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	<title>Ulysses &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Ulysses &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Ulysses ist noch immer nicht tot</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ulysses-ist-noch-immer-nicht-tot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 14:54:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Radioisotopengenerator]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die mittlerweile 18 Jahre alte Sonnensonde konnte trotz aller Widrigkeiten bis jetzt in Funktion gehalten werden. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Planetary Society/ESA. Anfang 2008 hatte es noch so ausgesehen, dass Ulysses maximal bis Mitte des Jahres in Betrieb zu halten sei: Die Energieabgabe des Radioisotopengenerators an Bord war nach 17 Jahren Betrieb so [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die mittlerweile 18 Jahre alte Sonnensonde konnte trotz aller Widrigkeiten bis jetzt in Funktion gehalten werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Planetary Society/ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/article-1196719-058437FA000005DC-938_468x342.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/article-1196719-058437FA000005DC-938_468x342.jpg" alt="ESA" width="378" height="276"/></a><figcaption>
Ulysses und die Sonne (künstlerische Darstellung).
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Anfang 2008 hatte es noch so ausgesehen, dass <i>Ulysses</i> maximal bis Mitte des Jahres in Betrieb zu halten sei: Die Energieabgabe des Radioisotopengenerators an Bord war nach 17 Jahren Betrieb so weit gefallen, dass einige Verbraucher abgeschaltet werden mussten. Darunter befanden sich auch Heizelemente für Treibstoffleitungen. Einige besonders kalte Stellen der Leitungen sind seitdem ständig vom Einfrieren bedroht. Geschieht dies, wird die Sonde manövrierunfähig und kann ihre Funkantenne nicht mehr auf die Erde ausrichten.</p>



<p>Das <i>Ulysses</i>-Team begegnet dieser Gefahr seither mit einer &#8222;Ausbluten&#8220; genannten Strategie: Alle zwei Stunden werden sehr kleine Mengen Treibstoff so ausgestoßen, dass sich die Lage der Sonde nicht ändert. Dadurch rückt wärmerer Treibstoff an den kalten Stellen vorbei und verhindert so das Einfrieren. 
<br>
Klar ist aber auch, dass diese Strategie ihr Ende findet, wenn der Tank leer ist. Ursprünglichen Schätzungen zu Folge hätte es schon Mitte 2008 so weit sein sollen. Dass das &#8222;Ausbluten&#8220; die Sonde nun schon ein Dreivierteljahr länger als vorausgesagt über die Zeit gerettet hat, liegt daran, dass das Team schlichtweg nicht genau weiß, wie viel Treibstoff genau im Tank ist: Das Lageregelungssystem der Sonde arbeitet teilweise automatisch und es gibt keine Telemetriedaten darüber, wie viel Treibstoff dabei verbraucht wurde. Daher wird man erst sagen können, dass es mit <i>Ulysses</i> vorbei ist, wenn es vorbei ist. </p>



<p>Da 2008 bei einem Versuch, Energie zu sparen, auch der Haupttransmitter der Sonde ausgefallen war, stand seitdem nur noch der Hilfstransmitter mit Bandbreiten von nur 128 Bit/s zur Verfügung. Diese Datenrate ist so gering, dass es sich nicht lohnte, dafür den Datenrekorder in Betrieb zu nehmen &#8211; auf der Erde wurden einfach die Livedaten der Instrumente während der Dauer der Übertragung aufgezeichnet. Im Moment ist die Sonde der Erde wieder so nahe, dass selbst mit dem Hilfstransmitter Datenraten von 1.024 Bit/s möglich sind, somit wird der Rekorder derzeit wieder benutzt. </p>



<p><strong>Frühere Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/ulysses-missionsende-steht-bevor/" data-wpel-link="internal">Ulysses: Missionsende steht bevor (Februar 2008)</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/ulysses-ausbluten-lassen-oder-einfrieren/" data-wpel-link="internal">Ulysses: Ausbluten lassen oder einfrieren? (April 2008)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Ulysses: Sonnenwind so schwach wie nie</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ulysses-sonnenwind-so-schwach-wie-nie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 21:45:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Heliosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
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		<category><![CDATA[Ulysses]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumwetter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach fast achtzehn Jahren oder dem Vierfachen der ursprünglichen Lebenserwartung und der dritten Umrundung der Sonne über deren Pole liefert die Sonde Ulysses, ein europäisch-amerikanisches Gemeinschaftsprojekt, noch immer interessante wissenschaftliche Daten. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA. Jüngste Daten von der am 6. Oktober 1990 nach dem Aussetzen aus der Ladebucht des Shuttles Discovery [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach fast achtzehn Jahren oder dem Vierfachen der ursprünglichen Lebenserwartung und der dritten Umrundung der Sonne über deren Pole liefert die Sonde Ulysses, ein europäisch-amerikanisches Gemeinschaftsprojekt, noch immer interessante wissenschaftliche Daten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24092008234519_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24092008234519_small_1.jpg" alt="ESA" width="327" height="264"/></a><figcaption>
Die Sonde im Test bei ESTEC 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Jüngste Daten von der am  6. Oktober 1990 nach dem Aussetzen aus der Ladebucht des Shuttles Discovery (Flug STS-41) gestarteten Sonde zeigen, dass der Ausstoß von Sonnenwind durch die Sonne auf den geringsten Wert seit der Aufnahme akkurater Messungen zu Beginn des Raumfahrzeitalters überhaupt gesunken ist, teilte die Europäische Weltraumorganisation ESA am 23. September 2008 mit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24092008234519_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24092008234519_small_2.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/></a><figcaption>
Missionslogo STS-41
<br>
(Bild: ESA/NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Sonnenwind dehnt sich über unser Sonnensystem aus, reicht bis über die Bahnen der äußeren Planeten hinaus und hat in Summe etwa blasenförmige Gestalt. Er besteht aus einem Strom geladener Teilchen, die von den oberen Schichten der Sonnenatmosphäre in den Raum geschleudert werden.</p>



<p>Auf alle Planeten unseres Sonnensystems hat der Sonnenwind Auswirkungen, so ist er beispielsweise für das Auftreten von Polarlichtern, Defekte von Raumfahrzeugen und Ausfälle von Energieversorgungs- und Kommunikationsnetzen auf der Erde verantwortlich. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24092008234519_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24092008234519_small_3.jpg" alt="ESA" width="316" height="208"/></a><figcaption>
So verließ Ulysses die Bahnebene der Planeten. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Sein Ausbreitungsbereich wird auch gleichgesetzt mit dem Raumbereich unseres Sonnensystems. Dort, wo der Sonnenwind endet bzw. abgebremst wird, ist die Grenze unseres Sonnensystems im All.</p>



<p>Diese Grenze, die als Heliopause bezeichnet wird, umgibt unser Sonnensystem, die Heliospäre da, wo der Sonnenwind gerade nicht mehr stärker ist als die Strahlung, der Wind von den anderen Sternen. Ein signifikanter Anteil der kosmischen Strahlung aus unserer Galaxie kann nicht bis in unser Sonnensystem eindringen. Ein besonders schwacher Sonnenwind bedeutet, dass ein größerer Teil der Strahlung von außerhalb bis in unser Sonnensystem vordringen kann. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24092008234519_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24092008234519_small_4.jpg" alt="ESA" width="309" height="246"/></a><figcaption>
Die dritten Umkreisung der Sonne über die Pole 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Sonde Ulysses wurde entworfen, die Heliosphäre und insbesondere die Sonne und deren Wirken auf das umgebende System zu untersuchen. Dafür wurde sie nach dem Start und mittels eines Flybys am Planeten Jupiter aus der Bahnebene der Planeten heraus und in eine Umlaufbahn um die Sonne über deren Pole gesteuert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24092008234519_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24092008234519_small_5.jpg" alt="ESA" width="309" height="159"/></a><figcaption>
Sonnenwind gemessen bei drei Umrundungen 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>2007 startete Ulysses ihre dritte Messkampagne mit der Aufzeichnung von Daten über Sonnenwind und Magenetfeld der Sonne, beginnend über dem Südpol bis über den Nordpol der Sonne hinaus. Eine wesentliche Veränderung der Geschwindigkeit des Sonnenwinds wurde nicht gemessen, aber Dichte und Stahlungsdruck waren deutlich geringer. Im Vergleich zu früheren Messungen wurden eine um zwanzig Prozent niedriger Kraft des Sonnenwinds und um sechsunddreißig Prozent niedrigere Feldstärken in der Nähe der Sonde festgestellt.</p>
<p>Gewöhnlich wechseln sich bei der Sonne Perioden mit geringer und mit stärkerer Aktivität regelmäßig ab. Im Augenblick befindet sich die Sonne in einer Periode geringerer Aktivität, die bereits deutlich länger andauert, als irgendwer erwartet hat.</p>



<p>Aus der Untersuchung der nun eindringenden kosmischen Strahlung verspricht man sich Erkenntnisse, die beim Bau von unbemannten interplanetaren Raumfahrzeugen und bei der Findung neuer Dosisbeschränkungen für Raumfahrer, die sich in niedrigen Erdumlaufbahnen aufhalten, berücksichtigt werden können.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ulysses &#8211; Ausbluten lassen oder einfrieren?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ulysses-ausbluten-lassen-oder-einfrieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 11:36:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Treibstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Ulysses]]></category>
		<category><![CDATA[Umlaufbahn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitte des Jahres muss die ESA sich entscheiden, was mit Ulysses weiter geschehen soll. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now. Die vor einigen Monaten schon tot gesagte Sonnensonde Ulysses ist immer noch in Betrieb. Das Team hat einen Weg gefunden, die altersschwache Raumsonde weiter in Funktion zu halten. Vereinfacht gesagt, kann die Sonde [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mitte des Jahres muss die ESA sich entscheiden, was mit Ulysses weiter geschehen soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now.</p>



<p>Die vor einigen Monaten schon tot gesagte Sonnensonde <i>Ulysses</i> ist immer noch in Betrieb. Das Team hat einen Weg gefunden, die altersschwache Raumsonde weiter in Funktion zu halten. Vereinfacht gesagt, kann die Sonde ihren Manövriertreibstoff nicht mehr genug heizen, um ihn am Einfrieren zu hindern &#8211; also verfeuert sie nach und nach den Treibstoff, bevor er einfrieren kann (Raumfahrer.net <a href="https://www.raumfahrer.net/ulysses-team-kaempft-um-jeden-tag/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>). &#8222;Ausbluten&#8220; nennt die ESA diese Taktik. Mit den noch vorhandenen drei Kilogramm Treibstoff könnte die Sonde noch etwa bis ins letzte Jahresdrittel in Betrieb gehalten werden.
<br>
Mittlerweile gibt es allerdings Überlegungen, einen anderen Weg zu beschreiten: Im Jahr 2013 wird die Sonne ein neues Maximum ihrer Aktivität erreichen und dann wäre <i>Ulysses</i> nicht nur in optimaler Beobachtungsposition, sondern der Sonne auch wieder nahe genug, um ihren Treibstoff nicht weitgehend nutzlos verfeuern zu müssen. In den paar Monaten, die die Sonde dann noch operieren könnte, wären wesentlich interessantere Beobachtungen möglich als derzeit. Dazu müsste man die Sonde jetzt lediglich so positionieren, dass ihre Kommunikationsantenne im Jahr 2013 auf die Erde zeigen wird &#8211; und sie dann weitgehend abschalten.</p>



<p>Die größte Schwierigkeit zur Realisierung des Plans sehen die Verantwortlichen nicht darin, die Sonde nach fünf Jahren Inaktivität wieder zum Leben zu erwecken, sondern in der Beschaffung von Finanzmitteln, um die Erd-Einrichtungen der Mission, die normalerweise in einigen Monaten aufgelöst würden, über die Zeit zu retten.</p>



<p>Der Stichtag für die endgültige Entscheidung ist der 1. Juli 2008. Denn dies ist derzeit das angekündigte offizielle Ende der Mission <i>Ulysses</i>. 
</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ulysses-Team kämpft um jeden Tag</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ulysses-team-kaempft-um-jeden-tag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 14:44:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Energieversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Manövertriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Treibstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Ulysses]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ingenieure der Ulysses-Mission haben sich etwas einfallen lassen, um den Betrieb ihrer sterbenden Raumsonde zu verlängern. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Planetary Society/Ulysses Current Ops. Wie berichtet, kann die Raumsonde zur Erforschung der Sonne Ulysses nicht mehr lange betrieben werden. Die Energie an Bord reicht nicht mehr aus, den Treibstoff der Sonde, Hydrazin, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ulysses-team-kaempft-um-jeden-tag/" data-wpel-link="internal">Ulysses-Team kämpft um jeden Tag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Ingenieure der Ulysses-Mission haben sich etwas einfallen lassen, um den Betrieb ihrer sterbenden Raumsonde zu verlängern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Planetary Society/Ulysses Current Ops.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15032008154446_small_1.jpg" alt="Illustration: ESA" width="405" height="304"/><figcaption>
Ulysses &#8211; Missionsende nach 17 Jahren. 
<br>
(Illustration: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Wie <a href="https://www.raumfahrer.net/ulysses-missionsende-steht-bevor/" data-wpel-link="internal">berichtet</a>, kann die Raumsonde zur Erforschung der Sonne <i>Ulysses</i> nicht mehr lange betrieben werden. Die Energie an Bord reicht nicht mehr aus, den Treibstoff der Sonde, Hydrazin, über seinem Gefrierpunkt von 2 Grad Celsius zu halten. Und derzeit entfernt sich die Sonde auf ihrer Flugbahn immer weiter von der Sonne. Gefriert nun das Hydrazin, kann <i>Ulysses</i> nicht mehr manövrieren und damit die Antenne nicht mehr auf die Erde ausrichten. </p>



<p>Das Team scheint aber einen Weg gefunden zu haben, das Unvermeidliche zumindest noch etwas hinauszuzögern. Und zwar werden derzeit alle zwei Stunden die Manövriertriebwerke kurz gezündet &#8211; genauer gesagt, einander gegenüberliegende Triebwerke, deren Schubwirkung sich gegenseitig aufhebt, so dass die Orientierung der Sonde unverändert bleibt. Bei jeder Zündung werden 1,2 Gramm Treibstoff verfeuert. Dadurch bewegt sich das Hydrazin an einer bestimmten kritischen Stelle einer Treibstoffleitung 40 Millimeter weiter. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um die kälteste Stelle, die das Hydrazin an Bord der Sonde passieren muss, und dadurch, dass alle zwei Stunden etwas wärmeres Hydrazin durch diesen Abschnitt strömt, wird das Einfrieren vorläufig verhindert.</p>



<p>Ein raffinierter Trick erfahrener Ingenieure, der allerdings sicher nicht mehr lange betrieben werden kann: <i>Ulysses</i> kann nach über 17 Jahren Betrieb nicht mehr viel Treibstoff übrig haben, und durch die wachsende Entfernung von der Sonne werden die &#8222;kritischen Stellen&#8220; auf dem Weg vom Hydrazintank zu den Düsen zwangsläufig immer größer und zahlreicher&#8230;   
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ulysses-team-kaempft-um-jeden-tag/" data-wpel-link="internal">Ulysses-Team kämpft um jeden Tag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ULYSSES &#8211; Missionsende steht bevor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ulysses-missionsende-steht-bevor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 17:27:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Energieversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Radioisotopengenerator]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Ulysses]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach den Kommunikationsproblemen vom Januar 2008 steht jetzt das Ende der Mission nach 17 Jahren unmittelbar bevor. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: ESA. Die Energieversorgung durch Ulysses´ thermischen Radioisotopengenerator ist nach 17 Jahren Missionszeit so weit gefallen, dass die Sonde ihren Betrieb nicht mehr aufrecht erhalten kann. Der gleichzeitige Betrieb von Instrumenten, X-Band-Sender und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ulysses-missionsende-steht-bevor/" data-wpel-link="internal">ULYSSES &#8211; Missionsende steht bevor</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach den Kommunikationsproblemen vom Januar 2008 steht jetzt das Ende der Mission nach 17 Jahren unmittelbar bevor.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22022008182756_small_1.jpg" alt="ESA" width="379" height="284"/><figcaption>
Darstellung der Raumsonde Ulysses. Der graue Zylinder links unten ist der Radioisotopengenerator zur Stromerzeugung. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Die Energieversorgung durch <i>Ulysses´</i> thermischen Radioisotopengenerator ist nach 17 Jahren Missionszeit so weit gefallen, dass die Sonde ihren Betrieb nicht mehr aufrecht erhalten kann. Der gleichzeitige Betrieb von Instrumenten, X-Band-Sender und thermischen Heizelementen ist nicht mehr möglich. Um das Energiemanagement zu verbessern, wurde im Januar 2008 der Sender im X-Band abgeschaltet. Die frei werdende elektrische Leistung sollte für den Betrieb wissenschaftlicher Instrumente und der Heizelemente der Sonde genutzt werden. Gesammelte und zwischengespeicherte Daten sollten während kurzer Betriebsphasen des Senders zur Erde übertragen werden. </p>



<p>Alle Versuche den Sender wieder in Betrieb zu nehmen sind allerdings fehlgeschlagen. Alle Daten deuten auf ein grundlegendes Problem mit der Energieversorgung hin, so dass auch keine zusätzliche Leistung für die Heizelemente gewonnen werden konnte. Ohne ausreichende Heizleistung wird das Hydrazin des Lageregelungssystems bei Unterschreiten von 2°C einfrieren und das System blockieren.</p>
<p>Damit geht die Kontrolle über Lage und Ausrichtung der Sonde verloren, was das Missionsende bedeuten wird. Innerhalb der nächsten Wochen wird das Erreichen dieses Punkts erwartet. Das Bodenteam wird die verbleibende Zeit und die eingeschränkte Kommunikationsverbindung im S-Band nutzen, um so lange wie möglich noch wissenschaftliche Daten zu gewinnen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ulysses_orbit.jpg" alt="" width="379" height="243"/><figcaption>Darstellung des besonderen Orbits von Ulysses außerhalb der Ekliptik über die Pole der Sonne.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p><i>Ulysses</i> hatte erst im Januar 2008 den Nordpol der Sonne erneut überflogen. In Verbindung mit einem gerade beginnenden neuen Sonnenzyklus hatten sich Wissenschaftler neue Erkenntnisse erhofft, u.a. auch durch <i>Ulysses</i>, da nur sie uns auf ihrem polaren Sonnenorbit Einblicke in die Polregionen der Sonne ermöglicht.
<br>
Mit 17 Jahren hat <i>Ulysses</i> ihre ursprüngliche Lebenszeit um das Vierfache überschritten. Das Ende kommt für die Wissenschaftler am Boden jetzt trotzdem früher und schneller als erhofft. 
</p>
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		<item>
		<title>ULYSSES &#8211; Kommunikationsprobleme</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ulysses-kommunikationsprobleme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 15:13:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragung]]></category>
		<category><![CDATA[DSN]]></category>
		<category><![CDATA[Kontaktverlust]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Ulysses]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 15. Januar 2008 kam es kurzzeitig zu einem Kontaktverlust mit der Raumsonde. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: ESA. Am 15. Januar 2008 brach während eines Routinetests die Verbindung über das X-Band zu ULYSSES ab. Mittels des NASA Deep Space Networks war es möglich über das S-Band eine Verbindung mit niedriger Datenrate zur der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 15. Januar 2008 kam es kurzzeitig zu einem Kontaktverlust mit der Raumsonde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: ESA.</p>



<p>Am 15. Januar 2008 brach während eines Routinetests die Verbindung über das X-Band zu <i>ULYSSES</i> ab. Mittels des NASA Deep Space Networks war es möglich über das S-Band eine Verbindung mit niedriger Datenrate zur der Sonde aufzunehmen. Allmählich wurde die Übertragungsrate angehoben und der Datenspeicher der Sonde ausgelesen. Die Systeme arbeiten stabil. Das Problem des X-Band-Senders wird analysiert.  
</p>
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		<title>ULYSSES &#8211; Vierter Überflug des Sonnennordpols</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ulysses-vierter-ueberflug-des-sonnennordpols/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 11:36:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Magnetfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Nordpol]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenflecken]]></category>
		<category><![CDATA[Südpol]]></category>
		<category><![CDATA[Temperatur]]></category>
		<category><![CDATA[Ulysses]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Raumsonde ULYSSES überfliegt momentan den Norpol der Sonne. Zusammen mit dem beginnenden neuen Sonnenzyklus erwarten Wissenschaftler neue Einblicke in die Entwicklung der Sonnenzyklen. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: NASA. Die aus Sonnenflecken ausbrechenden Magnetfelder wandern durch Plasmaströme zu den Polen, wo sie in das Innere der Sonne absinken. ULYSSES wird in dieser Woche [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Raumsonde <i>ULYSSES</i> überfliegt momentan den Norpol der Sonne. Zusammen mit dem beginnenden neuen Sonnenzyklus erwarten Wissenschaftler neue Einblicke in die Entwicklung der Sonnenzyklen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: NASA.</p>



<p>Die aus Sonnenflecken ausbrechenden Magnetfelder wandern durch Plasmaströme zu den Polen, wo sie in das Innere der Sonne absinken. <i>ULYSSES</i> wird in dieser Woche die Magnetfelder über dem Nordpol beobachten, um deren Verhalten während der Übergangsphase zwischen zwei Sonnenzyklen zu untersuchen.</p>



<p>Die vorhergehenden drei Überflüge (1994/1995, 2000/2001, 2007) erbrachten jedes Mal neue Ergebnisse. Bei diesem Überflug ist die zeitlich Nähe zum Überflug über den Südpol vom Februar 2007 interessant. Dies lässt zeitnahe Vergleiche zwischen beiden Polen zu. Vor allem scheint es zwischen beiden Polen einen Temperaturunterschied in der Sonne zu geben. Der Nordpol war während des letzten Sonnenzyklus´ ca. 8 % kälter als der Südpol.</p>



<p><i>ULYSSES</i> ist eine Gemeinschaftsmission von NASA und ESA und wurde 1990 gestartet. Sie ist die einzige Sonde, welche in einem polaren Orbit um die Sonne fliegt und damit deren Pole beobachten kann.  
</p>
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		<title>Neues vom Südpol der Sonne</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neues-vom-suedpol-der-sonne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2007 20:18:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Südpol]]></category>
		<category><![CDATA[Temperatur]]></category>
		<category><![CDATA[Ulysses]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Raumsonde Ulysses flog heute zum dritten Mal über den Südpol der Sonne. Sie lieferte sowohl wichtige Temperaturmessungen als auch Überraschungen: Ulysses fand geladene Teilchen von einem Sonnensturm, der sich eigentlich auf äquatornahe Gebiete beschränkte. Ein Beitrag von Maria Steinrück. Quelle: ESA. Obwohl die Raumsonde Ulysses, die im Jahr 1990 startete, ursprünglich für eine fünfjährige [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Raumsonde Ulysses flog heute zum dritten Mal über den Südpol der Sonne. Sie lieferte sowohl wichtige Temperaturmessungen  als auch Überraschungen: Ulysses fand geladene Teilchen von einem Sonnensturm, der sich eigentlich auf äquatornahe Gebiete beschränkte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Maria Steinrück</a>. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22022007211808_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22022007211808_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Ulysses erforscht schon lange unsere Sonne. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Obwohl die Raumsonde <i>Ulysses</i>, die im Jahr 1990 startete, ursprünglich für eine fünfjährige Mission gedacht war, sorgt sie noch heute für Überraschungen. Anfang Februar überflog sie zum dritten Mal (nach 1994 und 2000) den Südpol der Sonne und sandte dabei wichtige Daten zur Erde.  <br>Derzeit ist die Sonne dem Minimum im 11-jährigen Zyklus der Sonnenaktivität nahe, was an den Sonnenflecken erkennbar ist. Dennoch wurde im Dezember 2006 eine Serie von bemerkenswert energiereichen Ausbrüchen beobachtet. Der Sonnensturm, der sich auf äquatoriale Gebiete beschränkte, rief eine deutlich erhöhte Teilchenstrahlung hervor, die von erdnahen Satelliten gemessen wurde.</p>



<p>Überraschend war jedoch, dass auch die Instrumente von <i>Ulysses</i> in der Nähe des Südpols der Sonne erhöhte Werte maßen. &#8222;Ereignisse dieser Art hatten wir bereits im Jahr 2001 gemessen, während des zweiten Südpolüberflugs beim solaren Maximum. Wir erwarteten so etwas jedoch sicher nicht in so hohen Breitengraden während des solaren Minimums!&#8220;, meinte Richard Marsden, ESA-Projekt-Wissenschaftler von Ulysses. </p>



<p>Die geladenen Teilchen müssen den magnetischen Feldlinien folgen. Das Magnetfeld der Sonne müsste es während des Minimums der Sonnenaktivität für diese Teilchen schwierig machen, in hohe Breiten zu gelangen. Wie sie es dennoch so weit schafften, versuchen die Forscher zu verstehen.</p>



<p>Als <i>Ulysses</i> zum ersten Mal über die Pole der Sonne flog, in den Jahren 1994 und 1995, maß die Sonne mit dem Instrument <i>Solar Wind Ion Composition Spectrometer (SWICS)</i> am Nordpol Temperaturen, die um etwa sieben Prozent niedriger als die im Vorjahr am Südpol gemessenen Werte waren. Die Wissenschaftler wussten jedoch nicht, ob dies bedeutete, dass der Nordpol generell kühler als der Südpol ist oder ob die Temperaturen in beiden polaren Löchern der Korona, des Strahlenkranzes der Sonne, sanken, als die Sonne sich dem Sonnenfleckenminimum im Jahr 1996 näherte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22022007211808_small_2.jpg" alt="ESA" width="498" height="182"/><figcaption>
Dieses Diagramm zeigt die Temperaturen der Sonnenkorona. Deutlich erkennbar sind die Überflüge der Sonde über die koronalen Löcher. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>In den neuen Messergebnissen ist die Temperatur am Südpol der Sonne genauso tief wie damals am Nordpol. Die Wissenschaftler schließen daraus, dass der Temperaturunterschied mit dem Wechsel der magnetischen Pole zusammenhängt. Während einem Sonnenfleckenzyklus ändert sich das Magnetfeld der Sonne nämlich so, dass am Ende der magnetische Nord- und Südpol vertauscht sind.Bei dem Überflug des Nordpols im nächsten Jahr wird <i>Ulysses</i> die Temperaturen nochmals messen und die Wissenschaftler hoffen, dass sie dann die Frage endgültig klären können. </p>



<p>Passend dazu ist auch der Start des Internationalen Heliophysikalischen Jahres 2007, dessen Anfang  am 19. Februar in Wien gefeiert wurde. Dieses Jahr soll 50 Jahre später an das Geophysikalische Jahr 1957 anschließen. </p>
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		<title>Ulysses: Wiedersehen mit Jupiter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ulysses-wiedersehen-mit-jupiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2004 22:55:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Solar Orbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
		<category><![CDATA[Ulysses]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwölf Jahre nach der ersten Begegnung des europäisch-amerikanischen Sonnenorbiters Ulysses mit dem Gasriesen Jupiter werden die beiden Protagonisten sich in diesen Tagen zum zweiten Mal begegnen. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: ESA. Üblicherweise sind die Instrumente der im Oktober 1990 gestarteten Raumsonde Ulysses auf unsere Sonne gerichtet. Die Raumsonde ist im Februar 1992 durch [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Zwölf Jahre nach der ersten Begegnung des europäisch-amerikanischen Sonnenorbiters <i>Ulysses</i> mit dem Gasriesen Jupiter werden die beiden Protagonisten sich in diesen Tagen zum zweiten Mal begegnen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19022004235554_small_1.jpg" alt="" width="342" height="243"/><figcaption>
Die Raumsonde 
<i>Ulysses</i>
 fliegt an Jupiter vorbei.
<br>
(Grafik: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Üblicherweise sind die Instrumente der im Oktober 1990 gestarteten Raumsonde <a href="https://sci.esa.int/web/ulysses" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external"><i>Ulysses</i></a> auf unsere Sonne gerichtet. Die Raumsonde ist im Februar 1992 durch ein Swing-by-Manöver von der Schwerkraft des Planeten <a href="https://www.raumfahrer.net/jupiter/" data-wpel-link="internal">Jupiter</a> aus der irdischen Bahnebene &#8211; der so genannten Ekliptik &#8211; herausgeschleudert worden, um die Pole der Sonne überfliegen zu können. Erstmalig wurde der solare Südpol dann 1994 überflogen, den Nordpol der Sonne erreichte <i>Ulysses</i> im Jahr darauf. Sechs Jahre später, zum Zeitpunkt des letzten solaren Aktivitätsmaximums, führte die Umlaufbahn den Sonnenorbiter erneut zuerst über den Süd- und dann den Nordpol unseres Zentralgestirns hinweg, bevor der dritte Orbit begann.</p>



<p>Bis heute ist <i>Ulysses</i> die einzige Raumsonde, die über die Pole der Sonne geflogen ist. Diese im Abstand von etwa 300&nbsp;Millionen Kilometer durchgeführten Überflüge bieten den Wissenschaftlern die einmalige Gelegenheit, etwas über das Verhalten des so genannten Sonnenwindes in den Polregionen der Sonne zu erfahren. Erst vor kurzem wurde die Mission bis 2008 verlängert, so dass 2006/2007 der dritte Flug über die Pole der Sonne für wissenschaftliche Messungen genutzt werden kann.</p>



<p>Doch in diesen Tagen konzentriert sich die Aufmerksamkeit der <i>Ulysses</i>-Wissenschaftler ausnahmsweise einmal nicht auf die Sonne, sondern auf Jupiter. Obwohl die Raumsonde rund 280-mal weiter von dem Planeten entfernt ist als 1992 &#8211; am 4.&nbsp;Februar passierte sie den Punkt der größten Annäherung, doch selbst da war sie noch etwa 120&nbsp;Millionen Kilometer von Jupiter entfernt, weswegen bei diesem Vorbeiflug die Bahn der Sonde auch nicht durch den Gasriesen verändert werden wird &#8211; werden interessante Messungen möglich sein, da sich <i>Ulysses</i> Jupiter von Norden her nähern wird. Gerade die Nordpolarregion des Planeten aber ist besonders spannend, da sie noch weitgehend unerforscht ist und dort die Ursache für eigentümliche, regelmäßig auftretende Radiosignale vermutet wird (siehe auch den Artikel <a href="https://www.raumfahrer.net/roentgenstrahlenquelle-jupiter/" data-wpel-link="internal">Röntgenstrahlenquelle Jupiter</a>).
<br>
Schon 1992 entdeckte <i>Ulysses</i> beim ersten Vorbeiflug an Jupiter Radiosignale in der südlichen Hemisphäre des Planeten, die regelmäßig alle 40&nbsp;Minuten wie ein Funkfeuer in Form eines kurzen Blitzes ausgesandt wurden. Immer wieder verstummten diese <i>QP40</i> genannten Signale jedoch für mehrere Stunden, um dann erneut zu erscheinen. Vermutlich sind Wechselwirkungen des Sonnenwindes mit der Jupiter-Magnetosphäre Ursache für dieses Phänomen. Nun bietet sich den Wissenschaftlern des so genannten <i>Unified Radio and Plasma Wave (URAP)</i>-Experiments an Bord der Raumsonde die Gelegenheit, diese Radiosignale in der anderen Planetenhälfte zu beobachten. &#8222;Die Signale sind in den letzten Wochen deutlicher geworden. Neben den <i>QP40</i>-Blitzen sehen wir auch ähnliche, kurz andauernde Blitze, die alle paar Minuten auftreten&#8220;, so beschreibt <i>URAP</i>-Hauptexperimentator Dr. Robert MacDowall den aktuellen Beobachtungsstand.
<br>
Außer diesem elektromagnetischen Phänomen wird <i>Ulysses</i> auch den Strom winziger Staubteilchen untersuchen, der aus Richtung des Planeten kommend in das Weltall strömt. Diese &#8222;Staubströme&#8220; wurden erstmals 1992 von <i>Ulysses</i> entdeckt und stammen vermutlich vom vulkanisch stark aktiven Jupitermond Io. Es wird angenommen, dass elektromagnetische Kräfte innerhalb der Jupiter-Magnetosphäre die winzigen Partikel aus dem Jupitersystem herausschleudern.</p>



<p>Während der so genannten <i>Jupiter Distant Encounter Campaign</i> wird mit Hilfe der Antennen des <a href="https://www.raumfahrer.net/neue-antennen-fuer-mars-express-co/" data-wpel-link="internal"><i>Deep Space Network</i></a> der NASA über einen Zeitraum von 50&nbsp;Tagen hinweg permanent Funkkontakt zur Raumsonde gehalten, so dass sämtliche wissenschaftlichen Daten, die beim Vorbeiflug am Gasriesen von den Instrumenten der Sonde nicht erst auf dem bordeigenen Rekorder aufgezeichnet, sondern sofort zur Erde gesendet werden können. Mit diesem Vorgehen soll in erster Linie nicht Zeit, sondern Energie gespart werden: Durch den Verzicht auf den Einsatz des relativ &#8222;energiehungrigen&#8220; Datenrekorders können alle relevanten wissenschaftlichen Instrumente von <i>Ulysses</i> gleichzeitig aktiv sein.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ulysses-wiedersehen-mit-jupiter/" data-wpel-link="internal">Ulysses: Wiedersehen mit Jupiter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>Beeinflusst die Sonne das Erdklima?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-72/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2002 22:47:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erdatmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESTEC]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[SOHO]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensturm]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
		<category><![CDATA[Ulysses]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumwetter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sonne hat großen Einfluss auf das irdische Wetter &#8211; die ESA hilft nun bei der Erforschung der Phänomene. Ein Beitrag von Karl Urban, bearbeitet von Star-Light. Quelle: ESA. Meteorologen sehen die Erde nicht mehr als nach außen isoliertes System. Sowohl langzeitliche Klimaveränderungen als auch das alltägliche Wetter zeigt Zusammenhänge mit der Sonnenaktivität. Wissenschaftler erforschen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Sonne hat großen Einfluss auf das irdische Wetter &#8211; die ESA hilft nun bei der Erforschung der Phänomene.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Karl Urban, bearbeitet von Star-Light. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/RaetselhafterZusammenhangSonnenaktivitaetErdklima.jpg" alt="Die Sonne und das irdische Wetter.
(Montage: ESA)"/><figcaption>Die Sonne und das irdische Wetter.<br>(Montage: ESA)</figcaption></figure></div>



<p>Meteorologen sehen die Erde nicht mehr als nach außen isoliertes System. Sowohl langzeitliche Klimaveränderungen als auch das alltägliche Wetter zeigt Zusammenhänge mit der Sonnenaktivität. Wissenschaftler erforschen aus diesem Grund nun massiv die Natur dieser Verbindung. Mit Daten der ESA-Raumfahrzeuge <em>SOHO</em>, <em>Cluster</em> und <em>Ulysses</em>, existieren jetzt genügend Informationen, um den Einfluss der Sonne auf das irdische Wetter aufzudecken. Die Studie ist auch der erste Schritt zu einer neuen Art der Wetter-Vorhersage &#8211; dem Weltraumwetter.</p>



<p>Um das Wetter der Erde zu beeinflussen, muss sich das Verhalten der Sonne in bestimmten Bereichen verändern. Im sichtbaren Spektralbereich scheint die Sonne konstant zu leuchten. Satelliten zeigten aber in der Vergangenheit, dass sich dahinter tatsächlich dramatische Veränderungen abspielen. Zum Beispiel strahlt die Sonne einen &#8222;Wind&#8220; von geladenen Teilchen ins All, dessen Intensität variiert. Die ultraviolette Strahlung variiert ebenfalls. Die Beobachtung der Wechselwirkungen von solaren Veränderungen und dem Klimasystem der Erde ist eine Wissenschaft für sich, die als Weltraumwetter (<em>&#8222;space weather&#8220;</em>) bekannt ist.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/600px-Erdmagnetfeld.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/260pxErdmagnetfeld.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Grafik veranschaulicht die Bedeutung des Erdmagnetfeldes: Von der Sonne strömt ist ein beständiger Strom aus Gas, der sog. Sonnenwind, in den umgebenden Weltraum. Der Sonnenwind besteht hauptsächlich aus elektrisch geladenen Teilchen. Er trifft nach zwei bis vier Tagen auf das Magnetfeld der Erde.<br>Das Erdmagnetfeld bremst den Sonnenwind in einem Abstand von etwa 70.000 km zur Erdoberfläche ab. (Grafik: Wikimedia Commons Herbert Bolz Creative Commons Attribution 4.0 International)</figcaption></figure></div>



<p>Die Veränderungen der Sonne lassen sich durch ihr sich ständig wandelndes Magnetfeld erklären. Alle 11 Jahre verändert sich dieses von einem &#8222;solaren Minimum&#8220; in ein &#8222;solares Maximum&#8220;. Am Höhepunkt dieses Zyklus, der im vergangenden Jahr erreicht wurde, ist der Sonnenwind sehr stark, so dass die geladenen Teilchen explosionsartig ins all katapultiert werden. Die Energie, die bei einer Explosion von der Sonne abgegeben wird, kann bis zu einer Milliarde Megatonnen reichen. Das entspricht 6,6 Milliarden Hiroshima-Atombomben. Diese Ergeignisse sind auch die Urheber für die variierenden ultravioletten Strahlungsemissionen.</p>



<p>Die &#8222;solare Flotte&#8220; der ESA beobachtet diese Phänomene sehr vorsichtig und von verschiedenen Punkten im All aus. Das NASA/ESA-Gemeinschaftsprojekt <strong><em>SOHO</em></strong> (<em>Solar and Heliospheric Observatory</em>) beobachtet die Sonne und zeichnet deren Aktivität auf. Die Veränderungen des Sonnenwinds wird vom Sonden-Quartett <strong><em>Cluster</em></strong> erforscht, während <em><strong>Ulysses</strong></em> die Sonne in einem entfernteren Orbit umkreist, um eine globalere Sicht des Sonnenwinds zu erhalten.</p>



<p>Diese Beobachtungs-Ergebnisse werden zusammen mit meteorologischen und anderen Daten eine unschätzbare Quelle an Informationen zur Erforschung der Sonneneinflüsse auf die Erde bilden. &#8222;All die Daten werden archiviert und für die Wissenschaftsgemeinschaft verfügbar gemacht.&#8220; sagt Alexi Glover aus dem <em>Space-Weather</em>-Team am ESTEC-Zentrum der ESA in den Niederlanden.<br>SOHO wurde für den Betrieb von drei Jahren konstruiert. &#8222;Wenn SOHO weitere vier bis fünf Jahre funktioniert, haben wir einen vollständigen solaren Zyklus von 11 Jahren dokumentiert. Dies wäre von unschätzbarem Wert.&#8220;</p>



<p></p>
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