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	<title>UN-SPIDER &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>UN-SPIDER &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Wie kann Afrika Raumfahrtanwendungen besser nutzen?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wie-kann-afrika-raumfahrtanwendungen-besser-nutzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2019 06:52:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Raumfahrt für nachhaltige Entwicklung: Experten diskutieren Chancen bei internationaler Konferenz in Bonn. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. 6. November 2019 &#8211; &#8222;Raumfahrtlösungen für Krisen- und Katastrophenmanagement in Afrika: Herausforderungen, Anwendungsmöglichkeiten und Partnerschaften&#8220; – so lautet der Titel der ersten internationalen Konferenz der Vereinten Nationen, der Universität Bonn und [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Raumfahrt für nachhaltige Entwicklung: Experten diskutieren Chancen bei internationaler Konferenz in Bonn. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112019075252_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112019075252_small_1.jpg" alt="Copernicus Sentinel data (2015)/ESA" width="260"/></a><figcaption>
Wüstenbildung in Algerien, aufgenommen von Sentinel-Satelliten des Copernicus-Programms 
<br>
(Bild: Copernicus Sentinel data (2015)/ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">6. November 2019 &#8211; &#8222;Raumfahrtlösungen für Krisen- und Katastrophenmanagement in Afrika: Herausforderungen, Anwendungsmöglichkeiten und Partnerschaften&#8220; – so lautet der Titel der ersten internationalen Konferenz der Vereinten Nationen, der Universität Bonn und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit dem Fokus &#8222;Raumfahrtanwendungen in Afrika&#8220;. Zu der Konferenz treffen sich vom 6. bis 9. November 2019 rund 120 Teilnehmer auf dem UN-Campus in Bonn. Gastgeber sind das UN-Büro für Weltraumangelegenheiten (United Nations Office for Outer Space Affairs, UNOOSA), speziell das Büro für raumfahrtbasierte Informationen für Krisen- und Katastrophenmanagement (United Nations Platform for Space-based Information for Disaster Management and Emergency Response, UN-SPIDER), das Zentrum für Fernerkundung von Landoberflächen (ZFL) der Universität Bonn und das DLR. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir sind überzeugt, dass insbesondere moderne Erdbeobachtungssysteme und Raumfahrttechnologien allgemein eine wesentlich stärkere Rolle in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit spielen können und dies auch sollten. Die sehr gute Qualität und hohe zeitliche Verfügbarkeit von Erdbeobachtungsdaten ermöglichen eine immer bessere und gezieltere Unterstützung und Hilfe bei der Bewältigung von Krisen und Naturkatastrophen. Afrika kann von diesen Services stark profitieren. Zudem engagieren sich immer mehr afrikanische Länder in der Raumfahrt&#8220;, erläutert Dr. Walther Pelzer, DLR Vorstand für das in Bonn ansässige Raumfahrtmanagement, den Kontext. So habe zum Beispiel Äthiopien 2016 ein eigenes Institut für Raumfahrtwissenschaften und Raumfahrttechnologien gegründet, eigene Raumfahrtagenturen gibt es unter anderem in Südafrika, Nigeria, Kenia und Zimbabwe. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112019075252_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112019075252_small_2.jpg" alt="DLR (CC-BY 3.0)" width="260"/></a><figcaption>
Rund 120 Teilnehmer kamen zur UN-Konferenz am 6. November 2019 in Bonn 
<br>
(Bild: DLR (CC-BY 3.0))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Aus UN-Sicht geht es uns hier auch um das so genannte Capacity-Building, also den Aufbau von geeigneten institutionellen Strukturen und die Befähigung zur effektiven Nutzung von weltraumgestützten Informationen in Katastrophenvorsorge und -management&#8220;, ergänzt Dr. Juan Carlos Villagran von UNOOSA. &#8222;Um einen Austausch zwischen Anbietern und Nutzern solcher Informationen in Afrika anzuregen, bringen wir bei unserer Veranstaltung Raumfahrtexperten mit Katastrophenschützern zusammen.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Tidiane Outtara, Leiter des Programmes GMES &amp; Afrika, bekräftigt dies: &#8222;Natur- und von uns Menschen gemachte Katastrophen verursachen enorme Schäden weltweit. Entwicklungsländer sind besonders davon betroffen. Die Kommission der afrikanische Union hat 2016 eine eigene Afrikanische Raumfahrtpolitik und -strategie verabschiedet, in der sie zusammenfasst, dass die Raumfahrt eine einzigartige Gelegenheit zur Kooperation bietet, um durch die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur, Daten und Fachwissen zum Beispiel proaktiv auf Naturkatastrophen zu reagieren.&#8220; Es unterstreiche das afrikanische Interesse, Raumfahrtanwendungen, zum Beispiel aus der Erdbeobachtung, Satellitenkommunikation, Navigation und Ortung, sowie Astronomie und Weltraumwissenschaften, zu verstärken und zu implementiere, um diese Aktivitäten künftig auch selbständig durchführen zu können. &#8222;Insbesondere im Bereich der umweltbezogenen und sozialökonomischen nachhaltigen Entwicklung ist Europa bei der Erdbeobachtung exzellent aufgestellt&#8220;, so Tidiane Outtara weiter. Seiner Ansicht nach sei dies eine &#8222;großartige Möglichkeit&#8220;, aus Europa Unterstützung auch im Hinblick auf die Umsetzung der so genannten &#8222;Agenda 2063&#8220; in Afrika zu erhalten. Das GMES-Programm (Global Monitoring for Environment and Security) wurde von der Europäischen Kommission, der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Afrikanischen Union ins Leben gerufen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112019075252_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07112019075252_small_3.jpg" alt="UNOOSA" width="260"/></a><figcaption>
Projektmanagement-Training der International Charter Space and Major Disasters 
<br>
(Bild: UNOOSA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Agenda der dreitägigen Konferenz stehen neben konkreten Anwendungsbeispielen und technischen Sessions insbesondere der Austausch über innovative Technologien wie Zugang und Nutzung von Datenplattformen, der Beitrag künstlicher Intelligenz bei der Nutzung satellitengestützter Informationen und die Identifikation von spezifischen Raumfahrtanforderungen aus afrikanischer Perspektive. Es geht zum Beispiel auch um die Frage, wie internationale Vereinbarungen dazu beitragen können, Katastrophenrisiken zu verringern, dem Klimawandel effektiv zu begegnen und welche Rolle hier die Raumfahrt einnehmen kann. Die Teilnehmer sind Entscheidungsträger von nationalen Behörden wie Raumfahrtagenturen, Fernerkundungsdatenzentren, aus dem Zivilschutz, der Katastrophenhilfe und dem Umweltbereich, aus der Raumfahrtindustrie, von DLR, UN, ESA und EU. So bietet die Konferenz neben der Möglichkeit des Informationsaustauschs auch einen Rahmen, über konkrete Projekte und Bedarfe zu diskutieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Vortag fand zudem ein Projektmanager-Training im Rahmen der Internationalen Charter für Space and Major Disasters statt. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>DLR wird Mitglied der Charta für Katastrophenhilfe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-wird-mitglied-der-charta-fuer-katastrophenhilfe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 19:08:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 19. Oktober 2010 trat das Deutsche Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) der Internationalen Charta für Weltraum und Naturkatastrophen bei. Die Unterzeichner dieser Charta erklären sich bereit, im Fall von Naturkatastrophen die Daten ihrer Erdbeobachtungssatelliten für die Koordinierung der Katastrophenhilfe zur Verfügung zu stellen. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: DLR, International Charter Space [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 19. Oktober 2010 trat das Deutsche Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) der Internationalen Charta für Weltraum und Naturkatastrophen bei. Die Unterzeichner dieser Charta erklären sich bereit, im Fall von Naturkatastrophen die Daten ihrer Erdbeobachtungssatelliten für die Koordinierung der Katastrophenhilfe zur Verfügung zu stellen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: DLR, International Charter Space and Major Disasters.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102010210816_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102010210816_small_1.jpg" alt="DLR, Infoterra GmbH, ESA, ODM" width="260"/></a><figcaption>TerraSAR-X kartierte das im Sommer 2010 in Pakistan überschwemmte Gebiet. Durch die Radarbilder konnten Aussagen und Abschätzungen über die Anzahl der zerstörten Häuser und über den Zustand der Verkehrswege getroffen werden. Diese Angaben gingen in die Koordination der Hilfsmaßnahmen ein.  <br> (Bild: DLR, Infoterra GmbH, ESA, ODM) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der <a class="a" href="https://disasterscharter.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;International Charter Space and Major Disasters&#8220;</a>, zu deutsch <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Charta_f%C3%BCr_Weltraum_und_Naturkatastrophen" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">&#8222;Internationale Charta für Weltraum und Naturkatastrophen&#8220;</a>, handelt es sich um ein internationales Abkommen zwischen verschiedenen Weltraumbehörden und Satellitenbetreibern. Mit dem Beitritt zu der Charta bekunden die Unterzeichner ihre Bereitschaft, ihre jeweiligen Weltraum-Infrastrukturen im Katastrophenfall zur Unterstützung des Krisenmanagements zur Verfügung zu stellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beteiligung basiert auf dem Prinzip, dass jedes Mitglied seine Systeme nach besten Kräften in den Mechanismus der Charta einbringt. Bis vor Kurzen hatte die Charta 10 Vollmitglieder, zu denen unter anderen die Europäische Weltraumorganisation ESA, die französische Weltraumagentur CNES, die Raumfahrtagenturen von Kanada, Japan, China und Indien sowie die US-amerikanischen Behörden National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und United States Geological Survey (USGS) gehören. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seitdem sie am 1. November 2000 offiziell in Kraft getreten ist, wurde die Charta <a class="a" href="https://disasterscharter.org/activations" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">über 280 mal aktiviert</a>. Dies geschah zum Beispiel im Fall des Elbe-Hochwassers im Jahr 2002, im Anschluss an den Tsunami im Indischen Ozean im Dezember 2004 oder während der Überschwemmungen in Pakistan im vergangenen Sommer. Nach einer erfolgten Aktivierung der Charta können Katastrophenschutz, Rettungskräfte und Sicherheitsorgane schnell und unbürokratisch auf die Satellitendaten der von den Vertragspartnern eingesetzten Erdbeobachtungssatelliten zurückgreifen und die erforderlichen Rettungs- und Hilfsmaßnahmen einleiten und koordinieren. Die bisher letzte Aktivierung der Charta erfolgte am 21. Oktober 2010 als Reaktion auf den Taifun Megi, welcher über die Philippinen zog. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen einer Festveranstaltung in Paris zum zehnjährigen Bestehen der Charta unterzeichnete Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner, der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Charta. Damit erklärte sich das DLR als elftes Vollmitglied dazu bereit, seine Kompetenzen und Ressourcen, insbesondere im Bereich der Erdbeobachtung, zur Bewältigung von Naturkatastrophen und großen Unfällen beizusteuern. &#8222;Die Charta hat in den zehn Jahren ihres Bestehens bewiesen, wie wertvoll die Erdbeobachtung aus dem Weltraum in Katastrophenfällen ist. Diese Aktivitäten haben Menschenleben gerettet und Leiden gelindert&#8220;, würdigte Prof. Wörner die Verdienste der Charta. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102010210816_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24102010210816_small_2.jpg" alt="DLR, Infoterra GmbH" width="260"/></a><figcaption>
TerraSAR-X kartiert seit dem Jahr 2007 durch Hochwasser überschwemmte Gebiete. Das Bild zeigt die Orte Gloucester (unten im Bild) und Cheltenham (rechte Bildmitte) am 25. Juli 2007. Sehr deutlich zu sehen sind überfluteten Bereiche des Flusses Severn (links im gesamten Bild). Das DLR-Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) in Oberpfaffenhofen hat aktuelle Daten des TerraSAR-X Satelliten bereits während dieses Hochwassers für die Ableitung von Kartenprodukten zur Unterstützung der Einsatzkräfte vor Ort eingesetzt. 
<br>
(Bild: DLR, Infoterra GmbH)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Beitritt zur Charta ergänzt das DLR in seiner Rolle als Raumfahrt-Agentur das breite Engagement Deutschlands im Rahmen der Satelliten-Nutzung im Fall von Naturkatastrophen, Großunfällen oder humanitären Hilfsaktionen. Der zentrale Beitrag des DLR wird zunächst aus der Bereitstellung von Radarbilddaten des <i>TerraSAR-X</i>-Satelliten bestehen. &#8222;<i>TerraSAR-X</i> liefert sehr schnell detaillierte Bilder und nimmt unabhängig von Wolken oder Tageszeit auf. Gerade für Überschwemmungen eignet er sich daher sehr gut&#8220;, erläuterte Dr. Stefan Voigt, Koordinator des Zentrums für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR, am Rande der Veranstaltung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ZKI ist weltweit eines der wichtigsten Zentren für die Aufbereitung von Informationen aus Satellitendaten zur Anwendung in Krisenfällen. Daneben entwickelt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe seit Jahren als wichtiger Nutzer den Notfall-Dienst des europäischen &#8222;Global Monitoring for Environment and Security (GMES)&#8220;-Programms mit. Das DLR hat darüber hinaus mit dem Projekt &#8222;DeSecure&#8220; die Entwicklung technischer Kapazitäten in diesem Bereich gefördert und die Bundesregierung unterstützt mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWI) das Programm &#8222;Platform for Space-based Information for Disaster Management and Emergency Response&#8220; der Vereinten Nationen, UN-SPIDER. Diese verschiedenen Aktivitäten haben das Ziel, die Verfügbarkeit und den Einsatz von Satelliteninformationen für die Notfall-Reaktion und Krisenbewältigung weltweit zu verbessern. </p>
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