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	<title>Waldmonitor &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Waldmonitor &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Mit einem Klick erfahren, wo es im Wald brennt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2022 16:12:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Satellitengestützte Erkennung von Waldbränden im Waldmonitor Deutschland jetzt online. Eine Pressemitteilung der Naturwald Akademie. Quelle: Naturwald Akademie Matthias Fischer 18. August 2022 18. August 2022 &#8211; Seit heute kann jede Bürgerin und jeder Bürger verfolgen, ob und wo es in Deutschlands Wäldern brennt. Der Waldmonitor Deutschland [Waldmonitor] zeigt jetzt frei verfügbar neben den Informationen zum [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading" id="satellitengestutzte-erkennung-von-waldbranden-im-waldmonitor-deutschland-jetzt-online-eine-pressemitteilung-der-naturwald-akademie--89052b19-535d-431d-929e-5458a1a6e986">Satellitengestützte Erkennung von Waldbränden im Waldmonitor Deutschland jetzt online. Eine Pressemitteilung der Naturwald Akademie.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Naturwald Akademie Matthias Fischer 18. August 2022</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/18082022aJonasFrankeRemoteSensingSolutionsGmbH.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Waldmonitor zeigt z.B. Waldbrände bei Dieburg. Je intensiver der Rot-Ton ist, desto zeitlich näher ist der Waldbrand erkannt worden. (Bild: Jonas Franke, Remote Sensing Solutions GmbH)" data-rl_caption="" title="Der Waldmonitor zeigt z.B. Waldbrände bei Dieburg. Je intensiver der Rot-Ton ist, desto zeitlich näher ist der Waldbrand erkannt worden. (Bild: Jonas Franke, Remote Sensing Solutions GmbH)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/18082022aJonasFrankeRemoteSensingSolutionsGmbH26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der Waldmonitor zeigt z.B. Waldbrände bei Dieburg. Je intensiver der Rot-Ton ist, desto zeitlich näher ist der Waldbrand erkannt worden. (Bild: Jonas Franke, Remote Sensing Solutions GmbH)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">18. August 2022 &#8211; Seit heute kann jede Bürgerin und jeder Bürger verfolgen, ob und wo es in Deutschlands Wäldern brennt. Der Waldmonitor Deutschland [<a href="https://map3d.remote-sensing-solutions.de/waldmonitor-deutschland/#" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Waldmonitor</a>] zeigt jetzt frei verfügbar neben den Informationen zum Waldzustand und der Verteilung der Hauptbaumarten auch, wo Satelliten Feuer im Wald erkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Daten zeigen die Nah-Echtzeit Erkennungen aktiver Feuer durch die Satelliten-Instrumente MODIS (Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer) und VIIRS (Visible Infrared Imaging Radiometer Suite) der letzten sieben Tage. Es werden nur die Feuerdetektionen dargestellt, die in Wäldern oder in direkter Nähe zu Wäldern auftreten, bzw. aufgetreten sind. Die Daten stammen vom NASA Fire Information for Resource Management System (FIRMS) und werden täglich mehrfach aktualisiert. Sie werden für den Waldmonitor Deutschland aufbereitet und gefiltert dargestellt, um nur die für Wälder relevanten Feuer darzustellen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/18082022bJonasFrankeRemoteSensingSolutionsGmbH.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Erkannte Waldbrände in Deutschland über Satelliten-Fernerkundung am Morgen des 18. August 2022. (Bild: Jonas Franke, Remote Sensing Solutions GmbH)" data-rl_caption="" title="Erkannte Waldbrände in Deutschland über Satelliten-Fernerkundung am Morgen des 18. August 2022. (Bild: Jonas Franke, Remote Sensing Solutions GmbH)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/18082022bJonasFrankeRemoteSensingSolutionsGmbH26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Erkannte Waldbrände in Deutschland über Satelliten-Fernerkundung am Morgen des 18. August 2022. (Bild: Jonas Franke, Remote Sensing Solutions GmbH)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schneller Überblick über den Zustand der Wälder in Deutschland</strong><br>Der frei verfügbare Waldmonitor Deutschland ist eine Initiative der Naturwald Akademie und der Remote Sensing Solutions GmbH. Hier können sich Bürger*innen, aber auch Vertreter*innen von Kommunen, Ministerien und Medien schnell einen Überblick über den Zustand der Wälder machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jonas Franke von Remote Sensing Solutions erklärt, warum die Daten öffentlich zugänglich sind: „Der Waldmonitor Deutschland zeigt, welche vielfältigen Wald-Informationen der kostenfreie Blick aus dem All liefern kann. Mit den Satellitendaten können wir schnell relativ verlässliche Daten über den Zustand unserer Wälder erhalten &#8211; und das im Falle von Waldbränden mehrmals täglich. Ein Gewinn für alle Bürger*innen und Wald-Freunde.“<br>„Der Schutz und damit auch die Zukunft unserer Wälder hängt immer mehr davon ab, dass wir schnell und flächendeckend Informationen zum Zustand der Wälder bekommen. Im Klimawandel müssen Entscheidungen von Forstexperten, Brandbekämpfern und Regierungsbehörden schnell getroffen werden. Die täglichen Informationen zu den Waldbränden zusammen mit den Daten über die Baumartenverteilung und dem allgemeinen Zustand der Wälder können dabei eine große Hilfe sein“, erläutert Torsten Welle von der Naturwald Akademie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland hat in diesem Jahr laut dem Europäischen Waldbrand-Informationssystem (EFFIS) bis zum 13. August bereits 4.239 Hektar durch Waldbrände verloren. Das sind schon 10 % mehr als im gesamten „Waldbrand-Rekordjahr“ 2018. Europaweit haben in diesem Jahr bisher rund 660.000 Hektar mit Bäumen gebrannt.</p>



<h5 class="wp-block-heading" id="weitere-informationen-0408d47b-f43c-43b0-aacf-1fad4953c540"><strong>Weitere Informationen:</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://map3d.remote-sensing-solutions.de/waldmonitor-deutschland/#" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Waldmonitor Deutschland</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg536525#msg536525" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Kiefer, Eiche und Buche aus dem All erkannt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kiefer-eiche-und-buche-aus-dem-all-erkannt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2022 14:31:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erste satellitengestützte Baumartenkarte Deutschlands online – Anlässlich des Living Planet Symposium 2022 der Europäischen Weltraumorganisation ESA (Bonn, 23.-27.5.22) wurde am 27. Mai 2022 die erste frei zugänglich satellitengestützte Baumartenkarte Deutschlands präsentiert. Eine Pressemitteilung der Naturwald Akademie. Quelle: Naturwald Akademie 27. Mai 2022. 27. Mai 2022 &#8211; Die Karte zeigt anhand von Aufnahmen aus dem All [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Erste satellitengestützte Baumartenkarte Deutschlands online – Anlässlich des Living Planet Symposium 2022 der Europäischen Weltraumorganisation ESA (Bonn, 23.-27.5.22) wurde am 27. Mai 2022 die erste frei zugänglich satellitengestützte Baumartenkarte Deutschlands präsentiert. Eine Pressemitteilung der Naturwald Akademie.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Naturwald Akademie 27. Mai 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BaumartenkarteDeutschlandnwalg.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BaumartenkarteDeutschlandnwasm.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Karte spiegelt das großräumige allgemeine Muster der vorherrschenden Baumarten in Deutschland wider, mit den von Fichten dominierten Gebirgs- und Mittelgebirgsregionen, dem Kieferngürtel im Nordosten und den mehr von Laubbäumen dominierten Gebieten im mittleren und westlichen Teil Deutschlands.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">27. Mai 2022 &#8211; Die Karte zeigt anhand von Aufnahmen aus dem All wie die häufigsten Baumarten verteilt sind. Bisher wurden vonseiten des Bundes nur Karten veröffentlicht, die aufgrund von statistischen Berechnungen den Flächenanteil der Baumarten zeigten. Die neue Karte ist für die Zukunft des Waldes von großer Bedeutung. Nur mit genauer Kenntnis der Baumartenverteilung können an den Klimawandel angepasste Maßnahmen für den Naturschutz und das Waldmanagement entwickelt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Karte ist Teil des <a href="https://map3d.remote-sensing-solutions.de/waldmonitor-deutschland/#" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">online Waldmonitors</a> der Naturwald Akademie und der Remote Sensing Solutions GmbH. Hier kann nun jeder sehen, wie die Baumarten Fichte, Buche, Kiefer, Eiche, Douglasie und Lärche in Deutschland verteilt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr Daten für besseren Schutz der Wälder notwendig</strong><br>Jonas Franke von Remote Sensing Solutions erklärt, wie die Satellitendaten des Europäischen Copernicus Programms helfen, wichtige Informationen über den Wald zu gewinnen: „Durch die Nutzung maschinellen Lernens, wurden die großen Datenmengen der Sentinel-Satelliten mit Stichprobendaten aus Forstinventuren kombiniert. Dieses trainierte Datenmodell ermöglichte anschließend die Berechnung der deutschlandweiten Baumartenkarte mit einer Auflösung von 10m pro Pixel.“ Zugang, Verfügbarkeit, Qualität und der Umfang geeigneter forstlicher Referenzdaten variierten stark zwischen den Bundesländern. Die Bereitschaft bei den Forstverwaltungen und nationalen Behörden diese Daten zu veröffentlichen sei sehr unterschiedlich.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BaumartenkarteBrodaerHolzMeckponwa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BaumartenkarteBrodaerHolzMeckponwa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Karte zeigt auch das kleinräumige Muster, die Heterogenität und Vielfalt der Baumarten über kurze Entfernungen wider, wie in den gezoomten Kartenbeispielen dargestellt. Hier am Beispiel des Brodaer-Holz in Mecklenburg-Vorpommern.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Der weltweit geforderte Schutz von Naturwäldern und eine Klimawandel-angepasste Behandlung der Wälder hängt auch von einem deutlich verbesserten Zugang zu Waldinformationen ab,“ erläutert Torsten Welle von der Naturwald Akademie. Mit der neuen Methode könnten aufwändige Waldinventuren, die nur alle zehn Jahre durchgeführt werden, durch satellitengestützte jährliche Waldbewertungen sinnvoll ergänzt werden. Diese Daten wären dann Entscheidungsgrundlage für Forstexperten und Regierungsbehörden zur Entwicklung von widerstandsfähigen Wäldern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrund</strong><br>Derzeit sind landesweite Informationen über die Verteilung der Hauptbaumarten räumlich nicht eindeutig. Sie konnten bisher nur auf der Grundlage der Stichprobenpunkte aus der alle zehn Jahre durchgeführten Bundeswaldinventur rechnerisch abgeleitet werden. Damit können die Flächenanteile der einzelnen Baumartengruppen errechnet werden. Nun haben die Naturwald Akademie und die Remote Sensing Solutions eine Methode entwickelt, die den genauen Standort dieser Baumarten anzeigt. „Die Genauigkeit der Baumartenkarte hängt von der Anzahl und Verfügbarkeit von Daten aus Forstinventuren ab. Mittels Daten der Bundeswaldinventur konnten wir für sieben Baumartengruppen sehr gute Ergebnisse erzielen. Bei der Fichte konnten wir Genauigkeiten bis etwa 96% erzielen“, sagt Jonas Franke. Bei weniger häufiger Baumarten wie z.B. die Lärche reduziert sich jedoch die Genauigkeit. „Wir hoffen, dass wir mit dieser Entwicklung die Bestrebungen in Politik und Wissenschaft zum digitalen und öffentlichen Waldmonitoring unterstützen. Diese regelmäßige, datengestützte Beobachtung des Waldes ist u.a. im Koalitionsvertrag der Bundesregierung sowie in der EU-Waldstrategie 2030 anvisiert,“ erklärt Torsten Welle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Referenzjahr der Baumartenkarte ist 2017, da dies eine Analyse der Waldzustandsänderungen im Waldmonitor Deutschland ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die begleitende wissenschaftliche Arbeit „Welle, T., et al.: Dominant tree species map of German forests, befindet sich zurzeit im Peer review Prozess.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg532866#msg532866" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kiefer-eiche-und-buche-aus-dem-all-erkannt/" data-wpel-link="internal">Kiefer, Eiche und Buche aus dem All erkannt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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