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	<title>Verkehr &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Verkehr &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Seidenstraße und Satelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/seidenstrasse-und-satelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Mar 2019 08:52:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kongresse in Wien zeigen die Zukunft der Bahn. Eine Information des österreichischen Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT). Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der BMVIT Infothek. Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) / BMVIT Infothek. Was haben irdische Mobilität und Weltraumforschung gemein? Sieht man von den revolutionären Gefährten wie den Mond- und Mars-Rovern [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Kongresse in Wien zeigen die Zukunft der Bahn. Eine Information des österreichischen  Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT). Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der BMVIT Infothek.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) / BMVIT Infothek.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was haben irdische Mobilität und Weltraumforschung gemein? Sieht man von den revolutionären Gefährten wie den Mond- und Mars-Rovern ab, ist es vor allem die moderne Satellitentechnik, die unser Mobilitäts- und Transsportsystem auf der Erde grundlegend verbessern soll. 
<br>
Fernsehen, Telekommunikation oder Wettervorhersagen sind ohne Satelliten absolut undenkbar geworden. Sehr viel präzisere und schnellere Informationen brauchen Anwendungen zum Automatisierten Fahren, aber auch Leitsysteme im Flugbetrieb. Wie sieht es damit auf der Schiene aus? Wie können Satellitensignale dort für einen optimalen Fluß und verbesserten Service sorgen? Auch im Bahnsektor sollen mit diesen neuen Möglichkeiten Unfälle, Verspätungen und Umwege vermieden werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Palais Wertheim in Wien wurde bei der Konferenz Space for Innovation in Rail nun der optimale Einsatz von globalen Navigationssatellitensystemen (englisch: global navigation satellite system oder kurz GNSS) im Bahnbereich, insbesondere bei Schienenfahrzeugen und bei Verkehrsmanagementsystemen und –diensten diskutiert. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und wurde gemeinsam von der Agentur für das Europäische GNSS (GSA), dem Unternehmen Shift2rail (S2R JU) und der Eisenbahnagentur der Europäischen Union (ERA) organisiert und bot die Gelegenheit, sich über die Digitalisierung im Eisenbahnsektor auszutauschen und den Einsatz speziell des europäischen Galileo-Systems für die Schiene in den Mittelpunkt zu stellen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23032019095220_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23032019095220_small_1.jpg" alt="BMVIT" width="456" height="238"/></a><figcaption>
Galileo Satellit im Fokus bei SpaceInRail. 
<br>
(Bild: BMVIT)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Galileo für die Schiene</strong>
<br>
An der hochkarätig besetzten Konferenz nahmen Vertreter der Europäischen Kommission, Matthias Petschke, Direktor für die EU Navigationssysteme Galileo, und Elisabeth Werner, Direktorin für Landverkehr, sowie der Exekutivdirektor der Europäischen Agentur für globale Satellitennavigationssystem GSA, Carlo Des Dorides, sowie der Exekutivdirektor der Europäischen Technologie-Initiative Shift2Rail und jener der Europäischen Eisenbahnagentur, Carlo Borghini und Josef Doppelbauer, teil. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Jahren haben die europäischen Bahnunternehmen – einschließlich Industrie, Dienstleistern sowie Forschung und Entwicklung – eine Reihe von Innovationen zur Steigerung der Kosteneffizienz, zur Verbesserung des Services für Fahrgäste und zur Verbesserung der Sicherheit des Schienenverkehrs entwickelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Weltraumtechnologien und -anwendungen sind für Österreich und seine Gesellschaft genauso wichtig wie bahnbrechend,“ sagte Verkehrsminister Norbert Hofer im Vorfeld der Konferenz. Mit der fast vollständigen, bereits aber jetzt schon voll einsatzfähigen Flotte an Galileo-Satelliten soll es möglich sein, auch den Schienenverkehr effizienter und sicherer zu gestalten. Das zeigten auch erste Ergebnisse einiger Projekte, an denen die ÖBB beteiligt ist, und in denen der möglichst beste Einsatz von Galileo-Systemen getestet wird. „Es ist ein zentrales Ziel des Ministeriums, den Einsatz von weltraumgestützten Lösungen zur Verbesserung unseres täglichen Lebens weiter zu stärken“, so Hofer weiter. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23032019095220_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23032019095220_small_2.jpg" alt="ESA" width="456" height="230"/></a><figcaption>
Visualaisierung von Galileo-Satelliten. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alle Infos ständig in Echtzeit</strong>
<br>
Auch EGNOS, das European Geostationary Navigation Overlay Service (EGNOS) ist als europäisches Erweiterungssystem zur Satellitennavigation erfolgreich im Einsatz. Es steigert regional begrenzt auf Europa die Positionsgenauigkeit von GNSS und ist voll kompatibel zu GPS, dem amerikanischen WAAS, dem japanischen MSAS und dem indischen GAGAN, die ihre Korrekturdaten ebenfalls über Satelliten verteilen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das zivile europäische Navigationssystem Galileo steht für höhere Präzision, eine bessere Zuverlässigkeit der Positionsinformation und höhere Signalverfügbarkeit und spielt damit auch bei Eisenbahntechnik, besonders bei sicherheitsrelevanten Anwendungen, wie der Positionsermittlung von Zügen für Gleisfreimeldeanlagen eine immer wichtigere Rolle. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der optimalen Nutzung der Strecke, des rollenden Materials und vom Einsatz der Zugbesatzungen bis hin zur automatisierten Wartung der Infrastruktur ergeben sich zahlreiche weitere denkbare Vorteile. Neben dieser Art der Verkehrskontrolle kann das Positioning im Netz von großem Nutzen für weitere Anwendungen der Passagiere sein: Erweiterte Kundenservices, beispielsweise mit den ständigen Information der Passagiere über Ankunftszeit von Zügen in Echtzeit, vor und während der Reise, erweiterte Ticket-, Reservierungs- und Zahlungssysteme, auch angepasst an die Bedürfnisse behinderter und mobilitätseingschränkter Menschen bis hin zum Gepäck- und Frachtmanagement. Allesamt äußerst sinnvolle Ergänzungen für den Bahnbetrieb. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die neue Seidenstraße</strong>
<br>
Bei einem weiteren Kongress in Wien ging es um die Fragen, wie das Verkehrssystem der Zukunft aussehen muss, damit es zugleich eine wachsende Industrie unterstützt und wie unsere Mobilität und vor allem der Gütertransport nachhaltig gestaltet werden kann? Ein riesiges Infrastrukturprojekt steht dazu seit einiger Zeit in den Startlöchern: Der Ausbau der russischen Breitspurbahn Transsib bis Wien. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie viel das kostet und wann es soweit sein kann wurde beim International Railway Congress 2019 in Wien diskutiert. Dieser war der Start einer Kongressreihe, die mindestens über die nächsten drei Jahre stattfinden soll. Über 500 Gäste haben sich zwei Tage lang, vorrangig zu den Chancen und Potentialen des multinationalen Eisenbahnprojekts Breitspurbahn als umweltschonendes globales Tor für den weltweiten Warenverkehr, ausgetauscht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/MoeglicheKorridoreBreitspurbahnKosiceWienBreitspurPlanungsgesellschaft.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/MoeglicheKorridoreBreitspurbahnKosiceWienBreitspurPlanungsgesellschaft600.jpg" alt="Breitspur Planungsgesellschaft " width="456" height="212"/></a><figcaption>
Mögliche Korridore für eine Breitspurbahn zwischen Košice und Wien. 
<br>
(Bild: Breitspur Planungsgesellschaft )
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dahin ist man nun wieder einen Schritt weiter gekommen: Am Rande des Kongresses wurden eine Absichtserklärung zwischen den Verkehrsministerien aus Russland, der Slowakei und Österreich zur Realisierung der Güterzugstrecke Košice – Bratislava – Wien mit einer Spurweite von 1520 mm unterzeichnet. En weiterer Schritt bei den Vorbereitungen für einen Staatsvertrag dazu zwischen den Ländern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der soll der stark wachsende Güterverkehr zwischen China und Europa zum Teil auf die Bahn verlagert werden. Derzeit endet die Transsibirische Eisenbahn mit der größeren Spurweite im Osten der Slowakei. Österreichs Regierung will diese Breitspurbahn bis in den Raum Wien verlängern. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Umweltfreundlich zwischen den Kontinenten</strong>
<br>
Tatsächlich könnten auf mehr als 8.000 km Schienennetz die asiatischen Wachstumsmärkte und Zentraleuropa enger miteinander verbunden werden. Mit einer Verlängerung der Transsib-Breitspurbahn über 400km von Košice in der Ostslowakei nach Wien wäre dieser traditionsreiche Verkehrskorridor auch ausnahmslos ohne Spurwechsel zwischen Ostasien und Österreich zu befahren. Pläne für die Verlängerung dieser Bahnstrecke bis in den Großraum Wien existieren schon länger. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Breitspurverlängerung samt Bau eines Terminals auf österreichischem Boden hätte enorme wirtschaftliche Chancen. Laut Studie würde die Verlängerung der Breitspurbahn vom Terminal in Košice nach Wien von der Bauphase bis zum Vollbetrieb 127.000 heimische Jobs schaffen und sichern. Zu Spitzenzeiten könnten durch Bau, Betrieb und Betriebsansiedelungen in Terminal-Nähe 9.000 Arbeitsplätze entstehen. Des Weiteren wäre eine Gesamtwertschöpfung von 15,5 Milliarden Euro bis 2054 für Österreich zu erwarten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein möglicher Baustart für die Verlängerung der Breitspurbahn wäre im Jahr 2023. Die Neubaustrecke könnte dann zehn Jahre später im Jahr 2033 in Betrieb gehen. Das internationale Projekt würde den Containertransport nach Mitteleuropa nicht nur ökologischer gestalten, sondern ihn auch deutlich beschleunigen. Die Gütercontainer ließen sich per Schiene auf der Transsib in 10-15 Tagen in den Großraum Wien bewegen, während sie per Schiff nach Europa etwa 30 Tage benötigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Andreas Reichhardt, Generalsekretär des BMVIT, sieht das Memorandum nach einem ersten Seidenstraßen-Abkommen im letzten Jahr bereits als nächsten großen Erfolg im Infrastrukturbereich: „Mit dem Memorandum of Understanding zwischen Russland, der Slowakei und Österreich haben wir wieder einen großen Schritt für die Verlängerung der 1520-Bahn in die Twin-City-Region machen können.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Chef der ÖBB Holding, Mag. Andreas Matthä, konstatiert in seinem Statement zum Abschluss des Kongresses: „Die Schiene ist Bindeglied zwischen Gesellschaften und Nationen. Sie bringt Menschen und Güter in Bewegung und schafft gute Verbindungen – auch für die Neue Seidenstraßen-Initiative. Um die internationale Zusammenarbeit hier zu vertiefen und die Verbindung zwischen Österreich und Russland weiter auf Schiene zu bringen, ist der International Railway Congress wohl der beste Ausgangspunkt. Es würde mich daher sehr freuen, wenn dieser Congress auch in den kommenden Jahren zu einem Fixpunkt des Austausches der internationalen Eisenbahngemeinde in Wien werden würde.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Oleg Belozerov, Generaldirektor der Russian Railways RZD, betont, dass „dieses Projekt die Arbeit der Eisenbahnen auf ein neues Niveau heben wird.“ Es würden neue Technologien ausprobiert, um die Grenzübergänge zu beschleunigen und Rechtsfragen zu vereinheitlichen. „Wir müssen unsere Aufmerksamkeit darauf richten, dass dies so schnell wie möglich geschieht“, so Belozerov. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Neue Seidenstraße ist aber auch ein chinesische Megaprojekt. China möchte die alte Seidenstraße beleben und über Infrastruktur­projekte neue Handelsrouten nach Europa, Asien und Afrika schaffen. Die ehrgeizige Initiative läuft in China offziell unter dem Titel One Belt, One Road (ein Band, eine Straße) und verspricht die Ankurbelung der Wirtschaft aller beteiligten Länder. Seit 2013 versucht das Reich der Mitte damit seine Verkehrsinfrastruktur mit Europa, Afrika und den übrigen Ländern Asiens neu und besser als je zuvor zu vernetzen – der Staat will dabei offen sein für Länder, die sich in Form von Kooperationen beteiligen wollen. Acht Billionen US-Dollar (umgerechnet 6,5 Billionen Euro) sollen investiert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>INFObox: </strong>
<br>
Österreich ist Bahnland Nummer 1 in der EU. Nicht zuletzt durch den ÖBB-Rahmenplan, der bis 2023 Investitionsmittel des Infrastrukturministeriums in Höhe von 12,9 Mrd vorsieht. Die Implementierung von GNSS-Anwendungen im Infrastruktur- und Fahrgastbereich sollen die Bahn zusätzlich verbessern. Auch dafür investiert das BMVIT als Weltraumministerium jährlich rund 70 Millionen Euro in den Weltraumsektor. Unter Einrechnung der EU-Flagschiffprogramme Copernicus, Galileo/EGNOS und H2020 liegt Österreichs Beitrag bei etwa 100 Millionen Euro pro Jahr. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4144" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo SNS II</a> </li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>TerraSAR-X &#8211; Verkehrsbeobachtung auf Autobahnen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/terrasar-x-verkehrsbeobachtung-auf-autobahnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 18:13:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Radarsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[SAR]]></category>
		<category><![CDATA[TerraSAR-X]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) hat am 26. Februar 2008 eine Beobachtungskampagne des Verkehrs auf Autobahnen mit dem deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X gestartet. Ziel ist die Entwicklung eines neuen Verfahrens zur Verkehrsdatenerfassung. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: DLR. Während der mehrmonatigen Kampagne werden ausgewählte Autobahnabschnitte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="das-dlr-deutsches-zentrum-fur-luft-und-raumfahrt-hat-am-26-februar-2008-eine-beobachtungskampagne-des-verkehrs-auf-autobahnen-mit-dem-deutschen-radarsatelliten-terrasar-x-gestartet-ziel-ist-die-entwicklung-eines-neuen-verfahrens-zur-verkehrsdatenerfassung">Das DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) hat am 26. Februar 2008 eine Beobachtungskampagne des Verkehrs auf Autobahnen mit dem deutschen Radarsatelliten <i>TerraSAR-X</i> gestartet. Ziel ist die Entwicklung eines neuen Verfahrens zur Verkehrsdatenerfassung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04032008191358_small_1.jpg" alt="DLR" width="448" height="224"/><figcaption>
Künstlerische Darstellung von TerraSAR-X über Europa. 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Während der mehrmonatigen Kampagne werden ausgewählte Autobahnabschnitte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Kalifornien bei Überflügen des Satelliten beobachtet. Ziel ist die Entwicklung eines Verfahrens zu Erfassung von Verkehrsdaten aus dem All, ohne Installationen am Boden zu benötigen. Aktualität sowie schnelle Auswertung und Weitergabe der Daten an Informationsdienste sind weitere Aspekte des Programms. Das Verfahren soll Vorteile bei der Aktualität und Abdeckung bieten. Vor allem ist man wetterunabhängig und kann grenzüberschreitend arbeiten. Mit den gewonnen Daten kann nicht nur die Verkehrsdichte, sondern auch die durchschnittliche Geschwindigkeit am Boden bestimmt werden.</p>



<p>Die Autobahnabschnitte A4 westlich von Dresden, das Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz, später auch das Ruhrgebiet, die A5 und A8 bei Karlsruhe sowie die Interstate 5 in Kalifornien nordwestlich von Los Angeles in den USA, sollen aufgenommen werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/terrarsarx_dresden.jpg" alt="" width="446" height="251"/><figcaption>TerraSAR-X Verkehrsmessung auf einem 17 Kilometer langen Teilstück der A4 westlich von Dresden, wo 156 größere Fahrzeuge automatisch detektiert und gemessen wurden. Referenzmessungen mit Kameras ergaben, dass die tatsächliche vorhandene Anzahl von LKWs auf diesem Streckenabschnitt etwa doppelt so hoch war. Weiter verbesserte Auswerteverfahren werden die Detektionsrate noch deutlich ansteigen lassen.<br>(Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Durch dieses Projekt erweitert sich das Anwendungsspektrum des Radarsatelliten, dessen Daten auch zu Erdvermessung und dem Erstellen aktueller Geländeinformationen genutzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>TerraSAR-X</i> wurde am 15. Januar 2007 gestartet. Seitdem hat er mehr als 20.000 Radarbilder der Erde erzeugt, welche vor allem im Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) in Neustrelitz bei Berlin ausgewertet und aufbereitet werden. Als Erweiterung zu <i>TerraSAR-X</i> ist der Start eines identischen Satelliten <i>TanDEM-X</i> vorgesehen. 
</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Straßenverwaltung mit Satelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/strassenverwaltung-mit-satelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2003 19:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
		<category><![CDATA[Notfall]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Weltraumbehörde ESA arbeitet mit portugiesischen Organisationen zusammen, um die Verkehrssicherheit auf Europas Strassen mit Raumfahrttechnik zu verbessern. Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: ESA. Jedes Jahr sterben in Europa 40.000 Menschen aufgrund von Verkehsunfällen, und 1.700.000 verletzen sich bei Verkehrsunfällen. Statistiken zeigen, dass einer von drei Europäern während seiner Lebensdauer zum Verkehrsopfer wird. Um [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Europäische Weltraumbehörde ESA arbeitet mit portugiesischen Organisationen zusammen, um die Verkehrssicherheit auf Europas Strassen mit Raumfahrttechnik zu verbessern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes Jahr sterben in Europa 40.000 Menschen aufgrund von Verkehsunfällen, und 1.700.000 verletzen sich bei Verkehrsunfällen. Statistiken zeigen, dass einer von drei Europäern während seiner Lebensdauer zum Verkehrsopfer wird.  
<br>
Um diese Zahlen zu senken, überprüft man nun, die bisherige Verkehsüberwachung durch Satelliten zu unterstützen beziehungsweise ausführen zu lassen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein neues System dafür wird gegenwärtig in Portugal entwickelt und getestet. Das Projekt namens <i>ARMAS</i> (aktive Straßenverwaltung mithilfe von Satelliten), ist ein System für die Überwachung von Fahrzeugen über Satelliten basierend auf das System <i>EGNOS</i> (europäische Geostationäre Navigationsüberwachungsdienst).  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten Zeittests werden zur Zeit auf der &#8222;Vasco Da Gamma&#8220;-Brücke, einer der längsten Brücken in Europa, durchgeführt.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Empfänger, der sich im Fahrzeug befindet, berechnet die Position des Fahrzeuges in Echtzeit und ermöglicht so einen Informationenaustausch mit einem regionalen Kontrollzentrum.  Der erste Nutzen dieses System wird die Durchführung einer virtuellen Zahlung der Benutzungsgebühr von Tunneldurchfahrten. Dies erspart Zeit und ein Ende der gefährlichen Verkehrsschlangen vor den Tunneleingängen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neuartige System erlaubt auch, Informationen über Probleme zu senden, die auftreten könnten, während sie mit ihren Auto unterwegs sind. Ein S.O.S. Alarm kann im Notfall ausgelöst werden. Das Signal erscheint dann sofort auf einem Bildschirm im Kontrollzentrum, das dann sofort Hilfe senden kann, sobald es den genauen Standort des Fahrzeugs kennt. Es ist auch möglich, nahe am Kontrollzentrum fahrende Autofahrer zu warnen, langsamer zu fahren.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der gleichen Weise können Fahrer vor Vorfällen gewarnt werden, auf die sie während ihrer Fahrt stoßen könnten. Die Informationen darüber werden auf einen Bildschirm angezeigt. Das ermöglicht den Fahrerm, die notwendigen Maßnahmen einzuleiten, um auf die kommenden Gefahren wie zum Beispiel Rückstaus, Gassenänderungen usw. reagieren zu können.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>ARMAS</i> konnte dann später für alle Straßennetze in Europa gelten.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere Verwendungen, die monentan entwickelt werden, sind Hinderniswahrnehmung und deren Umgehung sowie intelligente Geschwindigskeitvorschläge bis hin zur umstrittenen Durchsetzung der Tempovorschläge in Ausnahmefällen mittels automatischer Drosselung.  All diese Funktionalitäten werden durch die Verwendung des EGNOS-Signals möglich gemacht &#8211; und zukünftig von Europas neues Navigationssystem <i>Galileo</i>.  
<br>
Das EGNOS-Signal wird Mitte 2004 verfügbar sein, und <i>Galileo</i> soll im 2008 betriebsbereit sein und das amerikansiche GPS-System in Europa ablösen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">EGNOS ist eine Initiative der europäischen Weltraumbehörde, der Europäischen Kommission und des Eurocontrol.</p>
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