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	<title>Titan IV &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Titan IV &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Besonderes Manöver zum Abschluss der Cassini-Mission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/besonderes-manoever-zum-abschluss-der-cassini-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Apr 2017 18:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Cassini]]></category>
		<category><![CDATA[Enceladus]]></category>
		<category><![CDATA[Ionosphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA-Sonde Cassini flog gegen Ende ihrer Mission ein besonderes Manöver. Sie zog in einem sehr nahen Vorbeiflug an Titan mit einer Geschwindigkeit von 21.000 km/h vorbei und beschleunigte dabei auf einen Orbit, der das Raumschiff in den nur 2.400 km breiten Spalt zwischen dem innersten D-Ring und der Saturn-Oberfläche steuerte. Ein Beitrag von Peter [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die NASA-Sonde Cassini flog gegen Ende ihrer Mission ein besonderes Manöver. Sie zog in einem sehr nahen Vorbeiflug an Titan mit einer Geschwindigkeit von 21.000 km/h vorbei und beschleunigte dabei auf einen Orbit, der das Raumschiff in den nur 2.400 km breiten Spalt zwischen dem innersten D-Ring und der Saturn-Oberfläche steuerte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Peter Schramm.   Quelle: NASA.</p>



<p>Das Manöver diente einem doppelten Zweck: Zum einen die letzten Daten der Mission aus großer Nähe aufzunehmen, zum anderen die Sonde in den Orbit für die Passage zwischen den Ringen und dem Planeten zu bringen.</p>



<p>Damit wurde ein Forschungsprogramm beendet, das den Wissenschaftlern durch nahe Vorbeiflüge an Titan detaillierte Informationen über Titans Seen und Meere, seinen interessant geformten Sanddünen und die herrschenden Wetterbedingungen gebracht hatte. Cassini flog am letzten Samstag, den 22. April 2017 um 8 Uhr morgens MESZ nur knapp 1.000 Kilometer am Mond vorbei. Dieser letzte Vorbeiflug bringt den beteiligten Wissenschaftlern noch einmal detaillierte Erkenntnisse aus nächster Nähe.</p>



<p>Insbesondere die Interaktion zwischen Titans Ionosphäre und Saturns Magnetfeld ist für die Wissenschaftler von Interesse. Es werden voraussichtlich die letzten Daten für die nächsten zehn oder mehr Jahre sein. Es ist derzeit keine weitere Saturn Sonde von der NASA geplant, obwohl es erste Überlegungen für eine spezielle Mission zur Erforschung von möglichem Leben auf den Saturnmonden Titan und Enceladus gibt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Grafische_Darstellung_Durchflug_CR_NASA_JPL_CALTECH.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Grafische_Darstellung_Durchflug_CR_NASA_JPL_CALTECH600.jpg" alt=""/></a><figcaption>Cassini über den Saturnringen &#8211; Illustration<br>(Bild: NASA / JPL-Caltech)</figcaption></figure>



<p>Als Cassini am 1. Juli 2004 in einem Orbit um Saturn ankam, wussten wir nur wenig über seinen Mond Titan. Seine Oberfläche war unter einer orangefarbenen Atmosphäre versteckt, die reich an Stickstoff ist. Die Voyager Sonden konnten bei ihren Vorbeiflügen 1980 und 1981 nicht durch die dichte Atmosphäre des Titan blicken.</p>



<p>Mehr als eine Dekade an Titan-Forschung liegt inzwischen hinter uns. Das mit Plutonium als Energielieferant ausgestattete Raumfahrzeug hat 127 Vorbeiflüge an Titan absolviert und ihn dabei detailliert untersucht. Mit Radarstrahlen, die durch die Atmosphäre dringen konnten, wurden Seen, Meere und Flüsse von Methan entdeckt. Es entstand eine topografische Karte von ca. einem Viertel der Titan-Oberfläche mit Bergen, Kratern und Sanddünen ähnlich denen auf der Erde. Es waren auch Fluss-Systeme und durch Regengüsse gefüllte Mulden und Vertiefungen zu sehen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/titanraw1main1041NASAJPLCaltechSpaceScienceInstitute.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/titanraw1main1041NASAJPLCaltechSpaceScienceInstitute300.jpg" alt=""/></a><figcaption>Titan am 21. April 2017 von Cassini aus gesehen<br>(Bild: NASA / JPL-Caltech / Space Science Institute)</figcaption></figure></div>



<p>Titans Oberflächentemperatur liegt bei &#8211; 180° Celsius, ist also viel zu kalt für flüssiges Wasser. Unter seiner Oberfläche wurde aber ein Ozean aus flüssigem Salzwasser und Ammonium gefunden. Titan ist der einzige Mond im Sonnensystem mit einer dichten Atmosphäre, seine Größe entspricht in etwa der des Planeten Merkur.</p>



<p>Er befindet sich zu Saturn in einer gebunden Rotation, wendet ihm also stets dieselbe Seite zu. Ein Tag auf Titan dauert ca. 16 Erdtage, das entspricht der Dauer des Umlaufes um den Saturn. Die Jahreszeiten wechseln im Laufe des Saturnjahres, d.h. in 29 Erdjahren &#8211; einem Umlauf des Saturn um die Sonne &#8211; ändern sich die jahreszeitlichen Lichtverhältnisse auf dem Saturnmond.</p>



<p>Die Radarstrahlen des in Italien entwickelten Ku-Band-Radars lieferten bei der letzten Passage Daten aus der Nordpolregion, die die Titan-Karte um ein gutes Stück vergrößerten. Die Wissenschaftler werteten die gewonnenen Daten aus und entdeckten dabei auch eine Region im Ligeia Mare, eines von Titans Kohlenwasserstoff-Meeren, die sie &#8222;magic island&#8220; nannten. Die Wissenschaftler nehmen an, dass diese Erscheinungen höchstwahrscheinlich durch Wind und Wellen verursacht werden.</p>



<p>Cassini hat inzwischen seine Parabol-Antenne in Flugrichtung ausgerichtet. Der Durchflug soll in einem Bereich zwischen der Saturn Oberfläche und etwa 300 km vor Beginn des sichtbaren Bereiches des D-Rings erfolgen. In diesem Ausschnitt zeigt die Kamera also keine Partikel mehr und es wird davon ausgegangen, dass sich dort auch nur noch mikrometergroße Teilchen aufhalten können. Man möchte aber kein Risiko eingehen und verwendet die Antenne gewissermaßen als Schutzschild, um die empfindlichen Computer und Instrumente im Inneren der Sonde zu schützen, während sie mit 122.000 km/h durch diesen Bereich fliegt. Schon ein kleines Teilchen kann bei dieser hohen Geschwindigkeit beträchtlichen Schaden anrichten.</p>



<p>Die Wissenschaftler verwenden ihre besten Rechenmodelle der Saturnringe, um den Kurs der Sonde zu bestimmen, vor allem in dem anvisierten Bereich. Die Abstiegsbahn wurde zudem so ausgelegt, dass die Sonde, auch wenn durch einen Schaden kein weiterer Kontakt mehr möglich sein sollte, nach 22 Umrundungen kontrolliert in den Saturn stürzt. Dies erfolgt am 15. September 2017. Diese Maßnahme dient vor allem dazu, dass die Cassini Sonde nicht nach Missionsende auf einen der Monde stürzt auf dem mikroskopisches Leben vermutet wird. Trotz sorgfältiger hygienischer Arbeiten auf der Erde soll eine Kontamination mit irdischen Mikroben in jedem Falle ausgeschlossen werden.</p>



<p>Das Cassini Projekt, angedacht in den 1980ern, hat etwa 3,3 Mrd $ insgesamt gekostet. Cassini wurde im Oktober 1997 von Cape Canaveral auf einer Titan IV gestartet. Nach einem Flyby an Venus und Jupiter erreichte die Sonde im Juli 2004 Saturn. Es war das erste Raumfahrzeug, das in einen Orbit um Saturn einschwenkte.</p>



<p>Der Orbiter setzte die ESA-Sonde Huygens über Titan ab, die auf seiner Oberfläche landete und wertvolle Daten aus der Atmosphäre und vom Boden lieferte. Cassini hat Saturn seither 260 Mal umrundet und viele Bilder von seiner Atmosphäre und dem mystischen hexagonalen Strudel am Pol geliefert. Außerdem wurden 49 der 62 bisher bekannten Monde auf langen und kurzen Vorbeiflügen beobachtet und fotografiert. Cassini wurde ursprünglich für eine Missionsdauer von vier Jahren konstruiert, aber die Mission wurde von der NASA auf Grund der vielen neuen Erkenntnisse verlängert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Cassini_Abstiegsbahn_NASA_JPL_CALTECH.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Cassini_Abstiegsbahn_NASA_JPL_CALTECH300.jpg" alt=""/></a><figcaption>Cassinis Abstiegsbahn &#8211; Illustration<br>(Bild: NASA / JPL-Caltech)</figcaption></figure></div>



<p>Die nahen Vorbeiflüge an den Saturnringen sollen vor allem für eine genaue Messung ihrer Masse benutzt werden. Besitzen sie mehr Masse als erwartet, sind sie vielleicht schon sehr alt, vielleicht sogar so alt wie Saturn selbst und haben auf Grund ihrer Masse sogar das Mikrometeoriten-Bombardement überlebt. Sind die Ringe weniger massiv als gedacht, sind sie möglicherweise viel jünger und haben sich vor weniger als 100 Millionen Jahren durch den Zerfall eines kleinen Mondes erst gebildet. Außerdem wird die Saturnatmosphäre intensiv untersucht und die innere Struktur des Planeten durch eingehendes Studium des Gravitationsfeldes abgeleitet.</p>



<p>Am Donnerstag den 27. April 2017 um 9.00 Uhr MESZ meldete sich Cassini wohlbehalten nach der ersten Passage zwischen den Ringen zurück. Auch für die nächsten vier Durchgänge, wird Cassini jeweils wieder seine Antenne zum Schutz in Flugrichtung bringen. Die Sonde war programmiert während des Durchflugs Aufnahmen von den Ringen zu machen und lieferte auch ein hochauflösendes Bild im nahen Infrarot von Saturns sechsseitigem Wolkenmuster am Nordpol in der bisher besten verfügbaren Auflösung.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4189.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CASSINI (mit Huygens) auf Titan IV-B vom LC-40 CC</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4189.msg379534#msg379534" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CASSINI (mit Huygens) auf Titan IV-B vom LC-40 CC (Grand Finale)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Titan 4</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/titan-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Spionagesatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Titan 4]]></category>
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		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Titan 4 ist der Schlusspunkt der Entwicklung der Titan-Familie. Entwickelt, um für das amerikanische Militär das Space Shuttle zu ersetzen, war es für zwei Jahrzehnte das Arbeitspferd der US Air Force für schwere Spionagesatelliten. Autor: Daniel Maurat. Entwicklung Die Titan 4 entstand aus der Tatsache, dass die US Air Force zunächst all ihre Spionagesatelliten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Titan 4 ist der Schlusspunkt der Entwicklung der Titan-Familie. Entwickelt, um für das amerikanische Militär das Space Shuttle zu ersetzen, war es für zwei Jahrzehnte das Arbeitspferd der US Air Force für schwere Spionagesatelliten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: Daniel Maurat.</p>



<p><strong>Entwicklung</strong></p>



<p>Die Titan 4 entstand aus der Tatsache, dass die US Air Force zunächst all ihre Spionagesatelliten von nun an mit dem Space Shuttle gestartet werden sollten, doch war das Shuttle-Programm schon beim Jungfernflug 1981 drei Jahre im Verzug und die geplante Startrate stellte sich schnell als völlig utopisch heraus. Zudem war der erste Start für das US-Militär erst 1985 und ein erster Start von Vandenberg, von wo aus die meisten Spionagesatelliten hätten gestartet werden sollen, war erst 1986 geplant (und wurde nach dem Challenger-Unglück aufgegeben). Schließlich entschied man sich, von Shuttle-Programm abzurücken und einen Träger zu bauen, der die neuen schweren Militärsatelliten starten kann. Doch der bis dahin stärkste Träger der US Air Force, die Titan 34D, war zu schwach für diese neue Generation von Spionagesatelliten. Deswegen vergrößerte man die Titan 34D und entwickelte daraus die Titan 4, später auch Titan 4A genannt. Durch die Challenger-Katastrophe 1986 sahen dann die Planer des US-Militärs ihre Entscheidung schließlich als völlig begründet und die Arbeiten an der Titan 4 begannen. Als Startrampen nahm man die alten Raumpen der Titan 3, also SLC 4W in Vandenberg und LC 40 und LC 41 in Cape Canaveral.</p>



<p><strong>Titan 4A</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-ee0731b6"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/titan403a.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/titan403a.jpg" alt=""/></a><figcaption>Start einer Titan 403 A von Vandenberg.<br>(Bild: US Air Force)</figcaption></figure>



<p>Die Titan 4A war eine Titan 34D, nur größer und leistungsfähiger. Die Booster hatten nun 7 anstatt der bisherigen 5 1/2 Segmente, die Stufen wurden verlängert und man setzte auf eine große Auswahl an Oberstufen: zum einem verwendete man weiter die IUS, wie auch die Titan 34D und das Space Shuttle, aber es gab auch ein Comeback im Titan-Programm: die Centaur wurde wieder für die Titan benutzt. Die neue Version namens Centaur T wurde zunächst für das Space Shuttle gebaut, doch dann gab man das Projekt nach dem Challenger-Unglück auf, da die NASA befunden hatte, dass eine kyrogene Oberstufe in der Shuttle-Ladebucht zu gefährlich wäre. Doch das US-Militär, die hauptsächlich die Entwicklung bezahlt hat, hielt an der Oberstufe und so wurde sie Bestandteil der Titan 4. Aber es waren auch Missionen ohne Oberstufen möglich, vor allem bei schweren Spionagesatelliten, die in eine erdnahe Umlaufbahn gebracht wurden.</p>



<p>Eine weitere Neuerung bei der Titan 4 war die Nomenklatur der verschiedenen Versionen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Titan 401; Centaur G als Oberstufe; Start von Cape Canaveral</li><li>Titan 402; IUS als Oberstufe; Start von Cape Canaveral</li><li>Titan 403; keine Oberstufe; Start von Vandenberg</li><li>Titan 404; keine Oberstufe; Start von Vandenberg</li><li>Titan 405; keine Oberstufe; Start von Cape Canaveral</li></ul>



<p>Der Unterschied zwsichen den Versionen Titan 403 und 404 liegt im benutzten Nutzlastadapter. Sonst waren sie untereinander identisch.</p>



<p>Doch es zeichnete sich ein Trend ab, der schon bei der Titan 34D sichtbar war: die Raketen wurden immer teurer. Die durchschnittlichen Startkosten betrugen zwischen 250 und 325 Mio Dollar, und das ohne Oberstufe. Und dieses Problem wurde schlimmer, da die Startrate zwischen dem Erstflug 1989 und dem letzten Flug 1998 immer weiter sank.</p>



<p><strong>Titan 4B</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-1ed29600"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/titan401b.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/titan401b.jpg" alt="" width="252" height="377"/></a><figcaption>Der zweite Start einer Titan 4B in der Aufführung Titan 401B. An Bord die Saturnsonde Cassini-Huygens.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p>Die Titan 4B ist eine Weiterentwicklung, um noch schwerere Spionagesatelliten zu starten als die Titan 4A. Die größte Verbesserung sind die beiden Feststoffbooster: anstatt 7 Segmente, wie die Titan 4A, hat die neue Titan 4B nur noch drei große Segmente, da es sowohl bei der Titan 4A auch auch beim Space Shuttle zu Katastrophen wegen der Verbingungsstellen zwischen den Segmenten kam und somit das Risiko für ein Versagen der Feldverbindungen sinkt. Außerdem verzichtete man auf die Vektorsteuerung mittels Distickstofftetroxideinspritzung, was auf die Titan 3C zuwückgeht, und verwendet nun schwenkbare Düsen für die Boooster. Sonst glich sie ihrem Vorgänger. Auch hier gibt es eine spezielle Nomenklatur:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Titan 401 B; Centaur G als Oberstufe; Start von Cape Canaveral</li><li>Titan 402 B; IUS als Oberstufe; Start von Cape Canaveral</li><li>Titan 403 B; keine Oberstufe; Start von Vandenberg</li><li>Titan 404 B; keine Oberstufe; Start von Vandenberg</li></ul>



<p>Die Version Titan 405 B, also ein Start von Cape Canaveral ohne Oberstufe, wurde bei der Titan 4B nicht genutzt. Der wohl berühmteste Start der Titan 4B ist ihr zweiter Flug am 15. Oktober 1997, bei dem die Saturnsonde Cassini-Huygens gestartet wurde. Bei diesem Start wurde übrigens die Version Titan 401 B, also mit Centaur T-Oberstufe genutzt.</p>



<p>Doch genauso wie bei der Titan 4A waren ihre Starts extrem teuer, weswegen die US Air Force das EELV-Programm ausschrieb, um einen neuen, nicht wiederverwendbaren Träger zu entwickeln. Als Ergebnis kamen die Delta IV und die Atlas V, welche in ihren Schwerlastversionen locker mit der Nutzlastkapazität der Titan 4B mithalten konnten, und so kam es, wie es kommen musste: die US Air Force stellte das Titan 4-Programm ein und startete 2005 ihre letzte Titan 4B. Damit endete die über 40-jahrige Karierre der Titan.</p>



<p><strong>Technik</strong></p>



<p>Wie ihre Vorgänger verfügt die Titan 4 über zwei Feststoffbooster sowei zwei Hauptstufen und optionaler Oberstufen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die Booster der Titan 4A vom Typ UA 1207 wurden, wie die Booster der Titan 3, von United Alliant gebaut. Sie sind 34,1 m lang, haben einen Durchmesser von 3,05 m und wiegen voll betankt 319,3 t. Sie bestehen aus sieben Segmenten, die einzeln in der Fabrik befüllt werden. Jeder Booster hat einen Schub von 7.117 kN bei einer Brenndauer von 120 Sekunden, wobei man als Treibstoff den Festtreibstoff HTPB. Jeder Booster verfügt über einen Außentank mit Distickstofftetroxid, dass das N2O4 in den Brennraum im Booster spritzt, um den Schub punktuell zu verändern und die Rakete so eine Art Schubvektorsteuerung bekommt.</li><li>Die Booster der Titan 4B dagegen waren vom Typ USRM (Universal Solid Rocket Motor für universaler Feststoffmotor) von United Alliant, waren 33,5 Meter lang, haben einen Durchmesser von 3,2 und wogen voll betankt 357,2 t. Ein Booster hatte einen Schub von 7.560,7 kN und brannte 140 Sekunden lang. Als Treibstoff wählte man HTPB, der auch schon in den vorherigen Boostern der Titan benutzt wurde. Man verzichtete aber bei der USRM aber auf die Schubvektorsteuerung mittels N2O4-Einspritzung. Dafür verwendete man schwenkbare Düsen, die die Rakete während ihrer Brenndauer steuern.</li><li>Die erste Stufe wurde im Gegensatz zur Titan 34D verlängert. Sie war 23,4 m lang, hatte einen Durchmesser von 3,05 m und wog voll betankt 163 t. Ihre zwei Aerojet LR-87-11-Triebwerke lieferten einen Schub von 2.428,3 kN bei einer Brenndauer von 164 Sekunden. Als Treibstoff nutzte man den bei der Titan bewährten Treibstoffmix Aerozin 50 und Distickstofftetroxid. Die Stufe wird aber erst gezündet, wenn die Feststoffbooster ausgebrannt sind.</li><li>Die zweite Stufe wurde auch im Vergleich zur Titan 34D verlängert. Sie war nun 9,9 m lang, hatte einen Durchmesser von 3,05 m und wog voll betankt 39,5 t. Das einzelne Aerojet LR-91-11-Triebwerk hat einen Schub von 459,5 kN bei einer Brenndauer von 223 Sekunden, wobei die Treibstoffkombination Aerozin 50 und Distickstofftetroxid benutzt wird. Sie wird noch während der Brenndauer der ersten Stufe gezündet, wobei die Abgase die erste Stufe wegdrücken. Diese Art von Stufentrennung wird auch heiße Stufentrennung genannt.</li></ul>



<p>Die Titan 4 kann mit zwei verschiedenen Oberstufen ausgerüstet werden:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die Centaur T (T für Titan) hat mit der traditionellen Centaur nur noch die Triebwerke gemein. An sich basierte sie auf der Centaur G und Centaur G Prime, die für das Shuttle-Programm entwickelt wurde. Beide waren an die Ladebucht des Space Shuttles angepasst, wobei die Centaur G Prime länger war. Als das Titan 4-Programm beschlossen wurde, wählte die US Air Force die Centaur G Prime, da sie eine größere Treibstoffkapazität hatte als die Centaur G. Die Centaur T an sich war 9 m lang, hatte einen maximalen Durchmesser von 4,33 m und wog voll betankt 23,9 t. Die zwei Pratt &amp; Whittney RL-10A-3A der Centaur T haben je einen Schub von 73,4 kN und brannten 625 Sekunden lang. Als Treibstoff benutzte man, wie bei allen anderen Centaur-Versionen, die Treibstoffkombination LH2 (flüssiger Wasserstoff) und LOX (flüssiger Sauerstoff), was eine der effektivsten Treibstoffkombinationen ist, die man zur Zeit kennt.</li><li>Die IUS (Inertial Upper Stage) wurde zunächst für das Space Shuttle entwickelt und von der Titan 34D und dann auch für die Titan 4 verwendet. Eigentlich bestand die IUS aus zwei Oberstufen, nämlich einem Orbus 21-Antrieb als erste Stufe und ein Orbus 6-Antrieb als zweite Stufe. Beide Stufen wurden durch einen Adapter miteinander verbunden. Der Orbus 21 ist 3,52 m lang, hatte einen Durchmesser von 3,34 m und wog voll betankt 10,8 t. Als Treibstoff nutzte es den Festtreibstoff HTPB und hatte einen Schub von 181,5 kN für 152 Sekunden Brenndauer. Der Orbus 6 war dagegen nur 2,08 m lang, hatte einen Durchmesser von 1,61 m und wog voll betankt 3,9 t. Sein Triebwerk hatte einen Schub von 78,4 kN und brannte 103 Sekunden lang. Als Treibstoff nutzte man den gleichen wie in Orbus 21, nämlich HTPB. Das IUS war in der Lage, einen Satelliten direkt in den geostationären Orbit (GEO) zu starten, was sie sehr attraktiv für einen Ersatz für die Transtage machte, die keine Verwendung mehr bei der Titan 4 fand. Zudem war es eine der ersten Feststoffoberstufen, die über eine Drei-Achsen-Stabilisierung verfügte und damit auch keinen Dralltisch benötigte. Das machte ein Einschüsse in den gewünschten Orbit sehr viel präziser, was der Lebenszeit des Satelliten zugute kommt, da man weiniger Treibstoff braucht, um seine Zielposition zu erreichen.</li></ul>



<p><strong>Starts</strong></p>



<p>Die Titan 4A und 4B starteten zwischem dem Erststart der Titan 4A am 14. Juni 1989 und dem 19. Oktober 2005 insgesamt 39 Mal, wobei vier Starts fehlschlugen. Alle Starts fanden von SLC 4W in Vandenberg sowie LC 40 und LC 41 in Cape Canaveral statt. Hier eine kleine Statistik der verschiedenen Versionen der Titan 4:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Titan 4A: 22 Starts, 2 Fehlstarts; Erstflug: 14.06.1989; Letzter Flug: 12.08.1998</li><li>Titan 401 A: 9 Starts, 1 Fehlstart; Erstflug: 07.02.1994; Letzter Flug: 12.08.1998</li><li>Titan 402 A: 3 Starts, 0 Fehlstarts; Erstflug: 14.06.1989; Letzter Flug: 22.12.1994</li><li>Titan 403 A: 5 Starts, 1 Fehlstart; Erstflug: 08.03.1991; Letzter Flug: 23.10.1997</li><li>Titan 404 A: 3 Starts, 0 Fehlstarts; Erstflug: 28.11.1992; Letzter Flug: 20.12.1996</li><li>Titan 405 A: 2 Starts, 0 Fehlstarts; Erstflug: 08.06.1990; Letzter Flug: 03.07.1996</li><li>Titan 4B: 17 Starts, 2 Fehlstarts; Erstflug: 23.02.1997; Letzter Flug: 19.10.2005</li><li>Titan 401 B: 7 Starts, 1 Fehlstart; Erstflug: 15.10.1997; Letzter Flug: 09.09.2003</li><li>Titan 402 B: 5 Starts, 1 Fehlstart; Erstflug: 23.02.1997; Letzter Flug: 14.02.2004</li><li>Titan 403 B: 3 Starts, 0 Fehlstarts; Erstflug: 22.05.1999; Letzter Flug: 30.04.2005</li><li>Titan 404 B: 2 Starts, 0 Fehlstarts; Erstflug: 05.10.2001; Letzter Flug: 19.10.2005</li></ul>



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		<title>Abschied von der Titan Familie</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/abschied-von-der-titan-familie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2005 13:48:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spionagesatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Titan IV]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diesen Mittwoch absolvierte die Titan Trägerrakete ihre letzte Mission. Nach einer 50 jährigen Erfolgsgeschichte brachte eine Titan 4 Rakete erfolgreich einen Spionagesatelliten in die Erdumlaufbahn. Ein Beitrag von Andreas Tramposch. Quelle: Spaceflight Now. Um 11:05 PDT Pacific Daylight Time (18:05 Greenwich Zeit) hob die mächtigste Titan Rakete, eine Titan 4, zur letzten Mission ab. Der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Diesen Mittwoch absolvierte die Titan Trägerrakete ihre letzte Mission. Nach einer 50 jährigen Erfolgsgeschichte brachte eine Titan 4 Rakete erfolgreich einen Spionagesatelliten in die Erdumlaufbahn.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Andreas Tramposch. Quelle: Spaceflight Now.</p>



<p>Um 11:05 PDT Pacific Daylight Time (18:05 Greenwich Zeit) hob die mächtigste <i>Titan</i> Rakete, eine <i>Titan 4</i>, zur letzten Mission ab. Der Start am Mittwoch markierte den 200sten <i>Titan</i> Start von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien. Mit den 168 Starts von Cape Canaveral fanden seit dem ersten Titan Start im Jahr 1959 insgesamt 368 Starts der Titan Rakete statt.  Das Programm wurde vor 50 Jahre gestartet um eine zweistufige Interkontinentalrakete zu entwickeln. Nach kurzer Zeit entstanden aus den Interkontinentalraketen Trägerraketen für die verschiedensten Weltraummissionen, die immer mehr verbessert wurden und von militärischen Spionagesatelliten über Weltraumsonden auch Astronauten in die Erdumlaufbahn beförderten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22102005154817_small_1.jpg" alt="None" width="426" height="389"/><figcaption>
Solche Bilder wie dieses wird es in Zukunft nicht mehr geben: Die 
<i>Titan 4</i>
 Trägerrakte hebt zum letzten Mal ab. (Credit: 
<i>LA Daily News</i>
)  
</figcaption></figure></div>



<p>Der erste Start einer <i>Titan</i> Rakete fand 1959 mit der Version <i>Titan 1</i> statt. Die Version <i>Titan 2</i> brachte einst die <i>Gemini</i> Astronauten in die Erdumlaufbahn. Später führten die <i>Titan</i> Raketen hauptsächlich militärische Mission aus. Neben diesen meist unter der Rubrik &#8222;Top Secret&#8220; laufenden Militärmissionen waren es aber auch <i>Titan</i> Trägerraketen in denen die bekannten <i>Viking</i> Weltraumsonden ihre Reisen zum Mars, die <i>Voyager</i> Weltraumsonden ihre Reise zu den äußeren Planeten unseres Sonnensystems und <i>Cassini</i> seine Reise zum Saturn starteten.   Letztendlich wurde die <i>Titan 4</i> Trägerrakete, die mächtigste Rakete der Titan Familie, entwickelt, die eine enorme Steigerung der Leistung, sowie Nutzlastkapazität gegenüber deren &#8222;jüngeren Brüdern&#8220; besaß.   Nach dieser 50 jährigen Erfolgsgeschichte wird nun die <i>Titan</i> Flotte durch eine neue Generation von Trägerraketen, wie der <i>Atlas 5</i> oder <i>Delta 4</i> Trägerrakete, ersetzt werden.  </p>
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		<item>
		<title>Mindestens zwei Startverschiebungen in Cape Canaveral</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mindestens-zwei-startverschiebungen-in-cape-canaveral/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2003 19:24:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Delta II]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[NRO]]></category>
		<category><![CDATA[SIRTF]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Titan IV]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Planungen der NASA hinsichtlich kommenden Weltraumstarts geraten durch technische Probleme etwas durcheinander. Ein Beitrag von felixkorsch. Quelle: Space.com/Boeing/NASA. Gleich zwei Raketenstarts in den kommenden Tagen sind vorerst verschoben wurden. Hierunter befindet sich zunächst die Titan 4B der US Air Force, welche im Auftrag des National Reconnaissance Office einen streng geheimen militärischen Kommunikationssatelliten ins All [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Planungen der NASA hinsichtlich kommenden Weltraumstarts geraten durch technische Probleme etwas durcheinander.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von felixkorsch. Quelle: Space.com/Boeing/NASA.</p>



<p>Gleich zwei Raketenstarts in den kommenden Tagen sind vorerst verschoben wurden. Hierunter befindet sich zunächst die <i>Titan 4B</i> der <i>US Air Force</i>, welche im Auftrag des <i>National Reconnaissance Office</i> einen streng geheimen militärischen Kommunikationssatelliten ins All befördern soll. Auf Grund diverser technischer Probleme mit der Zweitstufe des Trägers wird der Start aus Sicherheitsgründen nicht vor dem 6. September stattfinden können. Bei vorangegangenen Tests stellte sich heraus, dass ein Sensorensystem im Tank nicht ordnungsgemäß funktioniert und somit das Auslaufen von dutzenden Litern toxischer Treibstoffe beim Betanken der Titan-Rakete zuließ (wir berichteten). Hinzu kommen Befürchtungen, dass das auch das Triebwerkssystem an sich fehlerhaft sein könnte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KSC03PD212718jul2003nasaksc2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KSC03PD212718jul2003nasaksc26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Beginn der Montage der Delta-II-Rakete für SIRTF. (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Eine weitere verschobene Mission ist der Start des <i>Space Infrared Telescope Facility (SIRTF)</i> der NASA mit einer <i>Delta&nbsp;2</i> aus dem Hause Boeing. Als Grund hierfür nennen die US-Behörden starke Winde und eine rauhe See im Bereich des Indischen Ozeans, was die Stationierung eines Bahnverfolgungsschiffes verzögert. Dieses ist notwendig, um das korrekte Arbeiten der zweiten Stufe der <i>Delta&nbsp;2</i> zu überwachen. Der Start soll daher frühestens am kommenden Montag um 07:35:39&nbsp;Uhr MESZ stattfinden können, welchen die NASA live übertragen wird. Mehr über diese Mission können Sie übrigens in der kommenden Ausgabe unseres <i>InSpace</i>-Magazin lesen.</p>



<p>Schließlich könnte auch noch ein dritter Weltraumstart durch die Verschiebungen der beiden genannten Missionen beeinflusst werden: eine <i>Delta&nbsp;4</i> soll &#8211; ebenfalls von Cape Canaveral aus &#8211; am 28. August das <i>Defense Satellite Communications System</i> (<i>DSCS</i>) ins All befördern. Ob dieser Termin haltbar ist, muss sich erst noch zeigen. Alle drei Starts liegen nun sehr nahe beieinander, was gewisse Risiken mit sich bringt. Hinzu kommt eine Überbeanspruchung des Personals des <i>Kennedy Space Centers</i> sowie der benachbarten Air Force Station.</p>
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		<item>
		<title>Letzter Milstar-Satellit erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/letzter-milstar-satellit-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2003 20:35:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Relaisstation]]></category>
		<category><![CDATA[Titan IV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Titan&#160;4B-Rakete mit einem militärischen Kommunikationssatelliten an Bord ist heute um 15:43&#160;Uhr (MESZ) von Cape Canaveral aus erfolgreich gestartet. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA. Nach einem problemlos verlaufenen Start ist heute mit einer Titan&#160;4B-Rakete der amerikanische Kommunikationssatellit Milstar&#160;6 (= Military Strategic and Tactical Relay Spacecraft) in eine geostationäre Umlaufbahn befördert worden. Der rund [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine <i>Titan&nbsp;4B</i>-Rakete mit einem militärischen Kommunikationssatelliten an Bord ist heute um 15:43&nbsp;Uhr (MESZ) von <i>Cape Canaveral</i> aus erfolgreich gestartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08042003223510_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Ein Satellit der 
<i>Milstar</i>
-Serie im geostationären Orbit.
<br>
(Grafik: Lockheed Martin)
</figcaption></figure></div>



<p>Nach einem problemlos verlaufenen Start ist heute mit einer <i>Titan&nbsp;4B</i>-Rakete der amerikanische Kommunikationssatellit <i>Milstar&nbsp;6</i> (= <i><strong>Mil</strong>itary <strong>S</strong>trategic and <strong>T</strong>actical <strong>R</strong>elay Spacecraft</i>) in eine geostationäre Umlaufbahn befördert worden. Der rund 800&nbsp;Millionen US-Dollar teure und rund 4,8&nbsp;Tonnen schwere Satellit dient als Relaisstation für die globale Kommunikation der amerikanischen Streitkräfte.
<br>
Damit ist das aus insgesamt fünf Satelliten bestehende <i>Milstar</i>-Kommunikationssystem komplett (ein sechster Satellit, <i>Milstar&nbsp;3</i>, erreichte nach dem Start 1999 nicht seine vorgesehene Umlaufbahn und konnte daher nicht genutzt werden). Der heutige Start war gleichzeitig der erste Start einer <i>Titan&nbsp;4</i>-Rakete seit Januar letzten Jahres, als ebenfalls ein <i>Milstar</i>-Satellit mit diesem Trägersystem gestartet worden ist.</p>
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