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	<title>Thales Alenia Space &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Thales Alenia Space &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Das Space Rider Gleitmodell ist startklar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-space-rider-gleitmodell-ist-startklar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 23:44:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das erste Testmodell in Originalgröße des wiederverwendbaren Raumfahrzeugs „Space Rider“ der Europäischen Weltraumorganisation ESA ist fertiggestellt. Das Modell wurde am italienischen Luft- und Raumfahrtforschungszentrum in Capua fertiggestellt. Es wird noch in diesem Jahr aus einem Hubschrauber abgeworfen und gleitet zur Landung, um den Endanflug aus dem Orbit nachzustellen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das erste Testmodell in Originalgröße des wiederverwendbaren Raumfahrzeugs „Space Rider“ der Europäischen Weltraumorganisation ESA ist fertiggestellt. Das Modell wurde am italienischen Luft- und Raumfahrtforschungszentrum in Capua fertiggestellt. Es wird noch in diesem Jahr aus einem Hubschrauber abgeworfen und gleitet zur Landung, um den Endanflug aus dem Orbit nachzustellen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Space_Rider/Space_Rider_drop_model_ready_to_glide" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Enabling &amp; Support</a>, 22. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Space_Rider_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Space_Rider_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152274" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Space_Rider_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Space_Rider_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Space Rider ist Europas wiederverwendbares Transportsystem<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Space Rider soll das erste wiederverwendbare europäische Raumfahrzeug werden. Das unbemannte robotergesteuerte Labor wird etwa zwei Monate lang in einer niedrigen Umlaufbahn verbleiben. Der Laderaum von Space Rider ermöglicht die Durchführung unterschiedlichster Experimente und Operationen. Am Ende seiner Missionen kehrt das Wiedereintrittsmodul von Space Rider zur Erde zurück, gleitet unter einem Fallschirm auf eine Landebahn zu und landet dort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da noch nie ein operatives Raumfahrzeug für eine gezielte Landung mit einem Fallschirm entwickelt wurde, werden derzeit umfangreiche Tests vorbereitet. Das Gleittestmodell wurde in Craiova, Rumänien, am rumänischen Nationalen Institut für Luft- und Raumfahrtforschung „Elie Carafoli“ (INCAS) gebaut, bevor es an das italienische Zentrum für Luft- und Raumfahrtforschung (CIRA) in Capua, Italien, verschickt wurde. Das CIRA ist für die Konzeption, Integration und Durchführung des Falltests verantwortlich.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Space_Rider_s_nose_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Space_Rider_s_nose_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152276" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Space_Rider_s_nose_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Space_Rider_s_nose_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Space Riders Nasensektion<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Avionik – das „Gehirn“ des Space Rider – wurde in der zweiten Märzwoche installiert. Dieser Computer enthält die Algorithmen für Steuerung, Navigation und Kontrolle, die den Parafoil lenken und sich an den Wind – einschließlich etwaiger Böen – anpassen, um den Space Rider zu einer sanften Landung zu führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gleittestmodell, das etwa die Größe eines Minivans hat, ist ein originalgetreuer Nachbau des 4,6 m langen Wiedereintrittsmoduls. Space Rider landet auf Kufen, wobei das Fahrwerk bei diesem Modell permanent ausgefahren ist, da der Mechanismus nicht Teil des Gleittests ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Perfekt gefaltet</strong><br>Zur Fertigstellung des Falltestmodells wurde der Fallschirm gefaltet und eingebaut. Der riesige Fallschirm ist 27 m lang und 10 m breit – etwa zehnmal größer, als ein Gleitschirm für Menschen benötigen würde –, da er das Gewicht des Space Rider von 2950 kg tragen muss, während dieser zur Erde gleitet.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Inside_view_of_the_Space_Rider_drop-test_model_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Inside_view_of_the_Space_Rider_drop-test_model_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152278" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Inside_view_of_the_Space_Rider_drop-test_model_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Inside_view_of_the_Space_Rider_drop-test_model_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Innenansicht des Gleittestmodells des Space Rider<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das aufwendige Falten und Einbauen dauerte drei Wochen; dabei kam eine speziell angefertigte Maschine zum Einsatz, um die Fall- und Gleitschirme zu pressen und zu verpacken – sollte das Entfalten und Auslösen während des freien Falls kilometerhoch über der Erde schiefgehen, wird es für den Space Rider keine sanfte Landung geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Winden ziehen an den Steuerleinen des Gleitschirms, die vollständig von der Avionik des Raumfahrzeugs gesteuert werden: Es ist kein Mensch daran beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist wunderbar zu sehen, wie das Wiedereintrittsmodul ‚Space Rider‘ so Gestalt annimmt. Die Teams haben jahrelang an diesem Projekt gearbeitet, und obwohl es sich um ein Testmodell handelt, sieht es aus und wiegt fast genauso viel wie das Original“, sagt Aldo Scaccia, Leiter des Space-Segment-Projekts „Space Rider“ bei der ESA. „Die Teams können es kaum erwarten, dieses Modell auf Herz und Nieren zu prüfen und zu sehen, wie es fliegt und gleitet.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um den endgültigen Landeanflug zu testen, wird Space Rider im Laufe dieses Jahres mehrmals aus einem Hubschrauber abgeworfen, der in einer Höhe von bis zu 3 km über dem Testgelände Salto di Quirra auf Sardinien, Italien, fliegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/zJgCxgBghhw?rel=0" width="649" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Dieses Video der ESA ist nur bei der ESA oder unter <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zJgCxgBghhw&amp;list=PLbyvawxScNbuxHyiUNdR0_-FmjdNrrfC9" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Youtube</a> zugänglich.<br>Zusammenbau des Gleittestmodells des Space Rider<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.thalesaleniaspace.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Thales Alenia Space</a> Italy ist der industrielle federführende Partner für die Tests und gemeinsam mit Avio Hauptauftragnehmer für das Space-Rider-Programm.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-96b39c0c"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18328.msg586709#msg586709" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA Space Rider (vormals PRIDE)</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Celestes erste Satelliten wurden gestartet. Erprobung der Satellitennavigation im erdnahen Orbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/celestes-erste-satelliten-wurden-gestartet-zur-erprobung-der-satellitennavigation-im-erdnahen-orbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2026 16:24:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. März hat die Europäische Weltraumorganisation (ESA) einen wichtigen Schritt zur Stärkung der europäischen Bestrebungen nach einer leistungsfähigeren Satellitennavigation getan, indem die ersten beiden Satelliten der In-Orbit-Demonstrationsmission „Celeste“ an Bord einer „Electron“-Rakete von Rocket Lab aus Neuseeland gestartet wurden. Ihre Aufgabe besteht darin, mit der Erprobung einer ergänzenden Umlaufbahnebene in der erdnahen Umlaufbahn für [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 28. März hat die Europäische Weltraumorganisation (ESA) einen wichtigen Schritt zur Stärkung der europäischen Bestrebungen nach einer leistungsfähigeren Satellitennavigation getan, indem die ersten beiden Satelliten der In-Orbit-Demonstrationsmission „Celeste“ an Bord einer „Electron“-Rakete von Rocket Lab aus Neuseeland gestartet wurden. Ihre Aufgabe besteht darin, mit der Erprobung einer ergänzenden Umlaufbahnebene in der erdnahen Umlaufbahn für Galileo zu beginnen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Satellite_navigation/Celeste/Celeste_s_first_satellites_launched_to_explore_LEO-based_satellite_navigation" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Satellite navigation / Celeste</a>, 28. März 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Rocket_Lab_s_Electron_revealing_Celeste_IOD-1_and_2_artist_impression_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Rocket Labs „Electron“ mit den Satelliten „Celeste IOD-1“ und „Celeste IOD-2“ (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Rocket Labs „Electron“ mit den Satelliten „Celeste IOD-1“ und „Celeste IOD-2“ (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="240" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Rocket_Lab_s_Electron_revealing_Celeste_IOD-1_and_2_artist_impression_pillars-400x240-1.jpg" alt="" class="wp-image-151388" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Rocket_Lab_s_Electron_revealing_Celeste_IOD-1_and_2_artist_impression_pillars-400x240-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/1-Rocket_Lab_s_Electron_revealing_Celeste_IOD-1_and_2_artist_impression_pillars-400x240-1-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Rocket Labs „Electron“ mit den Satelliten „Celeste IOD-1“ und „Celeste IOD-2“ (Künstlerische Darstellung)<br><mark>Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Satelliten – die von GMV bzw. Thales Alenia Space gebaut wurden – starteten um 10:14 Uhr MEZ und trennten sich etwa eine Stunde später von der Trägerrakete. Damit beginnt ihre erste Betriebsphase, in der die Missionskontrolle sie auf den Betrieb im Orbit vorbereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Satelliten werden Kerntechnologien sowie neue Signal- und Dienstleistungsfunktionen validieren und die für die Betriebsphase der Mission erforderlichen Frequenzen im L- und S-Band unter Einhaltung der Vorschriften der Internationalen Fernmeldeunion in Betrieb nehmen. Weitere Starts im Jahr 2027 werden die Mission auf ihre volle Konfiguration von 11 Raumfahrzeugen im Orbit bringen, die eine breite Palette an Experimentiermöglichkeiten in verschiedenen Frequenzbändern, Nutzerumgebungen und Anwendungen ermöglichen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_IOD-1_and_2_inside_Rocket_Lab_s_Electron_white_background_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Celeste IOD-1 and 2 innerhalb der Electron von Rocket Lab Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Celeste IOD-1 and 2 innerhalb der Electron von Rocket Lab Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="350" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_IOD-1_and_2_inside_Rocket_Lab_s_Electron_white_background_pillars-300x350-1.jpg" alt="" class="wp-image-151390" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_IOD-1_and_2_inside_Rocket_Lab_s_Electron_white_background_pillars-300x350-1.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_IOD-1_and_2_inside_Rocket_Lab_s_Electron_white_background_pillars-300x350-1-257x300.jpg 257w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Celeste IOD-1 and 2 innerhalb der Electron von Rocket Lab<br><mark>Credit: ESA – D. Ducros; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit dieser Mission erschließen wir neue Horizonte für die Satellitennavigation. Celeste wird zeigen, wie eine Satellitennavigationskonstellation in der erdnahen Umlaufbahn das derzeitige europäische Galileo-System in der mittleren Erdumlaufbahn ergänzen kann. Celeste gehörte zu den ersten ESA-Missionen, die einen vom ‚New Space‘ inspirierten Entwicklungsansatz verfolgten, der einen schnelleren und flexibleren Einsatz von Satelliten und technischen Fähigkeiten ermöglicht und letztlich sicherstellt, dass Europa bei Innovationen im Bereich der Satellitennavigation an der Spitze bleibt“, sagte ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In den letzten zwei Jahrzehnten ist die Satellitennavigation zu einem festen Bestandteil unserer Gesellschaft geworden. Galileo und EGNOS sind heute ein europäischer Erfolg, der unsere Gesellschaft vorantreibt, Wirtschaftswachstum generiert und gleichzeitig unsere Unabhängigkeit und Sicherheit gewährleistet. Mit Celeste stellt die ESA sicher, dass Europa weiterhin eine Vorreiterrolle bei Innovationen in den Bereichen Ortung, Navigation und Zeitbestimmung einnimmt. Die Mission wird zeigen, wie eine ergänzende Ebene in der erdnahen Umlaufbahn die derzeitigen Navigationssysteme Europas verbessern kann, indem sie diese widerstandsfähiger und robuster macht und ihnen die Bereitstellung völlig neuer Dienste ermöglicht“, sagte Francisco-Javier Benedicto Ruiz, Direktor für Navigation bei der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da Celeste näher an der Erde fliegt, ermöglicht es stärkere Signale und neue Frequenzen. Die Mission wird einen orbitale Testumgebung für eine Vielzahl von Anwendungen bieten, darunter verbesserte Navigationsfunktionen für autonome Fahrzeuge, den Schienen-, See- und Luftverkehr, eine höhere Verfügbarkeit in städtischen Ballungsräumen sowie in abgelegenen Polar- und Arktisregionen, verbesserte Ortung und Kommunikation mit Rettungsdiensten im Katastrophenfall, die Ortung vernetzter Geräte und Anwendungen des Internets der Dinge sowie sogar die Navigation in Innenräumen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss an die Demonstrationsaktivitäten wird die „In-Orbit-Preparatory“-Phase (IOP) von Celeste, die von den ESA-Mitgliedstaaten auf der <a href="https://www.esa.int/Applications/Satellite_navigation/European_satellite_navigation_opens_new_chapter_at_ESA_s_Ministerial_Council" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">CM25</a> uneingeschränkt unterstützt wurde, die europäische Industrie einbeziehen, um die Technologien im Orbit zu validieren und eine voroperative Infrastruktur aufzubauen. Letztendlich werden die Ergebnisse der Celeste-Mission die europäische Industrie vorbereiten und die Entscheidung der Europäischen Union zur Einrichtung einer operativen Navigationsschicht im LEO unterstützen, die Galileo und EGNOS, die derzeitigen europäischen Positionierungs-, Navigations- und Zeitgebungssysteme, ergänzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Celeste</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_mission_patch_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Celeste Mission Patch Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Celeste Mission Patch Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/2-Celeste_mission_patch_pillars-250x250-1.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Celeste Missions Patch<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Celeste-Mission ist eine Initiative der ESA im Bereich LEO-PNT (Low Earth Orbit Positioning, Navigation and Timing) und befindet sich derzeit in der Demonstrationsphase im Orbit. In dieser ersten Phase kommt eine Demonstrationskonstellation aus 11 Satelliten zum Einsatz, die in der erdnahen Umlaufbahn fliegen werden, um innovative Signale in verschiedenen Frequenzbändern zu testen. Ziel ist es, Konzepte der Satellitennavigation für robuste Ortungs-, Navigations- und Zeitbestimmungsdienste weiterzuentwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Demonstrationsphase von „Celeste“ im Orbit wurde auf der Ministerratstagung der ESA im Jahr 2022 genehmigt. Die Flotte wird im Rahmen von zwei parallelen Verträgen entwickelt, die jeweils von GMV (ES) mit OHB (DE) als Kernpartner sowie von Thales Alenia Space (FR) als Hauptauftragnehmer und Thales Alenia Space (IT) als Verantwortlichem für das Weltraumsegment geleitet werden. An den beiden Konsortien sind über 50 Unternehmen aus mehr als 14 europäischen Ländern beteiligt.<br>Auf der Ministerratstagung der ESA im Jahr 2025 (CM25) wurde das Projekt Celeste im Zuge der Umsetzung der nächsten Phase – der Vorbereitungsphase für LEO-PNT im Orbit – noch weiter ausgebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Celeste trägt zudem zu einer der drei Kernsäulen der neuen ESA-Initiative „European Resilience from Space“ (ERS) bei, die auf dem CM25 gebilligt wurde. ERS befasst sich mit kritischen Sicherheits- und Resilienzbedürfnissen der Mitgliedstaaten und legt gleichzeitig den Grundstein für künftige strategische Weltraumfähigkeiten Europas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://www.esa.int/Applications/Satellite_navigation/Celeste" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.esa.int/Celeste/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20841.msg585334#msg585334" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Lab (USA) Electron-Trägerstarts (2026)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Beine für eine Marslandung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beine-fuer-eine-marslandung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2026 13:40:16 +0000</pubDate>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=150292</guid>

					<description><![CDATA[<p>Um auf dem Roten Planeten sicher zu landen, haben europäische Ingenieure ein Skelett des vierbeinigen ExoMars-Landemoduls mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und aus verschiedenen Höhen auf simulierte Marsoberflächen fallen lassen.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA/Science&#38;Exploration/HumanAndRoboticExploration, 21. Januar 2026 Die Landebeine sind neben Fallschirmen und Triebwerken, die den Abstieg des Raumfahrzeugs auf den Mars verlangsamen, eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Um auf dem Roten Planeten sicher zu landen, haben europäische Ingenieure ein Skelett des vierbeinigen ExoMars-Landemoduls mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und aus verschiedenen Höhen auf simulierte Marsoberflächen fallen lassen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Legs_made_for_a_Mars_landing" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">  ESA/Science&amp;Exploration/HumanAndRoboticExploration</a>, 21. Januar 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Landebeine sind neben Fallschirmen und Triebwerken, die den Abstieg des Raumfahrzeugs auf den Mars verlangsamen, eine entscheidende Komponente für die sichere Landung der <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Exploration/ExoMars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ExoMars</a>-Rosalind-Franklin-Rover-Mission der ESA im Jahr 2030.  Über einen Monat lang führten Teams von Thales Alenia Space und Airbus dutzende von Vertikalfalltests mit einem Modell der <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/ExoMars_Rosalind_Franklin_rover_will_have_a_European_landing_platform" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Landungsplattform</a> in Originalgröße in den ALTEC-Einrichtungen in Turin, Italien, durch. Während Thales Alenia Space die industrielle Leitung der Mission innehat, stellt Airbus die Landungsplattform bereit und ALTEC bietet technische Unterstützung.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="432" style="aspect-ratio: 768 / 432;" width="768" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/1-2601_007_AR_EN.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Beine für ein<em>e Marslandung<br><mark>Credit: Thales Alenia Space/ALTEC</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die leichten, ausfahrbaren Beine sind mit Stoßdämpfern ausgestattet, um Stößen standzuhalten, und mit Sensoren, um die Landung auf der Marsoberfläche zu erkennen. Teams des spanischen Unternehmens Sener haben die Landebeine sowie das Trennsystem und Komponenten des Bohrsystems des Rovers entworfen und gebaut. Während der Tests entsprachen die vier Beine in Struktur und Abmessungen denen, die zum Mars fliegen werden.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter Berücksichtigung aller möglichen Landungsszenarien bereiten sich die Teams darauf vor, was passieren würde, wenn das Raumfahrzeug in einem Winkel oder auf einem Felsen aufsetzen würde.  „Das Letzte, was man will, ist, dass die Plattform umkippt, wenn sie die Marsoberfläche erreicht. Diese Tests werden ihre Stabilität bei der Landung bestätigen“, sagt Benjamin Rasse, Teamleiter der ESA für das ExoMars-Landemodul.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-ExoMars_drop_for_a_safe_landing_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Falltest Credit: Thales Alenia Space/ALTEC" data-rl_caption="" title="Falltest Credit: Thales Alenia Space/ALTEC" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-ExoMars_drop_for_a_safe_landing_pillars-400x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-150286" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-ExoMars_drop_for_a_safe_landing_pillars-400x250-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-ExoMars_drop_for_a_safe_landing_pillars-400x250-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Falltest<br><mark>Credit: Thales Alenia Space/ALTEC</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Den Boden erkennen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Ziel der Kampagne ist es, die Leistung der Touchdown-Sensoren zu überprüfen. Ein in allen vier Beinen installiertes System erkennt, wenn sich das Raumfahrzeug der Oberfläche nähert, und löst nach einer sanften Landung das Abschalten der Abstiegstriebwerke aus. Allerdings benötigt das Raumfahrzeug nach der Landung etwas Zeit, um seine Triebwerke abzuschalten. Wenn die Sensoren zu lange brauchen, um mit dem Antriebssystem zu kommunizieren, könnten die Raketenstrahlen Marsboden nach oben schleudern und die Plattform beschädigen, wodurch sie möglicherweise sogar umkippen könnte.  „Wir wollen die Abschaltzeit auf einen Wimpernschlag reduzieren, auf nicht mehr als 200 Millisekunden nach der Landung. Wir freuen uns, berichten zu können, dass diese kritischen Sensoren innerhalb der Grenzen für eine sichere Landung gut funktionieren“, erklärt Benjamin.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stürze auf den Mars </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei über einem Dutzend vertikaler Stürze veränderte das Team die Geschwindigkeit und Höhe der Stürze um wenige Zentimeter. <br>Bei dieser ersten Testreihe wurde das Modell sowohl auf harte als auch auf weiche Oberflächen fallen gelassen, wobei letztere mit pulverförmiger, marsähnlicher Erde gefüllt waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die chemische Zusammensetzung der Körner ähnelt der des sandigen Bodens auf dem Roten Planeten und ist dieselbe, die auch für die Prüfung der Mobilität des Rosalind Franklin Rovers verwendet wurde.  </p>



<figure class="wp-block-video"><video height="432" style="aspect-ratio: 768 / 432;" width="768" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/3-2112_003_AR_EN.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Rover befreit sich aus einer Sandfalle<br><mark>Credit: Thales Alenia Space</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-ExoMars_drop_on_hard_surface_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="harter Falltest Credit: Thales Alenia Space/ALTEC" data-rl_caption="" title="harter Falltest Credit: Thales Alenia Space/ALTEC" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-ExoMars_drop_on_hard_surface_pillars-400x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-150290" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-ExoMars_drop_on_hard_surface_pillars-400x250-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-ExoMars_drop_on_hard_surface_pillars-400x250-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>harter Falltest<br><mark>Credit: Thales Alenia Space/ALTEC</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Falltests für Rosalind </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In den kommenden Monaten wird die Plattform mit höherer Geschwindigkeit auf einen Schlitten fallen gelassen, um ihre Stabilität bei einer schrägen Landung zu testen. Diese neue Konfiguration erfordert Sicherheitsverbesserungen in der Testanlage für das Personal, das die Kampagne durchführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufnahmen von Hochgeschwindigkeitskameras und Messungen von Sensoren, Beschleunigungsmessern und Lasern, die am Modell installiert sind, werden in ein Computermodell des ExoMars-Landers und seiner Beine eingespeist.  Das Team wird dann mithilfe eines Algorithmus Landungsszenarien auf dem Mars simulieren und die Stabilität des Moduls vor dem Countdown zum Start, der derzeit für 2028 geplant ist, bestätigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4183.msg583130#msg583130" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ExoMars-Rover Rosalind Franklin</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Das europäische Servicemodul 4 ist startklar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-europaeische-servicemodul-4-ist-startklar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 18:08:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis 4]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESM]]></category>
		<category><![CDATA[I-HAB]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In wenigen Tagen wird das vierte europäische Servicemodul der ESA die Integrationshallen von Airbus in Bremen verlassen und sich auf den nächsten Abschnitt seiner Reise über den Atlantik begeben. Das Modul wird das Orion-Raumschiff der NASA während der Mission Artemis IV zum Mond befördern und die Besatzung während der gesamten Reise mit Wasser, Luft, Strom [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In wenigen Tagen wird das vierte europäische Servicemodul der ESA die Integrationshallen von Airbus in Bremen verlassen und sich auf den nächsten Abschnitt seiner Reise über den Atlantik begeben. Das Modul wird das Orion-Raumschiff der NASA während der Mission Artemis IV zum Mond befördern und die Besatzung während der gesamten Reise mit Wasser, Luft, Strom und einer angenehmen Temperatur versorgen.<br>Eine Pressemittteilung der europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/European_Service_Module-4_is_ready_to_sail" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA/Science&amp;Exploration</a>, 10. November 2025</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Lunar_encore_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="263" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Lunar_encore_pillars-350x263-1.jpg" alt="" class="wp-image-148976" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Lunar_encore_pillars-350x263-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Lunar_encore_pillars-350x263-1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Erde und Mond getrennt von einem Panel<br>Credit: NASA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald das Modul im Kennedy Space Center der NASA in den Vereinigten Staaten eintrifft, werden Ingenieure es mit dem Besatzungsmodul und seinen charakteristischen, in Europa hergestellten „X-Wing”-Solarpanelen verbinden, um das komplette Orion-Raumschiff für die Artemis IV-Mission zu bilden.<br>Artemis IV wird auch das Mond-Hab-Modul <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Gateway_Lunar_I-Hab" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Lunar I-Hab</a> der ESA in die Mondumlaufbahn bringen, wo es zusammen mit den Hab- und Antriebsmodulen der NASA die internationale <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Exploration/Gateway" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Gateway</a>-Station bilden wird, den nächsten Außenposten der Menschheit um den Mond.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/European_Service_Module-4_fuel_tank_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="236" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/European_Service_Module-4_fuel_tank_pillars-350x236-1.jpg" alt="" class="wp-image-148978" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/European_Service_Module-4_fuel_tank_pillars-350x236-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/European_Service_Module-4_fuel_tank_pillars-350x236-1-300x202.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/European_Service_Module-4_fuel_tank_pillars-350x236-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Europäische Ingenieure beim Einbau eines von vier 2000-Liter-Tanks in das vierte europäische Servicemodul der ESA am Standort des Hauptauftragnehmers Airbus in Bremen, Anfang dieses Jahres.<br>Credit: Airbus</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Europäische Servicemodul ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt: Ingenieure aus mehr als 20 Unternehmen und 10 verschiedenen europäischen Ländern arbeiten gemeinsam daran, den Weg zum Mond zu ebnen.<br>„ESM-4 wird eine Schlüsselrolle spielen, da die Artemis-IV-Mission das internationale Wohnmodul (Lunar I-Hab) der Raumstation Lunar Gateway liefern soll. Diese hochmoderne Hardware, die von Airbus Defence and Space und seinen Subunternehmern in ganz Europa entwickelt wurde, zeigt unsere Fähigkeit, zu wichtigen internationalen Partnerschaften beizutragen“, sagt Daniel Neuenschwander, Direktor für bemannte und robotergestützte Exploration bei der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Reise bis hierher</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/European_Service_Module-4_backbone_structure_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="234" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/European_Service_Module-4_backbone_structure_pillars-350x234-1.jpg" alt="" class="wp-image-148981" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/European_Service_Module-4_backbone_structure_pillars-350x234-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/European_Service_Module-4_backbone_structure_pillars-350x234-1-300x201.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/European_Service_Module-4_backbone_structure_pillars-350x234-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Kernstück des vierten europäischen Servicemoduls der ESA bei Thales Alenia Space in Turin, Italien, im Mai 2022<br>Credit: Thales Alenia Space</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die drei Module zuvor begann auch die Reise dieses europäischen Servicemoduls in den Reinräumen von Thales Alenia Space in Turin, Italien. Hier bauten Ingenieure die Grundstruktur des Moduls – das präzise und robuste Gerüst, das später alle wichtigen Systeme tragen sollte.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/European_Service_Module-4_with_its_shields_up_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="244" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/European_Service_Module-4_with_its_shields_up_pillars-350x244-1.jpg" alt="" class="wp-image-148983" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/European_Service_Module-4_with_its_shields_up_pillars-350x244-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/European_Service_Module-4_with_its_shields_up_pillars-350x244-1-300x209.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ingenieure bei Airbus in Bremen installieren eine der Abschirmplatten am European Service Module-4 der ESA.<br>Credit: Airbus</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Juni 2022 traf diese Struktur am Airbus-Standort in Bremen ein, wo Ingenieure aus ganz Europa mit dem komplexen Prozess begannen, sie in ein voll funktionsfähiges Raumfahrzeug zu verwandeln. In vielen Monaten der Integration und Erprobung installierten und verbanden sie die 11 km langen Kabel, 33 Triebwerke und mehrere Tanks des Moduls, die über 8000 Liter Treibstoff sowie Wasser und Luft für die Astronauten fassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leben in der Mondumlaufbahn</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/The_Gateway_concept_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="197" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/The_Gateway_concept_pillars-350x197-1.jpg" alt="" class="wp-image-148985" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/The_Gateway_concept_pillars-350x197-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/The_Gateway_concept_pillars-350x197-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Gateway Konzept<br>Credit: ESA–K. Lochtenberg</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Orion/Artemis_IV?t=0" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artemis IV</a>-Mission der NASA wird den nächsten Schritt beim Bau des Mond-Gateways machen und zum ersten Mal eine Crew zur Station bringen.<br>Sobald Orion im Weltraum ist, wird sein Kraftpaket – das europäische Servicemodul – seine 24 Reaktionssteuerungsdüsen zünden, um sich umzudrehen und sich an die Lunar I-Hab der ESA anzudocken. Das Modul wird dann Orion und seine vier Astronauten in die Mondumlaufbahn ziehen, wo Lunar I-Hab mit den ersten beiden Modulen des Gateway verbunden wird: den Antriebs- und Wohnmodulen der NASA.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Lunar_I-Hab_on_Gateway_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="197" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Lunar_I-Hab_on_Gateway_pillars-350x197-1.jpg" alt="" class="wp-image-148987" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Lunar_I-Hab_on_Gateway_pillars-350x197-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Lunar_I-Hab_on_Gateway_pillars-350x197-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Lunar I-Hab am Gateway<br>Credit: NASA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen mit dem Wohnmodul der NASA wird Lunar I-Hab auf der Gateway-Station ausreichend Platz für vier Astronauten bieten, die jeweils 90 Tage lang dort bleiben können. So kann ein Teil der Besatzung in der Mondumlaufbahn leben und forschen, während andere zur Erforschung und Erkundung auf die Mondoberfläche hinabsteigen.<br>Mit jedem europäischen Servicemodul liefert Europa die unverzichtbaren Energie- und Lebenserhaltungssysteme, die bemannte Missionen in den Weltraum ermöglichen. Die Lieferung des vierten europäischen Servicemoduls der ESA ist ein weiterer Schritt im Rahmen des kontinuierlichen Beitrags Europas, die Menschheit zurück zum Mond zu bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19648.msg580638#msg580638" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis IV &#8211; Orion auf SLS</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Sentinel-1D erreicht mit Ariane 6 die Umlaufbahn</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sentinel-1d-erreicht-mit-ariane-6-die-umlaufbahn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 09:20:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Ariane 62]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
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		<category><![CDATA[Sentinel 1D]]></category>
		<category><![CDATA[Simonetta Cheli]]></category>
		<category><![CDATA[Synthetic Apertur Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=148930</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Sentinel-1-Mission, die das Copernicus-Erdbeobachtungsprogramm mit Radarsicht versorgt, hat mit der Ankunft von Sentinel-1D, dem letzten Satelliten der bahnbrechenden ersten Generation, einen Neuzugang in ihrer Satellitenfamilie erhalten. Der Start erfolgte am Dienstag, dem 4. November, um 22:02 Uhr MEZ (18:02 Uhr Ortszeit) an Bord einer Ariane-6-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana. Eine Pressemitteilung der europäischen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sentinel-1d-erreicht-mit-ariane-6-die-umlaufbahn/" data-wpel-link="internal">Sentinel-1D erreicht mit Ariane 6 die Umlaufbahn</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Sentinel-1-Mission, die das Copernicus-Erdbeobachtungsprogramm mit Radarsicht versorgt, hat mit der Ankunft von Sentinel-1D, dem letzten Satelliten der bahnbrechenden ersten Generation, einen Neuzugang in ihrer Satellitenfamilie erhalten. Der Start erfolgte am Dienstag, dem 4. November, um 22:02 Uhr MEZ (18:02 Uhr Ortszeit) an Bord einer Ariane-6-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana. <br>Eine Pressemitteilung der europäischen Raumfahrtagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-1/Sentinel-1D_reaches_orbit_on_Ariane_6" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA/Applications</a>, 4. November 2025</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Sentinel-1D_lifts_off_on_Ariane_6_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sentinel-1D startet mit Ariane 6 Credit: ESA-CNES-ARIANESPACE/Optique vidéo du CSG–P. Piron; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Sentinel-1D startet mit Ariane 6 Credit: ESA-CNES-ARIANESPACE/Optique vidéo du CSG–P. Piron; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="383" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Sentinel-1D_lifts_off_on_Ariane_6_pillars_383x200.jpg" alt="" class="wp-image-148917" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Sentinel-1D_lifts_off_on_Ariane_6_pillars_383x200.jpg 383w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Sentinel-1D_lifts_off_on_Ariane_6_pillars_383x200-300x157.jpg 300w" sizes="(max-width: 383px) 100vw, 383px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sentinel-1D startet mit Ariane 6<br>Credit: ESA-CNES-ARIANESPACE/Optique vidéo du CSG–P. Piron; Licence: ESA Standard Licence</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit wurde 34 Minuten nach dem Start in seine Umlaufbahn gebracht, und um 23:22 Uhr MEZ wurde ein Signal vom Satelliten empfangen – dieser „Signalerhalt” (acquisition of signal, AOS) ist ein entscheidender Moment bei jedem Start, da das Team, das die Mission vom Boden aus steuert, damit bestätigen kann, dass sich der Satellit in der Umlaufbahn befindet und kommunizieren kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sentinel-1-Mission</a> liefert hochauflösende Synthetic Aperture Radar (SAR)-Bilder der Erdoberfläche, wann immer sie benötigt werden, bei jedem Wetter, Tag und Nacht. Dieser Dienst wird von Katastrophenschutzteams, Umweltbehörden, Seebehörden, Klimawissenschaftlern und der breiteren Nutzergemeinschaft der Erdbeobachtung weltweit genutzt, die auf häufige Aktualisierungen kritischer Daten angewiesen sind.</p>



<figure class="wp-block-video"><video controls src="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2025/11/002/2511_002_AR_EN.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sentinel-1D wird mit Ariane 6 gestartet<br>Credit: Arianespace</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Simonetta Cheli, Direktorin der Erdbeobachtungsprogramme der ESA, sagte: „Dieser Start an Bord der Ariane 6 ist für die ESA von großer Bedeutung, da er die Copernicus-Sentinel-1-Mission abschließt – bald wird Sentinel-1D zusammen mit Sentinel-1C in Betrieb genommen und voll einsatzfähig sein.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Sentinel-1D_takes_to_the_skies_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sentinel-1D hebt ab Credit: ESA – S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Sentinel-1D hebt ab Credit: ESA – S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="200" height="300" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Sentinel-1D_takes_to_the_skies_pillars_200x300.jpg" alt="" class="wp-image-148918"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Sentinel-1D hebt ab<br>Credit: ESA &#8211; S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Kontinuität der Dienste, die dies für das EU-Weltraumprogramm bedeutet, ist für die Bewältigung der globalen Herausforderungen, vor denen wir stehen, von entscheidender Bedeutung. Die Bürger werden von dem Beitrag profitieren, den diese Mission zum wissenschaftlichen Verständnis unserer Umwelt leistet – durch die Bereitstellung genauer, zuverlässiger und verwertbarer Radardaten über Bewegungen unserer Eisschilde, unserer Waldökosysteme, Bodenbewegungen und vieles mehr.<br>„Ich danke allen beteiligten Teams: vom Missionsteam der ESA bis hin zu unseren zahlreichen Partnern in der europäischen Industrie, darunter Thales Alenia Space, Airbus Defence and Space und natürlich unserem Partner für das Copernicus-Programm, der Europäischen Kommission“, fügte Simonetta hinzu.<br>Ramon Torres, Projektleiter für Sentinel-1 bei der ESA, erklärte: „Mein Team freut sich sehr, diesen wichtigen Meilenstein für diese bahnbrechende Mission erreicht zu haben – es ist der Höhepunkt langjähriger hervorragender Arbeit, um sicherzustellen, dass Sentinel-1 weiterhin hochwertige Radarbilder und -daten liefert, die Antworten auf die wichtigsten wissenschaftlichen Fragen und Herausforderungen unserer Zeit geben.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Group_photo_of_teams_ready_for_Sentinel-1D_launch_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gruppenfoto der Teams, die für den Start von Sentinel-1D bereit waren Credit: ESA/CNES/Arianespace/Optique vidéo du CSG–P. Piron; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Gruppenfoto der Teams, die für den Start von Sentinel-1D bereit waren Credit: ESA/CNES/Arianespace/Optique vidéo du CSG–P. Piron; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Group_photo_of_teams_ready_for_Sentinel-1D_launch_pillars_300x200.jpg" alt="" class="wp-image-148920" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Group_photo_of_teams_ready_for_Sentinel-1D_launch_pillars_300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Group_photo_of_teams_ready_for_Sentinel-1D_launch_pillars_300x200-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Gruppenfoto der Teams, die für den Start von Sentinel-1D bereit waren<br>Credit: ESA/CNES/Arianespace/Optique vidéo du CSG–P. Piron; Licence: ESA Standard Licence</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende meiner beruflichen Laufbahn bin ich tief bewegt von dem Engagement meines bemerkenswerten Teams, von den außergewöhnlichen Kollegen im Flugbetrieb im ESA-Kontrollzentrum in Deutschland und den unglaublich engagierten Missionsbetriebsteams in Italien. Gemeinsam haben wir den erfolgreichen Start von vier Satelliten an Bord von drei der besten europäischen Trägerraketen geschafft, was einfach außergewöhnlich ist. Solange wir SARs haben, haben wir eine Chance.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Modernste Technologie für verbesserte Daten</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Sentinel-1D_with_Ariane_6_fairing_half-shells_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sentinel-1D mit Ariane-6-Fairing Credit: ESA/CNES/Arianespace/Optique vidéo du CSG–S. Martin; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Sentinel-1D mit Ariane-6-Fairing Credit: ESA/CNES/Arianespace/Optique vidéo du CSG–S. Martin; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="200" height="300" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Sentinel-1D_with_Ariane_6_fairing_half-shells_pillars_200x300.jpg" alt="" class="wp-image-148922"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Sentinel-1D mit Ariane-6-Fairing<br>Credit: ESA/CNES/Arianespace/Optique vidéo du CSG–S. Martin; Licence: ESA Standard Licence</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-1D wird seinen Zwilling Sentinel-1C ergänzen. Nach seiner vollständigen Inbetriebnahme wird er Sentinel-1A ersetzen, der seit mehr als 11 Jahren im Einsatz ist und damit seine geplante Lebensdauer weit überschritten hat.<br>Die Satelliten Sentinel-1D und Sentinel-1C werden zusammenarbeiten und auf gegenüberliegenden Seiten der Erde in einem Abstand von 180° umlaufen, um die globale Abdeckung und Datenübertragung zu optimieren. Beide Satelliten sind mit einem C-Band-SAR-Instrument sowie einem Instrument für das automatische Identifikationssystem (AIS) ausgestattet. So liefert die Mission nicht nur hochauflösende Bilder der Erdoberfläche, sondern verbessert auch die Erkennung und Verfolgung von Schiffen in Seegebieten.<br>Wenn Sentinel-1D voll einsatzfähig ist, wird es die AIS-Beobachtungen verbessern, einschließlich mehr Daten zur Identität, Position und Fahrtrichtung von Schiffen sowie einer präzisen Verfolgung. Sentinel-1D und Sentinel-1C sind beide mit dem Galileo-Navigationssystem sowie anderen globalen Navigationssatellitensystemen kompatibel. Darüber hinaus werden beide Satelliten bereit sein, die Earth Explorer <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2025/01/Harmony_patch" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Harmony-Mission</a> zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was macht den Unterschied von Sentinel-1 aus?</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Sentinel-1C_interferogram_of_northern_Chile_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sentinel-1C-Interferogramm von Nordchile Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2025), processed by DLR Microwaves &amp; Radar Institute/ESA" data-rl_caption="" title="Sentinel-1C-Interferogramm von Nordchile Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2025), processed by DLR Microwaves &amp; Radar Institute/ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Sentinel-1C_interferogram_of_northern_Chile_pillars_300x225.jpg" alt="" class="wp-image-148924"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Sentinel-1C-Interferogramm von Nordchile<br>Credit: contains modified Copernicus Sentinel data (2025), processed by DLR Microwaves &amp; Radar Institute/ESA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sentinel-1-Mission, deren erster Satellit 2014 gestartet wurde, hat mit ihrem systematischen Ansatz zur Datenerfassung und der Erstellung von Zeitreihen hochwertiger Radardaten aus den letzten elf Jahren einen Paradigmenwechsel in der Beobachtung unseres Planeten bewirkt. Sie hat dazu beigetragen, unser Bild von der Erde neu zu gestalten, indem sie Daten für öffentliche Dienste und wissenschaftliche Studien zu Veränderungen unserer Umwelt und unseres Klimas bereitgestellt hat. Beispielsweise ermöglicht die Fähigkeit von Sentinel-1, dichte Wolkendecken zu durchdringen, der Mission, Störungen und subtile Veränderungen in tropischen Wäldern zu verfolgen. Das Synthetic Aperture Radar der Mission liefert auch Erkenntnisse über Bodensenkungen und Landverschiebungen in ganz Europa und speist Daten in den European Ground Motion Service ein. Die Daten von Sentinel-1 ergänzen auch andere Daten der Sentinel-Mission – beispielsweise, um unsere Fähigkeit zur Beobachtung und zum Verständnis des Wasserkreislaufs auf globaler Ebene zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Beispiele für die Auswirkungen der Sentinel-1-Daten sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/FutureEO/Greenland_subglacial_flood_bursts_through_ice_sheet_surface" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Eine Analyse der Überschwemmungen unter dem grönländischen Eisschild</a></li>



<li><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-1/International_effort_reveals_Greenland_ice_loss" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Der Eisverlust der Gletscher und seine Auswirkungen auf das Klima</a></li>



<li><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/FutureEO/Space_for_our_climate/Satellite_records_expose_fire_driving_Gran_Chaco_transformation" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Verheerende Brände in den gefährdeten Wäldern Südamerikas</a></li>



<li><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-1/Sentinel-1_captures_ground_shift_from_Myanmar_earthquake" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Bodenbewegungen nach einem starken Erdbeben</a></li>



<li><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/FutureEO/Nord_Stream_methane_leak_far_bigger_than_estimated" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Messung einer der größten jemals durch menschliche Aktivitäten verursachten Methanfreisetzungen</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Copernicus Sentinel-1 Mission</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Sentinel-1D_fully_assembled_in_the_launch_tower_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sentinel-1D vollständig im Startturm montiert Credit: ESA-CNES-ARIANESPACE/Optique vidéo du CSG–S. Martin; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Sentinel-1D vollständig im Startturm montiert Credit: ESA-CNES-ARIANESPACE/Optique vidéo du CSG–S. Martin; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="200" height="300" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Sentinel-1D_fully_assembled_in_the_launch_tower_pillars_300x200.jpg" alt="" class="wp-image-148926"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Sentinel-1D vollständig im Startturm montiert<br>Credit: ESA-CNES-ARIANESPACE/Optique vidéo du CSG–S. Martin; Licence: ESA Standard Licence</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sentinel-1-Mission ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen der ESA, der Europäischen Kommission, der Industrie, Dienstleistern und Datennutzern. Sie wurde von einem Konsortium aus mehr als 70 Unternehmen unter der Leitung von Thales Alenia Space und Airbus Defence and Space entwickelt und gebaut und ist ein hervorragendes Beispiel für die technologische Exzellenz Europas.<br>Die Mission ist Teil der Copernicus-Familie von Sentinel-Satelliten, die von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) für das Copernicus-Programm der Europäischen Kommission entwickelt wurde – die Erdbeobachtungskomponente des Weltraumprogramms der Europäischen Union. Sie unterstützt die EU dabei, Lösungen für gemeinsame globale Herausforderungen zu finden.<br>Die von den Sentinel-Missionen gelieferten Daten bilden die Grundlage für die operativen Copernicus-Informationsdienste, die zur Bewirtschaftung der Umwelt, zur Überwachung und Reaktion auf den Klimawandel sowie zum Schutz von Menschenleben beitragen. Die Sentinel-1-Daten sind über das <a href="https://dataspace.copernicus.eu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Copernicus Data Space Ecosystem</a> frei verfügbar und bieten sofortigen Zugriff auf eine Vielzahl von Daten sowohl aus den Copernicus-Sentinel-Missionen als auch aus den Copernicus-Beitragsmissionen.<br>Sentinel-1A war der erste Satellit der Serie, der im April 2014 gestartet wurde, gefolgt vom Start von Sentinel-1B im Jahr 2016. Die Mission von <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-1/Mission_ends_for_Copernicus_Sentinel-1B_satellite" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sentinel-1B endete</a> im August 2022, nachdem eine technische Anomalie aufgetreten war, die es unmöglich machte, Daten zu erfassen. Der Satellit wurde erfolgreich <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-1/Sentinel-1B_journeys_back_to_Earth" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">aus der Umlaufbahn gebracht</a> und wird innerhalb von 25 Jahren in die Erdatmosphäre zurückkehren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Ariane 6</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Ariane_6_launches_Sentinel-1D_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 6 startet Sentinel-1D Credit: ESA/CNES/Arianespace/ArianeGroup/Optique video du CSG–P. Piron; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Ariane 6 startet Sentinel-1D Credit: ESA/CNES/Arianespace/ArianeGroup/Optique video du CSG–P. Piron; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Ariane_6_launches_Sentinel-1D_pillars_300x200.jpg" alt="" class="wp-image-148928" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Ariane_6_launches_Sentinel-1D_pillars_300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/Ariane_6_launches_Sentinel-1D_pillars_300x200-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane 6 startet Sentinel-1D<br>Credit: ESA/CNES/Arianespace/ArianeGroup/Optique video du CSG–P. Piron; Licence: ESA Standard Licence</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-1D wurde mit einer <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Launch_vehicles/Ariane_6_overview" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Ariane-6-Rakete</a> (Flug VA265) gestartet, die für diesen Start mit zwei Boostern ausgestattet war. Ariane 6 ist Europas Schwerlastträger und ein Schlüsselelement der Bemühungen der ESA, den europäischen Bürgern einen autonomen Zugang zum Weltraum zu gewährleisten. Dank ihres modularen und vielseitigen Designs kann sie sowohl Missionen in die erdnahe Umlaufbahn als auch solche starten, die viel weiter in den Weltraum vordringen sollen. Mit einer Höhe von mehr als 60 Metern kann die Ariane 6 bei einem Start mit voller Nutzlast fast 900 Tonnen wiegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20697.msg580403#msg580403" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sentinel-1D auf Ariane-62</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sentinel-1d-erreicht-mit-ariane-6-die-umlaufbahn/" data-wpel-link="internal">Sentinel-1D erreicht mit Ariane 6 die Umlaufbahn</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2025/11/002/2511_002_AR_EN.mp4" length="25905531" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>Triebwerksprobleme bei Cygnus NG-23, erfolgreiches Berthing an ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/triebwerksprobleme-bei-cynus-ng-23-erfolgreiches-berthing-an-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2025 20:48:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Canadarm 2]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
		<category><![CDATA[CCSFS]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus NG-23]]></category>
		<category><![CDATA[Cygnus XL]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[SLC 40]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<category><![CDATA[Unity]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=148446</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beim ersten Einsatz einer Cygnus-XL kam es gestern, den 17. September 2025 zu einer vorzeitigen Abschaltung des Haupttriebwerkes. Heute am 18. September konnte ein erfolgreiches Berthing von Cygnus NG-23, nach dem Capture durch den Canadarm2, an Unity Nadir durchgeführt werden.Ein Beitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James. Quelle: NASA, SpaceX, Wikipedia und Raumfahrer.net Forum, 18. September 2025 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/triebwerksprobleme-bei-cynus-ng-23-erfolgreiches-berthing-an-iss/" data-wpel-link="internal">Triebwerksprobleme bei Cygnus NG-23, erfolgreiches Berthing an ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Beim ersten Einsatz einer Cygnus-XL kam es gestern, den 17. September 2025 zu einer vorzeitigen Abschaltung des Haupttriebwerkes. Heute am 18. September konnte ein erfolgreiches Berthing von Cygnus NG-23, nach dem Capture durch den Canadarm2, an Unity Nadir durchgeführt werden.<br>Ein Beitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: NASA, SpaceX, Wikipedia und Raumfahrer.net Forum, 18. September 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Start von Cygnus NG-23</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Start-der-Falcon-9-mit-Cygnus-NG-23.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Credit SpaceX: Start von Cygnus NG-23" data-rl_caption="" title="Credit SpaceX: Start von Cygnus NG-23" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="180" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Start-der-Falcon-9-mit-Cygnus-NG-23-350x180-1.jpg" alt="" class="wp-image-148440" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Start-der-Falcon-9-mit-Cygnus-NG-23-350x180-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Start-der-Falcon-9-mit-Cygnus-NG-23-350x180-1-300x154.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit SpaceX: Start von Cygnus NG-23</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start von Cygnus NG-23 erfolgte am 15. September 2025 um 00:11:49 MESZ mit einer Falcon 9 von SLC-40 der Cape Canaveral Space Force Station (CCSFS).<br>Zu Ehren des beim Columbia Unfalles um Leben gekommenen NASA Astronauten William C. McCool wurde Cygnus NG-23 auf S.S. William &#8222;Willie&#8220; C. McCool getauft.<br>An der Reihe wäre eigentlich der Start von Cygnus NG-22 mit einem ursprünglich bereits im Januar 2025 geplanten Start gewesen, welcher in Folge bis in den Juni verschoben wurde. Die Nutzlastmodule der Cygnus Versorgungsschiffe werden jedoch von Thales Alenia Space in Turin hergestellt und werden per Schiff nach Cape Canaveral tranportiert. Bei diesem Transport kam es zu einer schweren Beschädigung und der Start von Cygnus NG-22 ist nach wie vor auf unbestimmte Zeit verschoben.<br>Verwendung fand der Booster 1094-4 der vor dieser Mission bereits die Starts der Missionen Ax-4, Crew-11, und eine Starlink Mission zu verzeichnen hatte.<br>Der Start selber wurde in der Manier durchgeführt, welche die Falcon 9 Starts mittlerweile auszeichnet. Unspektakulär und routiniert.<br>So wie man sich Raketenstarts wünscht und wie sie sich, außer einem harten Kern von Anhängern, kaum mehr jemand live ansieht, schon gar nicht zu solchen Uhrzeiten.<br>Nach dem Aussetzen der Oberstufe landete Booster 1094 auf Landing Zone 2 der CCSFS. Knapp 15 Minuten nach dem Start wurde Cygnus NG-23 erfolgreich ausgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Variante Cygnus-XL</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Cygnus-NG-23-im-Orbit.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Credit NASA: Cygnus NG-23, Variante „XL“, im Orbit nahe ISS" data-rl_caption="" title="Credit NASA: Cygnus NG-23, Variante „XL“, im Orbit nahe ISS" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="175" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Cygnus-NG-23-im-Orbit-350x175-1.jpg" alt="" class="wp-image-148442" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Cygnus-NG-23-im-Orbit-350x175-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Cygnus-NG-23-im-Orbit-350x175-1-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit NASA: Cygnus NG-23, Variante &#8222;XL&#8220;, im Orbit nahe ISS</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Variante hatte eine Länge von 5,14m bei einem Volumen von 18,9m<sup>3</sup>, womit eine Nutzlast von ca. 2 Tonnen befördert werden konnte.<br>Diese wurden aber bereits ab dem 4. Flug durch die bis nun eingesetzte &#8222;enhanced&#8220; Variante mit 6,39m Länge, mit einem Volumen von 27m<sup>3</sup>, und einer Nutzlast von ca. 3,7 Tonnen, ersetzt. Die nun neuerlich verlängerte &#8222;XL&#8220; Variante bringt es auf 7,8m Länge, 36m<sup>3</sup> Volumen und eine Nutzlast von ca. 5 Tonnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ISS Anflug und Berthing</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Capture-von-Cygnus-NG-23.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Credit NASA: Capture von Cygnus NG-23" data-rl_caption="" title="Credit NASA: Capture von Cygnus NG-23" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="176" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Capture-von-Cygnus-NG-23-350x176-1.jpg" alt="" class="wp-image-148444" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Capture-von-Cygnus-NG-23-350x176-1.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/09/Capture-von-Cygnus-NG-23-350x176-1-300x151.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit NASA: Capture von Cygnus NG-23</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald sich Cygnus NG-23 im Orbit befunden hatte, begann dieser mit Hilfe seiner Haupttriebwerke seinen Orbit für ein Rendezvous mit der ISS anzupassen.<br>Während der zweiten Brennphase schalteten sich diese jedoch vorzeitig ab, was die NASA dazu veranlasste das geplante Berthing am 17. September auszusetzen um den Flight Controllern und dem technischen Personal Zeit zu geben die Lage zu analysieren.<br>Cygnus NG-23 verblieb derweilen in einer stabilen Flugbahn in sicherer Entfernung zur ISS. Als Ursache der Triebwerksabschaltung konnten zu konservativ eingestellte Sicherheitsgrenzen in der Software ermittelt werden.<br>Mit Hilfe von weiteren Triebwerkszündungen näherte sich heute Cygnus NG-23 der ISS an.<br>Jonny Kim, assistiert von Zena Cardman, beide NASA Astronauten, steuerten den Canadarm2 an Cygnus NG-23, wobei das Capture um 13:24 MESZ erfolgen konnte. Um 16:10 MESZ wurde Cygnus NG-23 schließlich fest mit der ISS verbunden.<br>Cygnus NG-23 soll für rund 200 Tage an der ISS verbleiben, womit für März 2026 das Ende der Mission an der ISS kommen würde.<br>Zwischenzeitlich müßte Cygnus NG-23 jedoch im November 2025, wieder mit Hilfe des Canadarm2, von der ISS getrennt werden, um den Weg für das Docking von Sojus MS-28 an Rassvet frei zu machen, da ansonsten der vorhandene Anflugkorridor nicht ausreichend wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20638.msg578981#msg578981" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">&#8222;Cygnus NG-23 auf Falcon 9</a></li>
</ul>
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		<title>Arianespace startet erfolgreich den Erdbeobachtungs-Satelliten Sentinel-1C für das europäische Copernicus-Programm</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arianespace-startet-erfolgreich-den-erdbeobachtungs-satelliten-sentinel-1c-fuer-das-europaeische-copernicus-programm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2024 10:50:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Donnerstag, 5. Dezember 2024, ist die Trägerrakete Vega C (Mission VV25) um 18:20 Uhr Ortszeit (21:20 Uhr UTC, 22:20 Uhr MEZ) vom Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana gestartet und hat den Copernicus-Sentinel-1C des Copernicus-Programms erfolgreich in eine sonnensynchrone Umlaufbahn (SSO) in einer Höhe von 700 km gebracht. Die Aussetzung des Satelliten erfolgte 1 Stunde und 43 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am Donnerstag, 5. Dezember 2024, ist die Trägerrakete Vega C (Mission VV25) um 18:20 Uhr Ortszeit (21:20 Uhr UTC, 22:20 Uhr MEZ) vom Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana gestartet und hat den Copernicus-Sentinel-1C des Copernicus-Programms erfolgreich in eine sonnensynchrone Umlaufbahn (SSO) in einer Höhe von 700 km gebracht. Die Aussetzung des Satelliten erfolgte 1 Stunde und 43 Minuten nach dem Start. Eine Pressemitteilung von Arianespace.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Arianespace 5. Dezember 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. Dezember 2024 &#8211; <em>„Vega C hat heute Abend den Satelliten Sentinel-1C des Copernicus-Programms der Europäischen Union erfolgreich in die Umlaufbahn gebracht. Mit dem Launch hat Arianespace für dieses wichtige Umweltprogramm nunmehr sechs Sentinel-Satelliten gelauncht und unser Engagement unterstrichen, den Weltraum zum Wohle des Lebens auf der Erde zu nutzen und zugleich Europas Ambitionen im Weltraum zu unterstützen“, </em>sagte Stéphane Israël, CEO von Arianespace. <em>“Ich möchte unseren Kunden, der Europäischen Kommission und der ESA, für ihr erneutes Vertrauen danken und den Teams von Arianespace und unseren Partnern zur erfolgreichen Wiederaufnahme des Flugbetriebs von Vega C gratulieren. Nach diesem Erfolg und dem des Erstflugs von Ariane 6 bereitet Arianespace sich auf ein sehr arbeitsintensives Jahr 2025 vor.“</em></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/VV25_Decollage-plan-large_ZLV_5568x3712-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Am 5. Dezember 2024 (Ortszeit Kourou) hat Vega C im Rahmen eines Vertrags mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) erfolgreich den Satelliten Sentinel-1C des Copernicus-Programms der Europäischen Kommission in eine sonnensynchrone Umlaufbahn gebracht. Start von Vega-C mit Sentiinel-1C (Bild: Arianespace)" data-rl_caption="" title="Am 5. Dezember 2024 (Ortszeit Kourou) hat Vega C im Rahmen eines Vertrags mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) erfolgreich den Satelliten Sentinel-1C des Copernicus-Programms der Europäischen Kommission in eine sonnensynchrone Umlaufbahn gebracht. Start von Vega-C mit Sentiinel-1C (Bild: Arianespace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/VV25_Decollage-plan-large_ZLV_480x320.jpg" alt="Sentinel-2C in Kourou - Öffnen des Transportcontainers. (Bild: EU, ESA, Airbus)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Am 5. Dezember 2024 (Ortszeit Kourou) hat Vega C im Rahmen eines Vertrags mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) erfolgreich den Satelliten Sentinel-1C des Copernicus-Programms der Europäischen Kommission in eine sonnensynchrone Umlaufbahn gebracht.<br>Start von Vega-C mit Sentiinel-1C<br>(Bild: Arianespace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">ESA General direktor Josef Aschbacher sagte: „<em>In diesem Moment wurden heute zwei große europäische Erfolge vereint: Der dritte Start eines Sentinel-1-Satelliten und der dritte Start von Vega&nbsp;C markieren eine triumphale Rückkehr zu alter Leistungsstärke für beide Vorzeigeprojekte Europas. Es war aufregend und bewegend zu sehen, wie die europäische Trägerraketen- und Copernicus Gemeinschaft und die Teams sich gegenseitig anfeuerten, ganz im Sinne von Team Europe. Mit dem Start von Sentinel-1C in die Umlaufbahn setzt ESA das Erbe der standhaften Sentinels fort, die die Erde schützen, und veranschaulicht, warum Europa sichere Flüge braucht: Denn was wir in den Weltraum schicken, kommt der Erde zugute, und alles beginnt mit einem Start.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Giulio Ranzo, CEO von Avio, sagte: „<em>Wir sind ein weiteres Mal stolz darauf, mit unseren Trägerraketen zum europäischen Copernicus-Programm und, im größeren Kontext, zu Europas unabhängigem Zugang zum Weltraum beizusteuern. Mit Vega C sind wir startklar, um mit der für die kommenden Jahre geplanten Beschleunigung der Startkadenz die Nutzlasten unserer Kunden in ihre Umlaufbahnen zu bringen. Ich möchte dem ganzen Avio-Team für die einzigartige Arbeit für Vega C in Kooperation mit unseren Partnern ESA und Arianespace danken.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou wurde die Vega C-Trägerrakete von den ersten drei Stufen für eine Dauer von etwas mehr als sieben Minuten angetrieben. Dann zündete die vierte Stufe von AVUM+ dreimal, bevor sie ihren Passagier Sentinel-1C in der Zielumlaufbahn abgesetzt und so den Launch erfolgreich ausgeführt hat. Eine vierte und letzte Zündung von AVUM+ diente dazu, das Trägerraketen- Element aus der Umlaufbahn in eine sichere Flugbahn für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zu befördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenige Minuten nach der Aussetzung im Orbit empfing die ESA vom Satelliten Signale, womit die Mission für Partner und Kunden erfolgreich war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-1C ist der 107. von Thales Alenia Space entworfene und gebaute Satellit, der von Arianespace gestartet wurde, und ist Teil des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus der Europäischen Union. Der Satellit ist mit einem Synthetic-Aperture-Radar (SAR) im C-Band ausgestattet und bietet den Vorteil, dass er in Wellenlängen arbeitet, die nicht von Wolken oder Dunkelheit beeinflusst werden, und daher bei Tag und Nacht und unter allen Wetterbedingungen Daten liefern kann. Sie sind wertvolle Ressourcen für zahlreiche Anwendungen, unter anderem für Stadtplaner und zur Überwachung der Folgen von Erdbeben, von Erdrutschen oder Vulkan-Aktivitäten. SAR-Bilder sind bestens geeignet, Bodensenkungen und strukturelle Schäden der Erdoberfläche zu erfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Launch startet Arianespace den sechsten Sentinel-Satelliten im Copernicus-Programm, nach fünf vorangegangenen erfolgreichen Starts, davon drei auf Vega: Sentinel-2A in 2015 (VV05), Sentinel-2B in 2017 (VV09) und Sentinel-2C an Bord der letzten Vega-Trägerrakete am 4. September 2024 (VV24). Die Europäische Kommission hat Arianespace und Vega C vier weitere Copernicus-Missionen anvertraut: Sentinel-1D, Sentinel-3C, Sentinel CO2M-A und CO2M-B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><u>Der VV25-Launch auf einen Blick:</u></strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>351. Start von Arianespace</li>



<li>10% der von Arianespace gestarteten Satelliten sind Erdbeobachtungssatelliten</li>



<li>6. von Arianespace gestarteter Sentinel-Satellit</li>



<li>51. Mission für die Europäische Weltraumorganisation (ESA)</li>



<li>3. Vega C-Launch</li>



<li>107. von Thales Alenia Space gebauter und von Arianespace gestarteter Satellit</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20336.msg569396#msg569396" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20336.msg569399#msg569399" target="_blank" rel="noopener">Sentinel-1C auf Vega-C (VV25)</a></a></li>
</ul>
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		<title>Weltraummüll: Zeit für den Bau von Zero-Debris-Satelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weltraummuell-zeit-fuer-den-bau-von-zero-debris-satelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jun 2024 20:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Zero Debris Charta]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ESA hat sich verpflichtet, das Versprechen von Zero Debris bis 2030 einzuhalten. Um sicherzustellen, dass konforme Satelliten rechtzeitig entworfen und gebaut werden können, unterstützt sie die Industrie bei diesem technologisch herausfordernden Übergang. Eine Information der European Space Agency (ESA). Quelle: ESA 28. Juni 2024. 28. Juni 2024 &#8211; Am 25. Juni 2024 unterzeichneten drei [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die ESA hat sich verpflichtet, das Versprechen von Zero Debris bis 2030 einzuhalten. Um sicherzustellen, dass konforme Satelliten rechtzeitig entworfen und gebaut werden können, unterstützt sie die Industrie bei diesem technologisch herausfordernden Übergang. Eine Information der European Space Agency (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 28. Juni 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/ContractsignaturedevelopmentzerodebrisLEOsatplatformsESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Tiago Soares, Francesca Cirillo (Airbus Defence and Space), Pierre Dandre (Thales Alenia Space), Rolf Densing und Christiane Bergemann (OHB) bei der Vertragsunterzeichnung. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Tiago Soares, Francesca Cirillo (Airbus Defence and Space), Pierre Dandre (Thales Alenia Space), Rolf Densing und Christiane Bergemann (OHB) bei der Vertragsunterzeichnung. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="174" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/ContractsignaturedevelopmentzerodebrisLEOsatplatformsESA26.jpg" alt="Tiago Soares, Francesca Cirillo (Airbus Defence and Space), Pierre Dandre (Thales Alenia Space), Rolf Densing und Christiane Bergemann (OHB) bei der Vertragsunterzeichnung. (Bild: ESA)" class="wp-image-142131"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Tiago Soares, Francesca Cirillo (Airbus Defence and Space), Pierre Dandre (Thales Alenia Space), Rolf Densing und Christiane Bergemann (OHB) bei der Vertragsunterzeichnung. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">28. Juni 2024 &#8211; Am 25. Juni 2024 unterzeichneten drei wichtige Akteure der europäischen Raumfahrtindustrie einen Vertrag mit der ESA für die Entwicklung großer Plattformen für Satelliten im niedrigen Erdorbit (LEO), die den Zero Debris Standards entsprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Airbus Defence and Space, OHB und Thales Alenia Space werden Zero-Debris-Plattformen für große LEO-Satelliten entwerfen und entwickeln, als ersten Schritt hin zu Zero-Debris-Produktionslinien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist von entscheidender Bedeutung, jetzt in die Entwicklung von Zero Debris-konformen Raumfahrzeug-Plattformen zu investieren. Die Plattformen und die Maßnahmen an Bord zur Vermeidung von Weltraummüll müssen ausfallsicherer werden, um die gefährdeten niedrigen Erdumlaufbahnen für die künftige Nutzung zu erhalten“, sagt Holger Krag, Leiter des Programms für Weltraumsicherheit bei der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Zusammenarbeit mit drei langjährigen Industriepartnern wird uns helfen, unser Versprechen einzulösen und weiteren Raumfahrtrückständen in Zukunft ein Ende zu setzen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von Zero Debris-Bestrebungen zur Produktion</strong><br>Airbus Defence and Space, OHB und Thales Alenia Space sind seit langem Partner in den Bemühungen, das Zero Debris-Ziel bis 2030 zu erreichen, und arbeiten mit der ESA an ehrgeizigen und gemeinsam definierten Zielen, um die Sicherheit und Nachhaltigkeit im Weltraum zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA hat durch die Einführung des Zero Debris-Ansatzes die Führung in Sachen Weltraumnachhaltigkeit übernommen. Es ist das erklärte Ziel der Weltraumorganisation, die Verbreitung von Weltraummüll in der Erd- und Mondumlaufbahn bis 2030 für alle künftigen Missionen, Programme und Tätigkeiten erheblich einzudämmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anstrengungen haben bereits zu neuen Entwurfsanforderungen für alle zukünftigen ESA Missionen, Programme und Aktivitäten geführt. Der 2023 herausgegebene ESA-Standard zur Space Debris Mitigation (Eindämmung der Raumfahrtrückstände) verkörpert den ersten Schritt der ESA, das Zero Debris-Ziel bis 2030 zu erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich haben sich zwölf Länder und mehr als einhundert Unternehmen, Institutionen und Organisationen verpflichtet, die von der ESA unterstützte Zero Debris Charta zu unterzeichnen, darunter Airbus Defence and Space, OHB und Thales Alenia Space.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Raumfahrtsektor in Europa und darüber hinaus kommt zusammen, um das Engagement für die Ziele von Zero Debris bis 2030 unter Beweis zu stellen. Es ist an der Zeit, sie Realität werden zu lassen, und dieses Ziel können wir nur gemeinsam erreichen“, sagt Tiago Soares, leitender Clean Space-Ingenieur bei der ESA.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/AeolusreadyforthechamberESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der frühere Aeolus-Satellit der ESA im LEO beendete seine Mission mit einen halbkontrollierten Wiedereintritt. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Der frühere Aeolus-Satellit der ESA im LEO beendete seine Mission mit einen halbkontrollierten Wiedereintritt. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/AeolusreadyforthechamberESA26.jpg" alt="Der frühere Aeolus-Satellit der ESA im LEO beendete seine Mission mit einen halbkontrollierten Wiedereintritt. (Bild: ESA)" class="wp-image-142129"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der frühere Aeolus-Satellit der ESA im LEO beendete seine Mission mit einen halbkontrollierten Wiedereintritt. (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Umsetzung erfordert eine gemeinsame Anstrengung der Zero Debris Community, die sich über viele Disziplinen erstreckt. Wir sehen, wie die Dynamik dieser Zero Debris-Bemühungen an Fahrt gewinnt, je konkreter sie werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die technischen Anforderungen und Lösungen, die eine Zero-Debris-Zukunft ermöglichen, werden in der technischen Dokumentation, die derzeit von der Zero-Debris-Gemeinschaft unter der Schirmherrschaft der ESA entwickelt wird, konkretisiert und umsetzbar gemacht. Denn nur wenn wir unsere Kräfte als Zero-Debris-Gemeinschaft im gesamten Raumfahrtsektor bündeln, können wir eine Zero-Debris-Zukunft garantieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den Zielen auf technischer Ebene geklärt, ist es nun an der Zeit, Zero-Debris-Satelliten zu bauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Bau neuer LEO-Satelliten</strong><br>Die ESA-Direktorate für Missionsbetrieb und Erdbeobachtung haben gemeinsam den Auftrag für die Entwicklung großer LEO-Plattformen für die Umsetzung der „Large LEO platforms evolution for Zero Debris Policy Implementation Phase 1&#8243; erteilt. Die Verträge mit Airbus Defence and Space, OHB und Thales Alenia Space sind wegweisend zur Entwicklung von Zero Debris-fähigen Satelliten in überlasteten niedrigen Erdumlaufbahnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Hauptauftragnehmer wird eine standardisierte Satelliten-Plattform für die niedrige Erdumlaufbahn entwickeln, die den Zero-Debris-Standards entspricht. Eine solche Plattform, auch Satelliten-Bus genannt, ist der Hauptbestandteil eines Satelliten, auf dem die Nutzlast, wie wissenschaftliche Instrumente, integriert werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zentrale Architektur wird die Grundlage für künftige Satelliten bilden, die dann an spezifische Missionsziele angepasst werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die jetzt ausgeschriebene Phase 1 dient der Entwicklung der Satellitenplattform bis zur Systemanforderungsprüfung (System Requirement Review, SRR) und wird ab dem Beginn im Juni 2024 etwa 18 Monate in Anspruch nehmen. In dieser Phase werden die wichtigsten technischen Optionen geprüft und ein Basisentwurf erstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Phase 2 werden die Hauptauftragnehmer mit weiteren Technologieanbietern zusammenarbeiten, um neue Lösungen zu integrieren und ihre Plattformen auf das Niveau einer Preliminary Design Review (PDR) zu bringen, welche verschiedene praktische Aspekte des Entwurfs bewertet und testet.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/RACEdoubleCubeSatmissionGomSpace2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Es werden innovative Ideen für Zero-Debris-Designs von kleinen, koffergroßen CubeSats gesammelt. (Grafik: GomSpace)" data-rl_caption="" title="Es werden innovative Ideen für Zero-Debris-Designs von kleinen, koffergroßen CubeSats gesammelt. (Grafik: GomSpace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="174" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/RACEdoubleCubeSatmissionGomSpace26.jpg" alt="Es werden innovative Ideen für Zero-Debris-Designs von kleinen, koffergroßen CubeSats gesammelt. (Grafik: GomSpace)" class="wp-image-142134"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Es werden innovative Ideen für Zero-Debris-Designs von kleinen, koffergroßen CubeSats gesammelt. (Grafik: GomSpace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Satelliten in allen Größen</strong><br>Die ESA blickt über Technologien hinaus, die für große Raumfahrzeuge in niedrigeren Erdumlaufbahnen geeignet sind, wie sie für die Erdbeobachtung verwendet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu wird nach innovativen Ideen für die Konstruktion von CubeSats gesucht, die den Zero Debris-Zielen entsprechen, sowie für weitere Satelliten unterschiedlicher Größe und in unterschiedlichen Umlaufbahnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz gleich, ob es sich um große oder kleine Satelliten handelt, die europäische Raumfahrtindustrie wird von der ESA unterstützt, während wir gemeinsam auf dem Weg zu einer nachhaltigen Nutzung des Weltraums sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4124.msg563342#msg563342" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraummüll</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>SES: ASTRA 1P im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ses-astra-1p-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2024 06:02:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>ASTRA 1P erfolgreich an Bord einer Falcon-9-Trägerrakete von SpaceX gestartet. Der leistungsstärkste geostationäre Satellit auf 19,2° Ost versorgt 119 Millionen Haushalte in Europa mit Inhalten von der wichtigsten TV-Orbitalposition von SES. Eine Pressemitteilung von SES. Quelle: SES via Business Wire 20. Juni 2024. Cape Canaveral, Florida –(BUSINESS WIRE)– SES kündigte heute an, dass der Satellit [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">ASTRA 1P erfolgreich an Bord einer Falcon-9-Trägerrakete von SpaceX gestartet. Der leistungsstärkste geostationäre Satellit auf 19,2° Ost versorgt 119 Millionen Haushalte in Europa mit Inhalten von der wichtigsten TV-Orbitalposition von SES. Eine Pressemitteilung von SES.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: SES via Business Wire 20. Juni 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/SES24Astra1Ppad39aBusinessWire2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Falcon 9 startet mit ASTRA 1P an Bord. (Photo: Business Wire)" data-rl_caption="" title="Falcon 9 startet mit ASTRA 1P an Bord. (Photo: Business Wire)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/SES24Astra1Ppad39aBusinessWire26.jpg" alt="Falcon 9 startet mit ASTRA 1P an Bord. (Photo: Business Wire)" class="wp-image-141341"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Falcon 9 startet mit ASTRA 1P an Bord. (Photo: Business Wire)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Cape Canaveral, Florida –(BUSINESS WIRE)– <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ses/" data-wpel-link="internal">SES</a> kündigte heute an, dass der Satellit ASTRA 1P um 17:35 Uhr Ortszeit erfolgreich an Bord einer Falcon 9 von <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/spacex/" data-wpel-link="internal">SpaceX</a> vom Space-Force-Stützpunkt Cape Canaveral (CCSFS) in Florida, USA, aus gestartet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ku-Band-Satellit wird die primäre TV-Orbitalposition von SES auf 19,2° Ost ergänzen und verstärken. Von dort strahlt er Inhalte für öffentliche und private Sender, Sportorganisationen und andere Inhalteanbieter an ein Publikum auf den größten europäischen TV-Märkten aus. ASTRA 1P wird außerdem die Bereitstellung von Premium-HD-Inhalten direkt an Abonnenten von HD+, der Plattform für Satellitenfernsehen in hoher Auflösung in Deutschland von SES gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Thales Alenia Space gebaute ASTRA 1P beruht auf der zu 100 % elektrischen Spacebus-NEO-Plattform und verfügt über 80 Transponder, die in der Lage sind, 500 TV-Kanäle in HD-Qualität zu übertragen. Es handelt sich um den leistungsstärksten Satelliten bei 19,2° Ost, der nahtlos die vier gegenwärtigen Satelliten an dieser Orbitalposition ersetzen und ihre Mission übernehmen wird, 119 Millionen TV-Haushalte zu bedienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns, ASTRA 1P in unsere Flotte geostationärer Satelliten aufzunehmen. Er bildet die nächste Generation von Satelliten in einer unserer wichtigsten Orbitalpositionen, von der aus Inhalte für Hunderte von Millionen Zuschauern in Europa bereitgestellt werden“, so Adel Al-Saleh, der CEO von SES. „Seit dem Start von ASTRA 1A im Jahr 1988 haben unsere Satelliten stets eine wichtige Rolle bei der zuverlässigen Ausstrahlung hochwertiger Inhalte gespielt. Wir sind gut aufgestellt, um unsere Kunden im TV-Bereich mit ASTRA 1P für viele weitere Jahre zu unterstützen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SES</strong><br>SES hat die Vision, durch die Verbreitung von Videoinhalten in höchster Qualität und die Bereitstellung nahtloser Datenkonnektivitätsleistungen beeindruckende Erlebnisse rund um den Erdball zu ermöglichen. Als führender globaler Anbieter von Konnektivitätslösungen für Inhalte besitzt und betreibt SES die weltweit einzige Konstellation aus Satelliten in der geosynchronen (GEO) und mittleren (MEO) Erdumlaufbahn, um eine weltweite Abdeckung und hohe Leistungsstärke anzubieten. Mithilfe des intelligenten cloudfähigen Netzwerks kann SES an jedem Ort zu Land, zu Wasser und in der Luft hochwertige Konnektivitätslösungen bereitstellen und ist Partner weltweit führender Telekommunikationsunternehmen, Mobilfunkbetreiber, staatlicher Regierungsbehörden, Konnektivitäts- und Cloud-Dienstleistern, Rundfunkanbietern, Betreibern von Videoplattformen und Inhalteanbietern. Das Videonetzwerk von SES versorgt mehr als 6.400 Kanäle und erreicht mit seiner beispiellosen Reichweite rund 363 Millionen Haushalte. Zudem stellt es Mediendienstleistungen für lineare und nichtlineare Inhalte bereit. Das Unternehmen mit Sitz in Luxemburg ist an den Börsen von Paris und Luxemburg notiert (Ticker: SESG).</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20211.msg563036#msg563036" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Astra 1P(SES-24) auf Falcon 9</a></li>
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		<title>ESA fördert Handel und liefert Nachhaltigkeit in der Raumfahrt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-foerdert-handel-und-liefert-nachhaltigkeit-in-der-raumfahrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2024 18:11:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bemühungen, die europäische Raumfahrtindustrie zu stärken und gleichzeitig die verantwortungsvolle Nutzung des Weltraums zu fördern, erhielten heute einen strategischen Schub. Zwei europäische Unternehmen werden Frachttransportdienste zu und von Raumstationen im niedrigen Erdorbit entwickeln. Zwölf Länder haben die Zero Debris Charta zur Reduzierung des Weltraumschrotts unterzeichnet, während ein weiteres europäisches Unternehmen die Vigil-Mission aufbauen wird, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Bemühungen, die europäische Raumfahrtindustrie zu stärken und gleichzeitig die verantwortungsvolle Nutzung des Weltraums zu fördern, erhielten heute einen strategischen Schub. Zwei europäische Unternehmen werden Frachttransportdienste zu und von Raumstationen im niedrigen Erdorbit entwickeln. Zwölf Länder haben die Zero Debris Charta zur Reduzierung des Weltraumschrotts unterzeichnet, während ein weiteres europäisches Unternehmen die Vigil-Mission aufbauen wird, um Satelliten im Orbit und Stromnetze auf der Erde vor den gewaltsamen Ausbrüchen der Sonne zu schützen. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 22. Mai 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WiedereintrittsdemonstratorfuerkuenftigeLEOkapselbTAS2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Wiedereintrittsdemonstrator für künftige LEO-Rückkehrkapsel. (Bild: Thales Alenia Space)" data-rl_caption="" title="Wiedereintrittsdemonstrator für künftige LEO-Rückkehrkapsel. (Bild: Thales Alenia Space)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WiedereintrittsdemonstratorfuerkuenftigeLEOkapselbTAS26.jpg" alt="Wiedereintrittsdemonstrator für künftige LEO-Rückkehrkapsel. (Bild: Thales Alenia Space)" class="wp-image-140329"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Wiedereintrittsdemonstrator für künftige LEO-Rückkehrkapsel. (Bild: Thales Alenia Space)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">22. Mai 2024 &#8211; Das französisch-deutsche Raumfahrtunternehmen Exploration Company und das französisch-italienische Unternehmen Thales Alenia Space in Italien haben Aufträge für die Entwicklung von Frachtrückkehrdiensten für niedrige Erdumlaufbahnen erhalten. Die Frachtfahrzeuge sollen bis 2030 Versorgungsgüter an die Internationale Raumstation liefern und könnten für alle künftigen Raumstationen eingesetzt oder möglicherweise modifiziert werden, um die Besatzung ins All zu schicken. Der Beschluss kommt nur sechs Monate nach dem Start eines Wettbewerbs zur Förderung der Kommerzialisierung der Raumfahrt durch die ESA auf der Ministerratstagung 2023 in Sevilla. Das Ergebnis zeigt, wie ESA zur Stärkung, Diversifizierung und Erweiterung der europäischen Raumfahrtindustrie beiträgt und damit die Wettbewerbsfähigkeit Europas erhöht.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RueckkehrkapselReentryArtNyx2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Rückkehrkapsel Nyx beim Wiedereintritt - künstlerische Darstellung. (Bild: Exploration Company)" data-rl_caption="" title="Rückkehrkapsel Nyx beim Wiedereintritt - künstlerische Darstellung. (Bild: Exploration Company)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RueckkehrkapselReentryArtNyx26.jpg" alt="Rückkehrkapsel Nyx beim Wiedereintritt - künstlerische Darstellung. (Bild: Exploration Company)" class="wp-image-140327"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Rückkehrkapsel Nyx beim Wiedereintritt &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Exploration Company)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus haben 12 Nationen die Zero Debris Charta unterzeichnet – eine weltweit führende Anstrengung, bis 2030 Weltraumschrott neutral zu machen, die ebenfalls auf dem Sevilla-Gipfel angekündigt wurde. Es ist das erste Mal, dass Länder auf nationaler Ebene unterzeichnen, Europa als führendes Land im Bereich der sauberen Raumfahrt stärken und gleichzeitig die internationale Akzeptanz der Charta unter Beweis stellen. Österreich, Belgien, Zypern, Estland, Deutschland, Litauen, Polen, Portugal, Rumänien, die Slowakei, Schweden und das Vereinigte Königreich haben sich alle zur Einhaltung der Charta verpflichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr als 100 Organisationen haben versprochen, sich in den kommenden Monaten auch dem von der Raumfahrt-Gemeinschaft geleiteten Unterfangen anzuschließen. Neben 12 Ländern unterzeichnete auch die Europäische Weltraumorganisation ESA als Internationale Organisation (IGO) die Zero Debris Charter (Deutsch: &#8222;Null Weltraumrückstände Charta&#8220;)</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vigil Missionslogo. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Vigil Missionslogo. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA26.jpg" alt="Vigil Missionslogo. (Grafik: ESA)" class="wp-image-140325" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vigil  Missionslogo. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nachhaltigkeit des Weltraums wird durch die neue Vigil-Mission der ESA weiter verbessert, die lebenswichtige Infrastrukturen auf der Erde und im Weltraum schützen wird, indem sie Frühwarnungen vor einfallenden Sonnenstürmen liefert. Seit dem Gipfel in Sevilla hat die ESA mit Airbus UK einen Vertrag über den Bau des Raumfahrzeugs unterzeichnet, dessen Start für 2031 geplant ist. Durch die Beobachtung der Sonne aus ihrem Blickwinkel fern der Erde wird das Raumfahrzeug potenziell gefährliche solare Aktivitäten erkennen, bevor sie vom Boden aus gesehen werden kann– und diese Informationen nahezu in Echtzeit zur Erde weiterleiten. Die Vorabwarnung vor eingehenden Sonnenstürmen verschafft mehr Zeit für den Schutz wichtiger terrestrischer Stromnetze sowie von Raumfahrzeugen in der Umlaufbahn, von denen alle modernen Gesellschaften und Wirtschaften abhängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Josef Aschbacher, Generaldirektor der ESA, sagte: „Heute hat die ESA ihre Führungsrolle in der Raumfahrt für Europa und die europäischen Bürger:innen weiter unter Beweis gestellt. Die Unterzeichnung der Verträge über Frachtrückkehrdienste im niedrigen Erdorbit zeigt, wie sich die ESA modernisiert hat, um den Anforderungen der nächsten Ära der Raumfahrtwirtschaft gerecht zu werden. Die Unterzeichnung der Zero Debris Charta durch zehn europäische Nationen zeigt, dass die ESA bei der Schaffung konkreter, nützlicher und attraktiver Normen für die Weltraumnachhaltigkeit, die die Grundlage für europäische oder gar globale Regelungen und Gesetzgebung bilden werden, weltweit führend ist. Währenddessen wird die Vigil-Mission weiter zur Nachhaltigkeit im All beitragen.&#8220;</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg561788#msg561788" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
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		<title>Genesis und LEO-PNT: ESA gibt den Startschuss für zwei neue Navigationsmissionen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/genesis-und-leo-pnt-esa-gibt-den-startschuss-fuer-zwei-neue-navigationsmissionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2024 17:18:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die ESA hat am 19. März 2024 mit mehreren europäischen Unternehmen Verträge im Gesamtwert von 233 Mio. € für die Entwicklung von Genesis und ein LEO-PNT unterzeichnet, zwei neuen Missionen im Rahmen des FutureNAV-Programms, die Europa weltweit an der Spitze der Satellitennavigation halten wird. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 19. März 2024. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die ESA hat am 19. März 2024 mit mehreren europäischen Unternehmen Verträge im Gesamtwert von 233 Mio. € für die Entwicklung von Genesis und ein LEO-PNT unterzeichnet, zwei neuen Missionen im Rahmen des FutureNAV-Programms, die Europa weltweit an der Spitze der Satellitennavigation halten wird. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 19. März 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GENESISmissionpatchESA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Genesis Missionspatch. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Genesis Missionspatch. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GENESISmissionpatchESA26.jpg" alt="Genesis Missionspatch. (Grafik: NASA)" class="wp-image-137637" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GENESISmissionpatchESA26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GENESISmissionpatchESA26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GENESISmissionpatchESA26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GENESISmissionpatchESA26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Genesis Missionspatch. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">19. März 2024 &#8211; „Mit Genesis und LEO-PNT reagieren wir auf den schnell wachsenden Bedarf an einer widerstandsfähigeren und präziseren Navigation und stellen sicher, dass Europa in der globalen Satellitennavigation, dem größten nachgelagerten Raumfahrtmarkt, führend ist. Ich freue mich, dass unsere wettbewerbsfähige Industrie diese beiden Missionen zum Leben erweckt&#8220;, sagt Javier Benedicto, ESA-Direktor für Navigation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Auftrag für Genesis beläuft sich auf 76,6 Mio. €. Ein Konsortium von 14 Unternehmen unter der Leitung von OHB Italia S.p.A. (IT) ist mit der Entwicklung, Herstellung, Qualifizierung, Kalibrierung, dem Start und dem Betrieb des Genesis-Satelliten einschließlich aller Nutzlasten beauftragt. Diese Mission wird von Italien, Belgien, Frankreich, der Schweiz, Ungarn und dem Vereinigten Königreich unterstützt. Der Start des Genesis-Satelliten ist für 2028 geplant, gefolgt von einer jahrelangen wissenschaftlichen Nutzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für LEO-PNT wurden zwei parallele Verträge über je 78,4 Mio. € für zwei End-to-End-Demonstratoren für die Positionierung, Navigation und Zeitmessung in der erdnahen Umlaufbahn (LEO-PNT) unterzeichnet. Die Verträge beinhalten den Entwurf und die Entwicklung von Satelliten und Nutzlasten, das Bodensegment, das Testnutzersegment und die Satelliten-Starts, den Betrieb, die Erprobung und die Demonstration der Dienste bei den Endnutzern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der Verträge für LEO-PNT wird von der GMV Aerospace and Defence S.A.U. geleitet. (ES), als Hauptauftragnehmer für das Gesamtsystem und OHB System AG (DE) als Hauptauftragnehmer und wichtiger Partner für das Raumfahrtsegment. Der andere Vertrag wird von Thales Alenia Space France S.A.S (FR) als Hauptauftragnehmer für das Gesamtsystem und Thales Alenia Space SPA (IT) als Hauptauftragnehmer für das Raumfahrtsegment geführt. An den beiden Konsortien sind mehr als 50 Einrichtungen aus 14 Ländern beteiligt, darunter auch industrielle Akteure mit langjähriger Erfahrung in der Raumfahrt, sowie neue Akteure, die neuartige Ansätze in der Raumfahrt verfolgen &#8211; eine Kombination aus Raumfahrtunternehmen, KMUs, die auch Vertreter*innen von Endnutzern einbeziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste LEO-PNT-Satellit soll innerhalb von 20 Monaten nach dem Start in die Umlaufbahn gebracht werden, und die gesamte Konstellation soll bis 2027 in der Umlaufbahn sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Missionen wurden auf der ESA-Ministerratstagung 2022 im Rahmen des FutureNAV-Programms im ESA-Direktorat für Navigation genehmigt. FutureNAV ermöglicht es der ESA, auf Trends und Bedürfnisse im Bereich der Ortung, Navigation und Zeitmessung zu reagieren, und Europa, auf dem neuesten Stand der Satellitennavigationstechnologie zu halten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GenesisSatelliteArtESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Genesis über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="Genesis über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GenesisSatelliteArtESASCorvaja26.jpg" alt="Genesis über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/S. Corvaja)" class="wp-image-137640"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Genesis über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Genesis, ein fliegendes Observatorium zur Messung der Erde bis auf den Millimeter genau</strong><br>Genesis wird zu einem hochgradig verbesserten Internationalen terrestrischen Referenzrahmen (International Terrestrial Reference Frame; ITRF) der Erde mit einer Genauigkeit von 1 mm und einer Langzeitstabilität von 0,1 mm/Jahr beitragen und ein Koordinatensystem für die strengsten Navigationsanwendungen auf unserem Planeten liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ITRF dient als Referenz für alle Weltraum- und bodengestützten Beobachtungen für die Navigation und die Geowissenschaften. Ein aktualisierter ITRF wird unmittelbare Vorteile für Satelliten-basierte Systeme haben und sich auf Galileo-fähige Anwendungen in Bereichen wie Luftfahrt, Verkehrsmanagement, autonome Fahrzeuge, Ortung und Navigation auswirken.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GenesisInstrumentsESAFZonno.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Genesis Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)" data-rl_caption="" title="Genesis Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="311" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GenesisInstrumentsESAFZonno26.jpg" alt="Genesis Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)" class="wp-image-137635" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GenesisInstrumentsESAFZonno26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GenesisInstrumentsESAFZonno26-251x300.jpg 251w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Genesis Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus wird ein verbessertes ITRF unzähligen anderen Bereichen zugute kommen: Meteorologie, Vorhersage von Naturgefahren, Überwachung der Auswirkungen des Klimawandels, Landbewirtschaftung und Vermessung, Untersuchung von Gravitations- und nicht-Gravitationskräften, um nur ein paar Beispiele zu nennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die extreme Genauigkeit von Genesis wird durch die gemeinsame Lokalisierung der wichtigsten geodätischen (Erd-Mess-) Techniken erreicht: Satellitennavigation, sehr lange Basisinterferometrie, Laser-Reichweite per Satellit und möglicherweise DORIS an Bord eines gut kalibrierten Satelliten zusammengeführt werden, was es ermöglicht, Verzerrungen zu bestimmen und sie für eine überragende Präzision zu korrigieren. Synchronisiert werden die Instrumente durch einen ultra-stabilen Oszillator (USO).</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoverLEOPNTESAFZonno.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="LEO-PNT Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)" data-rl_caption="" title="LEO-PNT Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoverLEOPNTESAFZonno26.jpg" alt="LEO-PNT Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)" class="wp-image-137631" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoverLEOPNTESAFZonno26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoverLEOPNTESAFZonno26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoverLEOPNTESAFZonno26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DiscoverLEOPNTESAFZonno26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">LEO-PNT Infografik (Grafik: ESA/F. Zonno)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>LEO-PNT, ein belastbares Navigationssystem von Systemen</strong><br>LEO-PNT (Low Earth Orbit Positioning Navigation and Timing) ist eine kleine Konstellation von Demonstrationssatelliten, die in der Nähe der Erde fliegen und die Nutzung neuartiger Signale und Frequenzbänder testen wird, wodurch eine außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit, Genauigkeit und Geschwindigkeit in der Navigation erreicht wird, die potenziell eine lange Liste neuer Anwendungen und Dienste ermöglichen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konstellation wird die Vorteile der Zusammenarbeit mit Galileo und anderen globalen Navigationssatellitensystemen in einem mehrschichtigen Ansatz demonstrieren. LEO-PNT wird Signale sicherstellen, die die Robustheit der bestehenden GNSS in der mittleren Erdumlaufbahn verbessern, z.B. gegenüber Naturphänomenen und Interferenzen, und Dienste an Orten bereitstellen, die von den heutigen Satellitennavigationssystemen nicht erreicht werden können, wie z. B. tiefe Stadtgebiete und sogar Innenräume. Diese Mission wird auch die Fähigkeit einer LEO-Navigationskonstellation demonstrieren, um eine Überwachungsfunktion für Galileo- und EGNOS-Signale aus dem Weltraum zu bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Ziel dieser Mission ist es, die Interoperabilität von PNT mit offenen Kommunikationsstandards, einschließlich 5G/6G, zu demonstrieren und so die Tür zu neuen Anwendungen für Internet der Dinge, Notfalldienste und Daten mit geringer Latenz für Ortung und Zeitmessung zu öffnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anwendungen die eine Navigationskonstellation in der erdnahen Umlaufbahn zusammen mit den bestehenden GNSS ermöglichen kann, reichen vom Verkehr, einschließlich Automobilen, autonomen Fahrzeugen, Bahn und maritimer und digitaler Mobilität im Allgemeinen, kritischer Infrastruktur, mobilen Geräten, der Verfolgung von Vermögenswerten oder Innenräumen.</p>


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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3875.msg560524#msg560524" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Neue Verträge</a></li>
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		<title>PLATO: OHB bereitet sich auf Integration von 26 Kameras vor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/plato-ohb-bereitet-sich-auf-integration-von-26-kameras-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 21:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die wissenschaftliche Mission PLATO (PLAnetary Transits and Oscillations of stars) der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) macht große Schritte nach vorn. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 13. März 2024. Oberpfaffenhofen, 13. März 2024. Am bayerischen Standort des industriellen Hauptauftragnehmers OHB System AG wird derzeit die Integration des ersten Satzes von Kameras in die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die wissenschaftliche Mission PLATO (PLAnetary Transits and Oscillations of stars) der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) macht große Schritte nach vorn. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 13. März 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PLATO4e19aee142ohb2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die optische Bank, auf der die 26 Kameras nun nach und nach integriert werden sollen. (Bild: OHB)" data-rl_caption="" title="Die optische Bank, auf der die 26 Kameras nun nach und nach integriert werden sollen. (Bild: OHB)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="347" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PLATO4e19aee142ohb26.jpg" alt="Die optische Bank, auf der die 26 Kameras nun nach und nach integriert werden sollen. (Bild: OHB)" class="wp-image-137705" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PLATO4e19aee142ohb26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PLATO4e19aee142ohb26-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die optische Bank, auf der die 26 Kameras nun nach und nach integriert werden sollen. (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Oberpfaffenhofen, 13. März 2024. Am bayerischen Standort des industriellen Hauptauftragnehmers OHB System AG wird derzeit die Integration des ersten Satzes von Kameras in die sogenannte optische Bank vorbereitet. Am Ende wird der Satellit über 26 Kameras verfügen, die nach erdähnlichen Planeten in der Umlaufbahn um Sterne außerhalb unseres Sonnensystems suchen werden. Um die Beobachtungen ungestört durchführen zu können, wird <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/plato/" data-wpel-link="internal">PLATO</a> von der Sonne aus gesehen hinter der Erde am Lagrange-Punkt L2*) positioniert. Vertreter der Projektpartner, die das wissenschaftliche Instrument konzipiert und entwickelt haben, nahmen gestern an einer Konferenz in Oberpfaffenhofen teil, um den Beginn der Integrationsaktivitäten im neuesten ISO 5-Reinraum der OHB zu feiern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thomas Walloschek, PLATO-Projektleiter bei der ESA: „Es ist wirklich großartig zu sehen, wie die Dinge zusammenkommen, wenn das Industrieteam unter der Leitung von OHB als Hauptauftragnehmer, das internationale PLATO-Konsortium, das für die Entwicklung der Nutzlast verantwortlich ist, und das ESA-Team, das die Gesamtmission verantwortet, ihre Kräfte bündeln. Dies kann nur gelingen, wenn alle kooperativ und konstruktiv zusammenarbeiten und das gleiche Ziel verfolgen: den Erfolg der wissenschaftlichen Mission. Der nächste große Schritt für das Nutzlastmodul beginnt jetzt mit der Fertigstellung des neuen Reinraums und dem Beginn der Integration der Kameras und der Datenverarbeitungssysteme der Nutzlast.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. Heike Rauer, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Koordinatorin des internationalen PLATO-Missionskonsortiums, das Mitglieder aus 15 Ländern umfasst: „Es ist großartig zu sehen, wie unser Traum von einem Teleskop, das erdähnliche Planeten um Sterne wie unsere Sonne aufspüren und charakterisieren kann, Schritt für Schritt Wirklichkeit wird. Mit der Fertigstellung des ersten Satzes von Flugkameras bewegt sich das Projekt auf den Start der Mission in nicht allzu ferner Zukunft zu. Ich arbeite sehr gerne in diesem Team, das Wissenschaftler und Ingenieure aus der Industrie unter der Leitung von OHB, der ESA und wissenschaftlichen Einrichtungen aus ganz Europa zusammenbringt, die alle auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Chiara Pedersoli, Vorstandsvorsitzende der OHB System AG: „Ich habe den Austausch mit den am PLATO-Projekt beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sehr genossen, er war wirklich inspirierend. Unser neuer Reinraum ist optimal für die Anforderungen des Instruments und die anschließende Satellitenintegration ausgestattet. Er verfügt über einen ISO 8- und einen ISO 5-Bereich, die je nach den spezifischen Projektanforderungen flexibel konfiguriert werden können. Mit einer nach unseren Anforderungen konzipierten Thermalvakuumkammer haben wir hier im OHB-Raumfahrtzentrum Optik und Wissenschaft nun auch die Möglichkeit, einige Umwelttests selbst durchzuführen. Unsere neuen Einrichtungen sind ein Bekenntnis zu wissenschaftlichen Missionen mit ihrem hohen Bedarf an Flexibilität und zum Raumfahrtstandort Bayern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Vertretern der ESA und des DLR sind auch Repräsentanten des Italienischen Nationalen Institust für Astrophysik (INAF &#8211; Istituto Nazionale di AstroFisica), das die Entwicklung und Produktion der PLATO-Kameras koordiniert, sowie Wissenschaftler und Ingenieure verschiedener anderer europäischer Forschungseinrichtungen nach Oberpfaffenhofen gekommen, um den Reinraum zu besichtigen und einen Blick auf die Integration der Flughardware zu werfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Mission: Exoplaneten und ihre Sterne</strong><br>In einer Entfernung von 1,5 Millionen Kilometern von der Erde wird PLATO nach &#8222;neuen Welten&#8220; Ausschau halten. Dazu beobachtet das Observatorium helle Sterne über längere Zeiträume ununterbrochen photometrisch, um regelmäßige Lichtverluste zu erkennen, die auftreten, wenn Planeten ihre Sterne passieren und dabei einen Teil des Sternenlichts vorübergehend ausblenden. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, muss die optische Nutzlast perfekt ausgerichtet und stabilisiert sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PLATO wird den Wissenschaftlern neue Erkenntnisse sowohl über Exoplaneten**) als auch über ihre Sterne liefern. Zum einen geht es darum, die Entstehung und Entwicklung von Planeten zu verstehen. Zudem erwarten die Wissenschaftler Antworten auf die Fragen, ob unser Sonnensystem einzigartig ist und welche Eigenschaften erdähnliche Planeten in der bewohnbaren Zone anderer Sterne haben. Zum anderen ist die Messung der seismischen Aktivitäten von Sternen ein Ziel der Forschungsarbeiten. Die Beobachtungen ermöglichen eine genauere Charakterisierung von Sternen außerhalb unseres Sonnensystems, einschließlich ihres Alters. Die Kenntnis der physikalischen Struktur von Sternen ist von grundlegender Bedeutung für die Beurteilung der Möglichkeit, Exoplaneten mit ähnlichen Merkmalen wie unsere Erde zu finden, auf denen Leben möglich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Projektpartner: Europäische Wissenschaft und Industrie</strong><br>Die OHB System AG wurde von der ESA als Hauptauftragnehmer für die Entwicklung von PLATO, der dritten M-Klasse-Mission (M-Klasse = Mission mittlerer Größe) im Rahmen des Cosmic-Vision-Programms, ausgewählt. Der Auftrag umfasst neben der Lieferung des zweieinhalb Tonnen schweren Satelliten auch die Unterstützung bei der Startkampagne und der Inbetriebnahmephase im Orbit. Das Engagement von OHB endet erst mit der In-Orbit-Verifikation, bei der die volle Funktionsfähigkeit des Satelliten im Orbit nachgewiesen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Entwicklung und Produktion des PLATO-Satelliten setzt OHB auf die Kernpartner Thales Alenia Space in Frankreich (Avionik, d.h. das On-Board-Handling der Daten sowie die Lage- und Bahnkontrolle des Satelliten) und Großbritannien (Integration und Test der Satellitenplattform), sowie Beyond Gravity Schweiz (optische Bank für die Kameras). Weitere europäische Unternehmen, darunter die Schwesterunternehmen OHB Sweden, OHB Hellas und OHB Czechspace, sind als Unterauftragnehmer beteiligt. Die 26 etwa kniehohen Kameras und das das On-Board-Datenverarbeitungssystem des Instruments wurden von einem Konsortium europäischer Forschungsinstitute unter der Gesamtkoordination der ESA entwickelt und hergestellt. Der erste Satz von zehn Kameras wurde kürzlich an die OHB System AG in Oberpfaffenhofen, Bayern, geliefert und wird nun schrittweise in die optische Bank integriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">*) Der Satellit behält auf diesem Orbit seine Orientierung in Bezug auf Sonne und Erde bei. Seine der Sonne zugewandten Solarpanels erzeugen die erforderliche Energie. Auf die in der Regel dreimonatigen Beobachtungszeit folgt ein Schwenkmanöver, das die Nutzlast vor der dann direkten Sonneneinstrahlung schützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">**) Während es sich bei Planeten um Objekte handelt, die sich im gravitativen Einfluss unserer ‎Sonne befinden, diese also umkreisen, befinden sich Exoplaneten (oder extrasolare Planeten) außerhalb unseres Sonnensystems, also im Gravitationsfeld anderer Sterne.‎</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12311.msg560496#msg560496" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">PLATO</a></li>
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		<item>
		<title>DLR: Eis im Mondboden als lokale Ressource für die Raumfahrt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-eis-im-mondboden-als-lokale-ressource-fuer-die-raumfahrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2023 21:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mondwasser zum Trinken und für Raketentreibstoff. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 8. November 2023. 8. November 2023 &#8211; Wasser ist bei weitem die vielseitigste und am meisten benötigte Ressource für die bemannte Weltraumforschung. Es ist der wichtigste Rohstoff in Lebenserhaltungssystemen sowie für Raketentreibstoff aus Wasserstoff. Im Projekt LUWEX [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mondwasser zum Trinken und für Raketentreibstoff. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 8. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WasserausMondbodenDLR-CCBYNCND302k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Wasser aus dem Mondboden für die Raumfahrt. Im Projekt LUWEX arbeiten internationale Forschungsbeteiligte an Technologien zur Gewinnung von Wasser aus Mondgestein. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Wasser aus dem Mondboden für die Raumfahrt. Im Projekt LUWEX arbeiten internationale Forschungsbeteiligte an Technologien zur Gewinnung von Wasser aus Mondgestein. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WasserausMondbodenDLR-CCBYNCND3026.jpg" alt="Wasser aus dem Mondboden für die Raumfahrt Im Projekt LUWEX arbeiten internationale Forschungsbeteiligte an Technologien zur Gewinnung von Wasser aus Mondgestein. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" class="wp-image-133388"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Wasser aus dem Mondboden für die Raumfahrt. Im Projekt LUWEX arbeiten internationale Forschungsbeteiligte an Technologien zur Gewinnung von Wasser aus Mondgestein. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">8. November 2023 &#8211; Wasser ist bei weitem die vielseitigste und am meisten benötigte Ressource für die bemannte Weltraumforschung. Es ist der wichtigste Rohstoff in Lebenserhaltungssystemen sowie für Raketentreibstoff aus Wasserstoff. Im Projekt LUWEX (Validation of Lunar Water Extraction and Purification Technologies for In-Situ Propellant and Consumables Production) forscht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit anderen europäischen Beteiligten an Technologien zur Gewinnung von gereinigtem Wasser aus Mondgestein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es dient den Astronautinnen und Astronauten als Trinkwasser oder zur Sauerstoffherstellung mittels Elektrolyse. Auch für die Herstellung von Raketentreibstoffen aus Wasserstoff und Sauerstoff ist Wasser die Ausgangsbasis. Um jedes Kilogramm Nutzlast im Weltraum zu befördern, sind große Mengen an Treibstoff erforderlich. Die Nutzung der verfügbaren lokalen Ressourcen ist der Schlüssel für eine nachhaltige menschliche Präsenz auf dem Mond.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VerteilungEisMondnasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Verteilung des Eis am Südpol (links) und Nordpol (rechts) des Mondes Blau stellt die Eisflächen dar. Das Eis kommt hauptsächlich in den permanent vom Sonnenlicht abgeschnittenen, dunklen Kratern am Südpol vor. (Bild: NASA)" data-rl_caption="" title="Verteilung des Eis am Südpol (links) und Nordpol (rechts) des Mondes Blau stellt die Eisflächen dar. Das Eis kommt hauptsächlich in den permanent vom Sonnenlicht abgeschnittenen, dunklen Kratern am Südpol vor. (Bild: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VerteilungEisMondnasa26.jpg" alt="Verteilung des Eis am Südpol (links) und Nordpol (rechts) des Mondes Blau stellt die Eisflächen dar. Das Eis kommt hauptsächlich in den permanent vom Sonnenlicht abgeschnittenen, dunklen Kratern am Südpol vor. (Bild: NASA)" class="wp-image-133386"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Verteilung des Eis am Südpol (links) und Nordpol (rechts) des Mondes. Blau stellt die Eisflächen dar. Das Eis kommt hauptsächlich in den permanent vom Sonnenlicht abgeschnittenen, dunklen Kratern am Südpol vor. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eis im Mondboden</strong><br>Hinweise auf die Verfügbarkeit von lokalem Eis, das im Mondboden eingeschlossen ist, lieferten die Motivation an technischen Lösungen für die Suche, Gewinnung, und Reinigung von „Mondwasser“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„LUWEX ist eines von wenigen Projekten weltweit, welches sich experimentell mit dem Thema der Wasserextraktion aus Mondgeröll beschäftigt. Das besondere an LUWEX ist, dass es dabei die gesamte Prozesskette von der Extraktion des Wassers aus dem Gestein bis hin zu seiner Aufbereitung betrachtet“, sagt Dr. Paul Zabel, Projektleiter am DLR-Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen. Frühere Forschungsaktivitäten zur Mondwassergewinnung wurden größtenteils als theoretische Systemstudien durchgeführt. „Mit LUWEX wollen wir das nun praktisch in einem Laboraufbau erproben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Mond kommt das Eis hauptsächlich in den permanent vom Sonnenlicht abgeschnittenen, dunklen Kratern am Südpol vor. Das Demonstrationssystem soll in einer mond-ähnlichen Umgebung mit niedrigem Druck und niedriger Temperatur betrieben werden. Eine Mischung aus Eispartikeln und Gestein dient als Ersatz für echten Mondstaub, um das Prinzip im Labor zu testen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MoeglicheVorkommenKevinMCannonColoradoSchoolofMines.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mögliche Vorkommen von Eis auf dem Mond Das Wasser kann in Form von einzelnen Eiskristallen oder direkt am Gestein angefroren vorkommen. (Bild: Kevin M. Cannon/Colorado School of Mines)" data-rl_caption="" title="Mögliche Vorkommen von Eis auf dem Mond Das Wasser kann in Form von einzelnen Eiskristallen oder direkt am Gestein angefroren vorkommen. (Bild: Kevin M. Cannon/Colorado School of Mines)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="293" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MoeglicheVorkommenKevinMCannonColoradoSchoolofMines26.jpg" alt="Mögliche Vorkommen von Eis auf dem Mond Das Wasser kann in Form von einzelnen Eiskristallen oder direkt am Gestein angefroren vorkommen. (Bild: Kevin M. Cannon/Colorado School of Mines)" class="wp-image-133380"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Mögliche Vorkommen von Eis auf dem Mond. Das Wasser kann in Form von einzelnen Eiskristallen oder direkt am Gestein angefroren vorkommen. (Bild: Kevin M. Cannon/Colorado School of Mines)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kollaborative internationale Zusammenarbeit</strong><br>Das interdisziplinäre LUWEX-Team aus Deutschland, Österreich, Polen und Italien hat sich zum Ziel gesetzt, einen neuartigen Wasserextraktor zu entwickeln. In der Concurrent Engineering Facility (CEF) im DLR-Institut für Raumfahrtsysteme haben die Projektpartner das Design des Experimentaufbaus definiert und fertiggestellt. Die CEF ermöglicht während des Designprozesses neuer Systeme einen simultanen Datenzugriff aller Projektmitglieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das DLR-Institut für Raumfahrtsysteme baut das Subsystem zur Extraktion des Wassers. Das Verfahren sieht wie folgt aus: In einem zylindrischen Reaktor wird das Mondstaub-Wassergemisch unter Rühren erwärmt. Der dabei entstehende Wasserdampf kann so vom vermeintlichen Mondgestein getrennt werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ProbenvonsimuliertemMondstaubDLRCCBYNCND302k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Proben von simuliertem Mondstaub im Labor Verschiedene Zusammensetzungen vom Mineralien bilden den Boden je nach Region des Monds nach. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Proben von simuliertem Mondstaub im Labor Verschiedene Zusammensetzungen vom Mineralien bilden den Boden je nach Region des Monds nach. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ProbenvonsimuliertemMondstaubDLRCCBYNCND3026.jpg" alt="Proben von simuliertem Mondstaub im Labor Verschiedene Zusammensetzungen vom Mineralien bilden den Boden je nach Region des Monds nach. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" class="wp-image-133384"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Proben von simuliertem Mondstaub im Labor. Verschiedene Zusammensetzungen vom Mineralien bilden den Boden je nach Region des Monds nach. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Thales Alenia Space ist dafür zuständig, dass Wasser zu reinigen und aufzuarbeiten, damit dieses als Trinkwasser für Astronautinnen und Astronauten geeignet ist. Das gereinigte Wasser kann dann auch zur Wasserstoffgewinnung genutzt und somit als Treibstoff oder Energiespeicherung dienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bau und erste Tests auf der Erde</strong><br>Im Februar 2024 soll das System an der Technischen Universität Braunschweig in einer Thermal-Vakuumkammer aufgebaut sein und für die ersten Tests zur Verfügung stehen. Dann beginnt eine sechsmonatige Experimentierperiode. Proben mit verschieden Anteilen von Mondgesteinsimulat und Eis sollen dazu dienen, die optimalen Prozessparameter für die Wasserextraktion zu identifizieren. Später auf dem Mond soll mit minimaler Energie maximal viel Wasser extrahiert werden können. Hierfür testen die Forschenden, welche Temperatur und Umrührgeschwindigkeit dafür optimal geeignet sind. Im zweiten Schritt des Verfahrens wird das extrahierte Wasser aufbereitet. Sensoren messen die Wasserqualität und außerdem werden bestimmte Proben im Labor genauer analysiert. Ziel ist es, in jedem Versuchsdurchlauf mindestens einen halben Liter Wasser zu gewinnen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MondstaubmitWassergemischtDLRCCBYNCND302k.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mondstaub mit Wasser gemischt Experiment zur Bestimmung der Löslichkeit von Mondstaub in Wasser in unterschiedlichen Konzentrationen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Mondstaub mit Wasser gemischt Experiment zur Bestimmung der Löslichkeit von Mondstaub in Wasser in unterschiedlichen Konzentrationen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MondstaubmitWassergemischtDLRCCBYNCND3026.jpg" alt="Mondstaub mit Wasser gemischt Experiment zur Bestimmung der Löslichkeit von Mondstaub in Wasser in unterschiedlichen Konzentrationen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" class="wp-image-133382"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Mondstaub mit Wasser gemischt. Experiment zur Bestimmung der Löslichkeit von Mondstaub in Wasser in unterschiedlichen Konzentrationen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Paul Zabels Hoffnungen für die Zukunft: „Mit LUWEX möchten wir den Grundstein für die Erprobung von Wassergewinnung auf dem Mond legen. Wir könnten uns vorstellen, dass die Technologien noch vor 2030 bereit für einen Test auf dem Mond sind.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Projektbeteiligte</strong><br>Technische Universität Braunschweig, LIQUIFER Systems Group, Thales Alenia Space, Wroclaw University for Science and Technology, SCANWAY SPACE</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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		<title>EUMETSAT: Die kommende Revolution der Wettervorhersage</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eumetsat-die-kommende-revolution-der-wettervorhersage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 13:44:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die vorläufigen Daten des MTG-I1-Satelliten, des ersten einer neuen Generation von Wettersatelliten für eine noch bessere Beobachtung und Vorhersage schwerer Wetterereignisse, sind atemberaubend. Sie stellen eine echte Revolution für die Wettervorhersage und das Nowcasting extremer und gefährlicher Wetterereignisse dar. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT. Quelle: EUMETSAT 11. September 2023. 11. September 2023 &#8211; Im Rahmen der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die vorläufigen Daten des MTG-I1-Satelliten, des ersten einer neuen Generation von Wettersatelliten für eine noch bessere Beobachtung und Vorhersage schwerer Wetterereignisse, sind atemberaubend. Sie stellen eine echte Revolution für die Wettervorhersage und das Nowcasting extremer und gefährlicher Wetterereignisse dar. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: EUMETSAT 11. September 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">11. September 2023 &#8211; Im Rahmen der Kalibrierung und Validierung der unterschiedlichen Elemente des Satelliten und des Bodensegments wurden die von den beiden Hauptinstrumenten an Bord des MTG-I1, vom Flexible Combined Imager (FCI) und dem Lightning Imager (LI), erfassten Daten erstmals kombiniert, um den Synergieeffekt deutlich zu machen. Die erste Reihe von Animationen gibt uns einen Vorgeschmack auf das, was wir in Zukunft erwarten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Animationen zeigen, dass die Kombination der beiden Instrumente das Nowcasting und die Beobachtung schwerer Gewitterstürme revolutionieren wird“, erklärt Phil Evans, Generaldirektor von EUMETSAT. „Ich bin extrem beeindruckt und freue mich auf die innovativen Anwendungen, die sich aus diesen Daten ergeben werden, sobald das System in Betrieb ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die hochauflösenden sichtbaren und infraroten Kanäle des FCI ermöglichen die präzise Beobachtung und Charakterisierung von Wolken und Gewitterstürmen bei Tag und Nacht, während das LI-Instrument Blitzaktivität erkennt, ein Anzeichen für starke atmosphärische Turbulenz und Konvektion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald er voll einsatzbereit ist, wird der MTG-I1 es Meteorologen und Wissenschaftlern ermöglichen, extreme Wetterereignisse mit bisher nie dagewesener Genauigkeit zu überwachen. Die neuen, präziseren Daten werden außerdem noch genauere digitale Wettervorhersagemodelle ermöglichen und so die Zuverlässigkeit von Frühwarnungen vor extremen Wetterereignissen erhöhen, für einen besseren Schutz von Leben und Eigentum.</p>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="2160" style="aspect-ratio: 2160 / 2160;" width="2160" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/fcili_full_disc_202306031200-202306041200_FR-100_rev1_0.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kombinierte Beobachtung des Flexible Combined Imager (FCI) und Lightning Imager (LI) an Bord von MTG-I1, von 12.00 Uhr UTC am 03.06.2023 bis 12.00 Uhr UTC am 04.06.2023. Hierbei handelt es sich um vorläufige Inbetriebnahmedaten, die nicht zur praktischen Verwendung bestimmt sind. Die Blitzaktivität kann über die gesamte Erdscheibe beobachtet werden, am besten jedoch über Zentralafrika, dem nördlichen Teil von Südamerika, Europa und dem Nahen Osten. Wolken- und Blitzbewegungen sind synchronisiert und folgen den globalen Zirkulationsmustern (von Ost nach West entlang des Äquators und von West nach Ost in höheren Breiten). Der helle Bereich mit Sonnenreflexen, in dem das Sonnenlicht vom Ozean und kleinen Gewässern zum Satelliten reflektiert wird, zieht über den Tagesverlauf von Ost nach West. (Quelle: EUMETSAT)</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="2160" style="aspect-ratio: 3834 / 2160;" width="3834" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/fcili_europe_202306031200-202306041200_FR-100_rev1_0.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kombinierte Beobachtung des Flexible Combined Imager (FCI) und Lightning Imager (LI) an Bord von MTG-I1, von 12.00 Uhr UTC am 03.06.2023 bis 12.00 Uhr UTC am 04.06.2023. Hierbei handelt es sich um vorläufige Inbetriebnahmedaten, die nicht zur praktischen Verwendung bestimmt sind. Die Animation zeigt ausgedehnte Blitzaktivität über Südeuropa und dem Mittelmeer mit lokalen Gewittern. Außerdem sind über dem Mittelmeer umfangreiche und ausdauernde Sturmsysteme mit über die Nacht anhaltender Blitzaktivität zu sehen. Wie erwartet sieht man auch eine weiträumige Zunahme der Blitzaktivität über den Tag, die nach Sonnenuntergang nachlässt. Der nördliche Teil Europas ist überwiegend wolkenfrei. Dies ist auf die Dominanz eines umfangreichen und anhaltenden Hochdruckgebiets über den Zeitraum der Datensammlung zurückzuführen. (Quelle: EUMETSAT)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die europäische Zusammenarbeit an den Satellitendaten ist von entscheidender Bedeutung für das SMHI, daher freuen wir uns sehr auf die praktischen Ergebnisse des MTG-I1. Wetterdienste sind in hohem Maße abhängig von den Daten, die die Wetterbeobachtung liefert, vor allem bei extremen und sich rasch entwickelnden Wetterereignissen. Diese Daten müssen präzise sein und in hoher Auflösung vorliegen, um lokale Phänomene zu erfassen. Das kann der MTG-I1 leisten“, erklärt Håkan Wirtén, Generaldirektor des SMHI.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sturmtief Hans fegte kürzlich über Schweden, Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Lituauen und Norwegen hinweg und verursachte extreme Regenfälle, tödliche Erdrutsche und umfangreiche Überschwemmungen und gefährdete so das Leben und die Existenzgrundlage ganzer Regionen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT1k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sturmtief Hans über Skandinavien – Vergleich zwischen dem SEVIRI-Instrument an Bord eines MSG-Satelliten und dem Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 – 07.08.2023 um 08.00 Uhr UTC. (Daten nicht zur praktischen Verwendung / Quelle: Eumetsat)" data-rl_caption="" title="Sturmtief Hans über Skandinavien – Vergleich zwischen dem SEVIRI-Instrument an Bord eines MSG-Satelliten und dem Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 – 07.08.2023 um 08.00 Uhr UTC. (Daten nicht zur praktischen Verwendung / Quelle: Eumetsat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="272" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT60.jpg" alt="" class="wp-image-131007" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT60-300x136.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sturmtief Hans über Skandinavien – Vergleich zwischen dem SEVIRI-Instrument an Bord eines MSG-Satelliten und dem Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 – 07.08.2023 um 08.00 Uhr UTC. (Daten nicht zur praktischen Verwendung / Quelle: Eumetsat)<br>Wolken mit Eispartikeln erscheinen in Cyan, während Wasserwolken in unterschiedliche Schattierungen von Weiß oder Hellrosa zu sehen sind. Die höhere Auflösung der FCI-Daten im Vergleich zum SEVIRI ist beeindruckend. Sie ermöglicht eine wesentlich bessere Beobachtung kleiner Wolkenstrukturen wie der kleinen Cumulus-Wolken über der Ostsee sowie der Eigenschaften an der Wolkenoberkante im Zusammenhang mit dem großen Sturmtief, das Schweden und Norwegen mit heftigen Regenfällen überzog. Ein einzelner Sturm über Finnland oben rechts im FCI-Bild zeigt gut den Farbton der Sturmoberseite über den darunter liegenden Wolken und eine sehr klar sichtbare Gewitterwolke mit klumpenförmigen überschießenden Spitzen darüber. Zudem ist auch die Auflösung der Details an Land außergewöhnlich. Kleine Inseln und Seen sind deutlich sichtbar.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www-cdn.eumetsat.int/files/2023-09/FCI_storm_hans_eurol1_true_color_with_night_layer.mp4" data-type="link" data-id="https://www-cdn.eumetsat.int/files/2023-09/FCI_storm_hans_eurol1_true_color_with_night_layer.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MTG-I1-Animation mit Sturmtief Hans</a> zeigt, wie warme und feuchte Luft von Südeuropa auf die kühlere Luft in Skandinavien traf, was zu massiven Gewitterstürmen führte. Da der Strom an Energie und Feuchtigkeit anhielt, dauerte der Sturm mehrere Tage, mit starken Regenfällen und Winden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche extremen Wetterereignisse dürften in Zukunft immer häufiger auftreten, je mehr sich das Erdklima verändert. Frei zugängliche, frühzeitig und in hoher Auflösung zur Verfügung stehende globale Erdbeobachtungsdaten wie diejenigen, die EUMETSAT Tag für Tag herausgibt, werden eine immer wichtigere Rolle spielen, wenn wir die Menschen erfolgreich vor diesen Risiken schützen wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MTG-I1 ging am 13. Dezember 2022 an den Start. Er wird von EUMETSAT von der Zentrale in Darmstadt aus betrieben. Der Satellit wurde von der ESA zur Verfügung gestellt und erfüllt die von EUMETSAT in Absprache mit den Wetterdiensten der Mitgliedsstaaten festgelegten Anforderungen. Für die Entwicklung des Bildgebungsinstruments, des sogenannten Flexible Combined Imager, sowie dessen Integration in den MTG-I1-Satelliten, für den OHB (Deutschland) die Plattform lieferte, zeichnet das Unternehmen Thales Alenia Space (Frankreich) als MTG-Hauptauftragnehmer verantwortlich. Der Lightning Imager wurde von Leonardo (Italien) entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über EUMETSAT</strong><br>Die europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten ist eine zwischenstaatliche Organisation mit Sitz in Darmstadt, Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EUMETSAT, die europäische Agentur für meteorologische Satelliten, überwacht Wetter und Klima vom Weltraum aus. EUMETSAT mit Sitz in Darmstadt stellt ihren 30 Mitgliedsstaaten meteorologische Bilder und Daten zur Verfügung, die einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit der dort lebenden Menschen und zum Schutz kritischer Sektoren ihrer Volkswirtschaften leisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Meteosat-Satelliten der zweiten Generation im geostationären Orbit beobachten permanent sich rasch entwickelnde Unwetterereignisse über Europa, Afrika und dem Indischen Ozean. Der erste Meteosat-Satellit der dritten Generation wurde im Dezember 2022 gestartet und wird zunächst eine 12-monatige Inbetriebnahme im Orbit durchlaufen. Zwei polarumlaufende Metop-Satelliten stellen entscheidende Daten für Vorhersagen von bis zu 10 Tagen im Voraus bereit. Der erste Metop-Satellit der zweiten Generation soll 2025 an den Start gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das mehr als 40 Jahre umfassende Archiv der Satellitenbeobachtungen von EUMETSAT bietet Klimaforschern rund um den Globus einheitliche Langzeitdaten, die für die Überwachung von Klimaveränderungen benötigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EUMETSAT gehört zu den Hauptpartnern des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus der Europäischen Union. EUMETSAT betreibt die Copernicus-Missionen Sentinel-3 und -6 zur Ozeanüberwachung und wird auch die anstehende CO2M-Mission zur Überwachung von Kohlendioxidemissionen betreiben. EUMETSAT betreibt die Missionen Copernicus Sentinel-4 und -5 an Bord seiner eigenen MTG- und Metop-SG-Satelliten. Die dabei sowie bei den eigenen Missionen von EUMETSAT gesammelten Daten werden den Copernicus-Diensten für Klima-, Atmosphären- und Meeresumweltüberwachung zur Verfügung gestellt. Neben der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und dem Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) gehört EUMETSAT zu den Partnern in der DestinE-Initiative der EU, die digitale Zwillinge des gesamten Erdsystems erstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit NASA, NOAA, der EU, ESA sowie mit Unterstützung durch die französische Raumfahrtagentur CNES beteiligt sich EUMETSAT als Partner an der Jason und Copernicus Sentinel-6-Missionen zur Ozeanüberwachung.<br>EUMETSAT arbeitet mit Agenturen aus allen Teilen der Welt zusammen und sichert sich dadurch zusätzliche Satellitendaten für Wettervorhersagen und Klimaüberwachung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 30 Mitgliedsstaaten von EUMETSAT sind: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Türkiye, Ungarn und das Vereinigte Königreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19559.msg553905#msg553905" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I1 &amp; Galaxy-35/-36 auf Ariane-5 VA-259</a></li>
</ul>
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		<title>Airbus: Militär-Kommunikationssatellit SYRACUSE 4B erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-militaer-kommunikationssatellit-syracuse-4b-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 20:10:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Satellit soll der Souveränität Frankreichs dienen und Streitkräfte im Einsatz verbinden. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 6. Juli 2023. Toulouse, 6. Juli 2023 – Der von Airbus und Thales Alenia Space gebaute Kommunikationssatellit SYRACUSE 4B ist erfolgreich vom Guiana Space Center, dem europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, gestartet. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Satellit soll der Souveränität Frankreichs dienen und Streitkräfte im Einsatz verbinden. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 6. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftofESACNESAspaceCSGPPiron2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 5 mit Flugnummer VA261 kurz nach dem Abheben. (Bild: ESA-CNES-Arianespace/Optique video du CSG/P. Piron)" data-rl_caption="" title="Ariane 5 mit Flugnummer VA261 kurz nach dem Abheben. (Bild: ESA-CNES-Arianespace/Optique video du CSG/P. Piron)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftofESACNESAspaceCSGPPiron26.jpg" alt="Ariane 5 mit Flugnummer VA261 kurz nach dem Abheben. (Bild: ESA-CNES-Arianespace/Optique video du CSG/P. Piron)" class="wp-image-128655"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane 5 mit Flugnummer VA261 kurz nach dem Abheben. (Bild: ESA-CNES-Arianespace/Optique video du CSG/P. Piron)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Toulouse, 6. Juli 2023 – Der von Airbus und Thales Alenia Space gebaute Kommunikationssatellit SYRACUSE 4B ist erfolgreich vom Guiana Space Center, dem europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, gestartet. Dies war der letzte Start der europäischen Trägerrakete Ariane 5.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SYRACUSE 4B bildet mit SYRACUSE 4A, der bereits im Orbit ist, das Weltraumsegment von SYRACUSE IV. Das sichere militärische Satellitenkommunikationssystem der vierten Generation für die französische Luft- und Raumfahrtbehörde DGA (French Armament General Directorate) und das französische Weltraumkommando wurde von einem Industriekonsortium aus Airbus Defence and Space und Thales Alenia Space gebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SYRACUSE 4A und 4B werden den französischen Streitkräften eine höhere Kapazität und bessere Funktionalität bieten. Dazu zählen ein höherer Durchsatz, größere Flexibilität und ein breiterer Abdeckungsbereich. Durch die gesteigerte Flexibilität wird sichergestellt, dass die Satelliten den Anforderungen von Streitkräften gerecht werden, die im Abdeckungsgebiet stationiert sind, und ihre X-Band- und Ka-Band-Ressourcen effizient verwalten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SYRACUSEIVBartAirbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="SYRACUSE 4B im All - künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="SYRACUSE 4B im All - künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SYRACUSEIVBartAirbus26.jpg" alt="SYRACUSE 4B im All - künstlerische Darstellung. (Bild. Airbus)" class="wp-image-128659"/></a><figcaption class="wp-element-caption">SYRACUSE 4B im All &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Beobachtung, Signalaufklärung, Situationsbewusstsein im Weltraum und sichere Kommunikation in wichtigen Einsatzgebieten sind für die Autonomie und Handlungsfreiheit einer Nation von entscheidender Bedeutung. Airbus ist stolz darauf, ein zuverlässiger Partner der französischen Streitkräfte zu sein: Mit SYRACUSE 4B und anderen Programmen unterstützen wir unsere nationalen Ambitionen und Fähigkeiten in all diesen Bereichen, heute und in den kommenden Jahrzehnten“, sagte Jean-Marc Nasr, Leiter von Space Systems bei Airbus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SYRACUSE 4B basiert auf der Eurostar E3000-Plattform von Airbus, ist in seiner vollelektrischen Variante mit Umgebungsüberwachung im Orbit ausgestattet und trägt dieselbe Nutzlast wie SYRACUSE 4A, die von Thales Alenia Space gebaut und mit Schlüsselkomponenten von Airbus ausgestattet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SYRACUSE 4B verfügt über wichtige Technologien, darunter Anti-Störsender, die die Kontinuität und Ausfallsicherheit der Dienste gewährleisten. Hinzu kommen Cyber- Verteidigung und Datenverschlüsselung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des globalen SYRACUSE-Kooperationsvertrags ist Airbus für den vor wenigen Stunden gestarteten Satelliten SYRACUSE 4B verantwortlich. Thales Alenia Space war für den Satelliten SYRACUSE 4A sowie für beide Nutzlasten zuständig, für die Airbus Schlüsselkomponenten geliefert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit steht für europäische industrielle Zusammenarbeit und wird sowohl die französische Souveränität garantieren als auch Operationen der NATO und anderer verbündeter Nationen unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg551412#msg551412" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
</ul>
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