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	<title>Walther Pelzer &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Walther Pelzer &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Endmontage von Ariane-Oberstufentriebwerk Vinci künftig in Lampoldshausen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/endmontage-von-ariane-oberstufentriebwerk-vinci-kuenftig-in-lampoldshausen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Oct 2025 07:31:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Vinci-Oberstufentriebwerk der Ariane-6-Rakete wird in Zukunft in Lampoldshausen montiert werden. Die entsprechende Vereinbarung wurde am 24. Oktober 2025 unterzeichnet. Das DLR und ArianeGroup haben sich gemeinsam für diesen Schritt eingesetzt.Eine Pressemitteilung des deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt DLR. Quelle: DLR Pressemitteilung, 24. Oktober 2025 In Zukunft wird ArianeGroup Deutschland das Oberstufentriebwerk der Trägerrakete [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/endmontage-von-ariane-oberstufentriebwerk-vinci-kuenftig-in-lampoldshausen/" data-wpel-link="internal">Endmontage von Ariane-Oberstufentriebwerk Vinci künftig in Lampoldshausen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Vinci-Oberstufentriebwerk der Ariane-6-Rakete wird in Zukunft in Lampoldshausen montiert werden. Die entsprechende Vereinbarung wurde am 24. Oktober 2025 unterzeichnet. Das DLR und ArianeGroup haben sich gemeinsam für diesen Schritt eingesetzt.<br>Eine Pressemitteilung des deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt <a href="https://www.dlr.de/de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR</a>.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2025/endmontage-von-ariane-oberstufentriebwerk-vinci-kuenftig-in-lampoldshausen" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR Pressemitteilung</a>, 24. Oktober 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Zukunft wird ArianeGroup Deutschland das Oberstufentriebwerk der Trägerrakete Ariane 6 – Vinci – in Lampoldshausen fertigen. Am dortigen Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird die Endmontage des Triebwerks, also der Zusammenbau der Einzelteile wie Turbopumpen, Ventile und Schubkammer zum fertigen Triebwerk stattfinden. Im Anschluss führt die DLR-Einrichtung Raumfahrtantriebe die finalen Tests für das Vinci-Triebwerk am Prüfstand P4.1 durch. Es wird auf seine Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sowie die Einsatzbereitschaft für den Flug geprüft. Das DLR und ArianeGroup haben sich gemeinsam für diesen Schritt eingesetzt und die entsprechende Vereinbarung vorbereitet. Sie wurde am 24. Oktober 2025 von ArianeGroup Deutschland und ArianeGroup Frankreich sowie dem DLR in Lampoldshausen unterschrieben.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/vinci-triebwerk-lampoldshausen.jpeg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/vinci-triebwerk-lampoldshausen_400x225.jpg" alt="" class="wp-image-148801" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/vinci-triebwerk-lampoldshausen_400x225.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/vinci-triebwerk-lampoldshausen_400x225-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Das Vinci-Triebwerk der Ariane-6-Rakete am Prüfstand P4.1. in Lampoldshausen</strong><br>Das Vinci-Oberstufentriebwerk der Ariane-6-Rakete wird in Zukunft in Lampoldshausen gefertigt werden. Am dortigen Standort des DLR wird die Endmontage des Triebwerks, also der Zusammenbau der Einzelteile wie Turbopumpen, Ventile und Schubkammer zum fertigen Triebwerk stattfinden. Im Anschluss führt die DLR-Einrichtung Raumfahrtantriebe die finalen Tests für das Vinci-Triebwerk am Prüfstand P4.1 durch, der zusammen mit dem Triebwerk im Bild zu sehen ist. Die entsprechende Vereinbarung wurde am 24. Oktober 2025 unterzeichnet.<br>Credit: <a href="https://www.dlr.de/de/service/impressum" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">© DLR. Alle Rechte vorbehalten</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bündelung von Integration und Tests</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wird die gesamte Endproduktion und Systemintegration wie auch die Flugabnahmetests des Vinci-Triebwerks von Frankreich (Vernon) nach Deutschland verlagert. Der Einbau des Triebwerks in die Oberstufe der Ariane 6 erfolgt wie bislang in Bremen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der DLR-Standort Lampoldshausen ist das europäische Testzentrum für Raumfahrtantriebe – und damit von zentraler Bedeutung für Europas unabhängigen Zugang zum All“, betonte die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla. „Mit unserer einzigartigen Infrastruktur und dem großen Engagement unserer Teams leisten wir hier einen entscheidenden Beitrag zur Zukunft der europäischen Raumfahrt. Die enge Zusammenarbeit von DLR und ArianeGroup in Lampoldshausen zeigt, wie Wissensaustausch, Transfer und industrielle Fertigung ineinandergreifen. Gemeinsam arbeiten wir an der Weiterentwicklung dieses außergewöhnlichen Raumfahrtstandorts – und stärken damit nicht nur Deutschlands, sondern auch Europas Rolle im Weltraum.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/vinci-triebwerk-unterzeichnung.jpeg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/vinci-triebwerk-unterzeichnung_400x225.jpg" alt="" class="wp-image-148803" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/vinci-triebwerk-unterzeichnung_400x225.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/vinci-triebwerk-unterzeichnung_400x225-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Endmontage von Ariane-Oberstufentriebwerk Vinci künftig in Lampoldshausen</strong><br>In Zukunft wird ArianeGroup Deutschland das Oberstufentriebwerk der Trägerrakete Ariane 6 – Vinci – in Lampoldshausen fertigen. Das DLR und ArianeGroup haben sich gemeinsam für diesen Schritt eingesetzt. Die entsprechende Vereinbarung wurde am 24. Oktober 2025 von ArianeGroup Deutschland und ArianeGroup Frankreich sowie dem DLR in Lampoldshausen unterschrieben. Von links: Philippe Clar, Director Space Transportation Programmes ArianeGroup, Jens Franzeck, Chief Industrial Officer ArianeGroup, Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR, Pierre Godart, Chief Financial Officer ArianeGroup, Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, Toni Tolker-Nielsen &#8211; ESA Director of Space Transportation.<br>Credit: <a href="https://www.dlr.de/de/service/impressum" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">© DLR. Alle Rechte vorbehalten</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben allen Grund zur Freude“, sagte Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur DLR. „Diese Vereinbarung ist der Startschuss für Integration und Tests von Vinci aus einem Guss. Es ist kraftvolles Bekenntnis zum Hochtechnologiestandort Deutschland. Wir sichern nicht nur hochqualifizierte Arbeitsplätze, sondern stärken auch unsere technologische Souveränität. Vinci ist ein wichtiger Motor für Europas Zugang zum All und ein Turbo für unsere Innovationskraft.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jens Franzeck, Chief Industrial Officer (CIO) von ArianeGroup, sagte: „Das Vinci-Triebwerk ist ein großartiges Beispiel für die deutsch-französische DNA von ArianeGroup. Die Konzeption des Triebwerks und wichtige technologische Bausteine kommen aus Vernon in der Normandie. Die Entwicklung und die Produktion der Schubkammern findet im Kompetenzzentrum Ottobrunn bei München statt. Die Integration der Vinci-Triebwerke in Lampoldshausen ist Ausdruck der guten Zusammenarbeit mit dem DLR und der Europäischen Weltraumorganisation ESA und unterstreicht unser Bekenntnis zu einem souveränen und vereinten Europa in der Raumfahrt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Oberstufentriebwerk Vinci</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland hat sich an der Entwicklung der Ariane-6-Rakete mit rund 800 Millionen Euro beteiligt. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR koordiniert dieses deutsche ESA-Budget.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vinci-Antrieb ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit der Ariane-6-Oberstufe aus Bremen. Diese zeichnet sich durch eine lange Lebensdauer, die Möglichkeit, das Triebwerk mehrmals zu zünden und die Verwendung der effizientesten Treibstoffkombination aus flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff aus. Damit kann die Ariane 6 eine Vielzahl unterschiedlicher Missionen fliegen und dabei auch mehrere Nutzlasten in einem Start transportieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kompetenzzentrum für Europas Raumfahrtantriebe</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der DLR-Standort Lampoldshausen ist das europäische Kompetenzzentrum für Raumfahrtantriebe und damit ein Schlüsselstandort für den unabhängigen Zugang Europas zum Weltraum. Seit mehr als sechs Jahrzehnten betreibt die DLR-Einrichtung Raumfahrtantriebe hier einzigartige Prüfstände und Testanlagen für Flüssigkeitsraketentriebwerke – von der Forschung bis zur Flugqualifikation. Ein herausragendes Beispiel für die Leistungsfähigkeit des Standorts ist das Vinci-Oberstufentriebwerk der Ariane 6. Es wurde am Prüfstand P4.1 in Lampoldshausen unter realen Höhenbedingungen für den Erstflug der Ariane 6 qualifiziert – eine in Europa einzigartige Kompetenz. Mit der künftigen Endmontage und den Abnahmetests des Vinci-Triebwerks in Lampoldshausen wird die enge Verzahnung von Entwicklung, Integration und Test weiter gestärkt. Damit festigt der Standort seine Rolle als zentrales Test- und Entwicklungszentrum für Europas Raumfahrtantriebe und als strategischer Baustein der europäischen Raumfahrtinfrastruktur.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.dlr.de/de/ar/themen-missionen/raumfahrttechnologien/traegersysteme/ariane-6" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Website der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR zur Ariane-6-Rakete</a></li>



<li><a href="https://www.dlr.de/de/forschung-und-transfer/projekte-und-missionen/ariane-programm" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sonderseite zum Ariane-Programm</a></li>



<li><a href="https://www.dlr.de/de/ra" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR-Einrichtung Raumfahrtantriebe</a></li>



<li><a href="https://www.dlr.de/de/das-dlr/standorte-und-bueros/lampoldshausen" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR-Standort Lampoldshausen</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16681.msg580042#msg580042" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane 6 / ESA Programmatik</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Europäischer Raumfahrtgipfel in Sevilla am 6. und 7. November 2023</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/europaeischer-raumfahrtgipfel-in-sevilla-am-6-und-7-november-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 22:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Gerst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr Nachhaltigkeit und mehr Wettbewerb für die europäische Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 6. November 2023. 6. November 2023 &#8211; Raumfahrttechnologien und -anwendungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und können vielfältig zur Lösung globaler Herausforderungen beitragen. So hat Raumfahrt eine klimapolitische, industriepolitische und sicherheitspolitische Dimension [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mehr Nachhaltigkeit und mehr Wettbewerb für die europäische Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 6. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESARatbeimeuropRaumfahrtgipfelESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gruppenbild ESA-Rat beim europäischen Raumfahrtgipfel Minister und Regierungsvertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der Europäischen Kommission treffen sich am 6. und 7. November 2023 im spanischen Sevilla zum zweiten Raumfahrtgipfel. (Bild: ESA /S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="Gruppenbild ESA-Rat beim europäischen Raumfahrtgipfel Minister und Regierungsvertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der Europäischen Kommission treffen sich am 6. und 7. November 2023 im spanischen Sevilla zum zweiten Raumfahrtgipfel. (Bild: ESA /S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="248" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESARatbeimeuropRaumfahrtgipfelESASCorvaja60.jpg" alt="Gruppenbild ESA-Rat beim europäischen Raumfahrtgipfel Minister und Regierungsvertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der Europäischen Kommission treffen sich am 6. und 7. November 2023 im spanischen Sevilla zum zweiten Raumfahrtgipfel. (Bild: ESA /S. Corvaja)" class="wp-image-133246" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESARatbeimeuropRaumfahrtgipfelESASCorvaja60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESARatbeimeuropRaumfahrtgipfelESASCorvaja60-300x124.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Gruppenbild ESA-Rat beim europäischen Raumfahrtgipfel
Minister und Regierungsvertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der Europäischen Kommission treffen sich am 6. und 7. November 2023 im spanischen Sevilla zum zweiten Raumfahrtgipfel. (Bild: ESA /S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">6. November 2023 &#8211; Raumfahrttechnologien und -anwendungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und können vielfältig zur Lösung globaler Herausforderungen beitragen. So hat Raumfahrt eine klimapolitische, industriepolitische und sicherheitspolitische Dimension und Relevanz. Gleichzeitig verändern sich die Rahmenbedingungen für Raumfahrtaktivitäten und der Raumfahrtsektor selbst mit hohem Tempo.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim europäischen Raumfahrtgipfel am 6. und 7. November 2023 im spanischen Sevilla einigten sich die 22 ESA-Mitgliedsstaaten vor diesem Hintergrund auf eine Resolution mit den Schwerpunkten einer grünen und nachhaltigen Raumfahrt, eines unabhängigen, verlässlichen und international wettbewerbsfähigen Zugangs zum All sowie neue Beschaffungsansätze der Europäischen Weltraumorganisation ESA, um die Zusammenarbeit zwischen ESA und Industrie kommerzieller und dienstleistungsbasierter zu gestalten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuropaeischerRaumfahrtgipfelSevillaDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Am 6. und 7. November 2023 trafen sich Vertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten und der EU im spanischen Sevilla, um die Weichen der europäischen Raumfahrt bis zur nächsten Ministerratskonferenz 2025 in Deutschland zu stellen. An der Spitze der deutschen Delegation standen die Luft-und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann (MdB), und DLR-Vorstandsmitglied Dr. Walther Pelzer, Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Mit dabei auch der deutsche ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Am 6. und 7. November 2023 trafen sich Vertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten und der EU im spanischen Sevilla, um die Weichen der europäischen Raumfahrt bis zur nächsten Ministerratskonferenz 2025 in Deutschland zu stellen. An der Spitze der deutschen Delegation standen die Luft-und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann (MdB), und DLR-Vorstandsmitglied Dr. Walther Pelzer, Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Mit dabei auch der deutsche ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuropaeischerRaumfahrtgipfelSevillaDLR26.jpg" alt="Am 6. und 7. November 2023 trafen sich Vertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten und der EU im spanischen Sevilla, um die Weichen der europäischen Raumfahrt bis zur nächsten Ministerratskonferenz 2025 in Deutschland zu stellen. An der Spitze der deutschen Delegation standen die Luft-und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann (MdB), und DLR-Vorstandsmitglied Dr. Walther Pelzer, Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Mit dabei auch der deutsche ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst. (Bild: DLR)" class="wp-image-133250"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Am 6. und 7. November 2023 trafen sich Vertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten und der EU im spanischen Sevilla, um die Weichen der europäischen Raumfahrt bis zur nächsten Ministerratskonferenz 2025 in Deutschland zu stellen. An der Spitze der deutschen Delegation standen die Luft-und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann (MdB), und DLR-Vorstandsmitglied Dr. Walther Pelzer, Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Mit dabei auch der deutsche ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fokus Innovation und Wettbewerb</strong><br>„Von Sevilla geht ein starkes Zeichen für die Zukunft der europäischen Raumfahrt aus. Mit der European Launcher Challenge setzen wir auf Wettbewerb und Innovation bei Trägerraketen. Das wird ein Meilenstein für den europäischen Zugang zum All. Es freut mich, dass wir während des deutschen Vorsitzes des ESA-Ministerrates so gemeinschaftlich neue Wege für einen starken europäischen Raumfahrtstandort gehen&#8220;, erklärt Luft- und Raumfahrtkoordinatorin Dr. Anna Christmann (MdB), die die Bundesregierung in Sevilla vertritt und den ESA-Rat am 6. November mit ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher geleitet hat.<br>„Von Sevilla geht ein starkes Zeichen für die Zukunft der europäischen Raumfahrt aus. Mit der European Launcher Challenge setzen wir auf Wettbewerb und Innovation bei Trägerraketen. Das wird ein Meilenstein für den europäischen Zugang zum All. Es freut mich, dass wir während des deutschen Vorsitzes des ESA-Ministerrates so gemeinschaftlich neue Wege für einen starken europäischen Raumfahrtstandort gehen&#8220;, erklärt Luft- und Raumfahrtkoordinatorin Dr. Anna Christmann (MdB), die die Bundesregierung in Sevilla vertritt und den ESA-Rat am 6. November mit ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher geleitet hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf den europäischen Trägerraketen-Markt ist in Sevilla ein Durchbruch gelungen. Die von Deutschland initiierte sogenannte „European Launcher Challenge“ ebnet den Weg für einen effizienteren künftigen Trägersektor. „Damit haben wir einen Paradigmenwechsel erreicht: Wir wollen den Markt für den Wettbewerb kommerzieller Trägerraketen öffnen und damit mehr Kosteneffizienz und Resilienz schaffen. Denn in Europa können wir nur dann unabhängig und wettbewerbsfähig werden, wenn wir den Ansätzen aus der Vergangenheit eine neue Vision gegenüberstellen“, erläutert Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, der mit seinem Team in Bonn die deutschen Positionen der Konferenz vorbereitet und mit der Bundesregierung abgestimmt hat. Die gemeinsame Umsetzung der European Launcher Challenge sei der entscheidende Schritt in diese Richtung und solle nun bis zur nächsten Ministerratskonferenz 2025 in Deutschland vorbereitet werden, so Dr. Pelzer weiter.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuRaumfahrtgipfelSevillaDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Deutschland hat aktuell den Vorsitz im ESA-Rat. Dr. Anna Christmann (MdB), die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, hat die Sitzung des ESA-Rates auf Ministerebene am 7. November 2023 im FIBES Konferenz-Center in Sevilla geleitet. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Deutschland hat aktuell den Vorsitz im ESA-Rat. Dr. Anna Christmann (MdB), die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, hat die Sitzung des ESA-Rates auf Ministerebene am 7. November 2023 im FIBES Konferenz-Center in Sevilla geleitet. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuRaumfahrtgipfelSevillaDLR26.jpg" alt="Deutschland hat aktuell den Vorsitz im ESA-Rat. Dr. Anna Christmann (MdB), die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, hat die Sitzung des ESA-Rates auf Ministerebene am 7. November 2023 im FIBES Konferenz-Center in Sevilla geleitet. (Bild: DLR)" class="wp-image-133248"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Deutschland hat aktuell den Vorsitz im ESA-Rat. Dr. Anna Christmann (MdB), die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, hat die Sitzung des ESA-Rates auf Ministerebene am 7. November 2023 im FIBES Konferenz-Center in Sevilla geleitet. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA-Mitgliedsstaaten sicherten zudem die notwendige Unterstützung für den baldigen Erststart der Ariane 6 sowie die weitere Nutzung der Vega-C als feste Bestandteile der europäischen Launcher-Familie für institutionelle und kommerzielle Starts zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fokus grüne und nachhaltige Raumfahrt</strong><br>Darüber hinaus unterstützen die Mitgliedsstaaten die Ankündigung einer internationalen „Zero Debris“-Charter, die das Ziel hat, durch Raumfahrt verursachte Emissionen und Weltraumrückstände im Weltall selbst zu minimieren und Nachhaltigkeit zu stärken. Im Rahmen des informellen ESA-EU-Rates am 7. November soll zudem eine Deklaration verabschiedet werden, die den Nutzen und die Bedeutung der Raumfahrt für die europäischen Klimaziele und das kommerzielle Potenzial des europäischen Raumfahrtökosystems betont.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Für Deutschland hat die Förderung des Klimaschutzes und die Nutzung von sauberen Technologien, die nur geringe bis keine Treibhausgasemissionen verursachen, oberste Priorität. Weltraumgestützte Daten und Dienste stellen hier ein entscheidendes Puzzleteil dar. Ohne unsere Aktivitäten im Weltraum könnten wir den Klimawandel nicht systematisch verfolgen und effektiv auf die Klimakrise reagieren. Zur grünen Raumfahrt gehört auch das Thema Nachhaltigkeit im All. Wir sind uns innerhalb der ESA-Mitgliedsstaaten einig, dass wir diese Schwerpunkte konkret ausbauen und vertiefen müssen, wenn wir unseren eigenen Zielen, dem Pariser Klimaabkommen und dem EU-Green Deal, gerecht werden wollen“, betont DLR-Vorstandsmitglied Dr. Walther Pelzer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fokus Kommerzialisierung und Exploration</strong><br>Das zweite Schwerpunktthema – die ESA als Motor für Europas Zukunft in der Raumfahrt und die Modernisierung der Durchführung ihrer Programme – umfasst neben der Frage des sicheren und eigenständigen Zugangs zum All auch nächste Schritte in der Weltraumexploration auf der Basis von Kommerzialisierung, dienstleitungsbasierten Ansätzen und konkurrenzfähigen Beschaffungsmodellen. Auf Wunsch vieler ESA-Mitgliedstaaten, auch Deutschlands, soll es vorbereitende Studien für einen Frachtdienst im so genannten Low Earth Orbit (LEO) geben. Dieser niedrige Erdorbit reicht bis in etwa 2.000 Kilometer Höhe, die meisten Satelliten und auch die Internationale Raumstation befinden sich hier. Auch hier sollen neue Beschaffungsansätze etabliert werden, ähnlich wie bei der „European Launcher Challenge“. Dazu soll ein kommerzieller Wettbewerb für einen Cargo-Rückholservice starten, bei dem sich Unternehmen aus Europa bewerben können, die bis 2028 Nachschub zur Internationalen Raumstation liefern und die Fracht zur Erde zurückbringen. Die öffentliche Finanzierung für die ersten Phasen des Projekts ist laut ESA bereits gesichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg555566#msg555566" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
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		<title>DLR: Sieben Jahre INNOspace Masters</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-sieben-jahre-innospace-masters/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2023 14:30:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Anna Christmann]]></category>
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		<category><![CDATA[DSI Aeropsace Technologie]]></category>
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		<category><![CDATA[INNOspace Masters]]></category>
		<category><![CDATA[Mynaric]]></category>
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		<category><![CDATA[TU Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt kürt Sieger des Innovationswettbewerbs in Berlin. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 13. Juli 2023. 13. Juli 2023 &#8211; Seit 2015 wurde der INNOspace-Masters-Wettbewerb der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in bislang sieben Runden erfolgreich durchgeführt. Die besten Entwicklungen wurden nun am 12. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt kürt Sieger des Innovationswettbewerbs in Berlin. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 13. Juli 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">13. Juli 2023 &#8211; Seit 2015 wurde der INNOspace-Masters-Wettbewerb der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in bislang sieben Runden erfolgreich durchgeführt. Die besten Entwicklungen wurden nun am 12. Juli 2023 im Rahmen einer Highlightskonferenz in Berlin ausgezeichnet. Gewürdigt wurden dabei Teilnehmende aus den Kategorien „Start-ups“, „KMUs und ScaleUps“ sowie „Forschungsinstitute &amp; Universitäten“. Außerdem vergaben die beteiligten Partner eine Ehrung für die besten Einreichungen in ihren jeweiligen Wettbewerbskategorien.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PartnerderINNOspaceMastersDLRJensGyarmaty.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die INNOspace-Masters-Highlightskonferenz fand am 12. Juli 2023 in Berlin statt. An der Preisverleihung des Wettbewerbs nahmen teil (v.l.n.r.): Alexander Satanowsky, Manager NeXt Scouting, Mercedes-Benz AG, Janusz Heitmann, Projektleiter INNOspace Masters, Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, Andreas Lindenthal, Head of Business Operations and Products Space Systems, Head of Site Airbus Defence and Space, Immenstaad, AIRBUS Defence and Space, Dr. Franziska Zeitler, Abteilungsleiterin Innovation und Neue Märkte, Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, Geraldine Naja, Direktorin für Kommerzialisierung, Industrie und Wettbewerbsfähigkeit, Europäische Weltraumorganisation (ESA), Dr. Lutz Bertling, Mitglied des Vorstands, OHB SE und Dr. Walther Pelzer, Mitglied des DLR-Vorstands und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. (Bild: DLR/Jens Gyarmaty)" data-rl_caption="" title="Die INNOspace-Masters-Highlightskonferenz fand am 12. Juli 2023 in Berlin statt. An der Preisverleihung des Wettbewerbs nahmen teil (v.l.n.r.): Alexander Satanowsky, Manager NeXt Scouting, Mercedes-Benz AG, Janusz Heitmann, Projektleiter INNOspace Masters, Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, Andreas Lindenthal, Head of Business Operations and Products Space Systems, Head of Site Airbus Defence and Space, Immenstaad, AIRBUS Defence and Space, Dr. Franziska Zeitler, Abteilungsleiterin Innovation und Neue Märkte, Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, Geraldine Naja, Direktorin für Kommerzialisierung, Industrie und Wettbewerbsfähigkeit, Europäische Weltraumorganisation (ESA), Dr. Lutz Bertling, Mitglied des Vorstands, OHB SE und Dr. Walther Pelzer, Mitglied des DLR-Vorstands und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. (Bild: DLR/Jens Gyarmaty)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PartnerderINNOspaceMastersDLRJensGyarmaty60.jpg" alt="Die INNOspace-Masters-Highlightskonferenz fand am 12. Juli 2023 in Berlin statt. An der Preisverleihung des Wettbewerbs nahmen teil (v.l.n.r.): Alexander Satanowsky, Manager NeXt Scouting, Mercedes-Benz AG, Janusz Heitmann, Projektleiter INNOspace Masters, Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, Andreas Lindenthal, Head of Business Operations and Products Space Systems, Head of Site Airbus Defence and Space, Immenstaad, AIRBUS Defence and Space, Dr. Franziska Zeitler, Abteilungsleiterin Innovation und Neue Märkte, Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, Geraldine Naja, Direktorin für Kommerzialisierung, Industrie und Wettbewerbsfähigkeit, Europäische Weltraumorganisation (ESA), Dr. Lutz Bertling, Mitglied des Vorstands, OHB SE und Dr. Walther Pelzer, Mitglied des DLR-Vorstands und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. (Bild: DLR/Jens Gyarmaty)" class="wp-image-128750" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PartnerderINNOspaceMastersDLRJensGyarmaty60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PartnerderINNOspaceMastersDLRJensGyarmaty60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die INNOspace-Masters-Highlightskonferenz fand am 12. Juli 2023 in Berlin statt. An der Preisverleihung des Wettbewerbs nahmen teil (v.l.n.r.): Alexander Satanowsky, Manager NeXt Scouting, Mercedes-Benz AG, Janusz Heitmann, Projektleiter INNOspace Masters, Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, Andreas Lindenthal, Head of Business Operations and Products Space Systems, Head of Site Airbus Defence and Space, Immenstaad, AIRBUS Defence and Space, Dr. Franziska Zeitler, Abteilungsleiterin Innovation und Neue Märkte, Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, Geraldine Naja, Direktorin für Kommerzialisierung, Industrie und Wettbewerbsfähigkeit, Europäische Weltraumorganisation (ESA), Dr. Lutz Bertling, Mitglied des Vorstands, OHB SE und Dr. Walther Pelzer, Mitglied des DLR-Vorstands und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. (Bild: DLR/Jens Gyarmaty)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt 1.554 Unternehmen aus 40 Ländern haben sich seit Beginn mit rund 700 zukunftsgerichteten Ideen an dem Innovationswettbewerb beteiligt. Prämiert wurden dabei 86 Finalisten mit Preis- und Fördergeldern in Höhe von mehr als 9,4 Millionen Euro. In diesem Jahr waren die ehemaligen Wettbewerbsteilnehmer aufgefordert, Ergebnisse zu ihrer Entwicklung seit der Teilnahme am Wettbewerb einzureichen. Prämiert wurden die Teilnehmer von Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt und Dr. Walther Pelzer, Mitglied des Vorstandes im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Auch Vertreter der langjährigen Wettbewerbspartner Airbus, OHB und der deutschen ESA Business Incubation Centres waren vor Ort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Entwicklung der ehemaligen INNOspace Masters Finalisten ist beeindruckend“, erklärt Dr. Anna Christmann. „Seit ihrer Teilnahme haben diese Unternehmen, Start-ups sowie Forschungs- und Hochschulteams nicht nur bedeutende technische Herausforderungen gemeistert, sondern auch einen bemerkenswerten ökonomischen Fortschritt durchlaufen.“ Insbesondere junge Unternehmen, die bereits in der Frühphase am Wettbewerb teilgenommen haben, konnten seither ein deutliches Wachstum in Bezug auf Personal, Umsatz und die Akquise privaten Risikokapitals verzeichnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sieben Jahre Innovationen für und aus der Raumfahrt</strong><br>Im Jahr 2015 hatte der Wettbewerb mit 50 Teilnehmern angefangen – bei der letzten Runde in den Jahren 2021/22 waren es bereits 337 Bewerber. Insgesamt kamen rund 70 Prozent der knapp 700 Einreichungen aus raumfahrtfremden Branchen. „Die stetig wachsende Zahl von Einreichungen verdeutlicht, dass sich der Wettbewerb seit der ersten Wettbewerbsrunde mit ambitionierten und zukunftsweisenden Themen befasst“, betont Dr. Walther Pelzer. „Die große Vielfalt der Bereiche, aus denen die Projektvorschläge stammen, zeigt dabei das hohe Potenzial für den branchenübergreifenden Wissens- und Technologietransfer sowie die wechselseitigen Synergien beim INNOspace Masters als Innovationswettbewerb“.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerTeilnehmerPartnerDLRJensGyarmaty.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Auf der INNOspace-Masters-Konferenz wurden die besten Entwicklungen aus den vergangenen Wettbewerben ausgezeichnet. Außerdem vergaben die beteiligten Partner eine Ehrung für die besten Einreichungen in ihren jeweiligen Wettbewerbskategorien. (Bild: DLR/Jens Gyarmaty)" data-rl_caption="" title="Auf der INNOspace-Masters-Konferenz wurden die besten Entwicklungen aus den vergangenen Wettbewerben ausgezeichnet. Außerdem vergaben die beteiligten Partner eine Ehrung für die besten Einreichungen in ihren jeweiligen Wettbewerbskategorien. (Bild: DLR/Jens Gyarmaty)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerTeilnehmerPartnerDLRJensGyarmaty60.jpg" alt="Auf der INNOspace-Masters-Konferenz wurden die besten Entwicklungen aus den vergangenen Wettbewerben ausgezeichnet. Außerdem vergaben die beteiligten Partner eine Ehrung für die besten Einreichungen in ihren jeweiligen Wettbewerbskategorien. (Bild: DLR/Jens Gyarmaty)" class="wp-image-128747" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerTeilnehmerPartnerDLRJensGyarmaty60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerTeilnehmerPartnerDLRJensGyarmaty60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Auf der INNOspace-Masters-Konferenz wurden die besten Entwicklungen aus den vergangenen Wettbewerben ausgezeichnet. Außerdem vergaben die beteiligten Partner eine Ehrung für die besten Einreichungen in ihren jeweiligen Wettbewerbskategorien. (Bild: DLR/Jens Gyarmaty)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die ausgezeichneten Entwicklungen der INNOspace-Masters-Highlightskonferenz</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beste Startup-Entwicklung: OKAPI:Orbits GmbH</strong><br>OKAPI:Orbits hat eine erfolgreiche Software-Lösung entwickelt, die einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der wachsenden Bedrohung durch Weltraummüll und Kollisionen im Orbit leistet. Durch präzise Risikovorhersagen und intelligente Manövervorschläge werden Kollisionen zwischen Satelliten und Trümmerteile verhindert, wodurch die Ausbreitung von Weltraumschrott eingedämmt wird. Mit Risikokapital-Investitionen von 6,5 Millionen Euro und einem Team von 35 Vollzeitkräften wird die Lösung von OKAPI heute bereits für über 150 Satelliten in den Erdumlaufbahnen verwendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beste KMU/ScaleUp-Entwicklung: Mynaric AG</strong><br>Als ehemaliger Teilnehmer des Inkubationsprogramms ESA BIC Bavaria hat sich die <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Mynaric" data-wpel-link="internal">Mynaric</a> AG zu einem führenden Anbieter von Laserkommunikationsterminals entwickelt und ermöglicht so schnelle, satellitengestützte Datenübertragung über tausende Kilometer. Ihre Produkte finden Anwendung in Konstellationen und Erdbeobachtungsmissionen im niedrigen Erdorbit. Von 20 Vollzeitkräften im Jahr 2016 ist das Team auf 294 Mitarbeiter im Jahr 2023 gewachsen. In 2017 erfolgte zudem der Gang an die deutschen Börse, seit 2021 ist die Mynaric-Aktie zudem an der NASDAQ gelistet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beste Forschungseinrichtungs-/Universitätsprojekt-Entwicklung: Fraunhofer LBF</strong><br>Für das Forschungsprojekt „Silent Running“ hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF) in Zusammenarbeit mit den Firmen MT Aerospace und OHB-System AG drei Weltraumdemonstratoren entwickelt. Das Projekt hat gezeigt, dass der Einsatz von vibroakustischen Materialien – also Materialien, die Körperschall absorbieren können – im Weltraum realisierbar ist. Es bietet so eine Lösung für den Konflikt zwischen Leichtbau und schwingungstechnischem Verhalten. Die Materialien sind zudem nachhaltig herstellbar. Das Forschungsteam ist seit der Teilnahme am INNOspace Masters von zwei Teilzeitstellen auf sechs Vollzeitkräfte sowie zehn studentische Hilfskräfte angewachsen, um die Technologie auch für andere Anwendungsbereiche nutzbar zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ehrung DLR Challenge: TU Berlin und Universität Würzburg (Spin-In-Transfer) sowie DSI Aeropsace Technologie GmbH (Spin-Off-Transfer)</strong><br>Als beste Spin-In-Idee wurde das Verbundprojekt InnoCube der TU Berlin und der Universität Würzburg geehrt. Die Vorhaben „Skip the Harness – SKITH“ und Fibre-Reinforced Spacecraft Wall for Storing Energy – Wall#E” fügen sich für die Entwicklung eines neuartigen Satellitenkonzepts zusammen. Die beste Idee für einen Spin-Off-Transfer kam von der DSI Aeropsace Technologie GmbH. Um die Diagnostik von Herzerkrankungen signifikant zu verbessern, entwickelte das Unternehmen ein tragbares Gerät zur kontinuierlichen Überwachung der Herzfunktion. Die Technologie dafür basiert auf einer speziellen Kardiographie, welche ursprünglich für die Überwachung von Messwerten wichtiger Körperfunktionen in der astronautischen Raumfahrt entwickelt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ehrung ESA BIC Challenge: Deployables Cubed GmbH</strong><br>In der Raumfahrt werden zunehmend kostengünstige Kleinsatelliten – so genannte CubeSats – eingesetzt, die jedoch aufgrund ihrer Standardgröße von zehn Zentimetern Kantenlänge Einschränkungen in der Missionsvielfalt unterliegen. Während der Inkubation im ESA BIC Bavaria entwickelte die Deployables Cubed GmbH spezielle Auslösemechanismen, um ausfaltbare Strukturen im Weltall zu ermöglichen. Die Firma konnte bereits signifikante Marktanteile erobern: 14 Auslösemechanismen werden heute schon erfolgreich im Weltraum eingesetzt, insgesamt wurden über 100 Produkte verkauft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ehrung Airbus Challenge: DigiFarm AS</strong><br>Das norwegische Unternehmen DigiFarm AS schafft es mit einem eigens entwickelten Algorithmus, die Auflösung von Daten des europäischen Erdbeobachtungssatelliten <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Sentinel-2" data-wpel-link="internal">Sentinel-2</a> von zehn auf einen Meter zu verbessern. Damit können Feldgrenzen und Abgrenzungen von Bewirtschaftungszonen in der Landwirtschaft genau bestimmt werden. Diese werden für die Präzisionslandwirtschaft als Grundlage für wichtige Entscheidungen benötigt. Der neuartige Algorithmus basiert dabei auf neuronalen Netzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ehrung OHB Challenge: AVES Reality GmbH</strong><br>Unter der Verwendung von Satellitenbildern aus der Erdbeobachtung erstellt das Start-up AVES Reality GmbH mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz eine präzise und physikalisch korrekte virtuelle Kopie der realen Welt. Die so erzeugten Simulationsumgebungen können dabei hohen Anforderungen an Qualität, Skalierbarkeit, Preis und Flexibilität gerecht werden. Das Unternehmen ermöglicht damit hochwertige Simulationen, insbesondere für die Entwicklung von autonomen Fahrzeugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Innovationswettbewerb INNOspace Masters</strong><br>Der INNOspace Masters Wettbewerb wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) veranstaltet. Der Wettbewerb ist Teil der Initiative INNOspace, die seit 2013 den Innovations- und Technologietransfer zwischen der Raumfahrt- und Nicht-Raumfahrtindustrie fördert. Partner des Wettbewerbs sind die ESA Business Incubation Centres (BIC) in Deutischland sowie die Industriepartner Airbus, OHB, Mercedes-Benz AG (Wettbewerbsrunde 2021/2022) sowie die DB Netz AG (Wettbewerbsrunden 2018/19 bis 2020/21).<br>Der INNOspace Masters Wettbewerb wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) veranstaltet. Der Wettbewerb ist Teil der <a href="https://www.dlr-innospace.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Initiative INNOspace</a>, die seit 2013 den Innovations- und Technologietransfer zwischen der Raumfahrt- und Nicht-Raumfahrtindustrie fördert. Partner des Wettbewerbs sind die ESA Business Incubation Centres (BIC) in Deutschland sowie die Industriepartner Airbus, OHB, Mercedes-Benz AG (Wettbewerbsrunde 2021/2022) sowie die DB Netz AG (Wettbewerbsrunden 2018/19 bis 2020/21).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ausführliche Übersicht über alle prämierten Teilnehmer, einschließlich aller nominierten Ideen der Kategorien und Challenges, ist auf der <a href="https://innospace-masters.de/winners/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">INNOspace Masters-Website</a> zu finden. Der nächste INNOspace-Masters-Wettbewerb startet Anfang des Jahres 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg551448#msg551448" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li>
</ul>
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		<title>DLR: Erste deutsche Kleinsatellitenkonferenz in Berlin: Zukunftsmarkt Kleinsatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-erste-deutsche-kleinsatellitenkonferenz-in-berlin-zukunftsmarkt-kleinsatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2022 13:54:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<category><![CDATA[Start-Up]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kleinsatelliten (Satelliten mit einem Gewicht bis zu 500 Kilogramm) sind vielfältig und flexibel einsetzbar – für Telekommunikationsleistungen, die Erdbeobachtung und Klimaforschung oder die Erprobung neuer Technologien im All. Sie können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen damit vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft. Sie [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Kleinsatelliten (Satelliten mit einem Gewicht bis zu 500 Kilogramm) sind vielfältig und flexibel einsetzbar – für Telekommunikationsleistungen, die Erdbeobachtung und Klimaforschung oder die Erprobung neuer Technologien im All. Sie können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen damit vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft. Sie gelten daher als einer der wesentlichen Motoren des dynamischen Zukunftsmarkts Raumfahrt, insbesondere im Hinblick auf den Bereich New Space, also die Kommerzialisierung der Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 6. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/podiumsdiskussionauftaktkleinsatkonfdlr.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Podiumsdiskussion zum Auftakt der Kleinsatellitenkonferenz. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Podiumsdiskussion zum Auftakt der Kleinsatellitenkonferenz. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/podiumsdiskussionauftaktkleinsatkonfdlr600.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Podiumsdiskussion zum Auftakt der Kleinsatellitenkonferenz. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">6. Dezember 2022 &#8211; Um die deutsche Raumfahrtindustrie zu stärken und KMUs (kleine und mittlere Unternehmen) und insbesondere Start-ups im Bereich Kleinsatelliten zu fördern, hat die Bundesregierung die „Kleinsatelliten-Initiative“ ins Leben gerufen. Hierfür hat der Bundestag für 2022 insgesamt 10 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Am 6. Dezember 2022 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Forschung und Politik in Berlin, um zu diskutieren, wie das Thema „Kleinsatelliten in Deutschland“ auch im Rahmen der neuen Raumfahrtstrategie des Bundes gestaltet werden kann. Auf der von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) veranstalteten Konferenz wurden auch die Gewinner des Mikrolauncher-Nutzlast-Wettbewerbs der Deutschen Raumfahrtagentur ausgezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die nationale Kleinsatelliten-Initiative: Förderung von Kommerzialisierung und Forschung</strong><br>Kleinsatelliten (Satelliten mit einem Gewicht bis zu 500 Kilogramm) sind vielfältig und flexibel einsetzbar – für Telekommunikationsleistungen, die Erdbeobachtung und Klimaforschung oder die Erprobung neuer Technologien im All. Sie können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen damit vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft. Kleinsatelliten gelten daher als einer der wesentlichen Motoren des dynamischen Zukunftsmarkts Raumfahrt, insbesondere im Hinblick auf den Bereich New Space, also die Kommerzialisierung der Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu erläutert Dr. Anna Christmann (MdB), die Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt: „Neue Raumfahrtanwendungen mittels Kleinsatelliten bieten enormes Potential für ein besseres Leben auf dem Planeten und eine intakte Umwelt. Durch die bessere Kosteneffizienz und den geringeren Ressourceneinsatz ermöglichen Kleinsatelliten deutlich mehr Datenerfassung aus dem All und damit mehr sogenannte Downstream-Anwendungen. Jetzt gilt es, mit der Kleinsatellitenstrategie den Markt für diese Technologie in Deutschland und Europa aufzubauen. Dafür bringen wir alle Akteure aus Wissenschaft, Start-ups, KMUs und Industrie zusammen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die weitere Stärkung des Standorts Deutschland im Segment Kleinsatelliten soll über ein Programm mit mehreren Schwerpunkten erfolgen. Dazu zählen die Durchführung von Wettbewerben für die Entwicklung neuer Kleinsatellitenplattformen und für günstige Mitfluggelegenheiten, die gezielte Förderung von Kleinsatellitentechnologien an Hochschulen und KMUs sowie Start-ups und die Verbesserung des Technologietransfers aus Forschungsinstituten und Hochschulen in die Industrie. Zudem sollen regelmäßig Missionen für die Technologieerprobung im All durchgeführt werden. Mit dem zunehmenden Bedarf an Kleinsatelliten treten auch der Aufbau von Kapazitäten für die Serienproduktion und die Entwicklung von Technologien zur Vermeidung von Weltraumschrott in den Vordergrund sowie die Weltraumqualifizierung von bereits existierenden „EEE“-Bauteilen (elektrische, elektronische und elektromechanische Bauteile, zum Beispiel aus der Automobilindustrie).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mikrolauncher-Nutzlastwettbewerb: Mitfluggelegenheit für Kleinsatelliten</strong><br>„Technologische Exzellenz einerseits und kosteneffiziente Wertschöpfungsprozesse andererseits sind die Basis, um sich im dynamisch wachsenden Markt der Kleinsatelliten gut zu positionieren. Start-ups und KMU spielen dabei aufgrund ihrer Agilität eine wesentliche Rolle“, betont Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur. „Die verlässliche Aussicht auf öffentliche Aufträge hilft vor allem jungen Unternehmen, ihre Finanzierung zu sichern. Hier sind unsere Mikrolauncher- und Nutzlastwettbewerbe zentrale Bausteine“, ergänzt Pelzer mit Blick auf die Rolle des Staates als Ankerkunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Konferenz in Berlin wurden auch die 17 Gewinner des DLR-Nutzlastwettbewerbs bekanntgegeben, deren Kleinsatellitentechnologien auf den Mikrolaunchern (kleinen Trägerraketen) der Raumfahrt-Unternehmen Isar Aerospace Technologies GmbH und Rocket Factory Augsburg AG eine kostenlose Mitfluggelegenheit erhalten. Bewerben konnten sich Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland und Europa, die einen oder mehrere Kleinsatelliten für wissenschaftliche oder kommerzielle Missionen sowie zur Technologieerprobung im All starten wollen. Weitere Informationen zu den Gewinnern gibt es <a href="https://web.archive.org/web/20221207041734/https://www.dlr.de/rd/desktopdefault.aspx/tabid-18765/30054_read-80790/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">dort</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nutzlast-Wettbewerb ist eingebettet in den Mikrolauncher-Wettbewerb der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Ziel dieses Programms ist es, die Kommerzialisierung der europäischen Raumfahrt voranzutreiben und die Autonomie und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, insbesondere im Bereich der kleineren Nutzlasten, zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutschen Start-Ups Isar Aerospace Technologies GmbH (Trägerrakete Spectrum), Rocket Factory Augsburg AG (RFA One) sowie die HyImpulse Technologies GmbH (SL1) konnten sich in verschiedenen Phasen des Mikrolauncher-Wettbewerbs durchsetzen. Die beiden Raketen Spectrum und RFA One wurden für die Durchführung der insgesamt vier Missionen ausgewählt. Sie sind mit nur 28 beziehungsweise 30 Metern Länge und zwei Metern Durchmesser auf den Transport von Nutzlasten bis zu 1,5 Tonnen Gewicht ausgelegt und eignen sich damit ideal für den Start von Kleinsatelliten.</p>



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