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	<title>Trümmerwolke &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Trümmerwolke &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>NOAA 16 nach Aus 2014 jetzt als Trümmerquelle</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/noaa-16-nach-aus-2014-jetzt-als-truemmerquelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2015 12:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[Akkuplatzer]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[JSpOC]]></category>
		<category><![CDATA[Lockheed Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmer]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmerwolke]]></category>
		<category><![CDATA[VAFB]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der US-amerikanische, im Juni 2014 nach einer Anomalie außer Dienst gestellte Wettersatellit NOAA 16 erweist sich als weitere Quelle von Weltraumschrott. Am 25. November 2015 wurden eine Reihe von Trümmern in der Nähe des Satelliten beobachtet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JSpOC, Raumfahrer.net. Nach Angaben des Gemeinschaftlichen Zentrums für Raumfahrtaktivitäten des US-amerikanischen Militärs (Joint [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der US-amerikanische, im Juni 2014 nach einer Anomalie außer Dienst gestellte Wettersatellit NOAA 16 erweist sich als weitere Quelle von Weltraumschrott. Am 25. November 2015 wurden eine Reihe von Trümmern in der Nähe des Satelliten beobachtet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: JSpOC, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/NOAALlithonasanoaa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/NOAALlithonasanoaa300.jpg" alt=""/></a><figcaption>NOAA 16 über der Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: NOAA)</figcaption></figure></div>



<p>Nach Angaben des Gemeinschaftlichen Zentrums für Raumfahrtaktivitäten des US-amerikanischen Militärs (Joint Space Operations Center, JSpOC) wurden gegen 8:16 Uhr UTC am 25. November 2015 in der Umgebung von NOAA 16 eine Anzahl vorher nicht katalogisierter Objekte beobachtet.</p>



<p>NOAA 16, der früher von der US-amerikanischen Wetterbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) genutzt wurde, bewegt sich aktuell auf einem Orbit mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt von rund 841 und einem von der Erde am weitesten entfernten Bahnpunkt von etwa 857 Kilometern.</p>



<p>Ab 18:30 Uhr UTC am 25. November 2015 wurden vom JSpOC 19 mit einem möglichen Zerleger in Zusammenhang stehende Objekte im unter anderem für Annäherungsbrechnungen verwendeten Katalog geführt.</p>



<p>Mit der Katalogisierung weiterer Objekte wird gerechnet. Das JSpOC teilte mit, Satellitenbetreiber gegebenenfalls zu informieren, wenn die Gefahr besteht, dass Trümmer von NOAA 16 anderen Satelliten nahe kommen.</p>



<p>NOAA 16 kreist seit seinem Start von der Luftwaffenbasis Vandenberg (VAFB) in Kalifornien am 21. September 2000 um die Erde. Seine Primärmission beendete der Satellit, dessen nominale Auslegungsbetriebsdauer nur drei Jahre betrug, 2005 und stand anschließend als weiter Beobachtungsdaten lieferndes Backup zur Verfügung.</p>



<p>Am 6. Juni 2014 ging der Kontakt zu dem von Lockheed Martin gebauten Raumfahrzeug verloren. Nachdem man festgestellt hatte, dass der Satellit nicht mehr in ein nützliches Betriebsregime zu versetzen sein würde, erfolgte die offizielle Außerdienststellung am 9. Juni 2014.</p>



<p>Eine Ursache für die 2014 aufgetretene Anomalie an Bord von NOAA 16 wurde seinerzeit nicht mitgeteilt. Bestimmte Baureihen sonnensynchroner Wettersatelliten auf annähernd polaren Umlaufbahnen von NOAA und dem US-amerikanischen Militär leiden unter konstruktiven Mängeln ihrer Stromversorgungssysteme. Ein Akkuplatzer an Bord von NOAA 16 kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/NOAA16partsNOAA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/NOAA16partsNOAA300.jpg" alt=""/></a><figcaption>Bestandteile von NOAA 16 &#8211; Akkumulatoren <br>(&#8222;Batteries&#8220;) am Heck des Satelliten<br>(Bild: NOAA)</figcaption></figure></div>



<p>Der US-amerikanische militärische Wettersatellit DMSP F13 hatte am 3. Februar 2015 wegen eines Fehlers in seinem Akkumulatorensystem Trümmerstücke abgestoßen. Wahrscheinlich hat ein abgenutzter Kabelstrang und ein Kurzschluss in einem Akkuladeregler an Bord des Satelliten zur Überladung von Nickel-Cadmium-Akkumulatorenzellen geführt, die schließlich platzten.</p>



<p>Am 15. April 2004 hatte DMSP F11 eine Trümmerwolke verursacht. Verantwortlich dafür ist vermutlich ein in Nachbarschaft zu Akkumulatoren montierter, geplatzter Treibstofftank, der zum Zeitpunkt des Versagens noch rund sechs Kilogramm Hydrazin enthielt.</p>



<p>Eine Schraube, die möglicherweise so fest angezogen war, dass ihr unteres Gewindeende in Verbindung mit darunter befindlichem leitfähigen Material kommen kann, hat im August 1994 in NOAA 13 vermutlich die übermäßige Erwärmung einer Elektronikbox und den Ausfall der Akkuladung verursacht.</p>



<p>NOAA 8 erlitt im Juni 1984 nach Überladung und Überhitzung eine trümmergenerierende Akkumulatorenexplosion. Von NOAA 7 ist bekannt, dass er im August 1997 Teile verlor. NOAA 6 stieß 1995 und 1992 Objekte ab.</p>



<p>NOAA 16 alias NOAA L ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 26.536 und als COSPAR-Objekt 2000-055A.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4124.msg346050#msg346050" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraummüll gefährdet Raumfahrt</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Entstehung des Mondes: Eine unendliche Geschichte</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-entstehung-des-mondes-eine-unendliche-geschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 20:02:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmerwolke]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Mond lehrt uns, niemals mit der Suche nach neuen Erkenntnissen aufzuhören. Auch wenn die 1975 vorgestellte Kollisionstheorie vor wenigen Tagen wieder neue wissenschaftliche Indizien bekam, herrscht nach wie vor Unklarheit in vielen Details. Denn nach wie vor geben die Mondproben aus dem Apollo-Programm neue Rätsel auf. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: Markus Landgraf, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Mond lehrt uns, niemals mit der Suche nach neuen Erkenntnissen aufzuhören. Auch wenn die 1975 vorgestellte Kollisionstheorie vor wenigen Tagen wieder neue wissenschaftliche Indizien bekam, herrscht nach wie vor Unklarheit in vielen Details. Denn nach wie vor geben die Mondproben aus dem Apollo-Programm neue Rätsel auf.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: Markus Landgraf, dailymail.co.uk, spaceref.com, whatsonxiamen.com, discovermagazine.com, wikipedia.</p>



<p>Bislang setzten 12 Menschen ihren Fuß auf unseren engsten kosmischen Begleiter. Sie brachten vor über 40 Jahren insgesamt 382 Kilogramm Mondgestein mit auf die Erde. Und die sorgen weiterhin für neuen Diskussionsstoff unter Wissenschaftlern. Um die Geschichte des Mondes verstehen zu können, ist eine kleine Zeitreise durch die gewonnenen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte nötig. </p>



<p>Eine der ersten Theorien besagte, dass der Mond durch das Schwerefeld der Erde eingefangen wurde. In den mitgebrachten Steinen fand man durch chemische Analysen, anders als auf der Erde, nur sehr wenig Eisen. Auch physisch gibt es Unterschiede. So enthält die Kruste des Mondes keine eingeschlossenen Wassermoleküle in Form von hydrierten Mineralien. Beides Indizien dafür, dass der Mond von unterschiedlicher Beschaffenheit ist und demnach die Einfangtheorie unterstützt. </p>



<p>Doch fanden Wissenschaftler auch heraus, dass die isotopische Zusammensetzung des Mondes erdähnlich ist. Weder Asteroiden noch andere Planeten weisen hier Ähnlichkeiten auf. Isotope sind verschiedene Varianten der bekannten chemischen Elemente und unterscheiden sich nur in der Anzahl von Neutronen im Kern. Dadurch gibt es Varianten der Elemente, die unterschiedlich schwer sind. Es erwies sich als unwahrscheinlich, dass sich eine Ähnlichkeit in der Häufigkeit der auftretenden Isotope zufällig einstellte. Die Einfangtheorie war damit wiederlegt, der Mond muss zumindest aus Teilen des Erdmaterials bestehen. </p>



<p>Als Reaktion auf die gewonnenen Erkenntnisse entwickelte man die Fissionstheorie. Dort wird angenommen, dass sich die Ur-Erde extrem schnell um ihre eigene Achse gedreht hat. Dadurch löste sich Material vom Erdmantel aus dem schließlich der Mond geformt wurde. Auch diese Hypothese wurde schnell verworfen. Weder fand man geologische Anhaltspunkte für eine so hohe Rotationsgeschwindigkeit der frühen Erde, noch erklärt die Theorie den mangelnden Eisengehalt des Mondes. </p>



<p>Im Jahr 1975 wurde die Theorie des großen Einschlages vorgestellt. In der Entstehung des Sonnensystems kollidierten Ur-Erde, benannt nach der griechischen Göttin Gaia, und der Protoplanet Theia, benannt nach der gleichnamigen griechischen Mondgöttin. Die Zusammensetzung unseres Mondes hätte sich aus der entstehenden Trümmerwolke ergeben. Bei dem gewaltigen Ereignis wäre nur der Erdmantel beschädigt, nicht der eisenhaltige Erdkern. Daraus resultiert ein niedriger Eisengehalt des entstehenden Mondes. Das deckte sich mit den bis dahin gewonnenen Erkenntnissen. Mit neusten Computer-Simulationen ließ sich außerdem berechnen, wie sich durch den Einschlag das aktuelle Erde-Mond-System mit seinen Bahneigenschaften gebildet hat. Die Theorie schien schlüssig, aber nur, bis zu nächsten größeren Entdeckung. Vornehmlich hätte die Trümmerwolke allerdings aus dem kleineren Planeten, also Theia, bestehen müssen. Dafür ist das Mondgestein aber zu erdähnlich. Entweder drehte sich die Ur-Erde also schneller als erwartet, was einen größeren Erdanteil erklären würde oder aber der Mond unterscheidet sich doch mehr von der Erde als gedacht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/18102012220231_small_1.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/><figcaption>
Glaskügelchen mit dem eingeschlossenen, wasserhaltigen Mondmaterial, mitgebracht von den Apollo-Missionen, sorgen weiter für Kopfzerbrechen. 
<br>
(Bild: G. J. Taylor, Univ. of Hawaii)
</figcaption></figure></div>



<p>Vor wenigen Jahren gab es eine überraschende Wende als erneut Mondgestein analysiert wurde. Forscher fanden kleine Glaskügelchen in denen sehr altes Gestein eingeschlossen Jahr-Millionen überdauerte. Das so konservierte Material enthielt eine Überraschung bereit. Der bis dato für staubtrocken gehaltene Mond enthielt Wasser. Wie lässt sich das nun mit einer der Theorien verbinden? Sämtliches Wasser hätte verdampfen müssen bei der Einschlag-Theorie. </p>



<p>Trotzdem hat es vor wenigen Tagen wieder neue Beweise gegeben für den Zusammenstoß von Gaia und Theia. Bei der erneuten Analyse sowohl von 20 Gesteinsbrocken aus den Apollo-Missionen 11, 12 und 17, als auch von Mond-Meteoriten, konzentrierte man sich auf Zink-Atome und deren Isotopenfraktionierung im Vergleich zu den Zinkvorkommen auf der Erde. </p>



<p>Als Isotopenfraktionierung bezeichnet man die Verschiebung der Häufigkeit der Isotope eines Elements, hervorgerufen durch physikalisch/chemische Prozesse. Fraktionierung ist thermodynamisch und damit temperaturabhängig. Gemessen hat man deutlich mehr schwerere Isotope von Zink im Material vom Mond, verglichen mit Zink auf der Erde. Das unterstützt die Theorie der Kollision, denn durch die gewaltigen Kräfte entstanden Temperaturen, die sogar Stein zum Schmelzen bringen. Außerdem konnten in der Staubwolke leichtere Isotope einfacher entfliehen und übrig blieben vornehmlich die schwereren Isotope. Diese Trennung der leichten Isotope von den schwereren ist also ein Indiz für eine größere Kollision. </p>



<p>Trotzdem taucht in der Veröffentlichung das Wort &#8222;Wasser&#8220; nicht auf, denn dieses Puzzlestück scheint bislang nicht so recht zu passen. Aber auch hier haben Forscher von der Universität Tennessee vor wenigen Tagen eine mögliche Erklärung gefunden. Offenbar ist das eingeschlossene Wasser quasi frei von schwerem Wasser. Das besteht aus ein oder zwei Deuteriumatomen, die zusätzlich auch ein Neutron besitzen. Da die Sonne so gut wie kein Deuterium besitzt, könnte der Sonnenwind den Wasserstoff für das Wasser zum Mond gebracht haben. Dieser Teilchenstrom schlägt mit auf dem Mondboden ein. Dort dringt er in den Boden ein und formt Hydroxyl-Radikale sowie Wassermoleküle. </p>



<p>Fest steht, der Mond wird uns weiter beschäftigen. Um das Rätsel endgültig zu lösen bleibt kein anderer Weg, als mit den neu gewonnenen Daten eine Mission, bemannt oder unbemannt, zu gestalten. Es bleibt also weiter spannend um die Geschichte des Erdtrabanten. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=924.msg235446#msg235446" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Der Mond</a></li></ul>



<p><strong>Weitere Informationen </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://spacelivecast.de/myportal/2012/09/10-05-11-05-live-from-spaceupnl/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vortrag von Markus Landgraf über die Mondentstehung (engl. , 4. Video von oben)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kaguyas Ende als Ouvertüre zu LCROSS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kaguyas-ende-als-ouvertuere-zu-lcross/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 13:09:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Gravitationsfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Mondsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmerwolke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die japanische Mondsonde Kaguya stürzte am Mittwoch um 20:25 MESZ geplant auf den Mond. Einem englisch-australischen Teleskop gelang die Sichtung des Einschlagblitzes. In wenigen Monaten soll auch LCROSS auf dem Mond einschlagen. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now. Kaguya schlug mit ca. 6.400 Kilometer pro Stunde ein, allerdings unter einem extrem flachen Winkel [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kaguyas-ende-als-ouvertuere-zu-lcross/" data-wpel-link="internal">Kaguyas Ende als Ouvertüre zu LCROSS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die japanische Mondsonde Kaguya stürzte am Mittwoch um 20:25 MESZ geplant auf den Mond. Einem englisch-australischen Teleskop gelang die Sichtung des Einschlagblitzes. In wenigen Monaten soll auch LCROSS auf dem Mond einschlagen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now.</p>



<p>Kaguya schlug mit ca. 6.400 Kilometer pro Stunde ein, allerdings unter einem extrem flachen Winkel von nur 1 Grad zur Horizontalen. Der Einschlag ähnelte insgesamt jenem der ESA-Sonde SMART-1 vor 3 Jahren und war in ähnlicher Manier geplant worden, wobei Kaguya allerdings die Größe eines Geländewagens hatte und fünfmal so schwer wie SMART-1 war. Kaguya verfügte nur noch über geringe Treibstoffreserven und wäre ohnehin bald außer Kontrolle geraten &#8211; ein Schicksal, das aufgrund gewisser Unregelmäßigkeiten des lunaren Gravitationsfeldes früher oder später allen Mondsonden droht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11062009150923_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11062009150923_small_1.jpg" alt="Anglo-Australian Telescope / Jeremy Bailey (University of New South Wales) / Steve Lee (Anglo-Australian Observatory)" width="754" height="172"/></a><figcaption>
Auf dem zweiten von vier Frames, die zu Kaguyas  Einschlagszeit mit dem Infrarotinstrument IRIS2 des Anglo-Australian Telescope aufgenommen wurden, ist knapp jenseits der Hell-Dunkel-Grenze der Einschlagblitz zu erkennen (siehe auch Großbild). 
<br>
(Bild: Anglo-Australian Telescope / Jeremy Bailey (University of New South Wales) / Steve Lee (Anglo-Australian Observatory))
</figcaption></figure></div>



<p>Unter diesen Umständen hatte sich die JAXA entschieden, einen kontrollierten Absturz einzuleiten, um daraus wenigstens noch etwas Nutzen zu ziehen. So wurde die Sonde bei 80,4 Grad östlicher Länge und 65,5 Grad südlicher Breite zum Absturz gebracht, wo es zu der Zeit auf dem Mond gerade hell wurde, um zu erreichen, dass eine von dem noch im Dunkeln liegenden Mondboden aufsteigende Staub- und Trümmerwolke vom Sonnenlicht getroffen wird und sich so möglichst deutlich von dem dunklen Hintergrund abhebt. Die japanischen Wissenschaftler haben sogar gehofft, dass Kaguya durch seinen extrem flachen Einschlagswinkel eine längere Schleifspur zieht, man diese von der Erde aus sehen und in den kommenden Jahren beobachten kann, ob und wie sich diese Spur verändert.</p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4130.msg101720#msg101720" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kaguya-Thread ab 9. Juni</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4230.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Lunar Reconnaissance Orbiter ( LRO )</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kaguyas-ende-als-ouvertuere-zu-lcross/" data-wpel-link="internal">Kaguyas Ende als Ouvertüre zu LCROSS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Deep Impact &#8211; Aktueller Status</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/deep-impact-aktueller-status/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Explosion]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
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		<category><![CDATA[Tempel 1]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmerwolke]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=77087</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Mission Deep Impact trat am 3. Juli 2005 in die heiße Phase, als die Sonde ihr Projektil in Richtung des Kometen Tempel 1 abschoss. Hier finden Sie alle aktuellen Infos direkt aus dem Kontrollraum. Autor: Karl Urban und Axel Orth und Michael Stein. Alle Zeiten sind in Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) angegeben. Dabei sind die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/deep-impact-aktueller-status/" data-wpel-link="internal">Deep Impact &#8211; Aktueller Status</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Mission Deep Impact trat am 3. Juli 2005 in die heiße Phase, als die Sonde ihr Projektil in Richtung des Kometen Tempel 1 abschoss. Hier finden Sie alle aktuellen Infos direkt aus dem Kontrollraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban</a> und Axel Orth und <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Stein</a>.</p>



<p>Alle Zeiten sind in Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) angegeben. Dabei sind die aktuellsten Informationen immer ganz oben. <strong>Diese Seite aktualisiert sich automatisch einmal pro Minute, damit Sie immer die aktuellsten Meldungen sehen können. Die mit [ESOC] gekennzeichneten Meldungen stammen direkt von unserem Korrespondenten Ingo Froeschmann aus dem ESA-Kontrollzentrum in Darmstadt.</strong><br><br>Weitere allgemeine Informationen zur Mission <em>Deep Impact</em> finden Sie in unserem aktuellen Artikel <a href="https://www.raumfahrer.net/deep-impact-anschlag-auf-einen-kometen/" data-wpel-link="internal">Deep Impact: Anschlag auf einen Kometen</a>.</p>



<p><strong>Mittwoch, 6. Juli 2005</strong></p>



<p>ESA Wissenschaftler bestätigen den Fund von Wasser auf Tempel 1. Durch das Röntgen- und Ultravioletteleskop XMM Newton der ESA wurden diese Entdeckungen gemacht, die sich laut Wissenschaftler bereits angekündigt haben, denn einige Geräte an Bord von Rosetta (die ja auch einen Kometen besuchen wird und dementsprechend spezialisierte Geräte an Bord hat) wiesen bereits seit Wochen auf die Existenz von Wasser hin. Trotzdem bleibt dies nun eine kleine Sensation, denn so richtig konnte man nicht daran glauben. In den kommenden Wochen wird es vermutlich weitere kleinere oder größere Überraschungen geben. Wir bleiben weiterhin für Sie dran.</p>



<p>Eine erste Zusammenfassung über die internationalen Beobachtungen des Einschlags finden Sie <a href="https://www.raumfahrer.net/hat-tempel-1-nun-andere-form/" data-wpel-link="internal">hier</a>.</p>



<p><strong>Montag, 4. Juli 2005</strong></p>



<p><strong>20.55 Uhr</strong><br>Peter Schultz zufolge wird es in den nächsten Monaten eine Vielzahl von Versuchen geben, die beobachtete Explosionswolke nachzubilden und dadurch weitere Erkenntnisse über die Zusammensetzung des Kometen zu gewinnen. Michael A&#8217;Hearn weist in seiner Antwort auf die letzte Frage dieser Pressekonferent darauf hin, dass sich Tempel 1 von anderen bisher näher beobachteten Kometen vor allem durch die sehr flachen, ebenen Gebiete &#8211; für deren Entstehung es noch keine befriedigende Theorie gibt &#8211; und das Vorhandensein von Einschlagskratern auszeichnet.<br>Damit ist unsere Berichterstattung von dieser NASA-Pressekonferenz beendet.</p>



<p><strong>20.45 Uhr</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/t1_approach05.jpg" alt="" width="282" height="289"/><figcaption>Auf dieser Aufnahme von Tempel 1 sind gut einige sehr ebene Areale und Einschlagskrater zu erkennen.<br>(Bild: NASA/JPL)</figcaption></figure></div>



<p>Es wird nach Angaben von Michael A&#8217;Hearn mindestens noch eine weitere Woche intensiver Bildbearbeitung vergehen, bevor man &#8211; eventuell &#8211; den durch den <em>Impactor</em> verursachten Krater genauer sehen wird. Die Helligkeit des Kometen ist durch den Einschlag seinen Angaben zufolge etwa um den Faktor fünf angestiegen, um in den nächsten fünf Stunden wieder etwa um die Hälfte abzufallen. Peter Schultz erläutert, dass die beim Einschlag freigewordene enorme Energie für das helle Aufleuchten verantwortlich gewesen ist.<br><em>Deep Impact</em> verfügt derzeit noch über rund 160 Kilogramm Treibstoff, allerdings ist derzeit keine Fortsetzung der Mission geplant, so dass die Raumsonde nach der noch mehrere Tage dauernden Übertragung der gespeicherten Bilder zur Erde in einen Ruhemodus geschaltet und dann um die Sonne kreisen wird.<br><br><strong>20.35 Uhr</strong><br>Der wissenschaftliche Projektleiter betont, dass <em>Deep Impact</em> nur indirekte Hinweise auf die Möglichkeit, Kometen von ihrer Bahn abzulenken, geben kann, indem beispielsweise die Größe der Materiewolke analysiert wird, die der <em>Impactor</em> aus Tempel 1 herausgeschleudert hat.<br><br><strong>20.27 Uhr</strong><br>Nach einer ersten, vorläufigen Analyse der Bilder vom Einschlag des <em>Impactors</em> scheint die Oberfläche von weichem Material bedeckt zu sein, so Peter Schultz von der Brown University. Die ersten Spektralanalysen zeigen darüber hinaus deutliche Veränderungen des Kometenspektrums nach dem Einschlag, was darauf hindeutet, dass durch den Einschlag verschiedene Elemente aus dem Kometen geschleudert worden sind, die an der Oberfläche nicht vorhanden sind.<br><br><strong>20.20 Uhr</strong><br>Michael A&#8217;Hearn, der leitende Projektwissenschaftler, erläutert verschiedene Aufnahmen. Er weist darauf hin, das Nahaufnahmen des Komets einige sehr weiche Oberflächenregionen zeigen, deren Vorhandensein man sich noch nicht erklären könne. Einige Aufnahmen des <em>Impactors</em> zeigen Details mit einer Auflösung von vier Metern je Pixel.<br>Das Missionsteam ist insgesamt sehr zufrieden mit dem Ablauf der Mission.<br><br><strong>20.10 Uhr</strong><br>Die NASA-Pressekonferenz hat gerade begonnen. <em>Deep Impact</em> hat den ersten Angaben auf dieser Pressekonferenz zufolge den Vorbeiflug an Tempel 1 gut überstanden. Auf der Pressekonferenz wird ein beeindruckendes Bild gezeigt, dass <em>Deep Impact</em> vom Einschlag des <em>Impactors</em> gemacht hat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/hubble-tempel1-explosion.jpg" alt=""/><figcaption>Das linke Bild wurde nur wenige Sekunden vor der Kollision gemacht, das mittlere wenige Sekunden nach der Explosion. Das rechte KÖNNTE gerade die Kollision sein (Bild: Hubble/NASA/ESA)</figcaption></figure></div>



<p><br><strong>19 Uhr</strong><br>Neue Aufnahmen von Hubble wurden veröffentlicht. Dabei sticht besonders ein neues Foto in Verbindung mit zwei bereits bekannten Fotos hervor. Dieses Foto dürfte nur Sekunden nach der Explosion aufgenommen worden sein und mit viel Glück könnte es sogar den Zeitpunkt zeigen wo der <em>Impactor</em> den Kometen Tempel 1 traf.</p>



<p><strong>11.17 Uhr</strong><br>Eine erste Aufnahme von Hubble ist veröffentlicht worden. Auch hier ist ein deutlicher Helligkeitsunterschied vor und nach dem Einschlag erkennbar.</p>



<p><strong>10.48 Uhr</strong><br>Ein zusammenfassendes Update zum Missionsverlauf heute vormittag finden Sie <a href="https://www.raumfahrer.net/deep-impact-neue-bilder-von-hubble/" data-wpel-link="internal">hier</a>.</p>



<p><strong>10.40 Uhr [ESOC]</strong><br>Unser Redakteur Ingo Froeschmann verabschiedet sich aus dem ESA-Kontrollzentrum ESOC in Darmstadt und wird ab 18 Uhr aus der Zentrale der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Garching weiterberichten. Die ESO hat mit mehreren Teleskopen den Einschlag beobachtet.</p>



<p><strong>10.34 Uhr [ESOC]</strong><br>Die NASA hat mitgeteilt, dass die Mehrzahl der Bilder erst gegen 20 Uhr veröffentlicht werden.</p>



<p><strong>10.30 Uhr [ESOC]</strong><br>Bis jetzt sind erst zehn Prozent der Daten auf der Erde empfangen worden. Ob der Einschlagkrater deutlich aufgenommen worden ist, ist noch nicht klar. Die Helligkeit des Einschlags deutet bereits auf die Menge des ausgeschlagenen Materials hin, genauere Informationen hierzu werden jedoch frühestens in der zweiten Pressekonferenz zur Verfügung stehen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/t1_approach03-1.jpg" alt="" width="280" height="286"/><figcaption>Der Einschlag des <em>Impactors</em> auf &#8222;Tempel 1&#8220;, fotografiert vom Mutterschiff!<br>(Bild: NASA/JPL)</figcaption></figure></div>



<p><strong>10.25 Uhr [ESOC]</strong><br>&#8222;Die Bilder des Impaktors sind die deutlichsten, die jemals von einem Kometenkern gemacht wurden&#8220;, sagte Micheal A&#8217;Hearn.</p>



<p><strong>10.20 Uhr</strong><br>Das NASA-Team zeigt sich auf der ersten Pressekonferenz nach dem Einschlag äußerst zufrieden und von den Ergebnissen überwältigt. Vor allem die Größe des Einschlagereignisses wurde zuvor wohl vollständig unterschätzt. Erdgebundene Teleskope haben Tempel 1 teilweise mehr als 10 mal heller als normal gesehen. Doch auch das Projektil machte bis 3,7 Sekunden vor dem Einschlag etliche Aufnahmen, bevor es nach Projektmanager Rick Grammler &#8222;totally vaporized&#8220; wurde.</p>



<p><strong>10.03 Uhr</strong><br>Die ersten Bilder von erdgebundenen Teleskopen laufen ein: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Rosetta/First_European_images_of_impact_on_Comet_9P_Tempel_1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hier</a> eine Aufnahme des Faulkes-Teleskops auf Hawaii, das Tempel 1 kurz vor und kurz nach dem Einschlag fotografierte.</p>



<p><strong>9.51 Uhr [ESOC]</strong><br>Die ersten Teleskope auf der Erde haben Bilder des Kometen kurz nach dem Einschlag geliefert. Aus den Bildern kann eine kurzfristige Verzehnfachung der Helligkeit des Kometen abgeleitet werden. Die Helligkeit scheint nun wieder zurückzugehen.</p>



<p><strong>9.22 Uhr</strong><br>Die NASA hat für 10 Uhr eine Pressekonferenz angesetzt. Vermutlich wird dann auch weiteres Bildmaterial veröffentlicht. Die Sonde durchfliegt aktuell die Koma des Kometen.</p>



<p><strong>9.01 Uhr</strong><br>Der Projektwissenschaftler Don Yeomans zeigte sich überrascht vom Ausmaß der Explosion: &#8222;Ich kann nicht erklären, wie unser kleines, waschmaschinengroßes Projektil solch eine Explosion hervorrufen konnte. Und ich denke, einige meiner Kollegen im Wissenschaftsraum werden ähnlich überrascht sein. Es wird einige Arbeit kosten, dies zu erklären.&#8220; Der <em>Impactor</em> verfügte zwar über ähnliche Steuerungsfähigkeiten wie ein Marschflugkörper, enthielt aber schließlich keinerlei Explosivstoffe &#8211; so gesehen war er nichts weiter als eine etwa 370 Kilogramm schwere Kanonenkugel.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/t1_approach04.jpg" alt="" width="283" height="276"/><figcaption>Eine vom <em>Impactor</em> angefertigte Nahaufnahme des Kometen.<br>(Bild: NASA/JPL/SpaceflightNow)</figcaption></figure></div>



<p><strong>8.38 Uhr</strong></p>



<p>Hier ein Bild des <em>Impactors</em> kurz vor dem Einschlag, bei dem er sich in einer Plasmawolke auflöste. &#8222;Ich denke, es war jeden Cent wert, den wir dafür ausgegeben haben&#8220;, sagte JPL-Direktor Charles Elachi.</p>



<p><strong>8.33 Uhr</strong><br>Das Mutterschiff befindet sich seit ca. 30 Minuten im Schildmodus, d.h. es &#8222;verbirgt&#8220; sich hinter seinem Schild vor dem zu erwartenden Hagel aus Eis- und Staubteilchen, die von der Explosion plus der normalen Aktivität des Kometen ausgehen und wie winzige Hochgeschwindigkeitsgeschosse durch den Raum sausen.</p>



<p><strong>8.26 Uhr</strong><br>Die Stimmung im Kontrollraum ist jetzt heiter und gelöst. Die Verantwortlichen zeigen sich erleichtert, dass der wesentliche Teil der Mission nahezu schulbuchmäßig ablief. &#8222;Es ist absolut erstaunlich&#8220;, sagte Al Diaz vom NASA-Hauptquartier. Jetzt kann man abwarten, wie sich die Trümmerwolke entwickelt und wie die Bilder und die Messungen ausfallen.</p>



<p><strong>8.00 Uhr</strong><br>Die Bilder sprechen für sich: Eine gleißende Explosion am einen Ende des länglichen Kometen! Es sieht genau so aus, wie man sich immer vorgestellt hat&#8230;</p>



<p><strong>7.58 Uhr</strong><br>Überschwänglicher Jubel und Klatschen im Kontrollraum! Die Explosion ist auf den Bildschirmen zu sehen! Einschlagszeitpunkt war wie erwartet 7.52 Uhr.</p>



<p><strong>7.55 Uhr [ESOC]</strong><br>Die ersten Bilder der ESA Sonde <em>Rosetta</em> werden in etwa einer Stunde erwartet.</p>



<p><strong>7.51 Uhr</strong><br>NASA-TV zeigt beeindruckende Bilder des Kometen.</p>



<p><strong>7.35 Uhr</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/t1_approach02.jpg" alt="" width="244" height="244"/><figcaption>Eines der ersten hochauflösenden Bilder von &#8222;Tempel 1&#8220;.<br>(Bild: NASA/JPL/SpaceflightNow)</figcaption></figure></div>



<p>NASA-TV zeigt erste Bilder des hochauflösenden Teleskops vom Mutterschiff. Darauf sieht man bereits deutlich die Form des Kometen. Er scheint relativ glatt zu sein abgesehen von einer dunklen Stelle, die ein Krater sein könnte oder auch der Schatten eines Berges.</p>



<p><strong>7.21 Uhr</strong><br>Beim zweiten Korrekturmanöver hat der <em>Impactor</em> nur 0,36 kg Treibstoff verbraucht, ein Hinweis auf eine nur geringfügige Korrektur. Beim ersten Manöver waren es noch ca. 3 kg gewesen. Der gesamte treibstoffvorrat beträgt 7 kg.</p>



<p><strong>7.14 Uhr</strong><br>Nur noch wenige Minuten bis zum zweiten Korrekturmanöver des <em>Impactors</em>!</p>



<p><strong>7.09 Uhr</strong><br>Auf den Rohbildern von <em>Deep Impact</em> erscheint der Komet allmählich nicht mehr nur punktförmig, sondern man meint eine Form wahrzunehmen. Rick Grammier sagte, dass er die Form einer Banane zu haben scheint, während die Wissenschaftler bisher annahmen, dass er die Form einer Gurke hat.</p>



<p><strong>6.50 Uhr</strong><br>Projektwissenschaftler Rick Grammier sagte, dass der Komet anders als bisher angenommen nicht Zucchini-ähnlich sondern eher Bananen-ähnlich geformt ist. <em>Deep Impact</em> kommt derzeit dem Kometen immer näher, um ihn kurz nach dem Einschlag in etwa 600 Kilometern Höhe zu überfliegen.</p>



<p><strong>6.32 Uhr</strong><br>Der <em>Impactor</em> scheint nach überstandener Kurskorrektur in gutem Zustand zu sein. Das nächste von insgesamt drei Manövern ist etwa für 7.17 Uhr geplant. Der Einschlag findet dann gegen 7.52 Uhr statt.</p>



<p><strong>6.25 Uhr</strong><br>Der <em>Impactor</em> startet seine erste Kurskorrektur, indem seine Schubdüsen etwa für 20 Sekunden zünden.</p>



<p><strong>6.04 Uhr</strong><br>Ein Raunen geht durch den NASA-Kontrollraum: Der <em>Impactor</em>, d.h. das Einschlagsprojektil, konnte erfolgreich sein Navigations erfolgreich aktivieren. Damit ist die Hürde zur ersten der drei Kurskorrekturen genommen, die in wenigen Minuten stattfinden soll.</p>



<p><strong>Sonntag, 3. Juli 2005</strong></p>



<p><strong>08.07 Uhr:</strong><br>Der <em>Impactor</em> trennt sich mit einer Geschwindigkeit von rund 30 Zentimetern pro Sekunde von der Muttersonde <em>Deep Impact</em> und bewegt sich mit 37.000 Kilometern pro Stunde auf den Kometen Tempel 1 zu. Das rund 370 Kilogramm schwere Projektil aus Aluminium und Kupfer wird während seines Soloflugs drei Kurskorrekturen ausführen, bis es Montag früh um ca. 07.52 Uhr auf dem Kometen einschlägt (<a href="https://www.raumfahrer.net/deep-impact-das-projektil-ist-auf-dem-weg/" data-wpel-link="internal">Newsmeldung</a>).</p>



<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/deep-impact-anschlag-auf-einen-kometen/" data-wpel-link="internal">Deep Impact: Anschlag auf einen Kometen</a></li><li>Deep Impact Bilderarchiv</li><li>Deep Impact: Aufnahmen von Tempel 1</li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/deep-impact-aktueller-status/" data-wpel-link="internal">Deep Impact &#8211; Aktueller Status</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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