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	<title>Vinci &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Vinci &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Live dabei sein: Start von Galileo mit Ariane 6</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/live-dabei-sein-start-von-galileo-mit-ariane-6/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 09:21:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EUSPA]]></category>
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		<category><![CDATA[Galileo SAT 33]]></category>
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		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Vinci]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 17. Dezember werden zwei Galileo-Satelliten mit einer Ariane-6-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana aus gestartet. Dies ist der 14. Start von operativen Satelliten für das Galileo-Programm. Es handelt sich um den ersten Start von Galileo mit einer Ariane 6 und den fünften Start der europäischen Schwerlastrakete.Eine Pressemitteilung der europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 17. Dezember werden zwei Galileo-Satelliten mit einer Ariane-6-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana aus gestartet. Dies ist der 14. Start von operativen Satelliten für das Galileo-Programm. Es handelt sich um den ersten Start von Galileo mit einer Ariane 6 und den fünften Start der europäischen Schwerlastrakete.<br>Eine Pressemitteilung der europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Satellite_navigation/Watch_live_Galileo_launch_on_Ariane_6" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Satellite navigation</a>, 12. Dezember 2025</p>



<p>Die beiden Galileo-Satelliten mit den Bezeichnungen SAT 33 und SAT 34 werden die Robustheit des Galileo-Systems verbessern, indem sie die Konstellation um Ersatzsatelliten ergänzen, um sicherzustellen, dass das System Milliarden von Nutzern rund um die Uhr mit Navigationsdiensten versorgen kann. Die Satelliten werden in einer mittleren Erdumlaufbahn in 23 222 km Höhe über der Erdoberfläche in die Konstellation integriert.<br>Verfolgen Sie den Start von Galileo live auf <a href="https://watch.esa.int/two/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA WebTV</a> oder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Wr9UyXO-w8c" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA YouTube</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Ariane_6_fairing_release_revealing_Galileo_SAT_33_and_34_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mit dem Abtrennen der Ariane-6-Verkleidung werden Galileo SAT 33 und 34 sichtbar Credit: ESA – P. Carril; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Mit dem Abtrennen der Ariane-6-Verkleidung werden Galileo SAT 33 und 34 sichtbar Credit: ESA – P. Carril; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="254" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Ariane_6_fairing_release_revealing_Galileo_SAT_33_and_34_pillars-400x254-1.jpg" alt="" class="wp-image-149720" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Ariane_6_fairing_release_revealing_Galileo_SAT_33_and_34_pillars-400x254-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/Ariane_6_fairing_release_revealing_Galileo_SAT_33_and_34_pillars-400x254-1-300x191.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit dem Abtrennen der Ariane-6-Verkleidung werden Galileo SAT 33 und 34 sichtbar<br><mark>Credit: ESA &#8211; P. Carril; Licence: ESA Standard Licence</mark></figcaption></figure>



<p><strong>Programm</strong> (alle Zeiten in MEZ)</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>05:35 Uhr Beginn der Übertragung</li>



<li>06:01 Uhr Start</li>



<li>06:04 Uhr Trennung der Booster</li>



<li>06:06 Uhr Trennung der Nutzlastverkleidung</li>



<li>06:09 Uhr Trennung der Kernstufe</li>



<li>06:10 – 06:21 Uhr Erster Schub des Vinci-Triebwerks</li>



<li>09:40 – 09:42 Uhr Zweiter Schub des Vinci-Triebwerks</li>



<li>09:57 Uhr Trennung der Galileo-Satelliten</li>



<li>10:40 – 10:50 Uhr Status der Satelliten und Erklärung des erfolgreichen Starts</li>
</ul>



<p>Auf die Live-Übertragung des Starts folgt eine Veranstaltung der Europäischen Kommission in Brüssel.</p>



<p>Nach Erreichen der Umlaufbahn werden die Satelliten aktiviert und in der sogenannten frühen Betriebsphase überprüft, bevor sie in Umlaufbahntests ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen müssen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Satelliten durch die extremen Startbedingungen nicht beschädigt wurden. Unter der Leitung der EU-Agentur für das Raumfahrtprogramm (EUSPA) dauern die Kontrollen und Tests drei bis vier Monate. Danach werden die Galileo-Satelliten in Betrieb genommen und gemeinsam mit den übrigen Satelliten der Konstellation Positionierungs-, Navigations- und Zeitdaten für Nutzer weltweit bereitstellen.<br>Verfolgen Sie <a href="https://www.esa.int/Applications/Satellite_navigation/Follow_the_Galileo_launch_L14_campaign" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a> die aktuellen Entwicklungen zur Startkampagne.</p>



<p><strong>Über Galileo</strong></p>



<p>Galileo ist derzeit das weltweit präziseste Satellitennavigationssystem und versorgt seit der Einführung des offenen Dienstes im Jahr 2016 über fünf Milliarden Smartphone-Nutzer rund um den Globus. Alle im europäischen Binnenmarkt verkauften Smartphones sind nun garantiert Galileo-fähig. Darüber hinaus leistet Galileo einen wichtigen Beitrag in den Bereichen Schienenverkehr, Seeverkehr, Landwirtschaft, Finanzzeitdienste und Rettungsmaßnahmen. <br>Galileo ist ein Vorzeigeprogramm der EU und wird von der Europäischen Kommission verwaltet und finanziert. Seit seiner Gründung leitet die ESA die Konzeption, Entwicklung und Qualifizierung der Weltraum- und Bodensysteme sowie die Beschaffung von Starts. Die ESA ist auch mit Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für die Zukunft von Galileo im Rahmen des EU-Programms „Horizont Europa“ betraut. Die EUSPA fungiert als Dienstleister, überwacht den Markt und die Anwendungsanforderungen und schließt den Kreis mit den Nutzern.<br>Weitere Informationen zu Galileo finden Sie unter: <a href="https://www.usegalileo.eu/accuracy-matters/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.usegalileo.eu/accuracy-matters/</a></p>



<p><strong>Über Ariane 6</strong></p>



<p>Ariane 6 ist Europas Schwerlastträger und ein Schlüsselelement der Bemühungen der ESA, den europäischen Bürgern einen autonomen Zugang zum Weltraum zu gewährleisten. Dank ihres modularen und vielseitigen Designs kann sie alle Arten von Missionen durchführen, von der niedrigen Erdumlaufbahn bis zum Weltraum.<br>Ariane 6 wurde von der ArianeGroup entwickelt und gebaut. Sie besteht aus drei Hauptkomponenten, die jeweils in Stufen arbeiten, um der Erdanziehungskraft zu entkommen und Satelliten in die Umlaufbahn zu bringen: zwei oder vier Booster sowie eine Kern- und eine Oberstufe. Für diesen Start wird die Rakete in ihrer Konfiguration mit zwei Boostern eingesetzt. <br>Die Kernstufe und die Booster sorgen für den Schub in der ersten Flugphase. Die Kernstufe wird vom Vulcain-2.1-Triebwerk (mit flüssigem Sauerstoff und Wasserstoff als Treibstoff) angetrieben, wobei der Hauptschub beim Start von den P120C-Boostern bereitgestellt wird. <br>Die Oberstufe wird vom wiederzündbaren Vinci-Triebwerk angetrieben, das ebenfalls mit flüssigem Sauerstoff und Wasserstoff betrieben wird. Die Oberstufe wird zweimal gezündet, um die für diese Mission erforderliche Umlaufbahn zu erreichen. <br>Nach der Trennung der Galileo-Satelliten wird die Oberstufe der Ariane 6 in eine stabile Friedhofsbahn weit entfernt von den operativen Satelliten gebracht.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20746.msg582092#msg582092" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Galileo-Satelliten auf Ariane-6</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Endmontage von Ariane-Oberstufentriebwerk Vinci künftig in Lampoldshausen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/endmontage-von-ariane-oberstufentriebwerk-vinci-kuenftig-in-lampoldshausen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Oct 2025 07:31:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anke Kaysser-Pyzalla]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane]]></category>
		<category><![CDATA[ArianeGroup]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Lampoldshausen]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfstand P4.1]]></category>
		<category><![CDATA[Vernon]]></category>
		<category><![CDATA[Vinci]]></category>
		<category><![CDATA[Walther Pelzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Vinci-Oberstufentriebwerk der Ariane-6-Rakete wird in Zukunft in Lampoldshausen montiert werden. Die entsprechende Vereinbarung wurde am 24. Oktober 2025 unterzeichnet. Das DLR und ArianeGroup haben sich gemeinsam für diesen Schritt eingesetzt.Eine Pressemitteilung des deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt DLR. Quelle: DLR Pressemitteilung, 24. Oktober 2025 In Zukunft wird ArianeGroup Deutschland das Oberstufentriebwerk der Trägerrakete [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Vinci-Oberstufentriebwerk der Ariane-6-Rakete wird in Zukunft in Lampoldshausen montiert werden. Die entsprechende Vereinbarung wurde am 24. Oktober 2025 unterzeichnet. Das DLR und ArianeGroup haben sich gemeinsam für diesen Schritt eingesetzt.<br>Eine Pressemitteilung des deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt <a href="https://www.dlr.de/de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR</a>.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2025/endmontage-von-ariane-oberstufentriebwerk-vinci-kuenftig-in-lampoldshausen" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR Pressemitteilung</a>, 24. Oktober 2025</p>



<p>In Zukunft wird ArianeGroup Deutschland das Oberstufentriebwerk der Trägerrakete Ariane 6 – Vinci – in Lampoldshausen fertigen. Am dortigen Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird die Endmontage des Triebwerks, also der Zusammenbau der Einzelteile wie Turbopumpen, Ventile und Schubkammer zum fertigen Triebwerk stattfinden. Im Anschluss führt die DLR-Einrichtung Raumfahrtantriebe die finalen Tests für das Vinci-Triebwerk am Prüfstand P4.1 durch. Es wird auf seine Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sowie die Einsatzbereitschaft für den Flug geprüft. Das DLR und ArianeGroup haben sich gemeinsam für diesen Schritt eingesetzt und die entsprechende Vereinbarung vorbereitet. Sie wurde am 24. Oktober 2025 von ArianeGroup Deutschland und ArianeGroup Frankreich sowie dem DLR in Lampoldshausen unterschrieben.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/vinci-triebwerk-lampoldshausen.jpeg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/vinci-triebwerk-lampoldshausen_400x225.jpg" alt="" class="wp-image-148801" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/vinci-triebwerk-lampoldshausen_400x225.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/vinci-triebwerk-lampoldshausen_400x225-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Das Vinci-Triebwerk der Ariane-6-Rakete am Prüfstand P4.1. in Lampoldshausen</strong><br>Das Vinci-Oberstufentriebwerk der Ariane-6-Rakete wird in Zukunft in Lampoldshausen gefertigt werden. Am dortigen Standort des DLR wird die Endmontage des Triebwerks, also der Zusammenbau der Einzelteile wie Turbopumpen, Ventile und Schubkammer zum fertigen Triebwerk stattfinden. Im Anschluss führt die DLR-Einrichtung Raumfahrtantriebe die finalen Tests für das Vinci-Triebwerk am Prüfstand P4.1 durch, der zusammen mit dem Triebwerk im Bild zu sehen ist. Die entsprechende Vereinbarung wurde am 24. Oktober 2025 unterzeichnet.<br>Credit: <a href="https://www.dlr.de/de/service/impressum" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">© DLR. Alle Rechte vorbehalten</a></figcaption></figure>



<p><strong>Bündelung von Integration und Tests</strong></p>



<p>Damit wird die gesamte Endproduktion und Systemintegration wie auch die Flugabnahmetests des Vinci-Triebwerks von Frankreich (Vernon) nach Deutschland verlagert. Der Einbau des Triebwerks in die Oberstufe der Ariane 6 erfolgt wie bislang in Bremen.</p>



<p>Der DLR-Standort Lampoldshausen ist das europäische Testzentrum für Raumfahrtantriebe – und damit von zentraler Bedeutung für Europas unabhängigen Zugang zum All“, betonte die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla. „Mit unserer einzigartigen Infrastruktur und dem großen Engagement unserer Teams leisten wir hier einen entscheidenden Beitrag zur Zukunft der europäischen Raumfahrt. Die enge Zusammenarbeit von DLR und ArianeGroup in Lampoldshausen zeigt, wie Wissensaustausch, Transfer und industrielle Fertigung ineinandergreifen. Gemeinsam arbeiten wir an der Weiterentwicklung dieses außergewöhnlichen Raumfahrtstandorts – und stärken damit nicht nur Deutschlands, sondern auch Europas Rolle im Weltraum.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/vinci-triebwerk-unterzeichnung.jpeg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/vinci-triebwerk-unterzeichnung_400x225.jpg" alt="" class="wp-image-148803" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/vinci-triebwerk-unterzeichnung_400x225.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/vinci-triebwerk-unterzeichnung_400x225-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Endmontage von Ariane-Oberstufentriebwerk Vinci künftig in Lampoldshausen</strong><br>In Zukunft wird ArianeGroup Deutschland das Oberstufentriebwerk der Trägerrakete Ariane 6 – Vinci – in Lampoldshausen fertigen. Das DLR und ArianeGroup haben sich gemeinsam für diesen Schritt eingesetzt. Die entsprechende Vereinbarung wurde am 24. Oktober 2025 von ArianeGroup Deutschland und ArianeGroup Frankreich sowie dem DLR in Lampoldshausen unterschrieben. Von links: Philippe Clar, Director Space Transportation Programmes ArianeGroup, Jens Franzeck, Chief Industrial Officer ArianeGroup, Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR, Pierre Godart, Chief Financial Officer ArianeGroup, Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, Toni Tolker-Nielsen &#8211; ESA Director of Space Transportation.<br>Credit: <a href="https://www.dlr.de/de/service/impressum" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">© DLR. Alle Rechte vorbehalten</a></figcaption></figure>



<p>„Wir haben allen Grund zur Freude“, sagte Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur DLR. „Diese Vereinbarung ist der Startschuss für Integration und Tests von Vinci aus einem Guss. Es ist kraftvolles Bekenntnis zum Hochtechnologiestandort Deutschland. Wir sichern nicht nur hochqualifizierte Arbeitsplätze, sondern stärken auch unsere technologische Souveränität. Vinci ist ein wichtiger Motor für Europas Zugang zum All und ein Turbo für unsere Innovationskraft.“</p>



<p>Jens Franzeck, Chief Industrial Officer (CIO) von ArianeGroup, sagte: „Das Vinci-Triebwerk ist ein großartiges Beispiel für die deutsch-französische DNA von ArianeGroup. Die Konzeption des Triebwerks und wichtige technologische Bausteine kommen aus Vernon in der Normandie. Die Entwicklung und die Produktion der Schubkammern findet im Kompetenzzentrum Ottobrunn bei München statt. Die Integration der Vinci-Triebwerke in Lampoldshausen ist Ausdruck der guten Zusammenarbeit mit dem DLR und der Europäischen Weltraumorganisation ESA und unterstreicht unser Bekenntnis zu einem souveränen und vereinten Europa in der Raumfahrt.“</p>



<p><strong>Das Oberstufentriebwerk Vinci</strong></p>



<p>Deutschland hat sich an der Entwicklung der Ariane-6-Rakete mit rund 800 Millionen Euro beteiligt. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR koordiniert dieses deutsche ESA-Budget.</p>



<p>Der Vinci-Antrieb ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit der Ariane-6-Oberstufe aus Bremen. Diese zeichnet sich durch eine lange Lebensdauer, die Möglichkeit, das Triebwerk mehrmals zu zünden und die Verwendung der effizientesten Treibstoffkombination aus flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff aus. Damit kann die Ariane 6 eine Vielzahl unterschiedlicher Missionen fliegen und dabei auch mehrere Nutzlasten in einem Start transportieren.</p>



<p><strong>Kompetenzzentrum für Europas Raumfahrtantriebe</strong></p>



<p>Der DLR-Standort Lampoldshausen ist das europäische Kompetenzzentrum für Raumfahrtantriebe und damit ein Schlüsselstandort für den unabhängigen Zugang Europas zum Weltraum. Seit mehr als sechs Jahrzehnten betreibt die DLR-Einrichtung Raumfahrtantriebe hier einzigartige Prüfstände und Testanlagen für Flüssigkeitsraketentriebwerke – von der Forschung bis zur Flugqualifikation. Ein herausragendes Beispiel für die Leistungsfähigkeit des Standorts ist das Vinci-Oberstufentriebwerk der Ariane 6. Es wurde am Prüfstand P4.1 in Lampoldshausen unter realen Höhenbedingungen für den Erstflug der Ariane 6 qualifiziert – eine in Europa einzigartige Kompetenz. Mit der künftigen Endmontage und den Abnahmetests des Vinci-Triebwerks in Lampoldshausen wird die enge Verzahnung von Entwicklung, Integration und Test weiter gestärkt. Damit festigt der Standort seine Rolle als zentrales Test- und Entwicklungszentrum für Europas Raumfahrtantriebe und als strategischer Baustein der europäischen Raumfahrtinfrastruktur.</p>



<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.dlr.de/de/ar/themen-missionen/raumfahrttechnologien/traegersysteme/ariane-6" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Website der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR zur Ariane-6-Rakete</a></li>



<li><a href="https://www.dlr.de/de/forschung-und-transfer/projekte-und-missionen/ariane-programm" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sonderseite zum Ariane-Programm</a></li>



<li><a href="https://www.dlr.de/de/ra" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR-Einrichtung Raumfahrtantriebe</a></li>



<li><a href="https://www.dlr.de/de/das-dlr/standorte-und-bueros/lampoldshausen" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR-Standort Lampoldshausen</a></li>
</ul>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16681.msg580042#msg580042" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane 6 / ESA Programmatik</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ariane 6 – made in Germany</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-6-made-in-germany/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2025 09:21:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[MT Aerospace]]></category>
		<category><![CDATA[Vinci]]></category>
		<category><![CDATA[Vulcain 2.1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im 16. Jahrhundert entwickelte der deutsche Feuerwerkshersteller Johann Schmidlap eine der ersten zweistufigen Raketen, und die Stufentechnik der Raketentechnik wird auch heute noch verwendet, um Raketen wie die Ariane 6 in die Umlaufbahn zu bringen. Als einer der größten Geldgeber des Ariane-6-Programms führt Deutschland das Erbe Schmidlaps fort, indem es 20,8 % der Finanzierung übernimmt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im 16. Jahrhundert entwickelte der deutsche Feuerwerkshersteller Johann Schmidlap eine der ersten zweistufigen Raketen, und die Stufentechnik der Raketentechnik wird auch heute noch verwendet, um Raketen wie die Ariane 6 in die Umlaufbahn zu bringen. Als einer der größten Geldgeber des Ariane-6-Programms führt Deutschland das Erbe Schmidlaps fort, indem es 20,8 % der Finanzierung übernimmt und mehrere Teile für die europäische Schwerlastrakete liefert.<br>Ein Beitrag der europäischen Raumfahrtagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Ariane/Ariane_6_made_in_Germany" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA/Enabling&amp;Support/SpaceTransportation/Ariane</a>, 17. Oktober 2025</p>



<p>Die Oberstufe der Ariane 6 wird auf dem Prüfstand P5.2 im DLR-Zentrum für Triebwerks- und Stufentests in Lampoldshausen getestet. Der Prüfstand simuliert die Betriebsbedingungen eines Fluges vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana, mit Ausnahme von Vakuum und Mikrogravitation.<br>Diese Artikelserie befasst sich mit den Teilen und Komponenten, die für den Bau der Ariane-6-Rakete benötigt werden und von Unternehmen aus den 13 ESA-Mitgliedstaaten geliefert werden, die am Ariane-6-Programm beteiligt sind. Gemeinsam bringen sie ihr gesamtes Know-how ein, um unter der Leitung des Hauptauftragnehmers ArianeGroup, der auch die Ariane-6-Rakete entworfen hat, Europas Schwerlastträger zu bauen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_made_in_Germany_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="462" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_made_in_Germany_pillars_260x462.jpg" alt="" class="wp-image-148707" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_made_in_Germany_pillars_260x462.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_made_in_Germany_pillars_260x462-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit ESA: Ariane 6 – made in Germany</figcaption></figure>



<p><em>Ariane 6 ist Europas Flaggschiff unter den Schwerlastraketen. Modular, vielseitig und leistungsstark, wurde sie durch die Zusammenarbeit von Unternehmen, Institutionen und unzähligen Einzelpersonen in ganz Europa ermöglicht, die ihr Fachwissen und ihr Engagement eingebracht haben. Als einer der größten Beitragszahler zum Ariane-6-Programm stellt Deutschland 20,8 % der Finanzierung bereit und liefert mehrere Teile für Europas Schwerlastrakete.</em></p>



<p><strong>Leichtgewichtige Metalle</strong></p>



<p>MT Aerospace ist für die Herstellung der oberen und mittleren Tankverbindungsstrukturen, der oberen und mittleren Stufentanks, Teile des Vulcain 2.1-Triebwerks sowie der vorderen und hinteren Verkleidungen für die Booster verantwortlich. Zusammen machen diese Komponenten etwa 10 % der Trägerrakete aus.<br>Die Tanks der oberen und mittleren Stufe sowie die Strukturen zwischen den Tanks bestehen aus Aluminium-Lithium, einer leichten Legierung, die maximale Haltbarkeit bei minimalem Gewicht bietet. MT Aerospace hat außerdem ein innovatives Verfahren zur Formung von Komponenten eingeführt, bei dem künstliche Intelligenz in den „Kugelstrahlprozess” integriert wird, bei dem das Metall durch wiederholtes Beschlagen verbessert wird, um die Leistung zu steigern und die Kosten der neuen Trägerrakete zu senken.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/MT_Aerospace_production_hall_for_Ariane_6_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/MT_Aerospace_production_hall_for_Ariane_6_pillars_350x200.jpg" alt="" class="wp-image-148711" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/MT_Aerospace_production_hall_for_Ariane_6_pillars_350x200.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/MT_Aerospace_production_hall_for_Ariane_6_pillars_350x200-300x171.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit MT Aerospace: MT Aerospace Produktionshalle der Ariane 6</figcaption></figure>



<p><em>Die Produktionshalle von MT Aerospace in Augsburg, Deutschland, in der Tanks für die europäische Schwerlastrakete Ariane 6 hergestellt werden. Die Tanks der Ober- und Kernstufe sowie die Strukturen zwischen den Tanks bestehen aus Aluminium-Lithium, einer leichten Legierung, die maximale Haltbarkeit bei minimalem Gewicht bietet. MT Aerospace führte außerdem ein innovatives Verfahren zur Formung von Bauteilen ein, bei dem künstliche Intelligenz in den „Kugelstrahlprozess” integriert wird, bei dem das Metall durch wiederholtes Beschlagen verbessert wird, um die Leistung zu steigern und die Kosten der neuen Trägerrakete zu senken. MT Aerospace ist für die Herstellung der oberen und mittleren Tanktrennwände, der Tanks für die obere und mittlere Stufe, Teile des Vulcain-2.1-Triebwerks sowie der vorderen und hinteren Verkleidungen für die Booster verantwortlich. Zusammen machen diese Komponenten etwa 10 % der Trägerrakete aus.</em></p>



<p><strong>Helium unter Druck</strong></p>



<p>Die Enrichment Technology Company hat die Heliumtanks aus Kohlefaser für Ariane 6 entworfen, entwickelt, qualifiziert und hergestellt. Die Tanks werden in beiden Stufen der Rakete eingesetzt. Mit einer Höhe von etwas mehr als einem Meter und einem Durchmesser von 80 cm fasst jeder Tank 374 Liter Helium und kann bei Drücken betrieben werden, die bis zu 400-mal so hoch sind wie der atmosphärische Druck auf der Erde. Das einzigartige „Typ-IV”-Design besteht aus einer mit Kohlenstoff ummantelten Kunststoffauskleidung und wiegt deutlich weniger als herkömmliche Metalltanks.<br>Im Gegensatz zu flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff, die als Treibstoff für die Rakete dienen, ist Helium ein nicht reaktives Gas. Es wird verwendet, um die Treibstofftanks unter Druck zu setzen und den flüssigen Sauerstoff und Wasserstoff in die Brennkammer zu drücken. Außerdem wird es in den Kühlsystemen der Ariane 6 eingesetzt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_helium_tank_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="276" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_helium_tank_pillars_350x276.jpg" alt="" class="wp-image-148713" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_helium_tank_pillars_350x276.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_helium_tank_pillars_350x276-300x237.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit Enrichment Technology Company: Ariane 6 Helium Tank</figcaption></figure>



<p><em>Die Enrichment Technology Company hat die Heliumtanks aus Kohlefaser für die Ariane 6 entworfen, entwickelt, qualifiziert und hergestellt. Die Tanks werden in beiden Stufen der Rakete eingesetzt. Mit einer Höhe von etwas mehr als einem Meter und einem Durchmesser von 80 cm fasst jeder Tank 374 Liter Helium und kann bei Drücken betrieben werden, die bis zu 400-mal so hoch sind wie der atmosphärische Druck auf der Erde. Das einzigartige „Typ-IV”-Design besteht aus einer mit Kohlenstoff ummantelten Kunststoffauskleidung und wiegt deutlich weniger als herkömmliche Metalltanks.<br>Im Gegensatz zu flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff, die als Treibstoff für die Rakete dienen, ist Helium ein nicht reaktives Gas. Es wird verwendet, um die Treibstofftanks unter Druck zu setzen und den flüssigen Sauerstoff und Wasserstoff in die Brennkammer zu drücken. Außerdem wird es in den Kühlsystemen der Ariane 6 eingesetzt.</em></p>



<p><strong>Bereitstellen des Antriebs</strong></p>



<p>Ariane 6 wird unter der Verantwortung der ArianeGroup entwickelt und gebaut, zu der sowohl französische als auch deutsche Tochtergesellschaften gehören. Die deutsche Niederlassung fertigt die Schubkammer für die Triebwerke Vinci und Vulcain 2.1. Die deutsche und die französische Niederlassung der ArianeGroup arbeiten gemeinsam an der Herstellung der Hilfsantriebseinheit, die die Tanks der Oberstufe unter Druck setzt und das Vinci-Triebwerk für die Wiederzündung vorbereitet. Sie kann auch zum Verlassen der Umlaufbahn der Oberstufe am Ende der Mission verwendet werden und unterstützt damit den Zero-Debris-Ansatz der ESA.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Vinci_engine_thrust_chamber_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="347" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Vinci_engine_thrust_chamber_pillars_260x347.jpg" alt="" class="wp-image-148715" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Vinci_engine_thrust_chamber_pillars_260x347.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Vinci_engine_thrust_chamber_pillars_260x347-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit ESA: Schubkammer des Vinci Triebwerks</figcaption></figure>



<p><em>Die Schubkammer des Vinci-Triebwerks, entwickelt von EADS Ottobrunn, jetzt ArianeGroup. Das Vinci-Triebwerk ist das 180-kN-Schubtriebwerk für die Oberstufe der Ariane-6-Rakete. Es kann während eines Fluges mehrfach gezündet werden, sodass mehrere Nutzlasten in unterschiedliche Umlaufbahnen gebracht werden können.</em></p>



<p><strong>Wo alles zusammengefügt wird</strong></p>



<p>Nachdem die zahlreichen Komponenten der Ariane 6 hergestellt wurden, wird die Oberstufe in der Montagehalle der ArianeGroup in Bremen zusammengebaut. In dieser Hightech-Anlage werden die Tanks und Treibstoffleitungen der Oberstufe perfekt vorbereitet. Sauberkeit ist dabei von entscheidender Bedeutung, da bereits ein einziger Fingerabdruck eine katastrophale Reaktion im Flüssigsauerstofftank auslösen könnte.<br>Zusätzlich zum üblichen Verschrauben und Verbinden der Raketenteile wird am Standort Bremen ein neuartiges Verfahren zum Anbringen der Schaumstoffisolierung an der Oberstufe eingesetzt. Bei diesem Verfahren raut ein Laser, der über 2000 Mal stärker ist als ein Laserpointer, die Metallaußenseite auf, bevor ein Roboterarm die Schaumisolierung gleichmäßig auf die Oberfläche sprüht. Diese Isolierung ist unerlässlich, um den flüssigen Wasserstoff auf –250 °C und den flüssigen Sauerstoff auf –180 °C gekühlt zu halten, selbst wenn die Temperaturen auf der Startrampe in Französisch-Guayana über 30 °C liegen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_complete_upper_stage_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_complete_upper_stage_pillars_260x390.jpg" alt="" class="wp-image-148717" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_complete_upper_stage_pillars_260x390.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_complete_upper_stage_pillars_260x390-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit ESA: Komplette Oberstufe der Ariane 6</figcaption></figure>



<p>Nach der Montage wird die Oberstufe auf einer 8 km langen Strecke zum Bremer Hafen transportiert, wo sie auf das Segelschiff Canopée verladen wird, das nach Französisch-Guayana fährt. Um die Bremer Bürger nicht zu belästigen, wird die 18 Tonnen schwere und 5,4 m breite Oberstufe mitten in der Nacht transportiert. Aber wenn Sie Pech haben, könnten Sie auf dem Heimweg von der Nachtschicht oder aus dem Club hinter einer Rakete im Stau stecken bleiben.</p>



<p><em>Dieses im Oktober 2020 bei der ArianeGroup in Bremen integrierte „hot-firing model” der kompletten Ariane-6-Oberstufe ist nach umfangreichen Funktionstests voll einsatzfähig. Sein neues wiederzündbares Vinci-Triebwerk ist an zwei Flüssigwasserstoff- und Flüssigsauerstofftanks angeschlossen und mit allen Leitungen, Ventilen sowie elektronischen und hydraulischen Instrumenten und Steuerungssystemen ausgestattet.</em></p>



<figure class="wp-block-video"><video height="432" style="aspect-ratio: 768 / 432;" width="768" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/2402_021_AR_EN.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Credit ESA/Manuel Pédoussaut/zetapress: Rakete in Bewegung</figcaption></figure>



<p><em>Zeitrafferaufnahme der Oberstufe der ersten Ariane-6-Rakete beim Verlassen der Montagehalle der ArianeGroup in Bremen am 31. Januar 2024.<br>Die Oberstufen für Ariane 6 werden in Bremen montiert, wo die Treibstofftanks, das Vinci-Triebwerk und die einzigartige Hilfsturbine zusammengebaut werden, um Treibstoff, Druck, Strom und Schub für den Transport der Satelliten in ihre erforderliche Umlaufbahn bereitzustellen. Die Ober- und Hauptstufe bilden den zentralen Kern der Ariane 6 und werden per Schiff zum europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana transportiert. Die beiden Stufen werden horizontal miteinander verbunden, bevor sie die letzten Kilometer zum Startplatz transportiert und aufgerichtet werden. Sobald sie aufrecht stehen, werden für den ersten Flug der Ariane 6 zwei Booster hinzugefügt, die sich bereits in Französisch-Guayana befinden. Zuletzt werden die obere Verbundstoffverkleidung – eine Nasenkonus, die sich vertikal in zwei Teile teilt – und die Nutzlasten auf der Startrampe angebracht.<br>Die Ariane 6 ist eine völlig neue Konstruktion, die als Nachfolgerin der Ariane 5 als europäisches Schwerlast-Trägersystem entwickelt wurde. Mit der Wiederzündungsfähigkeit der Oberstufe der Ariane 6 wird die Startkapazität Europas auf die Anforderungen verschiedener Nutzlastmissionen zugeschnitten, beispielsweise auf die Inbetriebnahme von Satellitenkonstellationen. Diese autonome Fähigkeit, die Erdumlaufbahn und den Weltraum zu erreichen, unterstützt Europas Navigations-, Erdbeobachtungs-, Wissenschafts- und Sicherheitsprogramme. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der europäischen Raumtransportkapazitäten wird durch das anhaltende Engagement Tausender talentierter Menschen in den 22 Mitgliedstaaten der ESA ermöglicht.</em></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg579851#msg579851" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li>
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			</item>
		<item>
		<title>Ariane 6: Gemeinsames Update, 16. September 2024</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-6-gemeinsames-update-16-september-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 19:18:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[APU]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[ArianeGroup]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Vinci]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ariane 6 Launcher Task Force besteht aus dem Top-Management der ESA als Gesamtauftraggeber für die Ariane 6 und Architekt des Trägersystems; der französischen Raumfahrtagentur CNES als Generalunternehmen für die Startbasis; ArianeGroup als Generalunternehmen für das Trägerraketensystem und Arianespace als Launch-Service-Dienstleister. Diese Gruppe berichtet regelmäßig über die Fortschritte der neuen Trägerrakete Ariane 6. Eine Information [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Ariane 6 Launcher Task Force besteht aus dem Top-Management der ESA als Gesamtauftraggeber für die Ariane 6 und Architekt des Trägersystems; der französischen Raumfahrtagentur CNES als Generalunternehmen für die Startbasis; ArianeGroup als Generalunternehmen für das Trägerraketensystem und Arianespace als Launch-Service-Dienstleister. Diese Gruppe berichtet regelmäßig über die Fortschritte der neuen Trägerrakete Ariane 6. Eine Information von Arianespace.</h4>



<p class="has-text-align-right">Quelle: Arianespace 16. September 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Ariane6takesflightESAMPedoussaut2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 6 beim Erstflug. (Bild: ESA - M. Pédoussaut)" data-rl_caption="" title="Ariane 6 beim Erstflug. (Bild: ESA - M. Pédoussaut)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Ariane6takesflightESAMPedoussaut26.jpg" alt="Ariane 6 beim Erstflug. (Bild: ESA - M. Pédoussaut)" class="wp-image-144473" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Ariane6takesflightESAMPedoussaut26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Ariane6takesflightESAMPedoussaut26-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane 6 beim Erstflug. (Bild: ESA &#8211; M. Pédoussaut)</figcaption></figure>



<p><strong>Wichtige Meilensteine seit dem Erstflug:</strong></p>



<p>Folgende Meilensteine wurden seit dem letzten Update erreicht:</p>



<p><strong>9 Juli 2024:</strong> Launch der <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ariane-6/" data-wpel-link="internal">Ariane 6</a> vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana</p>



<p>Der erste Start der Ariane 6 erfolgte am 9. Juli 2024 vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana und erfüllte ihre Mission, mehrere Satelliten in eine kreisförmige Erdumlaufbahn zu bringen und Europas unabhängigen Zugang zum Weltraum wiederherzustellen. Zugleich demonstrierte der Start mit zwei erfolgreichen Zündungen des Vinci-Triebwerks die Vielseitigkeit der Ariane 6-Oberstufe.</p>



<p><strong>August 2024:</strong> Erste Untersuchungen zum Profil des Erstflugs abgeschlossen</p>



<p>Eine Analyse der Flugdaten bestätigt das exzellente Verhalten und die hervorragenden Leistungen der Trägerrakete mit einer sehr geringen Anzahl von Abweichungen im Vergleich zu den Prognosen.</p>



<p>Während der technischen Demonstrationsphase der Mission legte das ganze Startsystem einige wenige unerwartete Verhaltensweisen an den Tag, deren erste Analyse nun abgeschlossen ist. Nach dem erfolgreichen Erstflug gibt es keine Hürden für die zweite Ariane 6-Mission.</p>



<p>Die Untersuchungen beinhalteten eine Analyse, warum beim Erstflug der Ariane 6 die Wiederzündung des Hilfstriebwerks (Auxiliary Propulsion Unit, APU) der Oberstufe nicht wie geplant zu Beginn der langen ‚coasting‘-Phase (also der Phase ohne Schub des Vinci-Haupttriebwerks) stattfand. Die Analyse zeigt, dass ein Temperatur-Messwert die vorgeschriebene Grenze überschritt und die Flugsoftware korrekterweise die Abschaltung ausgelöst hat. Dadurch wurden die lange ‚coasting‘-Phase ohne APU-Schub durchgeführt und der Verlauf der Demo-Phase beeinträchtigt. Die Folge war, dass die dritte Zündsequenz des Vinci-Triebwerks von der Flugsoftware nicht ausgelöst wurde. Die Oberstufe wurde wie erwartet deaktiviert.</p>



<p>Anhand des beobachteten Flugverhaltens der APU wird die Sequenz zur Vorbereitung der Zündung (die sogenannte ‚chill down‘- oder Abkühlsequenz der APU) in der Flugsoftware geändert werden, um die Konditionen der Zündung zu verbessern und die aufgetretene Anomalie zu beheben. Die aktualisierte Software wird bereits getestet, um bei künftigen Flügen eingesetzt zu werden.</p>



<p><strong>Über Ariane 6</strong><br>Ariane 6 ist eine völlig neue Konstruktion, die die Nachfolge von Ariane 5 als europäisches Schwerlast-Trägerraketensystem antritt. Mit der Möglichkeit, die Oberstufe der Ariane 6 neu zu starten, wird die europäische Startkapazität auf die Bedürfnisse von Missionen mit mehreren Nutzlasten zugeschnitten, zum Beispiel zur Beförderung von Satellitenkonstellationen in die Umlaufbahn. Diese autonome Fähigkeit, die Erdumlaufbahn und den tiefen Weltraum zu erreichen, unterstützt die europäischen Programme für Navigation, Erdbeobachtung, Wissenschaft und Sicherheit. Die kontinuierliche Entwicklung der europäischen Raumfahrtkapazitäten wird durch das nachhaltige Engagement tausender talentierter Mitarbeiter in den 22 Mitgliedstaaten der ESA ermöglicht.</p>



<p></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg566295#msg566295" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESA: Erfolgreicher Weltraumstart für Europas neue Trägerrakete Ariane-6</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-erfolgreicher-weltraumstart-fuer-europas-neue-traegerrakete-ariane-6/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jul 2024 09:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
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		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Jungfernflug]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[VA262]]></category>
		<category><![CDATA[Vinci]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=142500</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Ariane-6, Europas neue Schwerlastträgerrakete, ist am 9. Juli um 16.00 Uhr Ortszeit (+4 Std., d.h. um 20.00 Uhr BST, +5 Std., d. h. um 21.00 Uhr MESZ) zum ersten Mal vom europäischen Raumflughafen in Französisch-Guayana aus in den Weltraum gestartet. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA). Quelle: ESA 10. Juli 2024. 10. Juli [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Ariane-6, Europas neue Schwerlastträgerrakete, ist am 9. Juli um 16.00 Uhr Ortszeit (+4 Std., d.h. um 20.00 Uhr BST, +5 Std., d. h. um 21.00 Uhr MESZ) zum ersten Mal vom europäischen Raumflughafen in Französisch-Guayana aus in den Weltraum gestartet. Eine Pressemitteilung der European Space Agency (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA 10. Juli 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Ariane6takesflightESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 6 mit der Startnummer VA262 ist abgehoben und hat den Startturm passiert. (Bild: ESA - S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="Ariane 6 mit der Startnummer VA262 ist abgehoben und hat den Startturm passiert. (Bild: ESA - S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Ariane6takesflightESASCorvaja26.jpg" alt="Ariane 6 mit der Startnummer VA262 ist abgehoben und hat den Startturm passiert. (Bild: ESA - S. Corvaja)" class="wp-image-142507" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Ariane6takesflightESASCorvaja26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Ariane6takesflightESASCorvaja26-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane 6 mit der Startnummer VA262 ist abgehoben und hat den Startturm passiert. (Bild: ESA &#8211; S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p>10. Juli 2024 &#8211; Die <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ariane-6/" data-wpel-link="internal">Ariane-6</a> löst als neueste Ausführung der verschiedenen europäischen Ariane-Träger die <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ariane-5/" data-wpel-link="internal">Ariane-5</a> ab und ermöglicht mit ihrem modularen und vielseitigen Konzept den Start von Missionen in erdnahe Umlaufbahnen bis hin zum interplanetaren Weltraum.</p>



<p>„Es kommt nicht oft vor, dass völlig neu entwickelte Trägerraketen gestartet werden, und ein Erfolg ist in so einem Fall bei weitem nicht garantiert. Deswegen kann ich heute mit Stolz erklären, dass ich Zeuge dieses historischen Moments sein durfte, in dem der erste Träger der neuen Ariane-Generation – wohlgemerkt erfolgreich – gestartet ist und somit Europa wieder einen Zugang zum Weltraum eröffnet&#8220;, gab ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher zu Wort.</p>



<p>„Dieser Erstflug war ein gewaltiges Unterfangen, für das Tausende von Menschen jahrelang unablässig gearbeitet haben. Dieser gleich beim ersten Mal geglückte Bilderbuchstart ist ein Beweis für ihre Hingabe, aber auch für das herausragende Know-how Europas im Ingenieurwesen und in der Spitzentechnologie. Mein aufrichtiger Dank gilt daher den Teams der ESA, des CNES, der ArianeGroup und von Arianespace für ihre harte Arbeit, die uns die Erreichung dieses Meilensteins ermöglicht hat. Ich möchte auch nicht zuletzt unseren Mitgliedstaaten dafür danken, dass sie das Programm Ariane-6 eingeleitet und unterstützt haben. Dieser Weg war nicht immer einfach, aber heute zeigt sich, dass es sich großzügig gelohnt hat durchzuhalten.&#8220;</p>



<p>Der heutige Erstflug VA262 ist ein Demonstrationsflug, mit dem Ziel, die Fähigkeiten und Leistungen der Ariane-6 bei der Überwindung der Schwerkraft der Erde und ihrem Einsatz im Weltraum unter Beweis zu stellen. Die Ariane hatte jedoch trotz dieses Demonstrationscharakters mehrere Nutzlasten an Bord.</p>



<p>Um 17.06 Uhr (Ortszeit) etwas mehr als eine Stunde nach dem Start löste sich ein erstes Paket an Satelliten von der Raketenoberstufe, die in 600 km Höhe über der Erde ihre Umlaufbahnen erreichten. Zu den auf dem Erstflug mitgeführten Nutzlasten gehören Satelliten und Experimente verschiedener Raumfahrteinrichtungen, Unternehmen, Forschungsinstitute, Hochschulen und junger Fachkräfte.</p>



<p>Mit diesem Start wurden jedoch nicht nur die Leistungsmerkmale des Trägers, sondern auch die Funktionsabläufe der neuen Startanlage und der Bodenbetriebstätigkeiten auf Europas Raumflughafen demonstriert. So ermöglicht der eigens für die Ariane-6 von der französischen Raumfahrtagentur CNES errichtete Startplatz eine höhere Startrate für die neue Trägerrakete.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Ariane6cutsverticalpathupupandaway2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 6 VA262 unterwegs. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/Arianegroup/Optique Vidéo du CSG - Q. VEUILLET)" data-rl_caption="" title="Ariane 6 VA262 unterwegs. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/Arianegroup/Optique Vidéo du CSG - Q. VEUILLET)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/Ariane6cutsverticalpathupupandaway26.jpg" alt="Ariane 6 VA262 unterwegs. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/Arianegroup/Optique Vidéo du CSG - Q. VEUILLET)" class="wp-image-142505"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane 6 VA262 unterwegs. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/Arianegroup/Optique Vidéo du CSG &#8211; Q. VEUILLET)
</figcaption></figure>



<p>Philippe Baptiste, der Vorstandsvorsitzende des CNES, erklärte nach dem Start: „Dieser erste erfolgreiche Start der Ariane-6 hat Europa endlich wieder seine Kapazitäten für einen eigenständigen Zugang zum Weltraum zurückgegeben. Ich selbst bin von diesem Ereignis tief bewegt und möchte in erster Linie all den Teams in Kourou, Paris, Vernon, Les Mureaux, Toulouse, Bremen, Lampoldshausen, Lüttich, Barcelona, Collefero, Zürich und überall in Europa dafür danken, dass sie diesen Erfolg überhaupt erst möglich gemacht haben. Würdigen möchte ich außerdem das Engagement der Beschäftigten des CNES, der ESA, der ArianeGroup, von Arianespace und unserer Unterauftragnehmer. Die letzten Monate waren sehr arbeitsintensiv, weswegen ihnen allen mein Dank gebührt. Europa kann stolz sein auf sein Raumfahrtprogramm, und es kann stolz sein auf sein Know-how und seine Fachkenntnisse. Gemeinsam werden wir die Zukunft der Trägerraketen und die Zukunft der Raumfahrt gestalten.&#8220;</p>



<p>Die Ariane-6 wurde unter der Leitung der ArianeGroup gebaut, die sowohl Hauptauftragnehmer als auch die für die Entwurfsarbeiten zuständige Stelle ist. „Mit dem erfolgreichen Erstflug der Ariane-6 hat ein neues Kapitel in der europäischen Raumfahrt begonnen&#8220;, so Martin Sion, Vorstandsvorsitzender der ArianeGroup. „Dieser historische Start zeigt das unermüdliche Engagement unserer Teams und Partner, denen ich für diesen Erfolg, der ein Erfolg der gesamten europäischen Industrie ist, herzlich danken möchte. Der erste Weltraumflug von Europas neuer Trägerrakete markiert den Höhepunkt eines außergewöhnlichen technischen und technologischen Abenteuers und den Beginn eines langen Einsatzzeitraums für die Ariane‑6. Die nächsten Flugmodelle befinden sich bereits in der Fertigung, und die Trägerstufen für den kommenden Ariane-6-Flug, der zum ersten Mal kommerzieller Natur sein wird, werden noch diesen Herbst nach Französisch-Guayana gesandt.<strong>&#8222;</strong></p>



<p><strong>Nächster Schritt: Technologiedemonstrationen, kontrollierte Entfernung aus der Umlaufbahn sowie Aussetzung von zwei Kapseln</strong><br>Mit der Einbringung der Satelliten in ihre Umlaufbahnen hat die Ariane-6 unter Beweis gestellt, dass sie erfolgreich Nutzlasten in den Weltraum befördern kann. Die Bodenkontrolle hat für diesen Erstflug jedoch noch weitere Manöver geplant, denn in der nächsten Stunde wird die Oberstufe der Ariane-6 zeigen, dass sie ihr Vinci-Triebwerk mit dem neuen Hilfsantriebssystem erneut zünden kann. Dank dieser Fähigkeit zur erneuten Triebwerkszündung wird die Ariane-6 in der Lage sein, auf ihren künftigen Flügen mehrere Nutzlasten in verschiedene Umlaufbahnen auszusetzen und am Ende ihrer Mission ein Deorbit-Manöver vorzunehmen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/YPSatviewafterfairingseparationESAYPSat.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Blick auf weitere Nutzlasten auf der Oberstufe durch ESAs YPSat nach dem Abwurf der Nutzlastverkleidung. (Bild: ESA-YPSat)" data-rl_caption="" title="Blick auf weitere Nutzlasten auf der Oberstufe durch ESAs YPSat nach dem Abwurf der Nutzlastverkleidung. (Bild: ESA-YPSat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="146" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/YPSatviewafterfairingseparationESAYPSat26.jpg" alt="Blick auf weitere Nutzlasten auf der Oberstufe durch ESAs YPSat nach dem Abwurf der Nutzlastverkleidung. (Bild: ESA-YPSat)" class="wp-image-142509"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Blick auf weitere Nutzlasten auf der Oberstufe durch ESAs YPSat nach dem Abwurf der Nutzlastverkleidung. (Bild: ESA-YPSat)</figcaption></figure>



<p>Für den weiteren Flugverlauf ist geplant, dass die Raketenoberstufe zwei Kapseln freisetzt, die wieder in die Erdatmosphäre eintreten sollen, bevor auch die Oberstufe selbst beim Wiedereintritt in die Atmosphäre sauber verglühen und somit in der Umlaufbahn keine Raumfahrtrückstände hinterlassen wird.</p>



<p>Die nächste Ariane-6 soll noch dieses Jahr zum ersten Mal für einen kommerziellen Start mit Arianespace als Startdienstbetreiber eingesetzt werden. „Der Erfolg dieses Erstflugs markiert den Beginn des regulären Einsatzes der Ariane-6, der Europa einen eigenständigen Zugang zum Weltraum sichern wird&#8220;, betonte der Vorstandsvorsitzende von Arianespace, Stéphane Israël. „Das Auftragsbuch der neuen Trägerrakete ist der beste Beweis für die Vielseitigkeit der Ariane‑6, ihre Fähigkeit, ein breites Spektrum an Missionen in verschiedene Umlaufbahnen zu bringen, sowie das Vertrauen, das die Kunden sowohl für ihre institutionellen als auch ihre kommerziellen Missionen in die Ariane-6 setzen. Deshalb blicken wir dem Einsatz unserer neuen Trägerrakete erwartungsvoll entgegen.&#8220;</p>



<p>Diese Pressemitteilung wurde von der Task Force Ariane-6 (ESA, CNES, ArianeGroup und Arianespace) gemeinsam erstellt.</p>



<p><em><strong>Anmerkung der RN-Redaktion:</strong> Die Pressemitteilung gibt den Stand der Dinge vor der ungeplanten Abschaltung eines Hilfstriebwerks (APU) in der Oberstufe und der frühzeitigen Passivierung letzterer wieder.</em></p>


<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20219.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Erstflug der Ariane 62 von Kourou </a></li>
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		<title>Ariane 6 – Gemeinsames Update, 31. Januar 2024</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-6-gemeinsames-update-31-januar-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2024 10:38:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[ArianeGroup]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Vinci]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ariane 6 Launcher Task Force berichtet regelmäßig über die Fortschritte auf dem Weg zum Erstflug der neuen Trägerrakete Ariane 6. Eine Presseinformation der ESA. Quelle: ESA, Space_in_Member_States; 31.Januar 2024. Wichtige Meilensteine auf dem Weg zum Erstflug: Die kombinierte Testphase mit Verwendung der Treibstoffe ist abgeschlossen. Weitere Tests des Ariane-6-Flugmodells sind nicht erforderlich. Wir sind [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Ariane 6 Launcher Task Force berichtet regelmäßig über die Fortschritte auf dem Weg zum Erstflug der neuen Trägerrakete Ariane 6. Eine Presseinformation der ESA.</p>



<p class="has-text-align-right" style="font-size:13px">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Austria/Ariane_6_Gemeinsames_Update_31._Januar_2024" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA, Space_in_Member_States</a>; 31.Januar 2024.</p>



<p style="font-size:20px"><strong>Wichtige Meilensteine auf dem Weg zum Erstflug:</strong></p>



<p>Die kombinierte Testphase mit Verwendung der Treibstoffe ist abgeschlossen. Weitere Tests des Ariane-6-Flugmodells sind nicht erforderlich. Wir sind auf der Zielgeraden zum Erstflug.</p>



<p>Auf dem Weg zum Erstflug der Ariane 6 wurden seit dem letzten gemeinsamen Update folgende Meilensteine erreicht:</p>



<p><strong>Am 30. Januar 2024: Trennung der Treibstoffleitungen und Versorgungskabel von der Rakete, Kourou, Französisch-Guayana</strong></p>



<p>Die Teams haben die Abtrennung und das Einfahren der kryogenen Systeme erfolgreich abgeschlossen.</p>



<p>Diese Vorgänge sind notwendig, um mit dem Abbau des Testmodells zu beginnen und Platz für das Flugmodell 1 zu schaffen.</p>



<p><strong>Bericht über die Testzündung der Oberstufe HFT-4, Lampoldshausen, Deutschland</strong></p>



<p>Die technischen Untersuchungen des Heißlauftests der Oberstufe auf dem Vinci-Triebwerk (HFT-4), der am 7. Dezember 2023 durchgeführt und nach zwei Minuten abgebrochen wurde, werden fortgeführt.</p>



<p>Anhand der Ergebnisse der durchgeführten Analyse können wir bestätigen, dass das Launch-Fenster für den Ariane 6-Erstflug unverändert bleibt.</p>



<p style="font-size:20px"><strong>Nächste Meilensteine:</strong></p>



<p><strong>Kombinierte Testkampagne</strong></p>



<p>Die kombinierte Testkampagne wird mit den Abbauarbeiten fortgesetzt. Dies wird die Fähigkeit zur Demontage des Launchers validieren, für den Fall, dass Anomalien den Austausch einer Trägerraketenstufe auf der Startbasis erfordern. Diese Maßnahmen umfassen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>„Combined Tests Launcher Dismounting (CTLD)“: erforderlich für die Vorbereitung der Startrampe für den Erstflug;
„Dummy Payload Dismounting Test“: wird in der „Hall d'Encapsulation (HE)“, welche Teil des „Batiment Assemblage Final (BAF)“ ist, durchgeführt.</code></pre>



<p><strong>Februar: Transport der Erstflug-Komponenten nach Französisch-Guayana</strong></p>



<p>Die Stufen für den Erstflug der Ariane 6 werden im Februar von Europa mit dem Frachtschiff Canopée nach Französisch-Guayana verschifft.</p>



<p><strong>Zeitfenster für den Erstflug</strong></p>



<p>ESA, CNES und ArianeGroup sehen den Erstflug der Ariane 6 für den Zeitraum zwischen 15. Juni und 31. Juli 2024 vor.</p>



<p> </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg558375#msg558375" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li>
</ul>



<p><em>Anmerkung der Raufahrer.net Redaktion: Pressemitteilung leicht gekürzt.</em></p>
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		<title>Ariane 6 – Gemeinsamer Update-Bericht, 18. Dezember 2023</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-6-gemeinsamer-update-bericht-18-dezember-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2023 19:27:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[APU]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[ArianeGroup]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[CTLO3]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[HFT-4]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Lampoldshausen]]></category>
		<category><![CDATA[Vinci]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=135042</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Ariane 6 Launcher Task Force besteht aus Vertreter*innen der obersten Führungsebene der ESA als Beschaffungsstelle und Architekt des Ariane 6-Startsystems, der französischen Raumfahrtbehörde CNES als Hauptauftragnehmer für die Startbasis, ArianeGroup als Generalunternehmen für das Trägerraketensystem und dem Startdienstleister Arianespace. Eine Presseinformation der ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup 18. Dezember 2023. Wichtige Meilensteine zum Erstflug:Auf dem Weg [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Ariane 6 Launcher Task Force besteht aus Vertreter*innen der obersten Führungsebene der ESA als Beschaffungsstelle und Architekt des Ariane 6-Startsystems, der französischen Raumfahrtbehörde CNES als Hauptauftragnehmer für die Startbasis, ArianeGroup als Generalunternehmen für das Trägerraketensystem und dem Startdienstleister Arianespace. Eine Presseinformation der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ArianeGroup 18. Dezember 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VA6_Essai_CTLO3_Shelter_ZL4_201_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 6 im Rahmen des CTLO3 in Kourou am 15. Dezember 2023. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/ArianeGroup/CSG)" data-rl_caption="" title="Ariane 6 im Rahmen des CTLO3 in Kourou am 15. Dezember 2023. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/ArianeGroup/CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VA6_Essai_CTLO3_Shelter_ZL4_201_26.jpg" alt="Ariane 6 im Rahmen des CTLO3 in Kourou am 15. Dezember 2023. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/ArianeGroup/CSG)" class="wp-image-135046"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane 6 im Rahmen des CTLO3 in Kourou am 15. Dezember 2023. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/ArianeGroup/CSG)</figcaption></figure>



<p><strong>Wichtige Meilensteine zum Erstflug:</strong><br>Auf dem Weg zum Erstflug von Ariane 6 wurden seit der letzten gemeinsamen Aktualisierung zwei weitere Probeläufe durchgeführt:</p>



<p><strong>15. Dezember 2023: Kombinierte Testladung 3 (CTLO3), Kourou, Französisch-Guayana</strong><br>Am 15. Dezember 2023 führten Teams von ArianeGroup, der französischen Raumfahrtagentur (CNES) und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) für die kombinierte Testkampagne mit Erfolg eine weitere Startsequenz von Ariane 6 auf der Startrampe am europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana durch.</p>



<p>Bei der kombinierten Testladung (CTLO3) wurde ein Start-Countdown getestet, um das Launchsystem unter widrigen Bedingungen zu testen, seine Robustheit zu gewährleisten und den Betrieb vorzubereiten. Sie wurde auf die gleiche Weise wie die vorangegangenen Testladungen durchgeführt, mit einer Launchsequenz und einem abschließenden, für einen Start repräsentativen Countdown. Dabei wurden auch das mobile Portal entfernt und es wurden die Ober- und Hauptstufentanks der Trägerrakete mit flüssigem Wasserstoff (-253° Celsius) und flüssigem Sauerstoff (-183° Celsius) gefüllt und entleert. Diese Testsequenz schloss Qualifikationstests mehrerer Funktionen des Startsystems für den Fall eines Startabbruchs und eine Zündung der Schubkammer des Vulcain 2.1-Triebwerks ein.</p>



<p>Dies war seit Juli der fünfte Durchlauf eines Countdowns einschließlich der Betankung mit kryogenen Treibstoffen.</p>



<p>Der Probelauf wurde überaus zufriedenstellend ausgeführt, und der Countdown verlief exakt nach Plan. Der Test war ein voller Erfolg, und die Task Force dankt allen beteiligten Teams.</p>



<p><em>Die Startoperationen für Ariane 6 sind unter Kontrolle; wir sind bereit zum Start.</em></p>



<p><strong>7. Dezember 2023: Testzündung der Oberstufe, Lampoldshausen, Deutschland</strong><br>Die Oberstufe von Ariane 6, die sich nach stringenten Tests unter Routinebedingungen bereits für den Flug qualifiziert hatte, wurde in der vergangenen Woche an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gebracht. Ziel des Hot-Fire-Tests (HFT-4) am 7. Dezember auf dem Testgelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen war es, einen normalen Start eines Fluges mit dem wiederzündbaren Vinci-Triebwerk und dem Hilfsaggregat (Auxiliary Power Unit, APU) abzubilden und anschließend widrige Bedingungen zu simulieren, um die Stabilität der Stufe und ihr Verhalten unter extremen und unerwarteten Gegebenheiten zu bewerten. </p>



<p>Zwei Minuten nach dem Zünden des Vinci-Triebwerks und des Hilfsaggregats (APU) wurde der Test automatisch abgebrochen, als die Sensoren feststellten, dass einige Parameter die vorgegebenen Schwellenwerte überschritten hatten. Die Triebwerke wurden in der vorgesehenen Sequenz abgeschaltet, das Oberstufentestmodell und der Prüfstand in einen sicheren Zustand versetzt und die Tanks entleert. </p>



<p>Dieser HFT-4-Test ging über das normale Flugprofil der Ariane 6 hinaus. Die Stufe wird bei ihrem Erstflug nicht in einer derartigen Testkonfiguration betrieben. Die Teams analysieren die Testhardware und untersuchen mögliche Ursachen des Fehlstarts, wobei die Ergebnisse für Mitte Januar 2024 erwartet werden. Weitere Einzelheiten werden nach der nächsten Sitzung der Task Force bekannt gegeben. Wir sind zuversichtlich, dass diese Untersuchungen keine Auswirkungen auf den Zeitplan für den Erstflug von Ariane 6 haben werden.</p>



<p><strong>Nächste Meilensteine:</strong><br>Ende Januar 2024: Test der Abkoppelung des Kryo-Verbindungssystems</p>



<p>Ein Test der Abkoppelung der oberen und unteren Betankungsarme, die die Versorgungskabel halten, welche Ariane 6 mit flüssigem Wasser- und Sauerstoff versorgen. Dieselben Versorgungskabel ermöglichen ein sicheres Ablassen des Treibstoffs, falls der Start abgebrochen wird.</p>



<p>Mitte Februar: Ankunft der ersten Flugkomponenten in Französisch-Guayana</p>



<p>Die Stufen für den ersten Flug von Ariane 6 werden mit dem Schiff Canopée in Französisch-Guayana eintreffen.</p>



<p><strong>Zeitfenster für den Erstflug</strong><br>ESA, CNES und ArianeGroup streben den ersten Launch von Ariane 6 für das Zeitfenster zwischen Mitte Juni und Ende Juli 2024 an.</p>



<p><strong>Über die Ariane 6</strong><br>Ariane 6 wurde völlig neu konzipiert und wird die Nachfolge von Ariane 5 als europäische Schwerlast-Trägerrakete antreten. Mit der Möglichkeit, die Ariane 6-Oberstufe neu zu starten, wird die europäische Startkapazität auf die Bedürfnisse von Missionen mit diversen Nutzlasten zugeschnitten, etwa zur Beförderung von Satellitenkonstellationen in ihre Umlaufbahn. Diese Fähigkeit, die Erdumlaufbahn und den tieferen Weltraum in Autonomie zu erreichen, unterstützt die europäischen Programme für Navigation, Erdbeobachtung, Wissenschaft und Sicherheit. Die kontinuierliche Entwicklung der europäischen Raumfahrtkapazitäten wird durch das kontinuierliche Engagement tausender talentierter Mitarbeiter in den 22 ESA-Mitgliedstaaten ermöglicht.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg557159#msg557159" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li>
</ul>
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		<title>Ariane 6 – Gemeinsamer Update-Bericht, 19. Oktober 2023</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-6-gemeinsamer-update-bericht-19-oktober-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Oct 2023 21:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[ArianeGroup]]></category>
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		<category><![CDATA[TVC]]></category>
		<category><![CDATA[Vinci]]></category>
		<category><![CDATA[Vulcain 2.1]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=132627</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Ariane 6 Launcher Task Force besteht aus Vertreter*innen der obersten Führungsebene der ESA als Beschaffungsstelle und Architekt des Ariane 6-Startsystems, der französischen Raumfahrtbehörde CNES als Hauptauftragnehmer für die Startbasis, ArianeGroup als Generalunternehmen für das Trägerraketensystem und dem Startdienstleister Arianespace. Eine Presseinformation der ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup 19. Oktober 2023. Wichtige Meilensteine auf dem Weg zum [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Ariane 6 Launcher Task Force besteht aus Vertreter*innen der obersten Führungsebene der ESA als Beschaffungsstelle und Architekt des Ariane 6-Startsystems, der französischen Raumfahrtbehörde CNES als Hauptauftragnehmer für die Startbasis, ArianeGroup als Generalunternehmen für das Trägerraketensystem und dem Startdienstleister Arianespace. Eine Presseinformation der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ArianeGroup 19. Oktober 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A64artESADDucros2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 6 in der Version A64 im Flug - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA - D. Ducros)" data-rl_caption="" title="Ariane 6 in der Version A64 im Flug - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA - D. Ducros)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A64artESADDucros26.jpg" alt="Ariane 6 in der Version A64 im Flug - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA - D. Ducros)" class="wp-image-130894"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane 6 in der Version A64 im Flug &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA &#8211; D. Ducros)</figcaption></figure>



<p><strong>Wichtige Meilensteine auf dem Weg zum Erstflug:</strong><br>Auf dem Weg zum Erstflug der Ariane 6 sind bereits zwei wichtige Tests durchgeführt worden. Am 18. Juli war der Heißlauftest der Hauptstufe mit der Zündung des Vulcain 2.1-Triebwerks in Kourou erfolgreich, womit zum ersten Mal die Vorbereitungs- und Countdown-Sequenz der Trägerrakete abgeschlossen wurde. Am 1. September war der Heißlauftest der Oberstufe in Lampoldshausen ebenfalls erfolgreich und stellte die volle Betriebsphase während des ersten Fluges der Ariane 6 dar.</p>



<p>Bei den Vorbereitungsarbeiten für den nächsten Langzeit-Heißlauftest, der ursprünglich am 3. Oktober in Kourou geplant war, wurde eine Anomalie an der Hydraulikgruppe der Hauptstufe festgestellt. Diese von SABCA (Belgien) hergestellte Ausrüstung ist Teil des Schubvektorsteuerungssystems (TVC) der Hauptstufe. Das Thrust Vector Control System hat die Aufgabe, die Fluglage der Trägerrakete stabil zu halten, indem es das Vulcain 2.1-Triebwerk während des Fluges kardanisch lenkt. Die Aktivierung des TVC ist Teil des Langzeit-Heißlauftests.</p>



<p>Eine Expertengruppe wurde damit beauftragt, die Anomalie – ein abweichender Innendruckwert in der Hydraulikgruppe – zu analysieren und Lösungen zu ihrer Behebung vorzuschlagen. Da die Experten eine gewisse Zeit benötigten, um die Komponenten zu zerlegen, das Problem zu untersuchen und die Ursache zu ermitteln, wurde der Zeitplan für die Heißlauftests der Ariane 6 geändert. Um den Zeitplan zu optimieren, wurde die Testreihenfolge umgedreht, sodass die Simulation der Startsequenz unter verschiedenen Umgebungsbedingungen vorweggenommen wurde, gefolgt vom Langzeit-Heißlauftest des Triebwerks der Hauptstufe Vulcain 2.1.</p>



<p>Die Änderung der Testsequenz ermöglicht es den Ariane 6-Teams, weiter schrittweise an der Erreichung der Qualifikationsziele zu arbeiten und die Auswirkungen auf den Zeitplan zu verringern.</p>



<p><strong>Bevorstehende Meilensteine:</strong><br>Oktober 2023: Kombinierte Tests, Simulation der Startsequenz mit Zündung der Hauptstufe, Kourou, Französisch-Guayana.<br>Im Rahmen der Neukonfiguration der Testsequenz beschloss die Ariane 6 Task Force, einen Test, der ursprünglich nach dem Heißlauftest geplant war, auf Ende Oktober vorzuverlegen.</p>



<p>Dieser umfassende 36-stündige Test erlaubt es, parallel die Anomalie der Hydraulikgruppe zu lösen. Dabei wird eine vollständige Startchronologie durchgeführt, ergänzt durch Qualifikationstests an mehreren Funktionen des Startsystems, u. a. Belüftung der Hohlräume, Schnittstellen zum Startbereich und Einfluss auf die Umgebung. Diesmal werden die Testabläufe zur kühlsten Tageszeit, in der Morgendämmerung, durchgeführt.</p>



<p>Die Testergebnisse sind Teil der Ariane 6-Qualifikation.</p>



<p>November 2023: Kombinierte Tests, Langzeit-Heißlauftest der Hauptstufe mit Vulcain 2.1-Triebwerk, Kourou, Französisch-Guayana.<br>Ähnlich wie bei den vorangegangenen Heißlauftests endet dieser Test mit einer vollständigen achtminütigen (470 Sekunden) Zündung des Triebwerks Vulcain 2.1, was der gesamten Flugphase der Hauptstufe entspricht.</p>



<p>Infolge der Anomalie an der Hydraulikgruppe des TVC-Systems kam es zu einer Änderung des Testzeitplans. ArianeGroup als Hauptauftragnehmer und SABCA als Lieferant haben bereits ein Ersatzmodell der Hydraulikgruppe vorbereitet, ohne die Ergebnisse der technischen Untersuchung abzuwarten. Nach Einbau der Ausrüstung in die Ariane 6-Trägerrakete werden die Teams die Vorbereitungen zum Test abschließen, der nun für den 23. November geplant ist.</p>



<p>Nach dem derzeitigen Plan wird die geschätzte Startzeit für den Erstflug der Ariane 6 erst nach Durchführung des kombinierten Langzeit-Heißlauftests und Analyse der Testergebnisse bekanntgegeben.</p>



<p>Dezember 2023: Heißlauftest der Oberstufe, Lampoldshausen, Deutschland.<br>Dabei ist die Untersuchung des Verhaltens der Stufe bei ungünstigen Bedingungen geplant.</p>



<p>Mit der Anpassung der Testsequenz bleibt die Entwicklung der Ariane 6 auf Kurs für einen Start im Jahr 2024.</p>



<p><strong>Über Ariane 6</strong><br>Die Ariane 6 ist eine völlig neue Konstruktion und soll die Nachfolge der Ariane 5 als europäische Schwerlastrakete antreten. Dank der Fähigkeit zum Neustart der Ariane 6-Oberstufe können die europäischen Startkapazitäten die Anforderungen von Missionen mit mehreren Nutzlasten erfüllen, z. B. die Einrichtung von Satellitenkonstellationen im Orbit. Diese autonome Fähigkeit, die Erdumlaufbahn und die Tiefen des Weltraums zu erreichen, unterstützt die europäischen Programme für Navigation, Erdbeobachtung, Wissenschaft und Sicherheit. Die laufende Weiterentwicklung der europäischen Raumfahrtkapazitäten wird durch das anhaltende Engagement tausender talentierte Mitarbeiter*innen in den 22 ESA-Mitgliedstaaten ermöglicht.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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		<item>
		<title>Ariane 6 – Gemeinsamer Update-Bericht, 4. September 2023</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-6-gemeinsamer-update-bericht-4-september-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2023 19:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[APU]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
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		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Vinci]]></category>
		<category><![CDATA[Vulcain 2.1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ariane 6 Launcher Task Force besteht aus Vertreter*innen der obersten Führungsebene der ESA als Beschaffungsstelle und Architekt des Ariane 6-Startsystems, der französischen Raumfahrtbehörde CNES als Hauptauftragnehmer für die Startbasis, ArianeGroup als Generalunternehmen für das Trägerraketensystem und dem Startdienstleister Arianespace. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 4. September 2023. Die Gruppe berichtet regelmäßig [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Ariane 6 Launcher Task Force besteht aus Vertreter*innen der obersten Führungsebene der ESA als Beschaffungsstelle und Architekt des Ariane 6-Startsystems, der französischen Raumfahrtbehörde CNES als Hauptauftragnehmer für die Startbasis, ArianeGroup als Generalunternehmen für das Trägerraketensystem und dem Startdienstleister Arianespace. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right">Quelle: ESA 4. September 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A64artESADDucros2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 6 in der Version A64 im Flug - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA - D. Ducros)" data-rl_caption="" title="Ariane 6 in der Version A64 im Flug - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA - D. Ducros)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A64artESADDucros26.jpg" alt="Ariane 6 in der Version A64 im Flug - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA - D. Ducros)" class="wp-image-130894"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane 6 in der Version A64 im Flug &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA &#8211; D. Ducros)</figcaption></figure>



<p>Die Gruppe berichtet regelmäßig über die Fortschritte auf dem Weg zum Erstflug der neuen Ariane 6-Trägerrakete.</p>



<p>Das nächste Update ist für Oktober geplant.</p>



<p><strong>Wichtige Meilensteine bis zum Erstflug:</strong><br>18. Juli 2023: Kombinierte Tests, Heißlauftest der Hauptstufe mit Zündung des Vulcain 2.1-Triebwerks<br>Auf dem europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, haben Teams von ArianeGroup, CNES und ESA zum ersten mal eine Startvorbereitung und Countdown-Sequenz erfolgreich abgeschlossen.</p>



<p>Der 26-stündige Test umfasste das Zurückfahren des mobilen Portals, die Abkühlung der fluiden Systeme am Boden und in der Trägerrakete, die Befüllung der Tanks der Ober- und Kernstufe mit flüssigem Wasserstoff (-253°C) und flüssigem Sauerstoff (-183°C), sowie den erfolgreichen Abschluss einer Startchronologie bis zur Zündung der Schubkammer des Vulcain 2.1-Triebwerks durch das Bodensystem.</p>



<p>Während des Tests haben die Teams erfolgreich zahlreiche Stör- und Notfall-Szenarios getestet und konnten belegen, dass die Trägerrakete und Startrampe korrekt zusammenarbeiten. Ablaufpläne, Haupt- und Oberstufe, Avionik, Software, Startrampe und Prüfstandsteuerung arbeiteten ordnungsgemäß zusammen, sodass die Leistung des gesamten Startsystems mit hervorragenden Ergebnissen gemessen werden konnte.</p>



<p class="advgb-dyn-da843df6">1. September 2023: <a href="https://www.raumfahrer.net/heisslauftest-fuer-ariane-6-oberstufe-ebnet-weg-zum-erststart/" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/heisslauftest-fuer-ariane-6-oberstufe-ebnet-weg-zum-erststart/" data-wpel-link="internal">Heißlauftest der Oberstufe, Lampoldshausen</a><br>Im Testzentrum für Raketentriebwerke des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen haben Teams des DLR, von ArianeGroup und der ESA einen weiteren Heißlauftest durchgeführt, der repräsentativ für den Erstflug der Ariane 6 ist.</p>



<p>Die Oberstufe der Ariane 6, die am ArianeGroup-Standort in Bremen montiert wird, enthält einige der wichtigsten Innovationen der Trägerrakete. Sie kann somit ein breites Spektrum an Startmissionen durchführen, u. a. komplexe Missionen wie den Transport von großen Satellitenkonstellationen in die niedrige Erdumlaufbahn (LEO) oder den systematischen Transport von Nutzlasten in verschiedene Orbitalebenen. Am Ende ihrer Mission wird die Stufe aus der Umlaufbahn genommen.</p>



<p>Die Stufe umfasst zwei Haupttanks für kryogene Treibstoffe (flüssiger Wasserstoff und Sauerstoff) zum Antrieb des Vinci-Triebwerks, das bis zu viermal erneut gezündet werden kann, sowie die innovative APU (Auxiliary Power Unit; Hilfstriebwerk).</p>



<p>Die Testsequenz der Oberstufe war repräsentativ für ihre vollständige Betriebsphase während des Erstflugs der Ariane 6.</p>



<p>Dabei war das wiederzündbare Vinci-Triebwerk mehr als 11 Minuten lang (680 Sekunden) mit zwei Boosts im Einsatz, bei parallelem Betrieb der APU (<a href="https://www.raumfahrer.net/arianegroup-apu-bereit-fuer-ariane-6/" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/arianegroup-apu-bereit-fuer-ariane-6/" data-wpel-link="internal">Auxiliary Power Unit</a>). Die verzeichnete einen kumulierten Einsatz von fast 30 Minuten.</p>



<p>Die APU ermöglicht den Neustart von Vinci im Weltraum, indem sie einen angemessenen Druck in den Kraftstofftanks aufrechterhält und Blasen in den Kraftstoffleitungen verhindert. Die APU verwendet kleine Mengen flüssigen Wasserstoffs und Sauerstoffs aus den Haupttanks und ersetzt damit ein System, das große Heliummengen benötigte. </p>



<p><strong>Kommende Meilensteine:</strong><br>5. September 2023: Kombinierte Tests, Heißlauftest der Hauptstufe mit dem Vulcain 2.1-Triebwerk im stabilisierten Betrieb, Kourou<br>Dieser zweite Heißlauftest der Hauptstufe wird dem vorherigen (18. Juli) sehr ähnlich sein, aber mit einem stabilisierten Betrieb des Vulcain 2.1-Triebwerks während vier Sekunden zum Abschluss.</p>



<p>Dieser Test ist ein wichtiger Meilenstein im Rahmen der kombinierten Tests. Sein Erfolg wird die Qualifikation aller Abläufe beim Start-Countdown der Ariane 6 ermöglichen. Er ist Teil der Gesamtqualifikation des Startsystems, das die Trägerrakete und ihre Bodenanlagen umfasst, insbesondere den Startkomplex ELA4 für die Ariane 6 und ihre Startzone ZL4.</p>



<p class="advgb-dyn-8ce08972">3. Oktober 2023:  Kombinierte Tests, Langzeit-Heißlauftest der Hauptstufe mit dem Vulcain 2.1-Triebwerk im stabilisierten Betrieb, Kourou<br>Dieser Langzeittest wird mit einem stabilisierten Betrieb des Vulcain 2.1-Triebwerks während etwa 8 Minuten (470 Sekunden) abgeschlossen.</p>



<p>Dieser Test deckt die gesamte Flugphase der Hauptstufe ab und trägt zur Qualifikation der Hauptstufe im „flugbereiten&#8220; Zustand bei.</p>



<p>Ende 2023: Heißlauftest der Oberstufe, Lampoldshausen<br>Ein weiterer Heißlauftest der Oberstufe zur Untersuchung des Verhaltens der Stufe bei ungünstigen Bedingungen ist geplant. Ziel ist es, eine robustere Ariane 6 zu liefern.</p>



<p><strong>Über Ariane 6</strong><br>Die Ariane 6 ist eine völlig neue Konstruktion und soll die Nachfolge der Ariane 5 als europäische Schwerlastrakete antreten. Dank der Fähigkeit zum Neustart der Ariane 6-Oberstufe können die europäischen Startkapazitäten die Anforderungen von Missionen mit mehreren Nutzlasten erfüllen, z. B. die Einrichtung von Satellitenkonstellationen im Orbit. Diese autonome Fähigkeit, die Erdumlaufbahn und die Tiefen des Weltraums zu erreichen, unterstützt die europäischen Programme für Navigation, Erdbeobachtung, Wissenschaft und Sicherheit. Die laufende Weiterentwicklung der europäischen Raumfahrtkapazitäten wird durch das anhaltende Engagement tausender talentierte Mitarbeiter*innen in den 22 ESA-Mitgliedstaaten ermöglicht.</p>



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		<title>Erneute erfolgreiche Testzündung der Ariane 6-Oberstufe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erneute-erfolgreiche-testzuendung-der-ariane-6-oberstufe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Sep 2023 20:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[APU]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[ArianeGroup]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Lampoldshausen]]></category>
		<category><![CDATA[Oberstufe]]></category>
		<category><![CDATA[statischer Brennversuch]]></category>
		<category><![CDATA[Vinci]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen hat die Oberstufe von Ariane 6 in Vorbereitung des Erstflugs erneut mit Erfolg einen Heißlauftest absolviert. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup 1. September 2023. Am 1. September 2023 haben die Teams von ArianeGroup, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen hat die Oberstufe von Ariane 6 in Vorbereitung des Erstflugs erneut mit Erfolg einen Heißlauftest absolviert. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ArianeGroup 1. September 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DronenphotobHTF3ESADLRArianeGroup2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dronenphoto vom HFT-3. (Bild: ESA / DLR / ArianeGroup)" data-rl_caption="" title="Dronenphoto vom HFT-3. (Bild: ESA / DLR / ArianeGroup)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DronenphotobHTF3ESADLRArianeGroup26.jpg" alt="Dronenphoto vom HFT-3. (Bild:-ESA / DLR / ArianeGroup)" class="wp-image-130832"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Dronenphoto vom HFT-3. (Bild: ESA / DLR / ArianeGroup)</figcaption></figure>



<p>Am 1. September 2023 haben die Teams von ArianeGroup, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Europäischen Weltraumorganisation ESA auf dem Prüfstand für die Oberstufe der neuen Trägerrakete Ariane 6 in Lampoldshausen erneut mit Erfolg einen Heißlauftest durchgeführt.</p>



<p>Die Testsequenz der Oberstufe bildete die Betriebsphase der Stufe beim Erstflug von Ariane 6 ab. Sie umfasste einen mehr als elfminütigen Betrieb (680 Sekunden) des wiederzündbaren Vinci-Triebwerks in zwei Zündungen inklusive zwei parallel zum Vinci-Triebwerk laufenden Betrieben des APU-Hilfsaggregats (Auxiliary Power Unit). Geprüft wurden auch das Druck-Management und die Temperatur der Treibstoffe in den Tanks während der orbitalen Phase ohne Antrieb. Das APU-Aggregat wurde für eine Gesamtdauer von nahezu 30 Minuten betrieben.</p>



<p>„Dieser Erfolg für die Ariane-6-Teams bringt uns der endgültigen Qualifikation der Oberstufe näher. Dieser entscheidende Test hat den perfekt gleichzeitigen Betrieb des wiederzündbaren Vinci-Triebwerks und der APU bewiesen, zwei Schlüsseltechnologien für die Vielseitigkeit unserer neuen europäischen Trägerrakete, die es ihr ermöglichen, höchst unterschiedliche Missionen durchzuführen“, erklärte Martin Sion, CEO der ArianeGroup. „Ich möchte die hervorragende Zusammenarbeit zwischen unseren deutsch-französischen Teams und unseren Partnern DLR und ESA loben, die erneut ihre Entschlossenheit unter Beweis gestellt haben, die Ariane 6 in Richtung ihres Erstfluges zu bringen und gleichzeitig die Qualität und Zuverlässigkeit von Europas neuer Trägerrakete zu sichern.“</p>



<p>„Ich freue mich sehr über den erfolgreichen Test und beglückwünsche das Team von ArianeGroup, ESA und DLR zu der erfolgreichen Zusammenarbeit. Dieser Test ist ein zentraler Meilenstein und elementar für die Qualifikation der Oberstufe für ihren Erststart“, erklärte Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Das DLR ist für seine einzigartige Testinfrastruktur weltweit bekannt und setzt mit dem Prüfstand P5.2 neue Maßstäbe in Europa. Bei der Ministerratskonferenz im November 2022 in Paris haben sich die ESA-Mitgliedsstaaten auch darauf verständigt, dass Lampoldshausen als Standort für Triebwerks- und Stufentests Teil der strategischen ESA-Infrastruktur ist.“ Der ESA-Direktor für Raumtransport, Toni Tolker-Nielsen, bedankte sich bei den Partnern des DLR und dem Ariane 6-Hauptauftragnehmer ArianeGroup, die die Tests in Lampoldshausen durchführen: &#8222;Die Ariane 6 steigert unsere Fähigkeiten beim Raumtransport dramatisch und die Oberstufe mit ihrem wiederzündbaren Vinci-Triebwerk wird einen erheblichen Wandel bewirken. Die Ergebnisse dieser Tests geben uns großes Vertrauen, dass wir mit der Flexibilität dieses Startsystems allen Missionsanforderungen gerecht werden können. Gemeinsam mit unseren Partnern machen wir enorme Fortschritte und ich freue mich auf die nächsten Etappen unserer Ariane-6-Reise.“</p>



<p>Die am ArianeGroup-Standort Bremen montierte Ariane-6-Oberstufe umfasst einige der wichtigsten Neuerungen der Trägerrakete, mit denen ein möglichst breites Einsatzspektrum abgedeckt werden kann. Dazu gehören komplexe Missionen wie der Launch großer Satellitenkonstellationen in niedrige Umlaufbahnen (LEO) oder das aufeinanderfolgende Aussetzen von Nutzlasten in verschiedenen Umlaufbahnen. Die Stufe besteht vor allem aus den beiden Haupttanks für die kryogenen Treibstoffe (flüssiger Wasserstoff und Sauerstoff), die das bis zu viermal wiederzündbare Vinci-Triebwerk sowie das innovative APU-Hilfsaggregat versorgen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DronenphotoaHTF3ESADLRArianeGroup2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dronenphoto vom HFT-3. (Bild: ESA / DLR / ArianeGroup)" data-rl_caption="" title="Dronenphoto vom HFT-3. (Bild: ESA / DLR / ArianeGroup)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DronenphotoaHTF3ESADLRArianeGroup26.jpg" alt="Dronenphoto vom HFT-3. (Bild:-ESA / DLR / ArianeGroup)" class="wp-image-130830"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Drohnenphoto vom HFT-3. (Bild: ESA / DLR / ArianeGroup)</figcaption></figure>



<p>Parallel zu den Oberstufentests in Deutschland werden in Kourou die integrierten Tests des kompletten Launchsystems einschließlich der allerersten Ariane 6-Rakete (bekannt als CTM &#8211; Combined Test Model) und der neuen Startrampe fortgesetzt. Diese Testrakete ist mit einer Oberstufe ausgestattet, die vor allem für die Erprobung der Elektrik- und Flüssigkeitssysteme eingesetzt wird, was die Abläufe bei der Füllung und Entleerung der Tanks mit kryogenen Treibstoffen sowie die Funktion der Tankarme unter Echtzeitbedingungen und zusammen mit der Startrampe einschließt.</p>



<p>Ariane 6 ist ein Programm der Europäischen Weltraumorganisation ESA und wird von ihr finanziert. Als Hauptauftragnehmer und in Zusammenarbeit mit ihren Industriepartnern ist ArianeGroup für die Entwicklung und den Bau der gesamten Trägerrakete sowie, über ihr Tochterunternehmen Arianespace, für die Vermarktung des Trägersystems verantwortlich. Der CNES und ihren Vertragspartnern obliegt der Bau des Startplatzes in Kourou in Französisch-Guayana.</p>



<p><strong>Über ArianeGroup</strong><br>ArianeGroup ist Hauptauftragnehmer für zivile und militärische Trägerraketen-Systeme, verantwortlich für die Entwicklung und den gesamten Produktionsablauf der europäischen Trägerraketen Ariane 5 und Ariane 6, die von ihrer Tochtergesellschaft Arianespace vermarktet und betrieben werden. Außerdem ist sie für die Entwicklung, den Bau, die Integration und die Wartung der Raketen der französischen See-Streitkräfte zur nuklearen Abschreckung zuständig. Als weltweit anerkannter Spezialist für innovative und wettbewerbsfähige Lösungen beherrscht ArianeGroup die ganze Palette der fortschrittlichsten Antriebstechnologien und Anwendungen in der Raumfahrt. Über ihre Tochtergesellschaften stellt sie anderen Industriezweigen ihre Fachkompetenz in Ausrüstung, Service, Weltraumüberwachung und sicherheitsrelevanten Infrastrukturen zur Verfügung. Die Unternehmensgruppe wird zu gleichen Teilen von Airbus und Safran gehalten und beschäftigt mehr als 8000 hochqualifizierte Mitarbeiter in Frankreich und Deutschland. Der konsolidierte Umsatz der Gruppe belief sich in 2022 auf 2,4 Milliarden Euro.</p>



<p><strong>Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Überblick</strong><br>Das DLR ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Wir betreiben Forschung und Entwicklung in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und Verkehr, Sicherheit und Digitalisierung. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR ist im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig. Zwei DLR Projektträger betreuen Förderprogramme und unterstützen den Wissenstransfer.</p>



<p>Global wandeln sich Klima, Mobilität und Technologie. Das DLR nutzt das Know-how seiner 55 Institute und Einrichtungen, um Lösungen für diese Herausforderungen zu entwickeln. Unsere 10.000 Mitarbeitenden haben eine gemeinsame Mission: Wir erforschen Erde und Weltall. Wir entwickeln Technologien für eine nachhaltige Zukunft und tragen durch den Technologietransfer dazu bei, den Wissens- und Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken.</p>



<p><strong>Über die ESA</strong><br>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist Europas Tor zum Weltraum.</p>



<p>Die ESA ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe es ist, an der Entwicklung der Raumfahrtkapazitäten Europas zu arbeiten und sicherzustellen, dass die Investitionen in den Raumfahrtsektor den Bürgern Europas und der ganzen Welt zugute kommen.<br>Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn, das Vereinigte Königreich und die Türkei. Lettland, Litauen, die Slowakei und Slowenien haben den Status eines assoziierten Mitglieds.</p>



<p>Die ESA hat eine offizielle Zusammenarbeit mit vier weiteren EU-Mitgliedstaaten etabliert. Darüber hinaus nimmt Kanada im Rahmen eines Kooperationsabkommens an einigen Programmen der ESA teil. Durch die Koordinierung der finanziellen und intellektuellen Ressourcen ihrer Mitglieder kann die ESA Programme und Aktivitäten durchführen, die weit über das hinausgehen, was jedes dieser Länder allein erreichen könnte. Insbesondere arbeitet sie mit der EU bei der Umsetzung der Programme Galileo und Copernicus sowie mit EUMETSAT bei der Entwicklung von meteorologischen Missionen zusammen.</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg553563#msg553563" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Heißlauftest für Ariane-6-Oberstufe ebnet Weg zum Erststart</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/heisslauftest-fuer-ariane-6-oberstufe-ebnet-weg-zum-erststart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Sep 2023 20:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DLR und ArianeGroup erreichen nächsten Meilenstein für Trägerrakete Ariane 6. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 1. September 2023. 1. September 2023 &#8211; Die neu konzipierte Oberstufe der europäischen Trägerrakete Ariane 6 muss vor ihrem ersten Einsatz im Weltall intensive Funktions-Checks bestehen. Dazu hat das Deutsche Zentrum für Luft- [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading" id="dlr-und-arianegroup-erreichen-nachsten-meilenstein-fur-tragerrakete-ariane-6-eine-pressemitteilung-des-deutschen-zentrums-fur-luft-und-raumfahrt-dlr--24db69f3-6b50-4b58-bb5a-ff3df657f1ad">DLR und ArianeGroup erreichen nächsten Meilenstein für Trägerrakete Ariane 6. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 1. September 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OberstufenpruefstandP5DLRCCBYNCND302k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Oberstufenprüfstand P5.2 beim DLR in Lampoldshausen Das DLR ist für seine einzigartige Testinfrastruktur weltweit bekannt und setzt mit dem ESA-Prüfstand P5.2 neue Maßstäbe. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Oberstufenprüfstand P5.2 beim DLR in Lampoldshausen Das DLR ist für seine einzigartige Testinfrastruktur weltweit bekannt und setzt mit dem ESA-Prüfstand P5.2 neue Maßstäbe. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OberstufenpruefstandP5DLRCCBYNCND3026.jpg" alt="" class="wp-image-130697"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Oberstufenprüfstand P5.2 beim DLR in Lampoldshausen<br>Das DLR ist für seine einzigartige Testinfrastruktur weltweit bekannt und setzt mit dem ESA-Prüfstand P5.2 neue Maßstäbe. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="advgb-dyn-bac8d60f">1. September 2023 &#8211; Die neu konzipierte Oberstufe der europäischen Trägerrakete Ariane 6 muss vor ihrem ersten Einsatz im Weltall intensive Funktions-Checks bestehen. Dazu hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit ArianeGroup in Lampoldshausen am 1. September 2023 einen weiteren Heißlauftest durchgeführt. Das Besondere: Die Testanforderungen entsprachen dem Flugszenario beim Erststart.</p>



<p>„Ich freue mich sehr über den gelungenen Test und beglückwünsche die Teams von ArianeGroup, ESA und DLR zu der erfolgreichen Zusammenarbeit. Dieser Test ist ein zentraler Meilenstein und elementar für die Qualifikation der Oberstufe für ihren Erststart“, erklärte Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Das DLR ist für seine einzigartige Testinfrastruktur weltweit bekannt und setzt mit dem Prüfstand P5.2 neue Maßstäbe in Europa. Bei der Ministerratskonferenz im November 2022 in Paris haben sich die ESA-Mitgliedsstaaten auch darauf verständigt, dass Lampoldshausen als Standort für Triebwerks- und Stufentests Teil der strategischen ESA-Infrastruktur ist“, so DLR-Vorstand Walther Pelzer weiter.</p>



<p><strong>Komplexes Anforderungsprofil und wichtige Funktions-Checks erfüllt</strong><br>Bei der Ariane-6-Oberstufe handelt es sich um eine von Grund auf neu entwickelte Raketenstufe. Konzipiert und gebaut hat sie das Unternehmen ArianeGroup als Hauptauftragnehmer im Namen der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Sie besteht aus zwei Haupttanks, die mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff gefüllt sind. Dazu kommt das bis zu viermal wiederzündbare Vinci-Triebwerk und die APU (Auxiliary Power Unit), eine innovative Antriebseinheit. Die APU erweitert die Einsatzmöglichkeiten der Ariane 6: Mit zwei Zündungen des Vinci-Triebwerks und zwei Zündungen der APU wurde bei diesem Heißlauftest ein sehr komplexes Anforderungsprofil am Prüfstand nachgestellt. „Bei den bisherigen Arbeiten und Tests haben wir wichtige Informationen und Daten über die Stufe erhalten. Beim aktuellen Test haben wir einen weiteren wichtigen Schritt geschafft: Es ist uns gelungen, auf dem Prüfstand ein Szenario nachzustellen, das den Anforderungen des Erstflugs der Ariane 6 entspricht“, verdeutlichte Prof. Stefan Schlechtriem, Direktor des DLR-Instituts für Raumfahrtantriebe. „Das Ergebnis ist eine umfassende Datenbasis, die nun von ArianeGroup detailliert analysiert und ausgewertet wird.“</p>



<p><strong>Ariane-6-Oberstufe: konzipiert für flexiblere Raumfahrtmissionen</strong><br>„Dieser erneute erfolgreiche Test stellt einen sehr wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Erstflug der Ariane 6 dar. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer seit vielen Jahrzehnten erfolgreichen, engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen der ArianeGroup und dem DLR am Standort Lampoldshausen. Bei diesen sogenannten ‚Hot Firing Tests‘ wird die am Standort Bremen gefertigte Ariane-6-Oberstufe – und die dazugehörige Triebwerkstechnologie aus Ottobrunn – auf Herz und Nieren geprüft. Anschließend wird sie dann in einem zweiten Schritt gemeinsam mit der in Frankreich gefertigten Hauptstufe getestet. Ich möchte an dieser Stelle meinen Dank an die beteiligten Teams an allen Standorten aussprechen und mich auch für die sehr gute Zusammenarbeit mit dem DLR bedanken“, so Pierre Godart, CEO ArianeGroup GmbH.</p>



<p>Der ESA-Direktor für Raumtransport, Toni Tolker Nielsen, dankte den Partnern DLR und ArianeGroup, dem Hauptauftragnehmer der Ariane 6, für die Durchführung der Tests in Lampoldshausen: „Die Ariane 6 steigert unsere Fähigkeiten beim Raumtransport dramatisch und die Oberstufe mit ihrem wiederzündbaren Vinci-Triebwerk wird einen erheblichen Wandel bewirken. Die Ergebnisse dieser Tests geben uns großes Vertrauen, dass wir mit der Flexibilität dieses Startsystems allen Missionsanforderungen gerecht werden können. Gemeinsam mit unseren Partnern machen wir enorme Fortschritte und ich freue mich auf die nächsten Etappen unserer Ariane-6-Reise.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AnspruchsvolleTestsfueEinsatzimAllESADLRArianeGroup2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Ariane-6-Oberstufe hat erneut ihre Leistungsfähigkeit auf dem vom DLR betriebenen ESA-Prüfstand P5.2 bewiesen. Die Stufe besteht aus zwei Haupttanks, die mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff gefüllt sind. Dazu kommt das bis zu viermal wiederzündbare Vinci-Triebwerk und die APU (Auxiliary Power Unit), eine innovative Antriebseinheit. Sie macht die Einsatzmöglichkeiten der Ariane 6 noch vielseitiger. (Bild: ESA/DLR/ArianeGroup)" data-rl_caption="" title="Die Ariane-6-Oberstufe hat erneut ihre Leistungsfähigkeit auf dem vom DLR betriebenen ESA-Prüfstand P5.2 bewiesen. Die Stufe besteht aus zwei Haupttanks, die mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff gefüllt sind. Dazu kommt das bis zu viermal wiederzündbare Vinci-Triebwerk und die APU (Auxiliary Power Unit), eine innovative Antriebseinheit. Sie macht die Einsatzmöglichkeiten der Ariane 6 noch vielseitiger. (Bild: ESA/DLR/ArianeGroup)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AnspruchsvolleTestsfueEinsatzimAllESADLRArianeGroup26.jpg" alt="Die Ariane-6-Oberstufe hat erneut ihre Leistungsfähigkeit auf dem vom DLR betriebenen ESA-Prüfstand P5.2 bewiesen. Die Stufe besteht aus zwei Haupttanks, die mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff gefüllt sind. Dazu kommt das bis zu viermal wiederzündbare Vinci-Triebwerk und die APU (Auxiliary Power Unit), eine innovative Antriebseinheit. Sie macht die Einsatzmöglichkeiten der Ariane 6 noch vielseitiger. (Bild: ESA/DLR/ArianeGroup)" class="wp-image-130695"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Ariane-6-Oberstufe hat erneut ihre Leistungsfähigkeit auf dem vom DLR betriebenen ESA-Prüfstand P5.2 bewiesen. Die Stufe besteht aus zwei Haupttanks, die mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff gefüllt sind. Dazu kommt das bis zu viermal wiederzündbare Vinci-Triebwerk und die APU (Auxiliary Power Unit), eine innovative Antriebseinheit. Sie macht die Einsatzmöglichkeiten der Ariane 6 noch vielseitiger. (Bild: ESA/DLR/ArianeGroup)</figcaption></figure>



<p>Bei der Oberstufe der Ariane 6 spielen viele neue Technologien zusammen: Durch das mehrmals wiederzündbare Vinci-Triebwerk und die APU sind flexiblere Missionsprofile möglich. Zudem ist die Oberstufe so konzipiert, dass sie nach dem Einsatz komplett in der Erdatmosphäre verglüht, also keine Trümmerteile hinterlässt. Das ist eine wichtige Maßnahme, um keinen weiteren Weltraumschrott zu verursachen.</p>



<p>Das DLR am Standort Lampoldshausen ist mit seinem Portfolio an Prüfständen für Tests von zukunftsweisenden Raumtransport-Systemen optimal aufgestellt. Mit dieser einmaligen Forschungsinfrastruktur und seiner umfassenden Expertise unterstützt das DLR die deutsche und europäische Raumfahrtindustrie dabei, neuartige Antriebssysteme zu entwickeln.</p>



<p><strong>Anspruchsvolle Tests für den Einsatz im Weltall</strong><br>Ein Testtag mit der Ariane-6-Oberstufe nimmt rund 22 Stunden in Anspruch und erfordert mehrere Wochen intensiver Vorbereitung. Beim Test werden Vorgänge simuliert, wie sie auch bei einem echten Startvorgang stattfinden. Dazu zählt das Betanken der Oberstufe mit flüssigem Sauerstoff und flüssigem Wasserstoff sowie das Entleeren der Tanks nach Ende des Tests. DLR und ArianeGroup sammeln während der Versuche eine große Menge an relevanten Daten: Dazu gehören auch Daten, die zum Beispiel Einblicke in die ballistischen Phasen – wenn die Oberstufe ohne Schub fliegt – geben und für die Auswertung wichtig sind.</p>



<p><strong>Die deutsche Beteiligung am Ariane-Programm</strong><br>Deutschland trägt aktuell mit 44 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren über seinen ESA-Beitrag zur Sicherung des Zentrums für Triebwerkstests in Lampoldshausen bei. Die deutsche Raumfahrtagentur im DLR steuert im Auftrag der Bundesregierung die deutschen ESA-Beiträge. Bei der Ministerratskonferenz im November 2022 in Paris zeichnete Deutschland knapp 490 Millionen Euro für Aktivitäten im Trägerraketen-Bereich und ist nach Frankreich zweitstärkster Ariane-6-Partner. Deutschland ist mit rund 23 Prozent am Ariane-6-Entwicklungsprogramm beteiligt. Die Oberstufe der Trägerrakete wird am Standort Bremen der ArianeGroup integriert.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg553425#msg553425" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li>
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		<item>
		<title>Erster erfolgreicher Test der Ariane-6-Oberstufe am DLR Lampoldshausen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erster-erfolgreicher-test-der-ariane-6-oberstufe-am-dlr-lampoldshausen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2022 19:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die neue Ariane-6-Oberstufe hat am 5. Oktober 2022 ihren ersten Heißlauftest am DLR-Standort Lampoldshausen erfolgreich bestanden. Das DLR führte den Test am ESA-Prüfstand P5.2 im Auftrag des Raumfahrtunternehmens ArianeGroup durch. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 6. Oktober 2022. 6. Oktober 2022 &#8211; Das Deutsche Zentrum für Luft- und [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die neue Ariane-6-Oberstufe hat am 5. Oktober 2022 ihren ersten Heißlauftest am DLR-Standort Lampoldshausen erfolgreich bestanden. Das DLR führte den Test am ESA-Prüfstand P5.2 im Auftrag des Raumfahrtunternehmens ArianeGroup durch. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 6. Oktober 2022.</p>



<p>6. Oktober 2022 &#8211; Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen hat am 5. Oktober 2022 erstmals erfolgreich die Oberstufe der <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Ariane+6" data-wpel-link="internal">Ariane 6</a> getestet. Ein Heißlauftest ist ein höchst anspruchsvoller Versuch: Ziel ist es, auf dem Prüfstand flugähnliche Bedingungen nachzubilden. So soll das Zusammenspiel aller Komponenten für die Startvorbereitung und den Flug nachgewiesen, als auch die Belastungen simuliert werden, denen eine Raketenstufe auf dem Weg ins All standhalten muss. Die Oberstufe ist der Teil einer mehrstufigen Rakete, der am längsten unterwegs ist. Sie transportiert die Nutzlast und setzt sie an der gewünschten Position mit der korrekten Geschwindigkeit aus. Mit diesem Test ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Erstflug der neuen europäischen Trägerrakete Ariane 6 erreicht. Bei der Oberstufe handelt es sich um eine von Grund auf neu entwickelte Raketenstufe. Konzipiert und gebaut hat sie das Unternehmen ArianeGroup.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/oberstufenpruefstandESAStephaneCorvaja.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Erste Oberstufe der Ariane 6 am Prüfstand beim DLR Lampoldshausen erfolgreich getestet. (Bild: ESA / Stephane Corvaja)" data-rl_caption="" title="Erste Oberstufe der Ariane 6 am Prüfstand beim DLR Lampoldshausen erfolgreich getestet. (Bild: ESA / Stephane Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/oberstufenpruefstandESAStephaneCorvaja60.jpg" alt=""/></a><figcaption>Erste Oberstufe der Ariane 6 am Prüfstand beim DLR Lampoldshausen erfolgreich getestet. (Bild: ESA / Stephane Corvaja)</figcaption></figure>



<p><strong>Anspruchsvolle Tests für den Einsatz im Weltall</strong><br>Die Stufe besteht aus zwei Haupttanks, die mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff gefüllt sind, dem neuen, bis zu viermal wiederzündbaren Vinci-Triebwerk sowie der APU (<a href="https://www.raumfahrer.net/arianegroup-apu-bereit-fuer-ariane-6/" data-wpel-link="internal">Auxiliary Power Unit</a>), einer innovativen Antriebseinheit. Sie macht die Einsatzmöglichkeiten der Ariane 6 noch vielseitiger. Im Fokus bei diesem ersten Heißlauftest stand das Befüllen der Stufe mit kryogenen Treibstoffen sowie ein Test des wiederzündbaren Vinci-Triebwerks. Das Team des DLR-Instituts für Raumfahrtantriebe prüfte außerdem alle zur Oberstufe dazugehörigen Systeme wie die Flugsoftware. „Dieser erste erfolgreiche Testlauf hat uns gezeigt, dass die über Jahrzehnte in Lampoldshausen erworbenen Kompetenzen beim Test von Raumfahrtantrieben ein entscheidender Garant für den Erfolg der europäischen Ariane-Familie ist“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, DLR-Vorstandsvorsitzende. „Ich bedanke mich bei dem Team, das diesen ersten Test der kompletten Ariane-6-Oberstufe zum Erfolg geführt hat.“</p>



<p>„Mit der Ariane 6 wird Europa über einen Träger verfügen, der für viele Jahre den Grundpfeiler der europäischen Raumfahrtaktivitäten bilden wird. Sie ist die ideale Rakete, um unsere institutionellen Missionen zu starten und damit den Zugang für alle europäischen Raumfahrtnutzenden zu garantieren – eine Fähigkeit, die im heutigen geopolitischen Umfeld unverzichtbar geworden ist“, betont Dr.-Ing. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Daher freut es mich besonders, dass wir diesen essenziellen Meilenstein in der Entwicklung der Ariane 6 erreicht haben. Es ist ein großartiger Erfolg der Zusammenarbeit zwischen dem DLR, der ESA und der deutschen und europäischen Raumfahrtindustrie.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/auftaktheisslauftestsDLRESAArianeGroup.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Erfolgreicher Auftakt der Heißlauftests für die Oberstufe der Ariane-6-Trägerrakete. (Bild: DLR, ESA, ArianeGroup)" data-rl_caption="" title="Erfolgreicher Auftakt der Heißlauftests für die Oberstufe der Ariane-6-Trägerrakete. (Bild: DLR, ESA, ArianeGroup)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/auftaktheisslauftestsDLRESAArianeGroup60.jpg" alt=""/></a><figcaption>Erfolgreicher Auftakt der Heißlauftests für die Oberstufe der Ariane-6-Trägerrakete. (Bild: DLR, ESA, ArianeGroup)</figcaption></figure>



<p>„Im 21. Jahrhundert sind die Europäer für ihre Sicherheit und ihren Wohlstand zweifellos auf Daten aus dem Weltraum angewiesen. Europa muss auf eine vollständige Autonomie beim Zugang zum Weltraum und dessen Nutzung hinarbeiten. Die Ariane 6 ist der Schlüssel dazu und wir freuen uns darauf, sie vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, starten zu sehen“, sagt Daniel Neuenschwander, ESA-Direktor für Trägersysteme.</p>



<p>„Der erfolgreiche Heißlauftest ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Qualifikation der Ariane 6 und zu einem erfolgreichen Erstflug. Die <a href="https://www.raumfahrer.net/erste-ariane-6-oberstufe-verlaesst-bremen/" data-wpel-link="internal">in Deutschland entwickelte, produzierte, montierte und getestete Oberstufe der Ariane 6</a> stellt das Know-how der ArianeGroup, seiner Industriepartner und des DLR unter Beweis&#8220;, erklärt Pierre Godart, Geschäftsführer (CEO) der ArianeGroup GmbH. „Die Heißlauftests der Oberstufe werden parallel zu den sogenannten kombinierten Tests der Trägerrakete und des Startplatzes in Kourou durchgeführt. Mit den vereinten Kräften in Lampoldshausen, Kourou und weiteren Standorten und dank der hervorragenden Teams aller Beteiligten werden wir technische Spitzenleistungen erzielen. Auf diese Weise wird mit der Ariane 6 die Erfolgsgeschichte der europäischen Trägerrakete fortgeschrieben. Wir arbeiten unermüdlich für den erfolgreichen Erstflug und die Serienproduktion der Ariane 6 und wollen so die Erwartungen der Kunden von Arianespace wie geplant erfüllen.&#8220;</p>



<p><strong>Heißlauftests: Königsdisziplin am Prüfstand</strong><br>Insgesamt sind mit der Oberstufe beim DLR Lampoldshausen bis zu drei Heißlauftests geplant. In der Regel nehmen sie – nach mehreren Wochen intensiver Vorbereitung – jeweils rund 17 Stunden in Anspruch. Es werden alle Aspekte simuliert, einschließlich der Vor- und Nachbereitung der Stufe. Dazu zählt das Betanken mit flüssigem Sauerstoff und flüssigem Wasserstoff sowie das Entleeren der Tanks nach Ende des Tests. Das Team des Prüfstands sammelt während der Versuche eine große Menge an wichtigen Daten: zum Beispiel über die ballistischen Phasen, in denen die Oberstufe ohne Schub fliegt, die sogenannte Coast Phase, über den Druckaufbau in den Tanks vor der Triebwerkszündung, über das Wiederzünden des Triebwerks und über die Funktion der Düsen, die der Lageregelung dienen.</p>



<p>„Heißlauftests sind die Königsdisziplin am Prüfstand. Sie stellen höchste Anforderungen an die Technik und sind deshalb eine besondere Herausforderung für Team und Infrastruktur“, beschreibt Prof. Stefan Schlechtriem, Direktor des DLR-Instituts für Raumfahrtantriebe. „Außerdem testen wir zum ersten Mal in der langen Geschichte des Ariane-Programms in Europa eine kryogene Oberstufe an einem neu entwickelten Prüfstand – also eine doppelte Premiere“, ergänzt Schlechtriem. Die Erkenntnisse aus diesen Tests sind elementar, um die Ariane 6 zu finalisieren und startklar für den Weltraum zu machen. Entsprechend gründlich hat das Team um Anja Frank, Leiterin für die Versuchsanlagen im Institut für Raumfahrtantriebe, die Tests vorbereitet. In den letzten Monaten war höchste Konzentration gefordert, um sämtliche Vorbereitungen an der sieben Tonnen schweren Oberstufe mit einem Durchmesser von 5,4 Metern und einer Höhe von 11,6 Metern zu absolvieren. Genauso galt es, komplexe Softwareprogramme zu entwickeln und zu schreiben, um alle Abläufe während der Tests genaustens steuern und überwachen zu können.</p>



<p>Nicht nur technologisch läutet der erste Heißlauftest der Raketenoberstufe – die deshalb auch als &#8222;Hot Firing Model&#8220; (HFM) bezeichnet wird – eine wichtige Phase der gesamten Ariane-6-Trägerentwicklung ein: „Für alle Beteiligten ist das auch ein sehr emotionaler und spannender Moment, wenn die neu entwickelte Oberstufe erstmals auf dem Prüfstand gezündet wird“, betont Schlechtriem.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VinciP41DLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Heißlauf des Vinci-Triebwerks am Höhensimulationsprüfstand P4.1. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Heißlauf des Vinci-Triebwerks am Höhensimulationsprüfstand P4.1. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VinciP41DLRCCBYNCND3060.jpg" alt=""/></a><figcaption>Heißlauf des Vinci-Triebwerks am Höhensimulationsprüfstand P4.1. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p><strong>Im Zentrum der Aufmerksamkeit: wiederzündbares Vinci-Triebwerk mit kryogenen Treibstoffen</strong><br>Die Oberstufe der Ariane 6 ist mit einem wiederzündbaren Triebwerk namens Vinci ausgestattet. Es lässt sich bis zu viermal wiederzünden und kann von wenigen Sekunden bis zu mehr als 14 Minuten brennen. Damit ist die Ariane 6 sehr flexibel, kann ein breites Spektrum an Einsätzen abdecken und mit jeweils unterschiedlicher Missionsdauer mehrere Zielorbits ansteuern. Sie eignet sich besonders für den Transport von Satellitenkonstellationen, bei denen die einzelnen Satelliten in unterschiedlichen Umlaufbahnen ausgesetzt werden. Das Vinci-Triebwerk liefert mit der Treibstoffkombination aus kryogenem, also tiefkaltem flüssigem Sauerstoff und Wasserstoff den notwendigen Schub, um die Nutzlasten genau an der gewünschten Position und mit der korrekten Geschwindigkeit im jeweiligen Orbit zu platzieren.</p>



<p><strong>Der Oberstufenprüfstand P5.2</strong><br>Die Tests mit der kompletten Oberstufe finden auf dem speziell für diesen Zweck entwickelten ESA-<a href="https://www.raumfahrer.net/dlr-und-esa-weihen-pruefstand-p5-2-ein/" data-wpel-link="internal">Prüfstand P5.2</a> statt – einer in Europa einmaligen Infrastruktur. Die hochkomplexe und extrem leistungsfähige Anlage wurde im Rahmen der Entwicklung der zukünftigen europäischen Trägerrakete Ariane 6 im Direktauftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA entwickelt und gebaut. Sowohl der Prüfstand als auch wesentliche Teile der getesteten Stufe werden aus den deutschen ESA-Beiträgen zum Ariane-6-Entwicklungsprogramm finanziert. Für die Bereitstellung und Koordination dieser Mittel ist die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR im Auftrag der Bundesregierung verantwortlich.</p>



<p><strong>Über das Ariane-6-Programm</strong><br>Die Oberstufe ist Teil des Ariane-6-Programms der ESA, dessen deutsche Beteiligung durch die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR in Bonn gesteuert wird. ArianeGroup als Hauptauftragnehmer ist verantwortlich für Entwicklung und Bau der gesamten Trägerrakete. Diese erfolgen in Zusammenarbeit mit Industriepartnern. Die Vermarktung des Trägersystems übernimmt das Tochterunternehmen Arianespace. Die französische Raumfahrtagentur CNES ist verantwortlich für den Bau des Startplatzes in Kourou sowie für die dort stattfindenden Tests.</p>



<p><strong>Vi­deo: Er­folg­rei­cher Test der Aria­ne-6-Ober­stu­fe am ESA-Prüf­stand P5.2</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Mise à feu de l&#039;étage supérieur d&#039;Ariane 6 à Lampoldshausen, en Allemagne" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/E7N53ULIH6o?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption>(Quelle: DLR, ESA, ArianeGroup)</figcaption></figure>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg538835#msg538835" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erster-erfolgreicher-test-der-ariane-6-oberstufe-am-dlr-lampoldshausen/" data-wpel-link="internal">Erster erfolgreicher Test der Ariane-6-Oberstufe am DLR Lampoldshausen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DLR bereit für Tests mit erster Ariane-6-Oberstufe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-bereit-fuer-tests-mit-erster-ariane-6-oberstufe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2021 19:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Lampoldshausen]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfstand P5.2]]></category>
		<category><![CDATA[Vinci]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=72735</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erste Oberstufe der Ariane-6-Trägerrakete kommt am 14. Februar 2021 zum DLR-Standort Lampoldshausen. Am neuen Prüfstand P5.2 wird die Raketenoberstufe ein Testprogramm über mehrere Monate durchlaufen, um für den geplanten Flug in 2022 qualifiziert zu werden. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Erste Oberstufe der Ariane-6-Trägerrakete kommt am 14. Februar 2021 zum DLR-Standort Lampoldshausen. Am neuen Prüfstand P5.2 wird die Raketenoberstufe ein Testprogramm über mehrere Monate durchlaufen, um für den geplanten Flug in 2022 qualifiziert zu werden. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1sttransportperschiffdlr.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ers­ter Trans­port per Schiff. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Ers­ter Trans­port per Schiff. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1sttransportperschiffdlr26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ers­ter Trans­port per Schiff.<br>(Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p>Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nimmt am 14. Februar 2021 die erste Oberstufe der europäischen Trägerrakete Ariane 6 in Empfang. Am DLR-Standort Lampoldshausen wird das voll funktionsfähige Versuchsmodul in den nächsten Monaten umfassenden Tests unterzogen. Ziel ist es, die Raketenoberstufe als flugtauglich zu qualifizieren – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Erstflug, der für das zweite Quartal 2022 geplant ist.</p>



<p>Die im Werk der ArianeGroup in Bremen gefertigte Oberstufe hat sich am 29. Januar 2021 in einem eigens entworfenen Spezialcontainer auf den Weg gemacht. Der Container wiegt mit der Oberstufe 57 Tonnen. Er ist rund 14 Meter lang, knapp 7 Meter breit und sechs Meter hoch. Die Reise per Schiff und LKW führte in mehreren Etappen über die Weser, Hunte, Ems und Ijsel, den Rhein und Neckar bis ins nahe Heilbronn gelegene Lampoldshausen.</p>



<p><strong>Einzigartig, flexibel und effizient: Infrastruktur und Know-How des DLR für die Zukunft des Raumtransports</strong><br>„Mit der Testkampagne für die neue Oberstufe der künftigen europäischen Trägerrakete Ariane 6 demonstriert das DLR seine wissenschaftlich-technologischen Kompetenzen in der Raumfahrtforschung“, sagt Prof. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR. „Der neue Teststand P5.2 entspricht den Anforderungen im Weltraumtransport: in kurzer Zeit anpassbar und kostengünstig. Damit nutzen wir das Potenzial flexibler Testeinrichtungen. Gemeinsam mit Unternehmen arbeiten wir an der Zukunft des Raumtransports in Europa.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/spezialkonstruktionfuerfahrtdlr.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Spe­zi­al­kon­struk­ti­on für die Fahrt. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Spe­zi­al­kon­struk­ti­on für die Fahrt. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/spezialkonstruktionfuerfahrtdlr26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Spe­zi­al­kon­struk­ti­on für die Fahrt.<br>(Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p>„Mit seinen Testanlagen kann das DLR nicht nur Motoren und Einzelkomponenten von Trägerraketen qualifizieren, sondern auch komplette kryogene Oberstufen“, erläutert Prof. Hansjörg Dittus, Mitglied des DLR-Vorstands für Raumfahrtforschung und Technologie.</p>



<p><strong>Mehrmonatige Testkampagne mit Betankungs- und Heißlauftests</strong><br>Nach der Ankunft wird die Oberstufe zunächst in den neuen Prüfstand P5.2 integriert. Dazu richtet ein Kran die Oberstufe auf. Dann wird sie in den Prüfstand gehängt und festmontiert. Die Oberstufe hat einen Durchmesser von 5,4 Metern, eine Länge von circa 10 Metern und wiegt rund sieben Tonnen ohne Treibstoff, betankt rund 38 Tonnen.</p>



<p>Den Prüfstand P5.2 hat das DLR speziell konzipiert und aufgebaut, um die Oberstufe der Ariane 6 zu testen. Die Oberstufe besteht aus dem mehrmals zündbaren Vinci-Triebwerk, den Tanks für flüssigen Wasserstoff und flüssigen Sauerstoff, Leitungen, Ventilen sowie den elektronischen und hydraulischen Kontroll- und Steuerungssystemen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/frachtamhakendlr.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Wert­vol­le Fracht fest am Ha­ken. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Wert­vol­le Fracht fest am Ha­ken. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/frachtamhakendlr26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Wert­vol­le Fracht fest am Ha­ken.<br>(Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Kyrogene Oberstufe: Tiefe Temperaturen – hohe Herausforderungen</strong><br>Im Rahmen der mehrmonatigen Versuchskampagne sind ein reiner Be- und Enttankungs-Test sowie vier „heiße“ Testläufe geplant. Beim Be- und Enttankungs-Test steht das sichere Befüllen und Entleeren der Tanks im Vordergrund. Hier gilt es, Erfahrungen zu sammeln und Prozesse zu entwickeln, um diese Vorgänge sicher durchführen und auch abbrechen zu können. Kein leichtes Unterfangen: Denn es handelt sich um eine kryogene Oberstufe. Das heißt, die eingesetzten Treibstoffe Wasserstoff und Sauerstoff sind extrem tief heruntergekühlt: auf minus 183 beziehungsweise minus 253 Grad Celsius. Diese Temperaturen stellen eine Herausforderung für das eingesetzte Material dar und müssen trotzdem zuverlässig gehandhabt werden. Bei den Heißlauf-Tests wird das Vinci-Triebwerk bis zu drei Mal gezündet. Diese Tests stellen unterschiedliche Flugszenarien nach: Schub und Dauer der Zündung variieren dabei. Die Ariane 6 soll auf diese Weise ihre Nutzlast in unterschiedlichen Umlaufbahnen aussetzen können.</p>



<p>„Mit dem Prüfstand P5.2 und dem Testprogramm für die Oberstufe der Ariane 6 verfügt das DLR in Lampoldshausen über sämtliche Versuchseinrichtungen, um alle in Europa zukünftig benötigten Raumfahrtantriebe umfassend zu testen. Außerdem können neue Entwicklungsprogramme und standardisierte Abnahmeversuche der Ariane-Flugtriebwerke nun parallel stattfinden. Damit sind wir das flexibelste und leistungsfähigste Testzentrum für Raketenmotoren in Europa“, beschreibt Prof. Stefan Schlechtriem, Direktor des DLR-Instituts für Raumfahrtantriebe, das Alleinstellungsmerkmal des Standorts.</p>



<p><strong>Verwandte Meldung bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/erste-ariane-6-oberstufe-verlaesst-bremen/" data-wpel-link="internal">Erste Ariane-6-Oberstufe verlässt Bremen</a> (29. Januar 2021)</li></ul>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg502663#msg502663" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li></ul>
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		<title>Erste Ariane-6-Oberstufe verlässt Bremen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erste-ariane-6-oberstufe-verlaesst-bremen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2021 09:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[ArianeGroup]]></category>
		<category><![CDATA[BERTA]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[HFM-Stufe]]></category>
		<category><![CDATA[Lampoldshausen]]></category>
		<category><![CDATA[Space19+]]></category>
		<category><![CDATA[Vinci]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 29. Januar 2021 hat mit dem sogenannten Hot Firing Model (HFM) &#8211; einem Testmodell &#8211; die erste Oberstufe der neuen europäischen Trägerrakete Ariane 6 die Werkshallen der ArianeGroup in Bremen verlassen. Die Oberstufe ist Teil des Ariane-6-Programms der Europäischen Weltraumorganisation ESA, dessen deutsche Beteiligung durch die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 29. Januar 2021 hat mit dem sogenannten Hot Firing Model (HFM) &#8211; einem Testmodell &#8211; die erste Oberstufe der neuen europäischen Trägerrakete Ariane 6 die Werkshallen der ArianeGroup in Bremen verlassen. Die Oberstufe ist Teil des Ariane-6-Programms der Europäischen Weltraumorganisation ESA, dessen deutsche Beteiligung durch die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) gesteuert wird. Eine Pressemitteilung des DLR.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/a6oberstufebremenArGrFTKochHillMediaGmbH.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Ariane-6-Oberstufe in Bremen. (Bild: ArianeGroup / Frank T. Koch / Hill Media GmbH)" data-rl_caption="" title="Die Ariane-6-Oberstufe in Bremen. (Bild: ArianeGroup / Frank T. Koch / Hill Media GmbH)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/a6oberstufebremenArGrFTKochHillMediaGmbH26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Ariane-6-Oberstufe in Bremen.<br>(Bild: ArianeGroup / Frank T. Koch / Hill Media GmbH)</figcaption></figure></div>



<p>Die Ariane 6, Europas neue Trägerrakete, nähert sich ihrer Fertigstellung. Wie schon ihr Vorgänger Ariane 5 wird auch die Oberstufe der neuen ESA-Rakete bei ArianeGroup in <a href="https://www.raumfahrer.net/neues-ariane-6-zentrum-in-bremen-eingeweiht/" data-wpel-link="internal">Bremen</a> gebaut. In der Nacht vom 28. auf den 29. Januar 2021 ist ein voll funktionsfähiges Testmodell in Originalgröße, wie es bei der Ariane 6 zum Einsatz kommen wird, in einem gut 14 Meter langen, knapp sieben Meter breiten und sechs Meter hohen Transportcontainer auf eine ganz besondere Reise nach Süddeutschland gestartet.</p>



<p>&#8222;Die erste Oberstufe hat mit ihrem Verlassen des Werksgeländes in Bremen den Countdown für den Erststart der Ariane 6 im Jahr 2022 eingeleitet. Mit der Oberstufe wird das Herzstück der Ariane 6 nicht nur in Deutschland gebaut, sondern auch für den Einsatz im All getestet. Ein unabhängiger Zugang zum All, den uns die Ariane 6 nach dem Ende der Ariane 5 sichert, ist nicht nur geopolitisch wichtig, sondern auch für die Zukunft des Hightech-Standorts Deutschland relevant&#8220;, erklärt Dr. Walther Pelzer, Vorstand und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, die im Auftrag der Bundesregierung das deutsche ESA-Budget steuert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/a6oberstufecontainerArGrFTKochHillMediaGmbH.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="ArianeGroup / Frank T. Koch / Hill Media GmbH (Bild: Ariane-6-Oberstufe im Container.)" data-rl_caption="" title="ArianeGroup / Frank T. Koch / Hill Media GmbH (Bild: Ariane-6-Oberstufe im Container.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/a6oberstufecontainerArGrFTKochHillMediaGmbH26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ArianeGroup / Frank T. Koch / Hill Media GmbH<br>(Bild: Ariane-6-Oberstufe im Container.)</figcaption></figure></div>



<p>Denn auch die beiden nächsten Ariane-6-Oberstufen stehen in Bremen kurz vor ihrer Fertigstellung: das sogenannte Combined Test Model (CTM), das im zweiten Halbjahr 2021 für gemeinsame Tests mit der Hauptstufe am europäischen Weltraumbahnhof in Kourou eingesetzt werden soll, sowie das sogenannte Flight Model 1 (FM-1) für den Erstflug, voraussichtlich im ersten Halbjahr 2022.</p>



<p><strong>Reise über Weser, Waal, Rhein und Neckar</strong><br>Die erste &#8222;A6&#8220;-Oberstufe soll am 7. Februar beim DLR in <a href="https://www.raumfahrer.net/dlr-und-esa-weihen-pruefstand-p5-2-ein/" data-wpel-link="internal">Lampoldshausen</a> ankommen und in den kommenden Monaten auf Herz und Nieren getestet werden. &#8222;Der Container wiegt inklusive Oberstufe 57 Tonnen. Über Weser und Nordsee führt sein Weg zunächst zum Hochseehafen nach Rotterdam. Von da geht es weiter über die niederländische Waal in den Rhein Richtung Süden. In Mannheim wird das Transportschiff in den Neckar abbiegen, ehe dann im Baden-Württembergischen Bad Wimpfen die Schiffsreise endet. Dort wird der Container zurück auf einen Schwertransporter verladen Richtung Lampoldshausen&#8220;, berichtet Denis Regenbrecht, Ariane-6-Progammanager der Deutschen Raumfahrtagentur in Bonn.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/p52lampoDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Oberstufenprüfstand P5.2 in Lampoldshausen. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Oberstufenprüfstand P5.2 in Lampoldshausen. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/p52lampoDLR26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Oberstufenprüfstand P5.2 in Lampoldshausen.<br>(Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p>&#8222;Dass es mit der Oberstufenentwicklung und den dazugehörigen Tests vorangeht, ist ein wichtiges Signal. Denn eigentlich sollte die im Dezember 2014 auf der ESA-Ministerratskonferenz in Luxemburg beschlossene, neue europäische Trägerrakete im Jahr 2020 zum ersten Mal in den Weltraum starten&#8220;, sagt DLR-Vorstand Dr. Walther Pelzer. Mit den Tests in Lampoldshausen komme man dem Erstflug der Ariane 6 nun einen bedeutenden Schritt näher.</p>



<p><strong>Die Oberstufe &#8211; Herzstück einer jeden Rakete</strong><br>Die Oberstufe der Ariane 6 ist 11,6 Meter hoch, hat einen Durchmesser von 5,4 Metern und ohne sie kommt die Rakete nicht in den Weltraum. Denn ihr neu entwickeltes, kryogenes &#8222;Vinci&#8220;-Triebwerk liefert mit seiner Treibstoffkombination aus flüssigem Sauerstoff und flüssigem Wasserstoff den notwendigen Schub, um die Nutzlast an Bord genau an der gewünschten Position im Orbit auszusetzen. Die Brenndauer beträgt mehr als 14 Minuten und &#8222;Vinci&#8220; kann bis zu viermal gezündet werden. Dadurch können mehrere Nutzlasten in verschiedenen Orbits ausgesetzt werden. Außerdem ist die Steuerungselektronik, die die Ariane 6 auf Kurs bringt und hält, in der Oberstufe untergebracht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ar6artESADDucros.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 6 - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA - D. Ducros)" data-rl_caption="" title="Ariane 6 - künstlerische Darstellung. (Bild: ESA - D. Ducros)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ar6artESADDucros26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane 6 &#8211; künstlerische Darstellung.<br>(Bild: ESA &#8211; D. Ducros)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Ariane 6 &#8211; eine Rakete mit Zukunft</strong><br>Genau wie ihre Vorgängerinnen wird die Ariane 6 ein &#8222;dynamischer&#8220; Träger sein, der sich kontinuierlich weiterentwickeln soll. Auf der letzten ESA-Ministerkonferenz &#8222;Space19+&#8220; in Sevilla haben die Teilnehmerstaaten deshalb ein Weiterentwicklungsprogramm beschlossen, um die Ariane 6 noch leistungsfähiger und auch kostengünstiger zu machen. Ein Kernelement dieses Programms ist die zusätzliche kleine <a href="https://www.raumfahrer.net/arianegroup-kickstufe-mit-berta-fuer-ariane-6/" data-wpel-link="internal">Kick-Stufe</a> &#8222;ASTRIS&#8220;, die wie ihre &#8222;große Schwester&#8220; in Deutschland entwickelt und gebaut werden wird. Diese besondere Raketenstufe soll es zum Beispiel möglich machen, mehrere Satelliten mit völlig unterschiedlichen Zielen in einem Start zu befördern oder Ziele weit außerhalb der Erdumlaufbahn zu erreichen. Für diese Stufe wird in Ottobrunn das neue kompakte Triebwerk &#8222;<a href="https://www.raumfahrer.net/raketenmotor-berta-im-dlr-pruefstand-gezuendet/" data-wpel-link="internal">BERTA</a>&#8220; entwickelt, das ebenfalls beim DLR in Lampoldshausen getestet wird.</p>



<p><strong>Verwandte Meldung bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/montage-der-ersten-oberstufe-der-ariane-6-erfolgt/" data-wpel-link="internal">Montage der ersten Oberstufe der Ariane 6 erfolgt</a> (22. Oktober 2020)</li></ul>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg501335#msg501335" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Alle Triebwerke der Ariane 6 sind einsatzbereit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/alle-triebwerke-der-ariane-6-sind-einsatzbereit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2020 22:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[ArianeGroup]]></category>
		<category><![CDATA[CSG]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[P120C]]></category>
		<category><![CDATA[Vinci]]></category>
		<category><![CDATA[Vulcain]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=49557</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit dem erfolgreichen Test des P120C-Feststofftriebwerks am 7. Oktober 2020 im Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana sind nun alle drei Triebwerke für Europas neue Trägerrakete Ariane 6 erfolgreich qualifiziert. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup. Die Qualifizierungs-Test-Kampagnen für Vinci und Vulcain 2.1 fanden bereits 2018 bzw. 2019 statt. Die Triebwerke Vulcain 2.1 und Vinci, die der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit dem erfolgreichen Test des P120C-Feststofftriebwerks am 7. Oktober 2020 im Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana sind nun alle drei Triebwerke für Europas neue Trägerrakete Ariane 6 erfolgreich qualifiziert. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ArianeGroup.</p>



<p>Die Qualifizierungs-Test-Kampagnen für Vinci und Vulcain 2.1 fanden bereits 2018 bzw. 2019 statt. Die Triebwerke Vulcain 2.1 und Vinci, die der ersten Ariane 6 neben dem P120C-Triebwerk den nötigen Schub geben, stehen nun für die Integration an der Hauptstufe in Les Mureaux und der Oberstufe in Bremen bereit.</p>



<p>Bei der zukünftigen europäischen Trägerrakete Ariane 6 kommen drei Triebwerksarten mit zwei unterschiedlichen Antriebstechniken zum Einsatz:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>das Vulcain-2.1-Triebwerk für die Hauptstufe, mit Flüssigwasserstoff und Flüssigsauerstoff betrieben</li><li>das wiederzündbare Vinci-Triebwerk für die Oberstufe, ebenfalls mit Flüssigwasserstoff und Flüssigsauerstoff betrieben</li><li>das P120C-Feststofftriebwerk für die Booster, mit deren Hilfe die Ariane 6 die Schwerkraft auf der Erde überwindet</li></ul>



<p>Mit der erfolgreichen abschließenden <a href="https://www.raumfahrer.net/arianegroup-p120c-triebwerk-getestet/" data-wpel-link="internal">Qualifizierung des P120C am 7. Oktober 2020</a> auf dem Europäischen Weltraumbahnhof (CSG) in Kourou sind die Qualifikationsmodelle von drei Triebwerken für die Ariane 6 nun alle erfolgreich getestet worden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/A6qualtestscdefaultviaAGroup.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 6 nach der Zündung auf der Startanlage in Kourou - künstlerische Darstellung (Bild: ArianeGroup)" data-rl_caption="" title="Ariane 6 nach der Zündung auf der Startanlage in Kourou - künstlerische Darstellung (Bild: ArianeGroup)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/A6qualtestscdefaultviaAGroup26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane 6 nach der Zündung auf der Startanlage in Kourou &#8211; künstlerische Darstellung<br>(Bild: ArianeGroup)</figcaption></figure></div>



<p></p>



<p>„Dies ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der neuen europäischen Trägerrakete. Die Triebwerke zählen seit jeher zu den besonders komplexen und strategischen Komponenten jedes Raumfahrtprojekts. Der Erfolg des P120C-Triebwerks in der Ariane-6-Konfiguration ist auch der erste „Systemtest“ für die Ariane 6, die damit eine der kritischsten Phasen ihrer Entwicklung gemeistert hat. Gleichzeitig sind die für den Erstflug vorgesehenen Triebwerke Vulcain 2.1 und Vinci bereits an unseren Standorten Bremen und Les Mureaux eingetroffen, wo die Integration in die entsprechenden Stufen erfolgt. Ich möchte mich bei allen Teams der ArianeGroup und unserer Industriepartner ganz herzlich für diesen großen Erfolg des „Europäischen Raumfahrtteams“ in diesen für uns alle schwierigen Zeiten bedanken“, gratulierte André Hubert Roussel, CEO von ArianeGroup.</p>



<p>Das P120C-Feststofftriebwerk ist für den Antrieb der Ariane 62 (Ariane-6-Konfiguration mit 2 Boostern) und der Ariane 64 (mit 4 Boostern), sowie der ersten Stufe der Vega-C bestimmt. Der nun erfolgreich abgeschlossene dritte und letzte Test ebnet den Weg für die endgültige Qualifikation des P120C-Triebwerks durch die Europäische Weltraumorganisation.</p>



<p>Darüber hinaus ist der Test gleichzeitig der erste „Systemtest“ für den Booster der neuen europäischen Trägerrakete: Besonders sind die Düsensteuerung mit neuen elektrischen Stellantrieben, die über Thermobatterien gesteuert werden – eine Weltneuheit im Bereich der Zündung durch Laser- und Glasfasertechnologie – sowie die Interaktion zwischen „Boden“-Ausrüstung und „Bord“-Geräten mit Hilfe eines neuartigen Kommunikationsbus-Systems.</p>



<p>Das mit Flüssigsauerstoff-Flüssigwasserstoff betriebene Vulcain 2.1-Triebwerk der Ariane 6-Hauptstufe mit einem Schub von 140 Tonnen (1.370 kN) wurde im Juli 2019 qualifiziert. Das wiederzündbare Vinci-Triebwerk für die Oberstufe mit einem Schub von 18 Tonnen (180 kN) hat seine Qualifikationstests bereits im Oktober 2018 erfolgreich abgeschlossen.</p>



<p>Ariane 6 ist ein Programm der Europäischen Weltraumorganisation, bei dem ArianeGroup als Konstruktionsverantwortlicher und Hauptauftragnehmer fungiert. ArianeGroup ist verantwortlich für Entwicklung und Bau der Trägerrakete in Zusammenarbeit mit Industriepartnern, die Vermarktung erfolgt über das Tochterunternehmen Arianespace. Die CNES ist verantwortlich für den Bau des Startplatzes in Kourou, Französisch-Guayana.</p>



<p>ArianeGroup steht an der Spitze eines Industrienetzwerks, das mehr als 600 Unternehmen (darunter 350 kleine und mittelständische Unternehmen) in 13 europäischen Ländern umfasst.</p>



<p><strong>Über ArianeGroup</strong><br>ArianeGroup entwickelt und liefert innovative und wettbewerbsfähige Lösungen für zivile und militärische Trägerraketen mit den modernsten Antriebstechnologien. Der Konzern ist als Hauptauftragnehmer der europäischen Trägerraketenfamilien Ariane 5 und Ariane 6 für die gesamte Produktionskette der Träger verantwortlich – vom Entwurf über die gesamte Produktionskette bis hin zur Vermarktung über sein Tochterunternehmen Arianespace.</p>



<p>Zudem ist ArianeGroup Hauptauftragnehmer für die ballistischen Trägerraketen der französischen Marine. ArianeGroup und die Tochterunternehmen sind weltweit anerkannte Spezialisten für Raumfahrtausrüstungen und -antriebe, ihr Know-how findet auch in anderen Industriezweigen Anwendung.</p>



<p>ArianeGroup ist ein zu gleichen Teilen von Airbus und Safran gehaltenes Joint Venture. Mit circa 9.000 hochqualifizierten Mitarbeitern in Frankreich und Deutschland erzielte der Konzern 2019 einen Umsatz von 3,1 Milliarden Euro.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg490833#msg490833" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li></ul>
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