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	<title>Thales &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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		<title>Beine für eine Marslandung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2026 13:40:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Um auf dem Roten Planeten sicher zu landen, haben europäische Ingenieure ein Skelett des vierbeinigen ExoMars-Landemoduls mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und aus verschiedenen Höhen auf simulierte Marsoberflächen fallen lassen.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA/Science&#38;Exploration/HumanAndRoboticExploration, 21. Januar 2026 Die Landebeine sind neben Fallschirmen und Triebwerken, die den Abstieg des Raumfahrzeugs auf den Mars verlangsamen, eine [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Um auf dem Roten Planeten sicher zu landen, haben europäische Ingenieure ein Skelett des vierbeinigen ExoMars-Landemoduls mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und aus verschiedenen Höhen auf simulierte Marsoberflächen fallen lassen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Legs_made_for_a_Mars_landing" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">  ESA/Science&amp;Exploration/HumanAndRoboticExploration</a>, 21. Januar 2026</p>



<p>Die Landebeine sind neben Fallschirmen und Triebwerken, die den Abstieg des Raumfahrzeugs auf den Mars verlangsamen, eine entscheidende Komponente für die sichere Landung der <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Exploration/ExoMars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ExoMars</a>-Rosalind-Franklin-Rover-Mission der ESA im Jahr 2030.  Über einen Monat lang führten Teams von Thales Alenia Space und Airbus dutzende von Vertikalfalltests mit einem Modell der <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/ExoMars_Rosalind_Franklin_rover_will_have_a_European_landing_platform" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Landungsplattform</a> in Originalgröße in den ALTEC-Einrichtungen in Turin, Italien, durch. Während Thales Alenia Space die industrielle Leitung der Mission innehat, stellt Airbus die Landungsplattform bereit und ALTEC bietet technische Unterstützung.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="432" style="aspect-ratio: 768 / 432;" width="768" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/1-2601_007_AR_EN.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Beine für ein<em>e Marslandung<br><mark>Credit: Thales Alenia Space/ALTEC</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die leichten, ausfahrbaren Beine sind mit Stoßdämpfern ausgestattet, um Stößen standzuhalten, und mit Sensoren, um die Landung auf der Marsoberfläche zu erkennen. Teams des spanischen Unternehmens Sener haben die Landebeine sowie das Trennsystem und Komponenten des Bohrsystems des Rovers entworfen und gebaut. Während der Tests entsprachen die vier Beine in Struktur und Abmessungen denen, die zum Mars fliegen werden.  </p>



<p>Unter Berücksichtigung aller möglichen Landungsszenarien bereiten sich die Teams darauf vor, was passieren würde, wenn das Raumfahrzeug in einem Winkel oder auf einem Felsen aufsetzen würde.  „Das Letzte, was man will, ist, dass die Plattform umkippt, wenn sie die Marsoberfläche erreicht. Diese Tests werden ihre Stabilität bei der Landung bestätigen“, sagt Benjamin Rasse, Teamleiter der ESA für das ExoMars-Landemodul.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-ExoMars_drop_for_a_safe_landing_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Falltest Credit: Thales Alenia Space/ALTEC" data-rl_caption="" title="Falltest Credit: Thales Alenia Space/ALTEC" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-ExoMars_drop_for_a_safe_landing_pillars-400x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-150286" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-ExoMars_drop_for_a_safe_landing_pillars-400x250-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-ExoMars_drop_for_a_safe_landing_pillars-400x250-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Falltest<br><mark>Credit: Thales Alenia Space/ALTEC</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>Den Boden erkennen</strong></p>



<p>Ein weiteres Ziel der Kampagne ist es, die Leistung der Touchdown-Sensoren zu überprüfen. Ein in allen vier Beinen installiertes System erkennt, wenn sich das Raumfahrzeug der Oberfläche nähert, und löst nach einer sanften Landung das Abschalten der Abstiegstriebwerke aus. Allerdings benötigt das Raumfahrzeug nach der Landung etwas Zeit, um seine Triebwerke abzuschalten. Wenn die Sensoren zu lange brauchen, um mit dem Antriebssystem zu kommunizieren, könnten die Raketenstrahlen Marsboden nach oben schleudern und die Plattform beschädigen, wodurch sie möglicherweise sogar umkippen könnte.  „Wir wollen die Abschaltzeit auf einen Wimpernschlag reduzieren, auf nicht mehr als 200 Millisekunden nach der Landung. Wir freuen uns, berichten zu können, dass diese kritischen Sensoren innerhalb der Grenzen für eine sichere Landung gut funktionieren“, erklärt Benjamin.</p>



<p><strong>Stürze auf den Mars </strong></p>



<p>Bei über einem Dutzend vertikaler Stürze veränderte das Team die Geschwindigkeit und Höhe der Stürze um wenige Zentimeter. <br>Bei dieser ersten Testreihe wurde das Modell sowohl auf harte als auch auf weiche Oberflächen fallen gelassen, wobei letztere mit pulverförmiger, marsähnlicher Erde gefüllt waren.</p>



<p>Die chemische Zusammensetzung der Körner ähnelt der des sandigen Bodens auf dem Roten Planeten und ist dieselbe, die auch für die Prüfung der Mobilität des Rosalind Franklin Rovers verwendet wurde.  </p>



<figure class="wp-block-video"><video height="432" style="aspect-ratio: 768 / 432;" width="768" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/3-2112_003_AR_EN.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Rover befreit sich aus einer Sandfalle<br><mark>Credit: Thales Alenia Space</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-ExoMars_drop_on_hard_surface_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="harter Falltest Credit: Thales Alenia Space/ALTEC" data-rl_caption="" title="harter Falltest Credit: Thales Alenia Space/ALTEC" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-ExoMars_drop_on_hard_surface_pillars-400x250-1.jpg" alt="" class="wp-image-150290" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-ExoMars_drop_on_hard_surface_pillars-400x250-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-ExoMars_drop_on_hard_surface_pillars-400x250-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>harter Falltest<br><mark>Credit: Thales Alenia Space/ALTEC</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>Weitere Falltests für Rosalind </strong></p>



<p>In den kommenden Monaten wird die Plattform mit höherer Geschwindigkeit auf einen Schlitten fallen gelassen, um ihre Stabilität bei einer schrägen Landung zu testen. Diese neue Konfiguration erfordert Sicherheitsverbesserungen in der Testanlage für das Personal, das die Kampagne durchführt.</p>



<p>Aufnahmen von Hochgeschwindigkeitskameras und Messungen von Sensoren, Beschleunigungsmessern und Lasern, die am Modell installiert sind, werden in ein Computermodell des ExoMars-Landers und seiner Beine eingespeist.  Das Team wird dann mithilfe eines Algorithmus Landungsszenarien auf dem Mars simulieren und die Stabilität des Moduls vor dem Countdown zum Start, der derzeit für 2028 geplant ist, bestätigen.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4183.msg583130#msg583130" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ExoMars-Rover Rosalind Franklin</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ESA fördert Handel und liefert Nachhaltigkeit in der Raumfahrt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-foerdert-handel-und-liefert-nachhaltigkeit-in-der-raumfahrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2024 18:11:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bemühungen, die europäische Raumfahrtindustrie zu stärken und gleichzeitig die verantwortungsvolle Nutzung des Weltraums zu fördern, erhielten heute einen strategischen Schub. Zwei europäische Unternehmen werden Frachttransportdienste zu und von Raumstationen im niedrigen Erdorbit entwickeln. Zwölf Länder haben die Zero Debris Charta zur Reduzierung des Weltraumschrotts unterzeichnet, während ein weiteres europäisches Unternehmen die Vigil-Mission aufbauen wird, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Bemühungen, die europäische Raumfahrtindustrie zu stärken und gleichzeitig die verantwortungsvolle Nutzung des Weltraums zu fördern, erhielten heute einen strategischen Schub. Zwei europäische Unternehmen werden Frachttransportdienste zu und von Raumstationen im niedrigen Erdorbit entwickeln. Zwölf Länder haben die Zero Debris Charta zur Reduzierung des Weltraumschrotts unterzeichnet, während ein weiteres europäisches Unternehmen die Vigil-Mission aufbauen wird, um Satelliten im Orbit und Stromnetze auf der Erde vor den gewaltsamen Ausbrüchen der Sonne zu schützen. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA 22. Mai 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WiedereintrittsdemonstratorfuerkuenftigeLEOkapselbTAS2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Wiedereintrittsdemonstrator für künftige LEO-Rückkehrkapsel. (Bild: Thales Alenia Space)" data-rl_caption="" title="Wiedereintrittsdemonstrator für künftige LEO-Rückkehrkapsel. (Bild: Thales Alenia Space)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WiedereintrittsdemonstratorfuerkuenftigeLEOkapselbTAS26.jpg" alt="Wiedereintrittsdemonstrator für künftige LEO-Rückkehrkapsel. (Bild: Thales Alenia Space)" class="wp-image-140329"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Wiedereintrittsdemonstrator für künftige LEO-Rückkehrkapsel. (Bild: Thales Alenia Space)</figcaption></figure>



<p>22. Mai 2024 &#8211; Das französisch-deutsche Raumfahrtunternehmen Exploration Company und das französisch-italienische Unternehmen Thales Alenia Space in Italien haben Aufträge für die Entwicklung von Frachtrückkehrdiensten für niedrige Erdumlaufbahnen erhalten. Die Frachtfahrzeuge sollen bis 2030 Versorgungsgüter an die Internationale Raumstation liefern und könnten für alle künftigen Raumstationen eingesetzt oder möglicherweise modifiziert werden, um die Besatzung ins All zu schicken. Der Beschluss kommt nur sechs Monate nach dem Start eines Wettbewerbs zur Förderung der Kommerzialisierung der Raumfahrt durch die ESA auf der Ministerratstagung 2023 in Sevilla. Das Ergebnis zeigt, wie ESA zur Stärkung, Diversifizierung und Erweiterung der europäischen Raumfahrtindustrie beiträgt und damit die Wettbewerbsfähigkeit Europas erhöht.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RueckkehrkapselReentryArtNyx2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Rückkehrkapsel Nyx beim Wiedereintritt - künstlerische Darstellung. (Bild: Exploration Company)" data-rl_caption="" title="Rückkehrkapsel Nyx beim Wiedereintritt - künstlerische Darstellung. (Bild: Exploration Company)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RueckkehrkapselReentryArtNyx26.jpg" alt="Rückkehrkapsel Nyx beim Wiedereintritt - künstlerische Darstellung. (Bild: Exploration Company)" class="wp-image-140327"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Rückkehrkapsel Nyx beim Wiedereintritt &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Exploration Company)</figcaption></figure>



<p>Darüber hinaus haben 12 Nationen die Zero Debris Charta unterzeichnet – eine weltweit führende Anstrengung, bis 2030 Weltraumschrott neutral zu machen, die ebenfalls auf dem Sevilla-Gipfel angekündigt wurde. Es ist das erste Mal, dass Länder auf nationaler Ebene unterzeichnen, Europa als führendes Land im Bereich der sauberen Raumfahrt stärken und gleichzeitig die internationale Akzeptanz der Charta unter Beweis stellen. Österreich, Belgien, Zypern, Estland, Deutschland, Litauen, Polen, Portugal, Rumänien, die Slowakei, Schweden und das Vereinigte Königreich haben sich alle zur Einhaltung der Charta verpflichtet.</p>



<p>Mehr als 100 Organisationen haben versprochen, sich in den kommenden Monaten auch dem von der Raumfahrt-Gemeinschaft geleiteten Unterfangen anzuschließen. Neben 12 Ländern unterzeichnete auch die Europäische Weltraumorganisation ESA als Internationale Organisation (IGO) die Zero Debris Charter (Deutsch: &#8222;Null Weltraumrückstände Charta&#8220;)</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vigil Missionslogo. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Vigil Missionslogo. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA26.jpg" alt="Vigil Missionslogo. (Grafik: ESA)" class="wp-image-140325" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESAVigilmissionpatchESA26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vigil  Missionslogo. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p>Die Nachhaltigkeit des Weltraums wird durch die neue Vigil-Mission der ESA weiter verbessert, die lebenswichtige Infrastrukturen auf der Erde und im Weltraum schützen wird, indem sie Frühwarnungen vor einfallenden Sonnenstürmen liefert. Seit dem Gipfel in Sevilla hat die ESA mit Airbus UK einen Vertrag über den Bau des Raumfahrzeugs unterzeichnet, dessen Start für 2031 geplant ist. Durch die Beobachtung der Sonne aus ihrem Blickwinkel fern der Erde wird das Raumfahrzeug potenziell gefährliche solare Aktivitäten erkennen, bevor sie vom Boden aus gesehen werden kann– und diese Informationen nahezu in Echtzeit zur Erde weiterleiten. Die Vorabwarnung vor eingehenden Sonnenstürmen verschafft mehr Zeit für den Schutz wichtiger terrestrischer Stromnetze sowie von Raumfahrzeugen in der Umlaufbahn, von denen alle modernen Gesellschaften und Wirtschaften abhängen.</p>



<p>Josef Aschbacher, Generaldirektor der ESA, sagte: „Heute hat die ESA ihre Führungsrolle in der Raumfahrt für Europa und die europäischen Bürger:innen weiter unter Beweis gestellt. Die Unterzeichnung der Verträge über Frachtrückkehrdienste im niedrigen Erdorbit zeigt, wie sich die ESA modernisiert hat, um den Anforderungen der nächsten Ära der Raumfahrtwirtschaft gerecht zu werden. Die Unterzeichnung der Zero Debris Charta durch zehn europäische Nationen zeigt, dass die ESA bei der Schaffung konkreter, nützlicher und attraktiver Normen für die Weltraumnachhaltigkeit, die die Grundlage für europäische oder gar globale Regelungen und Gesetzgebung bilden werden, weltweit führend ist. Währenddessen wird die Vigil-Mission weiter zur Nachhaltigkeit im All beitragen.&#8220;</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg561788#msg561788" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Erste Bilder von Euclid: Die Reise in das kosmische Netz beginnt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erste-bilder-von-euclid-die-reise-in-das-kosmische-netz-beginnt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2023 14:33:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mission Euclid liefert erstmals Bilder aus den nahegelegenen Regionen unseres Universums. Die Sonde ist darauf spezialisiert, Himmelsbereiche zu beobachten, die mehr als hundertmal größer sind als das, was die Infrarotkamera des James-Webb-Teleskops leisten kann. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 7. November 2023. 7. November 2023 &#8211; Die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erste-bilder-von-euclid-die-reise-in-das-kosmische-netz-beginnt/" data-wpel-link="internal">Erste Bilder von Euclid: Die Reise in das kosmische Netz beginnt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Mission Euclid liefert erstmals Bilder aus den nahegelegenen Regionen unseres Universums. Die Sonde ist darauf spezialisiert, Himmelsbereiche zu beobachten, die mehr als hundertmal größer sind als das, was die Infrarotkamera des James-Webb-Teleskops leisten kann. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 7. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidPferdekopfnebelimOrion2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Pferdekopfnebel im Orion ist Teil einer großen kalten Gas- und Staubwolke, die in weiß-orangen Farben sichtbar ist. Aus dem Nebel in der unteren Hälfte des Bildes zeichnet sich eine orangefarbene Wolke in Form eines Pferdekopfes ab. Dieser Nebel hüllt junge Sterne wie in einen Kokon. Viele andere Teleskope haben Bilder des Pferdekopfnebels aufgenommen. Aber keines von ihnen ist in der Lage, ein so scharfes und weiteräumiges Bild mit nur eine Beobachtung wie dieses zu erzeugen. (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre, G. Anselmi; CC BY-SA 3.0 IGO)" data-rl_caption="" title="Der Pferdekopfnebel im Orion ist Teil einer großen kalten Gas- und Staubwolke, die in weiß-orangen Farben sichtbar ist. Aus dem Nebel in der unteren Hälfte des Bildes zeichnet sich eine orangefarbene Wolke in Form eines Pferdekopfes ab. Dieser Nebel hüllt junge Sterne wie in einen Kokon. Viele andere Teleskope haben Bilder des Pferdekopfnebels aufgenommen. Aber keines von ihnen ist in der Lage, ein so scharfes und weiteräumiges Bild mit nur eine Beobachtung wie dieses zu erzeugen. (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre, G. Anselmi; CC BY-SA 3.0 IGO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidPferdekopfnebelimOrion26.jpg" alt="Der Pferdekopfnebel im Orion ist Teil einer großen kalten Gas- und Staubwolke, die in weiß-orangen Farben sichtbar ist. Aus dem Nebel in der unteren Hälfte des Bildes zeichnet sich eine orangefarbene Wolke in Form eines Pferdekopfes ab. Dieser Nebel hüllt junge Sterne wie in einen Kokon. Viele andere Teleskope haben Bilder des Pferdekopfnebels aufgenommen. Aber keines von ihnen ist in der Lage, ein so scharfes und weiteräumiges Bild mit nur eine Beobachtung wie dieses zu erzeugen. (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre, G. Anselmi; CC BY-SA 3.0 IGO)" class="wp-image-133295"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Pferdekopfnebel im Orion ist Teil einer großen kalten Gas- und Staubwolke, die in weiß-orangen Farben sichtbar ist. Aus dem Nebel in der unteren Hälfte des Bildes zeichnet sich eine orangefarbene Wolke in Form eines Pferdekopfes ab. Dieser Nebel hüllt junge Sterne wie in einen Kokon. Viele andere Teleskope haben Bilder des Pferdekopfnebels aufgenommen. Aber keines von ihnen ist in der Lage, ein so scharfes und weiteräumiges Bild mit nur eine Beobachtung wie dieses zu erzeugen. (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre, G. Anselmi; CC BY-SA 3.0 IGO)</figcaption></figure>



<p>7. November 2023 &#8211; Die ersten Bilder der europäischen Weltraumsonde <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Euclid" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/?s=Euclid" data-wpel-link="internal">Euclid</a> geben Einblick in nahegelegenen Regionen unseres Universums. Nie zuvor hat ein Weltraumteleskop mit Einzelaufnahmen solch große Abschnitte des Himmels mit einer derartigen Bildschärfe abbilden können. „Die ersten Bilder übertreffen unsere Erwartungen – und das ist erst der Anfang“, erklärt Dr. Alessandra Roy, Euclid-Projektleiterin in der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Denn damit hat Euclid bewiesen, dass Sonde, Teleskop und wissenschaftliche Instrumente für die eigentliche Mission bereit sind: die Erforschung der Dunklen Materie und Dunklen Energie im Weltall.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidPerseusGalaxienhaufen2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Galaxien des Perseushaufens sind in der Mitte des Bildes sichtbar und erscheinen als große Galaxien mit Halos um sie herum in Gelb und Weiß. Der Hintergrund dieses Bildes ist mit hunderttausend weiter entfernten Galaxien gefüllt, deren Farbe von weiß über gelb bis rot (für die am weitesten entfernten Objekte) reicht. Dieses Bild verdeutlicht Euclids Leistungsfähigkeit bei der Aufnahme extrem scharfer Bilder über einen großen Bereich des Himmels in einer einzigen Aufnahme. Dieses Farbbild wurde durch die Kombination der Daten der Instrumente Nahinfrarot-Spektrometer und Photometer (NISP) und Visible Instrument (VIS) gewonnen. (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre, G. Anselmi; CC BY-SA 3.0 IGO)" data-rl_caption="" title="Galaxien des Perseushaufens sind in der Mitte des Bildes sichtbar und erscheinen als große Galaxien mit Halos um sie herum in Gelb und Weiß. Der Hintergrund dieses Bildes ist mit hunderttausend weiter entfernten Galaxien gefüllt, deren Farbe von weiß über gelb bis rot (für die am weitesten entfernten Objekte) reicht. Dieses Bild verdeutlicht Euclids Leistungsfähigkeit bei der Aufnahme extrem scharfer Bilder über einen großen Bereich des Himmels in einer einzigen Aufnahme. Dieses Farbbild wurde durch die Kombination der Daten der Instrumente Nahinfrarot-Spektrometer und Photometer (NISP) und Visible Instrument (VIS) gewonnen. (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre, G. Anselmi; CC BY-SA 3.0 IGO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidPerseusGalaxienhaufen26.jpg" alt="Galaxien des Perseushaufens sind in der Mitte des Bildes sichtbar und erscheinen als große Galaxien mit Halos um sie herum in Gelb und Weiß. Der Hintergrund dieses Bildes ist mit hunderttausend weiter entfernten Galaxien gefüllt, deren Farbe von weiß über gelb bis rot (für die am weitesten entfernten Objekte) reicht. Dieses Bild verdeutlicht Euclids Leistungsfähigkeit bei der Aufnahme extrem scharfer Bilder über einen großen Bereich des Himmels in einer einzigen Aufnahme. Dieses Farbbild wurde durch die Kombination der Daten der Instrumente Nahinfrarot-Spektrometer und Photometer (NISP) und Visible Instrument (VIS) gewonnen. (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre, G. Anselmi; CC BY-SA 3.0 IGO)" class="wp-image-133293"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Galaxien des Perseushaufens sind in der Mitte des Bildes sichtbar und erscheinen als große Galaxien mit Halos um sie herum in Gelb und Weiß. Der Hintergrund dieses Bildes ist mit hunderttausend weiter entfernten Galaxien gefüllt, deren Farbe von weiß über gelb bis rot (für die am weitesten entfernten Objekte) reicht. Dieses Bild verdeutlicht Euclids Leistungsfähigkeit bei der Aufnahme extrem scharfer Bilder über einen großen Bereich des Himmels in einer einzigen Aufnahme. Dieses Farbbild wurde durch die Kombination der Daten der Instrumente Nahinfrarot-Spektrometer und Photometer (NISP) und Visible Instrument (VIS) gewonnen. (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre, G. Anselmi; CC BY-SA 3.0 IGO)</figcaption></figure>



<p><strong>Euclid beobachtet über hundert Mal größere Himmelsbereiche als das James-Webb-Teleskop</strong><br>Die Erwartungen an Euclid sind groß: In nur sechs Jahren soll die Sonde der Europäischen Weltraumorganisation ESA mehr als ein Drittel des Himmels durchmustern und dabei eine dreidimensionale Karte von der Verteilung der Galaxien im Universum erstellen, die sich über zehn Milliarden Lichtjahre erstreckt. Diese Verteilung ähnelt einem gigantischen kosmischen Netz, in dem Galaxienhaufen durch die Schwerkraft wie an Fäden miteinander verbunden zu sein scheinen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden Teleskop und Instrumente vor allem darauf ausgerichtet, einen möglichst großen Himmelsabschnitt pro Aufnahme erfassen zu können. „Das Auflösungsvermögen von Euclid ist geringer als das des Hubble Space Teleskops“, erläutert Dr. Roy. „Stattdessen ist die die Sonde darauf spezialisiert, Himmelsbereiche zu beobachten, die mehr als hundertmal größer sind als das, was die Infrarotkamera des James-Webb-Teleskops leisten kann.“</p>



<p>Anhand der Aufnahmen wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die bislang unbekannte Natur der Dunklen Materie und Dunklen Energie erforschen. Mit rund 95 Prozent bilden diese beiden Komponenten den Hauptbestandteil des Universums. Die Euclid-Daten sollen die Eigenschaften dieser Bestandteile genau bestimmen, um die derzeitig anerkannte kosmologische Theorie zu verfeinern und gegebenenfalls Abweichungen innerhalb der Allgemeinen Relativitätstheorie zu erkennen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidIC3422k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="IC 342 ist eine große Spiralgalaxie, ähnlich wie die Milchstraße, die von vorne in weißen und rosa Farben zu sehen ist. Auf dem Foto reichen die Farben der Sterne über das gesamte Bild von blau (jüngerer Stern) über weiß bis hin zu gelb und rot (älterer Stern). (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre, G. Anselmi; CC BY-SA 3.0 IGO)" data-rl_caption="" title="IC 342 ist eine große Spiralgalaxie, ähnlich wie die Milchstraße, die von vorne in weißen und rosa Farben zu sehen ist. Auf dem Foto reichen die Farben der Sterne über das gesamte Bild von blau (jüngerer Stern) über weiß bis hin zu gelb und rot (älterer Stern). (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre, G. Anselmi; CC BY-SA 3.0 IGO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidIC34226.jpg" alt="IC 342 ist eine große Spiralgalaxie, ähnlich wie die Milchstraße, die von vorne in weißen und rosa Farben zu sehen ist. Auf dem Foto reichen die Farben der Sterne über das gesamte Bild von blau (jüngerer Stern) über weiß bis hin zu gelb und rot (älterer Stern). (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre, G. Anselmi; CC BY-SA 3.0 IGO)" class="wp-image-133287"/></a><figcaption class="wp-element-caption">IC 342 ist eine große Spiralgalaxie, ähnlich wie die Milchstraße, die von vorne in weißen und rosa Farben zu sehen ist. Auf dem Foto reichen die Farben der Sterne über das gesamte Bild von blau (jüngerer Stern) über weiß bis hin zu gelb und rot (älterer Stern). (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre, G. Anselmi; CC BY-SA 3.0 IGO)</figcaption></figure>



<p><strong>Mehr als 50.000 Galaxien in der Aufnahme des Perseus-Galaxienhaufens</strong><br>Eines der fünf ersten Bilder von Euclid ist eine Aufnahme des Perseus-Galaxienhaufens. Diese Struktur ist eines der massereichsten Objekte im Universum. Röntgenbeobachtungen haben dort das Vorhandensein von Dunkler Materie bereits nachgewiesen. Der Haufen enthält eine riesige Anzahl von Galaxien, die in eine enorme Wolke überhitzten Gases eingebettet sind. Euclid hat in der Aufnahme mehr als 50.000 Galaxien abgebildet, von denen einige noch nie zuvor auf Bildern zu sehen waren. Die Mission wird vor allem die Form der Hintergrundgalaxien erfassen. Anhand von Verzerrung innerhalb dieser Form können Astronominnen und Astronomen die Menge an Dunkler Materie messen, die sich zwischen den Galaxien und dem Sonnensystem befindet.</p>



<p>Die Verzerrung der Form der Hintergrundgalaxien ist ein bekannter Effekt. Er wird durch den Einfluss massereicher Objekte verursacht, die wie Glaslinsen wirken, die sich zwischen den Galaxien und dem Beobachter befinden. Dieses Phänomen wird durch die Allgemeine Relativitätstheorie erklärt und ist als schwacher Gravitationslinseneffekt bekannt. Die Mission wird sich dieses Phänomen zunutze machen und im Rahmen seiner gesamten Durchmusterung die Verzerrung der Formen von Milliarden von Galaxien messen. Darüber hinaus wird Euclid die räumliche Verteilung dieser Galaxien untersuchen und erforschen, wie sie sich in den letzten zehn Milliarden Jahren verändert haben. Auf diese Weise wollen die Forschenden herausfinden, wie die Dunkle Energie die Expansion des Universums beeinflusst hat.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidKugelsternhaufenNGC63972k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kugelsternhaufen sind stabile, durch die Schwerkraft eng verbundene Haufen von Zehntausenden bis Millionen von Sternen, die in einer Vielzahl von Galaxien zu finden sind und zu den ältesten Objekten im Universum gehören. Deshalb enthalten sie viele Hinweise auf die Geschichte und Entwicklung ihrer Wirtsgalaxien. Bei NGC 6397 ist dies die Milchstraße. Anhand der Euclid-Daten kann sehr genau berechnet werden, wie die Sternhaufen unsere Galaxie umkreisen. Damit geben die Daten Aufschluss darüber, wie die dunkle Materie in der Milchstraße verteilt ist. (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre, G. Anselmi; CC BY-SA 3.0 IGO)" data-rl_caption="" title="Kugelsternhaufen sind stabile, durch die Schwerkraft eng verbundene Haufen von Zehntausenden bis Millionen von Sternen, die in einer Vielzahl von Galaxien zu finden sind und zu den ältesten Objekten im Universum gehören. Deshalb enthalten sie viele Hinweise auf die Geschichte und Entwicklung ihrer Wirtsgalaxien. Bei NGC 6397 ist dies die Milchstraße. Anhand der Euclid-Daten kann sehr genau berechnet werden, wie die Sternhaufen unsere Galaxie umkreisen. Damit geben die Daten Aufschluss darüber, wie die dunkle Materie in der Milchstraße verteilt ist. (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre, G. Anselmi; CC BY-SA 3.0 IGO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidKugelsternhaufenNGC639726.jpg" alt="Kugelsternhaufen sind stabile, durch die Schwerkraft eng verbundene Haufen von Zehntausenden bis Millionen von Sternen, die in einer Vielzahl von Galaxien zu finden sind und zu den ältesten Objekten im Universum gehören. Deshalb enthalten sie viele Hinweise auf die Geschichte und Entwicklung ihrer Wirtsgalaxien. Bei NGC 6397 ist dies die Milchstraße. Anhand der Euclid-Daten kann sehr genau berechnet werden, wie die Sternhaufen unsere Galaxie umkreisen. Damit geben die Daten Aufschluss darüber, wie die dunkle Materie in der Milchstraße verteilt ist. (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre, G. Anselmi; CC BY-SA 3.0 IGO)" class="wp-image-133289"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Kugelsternhaufen sind stabile, durch die Schwerkraft eng verbundene Haufen von Zehntausenden bis Millionen von Sternen, die in einer Vielzahl von Galaxien zu finden sind und zu den ältesten Objekten im Universum gehören. Deshalb enthalten sie viele Hinweise auf die Geschichte und Entwicklung ihrer Wirtsgalaxien. Bei NGC 6397 ist dies die Milchstraße. Anhand der Euclid-Daten kann sehr genau berechnet werden, wie die Sternhaufen unsere Galaxie umkreisen. Damit geben die Daten Aufschluss darüber, wie die dunkle Materie in der Milchstraße verteilt ist. (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre, G. Anselmi; CC BY-SA 3.0 IGO)</figcaption></figure>



<p><strong>Wissenschaftliche Instrumente durchdringen kosmische Wolken vor der „Versteckten Galaxie“</strong><br>Eine Aufnahme der „Versteckten Galaxie“ (IC 342) zeigt die Leistungsfähigkeit des Nahinfrarot-Spektrometer und Photometer (NISP) von Euclid in Kombination mit dem Visible Instrument (VIS). Der Name der Galaxie rührt daher, dass sie sich hinter der Scheibe der Milchstraße befindet und daher im optischen Licht durch das Gas und den Staub in unserer eigenen Galaxie verdeckt wird. Das Infrarot-Licht kann diese kosmischen Wolken jedoch durchdringen. Die Aufnahme zeigt viele Details der einzelnen Sterne und Sternhaufen in der Galaxie. „Obwohl die Kosmologie das Hauptziel dieser Mission ist, werden Euclid-Daten wertvolle Informationen über die Physik von Sternen und Galaxien, einschließlich der Milchstraße, enthalten“, so Dr. Roy. Geplant ist zudem die Untersuchung des Pferdekopf-Nebels, des berühmtesten und nächstgelegenen Sternentstehungs-Gebiets. Hier könnte Euclid neue Gasriesenplaneten wie Jupiter sowie Sterne in ihren Anfangsphasen entdecken.</p>



<p>Die Mission ist am 1. Juli 2023 mit einer Falcon-9-Rakete des US-Raumfahrtkonzerns SpaceX vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral gestartet. Ihre endgültige Position in 1.5 Millionen Kilometer Entfernung von der Erde hatte die Sonde Ende Juli erreicht und nach ihrer Inbetriebnahme mit der Datenerfassung begonnen. Die erste Veröffentlichung der Euclid-Daten ist im Jahr 2025 geplant. Bis dahin werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Euclid-Konsortiums die Bilder analysieren und auswerten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidNGC68222k.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="NGC 6822 ist eine Irreguläre Galaxie. Irreguläre Galaxien haben ungewöhnliche Formen, die auf eine Kollision zwischen Galaxien zurückzuführen sein könnten. Solche Galaxien beherbergen in der Regel eine Mischung aus älteren und jüngeren Sternen, abhängig von den Eigenschaften und der Zusammensetzung der ursprünglichen Galaxien. In NGC 6822 enthalten die Sterne nur eine geringe Menge an schwereren „Metallelementen“, die von diesen im Laufe ihres Lebens produziert werden und daher im frühen Universum nicht sehr häufig vorkommen. Das Nahinfrarot-Spektrometer und Photometer (NISP) Instrument wird es ermöglichen, die Geschichte der Sternentstehung dieser Art von Galaxien zu untersuchen. (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre, G. Anselmi; CC BY-SA 3.0 IGO)" data-rl_caption="" title="NGC 6822 ist eine Irreguläre Galaxie. Irreguläre Galaxien haben ungewöhnliche Formen, die auf eine Kollision zwischen Galaxien zurückzuführen sein könnten. Solche Galaxien beherbergen in der Regel eine Mischung aus älteren und jüngeren Sternen, abhängig von den Eigenschaften und der Zusammensetzung der ursprünglichen Galaxien. In NGC 6822 enthalten die Sterne nur eine geringe Menge an schwereren „Metallelementen“, die von diesen im Laufe ihres Lebens produziert werden und daher im frühen Universum nicht sehr häufig vorkommen. Das Nahinfrarot-Spektrometer und Photometer (NISP) Instrument wird es ermöglichen, die Geschichte der Sternentstehung dieser Art von Galaxien zu untersuchen. (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre, G. Anselmi; CC BY-SA 3.0 IGO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuclidNGC682226.jpg" alt="NGC 6822 ist eine Irreguläre Galaxie. Irreguläre Galaxien haben ungewöhnliche Formen, die auf eine Kollision zwischen Galaxien zurückzuführen sein könnten. Solche Galaxien beherbergen in der Regel eine Mischung aus älteren und jüngeren Sternen, abhängig von den Eigenschaften und der Zusammensetzung der ursprünglichen Galaxien. In NGC 6822 enthalten die Sterne nur eine geringe Menge an schwereren „Metallelementen“, die von diesen im Laufe ihres Lebens produziert werden und daher im frühen Universum nicht sehr häufig vorkommen. Das Nahinfrarot-Spektrometer und Photometer (NISP) Instrument wird es ermöglichen, die Geschichte der Sternentstehung dieser Art von Galaxien zu untersuchen. (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre, G. Anselmi; CC BY-SA 3.0 IGO)" class="wp-image-133291"/></a><figcaption class="wp-element-caption">NGC 6822 ist eine Irreguläre Galaxie. Irreguläre Galaxien haben ungewöhnliche Formen, die auf eine Kollision zwischen Galaxien zurückzuführen sein könnten. Solche Galaxien beherbergen in der Regel eine Mischung aus älteren und jüngeren Sternen, abhängig von den Eigenschaften und der Zusammensetzung der ursprünglichen Galaxien. In NGC 6822 enthalten die Sterne nur eine geringe Menge an schwereren „Metallelementen“, die von diesen im Laufe ihres Lebens produziert werden und daher im frühen Universum nicht sehr häufig vorkommen. Das Nahinfrarot-Spektrometer und Photometer (NISP) Instrument wird es ermöglichen, die Geschichte der Sternentstehung dieser Art von Galaxien zu untersuchen. (Bild: ESA/Euclid/Euclid Consortium/NASA, image processing by J.-C. Cuillandre, G. Anselmi; CC BY-SA 3.0 IGO)</figcaption></figure>



<p><strong>Euclid – eine europäische Mission und ihre Partner</strong><br>Euclid ist die zweite M-Klasse-Mission aus dem „Cosmic Vision“-Programm der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Das Service-Modul und die Satellitenplattform werden von Thales Alenia Space (Italien) bereitgestellt. Die zwei Instrumente NISP und VIS wurden von einem Konsortium bereitgestellt, das aus 14 ESA-Mitgliedsstaaten sowie Kanada, Japan und den USA besteht und an dem 2.600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beteiligt sind. Das Nutzlastmodul steht unter der Verantwortung von Airbus Defence &amp; Space (Frankreich).</p>



<p>Die Studien zum NISP-Instrument wurden in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg und vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching geleitet. Zudem waren die Institute ebenso wie die Ludwig-Maximilians-Universität in München, die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn sowie die Ruhr Universität Bochum an der Softwareentwicklung für Euclid beteiligt. Die deutschen Institute und Universitäten sind mit erheblichen finanziellen Mitteln beteiligt.</p>



<p>Deutschland ist der größte Beitragszahler im ESA-Wissenschaftsprogramm und trägt somit rund 21 Prozent zur Mission bei. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ist die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR für die Koordinierung der deutschen ESA-Beiträge verantwortlich. Darüber hinaus fördert sie Teile des NISP Instruments und der Software für die Datenverarbeitung und einem Datenzentrum mit mehr als 60 Millionen Euro bis zum Betriebsende der auf sechs Jahre ausgelegten Mission über das Nationale Raumfahrtprogramm.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10521.msg555572#msg555572" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumteleskop EUCLID</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Thales: Zentrale Rolle bei Bereitstellung von Cybersicherheit für GALILEO Second Generation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/thales-zentrale-rolle-bei-bereitstellung-von-cybersicherheit-fuer-galileo-second-generation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jul 2023 06:56:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cybersecurity]]></category>
		<category><![CDATA[Cybersicherheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
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		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitennavigationssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Thales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Thales hat von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) im Namen der EUSPA (EU Agency for the Space Programme) und der Europäischen Union, vertreten durch die Europäische Kommission, zwei bedeutende Aufträge im Bereich der Cybersicherheit für das Programm GALILEO Second Generation (G2G) erhalten. Eine Pressemitteilung von Thales. Quelle: Thales (20. Juli 2023) via Business Wire (21. Juli [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Thales hat von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) im Namen der EUSPA (EU Agency for the Space Programme) und der Europäischen Union, vertreten durch die Europäische Kommission, zwei bedeutende Aufträge im Bereich der Cybersicherheit für das Programm GALILEO Second Generation (G2G) erhalten. Eine Pressemitteilung von Thales.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Thales (20. Juli 2023) via Business Wire (21. Juli 2023).</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SECMONThalesGALILEOthales2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sylvain Loddo - Head of Galileo Ground Segment Management Office, Ennio Guarino - Head of Galileo and EGNOS Programme Department, Lionel SALMON – Cybersecurity of Information Systems Director and Alexandra POREZ – Thales GALILEO Programme Director. (Bild: Thales)" data-rl_caption="" title="Sylvain Loddo - Head of Galileo Ground Segment Management Office, Ennio Guarino - Head of Galileo and EGNOS Programme Department, Lionel SALMON – Cybersecurity of Information Systems Director and Alexandra POREZ – Thales GALILEO Programme Director. (Bild: Thales)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SECMONThalesGALILEOthales26.jpg" alt="Sylvain Loddo - Head of Galileo Ground Segment Management Office, Ennio Guarino - Head of Galileo and EGNOS Programme Department, Lionel SALMON – Cybersecurity of Information Systems Director and Alexandra POREZ – Thales GALILEO Programme Director. (Bild: Thales)" class="wp-image-129027"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Sylvain Loddo &#8211; Head of Galileo Ground Segment Management Office, Ennio Guarino &#8211; Head of Galileo and EGNOS Programme Department, Lionel SALMON – Cybersecurity of Information Systems Director and Alexandra POREZ – Thales GALILEO Programme Director. (Bild: Thales)</figcaption></figure>



<p>Paris, 20. Juli 2023 &#8211; Zusammen haben die Verträge einen Gesamtwert von mehr als 60 Millionen Euro (ohne Optionen) und untermauern die Schlüsselrolle des Unternehmens für die Cybersicherheit der zweiten Generation des GALILEO-Programms, um besser auf heutige und zukünftige Bedrohungen kritischer Satellitensysteme reagieren zu können. Thales wird für alle Sicherheits- und Resilienzkomponenten von G2G verantwortlich sein: Architektur, Sicherheitsausrüstung und Schutz vor Cyberangriffen durch Erkennung und Bekämpfung.</p>



<p>Am 17. Mai 2023 erhielt Thales den Zuschlag für die Sicherheitsüberwachung der G2G-Systeminfrastruktur.</p>



<p>Die Vergabe folgt auf den Auftrag über die Spezifikation und den Entwurf der Cybersicherheit für das Galileo-System der zweiten Generation (G2G System Engineering and Technical Assistance for Security and PRS2), der am 17. April 2023 bestätigt wurde. Die Lösung wird die Performance des Galileo-Systems der zweiten Generation durch die Einführung neuer Dienste, verstärkte Ausfallsicherheit, und eine robustere Sicherheit für den PRS-Navigationsdienst für staatliche Nutzer erheblich verbessern.</p>



<p>Als wichtiger Partner der ESA, der die Sicherheit des GALILEO-Systems gewährleistet, und als europäischer Marktführer im Segment der Cybersicherheit arbeitet Thales seit mehr als 20 Jahren mit der ESA zusammen, um zur Sicherheit des GALILEO-Programms beizutragen – dem größten europäischen Satellitenprogramm, das hoheitliche und kritische Navigationsdienste bereitstellt.</p>



<p><strong>Europas größtes Programm zur Überwachung der Sicherheit von Satellitensystemen</strong><br>Im Rahmen von G2G IOV SECMON leitet Thales das Konsortium, zu dem auch der italienische Konzern Leonardo gehört, um den Umfang der Sicherheitsüberwachung zu erweitern und die neuen Assets in das G2G-System zu integrieren. Außerdem wird Thales eine automatisierte Reaktion auf Vorfälle sowie eine Überwachung des Netzwerkverkehrs einführen.. Um diese Herausforderung zu bewältigen, wird Thales eine Lösung auf der Grundlage einer skalierbaren, flexiblen Architektur bereitstellen, die auf der Cybels-Produktreihe für die Sicherheitsüberwachung aufbaut und Big-Data-Funktionen integriert.</p>



<p><strong>Ein Cybersicherheits-Auftrag für verbesserten Schutz vor Quantenbedrohungen</strong><br>Quantencomputer, die dazu in der Lage sind, bestehende kryptografische Algorithmen zu knacken, stellen eine neue Bedrohung für die langfristige Datensicherheit dar. Thales wurde über das von ihm geleitete Konsortium von der ESA beauftragt, seine weltweit anerkannte Expertise im Bereich der Kryptographie zu nutzen, um eine neue Generation von Post-Quantum-Verschlüsselungslösungen zu spezifizieren.</p>



<p>Im Rahmen des Vertrags „G2G System Engineering and Technical Assistance for security and PRS“ wird Thales die Cybersicherheit für das G2G-System spezifizieren – unter Berücksichtigung von neuen Bedrohungen für Raumfahrtsysteme, Anforderungen an die Sicherheitswartung sowie Verbesserungen des PRS-Dienstes für staatliche Nutzer – und die Zertifizierung des Systems vorbereiten. Zu den größten Herausforderungen gehört der reibungslose Übergang von G1G zu G2G und die Beibehaltung der bisherigen Sicherheit und Performance des G1G-System für die Mitgliedstaaten.</p>



<p>„Thales dankt der ESA für ihr anhaltendes Vertrauen in die Expertise des Thales Konzerns in den Bereichen Raumfahrtsysteme und Cybersicherheit für kritische Systeme. Diese Aufträge zur Gewährleistung der Sicherheit für die zweite Galileo-Generation werden Europa ein robusteres System mit verbessertem Schutz vor Quantenbedrohungen verschaffen, die eine bedeutende Herausforderung für die Raumfahrtindustrie in den kommenden Jahrzehnten darstellen. Darüber hinaus werden sie die einzigartige Big-Data-Expertise von Thales nutzen, um eine effektivere Sicherheitsüberwachung des weltweit führenden Satellitenpositionierungssystems bereitzustellen“, kommentiert Pierre-Yves Jolivet, Vice President Cyber Solutions, Thales.</p>



<p>Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen hat das Thema Cybersicherheit von Satellitensystemen für Satellitenbetreiber und Raumfahrtagenturen an Bedeutung gewonnen. Heute befinden sich bereits Tausende von Satelliten im Orbit. Da sich die Einsatzmöglichkeiten vervielfachen – vom IoT bis hin zu Anwendungen im Verteidigungsbereich –, werden in den kommenden zehn Jahren laut Schätzungen etwa 10.000 weitere Satelliten hinzukommen.</p>



<p>Durch die Unterzeichnung dieser beiden Verträge wird das Know-how von Thales auf dem Gebiet der skalierbaren und flexiblen Architekturen und Sicherheitskomponenten sowie des Schutzes vor Cyberangriffen dazu beitragen, die Fähigkeiten des G2G-Programms zur Erkennung und Reaktion auf neue Cyberbedrohungen zu verbessern.</p>



<p>Parallel dazu hat Thales Alenia Space zusammen mit seinem europäischen Konsortium wichtige Aufträge über die Entwicklung und Konstruktion des G2G Ground Mission Segment und die Durchführung von Systementwicklungsaktivitäten erhalten. Zudem stellt das Unternehmen sechs der zwölf Satelliten der Konstellation bereit.</p>



<p><strong>Cybersicherheit bei Thales</strong><br>Als weltweiter Marktführer im Bereich der Cybersicherheit ist Thales auf jeder Ebene der Cyber-Wertschöpfungskette tätig und bietet Lösungen an, die von der Risikobewertung bis hin zum Schutz kritischer Infrastrukturen reichen und durch umfangreiche Fähigkeiten zur Erkennung und Bekämpfung von Bedrohungen unterstützt werden. Das Angebot des Unternehmens umfasst drei Produkt- und Dienstleistungsfamilien im Bereich der Cybersicherheit, die im Jahr 2022 einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro erzielten:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Globale Sicherheitsprodukte rund um die CipherTrust Data Security Platform, die SafeNet Trusted Access Identity &amp; Access Management as a Service-Lösung sowie die breiteren Cloud-Schutz- und Lizenzierungsangebote</li>



<li>Staatliche Schutzlösungen wie Verschlüsselungsgeräte und Sensoren zum Schutz kritischer Informationssysteme</li>



<li>Cybels-Lösungsportfolio, ein breites Spektrum an Cybersicherheits-Dienstleistungen wie Risikobewertung, Schulung und Simulation sowie Erkennung und Bekämpfung von Cyberangriffen</li>
</ol>



<p>Thales bringt mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Cybersicherheit und der Raumfahrt mit und verfolgt bei den Produkten, die es für Satellitenbetreiber und Raumfahrtorganisationen entwickelt, die Grundsätze der „Cybersicherheit durch Design“. Mit mehr als 4.000 Cybersicherheitsspezialisten trägt Thales dazu bei, die Sicherheit von Satellitensystemen für nationale und europäische Raumfahrtprogramme – insbesondere das europäische Satellitennavigationsprogramm Galileo – und auf internationaler Ebene zu gewährleisten. Mit seinem vereinten Know-how bei hochmodernen Satellitensystemen und Cybersicherheitslösungen, die modernste Militärtechnologien verwenden, bietet Thales Regierungen, Institutionen und Unternehmenskunden ein umfangreiches Spektrum an Cybersicherheitslösungen für einen zuverlässigen Schutz sämtlicher Komponenten eines Raumfahrtsystems. Im April 2023 präsentierte Thales auf der CYSAT sein Know-how im Bereich der offensiven Sicherheit, indem es die Steuerung eines ESA-Demonstrationssatelliten übernahm, um heutige und zukünftige Bedrohungen zu antizipieren und auf sie zu reagieren.</p>



<p><strong>Über Galileo</strong><br>Galileo ist das europäische globale Satellitennavigationssystem (GNSS). Die ersten Galileo-Dienste, die seit dem 15. Dezember 2016 in Betrieb sind, sind vollständig interoperabel mit GPS und bieten den Nutzern ein erweitertes Leistungs- und Serviceangebot sowie eine wesentlich präzisere Positionsbestimmung. Alle im europäischen Binnenmarkt angebotenen Smartphones sind nun garantiert Galileo-fähig. Darüber hinaus leistet Galileo einen wichtigen Beitrag in den Bereichen Schienen- und Seeverkehr, Landwirtschaft, Finanzdienstleistungen und Rettungsdienste. Im Gegensatz zu den Satellitennavigationssystemen GPS (USA), GLONASS (Russland) und Beidou (China), die von den jeweiligen Streitkräften betrieben werden, steht Galileo als einziges GNSS-System der Welt unter ziviler Kontrolle.</p>



<p>Nach derzeitiger Planung soll Galileo eine Konstellation aus 38 Satelliten der ersten Generation, Sendestationen für die Satellitensteuerung und Telemetrie, Sendestationen für Missionsdaten, zwei Security-Management-Zentren (in Saint-Germain-en-Laye und Madrid), zwei Systemsteuerungszentren (Oberpfaffenhofen und Fucino) und 16 Bodenstationen zur Bahnsteuerung und Zeitsynchronisation umfassen.</p>



<p>Galileo Second Generation wurde für eine hohe Flexibilität ausgelegt und kann an die künftigen Bedürfnisse der Nutzer in den kommenden Jahrzehnten angepasst werden. Das System wird auch robust genug sein, um den Herausforderungen einer kontinuierlich evolvierenden Welt zu begegnen – insbesondere im Hinblick auf Bedrohungen durch Störsender und Cyberkriminalität. Mit unübertroffener Präzision und zusätzlichen Authentifizierungsmöglichkeiten wird Galileo das modernste GNSS-System der Welt sein.</p>



<p><strong>Über Thales</strong><br>Thales (Euronext Paris: HO) ist ein weltweit führendes Unternehmen für richtungweisende Technologien in drei Bereichen: Verteidigung und Sicherheit, Luft- und Raumfahrt sowie digitale Identität und Sicherheit. Thales entwickelt Produkte und Lösungen, die dazu beitragen, die Welt sicherer, grüner und integrativer zu machen.</p>



<p>Die Gruppe investiert fast 4 Milliarden Euro pro Jahr in Forschung und Entwicklung, vor allem in Schlüsselbereiche wie Quantentechnologien, Edge Computing, 6G und Cybersicherheit.</p>



<p>Thales beschäftigt 77.000 Mitarbeiter in 68 Ländern. Im Jahr 2022 erzielte die Unternehmensgruppe einen Umsatz von 17,6 Milliarden Euro.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4144.msg551723#msg551723" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo SNS II</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/thales-zentrale-rolle-bei-bereitstellung-von-cybersicherheit-fuer-galileo-second-generation/" data-wpel-link="internal">Thales: Zentrale Rolle bei Bereitstellung von Cybersicherheit für GALILEO Second Generation</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Airbus: Partnerschaftsabkommen zur Bewerbung um IRIS²-Konstellation</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-partnerschaftsabkommen-zur-bewerbung-um-iris%c2%b2-konstellation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 May 2023 09:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Telekom]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat]]></category>
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		<category><![CDATA[SES]]></category>
		<category><![CDATA[Telespazio]]></category>
		<category><![CDATA[Thales]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Europäische Raumfahrt- und Telekommunikationsakteure unterzeichnen Partnerschaftsabkommen zur Bewerbung um IRIS²-Konstellation. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 2. Mai 2023. Luxemburg/Madrid/München/Paris, 2. Mai 2023 – Eine Gruppe europäischer Raumfahrt- und Telekommunikationsakteure hat sich zu einer Partnerschaft zusammengeschlossen, um an der von der Europäischen Kommission durchgeführten Ausschreibung für die zukünftige europäische [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Europäische Raumfahrt- und Telekommunikationsakteure unterzeichnen Partnerschaftsabkommen zur Bewerbung um IRIS²-Konstellation. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Airbus Defence and Space 2. Mai 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iris2copytrightairbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="IRIS²-Logo. (Grafik: Airbus)" data-rl_caption="" title="IRIS²-Logo. (Grafik: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/iris2copytrightairbus600.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">IRIS²-Logo. (Grafik: Airbus)</figcaption></figure>



<p>Luxemburg/Madrid/München/Paris, 2. Mai 2023 – Eine Gruppe europäischer Raumfahrt- und Telekommunikationsakteure hat sich zu einer Partnerschaft zusammengeschlossen, um an der von der Europäischen Kommission durchgeführten Ausschreibung für die zukünftige europäische Satellitenkonstellation IRIS² (Infrastructure for Resilience, Interconnectivity and Security by Satellite) teilzunehmen. Ziel von IRIS² ist es, den europäischen Regierungen, Unternehmen und Bürgern eine neue sichere und robuste Konnektivitätsinfrastruktur zur Verfügung zu stellen.</p>



<p>Das offene Konsortium wird von Airbus Defence and Space, Eutelsat, Hispasat, SES und Thales Alenia Space geleitet. Außerdem wird sich das Konsortium auf ein Kernteam folgender Unternehmen stützen: Deutsche Telekom, OHB, Orange, Hisdesat, Telespazio und Thales. Gemeinsam wollen sie eine hochmoderne Satellitenkonstellation schaffen, die auf einer Multi-Orbit-Architektur basiert und mit dem terrestrischen Ökosystem interoperabel ist.</p>



<p>Im Rahmen dieser Partnerschaft wird ein integriertes, branchenführendes europäisches Raumfahrt- und Telekommunikationsteam aus diesen Unternehmen gebildet, um das Fachwissen und die Fähigkeiten auf dem Gebiet der sicheren Satellitenkommunikationslösungen zu nutzen. Das Konsortium wird Start-ups, Mid Caps und KMUs ermutigen, sich der Partnerschaft anzuschließen, was zu einem innovativeren und wettbewerbsfähigeren europäischen Raumfahrtsektor führen wird, in dem neue Geschäftsmodelle entstehen werden.</p>



<p>Das integrierte Team zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen allen europäischen Raumfahrtakteuren in der gesamten Wertschöpfungskette der Konnektivität zu fördern, um die strategische Autonomie der EU durch die Bereitstellung souveräner, sicherer und belastbarer staatlicher Dienste zum Schutz der europäischen Bürger zu ermöglichen. Das Team wird Synergieeffekte zwischen staatlichen und kommerziellen Infrastrukturen nutzen. Die Kooperationspartner sind zudem gut positioniert, um kommerzielle Dienstleistungen anzubieten, um kommerzielle Dienste anzubieten, die die digitale Kluft zwischen den europäischen Gebieten überbrücken und die globale Reichweite und Wettbewerbsfähigkeit Europas als Raumfahrt- und Digitalmacht auf dem Weltmarkt steigern.</p>



<p>IRIS² wird robuste und sichere Konnektivitätslösungen für Regierungen zum Schutz der europäischen Bürger bereitstellen und kommerzielle Dienste im Interesse der europäischen Wirtschaft und Gesellschaft anbieten. Außerdem wird es die EU-Partnerschaftspolitik unterstützen, indem es seine Infrastruktur im Ausland anbietet. IRIS² ist das neue Vorzeige- Raumfahrtprogramm der EU für ein digitales, robustes und sichereres Europa.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19581.msg548621#msg548621" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IRIS2 &#8211; EU Secure Connectivity</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>YahSat Y1B an Betreiber übergeben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/yahsat-y1b-an-betreiber-uebergeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jul 2012 21:15:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astrium]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Thales]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<category><![CDATA[Y1B]]></category>
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		<category><![CDATA[YahSat 1B]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space teilte am 5. Juli 2012 mit, dass der am 24. April 2012 auf einer Proton-Rakete gestartete Kommunikationssatellit YahSat Y1B von Astrium und Thales Alenia Space zwischenzeitlich betriebsbereit an die Al Yah Satellite Communications Company (Yahsat) aus den Vereinigten Arabischen Emiraten übergeben worden ist. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space teilte am 5. Juli 2012 mit, dass der am 24. April 2012 auf einer Proton-Rakete gestartete Kommunikationssatellit YahSat Y1B von Astrium und Thales Alenia Space zwischenzeitlich betriebsbereit an die Al Yah Satellite Communications Company (Yahsat) aus den Vereinigten Arabischen Emiraten übergeben worden ist.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, Thales Alenia Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012231515_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012231515_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
Proton-M-Start mit Y1B am 24. April 2012 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Übergabe von Y1B an Yahsat erfolgte offiziell am 3. Juni 2012. Y1B ist der zweite von Astrium und Thales Alenia Space gebaute Satellit für Yahsat. Er ist wesentlicher Bestandteil eines integrierten Satellitenkommunikationssystems, das von Astrium als Duales Satellitenkommunikationssystem bezeichnet wird, und aus den beiden Satelliten Y1A und Y1B sowie einem zugehörigen Bodensegment besteht.  Die beiden europäischen Satellitenhersteller berechnen für das Gesamtsystem inklusive der Starts der beiden Satelliten rund 1,66 Milliarden US-Dollar.</p>



<p>Der  im geostationären Orbit an einer Position von 47,5 Grad Ost etwa über den Vereinigten Arabischen Emiraten positionierte Y1B basiert auf dem von Astrium beigesteuerten Satellitenbus Eurostar E3000. Der Satellit ist mit einer von Thales Alenia Space konstruierten Kommunikationsnutzlast mit einer Leistung von 14 kW ausgestattet. Sie umfasst ausschließlich K<sub>a</sub>&#8211; Band-Transponder, die 61 Ausleuchtzonen bedienen können. Über die K<sub>a</sub>&#8211; Band-Transponder will Yasat Kunden in Afrika, Europa, dem Nahen Osten und in Südwestasien mit hochwertigen Breitband-Datendiensten versorgen. Dabei soll sich YahSat 1B für kommerzielle (unter der Bezeichnung YahClick) und für militärische Kommunikationsverbindungen (unter der Bezeichnung YahSecure) nutzen lassen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012231515_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012231515_small_2.jpg" alt="Astrium" width="260"/></a><figcaption>
YahSat Y1B im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Astrium)
</figcaption></figure></div>



<p>Während des Starts und der ersten Tage im All erfolgten Steuerung und Kontrolle des beim Start rund 6.100 Kilogramm schweren Erdtrabanten von Astriums Kontrollzentrum im französischen Toulouse aus. Jetzt wird der Satellit von Yahsats Hauptkontrollzentrum in Abu Dhabi überwacht und gesteuert, von wo aus ab dem 11. Mai 2012 auch die Im-Orbit-Tests koordiniert wurden.</p>



<p>YahSat Y1B ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 38.245 bzw. als COSPAR-Objekt 2012-016A.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10701.10" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">YahSat-1B auf Proton-M / Bris-M</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>YahSat Y1A an Betreiber übergeben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/yahsat-y1a-an-betreiber-uebergeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 09:08:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Astrium]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[TAS]]></category>
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		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<category><![CDATA[Y1A]]></category>
		<category><![CDATA[Yahsat]]></category>
		<category><![CDATA[Yahsat 1A]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34136</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Satellitenbauer Astrium teilte am 23. Juni 2011 mit, dass der am 22. April 2011 auf einer Ariane-5-Rakete gestartete Kommunikationssatellit YahSat Y1A von Astrium und Thales Alenia Space betriebsbereit an die Al Yah Satellite Communications Company (Yahsat) aus den Vereinigten Arabischen Emiraten übergeben worden ist. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium. Y1A ist der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/yahsat-y1a-an-betreiber-uebergeben/" data-wpel-link="internal">YahSat Y1A an Betreiber übergeben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Satellitenbauer Astrium teilte am 23. Juni 2011 mit, dass der am 22. April 2011 auf einer Ariane-5-Rakete gestartete Kommunikationssatellit YahSat Y1A von Astrium und Thales Alenia Space betriebsbereit an die Al Yah Satellite Communications Company (Yahsat) aus den Vereinigten Arabischen Emiraten übergeben worden ist.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27062011110844_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27062011110844_small_1.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Start der Ariane 5 mit Intelsat New Dawn und YahSat Y1A 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure></div>



<p>Y1A ist der erste von den beiden Herstellern gebaute Satellit für Yahsat. Als erster Bestandteil eines integrierten Satellitenkommunikationssystems, das einmal aus den beiden Satelliten Y1A und Y1B sowie einem zugehörigen Bodensegment bestehen wird, wurde Y1A am 13. Juni 2011 offiziell an Yahsat übergeben. </p>



<p>Das neue, im geostationären Orbit an einer Position von 52,5 Grad Ost positionierte Raumfahrzeug basiert auf dem von Astrium beigesteuerten Satellitenbus Eurostar E3000 und wurde mit einer von Thales Alenia Space konstruierten Kommunikationsnutzlast mit einer Leistung von 11,6 kW ausgestattet. Sie ermöglicht den gleichzeitigen Betrieb von 14 C-Band-Transpondern und umfasst zusätzlich K<sub>u</sub>&#8211; und K<sub>a</sub>&#8211; Band-Transponder. Mit ihnen will Yasat Kunden in Afrika, Europa, dem Nahen Osten und in Südwestasien bedienen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27062011110844_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27062011110844_small_2.jpg" alt="Astrium" width="260"/></a><figcaption>
YahSat Y1A im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Astrium)
</figcaption></figure></div>



<p>Während des Starts und der ersten Tage im All erfolgten Steuerung und Kontrolle des beim Start 5.965 Kilogramm schweren Trabanten von Astriums Kontrollzentrum im französischen Toulouse aus. Jetzt wird der Satellit von Yahsats Hauptkontrollzentrum in Abu Dhabi überwacht und gesteuert, von wo aus auch die Im-Orbit-Tests koordiniert wurden. </p>



<p>Der zweite Satellit für Yahsat, Y1B, soll auf einer Proton-Rakete in den Weltraum transportiert werden. Zur Zeit befindet sich Y1B bei Astrium in Toulouse in der abschließend Integrationsphase und wird dort hinsichtlich der beim Start auftretenden Belastungen getestet. Die derzeitigen Planungen gehen von einem Start des Satelliten Ende 2011 aus. </p>



<p>YahSat Y1A ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.393 bzw. als COSPAR-Objekt 2011-061B. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/yahsat-y1a-an-betreiber-uebergeben/" data-wpel-link="internal">YahSat Y1A an Betreiber übergeben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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