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	<title>TESAT &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>TESAT &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>TESATS RF-Produkte erreichen mehr als eine Milliarde Betriebsstunden im Weltraum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tesats-rf-produkte-erreichen-mehr-als-eine-milliarde-betriebsstunden-im-weltraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2024 18:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>TESAT ist stolz darauf bekanntzugeben, dass ihre RF-Produkte (Radio-Frequenz) einen außergewöhnlichen Meilenstein erreicht haben: eine Milliarde Betriebsstunden im Weltraum, was rund 114.000 Jahren entspricht. Diese Leistung ist ein Beweis für TESATs Engagement in der Satellitenkommunikation und steht für Zuverlässigkeit, Innovation und Kompetenz. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG. Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">TESAT ist stolz darauf bekanntzugeben, dass ihre RF-Produkte (Radio-Frequenz) einen außergewöhnlichen Meilenstein erreicht haben: eine Milliarde Betriebsstunden im Weltraum, was rund 114.000 Jahren entspricht. Diese Leistung ist ein Beweis für TESATs Engagement in der Satellitenkommunikation und steht für Zuverlässigkeit, Innovation und Kompetenz. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG 12. September 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/IOAMPMESATesatSpacecom.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="In Orbit Adjustable Microwave Power Module (IOA-MPM) Qualifikationseinheit für Hylas-1. (Bild: ESA/Tesat-Spacecom)" data-rl_caption="" title="In Orbit Adjustable Microwave Power Module (IOA-MPM) Qualifikationseinheit für Hylas-1. (Bild: ESA/Tesat-Spacecom)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/IOAMPMESATesatSpacecom26.jpg" alt="In Orbit Adjustable Microwave Power Module (IOA-MPM) Qualifikationseinheit für Hylas-1. (Bild: ESA/Tesat-Spacecom)" class="wp-image-144386"/></a><figcaption class="wp-element-caption">In Orbit Adjustable Microwave Power Module (IOA-MPM) Qualifikationseinheit für Hylas-1. (Bild: ESA/Tesat-Spacecom)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Backnang, 12. September 2024 &#8211; Die RF-Produkte von TESAT haben bisher bei etwa 1.000 Satellitenmissionen eine entscheidende Rolle gespielt, mit Entfernungen die von niedrigen Erdumlaufbahnen über geostationäre Umlaufbahnen bis hin zu Missionen zur Erforschung der Tiefen des Alls reichen. Mit Hilfe einer umfangreichen Datenbank zur Analyse der Zuverlässigkeit in der Umlaufbahn, in der alle an den jeweiligen Satelliten gelieferten Mikrowellen-Leistungsmodule (MPM) und/oder Wanderfeldröhren-Verstärker (TWTA) erfasst werden, kann TESAT die Betriebsstunden aller Produkte aufaddieren. Seit 1995 befinden sich bis heute etwa 11.000 Einheiten im Orbit, davon ca. 5.900 Single TWTAs / MPMs und 5.100 Dual TWTAs / MPMs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">TESAT überschreitet fortlaufend die technischen Grenzen dessen, was in der Satellitenkommunikation möglich ist. Mit kontinuierlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung entwickelt das Unternehmen neue RF- und optische Technologien, um den sich wandelnden Anforderungen der Weltraumkommunikation gerecht zu werden. Diese Fortschritte stellen sicher, dass TESAT ein zuverlässiger und innovativer Partner für die kommenden Generationen von Satellitenmissionen bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das Erreichen von über einer Milliarde Betriebsstunden im All ist ein Beweis für die Qualität und Zuverlässigkeit unserer RF-Produkte. Darauf gründet auch das Vertrauen unserer Kunden &#8222;, sagt Thomas Reinartz, CEO von TESAT. &#8222;Unsere Erfahrung in der klassischen Raumfahrt nutzen wir, um die Satellitenkommunikation im Bereich „Next Space“ ebenso erfolgreich zu prägen. Entscheidende Faktoren dafür sind das Fachwissen und die Innovationskraft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit und mit unserem neuen Gebäude setzen wir globale Maßstäbe und Standards für die Serienproduktion von Laserkommunikationsterminals für „Next Space“ Programme. TESAT gestaltet die Zukunft der Raumfahrt mit.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über TESAT</strong><br>TESAT liefert Schlüsselkomponenten für die Satellitenkommunikation, die von der Telekommunikation über die Navigation, Klima- und Erdbeobachtung bis hin zur Wissenschaft eingesetzt werden. Die Produktpalette reicht von kleinsten weltraumspezifischen Komponenten bis hin zu Modulen, ganzen Baugruppen oder Nutzlasten. Mehr als die Hälfte aller Kommunikationssatelliten in der Umlaufbahn haben TESAT-Ausrüstung an Bord. Sie wird von rund 1.200 Mitarbeitenden in Backnang, Deutschland, entwickelt, montiert, integriert und getestet. TESAT ist das erste Unternehmen, das Produkte und Systeme für die optische Kommunikation per Laser im Weltraum liefert. Als führender Hersteller in seinem Bereich trägt das Unternehmen dazu bei, die Welt nachhaltig zu vernetzen und für alle lebenswerter zu machen. Mehr Informationen finden Sie auf <a href="https://www.tesat.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.tesat.de/</a> .</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16655.msg566291#msg566291" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Tesat-Spacecom GmbH &#038; Co.KG (Tesat) aus Backnang</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Serienproduktion von Laser-Terminals für die Satellitenkommunikation bei TESAT eröffnet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/serienproduktion-von-laser-terminals-fuer-die-satellitenkommunikation-bei-tesat-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 19:46:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ministerpräsident Kretschmann eröffnet Serienproduktion von Laser-Terminals für die Satellitenkommunikation bei TESAT – Weltweit erste industrielle Fertigungsanlage für bis zu 100 optische Komponenten pro Monat geht in Backnang in Betrieb. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG. Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG 21. August 2024. Backnang, 21. August 2024. Im Beisein von Vertretern der [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Ministerpräsident Kretschmann eröffnet Serienproduktion von Laser-Terminals für die Satellitenkommunikation bei TESAT – Weltweit erste industrielle Fertigungsanlage für bis zu 100 optische Komponenten pro Monat geht in Backnang in Betrieb. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG 21. August 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/240821TESATPKretschmannB2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="v.l.: R. Nentwich (MdL), Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR), Ministerpräsident W. Kretschmann, T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich (Bild: TESAT)" data-rl_caption="" title="v.l.: R. Nentwich (MdL), Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR), Ministerpräsident W. Kretschmann, T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich (Bild: TESAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/240821TESATPKretschmannB26.jpg" alt="v.l.: R. Nentwich (MdL), Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR), Ministerpräsident W. Kretschmann, T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich (Bild: TESAT)" class="wp-image-143564"/></a><figcaption class="wp-element-caption">v.l.: R. Nentwich (MdL), Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR), Ministerpräsident W. Kretschmann, T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich (Bild: TESAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Backnang, 21. August 2024. Im Beisein von Vertretern der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, des baden-württembergischen Landtags und der Stadt Backnang eröffnete Ministerpräsident Winfried Kretschmann die weltweit erste Anlage zur industriellen Fertigung hoher Stückzahlen von Laser-Terminals und Equipment für die Satellitenkommunikation. Mit dem neuen Produktionsgebäude von <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/tesat/" data-wpel-link="internal">TESAT</a> in Backnang können bis zu 100 Einheiten pro Monat gefertigt werden. Vor wenigen Jahren war es noch eine pro Jahr. Damit kann TESAT seine führende Position in einem stark wachsenden Markt ausbauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Laserkommunikationstechnik wird im Hinblick auf die technische Souveränität Europas große Bedeutung zugemessen. Die Vorteile der Laserkommunikation liegen in der schweren Detektierbarkeit und der damit einhergehenden Abhörsicherheit, den hohen Datenraten und Geschwindigkeiten, sowie der Möglichkeit Quantenschlüssel zu versenden (Quantum-key-distribution). Kritische Schlüsseltechnologie für eine heute schon als kritische Infrastruktur bezeichnete Domäne kommt also aus Deutschland, Baden-Württemberg, genau genommen aus Backnang. Knapp ein Zehntel aller Mitarbeitenden in der deutschen Raumfahrtindustrie sind in Backnang bei dem Unternehmen TESAT-Spacecom GmbH &amp; Co. KG beschäftigt und sind für ein Zehntel des deutschen Umsatzes in der Raumfahrtindustrie verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem mit der Errichtung sogenannter Satellitenkonstellationen, also dem Einsatz von mehreren hundert bis tausend Satelliten in einem Netzwerk, hat die Kommerzialisierung der Raumfahrt deutlich an Dynamik gewonnen. „Next Space&#8220; bringt für Hersteller wie TESAT erhebliche Wachstums- und Wertschöpfungspotenziale mit sich. Die Umstellung auf die Serienfertigung von Komponenten und Systemen für die optische Satellitenkommunikation ist ein wichtiger Schritt zum Heben dieser Potenziale. Die industrielle Fertigung großer Stückzahlen ermöglicht die Umsetzung datenbasierter Geschäftsmodelle unter anderem in der Navigation, Erdbeobachtung und Telekommunikation. Erst kürzlich hat TESAT von der kanadischen Firma MDA Space einen <a href="https://www.raumfahrer.net/tesat-liefert-octs-an-mda/" data-wpel-link="internal">Auftrag zur Lieferung von knapp 800 Laserterminals</a> für die Konstellation „Telesat Lightspeed&#8220; erhalten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/240821TESATMPKretschmannA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="v.l.: M. Munk (TESAT), R. Nentwich (MdL), Ministerpräsident W. Kretschmann, U. Rabenstein (TESAT), T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich, Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR) (Bild: TESAT)" data-rl_caption="" title="v.l.: M. Munk (TESAT), R. Nentwich (MdL), Ministerpräsident W. Kretschmann, U. Rabenstein (TESAT), T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich, Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR) (Bild: TESAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/240821TESATMPKretschmannA26.jpg" alt="v.l.: M. Munk (TESAT), R. Nentwich (MdL), Ministerpräsident W. Kretschmann, U. Rabenstein (TESAT), T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich, Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR) (Bild: TESAT)" class="wp-image-143562"/></a><figcaption class="wp-element-caption">v.l.: M. Munk (TESAT), R. Nentwich (MdL), Ministerpräsident W. Kretschmann, U. Rabenstein (TESAT), T. Reinartz (CEO TESAT), OB Backnang M. Friedrich, Dr. W. Pelzer (Vorstandsmitglied DLR) (Bild: TESAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ministerpräsident Kretschmann brachte die Elektrokomponenten für den Bau des ersten Laserterminals in die neuen Reinräume. Zur feierlichen Eröffnung sagte er: „Baden-Württemberg ist Spitze bei Forschung und Innovation und einer der erfolgreichsten Standorte in der Luft- und Raumfahrt. Das zeigt einmal mehr der heutige Besuch bei TESAT. Es ist faszinierend, die Begeisterung für Raumfahrt und Satellitentechnologie hier vor Ort zu erleben. Raumfahrt ist für die Klimaforschung, Erdbeobachtung, Navigation und Kommunikation unersetzlich. Das in fast allen dieser Satelliten Komponenten aus Backnang enthalten sind, macht natürlich stolz. Für dieses Engagement möchte ich mich sehr herzlich bei den Verantwortlichen bedanken. Die Landesregierung wird den Luft- und Raumfahrtstandort Baden-Württemberg auch in Zukunft weiter unterstützen, beispielsweise mit unserer Strategie ‚THE aerospace LÄND&#8216;.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In der Lasertechnologie und Quantenkommunikation ist TESAT und damit Deutschland Technologieführer. Ohne die langjährige Unterstützung des DLR stünden wir aber nicht da wo wir heute sind&#8220;, sagte TESAT-Geschäftsführer Thomas Reinartz. „Nur durch den konsequenten Ausbau dieser Technologie hat es TESAT geschafft ein Produkt zu entwickeln, das wir heute in Serie herstellen können. Wir ernten heute Früchte, die vor 30 Jahren gesät wurden. Die hohen Auftragszahlen zeigen eindrücklich, welche Hebelwirkung solche Technologieprogramme entwickeln können.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur, betonte: „Satellitenkommunikation ist ein strategisch relevanter, kommerziell interessanter Zukunftsmarkt für die deutsche Raumfahrtindustrie. Insbesondere Laserkommunikation und smarte Antennen sind dabei die zentralen Bausteine, um die rasant anwachsenden Datenmengen, die im Weltraum übertragen werden, effizient zu bewältigen. Die Serienproduktion, die hier bei TESAT entsteht, stärkt somit den Raumfahrtstandort Deutschland.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grünen-Landtagsabgeordnete aus Backnang, Ralf Nentwich hob die Bedeutung von TESAT für die baden-württembergische Raumfahrtindustrie hervor: „Mit der Luft- und Raumfahrtstrategie des Landes Baden-Württemberg &#8211; THE aerospace LÄND &#8211; wollen wir die Sichtbarkeit der regionalen Luft- und Raumfahrtakteure steigern. Das neue Produktionsgebäude von TESAT und die damit verbundene Serienproduktion ist ein Leuchtturm und entscheidender Beitrag den Luft- und Raumfahrtstandort Baden-Württemberg zu stärken.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Oberbürgermeister der Stadt Backnang, Maximilian Friedrich, ist der Neubau eine Investition in die Zukunft und ein starkes Bekenntnis zum Standort des Unternehmens im Weltzentrum der Satellitenkommunikation Backnang: „Die Investition über 20 Millionen Euro unterstreicht die tiefe Verbundenheit der TESAT zum Standort und der Region. Die Satellitenkommunikation ist heute aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das neue Gebäude wird dazu beitragen, die Zukunft der Raumfahrt und der Satellitentechnik von Backnang aus zu gestalten, da bin ich mir sicher.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Gebäude hat eine Nutzfläche von 4.400 m² und einen Rauminhalt von 22.700 m³. Auf drei Etagen wird TESAT in modernsten Reinräumen (ISO6 &amp; ISO8) die High-end-Fertigung im Optikbereich revolutionieren. Baubeginn war im Juni 2022, Richtfest wurde im Mai 2023 gefeiert.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16655.msg565059#msg565059" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co.KG (Tesat) aus Backnang</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>TESAT liefert OCTs an MDA</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tesat-liefert-octs-an-mda/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 11:24:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>TESAT wurde von MDA Space als Teil der MDA AURORATM Lieferkette ausgewählt, um optische inter-Satelltiten Links zu liefern. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG. Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG 29. Mai 2024. Backnang, 28. Mai 2024 &#8211; TESAT gab heute bekannt, dass es von MDA Space Ltd. (TSX:MDA), einem führenden Anbieter fortschrittlicher [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">TESAT wurde von MDA Space als Teil der MDA AURORA<sup>TM</sup> Lieferkette ausgewählt, um optische inter-Satelltiten Links zu liefern. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG 29. Mai 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Backnang, 28. Mai 2024 &#8211; <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/tesat/" data-wpel-link="internal">TESAT</a> gab heute bekannt, dass es von MDA Space Ltd. (TSX:MDA), einem führenden Anbieter fortschrittlicher Technologie und Dienstleistungen für die schnell wachsende globale Raumfahrtindustrie, mit der Lieferung von 792 optischen Kommunikationsterminals (OCT) beauftragt wurde. Diese sind Teil der Lieferkette des Unternehmens für MDA AURORA<sup>TM</sup>, eine bahnbrechende Produktlinie, die den Übergang von analoger zu digitaler Satellitentechnologie vorantreibt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TESATLCOMM2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Optische Kommunikationsverbindung zwischen zwei Satelliten - künstlerische Darstellung. (Grafik: TESAT)" data-rl_caption="" title="Optische Kommunikationsverbindung zwischen zwei Satelliten - künstlerische Darstellung. (Grafik: TESAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TESATLCOMM60.jpg" alt="Optische Kommunikationsverbindung zwischen zwei Satelliten - künstlerische Darstellung. (Grafik: TESAT)" class="wp-image-140478" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TESATLCOMM60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TESATLCOMM60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Optische Kommunikationsverbindung zwischen zwei Satelliten &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: TESAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die 792 SCOT80 OCTs werden auf einer speziellen Produktionslinie in dem neuen Gebäude zur Serienfertigung von TESAT in Backnang, Deutschland, hergestellt. Die Anlage wurde gebaut, um den Anforderungen der künftigen Satellitenkonstellationen gerecht zu werden. Die MDA AURORA<sup>TM</sup>-Lieferkette wird dazu beitragen, die Produktlieferungen für den Bestandskunden <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/telesat/" data-wpel-link="internal">Telesat</a> und dessen Low Earth Orbit (LEO) Satellitenkonstellation Telesat Lightspeed zu unterstützen, ein innovatives, fortschrittliches globales Netzwerk, das Kunden auf der ganzen Welt Konnektivität mit sehr hohen Datenraten bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir fühlen uns geehrt, dass wir erneut ausgewählt wurden, in enger Zusammenarbeit mit MDA Space für Telesat Lightspeed zu arbeiten. Dieses Programm wird das nächste Level fortschrittlicher Breitbandnetzwerke werden. Wir haben uns auf diese Art von Aufträgen vorbereitet, indem wir kontinuierlich in Forschung und Entwicklung investiert haben, um unsere Spitzenposition in der optischen Kommunikationstechnologie zu halten, die wir bereits mit mehr als 86.000 erfolgreichen Verbindungen im Orbit bewiesen haben, und indem wir in unsere neue Produktionsstätte in Backnang für die Serienproduktion von OCTs investiert haben. Das Vertrauen, das uns MDA Space jetzt erneut entgegenbringt, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind&#8220;, sagte Thomas Reinartz, CEO von TESAT.</p>



<p class="wp-block-paragraph">TESAT begann seine Zusammenarbeit mit MDA Space vor mehr als zwanzig Jahren und hat seither bei mehreren erfolgreichen Raumfahrtprogrammen eng zusammengearbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16655.msg561985#msg561985" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Tesat-Spacecom GmbH &#038; Co.KG (Tesat) aus Backnang</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/tesat-liefert-octs-an-mda/" data-wpel-link="internal">TESAT liefert OCTs an MDA</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Am 5. Dezember 2008 wurde das DeSK gegründet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/am-5-dezember-2008-wurde-das-desk-gegruendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2023 08:36:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Verein blickt auf 15 spannende Jahre zurück. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK). Quelle: DeSK 7. Dezember 2023. Backnang, 7. Dezember 2023: Die große Jubiläumsfeier des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation hat bereits im Sommer stattgefunden, am offiziellen ‚Vereinsgeburtstag‘ – dem 05.12. – waren neben Oberbürgermeister Maximilian Friedrich auch der Vorsitzende der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/am-5-dezember-2008-wurde-das-desk-gegruendet/" data-wpel-link="internal">Am 5. Dezember 2008 wurde das DeSK gegründet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Verein blickt auf 15 spannende Jahre zurück. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DeSK 7. Dezember 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/15JahreDeSK.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="DeSK-Vertreter freuen sich über den Besuch zum Vereinsjubiläum am 05.12.2023: v.l. TESAT-CEO Thomas Reinartz, DeSK-GF Dilara Betz, DeSK-Vorstandsvorsitzender Dr. Hans-Peter Petry, Dr. Inge Gräßle MdB, Klaus-Peter Willsch MdB, Oberbürgermeister Maximilian Friedrich, Wirtschaftsbeauftragter der Stadt Backnang Reiner Gauger, Head of Engineering Matthias Duell. (DeSK e.V.)" data-rl_caption="" title="DeSK-Vertreter freuen sich über den Besuch zum Vereinsjubiläum am 05.12.2023: v.l. TESAT-CEO Thomas Reinartz, DeSK-GF Dilara Betz, DeSK-Vorstandsvorsitzender Dr. Hans-Peter Petry, Dr. Inge Gräßle MdB, Klaus-Peter Willsch MdB, Oberbürgermeister Maximilian Friedrich, Wirtschaftsbeauftragter der Stadt Backnang Reiner Gauger, Head of Engineering Matthias Duell. (DeSK e.V.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="194" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/15JahreDeSK26.jpg" alt="DeSK-Vertreter freuen sich über den Besuch zum Vereinsjubiläum am 05.12.2023: v.l. TESAT-CEO Thomas Reinartz, DeSK-GF Dilara Betz, DeSK-Vorstandsvorsitzender Dr. Hans-Peter Petry, Dr. Inge Gräßle MdB, Klaus-Peter Willsch MdB, Oberbürgermeister Maximilian Friedrich, Wirtschaftsbeauftragter der Stadt Backnang Reiner Gauger, Head of Engineering Matthias Duell. (DeSK e.V.)" class="wp-image-134492"/></a><figcaption class="wp-element-caption">DeSK-Vertreter freuen sich über den Besuch zum Vereinsjubiläum am 05.12.2023: 
v.l. TESAT-CEO Thomas Reinartz, DeSK-GF Dilara Betz, DeSK-Vorstandsvorsitzender Dr. Hans-Peter Petry, Dr. Inge Gräßle MdB, Klaus-Peter Willsch MdB, Oberbürgermeister Maximilian Friedrich, Wirtschaftsbeauftragter der Stadt Backnang Reiner Gauger, Head of Engineering Matthias Duell. (DeSK e.V.)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Backnang, 7. Dezember 2023: Die große Jubiläumsfeier des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation hat bereits im Sommer stattgefunden, am offiziellen ‚Vereinsgeburtstag‘ – dem 05.12. – waren neben Oberbürgermeister Maximilian Friedrich auch der Vorsitzende der Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt im Deutschen Bundestag, Herr Klaus-Peter Willsch (MdB) und die Bundestagsabgeordnete Frau Dr. Inge Gräßle (MdB) zu Besuch beim DeSK.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem das Glas auf das Jubiläum gehoben wurde, war vor allem das Ziel, den Abgeordneten den Raumfahrtstandort Backnang zu präsentieren sowie in einen Dialog mit ihnen zu treten zu aktuellen Themen, Trends, aber auch Herausforderungen in der Branche. Ebenfalls anwesend waren TESAT-CEO Thomas Reinartz und Head of Engineering Matthias Düll. Nach dem Treffen beim DeSK wurde der Austausch bei TESAT weitergeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die TESAT fungiert inzwischen als Knotenpunkt zwischen Politik, Forschungsorganisationen, Universitäten, kleinen und mittleren Unternehmen, Start-Ups und Industrie. Deshalb ist für uns die Arbeit insbesondere in Netzwerken, wie dem DeSK, für die Gestaltung der Kommerzialisierung in der Raumfahrt entscheidend“, freut sich Thomas Reinartz beim Besuch der hochrangigen Politik aus Berlin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die deutsche Raumfahrt ist führend in Europa. Dies verdankt sie insbesondere dem Innovationsgeist unserer kleinen und mittleren Unternehmen sowie der Forschungseinrichtungen im Land. Raumfahrt in Deutschland zeigt exemplarisch, dass Mittelstand, ländlicher Raum und weltweite Spitzentechnologie keine Gegensätze sein müssen. Das durfte ich jüngst wieder bei meinem Besuch im Deutschen Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) erleben!&#8220;, fasst Klaus-Peter Willsch seinen Besuch in Backnang zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir müssen die Schlüsselrolle der DeSK-Mitgliedsfirmen im Aufbau unserer eigenen, europäischen Kapazitäten in der Satelliten- und Kommunikationstechnologie herausstellen. Daran hängen Fördermittel und der Zugang zu Wissensverbünden. Für mich ist das eine der ganz wichtigen Aufgaben,“ fügt Dr. Inge Gräßle hinzu und Matthias Düll erklärt „Mit Kooperationen unterstreichen wir die exzellente Industrie- und Forschungslandschaft in Deutschland. Das hilft uns, im kommerziellen Geschäft auf Augenhöhe agieren zu können und unsere Innovationen &#8211; made in Backnang &#8211; zu platzieren“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK)</strong><br>Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Hochschulen aus dem Bereich der Satellitenkommunikation haben sich im Jahr 2008 im Deutschen Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) zusammengeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des DeSK ist es, die inzwischen 47 Mitglieder zur Erweiterung der Geschäftsbeziehungen zusammenzuführen sowie zu einem schlagkräftigen Netzwerk zu bündeln und dabei Synergien zu erzeugen. Außerdem werden gemeinsame Aktivitäten zur Fachkräftegewinnung durchgeführt. Ferner obliegt dem DeSK der Betrieb eines Showrooms zum Thema ‚Satellitenkommunikation‘.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Teil der Kompetenzzentren Initiative der Region Stuttgart wird das DeSK von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) gefördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19633.msg556750#msg556750" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DeSK</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>OSIRIS4CubeSat: Datenübertragung per Laser von Kleinsatelliten demonstriert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/osiris4cubesat-datenuebertragung-per-laser-von-kleinsatelliten-demonstriert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2023 22:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[CubeL]]></category>
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		<category><![CDATA[PIXL-1]]></category>
		<category><![CDATA[SCOT20]]></category>
		<category><![CDATA[TESAT]]></category>
		<category><![CDATA[Tesat Spacecom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das kleinste kommerziell verfügbare Laserkommunikationsterminal der Welt wurde entwickelt, speziell für den Einsatz auf Klein- und Kleinstsatelliten. In der Mission PIXL-1 konnte das DLR zum ersten Mal eine komplette Ende-zu-Ende-Übertragung, von der Bildaufnahme, über die Übertragung per Laser bis zur Auswertung am Boden demonstrieren. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das kleinste kommerziell verfügbare Laserkommunikationsterminal der Welt wurde entwickelt, speziell für den Einsatz auf Klein- und Kleinstsatelliten. In der Mission PIXL-1 konnte das DLR zum ersten Mal eine komplette Ende-zu-Ende-Übertragung, von der Bildaufnahme, über die Übertragung per Laser bis zur Auswertung am Boden demonstrieren. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 30. Oktober 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CubeSatmitLaserterminalDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="CubeSat mit Laserterminal. Der Kleinstsatellit PIXL-1 kann mit einer hochauflösenden Kamera Bilder der Erde aufnehmen und diese mit dem CubeLCT über eine Laserverbindung zum Boden senden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="CubeSat mit Laserterminal. Der Kleinstsatellit PIXL-1 kann mit einer hochauflösenden Kamera Bilder der Erde aufnehmen und diese mit dem CubeLCT über eine Laserverbindung zum Boden senden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CubeSatmitLaserterminalDLRCCBYNCND3026.jpg" alt="CubeSat mit Laserterminal Der Kleinstsatellit PIXL-1 kann mit einer hochauflösenden Kamera Bilder der Erde aufnehmen und diese mit dem CubeLCT über eine Laserverbindung zum Boden senden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" class="wp-image-133045"/></a><figcaption class="wp-element-caption">CubeSat mit Laserterminal. Der Kleinstsatellit PIXL-1 kann mit einer hochauflösenden Kamera Bilder der Erde aufnehmen und diese mit dem CubeLCT über eine Laserverbindung zum Boden senden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">30. Oktober 2023 &#8211; Kleinsatelliten werden immer kompakter und leistungsfähiger. Die Technologie klassischer Funkkanäle kommt bei der stetig steigenden Satellitenanzahl an ihre Grenzen. Die Laserkommunikation bietet hier Lösungen zur effizienten Übertragung hoher Datenmengen ohne Störeinflüsse auf andere Kanäle. Für diese Anwendung hat das Institut für Kommunikation und Navigation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit der Firma TESAT OSIRIS4CubeSat, das weltweit kleinste kommerziell verfügbare Laserkommunikationsterminal, entwickelt. Die Zuverlässigkeit und die fehlerfreie Funktion des speziell für den Einsatz auf Kleinstsatelliten entwickelten Terminals bestätigte sich beim Testeinsatz im All.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Erfolg ist das Ergebnis unserer langjährigen Forschung im Bereich der optischen Satellitenkommunikation“, sagt Dr. Florian David, Leiter des DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation. „Er zeigt eindrücklich, wie klein, leicht und gleichzeitig leistungsfähig optische Satellitenterminals ausgelegt werden können. Dies ist ein wichtiger Baustein für zukünftige Satellitensysteme, wie beispielsweise für die Erdbeobachtung oder in Megakonstellationen.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FlugmodellLaserterminalOSIRIS4CubeSatDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Flugmodell des Laserterminals OSIRIS4CubeSat Das hochkompakte Kommunikationsterminal CubeLCT wurde am DLR-Institut für Kommunikation und Navigation im Auftrag der Firma Tesat Spacecom entwickelt. Es ist für eine Serienfertigung vorbereitet und kann mit wenigen Freiheitsgraden integriert und justiert werden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Flugmodell des Laserterminals OSIRIS4CubeSat Das hochkompakte Kommunikationsterminal CubeLCT wurde am DLR-Institut für Kommunikation und Navigation im Auftrag der Firma Tesat Spacecom entwickelt. Es ist für eine Serienfertigung vorbereitet und kann mit wenigen Freiheitsgraden integriert und justiert werden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FlugmodellLaserterminalOSIRIS4CubeSatDLRCCBYNCND3026.jpg" alt="Flugmodell des Laserterminals OSIRIS4CubeSat Das hochkompakte Kommunikationsterminal CubeLCT wurde am DLR-Institut für Kommunikation und Navigation im Auftrag der Firma Tesat Spacecom entwickelt. Es ist für eine Serienfertigung vorbereitet und kann mit wenigen Freiheitsgraden integriert und justiert werden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" class="wp-image-133047"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Flugmodell des Laserterminals OSIRIS4CubeSat. Das hochkompakte Kommunikationsterminal CubeLCT wurde am DLR-Institut für Kommunikation und Navigation im Auftrag der Firma Tesat Spacecom entwickelt. Es ist für eine Serienfertigung vorbereitet und kann mit wenigen Freiheitsgraden integriert und justiert werden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kleinsatellit mit optischem Kommunikationssystem</strong><br>Das erste OSIRIS4CubeSat-Terminal startete am 24. Januar 2021 an Bord des Satelliten CubeL ins Weltall. In der Mission PIXL-1 konnten Bilder, die vom Kamerasystem auf CubeL aufgenommen wurden, über den Laserstrahl von OSIRIS4CubeSat zur Optischen Bodenstation Oberpfaffenhofen gesendet werden. Sowohl der Satellit als auch das Laserterminal wurden seitdem umfangreichen Tests unterzogen. Nun konnten die Tests mit einer Ende-zu- Ende-Demonstration erfolgreich abgeschlossen werden. Die Zuverlässigkeit und die fehlerfreie Funktion von OSIRIS4CubeSat im All wurden bestätigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kleinstsatelliten, sogenannte CubeSats, haben eine standardisierte Würfelform von zehn Zentimeter Kantenlänge und lassen sich beliebig erweitern. Das im Projekt OSIRIS4CubeSat gemeinsam mit TESAT entwickelte Laserkommunikationsterminal entspricht diesem Standard. Durch das patentierte Design, in dem erstmals eine elektronische Leiterplatte als mechanische Basis für die optischen Elemente genutzt wurde, konnte der hohe Grad an Kompaktheit erreicht werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OptischeBodenstationaufDachDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Optische Bodenstation auf dem Dach Mit der neu ausgebauten Bodenstation am DLR-Standort Oberpfaffenhofen können die vielfältigen Möglichkeiten der optischen Freiraumkommunikation getestet und weiterentwickelt werden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Optische Bodenstation auf dem Dach Mit der neu ausgebauten Bodenstation am DLR-Standort Oberpfaffenhofen können die vielfältigen Möglichkeiten der optischen Freiraumkommunikation getestet und weiterentwickelt werden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OptischeBodenstationaufDachDLRCCBYNCND3026.jpg" alt="Optische Bodenstation auf dem Dach Mit der neu ausgebauten Bodenstation am DLR-Standort Oberpfaffenhofen können die vielfältigen Möglichkeiten der optischen Freiraumkommunikation getestet und weiterentwickelt werden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" class="wp-image-133051"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Optische Bodenstation auf dem Dach. Mit der neu ausgebauten Bodenstation am DLR-Standort Oberpfaffenhofen können die vielfältigen Möglichkeiten der optischen Freiraumkommunikation getestet und weiterentwickelt werden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hohe Datenraten, keine elektromagnetischen Störungen</strong><br>Mit einer Datenraten von 100 Megabit pro Sekunde übertrifft das Laserterminal die Menge an Daten, die mit vergleichbaren Funksystemen übertragen werden können, um ein Vielfaches. So können mit OSIRIS4CubeSat in derselben Zeit etwa zehnmal so viele Daten übertragen werden wie mit S-Band-Systemen gleicher Größe und Leistungsaufnahme. Neben der hohen Datenrate ist Laser als Übertragungsmedium unabhängig von elektromagnetischen Störungen. Kanalübersprechen, wie es bei klassischen Funkkanälen bekannt ist, gibt es bei der Laserübertragung nicht. Das führt dazu, dass für Laserübertragungskanäle keine langwierigen Genehmigungsverfahren seitens der Bundesnetzagentur (BNetzA) oder der International Telecommunication Union (ITU) erforderlich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Übertragung der Bilddaten per Laser zur Erde kamen im DLR entwickelte Kodierungsverfahren zum Schutz der Daten zum Einsatz. Denn für eine verlustfreie und stabile Übertragung vom Satelliten zur Erde müssen die Daten vor den Störungen durch die atmosphärischen Effekte geschützt werden. Dafür werden sie auf dem Satelliten kodiert, bevor sie mit dem Laserlink zur Bodenstation gesendet werden. Dort werden sie nach dem Empfang wieder dekodiert und anschließend prozessiert. Die Kommandierung, sowie die Wartung und Pflege des Satelliten wurde vom Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) verantwortet. CubeL ist damit der erste CubeSat, der erfolgreich in das bestehende Bodensegment des GSOC integriert werden konnte.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MuenchenausdemAllDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="München aus dem All Die Aufnahme von München aus dem All gesehen demonstriert die erfolgreiche Übertragung der Daten vom Satelliten zum Boden per Laser inklusive Verschlüsselungen und Auswertungen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="München aus dem All Die Aufnahme von München aus dem All gesehen demonstriert die erfolgreiche Übertragung der Daten vom Satelliten zum Boden per Laser inklusive Verschlüsselungen und Auswertungen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="346" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MuenchenausdemAllDLRCCBYNCND3026.jpg" alt="München aus dem All Die Aufnahme von München aus dem All gesehen demonstriert die erfolgreiche Übertragung der Daten vom Satelliten zum Boden per Laser inklusive Verschlüsselungen und Auswertungen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" class="wp-image-133049" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MuenchenausdemAllDLRCCBYNCND3026.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MuenchenausdemAllDLRCCBYNCND3026-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">München aus dem All. Die Aufnahme von München aus dem All gesehen demonstriert die erfolgreiche Übertragung der Daten vom Satelliten zum Boden per Laser inklusive Verschlüsselungen und Auswertungen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aus der Forschung in die industrielle Anwendung</strong><br>Die Ergebnisse aus PIXL-1 zeigen die fehlerfreie Funktionalität des OSIRIS4CubeSat Terminals entlang der kompletten Übertragungskette. Das ermöglicht zukünftig einen breiten Einsatz der Laserkommunikation auf einer Vielzahl von Satelliten. Bereits vor Abschluss der Demonstrationsmission erfolgte die Übergabe der Technologie an TESAT. TESAT hat mittlerweile das Terminal in ihr Portfolio übernommen und bietet es kommerziellen Kunden unter dem Namen „CubeLCT“ beziehungsweise „SCOT20“, welches eine Weiterentwicklung des Produkts ist, an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Siegbert Martin, CTO TESAT: „Dies unterstreicht die großen Chancen, welche durch eine Zusammenarbeit aus Forschung und Industrie in Deutschland entstehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18214.msg555268#msg555268" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Transporter-1 auf Falcon 9 (B1058.5)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>OHB: Erfolgreicher Start für Heinrich-Hertz-Mission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-erfolgreicher-start-fuer-heinrich-hertz-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
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		<category><![CDATA[VA261]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=128665</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kommunikationssatellit auf dem Weg ins All. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 6. Juli 2023. Bremen / Kourou, 6. Juli 2023. Heute um Mitternacht Mitteleuropäischer Sommerzeit hob die letzte Ariane-5-Rakete (VA261) vom europäischen Startplatz Kourou in Französisch-Guyana ab. Gemeinsam mit dem französischen Kommunikationssatelliten Syracuse-4B startete der deutsche Technologiedemonstrator und Kommunikationssatellit Heinrich Hertz. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-erfolgreicher-start-fuer-heinrich-hertz-mission/" data-wpel-link="internal">OHB: Erfolgreicher Start für Heinrich-Hertz-Mission</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Kommunikationssatellit auf dem Weg ins All. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 6. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHprepOHBStefanGerding.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kurz vor seiner Reise nach Kourou: der Satellit Heinrich Hertz bei OHB im Reinraum. (Foto: OHB, Stefan Gerding)" data-rl_caption="" title="Kurz vor seiner Reise nach Kourou: der Satellit Heinrich Hertz bei OHB im Reinraum. (Foto: OHB, Stefan Gerding)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHprepOHBStefanGerding26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Kurz vor seiner Reise nach Kourou: der Satellit Heinrich Hertz bei OHB im Reinraum. (Foto: OHB, Stefan Gerding)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen / Kourou, 6. Juli 2023. Heute um Mitternacht Mitteleuropäischer Sommerzeit hob die letzte Ariane-5-Rakete (VA261) vom europäischen Startplatz Kourou in Französisch-Guyana ab. Gemeinsam mit dem französischen Kommunikationssatelliten Syracuse-4B startete der deutsche Technologiedemonstrator und Kommunikationssatellit Heinrich Hertz. OHB übernimmt in der Heinrich-Hertz-Mission die Gesamtverantwortung für die Entwicklung und den Bau des Satelliten sowie die Beschaffung und Koordination des Startsegments. Zudem verantworten wir den Aufbau des Bodensegments im Kontrollzentrum in Bonn. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftoff1ESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftoff1ESASCorvaja26.jpg" alt="" class="wp-image-128657" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftoff1ESASCorvaja26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftoff1ESASCorvaja26-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane-5-Start mit Heinrich Hertz an Bord. (Bild: ESA / S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Unseren Satelliten mit der letzten Ariane-5 ins All abheben zu sehen, war ein besonderer Moment – im doppelten Sinne. Mein Dank geht an alle bei OHB und an unsere Partner, die über Jahre so intensiv an der Mission und dem Launcher gearbeitet haben. Ich bin stolz und glücklich, dass wir dazu beitragen, nicht nur den wissenschaftlich-technischen Anteil der Heinrich-Hertz-Mission zu realisieren, sondern auch den passenden Satelliten für sichere Kommunikationszwecke gefertigt haben. Diese Mission demonstriert einmal mehr die Fähigkeiten des Systemhaus OHB komplexe Telekommunikationssysteme zu realisieren“, sagt der OHB-Vorstandsvorsitzende Marco Fuchs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem der Satellit im All seinen Dienst aufgenommen hat, wird er rund 15 Jahre lang im geostationären Orbit auf einer Höhe von rund 36.000 Kilometern verbleiben. Ein Ziel der Heinrich-Hertz-Mission ist es, neue Technologien für die Satellitenkommunikation auf ihre Weltraumtauglichkeit zu testen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Heinrich-Hertz-Mission und ihre Partner</strong><br>Mit der Heinrich-Hertz-Mission startet erstmals ein eigener deutscher Kommunikationssatellit zur Erforschung und Erprobung neuer Technologien und Kommunikationsszenarien. Die Mission leistet damit einen Beitrag zur Informationsgesellschaft in Deutschland. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten wurde die OHB-System AG beauftragt. An der Entwicklung und dem Test des Satelliten sind zudem die Firmen IABG GmbH, MDA AG und TESAT GmbH &amp; Co. KG beteiligt. Das Bodensegment wird von der OHB Digital Connect in Zusammenarbeit mit der Firma CGI verantwortet. Dabei wurde das Satellitenkontrollzentrum in Bonn realisiert. Die Standorte für die neuen Bodenstationen befinden sich in Hürth (Nordrhein-Westfalen) und Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern). Für den Start der Mission an Bord der Ariane-5-Trägerrakete (VA261) ist Arianespace verantwortlich. An der Mission sind weitere 36 Partner beteiligt – davon 14 an der wissenschaftlichen Nutzlast.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg551411#msg551411" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
</ul>
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		<title>Heinrich-Hertz-Mission kurz vor dem Start: Letzter Ariane-5-Flug bringt deutschen Kommunikationssatelliten ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/heinrich-hertz-mission-kurz-vor-dem-start-letzter-ariane-5-flug-bringt-deutschen-kommunikationssatelliten-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2023 05:44:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 16. Juni 2023 (Anm. d. Red.: Start verschoben!) soll der deutsche Heinrich-Hertz-Kommunikationssatellit an Bord der letzten Ariane-5-Rakete starten. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading" id="am-16-juni-2023-soll-der-deutsche-heinrichhertzkommunikationssatellit-an-bord-der-letzten-ariane5rakete-starten-die-heinrichhertzmission-wird-von-der-deutschen-raumfahrtagentur-im-dlr-in-bonn-im-auftrag-des-bundesministeriums-fur-wirtschaft-und-klimaschutz-bmwk-und-unter-beteiligung-des-bundesministeriums-der-verteidigung-bmvg-gefuhrt-eine-pressemitteilung-des-deutschen-zentrums-fur-luft-und-raumfahrt-dlr--61ed8746-9778-49f9-96a6-643adbde6691">Am 16. Juni 2023 <strong>(Anm. d. Red.: Start verschoben!)</strong> soll der deutsche Heinrich-Hertz-Kommunikationssatellit an Bord der letzten Ariane-5-Rakete starten. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 14. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHaufZielposition.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mit „Heinrich Hertz“ startet die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR eine eigene nationale Kommunikationssatelliten-Mission, die nach mehr als 20 Jahren Abstinenz nationale Systemfähigkeiten auf diesem Gebiet wieder umfänglich demonstriert. Die Technologien an Bord sollen auf die künftigen Herausforderungen im Bereich der Satellitenkommunikation smart und flexibel reagieren und auch zukünftige Kommunikationsszenarien unterstützen können. Nach seinem Start soll der Satellit 15 Jahre lang in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern auf einem geostationären Orbit – er befindet sich also immer über der gleichen Stelle der Erdoberfläche – kreisen. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-rl_caption="" title="Mit „Heinrich Hertz“ startet die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR eine eigene nationale Kommunikationssatelliten-Mission, die nach mehr als 20 Jahren Abstinenz nationale Systemfähigkeiten auf diesem Gebiet wieder umfänglich demonstriert. Die Technologien an Bord sollen auf die künftigen Herausforderungen im Bereich der Satellitenkommunikation smart und flexibel reagieren und auch zukünftige Kommunikationsszenarien unterstützen können. Nach seinem Start soll der Satellit 15 Jahre lang in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern auf einem geostationären Orbit – er befindet sich also immer über der gleichen Stelle der Erdoberfläche – kreisen. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHaufZielposition60.jpg" alt="Mit „Heinrich Hertz“ startet die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR eine eigene nationale Kommunikationssatelliten-Mission, die nach mehr als 20 Jahren Abstinenz nationale Systemfähigkeiten auf diesem Gebiet wieder umfänglich demonstriert. Die Technologien an Bord sollen auf die künftigen Herausforderungen im Bereich der Satellitenkommunikation smart und flexibel reagieren und auch zukünftige Kommunikationsszenarien unterstützen können. Nach seinem Start soll der Satellit 15 Jahre lang in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern auf einem geostationären Orbit – er befindet sich also immer über der gleichen Stelle der Erdoberfläche – kreisen. (Grafik: German Space Agency at DLR)" class="wp-image-127813" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHaufZielposition60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHaufZielposition60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit „Heinrich Hertz“ startet die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR eine eigene nationale Kommunikationssatelliten-Mission, die nach mehr als 20 Jahren Abstinenz nationale Systemfähigkeiten auf diesem Gebiet wieder umfänglich demonstriert. Die Technologien an Bord sollen auf die künftigen Herausforderungen im Bereich der Satellitenkommunikation smart und flexibel reagieren und auch zukünftige Kommunikationsszenarien unterstützen können. Nach seinem Start soll der Satellit 15 Jahre lang in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern auf einem geostationären Orbit – er befindet sich also immer über der gleichen Stelle der Erdoberfläche – kreisen. (Grafik: German Space Agency at DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">14. Juni 2023 &#8211; Am 16. Juni 2023 ist es soweit: Die letzte europäische Ariane-5-Trägerrakete soll voraussichtlich um 23:26 Uhr MESZ (18:26 Uhr Ortszeit) vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana starten und den deutschen Kommunikationssatelliten „Heinrich-Hertz“ und den französischen Militärsatelliten „SYRACUS IVB“ ins All bringen. Der 117. Ariane-5-Flug VA261 wird den Heinrich-Hertz-Satelliten im sogenannten Geotransferorbit aussetzen. Von dort aus wird der Satellit dann mit seinen eigenen Triebwerken den Weg in den Geostationären Orbit antreten und seine Zielposition auf 0,5° Ost voraussichtlich Anfang Juli 2023 erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heinrich Hertz wird dann in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern in der Äquatorebene angekommen sein und immer über derselben Stelle der Erdoberfläche „stehen“. Diese befindet sich etwas südlich von Ghana im atlantischen Ozean. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHwirdaufSYRACUSIVBgesetzt.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Heinrich-Hertz-Satellit wurde auf den für Doppelstarts notwendigen Nutzlastadapter SYLDA montiert und mit der Nutzlastverkleidung – der sogenannten Fairing – verkapselt. Danach „schwebte“ dieser oberste Teil – das sogenannte „Upper Composite“ – zur restlichen Rakete, wo dieser Teil dem zweiten „Gast“ des letzten Ariane-5-Fluges „übergestülpt“ wurde. Heinrich-Hertz wird dann gemeinsam mit SYRACUS IVB in den Weltraum starten. Zuerst wird der deutsche Kommunikationssatellit ausgesetzt, woraufhin der französische kurz darauf folgt. (Foto: ESA-CNES-Arianespace/Optique video ou CSG - JM Guillon)" data-rl_caption="" title="Der Heinrich-Hertz-Satellit wurde auf den für Doppelstarts notwendigen Nutzlastadapter SYLDA montiert und mit der Nutzlastverkleidung – der sogenannten Fairing – verkapselt. Danach „schwebte“ dieser oberste Teil – das sogenannte „Upper Composite“ – zur restlichen Rakete, wo dieser Teil dem zweiten „Gast“ des letzten Ariane-5-Fluges „übergestülpt“ wurde. Heinrich-Hertz wird dann gemeinsam mit SYRACUS IVB in den Weltraum starten. Zuerst wird der deutsche Kommunikationssatellit ausgesetzt, woraufhin der französische kurz darauf folgt. (Foto: ESA-CNES-Arianespace/Optique video ou CSG - JM Guillon)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHwirdaufSYRACUSIVBgesetzt60.jpg" alt="Der Heinrich-Hertz-Satellit wurde auf den für Doppelstarts notwendigen Nutzlastadapter SYLDA montiert und mit der Nutzlastverkleidung – der sogenannten Fairing – verkapselt. Danach „schwebte“ dieser oberste Teil – das sogenannte „Upper Composite“ – zur restlichen Rakete, wo dieser Teil dem zweiten „Gast“ des letzten Ariane-5-Fluges „übergestülpt“ wurde. Heinrich-Hertz wird dann gemeinsam mit SYRACUS IVB in den Weltraum starten. Zuerst wird der deutsche Kommunikationssatellit ausgesetzt, woraufhin der französische kurz darauf folgt. (Foto: ESA-CNES-Arianespace/Optique video ou CSG - JM Guillon)" class="wp-image-127818" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHwirdaufSYRACUSIVBgesetzt60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHwirdaufSYRACUSIVBgesetzt60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Heinrich-Hertz-Satellit wurde auf den für Doppelstarts notwendigen Nutzlastadapter SYLDA montiert und mit der Nutzlastverkleidung – der sogenannten Fairing – verkapselt. Danach „schwebte“ dieser oberste Teil – das sogenannte „Upper Composite“ – zur restlichen Rakete, wo dieser Teil dem zweiten „Gast“ des letzten Ariane-5-Fluges „übergestülpt“ wurde. Heinrich-Hertz wird dann gemeinsam mit SYRACUS IVB in den Weltraum starten. Zuerst wird der deutsche Kommunikationssatellit ausgesetzt, woraufhin der französische kurz darauf folgt. (Foto: ESA-CNES-Arianespace/Optique video ou CSG &#8211; JM Guillon)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit dem letzten Start einer Ariane-5-Rakete geht eine Ära im Trägersektor zu Ende, während eine neue in der deutschen Satellitenkommunikation beginnt. Denn die Heinrich-Hertz-Mission versetzt die deutsche Industrie in die Lage, sich im internationalen Wettbewerb in der Telekommunikation auf Augenhöhe zu behaupten. Mit der Systemfähigkeit im hart umkämpften Markt der Kommunikationssatelliten geht Deutschland einen entscheidenden Schritt, eigene Programme in diesem Sektor zu gestalten und sich für eine federführende Rolle in europäischen Programmen wie der Konnektivitäts-Initiative IRIS² zu qualifizieren“, betont Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Heinrich-Hertz-Mission – Schub für den Raumfahrtstandort Deutschland</strong><br>Die Heinrich-Hertz-Mission gibt dem Telekommunikations-Satellitenmarkt im Technologiestandort Deutschland einen deutlichen Schub: Hauptauftragnehmer und Systemintegrator ist die OHB System-AG in Bremen, für die Nutzlastintegration zeichnet die TESAT GmbH &amp; Co. KG in Backnang verantwortlich. Darüber hinaus wurden 40 weitere Industrie- und Forschungspartner involviert. Von der Entwicklung dieses Zulieferökosystems profitiert die Raumfahrtökonomie am Standort Deutschland in ihrer ganzen Vielfalt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReisedesHHSatelliten12.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Heinrich-Hertz-Satellit startet mit dem letzten Ariane-5-Flug vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (1). Nach circa 30 Minuten Flug trennen sich die Oberstufe und der Satellit. Heinrich-Hertz wird in einer Höhe von 250 bis 300 Kilometern ausgesetzt. Die Nutzlastverkleidungsschalen der Ariane driften im Hintergrund davon (2). Die Oberstufe mitsamt der Trennstruktur SYLDA und dem Satelliten wird abgesprengt. Der Satellit taumelt noch leicht (3). Ein Solarsegel (von insgesamt dreien) auf jeder Seite wird ausgeklappt – die Energieerzeugung beginnt (4). Auf der Erde gibt es insgesamt sieben Bodenstationen, die alle versuchen Heinrich-Hertz zu erreichen. Die Antennen an Front und Rückseite des Satelliten empfangen das Signal einer Bodenstation (5). Wenn er erreicht wurde, beginnt die erste Zündung der chemischen Triebwerke. Alle kurzen, chemischen Burns (6-9) erfolgen vom weit entferntesten Punkt der Erde und formen die stark elliptische Bahn in die geostationäre Kreisbahn um. Erst im korrekten Orbit werden alle Solarpaneele ausgeklappt (10) und das Ionentriebwerk eingeschaltet. Dieses Triebwerk wird später auch zur Kurskorrektur genutzt, die circa einmal pro Woche über diese Ionentriebwerke erfolgen wird (11). Die Kommandos an den den Satelliten werden dann aus dem Kontrollzentrum in Bonn kommen (12). Heinrich-Hertz wird dann betriebsbereit sein. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-rl_caption="" title="Der Heinrich-Hertz-Satellit startet mit dem letzten Ariane-5-Flug vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (1). Nach circa 30 Minuten Flug trennen sich die Oberstufe und der Satellit. Heinrich-Hertz wird in einer Höhe von 250 bis 300 Kilometern ausgesetzt. Die Nutzlastverkleidungsschalen der Ariane driften im Hintergrund davon (2). Die Oberstufe mitsamt der Trennstruktur SYLDA und dem Satelliten wird abgesprengt. Der Satellit taumelt noch leicht (3). Ein Solarsegel (von insgesamt dreien) auf jeder Seite wird ausgeklappt – die Energieerzeugung beginnt (4). Auf der Erde gibt es insgesamt sieben Bodenstationen, die alle versuchen Heinrich-Hertz zu erreichen. Die Antennen an Front und Rückseite des Satelliten empfangen das Signal einer Bodenstation (5). Wenn er erreicht wurde, beginnt die erste Zündung der chemischen Triebwerke. Alle kurzen, chemischen Burns (6-9) erfolgen vom weit entferntesten Punkt der Erde und formen die stark elliptische Bahn in die geostationäre Kreisbahn um. Erst im korrekten Orbit werden alle Solarpaneele ausgeklappt (10) und das Ionentriebwerk eingeschaltet. Dieses Triebwerk wird später auch zur Kurskorrektur genutzt, die circa einmal pro Woche über diese Ionentriebwerke erfolgen wird (11). Die Kommandos an den den Satelliten werden dann aus dem Kontrollzentrum in Bonn kommen (12). Heinrich-Hertz wird dann betriebsbereit sein. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="351" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReisedesHHSatelliten60.jpg" alt="Der Heinrich-Hertz-Satellit startet mit dem letzten Ariane-5-Flug vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (1). Nach circa 30 Minuten Flug trennen sich die Oberstufe und der Satellit. Heinrich-Hertz wird in einer Höhe von 250 bis 300 Kilometern ausgesetzt. Die Nutzlastverkleidungsschalen der Ariane driften im Hintergrund davon (2). Die Oberstufe mitsamt der Trennstruktur SYLDA und dem Satelliten wird abgesprengt. Der Satellit taumelt noch leicht (3). Ein Solarsegel (von insgesamt dreien) auf jeder Seite wird ausgeklappt – die Energieerzeugung beginnt (4). Auf der Erde gibt es insgesamt sieben Bodenstationen, die alle versuchen Heinrich-Hertz zu erreichen. Die Antennen an Front und Rückseite des Satelliten empfangen das Signal einer Bodenstation (5). Wenn er erreicht wurde, beginnt die erste Zündung der chemischen Triebwerke. Alle kurzen, chemischen Burns (6-9) erfolgen vom weit entferntesten Punkt der Erde und formen die stark elliptische Bahn in die geostationäre Kreisbahn um. Erst im korrekten Orbit werden alle Solarpaneele ausgeklappt (10) und das Ionentriebwerk eingeschaltet. Dieses Triebwerk wird später auch zur Kurskorrektur genutzt, die circa einmal pro Woche über diese Ionentriebwerke erfolgen wird (11). Die Kommandos an den den Satelliten werden dann aus dem Kontrollzentrum in Bonn kommen (12). Heinrich-Hertz wird dann betriebsbereit sein. (Grafik: German Space Agency at DLR)" class="wp-image-127821" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReisedesHHSatelliten60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ReisedesHHSatelliten60-300x176.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Heinrich-Hertz-Satellit startet mit dem letzten Ariane-5-Flug vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (1). Nach circa 30 Minuten Flug trennen sich die Oberstufe und der Satellit. Heinrich-Hertz wird in einer Höhe von 250 bis 300 Kilometern ausgesetzt. Die Nutzlastverkleidungsschalen der Ariane driften im Hintergrund davon (2). Die Oberstufe mitsamt der Trennstruktur SYLDA und dem Satelliten wird abgesprengt. Der Satellit taumelt noch leicht (3). Ein Solarsegel (von insgesamt dreien) auf jeder Seite wird ausgeklappt – die Energieerzeugung beginnt (4). Auf der Erde gibt es insgesamt sieben Bodenstationen, die alle versuchen Heinrich-Hertz zu erreichen. Die Antennen an Front und Rückseite des Satelliten empfangen das Signal einer Bodenstation (5). Wenn er erreicht wurde, beginnt die erste Zündung der chemischen Triebwerke. Alle kurzen, chemischen Burns (6-9) erfolgen vom weit entferntesten Punkt der Erde und formen die stark elliptische Bahn in die geostationäre Kreisbahn um. Erst im korrekten Orbit werden alle Solarpaneele ausgeklappt (10) und das Ionentriebwerk eingeschaltet. Dieses Triebwerk wird später auch zur Kurskorrektur genutzt, die circa einmal pro Woche über diese Ionentriebwerke erfolgen wird (11). Die Kommandos an den Satelliten werden dann aus dem Kontrollzentrum in Bonn kommen (12). Heinrich-Hertz wird dann betriebsbereit sein. (Grafik: German Space Agency at DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus sind zahlreiche europäische Firmen am Projekt beteiligt. Die Erkenntnisse aus der Heinrich-Hertz-Mission können zusammen mit anderen technologischen Entwicklungen auch auf kleinere, tieffliegende Satelliten übertragen werden, die kostengünstig und in Serienfertigung hergestellt werden. Auch im Bereich sogenannter smarter Satelliten ist die Heinrich-Hertz-Mission ein wichtiger Schritt. Die Ergebnisse der Mission können dazu beitragen, die Flexibilisierung und Digitalisierung der Satellitenkommunikationstechnologie weiter voranzutreiben und für aktuelle Themen wie Künstliche Intelligenz, Quantenkommunikation und flexible Antennentechnologie der Megakonstellationen vorbereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ariane 5 – eine Legende geht in den Ruhestand</strong><br>Was mit dem Start der Heinrich-Hertz-Mission endet, hatte 27 Jahre zuvor begonnen: Am 4. Juni 1996 schlug mit dem ersten Start die Geburtsstunde der Ariane 5. War der erste Flug noch ein Fehlstart, entwickelte sich die Ariane 5 in den folgenden 27 Jahren zu einer der zuverlässigsten und sichersten Trägerraketen mit bislang 111 erfolgreichen Starts von 117 insgesamt. Damit war Ariane 5 fast drei Dekaden lang die Garantie für Europas eigenständigen Zugang zum Weltraum: Mit dem Start der Weltraumteleskope XMM Newton (1999) sowie Herschel und Planck (2009) konnte die Erforschung des Ursprungs und Entwicklung des Universums maßgeblich vorangetrieben werden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHundseinEinsatzgebiet.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Heinrich-Hertz-Satellit wird seine Zielposition im Geostationären Orbit auf 0,5° Ost voraussichtlich Anfang Juli 2023 erreichen. Heinrich-Hertz wird dann in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern in der Äquatorebene angekommen sein und immer über derselben Stelle der Erdoberfläche „stehen“. Diese befindet sich etwas südlich von Ghana im atlantischen Ozean. Von dort aus wird der Satellit seine Signale in Richtung Bodenstationen senden. Mit der Heinrich-Hertz-Mission sollen neue Technologien im Weltall unter realen Einsatzbedingungen erprobt werden. Darüber hinaus werden Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchgeführt. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-rl_caption="" title="Der Heinrich-Hertz-Satellit wird seine Zielposition im Geostationären Orbit auf 0,5° Ost voraussichtlich Anfang Juli 2023 erreichen. Heinrich-Hertz wird dann in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern in der Äquatorebene angekommen sein und immer über derselben Stelle der Erdoberfläche „stehen“. Diese befindet sich etwas südlich von Ghana im atlantischen Ozean. Von dort aus wird der Satellit seine Signale in Richtung Bodenstationen senden. Mit der Heinrich-Hertz-Mission sollen neue Technologien im Weltall unter realen Einsatzbedingungen erprobt werden. Darüber hinaus werden Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchgeführt. (Grafik: German Space Agency at DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHundseinEinsatzgebiet60.jpg" alt="Der Heinrich-Hertz-Satellit wird seine Zielposition im Geostationären Orbit auf 0,5° Ost voraussichtlich Anfang Juli 2023 erreichen. Heinrich-Hertz wird dann in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern in der Äquatorebene angekommen sein und immer über derselben Stelle der Erdoberfläche „stehen“. Diese befindet sich etwas südlich von Ghana im atlantischen Ozean. Von dort aus wird der Satellit seine Signale in Richtung Bodenstationen senden. Mit der Heinrich-Hertz-Mission sollen neue Technologien im Weltall unter realen Einsatzbedingungen erprobt werden. Darüber hinaus werden Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchgeführt. (Grafik: German Space Agency at DLR)" class="wp-image-127816" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHundseinEinsatzgebiet60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHundseinEinsatzgebiet60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Heinrich-Hertz-Satellit wird seine Zielposition im Geostationären Orbit auf 0,5° Ost voraussichtlich Anfang Juli 2023 erreichen. Heinrich-Hertz wird dann in einer Höhe von rund 36.000 Kilometern in der Äquatorebene angekommen sein und immer über derselben Stelle der Erdoberfläche „stehen“. Diese befindet sich etwas südlich von Ghana im atlantischen Ozean. Von dort aus wird der Satellit seine Signale in Richtung Bodenstationen senden. Mit der Heinrich-Hertz-Mission sollen neue Technologien im Weltall unter realen Einsatzbedingungen erprobt werden. Darüber hinaus werden Experimente zur Kommunikations-, Antennen- und Satellitentechnik durchgeführt. (Grafik: German Space Agency at DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ariane 5 hat mit Rosetta und Philae (2004) die Mission ins All gebracht, mit der zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte eine weiche Landung auf einem Kometen geglückt ist. Die Beförderung der europäischen Raumtransporter ATV 1-5 (Automated Transfer Vehicle) hat von 2008 bis 2015 die Versorgung der Internationalen Raumstation sichergestellt und damit auch zu Europas Beteiligung im Artemis-Programm beigetragen. Zudem hat Ariane 5 am 14. April 2023 die erste ESA-Großmission JUICE auf Kurs zum Jupiter und seinen Eismonden gebracht. Doch nicht nur institutionelle Starts hat das Zugpferd der europäischen Raumfahrt ins All geschickt. Fast 150 kommerzielle Satelliten sowie zwölf Galileo-Satelliten wurden mit der Ariane 5 sicher und zuverlässig im Weltraum ausgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ariane 5 ist die erfolgreichste europäische Trägerrakete: Das macht der Start des James Webb-Weltraumteleskops in besonderem Maße deutlich. Die NASA hat uns Europäern anvertraut, das größte und teuerste Weltraumteleskop aller Zeiten zu starten. Und Ariane 5 hat James Webb so zielgenau ausgesetzt, dass das Teleskop deutlich weniger eigenen Treibstoff benötigte, um seine Zielposition zu erreichen. Dadurch wird es möglich, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun deutlich länger als die geplanten zehn Jahre mit dem Teleskop Messungen durchführen können. Um diese Erfolgsgeschichte der Ariane-Träger fortzuschreiben und den Zugang Europas zum Weltraum zu erhalten, müssen wir jetzt schnellstmöglich in den Ariane-6-Betrieb kommen“, betont Walther Pelzer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ariane – eine europäische Rakete mit deutschen Wurzeln</strong><br>Die Geschichte der europäischen Ariane-Raketen ist auch eine deutsche Erfolgsgeschichte: ArianeGroup in Bremen hat die Verantwortung für den Bau aller Ariane-5-Oberstufen. Dort findet auch ein Teil der Produktion und Integration der Stufen inklusive der Vehicle Equipment Bay (VEB), in der auch der Bordcomputer untergebracht ist, statt. ArianeGroup in Ottobrunn liefert mit den Schubkammern und weiteren Antriebstechnologien das „Herzstück“ für die Haupt- und Oberstufentriebwerke. Die Firma MT Aerospace in Augsburg baut wesentliche Strukturelemente wie zum Beispiel Tankdome und Boostergehäuse. Das DLR-Institut für Raketenantriebe in Lampoldshausen ist einer von zwei Standorten in Europa, wo die Flüssigtriebwerke der Ariane 5 und Ariane 6 auf Herz- und Nieren getestet werden. Weiter gibt es zahlreiche deutsche Zulieferer und Unterauftragnehmer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Heinrich-Hertz-Mission und ihre Partner</strong><br>Mit der Heinrich-Hertz-Mission startet erstmals ein eigener deutscher Kommunikationssatellit zur Erforschung und Erprobung neuer Technologien und Kommunikationsszenarien. Die Mission leistet damit auch einen Beitrag für die Informationsgesellschaft in Deutschland. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten wurde die OHB-System AG beauftragt. An der Entwicklung und dem Test des Satelliten sind zudem die Firmen IABG GmbH, MDA AG und TESAT GmbH &amp; Co. KG beteiligt. Das Bodensegment mit dem Kontrollzentrum in Bonn wird von der OHB Digital Connect in Zusammenarbeit mit der Firma CGI verantwortet. Die Standorte für die neuen Bodenstationen befinden sich in Hürth (Nordrhein-Westfalen) und Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern). Für den Start der Mission an Bord der Ariane-5-Trägerrakete (VA261) ist Arianespace verantwortlich. An der Mission sind insgesamt 42 Partner beteiligt – davon 14 an der wissenschaftlichen Nutzlast.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start des Heinrich-Hertz-Satelliten auf Ariane 5 kann am 16. Juni 2023 ab 22:36 Uhr live bei Arianespace auf YouTube verfolgt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg550381#msg550381" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
</ul>
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		<title>SES und TESAT entwickeln Nutzlast für Europas erstes quantenkryptografisches LEO-Satellitensystem EAGLE-1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ses-und-tesat-entwickeln-nutzlast-fuer-europas-erstes-quantenkryptografisches-leo-satellitensystem-eagle-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 May 2023 08:03:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der von der ESA und der Europäischen Kommission unterstützte LEO-Satellit EAGLE-1 wird mit innovativen Sicherheitsmerkmalen ausgestattet sein, die von TESAT, Europas führendem Unternehmen für Laserkommunikationstechnologie, entwickelt werden. Eine Pressemitteilung von SES und TESAT. Quelle: TESAT 11. Mai 2023. Luxemburg, 11. Mai 2023 – Der Konsortialführer des EAGLE-1-Konsortiums, SES, gibt bekannt, dass TESAT als neuer Hauptpartner [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der von der ESA und der Europäischen Kommission unterstützte LEO-Satellit EAGLE-1 wird mit innovativen Sicherheitsmerkmalen ausgestattet sein, die von TESAT, Europas führendem Unternehmen für Laserkommunikationstechnologie, entwickelt werden. Eine Pressemitteilung von SES und TESAT.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: TESAT 11. Mai 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Eagle1logoESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Logo: ESA)" data-rl_caption="" title="(Logo: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Eagle1logoESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Logo: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Luxemburg, 11. Mai 2023 – Der Konsortialführer des EAGLE-1-Konsortiums, SES, gibt bekannt, dass TESAT als neuer Hauptpartner für die Entwicklung und Integration der QKD-Nutzlast (Quantum Key Distribution) für den Satelliten EAGLE-1 verantwortlich ist. Die Partnerschaft zwischen SES und TESAT zielt darauf ab, den nächsten wichtigen Meilenstein bei der Entwicklung und Umsetzung von Europas bahnbrechender Initiative für sichere Quantenkommunikation EAGLE-1 zu erreichen. Bei EAGLE-1 handelt es sich um ein von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Europäischen Kommission unterstütztes Quantenschlüsselsystem, das sowohl Weltraum- als auch Bodensegmente umfasst und die sichere Übertragung von Verschlüsselungscodes über geografisch verstreute Gebiete hinweg ermöglichen und die nationalen Quantenkommunikationsinfrastrukturen der EU für wirklich souveräne Netze miteinander verbinden wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Konsortiumsmitglied und Europas führendes Laserkommunikationsunternehmen TESAT wird die QKD-Nutzlast entwickeln, die aus dem Scalable Optical Terminal SCOT80 besteht, dass eine sichere optische Verbindung vom Weltraum zum Boden herstellt, sowie aus dem QKD-Modul des Satelliten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die in die Nutzlast des EAGLE-1-Systems integrierte Technologie umfasst eine eingebaute Redundanz und wurde speziell für die Satellitenkommunikation und Datenübertragung in Bereichen wie Behörden, Telekommunikationsbetreiber, Cloud-Anbieter und Banken entwickelt, um die Sicherheit der kryptografischen Anwendungen zu gewährleisten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SCOT80in2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Scalable Optical Terminal SCOT80. (Bild: TESAT)" data-rl_caption="" title="Scalable Optical Terminal SCOT80. (Bild: TESAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SCOT80in26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Scalable Optical Terminal SCOT80. (Bild: TESAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;EAGLE-1 ist ein Projekt, das ganz Europa zugutekommen wird, und es ist für SES ein Privileg, mit den führenden Technologieunternehmen auf dem Markt zusammenzuarbeiten, um es mit zu entwickeln und gemeinsam diese innovative Sicherheitstechnologie zu gestalten&#8220;, sagte Ruy Pinto, Chief Technology Officer von SES. &#8222;Die Zusammenführung der sicheren optischen Verbindungen und des eigentlichen QKD-Moduls bringt uns in der Implementierung, Erprobung und weiteren Skalierung der Technologie weiter, die letztlich Millionen von Nutzern dienen kann. Dies hebt die sichere Kommunikation auf eine völlig neue Ebene und unterstützt die Entwicklung zuverlässiger europaweiter Quantenkommunikationsinfrastrukturen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir freuen uns, von SES als Nutzlast Prime ausgewählt worden zu sein und unser Fachwissen bei der Integration von Sicherheitstechnologien sowie unsere Erfolgsbilanz von fast 80.000 ausgeführten optischen Satellitenverbindungen in dieses äußerst wichtige und zeitgemäße europäische Projekt einzubringen&#8220;, sagte Thomas Reinartz, CEO von TESAT. &#8222;Das EAGLE-1-System ermöglicht es, gemeinsam mit führenden Industriepartnern, KMU und Instituten Synergien zu erzielen und die Zeit bis zur Bereitstellung und Markteinführung der Quantensicherheitstechnologien und ihrer künftigen Hauptnutzer, wie Regierungen, Institutionen oder der Bankensektor, zu verkürzen. Gemeinsam mit unseren Partnern freuen wir uns darauf, die europäische Zusammenarbeit auf allen Ebenen, einschließlich KMU und Institutionen, zu stärken und einen Beitrag zur europäischen Souveränität im Weltraum zu leisten.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über EAGLE-1</strong><br>Das EAGLE-1 Projekt, das den Satelliten und die Bodeninfrastruktur umfasst, wird von SES und seinem Konsortium aus 20 europäischen Partnern entwickelt und durch den ESA-Beitrag Deutschlands, Luxemburgs, Österreichs, Italiens, der Niederlande, der Schweiz, Belgiens und der Tschechischen Republik im Rahmen von ARTES sowie durch die Europäische Kommission über Horizon Europe ko-finanziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start im Jahr 2024 wird der EAGLE-1-Satellit drei Jahre im Orbit verbringen. Während der Betriebsphase wird der Satellit den Regierungen und Institutionen der Europäischen Union sowie kritischen Wirtschaftssektoren einen frühzeitigen Zugang zu QKD über große Entfernungen ermöglichen, was den Weg zu einer EU-Konstellation ebnen würde, die ultrasichere Datenübertragungen ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen über EAGLE-1 und das von SES geleitete Konsortium europäischer Partner finden Sie <a href="https://www.ses.com/newsroom/eagle-1-advancing-europes-leadership-quantum-communications" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SES</strong><br>SES hat die Vision, durch die Distribution von Fernsehinhalten höchster Qualität und Bereitstellung nahtloser Konnektivität unvergleichliche Erlebnisse rund um den Erdball zu ermöglichen. Als führender globaler Anbieter von Konnektivitätslösungen für Inhalte betreibt SES die weltweit einzige Satellitenkonstellation in mehreren Umlaufbahnen mit einer Kombination aus weltweiter Abdeckung und hoher Leistung, darunter das kommerziell erprobte O3b-System in der mittleren Erdumlaufbahn mit geringer Latenz. Mithilfe eines ausgedehnten und intelligenten cloudfähigen Netzwerks kann SES an jedem Ort zu Lande, zu Wasser und in der Luft hochwertige Konnektivitätslösungen bereitstellen und ist Partner weltweit führender Telekommunikationsunternehmen, Mobilfunknetzbetreiber, Regierungen, Anbieter von Konnektivitäts- und Cloud-Diensten, Rundfunkanstalten, Betreiber von Videoplattformen und Eigentümer von Inhalten. Das Videonetzwerk von SES überträgt ~8.000 Kanäle und erreicht mit seiner beispiellosen Reichweite rund 369 Millionen Haushalte. Zudem stellt es Mediendienste für lineare und nichtlineare Inhalte bereit. Das Unternehmen ist an den Börsen von Paris und Luxemburg notiert (Ticker: SESG). Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.ses.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.ses.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über TESAT</strong><br>Bei TESAT in Backnang entwickeln, fertigen und vertreiben über 1.100 Mitarbeiter Systeme und Geräte für die Telekommunikation via Satellit. Das Produktspektrum reicht dabei von kleinsten raumfahrtspezifischen Bauteilen bis hin zu Modulen, gan-zen Baugruppen oder Nutzlasten. Weltweit technologisch führend ist TESAT bei den optischen Terminals zur Datenübertragung via Laser (LCTs). Bis heute wurden weit über 700 Raumfahrtprojekte durchgeführt. Mehr Informationen finden Sie auf <a href="https://www.tesat.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.tesat.de</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3056.msg548891#msg548891" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SES</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16655.msg548890#msg548890" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co.KG (Tesat) aus Backnang</a></li>
</ul>
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		<title>DeSK: Raumfahrttag in Backnang</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/desk-raumfahrttag-in-backnang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Mar 2023 10:30:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schülergruppe erfährt Spannendes aus der Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK). Quelle: DeSK 28. März 2023. Backnang, 28. März 2023: Die etablierte Raumfahrtveranstaltung ‚Mission Zukunft‘ zur Nachwuchskräfteförderung findet alle zwei Jahre im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt.Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, das Forum Luft- und Raumfahrt Baden-Württemberg, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-76bc39c2">Schülergruppe erfährt Spannendes aus der Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DeSK 28. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerWettbewerbMissionZukunftIIIaDESUK.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: DeSK)" data-rl_caption="" title="(Bild: DeSK)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerWettbewerbMissionZukunftIIIaIDESUK26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: DeSK)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Backnang, 28. März 2023: Die etablierte Raumfahrtveranstaltung ‚Mission Zukunft‘ zur Nachwuchskräfteförderung findet alle zwei Jahre im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt.<br>Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, das Forum Luft- und Raumfahrt Baden-Württemberg, ArianeGroup, Airbus Defence and Space, Tesat-Spacecom sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) laden dazu ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Rahmen findet ferner ein Ideenwettbewerb statt. In 2022 war die Aufgabe, eine neue Satellitenmission zu gestalten.<br>Eine Fachjury hatte schließlich die Herausforderung, unter den vielen Einreichungen die drei Gewinner zu küren. Bei den zahlreichen kreativen Ideen und Konzepten war dies keine leichte Aufgabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Preisträger konnten sich über tolle Erlebnispreise freuen: Die ersten zwei Plätze haben eine Besichtigung von Europas größter Satellitenproduktion in Friedrichshafen bei AIRBUS und einen Rundgang durch die Raketenantriebsteststation beim DLR und ArianeGroup in Lampoldshausen gewonnen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerWettbewerbMissionZukunftIIIDESK.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: DeSK)" data-rl_caption="" title="(Bild: DeSK)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerWettbewerbMissionZukunftIIIDESK26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Bild: DeSK)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der dritte Preis ging an das Team mit dem Projekt „Predictive Firefighting“, ein Ansatz für das frühe Erkennen von Waldbränden via Erdbeobachtungssatelliten.<br>Die Schülergruppe wurde dafür mit einem Besuch bei TESAT und dem Deutschen Zentrum für Satelliten-Kommunikation (DeSK) am Standort Backnang belohnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Raumfahrttag in Backnang konnte schließlich am 27. März 2023 stattfinden.<br>Nach einer Werksführung bei TESAT ging es weiter zum DeSK mit einer Showroom-Besichtigung.<br>Alle Preisträge haben somit exklusive Einblicke in die baden-württembergische Raumfahrt erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK)</strong><br>Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Hochschulen aus dem Bereich der Satellitenkommunikation haben sich im Jahr 2008 im Deutschen Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) zusammengeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des DeSK ist es, die inzwischen 46 Mitglieder zur Erweiterung der Geschäftsbeziehungen zusammenzuführen sowie zu einem schlagkräftigen Netzwerk zu bündeln und dabei Synergien zu erzeugen. Außerdem werden gemeinsame Aktivitäten zur Fachkräftegewinnung durchgeführt. Ferner obliegt dem DeSK der Betrieb eines Showrooms zum Thema ‚Satellitenkommunikation‘.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Teil der Kompetenzzentren Initiative der Region Stuttgart wird das DeSK von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) gefördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19633.msg546500#msg546500" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DeSK</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/desk-raumfahrttag-in-backnang/" data-wpel-link="internal">DeSK: Raumfahrttag in Backnang</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>TESAT: Staatssekretär zu Besuch in Backnang</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tesat-staatssekretaer-zu-besuch-in-backnang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2023 21:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, besuchte das Deutsche Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) sowie die Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG (TESAT) in Backnang, einen der größten Raumfahrtstandorte in Deutschland. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG. Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG 1. März 2023. 1. März [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/tesat-staatssekretaer-zu-besuch-in-backnang/" data-wpel-link="internal">TESAT: Staatssekretär zu Besuch in Backnang</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, besuchte das Deutsche Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) sowie die Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG (TESAT) in Backnang, einen der größten Raumfahrtstandorte in Deutschland. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG 1. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/230301_TESAT_Staatssekretaer_Besuch_Dr_Christian_Rapp_02_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Foto: TESAT)" data-rl_caption="" title="(Foto: TESAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/230301_TESAT_Staatssekretaer_Besuch_Dr_Christian_Rapp_02_25.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Foto: TESAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">1. März 2023 &#8211; Bei seinem Besuch konnte sich der Staatssekretär im DeSK-Showroom umfassend über die Satellitenkommunikation informieren und im Anschluss bei TESAT ein Bild von der Serienproduktion in der Raumfahrtbranche machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>High-tech aus der Murr-Metropole</strong><br>„Weltraumtechnologien sind bereits ein fester Bestandteil unseres alltäglichen Lebens. Ob Fernsehen, Navigation, Internet oder Erdbeobachtung – all dies wäre ohne Satellitenkommunikationstechnik, wie wir sie in der heutigen Zeit kennen, nicht denkbar. Der Standort Backnang bildet sowohl bei der Entwicklung als auch bei der Produktion den regionalen Schwerpunkt der deutschen Raumfahrtindustrie in Sachen Satellitenkommunikationssysteme”, resümierte Staatssekretär Dr. Patrick Rapp bei seinem Besuch vor Ort. “Die Satellitenkommunikation ist ein zentraler Wirtschaftsbereich aus und für Backnang. Dabei hat sich hier ein Cluster ausgebildet, das in ganz Deutschland einmalig ist. In diesem Zusammenhang freue ich mich sehr, dass diese wichtige Branche auf politischer Ebene Unterstützung findet und sich Staatssekretär Dr. Patrick Rapp vor Ort selbst ein Bild davon macht”, hieß Oberbürgermeister Maximilian Friedrich den landespolitischen Besuch in der Murr-Metropole willkommen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/230301_TESAT_Besuch_Staatssekretaer_Dr_Christian_Rapp_01_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Foto: TESAT)" data-rl_caption="" title="(Foto: TESAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/230301_TESAT_Besuch_Staatssekretaer_Dr_Christian_Rapp_01_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Foto: TESAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wachstumschancen für eine ganze Region</strong><br>“Momentan wird immer von Weltraumtourismus und SpaceX berichtet, aber New Space &#8211; oder wie wir sagen: Next Space &#8211; beschreibt eigentlich die Kommerzialisierung der Raumfahrt. Von den typischen wissenschaftlichen Missionen hin zu geschäftsmodellbasierten Services, wie z.B. Satelliteninternet. Bis 2040 soll der internationale Raumfahrtmarkt so groß sein, wie der heutige Automobilmarkt.” erklärt Thomas Reinartz, CEO TESAT. “Wir haben uns zum Weltmarktführer für Laserkommunikation gemausert und investieren hier am Standort über 25 Millionen Euro in die Serienproduktion von Laser Communication Terminals. Dies umfasst unter anderem den Bau eines neuen Fertigungsgebäudes”. Wachstumschancen ergeben sich vor allem insbesondere durch Satellitenkonstellationen. “Um Daten sicher zwischen Satelliten auszutauschen oder an die Erde zu senden, bedarf es in den meisten Fällen Technologie aus Backnang. Auch die hier ansässigen KMUs leisten ihren Beitrag zur Technologiekompetenz am Standort”, schildert die Geschäftsführerin des DeSK, Dilara Betz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">“In Zeiten, in denen Untersee-Pipelines angegriffen oder Spionage-Ballons abgeschossen werden, bedarf es sichere und resiliente Kommunikationswege. Eine Lösung hierfür ist die optische Laserkommunikation. In diesem Marktsegment sind wir Technologieführer. Das ist unser Beitrag für ein resilientes und souveränes Europa”, erklärt Thomas Reinartz. “Schön wäre es, wenn diese Technologie nicht nur in den USA sondern auch in Europa systematisch eingesetzt würde. Sonst haben wir hier bald den nächsten mp3-Player entworfen”, witzelt Reinartz zum Abschluss des Besuchs von Staatssekretär Dr. Rapp.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Tesat</strong><br>Bei TESAT in Backnang entwickeln, fertigen und vertreiben über 1.100 Mitarbeiter Systeme und Geräte für die Telekommunikation via Satellit. Das Produktspektrum reicht dabei von kleinsten raumfahrtspezifischen Bauteilen bis hin zu Modulen, ganzen Baugruppen oder Nutzlasten. Weltweit einziger Anbieter und technologisch führend ist TESAT bei den optischen Terminals zur Datenübertragung via Laser (LCTs). Bis heute wurden weit über 700 Raumfahrtprojekte durchgeführt.</p>



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		<title>DLR: Festigung einer bedeutenden Rolle in der Laserkommunikation mit Satelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-festigung-einer-bedeutenden-rolle-in-der-laserkommunikation-mit-satelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2022 11:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[Oberpfaffenhofen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neue optische Bodenstation am DLR-Standort Oberpfaffenhofen eingeweiht. Die vielfältigen Möglichkeiten der optischen Freiraumkommunikation können nun mit einer neu ausgebauten Bodenstation am DLR-Standort Oberpfaffenhofen getestet und weiterentwickelt werden. Die Technologie ermöglicht Datenraten im Terrabit-Bereich, die Nutzung von Quantenverschlüsselungstechnologien sowie hochpräzise Sattelitennavigationssysteme. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 12. Oktober 2022. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Neue optische Bodenstation am DLR-Standort Oberpfaffenhofen eingeweiht. Die vielfältigen Möglichkeiten der optischen Freiraumkommunikation können nun mit einer neu ausgebauten Bodenstation am DLR-Standort Oberpfaffenhofen getestet und weiterentwickelt werden. Die Technologie ermöglicht Datenraten im Terrabit-Bereich, die Nutzung von Quantenverschlüsselungstechnologien sowie hochpräzise Sattelitennavigationssysteme. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 12. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LieferungdesneuenTeleskopsDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Lieferung des neuen Teleskops. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Lieferung des neuen Teleskops. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LieferungdesneuenTeleskopsDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Lieferung des neuen Teleskops. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">12. Oktober 2022 &#8211; Satelliten werden zusehends zu Netzwerkknoten des Internets. Während terrestrische Knoten über Glasfasernetze eingebunden sind, können Satelliten mit aktuellen Entwicklungen nur dann mithalten, wenn sie ebenfalls optisch vernetzt werden. Programme der europäischen Kommission wie die Secure Connectivity Initiative stützen sich ebenso auf diese Technologie wie eine Vielzahl kommerzieller Netzwerke wie Starlink oder Oneweb, die mit ihren nächsten Generationen ähnliche Entwicklungen anstreben. Im Zentrum der Überlegungen stehen optische Satellitenlinks, wie sie am Institut für Kommunikation und Navigation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) seit mehr als 20 Jahren konzipiert, entwickelt und getestet werden. Optische Verbindungen werden zudem nicht nur für Kommunikationsnetzwerke in Betracht gezogen, sondern auch für die Quantenverschlüsselung. Diese soll das sichere Internet der Zukunft ermöglichen und die nächste Generation von Satellitennavigationssystemen. Das DLR betreibt seit vielen Jahren experimentelle Bodenstationen, um diese Technologien voranzutreiben. Am 12. Oktober 2022 wurde nun eine neue leistungsstärkere Bodenstation am DLR-Standort Oberpfaffenhofen eingeweiht.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NeuesTeleskopDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Neues Teleskop. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Neues Teleskop. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NeuesTeleskopDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Neues Teleskop. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Zukünftig wird es immer wichtiger, Satelliten effizient miteinander zu vernetzen sowie den Datenaustausch zum Boden sicher und leistungsstark zu gestalten im Angesicht der immer größeren Datenmengen bei Kommunikation, Navigation und Erdbeobachtung ebenso wie vor dem Hintergrund knapper werdender Funklizenzen“, sagt die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla. „Die optische Freiraumkommunikation bietet hier eine vielversprechende Perspektive, deren vielfältige Möglichkeiten wir mit der neu ausgebauten Bodenstation in Oberpfaffenhofen austesten und weiterentwickeln werden. Insbesondere bei der Absicherung des Austauschs sensibler Daten etwa bei kritischen Infrastrukturen im All und auf der Erde können uns Lösungen der satellitenbasierten Quantenkommunikation entscheiden voranbringen.“ Das Kernstück der neuen optischen Bodenstation ist ein neues Teleskop mit 80-Zentimeter Durchmesser in einer sogenannten Coudé-Anordnung, bei der das Licht des Teleskops über Spiegel direkt in ein Labor darunter geführt wird. Dies ermöglicht völlig neue Experimente, die in dieser Form bislang nicht durchgeführt werden konnten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OptischeBodenstationaufdemDachDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Optische Bodenstation auf dem Dach. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Optische Bodenstation auf dem Dach. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OptischeBodenstationaufdemDachDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Optische Bodenstation auf dem Dach. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Datenübertragung mit Terabit-Geschwindigkeit</strong><br>Optische Verbindungen zwischen Satelliten und den Empfangsstationen am Boden, wie sie bei der Anbindung von Kommunikationssatelliten an das Internet oder bei der Datenübertragung von Erdbeobachtungsatelliten an deren Daten-Prozessierungszentren eingesetzt werden, sind mit dem nötigen Weg durch die Atmosphäre eine besondere Herausforderung. Temperaturschwankungen in der Atmosphäre führen zu einer Verzerrung der optischen Satellitensignale, die Übertragungsfehler bewirken können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Bodenstation erlaubt es diese Phänomene genauer als bisher zu untersuchen, um Verfahren für eine fehlerfreie Übertragung auch unter schwierigen Bedingungen zu erreichen. So zielen die Arbeiten des DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation sowohl darauf ab, Signale am Boden bestmöglich empfangen zu können, als auch die Sendesignale der Bodenstation so „vorzuverzerren“, dass sie den Satelliten im All möglichst ungestört erreichen. In bodennahen Versuchen konnte das Institut bereits 2016 eine Übertragungsrate von 1,72 Terabit pro Sekunde erreichen und 2017 eine Übertragungsrate von 13,2 Terabit pro Sekunde realisieren. Diese Datenrate würde ausreichen, um ganz Westeuropa mit einer schnellen Internetanbindung zu versorgen. Mit der neuen Bodenstation sollen solche Versuche nun auch mit Satelliten durchgeführt werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/InfografikzurBodenstationDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Infografik zur Bodenstation. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Infografik zur Bodenstation. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/InfografikzurBodenstationDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Infografik zur Bodenstation. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quantenschlüssel aus dem All</strong><br>Eine genaue Entzerrung des Satellitensignals ist zudem eine Grundvoraussetzung, um Quantenschlüssel aus dem All möglichst effizient verteilen zu können. Das DLR-Institut für Kommunikation und Navigation hat dazu erfolgreiche Vorarbeiten geleistet und bereits im Jahr 2013 zusammen mit der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) erfolgreiche Übertragungsversuche von einem Flugzeug zum Boden durchgeführt. Quantenschlüssel sollen künftig genutzt werden, um die verschlüsselte terrestrische Übertragung so abzusichern, dass sie Angriffen durch Quantencomputer standhalten. „Eine beweisbar sichere Absicherung der Kommunikation ist insbesondere für Nutzer wie Regierungsstellen, Behörden, Banken, Versicherungs- und Industriegesellschaften von immenser Bedeutung&#8220;, sagt Dr. Susann Groß, Leiterin der DLR-Programmdirektion für Raumfahrtforschung und -technologie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Präzisere Navigation mit optischen Satellitenlinks</strong><br>Satellitennavigationssysteme wie das europäische Galileo und das amerikanische GPS sind bereits heute als unabdingbare Infrastrukturen im alltäglichen Leben und Wirtschaften verankert. Sie senden präzise Zeitsignale aus. Wenn der Empfänger diese Information von mindestens vier Satelliten empfängt, die Uhren korrekt synchronisiert und die Satellitenbahnen genau bekannt sind, kann der Empfänger daraus seine exakte Position ermitteln. Um die Zeitsignale der Satelliten zu synchronisieren und die Satellitenbahnen zu bestimmen, muss heute ein komplexer Prozess auf der Basis von Messungen einer Vielzahl von Sensorstationen am Boden ablaufen. Am DLR wurde mit Kepler ein neuer Ansatz entwickelt, bei dem optische Verbindungen zwischen Navigationssatelliten eingesetzt werden. Diese optischen Verbindungen werden genutzt, um die Satelliten direkt zu synchronisieren und um die Bahnen mit nur zwei Bodenstationen exakt zu bestimmen. Dies führt nicht nur zu einer deutlichen Vereinfachung des Systems, sondern auch zu einer erheblich verbesserten Genauigkeit</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Kepler-Ansatz hat das Potenzial die zukünftige Automatisierung im Verkehr durch hochpräzise Ortsdaten deutlich zu erleichtern“, sagt Dr. Pagels-Kerp, DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt. Zudem wäre das System kaum mehr anfällig für Störungen, die heute etwa in Kriegs- und Krisengebieten willentlich herbeigeführt werden. In diesem Kontext wird die neue Bodenstation wertvolle Beiträge für die Validierung der DLR-Konzepte liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Technologietransfer</strong><br>Das DLR-Institut für Kommunikation und Navigation ist eine der weltweit führenden Forschungseinrichtungen für die Entwicklung optischer Freiraumverbindungen. Im Umfeld des Instituts haben sich Firmen wie TESAT Spacecom in Backnang und die Ausgründung Mynaric zu den bedeutendsten Firmen in diesem Sektor entwickelt. Die neue Bodenstation wird dabei helfen, diese starke deutsche Positionierung zu erhalten und weiterzuentwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg539066#msg539066" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li></ul>
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		<title>DeSK-Wochenend-Symposium für die Abiturjahrgänge 2023 und 2024</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/desk-wochenend-symposium-fuer-die-abiturjahrgaenge-2023-und-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2022 15:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Wochenend-Symposium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 28. bis 29. Oktober 2022 findet im Haus Steinheim das Wochenend-Symposium des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation statt. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, Abiturient*innen für technische Berufe (MINT) und vor allem für die Satelliten­kommunikation zu begeistern. Ein Veranstaltungshinweis des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK). Quelle: DeSK 5. September 2022. „VOM KUPFERDRAHT ZUM LASERLINK“Das Deutsche [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Vom 28. bis 29. Oktober 2022 findet im Haus Steinheim das Wochenend-Symposium des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation statt. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, Abiturient*innen für technische Berufe (MINT) und vor allem für die Satelliten­kommunikation zu begeistern. Ein Veranstaltungshinweis des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DeSK 5. September 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/desklogo05092022in400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Links oben ist ein Satellit, in der Mitte eine klein-städtische Skyline mit einer überdimensionierten Parabolantenne dargestellt. Darunter der Schriftzug DeSK in groß und darunter &quot;Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation&quot;, alles in blau. (Grafik: DeSK)" data-rl_caption="" title="Links oben ist ein Satellit, in der Mitte eine klein-städtische Skyline mit einer überdimensionierten Parabolantenne dargestellt. Darunter der Schriftzug DeSK in groß und darunter &quot;Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation&quot;, alles in blau. (Grafik: DeSK)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/desklogo05092022in260.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Grafik: DeSK)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„VOM KUPFERDRAHT ZUM LASERLINK“</strong><br>Das Deutsche Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) organisiert das sogenannte Wochenend-Symposium für Schüler*innen der Oberstufe aus Gymnasien im Großraum Stuttgart bereits zum 12. Mal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, Abiturient*innen für technische Berufe (MINT) und vor allem für die Satellitenkommunikation zu begeistern. Dazu stellen Mitgliedsunternehmen des Netzwerks ihre Tätigkeiten, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten sowie ihre Berufsfelder vor und informieren anschaulich und verständlich über aktuelle technologische Trends. Die Vorträge werden durch interaktive Sessions ergänzt, bei welchen die Teilnehmenden vielfältige Experimente aus der Raumfahrt und Satellitenkommunikation selbst durchführen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme ist kostenlos und beinhaltet die Hin- und Rückfahrt mit dem Bus ab/an Bahnhof Backnang sowie Verpflegung und Übernachtungskosten im Bildungshaus Steinheim in Steinheim/Murr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Universität Stuttgart, die Technische Universität Berlin sowie Jena-Optronik, Tesat-Spacecom, telent, Thales Alenia Space u.v.m. werden bei der Veranstaltung vertreten sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Event wird freundlicherweise vom Landratsamt Rems-Murr-Kreis unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Veranstalter:</strong>&nbsp; Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann:</strong> Beginn: Freitag, 28.10.2022, 14:15 Uhr ab Bahnhof Backnang<br><strong>Ende:</strong> Samstag, 29.10.2022, ca. 17:45 Uhr am Bahnhof Backnang</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Veranstaltungsort:</strong>&nbsp; Bildungshaus Steinheim, 71711 Steinheim an der Murr</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anmeldung:</strong> bis spätestens <strong>14. Oktober 2022</strong> per Fax 07191 &#8211; 1878316 oder per E-Mail an sabine.schmauss at desk-sat.com (auch für Rückfragen).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Teilnehmerzahl ist begrenzt</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Informationen</strong> unter <a href="https://desk-sat.com/startseite" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.desk-sat.com</a> (siehe Veranstaltungen/Wochenend-Symposium).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg537677#msg537677" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li></ul>
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		<title>Hilfe für Ukraine: TESAT spendet 25.000 € an Stiftung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hilfe-fuer-ukraine-tesat-spendet-25-000-e-an-stiftung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 May 2022 09:21:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Leonberg]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Hoffnungsträger]]></category>
		<category><![CDATA[TESAT]]></category>
		<category><![CDATA[Tesat-Spacecom GmbH & Co. KG]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=110035</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Mittwoch überreicht das TESAT Management der Stiftung Hoffnungsträger einen Spendenscheck in Höhe von 25.000 Euro. Das Geld kommt den Menschen aus der Ukraine zu Gute. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG. Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG. Backnang 20. Mai 2022. Backnang, 20.05.2022 &#8211; Die derzeitige gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Lage macht [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Mittwoch überreicht das TESAT Management der Stiftung Hoffnungsträger einen Spendenscheck in Höhe von 25.000 Euro. Das Geld kommt den Menschen aus der Ukraine zu Gute. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG. Backnang 20. Mai 2022.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/b58a1da1TESAT.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/b58a1da1TESAT260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Bei der Scheckübergabe (vlnr.): Matthias Seitz (TESAT), Thomas Reinartz (CEO &#8211; TESAT), Ralph Schmid (CPO &#8211; TESAT), Kerstin Basche (CFO &#8211; TESAT), Marcus Witzke (Vorstand &#8211; Hoffnungsträger), Stefanie Köppl-Rau (Leiterin Großspenden &#8211; Hoffnungsträger). (Bild: Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Backnang, 20.05.2022 &#8211; Die derzeitige gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Lage macht vielen Menschen sorgen. Pandemie, Krieg mitten in Europa, Lebensmittelknappheit und eine hohe Inflation. Umso wichtiger ist es, in solchen Zeiten zusammenzuhalten und insbesondere unschuldig notleidende Menschen zu unterstützen. Die Stiftung Hoffnungsträger hat sich genau dies zur Herzensaufgabe gemacht und neben vielen anderen Projekten auch ein Hilfsprojekt für die Ukraine ins Leben gerufen. Gemeinsam mit einem großen Partnernetzwerk hilft die Stiftung den Menschen vor Ort mit Hilfsgütern sowie bei der Evakuierung und Unterbringung geflüchteter Mütter mit ihren Kindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">TESAT unterstützt die Stiftung aus Leonberg mit einer Spende von 25.000 Euro. Am Mittwoch (18.05.2022) wurde diese vom TESAT Management Thomas Reinartz (CEO), Kerstin Basche (CFO) und Ralph Schmid (CPO) an den Stiftungsvorstand Marcus Witzke und an die Leiterin für Großspenden Stefanie Köppl-Rau übergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es liegt in unserer unternehmerischen Verantwortung, Menschen in Not zu helfen. Daher freuen wir uns sehr, hier einen finanziellen Beitrag leisten zu dürfen,&#8220; sagt Reinartz, Geschäftsführer TESAT.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16655.msg532498#msg532498" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co.KG (Tesat) aus Backnang</a></li></ul>
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		<item>
		<title>ESA: ESM für Orion &#8211; hergestellt in Deutschland</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-esm-fuer-orion-hergestellt-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 16:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Constellation]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Leoni]]></category>
		<category><![CDATA[MPCV]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
		<category><![CDATA[TESAT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=109413</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die europäischen Servicemodule (ESMs), die Orion zum Mond und zurück bringen werden, bestehen aus 20.000 Teilen und Komponenten, die in zehn europäischen Ländern und in den USA hergestellt werden. In diesem Artikel sehen wir uns an, welcher Beitrag aus Deutschland kommt. Er ist Teil einer Serie, die im ESA Orion-Blog veröffentlicht wird. Eine Information der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die europäischen Servicemodule (ESMs), die Orion zum Mond und zurück bringen werden, bestehen aus 20.000 Teilen und Komponenten, die in zehn europäischen Ländern und in den USA hergestellt werden. In diesem Artikel sehen wir uns an, welcher Beitrag aus Deutschland kommt. Er ist Teil einer Serie, die im <a href="https://blogs.esa.int/orion/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA Orion-Blog</a> veröffentlicht wird. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESM3StrukturInBremenAirbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESM3StrukturInBremenAirbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ESM-3-Struktur in Bremen. (Quelle: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">28. April 2022 &#8211; Der europäische Mischkonzern Airbus, der einen sehr umfangreichen Beitrag leistet, ist für den Bau und die Auslieferung dieser European Service Modules verantwortlich. Das Werk, in dem alles zusammengebaut wird, befindet sich in Bremen. Hier wurde Airbus von der ESA mit dem allgemeinen Programmmanagement betraut, das die Montage, die Integration und die Tests (zusammen mit der ArianeGroup) sowie das Management des Bodenbetriebs umfasst – das gesamte Paket also.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Hauptauftragnehmer ist Airbus für das Endergebnis verantwortlich und wählt, koordiniert und stellt sicher, dass alle in dieser Blogserie erwähnten Subunternehmen ihre Hardware pünktlich und gemäß den richtigen Spezifikationen an die Airbus-Montagehalle in Bremen liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Montagehalle für die European Service Modules ist ein riesiger Reinraum, in dem jeweils zwei Module (und einige andere nicht unbedeutende europäische Raumfahrtelemente wie die Ariane-5-Oberstufe) untergebracht werden können. Hier arbeiten Fachleute im Schichtbetrieb 24 Stunden am Tag an der Montage der Hardware, die Menschen auf den Mond bringen soll. Nach der Fertigstellung kümmert sich Airbus auch um den Transport der European Service Modules zum Kennedy Space Center der NASA in Florida, USA, zur Montage an das Besatzungsmodul und die SLS-Trägerrakete. Ferner liefert Airbus während der Missionen technisches Know-how.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings übernimmt Airbus nicht nur das Management und die Montage, sondern wendet auch „Sustaining Engineering“-Techniken an, um alle Aspekte der Entwicklung der European Service Modules sicherzustellen und zu verbessern. Im Rahmen des Vertrags über die Lieferung von sechs Modulen soll sichergestellt werden, dass jedes European Service Module die genauen Spezifikationen erfüllt, die erforderlich sind, um Menschen sicher zum Mond und zurück zu bringen, aber auch um zu sehen, wo Verbesserungen vorgenommen werden können, um leichter, stärker und schneller zu sein.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OrionESMHaupbestandteileInfografikESAKOldenburg2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OrionESMHaupbestandteileInfografikESAKOldenburg26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Orion-ESM Hauptbestandteile &#8211; Infografik (Grafik: ESA / K. Oldenburg)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schnell, sicher und pünktlich</strong><br>Das deutsche Unternehmen Leoni liefert die Kabel für das Datennetzwerk an Bord des European Service Modules. Es ermöglicht Geschwindigkeiten von Gigabit pro Sekunde, schneller als üblich für Raumfahrtzeuge. Darüber hinaus können die von Leoni gelieferten Kabel und Steckverbinder problemlos Temperaturen von -180 °C bis zu 120 °C standhalten, was weit mehr ist als bei herkömmlichen Heimnetzwerken und bei Reisen durch die Tiefen des Weltraums von Vorteil ist. Diese Kabel bieten im Vergleich zu einer Büro- oder Heimverbindung einen wesentlich höheren Schutz und eine höhere Zuverlässigkeit und unterstützen den Time-Triggered-Ethernet-Standard, der sicherstellt, dass kritische Daten innerhalb eines präzisen Zeitlimits übertragen werden. Nicht wie zu Hause, wo Ihr Browser langsamer wird, wenn die ganze Familie oder die Mitbewohner gerade einen Film streamen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Schubkraft – von Lampoldshausen bis zum Mond</strong><br>Die ArianeGroup ist bekannt für ihre zuverlässigen Trägerraketen, die denselben Namen tragen, und sie ist führend bei der Entwicklung und dem Betrieb von Triebwerken für die Raumfahrt. Obwohl das Unternehmen in vielen Ländern tätig ist, werden wir uns in diesem Blogeintrag nur auf die deutschen Standorte konzentrieren. Ab der dritten Version des European Service Module hat Airbus die ArianeGroup mit der Lieferung vieler Teile des Antriebssystems beauftragt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das European Service Module hat mehrere – insgesamt 33 – Triebwerke, und die ArianeGroup in Lampoldshausen baut die 24 Lageregelungstriebwerke, mit denen sich das Orion-Modul im Weltraum drehen und orientieren, aber auch Feineinstellungen für seine Umlaufbahnen oder Geschwindigkeit vornehmen kann. Diese <a href="https://www.space-propulsion.com/spacecraft-propulsion/bipropellant-thrusters/200n-bipropellant-thrusters.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Triebwerke haben eine Schubkraft von 220 N</a> und werden in kurzen Stößen gezündet. Sie werden Reaction Control System Thrusters genannt und sind zu jeweils vier mal sechs Triebwerken zusammengefasst. Die gleichen Triebwerksmodelle wurden auch bei den Automated Transfer Vehicles verwendet, die Nachschub zur Internationalen Raumstation lieferten. In diesem Video ist zu sehen, wie sie während des Abdockens des letzten ATV, das zur Raumstation flog, gezündet wurden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OrionTankTeamArianeGroupundAirbusQuelleAirbus.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OrionTankTeamArianeGroupundAirbusQuelleAirbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Orion Tank Team &#8211; ArianeGroup &amp; Airbus (Quelle: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die ArianeGroup liefert auch die <a href="https://www.space-propulsion.com/spacecraft-propulsion/bipropellant-tanks/manufacturing/propellant-tank-manufacturing.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">vier 2100 Liter fassenden Treibstofftanks</a> für die European Service Modules, die in der Nähe der Integrationshalle in Bremen gebaut werden, wo man seit über 40 Jahren raumfahrttaugliche Treibstofftanks herstellt. Die Treibstofftanks bestehen aus Titan und verfügen über Komponenten, die das Schwappen des Treibstoffs in den Tanks reduzieren und den Treibstoff schneller zu den Triebwerken bringen, selbst in der Schwerelosigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem Auto kann sich der Treibstoff auf die Schwerkraft verlassen, um das Triebwerk zu erreichen, aber im Weltraum braucht der Treibstoff einen kleinen Schub. Das European Service Module verwendet Heliumgas, um den Treibstoff zu den Triebwerken zu befördern. Die ArianeGroup Lampoldshausen stellt die Druckregelungsbaugruppe (Pressure Control Assembly) her, die das Helium an die Treibstoff- und Oxidationstanks verteilt. Die ArianeGroup in Bordeaux stellt die beiden Heliumtanks her, die das Gas unter sehr hohem Druck halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weniger sichtbarer Teil des Systems sind die <a href="https://web.archive.org/web/20250420133618/https://www.space-propulsion.com/spacecraft-propulsion/heritage/page-322.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Füll- und Ablassventile</a> sowie die Prüfanschlüsse. Diese Komponenten ermöglichen es, <a href="https://www.space-propulsion.com/spacecraft-propulsion/valves/fill-drain-valves.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Tanks zu füllen, ohne dass die Flüssigkeit austritt</a> wenn sie beladen sind, oder, was noch wichtiger ist, den gewünschten Druck zu halten, oft über Jahre hinweg.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PDETeaminBremenAirbusDS.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PDETeaminBremenAirbusDS26.jpg" alt=""/></a><figcaption>PDE Team in Bremen. (Credits: Airbus DS)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben die Triebwerke und den Treibstoff (Tanks), aber damit endet die Beteiligung der ArianeGroup am Antrieb noch nicht. Die <a href="https://blogs.esa.int/orion/2016/06/01/assembly-has-started-focus-on-propulsion-drive-electronics/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Antriebselektronik</a> (Propulsion Drive Electronics, PDE), das Nervensystem des Service Modules, das die Befehle zum Zünden der einzelnen Triebwerke oder zum Öffnen und Schließen der Ventile entsprechend den Anweisungen der Flugsoftware in der Orion-Kapsel sendet, wird ebenfalls in Bremen gebaut. Mit 33 Triebwerken, die gesteuert werden müssen, und drei verschiedenen Flugdimensionen hat dieses elektronische Gerät eine wichtige und komplizierte Aufgabe. Es ist wichtig, dass das European Service Module über zwei identische PDEs verfügt, falls eine ausfällt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beschaffen Sie uns alle Teile!</strong><br>Jeder, der sich mit Heimwerken beschäftigt, weiß, dass der Einkauf und die Suche nach den richtigen Teilen für ein Projekt die halbe Arbeit ist. Stellen Sie sich nun vor, es gibt 20.000 Teile… Die Bestellungen und die Artikel selbst im Auge zu behalten und sie zur richtigen Zeit an den richtigen Ort zu liefern, ist für viele ein Vollzeitjob. Hier kommt <a href="https://www.tesat.de/news/blog/information/83-news/768-parts-agency-for-orion-s-european-service-module" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Tesat-Spacecom</a> ins Spiel! Das in Backnang bei Stuttgart ansässige Unternehmen ist auf die Beschaffung elektronischer Komponenten für hochspezifische technische Projekte wie Raumfahrzeuge und das European Service Module spezialisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Faktoren, die Tesat berücksichtigt und dafür sorgt, dass sie innerhalb akzeptabler Grenzen bleiben, gehören Kosten, pünktliche Lieferung, Dokumentation, Mindestbestellmengen, Qualitätskontrolle, Zuverlässigkeit und mehr. Teast berücksichtigt sogar die Lagerzeit und sagt eventuelle Probleme für künftige Anschaffungen voraus. Ein European Service Module steht bereits auf der Startrampe, das zweite wird im Kennedy Space Center der NASA mit dem Besatzungsmodul verbunden, das dritte wird in Bremen zusammengebaut und drei weitere sind bereits eingeplant – Tesat hat also eine Menge zu bestellen, zu verfolgen, zu testen und zu versenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bremen</strong><br>Bei den European Service Modules läuft alles in Bremen zusammen, und so wurde das erste komplette Modul nach der Hansestadt benannt. Im Inneren des Orion-Besatzungsmoduls befindet sich ein digitales Foto der Stadtlandschaft zu Ehren der Industriestadt, die dem Mondmodul seinen Namen gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3760.msg531644#msg531644" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Orion / ESM &#8211; Raumschiff</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-esm-fuer-orion-hergestellt-in-deutschland/" data-wpel-link="internal">ESA: ESM für Orion &#8211; hergestellt in Deutschland</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>Geschäftsführerwechsel bei Tesat-Spacecom</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/geschaeftsfuehrerwechsel-bei-tesat-spacecom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2022 14:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Backnang]]></category>
		<category><![CDATA[Ralph Schmid]]></category>
		<category><![CDATA[TESAT]]></category>
		<category><![CDATA[Tesat Spacecom]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Reinartz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=106275</guid>

					<description><![CDATA[<p>Thomas Reinartz ab 1. März 2022 neuer CEO und Ralph Schmid Mitglied der Geschäftsleitung. Ralph Schmid ab 1. April 2022 CPO. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG. Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG. Backnang, 1. März 2022: Mit Wirkung zum 1. März 2022 hat Thomas Reinartz die Position des Chief Executive Officer (CEO) [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Thomas Reinartz ab 1. März 2022 neuer CEO und Ralph Schmid Mitglied der Geschäftsleitung. Ralph Schmid ab 1. April 2022 CPO. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ThomasReinartzviaTesat.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ThomasReinartzviaTesat26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Thomas Reinartz (Bild: Tesat)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Backnang, 1. März 2022: Mit Wirkung zum 1. März 2022 hat Thomas Reinartz die Position des Chief Executive Officer (CEO) übernommen und Ralph Schmid ist Mitglied der Geschäftsführung. Zum 1. April 2022 wird Ralph Schmid die Position des Chief Programs Officer (CPO) antreten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RalphSchmidviaTesat.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RalphSchmidviaTesat26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ralph Schmid (Bild: Tesat)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Thomas Reinartz sammelte bereits seit 1996 umfangreiche Erfahrungen bei der Airbus Group. Unter anderem verantwortete er mehrere Abteilungen in leitender Funktion, zuletzt in der Rolle des Marketingleiters bei Airbus Defence and Space GmbH. In seiner neuen Rolle wird Thomas Reinartz die Nachfolge von Dr. Marc Steckling antreten, der den Bereich Space Exploration für Airbus Defence and Space übernehmen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ralph Schmid hat bereits seit 2011 umfangreiche Erfahrungen in leitenden Funktionen bei TESAT gesammelt. In seiner jüngsten Funktion als Head of Operations verfügt er über weitreichende Erfahrungen und Kenntnisse in den Tätigkeitsfeldern von TESAT. Er ist mit den Abläufen bei TESAT bestens vertraut und sorgt so für eine reibungslose Übergabe. In seiner neuen Funktion folgt Ralph Schmid auf Ralf Zimmermann, der den Bereich „Mondprogramme&#8220; für Airbus Defence and Space übernehmen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16655.msg528323#msg528323" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co.KG (Tesat) aus Backnang</a></li></ul>
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