<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Surveyor 3 &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/surveyor-3/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Sat, 23 Oct 2021 00:45:08 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Surveyor 3 &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Vor 35 Jahren: Apollo 12 besucht Surveyor 3</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vor-35-jahren-apollo-12-besucht-surveyor-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2004 20:52:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Surveyor 3]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=44667</guid>

					<description><![CDATA[<p>Charles Conrad und Alan Bean landeten in der Nähe einer ausgedienten Mondsonde und statteten ihr einen Besuch ab wie Touristen einem Denkmal. Ein Beitrag von Axel Orth. Stell&#8216; dir vor, du fliegst zum Mars und trittst hinaus auf die düstere, rötliche Ebene. Du fühlst dich so leicht, musst in der um zwei Drittel verringerten Schwerkraft [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vor-35-jahren-apollo-12-besucht-surveyor-3/" data-wpel-link="internal">Vor 35 Jahren: Apollo 12 besucht Surveyor 3</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Charles Conrad und Alan Bean landeten in der Nähe einer ausgedienten Mondsonde und statteten ihr einen Besuch ab wie Touristen einem Denkmal.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Ap12crew22sep69nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/Ap12crew22sep69nasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Crew von Apollo 12: Charles Conrad, Alan Bean und Dick Gordon.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Stell&#8216; dir vor, du fliegst zum Mars und trittst hinaus auf die düstere, rötliche Ebene. Du fühlst dich so leicht, musst in der um zwei Drittel verringerten Schwerkraft bei jedem Schritt achtgeben, nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Du gehst mit deinen Kameraden zu einem Ort, wo schon vor langer Zeit ein Marsroboter sein Ende fand. Vielleicht steht er einfach nur da, seit Jahrzehnten erstarrt. Vielleicht haben auch seine Erbauer ein letztes gewagtes Manöver in seinen Computer übertragen und jetzt liegen seine Überreste am Fuß einer Klippe verstreut, halb vom Sand begraben…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu einer solchen Szene könnte es in einigen Jahrzehnten durchaus kommen, wenn bis dahin die technischen und menschlichen Probleme eines bemannten Marsflugs gelöst sind. Neu wäre eine solche Szene aber keineswegs. Denn sie hat sich so ähnlich schon einmal zugetragen &#8211; auf dem Mond.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor 35 Jahren begann dort, bei 3,01239 Grad südlicher Breite und 23,42157 Grad westlicher Länge der feine Puderstaub, sich zu erheben. Er flog empor und verschleierte den Horizont. Die Mondlandefähre <em>Intrepid</em> setzte auf und brachte zwei weitere Menschen auf die Oberfläche einer fremden Welt. Es war 1:54 Uhr und 35 Sekunden am 19. November des Jahres 1969.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Apollo-12-Kommandant Charles &#8222;Pete&#8220; Conrad und der Pilot Alan Bean würden mehr als 31 Stunden auf dem Mond verbringen, während über ihnen, im Orbit, ihr Mannschaftsgefährte Dick Gordon im Kommandomodul <em>Yankee Clipper</em> wartete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durchaus ein bemerkenswertes historisches Ereignis, war es doch nicht das erste Mal, dass heiße Verbrennungsgase an diesem Ort Mondstaub aufgewirbelt hatten. Fast zweieinhalb Jahre zuvor hatte schon ein anderes Raumschiff die Reise von der Erde zum &#8222;Meer der Stürme&#8220; hinter sich gebracht. Aber es hatte keine Astronauten getragen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AS12466787nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AS12466787nasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Alan Bean bei Arbeiten vor der Mondlandefähre Intrepid (zum Vergrößern anklicken). Leider gibt es vom Besuch bei Surveyor 3 keine Farbbilder.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Denn diese Robotsonde, <em>Surveyor 3</em>, war eine von vielen gewesen, die die NASA eingesetzt hatte, um Conrad, Bean, und den anderen Astronauten des Programms <em>Apollo</em> überhaupt erst den Weg zu bereiten. Und wenn auch seine Batterien schon lange erschöpft waren, seine Antenne schon lange stumm und seine Kamera schon lange blind, war der alte <em>Surveyor</em> nun wieder Teil der Erforschung des Weltraums, ein Vorposten der äußersten Grenze der Menschheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Neil und Buzz leisteten ganze Arbeit mit <em>Apollo 11</em>, aber sie brauchten über sechs Kilometer, um zu landen&#8220;, sagte Conrad 1997 in einem Interview (er starb 1999 an den Verletzungen, die er sich bei einem Motorradunfall zugezogen hatte). &#8222;Um die Dinge zu tun, die die Jungs von der Wissenschaft auf dem Mond getan haben wollten, eine Menge davon nahe an den Bergen und so, musstest du zeigen, dass du einen bestimmten Fleck aus einer halben Million Kilometer Entfernung anpeilen und darauf landen konntest. Der <em>Surveyor</em> schien ein gutes Ziel dafür zu sein.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neil Armstrong und Edwin &#8222;Buzz&#8220; Aldrin waren ihre Vorgänger gewesen, die beiden Astronauten von <em>Apollo 11</em>. Armstrong hatte, als er als erster den Mond betrat, den heute legendären Satz gesagt: &#8222;Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/surveyorownfootnasajpl26.jpg" alt=""/><figcaption>Aufnahme der TV-Kamera von Surveyor 5 von ihrem eigenen Landefuß.<br>(Bild: NASA/JPL)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das <em>Surveyor</em>-Programm (deutsch &#8222;Landvermesser&#8220;) hatte aus sieben robotischen Mondmissionen bestanden, die zwischen Mai 1966 und Januar 1968 gestartet wurden und am <em>Jet Propulsion Laboratory</em> (JPL) der NASA gemanagt wurden. Fünf der sieben <em>Surveyors</em> legten erfolgreich eine weiche Landung auf der Mondoberfläche hin und demonstrierten damit die grundsätzliche Möglichkeit, überhaupt auf der Mondoberfläche zu landen, statt sofort metertief im Mondstaub zu versinken wie ein Kamel im Wüstentreibsand, was damals die eine der größten Sorgen der Wissenschaftler war. Sie testeten die Eigenschaften des Mondbodens und sendeten insgesamt über 86.000 Bilder zur Erde. Die einfacheren <em>Ranger</em>-Vorgängersonden waren noch alle &#8222;hart gelandet&#8220;, also ungebremst auf den Mond gestürzt. Wenn sie überhaupt bis zum Mond gekommen waren, denn seine spätere Perfektion musste das JPL damals erst lernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während ihres Abstiegs zur Oberfläche identifizierten Conrad und Bean eine Formation aus fünf Kratern namens &#8222;Schneemann&#8220;, von der die NASA-Navigatoren zwar sicher waren, dass dort die <em>Surveyor</em>-Sonde stand, aber kein Astronaut hatte den als Aluminiumgestell gebauten Mondroboter auf seinen drei Beinen bisher gesichtet. Nun, fünfeinhalb Stunden nach der Landung, klangen Charles Conrads aufgeregte erste Worte von der Oberfläche aus den Lautsprechern im Mission-Control-Raum: &#8222;Woow!! Mann, das war vielleicht ein kleiner für Neil, aber es ist ein langer für mich!&#8220; Und nur Momente später stieß Conrad einen hohen Schrei aus &#8211; <em>Surveyor 3</em> stand kaum mehr als 150 Meter weit weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Der <em>Surveyor</em> war genau da, stand in einem Winkel in diesem Krater&#8220;, sagte Conrad. &#8222;Aber wir hatten jede Menge anderes Zeug zu tun und mussten bis zu unserem zweiten Mondausflug warten, bis wir mal einen Blick drauf werfen konnten.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/surveyorcamerascoopnasa.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/surveyorcamerascoopnasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die TV-Kamera und das Grabwerkzeug von Surveyor 3 &#8211; frühe, aber auch schon fern gesteuerte Vorläufer der hoch entwickelten Instrumente der heutigen Marsrover.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Stunden nachdem dieser zweite Ausflug begonnen hatte, bewältigten Conrad und Bean den 13-Grad-Hang des &#8222;Surveyor-Kraters&#8220; und bewegten sich in Richtung des einzigen von Menschen gemachten und auf dem Mond zurück gelassenen Gegenstandes, der je erneut von Menschen aufgesucht wurde. <em>Surveyor 3</em> war 1967 auf dem Mond fünfzehn Tage lang aktiv gewesen. Conrad und Bean verbrachten weniger als eine Stunde bei der Raumsonde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Mondgänger benahmen sich wie rüpelhafte Touristen bei einem ehrwürdigen Denkmal &#8211; natürlich mit voller Billigung der NASA -, indem sie alles fotografierten, was sie interessierte und mit der Sonde umgingen, als sei sie ihr Eigentum. Sie hackten einige Souvenirs von dem zwei Meter hohen Aufbau von <em>Surveyor</em>, unter anderem seine TV-Kamera und sein Grabwerkzeug, und wühlten und gruben im Boden rund um die Raumsonde. Conrad rüttelte an der Sonde, um ihre Standsicherheit zu testen. Zwar hatte sie eine Masse von gut 300 Kilogramm, wog auf dem Mond aber nur so viel wie 50 kg auf der Erde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AS12497281nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AS12497281nasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Alan Bean mit dem Probensammelgestell neben sich und der Hasselblad-Kamera vor der Brust.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Conrad und Bean hatten während ihres Rendezvous&#8216; mit dem Roboter noch etwas anderes im Sinn. Diesmal nicht mit voller Billigung der NASA, aber sie waren sicher, dass es sie auf die Titelseite des &#8222;Life&#8220;-Magazins bringen würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Nach dem Flug würden die Jungs von der Öffentlichkeitsarbeit die Filme durchgucken und die interessantesten Bilder für die Presse frei geben&#8220;, sagte Conrad. &#8222;Ich versteckte also am Starttag diesen Zeitauslöser für Hasselblad-Kameras, wie wir sie benutzten, in meinem Raumanzug, so dass niemand wusste, dass ich ihn hatte. Und ich nahm ihn den ganzen Weg zum Mond mit. Unser Plan war, dass wir beide uns zusammen vor den <em>Surveyor</em> stellen und davon ein Bild machen wollten. Wir wussten, dass sie es nehmen würden, und bestimmt würde jemand fragen &#8218;Und wer hat das Foto gemacht?&#8216;.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber Conrad und Bean nahmen den Selbstauslöser zu der <em>Surveyor</em>-Landestelle in einer Tasche mit, die, als sie bei der Raumsonde ankamen, schon überquoll von Steinen und anderen Proben. Das Duo hatte niemanden in den Gag einweihen wollen, für den Fall, dass es nicht funktionierte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AS12487133nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AS12487133nasa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Charles Conrad und Surveyor 3.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Jetzt sind wir also da und tun für die anderen so, als ob wir uns unterhalten und versuchen, dieses Ding zu finden. Al versucht, die Steine und alles zu halten, während ich in der Tasche herum grabe.&#8220; Und als Conrad und Bean den Auslöser endlich fanden, waren sie fast am Ende ihres zweiten und letzten Mondausflugs und schon weit weg von dem <em>Surveyor</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bean nahm das kleine Gerät und warf es weg, schleuderte es so weit wie er konnte. Bis heute liegt da irgendwo im Meer der Stürme, bei 3,01239 Grad südlicher Breite und 23,42157 Grad westlicher Länge, ein mechanischer Selbstauslöser der Marke Hasselblad.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn die <em>Apollo 12</em>-Mondspaziergänger ihr preiswürdiges Überraschungsbild am Ende nicht heim bringen konnten, schaffte es doch ein anderes Bild der Mission auf das Titelbild von &#8222;Life&#8220;. Und ihre Bilder von einem Astronauten in einem Raumanzug, der auf einer fremden Welt einem Roboter die Hand zu reichen scheint, sind noch heute ein bewegendes Porträt und inspirieren zu einer Vision, wie bemannte und unbemannte Missionen Hand in Hand zusammen arbeiten und der Menschheit die Möglichkeit geben können, den Weltraum zu erforschen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vor-35-jahren-apollo-12-besucht-surveyor-3/" data-wpel-link="internal">Vor 35 Jahren: Apollo 12 besucht Surveyor 3</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Apollo 12-17</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/apollo-12-17/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo]]></category>
		<category><![CDATA[Mondrover]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Rettungsmission]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn V]]></category>
		<category><![CDATA[Surveyor 3]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=75880</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Nachfolgemissionen der Mondlandung. Autor: Raphael Kallensee. Apollo 12Nach der erfolgreichen Landung von Neil Armstrong und Edwin Aldrin im Juli 1969 setzte die NASA ihren Erfolgskurs auf dem Mond fort. Bereits am 19. November 1969 landete die Mondfähre Intrepid mit Charles Conrad und Alan L. Bean an Bord auf dem Mond. Das Kommandomodul in der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/apollo-12-17/" data-wpel-link="internal">Apollo 12-17</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Nachfolgemissionen der Mondlandung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Raphael Kallensee</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Apollo 12</strong><br>Nach der erfolgreichen Landung von Neil Armstrong und Edwin Aldrin im Juli 1969 setzte die NASA ihren Erfolgskurs auf dem Mond fort. Bereits am 19. November 1969 landete die Mondfähre <em>Intrepid</em> mit Charles Conrad und Alan L. Bean an Bord auf dem Mond. Das Kommandomodul in der Mondumlaufbahn war währenddessen mit Richard F. Gorgon bemannt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/apollo12.jpg" alt=""/><figcaption><em>Apollo 12</em></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Erfolgen der Mission zählte der Beweis, dass eine punktgenau Mondlandung möglich ist. So setzte die Fähre nur 300 m entfernt von der unbemannten Sonde <em>Surveyor 3</em> auf, die 1967 auf dem Mond gelandet war. Doch auch <em>Apollo 12</em> war nicht pannenfrei. So schlug kurz nach dem Start ein Blitz in die <em>Saturn 5</em>-Rakete ein. Dies führte zu einigen Fehlfunktionen der Systeme. Die Bodenmannschaft befürchtete, dass durch den Stromstoß die Bremsfallschirme für den Wiedereintritt verfrüht ausgelöst worden waren &#8211; was sich aber nicht bestätigte.<br><br><em>Apollo 12</em> sollte auch die ersten Farbfernseh-Bilder vom Mond übertragen, allerdings wurde die Kamera beschädigt, so dass sie nicht mehr zu gebrauchen war. Die Wiedereintrittskapsel landete am 24. November 1969 ohne größere Zwischenfälle im Pazifik.<br><br><strong>Nach Apollo 13</strong><br>Die Mission <em>Apollo 13</em> versetzt der ganzen Welt einen Schock. Die erfolgreiche Rettung der drei im All &#8222;gestrandeten&#8220; Astronauten stellte allerdings auch die geschwundene Aufmerksamkeit wieder her.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <em>Apollo 14</em> landeten am 5. Februar 1971 Alan Shepart, der als erster Amerikaner ins All geflogen war, und Edgar Mitchell mit der Landefähre <em>Antares</em> auf dem Mond. Stuart Roosa blieb im Mondorbit. Neben einem Ausflug zum Cone-Krater stellten die Astronauten mehrere Experimente auf. Die Landung erfolgte am 9. Februar ohne Zwischenfälle.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/apollo15.jpg" alt=""/><figcaption><em>Apollo 15</em></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für <em>Apollo 15</em> hatte die NASA eine neue Komponente für die Mondastronauten entwickelt. Mit dem LRV (<em>Lunar Roving Vehicle</em>: Mond-Rover) sollten die Astronauten David Scott und James Irwin weitere Strecken auf der Mondoberfläche zurücklegen können. Alfred Worden blieb im Kommandomodul. Mit <em>Apollo 15</em> wurden außerdem einige ernsthafte wissenschaftliche Experimente durchgeführt, wie Probebohrungen und Temperaturmessungen der Mondkruste.<br></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/apollo17.jpg" alt=""/><figcaption><em>Apollo 17</em></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br><em>Apollo 16</em> brachte John Young, Charles Duke und Ken Mattingly zum Mond. Es stellten sich erstmals seit <em>Apollo 13</em> wirklich ernstzunehmende Probleme ein. So fielen Lagekontrollsysteme und das Haupttriebwerk zeitweise aus. Dies geschah kurz nach der Abkopplung der Mondlandefähre vom Kommandomodul. In der Bodenstation entschied man jedoch, die Mission wie geplant fortzuführen, was auch gelang. Die Landefähre <em>Orion</em> setzte auf der Mondoberfläche auf und konnte wiederum erfolgreich am Mutterschiff ankoppeln. Der Mond-Rover wurde erneut verwendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><em>Apollo 17</em> bleibt bis heute die letzte bemannte Landung auf dem Mond. Eugene Cernan und Harrison Schmitt führten am 7. Dezember 1972 ein letztes Mal eine perfekte Landung durch, während Ronald Evans im Mondorbit verweilte. Die Landung im Pazifik erfolgte am 19. Dezember 1972.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Daten im Überblick <em>Apollo 17 </em></strong>(weitere Daten finden Sie <a href="http://www.nasa-statistik.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a>)</td></tr><tr><td><strong>Besatzung:</strong></td><td>Eugene A. Cernan (Commander)<br>Ronald E. Evans (Command Module Pilot)<br>Dr. Harrison H. Schmitt (Lunar Module Pilot)</td></tr><tr><td><strong>Trägerrakete:</strong></td><td>Apollo Saturn V AS-512</td></tr><tr><td><strong>Nutzlast:</strong></td><td>Command and Service Module CSM-114 &#8222;America&#8220;<br>Lunar Module LM-12 &#8222;Challenger&#8220;</td></tr><tr><td><strong>Start:</strong></td><td>07. Dezember 1972 , 00.33:06 Uhr Eastern Standard Time<br>Launch Complex LC-39A<br>Mobile Launcher Platform MLP-3<br>Cape Kennedy, Florida</td></tr><tr><td><strong>Wasserung:</strong></td><td>19. Dezember 1972 , 14.25:05 Uhr Eastern Standard Time<br>700 km östlich der Samoa-Inseln, Pazifischer Ozean<br>USS Ticonderoga</td></tr><tr><td><strong>Flugdauer:</strong></td><td>12 Tage, 13 Stunden, 51 Minuten, 59 Sekunden</td></tr><tr><td><strong>Missionsbericht:</strong></td><td>Erdorbitale und Mondorbitale Mission mit 2 Erdumläufen und 75 Mondumläufen . Docking mit Lunar Module LM-12 am 07. Dezember 1972. Undocking von Lunar Module LM-12 am 11. Dezember 1972. Mondlandung im &#8222;Taurus-Littrow&#8220;-Gebiet am 11. Dezember 1972. 432minütige Extra Vehicular Activity des Commanders und des Lunar Module Pilots am 11. Dezember 1972 mit Nutzung des Lunar Rover Vehicles. 457minütige Extra Vehicular Activity des Commanders und des Lunar Module<br>Pilots am 12. Dezember 1972 mit Nutzung des Lunar Rover Vehicles. 439minütige Extra Vehicular Activity des Commanders und des Lunar Module Pilots am 13. Dezember 1972 mit Nutzung des Lunar Rover Vehicles. Rückstart vom Mond am 14. Dezember 1972. Docking mit und Undocking von Lunar Module LM-12 am 14. Dezember 1972. 66minütige Extra Vehicular Activity des Command Module Pilots und des Lunar Module Pilots am 17. Dezember 1972. Die Erdorbithöhe lag bei 169 x 178 km bei einer Inklination von 32,6 Grad und die Mondorbithöhen lagen bei 94 x 317 km und 96 x 126 km bei einer Inklination von 159,9 Grad. Die Mondorbithöhe von &#8222;America&#8220; lag bei 96 x 126 km bei einer Inklination von 159,9 Grad und die Mondorbithöhen von &#8222;Challenger&#8220; lagen bei 28 x 109 km, 13 x 111 km und 17 x 75 km bei einer Inklination von 159,9 Grad. Die Flugstrecke betrug<br>2.400.000 km.</td></tr><tr><td></td><td><br>Vielen Dank an <a href="http://www.nasa-statistik.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">www.nasa-statistik.de</a> für die Bereitstellung der Missionsdaten.</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/vor-35-jahren-apollo-12-besucht-surveyor-3/" data-wpel-link="internal">Apollo 12 besucht Surveyor 3</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/apollo-astronaut-edgar-d-mitchell-in-bruegge/" data-wpel-link="internal">Gespräch mit Apollo 14-Astronaut Edgar D. Mitchell</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/apollo-12-17/" data-wpel-link="internal">Apollo 12-17</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
