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	<title>Telespazio &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Telespazio &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>DLR: 8. Nationale Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-8-nationale-konferenz-satellitenkommunikation-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2024 18:23:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Digitale Transformation als Chance für die mobile Gesellschaft. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 3. September 2024. 3. September 2024 &#8211; Unsere Welt vernetzt sich immer stärker. Diese digitale Transformation wirkt sich massiv auf unsere mobile Gesellschaft aus und führt in der Automobilindustrie zu einem Umbruch, der eine ständig [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Digitale Transformation als Chance für die mobile Gesellschaft. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 3. September 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">3. September 2024 &#8211; Unsere Welt vernetzt sich immer stärker. Diese digitale Transformation wirkt sich massiv auf unsere mobile Gesellschaft aus und führt in der Automobilindustrie zu einem Umbruch, der eine ständig verfügbare Internetkonnektivität des Fahrzeugs erforderlich macht. In anderen Weltregionen ist die vom Automobilhersteller zur Verfügung gestellte Konnektivitätslösung bereits heute kaufentscheidend. Damit werden ergänzende nicht-terrestrische Satellitenlösungen für eine überall verfügbare und umfassende digitale Transformation des Automobilsektors unerlässlich.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Podiumsdiskussionauf8NatKonfSatellitenkomDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Podiumsdiskussion auf der 8. Nationalen Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland. Laurent Jaffart (ESA), Markus Fritz (ADVISORIO), Karen Florschütz (Airbus Defence and Space), Antje Williams (Deutsche Telekom), Shruti Vyas (SES), Björn Gütlich (Deutsche Raumfahrtagentur im DLR) und Moderator Ulrich Bobinger (v. l. n. r.) diskutieren über die kommerziellen Möglichkeiten für das Projekt IRIS² am 3. September 2024. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Podiumsdiskussion auf der 8. Nationalen Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland. Laurent Jaffart (ESA), Markus Fritz (ADVISORIO), Karen Florschütz (Airbus Defence and Space), Antje Williams (Deutsche Telekom), Shruti Vyas (SES), Björn Gütlich (Deutsche Raumfahrtagentur im DLR) und Moderator Ulrich Bobinger (v. l. n. r.) diskutieren über die kommerziellen Möglichkeiten für das Projekt IRIS² am 3. September 2024. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Podiumsdiskussionauf8NatKonfSatellitenkomDLR60.jpg" alt="Podiumsdiskussion auf der 8. Nationalen Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland Laurent Jaffart (ESA), Markus Fritz (ADVISORIO), Karen Florschütz (Airbus Defence and Space), Antje Williams (Deutsche Telekom), Shruti Vyas (SES), Björn Gütlich (Deutsche Raumfahrtagentur im DLR) und Moderator Ulrich Bobinger (v. l. n. r.) diskutieren über die kommerziellen Möglichkeiten für das Projekt IRIS² am 3. September 2024. (Bild: DLR)" class="wp-image-143948" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Podiumsdiskussionauf8NatKonfSatellitenkomDLR60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Podiumsdiskussionauf8NatKonfSatellitenkomDLR60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Podiumsdiskussion auf der 8. Nationalen Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland. Laurent Jaffart (ESA), Markus Fritz (ADVISORIO), Karen Florschütz (Airbus Defence and Space), Antje Williams (Deutsche Telekom), Shruti Vyas (SES), Björn Gütlich (Deutsche Raumfahrtagentur im DLR) und Moderator Ulrich Bobinger (v. l. n. r.) diskutieren über die kommerziellen Möglichkeiten für das Projekt IRIS² am 3. September 2024. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Automobilindustrie setzt auf Satellitenkommunikation</strong><br>„Satellitenkommunikation ist ein Wachstumsmarkt, der immer stärker in andere Branchen hineinwirkt. Mit der Umsetzung der neuen Satellitenkonstellation <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/iris%c2%b2/" data-wpel-link="internal">IRIS²</a> in Europa arbeiten wir derzeit an einem Meilenstein für sichere Kommunikation, der aber auch einen Schub für kommerzielle Anwendungen haben muss. Mobilität ist ein wichtiger Anwendungsfall, der zum Gelingen einer öffentlich und privat finanzierten und genutzten Konstellation beitragen kann, die die europäische Innovationskraft ebenso wie Souveränität steigern wird“, betont Dr. Anna Christmann (MdB), Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, die die 8. Nationale Konferenz Satellitenkommunikation in Deutschland unter dem Motto „Konnektivität zum Nutzen einer mobilen Gesellschaft“ am 3. September 2024 gemeinsam mit Dr. Walther Pelzer, <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/dlr/" data-wpel-link="internal">DLR</a>-Vorstand und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, eröffnet hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Automobilindustrie ist einem starken Wandel unterworfen. Wenn die digitale Transformation in der Branche gelingt, dann eröffnet sich eine riesige Chance – sowohl für unsere Autobauer als auch für die Satellitenkommunikationsunternehmen auf dem europäischen Kontinent. Deutschland sollte hier sein Know-how in beiden Branchen nutzen und als Vorreiter vorangehen“, ergänzt Walther Pelzer, der früher selbst als Geschäftsführer eines Automobilzulieferers in der Branche tätig war.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sichere Satellitenkommunikation für Europa</strong><br>Das Beispiel der Automobilindustrie zeigt, wie sehr die Menschheit auf sichere Satellitenkommunikation angewiesen ist. In unserer vernetzten Welt hätte der Verlust von Konnektivität katastrophale Auswirkungen für den Wirtschaftskreislauf und unser alltägliches Leben. Im Kleinen spüren wir diesen Verlust, wenn wir auch kurzzeitig unser Mobiltelefon nicht nutzen können. Bei sich entwickelnden Anwendungen wie zum Beispiel dem Internet der Dinge mit SmartHome oder dem autonomen Fahren lässt sich erkennen, dass der Zugriff und die Verfügbarkeit von Konnektivität eine zunehmende Sicherheitsrelevanz in unserem Alltag angenommen hat. Gerade im Krisenfall oder im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit kann sich Europa nicht ausschließlich von Weltraumsystemen abhängig machen, die von einer einzigen Person oder von außereuropäischen Akteuren allein kontrolliert werden. Deshalb hat Deutschland bereits im Jahr 2020 den Vorschlag gemacht, in eine europäische Konstellation zu investieren, um den Zugang zur weltraumgestützten Konnektivität zu sichern. 2022 hat die Europäische Kommission die Initiative ergriffen und im Jahre 2023 mit IRIS² (Infrastructure for Resilience, Interconnectivity and Security by Satellite) ihr eigenes Programm zur gesicherten nicht-terrestrischen Konnektivität auf den Weg gebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">IRIS² ist neben dem Umweltbeobachtungsprogramm Copernicus und der Satellitennavigationskonstellation Galileo die dritte große Raumfahrtinfrastruktur. Damit soll ein europäisches, satellitenbasiertes Kommunikationssystem für eine sicherheitskritische Nutzung in Europa aufgebaut werden. Synergetisch hat der industrielle Partner die Gelegenheit, Dienste kommerziell anzubieten. Damit soll der Zugang zu Konnektivität auch für europäische Bürgerinnen und Bürger verbessert werden. Das IRIS²-Programm soll ab 2027 Dienste anbieten können. Nach aktuellem Stand wird IRIS² von einem Industriekonsortium bestehend aus Eutelsat, Hispasat und SES geleitet. Außerdem wird sich dieses Konsortium auf ein Kernteam der Unternehmen Airbus Defence and Space, Thales Alenia Space, Deutsche Telekom, OHB, Orange, Hisdesat, Telespazio und Thales stützen. Zudem sollen Start-ups und NewSpace-Akteure bei IRIS² eine wichtige Rolle spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neues von der Heinrich-Hertz-Mission</strong><br>Am <a href="https://www.raumfahrer.net/arianespace-deutsch-franzoesischer-erfolg-beim-letzten-ariane-5-flug/" data-wpel-link="internal">5. Juli 2023</a> ist der <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/heinrich-hertz/" data-wpel-link="internal">Heinrich-Hertz</a>-Satellit an Bord der letzten Ariane 5-Rakete erfolgreich gestartet. Die Heinrich-Hertz-Mission testet wissenschaftlich-technische Nutzlasten und erfüllt auch militärische Missionsziele. Seit dem Start wurden inzwischen alle Systeme des Satelliten erfolgreich getestet und verschiedene Technologien wie die elektrischen Antriebsdüsen des HEMP-T oder die Fähigkeiten des Fraunhofer-On-Bordprozessors im Orbit verifiziert. Auch ein erstes Kommunikationsexperiment mit der Manpack-Bodenantenne ILKA von der HPS High Performance Space Structure Systems GmbH wurde erfolgreich durchgeführt. Mit dieser Mission hat Deutschland die Systemfähigkeit für geostationäre Kommunikationssatelliten wiedererlangt und dieses wichtige Ziel erfolgreich abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg565650#msg565650" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19581.msg566193#msg566193" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IRIS2 &#8211; EU Secure Connectivity</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Telespazio Germany und Reflex Aerospace schließen Kooperationsvereinbarung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/telespazio-deutschland-und-reflex-aerospace-schliessen-kooperationsvereinbarung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2023 21:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Kooperation zwischen den zwei deutschen Unternehmen integriert die Bodeninfrastruktur von Telespazio Germany und die Satellitentechnologie von Reflex, um eine End-to-End Lösung für Satellitenanwendungen zu schaffen. Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace und Telespazio Germany. Quelle: Reflex Aerospace und Telespazio Germany / B2P Communications Consulting GmbH 17. Oktober 2023. Darmstadt und München, 17. Oktober 2023 – [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Eine Kooperation zwischen den zwei deutschen Unternehmen integriert die Bodeninfrastruktur von Telespazio Germany und die Satellitentechnologie von Reflex, um eine End-to-End Lösung für Satellitenanwendungen zu schaffen. Eine Pressemitteilung von Reflex Aerospace und Telespazio Germany.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Reflex Aerospace und Telespazio Germany / B2P Communications Consulting GmbH 17. Oktober 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReflexSatellite2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Satellit von Reflex Aerospace über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: Reflex Aerospace)" data-rl_caption="" title="Satellit von Reflex Aerospace über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: Reflex Aerospace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReflexSatellite26.jpg" alt="Satellit von Reflex Aerospace über der Erde - künstlerische Darstellung. (Bild: Reflex Aerospace)" class="wp-image-127867"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Satellit von Reflex Aerospace über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Reflex Aerospace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Darmstadt und München, 17. Oktober 2023 – Telespazio Germany und Reflex Aerospace haben eine Kooperationsvereinbarung für die gemeinsame Bereitstellung einer End-to-End-Satellitenlösung unterzeichnet. Im Rahmen der Vereinbarung bündeln die Unternehmen ihre jeweilige Expertise in den Segmenten, um ihren Kunden eine nahtlose Erfahrung zu bieten: Reflex wird seine maßgefertigten Satelliten und Telespazio seine Bodensegment- und Missionskontrollkapazitäten über seine EASE-Rise-Plattform bereitstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss an die erste geplante kommerzielle Satellitenmission von Reflex im Herbst 2024 kann die End-to-End-Lösung von Kunden für eine Vielzahl von Anwendungen wie Kommunikation oder Erdbeobachtung genutzt werden, wobei sowohl die Plattformen als auch die Missionskontrolle von Reflex und Telespazio Germany gemeinsam verwaltet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unsere Partnerschaft mit Reflex unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit im deutschen Luft- und Raumfahrtsektor&#8220;, kommentiert Sigmar Keller, Geschäftsführer von Telespazio Germany. „Diese Zusammenarbeit ermöglicht es uns, unsere Ressourcen, unser Know-how und unsere Technologie zu bündeln, um hochmoderne Lösungen anzubieten, die uns als zentralen Akteur in der internationalen Satellitenindustrie etablieren. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Reflex.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Walter Ballheimer, Geschäftsführer von Reflex Aerospace, erklärt: „Die Partnerschaft mit Telespazio Germany unterstreicht unser Engagement, bestehende Grenzen zu überwinden und die Zukunft der Technologie im All mitzugestalten. Uns verbindet eine gemeinsame Einstellung zu Innovation und Kooperation. Durch die Kombination unserer jeweiligen Stärken – Telespazios Expertise im Bodensegment und unserer revolutionären Satellitenplattformen – bekräftigen wir unsere Mission: Innovation im Weltraum in Rekordzeit zu ermöglichen&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kooperation ist nicht nur ein Beleg für die Stärke des deutschen Know-hows in der Satellitentechnologie, sondern schafft auch neue Innovationen. Gleichzeitig gewährleistet sie gegenseitige Unterstützung und erhöhte Interoperabilität, die zu optimierten Prozessen und einer höheren Kosteneffizienz führt. Neben den direkten Vorteilen stärkt die Partnerschaft die globale Reichweite und den -Marktzugang beider europäischer Unternehmen in der Satellitenindustrie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reflex bietet maßgefertigte Satelliten an, die für die anspruchsvollsten Missionen individuell entwickelt werden. Für jeden Satelliten werden moderne Fertigungsverfahren und ein innovativer Konstruktionsprozess angewandt. Das Ergebnis sind erhöhte Zuverlässigkeit, die leistungsfähigste Kernavionik ihrer Klasse und deutlich verkürzte Lieferzeiten. Telespazio hat die EASE-Rise Plattform entwickelt, die Überwachungs- und Kontrollfunktionen für Weltraumdatenmissionen bietet. Die Plattform bietet unter anderem die Möglichkeit zur Anlagenüberwachung und -kontrolle (M&amp;C) sowie Missionsplanung und Flugdynamik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Partnerschaftsabkommen bekräftigt die Zusage von Reflex, Telespazio als Hauptauftragnehmer und Partner im Bodensegment zu nutzen. Telespazio Germany erklärt sich im Gegenzug bereit, Reflex bei zukünftigen Projekten als strategischer Partner für Boden-Lösungen zu unterstützen und die Kompatibilität seiner Mission Control Software mit den Satelliten von Reflex sicherzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Telespazio Germany GmbH</strong><br>Telespazio Germany, eine Tochtergesellschaft von Telespazio &#8211; dem Joint Venture zwischen Leonardo (67 %) und Thales (33 %) – ist ein führendes Unternehmen in den Bereichen Beratung, Technologie und Ingenieurdienstleistungen im Luft- und Raumfahrtsektor. Mit über 400 Mitarbeitern bietet es Expertenlösungen in den Bereichen systems operations engineering und IT/Kommunikation. Telespazio unterstützt das Wachstum seiner Kunden, indem es hochwertige, zuverlässige und innovative Systeme für die Steuerung, Planung und Datenverarbeitung sowie für Simulationen und Schulungen entwickelt. Im Anschluss bietet Telespazio die Betreuung und Beratung von laufenden Projekten durch ihren gesamten Lebenszyklus an oder übernimmt vollständig ausgelagerte Prozesse – in höchster Qualität und unter Berücksichtigung der geltenden Vorschriften.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Reflex Aerospace GmbH</strong><br>Reflex Aerospace ist führend bei der Entwicklung und Fertigung von „maßgeschneiderten“ Dual-Use Satelliten, die Innovationen im Weltall in Lichtgeschwindigkeit ermöglichen. Das Unternehmen mit Sitz in München und Berlin verbindet vertikalisierte Entwicklung und Fertigung, End-to-End-Support, Secure-by-Design-Module, hardwarebeschleunigte Verschlüsselung und die leistungsstärkste Kernavionik seiner Klasse und setzt so neue Maßstäbe bei der Entwicklung von Satelliten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20034.msg554832#msg554832" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Telespazio</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Intelsat jetzt auch in Fucino aktiv</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-jetzt-auch-in-fucino-aktiv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2023 17:12:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Intelsat erweitert mit dem Raumfahrtzentrum Fucino von Telespazio in Italien seine europäischen Kapazitäten. Eine Pressemitteilung von Intelsat. Quelle: Intelsat (14. September 2023) via Business Wire (15. September 2023). McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netze und führender Anbieter von Lösungen für Konnektivität an Bord von Flugzeugen (In-Flight [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Intelsat erweitert mit dem Raumfahrtzentrum Fucino von Telespazio in Italien seine europäischen Kapazitäten. Eine Pressemitteilung von Intelsat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Intelsat (14. September 2023) via Business Wire (15. September 2023).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Fucino_antenne_2020_Telespazio_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Courtesy: Telespazio)" data-rl_caption="" title="(Courtesy: Telespazio)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Fucino_antenne_2020_Telespazio_26.jpg" alt="(Courtesy: Telespazio)" class="wp-image-131166"/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Courtesy: Telespazio)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">McLean, Virginia –(BUSINESS WIRE)– Intelsat, Betreiber eines der weltweit größten integrierten satellitengestützten und terrestrischen Netze und führender Anbieter von Lösungen für Konnektivität an Bord von Flugzeugen (In-Flight Connectivity, IFC), hat das Raumfahrtzentrum Fucino von Telespazio in Italien in sein Netzwerk von Partner-Teleports aufgenommen, um das Wachstum seines globalen FlexEnterprise-Angebots zu bewältigen und weitere Managed Satellite Services zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Partnerschaft ist bereits angelaufen und funktioniert nahtlos mit dem bestehenden terrestrischen Netz IntelsatOne IP/Multiprotocol Label Switching (MPLS) und der Satelliten-Flotte Epic von Intelsat. Mit der Vereinbarung erweitert Intelsat seine Präsenz in Europa und ermöglicht die Anbindung des bereits vorhandenen Intelsat-Datenzentrums in Fuchsstadt (Deutschland) an die Anlage von Telespazio in Fucino.</p>



<p class="wp-block-paragraph">“Durch diese Vereinbarung mit Telespazio baut Intelsat seine FlexEnterprise-Lösung für seinen weltweiten Kundenstamm aus. Das Fucino-Gateway stellt inländische Bodeneinrichtungen für Kunden wie italienische Energieversorger und Regierungseinrichtungen bereit, die aufgrund von regulatorischen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen Satellitenverkehr vor Ort abwickeln müssen, aber auch für Medienunternehmen, die einen europäischen oder globalen Vertrieb beabsichtigen”, sagte Rhys Morgan, VP und General Manager, EMEA Media and Networks Sales bei Intelsat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute betreibt Intelsat ein globales Netz von über 60 Erdfunkstellen (Teleports) und Zugangspunkten (Points of Presence, PoP), die zusammen das integrierte IntelsatOne Network bilden. Für unternehmenskritische Kommunikationsdienste implementiert und betreibt Intelsat häufig Dienste, die bei den Kunden vor Ort und an Teleports von Drittanbietern installiert sind, um physische und logische Sicherheitsanforderungen zu erfüllen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">“Wir freuen uns sehr, diese Vereinbarung mit Intelsat getroffen zu haben. Sie ermöglicht es uns, das Angebot an Diensten, die von unserem Teleport in Fucino aus verfügbar sind, auf die Marktsegmente Energie und Regierungseinrichtungen auszuweiten, die für Telespazio von großem Interesse sind”, sagte Alessandro Caranci, SVP, Satellite Communications bei Telespazio.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Telespazio, ein Joint Venture zwischen Leonardo (80 %) und Thales (33 %), ist einer der weltweit größten Anbieter von Satellitenlösungen und -diensten und wird auch eine Palette von Systemintegrationsdiensten anbieten. Die Partnerschaft mit Intelsat ist darauf ausgerichtet, die digitale Infrastruktur sowie die Breitband- und Rundfunkkapazitäten in der Region zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Intelsat</strong><br>Das globale Profi-Team von Intelsat konzentriert sich auf die Bereitstellung einer nahtlosen und sicheren satellitengestützten Kommunikation für Regierungen, NGOs und gewerbliche Kunden mittels des firmeneigenen globalen Netzwerks und der Managed Services der nächsten Generation. Durch die Überbrückung der digitalen Kluft durch einen der weltweit größten und fortschrittlichsten Satelliten-Bestände und eine entsprechende Konnektivitäts-Infrastruktur schafft Intelsat für Menschen und ihre Hilfsmittel Möglichkeiten, über Ozeane hinweg zu kommunizieren, quer über Kontinente zu sehen und durch den Himmel zu hören, mit dem Ziel der Kommunikation, Kooperation und Koexistenz. Seit seiner Gründung vor sechs Jahrzehnten steht das Unternehmen für die jeweils „ersten Errungenschaften“ der Satellitenbranche beim Dienst an seinen Kunden und dem Planeten. Gestützt auf ein Vermächtnis der Innovation und durch den Fokus auf eine neue Generation von Herausforderungen haben die Intelsat-Teammitglieder ihren Blick nun auf die „nächsten ersten Errungenschaften“ im Weltraum geheftet, während sie den Bereich durcheinander wirbeln und die Führung bei der digitalen Transformation der Branche übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17826.msg553925#msg553925" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Airbus: Partnerschaftsabkommen zur Bewerbung um IRIS²-Konstellation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-partnerschaftsabkommen-zur-bewerbung-um-iris%c2%b2-konstellation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 May 2023 09:36:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Europäische Raumfahrt- und Telekommunikationsakteure unterzeichnen Partnerschaftsabkommen zur Bewerbung um IRIS²-Konstellation. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 2. Mai 2023. Luxemburg/Madrid/München/Paris, 2. Mai 2023 – Eine Gruppe europäischer Raumfahrt- und Telekommunikationsakteure hat sich zu einer Partnerschaft zusammengeschlossen, um an der von der Europäischen Kommission durchgeführten Ausschreibung für die zukünftige europäische [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Europäische Raumfahrt- und Telekommunikationsakteure unterzeichnen Partnerschaftsabkommen zur Bewerbung um IRIS²-Konstellation. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 2. Mai 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iris2copytrightairbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="IRIS²-Logo. (Grafik: Airbus)" data-rl_caption="" title="IRIS²-Logo. (Grafik: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iris2copytrightairbus600.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">IRIS²-Logo. (Grafik: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Luxemburg/Madrid/München/Paris, 2. Mai 2023 – Eine Gruppe europäischer Raumfahrt- und Telekommunikationsakteure hat sich zu einer Partnerschaft zusammengeschlossen, um an der von der Europäischen Kommission durchgeführten Ausschreibung für die zukünftige europäische Satellitenkonstellation IRIS² (Infrastructure for Resilience, Interconnectivity and Security by Satellite) teilzunehmen. Ziel von IRIS² ist es, den europäischen Regierungen, Unternehmen und Bürgern eine neue sichere und robuste Konnektivitätsinfrastruktur zur Verfügung zu stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das offene Konsortium wird von Airbus Defence and Space, Eutelsat, Hispasat, SES und Thales Alenia Space geleitet. Außerdem wird sich das Konsortium auf ein Kernteam folgender Unternehmen stützen: Deutsche Telekom, OHB, Orange, Hisdesat, Telespazio und Thales. Gemeinsam wollen sie eine hochmoderne Satellitenkonstellation schaffen, die auf einer Multi-Orbit-Architektur basiert und mit dem terrestrischen Ökosystem interoperabel ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen dieser Partnerschaft wird ein integriertes, branchenführendes europäisches Raumfahrt- und Telekommunikationsteam aus diesen Unternehmen gebildet, um das Fachwissen und die Fähigkeiten auf dem Gebiet der sicheren Satellitenkommunikationslösungen zu nutzen. Das Konsortium wird Start-ups, Mid Caps und KMUs ermutigen, sich der Partnerschaft anzuschließen, was zu einem innovativeren und wettbewerbsfähigeren europäischen Raumfahrtsektor führen wird, in dem neue Geschäftsmodelle entstehen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das integrierte Team zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen allen europäischen Raumfahrtakteuren in der gesamten Wertschöpfungskette der Konnektivität zu fördern, um die strategische Autonomie der EU durch die Bereitstellung souveräner, sicherer und belastbarer staatlicher Dienste zum Schutz der europäischen Bürger zu ermöglichen. Das Team wird Synergieeffekte zwischen staatlichen und kommerziellen Infrastrukturen nutzen. Die Kooperationspartner sind zudem gut positioniert, um kommerzielle Dienstleistungen anzubieten, um kommerzielle Dienste anzubieten, die die digitale Kluft zwischen den europäischen Gebieten überbrücken und die globale Reichweite und Wettbewerbsfähigkeit Europas als Raumfahrt- und Digitalmacht auf dem Weltmarkt steigern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">IRIS² wird robuste und sichere Konnektivitätslösungen für Regierungen zum Schutz der europäischen Bürger bereitstellen und kommerzielle Dienste im Interesse der europäischen Wirtschaft und Gesellschaft anbieten. Außerdem wird es die EU-Partnerschaftspolitik unterstützen, indem es seine Infrastruktur im Ausland anbietet. IRIS² ist das neue Vorzeige- Raumfahrtprogramm der EU für ein digitales, robustes und sichereres Europa.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19581.msg548621#msg548621" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IRIS2 &#8211; EU Secure Connectivity</a></li>
</ul>
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		<title>OHB: Programm Dream Chaser®nimmt Fahrt auf</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-programm-dream-chasernimmt-fahrt-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2016 12:53:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Programm Dream Chaser® für die europäische Nutzung nimmt mit der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding Fahrt auf. Eine Pressemitteilung der OHB System AG. Quelle: OHB System AG. Bremen, 11. Oktober 2016 &#8211; Das Programm Dream Chaser® für die europäische Nutzung (Dream Chaser® for European Utilization &#8211; DC4EU) tritt mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung (Memorandum [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Programm Dream Chaser® für die europäische Nutzung nimmt mit der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding Fahrt auf. Eine Pressemitteilung der OHB System AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB System AG.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/DreamChaserSCandCargoModuleInOrbit.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/DreamChaserSCandCargoModuleInOrbit26.jpg" alt="" width="260" height="200"/></a><figcaption>Das Dream Chaser® Raumfahrzeug soll für unabhängige Europäische Forschungsmissionen im Nahen Erdorbit genutzt werden. (Bild: Sierra Nevada Corporation)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 11. Oktober 2016 &#8211; Das Programm Dream Chaser® für die europäische Nutzung (Dream Chaser® for European Utilization &#8211; DC<sub>4</sub>EU) tritt mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung (Memorandum of Understanding – MOU) in seine Pilotphase ein. Die Sierra Nevada Corporation (SNC), Telespazio, die Europäische Weltraumorganisation ESA und die OHB System AG (OHB) werden jetzt die Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit der dem DC<sub>4</sub>EU gewidmeten Mission bewerten, um mithilfe des Dream Chaser-Raumschiffs (Space Utility &nbsp;Vehicle – SUV) einen finanziell tragbaren, unabhängigen europäischen Zugang zur niedrigen Erdumlaufbahn (Low-Earth Orbit – LEO) bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Dream Chaser SUV ist das einzige wiederverwendbare Hebekörper-Raumfahrzeug mit der Fähigkeit, überall auf der Welt auf jeder üblichen Landebahn landen zu können; außerdem bietet es eine sichere, kostengünstige, flexible und zuverlässige Transportmöglichkeit in den Weltraum an“, so Mark Sirangelo, Corporate Vice President des Unternehmensbereichs Raumfahrtsysteme bei SNC. „Das ist genau das, was unser Industrieteam Europa während der ISS-Übergangsphase anbietet.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die DC<sub>4</sub>EU-Pilotphase</strong><br>Die DC<sub>4</sub>EU-Mission war eines von acht von der ESA ausgewählten Projekten, für die die Umsetzung der Pilotphase im Jahr 2016 beginnen sollte. DC<sub>4</sub>EU bietet durch Bereitstellung einer kompletten End-to-end-Einsatzfähigkeit den günstigsten europäischen Zugang zu LEO, indem es die einzigartigen Eigenschaften des SUV, die Kompatibilität mit der europäischen Ariane-6-Trägerrakete und die Fähigkeit, zwecks nahezu sofortigem Zugriff auf die Nutzlast auf geeigneten Landebahnen zu landen, nutzt. Die Zielsetzung der Pilotphase besteht darin, die technische und programmatische Durchführbarkeit von DC<sub>4</sub>EU aufzuzeigen; dazu gehört auch die Erstellung eines Geschäftsplans mit Hervorhebung der Rentabilität der Partnerschaft sowohl für private als auch für öffentliche Stakeholder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Kommerzielle Partnerschaften sind ein neues Element des ESA-Weltraumexplorationsprogramms. Sie erschließen die Weltraumexploration für Initiativen des privaten Sektors und bieten interessante Möglichkeiten, um die Umsetzung der strategischen Ziele der ESA für die Weltraumexploration auf neuartige Weise voranzubringen und die Interessengemeinschaft, die aktiv an der Erforschung des Weltraums beteiligt ist, zu vergrößern“, so David Parker, ESA-Direktor für bemannte Raumfahrt und robotische Exploration.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/DreamChaserCargoSConRunway2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/DreamChaserCargoSConRunway26.jpg" alt="" width="260" height="158"/></a><figcaption>Der Dream Chaser® kann mit einer Europäischen Rakete gestartet werden und auf kommerziellen Flughäfen in Europa landen. So haben die Experimentatoren nach dem Raumflug rasch Zugang zu ihren Experimenten. (Bild: Sierra Nevada Corporation)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Fritz Merkle, Chief Marketing Officer und Vorstandsmitglied des OHB-Konzerns, hob eine weitere wichtige Nutzung für künftige Missionen hervor: „Ein Ziel nationaler und internationaler Missionen ist eine nachhaltige Nutzung der von Menschen bedienten Infrastrukturen über die Lebensdauer der Internationalen Raumstation ISS hinaus bei erhöhter Kosteneffizienz und der Fähigkeit auf Nutzungsinteressen zu reagieren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Giuseppe Aridon, Vice President für Strategie und Marketing bei Telespazio erläutert: „DC<sub>4</sub>EU könnte eine wertvolle Plattform verkörpern, um einen unabhängigen europäischen Zugang zu LEO über eine „maßgeschneiderte“ europäische Variante des Dream Chaser-Raumfahrzeugs zu ermöglichen.Wir sind bereit, das Potenzial einer derartigen vielversprechenden Lösung zu erforschen, die ein wichtiger Bestandteil für den Aufbau des künftigen europäischen Ökosystems für LEO-Diensteinsätze sein könnte, bei dem der Dream Chaser neben anderen europäischen Errungenschaften und Infrastrukturen als eine noch nie da gewesene transatlantische Partnerschaft in diesem Bereich betrieben werden könnte – und das mit einer wahrhaft globalen Perspektive!“<br><br><strong>Das DC<sub>4</sub>EU-Team</strong><br>Im März 2015 veröffentlichte die ESA einen Ideenaufruf für ‎strategische Partnerschaften mit dem privaten Sektor im Bereich der Weltraumexploration. Als Reaktion darauf haben sich die OHB System AG (Deutschland), die Sierra Nevada Corporation ‎‎(USA) und Telespazio SpA (Italien) zusammengeschlossen, um das zu erschaffen, was jetzt den Namen Dream Chaser für die europäischen Nutzung (Dream Chaser for European ‎Utilization &#8211; DC<sub>4</sub>EU) trägt. Die ESA hat die DC<sub>4</sub>EU-Mission aus 60 Partnerschaftsideen für die Umsetzung einer Pilotphase ausgewählt.<br><br>Das von SNC entwickelte Dream Chaser SUV wird von der NASA beauftragt, Transportdienste im Rahmen des Commercial Resupply Services 2 (CRS2)-Vertrags zur und von der ISS zu erbringen. Die unbemannte Dream Chaser-Raumfahrzeugvariante ist in der Lage, unter Druck stehende und drucklose Fracht zu und von LEO zu transportieren, wobei ein kontrollierter Zugang und die Anlandung auf genehmigten Flughäfen stattfindet.<br><br><strong>Über OHB</strong><br>Als einmaliges europäisches Technologie- und Raumfahrtunternehmen bieten wir Raumfahrtlösungen für die gesamte Wertschöpfungskette von Satellitenentwicklung, -bau und -betrieb, Datenübertragung und verarbeitung einschließlich Entwicklung und Bau von wissenschaftlichen Nutzlasten sowie Luft- und Raumfahrt-Strukturen an.<br><br>Wir entwickeln einige der wichtigsten Raumfahrtprojekte unserer Zeit und setzen sie um; dies sind beispielsweise die Galileo-Navigationssatelliten, das SARah-Aufklärungssystem, die MTG-Wettersatelliten, der EnMAP-Umweltsatellit und unsere SmallGEO-Telekommunikationssatelliten. Unser Ziel ist, die vorhandenen Wachstumspotenziale innerhalb der deutschen und europäischen Raumfahrt-, Telematik-, Luftfahrt- und Sicherheitsprogramme auszuschöpfen und unsere Führungsposition im Markt für Kleinsatelliten in Europa auszubauen und nachhaltig zu sichern.<br><a rel="noreferrer noopener follow" href="https://www.ohb-system.de/" target="_blank" data-wpel-link="external">www.ohb-system.de</a><br><br><strong>Über Sierra Nevada Corporation</strong><br>Die Sierra Nevada Corporation (SNC) bietet kundenorientierte Technologielösungen in den Bereichen Raum- und Luftfahrt sowie Elektronik und Systemintegration an. SNC zählt zu den „10 innovativsten Raumfahrtunternehmen der Welt“ und ist eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen Amerikas. Der Geschäftsbereich Raumfahrtsysteme von SNC mit Sitz in Louisville im US-Bundesstaat Colorado entwickelt und produziert modernste Flugkörper, Raumfahrzeuge, Raketenmotoren sowie Subsysteme und Komponenten für Raumfahrzeuge für die US-Regierung, Geschäftskunden sowie für den internationalen Markt. SNC blickt auf eine mehr als 25-jährige Raumfahrttradition zurück; während dieser Zeit war das Unternehmen an über 450 erfolgreichen Weltraummissionen beteiligt und hat weltweit mehr als 4.000 Systeme, Subsysteme und Komponenten geliefert.<br><br>Weitere Informationen über SNC erhalten Sie auf&nbsp;<a rel="noreferrer noopener follow" href="https://www.sncorp.com/" target="_blank" data-wpel-link="external">www.sncorp.com</a>; oder folgen Sie uns auf Twitter @SierraNevCorp. Sierra Nevada Corporation und SNC sind Marken der Sierra Nevada Corporation.<br><br><strong>Über Telespazio</strong><br>Telespazio ist ein Joint Venture von Leonardo und Thales im Beteiligungsverhältnis von 67:33 und einer der weltweit führenden Betreiber im Bereich Satellitendienste. Die Aktivitäten des Unternehmens reichen von der Konzeption und Entwicklung von Raumfahrtsystemen bis hin zum Management von Startdiensten, von In-Orbit-Satellitensteuerung bis hin zur Erdbeobachtung, von integrierten Kommunikations-, Satellitennavigations- und Lokalisierungsdiensten bis hin zu wissenschaftlichen Programmen. Telespazio spielt eine führende Rolle in den Referenzmärkten, indem es sich die im Laufe der Jahre erworbenen technologischen Erfahrungen zunutze macht. Seit seiner Gründung ist das Unternehmen an größeren europäischen Raumfahrtprogrammen wie z. B. Galileo, EGNOS, Copernicus und COSMO-SkyMed beteiligt. Im Jahr 2015 erwirtschaftete Telespazio mit einer Belegschaft von etwa 2.500 Mitarbeitern Umsatzerlöse in Höhe von 632 Mio. EUR.&nbsp;<a rel="noreferrer noopener follow" href="https://www.telespazio.com/en/home" target="_blank" data-wpel-link="external">www.telespazio.com</a></p>
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		<title>ExoMars startet – Darmstadt fliegt mit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/exomars-startet-darmstadt-fliegt-mit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Mar 2016 15:04:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 14. März 2016 um 9:30 europäischer Zeit soll die ESA-Sonde ExoMars TGO zum Mars aufbrechen. Mit dabei ist Spitzentechnologie aus Darmstadt: Das Unternehmen Telespazio VEGA Deutschland, eine Tochtergesellschaft der Telespazio (Finmeccanica/Thales) stellt bereits seit 2013 missionskritische Systeme und hochqualifiziertes Personal für diese Mission bereit. Eine Pressenotiz der Telespazio VEGA Deutschland GmbH. Quelle: Telespazio VEGA [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 14. März 2016 um 9:30 europäischer Zeit soll die ESA-Sonde ExoMars TGO zum Mars aufbrechen. Mit dabei ist Spitzentechnologie aus Darmstadt: Das Unternehmen Telespazio VEGA Deutschland, eine Tochtergesellschaft der Telespazio (Finmeccanica/Thales) stellt bereits seit 2013 missionskritische Systeme und hochqualifiziertes Personal für diese Mission bereit. Eine Pressenotiz der Telespazio VEGA Deutschland GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Telespazio VEGA Deutschland GmbH.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/ExoMarsTGOandEDMmodulesduringvibtestESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/ExoMarsTGOandEDMmodulesduringvibtestESASCorvaja26.jpg" alt="" width="260" height="200"/></a><figcaption>ExoMars TGO mit aufgesetztem Abstiegsmodul auf Vibrationsteststand. (Bild: ESA / S. Corvaja)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Verschiedene Systeme, entwickelt von Telespazio VEGA Deutschland, werden am Europäischen Raumfahrtkontrollzentrum (ESA/ESOC) in Darmstadt verwendet: Dazu gehört der Satellitensimulator, den das Flugkontrollteam dazu nutzt, um sich auf die Mission vorzubereiten und verschiedene Szenarien zu testen und durchzuspielen. Dieser „Lehrplan“ wurde von erfahrenen Telespazio VEGA-Mitarbeitern, so genannten Simulation Officers, entwickelt. Sie waren es auch, die das Kontrollteam &#8211; unter Leitung eines „Flugdirektors“ der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) &#8211; trainiert haben. Der Simulator wird auch im weiteren Verlauf der Reise zum Mars dazu verwendet werden, um zukünftige Manöver zu testen und zu üben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres System, welches das Flugkontrollteam am Boden benötigt, ist das Missionskontrollsystem (MCS). Auch dieses wurde von Telespazio VEGA Deutschland entwickelt und dient dazu, die Sonde von der Erde, von Darmstadt, aus zu steuern. Das MCS liest und interpretiert die Daten, die zwischen der Erde und der Sonde ausgetauscht werden: Das gilt gleichermaßen für empfangene Daten, als auch alle Daten, die das Kontrollteam an die Sonde sendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Des Weiteren entwickelte das Unternehmen auch das Missionsplanungssystem (MPS), mithilfe dessen die Aktivitäten der Sonde geplant werden können. Dieses System basiert auf der Erfahrung von weiteren MPS, die das Unternehmen den Erkundungsmissionen beigesteuert hat oder noch wird: Rosetta und BepiColombo. Der Vorteil: Erkundungsmissionen gleichen sich oft in ihren Aufgaben. So muss das ExoMars-MPS „nur“ neu konfiguriert werden und spart damit Entwicklungszeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei ESA/ESOC ist Telespazio VEGA Deutschland ganz vorne mit dabei. Viele der Mitarbeiter sind an den Vorbereitungen des Starts beteiligt gewesen, sind Teil des ESOC-Kontrollteams während des Starts und werden auch später als Teil des Teams den Routinebetrieb unterstützen. Weitere Mitarbeiter tragen als Flugdynamiker, ICT-Ingenieure oder Experten im Bodenstationsbetrieb zur ExoMars-Mission bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hauptquartier der Telespazio-Gruppe freut man sich inzwischen bereits auf die Folgemission 2018: Telespazio hat dazu die Kommunikationsinfrastruktur (RGCI) des Rover-Kontrollzentrums (ROCC) designt, entwickelt und wird sie instand halten. Die RGCI wird benötigt, um mit dem Rover kommunizieren zu können, zum Beispiel zum Empfangen von Telemetrie oder Senden von Kommandos.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über ExoMars</strong><br>ExoMars ist eine spannende Marserkundungsmission, welche durch internationale Zusammenarbeit mit Roscosmos ermöglicht wurde. Der Hauptauftragnehmer, verantwortlich für den ExoMars-Satelliten in Europa, ist Thales Alenia Space (ein Thales/Finmeccanica-Unternehmen). In der ersten Phase der Mission (2016) wird der Mars Spurengas-Orbiter ins All geschossen, welcher ein Demonstrationsmodul zum Eintritt, Abstieg und zur Landung mit sich tragen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer zweiten Phase werden ein Mars-Rover und eine Marsoberflächen-Plattform die Reise antreten und auf der Erfahrung dieser ersten Schritte aufbauen. Der 2018er ExoMars-Rover wurde entworfen, um nach Spuren von heutigem oder früherem Leben zu suchen, indem er mithilfe von Bohr- und einem weiteren Satz von leistungsfähigen Instrumenten Unterbodenproben sammelt und analysiert. ExoMars wird zeigen, wie neue Technologien dabei helfen, den Weg für zukünftige Marsmissionen bereiten, die Proben zurück zur Erde bringen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Telespazio VEGA Deutschland</strong><br>Telespazio VEGA Deutschland GmbH ist ein etabliertes Consulting- Technologie- und Engineering Services Unternehmen mit Sitz in Darmstadt. In über 30 Jahren haben wir einen erstklassigen Ruf in der zivilen und militärischen Luft- und Raumfahrt aufgebaut. Unsere fast 400 Mitarbeiter sind Experten in Systems &amp; Operations Engineering, ICT-Disziplinen und entwickeln bodensegmentbasierte, softwareintensive Systeme zur Steuerung, Planung, Datenverarbeitung, Simulation &amp; Training. Telespazio VEGA ist ein Tochterunternehmen der Telespazio S.p.A. (ein Finmeccanica/Thales Unternehmen): Ein Marktführer in GEO-Informationssystemen, Satellitensystemen, -anwendungen, -betrieb und Netzwerken &amp; Konnektivität.</p>
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		<item>
		<title>VEGA für OPTSAT 3000 und VENµS gebucht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vega-fuer-optsat-3000-und-ven%c2%b5s-gebucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Feb 2014 21:46:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<category><![CDATA[Vega]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Trägerraketenbetreiber Arianespace hat am 19. Februar 2014 bekannt gegeben, vom italienischen Unternehmen CGS S.p.A. und der Raumfahrtagentur Israels mit dem Start der beiden in Israel gebauten Erdbeobachtungssatelliten OPTSAT 3000 und VENµS beauftragt worden zu sein. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, CESBIO, CNES, Deagel, IAI, RAFAEL. Anfang 2016 soll Arianespace die beiden Satelliten [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Trägerraketenbetreiber Arianespace hat am 19. Februar 2014 bekannt gegeben, vom italienischen Unternehmen CGS S.p.A. und der Raumfahrtagentur Israels mit dem Start der beiden in Israel gebauten Erdbeobachtungssatelliten OPTSAT 3000 und VENµS beauftragt worden zu sein.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, CESBIO, CNES, Deagel, IAI, RAFAEL.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang 2016 soll Arianespace die beiden Satelliten auf einer <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/vega/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">VEGA</a>-Rakete von Kourou in Französisch Guayana aus in den Weltraum transportieren. Beide Satelliten basieren auf Grundkonstruktionen aus Israel und sind jeweils mit einem elektrooptischen Bilderfassungssystem ausgerüstet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23022014224607_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23022014224607_small_1.jpg" alt="IAI" width="260"/></a><figcaption>
OPTSAT 3000 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: IAI)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">OPTSAT 3000 ist ein Produkt des Technologiekonzerns Israel Aircraft Industries (<a class="a" href="https://www.iai.co.il/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">IAI</a>), das über ein Konsortium aus Compagnia Generale per lo Spazio (CGS S.p.A. &#8211; ein Unternehmen der OHB AG) und dem italienischen Unternehmen Telespazio (ein Jointventure von Finmeccanica (67%) und TAS (33%)) für das italienische Verteidigungsministerium (<a class="a" href="https://www.difesa.it/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Ministero della Difesa</a>) nutzbar gemacht wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das dreiachsstabilisierte Raumfahrzeug mit einer voraussichtlichen Startmasse von rund 400 Kilogramm basiert auf dem Satellitenbus IMPS 2. IMPS steht für <strong>I</strong>mproved <strong>M</strong>ulti <strong>P</strong>urpose <strong>S</strong>atellite und bedeutet so viel wie verbesserter Mehrzwecksatellit. Für Italien erfüllt OPTSAT 3000 wahrscheinlich die Funktion eines Lückenfüllers, bis ein Zugriff auf Bilder anderer neuer Satelliten möglich ist. <br>Der geplante Einsatzorbit für OPTSAT 3000 ist ein sonnensynchroner in rund 600 Kilometern Höhe über der Erde. Bei vertikalem Blick nach unten ermöglicht das optische System an Bord dann die Erkennung von Objekten ab 50 Zentimetern Durchmesser. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kamera mit der Bezeichnung JUPITER und einer Brennweite von 15,6 Metern kommt von der Electro-Optical Industries Ltd. (<a class="a" href="https://www.elbitsystems.com/news/elbit-systems-space-imaging-systems-jupiter-and-venms-were-launched-onboard-optsat-3000-and" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">El-Op Ltd.</a>) aus Haifa in Israel. Ihre Masse liegt bei 120 Kilogramm, ihr maximaler Stromverbrauch bei 200 Watt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Personal von Telespazio wird den Start und die Inbetriebnahmephase von OPTSAT 3000 in einem Kontrollzentrum von IAI in Tel Aviv in Israel betreuen. Beim Abschluss der Inbetriebnahme und der Beendigung der Tests im All soll der Erdtrabant von einem Kontrollzentrum im italienischen Fucino überwacht und gesteuert werden. Die Auslegungsbetriebsdauer von OPTSAT 3000 liegt bei mindestens sechs Jahren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23022014224607_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23022014224607_small_2.jpg" alt="CESBIO" width="260"/></a><figcaption>
VENµS über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: CESBIO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">VENµS (<strong>V</strong>egetation and <strong>E</strong>nvironment monitoring on a <strong>N</strong>ew <strong>Micro</strong><strong>S</strong>atellite) ist ebenfalls eine Konstruktion von IAI und entsteht auf Grundlage des Satellitenbus IMPS alias OPTSAT 2000. Der Start dieses dreiachsstabilisierten Satelliten war ursprünglich einmal auf einer Rakete des Typs <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/dnepr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Dnepr</a> vorgesehen und für 2008 oder 2009 geplant. Später war die Nutzung einer indischen PSLV in Betracht gezogen worden, dann auch ein Start auf einer Falcon 1E sowie später eine Mitfluggelegenheit auf einer Falcon 9 oder einer Sojus-Rakete. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Betreiben wollen VENµS die beiden Raumfahrtagenturen aus Frankreich (Centre national d’études spatiales, <a class="a" href="https://cnes.fr/en" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">CNES</a>) und Israel (Israel Space Agency, <a class="a" href="https://www.space.gov.il/en" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">ISA</a>). Die Zusammenarbeit hinsichtlich VENµS hatte man mit einer Vereinbarung im April 2005 begonnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die voraussichtliche Startmasse von VENµS liegt im Bereich von 300 Kilogramm (ältere Auslegungen 230 und 250 Kilogramm). Das näherungsweise zylinderförmige Raumfahrzeug ist rund 1,6 Meter hoch und besitzt einen Durchmesser von rund 1,2 Metern. Als Auslegungsbetriebsdauer finden sich Zeiträume von 3,5 bzw. 4,5 Jahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine erste zwei Jahre dauernde Einsatzperiode hat VENµS als Demonstrator für das europäische Programm <a class="a" rel="noopener noreferrer" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3369.0" target="_blank" data-wpel-link="internal">GMES</a> (<strong>G</strong>lobal <strong>M</strong>onitoring for <strong>E</strong>nvironment and <strong>S</strong>ecurity) bei einer Bahnneigung von 98,27 Grad in einer Flughöhe von 720 Kilometern über der Erde zu absolvieren. Nach dieser wissenschaftlichen Aufgaben dienenden Betriebsphase ist eine weitere von einem Jahr vorgesehen, die technologischen Untersuchungen dient und in geringerer Flughöhe 420 Kilometer über der Erde zu erledigen ist. <br>Die erste Einsatzperiode gilt dem Betrieb einer Multispektralkamera für die Beobachtung der Erdoberfläche und der Atmosphäre. Sie besitzt 12 schmalbandige Abtastbereiche zwischen 400 und 920 Nanometern. Die Aufteilung in einzelne Frequenzbänder entspricht spezialisierten Beobachtungsaufgaben wie der Untersuchung der Vegetation und der Wasserqualität und umfasst auch Bandbereiche, die man zur Gewinnung von Korrekturdaten und der Überprüfung der Bildqualität nutzen will. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erwartete Auflösung der Kamera mit einer Masse von rund 43,5 Kilogramm liegt im Bereich von zehn Metern, für bessere Werte im Bereich von drei Metern könnten Mehrfachabtastung und Verwendung von Korrekturdaten sorgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der zusätzlichen Einsatzperiode geht es um Tests eines in Israel von <a class="a" rel="noopener noreferrer follow" href="https://web.archive.org/web/20130601063850/https://www.rafael.co.il/Marketing/422-1216-en/Marketing.aspx" target="_blank" data-wpel-link="external">RAFAEL</a> entworfenen elektrischen Antriebssystems, das auch die Bahnabsenkung durchführen muss. Sogenannte IHETs (<strong>I</strong>sraeli <strong>H</strong>all <strong>E</strong>ffect <strong>T</strong>hruster) mit einem Schub von 15 Millinewton sollen auf ihre Weltraumtauglichkeit hinsichtlich der Fähigkeit zur effektiven Bahnkorrektur auf niedriger Umlaufbahn untersucht werden. Außerdem möchten man prüfen, in wie weit ihr Einsatz eine Mission zur Bilddatengewinnung in niedriger Umlaufbahn mit hohem Atmosphärenrestwiderstand realisierbar machen würde. <br>Das Arbeitsmedium für die IHETs vom Typ IHET-300W ist Xenon. Ein entsprechender Tank an Bord von VENµS wird 16 Kilo des Edelgases enthalten. Das Stromversorgungssystem von VENµS kann an beide IHETs zusammen maximal rund 600 Watt elektrische Energie liefern. Für alle Bordsysteme zusammen stehen maximal rund 800 Watt zur Verfügung, die zwei Solarzellenausleger liefern müssen.</p>
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		<title>Galileo-Knoten in Fucino in Betrieb genommen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/galileo-knoten-in-fucino-in-betrieb-genommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Dec 2010 18:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Fucino]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
		<category><![CDATA[GNSS]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollzentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Oberpfaffenhofen]]></category>
		<category><![CDATA[Telespazio]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10556</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das terrestrische Nervenzentrum des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo im italienischen Fucino nahm am 20. Dezember 2010 offiziell seinen Betrieb auf. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA, Telespazio. Das Kontrollzentrum im 130 Kilometer östlich von Rom gelegenen Fucino wurde von Vertretern der Europäischen Kommission und der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) sowie Repräsentanten der Mitgliedstaaten feierlich dem Betrieb [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das terrestrische Nervenzentrum des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo im italienischen Fucino nahm am 20. Dezember 2010 offiziell seinen Betrieb auf.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ESA, Telespazio.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/foto003HTelespazio.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/foto003HTelespazio260.jpg" alt="" class="wp-image-10553" width="260" height="175"/></a><figcaption>Antennenanlagen in Fucino
(Bild: Telespazio)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kontrollzentrum im 130 Kilometer östlich von Rom gelegenen Fucino wurde von Vertretern der Europäischen Kommission und der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) sowie Repräsentanten der Mitgliedstaaten feierlich dem Betrieb übergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Fucino arbeitet jetzt das zweite Galileo-Kontrollzentrum. Das zuerst aktivierte befindet sich in Oberpfaffenhofen bei München. Zusammen werden die beiden Zentren auf Erdumlaufbahnen befindliche Galileo-Navigationssatelliten und rund um den Erdball verteilte Bodenanlagen überwachen und steuern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kontrollzentren in Fucino und Oberpfaffenhofen sind völlig redundant ausgelegt. Im Regelbetrieb sind die Aufgaben auf die beiden Zentren verteilt, einzelne Aufgaben werden von jeweils einem der Zentren wahrgenommen. Im Bedarfsfall kann ein Zentrum allein alle zur Aufrechterhaltung des Betriebs notwendige Arbeiten erledigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Aufbaus des Weltraumsegments wird man sich in Oberpfaffenhofen konzentriert der Überwachung und Steuerung der Satelliten widmen, während Fucino die Verantwortung für die Nutzbarkeit des Gesamtsystems übernimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zusammenstellung und Verarbeitung der von Navigationssatelliten auszustrahlenden Daten wird in Fucino erfolgen, von wo aus man auch die verschiedenen Sendeanlagen steuert, über die die Daten an die Satelliten im All geschickt werden. Außerdem will man diese von Fucino aus mit einem innerhalb des Gesamtsystems synchronen Zeitsignal versorgen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/galileoflotteesa1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/galileoflotteesa260.jpg" alt="" class="wp-image-10554" width="260" height="187"/></a><figcaption>Galileo-Navigationssatelliten im All &#8211; Illustration
(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Galileo-Kontrollzentrum Fucino befindet sich auf dem Gelände einer der größten Satelliten-Bodenstationen der Welt. Mittlerweile über 90 Antennen gibt es auf der 1963 eröffneten, rund 370.000 Quadratmeter großen Anlage. Satellitenbetreiber wie Inmarsat nutzen die Infrastruktur in Fucino. Auch die Europäische Raumfahrtagentur unterstütze bereits zahlreichen Weltraummissionen von Fucino aus. Der Galileo-Testsatellit GIOVE-B wird von Fucino aus gesteuert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund des weitläufigen, ebenen Geländes, das von Bergen umgeben ist, die elektromagnetische Signale abschirmen, ist der Standort ideal zur Kommunikation mit Satelliten. Die besondere Geographie geht auf ein herausragendes Bauvorhaben der Römer zurück: Sie gruben einen Tunnel, um einen großen Teil des Sees abzulassen, der einst das Becken von Fucino füllte. 1875 wurde durch den von den Römern gebauten Tunnel schließlich auch der Rest des Sees abgelassen. Der nährstoffreiche Boden begünstigte in der Folge die landwirtschaftliche Nutzung des Areals.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2007 begannen in Fucino die Bauarbeiten für das Galileo-Kontrollzentrum. Bauherr war Telespazio, Betreiber der Bodenstation. Als Betreiber des Galileo-Kontrollzentrums tritt die in München ansässige Spaceopal auf, ein Gemeinschaftsunternehmen von Telespazio und der Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR) mbH, einer Tochter des DLR mit Sitz in Weßling.</p>
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