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	<title>Vandenberg Air Force Base &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Vandenberg Air Force Base &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>ADLER-2 wird nach Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn suchen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/adler-2-wird-nach-weltraumschrott-in-der-erdumlaufbahn-suchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2023 22:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Österreichisches Satelliten-Projekt geht in die zweite Runde. Am 15. April 2023 wurde ADLER-2 von der Vandenberg Air Force Base, Kalifornien in die Erdumlaufbahn gebracht.Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF). Quelle: ÖWF, 11. April 2023. Der zweite Satellit der österreichischen ADLER-Serie ist doppelt so groß wie sein Vorgänger und wurde wie ADLER-1 von Spire Space [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Österreichisches Satelliten-Projekt geht in die zweite Runde. Am 15. April 2023 wurde ADLER-2 von der Vandenberg Air Force Base, Kalifornien in die Erdumlaufbahn gebracht.<br>Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ÖWF, 11. April 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ADLER-2_deployed-in-space_web.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="350" height="181" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ADLER-2_deployed-in-space_web_350x181.jpg" alt="" class="wp-image-125115" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ADLER-2_deployed-in-space_web_350x181.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ADLER-2_deployed-in-space_web_350x181-300x155.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Satellit ADLER-2 in der Erdumlaufbahn (Visualisierung: (c) OeWF/Spire/GRASP SAS Europe)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Satellit der österreichischen ADLER-Serie ist doppelt so groß wie sein Vorgänger und wurde wie ADLER-1 von Spire Space Services gebaut. Das Unternehmen wurde von dem Österreicher Peter Platzer mitgegründet und organisiert auch den Transport des Satelliten in die Erdumlaufbahn. Für die Suche nach Weltraumschrott werden ein Radargerät und das „Weltraum-Mikrofon“ APID des Österreichische Weltraum Forums (ÖWF) eingesetzt. Alle vom Radar und dem Weltraummikrofon gewonnenen Daten werden vom ÖWF ausgewertet, um mehr über Weltraumschrott im Erdorbit zu erfahren. Ebenfalls an Bord ist der Technologie-Demonstrator eines Sensors von GRASP SAS Europe, der Aerosole in der Erdatmosphäre aufspüren soll. Für die Übermittlung der voraussichtlich zwei Millionen Datensätze vom Satelliten an das ÖWF wurde von dem österreichisch-spanischen Midstream-Dienstleistungsunternehmen Tilebox eine maßgeschneiderte Daten-Pipeline entwickelt. Finanziert wird das Projekt von dem oberösterreichischen Unternehmen Findus Venture GmbH, das in innovative Weltraumtechnologien investiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vitali Braun vom Space Debris Office der Europäischen Weltraum Agentur ESA beschreibt das Projekt als Vorreiter bei der Vertiefung unseres Verständnisses von Weltraumschrott. „Die kleinen Partikelgrößen, die ADLER-2 misst, gehen über das hinaus, was mit bodengestützten Methoden nachgewiesen werden kann, und bisher gibt es bestenfalls sporadische Messungen im Weltraum“, erklärte er und betont, „Obwohl wir komplexe Modelle zur Beschreibung der Trümmerumgebung haben – unterstützt durch Radar und optische Detektoren in Erd-Observatorien – haben unsere Daten eine Schwachstelle, wenn es um die Fülle kleiner Partikel geht. Daten von ADLER-2 können beginnen, diese Lücke zu schließen und nahezu Echtzeitdaten im Zusammenhang mit Weltraumschrott in der untersuchten Umlaufbahn liefern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Mikrofon im Weltraum</strong><br>Für diese neue Mission hat das Österreichische Weltraum Forum sein „Weltraum-Mikrofon“ APID materialtechnisch weiterentwickelt und dadurch seine Detektorfläche versechsfacht. Während ADLER-1 piezoelektrische Folien verwendete, nutzt ADLER-2 eine speziell entwickelte piezokeramische Platte, die eine höhere Temperaturbeständigkeit aufweist und sensitiver ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unser APID-Instrument, in seiner Funktionalität vergleichbar mit einem Mikrofon, ist ein hochsensibles, faltbares Sensor-Panel, das Einschläge registriert und diese Signale dann an den Bordcomputer weiterleitet“, sagt ÖWF-Direktor Dr. Gernot Grömer und ergänzt, „Die Versechsfachung der Größe bedeutet, dass das APID-Panel bei voller Entfaltung eine Spannweite von 2 m hat und daher viel mehr Einschläge registrieren wird als ADLER-1. Mehr Einschläge bedeuten mehr Daten und damit ein noch genaueres Bild von der Verteilung von Weltraumschrott im Erdorbit.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/APID-registers-impact_web.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="197" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/APID-registers-impact_web_350x197.jpg" alt="" class="wp-image-125114" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/APID-registers-impact_web_350x197.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/APID-registers-impact_web_350x197-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">APID registriert den Einschlag von Weltraumschrott-Teilchen (Viaualisierung: (c) OeWF/Spire/GRASP SAS Europe)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein maßgeschneiderter Satellit</strong><br>ADLER-2 wurde von Spire Space Services gebaut und wird von dem Raumfahrtunternehmen auch betrieben. Spire Space Services ermöglicht maßgeschneiderte Satellitenkonstellationen, die in sehr kurzer Zeit, mit minimalem Risiko gebaut und in die Erdumlaufbahn gebracht werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu Frank Frulio, General Manager von Spire Space Services: „Unser Ziel bei Spire Space Services ist es, den Zugang zum Weltraum zu vereinfachen. Alle sollen von den Erkenntnissen und Informationen profitieren können, die von diesem ultimativen Aussichtspunkt, dem Erdorbit, gewonnen werden können. Das ÖWF ist das beste Beispiel für eine Organisation, die unsere Plattform genutzt hat, um weltraumgestützte Anwendungen zu entwickeln und Informationen zu sammeln, die die Nachhaltigkeit auf der Erde und darüber hinaus fördern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auf der Suche nach Aerosolen</strong><br>Der GAPMAP-Sensor (GRASP-Airphoton Multi-Angle Polarimeter) von GRASP ist ein Technologie-Demonstrator. Es ist das erste Instrument seiner Art, das die Zusammensetzung und Konzentration von Aerosolen in der Erdatmosphäre aus der Umlaufbahn misst. Hierzu wird der Sensor die Atmosphäre in mehreren Wellenlängen, Winkeln und Polarisationszuständen beobachten und so zur Untersuchung der globalen Partikelverschmutzung beitragen. Aktuell gibt es keine kleinen und nur wenige große Satellitensensoren, die diese Messmöglichkeiten bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Datenhighway im Weltraum</strong><br>Während des einjährigen Betriebs des Satelliten werden mehr als zwei Millionen Datensätze vom Satelliten an das ÖWF übermittelt. „Unsere Mission bei Tilebox ist es, Unternehmen in die Lage zu versetzen, die Leistungsfähigkeit von Satellitendaten voll auszunutzen. Wir erledigen im Vorfeld die Datenbereinigung, während ÖWF und Findus sich auf die Schaffung von Informationen konzentrieren können“, kommentiert Mitbegründer Stefan Amberger. Tilebox Inc. ist die erste vollständig integrierte Midstream-Cloud-Plattform, die Raumfahrtunternehmen eine sichere, leistungsstarke und skalierbare Lösung bietet, um Datenprodukte einfacher, schneller und kostengünstiger zu entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum die Suche nach Weltraumschrott wichtig ist</strong><br>Jahrzehntelange Weltraumaktivitäten haben die Erdumlaufbahn mit Trümmern übersät. Da die Raumfahrtnationen ihre Aktivitäten im Weltraum weiter verstärken, steigt auch die Wahrscheinlichkeit einer Kollision.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Adler-1-und-2-Groessenvergleich_web.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="197" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Adler-1-und-2-Groessenvergleich_web_350x197.jpg" alt="" class="wp-image-125116" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Adler-1-und-2-Groessenvergleich_web_350x197.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Adler-1-und-2-Groessenvergleich_web_350x197-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">ADLER-2 (links) ist doppelt so groß wie sein Vorgänger ADLER-1 (rechts) (Visualisierung: (c) OeWF/Spire/GRASP SAS Europe)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftliche Modelle schätzen die Gesamtzahl von Objekten aus Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn auf mehr als 170 Millionen mit einer Größe von mehr als 1 mm. Diese entwickeln eine Aufprallenergie, die mit der Geschwindigkeit einer Pistolenkugel vergleichbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Weltraumschrott und das erhöhte Risiko von Kollisionen mit funktionierenden Satelliten und der Internationalen Raumstation ISS gefährden die Raumfahrt und alle Vorteile, die sie bringt, wie z.B. die Wettervorhersage oder Beobachtung von Überschwemmungen, Dürren und anderen Umweltkatastrophen. Wir müssen also dringend unser Verständnis davon verbessern, was wo passiert und wann“, sagt Dr. Grömer, Direktor des Österreichischen Weltraum Forums und ergänzt, „ADLER-2 wird dazu beitragen, die Trümmererkennungsrate mit Hilfe des leistungsfähigeren Radars und eines größeren Erfassungsbereichs um 80 Prozent zu erhöhen und mit APID-2 auch die Anzahl der protokollierten Beobachtungen zu vervielfachen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Echtzeit-Datenerfassung kann dann mit den ESA- und NASA-Simulationen verglichen werden, was uns einen wertvollen Realitätscheck für die Modelle liefert“, fügt Grömer hinzu, „Aber Weltraumschrott zu kartieren und sichere Umlaufbahnen zu finden, ist nur ein Teil der Geschichte. Es ist genauso wichtig, Weltraumschrott so weit wie möglich zu vermeiden, um zukünftigen Generationen einen sicheren Zugang zum Weltraum zu ermöglichen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zum Abschluss eine Sternschnuppe</strong><br>Nach Abschluss seiner erfolgreichen einjährigen Mission wird ADLER-2 unter kontrollierten Bedingungen seine Umlaufbahn verlassen und in der Erdatmosphäre als Sternschnuppe verglühen, um zu vermeiden, dass er ebenfalls zu Weltraumschrott wird. Die Ergebnisse seiner Messungen werden nach Abschluss der Mission der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung gestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eckdaten zu ADLER-2</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp; &nbsp; <em>Größe</em>: 6 Unit Cubesat mit 30 x 20 x 10 cm (ADLER-1 ist ein 3 Unit Cubesat)<br>&nbsp; &nbsp; <em>Missionsdauer</em>: 1 Jahr<br>&nbsp; &nbsp; <em>Flughöhe</em>: 500 km<br>&nbsp; &nbsp; <em>Start</em>: 15. April 2023, SpaceX Falcon 9 Trägerrakete, Vandenberg Space Force Space Base, Kalifornien<br>&nbsp; &nbsp; <em>Beteiligte Unternehmen</em>:<br>&nbsp; &nbsp; Findus Venture GmbH (Finanzierung)<br>&nbsp; &nbsp; Spire Space Services (Cubesat, Radar)<br>&nbsp; &nbsp; ÖWF (APID Weltraum-Mikrofon und Wissenschaftliche Leitung)<br>&nbsp; &nbsp; GRASP SAS (GAPMAP)<br>&nbsp; &nbsp; Tilebox (Datenmanagement)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Österreichische Weltraum Forum</strong><br>Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) gehört im Bereich der Analogforschung weltweit zu den führenden Organisationen, die an der Vorbereitung astronautischer Erforschung anderer Planeten mitarbeiten. Expert*innen verschiedenster Disziplinen bilden innerhalb des ÖWFs die Basis für diese Arbeit. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen unterschiedlicher Branchen wird hier Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Das Österreichische Weltraum Forum ist zudem einer der wichtigsten Bildungsträger in Österreich, wenn es um Raumfahrt und darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern sowie ihnen einen Zugang zu dieser Branche zu ermöglichen. <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://oewf.org/" target="_blank" data-wpel-link="external">oewf.org</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4124.msg547511#msg547511" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraummüll</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Spionagesatellit von Delta IV Heavy gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spionagesatellit-von-delta-iv-heavy-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Schemel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2021 14:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<category><![CDATA[ULA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das US-amerikanische Unternehmen United Launch Alliance, kurz ULA, führte am gestrigen Montag, den 26. April 2021 um 22:47 Uhr deutscher Zeit erfolgreich seinen ersten Start für dieses Jahr durch. Zum Einsatz kam mit der Delta IV Heavy das größte Mitglied im Raketenarsenal der ULA. Ein Beitrag von Patrick Schemel. Quelle: NRO, ULA, USAF. Die Nutzlast, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das US-amerikanische Unternehmen United Launch Alliance, kurz ULA, führte am gestrigen Montag, den 26. April 2021 um 22:47 Uhr deutscher Zeit erfolgreich seinen ersten Start für dieses Jahr durch. Zum Einsatz kam mit der Delta IV Heavy das größte Mitglied im Raketenarsenal der ULA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Patrick Schemel. Quelle: NRO, ULA, USAF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210426DeltaIVHeavyNROL82prep2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Delta IV auf ihrer Startrampe, LC-6. Diese wurde ursprünglich in den Sechzigern für das nie realisierte Manned Orbiting Laboratory gebaut und später für polare Starts des Space Shuttle umgerüstet. Infolge der Challenger-Katastrophe kam das bereits fertiggestellte Pad jedoch nie hierfür zum Einsatz. (Bild: ULA)" data-rl_caption="" title="Delta IV auf ihrer Startrampe, LC-6. Diese wurde ursprünglich in den Sechzigern für das nie realisierte Manned Orbiting Laboratory gebaut und später für polare Starts des Space Shuttle umgerüstet. Infolge der Challenger-Katastrophe kam das bereits fertiggestellte Pad jedoch nie hierfür zum Einsatz. (Bild: ULA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210426DeltaIVHeavyNROL82prep26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Delta IV auf ihrer Startrampe, LC-6. Diese wurde ursprünglich in den Sechzigern für das nie realisierte Manned Orbiting Laboratory gebaut und später für polare Starts des Space Shuttle umgerüstet. Infolge der Challenger-Katastrophe kam das bereits fertiggestellte Pad jedoch nie hierfür zum Einsatz.<br>(Bild: ULA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzlast, NROL-82, ist ein Spionagesatellit für das NRO (National Reconnaissance Office), einem für Satellitenaufklärung zuständigen US-Geheimdienst. Es war der viertletzte Start für die Delta IV, deren kleinere Varianten bereits zugunsten der Atlas V und ihrem Nachfolger, der Vulcan, ausgemustert wurden. Obwohl das Wetter in den Vorhersagen eine eher geringe Startwahrscheinlichkeit voraussagte, konnte die Rakete im ersten Versuch vom Launch Complex-6 der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien aus abheben. Die zwei äußeren Booster der Delta IV wurden planmäßig nach rund vier Minuten abgetrennt, gefolgt von der zentralen Stufe zwei Minuten später. Daraufhin übernahm die zweite Stufe und als nach sieben Minuten nach dem Start die dreiteilige Nutzlastverkleidung abgeworfen wurde, endete die Liveübertragung auf Wunsch des Kunden.<br>Regierungsstellen bestätigten später auf Twitter, dass die Nutzlast erfolgreich ihre angestrebte Umlaufbahn erreicht habe.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210426DeltaIVHeavyNROL82abgehoben2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Delta IV Heavy kurz nach dem Start von der Vandenberg Air Force Base mit dem Pazifik im Hintergrund. (Bild: ULA)" data-rl_caption="" title="Delta IV Heavy kurz nach dem Start von der Vandenberg Air Force Base mit dem Pazifik im Hintergrund. (Bild: ULA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210426DeltaIVHeavyNROL82abgehoben26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Delta IV Heavy kurz nach dem Start von der Vandenberg Air Force Base mit dem Pazifik im Hintergrund.<br>(Bild: ULA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dem transportierten Satelliten handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen optischen Aufklärungssatelliten der „Kennen“-Baureihe (die wiederum Teil der KH-11-Familie von Spionagesatelliten ist). Nach allem, was man darüber weiß, ähneln diese vom Aufbau her dem Hubble-Teleskop, wobei allerdings die Kameras der Keyhole-Satelliten auf die Erde und nicht hinaus ins All gerichtet sind. Aufgrund einer Kollisionswarnung musste die ursprüngliche Startzeit um eine Minute verschoben werden. Grund war die Umlaufbahn eines Objekts, das der Rakete auf ihrer Flugbahn gefährlich nah hätte kommen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem es beim letzten Start einer Delta IV Heavy zu mehreren Verzögerungen und Abbrüchen infolge von Schäden (infolge von Verschleiß) an der Infrastruktur der Startrampe gekommen war, wurde diese an beiden Weltraumbahnhöfen (Vandenberg und Cape Canaveral) überholt. Offenbar erfolgreich, da es dieses Mal zu keinen bekannten Verzögerungen kam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die vollgetankt 717 Tonnen schwere Delta IV Heavy war dies der 13. Start. Die Rakete setzt als weltweit einzige in allen Stufen ausschließlich flüssigen Wasserstoff und Sauerstoff ein, der in den drei Hauptstufen von jeweils einem RS-68 verbrannt wird. In der Oberstufe kommt das bewährte RL-10-Triebwerk zum Einsatz, das auch von der Atlas V und dem SLS verwendet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18637.msg509154#msg509154" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NROL-82 auf Delta IV Heavy</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Lexikon: Satellitenmission Aqua</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-satellitenmission-aqua/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2020 21:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aqua-Erdbeobachtungsmission Autor: Star-Light, Quelle: NASA . Aqua, lateinisch für Wasser, ist eine geowissenschaftliche Satellitenmission der NASA, benannt nach der großen Menge an Informationen über den Wasserkreislauf der Erde, einschließlich Verdunstung aus den Ozeanen, Wasserdampf in der Atmosphäre, Wolken, Niederschlag, Bodenfeuchtigkeit, Meereis, Landeis und Schneebedeckung auf dem Land und Eis, die diese Mission sammeln wird. Weitere [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-satellitenmission-aqua/" data-wpel-link="internal">Lexikon: Satellitenmission Aqua</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Aqua-Erdbeobachtungsmission</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light, Quelle: NASA .</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Aqua_sea_ice_image.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Aqua_sea_ice_imagek.jpg" alt=""/></a><figcaption>Satellit <em>Aqua</em><br>Quelle: NASA</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Aqua, lateinisch für Wasser, ist eine geowissenschaftliche Satellitenmission der NASA, benannt nach der großen Menge an Informationen über den Wasserkreislauf der Erde, einschließlich Verdunstung aus den Ozeanen, Wasserdampf in der Atmosphäre, Wolken, Niederschlag, Bodenfeuchtigkeit, Meereis, Landeis und Schneebedeckung auf dem Land und Eis, die diese Mission sammeln wird. Weitere Variablen, die ebenfalls von Aqua gemessen werden, sind Strahlungsenergieflüsse, Aerosole, Vegetationsbedeckung auf dem Land, Phytoplankton und gelöste organische Substanz in den Ozeanen sowie Luft-, Land- und Wassertemperaturen. Die Aqua-Mission ist Teil des internationalen Erdbeobachtungssystems (EOS) der NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Aqua_line_drawing.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/Aqua_line_drawingk.jpg" alt=""/></a><figcaption>Instrumente von Aqua</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Aqua wurde am 4. Mai 2002 gestartet und hat sechs Erdbeobachtungsinstrumente an Bord, die eine Vielzahl globaler Daten sammeln sollen. Aqua wurde ursprünglich für eine Einsatzdauer von sechs Jahren entwickelt, hat dieses  Ziel aber inzwischen weit übertroffen. Der Satellit überträgt weiterhin durchschnittlich 98 GByte Daten pro Tag von vier seiner sechs Instrumente, AIRS, AMSU, CERES und MODIS, und Daten reduzierter Qualität von einem fünften Instrument, AMSR-E. Das sechste Aqua-Instrument, HSB, sammelte etwa neun Monate lang Daten von hoher Qualität, fiel jedoch im Februar 2003 aus. Aqua war das erste Mitglied einer Gruppe von Satelliten, die als A-Train bezeichnet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier eine schematische Darstellung des Satelliten mit seinen Instrumenten (Quelle NASA). Bei den sechs Instrumenten handelt es sich um den Atmospheric Infrared Sounder (AIRS), die Advanced Microwave Sounding Unit (AMSU-A), den Humidity Sounder for Brazil (HSB), das Advanced Microwave Scanning Radiometer for EOS (AMSR-E), das Moderate-Resolution Imaging Spectroradiometer (MODIS), und das Clouds and the Earth&#8217;s Radiant Energy System (CERES).</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Daten zu Aqua:</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rakete</strong>: Zweistufiges Delta II 7920-10L<br><strong>Ort:</strong> SLC-2W, Western Range, Luftwaffenstützpunkt Vandenberg, Kalifornien<br><strong>Startdatum:</strong> 4. Mai 2002 um 2:55 Uhr PDT </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gewicht (beim Start): </strong>2.934 kg (6.468 Pfund)<br><strong>elektrische</strong> <strong>Leistung:</strong> 4.860 Watt am Ende der Lebensdauer<br><strong>Größe (entfaltet):</strong> 4,8 m (15,8 ft) x 16,7 m (54,8 ft) x 8 m (26,4 ft)<br><strong>ursprünglich geplante Missionsdauer: </strong>6 Jahre</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Informationen dazu finden Sie auf der <a href="https://aqua.nasa.gov/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Missionsseite</a> der NASA und in der <a href="https://science.nasa.gov/mission/aqua/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Übersicht</a> aller NASA Missionen.</p>
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		<title>Delta IV Heavy bringt NROL 71 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/delta-iv-heavy-bringt-nrol-71-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2019 09:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aerojet Rocketdyne]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV Heavy]]></category>
		<category><![CDATA[NRO]]></category>
		<category><![CDATA[RL-10B-2]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
		<category><![CDATA[VAFB]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 19. Januar 2019 brachte eine Delta-IV-Heavy-Rakete von der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien aus einen neuen geheimen Satelliten in den Weltraum. Beim beförderten Satelliten handelt es sich um einen Aufklärungssatelliten für die nationale US-amerikanische Aufklärungsbehörde (NRO), über dessen Funktion von offiziellen Stellen keine Mitteilung gemacht wurde. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Aerojet Rocketdyne, satobs.org, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 19. Januar 2019 brachte eine Delta-IV-Heavy-Rakete von der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien aus einen neuen geheimen Satelliten in den Weltraum. Beim beförderten Satelliten handelt es sich um einen Aufklärungssatelliten für die nationale US-amerikanische Aufklärungsbehörde (NRO), über dessen Funktion von offiziellen Stellen keine Mitteilung gemacht wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Aerojet Rocketdyne, satobs.org, Sven Grahn, Ted Molczan, ULA, USAF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/1E2CD30AC34NROL71ula1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Delta-IV-Heavy-Start am 19. Januar 2019" data-rl_caption="" title="Delta-IV-Heavy-Start am 19. Januar 2019" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/1E2CD30AC34NROL71ula260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Delta-IV-Heavy-Start am 19. Januar 2019<br>(Bild: ULA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Raketenvermarkterin United Launch Alliance (ULA) war es die erste im Jahr 2019 abgewickelte Mission einer von diesem Anbieterkonsortium betriebenen Trägerrakete. Seit Gründung der ULA hat das Konsortium damit nach eigenen Angaben 132 erfolgreiche Trägerstarts abgewickelt. Darunter befanden sich 38 Flüge mit Delta-IV-Raketen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet wurde die Rakete mit der Seriennummer D382 von der Startrampe 6 (Space Launch Complex 6, SLC 6) der Luftwaffenbasis Vandenberg (Vandenberg Air Force Base, VAFB) im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien. Für die Heavy-Variante der Delta IV war es der elfte Flug insgesamt und der dritte von Vandenberg aus. Bei den beiden vorherigen Flügen von Vandenberg aus wurden 2011 mit NROL 49 alias USA 224 und 2013 mit NROL 65 alias USA 245 wahrscheinlich ähnliche Aufklärungssatelliten gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der NROL 71 genannte, mit der Tarnbezeichnung USA 290 versehene neue Satellit wurde also von einer Delta IV Heavy transportiert. Das bedeutet, dass ein zentraler common booster core, die eigentliche Zentralstufe, links und rechts von zwei zusätzlichen common booster cores flankiert war. Die zusätzlichen cores kann man je nach Betrachtungsweise als große Flüssigkeitsboostar, aber auch als Teil der ersten Stufe der Rakete bezeichnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei common booster cores waren mit flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrennenden RS-68A-Triebwerken von Aerojet Rocketdyne ausgerüstet. Auf dem zentrale core saß eine Oberstufe mit einem RL10B-2-Triebwerk sowie zwölf Steuertriebwerken vom Typ MR-106, sämtlich Erzeugnisse von Aerojet Rocketdyne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste der Triebwerke der common booster cores, eines an einem der beiden seitlich angebrachten cores, zündete sieben Sekunden vor dem Abheben. Die anderen beiden RS-68A wurden fünf Sekunden vor dem Abheben gezündet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/nrol71lau1ulawebcast1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Qualm und Flammen nach der Zündung" data-rl_caption="" title="Qualm und Flammen nach der Zündung" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/nrol71lau1ulawebcast260.jpg" alt=""/></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Anlaufen der RS-68A wurde erneut <a href="https://www.raumfahrer.net/delta-iv-heavy-starts-kuenftig-ohne-feuerwerk/" data-wpel-link="internal">zündfähiges Gasgemisch auf der Startrampe in Brand gesetzt</a>, ohne dass es, soweit bekannt ist, Auswirkungen auf den Ausgang der Mission hatte. Das Ereignis sorgte aber wieder einmal für spektakuläre Bilder und eine deutlich sichtbare Schwarzfärbung der Rakete noch vor dem Verlassen der Startrampe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das tatsächliche Abheben der zu Beginn rund 71 Meter hohen Rakete erfolgte um 19:10 Uhr UTC (20:10 Uhr MEZ) am 19. Januar 2019. Dabei war ein kurzer Teil des Startfensters bereits verstrichen – es hatte sich um 19:05 Uhr UTC geöffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen eines Wasserstofflecks, Problemen mit den Bodenanlagen und zu starken Höhenwinden waren frühere Startversuche abgesagt bzw. abgebrochen worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Sekunden nach dem Abheben begann die Rakete, ihre Flugbahn in die erforderliche Richtung zu neigen. Rund 82 Sekunden nach dem Abheben passierte die Rakete den Bahnpunkt mit der höchsten dynamischen Druckbelastung (Max-Q).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach rund vier Minuten Flug kam es zur planmäßigen Abtrennung der seitlich montierten common booster cores, und das RS-68A-Hauptriebwerk am zentralen core wurde auf Vollschub heraufgefahren. Es arbeitete dann noch bis zu einem Zeitpunkt rund fünf Minuten und 36 Sekunden nach dem Abheben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/nrol71lau3ulawebcast1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="getrennte Stufen, RL10B-2 mit Düsenverlängerung" data-rl_caption="" title="getrennte Stufen, RL10B-2 mit Düsenverlängerung" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/nrol71lau3ulawebcast260.jpg" alt=""/></a><figcaption>getrennte Stufen, RL10B-2 mit Düsenverlängerung<br>(Bild: ULA Webcast)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der MECO für Main Engine Cutoff genannte Brennschluss der Zentralstufe erfolgte, und fünf Minuten und 45 Sekunden nach dem Abheben wurden die Stufen getrennt. Das RL10B-2-Triebwerk der zweiten Stufe zündete zwölf Sekunden nach der Stufentrennung. Die Übertragung im Internet ließ erkennen, wie nach der Stufentrennung und vor der Zündung des RL10B-2 seine Düsenverlängerung ausgefahren wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzlastverkleidung, die den Satelliten und die Oberstufe an der Raketenspitze beim Flug durch die dichten Schichten der Atmosphäre schützte, wurde elf Sekunden nach der Zündung des RL10B-2 abgetrennt. Kurz danach wurden die Startübertragung im Internet eingestellt, um allzu neugierige Blicke auf den weiteren Missionsverlauf und die transportierte Nutzlast zu verhindern. Die zuletzt gezeigte Animation zeigte auf der Oberstufe einen Satellit mit einem seitlich angebrachten Solarzellenausleger in Transportkonfiguration – nichts was auf besondere Details von Funktion oder Eigenschaften der Nutzlast schließen ließe.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/nrol71lau4ulawebcast1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Oberstufe und Nutzlast" data-rl_caption="" title="Oberstufe und Nutzlast" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/nrol71lau4ulawebcast260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Oberstufe und Nutzlast &#8211; Illustration<br>(Bild: ULA Webcast)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die US-Luftwaffe gab mit Datum vom 19. Januar 2019 bekannt, dass die Mission der Delta-IV-Heavy-Rakete ein Erfolg war. Die ULA berichtete mit gleichem Datum über einen erfolgreichen Start mit NROL 71, der der Unterstützung der Verteidigung der nationalen Sicherheit (der USA) gewidmet sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Naturgemäß geizen Hersteller, Betreiber und Nutzer von Spionagesatelliten mit Informationen zu ihren Geräten. Nach Starts von US-amerikanischen Raumfahrzeugen für Geheimdienste und Militär werden von offiziellen Stellen oftmals keine Bahnparameter veröffentlicht. Hinsichtlich des mutmaßlichen Orbits von NROL 71 liefern Vergleiche mit früheren Starts von Vandenberg, die bekanntgegebenen Sperrzonen im und unter dem Flugweg der Rakete und Beobachtungen von Amateurbeobachtern Hinweise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allgemein vermutet wird, dass es sich bei NROL 71 um einen optischen Aufklärungs- bzw. Spionagesatelliten handelt, der von Lockheed Martin gebaut wurde. Beobachter entsprechender geheimer Raumfahrtprogramme der USA vermuten, NROL 71 ist der erste Satellit einer Block 5 genannten weiterentwickelten Variante einer als KH-11 bezeichneten Satellitenserie. Verschiedentlich wurde die Erwartung geäußert, der neue Satellit werde auf eine rund 74 Grad gegen den Erdäquator geneigten Bahn zu finden sein. Auf Grund dieser Bahn wurden auch Stimmen laut, das es sich um einen Radarsatelliten handeln könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sven Grahn berichtete zwischenzeitlich, er denke, Signale des neuen Erdtrabanten auf 2.242,5 MHz rund 4 Stunden und 18 Minuten nach dem Start empfangen zu haben. Laut Grahn passt das zu dem, was einer Bewegung des Satelliten auf der von Grahn angenommenen Bahn entspricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">NROL 71 alias USA 290 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 43.941 und als COSPAR-Objekt 2019-004A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16534.msg442686#msg442686" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NROL-71 auf Delta IV Heavy von Vandenberg SLC-6</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Delta IV bringt NROL 47 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/delta-iv-bringt-nrol-47-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jan 2018 08:37:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aerojet Rocketdyne]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV]]></category>
		<category><![CDATA[NRO]]></category>
		<category><![CDATA[Retrograder Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[RS-68]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 12. Januar 2018 brachte eine Delta-IV-Rakete von der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien aus einen neuen geheimen Satelliten in den Weltraum. Beim beförderten Satelliten handelt es sich um einen Aufklärungssatelliten für die nationale US-amerikanische Aufklärungsbehörde (NRO), über dessen Funktion von offiziellen Stellen keine Mitteilung gemacht wurden. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Aerojet Rocketdyne, Orbital [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 12. Januar 2018 brachte eine Delta-IV-Rakete von der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien aus einen neuen geheimen Satelliten in den Weltraum. Beim beförderten Satelliten handelt es sich um einen Aufklärungssatelliten für die nationale US-amerikanische Aufklärungsbehörde (NRO), über dessen Funktion von offiziellen Stellen keine Mitteilung gemacht wurden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Aerojet Rocketdyne, Orbital ATK, ULA, USAF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14012018093709_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14012018093709_small_1.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
Delta IV mit NROL 47 auf dem SLC-6 &#8211; gezündet, aber noch nicht abgehoben 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Raketenvermarkterin United Launch Alliance (ULA) war es die erste im Jahr 2018 abgewickelte Mission einer von diesem Anbieterkonsortium betriebenen Trägerrakete. Seit Gründung der ULA hat das Konsortium damit nach eigenen Angaben 124 erfolgreiche Trägerstarts abgewickelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Medium-Variante der Delta IV war es der drittletzte Flug insgesamt und der letzte von Vandenberg aus. Zugunsten der in Entwicklung befindlichen <a href="https://www.raumfahrer.net/ula-stellt-neue-traegerrakete-vor/" data-wpel-link="internal">Vulcan-Rakete</a> entschied sich die ULA, die Delta IV auslaufen zu lassen. Die deutlich schubstärkere Delta IV Heavy wird jedoch noch über einen längeren Zeitraum mit Missionen bedacht werden. Über alle Versionen sind jetzt inklusive des Jungfernflugs im Jahre 2008 insgesamt 36 Delta-IV-Raketen gestartet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der NROL 47 genannte, vermutlich mit der Tarnbezeichnung USA 281 zu versehene Satellit wurde von einer Delta IV in Medium+ (5,2)-Konfiguration transportiert. Das bedeutet, dass auf der common booster core genannten Zentralstufe mit dem flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrennenden RS-68A-Triebwerk von Aerojet Rocketdyne eine Oberstufe mit einem Aerojet Rocketdyne RL10B-2-Triebwerk aufgesetzt war, seitlich an der Zentralstufe zwei GEM60-Feststoffbooster von Orbital ATK angebracht waren und die Nutzlastverkleidung 5 Meter Durchmesser hatte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14012018093709_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14012018093709_small_2.jpg" alt="USAF" width="260"/></a><figcaption>
Delta IV mit NROL 47 im Flug 
<br>
(Bild: USAF)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Haupttriebwerk der Zentralstufe der  Delta IV mit der Seriennummer D379 zündete rund vier  Sekunden vor dem Abheben von der Startrampe 6 (Space Launch Complex 6, SLC 6) der Luftwaffenbasis Vandenberg (Vandenberg Air Force Base, VAFB) im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Anlaufen des RS-68A wurde erneut <a href="https://www.raumfahrer.net/delta-iv-heavy-starts-kuenftig-ohne-feuerwerk/" data-wpel-link="internal">zündfähiges Gasgemisch auf der Startrampe in Brand gesetzt</a>, ohne dass es, soweit bekannt ist, Auswirkungen auf den Ausgang der Mission hatte. Das Ereignis sorgte aber wieder einmal für spektakuläre Bilder und eine deutlich sichtbare Schwarzfärbung der Rakete noch vor dem Verlassen der Startrampe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das tatsächliche Abheben erfolgte dann exakt um 22:11 Uhr UTC (23:11 Uhr MEZ) am 12. Januar 2018 unmittelbar mit der Zündung der vier seitlich an der Zentralstufe angebrachten Feststoffbooster. Dabei war ein Teil des Startfensters bereits verstrichen, da es im Verlauf des Countdowns zu einer Kommunikationsunterbrechung gekommen war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Sekunden nach dem Abheben begann die Rakete, ihre Flugbahn in die erforderliche Richtung zu neigen. Rund 62 Sekunden nach dem Abheben passierte die Rakete den Bahnpunkt mit der höchsten dynamischen Druckbelastung (Max-Q). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 90 Sekunden nach Beginn des Fluges waren die jeweils rund 16,15 Meter langen Feststoffbooster ausgebrannt. Sie wurden aus Sicherheitsgründen noch rund 20 Sekunden mitgeführt und dann abgeworfen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzlastverkleidung, die den Satelliten und die Oberstufe an der Raketenspitze beim Flug durch die dichten Schichten der Atmosphäre schützte, wurde anschließend nach etwa dreieinhalb Minuten  Flugzeit abgetrennt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14012018093709_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14012018093709_small_3.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
Die Nutzlastverkleidung wurde gerade abgeworfen &#8211; Animation 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der BECO für Booster Engine Cutoff genannte Brennschluss der Zentralstufe dürfte etwas über vier Minuten nach dem Abheben erfolgt sein – die Liveübertragung im Internet zeigte zu diesem Zeitpunkt bereits keine bewegten Bilder oder Animationen zum Aufstieg der Rakete mehr. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessierte Beobachter gehen davon aus, dass der Einschuss der Nutzlast durch die Oberstufe nach zwei Brennphasen in einen annähernd kreisförmigen Orbit erfolgte. Die Oberstufe dürfte sich danach auf eine Bahn gebracht haben, die sie letztlich zu ihrer Zerstörung beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre über der Südhalbkugel südlich von Australien führte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die US-Luftwaffe gab mit Datum vom 12. Januar 2018 bekannt, dass die Mission der Delta-IV-Rakete ein Erfolg war. Die ULA berichtete mit gleichem Datum über einen erfolgreichen Start mit NROL 47, der der Unterstützung der Verteidigung der nationalen Sicherheit (der USA) gewidmet sei. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Naturgemäß geizen Hersteller, Betreiber und Nutzer von Spionagesatelliten mit Informationen zu ihren Geräten. Nach Starts von US-amerikanischen Raumfahrzeugen für Geheimdienste und Militär werden von offiziellen Stellen oftmals keine Bahnparameter veröffentlicht. Hinsichtlich des mutmaßlichen Orbits von NROL 47 liefern Vergleiche mit früheren Starts von Vandenberg, die bekanntgegebenen Sperrzonen im und unter dem Flugweg der Rakete und Beobachtungen von Amateurbeobachtern Hinweise. NROL 47 wurde auf einen retrograden Orbit, das heisst auf eine in Bezug auf die Erdrotation gegenläufige Erdumlaufbahn gebracht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allgemein vermutet wird, dass es sich bei NROL 47 um einen Radar-Satelliten zur wetterunabhängigen Aufklärung handelt, der NROL 45 alias USA 267 ähnelt oder gleicht. NROL 45 schreibt man zu, das vierte Exemplar einer Topaz genannten Satellitenserie darzustellen. Die Raumfahrzeuge der Topaz-Serie bewegen sich auf rund 123 Grad gegen den Erdäquator geneigten, also retrograden Bahnen in Höhen zwischen 1.000 und 1.200 Kilometern. NROL 47 könnte auf eine Bahn mit einer geringeren Neigung und in größerer Höhe gebracht worden sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15894.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NROL-47 auf Delta IV von Vandenberg</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CERES: Der Energiebilanz der Erde auf der Spur</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ceres-der-energiebilanz-der-erde-auf-der-spur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2017 07:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ceres]]></category>
		<category><![CDATA[Delta II]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=42085</guid>

					<description><![CDATA[<p>An Bord US-amerikanischer Wettersatelliten werden Instrumente eingesetzt, die der Wolkenbeobachtung und der Untersuchung der Energiebilanz mit Ein- und Abstrahlung von Energie auf bzw. durch die Erde dienen. Für den neuen Satelliten JPSS 1 ist das Flugmodell 6 (FM6) der CERES genannten Instrumente gedacht. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: NASA. CERES steht für Clouds and [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">An Bord US-amerikanischer Wettersatelliten werden Instrumente eingesetzt, die der Wolkenbeobachtung und der Untersuchung der Energiebilanz mit Ein- und Abstrahlung von Energie auf bzw. durch die Erde dienen. Für den neuen Satelliten JPSS 1 ist das Flugmodell 6 (FM6) der CERES genannten Instrumente gedacht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CERES steht für Clouds and the Earth’s Radiant Energy System. Dementsprechend liefern die so bezeichneten Instrumente Informationen zu ein- und ausfallender Strahlung am Oberrand der Atmosphäre und an der Oberfläche der Erde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26102017093948_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26102017093948_small_1.jpg" alt="NASA / David C. Bowman" width="260"/></a><figcaption>
Norman Loeb mit CERES-Modell 
<br>
(Bild: NASA / David C. Bowman)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Leitender Wissenschaftler eines Projektes der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur (NASA), das sich der Energiebilanz der Erde widmet, ist Norman Loeb. Die Erde mit ihren verbundenen Systemen haben ihn immer fasziniert. Loeb sagt: „ Es ist eine ziemlich interessante Angelegenheit, wenn man daran denkt, wie Energie in unterschiedlichster Art und Weise zwischen Atmosphäre, Meeren, den Landmassen und schneebedeckten Oberflächenanteilen ausgetauscht und verteilt wird.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Über zusätzliche Informationen zu den Austauschprozessen dürfte sich Loeb freuen, wenn CERES FM6 an Bord des polaren Wettersatelliten Joint Polar Satellite System 1 (JPSS 1) in Betrieb genommen wurde. JPSS 1 soll demnächst auf einer Delta-II-Rakete von der Startanlage 2W der Luftwaffenbasis Vandenberg (Vandenberg Air Force Base, VAFB) in Kalifornien aus in den Weltraum transportiert werden. Aktuell ist der Start des Satelliten, der später unter der Ägide der US-amerikanischen nationalen  Wetterbehörde (National Oceanic and Atmospheric Administration, NOAA) betrieben werden soll, für den 10. November 2017 angesetzt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26102017093948_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26102017093948_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Wege der Strahlung &#8211; Illustration 
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(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beobachtungsdaten von CERES liefern wichtige Informationen über die Energiebilanz vom oberen Rand der Atmosphäre, wo einerseits eine gewisse Menge Strahlungsenergie von der Sonne aufgenommen und andererseits eine gewisse Menge Wärmestrahlung an den Weltraum abgegeben wird. Loeb erklärt das so: „Wenn man weiß, wie viel Strahlung von der Sonne die Erde erreicht, und außerdem bekannt ist, wie viel der Strahlung von der Sonne durch die Erde reflektiert wird und welche Menge an Wärmestrahlung die Erde abgibt, bekommt man die Energiebilanz. Wenn mehr Energie hineinkommt, als abgegeben wird, wird sich das System schließlich aufheizen.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wege, auf der eine veränderliche Energiebilanz andere System auf der Erde beeinflusst, betrachtet Loeb mit Ehrfurcht: „Auf gewisse Weise ist es wunderbar und verblüffend, wie die über die Erde verteilte Strahlung die Zirkulation in den Meeren und das Wetter in der Atmosphäre beeinflusst.“ </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26102017093948_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26102017093948_small_3.jpg" alt="Ball Aerospace" width="260"/></a><figcaption>
CERES FM6 
<br>
(Bild: Ball Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Fünf CERES-Instrumente sind bereits an Bord von Satelliten im All. Die von CERES-FM6 erwarteten Daten werden die Fortsetzung der laufenden Bestimmung der Veränderungen von Energiebilanz und Wolkenbedeckung erlauben, helfen, die Ursachen für die beobachteten Veränderungen zu ermitteln, und für klimarelevante Entscheidungsprozesse eine Datenbasis bieten. Loeb: „Was wir zu tun versuchen ist, unsere CERES-Aufzeichnungen zu erweitern.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konstruktion der CERES-Instrumente basiert auf einem Modell, das vom Forschungszentrum Langley (Langley Research Center, LaRC) entworfen worden war. Im Rahmen des Earth Radiation Budget Experiment hatte das LaRC zwischen 1984 und 1990 auf drei Satelliten derartige Instrumente zur Bestimmung der Energiebilanz der Erde eingesetzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitte der 1990er war schließlich begonnen worden, an einer kontinuierlichen Sammlung von Daten zur Energiebilanz der Erde zu arbeiten. 1997 gelangte dann das erste CERES-Instrument an Bord des Erdbeobachtungssatelliten <a href="https://www.raumfahrer.net/trmm-nach-17-jahren-bei-wiedereintritt-zerstoert/" data-wpel-link="internal">TRMM</a> ins All. Es hörte im Jahr 2000 auf, Daten zu erfassen. Vorher jedoch hatte man schon CERES FM1 und FM2 im Weltraum stationieren können. Die beiden Instrumente befinden sich an Bord des Erdbeobachtungssatelliten TERRA, der 1999 gestartet worden war. CERES FM3 und CERES FM4 umkreisen als Nutzlast des Erdbeobachtungssatelliten <a href="https://www.raumfahrer.net/aqua-vor-dem-start/" data-wpel-link="internal">Aqua</a> seit 2002 die Erde. Bis dato jüngstes Familienmitglied ist CERES FM5, seit 2011 an Bord von <a href="https://www.raumfahrer.net/npp-sendet-erste-daten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Suomi NPP</a> im All. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26102017093948_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26102017093948_small_4.jpg" alt="NASA / NOAA" width="260"/></a><figcaption>
Instrumentenausstattung von JPSS 1 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA / NOAA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Projekts werden auch Daten der Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer (MODIS) an Bord von Aqua und Terra benutzt, sowie von der Visible Infrared Imaging Radiometer Suite (VIIRS) an Bord von Suomi NPP. Wenn JPSS 1 in Betrieb genommen worden ist, soll auch dessen VIIRS Daten beisteuern, und die Informationen von CERES mit solchen über Wolken, Aerosole – kleinste Partikel in der Atmosphäre &#8211; und Oberflächeneigenschaften ergänzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Jahrzehnten arbeiten Wissenschaftler daran, herauszufinden, wie sich die Energiebilanz in Reaktion auf andere Veränderungen wie die von Temperaturen, Wasserdampf, Wolken, Schnee und Aerosolen im System wandelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Anstieg der Konzentration bestimmter Gase, die von der Erde kommende Infrarot- bzw. Wärmestrahlung absorbieren können, in der Atmosphäre kann zur Erwärmung der Erdoberfläche und der unteren Atmosphärenschichten führen. Gleichzeitig können diese Gase eine Abkühlung der oberen Atmosphärenschichten bewirken, weil sie Energie, die sonst die oberen Atmosphärenschichten erwärmen könnte, weiter unten einfangen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Reflektion von Strahlung, insbesondere der von der Sonne aus dem Weltraum, durch Wolken und Aerosole kann für eine Abkühlung sorgen. Tiefliegende, dicke Wolkenformationen können die Sonnenstrahlung gut reflektieren. Sie verhindern, dass Energie von der Sonne vom Erdboden aufgenommen wird. Aerosole können sich ähnlich auswirken. Sie können aus vom Wind aufgewirbeltem Staub bestehen, aus Rückständen aus der Verbrennung fossiler Energieträger wie zum Beispiel Diesel und Benzin, sowie bei der Brandrodung von Wäldern und dem Abflämmen von Feldern entstehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die CERES-Messungen sollen den Wissenschaftlern Informationen über die sich ändernde Absorption und Reflektion, welche Einfluss auf langfristige Klimatrends haben, liefern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch die Vorhersage kurzfristigerer Entwicklungen kann von CERES-Daten profitieren. Saisonale großräumige Effekte wie El Niño und La Niña stehen unter dem Einfluss von Wolkenbedeckung und Strahlungsbudgets. El Niño und La Niña entstehen auf Grund von Fluktuationen von kaltem und warmem Wasser im Pazifik im Bereich des Äquators. Laut Loeb ist es wichtig, die Veränderungen von Jahr zu Jahr aufzuzeichnen, zu modellieren und zu verstehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Farmer könnten bei Entscheidungen,welche Pflanzen angebaut werden sollen, und wann die Aussaat erfolgt, saisonale Vorhersagen zu Rate ziehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Forscher verwenden CERES-Daten zur Bestimmung von Mustern und Trends der veränderlichen Eis- und Schneebedeckung in den Polarregionen. Betreiber von Photovoltaikanlagen, Nutzer von Sonnenwärme-Anwendungen und Landwirte nutzen Daten zur erwartbaren Sonneneinstrahlung. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15779.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JPSS 1 auf Delta 2 von Vandenberg</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ceres-der-energiebilanz-der-erde-auf-der-spur/" data-wpel-link="internal">CERES: Der Energiebilanz der Erde auf der Spur</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nächster Falcon 9-Start für 14. Januar geplant</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/naechster-falcon-9-start-fuer-14-januar-geplant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2017 23:07:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[AMOS-6]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Iridium]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[VAFB]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SpaceX plant die Flugwiederaufnahme der Falcon 9 für den 9. Januar 2017. Es ist der erste Flug seit der Explosion der Falcon 9 auf dem Startplatz bei Cape Canaveral am 1. September 2016. Update: Der Start ist jetzt für den 14. Januar um 18:54 deutscher Zeit geplant. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX, r/SpaceX, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">SpaceX plant die Flugwiederaufnahme der Falcon 9 für den 9. Januar 2017. Es ist der erste Flug seit der Explosion der Falcon 9 auf dem Startplatz bei Cape Canaveral am 1. September 2016. <strong>Update:</strong> Der Start ist jetzt für den 14. Januar um 18:54 deutscher Zeit geplant.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX, r/SpaceX, NSF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/iridium_grafik-2.jpg" alt=""/><figcaption>Iridium-Logo auf F9<br>(Bild: Iridium)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach mehr als vier Monaten Flugpause ist es wieder soweit, eine weitere Falcon 9-Rakete soll ins Weltall starten und deren erste Stufe anschließend wieder auf der Erde landen. Dabei sollen die ersten 10 Iridiumsatelliten der neuen IridiumNEXT-Generation ins All geschossen werden. Es wird außerdem der erste Start der Falcon 9-Generation mit dem unterkühlten Treibstoff von dem US-Luftwaffenstützpunkt in Vandenberg, Kalifornien sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor ca. einem Jahr fand hier der letzte Start der Vorgängerversion der Falcon 9 mit Jason-3 statt. Seitdem wurde der Startplatz für die neue Falcon 9-Version modifiziert. In 2017 wird der Startplatz rege Aktivität sehen, denn es gilt noch viele weitere Satelliten für Iridium zu starten, insgesamt sind 6 weitere Starts geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start soll die erste Stufe der Falcon 9 wieder auf dem autonomen Drohnenschiff &#8222;Just Read The Instructions&#8220; (JRTI) landen. Der Name leitet sich aus einer Science-Fiction-Romanreihe ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer mehrmonatigen Untersuchung konnte SpaceX die wahrscheinliche Ursache für die Explosion der Falcon 9 vom 1. September 2016 finden. Damals explodierte eine Falcon 9 plötzlich bei einem Betankungsvorgang. Die Rakete und der Satellit AMOS-6 wurden vollständig zerstört.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/f9_iridium-2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/f9_iridium_26-2.jpg" alt=""/></a><figcaption>Falcon 9 für Iridium in Vandenberg im Hangar<br>(Bild: Iridium CEO auf Twitter)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unglücksursache</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut SpaceX lag die Ursache bei den mit Fasern umwickelten Drucktanks für das Helium (engl. carbon-overwrapped pressure vessel, kurz COPV). Diese Tanks bestehen aus einer dünnen Metallinnenhaut (engl. liner), die für die nötige Dichtigkeit des Tanks sorgt und mit Kohlefasern umwickelt ist. Die Fasern sorgen für die notwendige Festigkeit und verhindern das Platzen des Tanks unter Druck.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Betankung haben sich Beulen in der Metallinnenhaut gebildet und in diese Beulen ist dann flüssiger Sauerstoff eingedrungen (die Heliumtanks befinden sich im Sauerstofftank). Das Helium wurde offenbar so kalt getankt, dass der flüssige Sauerstoff gefrieren konnte (Schmelzpunkt 54,8 K bzw. -218,3 °C).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend ist es zu Reibungseffekten zwischen dem gefrorenen Sauerstoff und den umliegenden Fasern gekommen, sodass es zu lokaler Hitzeentwicklung kam, die anschließend den Heliumtank zerstört hat. Der Sauerstofftank konnte den hohen Heliumdruck nicht halten und explodierte ebenfalls.</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="SpaceX - Static Fire Anomaly - AMOS-6 - 09-01-2016" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/_BgJEXQkjNQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sabotage?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfangs wollte Elon Musk nicht mal einen Sabotageakt ausschließen. Auf Aufnahmen auf einem Video will SpaceX sogar verdächtige Bewegungen auf einem naheliegenden Gebäude der ULA gesehen haben. Daher hat SpaceX die ULA um Erlaubnis gebeten das Gebäudedach zu inspizieren. Die ULA hat dies jedoch verweigert und die amerikanische Militärpolizei das Dach inspizieren lassen, die aber nichts gefunden hat. Doch damit hat sich Elon Musk nicht zufrieden gegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut einer auf reddit geleakten Rede von Musk vor dem NRO wurde sogar ein Schütze angeheuert, um einen Testtank auf SpaceXs Testgelände in McGregor zu beschießen. Dabei konnte die Explosion tatsächlich reproduziert werden. Im Forum von nasaspaceflight.com konnte man außerdem in Posts von Mitarbeitern am Cape nachlesen, dass die Autos der Mitarbeiter bei der Einfahrt in den US-Luftwaffenstützpunkt nicht sonderlich kontrolliert werden, sodass das Einschmuggeln von zusätzlichen Leuten bzw. Waffen kein Problem gewesen wäre. Eine Waffe in den USA zu besorgen, ist bekanntlich auch nicht besonders schwer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber nur weil jemand die Rakete hätte beschießen können, folgt daraus noch nicht, dass es auch tatsächlich so gewesen ist. Eine große Verschwörung gab es ebenso wenig wie einen einzelnen frustrierten Mitarbeiter von einem Konkurrenzunternehmen, sondern nur ein technisches Problem, wie oben beschrieben. Allerdings möchte Musk laut der NRO-Rede in Zukunft solche Bedrohungsszenarien bei zukünftigen Designentscheidungen berücksichtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Starts</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der stark zerstörte Startplatz 40 auf Cape Canaveral soll Mitte 2017 wieder einsatzbereit sein. Wenn alles gut geht, hat SpaceX also ab Mitte 2017 zwei einsatzbereite Startplätze in Florida und einen in Vandenberg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem soll bereits Mitte Januar der erste Start von dem historischen Startplatz 39A auf dem Kennedy Space Center (KSC) stattfinden. Der Start soll den Kommunikationssatelliten Echostar-23 ins All bringen. Wenige Wochen später, also Anfang Februar, soll auch die nächste Versorgungsmission zur ISS starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls für Anfang des Jahres ist der erste Zweitflug einer ersten Stufe mit dem Satelliten SES-9 geplant, denn bisher wurden erste Stufe nur geborgen und noch nicht wiederverwendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14482.msg368648#msg368648" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AMOS-6 auf Falcon 9v1.2</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14418.msg365871#msg365871" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Iridium NEXT 01-10 auf Falcon 9v1.2</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erdbeobachtungssatellit WorldView 3 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erdbeobachtungssatellit-worldview-3-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2014 11:27:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Centaur]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
		<category><![CDATA[X-Band]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=39247</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der neue und zugleich leistungsstärkste kommerzielle Erdbeobachtungssatellit des US-amerikanischen Unternehmens DigitalGlobe mit Sitz in Longmont im US-Bundesstaat Colorado namens WorldView 3 ist im All. Sein Start erfolgte Mitte der Woche auf einer Atlas-V-Rakete in der Version 401 von der Luftwaffenbasis Vandenberg im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien aus. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Ball Aerospace, GigitalGlobe, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der neue und zugleich leistungsstärkste kommerzielle Erdbeobachtungssatellit des US-amerikanischen Unternehmens DigitalGlobe mit Sitz in Longmont im US-Bundesstaat Colorado namens WorldView 3 ist im All.  Sein Start erfolgte Mitte der Woche auf einer Atlas-V-Rakete in der Version 401 von der Luftwaffenbasis Vandenberg im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Ball Aerospace, GigitalGlobe, Lockheed Martin, ULA, USAF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082014132731_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082014132731_small_1.jpg" alt="USAF / Robert Volio" width="260"/></a><figcaption>
WorldView-3-Start auf der Atlas V AV-047 
<br>
(Bild: USAF / Robert Volio)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der 48. Start einer Atlas V insgesamt erfolgte zu Beginn eines 15 Minuten breiten Startfensters von 20:30 bis 20:45 Uhr MESZ und wurde am 13. August 2014 von der United Launch Alliance (ULA) abgewickelt. Der Flug begann auf der Space Launch Complex 3E (SLC-3E) genannten Startanlage der an der Pazifikküste gelegenen Luftwaffenbasis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">WorldView 3 mit einer Startmasse von rund 2.800 Kilogramm wurde von einer <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/atlas-v/" data-wpel-link="internal">Atlas V</a> in 401-Konfiguration transportiert. Das bedeutet, dass auf der Zentralstufe mit RD-180-Triebwerk von RD-AMROSS eine Centaur-Oberstufe mit einem Triebwerk aufgesetzt war, an der Zentralstufe kein Feststoffbooster angebracht waren und die Nutzlastverkleidung vier Meter Durchmesser hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Haupttriebwerk der Zentralstufe der Rakete mit der Seriennummer AV-047 wurde 3,8 Sekunden vor dem Abheben gezündet. Die Zentralstufe trug Centaur und Nutzlast dann in die Höhe. Nach etwas über 4 Minuten Flugzeit war die Zentralstufe ausgebrannt und abgetrennt, und es war nun Aufgabe der Centaur, mit einer einzelnen Brennphase ihres RL10A-4-2-Triebwerks von Pratt &amp; Whitney Rocketdyne die Nutzlast in den vorgesehenen Zielorbit zu bringen. Die erforderliche Brennphase dauerte rund 11 Minuten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082014132731_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082014132731_small_2.jpg" alt="Ball Aerospace" width="260"/></a><figcaption>
Einbau der CMGs in WorldView 3 bei Ball Aerospace 
<br>
(Bild: Ball Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Centaur-Oberstufe funktionierte wie vorgesehen und ermöglichte ein Aussetzen von WorldView 3 im richtigen Orbit. Das auf dem Satellitenbus BCP 5000 von <a class="a" href="https://www.baesystems.com/en-us/our-company/inc-businesses/space-and-mission-systems" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Ball Aerospace</a> basierende Raumfahrzeug gelangte auf eine annähernd kreisförmige Bahn in rund 620 Kilometern Höhe über der Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für einen Erdumlauf benötigt WorldView 3 rund 97 Minuten. Die Bahn des dreiachsstabilisierten, mit besonders flinken Reaktionsrädern (Control Moment Gyroscopes, CMGs) bestückten Satelliten ist um 98 Grad gegen den Erdäquator geneigt, es handelt sich um einen polaren, sonnensynchronen Orbit. Auf diesem können die bildgebenden Systeme des nach Angaben von <a class="a" href="https://vantor.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vantor (früher SS/L bzw. Maxar)</a> mindestens doppelt so schnell wie jedes vergleichbare Raumfahrzeug ausrichtbaren Satelliten optimal zum Einsatz gebracht werden. Bis zu 680.000 Quadratkilometer der Erdoberfläche pro Tag gedenkt man mit WorldView 3 abtasten zu können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082014132731_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082014132731_small_3.jpg" alt="DigitalGlobe" width="260"/></a><figcaption>
WorldView 3 &#8211; Infografik 
<br>
(Bild: DigitalGlobe)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit einem Teleskop mit einem Primärspiegel mit einem Durchmesser von rund 1,1 Metern ausgerüstete neue Satellit besitzt ein Kamerasystem, von dem man sich panchromatische Bilder in einer Auflösung von 31 Zentimetern erhofft. Das von <a href="https://www.l3harris.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Exelis (jetzt L3Harris)</a> gebaute System arbeitet panchromatisch im Bereich zwischen 450 und 800 Nanometern. Multispektral stehen 8 Bandbereiche zwischen 400 und 1.040 Nanometern zur Verfügung, die maximal erreichbare Auflösung liegt bei 1,24 Metern. Im Infraroten arbeitende Sensoren sollen eine Auflösung von etwa 3,7 Metern erreichen. Abgedeckt werden acht Bandbereiche zwischen 1.195 und 2.365 Nanometer-Wellen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082014132731_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082014132731_small_4.jpg" alt="Ball Aerospace" width="260"/></a><figcaption>
WorldView 3 beim Hersteller 
<br>
(Bild: Ball Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Geräten zur unmittelbaren Beobachtung der Erdoberfläche besitzt WorldView 3 außerdem einen CAVIS für Clouds, Aerosols, Water Vapor, Ice and Snow genannten, von Ball Aerospace gebauten Instrumentenkomplex, der dazu gedacht ist, neben Bewuchs, Bodenfeuchte und Schneebedeckung auch Wolkenbedeckung, Luftfeuchte und Aerosolgehalt zu bestimmen. Die dabei gewonnenen Daten aus 12 Bandbereichen zwischen 405 und 2.245 Nanometern können als Korrekturfaktoren in die digitalen Bilder der bildgebenden Systeme von WorldView 3 eingerechnet werden und die Bildqualität verbessern. Die Auflösung des Instruments liegt bei rund 30 Metern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Zwischenspeicherung großer Datenmengen an Bord besitzt WorldView 3 ein Halbleiter-Festplattensystem mit einer Kapazität von 2.199 Gigabyte. Die Übertragung der gewonnenen Bilddaten zu entsprechenden Bodenstationen wird im X-Band zwischen 8,025 und 8,040 Gigahertz mit einer Datenrate von 800 und 1200 Megabits pro Sekunde erfolgen, wo für es an Bord entsprechende Funkausrüstung gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erdbeobachtungsnutzlast und raumflugtechnische Systeme des Satelliten werden von zwei Solarzellenauslegern mit einer elektrischen Leistung von zusammen rund 3,11 Kilowatt (bei Einsatzende) mit Strom versorgt. Die Ausleger geben dem rund 5,7 Meter langen Satelliten mit einem Durchmesser von etwa 2,5 Metern eine Spannweite von rund 7,1 Meter. Der Speicherung elektrischer Energie an Bord dient ein Akkumulatorensatz mit einer Kapazität von 100 Amperestunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auslegungsbetriebsdauer von WorldView 3 beträgt 7,25 Jahre. Erwartet wird ein Zeitraum für eine sinnvolle Nutzung des Satelliten von 10 bis 12 Jahren. WorldView3 war durch DigitalGlobe im Herbst 2010 bei Ball Aerospace bestellt worden. Am 3. Oktober 2011 hatten Kunde und Hersteller den erfolgreichen Abschluss der maßgeblichen Entwurfsüberprüfung bekannt gegeben. Mit der Integration des Raumfahrzeugs begann Ball Aerospace schließlich im Frühjahr 2013.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vermarktung von Bildern in der besten Auflösung von 31 Zentimetern muss DigitalGlobe nach Auflagen des US-amerikanischen Handelsministeriums nach der offiziellen Indienststellung des Satelliten ein halbes Jahr lang zurückstellen. Bevor der Bildanbieter entsprechende Produkte auf den Markt bringen darf, soll gewährleistet werden, dass es hinsichtlich der besten durch den neuen Satelliten erzielbaren Auflösung und sonstigen Fähigkeiten des Raumfahrzeugs keine den USA unangenehme Überraschungen gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">WorldView 3 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.115 und als COSPAR-Objekt 2014-048A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12444.msg299932#msg299932" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Worldview 3 auf Atlas V 401</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>ICESat 2 fliegt auf Delta II</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/icesat-2-fliegt-auf-delta-ii/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 17:43:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Delta II]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<category><![CDATA[polarer Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Startauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) teilte mit Datum vom 22. Februar 2013 mit, dass der Erdbeobachtungssatellit ICESat 2 durch die United Launch Alliance (ULA) auf einer Delta-II-Rakete in den Weltraum transportiert werden soll. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA. Derzeit ist ein Start im Juli 2016 anvisiert. Geplant ist, dass die vom US-amerikanischen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur (NASA) teilte mit Datum vom 22. Februar 2013 mit, dass der Erdbeobachtungssatellit ICESat 2 durch die United Launch Alliance (ULA) auf einer Delta-II-Rakete in den Weltraum transportiert werden soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch.</a> Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26022013184323_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26022013184323_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
ICESat 2 tastet die Erdoberfläche ab &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit ist ein Start im Juli 2016 anvisiert. Geplant ist, dass die vom US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing gebaute Trägerrakete nach dem Start von der Rampe SLC-2 (SLC steht für Space Launch Complex) der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien ihre Nutzlast in einen annähernd kreisförmigen, polaren Erdorbit mit einer Bahnneigung von 94 Grad gegen den Erdäquator befördert. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">ICESat 2 soll entsprechend seiner ausgeschriebenen Bezeichnung Ice, Cloud and Land Elevation Satellite aus rund 590 km Flughöhe Veränderungen der Eispanzer an den Polen der Erde beobachten und Daten liefern, die bei der Beurteilung der Veränderungen der Meeresspiegel und ihrem möglichen künftigen Ansteigen helfen können, sowie Informationen über die Dicke von auf den Meeren schwimmenden Eisschichten und die Höhe der Vegetation auf bewachsenem Gelände sammeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um seinen Aufgaben nachkommen zu können, wird der von der Orbital Sciences Corporation (OSC) aus den USA herzustellende ICESat 2 mit einem Laserhöhenmesser ausgerüstet. Das Gerät benutzt Laserlicht, dass es im Gegensatz zu früheren Konstruktionen in mehreren Strahlen gleichzeitig in hochfrequenten Impulsen im Bereich um 10 kHz aussenden kann. Dadurch können Geländeformen bereits in der laufenden Erdumrundung erkannt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon der am 12. Januar 2003 gestartete und bis zum 11. Oktober 2009 betriebene Vorgänger von ICESat 2, ICESat, gelangte an Bord einer Delta-II-Rakete ins All. Bemühungen, einen der ausgefallenen Laser noch einmal in Betrieb zu nehmen, scheiterten und ICESat wurde nach Absenkung seiner Umlaufbahn am 14. August 2010 vollständig deaktiviert. Der Satellit trat am 30. August 2010 wieder in die Erdatmosphäre ein und wurde dabei zerstört. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Start von ICESat 2 will die NASA rund 96,6 Millionen US-Dollar zahlen. Die Vertragssumme deckt den Start selbst, die Integration der Nutzlast auf der Trägerrakete, die Bereitstellung und Verarbeitung von Telemetrie beim Start sowie weitere im Zusammenhang mit einem Satellitenstart entstehende Anforderungen ab. </p>
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		<title>Landsat 8 auf Kurs</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/landsat-8-auf-kurs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 12:20:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Centaur]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Landsat 8]]></category>
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		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern abend wurde der achte Satellit einer erfolgreichen Reihe von Erderkundungssatelliten an der Spitze einer Atlas-5-Trägerrakete in einen sonnensynchronen Orbit gebracht. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, OSC, Raumcon, Skyrocket, Wikipedia. Der Start erfolgte gegen 19.02 Uhr MEZ vom Gelände der Vandenberg Air Force Base. Zum Einsatz kam eine Atlas 5 ohne Booster mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern abend wurde der achte Satellit einer erfolgreichen Reihe von Erderkundungssatelliten an der Spitze einer Atlas-5-Trägerrakete in einen sonnensynchronen Orbit gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: NASA, OSC, Raumcon, Skyrocket, Wikipedia.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ldcmartosc.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ldcmartosc260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Landsat 8 über der Erde – künstlerische Darstellung.<br>(Bild: Orbital Sciences Corporation)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte gegen 19.02 Uhr MEZ vom Gelände der Vandenberg Air Force Base. Zum Einsatz kam eine Atlas 5 ohne Booster mit einer Centaur-Oberstufe. Der von der Orbital Sciences Corporation im Auftrag der NASA gebaute Satellit hat eine Masse von etwa 3 t und soll mindestens 5 Jahre lang Bilder von der Erdoberfläche anfertigen und zur Erde übermitteln. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der im Rahmen der Landsat Data Continuity Mission gestartete Satellit setzt eine mehr als 40-jährige erfolgreiche Arbeit fort, die mit dem Start von Landsat 1, der 1972 als Earth Resources Technology Satellite gestartet wurde, begann. Bei der Erderkundung arbeiten NASA und der Geologische Dienst der USA (U.S. Geological Survey) eng zusammen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/nu0448lgosc2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/nu0448lgosc260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Landsat 8 auf der Erde.<br>(Bild: Orbital Sciences Corporation)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Landsat 8 ist mit zwei wissenschaftlichen Haupt-Instrumenten ausgestattet, die hochaufgelöste Bilder bereitstellen. Der Operational Land Imager (OLI) arbeitet im Bereich sichtbaren Lichts sowie im nahen Infrarot. Außerdem verfügt der Messkomplex über zwei zusätzliche Spektralkanäle zur Untersuchung von Küstengebieten und Aerosolen sowie zur Erkennung von Cirruswolken. Der Thermal Infrared Sensor (TIRS) arbeitet hingegen im langwelligen Infrarot-Bereich und verfügt über einen besonders empfindlichen Quantentopf-Infrarot-Photodetektor. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Landsat 8 bewegt sich übrigens auf gleicher Bahn wie seine Vorgänger Landsat 4, 5 und 7. Insbesondere dadurch werden Aufnahmen der letzten Jahrzehnte mit den neuen absolut vergleichbar, allerdings sind sie qualitativ besser. Landsat 8 befindet sich in einem Orbit mit einer Flughöhe von 705 Kilometern bei einer Bahnneigung von 98 Grad und einer Umlaufzeit von 99 Minuten. Innerhalb von 16 Tagen wird die komplette Erdoberfläche einmal erfasst. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10804.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Landsat Data Continuity Mission</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/landsat-8-auf-kurs/" data-wpel-link="internal">Landsat 8 auf Kurs</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Atlas 5 startet Aufklärungssatelliten und Nanosats</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlas-5-startet-aufklaerungssatelliten-und-nanosats/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Sep 2012 07:34:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Aeneas]]></category>
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		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Centaur-Oberstufe]]></category>
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		<category><![CDATA[STARE A]]></category>
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		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am späten Donnerstag Abend startete eine Trägerrakete des Typs Atlas 5 von Vandenberg aus mit insgesamt 13 Satelliten an Bord ins All. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Skyrocket, Raumcon. Hauptnutzlast ist NROL 36 für das Nationale Aufklärungsbüro der USA, der eigentlich aus zwei Komponenten, NOSS-3 6A und 6B besteht. Beide Satelliten halten in ihrer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am späten Donnerstag Abend startete eine Trägerrakete des Typs Atlas 5 von Vandenberg aus mit insgesamt 13 Satelliten an Bord ins All.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Skyrocket, Raumcon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hauptnutzlast ist NROL 36 für das Nationale Aufklärungsbüro der USA, der eigentlich aus zwei Komponenten, NOSS-3 6A und 6B besteht. Beide Satelliten halten in ihrer Umlaufbahn in mehr als 1.000 km Höhe bei einer Bahnneigung von etwa 63 Grad einen festen Abstand ein. Über deren normale Kommunikationssignale können NOSS-Raumfahrzeuge beinahe weltweit Schiffe auf den Meeren und Flugzeuge auf ihren Routen orten und verfolgen. Die Position wird mittels Triangulation bestimmt. Das Satellitenpaar bringt auf der Erde etwa 6.500 kg auf die Waage. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-e5f7eeac"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15092012093429_small_1.jpg" alt="Universität von Süd-Kalifornien (USA)" width="306" height="299"/><figcaption>
Aeneas-Satellit im Orbit (Impression) 
<br>
(Bild: Universität von Süd-Kalifornien (USA))
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die übrigen 11 Satelliten waren in einer speziellen Absetzvorrichtung an der Centaur-Oberstufe untergebracht und wurden von dort aus in ihre Zielorbits zwischen etwa 480 und 770 km Höhe bei 64 Grad Bahnneigung entlassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Aeneas handelt es sich um einen Technologieerprobungssatelliten des US-Departments of Home Security, mit dem eine neue, strahlungsunempfindliche Flugsteuerungshardware sowie Antennentechnik zur Identifizierung und Verfolgung von Frachtcontainern auf den Weltmeeren getestet werden sollen. Dafür ist der an der University of Southern California entwickelte, nur etwa 4 kg schwere Satellit mit einer entfaltbaren Parabolantenne ausgestattet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">CINEMA 1 (Cubesat for Ion, Neutral, Electron, MAgnetic fields) dient der Messung von geladenen und neutralen Teilchen sowie Magnetfeldern im erdnahen Weltraum. Dazu ist der ebenfalls nur etwa 4 kg schwere Satellit mit zwei Messkomplexen ausgerüstet. Das MAGnetometer from Imperial College (MAGIC) ist ein Magnetometer, dass an einem Ausleger montiert ist und Angaben zu magnetischen Feldstärken liefert. Es wurde am Imperial College London (Großbritannien) entwickelt und gebaut. Das zweite Instrument nennt sich SupraThermal Electrons Ions &amp; Neutrals (STEIN) und soll vor allem Konzentration, Verteilung und Bewegung elektrisch neutraler Atome in verschiedenen Schichten der Hochatmospäre aufzeichnen. Entwicklungsführer war hierbei die University of California, Berkeley (USA). Zwei weitere Satelliten dieser Bauart sollen die Erfassung dreidimensionaler Verteilungsmuster ermöglichen. Im Gesamtprojekt CINEMA eingebunden sind auch die Kyung-Hee-Universität Seoul (Südkorea) und das Ames Research Center der NASA in Mountain View (USA). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aerocube 4, 4a und 4b sind drei Kleinstsatelliten (je 1 kg) der Aerospace Corporation (USA) und dienen der Technologieerprobung. Während Aerocube 4 über ein Rückkehrexperiment sowie ein Umweltdatenaufzeichnungssystem verfügt, welches während des Starts wichtige Parameter aufzeichnet, sollen mit den beiden anderen Cubesats neue Kommunikationsmittel getestet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den etwa 4 kg schweren SMDC-ONE 2.1 und 2.2 (Space Missile Defense Command &#8211; Operational Nanosatellite Effect) wird ein experimentelles Kommunikationssystem für die US-Armee getestet. Dazu sind die quaderförmigen Kleinsatelliten rundum mit einer Vielzahl an Stabantennen ausgerüstet, welche Funksignale auf verschiedenen Frequenzen empfangen bzw. aussenden können. Die Sender/Empfänger sind per Software konfigurierbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei STARE A (Space-Based Telescopes for Actionable Refinement of Ephemeris) handelt es sich um einen etwa 4 kg schweren Satelliten zur Bestimmung der Bahnparameter von Weltraumschrott aus dem Orbit heraus. Dem ersten Element mit der Bezeichnung &#8222;Re&#8220; soll in Kürze &#8222;Horus&#8220; folgen. Das Projekt des Lawrence Livermore National Laboratory der USA dient zunächst dem Nachweis der Machbarkeit eines solchen Systems. </p>



<p class="wp-block-paragraph">CSSWE (Colorado Student Space Weather Experiment, 4 kg) der Universiät Colorado in Boulder (USA) hat zum Ziel den Einfluss von Ort, Stärke und Häufigkeit von solaren Ereignissen wie Masseauswürfen auf die Erdatmospäre, speziell die Strahlungsgürten der Erde zu studieren. Insbesondere interessiert auch die Energieverteilung der durch Sonnenaktivitäten verursachten Sekundärelektronen, welche anschließend die Erdoberfläche erreichen können. Gemessen wird bei Elektronen im Energiebereich von 0,5 bis 2,9 MeV (Megaelektronenvolt) und zusätzlich bei Protonen zwischen 10 und 40 MeV. </p>



<p class="wp-block-paragraph">CXBN (Cosmic X-Ray Background, 2,6 kg) misst die diffuse Röntgen-Hintergrundstrahlung im Energiebereich von 30 bis 50 keV (Kiloelektronenvolt). Die Daten des von der Morehead State University (USA) entwickelten Messgerätes sollen der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden und der Verbesserung kosmologischer Modelle dienen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Letzter im Bunde ist CP 1 (1 kg) des interdisziplinären Cal Poly Picosatelliten-Studentenprojekts. Ziel ist die Entwicklung eines preisgünstigen Kleinsatellitenbusses zur Erprobung von Sensoren und anderen Kleinkomponenten zukünftiger Weltraumtechnik. Dazu gehören Kommunikationssysteme, Datenspeicher sowie Lageregelungstechnik. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start aller Nutzlasten erfolgte am 13. September 2012 gegen 23.19 Uhr MESZ vom Startplatz 3E der Vandenberg-Luftwaffenbasis aus. Verwendet wurde eine Atlas 5 ohne Hilfsraketen. Die Centaur-Oberstufe besaß nur ein Triebwerk. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11001.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NROL 36 (NOSS 3 6A+B) + diverse Nanosats auf Atlas V 401</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/atlas-5-startet-aufklaerungssatelliten-und-nanosats/" data-wpel-link="internal">Atlas 5 startet Aufklärungssatelliten und Nanosats</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>US-Mini-Shuttle OTV-2 zurück auf der Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/us-mini-shuttle-otv-2-zurueck-auf-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jun 2012 11:26:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[OTV-2]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfähre]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
		<category><![CDATA[USAF]]></category>
		<category><![CDATA[VAFB]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
		<category><![CDATA[X-37B]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34924</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die zweite unbemannte militärische Mini-Raumfähre der USA ist gestern nach gut 15-monatigem Flug auf einer Betonpiste auf dem Luftwaffenstützpunkt Vandenberg gelandet. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Spaceflight Now, Raumfahrer.net, Raumcon. Die von Boeing entwickelten Raumfähren wurden speziell für die US-Luftwaffe gebaut, um Materialien oder technische Geräte bei längeren Einsätzen im All erproben zu können. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/us-mini-shuttle-otv-2-zurueck-auf-der-erde/" data-wpel-link="internal">US-Mini-Shuttle OTV-2 zurück auf der Erde</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die zweite unbemannte militärische Mini-Raumfähre der USA ist gestern nach gut 15-monatigem Flug auf einer Betonpiste auf dem Luftwaffenstützpunkt Vandenberg gelandet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Spaceflight Now, Raumfahrer.net, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/17062012132631.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/17062012132631_260.jpg" alt="Video der US-Luftwaffe (Stützpunkt Vandenberg)"/></a><figcaption>
OTV-2 bei der Landung auf einer Betonpiste der Vandenberg Air Force Base (USA) 
<br>
(Bild: Video der US-Luftwaffe (Stützpunkt Vandenberg))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die von Boeing entwickelten Raumfähren wurden speziell für die US-Luftwaffe gebaut, um Materialien oder technische Geräte bei längeren Einsätzen im All erproben zu können. Der OTV-2-Flug war die zweite Testmission der als X-37B bezeichneten Shuttles. Diese haben eine flugzeugähnlichen Rumpf mit kleinen Stummelflügeln sowie v-förmig angeordneten Seitenleitwerken. Die Länge der Mini-Raumfähre beträgt, 8,38 m, die Breite 4,60 m und die Höhe 2,90 m. Die Masse der an der Spitze einer Atlas 5 zu startenden Raumfahrzeuge liegt bei etwa 5 t, wobei auf die Ladung nur ein geringer Teil entfällt. Dafür gibt es eine Ladebucht, die etwa 2 m lang und 1,20 m breit ist. Zur Energieversorgung verfügt die X-37B über ein ausklappbares Solarzellenpaneel, wodurch die Betriebsdauer im Vergleich zum Space Shuttle wesentlich länger sein kann. Allerdings ist der Energiebedarf auch erheblich niedriger. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür kann die X-37B Bahnmanöver in größerem Umfang ausführen. Bei dieser Mission wurde die mittlere Bahnhöhe von anfangs 331 auf 337 km angehoben und später auf 293 km abgesenkt. Die Bahnneigung wurde von zunächst 42,8 Grad auf 41,9 Grad reduziert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich war eine Flugzeit von etwa 270 Tagen vorgesehen. Da alle Systeme an Bord des Raumfahrzeugs offenbar gut funktionierten, wurde diese aber immer weiter ausgedehnt. Letztlich betrug sie 468 Tage, 13 Stunden und 2 Minuten. Der Start erfolgte am 5. März 2011 gegen 23.46 Uhr MEZ, die Landung am 16. Juni 2012 gegen 14.48 Uhr MESZ. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt X37 stellt in gewisser Weise eine Weiterentwicklung des Systems Space Shuttle dar. So sind Teile des Rumpfes aus Verbundwerkstoffen gefertigt, der Hitzeschutz ist einfacher und doch robuster, die Energieversorgung über Solarzellen erlaubt längere Flüge und die Steuerung eine automatische Landung. Es gibt aber auch einige Übereinstimmungen mit dem Space Shuttle. So erfolgt der Start bei beiden Systemen vertikal, die Landung antriebslos horizontal. Boeing schließt nicht aus, dass X-37B zu einer größeren Version weiterentwickelt werden könnte. Eine bemannte Variante gilt zum gegenwärtigen Zeitpunkt alledings eher als unwahrscheinlich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein dritter Testflug, wahrscheinlich wieder mit dem ersten Testmodell, könnte im Oktober gestartet werden. OTV-1 war im Jahre 2010 etwa 224 Tage im All. Weitere Details des Programmes sind geheim. Beim ersten Testflug hatte dies bewirkt, dass eine Gruppe von Raumfahrtbeobachtern mit Amateurtechnik die Bahn des Vehikels nach jedem Korrekturmanöver neu bestimmte und deren Parameter veröffentlichte. Aufgrund eines großen Treibstoffvorrates schätzt man die Möglichkeiten zu Bahnänderungen mit einer Gesamtgeschwindigkeitsänderung um 700 m/s als relativ hoch ein. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9224" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">X-37B OTV-2 auf Atlas V 501</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10353.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bemanntes Shuttle auf Basis der X-37B?</a></li></ul>
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		<title>USAF bereitet Landung für X-37B/OTV-2 vor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/usaf-bereitet-landung-fuer-x-37b-otv-2-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jun 2012 15:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
		<category><![CDATA[USAF]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
		<category><![CDATA[X-37B]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die US-amerikanische Luftwaffe (USAF) gab am 30. Mai 2012 bekannt, dass man an der Vorbereitung der Landung eines Mini-Shuttles vom Typ X-37B arbeite. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: raumfahrer.net, USAF. Auf der Luftwaffenbasis Vandenberg (VAFB, Vandenberg Air Force Base) im US-Bundesstaat Kalifornien habe man begonnen, sich auf die zweite Landung eines unbemannten, geflügelten Raumfahrzeugs [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die US-amerikanische Luftwaffe (USAF) gab am 30. Mai 2012 bekannt, dass man an der Vorbereitung der Landung eines Mini-Shuttles vom Typ X-37B arbeite.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: raumfahrer.net, USAF.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Luftwaffenbasis Vandenberg (VAFB, Vandenberg Air Force Base) im US-Bundesstaat Kalifornien habe man begonnen, sich auf die zweite Landung eines unbemannten, geflügelten Raumfahrzeugs vom Typ X-37B einzurichten. Der Tag der Landung und der exakte Zeitpunkt des Aufsetzens des Mini-Shuttles auf der Bahn mit der Nummer 12 hängt nach Angaben der USAF von den Wetterbedingungen und nicht näher spezifizierten technischen Aspekten ab. Man rechne mit einer Landung im Bereich von Anfang bis Mitte Juni 2012.
<br>
Wenn das rund 8,9 m lange Raumfahrzeug mit einer Flügelspannweite von rund 4,5 m auf der Piste in Vandenberg niedergangen ist, wird es die zweite OTV-2 für Orbital Test Vehicle mission 2 genannte Mission eines solchen Gerätes beendet haben. Ursprünglich hatte man laut USAF einen rund neun Monate dauernden Flug geplant, man habe die Mission aber umständehalber verlängern können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug von OTV-2 begann mit einem Start von der Cape Canaveral Air Force Station (CCAFS) im US-Bundesstaat Florida auf einer Atlas-V-Rakete am 5. März 2011. Seit dem Start wurde das Personal der Basis Vandenberg in Vorbereitung der Landung wiederholt intensiv trainiert, berichtete die UASF weiter. Gelingt die Landung und befindet sich das Vehikel dann noch in grundsätzlich benutzbarem Zustand, wird das konkrete X-37B dasjenige wiederverwendbare Raumfahrzeug sein, welches sich bis dato am längsten im Weltraum aufgehalten hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufgabe der Mini-Shuttles vom Typ X-37B ist es laut Informationen aus US-amerikanischen Militärkreisen, neue Technologien zu erproben und militärische Experimente abzuwickeln. Im All erfolgt die Versorgung der raumflugtechnischen Geräte und der Nutzlast an Bord mit elektrischer Energie durch einen Solarzellenausleger, der bei Start und Landung in der Nutzlastbucht des Flugkörpers untergebracht ist. Zur Lageregelung und für Bahnmanöver im Weltraum stehen chemische Triebwerke zur Verfügung. Bei den Bestrebungen, den Einsatz der Triebwerke möglichst treibstoffsparend zu gestalten, hat die USAF offenbar einigen Erfolg erzielen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">X-37B/OTV-2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.375 und als COSPAR-Objekt 2011-010A. Zusätzlich trägt es die Tarnbezeichnung USA 226. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9224.msg166513#msg166513" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">X-37B OTV-2 auf Atlas V 501</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>NROL 25 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nrol-25-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 10:14:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV M+]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Radarsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Mittwoch (MESZ) startete der militärische Aufklärungssatellit NROL 25 an der Spitze einer Delta 4 Medium ins All. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Raumcon, Skyrocket. Über den Satelliten wurden fast keine Angaben bekannt. Offenbar soll er zu einer neuen Serie von Radarsatelliten gehören, die Oberflächendetails rund um die Uhr und rund um den Globus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nrol-25-im-all/" data-wpel-link="internal">NROL 25 im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Mittwoch (MESZ) startete der militärische Aufklärungssatellit NROL 25 an der Spitze einer Delta 4 Medium ins All.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Raumcon, Skyrocket.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über den Satelliten wurden fast keine Angaben bekannt. Offenbar soll er zu einer neuen Serie von Radarsatelliten gehören, die Oberflächendetails rund um die Uhr und rund um den Globus mit hoher Auflösung erfassen können. Die US-Bezeichnung für diese Satellitenserie lautet Future Imagery Architecture &#8211; Radar. Die Zielbahn liegt in einer Höhe zwischen 1.100 und 1.105 Kilometern bei der ungewöhnlichen Bahnneigung von 123 Grad.  <br>Gestartet wurde der Satellit gegen 1.12 Uhr MESZ vom Startkomplex 6 in Vandenberg (USA) mit einer Delta 4 Medium Plus 5.2 der United Launch Alliance, die über 2 Feststoffbooster des Typs GEM-60 verfügte. Der Start sollte ursprünglich einige Tage zuvor erfolgen, musste aber wegen ungeeigneter Wetterbedingungen verschoben werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10852.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Delta IV Medium+ (5,2) mit NROL-25</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nrol-25-im-all/" data-wpel-link="internal">NROL 25 im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<title>SpaceX plant dritten Startplatz für Falcon 9</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-plant-dritten-startplatz-fuer-falcon-9/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 16:41:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für kommerzielle Nutzlasten will SpaceX einen dritten Startkomplex errichten. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Spaceflight Now, Raumcon. Mögliche Standorte sind nach Angaben von SpaceX Puerto Rico, Texas, Hawaii oder Florida. Die beiden bisherigen Startkomplexe in Cape Canaveral und Vandenberg befinden sich auf Militärgelände der USA und seien gut für Satellitenstarts im Auftrag der US-Regierung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/spacex-plant-dritten-startplatz-fuer-falcon-9/" data-wpel-link="internal">SpaceX plant dritten Startplatz für Falcon 9</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Für kommerzielle Nutzlasten will SpaceX einen dritten Startkomplex errichten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Spaceflight Now, Raumcon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mögliche Standorte sind nach Angaben von SpaceX Puerto Rico, Texas, Hawaii oder Florida. Die beiden bisherigen Startkomplexe in Cape Canaveral und Vandenberg befinden sich auf Militärgelände der USA und seien gut für Satellitenstarts im Auftrag der US-Regierung geeignet. Allerdings verursachen sie mit ihren hohen Sicherheits- und Kontrollstandards auch nicht unerhebliche Kosten. 
<br>
Für kommerzielle Nutzlasten sei weiterhin ein Standort erforderlich, bei dem man nicht gegen Exportbestimmungen für bestimmte Technologien verstößt. Elon Musk, CEO von Space Exploration Technologies (SpaceX), stellt sich den neuen Startkomplex eher wie ein kommerziell funktionierendes Cape Canaveral vor. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3424.msg206857#msg206857" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Diskussion im SpaceX-Thema</a></li></ul>
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