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		<title>Mars-Mission: Würzburger Forschende orchestrieren Roboterschwarm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2024 08:00:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Tal auf dem Mars erkunden, Höhlen erforschen, nach Leben suchen: Das sind die Ziele der deutschen Forschungsinitiative VaMEx. Die Professur für Raumfahrttechnik der Uni Würzburg ist daran beteiligt. Eine Pressemitteilung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg 10. September 2024. 10. September 2024 &#8211; Über den Mars erstreckt sich ein gewaltiges Tal: Das Valles [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ein Tal auf dem Mars erkunden, Höhlen erforschen, nach Leben suchen: Das sind die Ziele der deutschen Forschungsinitiative VaMEx. Die Professur für Raumfahrttechnik der Uni Würzburg ist daran beteiligt. Eine Pressemitteilung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg 10. September 2024.</p>



<p>10. September 2024 &#8211; Über den Mars erstreckt sich ein gewaltiges Tal: Das Valles Marineris ist 3.000 Kilometer lang, 600 Kilometer breit und im Durchschnitt acht Kilometer tief. Sein lateinischer Name geht auf den Mars-Orbiter „Mariner“ zurück, der das Tal Anfang der 1970er-Jahre entdeckte.</p>



<p>Seit 2012 erhält dieser größte bekannte Canyon im Sonnensystem die besondere Aufmerksamkeit der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). In der VaMEx-Initiative sollen Schlüsseltechnologien zur robotischen Erkundung dieses schwierigen Geländes im Schwarm entwickelt werden: Der VaMEx – Valles Marineris Explorer besteht aus fahrenden, laufenden und fliegenden Drohnen, die ein komplexes Gesamtsystem bilden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/RoboterschwarmErforschungVallesMarinerisClemensRieglerJMU2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vereinfacht dargestellte Konzeption des Roboterschwarms zur Erforschung des „Valles Marineris“ auf dem Mars. (Grafik: Clemens Riegler, Universität Würzburg)" data-rl_caption="" title="Vereinfacht dargestellte Konzeption des Roboterschwarms zur Erforschung des „Valles Marineris“ auf dem Mars. (Grafik: Clemens Riegler, Universität Würzburg)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="278" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/RoboterschwarmErforschungVallesMarinerisClemensRieglerJMU60.jpg" alt="Vereinfacht dargestellte Konzeption des Roboterschwarms zur Erforschung des „Valles Marineris“ auf dem Mars. (Grafik: Clemens Riegler, Universität Würzburg)" class="wp-image-144300" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/RoboterschwarmErforschungVallesMarinerisClemensRieglerJMU60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/RoboterschwarmErforschungVallesMarinerisClemensRieglerJMU60-300x139.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vereinfacht dargestellte Konzeption des Roboterschwarms zur Erforschung des „Valles Marineris“ auf dem Mars. (Grafik: Clemens Riegler, Universität Würzburg)</figcaption></figure>



<p>Die VaMEx-Initiative der Raumfahrtagentur verfolgt das Ziel, erstmals die Schluchten und Höhlen des Canyons zu erforschen. Dabei wird auch nach Spuren von flüssigem Wasser und somit eventuell nach Leben gesucht, das dort in geschützten Nischen existieren könnte. Dafür will das DLR einen Schwarm autonomer, untereinander vernetzter Roboter auf den Mars bringen: Sie sollen auf dem Boden, in der Luft und in Höhlen agieren und dort Bilder und andere Daten sammeln.</p>



<p><strong>Höhlen als besonders interessante Zielorte</strong><br>Höhlen dürfte es in dem stark zerklüfteten Tal einige geben. Selbst in der scheinbar eintönigen Landschaft des Mondes haben Forschende aus Italien und den USA vor kurzem den Eingang zu einer großen Höhle entdeckt.</p>



<p>Höhlen sind nicht nur interessant als Standorte für Mond- oder Marsbasen. Sie bieten Schutz vor der kosmischen Strahlung, gemäßigtere Temperaturen und damit auch ein gutes Umfeld für den Erhalt von Leben, das bereits vor Milliarden Jahren entstanden sein könnte, als auf dem Mars noch viel günstigere Bedingungen herrschten.</p>



<p>An der Erforschung des Valles Marineris beteiligt sich neben dem Lehrstuhl Informationstechnik für Luft- und Raumfahrt der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg nun auch ein Team der JMU-Professur für Raumfahrttechnik. Dessen Aufgabe ist es, ein Kommunikationskonzept für den Roboterschwarm zu entwickeln. In der aktuell laufenden dritten Entwicklungsphase von VaMEx fördert die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR das Teilprojekt an der JMU mit rund 1,5 Millionen Euro.</p>



<p><strong>Wie der Roboterschwarm zusammengesetzt ist</strong><br>„Wir haben unserem Teilprojekt den Namen „VaMEx3-MarsSymphony“ gegeben, weil es darum geht, die einzelnen Elemente des Roboterschwarms wie ein Orchester harmonisch zusammenspielen zu lassen“, sagt Projektleiter Professor Hakan Kayal. Zum Schwarm gehören in der aktuell laufenden Entwicklungsphase mobile Roboter in der Luft und zu Land, ein stationäres Gateway am Boden, das als Kommandozentrale für die Kommunikation dient, und ein Satellitensimulator für den Datenaustausch mit der Erde.</p>



<p>Wenn die Roboter am Boden in Höhlen vordringen, sind sie von der Marsoberfläche abgeschirmt und können nicht direkt mit dem Gateway kommunizieren. Zum Konzept gehören darum auch Repeater-Stationen, welche die aufgenommenen Bilder und Daten in einer Transportkette weiterreichen – vom Roboter in der Höhle bis zum Gateway an der Oberfläche des Planeten.</p>



<p><strong>Technologie aus Würzburg: Autorotationskörper</strong><br>Teil des Schwarms sind außerdem sogenannte Autorotationskörper: Sie werden aus der Luft abgeworfen und sammeln Daten, während sie sanft zu Boden gleiten. Letzteres schaffen sie dank ihres speziellen Designs: Die länglichen Körper sind wie Ahornsamen gebaut. Sie haben einen Flügel und drehen sich um ihre eigene Achse, was sie sachte abwärts trudeln lässt. Ihr Flugweg ist steuerbar, so dass man sie gezielt über eine größere Fläche verteilen und sie dann als Sensor-, Repeater- und Navigations-Netzwerke nutzen kann.</p>



<p>Über den Einsatz der Autorotationskörper freut sich MarsSymphony-Projektmanager Clemens Riegler ganz besonders: Er hat die Fallkörper noch als Student mitentwickelt – ab 2016 im Rexus-Bexus-Programm der DLR-Raumfahrtagentur und in der Würzburger Hochschulgruppe WüSpace e.V., die Studierenden die Mitarbeit an Projekten der Luft- und Raumfahrt ermöglicht.</p>



<p>In seiner Doktorarbeit entwickelt Riegler die Flugkörper weiter: „Es ist sehr schön zu sehen, dass das DLR diese Arbeit würdigt und sie jetzt Teil eines Projekts zur Erkundung des Mars geworden ist!“</p>



<p><strong>Ins Gateway wird eine Himmelskamera integriert</strong><br>Das robotische Mars-Orchester hat eine weitere einzigartige Besonderheit: Das stationäre Gateway wird mit einer Kamera ausgestattet, die den Himmel des Mars im Blick behält. „Alle bisherigen Mars-Missionen haben sich auf die Oberfläche des Planeten konzentriert, wir wollen erstmals auch nach oben schauen“, sagt Hakan Kayal. Und dort dürfte es einiges zu beobachten geben: Wolkenbildung, Eintritte von Meteoren oder Blitze und andere kurzzeitige Leuchtphänomene.</p>



<p>Meteoriten von der Größe eines Basketballs scheinen auf dem Mars fast täglich einzuschlagen: Das hat ein internationales Forschungsteam im Juni 2024 aus seismischen Daten geschlossen. „Wir könnten das mit Daten weiter untermauern, wenn wir mit unserer UAP-Kamera den Eintritt von Meteoriten filmen und diese Ereignisse mit den seismischen Signalen korrelieren“, sagt Hakan Kayal.</p>



<p>Die Abkürzung UAP steht für „Unidentified Anomalous Phenomena“ (unidentifizierte anomale Phänomene). Der Name der Kamera leitet sich von ihrer Fähigkeit ab, mittels Künstlicher Intelligenz gezielt unbekannte Himmelsphänomene aufzuspüren, wie sie auch auf der Erde beobachtet werden. Die Integration eines Kamerasystems zur Himmelsbeobachtung auf dem Gateway stellt einen wesentlichen Entwicklungsschritt hin zu einem Detektionssystem für Kurzzeitphänomene in der Marsatmosphäre sowie zur Erforschung von UAPs dar. Mit MarsSymphony wird die UAP-Forschung erstmalig mit Bundesmitteln gefördert. Die neuartige Himmelsbeobachtungskamera könnte in Zukunft auch auf dem Mars UAPs detektieren.</p>



<p><strong>Kommunikation zwischen Gateway und Relay-Satellit als Herausforderung</strong><br>Die Kommunikation zwischen den beschriebenen Elementen und dem Raumsegment ist bei der Übertragung der gewonnenen wissenschaftlichen Daten eine zentrale Herausforderung. Das gilt aufgrund knapper Ressourcen insbesondere für die Kommunikation zwischen dem Gateway auf der Marsoberfläche und den Relay-Satelliten im Orbit.</p>



<p>Aktuelle Lander nutzen hierbei bisher das S- oder X-Band. Zur Erhöhung der Datenrate des Übertragungskanals ist jedoch der Wechsel von dem X-Band in das Ka-Band ein entscheidender Schritt. Der Berliner Projektpartner IQ Technologies for Earth and Space GmbH wird darum auf Basis seines flugerprobten XLink-Systems einen Ka-Band-fähigen Transceiver für den Einsatz auf Landern und interplanetaren Kleinsatelliten entwickeln. Im Projekt sollen, neben Transceiver-Hardware für interplanetare Systeme, auch angepasste und flexible Übertragungsprotokolle entwickelt werden.</p>



<p><strong>Systemtest 2025 bei Analogmission auf der Erde</strong><br>Ob der Roboterschwarm wie geplant funktioniert, soll im Laufe des Jahres 2025 bei einer sogenannten Analogmission getestet werden: Dabei werden die Beteiligten die Mars-Mission auf der Erde simulieren, voraussichtlich in einem Steinbruch in Deutschland. Bei dieser Simulation spielt die Würzburger UAP-Kamera ebenfalls eine wichtige Rolle: Ihre Videoaufnahmen vom Himmel liefern ausreichend große Datenvolumina, um die Belastbarkeit des Kommunikationssystems zu testen.</p>



<p>Läuft die Analogmission gut, was wäre dann der nächste Schritt? „In einem möglichen Nachfolgeprojekt müsste die Hardware für einen Einsatz auf dem Mars angepasst werden“, erklärt Hakan Kayal. Denn dort herrschen harsche Bedingungen: Die Atmosphäre ist dünn, die Durchschnittstemperatur liegt bei minus 63 Grad Celsius und regelmäßig fegen große Staubstürme über den roten Planeten.</p>



<p><strong>Förderung und weitere Fakten</strong><br>Das Würzburger VaMEx-3-Teilprojekt „Demonstration einer vollständigen Funkstrecke für die Satellitenkommunikation mit non-Line-of-Sight Rovern zur Exploration des Valles Marineris“ wird unter dem Förderkennzeichen 50RK2451A von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.</p>



<p>Das Projekt ist am Interdisziplinären Forschungszentrum für Extraterrestrik (IFEX) der Universität Würzburg angesiedelt. Neben Projektleiter Professor Hakan Kayal und Projektmanager Clemens Riegler wirken vier weitere Mitarbeitende und drei studentische Hilfskräfte im Teilvorhaben VaMEx3-MarsSymphony mit. Offizieller Start des auf zwei Jahre angelegten Projekts war am 1. August 2024; das Kickoff-Meeting fand am 5. September 2024 bei der DLR-Raumfahrtagentur in Bonn statt.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19076.msg565966#msg565966" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zukünftige Mars-Erforschung</a></li>
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		<title>Erste Vorlesung über Himmelsphänomene</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erste-vorlesung-ueber-himmelsphaenomene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2023 08:08:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Erforschung unbekannter Phänomene im Luftraum findet Eingang in die Lehre an der Universität Würzburg: Raumfahrttechniker Professor Hakan Kayal hat eigens dafür eine Vorlesung konzipiert. Eine Pressemitteilung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg 10. März 2023. An der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) startet am 20. April 2023 eine neue Vorlesung, die einzigartig sein dürfte: „Grundlagen und [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Erforschung unbekannter Phänomene im Luftraum findet Eingang in die Lehre an der Universität Würzburg: Raumfahrttechniker Professor Hakan Kayal hat eigens dafür eine Vorlesung konzipiert. Eine Pressemitteilung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg 10. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UnidentifiziertesFlugobjektUSNavy.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dieses Bild stammt aus einem Infrarot-Videoclip der US Navy und zeigt ein unidentifiziertes Flugobjekt. (Bild: US Navy)" data-rl_caption="" title="Dieses Bild stammt aus einem Infrarot-Videoclip der US Navy und zeigt ein unidentifiziertes Flugobjekt. (Bild: US Navy)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UnidentifiziertesFlugobjektUSNavy26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Dieses Bild stammt aus einem Infrarot-Videoclip der US Navy und zeigt ein unidentifiziertes Flugobjekt. (Bild: US Navy)</figcaption></figure>



<p>An der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) startet am 20. April 2023 eine neue Vorlesung, die einzigartig sein dürfte: „Grundlagen und Methoden der UAP-Forschung“. Mit UAP sind „Unidentified Aerial Phenomena“ gemeint, unidentifizierte Phänomene im Luftraum. Das können zum Beispiel bewegliche Objekte oder Lichterscheinungen sein. Viele dieser Phänomene lassen sich bei genauerer Betrachtung wissenschaftlich erklären, einige aber nicht.</p>



<p>Hakan Kayal, Professor für Raumfahrttechnik an der JMU, befasst sich schon lange mit UAP. Nun bringt er das Thema auch in die Lehre, denn er will Studierende für die UAP-Forschung begeistern und Nachwuchs für dieses Forschungsgebiet gewinnen. Seine Vorlesung richtet sich hauptsächlich an Masterstudierende der Luft- und Raumfahrtinformatik. Willkommen sind aber auch andere technisch interessierte Studierende der JMU.</p>



<p><strong>Worum es in der Vorlesung geht</strong><br>Kayal selbst hält etwa die Hälfte der Vorträge, für den Rest hat er Gastdozierende gewonnen. Grob gesagt dreht sich die Vorlesung darum, wie sich Phänomene am Himmel beobachten und messen lassen. Und es geht um die Fehler und Fehlinterpretationen, die dabei passieren können.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SkycamHakanKayalUniWuerzburg.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mit einer SkyCAM, installiert am Hubland-Campus in Würzburg, behält Professor Hakan Kayal den Himmel im Blick. (Bild: Hakan Kayal / Universität Würzburg)" data-rl_caption="" title="Mit einer SkyCAM, installiert am Hubland-Campus in Würzburg, behält Professor Hakan Kayal den Himmel im Blick. (Bild: Hakan Kayal / Universität Würzburg)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SkycamHakanKayalUniWuerzburg26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit einer SkyCAM, installiert am Hubland-Campus in Würzburg, behält Professor Hakan Kayal den Himmel im Blick. (Bild: Hakan Kayal / Universität Würzburg)</figcaption></figure>



<p>„Die Vorlesung wird sehr technisch, aber auch interdisziplinär sein. Sie behandelt zum Beispiel optische Sensorik, Radartechnik, Methoden der Künstlichen Intelligenz und das physikalische Verhalten von Fluggeräten, aber auch Wetterphänomene und Wahrnehmungspsychologie“, erklärt der Professor.</p>



<p>Die Vorlesung findet im Sommersemester 2023 ab 20. April immer donnerstags von 10:15 Uhr bis 11:45 Uhr statt, und zwar im Seminarraum S0.107 des Bibliotheks- und Seminarzentrum auf dem Campus Nord.</p>



<p><strong>Forschungszentrum für Extraterrestrik</strong><br>Hakan Kayal hat an der Uni Würzburg das Interdisziplinäre Forschungszentrum für Extraterrestrik (IFEX) gegründet, eine institutsübergreifende wissenschaftliche Einrichtung der Fakultät für Mathematik und Informatik.</p>



<p>Die Mitglieder des IFEX entwickeln Technologien, um den Weltraum, Objekte in unserem Sonnensystem, Sterne und Galaxien zu erforschen. Seit Januar 2022 gehört auch das Thema UAP zum Forschungskanon des IFEX.</p>



<p>Das IFEX hat auch Anzeichen für extraterrestrisches Leben im Blick. „Die Möglichkeit, dass hinter unerklärlichen Himmelsphänomenen außerirdische Intelligenzen stecken, sollte man nicht ausschließen“, sagt der Professor.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19818.msg546365#msg546365" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Unidentified Aerial Phenomena (UAP), unidentifizierte Phänomene im Luftraum</a></li>
</ul>
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