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	<title>VNREDSAT 1A &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>VNREDSAT 1A &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Proba V &#8211; Bildqualität übertrifft Erwartungen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/proba-v-bildqualitaet-uebertrifft-erwartungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2014 21:11:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anfang Dezember letzten Jahres nahm der im Mai 2013 auf einer Vega-Rakete gestartete Proba V den Routinebetrieb als Erdbeobachtungssatellit auf. Die Bildqualität scheint so beeindruckend, dass man bei den belgischen Betreibern über eine Satelliten-Variante mit 100-Meter-Auflösung als Standard nachdenkt. Auch Vietnam, beim Start von Proba V mit der Sekundärnutzlast VNREDSAT 1A dabei, ist überzeugt und [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Anfang Dezember letzten Jahres nahm der im Mai 2013 auf einer Vega-Rakete gestartete Proba V den Routinebetrieb als Erdbeobachtungssatellit auf. Die Bildqualität scheint so beeindruckend, dass man bei den belgischen Betreibern über eine Satelliten-Variante mit 100-Meter-Auflösung als Standard nachdenkt.  Auch Vietnam, beim Start von Proba V mit der Sekundärnutzlast VNREDSAT 1A dabei,  ist überzeugt und bestellte bei Spacebel ein Exemplar.  (Newsimage: ESA &#8211; ATG Medialab)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: ESA, VITO, CSL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26022014221143_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26022014221143_small_1.jpg" alt="ESA, BELSPO" width="260"/></a><figcaption>
Der Ätna auf Sizilien am 26. Oktober 2013 &#8211; aufgenommen von Proba V. Wer genau hinschaut, sieht eine Asche- und eine Gasfahne (grau bzw. weiß). 
<br>
(Bild: ESA, BELSPO)
</figcaption></figure></div>



<p>Proba V liefert täglich ein 93-prozentiges Abbild der Erde, die fehlenden sieben Prozent in der Äquatorgegend werden am Folgetag abgedeckt. Alle zehn Tage wird eine synthetische Global-Ansicht zur Vegetationsentwicklung auf der Erde erstellt. Die tägliche, nahezu globale Erfassung erfolgt mit einer Auflösung von 333 Meter. In den zentralen 500 Kilometer des 2.250 Kilometer breiten Aufnahmestreifens sind mit dem Bildsensor von  Proba V sogar 100 Meter Auflösung im sichtbaren bis nah-infraroten Wellenlängenbereich und 200 Meter im kurzwelligen Infrarotbereich möglich. Die Bilder werden bei VITO, dem Flämischen Institut für Technologieforschung in Belgien, verarbeitet. Dort wurde eine Prozesskette zur Erstellung synthetischer Bilder mit 100 Metern räumlicher Auflösung entwickelt. Die Bildqualität weckt Ambitionen. Sollte Bedarf an globalen  Bildserien auf Tagesbasis mit 100 Metern Auflösung bestehen, wird eine Proba-Mission mit entsprechenden Kapazitäten für die Zukunft nicht ausgeschlossen. Zunächst möchte man jedoch die jetzt zur Verfügung stehende Datenqualität noch genauer analysieren und fordert interessierte Forschungsteams auf, sich daran zu beteiligen.  </p>



<p>Mit Proba V wurde am 07. Mai 2013 neben ESTCube 1 auch der vietnamesische Erdbeobachtungssatellit VNREDSAT 1A als Sekundärnutzlast ins All transportiert. Es darf vermutet werden, dass sich die Ingenieure von der Vietnam Academy of Science and Technology (VAST) dabei nicht nur mit dem eigenen Satelliten, sondern nebenher auch mit Proba V befasst haben. Theoretische und seit Mitte 2013 vorliegende tatsächliche Leistungswerte müssen sie derart überzeugt haben, dass man am 20. Januar 2014 in Hanoi mit Spacebel einen Auftrag im Wert von 60 Mio. EUR unterzeichnete. Spacebel, Anbieter von  Software zur Weltraum- und Erdüberwachung, führt ein Konsortium bestehend aus Qinetiq Space (Satellitenbau), AMOS (Opto-Mechanik), Deltatec (Hard- und Softwaredesign), CSL Centre Spatial de Liege und VITO. Der vietnamesische Auftrag beinhaltet zum einen die Lieferung eines auf dem Proba-V-Design aufbauenden Satelliten zur hochauflösenden, hyperspektralen und farbempfindlichen Erdbeobachtung aus 640 Kilometer Höhe. Zum anderen wird die notwendige Bodeninfrastruktur in Vietnam erstellt, der Satellitenbetrieb im ersten Missionsjahr gewährleistet und ein Ausbildungsprogramm zum Betrieb und der Datenauswertung angeboten. Der Start ist 2017 geplant. Die Missionsdauer ist auf fünf Jahre ausgelegt. Das Sichtfeld der Satellitenoptik wird 100 Kilometer betragen. Alle fünf Tage wird jeder Punkt auf der Erde abgedeckt. Der Satellit wird den Namen VNREDSAT 1B tragen. Das steht für Vietnam Natural Resources, Environment and Disaster Monitoring Satellite.           </p>



<p><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/flugraumueberwachung-aus-dem-all/" data-wpel-link="internal">Flugraumüberwachung aus dem All</a> </li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/zweiter-vega-start-erfolgreich/" data-wpel-link="internal">Zweiter Vega-Start erfolgreich</a> </li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/erdbeobachtung-light-mit-proba-v/" data-wpel-link="internal">„Erdbeobachtung light“ mit Proba V</a> </li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/vietnams-dritter-satellit-kurz-vor-dem-start/" data-wpel-link="internal">Vietnams dritter Satellit kurz vor dem Start</a> </li></ul>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11500.45#lastPost" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">2. Vega Start (VV02) mit Proba V und VNREDSat 1A</a> </li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Zweiter Vega-Start erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zweiter-vega-start-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2013 04:19:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
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		<category><![CDATA[VNREDSAT 1A]]></category>
		<category><![CDATA[VV02]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einigen Tagen Verspätung ist der zweite Vega-Start VV02 in der Nacht vom 6. auf den 7. Mai 2013 gelungen. Nach dem erfolgreichen Jungfernflug VV01 vor etwas über einem Jahr demonstriert die ESA erneut, dass sie auch kleinere Mehrfachnutzlasten kostengünstig in unterschiedlichen, diesmal sonnensynchronen Umlaufbahnen platzieren kann. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: ESA, Arianespace, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit einigen Tagen Verspätung ist der zweite Vega-Start VV02  in der Nacht vom 6. auf den 7. Mai 2013 gelungen. Nach dem erfolgreichen Jungfernflug VV01 vor etwas über einem Jahr demonstriert die ESA erneut, dass sie auch kleinere Mehrfachnutzlasten kostengünstig in unterschiedlichen, diesmal  sonnensynchronen Umlaufbahnen platzieren kann.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: ESA, Arianespace, QinetiQ, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-05-08-86759.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07052013061937_small_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07052013061937_small_1.jpg" alt="Arianespace" width="260"/></a><figcaption>
Eines der wenigen Bilder vom 
<a class="a" href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Videos/2013/05/Vega_launch_sequence_replay" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Start Vega VV02</a>
 &#8211; kurz danach begann eine Computersimulation. Schöne Nachtstart-Bilder fielen buchstäblich ins Wasser. Wer die Startsequenz bei etwa T-12 Sekunden genau betrachtet, sieht schweren Regen senkrecht von oben. Die Rakete verschwand auch schnell in der Wolkendecke.     
<br>
(Bild: Arianespace)
</figcaption></figure></div>



<p>Irgendwie wird es die Verantwortlichen schon geärgert haben. Da hätte man am 2. Mai 2013 in Kourou bei akzeptablem Wetter mit Vega VV02 abheben können, verschiebt den Start aber relativ kurzfristig um einen Tag. Warum? Für nichts Geringeres als einige Tests mit dem fahrbaren Montageturm und der fertigen Rakete. Und dann macht ab dem 3. Mai das Wetter für mehrere Tage einen Strich durch die Rechnung. Zu starker Wind erhöhte das Risiko. Zum Testen neuer Arbeitsabläufe mit dem Montageturm war nun genug Gelegenheit. Das Beruhigende und vielleicht auch eine Demonstration wert: Dem Start Vega VV02 hat das nicht geschadet. Sowohl Rakete als auch Nutzlast können laut ESA problemlos mehrere Tage im startbereiten Zustand auf der Rampe stehen, geschützt vom mobilen, geschlossenen Montageturm. </p>



<p>Der Start lief, soweit man das aus der Übertragung und der begleitenden Berichterstattung beurteilen kann, perfekt &#8211; trotz tropischen Regens, der offenbar ein geringeres Risiko als Wind darstellt. Vega VV02 hob am 6. Mai 2013 um 23.06 Uhr Ortszeit Kourou (4.06 Uhr MESZ des 7. Mai) ab. Die drei unteren Feststoff-Stufen P80, Zefiro 23 und Zefiro 9 trennten sich ebenso wie die Nutzlastverkleidung tadellos. Die flüssigtreibstoff-betriebene Oberstufe AVUM (Attitude and Vernier Upper Module) zündete knapp sieben Minuten nach dem Start erstmals und begann mit der exakten Auslieferung der drei Nutzlasten. </p>



<p>An Bord befanden sich als Primärnutzlast der europäische Erdbeobachtungsatellit <a href="https://www.raumfahrer.net/erdbeobachtung-light-mit-proba-v/" data-wpel-link="internal">Proba V</a> und als mitreisende Sekundärnutzlasten der vietnamesische Beobachtungssatellit <a href="https://www.raumfahrer.net/vietnams-dritter-satellit-kurz-vor-dem-start/" data-wpel-link="internal">VNREDSat 1A</a> sowie der estnische Nanosatellit <a href="https://www.raumfahrer.net/drahtlos-war-einmal-e-sail-experiment-aus-estland/" data-wpel-link="internal">ESTCube 1</a> mit einem Experiment zur Nutzung des Coulomb-Effektes. </p>



<p>Rund 55 Minuten nach dem Start wurde Proba V in 820 km Höhe und Inklination 98,7 Grad ausgesetzt. Eine weitere Stunde später (1:57 Stunden nach dem Abheben) hatten VNREDsat 1A und nach weiteren drei Minuten ESTCube 1 ihre Ziele in 704 km Höhe bei einer Inklination von 98,1 Grad erreicht. Die Oberstufe wird nun durch ein Bremsmanöver kontrolliert zum Absturz gebracht. </p>



<p>Sofort nach dem Aussetzen der Satelliten erfolgt die Inbetriebnahme und Auswertung erster Telemetriedaten. Bei Proba V steht nach Abschluss der frühen Inbetriebnahmephase (Launch and Early Operation Phase LEOP) die eigentliche Inbetriebnahme und Tests über drei Monate sowie die Kalibrierungsphase über weitere drei Monate an. Die Federführung liegt hierbei beim belgischen Satellitenhersteller QinetiQ. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07052013061937_small_2.jpg" alt="ESA" width="260"/><figcaption>Der filigran wirkende Proba V auf VESPA (Vega Secondary Payload Adapter), dem spitz zulaufenden schwarzen Zylinder darunter  &#8211; die Zweitnutzlasten VNREDSat 1A und ESTCube 1 sind darin untergebracht. (Bild: ESA) </figcaption></figure></div>



<p>Proba V ist in gewisser Weise ein Novum. Der Proba-Bus dient eigentlich der Erprobung innovativer Technologien unter Weltraumbedingungen. Mit diesem Ziel wurden zunächst zwei Proba-Satelliten gestartet. Proba 1 wurde später in eine operative Erdbeobachtungsmission umgewidmet, Proba 2 in eine Wissenschaftsmission. Proba V dient zwar auch als Demonstrations-Plattform für neue Anwendungen, ist aber von vornherein und hauptsächlich für eine mittelfristige operative Mission entwickelt worden. Er wird im Tagesrhythmus die Entwicklung der Vegetation auf der Erde erfassen. Damit schreibt er die 15-jährige Beobachtungsdatenreihe der französischen Spot-Satelliten fort. Diskutiert wird, mit diesem und weiteren Proba-V-Satelliten die Landbeobachtung der Spot-Satelliten bis 2020 fortzusetzen. Der eigentlich als Spot-Nachfolger vorgesehene GMES Sentinel 3, vorgesehener Start 2014/15, könnte sich dann auf die Meeresüberwachung konzentrieren. </p>



<p>Der zweite Vega-Start ist der erste im Rahmen des VERTA-Förderprogramms (Vega Research and Technology Accompaniment). Damit sichert die ESA die Markteinführung der Rakete ab. VERTA garantiert fünf Starts in den Jahren 2013 und 2014. Das soll für den Nachweis genügen, dass ein Start mit Vega erheblich sicherer als bei der billigeren Konkurrenz ist. Auf diesem Weg ist die ESA nun einen Schritt weiter. Unter VERTA werden nach Proba V unter anderem die Satelliten ADM-Aeolus und LISA Pathfinder sowie das Intermediate Experimental Vehicle IXV als Primärnutzlasten starten. Bereits im Dezember 2011 wurden die ersten rein kommerziellen Starts vertraglich vereinbart. In den Jahren 2014 bis 2016 sollen Sentinel 2 und Sentinel 3 auf einer Vega abheben.    </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11500.30" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">2. Vega Start (VV02) mit Proba V und VNREDSat 1A</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Endspurt zum zweiten Vega-Start</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/endspurt-zum-zweiten-vega-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2013 20:20:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astrium]]></category>
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		<category><![CDATA[Feststoffmotor]]></category>
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		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<category><![CDATA[VNREDSAT 1A]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor knapp einem Jahr, am 13. Februar 2012, startete die kleinste Rakete der ESA, Vega, erfolgreich zu ihrem Jungfernflug. In Kourou gehen jetzt die Vorbereitungen für den zweiten Start dieses Raketenmodells in die Endphase. Voraussichtlich im April 2013 soll es dann soweit sein. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: ESA. Mit der Ankunft der Aggregate [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vor knapp einem Jahr, am 13. Februar 2012, startete die kleinste Rakete der ESA, Vega, erfolgreich zu ihrem Jungfernflug. In Kourou gehen jetzt die Vorbereitungen für den zweiten Start dieses Raketenmodells in die Endphase. Voraussichtlich im April 2013 soll es dann soweit sein.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: ESA.</p>



<p>Mit der Ankunft der Aggregate für die A1A genannte unterste Vega-Baugruppe am europäischen Raumflughafen in Französisch-Guayana  begann Anfang Februar dieses Jahres die engere Startvorbereitungsphase für den zweiten Start einer Vega-Rakete. Die Baugruppe besteht aus der ersten Zwischenstufe 0/1, dem P80-Feststoffraketenmotor und der an der Düse ansetzenden Schubvektorsteuerung. Die P80-Stufe wurde zunächst im Regulus-Werk in Kourou mit Treibstoff befüllt. Danach erfolgte die Montage der Düse und der Zündeinheit bei Europropulsion. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06022013212002_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/><figcaption>
Sieht relativ unspektakulär aus, wiegt aber 88 Tonnen &#8211; die erste Stufe  der Vega namens P80 wird in die Fertigungshalle von Europropulsion gefahren zwecks Montage der Düse. (Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Im eigentlichen Montagegebäude, dem Batiment d’Integration Propulseur, wurden dann Zwischenstufe, Hitzeschutz, Verkabelung und die elektromechanischen Elemente zur Steuerung der Schubrichtung der Düse an- beziehungsweise eingebaut. Nach umfangreichen Tests folgen demnächst die ebenfalls mit Feststoff arbeitenden Antriebsstufen 2 und 3, das Flüssigkeitstriebwerk (Stufe 4) zur endgültigen Positionierung der Nutzlast im All sowie die Nutzlastspitze selbst. </p>



<p>Das Besondere der Vega im Segment der kleinen Weltraumraketen ist ihre Fähigkeit, mehrere Nutzlasten in sehr unterschiedlichen Umlaufbahnen auszusetzen. Beim jetzigen Start handelt es sich bei den Nutzlasten um die Satelliten Proba-V und VNREDSat. Proba-V ist der erste von vier festen ESA-Aufträgen für die Vega. Der 160 kg schwere Satellit wird in 820 km Höhe positioniert und dient der Beobachtung der globalen Vegetationsentwicklung (deshalb das „V“ im Namen). Sein wissenschaftliches Instrumentarium basiert auf jenem der Spot-Satelliten. VNREDSat steht für &#8222;Vietnam Natural Resources, Environment and Disaster Monitoring Satellite&#8220;. Er wurde von Astrium gebaut, wiegt 130 kg und wird eine Umlaufbahn in 600 bis 700 km Höhe haben. </p>



<p>Beim anstehenden Start handelt es sich um Vega VV02. Insgesamt fünf Flüge werden von der ESA im Rahmen des VERTA-Programms (&#8222;Vega Research and Technology Accompaniment&#8220;) gefördert. Das garantiert mindestens zwei Starts pro Jahr und soll die kommerzielle Nutzung des Trägersystems anschieben. Die Rakete wird maßgeblich unter italienischer Beteiligung gebaut. Der Name Vega steht für “Vettore Europeo di Generazione Avanzata” (“europäische Trägerrakete fortgeschrittener Generation”), bezieht sich aber auch auf den markanten Stern Wega am Nordhimmel im Sternbild Leier. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/endspurt-zum-zweiten-vega-start/" data-wpel-link="internal">Endspurt zum zweiten Vega-Start</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
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