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	<title>Vulcan &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Vulcan &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Unendliche Weiten: DHL will Andenken von Kunden zum Mond liefern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2024 22:54:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Für eine der ersten kommerziellen Missionen zum Mond arbeitet DHL mit dem Raumfahrtunternehmen Astrobotic zusammen. Der Peregrine-Raumtransporter von Astrobotic ist heute erfolgreich gestartet und befindet sich jetzt in der Umlaufbahn. Eine Pressemitteilung von DHL. Quelle: DHL 8. Januar 2024. Bonn, 8. Januar 2024: In einer wegweisenden Zusammenarbeit mit dem Raumfahrtunternehmen Astrobotic verbindet DHL Kunden auf [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Für eine der ersten kommerziellen Missionen zum Mond arbeitet DHL mit dem Raumfahrtunternehmen Astrobotic zusammen. Der Peregrine-Raumtransporter von Astrobotic ist heute erfolgreich gestartet und befindet sich jetzt in der Umlaufbahn. Eine Pressemitteilung von DHL.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DHL 8. Januar 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/dhl-moonbox-lift-off-ula-2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vulcan-Rakete mit Peregrine an Bord hebt zum Jungfernflug ab. (Bild: United Launch Alliance (ULA))" data-rl_caption="" title="Vulcan-Rakete mit Peregrine an Bord hebt zum Jungfernflug ab. (Bild: United Launch Alliance (ULA))" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/dhl-moonbox-lift-off-ula-26.jpg" alt="Vulcan-Rakete mit Peregrine an Bord hebt zum Jungfernflug ab. (Bild: United Launch Alliance (ULA))" class="wp-image-135614" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/dhl-moonbox-lift-off-ula-26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/dhl-moonbox-lift-off-ula-26-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vulcan-Rakete mit Peregrine an Bord hebt zum Jungfernflug ab. (Bild: United Launch Alliance (ULA))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bonn, 8. Januar 2024: In einer wegweisenden Zusammenarbeit mit dem Raumfahrtunternehmen Astrobotic verbindet DHL Kunden auf der Erde mit dem Weltraum und lässt Lieferungen zum Mond Realität werden. Im Rahmen der Peregrine Mission von Astrobotic und als Teil des NASA Commercial Payload Services (CLPS) Initiative ist der Astrobotic-Mondlandgerät Peregrine heute Morgen in Cape Canaveral, Florida, erfolgreich gestartet und befindet sich jetzt in der Umlaufbahn. Mit an Bord sind auch DHL MoonBoxen, speziell gefertigte Kapseln mit Andenken von Menschen aus aller Welt. Die Kooperation ebnet den Weg für eine der ersten kommerziellen Missionen zum Mond – ein historischer Meilenstein. Die Landung auf dem Mond, genauer gesagt an den Gruithuisen-Kuppeln, ist für den 23. Februar 2024 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Als führendes Logistikunternehmen der Erde mit Zustellungen in über 220 Ländern und Territorien wollen wir die Grenzen des Machbaren verschieben und unseren Kunden das scheinbar Unmögliche anbieten. Mit der DHL MoonBox und unserem Partner Astrobotic wagen wir uns nun erstmals ins All vor und erkunden neue Horizonte“, sagt Arjan Sissing, Head of Global Brand Marketing bei DHL Group. „Diese Zusammenarbeit markiert nicht nur den nächsten Innovationsschritt in der Raumfahrt, sondern stellt auch einen gewaltigen Sprung in der Geschichte der Logistik dar.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt 151 MoonBoxen haben die Reise zum Mond angetreten, gefüllt mit besonderen Gegenständen von Menschen aus aller Welt. Darunter befinden sich ein Brief des ersten privaten Astronauten Richard Garriott, von Kindern geschriebene Geschichten und sogar ein Stein des sagenumwobenen Mounts Everest. DHL hat einen Datenstick beigesteuert, der 100.000 rund um den Globus über soziale Medien eingereichte Liebesbezeugungen enthält. Die DHL MoonBox ist eine spezielle Kapsel, die bis zu 2,54 Zentimeter breit und 5,08 Zentimeter hoch ist. Mit diesem Projekt macht DHL es möglich, bedeutsame Momente auf der Erde für immer mit dem Mond zu verbinden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/dhl-moonbox-ula.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Peregrine vor dem Start nach der Integration auf der Trägerrakete. (Bild: United Launch Alliance (ULA))" data-rl_caption="" title="Peregrine vor dem Start nach der Integration auf der Trägerrakete. (Bild: United Launch Alliance (ULA))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/dhl-moonbox-ula-26.jpg" alt="Peregrine vor dem Start nach der Integration auf der Trägerrakete. (Bild: United Launch Alliance (ULA))" class="wp-image-135617"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Peregrine vor dem Start nach der Integration auf der Trägerrakete. (Bild: United Launch Alliance (ULA))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astrobotic Peregrine Mission ist die erste von mehreren Nutzlastmissionen zum Mond. Ziel dieser Missionen ist es, verschiedenen Kunden, darunter wissenschaftlichen Einrichtungen, Unternehmen und staatlichen Organisationen, einen kosteneffizienten Nutzlasttransport zum Mond anzubieten. Damit läutet dieses Projekt ein neues Zeitalter ein, in dem der Erdtrabant für alle Menschen zugänglich wird. Der Peregrine-Transporter verfügt über fünf Haupttriebwerke und hat mit etwas über 1,8 Meter Höhe und 2,4 Meter Breite in etwa die Größe eines Kleinwagens. Er kann bis zu 120 Kilogramm Fracht transportieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über DHL</strong><br>DHL ist die weltweit führende Marke in der Logistik. Mit unseren DHL-Divisionen bieten wir ein einzigartiges Logistikportfolio – von der nationalen und internationalen Paketzustellung über Transport- und Fulfillment-Lösungen im E-Commerce, dem internationalen Expressversand sowie Straßen-, Luft- und Seefrachttransport bis zum Supply-Chain-Management. Mit rund 395.000 Mitarbeiter:innen in über 220 Ländern und Territorien weltweit verbindet DHL sicher und zuverlässig Menschen und Unternehmen und ermöglicht so globalen nachhaltigen Handel. Mit einer einzigartigen Präsenz in Entwicklungs- und Schwellenländern und spezialisierten Lösungen für Wachstumssektoren wie „Technology“, „Life Sciences &amp; Healthcare“, „Engineering, Manufacturing &amp; Energy“, „AutoMobility“, und „Retail“ ist DHL „The logistics company for the world“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DHL ist Teil des Konzerns DHL Group. Die Gruppe erzielte 2022 einen Umsatz von mehr als 94 Milliarden Euro. Mit nachhaltigem Handeln sowie dem Engagement für Gesellschaft und Umwelt leistet der Konzern einen positiven Beitrag für die Welt. Bis 2050 strebt DHL Group die netto NullEmissionen-Logistik an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15640.msg557643#msg557643" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ULA Vulcan Jungfernflug mit Astrobotic Peregrine Mission One (PM1)</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Beyond Gravity erhält Grossauftrag von ULA für Raketenstarts von Amazons Projekt Kuiper</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beyond-gravity-erhaelt-grossauftrag-von-ula-fuer-raketenstarts-von-amazons-projekt-kuiper/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 16:59:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mitte März dieses Jahres erhielt Beyond Gravity (ehemals RUAG Space) den Zuschlag für die Entwicklung und Lieferung des Dispensersystems für die geplante Satellitenkonstellation von Amazon. Das Projekt Kuiper zielt darauf ab, erschwingliche Internetverbindungen auf der ganzen Welt bereitzustellen. Nun hat United Launch Alliance (ULA) Beyond Gravity einen Auftrag zur Lieferung von 38 Raketenspitzen für ihre [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mitte März dieses Jahres erhielt Beyond Gravity (ehemals RUAG Space) den Zuschlag für die Entwicklung und Lieferung des Dispensersystems für die geplante Satellitenkonstellation von Amazon. Das Projekt Kuiper zielt darauf ab, erschwingliche Internetverbindungen auf der ganzen Welt bereitzustellen. Nun hat United Launch Alliance (ULA) Beyond Gravity einen Auftrag zur Lieferung von 38 Raketenspitzen für ihre Vulcan-Raketen erteilt. Eine Pressemitteilung von Beyond Gravity.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Beyond Gravity 27. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ULAVulcanCentaurPayload2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Hauptbestandteile der neuen Vulcan-Trägerrakete. (Grafik: ULA)" data-rl_caption="" title="Hauptbestandteile der neuen Vulcan-Trägerrakete. (Grafik: ULA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ULAVulcanCentaurPayload26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hauptbestandteile der neuen Vulcan-Trägerrakete. (Grafik: ULA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raketenspitzen werden die Amazon-Satelliten vom Start bis zum Einsatz schützen. Um das Volumen zu bewältigen, verdoppelt Beyond Gravity seine Kapazitäten in den USA und errichtet gemeinsam mit ULA eine neue Produktionsanlage in Decatur (Alabama). Damit werden rund 200 zusätzliche Arbeitsplätze in den USA geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schnelles, erschwingliches Internet weltweit – das verspricht Amazons geplante Kuiper-Satellitenkonstellation, die 3.236 Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn bringen soll. Bereits im März sicherte sich Beyond Gravity einen Großauftrag direkt von Amazon zur Entwicklung und Herstellung der maßgeschneiderten, skalierbaren Dispensersystemen. Beyond Gravity erhielt außerdem den Zuschlag für die Lieferung von 38 Raketenspitzen an den amerikanischen Raketenbauer United Launch Alliance (ULA) für dessen Vulcan-Raketen, die Amazons Kuiper-Konstellation ins All bringen werden. Eine Einheit besteht aus drei Verbundwerkstoffelementen, darunter die Nutzlastverkleidung (die Spitze der Trägerrakete), das Hitzeschild, welches die Trägerrakete während des Starts vor der Hitze des Triebwerks schützt und der Zwischenstufenadapter, der die Schnittstelle zur Oberstufe der Trägerrakete bildet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verdoppelung der Produktionskapazität und der Arbeitsplätze</strong><br>André Wall, CEO von Beyond Gravity, sagt: «Ich bin sehr stolz darauf, dass die Vulcan-Trägerraketen, welche die Kuiper-Konstellation in den Weltraum tragen werden, auf unsere führende und bewährte Technologie im Bereich der Verbundwerkstoffstrukturen vertrauen. Dieser Vertrag mit ULA markiert das nächste Kapitel in unserer langjährigen Partnerschaft und stärkt und erweitert unsere Präsenz in den USA.» Die 38 Nutzlastverkleidungen für ULA werden am Standort von Beyond Gravity in Decatur, Alabama, hergestellt. Als Folge des Auftrags wird Beyond Gravity eine zweite Produktionsstätte in Decatur errichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Gebäude hat eine Fläche von mehr als 250.000 Quadratmetern, darunter 30.000 Quadratmeter Lager und 20.000 Quadratmeter Bürofläche. Paul Horstink, der die Launchers Division als Executive Vice President leitet, erklärt: «Beyond Gravity hat fantastische Mitarbeitende mit einem hohen Maß an Engagement und einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse unserer Kunden. Mit dieser neuen Anlage wird Beyond Gravity das nächste Level erreichen: Von insgesamt 10 Nutzlastverkleidungen, die in Decatur pro Jahr produziert werden, soll die Zahl auf 25 steigen. Außerdem wird die Belegschaft von Beyond Gravity in den USA von heute knapp über 200 auf voraussichtlich 400 Mitarbeitende anwachsen.» Die neue Anlage wird Anfang 2024 fertiggestellt sein und den Betrieb aufnehmen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ULAVulcanCentaurRocket2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vulcan-Trägerrakete startet - künstlerische Darstellung. (Grafik: ULA)" data-rl_caption="" title="Vulcan-Trägerrakete startet - künstlerische Darstellung. (Grafik: ULA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ULAVulcanCentaurRocket26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Vulcan-Trägerrakete startet &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: ULA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Langfristige strategische Partnerschaft mit ULA</strong><br>Seit 2015 besteht zwischen ULA und Beyond Gravity eine strategische Partnerschaft für die Herstellung von Verbundwerkstoffstrukturen für die Atlas V-Rakete und die Vulcan Centaur-Trägerrakete. «Wir blicken auf eine lange Geschichte einer starken Partnerschaft mit Beyond Gravity zurück und freuen uns darauf, die großartige Arbeit fortzusetzen, während wir unsere Startrate für unsere Vulcan-Trägerrakete erhöhen», sagt Tory Bruno, CEO von ULA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was sind Nutzlastverkleidungen?</strong><br>In der Fachsprache werden die Raketenoberteile als &#8222;Nutzlastverkleidungen&#8220; bezeichnet. &#8222;Die Hauptaufgabe, der aus zwei Halbschalen bestehenden Nutzlastverkleidungen ist es, die Satelliten vor dem Start vor hohen Temperaturen, Sonneneinstrahlung, Staub, Feuchtigkeit oder Regen am Startplatz zu schützen. Darüber hinaus schützen die Nutzlastverkleidungen die darin eingeschlossenen Satelliten in den ersten Flugminuten zuverlässig vor Lärmvibrationen, enormer Reibungswärme und mechanischen Belastungen. Beyond Gravity fertigt die Halbschalen aus einem Stück aus Kohlefaserverbundwerkstoff, der in einem Industrieofen &#8222;ausgehärtet&#8220; wird. Dies senkt die Kosten im Vergleich zu Halbschalen, die im Autoklav hergestellt werden, und ermöglicht eine doppelt so schnelle Produktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Beyond Gravity</strong><br>Beyond Gravity mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, ist das erste Startup, das Agilität, Geschwindigkeit und Innovation mit jahrzehntelanger Erfahrung und bewährter Qualität verbindet. Rund 1.600 Mitarbeiter an 12 Standorten in sechs Ländern (Schweiz, Schweden, Österreich, Deutschland, USA und Finnland) entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen mit dem Ziel, die Menschheit voranzubringen und die Erforschung der Welt und darüber hinaus zu ermöglichen. Beyond Gravity ist der bevorzugte Lieferant von Strukturen für alle Arten von Trägerraketen und führend bei ausgewählten Satellitenprodukten und Konstellationen im Bereich New Space. Im Jahr 2021 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund CHF 319 Millionen. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.beyondgravity.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.beyondgravity.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16595.msg539471#msg539471" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beyond Gravity (vormals RUAG)</a></li></ul>
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		<item>
		<title>RUAG: Mod5 für Atlas und Vulcan</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ruag-mod5-fuer-die-atlas-und-vulcan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2021 18:42:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Unterzeichnung des Vertrages über die fünfte Modifikation des Entwicklungs- und Produktionsvertrages (&#8222;Mod5&#8220;) für die Atlas- sowie Vulcan Centaur-Raketenprogramme verlängern und erweitern United Launch Alliance (ULA) und RUAG Space ihre erfolgreiche Zusammenarbeit. Eine Medienmitteilung von RUAG Space. Quelle: RUAG Space. 14. Juli 2021 &#8211; 2015 gab die United Launch Alliance (ULA) eine strategische Partnerschaft [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit der Unterzeichnung des Vertrages über die fünfte Modifikation des Entwicklungs- und Produktionsvertrages (&#8222;Mod5&#8220;) für die Atlas- sowie Vulcan Centaur-Raketenprogramme verlängern und erweitern United Launch Alliance (ULA) und RUAG Space ihre erfolgreiche Zusammenarbeit. Eine Medienmitteilung von RUAG Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: RUAG Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ruagspace171685.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ruagspace17168526.jpg" alt=""/></a><figcaption>Nutzlastverkleidung von RAUG Space. (Bild: RUAG Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">14. Juli 2021 &#8211; 2015 gab die United Launch Alliance (ULA) eine strategische Partnerschaft mit RUAG Space bekannt, um Verbundwerkstoffstrukturen für die Atlas V-Rakete in den USA zu produzieren. Dieser Schritt war Teil des Übergangs von den Delta- und Atlas-Raketenprogrammen zur nächsten Generation von Trägerraketen, der Vulcan-Familie. Die Vulcan Centaur-Trägerrakete wird sowohl für Satellitenstarts als auch für bemannte Missionen eingesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über 120 erfolgreiche ULA-Starts mit RUAG Space Produkten</strong><br>Im Rahmen der strategischen Partnerschaft hatte sich RUAG Space in Decatur (US-Bundesstaat Alabama) in einem ursprünglich für das Delta-Programm genutzten 12.000 Quadratmeter großen ULA-Gebäude niedergelassen und dieses 2017 nach erfolgreichem Umbau in Betrieb genommen. Bis 2017 wurden die Strukturen sowohl an den Schweizer Standorten von RUAG Space in Zürich sowie Emmen produziert. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/avjunol1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/avjunol126.jpg" alt=""/></a><figcaption>Atlas-V-Start mit der Jupitersonde JUNO an Bord. (Bild: ULA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die letzte in Emmen gefertigte Struktur für die Atlas-Trägerrakete verließ die Schweiz Ende September 2020 an Bord einer Antonov An-124 in Richtung USA. Nun findet die Produktion direkt vor Ort in Decatur statt, wo RUAG Space nach erfolgreicher Entwicklung und Qualifizierung künftig auch die Kohlefaserstrukturen für die neue Vulcan-Trägerrakete herstellen wird. Die Nutzlastverkleidungen in Composite-Technologie – bestehend aus zwei Halbschalen, die mechanisch miteinander verbunden werden – werden in einem modernen, teilautomatisierten Prozess hergestellt. Die Nutzlastverkleidungen von RUAG Space verwenden eine Sandwich-Architektur aus Aluminium-Wabenmaterial, das zwischen einer inneren und einer äußeren Deckschicht aus gewebten Kohlefasern eingebettet ist. Eine auf der Außenseite aufgebrachte Korkschicht bietet thermischen Schutz gegen die beim Start entstehende Reibungshitze. Dank eines innovativen Verfahrens können die für die Nutzlastverkleidung benötigten Kohlefaserstrukturen ohne den Einsatz eines Autoklaven und damit kostengünstiger als im herkömmlichen Verfahren hergestellt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ULAVulcan2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ULAVulcan26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hauptkomponenten der Vulcan-Rakete der ULA. (Grafik: ULA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Werk in Decatur liefert aktuell Kohlefaserverbundstrukturen für ULAs Atlas-Trägerraketen, darunter die Nutzlastverkleidung für die Atlas V-500-Trägerrakete und den Interstage-Adapter für die Atlas V-400, sowie Kohlefaserstrukturen für die Qualifikation und zukünftige Produktion der neuen Vulcan-Trägerrakete, darunter Nutzlastverkleidungen, Interstage-Adapter und Hitzeschilde. Seit Beginn der strategischen Partnerschaft zwischen ULA und RUAG Space wurden mehr als 120 erfolgreiche Raketenstarts von ULA mit Produkten von RUAG Space durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusammenarbeit erweitert und ausgebaut</strong><br>Mit der nun erfolgten Unterzeichnung des modifizierten Produktionsvertrages (&#8222;Mod5&#8220;) zwischen ULA und RUAG Space geht die erfolgreiche Zusammenarbeit in die nächste Runde. Während bisher die Produktion der Atlas-Rakete sowie die Entwicklung und Qualifizierung der Vulcan-Komponenten im Vordergrund standen, bezieht sich &#8222;Mod5&#8220; auf Aufträge bis 2024. Das zusätzliche Auftragsvolumen für RUAG Space aus der Vertragsmodifikation beläuft sich auf 110 Millionen Schweizer Franken. Holger Wentscher, der bei RUAG Space die Produktgruppe Launchers leitet, sagt: &#8222;Ich möchte mich bei ULA herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit bedanken. Zusammen mit meinen Kollegen an unserem Standort in Decatur freue ich mich darauf, unsere gemeinsame Erfolgsgeschichte fortzusetzen.&#8220;<br>&#8222;Die Partnerschaft zwischen ULA und RUAG ist ein wesentlicher Bestandteil unserer langjährigen Erfolge&#8220;, sagt Daniel Caughran, ULA Vice President of Productions, Operations and Supply Chain. &#8222;Die jüngsten Vertragsänderungen spiegeln das anhaltende Vertrauen und das Engagement für die Partnerschaft mit RUAG Space wider, während wir dem Jungfernflug und vielen zukünftigen Starts der Vulcan Centaur entgegenblicken.”</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RUAG Space</strong> ist der führende Zulieferer für die Raumfahrtindustrie in Europa mit einer wachsenden Präsenz in den USA. Rund 1.300 Mitarbeitende in sechs Ländern entwickeln und fertigen Produkte für Satelliten und Trägerraketen – damit nimmt RUAG Space eine zentrale Rolle sowohl im institutionellen als auch im kommerziellen Raumfahrtmarkt ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RUAG International</strong> ist ein Schweizer Technologiekonzern mit Produktionsstandorten in 14 Ländern und gliedert sich in vier Divisionen: Space, Aerostructures, MRO International und Ammotec. RUAG International beschäftigt rund 6.500 Mitarbeiter, von denen etwa zwei Drittel außerhalb der Schweiz arbeiten. </p>



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		<title>DLR: M-42 für Strahlungsmessung auf dem Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-m-42-fuer-strahlungsmessung-auf-dem-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2021 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
		<category><![CDATA[Vulcan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DLR ist bei kommerzieller Mission zum Erdtrabanten dabei: M-42 misst die Strahlung auf dem Mond. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Ein Langzeitaufenthalt auf dem Mond bedeutet eine hohe Belastung für den menschlichen Körper: Die Weltraumstrahlung ist um ein Vielfaches höher als an jedem Ort auf der Erde. Bevor [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">DLR ist bei kommerzieller Mission zum Erdtrabanten dabei: M-42 misst die Strahlung auf dem Mond. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/M42Strahlungsdetektordlrccby30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="M-42 Strahlungsdetektor. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-rl_caption="" title="M-42 Strahlungsdetektor. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/M42Strahlungsdetektordlrccby3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>M-42 Strahlungsdetektor.<br>(Bild: DLR (CC-BY 3.0))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Langzeitaufenthalt auf dem Mond bedeutet eine hohe Belastung für den menschlichen Körper: Die Weltraumstrahlung ist um ein Vielfaches höher als an jedem Ort auf der Erde. Bevor wieder Menschen auf dem Mond landen, schickt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) noch ein kleines Messgerät dorthin: Der Strahlungsdetektor M-42 soll Werte am Lacus Mortis erfassen. Er reist an Bord der kommerziellen Peregrine Mission One, deren Start für Ende 2021 geplant ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">M-42 wiegt nur 250 Gramm und ist etwa 20 Zentimeter lang. Er wird während des Flugs und von der Mondoberfläche aus Strahlungswerte zur Erde senden. „Es gibt bislang relativ wenige Messungen im Zusammenhang mit dem Mond. Wir sind sehr stolz, Teil dieser Mission zu sein und mit den auf der Reise und auf dem Mond erhobenen Daten wertvolle Erkenntnisse zur galaktischen kosmischen Strahlung generieren können“, sagt Thomas Berger vom Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln. Dort wurde M-42 entwickelt und gebaut und dort werden die Daten analysiert. Bei Peregrine Mission One handelt es sich um die erste kommerzielle Mond-Mission des US-Raumfahrtunternehmens Astrobotic. Das DLR konnte sich einen Platz auf dem neu entwickelten Lander sichern.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LacusMortisMondNASALROLROCTEAM.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Lacus Mortis auf dem Mond. (Bild: NASA / LRO_LROC_TEAM)" data-rl_caption="" title="Lacus Mortis auf dem Mond. (Bild: NASA / LRO_LROC_TEAM)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LacusMortisMondNASALROLROCTEAM26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Lacus Mortis auf dem Mond.<br>(Bild: NASA / LRO_LROC_TEAM)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auch &#8222;Helga&#8220; und &#8222;Zohar&#8220; ermitteln die Belastung für künftige Langzeitmissionen</strong><br>M-42 ist baugleich mit den 16 Strahlungsmessgeräten, die in die Phantome Helga und Zohar integriert sind. Die beiden Frauenkörper-Modelle werden mit der lange geplanten NASA Artemis 1 Mission den Mond umrunden und zur Erde zurückkehren. Helga und Zohar bestehen aus jeweils 38 Schichten, in ihrem Inneren befinden sich tausende Messgeräte. Sie reisen stellvertretend für zwei Astronautinnen auf den Passagiersitzen der Orion-Kapsel. Zohar trägt auf dem Flug eine spezielle Schutzweste, Helga sitzt ungeschützt in dem Raumschiff. „Dabei werden wir messen, welche Strahlenbelastung bei einem Flug zum Mond für die Astronautinnen und Astronauten entsteht“, erklärt Thomas Berger. Die Erkenntnisse sind auch wichtig für die Vorbereitung von anderen Langzeitmissionen, zum Beispiel zum Mars.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PeregrineLanderArtAstrobotic.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Peregrine-Lander von Astrobotic. (Bild: Astrobotic)" data-rl_caption="" title="Peregrine-Lander von Astrobotic. (Bild: Astrobotic)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PeregrineLanderArtAstrobotic26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Peregrine-Lander von Astrobotic.<br>(Bild: Astrobotic)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ankunft mit dem Peregrine-Lander am „See des Todes“</strong><br>Der Strahlungsdetektor M-42 soll mit dem Peregrine-Lander im Nordosten des Mondes ankommen. Auf der Mond-Rückseite ermittelt die chinesische Mondlandesonde Chang’e-4 schon seit Januar 2019 weitere Strahlungswerte. An den Messungen ist das DLR ebenfalls beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem DLR nehmen weitere Raumfahrt-Institutionen und Unternehmen an der Peregrine Mission One teil. Wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wird der Strahlungsdetektor jetzt auf dem Postweg in die USA geschickt und dort vom Astrobotic-Team an einer Seitenklappe des Landers befestigt. Nach der Ankunft am Lacus Mortis („See des Todes“) öffnet sich diese Klappe, so dass der M-42 knapp über der Oberfläche direkt der kosmischen Strahlung auf dem Mond ausgesetzt wird. Letztlich rechnet das DLR-Team mit drei unterschiedlichen Mess-Szenarien – während des Fluges, auf dem Mond innerhalb des Landers und frei an der Oberfläche.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15640.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ULA Vulcan Jungfernflug mit Astrobotics Peregine Mission One (PM1)</a></li></ul>
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		<title>ULA stellt neue Trägerrakete vor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ula-stellt-neue-traegerrakete-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2015 17:43:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ACES]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[BE-3]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Origin]]></category>
		<category><![CDATA[Delta IV]]></category>
		<category><![CDATA[ULA]]></category>
		<category><![CDATA[Vulcan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Chef von ULA (United Launch Alliance), Tory Bruno, hat am 13. April auf einer Pressekonferenz die neue Trägerrakete des Startanbieters vorgestellt, mit dem das Unternehmen ab 2019 Nutzlasten in den Weltraum starten will. Ein Beitrag von Martin Knipfer. Quelle: ULA, Blue Origin, NSF. Es war lange Zeit eine bequeme Position, in der sich die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Chef von ULA (United Launch Alliance), Tory Bruno, hat am 13. April auf einer Pressekonferenz die neue Trägerrakete des Startanbieters vorgestellt, mit dem das Unternehmen ab 2019 Nutzlasten in den Weltraum starten will.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Martin Knipfer</a>. Quelle: ULA, Blue Origin, NSF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_small_1.jpg" alt="ULA" width="260"/><figcaption>
Eine Atlas V startet eine Nutzlast für das US-Verteidigungsministerium. 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es war lange Zeit eine bequeme Position, in der sich die ULA (United Launch Alliance) befand: Ohne Konkurrenz konnte sie ihre zwar sehr zuverlässigen, aber auch sehr teuren Atlas V- und Delta IV Trägerraketen starten. Größtenteils beförderten sie Satelliten der US-Regierung in die gewünschte Umlaufbahn, auf eine kommerzielle Vermarktung der Raketen wurde ab 2006 verzichtet. Die hohen Preise dafür nahmen die Einrichtungen der US-Regierung in Kauf, gab es doch keine Alternative. Doch das hat sich in jüngster Zeit geändert: Ein neuer Wettbewerber plant ebenfalls, Regierungssatelliten zu starten. Es handelt sich dabei um das Unternehmen SpaceX, das über eine ebenbürtige Rakete verfügt: Die Falcon 9. Diese Rakete ist nicht nur dazu in der Lage, ebenfalls einen Großteil der Regierungssatelliten zu starten, sondern auch deutlich kostengünstiger als die Delta IV und die Atlas V. Außerdem gestaltet sich aufgrund der gegenwärtigen politischen Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland eine weitere Nutzung des russischen Haupttriebwerks für die Atlas V immer schwieriger. Die ULA steht daher inzwischen mit dem Rücken zur Wand, dem Anbieter drohen Milliardenverluste. Doch das Imperium schlägt nun zurück. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_small_2.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
Vulcan hebt ab- Illustration. 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist eine radikale Umgestaltung des Startanbieters für die nächsten Jahre geplant: Zunächst soll 2018 die Delta IV Medium außer Dienst gestellt werden, gefolgt von der Atlas V und der Delta IV Heavy. Ersetzt werden sollen diese Raketen durch ein neues Trägersystem, das ULA-CEO Tory Bruno am 13. April auf einer Pressekonferenz vorgestellt hat: Die Vulcan. Der Name dieser Rakete wurde bei einer Online-Abstimmung festgelegt, sie basiert auf der Atlas V. Die erste Stufe verfügt über einen Durchmesser von fünf Metern, sie basiert auf der Erststufe der Delta IV. Auf dieser Erststufe sitzt dann die bewährte Centaur-Oberstufe und eine Nutzlastverkleidung mit einem Durchmesser von vier oder fünf Metern. Bei einem Durchmesser der Nutzlastverkleidung von vier Metern können vier, bei fünf Metern sechs der neuen Feststoffbooster angebracht werden. In der leistungsfähigsten Variante soll Vulcan dazu in der Lage sein, über 11 Tonnen Nutzlast in einen Geotransferorbit zu befördern. Diese werden länger als die bisherigen sein und nur noch von einem einheimischen Zulieferer geliefert. Starten soll Vulcan auf zwei der bisherigen Delta IV/Atlas V-Startplätzen, jeweils einer an der Ost- und Westküste der Vereinigten Staaten. Dafür sind jedoch umfangreiche Umbauarbeiten notwendig.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_small_3.jpg" alt="ULA" width="502" height="313"/></a><figcaption>
Vulcan mit der 4m-Nutzlastverkleidung&#8230; 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_small_4.jpg" alt="ULA" width="503" height="314"/></a><figcaption>
&#8230; und der 5m-Version. 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_small_5.jpg" alt="Blue Origin" width="260"/></a><figcaption>
Eine Computergrafik des BE-4 Triebwerks. 
<br>
(Bild: Blue Origin)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Angetrieben wird diese Rakete von zwei BE-4 Raketentriebwerken, das momentan von der geheimnisvollen Raumfahrtfirma Blue Origin entwickelt wird. Dieses neuartige Raketentriebwerk wird statt Kerosin Methan als Treibstoff sauerstoffreich verbrennen. Es soll einen Schub von 2.400 Kilonewton erzeugen. Momentan werden bereits Bauteile der Turbomaschinerie und des Einspritzkopfes auf den Blue Origin-Testständen in Texas getestet, Ende 2016 soll eine erste Testzüündung des Triebwerks erfolgen, 2017 die Entwicklung abgeschlossen sein. Blue Origin hat ebenfalls vor Kurzem die Qualifikationstests für ihr BE-3 Wasserstofftriebwerk abgeschlossen, angetrieben von diesem soll noch Ende dieses Jahres ein Testflug ihres suborbitalen Raumschiffs stattfinden. Neben dem BE-4 entwickelt die Firma Aerojet Rocketdyne ebenfalls ein Triebwerk für Vulcan, das AR-1. Blue Origin gilt jedoch als der klare Favorit. Noch dieses Jahr soll erste Qualifikationshardware für Vulcan hergestellt werden, 2019 soll der Erstflug erfolgen, 2022 die Qualifikation für militärische Flüge. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_small_6.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
Infografik zum SMART-Konzept. 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Preise für einen Start von Vulcan sollen bei 100 Millionen Dollar beginnen, Tory Bruno kündigte an, dass ein Kauf eines Vulcan-Raketenstarts so einfach wie der eines Autos werden wird. Doch die Kosten sollen weiter gesenkt werden: In Zukunft sollen im Rahmen des SMART-Programms (Sensible, Modular, Autonomous Return Technology) die Triebwerke nach ihrem Flug erneut verwendet werden. Nach der Abtrennung der ersten Stufe wird die Triebwerkssektion von den Treibstofftanks abgetrennt. Mithilfe eines aufblasbaren Hitzeschildes tritt die Sektion wieder in die Erdatmosphäre ein, Fallschirme bremsen den Abschnitt weiter ab. Ein Helikopter fängt daraufhin den Triebwerksblock auf, der dann an Land gebracht wird. Dort wird er für den nächsten Flug vorbereitet und zertifiziert, bevor er wieder an den Treibstofftanks einer neuen Erststufe angebracht wird. So müssen nicht für jeden Start neue Triebwerke gebaut werden, wodurch ULA sich eine Kostenersparnis von bis zu 65 % des Preises der Erststufe erhofft. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_big_7.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14042015194346_small_7.jpg" alt="ULA" width="260"/></a><figcaption>
Infografik zur ACES-Oberstufe. 
<br>
(Bild: ULA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Doch hier hört die Weiterentwicklung von Vulcan nicht auf. 2023 soll die Centaur-Oberstufe ersetzt werden, und zwar durch die ACES (Advanced Cyrogenic Evolved Stage). Diese Stufe wird um 75 % leistungsfähiger sein, sie verfügt über ein bis vier Triebwerke vom Typ BE-3U, RL-10 oder dem Wasserstofftriebwerk von XCOR. Auch sollen sogenannte Ballon-Tanks zum Einsatz kommen, deren Wände derart dünn sind, dass sie ohne Treibstoff oder Druck von Innen unter ihrem Eigengewicht zusammenbrechen würden. Eine weitere Innovation von ACES soll das IVF-System darstellen (Integrated Vehicle Fluids). Es fängt gasförmigen Sauerstoff und Wasserstoff auf, der normalerweise ins Weltall abgelassen werden würde. Diese Gase werden dann dazu verwendet, die Tanks unter Druck zu setzen, Strom zu produzieren oder Schub für die Lageregelung der Stufe zu produzieren. Die ACES-Oberstufe kann erstmals nicht mehr nur einige Stunden, sondern gleich mehrere Wochen im Weltraum operieren. So werden auch orbitale Treibstoffdepots möglich, bei denen Raketenstufen aufgetankt werden können, um zu weiter entfernten Zielen zu fliegen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob die ULA tatsächlich mit Vulcan SpaceX Paroli bieten kann, bleibt abzuwarten, schließlich versucht auch SpaceX, mithilfe von spektakulären neuen Technologien die Preise für Raketenstarts drastisch zu senken. Es handelt sich bei der neuen Rakete auf jeden Fall um einen innovativen und ernsthaften Ansatz, die Kosten für Raumfahrt zu senken. Von einer solchen Rakete können wir in Europa mit der Ariane 6 leider wohl nur für eine lange Zeit träumen. </p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3248.345" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">United Launch Alliance</a></li></ul>
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