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	<title>Vulcain 2.1 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Vulcain 2.1 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Ariane 6 – made in Germany</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-6-made-in-germany/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2025 09:21:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im 16. Jahrhundert entwickelte der deutsche Feuerwerkshersteller Johann Schmidlap eine der ersten zweistufigen Raketen, und die Stufentechnik der Raketentechnik wird auch heute noch verwendet, um Raketen wie die Ariane 6 in die Umlaufbahn zu bringen. Als einer der größten Geldgeber des Ariane-6-Programms führt Deutschland das Erbe Schmidlaps fort, indem es 20,8 % der Finanzierung übernimmt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im 16. Jahrhundert entwickelte der deutsche Feuerwerkshersteller Johann Schmidlap eine der ersten zweistufigen Raketen, und die Stufentechnik der Raketentechnik wird auch heute noch verwendet, um Raketen wie die Ariane 6 in die Umlaufbahn zu bringen. Als einer der größten Geldgeber des Ariane-6-Programms führt Deutschland das Erbe Schmidlaps fort, indem es 20,8 % der Finanzierung übernimmt und mehrere Teile für die europäische Schwerlastrakete liefert.<br>Ein Beitrag der europäischen Raumfahrtagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Ariane/Ariane_6_made_in_Germany" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA/Enabling&amp;Support/SpaceTransportation/Ariane</a>, 17. Oktober 2025</p>



<p>Die Oberstufe der Ariane 6 wird auf dem Prüfstand P5.2 im DLR-Zentrum für Triebwerks- und Stufentests in Lampoldshausen getestet. Der Prüfstand simuliert die Betriebsbedingungen eines Fluges vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana, mit Ausnahme von Vakuum und Mikrogravitation.<br>Diese Artikelserie befasst sich mit den Teilen und Komponenten, die für den Bau der Ariane-6-Rakete benötigt werden und von Unternehmen aus den 13 ESA-Mitgliedstaaten geliefert werden, die am Ariane-6-Programm beteiligt sind. Gemeinsam bringen sie ihr gesamtes Know-how ein, um unter der Leitung des Hauptauftragnehmers ArianeGroup, der auch die Ariane-6-Rakete entworfen hat, Europas Schwerlastträger zu bauen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_made_in_Germany_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="462" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_made_in_Germany_pillars_260x462.jpg" alt="" class="wp-image-148707" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_made_in_Germany_pillars_260x462.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_made_in_Germany_pillars_260x462-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit ESA: Ariane 6 – made in Germany</figcaption></figure>



<p><em>Ariane 6 ist Europas Flaggschiff unter den Schwerlastraketen. Modular, vielseitig und leistungsstark, wurde sie durch die Zusammenarbeit von Unternehmen, Institutionen und unzähligen Einzelpersonen in ganz Europa ermöglicht, die ihr Fachwissen und ihr Engagement eingebracht haben. Als einer der größten Beitragszahler zum Ariane-6-Programm stellt Deutschland 20,8 % der Finanzierung bereit und liefert mehrere Teile für Europas Schwerlastrakete.</em></p>



<p><strong>Leichtgewichtige Metalle</strong></p>



<p>MT Aerospace ist für die Herstellung der oberen und mittleren Tankverbindungsstrukturen, der oberen und mittleren Stufentanks, Teile des Vulcain 2.1-Triebwerks sowie der vorderen und hinteren Verkleidungen für die Booster verantwortlich. Zusammen machen diese Komponenten etwa 10 % der Trägerrakete aus.<br>Die Tanks der oberen und mittleren Stufe sowie die Strukturen zwischen den Tanks bestehen aus Aluminium-Lithium, einer leichten Legierung, die maximale Haltbarkeit bei minimalem Gewicht bietet. MT Aerospace hat außerdem ein innovatives Verfahren zur Formung von Komponenten eingeführt, bei dem künstliche Intelligenz in den „Kugelstrahlprozess” integriert wird, bei dem das Metall durch wiederholtes Beschlagen verbessert wird, um die Leistung zu steigern und die Kosten der neuen Trägerrakete zu senken.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/MT_Aerospace_production_hall_for_Ariane_6_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/MT_Aerospace_production_hall_for_Ariane_6_pillars_350x200.jpg" alt="" class="wp-image-148711" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/MT_Aerospace_production_hall_for_Ariane_6_pillars_350x200.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/MT_Aerospace_production_hall_for_Ariane_6_pillars_350x200-300x171.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit MT Aerospace: MT Aerospace Produktionshalle der Ariane 6</figcaption></figure>



<p><em>Die Produktionshalle von MT Aerospace in Augsburg, Deutschland, in der Tanks für die europäische Schwerlastrakete Ariane 6 hergestellt werden. Die Tanks der Ober- und Kernstufe sowie die Strukturen zwischen den Tanks bestehen aus Aluminium-Lithium, einer leichten Legierung, die maximale Haltbarkeit bei minimalem Gewicht bietet. MT Aerospace führte außerdem ein innovatives Verfahren zur Formung von Bauteilen ein, bei dem künstliche Intelligenz in den „Kugelstrahlprozess” integriert wird, bei dem das Metall durch wiederholtes Beschlagen verbessert wird, um die Leistung zu steigern und die Kosten der neuen Trägerrakete zu senken. MT Aerospace ist für die Herstellung der oberen und mittleren Tanktrennwände, der Tanks für die obere und mittlere Stufe, Teile des Vulcain-2.1-Triebwerks sowie der vorderen und hinteren Verkleidungen für die Booster verantwortlich. Zusammen machen diese Komponenten etwa 10 % der Trägerrakete aus.</em></p>



<p><strong>Helium unter Druck</strong></p>



<p>Die Enrichment Technology Company hat die Heliumtanks aus Kohlefaser für Ariane 6 entworfen, entwickelt, qualifiziert und hergestellt. Die Tanks werden in beiden Stufen der Rakete eingesetzt. Mit einer Höhe von etwas mehr als einem Meter und einem Durchmesser von 80 cm fasst jeder Tank 374 Liter Helium und kann bei Drücken betrieben werden, die bis zu 400-mal so hoch sind wie der atmosphärische Druck auf der Erde. Das einzigartige „Typ-IV”-Design besteht aus einer mit Kohlenstoff ummantelten Kunststoffauskleidung und wiegt deutlich weniger als herkömmliche Metalltanks.<br>Im Gegensatz zu flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff, die als Treibstoff für die Rakete dienen, ist Helium ein nicht reaktives Gas. Es wird verwendet, um die Treibstofftanks unter Druck zu setzen und den flüssigen Sauerstoff und Wasserstoff in die Brennkammer zu drücken. Außerdem wird es in den Kühlsystemen der Ariane 6 eingesetzt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_helium_tank_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="276" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_helium_tank_pillars_350x276.jpg" alt="" class="wp-image-148713" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_helium_tank_pillars_350x276.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_helium_tank_pillars_350x276-300x237.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit Enrichment Technology Company: Ariane 6 Helium Tank</figcaption></figure>



<p><em>Die Enrichment Technology Company hat die Heliumtanks aus Kohlefaser für die Ariane 6 entworfen, entwickelt, qualifiziert und hergestellt. Die Tanks werden in beiden Stufen der Rakete eingesetzt. Mit einer Höhe von etwas mehr als einem Meter und einem Durchmesser von 80 cm fasst jeder Tank 374 Liter Helium und kann bei Drücken betrieben werden, die bis zu 400-mal so hoch sind wie der atmosphärische Druck auf der Erde. Das einzigartige „Typ-IV”-Design besteht aus einer mit Kohlenstoff ummantelten Kunststoffauskleidung und wiegt deutlich weniger als herkömmliche Metalltanks.<br>Im Gegensatz zu flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff, die als Treibstoff für die Rakete dienen, ist Helium ein nicht reaktives Gas. Es wird verwendet, um die Treibstofftanks unter Druck zu setzen und den flüssigen Sauerstoff und Wasserstoff in die Brennkammer zu drücken. Außerdem wird es in den Kühlsystemen der Ariane 6 eingesetzt.</em></p>



<p><strong>Bereitstellen des Antriebs</strong></p>



<p>Ariane 6 wird unter der Verantwortung der ArianeGroup entwickelt und gebaut, zu der sowohl französische als auch deutsche Tochtergesellschaften gehören. Die deutsche Niederlassung fertigt die Schubkammer für die Triebwerke Vinci und Vulcain 2.1. Die deutsche und die französische Niederlassung der ArianeGroup arbeiten gemeinsam an der Herstellung der Hilfsantriebseinheit, die die Tanks der Oberstufe unter Druck setzt und das Vinci-Triebwerk für die Wiederzündung vorbereitet. Sie kann auch zum Verlassen der Umlaufbahn der Oberstufe am Ende der Mission verwendet werden und unterstützt damit den Zero-Debris-Ansatz der ESA.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Vinci_engine_thrust_chamber_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="347" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Vinci_engine_thrust_chamber_pillars_260x347.jpg" alt="" class="wp-image-148715" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Vinci_engine_thrust_chamber_pillars_260x347.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Vinci_engine_thrust_chamber_pillars_260x347-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit ESA: Schubkammer des Vinci Triebwerks</figcaption></figure>



<p><em>Die Schubkammer des Vinci-Triebwerks, entwickelt von EADS Ottobrunn, jetzt ArianeGroup. Das Vinci-Triebwerk ist das 180-kN-Schubtriebwerk für die Oberstufe der Ariane-6-Rakete. Es kann während eines Fluges mehrfach gezündet werden, sodass mehrere Nutzlasten in unterschiedliche Umlaufbahnen gebracht werden können.</em></p>



<p><strong>Wo alles zusammengefügt wird</strong></p>



<p>Nachdem die zahlreichen Komponenten der Ariane 6 hergestellt wurden, wird die Oberstufe in der Montagehalle der ArianeGroup in Bremen zusammengebaut. In dieser Hightech-Anlage werden die Tanks und Treibstoffleitungen der Oberstufe perfekt vorbereitet. Sauberkeit ist dabei von entscheidender Bedeutung, da bereits ein einziger Fingerabdruck eine katastrophale Reaktion im Flüssigsauerstofftank auslösen könnte.<br>Zusätzlich zum üblichen Verschrauben und Verbinden der Raketenteile wird am Standort Bremen ein neuartiges Verfahren zum Anbringen der Schaumstoffisolierung an der Oberstufe eingesetzt. Bei diesem Verfahren raut ein Laser, der über 2000 Mal stärker ist als ein Laserpointer, die Metallaußenseite auf, bevor ein Roboterarm die Schaumisolierung gleichmäßig auf die Oberfläche sprüht. Diese Isolierung ist unerlässlich, um den flüssigen Wasserstoff auf –250 °C und den flüssigen Sauerstoff auf –180 °C gekühlt zu halten, selbst wenn die Temperaturen auf der Startrampe in Französisch-Guayana über 30 °C liegen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_complete_upper_stage_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_complete_upper_stage_pillars_260x390.jpg" alt="" class="wp-image-148717" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_complete_upper_stage_pillars_260x390.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Ariane_6_complete_upper_stage_pillars_260x390-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit ESA: Komplette Oberstufe der Ariane 6</figcaption></figure>



<p>Nach der Montage wird die Oberstufe auf einer 8 km langen Strecke zum Bremer Hafen transportiert, wo sie auf das Segelschiff Canopée verladen wird, das nach Französisch-Guayana fährt. Um die Bremer Bürger nicht zu belästigen, wird die 18 Tonnen schwere und 5,4 m breite Oberstufe mitten in der Nacht transportiert. Aber wenn Sie Pech haben, könnten Sie auf dem Heimweg von der Nachtschicht oder aus dem Club hinter einer Rakete im Stau stecken bleiben.</p>



<p><em>Dieses im Oktober 2020 bei der ArianeGroup in Bremen integrierte „hot-firing model” der kompletten Ariane-6-Oberstufe ist nach umfangreichen Funktionstests voll einsatzfähig. Sein neues wiederzündbares Vinci-Triebwerk ist an zwei Flüssigwasserstoff- und Flüssigsauerstofftanks angeschlossen und mit allen Leitungen, Ventilen sowie elektronischen und hydraulischen Instrumenten und Steuerungssystemen ausgestattet.</em></p>



<figure class="wp-block-video"><video height="432" style="aspect-ratio: 768 / 432;" width="768" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/2402_021_AR_EN.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Credit ESA/Manuel Pédoussaut/zetapress: Rakete in Bewegung</figcaption></figure>



<p><em>Zeitrafferaufnahme der Oberstufe der ersten Ariane-6-Rakete beim Verlassen der Montagehalle der ArianeGroup in Bremen am 31. Januar 2024.<br>Die Oberstufen für Ariane 6 werden in Bremen montiert, wo die Treibstofftanks, das Vinci-Triebwerk und die einzigartige Hilfsturbine zusammengebaut werden, um Treibstoff, Druck, Strom und Schub für den Transport der Satelliten in ihre erforderliche Umlaufbahn bereitzustellen. Die Ober- und Hauptstufe bilden den zentralen Kern der Ariane 6 und werden per Schiff zum europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana transportiert. Die beiden Stufen werden horizontal miteinander verbunden, bevor sie die letzten Kilometer zum Startplatz transportiert und aufgerichtet werden. Sobald sie aufrecht stehen, werden für den ersten Flug der Ariane 6 zwei Booster hinzugefügt, die sich bereits in Französisch-Guayana befinden. Zuletzt werden die obere Verbundstoffverkleidung – eine Nasenkonus, die sich vertikal in zwei Teile teilt – und die Nutzlasten auf der Startrampe angebracht.<br>Die Ariane 6 ist eine völlig neue Konstruktion, die als Nachfolgerin der Ariane 5 als europäisches Schwerlast-Trägersystem entwickelt wurde. Mit der Wiederzündungsfähigkeit der Oberstufe der Ariane 6 wird die Startkapazität Europas auf die Anforderungen verschiedener Nutzlastmissionen zugeschnitten, beispielsweise auf die Inbetriebnahme von Satellitenkonstellationen. Diese autonome Fähigkeit, die Erdumlaufbahn und den Weltraum zu erreichen, unterstützt Europas Navigations-, Erdbeobachtungs-, Wissenschafts- und Sicherheitsprogramme. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der europäischen Raumtransportkapazitäten wird durch das anhaltende Engagement Tausender talentierter Menschen in den 22 Mitgliedstaaten der ESA ermöglicht.</em></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg579851#msg579851" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Erfolgreicher Langzeit-Heißlauftest der Ariane 6-Hauptstufe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-langzeit-heisslauftest-der-ariane-6-hauptstufe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2023 13:53:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Langzeit-Heißlauftest der Ariane 6-Trägerrakete auf ihrem Startplatz am Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ist erfolgreich verlaufen. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup 24. November 2023. 24. November 2023 &#8211; Am 23. November 2023 haben die Teams von ArianeGroup, der französischen Raumfahrtbehörde CNES und der europäischen Weltraumorganisation ESA auf dem Startplatz am Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="der-langzeitheisslauftest-der-ariane-6tragerrakete-auf-ihrem-startplatz-am-weltraumbahnhof-kourou-in-franzosischguayana-ist-erfolgreich-verlaufen-eine-pressemitteilung-der-arianegroup--f66dd400-f82e-4e72-b5e1-a23effd40699">Der Langzeit-Heißlauftest der Ariane 6-Trägerrakete auf ihrem Startplatz am Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ist erfolgreich verlaufen. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ArianeGroup 24. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/04/A6testingESAARIANEGROUPCNESCSG.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane-6-Rakete beim Langzeit-Heißlauftest am 23. November 2023. (Bild: ESA/CNES/ArianeGroup/CSG)" data-rl_caption="" title="Ariane-6-Rakete beim Langzeit-Heißlauftest am 23. November 2023. (Bild: ESA/CNES/ArianeGroup/CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A6testingESAARIANEGROUPCNESCSG26.jpg" alt="Ariane-6-Rakete beim Langzeit-Heißlauftest am 23. November 2023. (Bild: ESA/CNES/ArianeGroup/CSG)" class="wp-image-133883"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane-6-Rakete beim Langzeit-Heißlauftest am 23. November 2023. (Bild: ESA/CNES/ArianeGroup/CSG)</figcaption></figure>



<p>24. November 2023 &#8211; Am 23. November 2023 haben die Teams von ArianeGroup, der französischen Raumfahrtbehörde CNES und der europäischen Weltraumorganisation ESA auf dem Startplatz am Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana mit Erfolg den Langzeit-Heißlauftest der Ariane 6-Hauptstufe durchgeführt.</p>



<p>Dieser erneute komplette Heißlauftest der Hauptstufe von Ariane 6 ist ein wichtiger Abschnitt der kombinierten Testkampagne. Er folgt auf die erstmalige Integration der Ariane 6-Trägerrakete an ihrem Startplatz, die Tests zur Funktionsprüfung der Elektrik- und Flüssigkeitssysteme sowie erste Tests der Launchsequenz. Diese wurden am 18. Juli mit der ersten Sequenz für die Vorbereitung des Launchers, am <a href="https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-heisslauftest-der-ariane-6-hauptstufe-am-startplatz/" data-wpel-link="internal">5. September</a> mit der Zündung und dem vier Sekunden dauernden, stabilisierten Betrieb des Vulcain-2.1-Triebwerks und in der <a href="https://www.raumfahrer.net/esa-naechtliche-probe-fuer-ariane-6/" data-wpel-link="internal">Nacht vom 23. auf den 24. Oktober</a> mit einer 30-stündigen Startsequenz und zahlreichen Tests verschiedener Funktionen des Startsystems erfolgreich durchgeführt.</p>



<p>Die Testsequenz am 23. November folgte – wie die vorangegangenen Sequenzen – einem Szenario, das den finalen Ablauf mit kompletter Trägerrakete und einen tatsächlichen Start ins All abbildet. Dabei wurden der mobile Portalkran zurückgefahren und die Treibstofftanks der Haupt- und Oberstufe der Trägerrakete mit flüssigem Wasserstoff (-253 °Celsius) und flüssigem Sauerstoff (-183 °Celsius) befüllt. Anschließend wurde diesmal das Vulcain-2.1-Triebwerk der Hauptstufe gezündet und während mehr als sieben Minuten lang stabil betrieben, was die gesamte Flugphase der Hauptstufe abdeckt.</p>



<p>Sämtliche Funktionen der Ariane 6-Hauptstufe in der Flugphase wurden getestet. Der Erfolg dieses Heißlauftests trägt zur Qualifizierung der Abläufe, der Ariane 6-Trägerrakete und insbesondere der Hauptstufe bei.</p>



<p>Für die Oberstufe von Ariane 6 haben die Teams von ArianeGroup, der Europäischen Weltraumorganisation ESA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bereits am <a href="https://www.raumfahrer.net/erneute-erfolgreiche-testzuendung-der-ariane-6-oberstufe/" data-wpel-link="internal">1. September 2023</a> auf dem Prüfstand in Lampoldshausen in Deutschland einen Heißlauftest mit dem Profil des Erstflugs durchgeführt.</p>



<p>„Ariane 6 verfügt nun über eine Haupt- und Oberstufe, die mit Blick auf den Erstflug ausreichend getestet wurden. Die erfolgreiche Erprobung derart komplexer Stufentests ist eine technische Meisterleistung, und ich möchte ausdrücklich die Qualität der Arbeit würdigen, die die Teams von ArianeGroup, zusammen mit unseren Partnern und insbesondere den Teams von ESA, CNES und DLR geleistet haben. Auf dem Weg zum Erstflug müssen wir nun noch einige zusätzliche Tests durchführen, um Fehlertoleranzen unter Beweis zu stellen, die erste Trägerrakete nach Kourou liefern und die Qualifizierung des Launchsystems überprüfen“, erklärt Martin Sion, CEO von ArianeGroup.</p>



<p>&#8222;Ich freue mich über den Erfolg des Langzeit- Heißlauftest des Vulcain-Triebwerks, der es ermöglicht, die Funktionstüchtigkeit der Hauptstufe zu bestätigen und uns dem Erstflug von Ariane 6 ein Stück näherbringt. Dank der unermüdlichen Arbeit der Teams von CNES, ArianeGroup und ESA haben wir diese wichtige Etappe erfolgreich absolviert. Im Laufe der Tests und im Laufe der letzten Wochen wurden enorm viele Daten erfasst und analysiert, die es den Teams ermöglichen, dieses neue Startsystem zu verstehen und fest im Griff zu haben. Ariane 6 ist vor allem ein gemeinsamer Erfolg&#8220;, sagt CNES-Präsident und Generaldirektor Philippe Baptiste.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ariane6HotfireEngine23112023ESAARIANEGROUPCNESCSG.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vulcain-2.1-Triebwerk bei Heißlauftest. (Bild: ESA/CNES/ArianeGroup/CSG)" data-rl_caption="" title="Vulcain-2.1-Triebwerk bei Heißlauftest. (Bild: ESA/CNES/ArianeGroup/CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ariane6HotfireEngine23112023ESAARIANEGROUPCNESCSG26.jpg" alt="Vulcain-2.1-Triebwerk beim Langzeit-Heißlauftest am 23. November 2023. (Bild: ESA/CNES/ArianeGroup/CSG)" class="wp-image-133885"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Vulcain-2.1-Triebwerk bei Heißlauftest. (Bild: ESA/CNES/ArianeGroup/CSG)</figcaption></figure>



<p>„Die Teams von ArianeGroup, CNES und ESA haben nun sämtliche Flugphasen der Trägerrakete durchlaufen, bevor sie die Erde verlässt“, sagt ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher. „Nach Jahren der Planung, der Vorbereitung, dem Bau und der anspruchsvollen Arbeit einiger der besten Raumfahrt-Ingenieurinnen und -Ingenieure in Europa ist dieser Test ein wichtiger Meilenstein. Wir sind erneut auf Kurs, um Europas autonomen Zugang zum All wiederherzustellen. Mein Glückwunsch an alle!“</p>



<p>Diese neue Etappe trägt zur abschließenden Qualifizierung des gesamten Launchsystems bei, das aus der Trägerrakete und der Startrampe besteht.</p>



<p>Ariane 6 ist ein Programm, das von der Europäischen Weltraumorganisation ESA gemanagt und finanziert wird. Als Hauptauftragnehmer und verantwortlicher Konstrukteur der Trägerrakete ist ArianeGroup, zusammen mit ihren Industriepartnern, für die Entwicklung und Fertigung sowie, über ihre Tochtergesellschaft Arianespace, für die Vermarktung zuständig. CNES und dessen Vertragspartner sind für den Bau der Startrampe in Kourou, Französisch-Guayana, verantwortlich. Darüber hinaus führt CNES, in Partnerschaft mit ArianeGroup und unter Verantwortung der ESA, die kombinierten Tests durch.</p>



<p><strong>Über ArianeGroup</strong><br>ArianeGroup ist Hauptauftragnehmer für zivile und militärische Trägerraketen-Systeme, verantwortlich für die Entwicklung und den gesamten Produktionsablauf der europäischen Trägerraketen Ariane 5 und Ariane 6, die von ihrer Tochtergesellschaft Arianespace vermarktet und betrieben werden. Außerdem ist sie für die Entwicklung, den Bau, die Integration und die Wartung der Raketen der französischen See-Streitkräfte zur nuklearen Abschreckung zuständig. Als weltweit anerkannter Spezialist für innovative und wettbewerbsfähige Lösungen beherrscht ArianeGroup die ganze Palette der fortschrittlichsten Antriebstechnologien und Anwendungen in der Raumfahrt. Über ihre Tochtergesellschaften stellt sie anderen Industriezweigen ihre Fachkompetenz in Ausrüstung, Service, Weltraumüberwachung und sicherheitsrelevanten Infrastrukturen zur Verfügung. ArianeGroup ist ein 50:50-Joint Venture von Airbus und Safran und beschäftigt mehr als 8.000 hochqualifizierte Mitarbeiter in Frankreich und Deutschland. Der konsolidierte Umsatz der Gruppe im Jahr 2022 belief sich auf 2,4 Milliarden Euro.</p>



<p><strong>Über CNES</strong><br>Das CNES (Centre National d&#8217;Etudes Spatiales) ist eine öffentliche Einrichtung, die damit beauftragt ist, der Regierung die französische Raumfahrtpolitik vorzuschlagen und diese in Europa umzusetzen. Das Zentrum entwirft und bringt Satelliten in die Umlaufbahn, konzipiert die Raumfahrtsysteme von morgen und fördert die Entwicklung neuer Dienstleistungen, die für den Alltag von Nutzen sind. Das CNES wurde 1961 gegründet, entwirft große Raumfahrtprojekte, Trägerraketen und Satelliten und ist der natürliche Ansprechpartner für die Industrie, um Innovationen voranzutreiben. Das CNES hat fast 2400 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die sich für den Weltraum begeistern, der weite und innovative Anwendungsbereiche eröffnet, und ist in fünf Bereichen tätig: Ariane, Wissenschaft, Beobachtung, Telekommunikation und Verteidigung. Das CNES ist eine wichtige Triebfeder der technologischen Innovation, der wirtschaftlichen Entwicklung und der Industriepolitik Frankreichs. Das Zentrum geht auch wissenschaftliche Partnerschaften ein und ist an zahlreichen internationalen Kooperationen beteiligt. Frankreich, vertreten durch das CNES, ist einer der Hauptbeitragszahler der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</p>



<p><strong>Über die ESA</strong><br>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist Europas Tor zum Weltraum.<br>Die ESA ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe es ist, an der Entwicklung der Raumfahrtkapazitäten Europas zu arbeiten und sicherzustellen, dass die Investitionen in den Raumfahrtsektor den Bürgern Europas und der ganzen Welt zugute kommen. Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn, das Vereinigte Königreich und die Türkei. Lettland, Litauen, die Slowakei und Slowenien haben den Status eines assoziierten Mitglieds.<br>Die ESA hat eine offizielle Zusammenarbeit mit vier weiteren EU-Mitgliedstaaten etabliert. Darüber hinaus nimmt Kanada im Rahmen eines Kooperationsabkommens an einigen Programmen der ESA teil. Durch die Koordinierung der finanziellen und intellektuellen Ressourcen ihrer Mitglieder kann die ESA Programme und Aktivitäten durchführen, die weit über das hinausgehen, was jedes dieser Länder allein erreichen könnte. Insbesondere arbeitet sie mit der EU bei der Umsetzung der Programme Galileo und Copernicus sowie mit EUMETSAT bei der Entwicklung von meteorologischen Missionen zusammen.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg556377#msg556377" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li>
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		<title>Ariane 6 – Gemeinsamer Update-Bericht, 19. Oktober 2023</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-6-gemeinsamer-update-bericht-19-oktober-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Oct 2023 21:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[TVC]]></category>
		<category><![CDATA[Vinci]]></category>
		<category><![CDATA[Vulcain 2.1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ariane 6 Launcher Task Force besteht aus Vertreter*innen der obersten Führungsebene der ESA als Beschaffungsstelle und Architekt des Ariane 6-Startsystems, der französischen Raumfahrtbehörde CNES als Hauptauftragnehmer für die Startbasis, ArianeGroup als Generalunternehmen für das Trägerraketensystem und dem Startdienstleister Arianespace. Eine Presseinformation der ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup 19. Oktober 2023. Wichtige Meilensteine auf dem Weg zum [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Ariane 6 Launcher Task Force besteht aus Vertreter*innen der obersten Führungsebene der ESA als Beschaffungsstelle und Architekt des Ariane 6-Startsystems, der französischen Raumfahrtbehörde CNES als Hauptauftragnehmer für die Startbasis, ArianeGroup als Generalunternehmen für das Trägerraketensystem und dem Startdienstleister Arianespace. Eine Presseinformation der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ArianeGroup 19. Oktober 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A64artESADDucros2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 6 in der Version A64 im Flug - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA - D. Ducros)" data-rl_caption="" title="Ariane 6 in der Version A64 im Flug - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA - D. Ducros)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A64artESADDucros26.jpg" alt="Ariane 6 in der Version A64 im Flug - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA - D. Ducros)" class="wp-image-130894"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane 6 in der Version A64 im Flug &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA &#8211; D. Ducros)</figcaption></figure>



<p><strong>Wichtige Meilensteine auf dem Weg zum Erstflug:</strong><br>Auf dem Weg zum Erstflug der Ariane 6 sind bereits zwei wichtige Tests durchgeführt worden. Am 18. Juli war der Heißlauftest der Hauptstufe mit der Zündung des Vulcain 2.1-Triebwerks in Kourou erfolgreich, womit zum ersten Mal die Vorbereitungs- und Countdown-Sequenz der Trägerrakete abgeschlossen wurde. Am 1. September war der Heißlauftest der Oberstufe in Lampoldshausen ebenfalls erfolgreich und stellte die volle Betriebsphase während des ersten Fluges der Ariane 6 dar.</p>



<p>Bei den Vorbereitungsarbeiten für den nächsten Langzeit-Heißlauftest, der ursprünglich am 3. Oktober in Kourou geplant war, wurde eine Anomalie an der Hydraulikgruppe der Hauptstufe festgestellt. Diese von SABCA (Belgien) hergestellte Ausrüstung ist Teil des Schubvektorsteuerungssystems (TVC) der Hauptstufe. Das Thrust Vector Control System hat die Aufgabe, die Fluglage der Trägerrakete stabil zu halten, indem es das Vulcain 2.1-Triebwerk während des Fluges kardanisch lenkt. Die Aktivierung des TVC ist Teil des Langzeit-Heißlauftests.</p>



<p>Eine Expertengruppe wurde damit beauftragt, die Anomalie – ein abweichender Innendruckwert in der Hydraulikgruppe – zu analysieren und Lösungen zu ihrer Behebung vorzuschlagen. Da die Experten eine gewisse Zeit benötigten, um die Komponenten zu zerlegen, das Problem zu untersuchen und die Ursache zu ermitteln, wurde der Zeitplan für die Heißlauftests der Ariane 6 geändert. Um den Zeitplan zu optimieren, wurde die Testreihenfolge umgedreht, sodass die Simulation der Startsequenz unter verschiedenen Umgebungsbedingungen vorweggenommen wurde, gefolgt vom Langzeit-Heißlauftest des Triebwerks der Hauptstufe Vulcain 2.1.</p>



<p>Die Änderung der Testsequenz ermöglicht es den Ariane 6-Teams, weiter schrittweise an der Erreichung der Qualifikationsziele zu arbeiten und die Auswirkungen auf den Zeitplan zu verringern.</p>



<p><strong>Bevorstehende Meilensteine:</strong><br>Oktober 2023: Kombinierte Tests, Simulation der Startsequenz mit Zündung der Hauptstufe, Kourou, Französisch-Guayana.<br>Im Rahmen der Neukonfiguration der Testsequenz beschloss die Ariane 6 Task Force, einen Test, der ursprünglich nach dem Heißlauftest geplant war, auf Ende Oktober vorzuverlegen.</p>



<p>Dieser umfassende 36-stündige Test erlaubt es, parallel die Anomalie der Hydraulikgruppe zu lösen. Dabei wird eine vollständige Startchronologie durchgeführt, ergänzt durch Qualifikationstests an mehreren Funktionen des Startsystems, u. a. Belüftung der Hohlräume, Schnittstellen zum Startbereich und Einfluss auf die Umgebung. Diesmal werden die Testabläufe zur kühlsten Tageszeit, in der Morgendämmerung, durchgeführt.</p>



<p>Die Testergebnisse sind Teil der Ariane 6-Qualifikation.</p>



<p>November 2023: Kombinierte Tests, Langzeit-Heißlauftest der Hauptstufe mit Vulcain 2.1-Triebwerk, Kourou, Französisch-Guayana.<br>Ähnlich wie bei den vorangegangenen Heißlauftests endet dieser Test mit einer vollständigen achtminütigen (470 Sekunden) Zündung des Triebwerks Vulcain 2.1, was der gesamten Flugphase der Hauptstufe entspricht.</p>



<p>Infolge der Anomalie an der Hydraulikgruppe des TVC-Systems kam es zu einer Änderung des Testzeitplans. ArianeGroup als Hauptauftragnehmer und SABCA als Lieferant haben bereits ein Ersatzmodell der Hydraulikgruppe vorbereitet, ohne die Ergebnisse der technischen Untersuchung abzuwarten. Nach Einbau der Ausrüstung in die Ariane 6-Trägerrakete werden die Teams die Vorbereitungen zum Test abschließen, der nun für den 23. November geplant ist.</p>



<p>Nach dem derzeitigen Plan wird die geschätzte Startzeit für den Erstflug der Ariane 6 erst nach Durchführung des kombinierten Langzeit-Heißlauftests und Analyse der Testergebnisse bekanntgegeben.</p>



<p>Dezember 2023: Heißlauftest der Oberstufe, Lampoldshausen, Deutschland.<br>Dabei ist die Untersuchung des Verhaltens der Stufe bei ungünstigen Bedingungen geplant.</p>



<p>Mit der Anpassung der Testsequenz bleibt die Entwicklung der Ariane 6 auf Kurs für einen Start im Jahr 2024.</p>



<p><strong>Über Ariane 6</strong><br>Die Ariane 6 ist eine völlig neue Konstruktion und soll die Nachfolge der Ariane 5 als europäische Schwerlastrakete antreten. Dank der Fähigkeit zum Neustart der Ariane 6-Oberstufe können die europäischen Startkapazitäten die Anforderungen von Missionen mit mehreren Nutzlasten erfüllen, z. B. die Einrichtung von Satellitenkonstellationen im Orbit. Diese autonome Fähigkeit, die Erdumlaufbahn und die Tiefen des Weltraums zu erreichen, unterstützt die europäischen Programme für Navigation, Erdbeobachtung, Wissenschaft und Sicherheit. Die laufende Weiterentwicklung der europäischen Raumfahrtkapazitäten wird durch das anhaltende Engagement tausender talentierte Mitarbeiter*innen in den 22 ESA-Mitgliedstaaten ermöglicht.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg554921#msg554921" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12696.msg554922#msg554922" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ArianeGroup</a></li>
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		<title>Erfolgreicher Heißlauftest der Ariane 6-Hauptstufe am Startplatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-heisslauftest-der-ariane-6-hauptstufe-am-startplatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Sep 2023 17:02:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
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		<category><![CDATA[ELA 4]]></category>
		<category><![CDATA[ELA4]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Vulcain 2.1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ariane 6-Hauptstufe hat im Rahmen der integrierten Testläufe ihren ersten kompletten Heißlauftest am Startplatz absolviert. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup 6. September 2023. Kourou, 6. September 2023 &#8211; Am 5. September 2023 haben die Teams von ArianeGroup, der französischen Raumfahrtagentur CNES und der Europäischen Weltraumorganisation ESA auf dem Startplatz am Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Ariane 6-Hauptstufe hat im Rahmen der integrierten Testläufe ihren ersten kompletten Heißlauftest am Startplatz absolviert. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ArianeGroup 6. September 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/af60e1ce778esacnesaspaceagroupcsg.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 6 beim Heißlauftest am 5. September 2023. (Bild: ESA / CNES / ArianeGroup / Arianespace / CSG)" data-rl_caption="" title="Ariane 6 beim Heißlauftest am 5. September 2023. (Bild: ESA / CNES / ArianeGroup / Arianespace / CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/af60e1ce778esacnesaspaceagroupcsg26.jpg" alt="Ariane 6 beim Heißlauftest am 5. September 2023. (Bild: ESA / CNES / ArianeGroup / Arianespace / CSG)" class="wp-image-130908"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane 6 beim Heißlauftest am 5. September 2023. (Bild: ESA / CNES / ArianeGroup / Arianespace / CSG)</figcaption></figure>



<p>Kourou, 6. September 2023 &#8211; Am 5. September 2023 haben die Teams von ArianeGroup, der französischen Raumfahrtagentur CNES und der Europäischen Weltraumorganisation ESA auf dem Startplatz am Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana erfolgreich eine vollständige Ariane 6-Startsequenz durchgeführt, die in einem ersten Heißlauftest der Hauptstufe der Trägerrakete und dem Start des Vulcain 2.1-Triebwerks gipfelte.</p>



<p>Dieser zweite Heißlauftest der Ariane 6-Hauptstufe mit komplettem Start des Triebwerks ist eine wichtige Etappe der integrierten Testkampagne. Er folgt auf die erste Integration der Ariane 6-Trägerrakete auf der Startrampe, die anschließenden Funktionstests der elektrischen und Flüssigsysteme und schließlich dem ersten Test der Startsequenz am 18. Juli, der erfolgreich abgeschlossen wurde und die Test-Validierung bis zur Zündung der Brennkammer ermöglicht hat.</p>



<p>Die Testsequenz erfolgte wie vormals in einem mit dem Start vergleichbaren finalen Count-Down-Szenario des kompletten Launchers, einschließlich des Zurückfahrens des mobilen Portals und der Befüllung der Haupt- und Oberstufentanks mit flüssigem Wasserstoff (-253 °Celsius) und flüssigem Sauerstoff (-183 °Celsius). Der Test endete mit der Zündung und dem Start des Vulcain 2.1-Hauptstufentriebwerks, gefolgt vom stabilen Betrieb für eine Dauer von vier Sekunden. Der Erfolg dieses Heißlauftests trägt zur Qualifizierung der Launch-Chronologie und der Zündung des Triebwerks auf der Startrampe bei.</p>



<p>Im Oktober, muss die Trägerrakete noch einen Langzeit-Heißlauftest der Hauptstufe mit Aktivierung des Vulcain 2.1-Triebwerks für eine Dauer von 470 Sekunden (etwa acht Minuten) absolvieren. Dieser Test wird die gesamte Flugphase der Hauptstufe abbilden und zur Einstufung der Hauptstufe als flugtauglich beitragen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/d1defaultesacnesaspaceagroupcsg15.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 6 beim Heißlauftest am 5. September 2023. (Bild: ESA / CNES / ArianeGroup / Arianespace / CSG)" data-rl_caption="" title="Ariane 6 beim Heißlauftest am 5. September 2023. (Bild: ESA / CNES / ArianeGroup / Arianespace / CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/d1defaultesacnesaspaceagroupcsg26.jpg" alt="" class="wp-image-130912"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane 6 beim Heißlauftest am 5. September 2023. (Bild: ESA / CNES / ArianeGroup / Arianespace / CSG)</figcaption></figure>



<p>&#8222;Der Erfolg dieses Heißlauftests der Hauptstufe vervollständigt den am 18. Juli durchgeführten Test und ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Qualifikation von Ariane 6. Wir haben vor allem sämtliche Abläufe validiert, die für eine vollständige Launch-Kampagne notwendig sind. Unser Ziel ist, den zeitlichen Abstand zwischen zwei Starts im Vergleich zu Ariane 5 auf ein Drittel zu reduzieren. Dies ist entscheidend, um im Interesse der Kunden von Arianespace die Produktion von Ariane 6 hochfahren zu können. All diese Erfolge wurden durch die enge Zusammenarbeit und den unermüdlichen Einsatz der Teams von ESA, CNES und ArianeGroup bei der Entwicklung des Ariane 6-Launchsystems ermöglicht&#8220;, erklärte Martin Sion, CEO von ArianeGroup.</p>



<p>&#8222;Dieser komplette Heißlauftest von Ariane 6 war unerlässlich, um das Risiko von Unwägbarkeiten während der finalen Startsequenz zu minimieren und sie erfolgreich abzuschließen. Die schrittweise Qualifizierung aller Abläufe, die zum Start führen, erfordert eine rigorose Koordination zwischen CNES, ArianeGroup und ESA. Die nächsten Monate werden für die Zukunft unserer europäischen Trägerraketen sehr wichtig sein. Ich möchte allen Beteiligten für ihren enormen Einsatz auf dem Weg zum Erfolg von Ariane 6 danken&#8220;, sagte Philippe Baptiste, Präsident und Generaldirektor des CNES.</p>



<p>&#8222;Dieser bedeutende Test mit einem Ariane 6-Prototypen auf der Startrampe ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum Erstflug. Dieser Erfolg zeugt von der beachtlichen Leistung und der hervorragenden Zusammenarbeit der Teams, die Ariane 6 auf ihren Erststart vorbereiten. Unsere Priorität ist nicht nur der Erfolg des Erstflugs, sondern auch die anschließende Beschleunigung, die in Anbetracht der Anzahl der bislang für Ariane 6 unterzeichneten Launch-Serviceverträge notwendig ist&#8220;, sagte Toni Tolker Nielsen, ESA-Direktor für Raumtransport.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/c05acdarianegroup15.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vulcain-2.1-Triebwerk beim Heißlauftest am 5. September 2023. (Bild: ArianeGroup)" data-rl_caption="" title="Vulcain-2.1-Triebwerk beim Heißlauftest am 5. September 2023. (Bild: ArianeGroup)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/c05acdarianegroup26.jpg" alt="Vulcain-2.1-Triebwerk beim Heißlauftest am 5. September 2023. (Bild: ArianeGroup)" class="wp-image-130910"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Vulcain-2.1-Triebwerk beim Heißlauftest am 5. September 2023. (Bild: ArianeGroup)</figcaption></figure>



<p>Die mit flüssigem Treibstoff betriebenen Stufen des ersten Flugmodells der Ariane 6 werden an den Standorten der ArianeGroup in Les Mureaux in Frankreich (für die Hauptstufe) und in Bremen (für die Oberstufe) integriert und fertiggestellt.</p>



<p>Zudem wurden die Booster von Ariane 6 (ESR &#8211; Equipped Solid Rocket) bereits durch Heißlauftests qualifiziert, und ihre P120C-Feststofftriebwerke wurden zweimal erfolgreich in Flügen von Vega-C eingesetzt. Sie werden im Raumfahrtzentrum von Französisch-Guayana (CSG) vor Ort integriert.</p>



<p>Ariane 6 ist ein Programm, das von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) angeführt und finanziert wird. Als industrieller Hauptauftragnehmer und Produzent der Trägerrakete ist ArianeGroup – zusammen mit ihren Industriepartnern – für die Entwicklung und Produktion sowie – über ihre Tochtergesellschaft Arianespace – für die Vermarktung zuständig. Die französische Raumfahrtbehörde CNES und ihre Vertragspartner sind für den Bau des Ariane 6-Launchkomplexes 4 (ELA4), einschließlich der Startrampe, in Kourou, Französisch-Guayana verantwortlich. Darüber hinaus führt das CNES, in Partnerschaft mit ArianeGroup und unter Verantwortung der ESA, die integrierten Tests durch.</p>



<p><strong>Über ArianeGroup</strong><br>ArianeGroup ist Hauptauftragnehmer für zivile und militärische Trägerraketen-Systeme, verantwortlich für die Entwicklung und den gesamten Produktionsablauf der europäischen Trägerraketen Ariane 5 und Ariane 6, die von ihrer Tochtergesellschaft Arianespace vermarktet und betrieben werden. Außerdem ist sie für die Entwicklung, den Bau, die Integration und die Wartung der Raketen der französischen See-Streitkräfte zur nuklearen Abschreckung zuständig. Als weltweit anerkannter Spezialist für innovative und wettbewerbsfähige Lösungen beherrscht ArianeGroup die ganze Palette der fortschrittlichsten Antriebstechnologien und Anwendungen in der Raumfahrt. Über ihre Tochtergesellschaften stellt sie anderen Industriezweigen ihre Fachkompetenz in Ausrüstung, Service, Weltraumüberwachung und sicherheitsrelevanten Infrastrukturen zur Verfügung. ArianeGroup ist ein 50:50-Joint Venture von Airbus und Safran und beschäftigt mehr als 8.000 hochqualifizierte Mitarbeiter in Frankreich und Deutschland. Der konsolidierte Umsatz der Gruppe im Jahr 2022 belief sich auf 2,4 Milliarden Euro.</p>



<p><strong>Über CNES</strong><br>Das CNES (Centre National d&#8217;Etudes Spatiales) ist eine öffentliche Einrichtung, die damit beauftragt ist, der Regierung die französische Raumfahrtpolitik vorzuschlagen und diese in Europa umzusetzen. Das Zentrum entwirft und bringt Satelliten in die Umlaufbahn, konzipiert die Raumfahrtsysteme von morgen und fördert die Entwicklung neuer Dienstleistungen, die für den Alltag von Nutzen sind. Das CNES wurde 1961 gegründet, entwirft große Raumfahrtprojekte, Trägerraketen und Satelliten und ist der natürliche Ansprechpartner für die Industrie, um Innovationen voranzutreiben. Das CNES hat fast 2400 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die sich für den Weltraum begeistern, der weite und innovative Anwendungsbereiche eröffnet, und ist in fünf Bereichen tätig: Ariane, Wissenschaft, Beobachtung, Telekommunikation und Verteidigung. Das CNES ist eine wichtige Triebfeder der technologischen Innovation, der wirtschaftlichen Entwicklung und der Industriepolitik Frankreichs. Das Zentrum geht auch wissenschaftliche Partnerschaften ein und ist an zahlreichen internationalen Kooperationen beteiligt. Frankreich, vertreten durch das CNES, ist einer der Hauptbeitragszahler der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</p>



<p><strong>Über die ESA</strong><br>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist Europas Tor zum Weltraum.</p>



<p>Die ESA ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe es ist, an der Entwicklung der Raumfahrtkapazitäten Europas zu arbeiten und sicherzustellen, dass die Investitionen in den Raumfahrtsektor den Bürgern Europas und der ganzen Welt zugute kommen.</p>



<p>Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn, das Vereinigte Königreich und die Türkei. Lettland, Litauen, die Slowakei und Slowenien haben den Status eines assoziierten Mitglieds.</p>



<p>Die ESA hat eine offizielle Zusammenarbeit mit vier weiteren EU-Mitgliedstaaten etabliert. Darüber hinaus nimmt Kanada im Rahmen eines Kooperationsabkommens an einigen Programmen der ESA teil.</p>



<p>Durch die Koordinierung der finanziellen und intellektuellen Ressourcen ihrer Mitglieder kann die ESA Programme und Aktivitäten durchführen, die weit über das hinausgehen, was jedes dieser Länder allein erreichen könnte. Insbesondere arbeitet sie mit der EU bei der Umsetzung der Programme Galileo und Copernicus sowie mit EUMETSAT bei der Entwicklung von meteorologischen Missionen zusammen.</p>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20230905-Ariane6-Short-Firing-Test.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Heißlauftest am 5. September 2023. (Video: ESA / ArianeGroup / CNES)</em></figcaption></figure>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11849.msg553567#msg553567" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Trägerrakete Ariane 6</a></li>
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		<title>Ariane 6 – Gemeinsamer Update-Bericht, 4. September 2023</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-6-gemeinsamer-update-bericht-4-september-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2023 19:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ariane 6 Launcher Task Force besteht aus Vertreter*innen der obersten Führungsebene der ESA als Beschaffungsstelle und Architekt des Ariane 6-Startsystems, der französischen Raumfahrtbehörde CNES als Hauptauftragnehmer für die Startbasis, ArianeGroup als Generalunternehmen für das Trägerraketensystem und dem Startdienstleister Arianespace. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 4. September 2023. Die Gruppe berichtet regelmäßig [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Ariane 6 Launcher Task Force besteht aus Vertreter*innen der obersten Führungsebene der ESA als Beschaffungsstelle und Architekt des Ariane 6-Startsystems, der französischen Raumfahrtbehörde CNES als Hauptauftragnehmer für die Startbasis, ArianeGroup als Generalunternehmen für das Trägerraketensystem und dem Startdienstleister Arianespace. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right">Quelle: ESA 4. September 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A64artESADDucros2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 6 in der Version A64 im Flug - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA - D. Ducros)" data-rl_caption="" title="Ariane 6 in der Version A64 im Flug - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA - D. Ducros)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A64artESADDucros26.jpg" alt="Ariane 6 in der Version A64 im Flug - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA - D. Ducros)" class="wp-image-130894"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane 6 in der Version A64 im Flug &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA &#8211; D. Ducros)</figcaption></figure>



<p>Die Gruppe berichtet regelmäßig über die Fortschritte auf dem Weg zum Erstflug der neuen Ariane 6-Trägerrakete.</p>



<p>Das nächste Update ist für Oktober geplant.</p>



<p><strong>Wichtige Meilensteine bis zum Erstflug:</strong><br>18. Juli 2023: Kombinierte Tests, Heißlauftest der Hauptstufe mit Zündung des Vulcain 2.1-Triebwerks<br>Auf dem europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, haben Teams von ArianeGroup, CNES und ESA zum ersten mal eine Startvorbereitung und Countdown-Sequenz erfolgreich abgeschlossen.</p>



<p>Der 26-stündige Test umfasste das Zurückfahren des mobilen Portals, die Abkühlung der fluiden Systeme am Boden und in der Trägerrakete, die Befüllung der Tanks der Ober- und Kernstufe mit flüssigem Wasserstoff (-253°C) und flüssigem Sauerstoff (-183°C), sowie den erfolgreichen Abschluss einer Startchronologie bis zur Zündung der Schubkammer des Vulcain 2.1-Triebwerks durch das Bodensystem.</p>



<p>Während des Tests haben die Teams erfolgreich zahlreiche Stör- und Notfall-Szenarios getestet und konnten belegen, dass die Trägerrakete und Startrampe korrekt zusammenarbeiten. Ablaufpläne, Haupt- und Oberstufe, Avionik, Software, Startrampe und Prüfstandsteuerung arbeiteten ordnungsgemäß zusammen, sodass die Leistung des gesamten Startsystems mit hervorragenden Ergebnissen gemessen werden konnte.</p>



<p class="advgb-dyn-da843df6">1. September 2023: <a href="https://www.raumfahrer.net/heisslauftest-fuer-ariane-6-oberstufe-ebnet-weg-zum-erststart/" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/heisslauftest-fuer-ariane-6-oberstufe-ebnet-weg-zum-erststart/" data-wpel-link="internal">Heißlauftest der Oberstufe, Lampoldshausen</a><br>Im Testzentrum für Raketentriebwerke des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen haben Teams des DLR, von ArianeGroup und der ESA einen weiteren Heißlauftest durchgeführt, der repräsentativ für den Erstflug der Ariane 6 ist.</p>



<p>Die Oberstufe der Ariane 6, die am ArianeGroup-Standort in Bremen montiert wird, enthält einige der wichtigsten Innovationen der Trägerrakete. Sie kann somit ein breites Spektrum an Startmissionen durchführen, u. a. komplexe Missionen wie den Transport von großen Satellitenkonstellationen in die niedrige Erdumlaufbahn (LEO) oder den systematischen Transport von Nutzlasten in verschiedene Orbitalebenen. Am Ende ihrer Mission wird die Stufe aus der Umlaufbahn genommen.</p>



<p>Die Stufe umfasst zwei Haupttanks für kryogene Treibstoffe (flüssiger Wasserstoff und Sauerstoff) zum Antrieb des Vinci-Triebwerks, das bis zu viermal erneut gezündet werden kann, sowie die innovative APU (Auxiliary Power Unit; Hilfstriebwerk).</p>



<p>Die Testsequenz der Oberstufe war repräsentativ für ihre vollständige Betriebsphase während des Erstflugs der Ariane 6.</p>



<p>Dabei war das wiederzündbare Vinci-Triebwerk mehr als 11 Minuten lang (680 Sekunden) mit zwei Boosts im Einsatz, bei parallelem Betrieb der APU (<a href="https://www.raumfahrer.net/arianegroup-apu-bereit-fuer-ariane-6/" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/arianegroup-apu-bereit-fuer-ariane-6/" data-wpel-link="internal">Auxiliary Power Unit</a>). Die verzeichnete einen kumulierten Einsatz von fast 30 Minuten.</p>



<p>Die APU ermöglicht den Neustart von Vinci im Weltraum, indem sie einen angemessenen Druck in den Kraftstofftanks aufrechterhält und Blasen in den Kraftstoffleitungen verhindert. Die APU verwendet kleine Mengen flüssigen Wasserstoffs und Sauerstoffs aus den Haupttanks und ersetzt damit ein System, das große Heliummengen benötigte. </p>



<p><strong>Kommende Meilensteine:</strong><br>5. September 2023: Kombinierte Tests, Heißlauftest der Hauptstufe mit dem Vulcain 2.1-Triebwerk im stabilisierten Betrieb, Kourou<br>Dieser zweite Heißlauftest der Hauptstufe wird dem vorherigen (18. Juli) sehr ähnlich sein, aber mit einem stabilisierten Betrieb des Vulcain 2.1-Triebwerks während vier Sekunden zum Abschluss.</p>



<p>Dieser Test ist ein wichtiger Meilenstein im Rahmen der kombinierten Tests. Sein Erfolg wird die Qualifikation aller Abläufe beim Start-Countdown der Ariane 6 ermöglichen. Er ist Teil der Gesamtqualifikation des Startsystems, das die Trägerrakete und ihre Bodenanlagen umfasst, insbesondere den Startkomplex ELA4 für die Ariane 6 und ihre Startzone ZL4.</p>



<p class="advgb-dyn-8ce08972">3. Oktober 2023:  Kombinierte Tests, Langzeit-Heißlauftest der Hauptstufe mit dem Vulcain 2.1-Triebwerk im stabilisierten Betrieb, Kourou<br>Dieser Langzeittest wird mit einem stabilisierten Betrieb des Vulcain 2.1-Triebwerks während etwa 8 Minuten (470 Sekunden) abgeschlossen.</p>



<p>Dieser Test deckt die gesamte Flugphase der Hauptstufe ab und trägt zur Qualifikation der Hauptstufe im „flugbereiten&#8220; Zustand bei.</p>



<p>Ende 2023: Heißlauftest der Oberstufe, Lampoldshausen<br>Ein weiterer Heißlauftest der Oberstufe zur Untersuchung des Verhaltens der Stufe bei ungünstigen Bedingungen ist geplant. Ziel ist es, eine robustere Ariane 6 zu liefern.</p>



<p><strong>Über Ariane 6</strong><br>Die Ariane 6 ist eine völlig neue Konstruktion und soll die Nachfolge der Ariane 5 als europäische Schwerlastrakete antreten. Dank der Fähigkeit zum Neustart der Ariane 6-Oberstufe können die europäischen Startkapazitäten die Anforderungen von Missionen mit mehreren Nutzlasten erfüllen, z. B. die Einrichtung von Satellitenkonstellationen im Orbit. Diese autonome Fähigkeit, die Erdumlaufbahn und die Tiefen des Weltraums zu erreichen, unterstützt die europäischen Programme für Navigation, Erdbeobachtung, Wissenschaft und Sicherheit. Die laufende Weiterentwicklung der europäischen Raumfahrtkapazitäten wird durch das anhaltende Engagement tausender talentierte Mitarbeiter*innen in den 22 ESA-Mitgliedstaaten ermöglicht.</p>



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		<item>
		<title>Ariane 6 auf der Startrampe in Vorbereitung der Heißlauftests</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-6-auf-der-startrampe-in-vorbereitung-der-heisslauftests/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jun 2023 19:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
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		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Vulcain 2.1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei kombinierten Tests mobiles Portal entfernt und Blick auf die Trägerrakete freigegeben. Eine Fotoveröffentlichung der ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup 23. Juni 2023. 23. Juni 2023 &#8211; Im Rahmen der kombinierten Tests wurde das mobile Portal von Ariane 6 am 22. Juni entfernt und gibt damit den Blick auf die Trägerrakete auf ihrer Startrampe frei. Dieser Vorgang [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bei kombinierten Tests mobiles Portal entfernt und Blick auf die Trägerrakete freigegeben. Eine Fotoveröffentlichung der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ArianeGroup 23. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ariane6VorbereitungHeisslauftestsD2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Foto: ESA-CNES-Arianespace-ArianeGroup-Service Optique video CSG)" data-rl_caption="" title="(Foto: ESA-CNES-Arianespace-ArianeGroup-Service Optique video CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ariane6VorbereitungHeisslauftestsD26.jpg" alt="(Foto: SA-CNES-Arianespace-ArianeGroup-Service Optique video CSG)" class="wp-image-128306"/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Foto: ESA-CNES-Arianespace-ArianeGroup-Service Optique video CSG)</figcaption></figure>



<p>23. Juni 2023 &#8211; Im Rahmen der kombinierten Tests wurde das mobile Portal von <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Ariane+6" data-wpel-link="internal">Ariane 6</a> am 22. Juni entfernt und gibt damit den Blick auf die Trägerrakete auf ihrer Startrampe frei. Dieser Vorgang ist Teil einer Generalprobe, die eine Startsequenz oder &#8222;Chronologie&#8220; abbildet.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ariane6VorbereitungHeisslauftestsC2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Foto: ESA-CNES-Arianespace-ArianeGroup-Service Optique video CSG)" data-rl_caption="" title="(Foto: ESA-CNES-Arianespace-ArianeGroup-Service Optique video CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ariane6VorbereitungHeisslauftestsC26.jpg" alt="(Foto: SA-CNES-Arianespace-ArianeGroup-Service Optique video CSG)" class="wp-image-128304"/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Foto: ESA-CNES-Arianespace-ArianeGroup-Service Optique video CSG)</figcaption></figure>



<p>Die Entfernung des mobilen Portals schließt die bis dahin durchgeführten Funktionstests ab und geht der Zündung des Vulcain 2.1- Hauptstufen-Triebwerks auf der Startrampe voraus. Diese Probe ermöglicht es, den Ablauf des Heißlauftests zu überprüfen, um das Risiko von Unwägbarkeiten während der Endsequenz weitestgehend zu minimieren.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ariane6VorbereitungHeisslauftestsB2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Foto: ESA-CNES-Arianespace-ArianeGroup-Service Optique video CSG)" data-rl_caption="" title="(Foto: ESA-CNES-Arianespace-ArianeGroup-Service Optique video CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Ariane6VorbereitungHeisslauftestsB26.jpg" alt="(Foto: ESA-CNES-Arianespace-ArianeGroup-Service Optique video CSG)" class="wp-image-128302"/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Foto: ESA-CNES-Arianespace-ArianeGroup-Service Optique video CSG)</figcaption></figure>



<p>Die integrierten Teams ArianeGroup/CNES/ESA führen seit mehreren Monaten in Kourou die sogenannten &#8222;kombinierten&#8220; Tests durch, um die Schnittstellen zwischen der Trägerrakete und ihrer Startrampe zu überprüfen und zu qualifizieren. Im Einklang mit der Startchronologie werden diverse Proben durchgeführt, um Schritt für Schritt die verschiedenen Funktionen und Vorgänge bis zum Start zu qualifizieren.</p>



<p>Vor der Entfernung des mobilen Portals führten die Teams so Funktionstests der Avionik-Systeme durch. Dieser &#8222;Dry Run&#8220; hat es ermöglicht, alle Avionik-Abläufe der Trägerrakete unter Druck zu setzen und eine stabile und reproduzierbare Konfiguration zu erhalten, um dann die finale synchronisierte Sequenz einzuleiten und an das Flugprogramm zu übergeben, das die Zündung des Vulcain 2.1-Motors veranlasst.</p>



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</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Erste Ariane-6-Stufen auf dem Weg nach Kourou</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erste-ariane-6-stufen-auf-dem-weg-nach-kourou/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jan 2022 11:52:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[ELA 4]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Les Mureaux]]></category>
		<category><![CDATA[Vulcain 2.1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die für die kombinierten Tests auf dem Startplatz in Kourou bestimmte Haupt- und Oberstufe der Ariane 6 haben die ArianeGroup-Standorte Les Mureaux und Bremen verlassen und ihre Reise zum europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana angetreten. Dort werden die beiden Stufen im Gebäude für die Trägerraketenmontage von ArianeGroup integriert und bilden das Kernstück für die kombinierten Tests. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erste-ariane-6-stufen-auf-dem-weg-nach-kourou/" data-wpel-link="internal">Erste Ariane-6-Stufen auf dem Weg nach Kourou</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die für die kombinierten Tests auf dem Startplatz in Kourou bestimmte Haupt- und Oberstufe der Ariane 6 haben die ArianeGroup-Standorte Les Mureaux und Bremen verlassen und ihre Reise zum europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana angetreten. Dort werden die beiden Stufen im Gebäude für die Trägerraketenmontage von ArianeGroup integriert und bilden das Kernstück für die kombinierten Tests. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ArianeGroup.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/a6stageviaagroup2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/a6stageviaagroup26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane 6 Hauptstufe. (Bild: ArianeGroup)</figcaption></figure></div>



<p>Bremen, Les Mureaux, 4. Januar 2021 &#8211; Die erste Hauptstufe und die erste Oberstufe der Ariane 6 sind jetzt unterwegs zum europäischen Weltraumbahnhof. Nachdem die Montage am ArianeGroup-Standort Les Mureaux sowie alle Funktionstests für die Abnahme abgeschlossen waren, ging die Hauptstufe auf die Reise zum französischen Hafen Le Havre und weiter nach Bremen, wo die vor Ort von ArianeGroup montierte und getestete Oberstufe an Bord genommen wurde, bevor der Transport Kurs auf Französisch- Guayana nahm. Beide Stufen sollen Mitte Januar am europäischen Weltraumbahnhof Kourou eintreffen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A6Combinedtestmodelupperstage1ArianeGroupMediaGmbHFrankTKoch.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A6Combinedtestmodelupperstage1ArianeGroupMediaGmbHFrankTKoch26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Oberstufe der Ariane 6 für kombinierte Tests. (Bild: ArianeGroup/Media GmbH/Frank T. Koch)</figcaption></figure></div>



<p>Diese erste Ariane 6 ist für die kombinierte Erprobung der Trägerrakete an ihrem neuen Startplatz bestimmt, der unter Leitung der französischen Raumfahrtbehörde CNES gebaut wurde.</p>



<p>„Das Eintreffen der neuen europäischen Trägerrakete an ihrem Startplatz stellt eine entscheidende Etappe in der Entwicklung der Ariane 6 dar“, erklärte Franck Huiban, Leiter der zivilen Trägerraketenprogramme von ArianeGroup. „ESA, ArianeGroup und CNES arbeiten mit Hochdruck an der Vorbereitung der kombinierten Tests in Französisch-Guayana, einschließlich der Heißlauftests mit der Hauptstufe direkt am Startplatz. Parallel dazu werden die Heißlauftests der Oberstufe vorbereitet, die zusammen mit dem DLR in Lampoldshausen durchgeführt werden. Der Erfolg dieser Tests wird die Robustheit und Effizienz des Ariane-6-Trägersystems unter Beweis stellen. Ein erfolgreicher Erstflug der Ariane 6 kann nämlich nur gewährleistet werden, wenn wir allen potenziellen Risiken im Vorfeld begegnen und sämtliche Prüfungen unter Bedingungen abschließen, die den Flugbedingungen am nächsten kommen. Die Stufen des ersten Flugmodells werden aktuell bereits in unseren Werken in Frankreich und Deutschland integriert.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A6Combinedtestmodelcorestage4ArianeGroupPepperBoxJulienHazemann2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A6Combinedtestmodelcorestage4ArianeGroupPepperBoxJulienHazemann26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane 6 Hauptstufe für kombinierte Tests beim Einbringen in Transportcontainer. (Bild: ArianeGroup/Pepper Box/Julien Hazemann)</figcaption></figure></div>



<p>Nach der Ankunft am Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana erfolgt die horizontale Integration der für die kombinierten Versuche bestimmten Stufen im neuen ArianeGroup-Integrationsgebäude. Sobald Ober- und Hauptstufe miteinander kombiniert sind, wird die Ariane 6 in eine vertikale Position gebracht und auf ihrer mobilen Startrampe (Mobile Gantry) positioniert, bevor die Feststoff-Booster montiert werden.</p>



<p>Das ist eine wichtige Veränderung gegenüber der Ariane 5, weil bei der Ariane 6 die Feststoff-Booster und der obere Bereich (einschließlich Nutzlastverkleidung und Nutzlast) direkt auf der Startrampe in der Mobile Gantry angebracht werden. Die Booster müssen nicht gezündet werden, werden für die kombinierten Tests aber mit einem inerten Material befüllt, das es erlaubt, Gewicht und Abmessungen nachzubilden und die Andockvorgänge an der Trägerrakete zu testen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A6Combinedtestmodelcorestage1ArianeGroupPepperBoxJulienHazemann2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A6Combinedtestmodelcorestage1ArianeGroupPepperBoxJulienHazemann26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Transportcontainer für Ariane 6 Hauptstufe. (Bild: ArianeGroup/Pepper Box/Julien Hazemann)</figcaption></figure></div>



<p>Die Ariane 6 hebt bei den kombinierten Tests nicht ab. Der Startplatz dient vielmehr als Prüfstand für den Heißlauftest der Hauptstufe und mehrfache Zündungen des Vulcain-2.1-Triebwerks.</p>



<p>Ziel der kombinierten Tests ist die Erprobung aller Schnittstellen und der reibungslosen Kommunikation zwischen der Ariane 6 und den Bodenanlagen der neuen Ariane-Startstrukturen (ELA 4). Ebenfalls erprobt werden Flugsoftwareprogramme sowie die Arbeitsschritte bei der Befüllung und Entleerung der Tanks, die für den reibungslosen Ablauf einer Startsequenz unerlässlich sind.</p>



<p>Der Beginn der kombinierten Tests von Rakete und Startrampe ist für April 2022 geplant.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A6Combinedtestmodelupperstage3ArianeGroupMediaGmbHFrankTKoch2k.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A6Combinedtestmodelupperstage3ArianeGroupMediaGmbHFrankTKoch26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Transportcontainer mit Ariane 6 Oberstufe. (Bild: ArianeGroup/Media GmbH/Frank T. Koch)</figcaption></figure></div>



<p>Parallel zu den kombinierten Tests in Französisch-Guayana wird eine weitere komplette Ariane-6- Oberstufe, die als Hot Firing Model (HFM) bezeichnet wird und mit dem wiederzündbaren Vinci- Triebwerk ausgestattet ist, in Lampoldshausen am Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erprobt. Getestet wird dabei auch das Hilfsaggregat APU (Auxiliary Power Unit), ein innovatives System, das die Vielseitigkeit der Ariane 6 erweitert.</p>



<p><strong>Über ArianeGroup</strong><br>ArianeGroup, als Hauptauftragnehmer der europäischen Trägerraketen Ariane 5 und Ariane 6, ist für die gesamte Produktionskette der Träger verantwortlich – vom Entwurf bis hin zur Vermarktung über sein Tochterunternehmen Arianespace. Mit ca. 7.600 hochqualifizierten Mitarbeitern in Frankreich und Deutschland, ist ArianeGroup ein zu gleichen Teilen von Airbus und Safran gehaltenes Joint Venture. Zudem ist der Konzern Hauptauftragnehmer für die ballistischen Trägerraketen der französischen Marine. ArianeGroup und die Tochterunternehmen sind weltweit anerkannte Spezialisten für Raumfahrtausrüstungen und -antriebe, ihr Know-how findet auch in anderen Industriezweigen Anwendung. Der Konzernumsatz betrug im Jahr 2020 rund 2,7 Milliarden Euro.</p>



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