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	<title>Verteidigungsministerium &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Verteidigungsministerium &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Ariane 5 bringt Helios 2B ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-bringt-helios-2b-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 12:57:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
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		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungsministerium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 18. Dezember 2009 brachte eine Ariane 5 GS einen Aufklärungssatelliten für das französische Verteidigungsministerium von Kourou in Französisch-Guayana aus ins All. Der Start zur Mission V-193 war zuletzt für den 17. Dezember 2009 geplant, wurde aber wegen eines Problems an der Startanlage in Kourou um einen Tag verschoben. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 18. Dezember 2009 brachte eine Ariane 5 GS einen Aufklärungssatelliten für das französische Verteidigungsministerium von Kourou in Französisch-Guayana aus ins All. Der Start zur Mission V-193 war zuletzt für den 17. Dezember 2009 geplant, wurde aber wegen eines Problems an der Startanlage in Kourou um einen Tag verschoben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, CNES, DICoD, EADS Astrium, ESA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2009-12-24-13373.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20122009135723_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20122009135723_small_1.jpg" alt="Arianespace/ESA/CNES/CSG" width="324" height="458"/></a><figcaption>
Ariane 5 GS vor dem Start 
<br>
(Bild: Arianespace/ESA/CNES/CSG)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der siebte Start einer Ariane 5 im Jahr 2009 erfolgte um 17:26 Uhr MEZ am 18. Dezember 2009. Nach 2 Minuten und 20 Sekunden Flug wurden die beiden Feststoffbooster abgetrennt, die Zentralstufe der Rakete war nach rund neuneinhalb Minuten ausgebrannt. Anschließend sorgte die EPS-Oberstufe für die weitere Beschleunigung, und richtete den Satelliten nach einer rund halbstündigen Freiflugphase vor dem Abtrennen wie vorgesehen aus. Nach etwas über einer Stunde Gesamtflugzeit wurde Helios 2B im geplanten sonnensynchronen polaren Orbit ausgesetzt. Tests und Inbetriebnahme des Satelliten auf seiner Umlaufbahn um die Erde sollen rund drei Monate in Anspruch nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesamtnutzlast bei der Mission V-193 betrug 5.954 Kilogramm, von denen rund 4.200 Kilogramm auf den Satelliten entfielen. Zum Zwecke der Justage der Leistungsparameter der Rakete wurden zusätzlich Ballastringe und eine ASAP-Stuktur mitgeführt, die im Regelfall zum Transport von Kleinsatelliten verwendet wird, bei diesem Flug aber nicht bestückt war. ASAP steht für &#8222;Ariane Structure for Auxiliary Payloads&#8220;, Ariane-Tragstruktur für Zusatznutzlasten. Bei der Ariane 5-Mission V-193 wurde zum letzten Mal eine Ariane 5 GS verwendet, die Startmasse der 46,1 Meter hohen Rakete betrug rund 752 Tonnen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20122009135723_small_2.jpg" alt="Arianespce/ESA/CNES/CSG" width="330" height="425"/><figcaption>
Ariane 5 GS startet mit Helios 2B an Bord 
<br>
(Bild: Arianespace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aufklärungssatellit Helios 2B basiert auf der Spot Mk.3-Plattform und wurde von EADS Astrium im Auftrag der Beschaffungsbehörde des französischen Verteidigungsministeriums (DGA, Délégation Générale pour l’Armement) sowie der nationalen französischen Weltraumagentur CNES gebaut. Wie schon der am 18. Dezember 2004 in den Weltraum gebrachte Helios 2A besitzt dessen Nachfolger elektrooptische Sensoren, um militärische Aufklärungsdaten aus rund 700 Kilometern Höhe über der Erde zu gewinnen. Auch nachts können die Satelliten Bilder aufzeichnen, dafür haben sie im Infraroten empfindliche Bilderfassungssysteme an Bord. Die Geräte zur Bilderfassung wurden von Thales Alenia Space beigesteuert. Helios 2B soll nach fünf Jahren im All noch mit siebzig prozentiger Wahrscheinlichkeit nutzbar sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Einsatz seiner Aufklärungsnutzlast wird so wie die seines weiter aktiven Vorgängers von einem Zentrum im französichen Creil (CPHF, centre principal Hélios français) in der Nähe von Paris koordiniert. Ab Januar 2010 sollen dort auch Anfragen aus Deutschland, und ab Mitte 2010 auch solche aus Griechenland bearbeitet werden können. Stellen in Belgien, Italien und Spanien sind bereits mit dem französischen Zentrum vernetzt. Die unmittelbare Kommunikation mit dem Satelliten geschieht durch drei von der CNES in Toulouse aus fernbediente Kontrollstationen in Aussaguel bei Toulouse, in Kourou in Französisch-Guayana und auf                        der Inselgruppe Kerguelen im südlichen indischen Ozean.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20122009135723_small_3.jpg" alt="EADS Astrium" width="325" height="416"/><figcaption>
Helios 2B im All &#8211; künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: EADS Astrium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die beiden Helios 2-Satelliten, das Bodensegment und den Start der Satelliten entstanden Kosten in der Höhe von 2,1 Milliarden Euro. Frankreich trägt davon den Löwenanteil von 90 Prozent, Belgien, Deutschland, Griechenland und Italien sind mit je 2,5 Prozent beteiligt, und erhalten dafür bestimmte eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten an den von den Satelliten erfassten Daten. Bilaterale Verträge zwischen Frankreich und Italien bzw. zwischen Frankreich und Deutschland regeln den gemeisamen Zugriff dieser europäischen Staaten auf die Daten der französischen HELIOS-Satelliten, der ialienischen Cosmo-Skymed-Raumfahrzeuge und der deutschen SAR-Lupe-Radaraufklärer, was für Italien und Deutschland zuätzliche Nutzungsmöglichkeiten bedeutet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die europäischen Helios-Zentralen und ihre Standorte:                     </p>



<ul class="wp-block-list"><li>CPHF &#8211; Creil bei Paris &#8211; Frankreich</li><li>CPHB &#8211; Brüssel &#8211; Belgien</li><li>CPHI &#8211; Patrica di Mare bei Rom &#8211; Italien</li><li>CPHE &#8211; Torrejon de Ardoz bei Madrid &#8211; Spanien</li><li>CPHD &#8211; Gelsdorf &#8211; Deutschland</li><li>CPHH &#8211; Tanagra bei Athen &#8211; Griechenland</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Helios 2B ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 36124 bzw. als Objekt 2009-073A.
<br>
<strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6846.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane 5 GS V-193 mit *Helios IIB*</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Russland startet drei Militärkommunikationssatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-startet-drei-militaerkommunikationssatelliten-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 20:33:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-KM]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
		<category><![CDATA[Plesezk]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungsministerium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 6. Juli 2009 um 3:26 Uhr MESZ wurden auf einer dreistufigen Rockot-Rakete die Satelliten Kosmos 2451 bis Kosmos 2453 im russischen Plesetsk vom Startplatz 133/3 gestartet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Khrunichev, Roscosmos, itar-tass, Interfax, novosti-kosmonavtiki.ru. Bei den Satelliten handelt es sich wahrscheinlich um militärische Kommunikationssatelliten zum Speichern und Weiterleiten von Informationen vom [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 6. Juli 2009 um 3:26 Uhr MESZ wurden auf einer dreistufigen Rockot-Rakete die Satelliten Kosmos 2451 bis Kosmos 2453 im russischen Plesetsk vom Startplatz 133/3 gestartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Khrunichev, Roscosmos, itar-tass, Interfax, novosti-kosmonavtiki.ru.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Satelliten handelt es sich wahrscheinlich um militärische Kommunikationssatelliten zum Speichern und Weiterleiten von Informationen vom Typ Rodnik mit einer Masse von 280 Kilogramm pro Satellit. Transportiert wurden die Satelliten bei der zweiten Rockot-Mission im Jahre 2009 auf einer von Chrunitschew gebauten dreistufigen Rakete, die sich aus zwei Stufen einer ehemaligen Interkontinentalrakete des Typs SS-19 (alias Stiletto, russische Bezeichnung RS-18) und einer Breeze-KM-Oberstufe zusammensetzte. Die Triebwerke RD-244 der ersten und RD-235 der zweiten Stufe sowie die der Breeze-KM-Oberstufe wurden mit unsymetrischem Dimethylhydrazin und Distickstofftetroxid betrieben. 
<br>
Der erste Satellit des Typs Rodnik gelangte am 21. Dezember 2005 auf einer Kosmos-3M-Rakete für das russisches Verteidigungsministerium ins All, drei weitere Satelliten erreichten am 23. Mai 2008 auf einer Rockot-Rakete den Weltraum. Die zuletzt gestarteten Satelliten haben gegen 5:10 Uhr MESZ am 6. Juli 2009 ihre Zielorbits erreicht, das Kommando- und Messzentrum der Russischen Weltraumstreitkräfte hat die Kontrolle der Satelliten übernommen. Die Satelliten befinden sich auf Bahnen mit einer Inklination von rund 82,49 Grad, bekannt wurden Bahnen mit den erdnächsten und erdfernsten Bahnpunkten wie folgt: 1.499 x 1.505 km, 1.500 x 1.506 km und 1.489 x 1.504 km. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sieben Satelliten des Typs Rodnik aus drei Starts sind jetzt im All:  </p>



<ul class="wp-block-list"><li>Rodnik Nr. 1 &#8211; Objekt 2005-48B &#8211; NORAD-Nr. 28908 &#8211; Kosmos 2416</li><li>Rodnik Nr. 2 &#8211; Objekt 2008-25B &#8211; NORAD-Nr. 32954 &#8211; Kosmos 2437 </li><li>Rodnik Nr. 3 &#8211; Objekt 2008-25C &#8211; NORAD-Nr. 32955 &#8211; Kosmos 2438 </li><li>Rodnik Nr. 4 &#8211; Objekt 2008-25D &#8211; NORAD-Nr. 32956 &#8211; Kosmos 2439 </li><li>Rodnik Nr. 5 &#8211; Objekt 2009-36A &#8211; NORAD-Nr. 35498 &#8211; Kosmos 2451 </li><li>Rodnik Nr. 6 &#8211; Objekt 2009-36B &#8211; NORAD-Nr. 35499 &#8211; Kosmos 2452 </li><li>Rodnik Nr. 7 &#8211; Objekt 2009-36C &#8211; NORAD-Nr. 35500 &#8211; Kosmos 2453</li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Intelsats alternder Galaxy 26 ist umgezogen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsats-alternder-galaxy-26-ist-umgezogen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 10:06:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[1999-005A]]></category>
		<category><![CDATA[Galaxy 26]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat Americas 6]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[LS-1300]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<category><![CDATA[Telstar 6]]></category>
		<category><![CDATA[Transponder]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungsministerium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der US-amerikanische Kommunikationssatellit Galaxy 26 ist nicht mehr an seiner ursprünglichen Position im geostationären Orbit. Er übernimmt nun neue Aufgaben für das US-Verteidigungsministerium (DOD). Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: satnews.com, spacedaily.com, sat-nd.com. Als Telstar 6 gelangte der Satellit mit 1.469 kg Leer- und 3.763 kg Startmasse für Loral Skynet am 15. Februar 1999 auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der US-amerikanische Kommunikationssatellit Galaxy 26 ist nicht mehr an seiner ursprünglichen Position im geostationären Orbit. Er übernimmt nun neue Aufgaben für das US-Verteidigungsministerium (DOD).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: satnews.com, spacedaily.com, sat-nd.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Telstar 6 gelangte der Satellit mit 1.469 kg Leer- und 3.763 kg Startmasse für Loral Skynet am 15. Februar 1999 auf einer von Baikonur gestarteten Rakete des Typs Proton-K/DM3 ins All. 
<br>
Ursprünglich war der Start für den 15. Oktober 1998 geplant, wenige Tage vor dem Start wurde jedoch entschieden, den Satelliten wegen Befürchtungen hinsichtlich temperaturbedingter Materialermüdung der Wanderfeldröhren zurück in das Werk des Herstellers Space Systems/Loral (SS/L) zu bringen. Die Wanderfeldröhren (TWT, traveling wave tubes) waren von AEG aus Ulm (heute THALES Electron Devices GmbH, TEDG) geliefert worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um sicherzustellen, dass der auf SS/Ls LS1300-Bus basierende Satellit im All wie vorgesehen funktionieren würde, sollten die Wanderfeldröhren bei SS/L in Palo Alto, Kalifornien infolge des entsprechenden Hinweises von AEG ausgetauscht werden. Am 10. Dezember 1998 wurde bekannt, dass die notwendigen Arbeiten erfolgreich abgeschlossen worden sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start am 15. Februar 1999 besetzte der Satellit mit 24 C-Band- und 28 Ku-Band-Transpondern im geosationären Orbit eine Position an 93 Grad West. Er diente der Versorgung der Vereinigten Staaten von Amerika, Puerto Ricos, der Karibik und Teilen Kanadas sowie Lateinamerikas mit Fernsehbildern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 22. April 2001 kam es zu einem Fehler in einem Bordrechner des Satelliten. Ein Prozessor hatte versagt. Nachdem ein an Bord befindliche Backup-Prozessor gestartet war, konnte der übliche Betrieb aber wieder aufgenommen werden. Während des Ausfalls kam es nicht zum Kontrollverlust, und der Satellit blieb stabil zur Erde ausgerichtet. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-5f11ad2c"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26032009110658_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
UAV APV-3 auf dem Moffett Air Field 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In den frühen Morgenstunden des 11. April 2002 trat eine Betriebsunterbrechung auf, die man auf einen Treffer durch ein Objekt aus dem Weltraum, z.B. einen Mikrometeroid oder ein Stück Weltraumschrott, zurückführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2003 gab Loral Skynet die Satelliten Telstar 4 bis 8 und 13 an Intelsat ab. Aus Telstar 6 wurde Intelsat Americas 6. Mit Wirkung zum 1. Februar 2007 wurde Intelsat Americas 6 in Galaxy 26 umbenannt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der Solarzellenausleger des Satelliten und zahlreiche Transponder versagten am 29. Juni 2008. Statt maximal 37 Kilowatt konnten nach dem Ereignis nur noch maximal 22 Kilowatt elektrischer Leistung bereitgestellt werden, und verschiedene Kabelfernsehnetzbetreiber begannen, ihre Dienste von Galaxy 26 abzuziehen. Intelsat erwartete nicht, dass der Satellit sich von dem erlittenem Kapazitätsverlust erholen würde. Der Backup-Bordrechner sowie der Backup-Kommandoempfänger des Satelliten sind ebenfalls nicht mehr betriebsfähig. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-6bbc8c26"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26032009110658_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
UAV Altus II über südkalifornischer Wüste 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Umpositionierung auf 50,8 Grad Ost im geostationären Orbit soll man nach neuesten Informationen am 20. Februar 2009 begonnen haben, nur zwei Wochen nach einer entsprechenden Anfrage des US-Verteidigungsministeriums (DOD, Department of Defense). Zuvor seien die kommerziellen Dienste, die auf Galaxy 26 etabliert waren, auf Galaxy 25 transferiert worden. (Galaxy 25 war schon im Dezember 2008 auf 93,1 Grad West umpositioniert worden, um Galaxy 26 zu ersetzen.) </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der neuen Position von Galaxy 26 an 50,8 Grad Ost sollen für das DOD 12 Ku-Band-Transponder betrieben werden. Man möchte damit den Einsatz von unbemannten Luftfahrzeugen (UAV, unmanned/uninhabited/unpiloted aerial vehicle) z.B. über Afghanistan und dem Irak unterstützen. Der Einsatz von 40 UAVs gleichzeitig werde durch Galaxy 26 realisierbar. Wie lange dies mit den noch funktionierenden Komponenten des auf 12 Betriebsjahre ausgelegten Satelliten möglich ist, bleibt abzuwarten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Galaxy 26 ist katalogisiert mit der NORAD Nr. 25626 bzw. als Objekt 1999-005A. </p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Proton-K bringt Kommunikationssatelliten ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/proton-k-bringt-kommunikationssatelliten-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 13:06:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungsministerium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein weiterer Satellit der Kosmos-Serie wurde am 28. Februar 2009 mit einer Proton-K-Rakete vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan aus auf den Weg in den Weltraum gebracht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Roscosmos, Interfax, Polyot. Um 5:10 Uhr MEZ hob die inklusive Block-DM-2-Oberstufe vierstufige Proton-K von der Startplattform 81/24 ab. Nach rund neun Minuten Flug [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/proton-k-bringt-kommunikationssatelliten-ins-all/" data-wpel-link="internal">Proton-K bringt Kommunikationssatelliten ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein weiterer Satellit der Kosmos-Serie wurde am 28. Februar 2009 mit einer Proton-K-Rakete vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan aus auf den Weg in den Weltraum gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Roscosmos, Interfax, Polyot.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28022009140658_small_1.jpg" alt="www.roscosmos.ru / TSENKICOM" width="260"/><figcaption>
Proton-K-Start am 28. Februar 2009 
<br>
(Bild: www.roscosmos.ru / TSENKICOM)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um 5:10 Uhr MEZ hob die inklusive Block-DM-2-Oberstufe vierstufige Proton-K von der Startplattform 81/24 ab. Nach rund neun Minuten Flug wurde die Orbitaleinheit bestehend aus Satellit und Oberstufe von der Proton-Rakete abgetrennt. Um 11:45 Uhr MEZ wurde der Satellit ausgesetzt und anschließend das erste Mal vom Kontrollzentrum erfasst. Der Satellit soll eine Position im geostationären Orbit innerhalb der Konstellation von Raduga-1-Satelliten des JeSSS-2-Satellitenkommunikationssystems (Jedinnaja Sistema Sputnikovoj Svjazi / ЕССС-2) einnehmen. Nach dem Start würde der Kommunikationssatellit in der Serie der russischen Kosmos-Satelliten die Nummer 2450 erhalten, sofern er in dieser Serie gelistet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 18. Dezember 2008 war Raduga 1-8, auch als Globus 18L bezeichnet, von seinem Hersteller vollendet und am 22. Dezember 2008 an den Kunden, gemeint ist hier das russische Militär, geliefert worden. Der Satellit mit C-Band-Transpondern basiert auf dem KAUR-3 Satellitenbus. Nutzer des Satelliten wird das russische Verteidigungsministerium sein. Der von NPO Prikladnoi Mechaniki (NPO PM) bzw. Reschetnjew Information Satellite Systems gebaute 2.420 Kilogramm schwere Satellit mit der Erzeugnis-Bezeichnung 17F15 soll eine Lebenserwartung von drei Jahren besitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Raduga 1-8 ist katalogisiert mit der NORAD Nr. 34264 bzw. als Objekt Nr. 2009-010A.</p>
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		<title>Russischer Bildaufklärungssatellit gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russischer-bildaufklaerungssatellit-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 16:23:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[33439]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Kobalt-M]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos 2445]]></category>
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		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehrkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-U]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungsministerium]]></category>
		<category><![CDATA[Yantar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 14. November 2008 um 16:50 Uhr MEZ wurde auf einer Sojus-U-Rakete der Aufklärungssatellit Kosmos 2445 von Plesetsk, Startplatz 16/2, gestartet. Der Satellit gehört wahrscheinlich zum Typ Kobalt-M alias Yantar-4K2M und besteht aus einem raumflugtechnischen Teil und einer Wiedereintrittskapsel mit Kamerasystemen. Zusätzlich werden zwei weitere, kleinere Wiedereintrittskapseln mitgeführt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Jonathan`s [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 14. November 2008 um 16:50 Uhr MEZ wurde auf einer Sojus-U-Rakete der Aufklärungssatellit Kosmos 2445 von Plesetsk, Startplatz 16/2, gestartet. Der Satellit gehört wahrscheinlich zum Typ Kobalt-M alias Yantar-4K2M und besteht aus einem raumflugtechnischen Teil und einer Wiedereintrittskapsel mit Kamerasystemen. Zusätzlich werden zwei weitere, kleinere Wiedereintrittskapseln mitgeführt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Jonathan`s Space Report, RIA Novosti, itar-tass, russianforces.org.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kosmos 2445 wurde in einen Orbit mit einem Apogäum von 314 und einem Perigäum von 169 Kilometern über der Erdoberfläche und 67,1 Grad Inklination gesandt. Alternativ wird ein Orbit mit einem Apogäum von 340 und einem Perigäum von 183 Kilometern über der Erdoberfläche genannt.
<br>
Nach neun Minuten Flugzeit hatte der Satellit seinen Zielorbit erreicht, nach zehn Minuten konnte das Kommando- und Messzentrum der Russischen Weltraumstreitkräfte die Kontrolle des Satelliten übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission des Satelliten wird, soweit man sich an den Missionzeiten von Vorgängermissionen des gleichen Satellitentyps orientiert, schätzungsweise bis Ende Januar 2009 andauern. Nutzer des Satelliten ist das Russische Verteidigungsministerium.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Katalogisiert ist der Satellit als Objekt 2008-058A bzw. mit der NORAD-Nr. 33439.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3958.msg78839#msg78839" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Thread zu militärischen Raketen- und Satellitenneuigkeiten</a></li></ul>
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		<title>ROCKOT &#8211; 4 russische Satelliten gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rockot-4-russische-satelliten-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2008 06:04:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-KM]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Plesezk]]></category>
		<category><![CDATA[Rockot]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungsministerium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 23. Mai 2008 um 17:20 Uhr MESZ hob eine russische Rockot-Trägerrakete von Plessezk ab und brachte vier Satelliten in den Orbit. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: RIAN, Spaceflightnow. Drei Kommunikationssatelliten vom Typ Gonets wurden für das russische Verteidigungsministerium gestartet. Sie sollen für sieben Jahre Kommunikationsdienste über Russland anbieten. Der vierte Satellit ist der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 23. Mai 2008 um 17:20 Uhr MESZ hob eine russische <i>Rockot</i>-Trägerrakete von Plessezk ab und brachte vier Satelliten in den Orbit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: RIAN, Spaceflightnow.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Kommunikationssatelliten vom Typ <i>Gonets</i> wurden für das russische Verteidigungsministerium gestartet. Sie sollen für sieben Jahre Kommunikationsdienste über Russland anbieten. Der vierte Satellit ist der Kleinsatellit <i>Jubilejny</i> zur Ehrung des ersten Satelliten <i>Sputnik 1</i> von 1957. Neben historischen Audio- und Videodaten wird er Signale ähnlich denen von <i>Sputnik 1</i> senden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Trägerrakete setzte die Satelliten in einem etwa 1.410 km hohen Orbit aus. Als Oberstufe wurde eine <i>Breeze KM</i> eingesetzt, ähnlich der <i>Breeze M</i> für die <i>PROTON</i>, welche beim letzten Start für ILS versagte.</p>
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		<title>Das amerikanische Raumfahrtprogramm</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-amerikanische-raumfahrtprogramm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Aug 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Marshall Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[Mondmission]]></category>
		<category><![CDATA[NASA-Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungsministerium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA stellt das wichtigste Standbein des amerikanischen Raumfahrtprogramms dar. Autor: Felix Korsch. Vertont von Dominik Mayer. Dieser Artikel ist in folgende Kapitel unterteilt: Die NASA &#8211; Zentrum des US-Raumfahrtprogramms Die National Aeronautics and Space Administration, kurz NASA, wurde am 1. Oktober 1958 als direkter Nachfolger des National Advisory Commitee for Aeronautics (NACA) gegründet. Diese [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph" id="78b3ac23cb7d"><strong>Die NASA stellt das wichtigste Standbein des amerikanischen Raumfahrtprogramms dar.</strong></p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Felix Korsch</a>. Vertont von Dominik Mayer.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2005-03-21-14603.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/nasa_01.jpg" alt=""/><figcaption>Das Logo der <em>National Aeronautics and Space Administration</em> (NASA)<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Artikel ist in folgende Kapitel unterteilt:</p>



<div class="wp-block-getwid-table-of-contents is-style-default"><ul class="wp-block-getwid-table-of-contents__list"><li><a href="#bde0165f492a">Die NASA &#8211; Zentrum des US-Raumfahrtprogramms</a></li><li><a href="#f1c4047eee8b">Die Zentren der NASA heute</a></li><li><a href="#c3d686ca8abc">Die NASA-Logos</a></li></ul></div>



<h4 class="wp-block-heading" id="bde0165f492a"><strong>Die NASA &#8211; Zentrum des US-Raumfahrtprogramms</strong><br></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die National Aeronautics and Space Administration, kurz NASA, wurde am 1. Oktober 1958 als direkter Nachfolger des National Advisory Commitee for Aeronautics (NACA) gegründet. Diese erlangte den Höhepunkt ihrer Bedeutung während des Zweiten Weltkrieges und erlebte den Aufschwung von einer kleinen Organisation hin zu einer militärisch und zivil bedeutsamen Institution. Die Gründung der NASA ging auf den vorangegangenen Sputnik-Schock von 1957 sowie die zahlreichen Raketenentwicklungen der USA zurück, in deren Folge man sich entschied, Forschungen auf den Gebieten der Luft- und Raumfahrt künftig zentral koordiniert durchzuführen. Außerdem erfolgte durch die Aktivität der NASA eine klare Trennung zwischen militärischen und zivilen Programmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gründung der NASA gingen einige Monate als Planungsphase voraus, in denen die Ziele des amerikanischen Raumfahrtprogramms dargelegt und deren Notwendigkeit begründet wurde. Eisenhowers Wissenschaftsbeirat (President&#8217;s Science Advisory Council &#8211; PSAC), der selbst erst wenige Monate zuvor gegründet worden war, verfasste im März 1958 unter Federführung des Ratsvorsitzenden James R. Killian eine Dokumentation mit dem Titel &#8222;Introduction to Outer Space&#8220;, in denen die vier Ziele eines nationalen Raumfahrtprogramms benannt wurden: die Erde und deren Umgebung weiter zu erforschen, die Landesverteidigung, nationales Prestige sowie neue Möglichkeiten der wissenschaftlichen Forschung. Trotzdem hielt Eisenhower das Ziel, einen Menschen in den Orbit zu bringen, für nutzlos. Damit sollten die politischen Turbulenzen erst beginnen: die zu formierende NASA sollte nicht mehr wie die NACA unabhängig sein, sondern der Regierung unterstellt werden. Das amerikanische Verteidigungsministerium erkannte in der NASA zudem einen Konkurrenten für Staatsaufträge, war doch das Ministerium bisher der erste Ansprechpartner für Weltraumprojekte gewesen. Die Auseinandersetzungen quer durch die beiden großen Parteien setzten sich bis zum 29. Juli 1958 fort, als der Präsident den &#8222;Space Act&#8220;, die &#8222;Geburtsurkunde&#8220; der NASA, unterschrieb. Der Space Act trat schließlich am 1. Oktober des selben Jahres in Kraft und hob die NASA damit formal aus der Taufe.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/nasa_02.jpg" alt=""/><figcaption>Die NASA ist der direkte Nachfolger der <em>National Advisory Commitee for Aeronautics</em> (NACA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Den Sitz bekam die NASA direkt in Washington, D.C., und man bemühte sich, schnellstmöglich eigene Strukturen aufzubauen und zu etablieren, um bestmöglich auf die amerikanische Raumfahrt einwirken zu können. Sämtliche staatlichen Forschungseinrichtungen der Luft- und Raumfahrttechnik wurden reorganisiert und der NASA unterstellt. Zu den ersten und wichtigsten dieser Einrichtungen dieser Art gehörten das Langley Research Center, das Marshall Space Flight Center sowie das JPL (Jet Propulsion Laboratory). Später wurden auch noch die Zentren Ames, ERC (Electronic Research Center), Dryden, Goddard, Cape Canaveral (erst 1964 in KSC umbenannt), Lewis, und Wallops Island integriert und stetig ausgebaut. Hinzu kommen mehrere kleine, weitgehend selbstständige und weniger bedeutsame Zentren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das heute wichtigste Mitglied der NASA-Einrichtungen, das Johnson Space Flight Center in Houston, Texas, wurde 1965 im Rahmen der Apollo-Missionen gegründet, da eine zentrale Flugkoordinierung von Nöten war. Zu den ersten Projekten der NASA gehörte unter anderem das Hyperschall-Raketenflugzeug X-15. Außerdem bekam man das Armyprojekt &#8222;Man In Space Soonest&#8220; (MISS) übertragen, welches auf die Entwicklung eines bemannten Raumschiffes zielte und schließlich im Projekt Mercury mündete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im ersten Jahr verfügte die NASA über ein Budget von rund 100 Millionen Dollar und 8000 feste Mitarbeiter. Man stützte sich bei der Arbeit im Raumfahrtsektor auf folgende Grundpfeiler und Ziele:</p>



<p class="wp-block-paragraph">MISS (Man In Space Soonest) &#8211; das Mercury-Programm</p>



<p class="wp-block-paragraph">Realisierung einer ständigen bemannten Raumfahrt</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meilensteine durch Gruppenflüge, Rendezvous und EVAs (Gemini)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unbemannte Planetensonden zum Mond, Venus, Mars und den äußeren Planeten</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entwicklung von Erdbeobachtungssatelliten (Landsat)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entwicklung von Kommunikationssatelliten (Echo, Telstar)</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/nasa_03.jpg" alt=""/><figcaption>Wernher von Braun vor einer <em>Saturn</em>-Rakete<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Später wurde diese Auflistung noch ergänzt und ist heute weitgehend umgesetzt:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durchführung bemannter Mondmissionen (Apollo)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Betrieb einer Orbitalstation (Skylab)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kostengünstige Zubringer (Space Shuttle)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das jüngste Ziel, die Schaffung einer Internationalen Raumstation ISS (früher &#8222;Freedom&#8220;), ist bereits im Begriff, realisiert zu werden. In den kommenden Jahren soll die Shuttle-Flotte schrittweise durch andere Raumschiffe ergänzt bzw. ersetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA durchlebte während ihres Bestehens zahlreiche erfolgreiche Phasen (Mondlandung, Shuttle-Programm), aber auch herbe Niederlagen (Challenger, Columbia). Zudem ist man vom Wohlwollen der aktuellen Regierung abhängig. Man verrante sich in dem eigenen Motto &#8222;faster, cheaper, better&#8220; im Bereich der unbemannten Raumfahrt, also dem Bau sehr kleiner und billiger Sonden anstatt längerfristiger und teurerer Projekte. Bezeichnend ist das Scheitern zweier Marsmissionen im Jahr 1999 aufgrund von Lappalien wie Umrechnungsfehlern bei metrischen Einheiten.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="f1c4047eee8b"><strong>Die Zentren der NASA heute</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ames Research Center in Moffett Field, Kalifornien: Hyperschallflugtechnik, wissenschaftliche Raumsonden und Satelliten</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dryden Flight Research Center auf der Edwards AFB, Kalifornien: Testflugzentrum für bemannte Atmosphären- und Raumflüge, Forschungen zu Raumfahrtbiologie, Notlandeplatz für das Space Shuttle</p>



<p class="wp-block-paragraph">Electronic Research Center in Cambridge, Massachussets: Elektronik und Steuerung von Raumflugkörpern sowie Nachrichtentechnik, -verarbeitung und Mikrowellenforschung</p>



<p class="wp-block-paragraph">Goddard Space Flight Center in Greenbelt, Maryland: wissenschaftliche Satelliten (u.a. Wettersatelliten), Bahnverfolgung und Orbitalkommunikation</p>



<p class="wp-block-paragraph">John F. Kennedy Space Center in Cape Canaveral, Florida: Startanlagen für Raketen aller Art, Montagehallen, Start- und Landeort des Space Shuttles</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jet Propulsion Laboratory in Pasadena, Kalifornien: Planung und Realisierung unbemannter interplanetarer Missionen sowie deren Bahnverfolgung und Steuerung</p>



<p class="wp-block-paragraph">Johnson Manned Spacecraft Center in Houston, Texas: Planung und Realisierung bemannter Raumflüge und Raumflugkörper, Astronautentraining sowie Bahnverfolgung und Flugkontrolle</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lewis Research Center in Cleveland, Ohio: diverse Antriebssysteme, Spezialwerkstoffe, Antriebsstufen für unbemannte Missionen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Langley Research Center in Hampton, Virginia: Raumflugmechanik und Bahnberechnung sowie Forschungen im Bereich Feststoffraketen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marshall Space Flight Center in Huntsville, Alabama: Entwicklung leistungsstarker Trägerraketen, Rendezvous-Technik und Zukunftsprojekte</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wallops Island Station, Virginia: Startanlagen für unbemannte Missionen aller Art</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="c3d686ca8abc"><br><strong>Die NASA-Logos</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Interessant für Historiker ist sicherlich auch die Entwicklung der Logos der NASA. Das allererste offizielle NASA-Logo datiert auf das Jahr 1959. Damals benötigte man dringend ein eigenes Symbol zur Repräsentation auf offiziellen Dokumenten. Ein Illustrator des Lewis Research Centers gestaltete im Auftrag der NASA-Administration ein rundes Logo, welches am Rand die Inschrift &#8218;National Aeronautics and Space Administration &#8211; U.S.A.&#8216; trug. Im Inneren waren die Erde, ihr Mond sowie ein stilisiertes Raumschiff im Orbit auf schwarzem Untergrund gezeigt. Bezeichnend war auch der rote Vektor, welcher das allgemeine Symbol für Aeronautik darstellte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/nasa_04.jpg" alt=""/><figcaption>Wernher von Braun im Arbeitszimmer<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das relativ schwierige Logo wurde etwas später durch eine zweite Variante ergänzt, welche nur noch ein Raumschiff im Orbit und den roten Vektor auf dunkelblauem Untergrund mit einigen Sternen zeigt. Weiterhin trug dieses Logo die große Aufschrift &#8218;NASA&#8216;. Dieses von James Modarelli entworfene Logo findet noch heute Verwendung, wurde damals aber ausschließlich auf nicht-formellen Dokumenten eingesetzt. Heute ist es bekannt unter dem Spitznamen &#8218;Meatball&#8216; &#8211; Fleischbällchen. Die genaue Herkunft des Namens ist leider nicht ganz nachvollziehbar und auch die NASA selbst kann keine genauere Auskunft erteilen. Die NASA beschreibt den roten Vektor auf dem Logo übrigens als die optimale Flügelform damaliger Hyperschall-Flugzeuge gemäß der Forschungen dieser Zeit. Bevor diese Variante jedoch den ersten, historischen Entwurf gänzlich ablösen konnte, entwarf man 1975 den &#8218;Worm&#8216;, einen einfachen, modernen roten Schriftzug &#8222;NASA&#8220;.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/nasa_05.jpg" alt=""/><figcaption>Präsident Kennedy und von Braun<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser erschien zwar einfacher und einprägsamer, befriedigte aber nicht die Wünsche der gut finanzierten NASA-PR-Abteilung. So entschied sich 1992 der damalige NASA-Administrator Dan Goldin dafür, den &#8218;Meatball&#8216;, wie wir ihn heute kennen, wieder einzuführen. Damit sollte an die alten Erfolge der NASA erinnert und die Aufbruchstimmung der Apollo-Ära angeknüpft werden. Ein Problem gab und gibt es allerdings: trotz aller Qualität heutiger Druckverfahren versagen selbst Laser-Drucker beim Drucken des Meatballs in zu kleinem Maßstab. Dann sind die Sterne im Hintergrund nämlich nicht mehr sichtbar und die Schrift verschwimmt und verliert ihren Reiz. Dieses Problem gab es zu Beginn der NASA, als das Logo ausschließlich photographisch vervielfältigt wurde, freilich nicht. So hat der Meatball eine Mindestgröße bekommen. Zudem existiert eine abgewandelte Version des Meatballs mit einem dünnen weißen Rand für die Verwendung auf dunklem Untergrund. Warum die NASA eine eigene Policy zur Verwendung des Meatballs erstellte, weiß scheinbar auch niemand so recht.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/das-amerikanische-raumfahrtprogramm/" data-wpel-link="internal">Das amerikanische Raumfahrtprogramm</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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