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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Transponder &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>OHB: 2. SmallGEO-Satellit im All</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Aug 2019 10:59:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>EDRS-C verstärkt europäischen SpaceDataHighway. Eine Information des OHB Redaktionsteams der OHB SE. Quelle: OHB SE. 7. August 2019 &#8211; Seit gestern Abend ist der Telekommunikationssatellit EDRS-C, der zweite Knotenpunkt des SpaceDataHighways (auch bekannt als European Data Relay System, EDRS), unterwegs zu seinem 36.000 Kilometer entfernten Bestimmungsort im Weltraum. Der SpaceDataHighway, eine &#8222;Datenautobahn&#8220; im Weltall, wird [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-2-smallgeo-satellit-im-all/" data-wpel-link="internal">OHB: 2. SmallGEO-Satellit im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">EDRS-C verstärkt europäischen SpaceDataHighway. Eine Information des OHB Redaktionsteams der OHB SE.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-1adbfdba"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_1.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Der EDRS-C Satellit beim Transport zum Weltraumbahnhof in Kourou. 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">7. August 2019 &#8211; Seit gestern Abend ist der Telekommunikationssatellit EDRS-C, der zweite Knotenpunkt des SpaceDataHighways (auch bekannt als European Data Relay System, EDRS), unterwegs zu seinem 36.000 Kilometer entfernten Bestimmungsort im Weltraum. Der SpaceDataHighway, eine &#8222;Datenautobahn&#8220; im Weltall, wird in einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen der Europäischen Weltraumorganisation ESA und Airbus realisiert. Entwickelt und gefertigt wurde der Satellit EDRS-C vom Raumfahrtsystemhaus OHB System AG, einem Tochterunternehmen der börsennotierten OHB SE. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit hob am 06.08.2019 um 21:30 Uhr MESZ an Bord einer Ariane-5 Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana ab. Der 3,2 Tonnen schwere Satellit löste sich nach rund 30 Minuten von der Rakete, als der vorgesehene geostationäre Transferorbit erreicht war. Nur wenige Minuten später funkte der Satellit EDRS-C erste “Lebenszeichen” aus dem All. „Ein ganz besonderer Moment, denn er macht klar, dass der Satellit die hohen Belastungen beim Abheben der Rakete und während des schnellen Ritts in den Weltraum überstanden hat“, freut sich Guy Perez, CTO und Vorstand Telekommunikation bei der OHB System AG, der den Start in Kourou verfolgt hat. „Ich danke Airbus und ESA für das in OHB gesetzte Vertrauen und allen Beteiligten bei OHB sowie unseren vielen Unterauftragnehmern für die gute Zusammenarbeit. Ich freue mich auf den Tag, an dem unser Satellit seine Arbeit aufnimmt und den SpaceDataHighway ergänzt.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mission: EDRS ergänzen</strong>
<br>
Europas laserbasiertes Datenrelais-System EDRS ist die weltweit erste „Optical Fibre in the Sky“, die auf modernster Lasertechnologie basiert. Der von Airbus bei der OHB System AG georderte geostationäre Satellit EDRS-C bildet den zweiten Knotenpunkt des SpaceDataHighways. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vorhaben SpaceDataHighway soll eine Satellitenflotte über einem Netzwerk von Bodenstationen fixiert werden. Diese geostationären Satelliten empfangen mittels innovativer Laserkommunikationstechnologie Daten von Erdbeobachtungssatelliten aus erdnahen, das heißt niedrigeren Orbits, sowie von Aufklärungsdrohnen und Einsatzflugzeugen und leiten diese in Breitbandqualität an Bodenstationen in Europa weiter &#8211; in nahezu Echtzeit und mit einer Datenrate von 1,8 Gbit/s (Gigabit pro Sekunde). Notfallteams und Sicherheitskräfte erhalten dank des SpaceDataHighways einen wesentlich schnelleren Zugang zu den Daten von Erdbeobachtungssatelliten. Auch das europäische Copernicus-Programm, das Dienste zu Umweltüberwachung und Klimawandel anbietet, zählt genauso wie staatliche Sicherheitsdienste, Meeresüberwachungsteams und Wettervorhersagebehörden zu den Nutzern. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt für Schritt zum Dienstantritt</strong>
<br>
„Mit Abtrennung von der Rakete muss unser Satellit sich aus eigener Kraft, sprich mit dem eigenen chemischen Antrieb, in den geostationären Orbit einschießen. EDRS-C steuert zunächst eine zugewiesene Testposition an, die er nach ungefähr zwei Wochen erreicht haben wird und auf der er über einige Wochen hinweg kalibriert und nach und nach in Betrieb genommen wird“, erklärt Dr. Stefan Voegt, EDRS-C Projektleiter bei der OHB System AG. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst danach wird der Satellit an seinen eigentlichen „Dienstort“ manövriert. Dieser befindet sich auf 31° Ost rund 36.000 Kilometer über dem Äquator &#8211; eine ideale Position, die permanenten Kontakt für die Datenabgabe an die Bodenstationen ermöglicht. Hier wird der Satellit in Betrieb genommen (Commissioning) und schrittweise ins System eingegliedert. Das alles geschieht vom Satellitenkontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus, das sich im bayerischen Oberpfaffenhofen befindet. „Wir leisten im Satellitenkontrollzentrum über die nächsten Wochen und Monate hinweg Unterstützung bei der Inbetriebnahme und der Missionskontrolle des Satelliten – eine Rund-um-die-Uhr-Aufgabe, die im Schichtbetrieb organisiert ist“, ergänzt Voegt. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-350a59ba"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_2.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
EDRS-C während der Startvorbereitung in Kourou. 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der zweite seiner Art und doch ganz besonders …</strong>
<br>
Der Telekommunikationssatellit EDRS-C bildet nicht nur den zweiten Knotenpunkt des SpaceDataHighway-Raumsegments, er ist auch der zweite SmallGEO-Satellit im Weltraum. Mit SmallGEO hat OHB im ARTES-Programm (Advanced Research in Telecommunications Systems) der ESA eine vielseitige geostationäre Satellitenplattform entwickelt, die auf verschiedene Missionsziele wie Telekommunikation, Erdbeobachtung und Technologieerprobung zugeschnitten werden kann. Die modulare Bauweise der Satellitenplattform SmallGEO erlaubt es, flexibel auf Kundenbedürfnisse eingehen zu können. Beim Satellitenantrieb können die Kunden zwischen klassisch (d.h. chemisch), elektrisch bzw. hybrid wählen. Die Startmasse der Satelliten bewegt sich je nach Typ zwischen 2.500 und 3.500 kg, wobei die jeweils erlaubte Nutzlastmasse zwischen 300 kg und 900 kg variiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit EDRS-C hat OHB im Auftrag von Airbus einen Satelliten entwickelt und realisiert, der gezielt für die optische Kommunikation ausgelegt ist: Für die Verbindung zwischen den Daten abgebenden Erdbeobachtungssatelliten, Aufklärungsdrohnen und Einsatzflugzeugen und den EDRS-Satelliten werden Laserkommunikationsterminals von Tesat-Spacecom mit entsprechend hohen Datenraten verwendet. Die für die Datenübertragung zur Erde notwendige Verbindung zwischen den EDRS-Satelliten und den Bodenstationen wird mit einem Satz von Ka-Band-RF-Terminals geschaffen. Die Datenübertragung kann mit bis zu 1,8 Gbit/s erfolgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">EDRS-C wird den besonderen Anforderungen des SpaceDataHighways gerecht und erweitert gleichzeitig das Anwendungsspektrum der SmallGEO-Plattform. „Eine optische Datenübertragung stellt von vornherein hohe Anforderungen an den Satelliten. Durch verschiedene Anpassungen und Weiterentwicklungen konnten wir alle Anforderungen erfüllen“, so Dr. Voegt. „Für diese zweite SmallGEO-Mission haben wir zusätzlich unser modulares TM/TC-Subsystem (TM/TC = Telemetrie/Telekommandierung) um den Betrieb in S- und Ka-Band erweitert. Und weil es um die Übertragung zeitkritischer und sensibler Informationen geht, gewährleisten wir mit einer Verschlüsselungselektronik eine sichere Kommunikation mit dem Satelliten.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit wies beim Start eine Masse von circa 3,2 Tonnen auf und maß 3,2 x 2,3 x 4,0 Meter. Da seine beiden Solar-Module und die 3 Antennen erst im Weltraum entfaltet bzw. ausgeklappt wurden, bringt EDRS-C es jetzt auf 7,7 x 16,8 x 4,0 Meter. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-22c47537"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/VA249GROUPECU20031000.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_3.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Das EDRS-C Team im Reinraum in Kourou leistete so wie die OHB-Kolleginnen und Kollegen, die &#8222;zuhause&#8220; blieben, eine super Arbeit. 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Teamwork</strong>
<br>
„Ich bin sehr dankbar, dass ich mich bei der Realisierung des Satelliten auf versierte und hoch motivierte Kolleginnen und Kollegen verlassen konnte. Sie haben sich zum Teil über mehrere Jahre hinweg mit hohem Engagement eingebracht, insbesondere während der monatelangen im Schichtbetrieb durchgeführten Testkampagnen. Ein toller Teamerfolg, der den berühmten OHB-Spirit einmal mehr unter Beweis gestellt hat“, so Projektleiter Voegt. „Ich möchte mich auch bei unserem Auftraggeber Airbus und der ESA für die gute und konstruktive Zusammenarbeit bedanken.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als industrieller Hauptauftragnehmer und Systemführer hatte OHB zahlreiche Unterauftragnehmer unter Vertrag. „Von unserem Partner Tesat-Spacecom stammt die Datenrelais-Nutzlast inklusive Laserkommunikationsterminal, das den Intersatellite-Link ermöglicht. Zeitweise hatten wir mehr als 30 internationale Zulieferer und Dienstleister zu koordinieren. Ein tolles Zusammenspiel, das einen soliden Satelliten hervorgebracht hat – dies wurde nicht nur in der mehrmonatigen Testkampagne bei der IABG, sondern auch bei den vorgeschriebenen Testreihen am Startplatz unter Beweis gestellt“, erläutert Projektleiter Voegt. Die Nutzlast HYLAS 3 wurde von der ESA im Auftrag von Avanti Communications als kundeneigene Beistellung an die OHB System AG geliefert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Vertragspartnern zählten auch weitere Unternehmen der OHB-Gruppe: So war die Luxemburger LuxSpace für das TT&amp;R-Subsystem (TT&amp;R = Telemetrie, Telekommandierung und Ranging) verantwortlich, das die Kommunikation mit dem Satelliten ermöglicht und lieferte Beiträge zum Satellitensimulator. Die bayerische MT Aerospace AG lieferte alle Strukturpaneele. OHB Sweden war verantwortlich für das Lage- und Bahnregelungssystem (AOCS) und ist aktiv an der „Intensivbetreuung“ des Satelliten während der ersten Wochen im All beteiligt und entsendet hierzu Expertinnen und Experten ins Satellitenkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das EDRS-Programm der ESA wird vom Raumfahrtmanagement im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI) und des Freistaates Bayern unterstützt. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-5aeb233e"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082019125905_small_4.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>Start von EDRS-C mit einer Ariane-5-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof in Kourou.  <br> (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG) </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erst 1, dann 2 … Die SmallGEO-Familie wächst!</strong> <br>Der erste SmallGEO-Satellit, H36W-1, wurde im Rahmen eines PPP-Projektes (Private-Public Partnership) zwischen der ESA, OHB und dem spanischen Satellitenbetreiber HISPASAT realisiert. 2017 wurde er in die Satellitenflotte von Hispasat eingegliedert und übernahm die flexible Breitbandversorgung der Iberischen Halbinsel, der Kanarischen Inseln und Südamerikas. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im klassischen Telekommunikationsbereich wurden neben EDRS-C auch der nationale Satellit Heinrich Hertz (In-Orbit Verifikation zahlreicher nationaler wissenschaftlicher und technischer Innovationen sowie Satellitenkommunikation für die Bundeswehr) bei der OHB System AG beauftragt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen ihrer hohen Flexibilität und Modularität hat man sich auch bei der Realisierung von Europas dritter Generation an Wettersatelliten (Meteosat Third Generation, MTG) für die SmallGEO-Plattform entschieden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Produktlinie Electra entwickelt OHB einen vollständig elektrisch angetriebenen Satelliten, der aufgrund des geringeren Gewichts des Antriebssystems deutlich mehr Nutzlast mitführen kann und die Clean Space Policy der ESA erfüllt. „Mit Electra sind unsere Kunden flexibel, was die Auswahl der Startrakete sowie die Position des Satelliten in der Startrakete angeht, bei der Einbringung in den Zielorbit, bei den gewünschten Bändern in denen kommuniziert werden soll (C-, Ku-/Ka-Band, flexibel) und was die Skalierbarkeit hinsichtlich Masse, Stromverbrauch und Wärmeabgabe anbelangt“, erklärt Vorstand Guy Perez. „Weil wir sowohl klassische Nutzlasten als auch neuartige flexible Nutzlasten bis zu 900 kg und mit maximal 60 Transpondern auf Elektra akkommodieren können, ist es möglich, passgenaue Pakete für die jeweilige Mission zu schnüren.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16842.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat-39 &amp; EDRS-C (Hylas 3) mit Ariane 5 ECA (VA249) von Kourou ELA-3</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-2-smallgeo-satellit-im-all/" data-wpel-link="internal">OHB: 2. SmallGEO-Satellit im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lockheed Martin mit Bau von JCSat 17 beauftragt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lockheed-martin-mit-bau-von-jcsat-17-beauftragt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2016 08:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[S-Band]]></category>
		<category><![CDATA[SKY Perfect JSAT]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10005</guid>

					<description><![CDATA[<p>Lockheed Martin Commercial Space Systems (LMCSS) aus Denver in den USA teilte am 3. Februar 2016 mit, dass das Unternehmen vom Kommunikationssatellitenbetreiber SKY Perfect JSAT Corporation (JSAT) aus Japan mit dem Bau von JCSat 17 beauftragt wurde. Erstellt von Thomas Weyrauch. Quelle: JSAT, LMCSS. Für JSAT hatte LMCSS bereits eine Anzahl von Kommunikationssatelliten basierend auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Lockheed Martin Commercial Space Systems (LMCSS) aus Denver in den USA teilte am 3. Februar 2016 mit, dass das Unternehmen vom Kommunikationssatellitenbetreiber SKY Perfect JSAT Corporation (JSAT) aus Japan mit dem Bau von JCSat 17 beauftragt wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: JSAT, LMCSS.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-3613c43f"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Garuda1artlm260x200.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Garuda1artlm260x200.jpg" alt=""/></a><figcaption>A2100-Satellit mit Mobilfunkantennen (Garuda 1)<br>(Bild: Lockheed Martin)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für JSAT hatte LMCSS bereits eine Anzahl von Kommunikationssatelliten basierend auf der Plattform A2100 produziert. Dazu zählen JCSat 9, 10, 11, 12 und 13 sowie JCSat 110 und 110R.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach erfolgten 2013 und 2014 Bestellungen bei Space Systems/Loral, einem US-amerikanischen Satellitenbauer aus Palo Alto in Kalifornien, der mittlerweile zum kanadischen Informationstechnik- und Raumfahrtkonzern MacDonald, Dettwiler and Associates Ltd. (MDA) gehört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den nun bei LMCSS bestellten Satelliten will der Auftragnehmer basierend auf einer modernisierten Variante des Busses A2100 konstruieren. Die Auslegung des Raumfahrzeugs wird laut LMCSS einen über 15 Jahre hinausgehenden Einsatz zulassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommunikationsnutzlast von JCSat 17 erhält eine S-Band-Komponente mit einer entsprechenden Antennenanlage für die Unterstützung von Mobilfunkanwendungen. Die Konfiguration der S-Band-Technik soll sich bei Bedarf programmierungsseitig zeitnah und flexibel anpassen lassen, um beispielsweise im Fall von Katastrophen Datenströme gezielt und sinnvoll beeinflussen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem wird JCSat 17 im LMSCC-Werk in Denver im US-amerikanischen Bundesstaat Colorado mit einer Anzahl von Transpondern für das C-Band und das K<sub>u</sub>-Band ausgerüstet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Weltraum transportieren möchte man JCSat 17 nach derzeitigem Planungsstand im Jahre 2019.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4216.msg352639#msg352639" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">neue Verträge</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lockheed-martin-mit-bau-von-jcsat-17-beauftragt/" data-wpel-link="internal">Lockheed Martin mit Bau von JCSat 17 beauftragt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>APStar 9 an Betreiber übergeben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/apstar-9-an-betreiber-uebergeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 09:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[APStar 9]]></category>
		<category><![CDATA[APT Satellite]]></category>
		<category><![CDATA[CAST]]></category>
		<category><![CDATA[CGWIC]]></category>
		<category><![CDATA[CZ-3B/G2]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenbus DFH-4]]></category>
		<category><![CDATA[Transponder]]></category>
		<category><![CDATA[Xichang]]></category>
		<category><![CDATA[XSLC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=9455</guid>

					<description><![CDATA[<p>Chinas internationale Vermarkterin von Trägerraketen und Satelliten, die China Great Wall Industry Corporation (CGWIC), teilte am 21. Januar 2016 mit, dass man zusammen mit dem Betreiber von APStar 9, der APT Satellite Company Ltd. (APT Satellite), die Übergabe des Satelliten an den Betreiber am 20. Januar 2016 mit einer feierlichen Zeremonie abgeschlossen hat. Erstellt von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/apstar-9-an-betreiber-uebergeben/" data-wpel-link="internal">APStar 9 an Betreiber übergeben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Chinas internationale Vermarkterin von Trägerraketen und Satelliten, die China Great Wall Industry Corporation (CGWIC), teilte am 21. Januar 2016 mit, dass man zusammen mit dem Betreiber von APStar 9, der APT Satellite Company Ltd. (APT Satellite), die Übergabe des Satelliten an den Betreiber am 20. Januar 2016 mit einer feierlichen Zeremonie abgeschlossen hat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.   Quelle: APT Satellite, CGWIC.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/9011Apstar9apstar600.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/9011Apstar9apstar260.jpg" alt=""/></a><figcaption>APStar 9 über der Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: APT Satellite)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kommunikationssatellit APStar 9 war auf einer Rakete vom Typ Langer Marsch 3B/G-2 am 16. Oktober 2015 vom chinesischen Satellitenstartzentrum Xichang (Xichang Satellite Launch Center, XSLC) aus in den Weltraum transportiert worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der „Launch and Early Orbit Phase“ (LEOP) erfolgten nach dem Aussetzen des Satelliten fünf Brennphasen des Apogäumsmotors des Satelliten sowie eine Reihe von Einsätzen der Lageregelungs- und Manövertriebwerke des Raumfahrzeugs, um es zur vorgesehenen Testposition im Geostationären Orbit (GEO) rund 35.768 Kilometer über der Erde zu steuern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Erreichen der Testposition erfolgten Bahnverfolgung und Versorgung des in China auf Basis des Busses DFH-4 gebauten Satelliten mit erforderlichen Kommandos von der Bodenstation Taipo von APT Satellite in Hongkong aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab dem 25. Oktober 2015 wurden in zwei Phasen die sogenannten In-Orbit-Tests (IOT) mit APStar 9 absolviert. Daran beteiligten sich die Bodenstation in Hongkong und eine weitere im indonesischen Jakarta.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als die erste IOT-Phase am 10. November 2015 abgeschlossen war, initiierte man eine Drift des Satelliten Richtung endgültiger Einsatzposition. Letztere bei 142 Grad Ost im GEO erreichte APStar 9 am 18. November 2015. Abgeschlossen wurden die In-Orbit-Tests am 29. November 2015 und APT Satellite bekam einen ausführlichen Bericht zu den Testergebnissen übermittelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Bodenstation in Hongkong fand schließlich am 4. Dezember 2015 eine gemeinsame Abnahmebesprechung für das dortige Bodensegment statt, ebenfalls erfolgte die Abnahmeuntersuchung für den Satelliten im All (in-orbit acceptance review, IOAR).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/20160121cgwic.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/20160121cgwic260.jpg" alt="" width="319" height="179"/></a><figcaption>Teilnehmer der Übergabezeremonie<br>(Bilder: CGWIC)<br><br><br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 15. Dezember 2015 wurde APT Satellite offiziell Eigentümer von APStar 9, welcher nach Angaben der CGWIC aktuell in gutem Zustand im All arbeitet. Seine Auslegungsbetriebsdauer beträgt 15 Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vertrag über Bau, Start und Inbetriebnahme des Satelliten zwischen der CGWIC und APT Satellite war am 22. November 2013 unterzeichnet worden. Den Worten des Vertrags zufolge fungierte die CGWIC als Hauptauftragnehmer, als Subkontraktoren arbeiteten der Raketenbauer China Academy of Launch Vehicle Technology (CALT), der Satellitenentwickler China Academy of Space Technology (CAST), und der Dienstleister für Bahnverfolgung und Satellitensteuerung China Satellite Launch and Tracking Control General (CLTC). Laut CGWIC war APStar 9 der sechste auf dem Bus DFH-4 basierende Satellit, den die CGWIC für einen internationalen Kunden bereitstellte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/20160121acgwic.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/20160121acgwic260.jpg" alt="" width="313" height="176"/></a><figcaption>Teilnehmer der Übergabezeremonie<br>(Bilder: CGWIC)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">APStar 9 kann gleichzeitig sechs verschiedene Ausleuchtzonen bedienen. Ausgestattet ist er mit 46 gleichzeitig einsetzbaren Transpondern. Die Kommunikationsnutzlast von APStar 9 umfasst 32 C-Band- und 14 K<sub>u</sub>-Band-Transponder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im C-Band soll eine Ausleuchtzone den asiatisch-pazifischen Raum abdecken (Asia Pacific Beam, AP Beam), eine weitere Südostasien (South East Asia Beam, SEA Beam). Über sie will man Zugang zu VSAT-Netzwerken, Videoübertragungen und Anbindungen an zentrale Mobilfunk-Netzknoten bereitstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Via K<sub>u</sub>-Band adressiert man Nutzer in der West-Pazifik-Region und in Gebieten im Bereich des Indischen Ozeans. Dort soll man über APStar 9 direkt ausgestrahlte Fernsehprogrammen empfangen, auf VSAT-Netzwerke zugreifen, und Kommunikationsverbindungen für See- und Luftfahrt nutzen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">APStar 9 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.892 und als COSPAR-Objekt 2015-059A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li> <a rel="noreferrer noopener" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13856" target="_blank" data-wpel-link="internal">China: Apstar 9 auf Langer Marsch 3B/G-2</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ariane 5 &#8211; seit zehn Jahren erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-seit-zehn-jahren-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Dec 2012 13:17:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
		<category><![CDATA[Transponder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim voraussichtlich letzten Raumfahrtstart des Jahres 2012 brachte eine Ariane-5-Trägerrakete erneut ein Satellitenpaar in die geplante Umlaufbahn. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Arianespace, Orbital, Astrium, Skyrocket, Raumcon. Der Start erfolgte gestern Abend gegen 22.48 Uhr MEZ vom Startplatz Kourou in Französisch Guayana aus. Es handelte sich um den siebenten Start eine Ariane 5 in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Beim voraussichtlich letzten Raumfahrtstart des Jahres 2012 brachte eine Ariane-5-Trägerrakete erneut ein Satellitenpaar in die geplante Umlaufbahn.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Arianespace, Orbital, Astrium, Skyrocket, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20122012141718_small_1.jpg" alt="Astrium" width="348" height="244"/><figcaption>
Skynet 5D im All &#8211; Impression 
<br>
(Bild: Astrium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte gestern Abend gegen 22.48 Uhr MEZ vom Startplatz Kourou in Französisch Guayana aus. Es handelte sich um den siebenten Start eine Ariane 5 in diesem Jahr und den zehnten von Kourou aus. Zwei Sojus-Träger und eine Vega komplettieren die diesjährige hundertprozentige Erfolgsbilanz. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nutzlasten beim Start VA 211 waren zum einen der bei Astrium gebaute britische militärische Kommunikationssatellit Skynet 5D, zum anderen ein mexikanischer Kommunikationssatellit für das dortige Ministerium für Kommunikation und Transport, der von Orbital Sciences entworfen und gebaut wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Skynet 5D hat eine Masse von etwa 4,6 t und basiert auf dem Bus Eurostar 3000S. Er ist mit zwei Solarzellenpaneelen ausgerüstet, die für wenigstens 15 Jahre ausreichend Energie liefern sollen. Stationiert wird das Raumfahrzeug im Geostationären Orbit. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20122012141718_small_2.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation" width="336" height="219"/><figcaption>
MexSat 3 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mexsat 3 trägt auch die Bezeichnung Bicentenario (zweihundertjährig oder zweihundertster Jahrestag) und ist mit jeweils 12 C- bzw. K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgestattet. Der 3,05 t leichte Satellit wird über Solarzellen mit etwa 3,5 kW elektrischer Leistung versorgt und soll damit sowie mit den Treibstoffvorräten etwa 15 Jahre lang in Funktion bleiben. Mexsat 3 wurde von Orbital auf der Basis des Star-2.4-Busses erstellt und ist damit deutlich kleiner als die beiden noch zu startenden Mexsat 1 und 2, die bei Boeing in Auftrag gegeben wurden, aber erst 2013 bzw. 2014 ins All transportiert werden sollen. Auch Mexsat 3 wird in der Geostationären Orbit gehoben und soll bei 114,9 Grad West Position beziehen. 
<br>
Der gestrige Start war der 211. einer Ariane-Trägerrakete, der 67. einer Ariane 5, der 53. erfolgreiche Start in Folge, der 7. Arianestart in diesem Jahr und der 10. Start eines Trägers von Kourou aus 2012. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11339.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane-5-ECA (VA 211) mit Skynet 5D und Mexsat 3</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jamal 402 hat Geostationären Orbit erreicht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/jamal-402-hat-geostationaeren-orbit-erreicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2012 20:12:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
		<category><![CDATA[Transponder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der am 8. Dezember gestartete Kommunikationssatellit hat nach 4 Bahnmanövern mit eigenen Triebwerken offenbar nun seine Zielbahn erreicht. Zuvor hatte sich das Oberstufentriebwerk aus noch unbekannter Ursache etwa 4 Minuten zu zeitig abgeschaltet. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Wsgljad, Raumcon. Der von Thales Alenia Spazio gebaute Satellit ist mit 46 Ku-Band-Transpondern sowie mehreren Parabolantennen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der am 8. Dezember gestartete Kommunikationssatellit hat nach 4 Bahnmanövern mit eigenen Triebwerken offenbar nun seine Zielbahn erreicht. Zuvor hatte sich das Oberstufentriebwerk aus noch unbekannter Ursache etwa 4 Minuten zu zeitig abgeschaltet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Wsgljad, Raumcon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Thales Alenia Spazio gebaute Satellit ist mit 46 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern sowie mehreren Parabolantennen und Solarzellenpaneelen ausgestattet und kann eine Vielzahl von Fernsehprogrammen übertragen sowie weitere Kommunikationsverbindungen etablieren. Seine Reichweite umfasst Russland, Mittel- und Westeuropa, Nord- und Südafrika sowie den mittleren Osten. Der Satellit hatte beim Start eine Masse von etwa 4,5 t und sollte mehr als 15 Jahre im Geostationären funktionieren. 
<br>
Durch den Einsatz eigenen Treibstoffes zum Erreichen der Zielbahn wird sich die Einsatzdauer nun voraussichtlich auf etwa 11 Jahre verkürzen. Er soll im Januar an den Eigentümer und Betreiber Gasprom &#8211; kosmische Systeme übergeben werden. Zunächst werden aber alle Systeme des Satelliten aktiviert und getestet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem offenbar problemlosen Start mit einer Proton-Trägerrakete am vergangenen Samstag, hatte die Bris-M-Oberstufe die vierte und letzte Antriebsphase aus bisher unbekannter Ursache etwa 240 Sekunden vor dem geplanten Abschluss beendet und den Satelliten in einem falschen Orbit abgesetzt. Nach vier Korrekturmanövern, von denen das erste bereits wenige Stunden nach dem Start erfolgte, erreichte Jamal 402 nun den geplanten Zielorbit. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11365.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Yamal-402 &#8211; Proton-M/Briz-M</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Chinasat 12 alias SupremeSAT-I im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/chinasat-12-alias-supremesat-i-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Nov 2012 17:11:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[APStar 7B]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[China Satcom]]></category>
		<category><![CDATA[Chinasat 12]]></category>
		<category><![CDATA[CZ-3B]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Spacebus 4000 C2]]></category>
		<category><![CDATA[SupremeSAT]]></category>
		<category><![CDATA[SupremeSAT-I]]></category>
		<category><![CDATA[Transferorbit]]></category>
		<category><![CDATA[Transponder]]></category>
		<category><![CDATA[Xichang]]></category>
		<category><![CDATA[Zhongxing 12]]></category>
		<category><![CDATA[ZX-12]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35215</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 27. November 2012 wurde der chinesische Kommunikationssatellit Chinasat 12 in den Weltraum gebracht. Sein Ziel ist der Geostationäre Orbit ca. 35.786 Kilometer über dem Erdäquator. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: CALT, CNTV, SupremeSAT, Thales Alenia Space, Xinhua. Der Start erfolgte um 11.13 Uhr und 3 Sekunden MEZ vom Startgelände Xichang (Xichang Satellite Launch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/chinasat-12-alias-supremesat-i-im-all/" data-wpel-link="internal">Chinasat 12 alias SupremeSAT-I im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 27. November 2012 wurde der chinesische Kommunikationssatellit Chinasat 12 in den Weltraum gebracht. Sein Ziel ist der Geostationäre Orbit ca. 35.786 Kilometer über dem Erdäquator.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: CALT, CNTV, SupremeSAT, Thales Alenia Space, Xinhua.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112012181103_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112012181103_small_1.jpg" alt="CCTV/CNTV"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
Die CZ-3B/E mit Chinasat 12 hat abgehoben. 
<br>
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte um 11.13 Uhr und 3 Sekunden MEZ vom Startgelände Xichang (Xichang Satellite Launch Center, XSLC) in der südwestchinesischen Provinz Sichuan, vor Ort war es zu diesem Zeitpunkt 18:13 Uhr. Transportiert wurde der Satellit von einer dreistufigen Rakete des Typs Langer Marsch 3B/E (Chang Zheng-3B/E, CZ-3B/E) mit der Seriennummer Y24. Sie flog die 173. Mission einer Rakete aus der Serie Langer Marsch. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112012181103_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112012181103_small_2.jpg" alt="CCTV/CNTV"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
Die erste Stufe der CZ-3B/E Y24 ist abgetrennt. 
<br>
(Bilder: CCTV/CNTV)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Abtrennen von der letzten Raketenstufe befand sich Chinasat 12 nach Angaben der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua im vorgesehenen Betriebszustand. Derzeit bewegt sich der Satellit auf einem supersynchronen Transferorbit, d.h. das Apogäum, der erdfernste Punkt seiner Bahn, befindet sich über dem Geostationären Orbit. Es liegt aktuell im Bereich von 50.389 Kilometern über der Erdoberfläche. Das Perigäum, der der Erde nächste Bahnpunkt, liegt derzeit im Bereich von 215 Kilometern über der Erde. Die Ausbildung einer annähernden Kreisbahn und den Abbau der Inklination von noch rund 26,8 Grad muss der Satellit mit seinen eigenen Triebwerken bewerkstelligen. Zu diesem Zweck befindet sich unter anderem ein von Astrium gebauter Apogäumsmotor vom Typ S400 an Bord. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112012181103_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112012181103_small_3.jpg" alt="CCTV/CNTV"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
Antrieb der 2. Stufe der CZ-3B/E Y24. 
<br>
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Chinasat 12 soll eine Position bei 87,5 Grad Ost im Geostationären Orbit beziehen. Dort will die China Satellite Communications Co., Ltd. (China Satcom) ihn zusammen mit dem Betreiber von Kommunikationssatelliten SupremeSAT (Pvt) Ltd. aus Sri Lanka als ersten Erdtrabanten einer neuen im Aufbau befindlichen Flotte von Kommunikationssatelliten in gemeinsamem Besitz betreiben. Außerdem soll Chinasat 12 den seit dem 30. Mai 1998 um die Erde kreisenden Chinasat 5A bei 87,5 Grad Ost ablösen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue von Thales Alenia Space (TAS) gebaute Raumfahrzeug basiert auf dem Satellitenbus SpaceBus 4000C2. Seine Masse liegt laut SupremeSAT im Bereich um 5.100 Kilogramm, seine Auslegungslebensdauer beträgt nach Angaben von SupremeSAT 15 Jahre, TAS nennt mindestens 15 Jahre. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112012181103_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112012181103_small_4.jpg" alt="CCTV/CNTV"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
Chinasat 12 Sekunden nach dem Aussetzen. 
<br>
(Bilder: CCTV/CNTV)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord befindet sich eine Kommunikationsnutzlast mit einer Transponderausstattung äquivalent zu 24 C- und 23 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern, deren Ausstrahlungen für Nutzer in Afrika, Asien und Australien sowie im Bereich der Chinesischen See, des Indischen Ozeans und der Arabischen See gedacht sind. <br>Chinasat 12 trägt die alternativen Bezeichnungen Zhongxing 12, ZX-12 sowie SupremeSAT-I und war als APStar 7B ursprünglich einmal als Reservesatellit für APStar 7 für den Fall von Problemen beim Start von APStar 7 vorgesehen. Chinasat 12 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.017 bzw. als COSPAR-Objekt 2012-067A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startvideo (Flash) beim chinesischen Staatsfernsehen cntv.cn:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="http://player.cntv.cn/flashplayer/players/htmls/smallwindow.html?pid=72c0edce02fc443d9c99608f23326d7d&amp;time=7.364" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Chinasat 12 an Bord von Langer Marsch 3B/E gestartet</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11376.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Langer Marsch 3B mit Chinasat 12</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/chinasat-12-alias-supremesat-i-im-all/" data-wpel-link="internal">Chinasat 12 alias SupremeSAT-I im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Intelsat 23 auf Proton-M gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-23-auf-proton-m-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2012 21:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
		<category><![CDATA[GEOStar 2]]></category>
		<category><![CDATA[ILS]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 23]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Transponder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35166</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 14. Oktober 2012 hob pünktlich um 10.37 Uhr MESZ eine Proton-M-Rakete vom Startplatz 81/24 im kasachischen Baikonur ab, um den Kommunikationssatelliten Intelsat 23 für den Kommunikationssatellitenbetreiber Intelsat ins All zu befördern. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ILS, Intelsat, OSC. Der Start um 12.37 Uhr Moskauer Zeit wurde im Namen des Unternehmens International Launch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/intelsat-23-auf-proton-m-gestartet/" data-wpel-link="internal">Intelsat 23 auf Proton-M gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 14. Oktober 2012 hob pünktlich um 10.37 Uhr MESZ eine Proton-M-Rakete vom Startplatz 81/24 im kasachischen Baikonur ab, um den Kommunikationssatelliten Intelsat 23 für den Kommunikationssatellitenbetreiber Intelsat ins All zu befördern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ILS, Intelsat, OSC.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-76f09820"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14102012231500_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14102012231500_small_1.jpg" alt="Chrunitschew" width="260"/></a><figcaption>
Proton-M-Start mit Intelsat 23 
<br>
(Bild: Chrunitschew)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start um 12.37 Uhr Moskauer Zeit wurde im Namen des Unternehmens International Launch Services, abgekürzt ILS, durchgeführt, das sich um die Vermarktung von kommerziellen Starts mit Proton-Raketen kümmert. Der von Chrunitschew in Russland gebaute Proton-M-Träger, der nach einem Fehlschlag mit Problemen mit der Breeze-M-Oberstufe am 6. August 2012 (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/fehleranalyse-vom-proton-start-am-6-august/" data-wpel-link="internal">raumfahrer.net berichtete</a>), zum ersten Mal erneut Verwendung fand, besaß drei Raketenstufen, mit denen er die Orbitaleinheit, bestehend aus der Oberstufe Breeze-M und dem Satelliten unter einer gemeinsamen Verkleidung, auf den Weg brachte. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-a63f51ca"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14102012231500_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14102012231500_small_2.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation (OSC)" width="260"/></a><figcaption>
Intelsat 23 im Test beim Hersteller 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach etwas über 9 Minuten und 41 Sekunden Flugzeit wurde die Orbitaleinheit von der dritten Stufe der Proton abgetrennt. Eine erste Zündung der wie die Proton von Chrunitschew hergestellten Breeze-M-Oberstufe brachte die Orbitaleinheit in einen Parkorbit. Nach weiteren drei Brennphasen der Breeze-M-Oberstufe wurde der Satellit schließlich um 20.07 Uhr Moskauer Zeit bzw. 18.07 Uhr MESZ rund 9 Stunden und 30 Minuten nach dem Abheben in einem annähernd geosynchronen Orbit ausgesetzt. Das Perigäum der erreichten Bahn, also der der Erde nächstliegende Bahnpunkt, lag bei 37.187,30 Kilometern über der Erde, das Apogäum, der von der Erde am weitesten entfernte Bahnpunkt, bei 37.343,63 Kilometern. Die fast vollständig abgebaute Inklination bzw. Neigung der Bahn gegen den Äquator beträgt rund 0 Grad und 8 Winkelminuten (Bahndaten nach Abschätzungen laut Chrunitschew). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit 24 C- und 15 jeweils gleichzeitig zu betreibenden K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgerüstete Satellit soll eine Position bei 307 Grad Ost (bzw. bei 53 Grad West) im Geostationären Orbit einnehmen, die er unter Nutzung eigener Triebwerke (ein Zweistofftriebwerk als Apogäumsmotor, eine Anzahl Einstofftriebwerke, die katalytisch Hydrazin zersetzen, zur Lageregelung) erreichen kann. Von dort soll Intelsat 23 Kunden in Afrika, Westeuropa, der Karibik, auf bestimmten Inseln im Atlantik und Pazifik, sowie in Nord- und Südamerika  mit einer großen Bandbreite von Kommunikationsdiensten versorgen. Intelsat 23 ist Nachfolger des seit dem 14. März 1996 um die Erde kreisenden Intelsat 707 alias IS-707 und Intelsat 7-F7. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-92231955"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14102012231500_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14102012231500_small_3.jpg" alt="Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC)" width="260"/></a><figcaption>
Intelsat 23 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die erwartete Lebensdauer des neuen und 10. von der Orbital Sciences Corporation (OSC) für Intelsat gebauten und auf dem GEOStar-2-Satellitenbus basierenden Erdtrabanten liegt nach Angaben seines Herstellers bei mindestens 15 Jahren (laut ILS bei über 18 Jahren). Beim Start betrug seine Masse betankt rund 3.200 Kilogramm laut OSC (übrige Satellitenmasse nach dem Aussetzten laut ILS rund 2.700 Kilogramm), die Leermasse wird auf 1.503 Kilogramm beziffert. Zur Versorgung der Satellitensysteme und der Kommunikationsnutzlast ist das Raumfahrzeug mit zwei Solarzellenauslegern mit je vier Elementen ausgestattet. Für die Nutzlast können sie nach Angaben von OSC rund 4,8 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen. Der Speicherung elektrischer Energie an Bord dienen zwei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätze. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug von Intelsat 23 in den Weltraum erfolgte beim 8. Flug einer Proton-Rakete im Jahr 2012, dem 75. Flug einer durch ILS vermarkteten Proton und dem 380. Flug einer Proton-Rakete insgesamt. Mit Intelsat 23 befinden sich jetzt fünf für Intelsat auf einer von ILS vermarkteten Proton-Rakete beförderte, und fünf von OSC gebaute, auf Proton-Raketen transportierte Satelliten im All. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachtrag:</strong>
<br>
 Intelsat 23 alias IS-23 ist katalogisiert mit der NOARD-Nr. 38.867 bzw. als COSPAR-Objekt 2012-057A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11120.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intelsat 23 auf Proton M mit Breeze M</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Intelsat modernisiert kontinuierlich seine Flotte</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-modernisiert-kontinuierlich-seine-flotte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2012 17:12:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 21]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Odyssey]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Seeplattform]]></category>
		<category><![CDATA[Transponder]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern wurde Intelsat 21 an der Spitze einer Zenit 3 erfolgreich ins All transportiert und ist damit der vierte von fünf geplanten neuen Kommunikationssatelliten der Firma in diesem Jahr. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Skyrocket, Raumcon, SeaLaunch. Der Start erfolgte am 19. August, gegen 8.55 Uhr MESZ von der schwimmenden Startplattform &#8222;Odyssey&#8220; aus, die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern wurde Intelsat 21 an der Spitze einer Zenit 3 erfolgreich ins All transportiert und ist damit der vierte von fünf geplanten neuen Kommunikationssatelliten der Firma in diesem Jahr.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Skyrocket, Raumcon, SeaLaunch.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-ce3f8583"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20082012191245_small_1.jpg" alt="SeaLaunch" width="260"/><figcaption>
Zenit 3SL beim Start 
<br>
(Bild: SeaLaunch)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte am 19. August, gegen 8.55 Uhr MESZ von der schwimmenden Startplattform &#8222;Odyssey&#8220; aus, die in unmittelbarer Äquatornähe beste Bedingungen für einen Start in den Geostationären Orbit bot. 30 Minuten nach dem Start wurde der Satellit von der letzten Stufe der Trägerrakete abgetrennt und sendete kurze Zeit später seine ersten Signale zur Bodenstation. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgrüstet ist das beim Start knapp 6 t schwere, durch Boeing Satellite Systems gebaute Raumfahrzeug mit 24 C- und 36 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern für Radio, Fernsehen und Datendienste. Intelsat 21 soll mindestens 15 Jahre lang funktionieren und bei 58 Grad westlicher Länge im Geostationären Orbit stationiert werden. Hier soll er Intelsat 9 ablösen, der vor gut 12 Jahren ins All gelangte.  <br>Gegenwärtig bewegt sich Intelsat 21 auf einer Bahn zwischen 271 und 35.583 Kilometern Höhe bei einer Bahnneigung von etwa 0,1 Grad gegen den Äquator. Den etwa kreisförmigen Zielorbit in 35.780 km Höhe erreicht er in den nächsten Tagen mit Hilfe eines eigenen Antriebs. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat 21 ist bereits der vierte Satellit des Kommunikationsdiensteanbieters in diesem Jahr. Im März gelangte Intelsat 22 an der Spitze einer Proton-Trägerrakete ins All, im Juni Intelsat 19 mit einer Zenit 3 und Anfang August Intelsat 20 mit einer Ariane 5. Noch für 2012 auf dem Plan steht Intelsat 23, der erneut mit einer Proton von Baikonur aus gestartet werden soll. Auftragnehmer für den Bau der Satelliten waren die Orbital Sciences Corporation, Space Systems Loral und Boeing (alle USA). </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11192.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zenit-3SL (Sea Launch) mit Intelsat 21</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Die Kommunikation mit der Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-kommunikation-mit-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jun 2012 22:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Deep Space Network]]></category>
		<category><![CDATA[DSN]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[MRO]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Transponder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie bereits seine beiden Vorgänger, die Marsrover Spirit und Opportunity, verfügt auch der Rover Curiosity für die Kommunikation mit seinem am Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena/Kalifornien befindlichen Kontrollzentrum über drei voneinander unabhängige Antennensysteme, welche in zwei Kommunikationskomplexen angeordnet sind. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: NASA. Die direkte Kommunikation zwischen Curiosity und der Erde [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wie bereits seine beiden Vorgänger, die Marsrover Spirit und Opportunity, verfügt auch der Rover Curiosity für die Kommunikation mit seinem am Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena/Kalifornien befindlichen Kontrollzentrum über drei voneinander unabhängige Antennensysteme, welche in zwei Kommunikationskomplexen angeordnet sind.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban</a>. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die direkte Kommunikation zwischen Curiosity und der Erde</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/dsn_70meter_goldstone_big.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/dsn_70meter_goldstone_a.jpg" alt="" width="300" height="287"/></a><figcaption>Die hier abgebildete 70-Meter-Parabolantenne des DSN-Komplexes in Goldstone/USA wird nicht unwesentlich zu dem Datentransfer zwischen Curiosity und seinem Kontrollzentrum beitragen.<br>(Bild: NASA, JPL-Caltech)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die direkte Kommunikation zwischen dem Kontrollzentrum auf der Erde und dem Rover, der sogenannten &#8222;Direct to Earth&#8220;-Kommunikation (kurz &#8222;DTE&#8220;) für das Senden und der &#8222;Direct from Earth&#8220;-Kommunikation (kurz &#8222;DFE&#8220;) für das Empfangen von Daten, verfügt <em>Curiosity</em> über eine schwenkbare Hochgewinnantenne (engl. &#8222;High Gain Antenna&#8220;, kurz &#8222;HGA&#8220;), welche auf dem Roverdeck montiert ist. Es handelt sich hierbei um eine <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Patchantenne" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Patchantenne</a>, welche über eine sehr starke Richtwirkung verfügt. <em>Curiositys</em> sechseckige HGA weist einen Durchmesser von 25,5 x 29,4 Zentimetern auf und verfügt über ein Gewicht von etwa acht Kilogramm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz einer geringen Verstärkerleistung lassen sich mit dieser Antenne relativ hohe Datenübertragungsraten erzielen, wobei die HGA während des Betriebes allerdings äußerst präzise auf ihre jeweilige Empfangsstation auf der Erde ausgerichtet sein muss. Im Sendebetrieb liegt der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Antennengewinn" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Antennengewinn</a> bei einer optimalen Ausrichtung der HGA-Antenne bei einem Wert von 26 dB, beim Empfang von Daten beträgt der Gewinn 21 dB. Bereits eine Fehlausrichtung der Antenne von lediglich acht Grad führt zu einer Halbierung dieser Werte. Liegt die Abweichung dagegen bei einem Wert von mehr als 12 Grad, so ist keine direkte Kommunikation zwischen der Erde und dem Rover möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Sendebetrieb liegt die Datenübertragungsrate der HGA-Antenne in einem Bereich zwischen 500 und 32.000 Bits pro Sekunde. Von der Erde eingehende Datenübertragungen werden dagegen typischerweise mit einer Rate von 190 Bit pro Sekunde empfangen. Die vorgesehenen Kommunikationsphasen im Rahmen einer DFE-Verbindung verfügen in der Regel über eine Dauer von 10 bis 15 Minuten. Dies ist ausreichend, um den Rover in diesem Zeitraum seine neuesten täglichen Befehle zu übermitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Curiosity</em> sendet bei einer Frequenz von 8.395 MHz, der Empfang findet bei 7.183 MHz statt. Vorgesehen ist der Einsatz der HGA in erster Linie für das Senden von Statusdaten und Telemetriewerten des Rovers an sein Kontrollzentrum sowie für das Empfangen der dort erstellten Kommandos für die verschiedenen Aktivitäten <em>Curiositys</em> auf der Marsoberfläche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte im Verlauf der Mission ein Problem mit der HGA-Antenne auftreten, so verfügt <em>Curiosity</em> zusätzlich über eine &#8222;Low Gain Antenna&#8220; (kurz &#8222;LGA&#8220;). Diese LGA verfügt über praktisch keinerlei Richtwirkung, so dass der Rover mittels der LGA fast aus jeder Position heraus mit der Erde kommunizieren kann. Allerdings reduziert diese Eigenschaft der Antenne die erreichbare Datenrate auf einen Wert von lediglich wenigen Dutzend Bit pro Sekunde, so dass der Einsatz der LGA nur in Notfällen vorgesehen ist. Sowohl die HGA als auch die LGA senden und empfangen im Frequenzbereich des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/X-Band#Mikrowellenbereich" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">X-Bandes</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Datenübertragung via Relaisstation im Marsorbit</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/mro_kuenstlerische_darstellung_big.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/mro_kuenstlerische_darstellung_a.jpg" alt="" width="300" height="375"/></a><figcaption>Der Marsorbiter Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) wird im Rahmen der Curiosity-Mission als Kommunikationsrelais zwischen dem Rover und seinem Kontrollzentrum dienen. Sein fortschrittliches, auf einer drei Meter durchmessenden Parabolantenne basierendes Kommunikationssystem, ermöglicht die Übertragung großer Datenmengen aus dem Marsorbit an die Erde.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Großteil der im Rahmen der <em>Curiosity</em>-Mission gesammelten wissenschaftlichen Daten soll dagegen mit Hilfe einer im Orbit um den Mars befindliche &#8222;Kommunikationsrelaisstation&#8220; an das Rover-Kontrollzentrum übertragen werden. Hierfür ist der ebenfalls von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebenen Marsorbiters <em>Mars Reconnaissance Orbiter</em> (MRO) vorgesehen. Da der <em>MRO</em> den Mars in einer Höhe von nur wenigen hundert Kilometern über dessen Oberfläche umkreist, kann <em>Curiosity</em> seine zuvor gesammelten Daten und angefertigte Aufnahmen der Planetenoberfläche mit einem im Vergleich zu einer direkten Übermittlung zur Erde relativ geringen Energieverbrauch und in einem verhältnismäßig kurzen Zeitraum an den Orbiter übermitteln. Zu diesem Zweck &#8211; der Kommunikation mit einem nur wenige hundert Kilometer entfernt befindlichen Marsorbiter &#8211; wurde <em>Curiosity</em> mit einer &#8222;Rover UHF Antenna&#8220; (RUHF) ausgestattet. Bei der RUHF handelt es sich um eine ebenfalls auf dem Roverdeck montierte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wendelantenne" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Wendelantenne</a>, welche aufgrund ihrer schwachen Richtwirkung in einem relativ großen Winkelbereich einen Antennengewinn von etwa drei bis sechs dB erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die über die RUHF-Antenne ausgestrahlten Daten werden im Frequenzbereich des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/UHF-Band" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">UHF-Bandes</a> bei 401 MHz ausgestrahlt. Der Datenempfang erfolgt dagegen bei 437 MHz. <em>Curiositys</em> UHF-System verfügt über zwei redundante Transmitter, platziert im sogenannten &#8222;Electra Lite Transponder&#8220; (ELT), welche alle für die Verarbeitung und Erzeugung von Funksignalen notwendigen Bauteile enthalten. Jeder der beiden Transmitter wiegt drei Kilogramm und benötigt im Betrieb eine elektrische Leistung von bis zu 96 Watt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter optimalen Umständen kann <em>Curiosity</em> im UHF-Sendebetrieb pro Sekunde eine Datenmenge von bis zu zwei Millionen Bit an den <em>MRO</em> übermitteln. Im Empfangsmodus werden bis zu 256 KBit pro Sekunde erreicht. Die von <em>Curiosity</em> ausgesandten Daten werden von dem UHF-Kommunikationssystem des <em>Mars Reconnaissance Orbiter</em> empfangen, von diesem verarbeitet und anschließend über das Hochleistungssendesystem des Orbiters im X-Band-Bereich an die Erde weitergeleitet. <em>Curiosity</em> wird pro Marstag für etwa acht Minuten in der Lage sein, mit dem <em>MRO</em> kommunizieren. In diesem Zeitraum, so die Einschätzung der NASA, kann <em>Curiosity</em> zwischen 100 und 250 Megabit an Daten an diesen übermitteln. Bei einer ausschließlich über die HGA-Antenne erfolgenden &#8222;Direct to Earth&#8220;-Kommunikation würde man dagegen für die Übermittlung einer Datenmenge von 250 Megabits einen Zeitraum von bis zu 20 Stunden benötigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vergleich zu den früheren Marsorbitern ist der seit dem März 2006 in einer Umlaufbahn um den Mars befindliche <em>MRO</em> mit einem neuartigen Kommunikationssystem ausgestattet, welches die Übermittlung von zuvor nie erreichten Datenmengen an die Erde ermöglicht. Theoretisch kann die dabei erreichte Datenübertragungsrate einen Wert von bis zu sechs Megabit pro Sekunde erreichen. Zu diesem Zweck verfügt der <em>MRO</em> unter anderem über eine drei Meter durchmessenden <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Parabolantenne" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Parabolantenne</a>, welche wohl als das hervorstechende optische Merkmal in der Struktur dieser Raumsonde bezeichnet werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte der <em>Mars Reconnaissance Orbiter</em> während der <em>Curiosity</em>-Mission aufgrund eines technischen Defektes ausfallen und somit nicht mehr als Datenrelaisstation zur Verfügung stehen, so könnte auch der zweite derzeit aktive Marsorbiter der NASA, die bereits seit dem Oktober 2001 in einem Marsorbit befindliche Raumsonde <em>Mars Odyssey</em>, die Funktion des <em>MRO</em> übernehmen. Hierbei würde allerdings die maximal erreichbare Datenübertragungsrate abhängig von dem von <em>Mars Odyssey</em> verwendeten Kommunikationssystem auf 128.000 beziehungsweise 256.000 Bits pro Sekunde sinken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Alternative bietet sich durch den dritten gegenwärtig aktiven Marsorbiter, der von der europäischen Weltraumagentur ESA betriebenen Marssonde <em>Mars Express</em>. Auch das UHF-System von <em>Mars Express</em> ist in der Lage, mit <em>Curiosity</em> zu kommunizieren und die von der Marsoberfläche empfangenen Daten an das Rover-Kontrollzentrum weiterzuleiten. Allerdings ist dies nur kurzzeitig und während eventuell eintretender Notsituationen wie zum Beispiel einem zeitgleich auftretenden Sicherheitsmodus der beiden NASA-Orbiter vorgesehen &#8211; jedoch keineswegs als Dauerlösung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten während der <em>Curiosity</em>-Mission tatsächlich sowohl der <em>Mars Reconnaissance Orbiter</em> als auch <em>Mars Odyssey</em> dauerhaft ausfallen (beide Missionen befinden sich immerhin bereits seit mehreren Jahren in einer Marsumlaufbahn und wurden mittlerweile jeweils mehrfach von der NASA verlängert), so könnte die Datenübertragung nur noch auf direktem Weg durch die HGA-Antenne erfolgen. Trotz dieser sich daraus ergebenden gravierenden Begrenzungen der Datenübertragungsraten wäre die weitere Fortführung der Mission in diesem hoffentlich nicht eintretenden Fall nicht gefährdet. Allerdings würde sich das Volumen der an das Kontrollzentrum übermittelten Datenmenge sehr wahrscheinlich mehr als deutlich reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Ersatz für die drei derzeit aktiven Marsorbiter wird es frühestens ab dem Herbst 2014 geben. Ab dann wird sich der nächste Marsorbiter der NASA, die für einen Start im November 2013 vorgesehene Marsmission <em>MAVEN</em>, in einer Umlaufbahn um unseren äußeren Nachbarplaneten befinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Deep Space Network der NASA</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/dsn_banner_a.jpg" alt="" width="892" height="147"/><figcaption>Der Datenaustausch zwischen Curiosity und seinem Kontrollzentrum erfolgt über das Deep Space Network der NASA.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die von dem Marsrover <em>Curiosity</em> in Richtung Erde ausgesandten Daten werden auf unserem Heimatplaneten zunächst von den verschiedenen Antennen des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deep_Space_Network" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Deep Space Network</a> (DSN) der NASA empfangen. Bei dem DSN handelt es sich um ein über den gesamten Globus verteiltes Netzwerk aus Parabolantennen, mit denen die US-amerikanische Weltraumbehörde die Kommunikation mit ihren verschiedenen interplanetaren Weltraummissionen abwickelt. Die drei größten Standorte des DSN befinden sich auf einem in der Mojave-Wüste im US-Bundesstaat Kalifornien befindlichen Stützpunkt der US-Army, 40 Kilometer südwestlich der australischen Hauptstadt Canberra und 60 Kilometer westlich von Madrid/Spanien. Jede dieser Stationen verfügt neben mehreren kleineren Parabolantennen über jeweils mindestens eine 26-Meter-Antenne, zwei 34-Meter-Antennen und eine 70-Meter-Antenne. Neben der interplanetaren Kommunikation werden diese Antennensysteme zum Beispiel auch für <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Radioastronomie" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">radioastronomische Forschungen</a> oder für die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Radarastronomie" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Radaruntersuchung</a> erdnaher Asteroiden eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verteilung der einzelnen Stationen über den gesamten Globus &#8211; jede der größeren Stationen ist etwa 120 Längengrade oder ein Drittel des Erdumfangs von der nächsten Station entfernt &#8211; ermöglicht es der NASA, trotz der Rotation der Erde zu jedem Zeitpunkt mit ihren verschiedenen Raumsonden in Kontakt zu treten. Die von den einzelnen Stationen empfangenen Daten des Rovers werden nach ihrem Eingang von den verschiedenen Standorten aus an das am Jet Propulsion Laboratory (JPL) befindliche Rover-Kontrollzentrum in Pasadena/Kalifornien übermittelt. In umgekehrter Richtung wird auch der Marsrover <em>Curiosity</em> auf diesem Weg mit den täglich für seine Forschungsmission notwendigen Kommandos oder komplexeren Informationen wie zum Beispiel den im Laufe der Zeit zu erstellenden Updates seiner Software versehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die derzeit verfügbaren 70-Meter-Antennen des DSN verfügen über ein Gewicht von jeweils fast 3.000 Tonnen. Diese Antennen sind aufgrund ihrer Größe in der Lage, die Signale von Raumsonden auszumachen, welche mehr als 16 Milliarden Kilometer von unserer Erde entfernt sind. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine absolut exakte Ausrichtung der Antennen und der damit verbundenen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Transponder_(Satellit)" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Transponder</a> in Richtung der anzupeilenden Signalquelle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Problematisch gestaltet sich dabei nicht nur immer wieder das mechanische Bewegen einer Masse von 3.000 Tonnen. Zusätzlich bieten die Antennen mit ihrer Fläche von jeweils 3.850 Quadratmetern auch eine Angriffsfläche für die örtlich vorherrschenden Windströmungen. Aufgrund ihrer stabilen mechanischen Struktur kann die 70 Meter durchmessende DSN-Antenne DSS-43 dabei zum Beispiel konstant auftretenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 72 Kilometern pro Stunde wiederstehen. In Böen auftretende Winde können sogar Geschwindigkeiten von mehr als 88 Kilometern pro Stunde erreichen, ohne dass die Funktionalität der Anlage beeinträchtigt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit welchen Raummissionen wird zum Beispiel die DSN-Station bei <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Canberra_Deep_Space_Communication_Complex" target="_blank" data-wpel-link="external">Canberra</a> demnächst in Kontakt treten? <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://www.cdscc.nasa.gov/Pages/trackingtoday.html" target="_blank" data-wpel-link="external">Hier</a> eine Übersicht über die für die nächsten Tage geplanten Aktivitäten. Die mit <em>Curiosity</em> vorgesehenen Verbindungen sind dabei mit dem Kürzel MSL (für Mars Science Laboratory – so lautete <em>Curiositys</em> frühere Bezeichnung) versehen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Verwandte Webseiten</h4>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://descanso.jpl.nasa.gov/DPSummary/Descanso14_MSL_Telecom.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA MSL: Telecommunication System Design</a> (engl.)</li><li><a href="https://science.nasa.gov/mission/msl-curiosity/#data" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA: Data Rates / Returns</a> (engl.)</li><li><a href="https://web.archive.org/web/20230429170258/https://www.nasa.gov/directorates/heo/scan/services/networks/deep_space_network/complexes/70-meter/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Deep Space: 70 meter antennas</a> (engl.)</li></ul>



<h4 class="wp-block-heading">Diskussion zu diesem Artikel</h4>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4218.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Marsrover Curiosity</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10155.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MSL Rover Curiosity auf Atlas V (541)</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=694.630" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Mars</a></li></ul>
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		<title>Weitere Globalstars im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weitere-globalstars-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 16:41:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Lageregelungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Transponder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern abend wurden 6 weitere Datenübertragungssatelliten der zweiten Globalstar-Generation mit eienr Sojus-Trägerrakete ins All transportiert. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Globalstar, Skyrocket. Der Start verlief ab 18:09 Uhr MEZ planmäßig, die Satelliten umlaufen die Erde mittlerweile auf Bahnen in etwa 920 km Höhe bei einer Neigung von etwa 52 Grad gegenüber dem Äquator. Mit [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Gestern abend wurden 6 weitere Datenübertragungssatelliten der zweiten Globalstar-Generation mit eienr Sojus-Trägerrakete ins All transportiert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Globalstar, Skyrocket.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29122011174134_small_1.jpg" alt="Alcatel Alenia Space" width="348" height="210"/><figcaption>
Globalstar-Satellit der zweiten Generation 
<br>
(Bild: Alcatel Alenia Space)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start verlief ab 18:09 Uhr MEZ planmäßig, die Satelliten umlaufen die Erde mittlerweile auf Bahnen in etwa 920 km Höhe bei einer Neigung von etwa 52 Grad gegenüber dem Äquator. Mit eigenem Antrieb steigen die Raumfahrzeuge anschließend auf eine Einsatzhöhe von etwa 1.410 km. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 700 kg schweren Satelliten wurden von Alcatel Alenia Space hergestellt und sind mit 32 Transpondern in verschiedenen Frequenzbereichen ausgerüstet, über die sie Sprachbotschaften und Datenpakete vom Boden aufnehmen und zu beinahe beliebigen anderen Punkten der Erde übermitteln. Dazu werden am Boden spezielle Geräte verwendet. Genutzt werden Globalstars spezielle Kommunikationsdienste von Firmen, Regierungen und Privatpersonen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die genauen Bezeichnungen der Satelliten werden demnächst bekanntgegeben. Nach Problemen mit den Drallrädern zur Lageregelung verzögerten sich die Starts der Satelliten der zweiten Generation. Mit diesem Start sind aber 18 der geplanten 24 im All. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Globalstar ist ein internationales Unternehmen, an dem mehrere führende Kommunikationsfirmen u.a. aus den USA, aus China, Südkorea, Frankreich oder Italien beteiligt sind. Man bietet seine Dienste auch weltweit an. Die Rakete ist eine russische Produktion, der Start erfolgte von Kasachstan aus, der Dispenser zum Aussetzen der Satelliten stammt von Astrium und die Vermarktung lief über Arianespace. Die Baugruppen der Satelliten werden bei Alcatel Alenia in Frankreich, Italien, Spanien und Belgien produziert, die Endmontage erfolgte in Rom. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10060.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus mit 6x Globalstar Generation 2, Start 3</a></li></ul>
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		<title>China startet Kommunikationssatellit für Nigeria</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-startet-kommunikationssatellit-fuer-nigeria/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 08:09:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[CZ-3B]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[NigComSat 1]]></category>
		<category><![CDATA[NigComSat 1R]]></category>
		<category><![CDATA[Nigeria]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Transponder]]></category>
		<category><![CDATA[Xichang]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern startete am späten Nachmittag MEZ eine Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 3B/E mit dem TV-Satelliten NigComSat 1R. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NasaSpaceFlight. Der Satellit mit einer geplanten Funktionsdauer von 15 Jahren und einer Startmasse von 5,1 t soll im Geostationären Orbit bei 42,5 Grad Ost stationiert werden. Er verfügt über 4 Transponder [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern startete am späten Nachmittag MEZ eine Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 3B/E mit dem TV-Satelliten NigComSat 1R.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NasaSpaceFlight.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit mit einer geplanten Funktionsdauer von 15 Jahren und einer Startmasse von 5,1 t soll im Geostationären Orbit bei 42,5 Grad Ost stationiert werden. Er verfügt über 4 Transponder im C-Band, 14 im K<sub>u</sub>-Band, 8 im K<sub>a</sub>&#8211; und 2 im L-Band. Damit soll er Gebiete in Zentral- und Südafrika, Mittel- und Osteuropa sowie in Teilen Asiens mit Kommunikations-, Fernseh- und Datendienste versorgen. <br>Der Satellitenbus stammt aus China und wurde von CASC (Chinesische Vereinigung für Wissenschaft und Technologie in Luft- und Raumfahrt) entwickelt und gebaut. NigComSat 1R soll den Vorgängersatelliten ersetzen, der im Mai 2007 gestartet wurde und seit 2008 wegen Ausfalls eines Teils der Energieversorgung nur eingeschränkt nutzbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der gestrige Start einer Rakete vom Typ Langer Marsch war der 18. in diesem Jahr und der 154-ste erfolgreiche des gesamten Programms. Er erfolgte vom Raumfahrtzentrum Xichang aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startvideos:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://www.youtube.com/watch?v=_tdA_MTA3cE" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Nigeria&#8217;s NigcomSat 1R satellite launch (YouTube)</a></li>



<li><a class="a" href="https://www.bilibili.com/video/BV1xf4y1e7zd/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NigComSat-1R-Start im chinesischen Staatsfernsehen CCTV</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10531.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NigComSat-1R auf Langer Marsch 3B</a></li>
</ul>
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		<title>DLA 1 alias Intelsat 30 fliegt auf Ariane 5</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dla-1-alias-intelsat-30-fliegt-auf-ariane-5/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 20:30:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[DirecTV]]></category>
		<category><![CDATA[DLA 1]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 30]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[LS-1300]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<category><![CDATA[Transponder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 14. November 2011 meldete Arianespace, den Auftrag erhalten zu haben, einen Kommunikationssatelliten, der für DirecTV Lateinamerika zum Einsatz kommen soll, auf einer Ariane-5-Rakete in den Weltraum zu transportieren. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, DirecTV, Intelsat, SS/L. DLA 1 alias Intelsat 30 wird eine Startmasse von rund 6,3 Tonnen haben. Der Satellit befindet [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dla-1-alias-intelsat-30-fliegt-auf-ariane-5/" data-wpel-link="internal">DLA 1 alias Intelsat 30 fliegt auf Ariane 5</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 14. November 2011 meldete Arianespace, den Auftrag erhalten zu haben, einen Kommunikationssatelliten, der für DirecTV Lateinamerika zum Einsatz kommen soll, auf einer Ariane-5-Rakete in den Weltraum zu transportieren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, DirecTV, Intelsat, SS/L.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DLA 1 alias Intelsat 30 wird eine Startmasse von rund 6,3 Tonnen haben. Der Satellit befindet sich derzeit in Bau beim US-amerikanischen Satellitenhersteller Space Systems/Loral (SS/L). Das Raumfahrzeug basiert auf dem 1300er Satellitenbus von SS/L und besitzt eine Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren. Bestückt wird DLA 1 mit 72 K<sub>u</sub>-Band- und 10 C-Band-Transpondern. Die Energieversorgung des Satelliten aus der 20-Kilowatt-Klasse werden zwei Solarzellenausleger sicherstellen.
<br>
Befindet sich DLA 1 erst einmal im All, will DirecTV Lateinamerika über den dann von Intelsat betriebenen Satelliten mit hochauflösenden Fernsehprogrammen versorgen. In Lateinamerika erreicht DirecTV derzeit über 11,1 Millionen Zuseher. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start des Satelliten ist für das Jahr 2014 geplant. Positioniert werden soll das dreiachsstabilisierte Raumfahrzeug im geostationären Orbit bei 95 Grad West in Kolokation mit Intelsats Galaxy 3C. Letzterer befindet sich seit dem 15. Juni 2002 im Weltraum und wird zum Teil von DirecTV genutzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen mit DLA 1 hat Intelsat auch DLA 2 alias Intelsat 31 bei SS/L bestellt, hatte der Satellitenhersteller Anfang September 2011 bekannt gegeben. DLA 2 soll im Jahr 2015 ins All gebracht werden. Welcher Trägerraketenbetreiber diesen Transportauftrag durchführen wird, ist noch nicht bekannt. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dla-1-alias-intelsat-30-fliegt-auf-ariane-5/" data-wpel-link="internal">DLA 1 alias Intelsat 30 fliegt auf Ariane 5</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>Zenit-3SLB transportiert Intelsat 18 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zenit-3slb-transportiert-intelsat-18-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 16:49:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[GEOStar 2]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 18]]></category>
		<category><![CDATA[IS-18]]></category>
		<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Oberstufe]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Transponder]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SLB]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34470</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 5. Oktober 2011 brachte eine dreistufige Rakete vom Typ Zenit-3SLB den Kommunikationssatelliten Intelsat 18 ins All. Der Start erfolgte um 23:00 Uhr MESZ von der Startanlage 45/1 des Kosmodroms Baikonur in Kasachstan. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Intelsat, Roskosmos, Sealaunch. Vertont von Peter Rittinger. Intelsat 18 mit einer Startmasse von rund 3.200 Kilogramm [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zenit-3slb-transportiert-intelsat-18-ins-all/" data-wpel-link="internal">Zenit-3SLB transportiert Intelsat 18 ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 5. Oktober 2011 brachte eine dreistufige Rakete vom Typ Zenit-3SLB den Kommunikationssatelliten Intelsat 18 ins All. Der Start erfolgte um 23:00 Uhr MESZ von der Startanlage 45/1 des Kosmodroms Baikonur in Kasachstan.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Intelsat, Roskosmos, Sealaunch. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-10-07-77509.mp3"></audio></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-255fd7bb"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102011184907_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102011184907_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="304" height="202"/></a><figcaption>
Zenit-3SLB mit Intelsat 18 auf der Startrampe 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat 18 mit einer Startmasse von rund 3.200 Kilogramm wurde von einer Zenit-3SLB mit einer auf einer Entwicklung im Rahmen des sowjetischen Mondprogramms aufbauenden Oberstufe vom Typ Block-DM-SLB in den Weltraum gebracht. Die erste Stufe mit RD-171-Triebwerk der von Juschnoje in der Ukraine gebauten und aus einem Flüssigkeitsbooster für die sowjetische Schwerlastrakete Energia entwickelten Trägerrakete wurde kurz vor dem Abheben gezündet und brannte nach rund zweieinhalb Minuten aus. Anschließend trug die zweite Stufe mit einem RD-120-Triebwerk und einer Lenktriebwerkseinheit vom Typ RD-8 den Block-DM-SLB und die Nutzlast weiter in die Höhe. Während des Betriebs der zweiten Stufe wurde die 10,4 Meter hohe Nutzlastverkleidung mit einem Durchmesser von 4,1 Metern abgeworfen. Rund achteinhalb Minuten nach dem Start war auch die zweite Stufe ausgebrannt und abgetrennt, anschließend war es Aufgabe des Block-DM-SLB, mit drei Brennphasen seines RD-58M-Triebwerks die Nutzlast in den vorgesehenen Zielorbit zu bringen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-7e178638"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102011184907_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102011184907_small_2.jpg" alt="Roskosmos" width="300" height="201"/></a><figcaption>
Intelsat-18-Start auf Zenit-3SLB 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Erdtrabant für den Kommunikationssatellitenbetreiber Intelsat ist nach Informationen der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos im richtigen Orbit angekommen, nachdem er sich von der Raketenoberstufe um 5:34 Uhr MESZ am 6. Oktober 2011 getrennt hatte. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-f9a2d564"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102011184907_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102011184907_small_3.jpg" alt="Roskosmos" width="296" height="197"/></a><figcaption>
Intelsat 18 auf Block-DM-SLB-Oberstufe im Integrationsgebäude  
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Roskosmos nennt als exakten Zeitpunkt der Abtrennung 07:34 Uhr und 29 Sekunden Moskauer Zeit. Laut Intelsat gelang es, direkt nach dem Aussetzen des Raumfahrzeugs erste Daten von ihm zu empfangen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Orbitzirkularisierung wird Intelsat 18 mit einem eigenen Triebwerk vornehmen. Der von Orbital Sciences Corporation (OSC) aus Dulles in den USA basierend auf der Plattform Star 2.4E gebaute, dreiachsstabilisierte Satellit soll im Geostationären Orbit bei 108 Grad Ost positioniert werden. Dort wird er nach Angaben von Intelsat im November 2011 Nachfolger des von Space Systems/Loral (SS/L) aus Palo Alto (USA) hergestellten und am 22. Oktober 1993 gestarteten Intelsat 701. Intelsat will den neuen Satelliten verwenden, um mit seinen 24 C-Band- und 12 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern Nordamerika, Französisch Polynesien, die Cook Inseln, Australien, Neuseeland, Neukaledonien, Vanatu, Fidschi, Tonga, Samoa und weitere Inseln im Pazifik sowie Ostasien mit Bild- und Datendiensten zu versorgen. Die Lebenserwartung von Intelsat 18 liegt bei mindestens 17 Jahren. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-98a60d18"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102011184907_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102011184907_small_4.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation (OSC)" width="296" height="212"/></a><figcaption>
Intelsat 18 über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der fünfte Start einer Zenit-3SLB-Rakete für SEA LAUNCH unter dem Label Land Launch in Baikonur war gleichzeitig der zweite derartige für den in Luxemburg ansässigen Kommunikationssatellitenbetreiber nach dem mit Intelsat 15 am 30. November 2009. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat 18 alias IS-18 ist katalogisiert als COSPAR-Objekt 2011-056A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9829.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zenit-3SLB mit Intelsat 18</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Google Maps:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=baikonur+zenit&amp;sll=46.286224,63.418579&amp;sspn=2.178965,4.498901&amp;ie=UTF8&amp;start=10&amp;ll=45.942787,63.651593&amp;spn=0.002384,0.004764&amp;t=h&amp;z=18&amp;lci=lmc:panoramio,lmc:wikipedia_de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">LC45/1</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Astrium baut Eutelsat 9B</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrium-baut-eutelsat-9b/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 11:08:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Transponder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Satellitenhersteller Astrium wurde ausgewählt, den Kommunikationssatelliten Eutelsat 9B für den Betreiber Eutelsat Communications mit Sitz in Paris zu bauen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, Eutelsat. Den neuen auf Astriums Plattform Eurostar E3000 basierenden Satelliten will Eutelsat bei 9 Grad Ost im Geostationären Orbit zur Versorgung von Kunden in ganz Europa insbesondere mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Satellitenhersteller Astrium wurde ausgewählt, den Kommunikationssatelliten Eutelsat 9B für den Betreiber Eutelsat Communications mit Sitz in Paris zu bauen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, Eutelsat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102011130813_small_1.jpg" alt="Astrium" width="317" height="178"/><figcaption>
Eutelsat 9B im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Astrium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Den neuen auf Astriums Plattform Eurostar E3000 basierenden Satelliten will Eutelsat bei 9 Grad Ost im Geostationären Orbit zur Versorgung von Kunden in ganz Europa insbesondere mit Videodiensten einsetzen. Den derzeitigen Planungen zufolge soll Eutelsat 9B Ende 2014 in den Weltraum transportiert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eutelsat 9B mit einer Startmasse von voraussichtlich rund 5,3 Tonnen ist das 21. von Eutelsat bei Astrium bestellte Raumfahrzeug. Ausgerüstet wird es mit 66 Transpondern, die im K<sub>u</sub>-Band arbeiten, sowie einer separat zu betreibenden Kommunikationsnutzlast für des Europäische Datenrelaissystem (EDRS), welche sehr leistungsfähige bidirektionale Datenübermitlungen zwischen Erdbeobachtungssatelliten auf niedrigen Erdumlaufbahnen, dem Datenrelaissystem an Bord von Eutelsat 9B und entsprechend ausgerüsteten Bodenstationen ermöglichen soll. Mindestens 15 Jahre lang möchte man Eutelsat 9B im All betreiben. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>MEASAT 2: Aktiv im Alter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/measat-2-aktiv-im-alter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 18:38:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Transponder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>MEASAT 2, ein spinstabilisierter Kommunikationssatellit, der sich seit Ende 1996 im All befindet, wird vom seinem Eigentümer MEASAT Satellite Systems aus Malaysia (MEASAT) nach einem neuerlichen Positionswechsel wieder eingesetzt, um Kunden in Ostasien und ozeanischen Gebieten zu versorgen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, Boeing, MEASAT. Die Hughes Space and Communications Company (HSC) im [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">MEASAT 2, ein spinstabilisierter Kommunikationssatellit, der sich seit Ende 1996 im All befindet, wird vom seinem Eigentümer MEASAT Satellite Systems aus Malaysia (MEASAT) nach einem neuerlichen Positionswechsel wieder eingesetzt, um Kunden in Ostasien und ozeanischen Gebieten zu versorgen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, Boeing, MEASAT.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22092011203845_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22092011203845_small_1.jpg" alt="Courtesy of MEASAT Satellite Systems" width="260"/></a><figcaption>
MESAT 2 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Courtesy of MEASAT Satellite Systems)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hughes Space and Communications Company (HSC) im kalifornischen El Segundo war Hersteller des mit C- und K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgerüsteten Satelliten. Am 13. November 1996 hatte eine Ariane-Rakete vom Typ Ariane-44L H10-3 im Rahmen der Mission V92 MEASAT 2 mit einer Startmasse von rund 1.450 Kilogramm zusammen mit einem anderen Kommunikationssatelliten in den Weltraum befördert. 
<br>
Ein Apogäumsmotor vom Typ Thiokol Star 30 stellte das Erreichen des Geostationären Orbits sicher, wo MEASAT 2 an einer Position von 148 Grad Ost positioniert wurde. Von dort versorgte das auf dem Satellitenbus HS-376 basierende Raumfahrzeug mit einer Auslegungsbetriebsdauer von 11 Jahren Kunden gemäß der Bezeichnung <strong>M</strong>alaysia-<strong>E</strong>ast <strong>A</strong>sia <strong>Sat</strong>ellite System. 
<br>
Nach Erfüllung der von dem Satelliten erwarteten Aufgaben und einem rund 18 Monate benötigenden Umzug der ehemals auf MEASAT 2 etablierten Dienste auf andere für MEASAT verfügbare Satelliten war der kommerzielle Einsatz von MEASAT 2 zunächst beendet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der Bezeichnung Africasat 2 oder schlicht A2 gab MEASAT 2 auf bereits inklinierter Bahn ab 13. Januar 2010 ein Intermezzo im Bereich von 5,7 Grad Ost. Von dort strahlte er unterschiedliche Dienste und Programme für Empfänger in Afrika, Südeuropa und dem Mittleren Osten aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich informierte MEASAT Mitte September 2011 darüber, dass der Satellit wieder im Bereich von 148 Grad Ost im Einsatz sei. An einem Ersatzsatelliten für den nun seit fast 15 Jahren im All befindlichen MEASAT 2 arbeitet man, die Entwurfsfestlegungen für den MEASAT 2a genannten neuen Trabanten stehen nach Angaben von MEASAT kurz vor dem Abschluss. </p>



<p class="wp-block-paragraph">2014 soll MEASAT 2a in den Weltraum gelangen, plant MEASAT. Einen Hersteller für den neuen Satelliten und einen Startanbieter nannte MEASAT bisher nicht. Weiterführende Informationen werden laut MEASAT in Kürze bekannt gegeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">MEASAT 2 alias Africasat 2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 24.653 bzw. als COSPAR-Objekt 1996-063B. </p>
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