger) und Draco (Drache). Im August ist Herkules sehr gut zu sehen, es ist mit ca. 1.225 Quadratgrad das fünftgrößte Sternbild des Himmels. Am auffälligsten ist das Trapez in seiner Mitte. β Herculi, der hellste Stern im Herkules, ist ein gelblich leuchtender Stern der Spektralklasse G8 in 148 Lichtjahren Entfernung. Der altgriechische Name Kornephoros bedeutet Keulenträger. Der Stern wird auch Ruticulus genannt. </p>



<p>α Herculi (Ras Algethi / der Kof des Knieenden ), der dritthellste Stern im Herkules, ist ein Doppelsternsystem in 430 Lichtjahren Entfernung. Der Hauptstern ist ein Roter Riese der Spektralklasse M5, mit dem 500-fachen Durchmesser und der 830-fachen Leuchtkraft unserer Sonne. Seine Oberflächentemperatur ist mit etwa 3.000 Kelvin relativ niedrig. Einen Großteil seiner Strahlung gibt er im Infraroten ab. Der Begleitstern gehört der Klasse G5 an. Das System kann bereits im kleineren Teleskop in Einzelsterne getrennt werden und zeigt einen sehr schönen Farbkontrast. Der Hauptstern leuchtet orangerot, der Begleitstern erscheint grünlich. </p>



<p>Im Herkules befindet sich auch Messier 13. Er gilt als der beeindruckendste Kugelsternhaufen des Nordhimmels, befindet sich in etwa 25.000 Lichtjahren Entfernung und besteht aus ca. 300.000 Sternen. </p>



<p>Eine Besonderheit ist HD 149 026 im Herkules, ein gelber Stern, um den alle 2,87 Tage in 0,046 AE Abstand ein saturngroßer Exoplanet kreist und vom Betrachter aus gesehen einen Transit vollführt. Er hat 36% der Jupitermasse  und 72% dessen Durchmessers. Über 50% seiner Masse (etwa 70 Erdmassen) entfallen dabei interessanterweise auf einen festen Kern. Der 250 Lichtjahre entfernte Mutterstern, Spektralklasse G0, spektroskopische Größenklasse 8,15 m, hat 1,3 m<sub>So</sub> (Sonnenmassen). </p>



<p>In Richtung Herkules befindet sich der Apex unseres Sonnensystems. Die Sonne mit ihren Planeten bewegt sich, relativ zu ihren Nachbarsternen, mit 20 km/s auf diesen Zielpunkt zu. </p>



<p>Tagesaktuelle Termine und Ereignisse stehen im <a class="a" href="https://web.archive.org/web/20210507045813/https://www.raumfahrer.net/veranstaltungen/kalender/astro.shtml" data-wpel-link="internal">Astronomiekalender</a>, historische Ereignisse sind im <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/historischer-kalender/" data-wpel-link="internal">historischer Kalender</a> nachzulesen. </p>
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		<title>Erste Ergebnisse der Meteorforscher</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erste-ergebnisse-der-meteorforscher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2007 14:25:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Perseiden]]></category>
		<category><![CDATA[Sternschnuppen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einer ausgedehnten Beobachtungskampagne der Perseidenströme durch ein internationales Forscherteam gibt es nun erste Vorabergebnisse. Die Auswertung verschlingt aber wohl noch Monate bis Jahre. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: DLR. Wer in den vergangenen Wochen nachts in den Weltraum schaute, konnte dort ein wahres Feuerwerk von Sternschnuppen beobachten: Den Meteorschauer der Perseiden. Das Deutsche [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach einer ausgedehnten Beobachtungskampagne der Perseidenströme durch ein internationales Forscherteam gibt es nun erste Vorabergebnisse. Die Auswertung verschlingt aber wohl noch Monate bis Jahre.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban</a>. Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27082007162536_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27082007162536_small_1.jpg" alt="DLR" width="300" height="300"/></a><figcaption>
Heller Meteor, beobachtet am 12. August vom Beobachtungsposten in Wettzell 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p>Wer in den vergangenen Wochen nachts in den Weltraum schaute, konnte dort ein wahres Feuerwerk von Sternschnuppen beobachten: Den Meteorschauer der Perseiden. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat diese Himmelsereignisse mit eigenen Kameras beobachtet und wird die Ergebnisse in den kommenden Wochen wissenschaftlich auswerten. Dr. Jürgen Oberst vom DLR in Berlin erklärte dazu: &#8222;Die reiche Datenausbeute hat unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. Für die Auswertung der zahlreichen Aufnahmen werden Wissenschaftlerteams in Europa noch einige Zeit benötigen.&#8220; </p>



<p><strong>Immer wieder im August – die Perseiden</strong>
<br>
Die Perseiden sind ein Strom von Meteoriten, den die Erde in jedem Jahr kreuzt. Die Staubteilchen dringen dabei mit großer Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre ein, verglühen dort und sind dann als Sternschnuppen zu beobachten. Das Berliner <a href="https://www.dlr.de/de/wr" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR-Institut für Planetenforschung</a> hat auch in diesem Jahr die Perseiden mit einer Messkampagne begleitet, um die Verteilung der Teilchen innerhalb des Perseidenstroms sowie deren Geschwindigkeiten und Flugbahnen zu erfassen.  </p>



<p>Die Meteoriten haben sich als Staubteilchen auf einer Bahn im Sonnensystem verteilt, und zwar auf der des Kometen Swift-Tuttle, der periodisch alle 133 Jahre ins innere Sonnensystem wandert. Jedes Jahr Mitte August kreuzt die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne diesen Strom von Kometenpartikeln. Dabei dringt eine große Zahl von Meteoriten in die Erdatmosphäre ein, wo die Luftmoleküle aufgrund der Reibung entlang der Flugbahn ionisieren und zum intensiven Glühen angeregt werden. Abhängig von ihrer Masse können Meteore zu eindrucksvollen Leuchterscheinungen werden. Infolge der gegenseitigen Bewegung von Perseidenstrom und Erde scheinen die Meteore von einem Punkt am Himmel im nördlichen Sternbild Perseus auszugehen, dem so genannten Radianten. </p>



<p><strong>Die Kamera</strong> <br>Das DLR-Institut für Planetenforschung hat die Perseiden in einer Messkampagne mit eigenen Superweitwinkel-Kameras verfolgt. Der <i>Smart Panoramic Optical Sensor Head</i> (SPOSH) ist in der Lage, die kurzlebigen Meteore in einem Beobachtungsfeld von rund 120 Grad mal 120 Grad zu erfassen. Alle zwei Sekunden wird ein neues Bild aufgenommen. Mittels einer schnell rotierenden Blende, die die Leuchtspuren auf den Aufnahmen periodisch unterbricht, kann auch die Geschwindigkeit der Meteore berechnet werden, die mit etwa 60 Kilometern pro Sekunde in die Erdatmosphäre eindringen. Die schwächsten mit der SPOSH-Kamera noch nachzuweisenden Sternschnuppen entsprechen in ihrer Helligkeit den mit bloßem Auge gerade noch sichtbaren Sternen (6. Größenklasse). </p>



<p><strong>Die Stationen</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27082007162536_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27082007162536_small_2.jpg" alt="Google Earth" width="260"/></a><figcaption>
Karte der Beobachtungsstationen der Perseidenkampagne 2007 
<br>
(Bild: Google Earth)
</figcaption></figure></div>



<p>Im Rahmen der diesjährigen Messkampagne kamen drei Kameras in der Umgebung von Berlin zum Einsatz (Sternwarte Liebenhof sowie die DLR-Standorte Berlin-Adlershof und Neustrelitz). Weitere Kameras befanden sich in Süddeutschland (Fundamentalstation Wettzell) und Österreich (Sternwarte Gahberg). </p>



<p>Für die diesjährige Begegnung mit den Perseiden war die größte Aktivität für den 13. August von 7:00 bis 9:30 Uhr morgens (MESZ) vorhergesagt worden, zu einem Zeitpunkt also, zu dem in Mitteleuropa wegen Tageslicht die Meteore nicht sichtbar gewesen wären.  Einige Wissenschaftler hatten allerdings Häufungen bereits für die Nacht davor prognostiziert. Tatsächlich stieg die Meteorrate zwischen etwa 22 und 2 Uhr erheblich an. An fast allen Stationen herrschten gute Beobachtungsbedingungen. Allein an der Station Gahberg wurden in dieser Nacht mit bloßem Auge mehr als 500 Sternschnuppen gezählt.</p>



<p>Auch die darauf folgende Nacht war reich an Meteoren. Bemerkenswert waren kurzfristige Häufungen, gefolgt von längeren Pausen. Ungewöhnlich war auch die relativ große Anzahl von hellen Meteoren (so genannten Feuerkugeln) im Vergleich mit den kleineren Sternschnuppen. Dies deutet möglicherweise darauf hin, dass es sich bei den beobachteten Teilchen um einen relativ alten &#8222;Zweig&#8220; des Perseidenstromes handelt. </p>



<p>Erste Stichproben und Hochrechnungen zeigen, dass während der Kampagne mehr als 1.200 Meteore von den Kameras erfasst wurden. Erstmalig wurde eine große Zahl von Meteorspuren auch gleichzeitig von mehreren SPOSH-Kameras erfasst. Damit ist es durch geometrische Rechenoperationen (Triangulation) möglich, die Flugbahnen der Meteore in der Erdatmosphäre und deren Sonnenumlaufbahn zu bestimmen. Genauere Auswertungen der Ergebnisse erfolgen in den kommenden Wochen. </p>



<p><strong>Sternschnuppen-Beobachtungen in ganz Europa</strong>
<br>
Außer dem DLR-Institut für Planetenforschung waren die Technische Universität Berlin, das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Katlenburg-Lindau, das Institut für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart, das Institut für Weltraumforschung in Graz sowie eine Forschergruppe der Europäischen Weltraumorganisation ESA aus Noordwijk beteiligt. Die Kampagne wurde durch Wissenschaftler an den Sternwarten und Standorten Gahberg, Liebenhof, Wettzell, Neustrelitz und Adlershof unterstützt.  
</p>
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		<title>Perseiden erreichen Maximum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/perseiden-erreichen-maximum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Aug 2007 22:03:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Perseiden]]></category>
		<category><![CDATA[Sternschnuppen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Erde durchfliegt am kommenden Wochenende das Maximum des Sternschnuppen-Schwarms der Perseiden. Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) ist dabei, die Meteore genauer zu untersuchen. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: DLR. Jedes Jahr auf&#8217;s Neue zwischen Mitte Juli und Mitte August durchfliegt die Erde ein Gebiet, in dem Teilchen aus dem Schweif [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Erde durchfliegt am kommenden Wochenende das Maximum des Sternschnuppen-Schwarms der Perseiden. Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) ist dabei, die Meteore genauer zu untersuchen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban</a>. Quelle: DLR.</p>



<p>Jedes Jahr auf&#8217;s Neue zwischen Mitte Juli und Mitte August durchfliegt die Erde ein Gebiet, in dem Teilchen aus dem Schweif des Kometen Swift/Tuttle in die Erdatmosphäre eindringen. Obwohl der Komet selbst nur alle 133 Jahre die Bahn der Erde kreuzt, sammeln sich in seiner Bahn um die Sonne millimetergroße Teilchen aus Staub und Eis, die in der Erdatmosphäre verglühen. Dabei ionisieren sie auch einen Teil der Luftmoleküle, was wir als Sternschnuppen beobachten können.  <br>Das DLR untersucht nach mehreren Kampagnen in den vergangen Jahren auch in diesem Jahr mit mehreren Stationen die Meteore. Dabei kommen mehrere hochentwickelte SPOSH-Kameras zum Einsatz (<i>Smart Panoramic Optical Sensor Head</i>), die eigens dafür entworfen wurden.  <br>Mehr zur aktuellen Beobachtungskampagne des DLR finden Sie <s>hier</s>. [Edit 2021: Link nicht mehr verfügbar] Wenn Sie selbst Perseiden suchen wollen, schauen Sie bei geringer Bewölkung in den nächsten Tagen einfach für ein paar Minuten an den Himmel. Einen Wunsch sollten Sie sich aber bereits vorher gut überlegen.  </p>
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		<title>Perseiden Meteoriten-Schauer 2005</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/perseiden-meteoriten-schauer-2005/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2005 12:23:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Komet]]></category>
		<category><![CDATA[Sternschnuppen]]></category>
		<category><![CDATA[Swift-Tuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vergessen Sie nicht, dass Sie sich diesen Tag im Kalender anstreichen, denn an diesem gibt es das beste Himmelsevent des Jahres, den Perseiden Metoriten-Schauer. Dieses Jahr besucht er uns am 12. August, bevor die Sonne aufgeht. Zuseher aus allen Erdteilen werden den Schauer beobachten können, doch im Norden werden wahrscheinlich mehr Meteoriten zu sehen sein. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vergessen Sie nicht, dass Sie sich diesen Tag im Kalender anstreichen, denn an diesem gibt es das beste Himmelsevent des Jahres, den Perseiden Metoriten-Schauer. Dieses Jahr besucht er uns am 12. August, bevor die Sonne aufgeht. Zuseher aus allen Erdteilen werden den Schauer beobachten können, doch im Norden werden wahrscheinlich mehr Meteoriten zu sehen sein.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Fabian Padrta. Quelle: UniverseToday.</p>



<p>Haben Sie ihren Kalender? Dann makieren Sie sich folgendes Datum: <strong data-rich-text-format-boundary="true">Freitag, 12.August.</strong> Dazu schreiben Sie: &#8222;Vor Sonnenaufgang&#8220; und &#8222;Meteoriten-Schauer&#8220;. So, nach all diesen Informationen werden Sie die Perseiden Meteoriten 2005 bestimmt nicht vergessen.</p>



<p>Die Perseiden kommen jedes Jahr, beginnen spät im Juli und sind bis in den August zu sehen. Himmelbeobachter können zum richtigen Zeitpunkt, farbenfrohe Feuerbälle und gelegentliche &#8222;Ausbrüche&#8220; sehen. Immer und überall, kann man stundenlang die anmutigen, streifenden Meteoriten bewundern. Doch obwohl dieses Ereignis sich über Nächte hinweg erstreckt, wird ein Tag besonders geeignet für Himmelbeobachter sein. Dieses Jahr ist es der 12. August.
<br>
Die Quelle des Schauers ist der Komet <i>Swift-Tuttle</i>.   Obwohl der Komet nie nahe an die Erde heran kommt, der Kometenschweif durchstreift den Erdorbit. Wir erleben dies jedes Jahr im Juli und August. Kleine Stücke des Meteoriten durchdringen die Erdatmosphäre mit 212.5 Kilometer pro Stunde. Mit dieser Geschwindigkeit können selbst kleine Stücke einen klaren Lichtstreifen erzeugen &#8211; ein Meteorit wenn er verglüht. Der Schauer ist meistens sehr intensiv, wenn die Erde im Teil des sich auflösenden Schweifes befindet.
<br>
Der Komet kommt aus der Konstellation Perseus, von dem die Meteoriten ihren Namen haben. Der beste Augenblick um diese sehen ist vor Sonnenaufgang, wenn Perseus hoch am Himmel ist. Wenn Sie, zwischen 2 Uhr morgens und Sonnenaufgang des 12.August weg vom Straßenlicht kommst, dann werden Sie hunderte von Meteoriten sehen sehen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28072005142303_small_1.jpg" alt="None" width="448" height="448"/><figcaption> Bild:Der Perseiden-Schauer 2004  <br>  (Quelle: UniverseToday) </figcaption></figure></div>



<p>Ehrlich, es könnte kaum besser sein. Die Perseiden kommen in einer warmen Sommernacht. Andere verwandte Meteoriten-Schauer, wie die Leoniden im November, verlangen einen Anorak um sie geniesen zu können. Alles was Sie für die Perseiden brauchen ist ein leichter Schlafanzug.</p>



<p>In konstellaren Arealen, gleich neben dem Perseus, wird auch Mars wie ein roter Stern leuchten. Stehen Sie auf bevor die Sonne aufgeht und schauen Sie nach Osten. Sie werden Ihren Augen nicht mehr von Mars lassen können. Es ist etwas bezauberndes, vielleicht die rote Farbe oder vielleicht die Tatsache das er nicht wie ein normaler Stern leuchtet.</p>



<p>Der 12. August ist also eine Vorschau, für den Oktober wo Mars sehr gut am Himmel zu sehen sein wird. Mars überstrahlt jeden Stern am Nachthimmel und leuchtet jede Nacht. Wäre dies nicht noch einen Eintrag in Ihrem Kalender wert?</p>
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		<title>Der Leoniden-Schauer 2004</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-leoniden-schauer-2004/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2004 21:27:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Sternschnuppen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der diesjährige Leoniden-Schauer hat seinen Höhepunkt am 19. November um 22.49 MEZ. Dies freut insbesondere Beobachter in Asien und Europa. Ein Beitrag von Roger Spinner. Quelle: NASA / IMCCE. Mit bis zu 60 Sternschnuppen pro Stunde wird der Schauer jedoch bei weitem nicht so spektakulär ausfallen, wie in den vergangenen Jahren, als man teilweise bis [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/der-leoniden-schauer-2004/" data-wpel-link="internal">Der Leoniden-Schauer 2004</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der diesjährige Leoniden-Schauer hat seinen Höhepunkt am 19. November um 22.49 MEZ. Dies freut insbesondere Beobachter in Asien und Europa.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Roger Spinner</a>. Quelle: NASA / IMCCE.</p>



<p>Mit bis zu 60 Sternschnuppen pro Stunde wird der Schauer jedoch bei weitem nicht so spektakulär ausfallen, wie in den vergangenen Jahren, als man teilweise bis zu 2000 Meteore zählen konnte.  <br><strong>Was sind die Leoniden überhaupt?</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16112004222701_small_1.jpg" alt="None" width="300" height="316"/><figcaption>
Eine einmal etwas andere Ansicht der Leoniden. Die Aufnahme entstand aus dem Erdorbit während des Maximums von 1997. Aufgenommen hat sie der MSX-Satellit der US Airforce. 
<br>
<br>
(Bild: US Airforce)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Leoniden sind ein Sternschnuppen-Schwarm, der regelmässig Mitte November am Nachthimmel zu sehen ist. Seinen Ursprung geht auf den Kometen Tempel-Tuttle zurück, der auf seiner Umlaufbahn um die Sonne alle 33 Jahre ins innere Sonnensystem zurückkehrt. Bei jedem Umlauf hinterlässt er eine Spur aus zahllosen Meteoriden, kleine Bruchstücke aus Eis und Staub. Kreuzt nun die Erde eine solche Wolke von Bruchstücken, und geraten diese in unsere Atmosphäre, so verglühen sie und können als Sternschnuppen (Meteore) beobachtet werden. Die Sternschnuppen scheinen für den irdischen Beobachter alle aus der Richtung des Sternbildes Löwe (Leo) zu kommen, was dem Schwarm seinen Namen verschaffte. </p>



<p>Die Intensität des Meteor-Schauers variiert von Jahr zu Jahr. Am meisten Sternschnuppen kann man in der Regel in den Jahren kurz nach dem Kometen Durchgang beobachten. So trat in den Jahren 1966 und 1999 jeweils ein sehr dichter Meteoritenschauer auf. Doch nicht immer ist der erfolgte Durchgang des Kometen ein Garant für einen ausgeprägten Sternschnuppenregen. </p>



<p>Bei den Durchgängen von 1899/1900 und 1932/1933 war die Leonidenaktivität nur unwesentlich höher als in den Jahren dazwischen. Dies lag daran, dass die Erdbahn in diesen Jahren einfach nicht direkt auf eine der Meteoridenwolken traf. Bei jedem Umlauf um die Sonne verschiebt sich die Bahn des Kometen ein wenig. Die Anzahl Meteore die in unsere Atmosphäre eintreten hängt also im hohen Masse davon ab, wie genau die Erdbahn die ehemalige Umlaufbahn des Kometen schneidet. </p>



<p><strong>Wie stehen nun die Chancen 2004?</strong>
<br>
Den Aktuellen Vorhersagemodellen zu folge, trifft die Erde in diesem Jahr während des Maximums auf die Meteoridenströme von gleich zwei ehemaligen Umlaufbahnen des Kometen. Den ersten Strom, ein Überbleibsel des Durchganges aus dem Jahre 1333, passieren wir am 19 November, um 07:42 MEZ. Für dieses Zusammentreffen wird mit etwa 10 Meteoren pro Stunde gerechnet. Auf den zweiten Strom, der aus dem Jahre 1733 stammt, treffen wird dann um 22.49 MEZ. Dies ist dann mit etwa 60 Sternschnuppen pro Stunde auch zugleich das diesjährige Maximum. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16112004222701_small_2.jpg" alt="None" width="640" height="512"/><figcaption>
Grafische Darstellung der Erdbahn während des Maximums am 19. November 2004. Auf der Grafik ist gut zu erkennen, wie wir voraussichtlich die beiden Ströme 1333 und 1733 passieren werden. 
<br>
<br>
(Bild: IMCCE)
</figcaption></figure></div>



<p>Leider liegt der Radiant im Sternbild Löwe um diese Zeit, von Mitteleuropa aus betrachtet, noch unterhalb des Horizontes. Doch stört in diesem Jahr für einmal kein Mondlicht das nächtliche Schauspiel. Und mit Saturn, Jupiter und Venus hat diese Nacht ja auch noch andere schöne Beobachtungsobjekte zu bieten. Wachbleiben lohnt sich also auf jeden Fall, zumal man ja am Samstag ausschlafen kann. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/der-leoniden-schauer-2004/" data-wpel-link="internal">Der Leoniden-Schauer 2004</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>Perseiden Höhepunkt am 11. August</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/perseiden-hoehepunkt-am-11-august/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2004 10:19:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Meteoriten]]></category>
		<category><![CDATA[Sternschnuppen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29337</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Perseiden, ein jährlich auftretender Meteorschauer der aus dem Sternbild Perseus zu kommen scheint, haben schon begonnen, Ihren Höhepunkt erreichen sie aber erst am 11. August. Ein Beitrag von markusarens. Quelle: Universe Today. Die Perseiden bestehen aus Resten des Kometen Swift-Tuttle der die Erde 1862 passierte. Dieses Jahr könnten sie besonders auffällig sein, da erwartet [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/perseiden-hoehepunkt-am-11-august/" data-wpel-link="internal">Perseiden Höhepunkt am 11. August</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die <i>Perseiden</i>, ein jährlich auftretender Meteorschauer der aus dem Sternbild Perseus zu kommen scheint, haben schon begonnen, Ihren Höhepunkt erreichen sie aber erst am 11. August.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von markusarens. Quelle: Universe Today.</p>



<p>Die <i>Perseiden</i> bestehen aus Resten des Kometen Swift-Tuttle der die Erde 1862 passierte. Dieses Jahr könnten sie besonders auffällig sein, da erwartet wird, dass die Erde ein &#8222;brandneues&#8220; Materialband passieren wird. Dadurch könnten die Perseiden zu einem ausgewachsenen Meteorsturm mit bis zu 60 Sternschnuppen pro Stunde werden.     Die Sternschnuppen können auch in großen Städten beobachtet werden, allerdings nimmt die Anzahl der Sichtungen bei starker &#8222;Lichtverschmutzung&#8220; ab.  </p>
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		<title>Leoniden gefährden Technik und Menschen im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/leoniden-gefaehrden-technik-und-menschen-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Komet]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
		<category><![CDATA[Staubkörner]]></category>
		<category><![CDATA[Sternschnuppen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Obwohl die von den Leoniden erzeugten Sternschnuppen schön aussehen, gefährden sie die technischen Geräte im All. Ein Beitrag von 16.11.2002 / Autor:. Quelle: Ohne Quellen. Der Komet Tempel-Tuttle dreht auf einer stark elliptischen Umlaufbahn alle 33 Jahre seine Runde um die Sonne und lässt dabei eine Fahne aus Eis- und Staubkörnchen hinter sich. In den Jahren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Obwohl die von den Leoniden erzeugten Sternschnuppen schön aussehen, gefährden sie die technischen Geräte im All.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von 16.11.2002 / Autor:. Quelle: Ohne Quellen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/leoniden_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Der Leonidenschauer soll in diesem Ausmaß in den nächsten 100&nbsp;Jahren der stärkste bleiben.
<br>
(Foto: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Komet <i>Tempel-Tuttle</i> dreht auf einer stark elliptischen Umlaufbahn alle 33 Jahre seine Runde um die Sonne und lässt dabei eine Fahne aus Eis- und Staubkörnchen hinter sich. In den Jahren 1767 und 1866 flog er durch eine Region des Sonnensystems, in der er besonders viel Material verlor und durch die nun die Erde fliegt. Wenn die kleinen Mikrometeoriten in die Atmosphäre eindringen, erzeugen sie die beliebten Sternschnuppen. Jedoch hat das Spektakel auch einen negativen Aspekt: Satelliten und die Raumstation sind gefährdet, da sie ernsthaft beschädigt werden könnten.</p>



<p>Bekannt ist der Sternschnuppen-Schwarm auch unter dem Namen Leoniden, da die Lichtstreifen am Himmel aus dem Sternbild Löwe (Leo) zu kommen scheinen. Sie kehren jedes Jahr Mitte November wieder, in der die Erde die Bahn des Kometen <i>Tempel-Tuttle</i> kreuzt. Allerdings dürfte die Qualität des diesjährigen Ereignisses auf lange Zeit einmalig bleiben: Erst in etwa 100 Jahren, das prophezeien Astronomen, werde es erneut einen Leonidenschauer geben, der so gewaltig sei wie in diesem Jahr. Tatsächlich werden in Spitzenzeiten bis zu 2.000 Leuchterscheinungen pro Stunde am Himmel erwartet. Für den Himmelsbeobachter stellt lediglich der Mond einen Wehrmutstropfen dar: Am Tag des Höhepunkts des Leonidenschwarms ist er fast voll und dürfte wegen seiner Helligkeit viele Erscheinungen am Himmel überstrahlen. Jedoch dürfte sich ein nächtlicher beziehungsweise frühmorgendlicher Spaziergang trotzdem lohnen &#8211; wenn das Wetter mitspielt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/leoniden_small_2.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Trotz Quasi-Vollmond sind tausende Sternschnuppen am Himmel garantiert.
<br>
(Foto: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Doch die vielen winzigen Gesteinsbrocken stellen ebenso eine große Gefahr dar: Satelliten werden nicht durch die Atmosphäre geschützt, die jene zum verglühen bringt &#8211; sie sind dem Schwarm direkt ausgesetzt. </p>



<p>Die Kometentrümmerstücke bewegen sich mit 20facher Schallgeschwindigkeit, also mit mehr als 71 Kilometern pro Sekunde. Treffen diese auf empfindliche Instrumente von Raumfahrzeugen &#8211; wie Spiegel, Linsen und Solarpaneele &#8211; können sie größere Schäden anrichten. Doch neben der einfachen Zertrümmerung von Satelliten-Komponenten droht eine weitere Gefahr durch die Einschläge: Aufgrund der hohen Geschwindigkeit der Mikrometeoriten verdampfen diese beim Einschlag und bilden Plasma, elektrisch geladenes und leitfähiges Gas, das bei der Elektronik an Bord des Satelliten zu Kurzschlüssen führen kann. Derzeit befinden sich etwa 700 aktive Satelliten im Erdorbit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/leoniden_small_3.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Die Module der ISS sind besonders vor Einschlägen geschützt, die Station gilt aber trotzdem als gefährdet.
<br>
(Foto: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Bei den Satelliten der europäischen Raumfahrtagentur ESA richtet man aus diesem Grund vier Stunden vor dem erwarteten Höhepunkt des Bombardements die Raumfahrzeuge so aus, dass die Leoniden nur ihre ungefährdetste Seite treffen können. Zudem werden sie in eine Art künstliches Koma versetzt, um Kurzschlüsse durch Plasmawolken nach dem Einschlag zu unterbinden.</p>



<p>Auch für die Internationale Raumstation bilden die Leoniden eine potentielle Gefahr. Allerdings ist beim Bau aller Module eine mehrwandige Schutzhülle eingesetzt worden, die vor Meteoriten im Zentimeterbereich schützen. Trifft ein solcher auf die äußere Hülle, wird er in winzige Bruchstücke zerstäubt, die aufgefangen werden und keine Gefahr mehr bilden. Bei größeren Bruchstücken ist die Station zudem in der Lage, Ausweichmanöver zu fliegen.
<br>
Der Start von Raketen wurde aus Sicherheitsgründen weltweit auf einen Zeitpunkt nach dem Leonidensturm verschoben. Dies zeigt, dass die Kometenbruchstücke tatsächlich nicht zu unterschätzen sind. Gerade deshalb lohnt sich aber die Beobachtung des nächtlichen Himmels &#8211; sogar trotz dem hellen Mond.



<p><strong>Diskussion zu diesem Artikel</strong></p>



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<p></p>
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		<title>Leoniden-Feuerwerk bedroht Satelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/leoniden-feuerwerk-bedroht-satelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2002 16:16:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[ESOC]]></category>
		<category><![CDATA[Kometen]]></category>
		<category><![CDATA[Meteoriten]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Sternschnuppen]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmerstücke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 19.November gegen 5.00 Uhr MEZ ist in Europa ein himmlisches Feuerwerk zu erwarten. Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: ESA. Wie jedes Jahr durchfliegt unser Heimatplanet Mitte November die Bahn der Leoniden, einen Strom winziger Trümmerpartikeln aus dem Schweif eines Kometen. Die Mikrometeoriten dringen dann mit 250 000 km/h in die Erdatmosphäre ein, wo sie [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 19.November gegen 5.00 Uhr MEZ ist in Europa ein himmlisches Feuerwerk zu erwarten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: ESA.</p>



<p>Wie jedes Jahr durchfliegt unser Heimatplanet Mitte November die Bahn der Leoniden, einen Strom winziger Trümmerpartikeln aus dem Schweif eines Kometen. Die Mikrometeoriten dringen dann mit 250 000 km/h in die Erdatmosphäre ein, wo sie als Sternschnuppen verglühen. Das beeindruckende Spektakel birgt Gefahren: Die etwa 700 aktiven Satelliten im Orbit sind den dahinrasenden Kometentrümmern schutzlos ausgeliefert. Um Beschädigungen und Totalausfälle der unter der Obhut der ESA stehenden Raumflugkörper zu verhindern, trifft das Europäische Satellitenkontrollzentrum ESOC in Darmstadt besondere Schutz-Vorkehrungen.  </p>



<p>Ihren Namen verdanken die Leoniden ihrem scheinbaren Ursprung im Sternbild Löwe (Leo). Tatsächlich aber handelt es sich um sandkorn- bis kirschkerngroße Trümmer des Kometen Tempel-Tuttle, der 1866 zum ersten Mal beobachtet wurde. Als periodischer, d.h. regelmäßig wiederkehrender Komet bewegt sich Tempel-Tuttle auf einer stark elliptischen Umlaufbahn um die Sonne, der er alle 33 Jahre besonders nahe kommt. Sonnenwärme und Sonnenwind tauen den aus Eis, Staub und Gesteinsbrocken zusammengebackenen Weltraumvagabunden dabei teilweise auf, der dann einen Schleier aus freigesetzten Trümmerteilchen hinter sich herzieht. Über die Jahrhunderte breiten sich die Partikel entlang der Umlaufbahn des Kometen immer weiter aus. Diese Teilchenwolke, die die Erde jedes Jahr zur gleichen Zeit passiert, ist mehrere Millionen Kilometer breit. In diesem Jahr kreuzt unser Heimatplanet dabei zwei besonders dichte Staubfahnen im Leonidenstrom, die Tempel-Tuttle in den Jahren 1767 und 1866 abgegeben hat. Es sind also viele herrliche Sternschnuppen zu erwarten. Und ein verschärfter Beschuss der Satelliten mit superschnellem Kometenschrot.  </p>



<p><strong>Trommelfeuer der Kometentrümmer</strong>
<br>
Was passiert, wenn die millimetergroßen Trümmer mit mehr als 200facher Schallgeschwindigkeit in einen Satelliten einschlagen? Er könnte – mit der Wucht einer Gewehrkugel – wichtige Komponenten und Instrumente zerstören, die dann zum Ausfall des Satelliten führen würden. Größere Trümmerpartikel können außerdem einen Teil ihrer Bewegungsenergie auf den Satelliten übertragen und diesen zum Taumeln bringen. Und schließlich können die vorbeirasenden Staubpartikel empfindliche Teile des Raumfahrzeugs – Spiegel, Solarpaneelen, Linsen usw. – wie ein Sandstrahl-Gebläse zerschmirgeln.    Noch gefährlicher als die mechanische Beschädigung ist für die Raumfahrzeuge aber die Plasma-Wirkung beim Einschlag der Kometenteilchen: Die winzigen Trümmer sind mit 71 Kilometern pro Sekunde so schnell, dass sie beim Aufprall auf den Satelliten komplett verdampfen. Dabei entsteht eine Wolke aus Plasma, d.h. aus elektrisch geladenem und leitfähigem Gas. Das Plasma kann in dem getroffenen Satelliten Kurzschlüsse auslösen und das hochsensible elektronische Innenleben des künstlichen Erdbegleiters schwer in Mitleidenschaft ziehen.   </p>



<p><strong>Satelliten im künstlichen Koma</strong>
<br>
Um das Risiko von Satellitenschäden durch den Leonidenstrom möglichst gering zu halten, sieht das Europäische Weltraumkontrollzentrum ESOC eine Reihe von Sicherheitsmaßnahmen vor. Zunächst werden alle im Satelliten gespeicherten Daten zur Erde heruntergeladen, bevor die Erde am 19. November die Trümmerwolken aus den Jahren 1767 (erster Höhepunkt) und 1866 (zweiter Höhepunkt) durchquert. Vier Stunden vor dem ersten etwa einstündigen Höhepunkt, mit dem gegen 5.00 Uhr MEZ zu rechnen ist, werden die Satelliten dann gedreht. Sie werden so ausgerichtet, dass sie den heranrasenden Staub- und Sandteilchen möglichst wenig Angriffsfläche bieten und die empfindlichsten Instrumente an Bord gegen direkten Teilchenbeschuss abgeschirmt sind. Um Kurzschlüsse und elektrostatische Entladungen durch Plasmaeinwirkung zu verhindern, werden außerdem die elektronischen Bordsysteme auf das Nötigste heruntergefahren. Die aus wissenschaftlichen Instrumenten bestehende Nutzlast wird völlig abgeschaltet. Zugleich werden die Satelliten so konfiguriert, dass auf eventuell auftretende Anomalien rasch reagiert werden kann. Das Team im Kontrollzentrum wird in der Nacht vom 18. auf den 19. November vergrößert, um die Raumfahrzeuge ständig überwachen und nötigenfalls eingreifen zu können. Nach Abklingen des zweiten Höhepunkts, der voraussichtlich gegen 11.00 Uhr MEZ einsetzt, werden die Satelliten aus ihrem künstlichen Koma geholt. Die Elektronik wird wieder hochgefahren und der Routinebetrieb vorbereitet.  </p>



<p><strong>Wünsch&#8216; dir was</strong>
<br>
Der Meteoritensturm am 19. November – in den frühen Morgenstunden in Europa besonders gut zu beobachten – ist für lange Zeit der letzte spektakuläre Himmelsauftritt der Leoniden. Nach Auffassung von Astronomen wird die Erde in den kommenden 100 Jahren nur relativ partikelarme Bereiche des Leonidenstroms durchqueren, die am Novemberhimmel wenig hermachen. Beim Anblick der diesjährigen Sternschnuppenschauer werden wahrscheinlich Millionen Beobachter ihre geheimsten Wünsche formulieren.  Was sich Satellitenbetreiber und das Team vom ESOC wünschen, ist nicht schwer zu erraten: Mögen unsere schlafenden Satelliten dort draußen den Ansturm aus den Tiefen des Alls sicher überstehen.    </p>



<p><a class="gruen" href="https://solarviews.com/germ/meteor.htm" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Informationen über Meteoriten von Calvin j. Hamilton</a></p>
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