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	<title>Weißrussland &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Weißrussland &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Zwei belorussische Kosmonauten-Kandidatinnen im Sternenstädtchen eingetroffen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zwei-belorussische-kosmonauten-kandidatinnen-im-sternenstaedtchen-eingetroffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jul 2023 19:46:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorbereitung der Frauen ab Montag. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, Pressedienst ZPK, RIA Nowosti, TASS. Moskau, 23, Juli 2023 &#8211; Zwei belorussische Kandidatinnen für einen Flug mit einem russischen Raumschiff zur Internationalen Raumstation ISS sind am Sonntag im Kosmonautenausbildungszentrum (ZPK) Juri Gagarin im Sternenstädtchen bei Moskau eingetroffen. Die Belawija-Flugbegleiterin Marina Wassiljewskaja und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vorbereitung der Frauen ab Montag. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: GK Roskosmos, Pressedienst ZPK, RIA Nowosti, TASS.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/6439933238zpkAdreyShelepin2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Marina Wassiljewskaja (li.) und Anastasija Lenkowa (re.). (Foto: Pressedienst ZPK / Andrey Shelepin)" data-rl_caption="" title="Marina Wassiljewskaja (li.) und Anastasija Lenkowa (re.). (Foto: Pressedienst ZPK / Andrey Shelepin)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/6439933238zpkAdreyShelepin26.jpg" alt="Marina Wassiljewskaja (li.) und Anastasija Lenkowa (re.). (Foto: Pressedienst ZPK / Andrey Shelepin)" class="wp-image-129239"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Marina Wassiljewskaja (li.) und Anastasija Lenkowa (re.). (Foto: Pressedienst ZPK / Andrey Shelepin)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 23, Juli 2023 &#8211; Zwei belorussische Kandidatinnen für einen Flug mit einem russischen Raumschiff zur Internationalen Raumstation ISS sind am Sonntag im Kosmonautenausbildungszentrum (ZPK) Juri Gagarin im Sternenstädtchen bei Moskau eingetroffen. Die Belawija-Flugbegleiterin Marina Wassiljewskaja und die Kinderchirurgin Anastasija Lenkowa seien aus einer Gruppe von sechs Anwärterinnen ausgewählt worden, die sich zuvor in Russland medizinischen Tests unterzogen haben, teilte der ZPK-Pressedienst mit. Der Start sei für den 13. März 2024 mit Sojus MS-25 geplant, der Flug soll 12 Tage dauern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die achtmonatige Vorbereitung beider Frauen beginnt bereits am Montag. Sie erhalten den Status einer &#8222;Teilnehmerin an einem Raumflug&#8220;, wie er bereits für die amerikanischen, kanadischen und südafrikanischen zahlenden Weltraumtouristen galt, die mit den Russen zur ISS geflogen sind. Marina Wassiljewskaja bildet zusammen mit dem Russen Oleg Nowizki und der NASA-Astronautin Tracy Dayson die Hauptbesatzung der dann 21. Besuchsmannschaft. Anastasija Lekowa gehört mit dem Russen Iwan Wagner und dem NASA-Astronauten Donald Pettit der Double-Besatzung an. Nowizki kehrt mit Wassiljewskaja und der NASA-Astronautin Loral O´Hara wieder auf die Erde zurück, während Tracy Dayson in der Station verbleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3428.msg551741#msg551741" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Russische Raumfahrt</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Eine Weißrussin fliegt im März 2024 zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eine-weissrussin-fliegt-im-maerz-2024-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2023 21:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verwirrung um den Namen. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quelle: GK Roskosmos, TASS, RIA Nowosti. Moskau, 29. Mai 2023 &#8211; Eine weißrussische Kosmonautin fliegt im März kommenden Jahres mit dem russischen Kosmonauten Oleg Nowizki und der NASA-Astronautin Tracy Dayson zur Internationalen Raumstation ISS, teilte die GK Roskosmos am Montag mit. Der Start der 21. ISS-Besuchsmannschaft [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Verwirrung um den Namen. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: GK Roskosmos, TASS, RIA Nowosti.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 29. Mai 2023 &#8211; Eine weißrussische Kosmonautin fliegt im März kommenden Jahres mit dem russischen Kosmonauten Oleg Nowizki und der NASA-Astronautin Tracy Dayson zur Internationalen Raumstation ISS, teilte die GK Roskosmos am Montag mit. Der Start der 21. ISS-Besuchsmannschaft erfolge mit dem Raumschiff Sojus MS-25. Nowizki und die Weißrussin, deren Name nicht genannt wurde, würden nach einer &#8222;kurzen Expedition&#8220; mit dem Raumschiff Sojus MS-24 zurückkehren. Die Amerikanerin setze indes ihren Flug bis September 2024 fort. Sie komme mit Sojus MS-25 gemeinsam mit den Kosmonauten Oleg Kononenko und Nikolai Tschub wieder auf die Erde, die im Herbst mit Sojus MS-24 zur Station starten und ein Jahr lang dort bleiben. Die Zusammensetzung der Mannschaften für die beiden ISS-Starts sei von einer Kommission der GK Roskosmos Mission bereits festgelegt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor hatte eine Meldung der Nachrichtenagentur TASS für Verwirrung gesorgt. Darin hieß es unter Berufung auf das Kosmonautenausbildungszentrum (ZPK) Juri Gagarin, die Weißrussin Marina Wassiljewskaja sei als Mitglied der Hauptbesatzung der 21. ISS-Besuchsmannschaft nominiert worden und werde als &#8222;Teilnehmerin eines Raumflugs&#8220; geführt. Die Double-Besatzung bestehe aus dem russischen Kosmonauten Iwan Wagner, der Weißrussin Anastasija Lenkowa und dem NASA-Astronauten Donald Pettit. Später sind die Namen der Weißrussinnen dann in der ZPK-Information gelöscht worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die Raumfahrtbehörde weiter mitteilte, stehen die Namen der Flugbegleiterin Wassiljewskaja und der Kinderchirurgin Lenkowa aber auf der Shortlist der sechs Kandidatinnen, die Weißrussland aus mehr als 3.000 Anwärterinnen schließlich ausgewählt habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg549708#msg549708" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Hauptthema</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weißrussin Wassiljewskaja für ISS-Flug im kommenden Jahr nominiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weissrussin-wassiljewskaja-fuer-iss-flug-im-kommenden-jahr-nominiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2023 16:02:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Kommandant soll der gebürtige Weißrusse Oleg Nowizki wirken. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quelle: TASS. Moskau, 29. Mai 2023 &#8211; Die Weißrussin Marina Wassiljewskaja ist als Mitglied der Hauptbesatzung der 21. Besuchsmannschaft der Internationalen Raumstation ISS nominiert worden. Das gehe aus Angaben des russischen Kosmonautenausbildungszentrums (ZPK) Juri Gagarin im Sternenstädtchen bei Moskau hervor, meldet [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Als Kommandant soll der gebürtige Weißrusse Oleg Nowizki wirken. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: TASS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 29. Mai 2023 &#8211; Die Weißrussin Marina Wassiljewskaja ist als Mitglied der Hauptbesatzung der 21. Besuchsmannschaft der Internationalen Raumstation ISS nominiert worden. Das gehe aus Angaben des russischen Kosmonautenausbildungszentrums (ZPK) Juri Gagarin im Sternenstädtchen bei Moskau hervor, meldet die Nachrichtenagentur TASS am Montag. Darin werde sie als &#8222;Teilnehmerin eines Raumflugs&#8220; geführt. Kommandant dieser Besatzung sei der russische Dreifachkosmonaut und gebürtige Weißrusse Oleg Nowizki, Bordingenieur die NASA-Astronautin Tracy Dayson. Die Double-Besatzung bestehe aus dem russischen Kosmonauten Iwan Wagner, der Weißrussin Anastasija Lenkowa und dem NASA-Astronauten Donald Pettit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die Agentur betont, habe Weißrussland im vergangenen Jahr sechs Anwärterinnen für einen ISS-Flug ernannt. Die beiden nun nominierten Kandidatinnen würden in Übereinstimmung mit der GK Roskosmos in Russland auf die Mission vorbereitet. Der Flug werde im Frühjahr 2024 stattfinden. Ursprünglich sei er noch für dieses Jahr geplant gewesen. Wegen der Beschädigung des Raumschiffes Sojus MS-22 im Dezember an der ISS sei die Terminverschiebung erforderlich geworden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg549694#msg549694" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Hauptthema</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einziger Lichtblick Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/einziger-lichtblick-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2023 13:19:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Russlands Raumfahrt sucht Weg aus dem historischen Tief. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, ZPK, NASA, TASS, RIA Nowosti. Moskau, 2. Januar 2023 &#8211; Russlands Raumfahrt geht 2023 mit einem historischen Tief an den Start. In aller Offenheit hat der Generaldirektor der GK Roskosmos, Juri Borissow, kurz vor dem Jahreswechsel eingestanden, dass fast [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/einziger-lichtblick-mond/" data-wpel-link="internal">Einziger Lichtblick Mond</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Russlands Raumfahrt sucht Weg aus dem historischen Tief. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: GK Roskosmos, ZPK, NASA, TASS, RIA Nowosti.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GKRoskosmosDirektorJBorissow1k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Generaldirektor der GK Roskosmos, Juri Borissow (Bild: Roskosmos)" data-rl_caption="" title="Generaldirektor der GK Roskosmos, Juri Borissow (Bild: Roskosmos)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GKRoskosmosDirektorJBorissow26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Generaldirektor der GK Roskosmos, Juri Borissow (Bild: Roskosmos)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 2. Januar 2023 &#8211; Russlands Raumfahrt geht 2023 mit einem historischen Tief an den Start. In aller Offenheit hat der Generaldirektor der GK Roskosmos, Juri Borissow, kurz vor dem Jahreswechsel eingestanden, dass fast alle führenden Unternehmen der einstigen Vorzeigebranche 2021 und 2022 die Planvorgaben nicht erfüllt haben. Der Schuldenberg werde wohl von 31 Milliarden Rubel 2021 auf inzwischen 50 Milliarden angewachsen sein. Die genaue Zahl liege noch nicht vor. Die Betriebe haben zwar ihr Geld pünktlich erhalten, aber nicht geliefert, sagte er.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Grund dafür nannte Borissow nicht zuletzt &#8222;die Situation, wie sie sich nach dem 24. Februar ergeben hat&#8220;, im Klartext also mit dem Beginn des Überfalls auf die Ukraine. Dadurch seien eine Reihe internationaler Verträge weggebrochen, so über die Lieferung von Raketentriebwerken und über Startdienstleistungen. Als einziges Positivum konnte der Manager wenigstens vermelden, dass man auch im abgelaufenen Jahr alle Starts &#8211; lediglich 22 an der Zahl &#8211; fehlerfrei über die Bühne gebracht habe. Damit habe man jetzt in den letzten vier Jahren&nbsp;98 Starts in Folge ohne Havarie zu verzeichnen, was quasi als Weltrekord gelten könne. Möglich geworden sei das vor allem durch ein neues Qualitätskontrollsystem. Zudem habe man rund ein Viertel der Führungskräfte ausgetauscht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Weg&nbsp;will Borissow im laufenden Jahr durch die Schaffung der Voraussetzungen für den konsequenten Übergang der Branche zu einem &#8222;neuen industriellen Produktionsmodell&#8220; etwa von &#8222;Sfera&#8220;-Nachrichten- und Fernerkundungssatelliten und ein neues Finanzierungssystem&nbsp;weitergehen. Derzeit baue Russland lediglich 15 Satelliten pro Jahr, sagte er. Diese Zahl solle schrittweise auf einen Satelliten pro Tag ansteigen. Bereits 2025-26 hoffe er, auf 200 bis 250 pro Jahr zu kommen. Das wolle man auch durch die stärkere Einbeziehung privaten Kapitals erreichen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Völlig unklar ist jedoch, woher man die Mikrochips für die Serienproduktion nehmen will. Russland arbeitet zwar schon seit geraumer Zeit an einer eigenen Fertigung, ist aber damit noch nicht sehr weit gekommen. Und das westliche Embargo hat die Einfuhr rigoros abgeschnitten. Nicht umsonst klagte der Manager jüngst, man habe zwar Trägerraketen, aber nichts, was man mit ihnen in den Weltraum schießen könne. Für Abhilfe soll hier auch die verstärkte Kooperation mit China sorgen, die in einer gemeinsamen wissenschaftlichen Mondstation gipfelt, die in zwei Etappen von 2025 bis 2035 entstehen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Apropos Mond. Dieses Wort spielt eine zentrale Rolle in den Moskauer Raumfahrtplänen für dieses Jahr. Man will nämlich nach 1976 wieder einmal eine automatische Sonde zum Erdtrabanten schicken. Das Startfenster für Luna-25 öffnet sich im Juli/August. Das Projekt wird von einigen aus der gebeutelten Branche als &#8222;Rückkehr Russlands zum Mond&#8220; hochgejubelt. Für die Fachwelt allerdings ist es vor allem mit Blick auf das Artemis-Programm der Amerikaner eher ein &#8222;gewöhnliches Ereignis&#8220;, wie der Raumfahrthistoriker Alexander Shelesnjakow schrieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der bisherigen Planung will Russland die diesjährige Startkampagne im Februar mit dem Flug des Frachters Progress MS-22 zur Internationalen Raumstation ISS eröffnen. Dann sollen im März ein ISS-Besatzungswechsel und im September mit Präsident Wladimir Putins Weihen der erste Flug einer Frau aus dem eng verbündeten Belarus stattfinden. Doch über all dem schwebt noch wie ein Damoklesschwert das ungelöste Problem mit der Sojus MS-22-Kapsel. Niemand weiß bisher, wie das Leck im Wärmeregulierungssystem zustande gekommen und zu beheben ist und was das erst einmal für die russischen Kosmonauten selbst und im schlimmsten Fall auch für die ganze Station bedeutet. In den nächsten Tagen soll die Analyse der russischen Untersuchungskommission veröffentlicht werden. Bis dahin gilt es, die Daumen zu drücken und auf eine gangbare Lösung zu hoffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens ist es seit 2020 in der ISS wiederholt zu Havarien und Problemen bei den Russen wie Amerikanern gekommen, die alle glimpflich ausgingen. Moskauer Medien listeten nach der Entdeckung des Sojus-Lecks am 15. Dezember einige davon auf. Die Palette reicht dabei vom zeitweisen Ausfall der Energieversorgung im US-Segment über einen Druckverlust in der Station, die außerplanmäßige Zündung eines Triebwerkes und einen falschen Feueralarm bis hin zum Versagen eines automatischen Sojus-Annäherungssystems.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3428.msg542770#msg542770" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Russische Raumfahrt</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/einziger-lichtblick-mond/" data-wpel-link="internal">Einziger Lichtblick Mond</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sechs belarussische Kandidatinnen auf Raumflugtauglichkeit geprüft</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sechs-belarussische-kandidatinnen-auf-raumflugtauglichkeit-geprueft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2022 17:23:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Name der ersten Kosmonautin für ISS-Mission wird Anfang 2023 veröffentlicht. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, BelTA,&#160;TASS, RIA Nowosti&#160;28. Dezember 2022. Sternenstädtchen/Moskau, 28. Dezember 2022 &#8211; Die Medizinische Hauptkommission hat am Mittwoch im russischen Kosmonautenausbildungszentrum (ZPK) &#8222;Juri Gagarin&#8220; im Sternenstädtchen bei Moskau die Ergebnisse der Untersuchung von sechs belarussischen Frauen auf ihre [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sechs-belarussische-kandidatinnen-auf-raumflugtauglichkeit-geprueft/" data-wpel-link="internal">Sechs belarussische Kandidatinnen auf Raumflugtauglichkeit geprüft</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Name der ersten Kosmonautin für ISS-Mission wird Anfang 2023 veröffentlicht. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: GK Roskosmos, BelTA,&nbsp;TASS, RIA Nowosti&nbsp;28. Dezember 2022.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sternenstädtchen/Moskau, 28. Dezember 2022 &#8211; Die Medizinische Hauptkommission hat am Mittwoch im russischen Kosmonautenausbildungszentrum (ZPK) &#8222;Juri Gagarin&#8220; im Sternenstädtchen bei Moskau die Ergebnisse der Untersuchung von sechs belarussischen Frauen auf ihre Weltraumtauglichkeit erörtert, teilte die GK Roskosmos mit. Neben den Namen der Damen und ihren Berufen wurden keine weiteren Einzelheiten genannt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Empfehlungen der Kommission seien der belarussischen Seite übermittelt worden, hieß es weiter. Diese werde Anfang kommenden Jahres den Namen der ersten Kosmonautin des Landes und ihres Doubles bekanntgeben, die für den Flug in einem Sojus MS-Raumschiff zur Internationalen Raumstation ISS im September nominiert wurden. Die beiden Damen sollen bis zu diesem Zeitpunkt ihre spezielle Ausbildung für die kurze Mission im ZPK fortsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei der sechs Kandidatinnen sind Stewardessen, die anderen Hebamme, Gerichtsexpertin, Kinderchirurgin oder wissenschaftliche Mitarbeiterin eines Chemie-Instituts.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug kommt auf eine Initiative des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko zustande, die von Präsident Wladimir Putin bei einem Besuch in Minsk befürwortet wurde. Lukaschenko hatte bei einem ZPK-Besuch am 24. Dezember etwas voreilig versichert, jede der Kandidatinnen, die raumflugtauglich sei, werde einen Flug erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis heute waren drei Weißrussen im Weltraum. Dabei handelt es sich um Pjotr Klimuk, Wladimir Kowaljonok und Oleg Nowizki.&nbsp;<br>Jeder von ihnen hat drei Flüge auf dem Konto. Die ersten beiden flogen schon zu Sowjetzeiten, Nowizki als Bürger der Russischen Föderation.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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		<title>Russland und Belarus kooperieren jetzt auch im Weltall</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russland-und-belarus-kooperieren-jetzt-auch-im-weltall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Dec 2022 17:13:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmonautin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Belarussin soll 2023 zur ISS fliegen. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quelle: ZPK. Moskau, 25. Dezember 2022 &#8211; Russland und Belarus erweitern ihre enge Zusammenarbeit in der Politik, Wirtschaft und beim Ukraine-Krieg nun auch auf den Weltraum. Präsident Wladimir Putin hatte jüngst bei seinem Besuch in Minsk dem Wunsch seines Amtskollegen Alexander Lukaschenko entsprochen, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Eine Belarussin soll 2023 zur ISS fliegen. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ZPK.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 25. Dezember 2022 &#8211; Russland und Belarus erweitern ihre enge Zusammenarbeit in der Politik, Wirtschaft und beim Ukraine-Krieg nun auch auf den Weltraum. Präsident Wladimir Putin hatte jüngst bei seinem Besuch in Minsk dem Wunsch seines Amtskollegen Alexander Lukaschenko entsprochen, einen belarussischen Kosmonauten oder eine Kosmonautin zur Internationalen Raumstation ISS zu schicken. Inzwischen sind sechs Kandidaten, die aus über 3.000 Bewerbungen ausgewählt wurden, im russischen Kosmonautenausbildungszentrum (ZPK) &#8222;Juri Gagarin&#8220; im Sternenstädtchen bei Moskau und werden seit dem 20. Dezember im Schnellverfahren umfangreichen Gesundheitstests unterzogen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon am 28. Dezember will die medizinische Kommission mitteilen, wer von den Kandidaten für einen Raumflug geeignet ist, melden russische Medien. Die belarussische Seite werde dann entscheiden, wer als Erster oder Erste fliegen soll und wer als Double fungiert. Anfang kommenden Jahres sollen die Namen bekanntgegeben werden.&nbsp;Der Flug ist für September 2023 geplant.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen hat die Nationale Wissenschaftsakademie von Belarus den Russen ein Programm für die Mission übermittelt. Nach Auskunft des ZPK-Chefs Maxim Charlamow soll der Großteil aus medizinischen Experimenten bestehen. Hinzu kämen einige technologische Versuche. Der Vorsitzende des Präsidiums der Akademie, Wladimir Gussakow, forderte, dass der erste Kosmonaut des Landes &#8222;ein Mädchen sein muss&#8220;. Die direkte Vorbereitung auf die Mission dauere bis zum September kommenden Jahres, sagte er.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lukaschenko versicherte zudem, dass alle Kandidaten, die die medizinische Kontrolle bestanden haben, irgendwann in den Weltraum fliegen werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinweis: Zu Zeiten der Sowjetunion hat es bereits weißrussische Kosmonauten gegeben. So flog der vor kurzem verstorbene erste und einzige polnische Kosmonaut Miroslaw Hermaszewski 1978 mit dem UdSSR-Bürger belorussischer Nationalität Pjotr Klimuk im Rahmen des Interkosmos-Programms zur Raumstation Salut 6.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski </em></p>



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