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	<title>Transportcontainer &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Transportcontainer &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Transportcontainer für die Ariane 6</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/transportcontainer-fuer-die-ariane-6/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2020 09:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[ArianeGroup]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Transportcontainer für die Ariane 6: alles unter Dach und Fach! Eine Information der ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup. ArianeGroup hat für die Ariane 6 neue Container angeschafft, die gerade an unsere Standorte geliefert wurden. Eine entscheidende Phase. Mit der Ariane 6 werden sich viele langjährig genutzte Prozesse und Abläufe ändern. Heute sind es die typischen Container, die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Transportcontainer für die Ariane 6: alles unter Dach und Fach! Eine Information der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ArianeGroup.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/container0arianegroup.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/container0arianegroup26.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Bild: ArianeGroup)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">ArianeGroup hat für die Ariane 6 neue Container angeschafft, die gerade an unsere Standorte geliefert wurden. Eine entscheidende Phase.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Ariane 6 werden sich viele langjährig genutzte Prozesse und Abläufe ändern. Heute sind es die typischen Container, die ausgetauscht werden müssen. Sie dienen dem Transport der Raketenstufen von ihren Produktionsstandorten bei ArianeGroup in Europa zu ihrer Startrampe am Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden riesigen Container wurden speziell für die sichere Aufnahme vollständiger Stufen der Trägerrakete entworfen. Hergestellt wurden sie vom Unternehmen APCO Technologies in enger Zusammenarbeit mit den Teams von ArianeGroup.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/container1arianegroup.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/container1arianegroup26.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Bild: ArianeGroup)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Reise begann im März im nördlichen Spanien. Von dort aus wurden die beiden Container auf dem Fluss zum Hafen von Le Havre in Frankreich transportiert, wo sie von Mitarbeitern von ArianeGroup abgeholt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie wurden getrennt und an ihr jeweiliges Ziel geschickt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Container wurde auf einen Frachtkran verladen, auf dem er die Seine stromaufwärts zum ArianeGroup Standort Les Mureaux transportiert wurde. Dort wird die Hauptstufe der Ariane 6 montiert. Der andere Container setzte seinen Weg über das Meer fort, bis zum Standort Bremen, wo die Oberstufe für die Rakete montiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im nächsten Schritt fanden bzw. finden vor den Toren der beiden Gebäude in Les Mureaux und Bremen die Positionierungstests für die beiden imposanten Container statt. Dort werden sie demnächst die Komponenten der Ariane 6 aufnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls in Les Mureaux fanden im März verschiedene Arbeiten vor den Toren der Integrationshalle statt. Diese Anpassungen waren notwendig, um die Positionierung des Containers zu qualifizieren, damit die Hauptstufe der Ariane 6 nach ihrer Fertigstellung reibungslos eingeladen werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bereits heute für die Ariane 5 werden sich die beiden Container, nachdem sie beladen wurden, in Le Havre wieder treffen. Anschließend werden die beiden an Bord desselben Schiffes verladen und nach Französisch-Guayana transportiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei ihrem ersten großen Einsatz transportieren die beiden neuen Container die Stufen der Ariane 6 für kombinierte Tests von Trägerrakete und Startrampe nach Französisch-Guayana.</p>



<h4><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></h4>



<ul>
<li><strong><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg478340#msg478340" rel="noreferrer noopener" aria-label="(öffnet in neuem Tab)" target="_blank" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></strong></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Mission geht nach Kasachstan</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-mission-geht-nach-kasachstan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 May 2003 08:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Beagle 2]]></category>
		<category><![CDATA[Flugzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Transportcontainer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Mars Express-Projektleiter Dr. Rudolf Schmidt schildert seine Eindrücke über den Transport von Mars Express und Beagle 2 nach Baikonur. Autor: Michael Stein Der Termin für den Transport des Raumfahrzeugs nach Baikonur kommt näher und näher. Und so viele Sachen müssen zur selben Zeit bereit sein. Wolga-Dnjepr, unser Spediteur, verlangt viel Papierkram bevor die beiden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der <em>Mars Express</em>-Projektleiter Dr. Rudolf Schmidt schildert seine Eindrücke über den Transport von <em>Mars Express</em> und <em>Beagle 2</em> nach Baikonur.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Michael Stein</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mex_diary06_01.jpg" alt="" width="380" height="300"/><figcaption>Die Container mit <em>Mars Express</em> und <em>Beagle 2</em> kommen auf dem Rollfeld an.<br>(Foto: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Termin für den Transport des Raumfahrzeugs nach Baikonur kommt näher und näher. Und so viele Sachen müssen zur selben Zeit bereit sein. Wolga-Dnjepr, unser Spediteur, verlangt viel Papierkram bevor die beiden Antonow-Transportflugzeuge zu uns geschickt werden. Wir müssen den <em>Mars Express</em>-Orbiter fertig und in seinem speziellen Transportcontainer verpackt haben.<br>Das bedeutet alle Computer zu verpacken und die Support-Ausrüstung für den Transport in Übersee-Containern zu beschriften. Das sind viele Packlisten, Formulare und Pro-forma-Rechnungen! Es ist wahrscheinlich einfacher zum Mars zu fliegen als 100 Tonnen Ausrüstung in zwei Flugzeugen nach Baikonur zu bekommen!<br><strong>19. März 2003, 05:00 Uhr, Paris</strong><br>Der Mitarbeiter an der Hotel-Rezeption weckt mich. Trotz einer Marathon-Sitzung am Abend vorher in Amsterdam habe ich es geschafft, die letzte Maschine nach Paris zu bekommen. Keine Zeit für das Frühstück; ich nehme den Shuttle-Bus, checke am Flughafen-Terminal ein und komme gegen 09:00 Uhr in Toulouse an.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mex_diary06_02.jpg" alt="" width="375" height="300"/><figcaption>Der <em>Mars Express</em>-Container wird in den Frachtraum der Antonow gehoben.<br>(Foto: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Piloten haben gerade die Triebwerke ihrer Antonow-Transportflugzeuge ausgeschaltet. Ich stelle fest, dass der Geräuschpegel während des Fluges eindrucksvoll sein wird. Gegen 10:00 Uhr öffnet sich die Heckrampe und die Beladung beginnt. Die ersten Übersee-Container verschwinden langsam im gigantischen Bauch des Flugzeugs, getragen vom bordeigenen Kran der Antonow. Vier Stunden später verladen sie den siebten Container.<br>Nun kommt der kostbarste Teil der Fracht. Ein Schwerlast-LKW kommt mit den <em>Mars Express</em>&#8211; und <em>Beagle 2</em>-Containern herangefahren. Jeder steht um diese Container herum und macht Fotos. Die Filmteams versuchen das Beladen der Maschine so gut wie möglich einzufangen.<br>Es ist schon schwer genug, vom Rollfeld auf die Höhe des Frachtraums zu klettern, aber dann muss ich eine steile, wacklige und zerbrechlich aussehende Leiter hinaufklettern. Im Inneren sehe ich das Cockpit (sechs eng aneinander gepresste Sitze) und daneben ein kleines Abteil.<br><strong>Champagner-Toast</strong><br>Wie um alles in der Welt sollen die Besatzung, neun Kollegen und ich da hinein passen? Glücklicherweise stellt sich heraus, dass die Leiter nur für die Besatzung ist; wir werden im Heck der Maschine untergebracht. Um dorthin zu gelangen müssen wir eine fünf Meter lange, ebenso zerbrechlich wirkende Leiter hochklettern.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/mex_diary06_03.jpg" alt="" width="379" height="303"/><figcaption>Das Antonow-Transportflugzeug vor dem Start in Toulouse.<br>(Foto: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Inneren der Transportmaschine sind unsere zehn Sitze, zwei Tische, ein Ofen um unser Essen aufzuwärmen sowie eine Toilette untergebracht. Wir müssen ein Formular mit Sicherheitsvorschriften unterschreiben in dem unter anderem steht, dass wir im Flugzeug keinen Alkohol trinken dürfen. Was machen wir mit den Champagnerflaschen, die wir für die Feier des Starts nach Baikonur mitgebracht haben? Ich überlasse das Ihrer Vorstellung&#8230;<br>In einem Flugzeug ohne Sichtkontakt mit der Außenwelt zu sitzen ist etwas beunruhigend, und wir sind angespannt. Nach einem problemlosen, aber lauten Fünf-Stunden-Flug landen wir in Uljanovsk, Russland. Die Zollkontrollen dauern sechs Stunden. Endlich heben wir nach Baikonur ab, wo wir am Nachmittag des 20. März nach fast 14 Stunden im Flugzeug landen.<br>Es ist wirklich großartig plötzlich den Rest des Teams wieder zu sehen. Es dauert etwas bevor unsere Besatzung die Heckklappe senkt. Zuerst sehe ich das Tageslicht wieder erscheinen und als die Rampe sich senkt taucht mehr und mehr der Landschaft im Blickfeld auf. Schließlich sehe ich russische Freunde am Boden stehen um uns zu begrüßen. Meine Kollegen winken aus der Entfernung und kommen auf das Flugzeug zu. Ich könnte schreien: Wir haben es geschafft! Die Raumsonde ist in Baikonur, wir alle sind hier, und wir sind bereit, um mit den Startvorbereitungen zu beginnen! Zwei Tage später kommen die übrigen 46 Tonnen Ausrüstung mit einer anderen Antonow an.<br>Die Operationen in Europa sind vorbei. Eine neue Phase in der Geschichte des <em>Mars Express</em>-Projekts hat begonnen.<br></p>
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