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	<title>Thermalisolation &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Thermalisolation &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Beyond Gravity: Österreichische Thermalhülle für Europas Jupitermondmission</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2023 19:40:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JUICE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 13. April soll eine europäische Raumfahrtsonde zum Gasplaneten Jupiter aufbrechen. Vor der Kälte und Hitze im All schützt den Satelliten Thermalisolation von Österreichs größtem Weltraumunternehmen Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space). Eine Medienmitteilung der Beyond Gravity Austria. Quelle: Beyond Gravity Austria, Wien 3. April 2023. Jupiter ist der größte Planet in unserem Sonnensystem und [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading" id="am-13-april-soll-eine-europaische-raumfahrtsonde-zum-gasplaneten-jupiter-aufbrechen-vor-der-kalte-und-hitze-im-all-schutzt-den-satelliten-thermalisolation-von-osterreichs-grosstem-weltraumunternehmen-beyond-gravity-austria-vormals-ruag-space-eine-medienmitteilung-der-beyond-gravity-austria--cfa7a2ed-7577-4ad5-bdd1-5d4449aca7d0">Am 13. April soll eine europäische Raumfahrtsonde zum Gasplaneten Jupiter aufbrechen. Vor der Kälte und Hitze im All schützt den Satelliten Thermalisolation von Österreichs größtem Weltraumunternehmen Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space). Eine Medienmitteilung der Beyond Gravity Austria.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity Austria, Wien 3. April 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Jupiter_s_largest_moons_pillars-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Jupiter_s_largest_moons_pillars_246x350.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Gasplanet Jupiter (links) und einige seiner Monde. © NASA/JPL/DLR</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Jupiter ist der größte Planet in unserem Sonnensystem und unterscheidet sich deutlich von der Erde. Jupiter ist ein Gasriese und wird von über 60 Monden umkreist. Die Robotersonde „JUICE“ (Jupiter Icy Moons Explorer) wird Jupiter erforschen und drei seiner größten Monde, die innere Wasserozeane beherbergen sollen. Wo sich Wasser befindet, könnte auch außerirdischer Lebensraum sein. „Während der mehr als zehn Jahre im Weltraum wird die Jupitersonde von Thermalisolation aus Österreich vor Hitze und Kälte im All von plus/minus 230 Grad Celsius geschützt“, sagt Kurt Kober, Geschäftsführer Beyond Gravity Austria und Leiter des globalen Elektronikbereichs bei Beyond Gravity. „Die Thermalisolation besteht aus mehreren Schichten hauchdünner Spezialkunststofffolien, die im Vakuum des Weltraums die Isolationswirkung einer meterdicken Ziegelmauer erzielen.“ </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Juice_in_the_Large_Space_Simulator_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Juice_in_the_Large_Space_Simulator_pillars_350x197.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Raumfahrtsonde JUICE in einem Weltraumsimulator in den Niederlanden (2021) mit schwarzfärbiger Thermalisolation aus Österreich. Copyright: ESA/Lightcurve Films.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Produziert wurde der Thermalschutz am Thermalproduktionswerk von Beyond Gravity in Berndorf, Niederösterreich. Der Auftragswert umfasste mehrere Millionen Euro. Kober: „Fast alle Satelliten der europäischen Weltraumorganisation ESA werden durch Thermalisolation aus Berndorf vor den extremen Temperaturen im All geschützt.“ Der Raketenstart ist für 13. April vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Südamerika, geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>100 Kilo Thermalschutz</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Thermal_insulation_installation_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Thermal_insulation_installation_pillars_350x197.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Arbeiten an der schwarzfärbigen Thermalisolation aus Österreich für die Jupitersonde JUICE. © ESA / SJM Photography</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raumsonde wiegt etwa 2,4 Tonnen (ohne Treibstoff). Die Gesamtmasse der Thermalisolation allein beträgt 100 Kilogramm. Insgesamt haben Mitarbeitende von Beyond Gravity Austria dabei mehr als 500 Einzelteile der Thermalisolation an der Raumsonde installiert, von einfacher aluminisierter Polyesterfolie im Inneren des Satelliten bis zu mehrlagiger Außenisolierung, die aus mehr als 20 Lagen beschichteter Polyimidfolie besteht. „Die Anzahl der Einzelteile ist um ein Vielfaches höher als bei anderen ESA-Raumsonden, um den extremen Umweltbedingungen zu widerstehen, denen die Sonde ausgesetzt sein wird“, so Thermalexperte Christian Ranzenberger-Stindl von Beyond Gravity Austria.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Achtjährige Reise</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer achtjährigen Reise im All wird die Sonde 2031 beim Jupiter ankommen. Wissenschaftler vermuten, dass sich unter der Oberfläche der Jupiter-Eismonde Europa, Ganymed und Kallisto Wasserozeane verbergen. Die Mission wird die Monde als potenzielle Lebensräume untersuchen und dabei zwei Schlüsselthemen aufgreifen: Was sind die Bedingungen für die Planetenbildung und die Entstehung von Leben und wie funktioniert das Sonnensystem? JUICE wird außerdem Jupiters Atmosphäre und Magnetosphäre sowie die Wechselwirkung der so genannten Galileischen Monde (Io, Europa, Ganymed, Kallisto) mit dem Gasriesen beobachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beyond Gravity Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Working_on_Juice_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Working_on_Juice_pillars_350x197.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Christian Ranzenberger-Stindl, Thermalexperte von Beyond Gravity Austria, bei Arbeiten am Thermalschutz für die europäische Jupitersonde. Copyright: ESA/SJM Photography.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria) mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 42 Millionen Euro Umsatz (2022) und rund 240 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Die Firma ist in Europa Marktführer bei Navigationsempfängern und Thermalisolation für Satelliten. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen auch Thermalisolation für Anwendungen auf der Erde, zum Beispiel für Magnetresonanztomographen in der Medizintechnik.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity: 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Beyond Gravity mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, verbindet jahrzehntelange Erfahrung und bewährte Qualität mit Agilität, Schnelligkeit und Innovation. Rund 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten in sechs Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen. Beyond Gravity ist der bevorzugte Lieferant von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten, insbesondere für Satellitenkonstellationen im New Space Markt. 2022 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 356 Millionen Schweizer Franken. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10996.msg546907#msg546907" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JUICE (JUpiter ICy moons Explorer) auf Ariane 5 ECA</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>35 Jahre Österreich bei ESA: Beyond Gravity bei vielen Missionen beteiligt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/35-jahre-oesterreich-bei-esa-beyond-gravity-bei-vielen-missionen-beteiligt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2022 08:18:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JUICE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 1987 ist Österreich Vollmitglied bei der ESA. Österreichs größtes Weltraumunternehmen Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria) war an vielen europäischen Wissenschaftsmissionen, Umwelt- und Klimasatelliten beteiligt. Eine Medieninformation der Beyond Gravity Austria GmbH. Quelle: Beyond Gravity Austria GmbH 5. Juli 2022. 5. Juli 2022 &#8211; Österreich beteiligt sich seit 1975 an Programmen der Europäischen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Seit 1987 ist Österreich Vollmitglied bei der ESA. Österreichs größtes Weltraumunternehmen Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria) war an vielen europäischen Wissenschaftsmissionen, Umwelt- und Klimasatelliten beteiligt. Eine Medieninformation der Beyond Gravity Austria GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity Austria GmbH 5. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel6monitoringsealevelESAPCarril2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Sentinel6monitoringsealevelESAPCarril26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der europäische Meeresspiegel-Beobachtungssatellit Sentinel-6 nutzt einen Navigationsempfänger von Beyond Gravity Austria. (Grafik: ESA &#8211; P. Carril)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">5. Juli 2022 &#8211; Österreich beteiligt sich seit 1975 an Programmen der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und ist seit 1987 Vollmitglied, was heute, Donnerstag, 5. Juli, in Wien auf einer Jubiläumsveranstaltung gefeiert wird. Als Österreichs größtes Weltraumunternehmen war Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria) in diesen 35 Jahren an zahlreichen Raumfahrtmissionen beteiligt. „Nahezu alle ESA-Satelliten werden mit Thermalisolation aus Österreich vor der extremen Kälte und Hitze im All geschützt. Navigationsempfänger aus Wien bestimmen präzise die Position vieler ESA-Satelliten im Weltall und unsere Ausrichtemechanismen für elektrische Triebwerke ermöglichen tieferes Vordringen in den Weltraum oder einen wesentlich wirtschaftlicheren Satellitenbetrieb“, betont Manfred Sust, Geschäftsführer von Beyond Gravity Austria, anlässlich des Jubiläums. „Die österreichische ESA-Mitgliedschaft erlaubt uns, aktiv den Aufbau wichtiger europäischer Infrastruktur mitzugestalten und an wissenschaftlichen Missionen teilzunehmen. Ohne die ESA-Mitgliedschaft wäre die Entwicklung unserer Produkte für den kommerziellen Weltraummarkt kaum vorstellbar.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BepiColomboatMercuryESAATGMedialab2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BepiColomboatMercuryESAATGMedialab26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Österreichischer Thermalschutz für die Merkursonde BepiColombo. (Grafik: ESA, ATG Medialab)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hitzeschutz für Merkursonde, bessere Klimadaten genauere Positionsbestimmung</strong><br>Das Unternehmen beschäftigt in Österreich 230 Mitarbeitende und hat einen Entwicklungs- und Produktionsstandort in Wien-Meidling sowie ein Thermalschutzproduktionswerk in Berndorf in Niederösterreich. „Wir haben zu einigen der herausragendsten Missionen der ESA wichtige Schlüsselprodukte geliefert und uns über die Jahre zu einem Marktführer bei missionskritischen Technologien entwickelt“, so Sust, der zwei Highlights nennt: „Wir haben in mehr als zehnjähriger Arbeit einen komplett maßgeschneiderten Hitzeschutz für die seit fast vier Jahren im All befindliche Merkursonde BepiColombo entwickelt und produziert. Auch das Lenksystem für die Triebwerke von BepiColombo stammt aus Wien. Und der aktuellste Meeresspiegel-Beobachtungssatellit Sentinel-6 nutzt einen Navigationsempfänger von Beyond Gravity Austria.“ Erstmals werden dabei Navigationssignale sowohl des US-amerikanischen GPS-Systems als auch des europäischen Navigationssatellitensystems Galileo verarbeitet, was die Positionsbestimmung und letztlich die Genauigkeit der gelieferten Klimadaten über den Weltmeeren erheblich verbessert. Der Anstieg des Meeresspiegels ist ein wichtiger Indikator für den Klimawandel.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JuiceinLSSESALightcurveFilms2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JuiceinLSSESALightcurveFilms26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Jupitermonde-Raumfahrtsonde JUICE in einem Weltraumsimulator in den Niederlanden (2021) mit schwarzfärbiger Thermalisolation aus Österreich. (Foto: ESA/Lightcurve Films)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hochtechnologie für künftige Raumfahrtmissionen</strong><br>Auch für zukünftige Missionen liefert Beyond Gravity Austria wichtige Hochtechnologie. So wurde in Berndorf die Thermalhülle für die europäische Mission zu Jupitermonden produziert. Die Robotersonde „JUICE“ (Jupiter Icy Moons Explorer) soll kommendes Jahr ins All starten und den riesigen Gasplaneten Jupiter erforschen und drei seiner größten Monde, die innere Wasserozeane beherbergen sollen. Für weitere Sentinel-Umweltsatelliten liefert Beyond Gravity Austria Navigationsempfänger und Thermalschutz. Für die auf 2026/2028 verschobene europäische Marsmission ExoMars produzierte das Unternehmen den Kameramast des Marsroboters.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Satelliten-Navigationsempfänger, Mechanismen und Thermalschutz</strong><br>In Österreich entwickelt und produziert Beyond Gravity Austria eine Vielzahl von Produkten für Satelliten und Trägerraketen. In Wien etwa Navigationsempfänger für Satelliten. In Berndorf, Niederösterreich, stellt das Unternehmen Thermalschutz für Satelliten und Trägerraketen wie die neue europäische Ariane 6 her. Die Thermalisolation schützt Satelliten und deren Instrumente vor den extremen Temperaturen im Weltraum von typischerweise +/- 200 Grad Celsius. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen in Berndorf auch Thermalisolation für Anwendungen auf der Erde, zum Beispiel in der Medizintechnik (Magnetresonanztomographen).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beyond Gravity Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>Beyond Gravity Austria (vormals RUAG Space Austria) mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 46 Millionen Euro Umsatz (2021) und rund 230 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity: 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten</strong><br>Beyond Gravity mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, verbindet jahrzehntelange Erfahrung und bewährte Qualität mit Agilität, Schnelligkeit und Innovation. Rund 1600 Mitarbeitende an 12 Standorten in sechs Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen. Beyond Gravity ist der bevorzugte Lieferant von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten, insbesondere für Satellitenkonstellationen im New Space Markt. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 319 Millionen Schweizer Franken. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.beyondgravity.com/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzen der Raumfahrt im Alltag</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Klimaforschung: Satelliten im Weltall liefern präzise Daten für die Klimaforschung</li><li>Energiewende: Satelliten liefern Daten für optimale Standorte von Windkraftanlagen</li><li>Kampf gegen Umweltverschmutzung: Satellitenbilder helfen, das Ausmaß von Ölverschmutzungen auf hoher See zu bestimmen</li><li>Kampf gegen Naturkatastrophen: Satellitendaten warnen vor anstürmenden Hurrikans</li><li>Navigation: Auf Satellitentechnik basierende GNSS-Navigationssysteme bringen Fahrzeuge sicher an ihr Ziel</li><li>Satellitenkommunikation: Live-Übertragung der Fußball-WM und schnelles Internet an schwer zugänglichen Orten mittels Satellitentechnik</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg534397#msg534397" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity (vormals RUAG)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>RUAG Space wird Beyond Gravity</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ruag-space-wird-beyond-gravity/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2022 21:25:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neue Marke für Österreichs größtes Weltraumunternehmen. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity Austria. Quelle: Beyond Gravity Austria. Wien, 15. März 2022 &#8211; Österreichs größter Weltraumzulieferer mit Sitz in Wien-Meidling tritt seit dieser Woche als Beyond Gravity auf. Am 1. Mai ändert sich auch rechtlich der Firmenname von RUAG Space zu Beyond Gravity Austria. Österreichs größter Weltraumzulieferer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Neue Marke für Österreichs größtes Weltraumunternehmen. Eine Medienmitteilung von Beyond Gravity Austria.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity Austria.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full advgb-dyn-f1a508ed"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ruag.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ruag_260x200.jpg" alt="" class="wp-image-106898"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild: Beyond Gravity Austria</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wien, 15. März 2022 &#8211; Österreichs größter Weltraumzulieferer mit Sitz in Wien-Meidling tritt seit dieser Woche als Beyond Gravity auf. Am 1. Mai ändert sich auch rechtlich der Firmenname von RUAG Space zu Beyond Gravity Austria.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Österreichs größter Weltraumzulieferer hat seit dieser Woche mit Beyond Gravity einen neuen Markenauftritt. Am 1. Mai ändert sich der Firmenname rechtlich auf Beyond Gravity Austria (bislang RUAG Space). Das österreichische Weltraumtechnikunternehmen ist marktführend im Bereich der genauen Positionsbestimmung von Satelliten im Weltall. Fast alle Satelliten der europäischen Weltraumorganisation ESA werden von Thermalisolation des Unternehmens vor der extremen Hitze und Kälte im All von üblicherweise +/- 200 Grad Celsius geschützt. Und Mechanismen von Beyond Gravity richten präzise elektrische Satellitentriebwerke aus, die etwa bei Telekomsatellitenschwärmen im boomenden New Space-Markt verwendet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neue Markenidentität</strong><br>Mit dem neuen Namen und der neuen Markenidentität möchte sich das Unternehmen, auf dem sich tiefgreifend verändernden Weltraummarkt prägnanter positionieren, um das umfassende Leistungs­angebot bei Kunden noch bekannter zu machen. Beyond Gravity Austria ist mit rund 230 Mitarbeitenden Teil des internationalen Weltraumzulieferers Beyond Gravity (vormals RUAG Space) mit Sitz in Zürich, Schweiz. Bei Beyond Gravity entwickeln und fertigen in insgesamt sechs Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) rund 1600 Mitarbeitende Produkte für Satelliten und Trägerraketen. Beyond Gravity ist der bevorzugte Lieferant von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten und -konstellationen im New Space Bereich. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 319 Millionen Schweizer Franken. Mehr zu dem Jahresergebnis 2021 und dem Markenwechsel zu Beyond Gravity in dieser Medienmitteilung: <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://www.ruag.com/en/news/ruag-international-back-profit-zone-new-beyond-gravity-brand-and-space-incubator-sharpen-their-focus" target="_blank" data-wpel-link="external">RUAG International is back in the profit zone. The new &#8222;Beyond Gravity&#8220; brand and space incubator sharpen their focus on the space business.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg529290#msg529290" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity Austria</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ruag-space-wird-beyond-gravity/" data-wpel-link="internal">RUAG Space wird Beyond Gravity</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>RUAG Space: 500. Satellit mit Thermalschutz aus Österreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ruag-space-500-satellit-mit-thermalschutz-aus-oesterreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2022 11:28:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute, Donnerstag, starten weitere 34 kleine Internetsatelliten des britisch-indischen Unternehmens OneWeb ins All. Damit befinden sich mehr als 500 Satelliten mit Thermalschutz aus Österreich im All. Eine Medienmitteilung der RUAG Space GmbH, Wien. Quelle: RUAG Space GmbH. Wien, 10. Februar 2022 &#8211; Heute, Donnerstagabend, 10. Februar, starten die nächsten 34 kleinen Internetsatelliten des britisch-indischen Unternehmens [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading" id="heute-donnerstag-starten-weitere-34-kleine-internetsatelliten-des-britisch-indischen-unternehmens-oneweb-ins-all-damit-befinden-sich-mehr-als-500-satelliten-mit-thermalschutz-aus-osterreich-im-all-eine-medienmitteilung-der-ruag-space-gmbh-wien">Heute, Donnerstag, starten weitere 34 kleine Internetsatelliten des britisch-indischen Unternehmens OneWeb ins All. Damit befinden sich mehr als 500 Satelliten mit Thermalschutz aus Österreich im All. Eine Medienmitteilung der RUAG Space GmbH, Wien.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: RUAG Space GmbH.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OWSatelliteOneWebAirbusOneWebSatellites15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OWSatelliteOneWebAirbusOneWebSatellites26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Thermalisolation aus Österreich schützt Satelliten vor der extremen Hitze und Kälte im All. (Bild: OneWeb, Airbus OneWeb Satellites)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wien, 10. Februar 2022 &#8211; Heute, Donnerstagabend, 10. Februar, starten die nächsten 34 kleinen Internetsatelliten des britisch-indischen Unternehmens OneWeb ins All. Damit steigt die Zahl der im Weltall befindlichen OneWeb-Kleinsatelliten auf 428. Die Satellitenflotte bringt schnelles Internet in entlegene Regionen der Welt. „Damit befinden sich mehr als 500 Satelliten im Weltall, die unsere Thermalisolation vor der extremen Kälte und Hitze im All von durchschnittlich minus 150°C bis plus 150°C schützt“, betont Manfred Sust, Geschäftsführer von RUAG Space Austria, Österreichs größtem Weltraumunternehmen. Derzeit befinden sich rund 5000 aktive Satelliten im Weltall, womit etwa jeder zehnte Satellit von Thermalschutz aus Österreich geschützt wird.<br>Die OneWeb-Satelliten werden Donnerstagabend vom europäischen Weltraumbahnhof im südamerikanischen Kourou, Französisch-Guayana, ins All starten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ST37liftoffprpanoArianespace1k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ST37liftoffprpanoArianespace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Eine russische Sojus-Rakete wird die OneWeb-Internetsatelliten in den Weltraum befördern. (Abgebildet der Start einer Sojuz-Rakete im Dezember) (Bild: Arianespace)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Thermalschutz für Umwelt- und Klimasatelliten</strong><br>Neben diesen OneWeb-Internetsatelliten schützt der Thermalschutz aus Österreich fast alle Satelliten der europäischen Weltraumagentur ESA. „Von Umwelt- und Klimasatelliten, die tagtäglich unsere Erde beobachten, bis hin zu hochkomplexen Raumfahrtsonden etwa zum Merkur oder zur Sonne“, betont Sust. Fast alle europäischen Sentinel-Umweltsatelliten schützt Thermalisolation aus der Alpenrepublik. Weltraumtechnik „made in Austria“ sorgt zudem etwa für den Hitzeschutz der Merkursonde „BepiColombo“. „Merkur ist der sonnennächste Planet, daher muss die Sonde extreme Hitze von über 450 Grad Celsius aushalten“, erläutert Manfred Sust. In diesem Fall besteht die Thermalisolation außen aus Keramikfasern und dient gleichzeitig als Schutz gegen Mikrometeoriten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hitzeschutz für Sonnensonde</strong><br>Die Raumsonde „Solar Orbiter“ von ESA und NASA wird den Sonnenwind analysieren und wird ebenfalls von Thermalisolation aus Österreich geschützt. „Der Satellit wird der Sonne sehr nahe kommen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an den Hitzeschutz“, erklärt Manfred Sust. Ein spezieller Schutzschild auf der Sonnenseite schützt den Satelliten durch Abschattung vor dem größten Teil dieser enormen Hitzebelastung. Hinter diesem Schild einer Fremdfirma übernimmt RUAG Space die Kühlung der Sonde: „Der gesamte Satellit ist mit einer Thermalisolation aus Österreich umhüllt“, sagt Sust. „Unsere Thermalisolation hält Temperaturen von rund 200 Grad Celsius aus.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ProduktionshalleBerndorfRUAGSpaceMartinSteiger2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ProduktionshalleBerndorfRUAGSpaceMartinSteiger26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der Hitzeschutz wird in Berndorf, Niederösterreich, hergestellt. Rund 20 Mitarbeitende sind in Berndorf beschäftigt. (Bild: RUAG Space, Martin Steiger)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>30 Jahre Erfahrung</strong><br>Den Thermalschutz für all diese Satelliten produziert RUAG Space seit mehr als 30 Jahren in Berndorf im niederösterreichischen Triestingtal. Die Isolation besteht in der Regel aus mehreren Schichten metallbedampfter Kunststofffolien. „Je nach Mission werden aber auch andere Materialien verwendet“, ergänzt Sust. Am Standort Berndorf sind rund 20 Personen beschäftigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über OneWeb: </strong><br>Satellitensystem für weltweites Internet<br>Im Endausbau soll das OneWeb-Satellitensystem weltweit kostengünstigen Internetzugang ermöglichen. In einem ersten Ausbauschritt wird es rund 650 Satelliten umfassen, die im erdnahen Orbit um die Erde kreisen. Ein Satellit wiegt rund 150 Kilogramm und ist etwa so groß wie eine Waschmaschine.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RUAG Space Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>RUAG Space Austria mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 230 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fast jeder europäische Satellit mit Hitzeschutz aus Niederösterreich</strong><br>Im Bereich Thermalisolation ist RUAG Space Austria europaweit Marktführer. Nahezu jeden europäischen ESA-Satelliten schützt Thermalisolation aus Niederösterreich vor extremer Hitze und Kälte im All. Am Standort Berndorf sind rund 20 Personen beschäftigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RUAG Space: Europas führender Zulieferer für Raumfahrt</strong><br>RUAG Space ist der führende Zulieferer für die Raumfahrt in Europa. Rund 1.300 Mitarbeitende in sechs Ländern entwickeln und produzieren Produkte für Satelliten und Trägerraketen – dadurch spielt RUAG Space eine zentrale Rolle sowohl im institutionellen als auch im kommerziellen Raumfahrtmarkt. RUAG Space ist Teil des internationalen Technologieunternehmens RUAG International mit Sitz in der Schweiz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg527182#msg527182" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RUAG</a></li></ul>
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		<title>RUAG: Ausblick 2022 &#8211; Europas Marsmission mit Technik aus Österreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ruag-ausblick-2022-europas-marsmission-mit-technik-aus-oesterreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Dec 2021 11:06:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ExoMars]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ausblick auf das kommende Weltraumjahr 2022: Technik von RUAG Space Austria für Europas Marsmission und für europäische Wettersatelliten. Eine Medienmitteilung von RUAG Space Austria. Quelle: RUAG Space Austria. Wien, 23. Dezember 2021 &#8211; Im kommenden Jahr nutzen viele Raumfahrtmissionen Hochtechnologie aus Österreich. „Die spektakulärste Weltraummission mit rot-weiß-roter Beteiligung 2022 ist wohl Europas Mission zum Mars“, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ausblick auf das kommende Weltraumjahr 2022: Technik von RUAG Space Austria für Europas Marsmission und für europäische Wettersatelliten. Eine Medienmitteilung von RUAG Space Austria.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: RUAG Space Austria.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExoMarsroverartESAATGMedialab2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ExoMarsroverartESAATGMedialab26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ein „Selfiestick“ (Kameramast) aus Wien kommt beim Marsroboter ExoMars zum Einsatz. (Bild: ESA/ATG Medialab)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wien, 23. Dezember 2021 &#8211; Im kommenden Jahr nutzen viele Raumfahrtmissionen Hochtechnologie aus Österreich. „Die spektakulärste Weltraummission mit rot-weiß-roter Beteiligung 2022 ist wohl Europas Mission zum Mars“, sagt Andreas Buhl, Geschäftsführer von RUAG Space Austria, Österreichs größtem Weltraumunternehmen. Im September soll ein Marsroboter ins All gebracht werden. Die Landung auf dem Mars ist für Juni 2023 geplant. „Damit wird zum ersten Mal rot-weiß-rote Hardware auf dem roten Planeten landen“, betont Buhl. RUAG Space Austria gibt dem Marsauto Weitsicht und baute den Mast für die „Augen“ des Mars-Rover. Der mehr als ein Meter lange Kameramast besteht aus Kohlefaser und wurde in Wien entwickelt und produziert. Mechanismen gewährleisten das Niederhalten des Masts während Start und Landung, das Ausklappen des Masts nach der Landung sowie das Verstellen der an der Spitze angebrachten Instrumente. Für den Computer („Gehirn“) des Rovers wurde in Wien Elektronik für die Stromversorgung produziert. (Beim NASA-Marsroboter Perseverance war Software österreichischer Wissenschaftler im Einsatz, aber keine Technik von RUAG Space Austria.)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hitzeschutz für neue europäische Rakete</strong><br>Im Lauf des neuen Jahres soll zum ersten Mal die neue europäische Rakete Ariane 6 ins All starten. RUAG Space Austria produzierte die Hochtemperatur-Thermalisolation für die Raketenantriebe der Trägerrakete. „Der Premierenflug wird eine absolute Bewährungsprobe für unsere Isolation. Auf der Reise von der Erde in den Weltraum müssen die von unserer Isolation geschützten Raketenantriebe für einige Minuten extreme Hitze von bis zu 1.500 Grad Celsius aushalten. Das ist eine Temperatur wo Eisen zu schmelzen beginnt“, so Buhl. Die Hochtemperaturisolation für Trägerraketen besteht aus Glas und Keramik und wurde in Berndorf hergestellt. Die neue europäische Rakete Ariane 6 wird von ArianeGroup im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA gebaut.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Meteosat3rdGenerationArtEumetsat.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Meteosat3rdGenerationArtEumetsat26.jpg" alt=""/></a><figcaption>„Kameradeckel“ aus Wien für neue Generation europäischer Wettersatelliten. Grafik: Zwei Wettersatelliten im All. (Bild: Eumetsat)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kameradeckel für Wettersatelliten</strong><br>Im vierten Quartal 2022 sollen die ersten europäischen Meteosat-Wettersatelliten der dritten Generation vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, ins All starten. Das Wiener Raumfahrtunternehmen entwickelt und baut eine Reihe von verschiedenen Elektronikeinheiten und Mechanismen für die insgesamt sechs Satelliten der neuen Serie. RUAG Space Austria lieferte das elektronische Motorsteuerungssystem des Mechanismus. Zudem produzierte das Unternehmen einen Mechanismus für eines der optischen Instrumente an Bord des Satelliten. Für eines der anderen Instrumente, ein Hochpräzisionsspektrometer, lieferte RUAG Space Austria eine wiederverschließbare, lichtdichte Abdeckung, eine Art „Kameradeckel“. Dazu wird ein motorischer Antrieb für die Abdeckung konstruiert und gebaut, damit die beiden Klappen unabhängig voneinander bewegt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Satellitencontainer und Hitzeschutz für Telekomsatelliten</strong><br>Im Laufe des kommenden Jahres werden weitere regelmäßige Starts von jeweils mehr als 30 kleinen Satelliten des britisch-indischen Telekommunikationsunternehmens OneWeb stattfinden. Derzeit befinden sich 358 Satelliten im All. Insgesamt sollen zukünftig 650 OneWeb-Satelliten im All arbeiten. Die Telekomsatelliten bringen Internet in entlegene Regionen der Welt. Für den Transport der Satelliten hin zu den weltweiten Raketen-Startzentren lieferte RUAG Space maßgeschneiderte Containerlösungen. Weiters stattete RUAG Space die waschmaschinengroßen Satelliten mit Hitzeschutz aus. Die spezielle Thermalisolation schützt die mehreren hundert Satelliten vor extremer Kälte und Hitze im Weltall von plus/minus 150 Grad Celsius. Die Thermalisolation wurde in Berndorf, Niederösterreich, hergestellt und besteht aus mehreren Lagen metallbedampfter Polyester- und Polyimidfolien.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RUAG Space Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>RUAG Space Austria mit Sitz in Wien ist mit rund 230 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Im Berndorfer Werk sind zur Zeit rund 20 Personen beschäftigt. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen in Berndorf auch Thermalisolation etwa für den Medizinbereich (Magnetresonanztomographen).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RUAG Space: Europas führender Zulieferer für Raumfahrt</strong><br>RUAG Space ist der führende Zulieferer für die Raumfahrt in Europa mit einer wachsenden Präsenz in den USA. Rund 1.300 Mitarbeitende in sechs Ländern entwickeln und produzieren Produkte für Satelliten und Trägerraketen – dadurch spielt RUAG Space eine zentrale Rolle sowohl im institutionellen als auch im kommerziellen Raumfahrtmarkt. RUAG Space ist Teil des internationalen Technologieunternehmens RUAG International mit Sitz in der Schweiz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">RUAG International ist ein Schweizer Technologiekonzern mit Fokus auf die Luft- und Raumfahrt. Das Unternehmen mit Produktionsstandorten in 14 Ländern gliedert sich in die vier Bereiche Space, Aerostructures, MRO International und Ammotec. Mit der strategischen Ausrichtung auf den Geschäftsbereich Aerospace wird das Unternehmen mittelfristig aus den beiden Unternehmensbereichen Aerostructures und Space bestehen. RUAG Space ist der führende europäische Zulieferer von Produkten für die Raumfahrtindustrie. RUAG Aerostructures ist globaler First-Tier-Lieferant im Flugzeugstrukturbau. RUAG International beschäftigt rund 6.000 Mitarbeitende.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg524634#msg524634" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RUAG</a></li></ul>
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		<title>RUAG Space: „Europäisches GPS&#8220; mit österreichischem Thermalschutz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ruag-space-europaeisches-gps-mit-oesterreichischem-thermalschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Dec 2021 08:28:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=104283</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Samstag wird das europäische Satellitennavigationssystem um zwei weitere Satelliten erweitert. Vor der Kälte und Hitze im All schützt die Galileo-Satelliten Thermalisolation aus Österreich. Eine Medienmitteilung von RUAG Space Austria. Update Raumfahrer.net: Start verschoben auf Sonntag 05.12.2021 Quelle: RUAG Space Austria. 3. Dezember 2021 &#8211; Das europäische Navigationssystem „Galileo&#8220; basiert derzeit auf mehr als 20 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ruag-space-europaeisches-gps-mit-oesterreichischem-thermalschutz/" data-wpel-link="internal">RUAG Space: „Europäisches GPS&#8220; mit österreichischem Thermalschutz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Am Samstag wird das europäische Satellitennavigationssystem um zwei weitere Satelliten erweitert. Vor der Kälte und Hitze im All schützt die Galileo-Satelliten Thermalisolation aus Österreich. Eine Medienmitteilung von RUAG Space Austria. <strong>Update Raumfahrer.net: Start verschoben auf Sonntag 05.12.2021</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: RUAG Space Austria.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GalileoforsatnavESAJHuart60.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GalileoforsatnavESAJHuart26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Mehr als 20 europäischer Galileo-Satelliten befinden sich bereits im Weltall – geschützt von Thermalisolation aus Österreich. (Bild: ESA / J. Huart)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">3. Dezember 2021 &#8211; Das europäische Navigationssystem „Galileo&#8220; basiert derzeit auf mehr als 20 bereits im Weltall befindlichen Satelliten. Am Samstag, den 4. Dezember, um 01:30 Uhr morgens werden zwei weitere Galileo-Satelliten mit einer Sojus-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guyana (Südamerika) ins All befördert. Die Weltraumtechnikfirma RUAG Space Austria mit Sitz in Wien-Meidling lieferte den Thermalschutz für die Satelliten sowie Elektronikeinheiten für den zentralen Steuerungscomputer der Satelliten. Die Thermalisolierung schützt die empfindliche Bordelektronik des Satelliten vor den extremen Temperaturschwankungen von +/-200 Grad Celsius im All. Mit den zwei weiteren Satelliten sind künftig insgesamt 28 Galileo-Satelliten im Weltall. „Alle diese Satelliten werden durch Thermalisolierung aus Österreich vor Hitze und Kälte im Weltall geschützt&#8220;, sagt Andreas Buhl, Geschäftsführer der RUAG Space Austria, Österreichs größtem Weltraumunternehmen. Produziert werden die Thermalschutzhüllen am zweiten österreichischen Standort der RUAG Space in Berndorf (Niederösterreich). Galileo ist Europas globales Satellitennavigationssystem, manchmal bezeichnet als „Europäisches GPS&#8220;. Galileo bietet weltweit Ortungs- und Navigationsdienste an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Österreichische Elektronik für „Galileo-Gehirne&#8220;</strong><br>Die Elektronikeinheiten für die zentralen Steuerungscomputer der vier Satelliten wurden in Österreich entwickelt und produziert. Buhl: „Die Computer sind das ‚Gehirn&#8216; der Galileo-Satelliten und übernehmen die gesamte Steuerung.&#8220; Von weiteren RUAG Space Standorten in der Schweiz und in Schweden stammen der komplette Zentralcomputer sowie weitere Elektronikbaugruppen, Mechanismen und Antennen für die Galileo-Satelliten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Galileo: Genauestes Satellitennavigationssystem</strong><br>Galileo ist Europas globales Satellitennavigationssystem, das den genauesten globalen Ortungsdienst bietet – und das unter ziviler Kontrolle. 2,3 Milliarden Smartphones weltweit können bereits Galileo-Signale verarbeiten. Die Europäische Kommission schätzt, dass 6-7 Prozent des europäischen Bruttoinlandprodukts &#8211; wertmäßig etwa 800 Milliarden Euro &#8211; bereits von der Satellitennavigation abhängen. Die Satellitenortung ist zum Standardinstrument für Navigation und Zeitsynchronisation geworden. Würden die Signale morgen abgeschaltet, wäre es für viele Schiffs- und Flugzeugbesatzungen schwierig, auf herkömmliche Navigationsmethoden zurückzugreifen, auch Mobilfunk- und Stromversorgungssysteme fielen aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RUAG Space Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>RUAG Space Austria mit Sitz in Wien und einem zweiten Werk in Berndorf, Niederösterreich, ist mit rund 230 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten und Trägerraketen mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent. Als Spin-off der Weltraumaktivitäten produziert das Unternehmen auch Thermalisolation etwa für den Medizinbereich (Magnetresonanztomographen).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RUAG Space: Europas führender Zulieferer für Raumfahrt</strong><br>RUAG Space ist der führende Zulieferer für die Raumfahrt in Europa mit einer wachsenden Präsenz in den USA. Rund 1.300 Mitarbeitende in sechs Ländern entwickeln und produzieren Produkte für Satelliten und Trägerraketen – dadurch spielt RUAG Space eine zentrale Rolle sowohl im institutionellen als auch im kommerziellen Raumfahrtmarkt. RUAG Space ist Teil des internationalen Technologieunternehmens RUAG International mit Sitz in der Schweiz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19098.msg523495#msg523495" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo-FOC FM23+24 auf Sojus ST-B von Kourou</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Vorbeiflug an Erde: Österreichische Technik für Sonnensonde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vorbeiflug-an-erde-oesterreichische-technik-fuer-sonnensonde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 10:03:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Thermalisolation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=104130</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Samstag, 27. November 2021 fliegt der Sonnensatellit Solar Orbiter an der Erde vorbei. Die Thermalisolation des ESA-NASA Satelliten stammt von RUAG Space Austria. Eine Medienmitteilung von RUAG Space Austria. Quelle: RUAG Space Austria. 25. November 2021 &#8211; Die europäisch-amerikanische Sonnensonde Solar Orbiter fliegt am Samstag, 27. November, an der Erde vorbei. Der Satellit nutzt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vorbeiflug-an-erde-oesterreichische-technik-fuer-sonnensonde/" data-wpel-link="internal">Vorbeiflug an Erde: Österreichische Technik für Sonnensonde</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Samstag, 27. November 2021 fliegt der Sonnensatellit Solar Orbiter an der Erde vorbei. Die Thermalisolation des ESA-NASA Satelliten stammt von RUAG Space Austria. Eine Medienmitteilung von RUAG Space Austria.</h4>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Quelle: RUAG Space Austria.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SolOreachesfirstperihelionESAmedialab.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SolOreachesfirstperihelionESAmedialab26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Österreichische Thermalisolation für Sonnenmission Solar Orbiter. (Bild: ESA/Medialab)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">25. November 2021 &#8211; Die europäisch-amerikanische Sonnensonde Solar Orbiter fliegt am Samstag, 27. November, an der Erde vorbei. Der Satellit nutzt Thermalisolation von RUAG Space Austria, Österreichs größtem Weltraumunternehmen. „Der Satellit wird der Sonne sehr nahekommen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an den Hitzeschutz“, erklärt Andreas Buhl, Geschäftsführer von RUAG Space Austria. Ein spezieller Schutzschild auf der Sonnenseite schützt den Satelliten durch Abschattung vor dem größten Teil dieser enormen Hitzebelastung. Hinter diesem Schild übernimmt der Hitzeschutz von RUAG Space Austria die Kühlung der Sonde: „Der gesamte Satellit ist mit einer Thermalisolation aus Österreich umhüllt“, sagt Buhl.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RUAG Space Austria ist Österreichs größter Weltraumzulieferer</strong><br>RUAG Space Austria mit Sitz in Wien-Meidling ist mit rund 230 Mitarbeitenden das größte österreichische Weltraumtechnikunternehmen. Das Hochtechnologieunternehmen rüstet weltweit Satelliten mit Elektronik, Mechanik und Thermalisolation aus und hat eine Exportquote von rund 100 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RUAG Space: Europas führender Zulieferer für Raumfahrt</strong><br>RUAG Space ist der führende Zulieferer für die Raumfahrt in Europa. Rund 1.300 Mitarbeitende in sechs Ländern entwickeln und produzieren Produkte für Satelliten und Trägerraketen – dadurch spielt RUAG Space eine zentrale Rolle sowohl im institutionellen ebenso wie im kommerziellen Raumfahrtmarkt. RUAG Space ist Teil des internationalen Technologieunternehmens RUAG International mit Sitz in der Schweiz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10520.msg523031#msg523031" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Solar Orbiter (SolO) auf Atlas V (411)</a></li></ul>
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			</item>
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		<title>RUAG Space produziert Thermalschutz für Ariane 6</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ruag-space-produziert-thermalschutz-fuer-ariane-6/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2019 13:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[ArianeGroup]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[RUAG]]></category>
		<category><![CDATA[Thermalisolation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Weltraumzulieferer RUAG Space erweitert seine Produktion in Berndorf, Österreich, und produziert Thermalisolation für die neue europäische Rakete Ariane 6. Eine Medieninformation von RUAG Space. Quelle: RUAG Space. 12. September 2019 &#8211; Der Weltraumzulieferer RUAG Space erweitert seine Produktion in Berndorf, Österreich. In einem neu errichteten Gebäudeteil produziert RUAG Space Hochtemperatur-Thermalisolation für die neue europäische [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Weltraumzulieferer RUAG Space erweitert seine Produktion in Berndorf, Österreich, und produziert Thermalisolation für die neue europäische Rakete Ariane 6. Eine Medieninformation von RUAG Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: RUAG Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092019150016_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092019150016_small_1.jpg" alt="RUAG Space, Martin Steiger." width="260"/></a><figcaption>
RUAG Space erweitert seine Produktion und stellt in einem neu errichteten Gebäudeteil (rechts) unter anderem Hochtemperatur-Thermalisolation für die neue europäische Rakete Ariane 6 her. 
<br>
(Bild: RUAG Space, Martin Steiger.)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">12. September 2019 &#8211; Der Weltraumzulieferer RUAG Space erweitert seine Produktion in Berndorf, Österreich. In einem neu errichteten Gebäudeteil produziert RUAG Space Hochtemperatur-Thermalisolation für die neue europäische Rakete Ariane 6. Im Bereich Thermalisolation ist RUAG Space europaweit Marktführer. Nahezu jeden europäischen Satelliten schützt Thermalisolation aus Niederösterreich vor der extremen Kälte und Hitze im All. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neue Produktlinie</strong> <br>Mit der Herstellung von Thermalisolation für Raketen startete RUAG Space eine neue Produktlinie. „Wir haben fast 30 Jahre Erfahrung mit hochwertiger Thermalisolation für Satelliten. Aufbauend auf diesem Wissen erschließen wir ein neues Marktsegment und produzieren Thermalisolation für Trägerraketen“, sagte Andreas Buhl, Geschäftsführer RUAG Space Austria. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092019150016_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092019150016_small_2.jpg" alt="RUAG Space" width="260"/></a><figcaption>
RUAG Space Thermalisolation für die Ariane 6 
<br>
(Bild: RUAG Space)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schutz vor bis zu 1.500 Grad Celsius</strong> <br>Die Hochtemperaturisolation für Trägerraketen wie Ariane 6 besteht aus Glas und Keramik. „Auf der Reise von der Erde in den Weltraum müssen die Raketenantriebe für einige Minuten extreme Hitze von bis zu 1.500 Grad Celsius aushalten“, so Buhl. Diese Temperaturen sind viel höher als die typischen -150 bis +150 Grad Celsius, die eine Wärmedämmung für Satelliten im Orbit aushalten muss. „Aber wir können viel von dem Wissen, das wir in der Arbeit für mehr als 130 Satelliten gesammelt haben, für diesen neuen Bereich nutzen“, erklärte Buhl. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092019150016_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092019150016_small_3.jpg" alt=" ESA - D. Ducros" width="260"/></a><figcaption>
RUAG Space produziert die Thermalisolation für die neue europäische Rakete Ariane 6. 
<br>
(Bild:  ESA &#8211; D. Ducros)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Europäische Rakete Ariane 6</strong> <br>Die neue europäische Rakete Ariane 6 wird von ArianeGroup im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA gebaut. ArianeGroup ist Hauptauftragnehmer für die europäischen Trägerraketenfamilien Ariane 5 und Ariane 6, die sowohl für das Design als auch für die gesamte Produktionskette bis hin zur Vermarktung durch ihre Tochtergesellschaft Arianespace verantwortlich ist. Der erste Start der Ariane 6 ist für 2020 geplant. Die erste Thermalisolation für Ariane 6 wird RUAG Space 2019 ausliefern. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kompetenzzentrum für Weltraumisolation</strong> <br>Dem weltweiten Weltraummarkt wird ein großes Wachstum prognostiziert. Morgan Stanley schätzt, dass der derzeit rund 350 Milliarden Dollar große globale Weltraummarkt bis 2040 auf über eine Billion Dollar ansteigen könnte. „Es gibt viele neue Player und neue Projekte im Weltraumbereich, wo wir mit unseren Produkten bestens positioniert sind“, sagte Peter Guggenbach, CEO von RUAG Space, Europas führendem Weltraumzulieferer. So liefert RUAG Space etwa Hitzeschutz an internationale Kunden, wie z.B. die Telekommunikationssatellitenkonstellationen Iridium-NEXT und OneWeb. Guggenbach: „Unser Standort in Österreich ist ein weltweit angesehenes Kompetenzzentrum für Weltraumthermalisolation. Mit der Erweiterung bauen wir unsere führende Position in diesem Bereich weiter aus.“  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092019150016_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092019150016_small_4.jpg" alt="RUAG Space, Martin Steiger." width="260"/></a><figcaption>
Weltraumminister Andreas Reichhardt (rechts) eröffnete die neue Produktionshalle von RUAG Space, gemeinsam mit Urs Breitmeier (CEO RUAG) und Andreas Geisler (Leiter Raumfahrtagentur der FFG). 
<br>
(Bild: RUAG Space, Martin Steiger.)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RUAG Space: Europas führender Zulieferer für Raumfahrt</strong> <br>RUAG Space ist der führende Zulieferer für die Raumfahrt in Europa mit einer wachsenden Präsenz in den USA. Rund 1300 Mitarbeitende in sechs Ländern entwickeln und produzieren Produkte für Satelliten und Trägerraketen – dadurch spielt RUAG Space eine zentrale Rolle sowohl im institutionellen als auch im kommerziellen Raumfahrtmarkt. RUAG Space ist Teil des internationalen Technologieunternehmens RUAG mit Sitz in der Schweiz. </p>



<p class="wp-block-paragraph">RUAG entwickelt und vertreibt international gefragte Technologie-Anwendungen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Sicherheits- und Wehrtechnik für den Einsatz zu Land, in der Luft und im Weltraum. 56 % der Produkte und Dienstleistungen von RUAG sind für den zivilen und 44 % für den militärischen Markt bestimmt. Der Konzern hat seinen Sitz in Bern, Schweiz. RUAG verfügt über Standorte in der Schweiz und in 14 anderen Ländern in Europa, den USA und der Region Asien-Pazifik. RUAG erwirtschaftet einen Umsatz von rund zwei Milliarden CHF und beschäftigt über 9.100 Mitarbeitende, darunter 400 Auszubildende. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Bauprojekt im Überblick:</strong> <br>Bauträger: Berndorf Immobilien AGGeneralplaner/Architekt: Reithofer-Feuchtenhofer ZT-GmbH</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auftraggeber, Mieter: RUAG Space GmbHGemietete Fläche (Produktion, Büros): rund 650 Quadratmeter</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spatenstich: Juli 2018Fertigstellung: Sommer 2019</p>



<p class="wp-block-paragraph">Investition in Maschinenpark, Ausstattung: rund 0,5 Millionen Euro (Investition in Bau der Halle erfolgte durch die Berndorf Immobilien AG)</p>
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		<title>Raumfahrt und die Rally Dakar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumfahrt-und-die-rally-dakar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Dec 2002 23:09:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Technologietransfer]]></category>
		<category><![CDATA[Thermalisolation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und das Motorsportteam Pescarolo Sport haben eine Partnerschaft geschlossen, die die Verwendung von Technologie und Know-how aus der Raumfahrt zunächst bei der Rally Dakar im Januar 2003 und später bei dem 24 Stunden von Le Mans vorsieht. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA. Das Projekt wird im Rahmen des [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Europäische Weltraumorganisation  (ESA) und das Motorsportteam Pescarolo Sport haben eine Partnerschaft geschlossen, die die Verwendung von Technologie und Know-how aus der Raumfahrt zunächst bei der Rally Dakar im Januar 2003 und später bei dem 24 Stunden von Le Mans vorsieht. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt wird im Rahmen des Technologietransferprogramms der ESA durchgeführt, das der Förderung und Verwertung von Weltraumtechnik mit dem Ziel dient, sie für unser Alltagsleben auf der Erde nutzbar zu machen.  
<br>
Am 1.Januar 2003 werden der französische Rallyfahrer Henri Pescarolo und sein belgischer Copilot Serge De Liederkerke bei der 25.Rally Dakar mit einem &#8222;weltraumtechnisch aufgerüsteten&#8220; Fahrzeug an den Start gehen und während des Wüstenrennens mehrere im Rahmen der europäischen Raumfahrt entwickelte Produkte testen. Pierre Brisson, Leiter des Technologietransferprogramms der ESA, bezeichnet das Vorhaben als &#8222;eine ausgezeichnete Gelegenheit, einmal mehr zu zeigen, daß für die Raumfahrt entwickelte Technologien zur Verbesserung unserer Lebensbedingungen auf der Erde beitragen können.&#8220;  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Weltraumtechnik Fahrzeuge sicherer machen und zum Wohlbefinden und damit zur Leistungssteigerung der Fahrer beitragen &#8211; das ist die Herausforderung, der sich das Technologietransferprogramm und seine europäischen Industriepartner mit diesem Projekt stellen. Aus der Untersuchung, mit der die Firma Bertin Technologies und Partner beauftragt wurden, um die Möglichkeit der Nutzung bestimmter Technologien im Motorsport zu ermitteln, sind vier Produkte hervorgegangen, die sich für dieses Experiment eignen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">In Pescarolos Autos wurde ein neuartiges Wärmeisolationsmaterial eingebaut, das die Temperatur im Innenraum senken und die Brandgefahr eindämmen soll. Ein in die Helme integriertes Kühlsystem soll den Fahrern helfen, über die gesamte Rennstrecke einen kühlen Kopf zu bewahren. Ferner werden während der Rally selbstkühlende Getränkedosen, die mit für die ESA entwickelten digitalen Simulationstechniken entworfen wurden, sowie ursprünglich für Astronauten entwickelte Lebensmittelrationen getestet.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Produkte könnten hinzukommen, sobald die entsprechenden Untersuchungen abgeschlossen sind.</p>
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