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	<title>Wetterdaten &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Wetterdaten &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>JGU und University of Cambridge: Klimawandel möglicherweise stärker als bislang angenommen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2024 21:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Sommer 2023 war in weiten Teilen der Nordhalbkugel der wärmste Sommer seit mehr als 2000 Jahren. Eine Pressemitteilung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz 14. Mai 2024. 14. Mai 2024 &#8211; Der Sommer 2023 war heiß, sehr heiß sogar. Bilder von verheerenden Waldbränden in verschiedenen Gegenden der Erde, etwa in Frankreich, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Sommer 2023 war in weiten Teilen der Nordhalbkugel der wärmste Sommer seit mehr als 2000 Jahren. Eine Pressemitteilung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz 14. Mai 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/geographiebaumscheibeeiche.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Baumscheibe einer Eiche mit Jahresringen. (Bild: Ulf Büntgen)" data-rl_caption="" title="Baumscheibe einer Eiche mit Jahresringen. (Bild: Ulf Büntgen)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/geographiebaumscheibeeiche26.jpg" alt="Baumscheibe einer Eiche mit Jahresringen. (Bild: Ulf Büntgen)" class="wp-image-139720"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Baumscheibe einer Eiche mit Jahresringen. (Bild: Ulf Büntgen)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">14. Mai 2024 &#8211; Der Sommer 2023 war heiß, sehr heiß sogar. Bilder von verheerenden Waldbränden in verschiedenen Gegenden der Erde, etwa in Frankreich, Griechenland und Kanada, prägten die Nachrichten. Geographen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der University of Cambridge haben nun tief in die Vergangenheit geblickt und entdeckt, dass der Sommer des vergangenen Jahres der wärmste war, den es seit dem Jahr 1 nach Christus in weiten Teilen der Nordhalbkugel gab. Das berichten sie in einem Artikel, der heute in der Online-Ausgabe des Magazins Nature erschienen ist. Darin beschreiben die Forscher um Prof. Dr. Jan Esper vom Geographischen Institut der JGU, wie sie Temperaturen von den Landmassen der nördlichen Erdhalbkugel zwischen dem 30. und dem 90. Breitengrad verglichen hatten. In diesem Bereich, der Europa sowie große Teile Nordamerikas und Asiens umfasst, liegen und lagen weltweit die meisten Wetterstationen. Die Forscher hatten zunächst die hier in den Monaten Juni, Juli und August 2023 gemessenen Temperaturen mit entsprechenden Temperaturen aus den Jahren von 1850 bis 1900 verglichen. Dadurch stellten sie fest, dass die Durchschnittstemperatur des Sommers 2023 um 2,07 Grad Celsius höher war als die der Sommer der „vorindustriellen Zeit&#8220;, wie die Phase von 1850 bis 1900 vom Weltklimarat genannt wird. Um einen noch umfassenderen Vergleich anstellen zu können, nutzten die Forscher dann ein bereits vorhandenes internationales Archiv von Klimadaten, die mit Hilfe von Baumringen rekonstruiert worden waren und bis ins Jahr 1 zurückreichen. „Dadurch haben wir festgestellt, dass der Sommer 2023 auch in diesem sehr langen Zeitraum der heißeste war und dass er um 2,2 Grad wärmer war als der durchschnittliche Sommer seit dem Jahr 1&#8243;, sagt Esper. „Das verdeutlicht, wie dramatisch sich die Erde erwärmt und wie wichtig es ist, dass wir die Treibhausgasemissionen unverzüglich senken.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/geographiejanesper2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Prof. Dr. Jan Esper, Professor für Klimageographie am Geographischen Institut der JGU. (Bild: privat)" data-rl_caption="" title="Prof. Dr. Jan Esper, Professor für Klimageographie am Geographischen Institut der JGU. (Bild: privat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="328" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/geographiejanesper26.jpg" alt="Prof. Dr. Jan Esper, Professor für Klimageographie am Geographischen Institut der JGU. (Bild: privat)" class="wp-image-139722" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/geographiejanesper26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/geographiejanesper26-238x300.jpg 238w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Prof. Dr. Jan Esper, Professor für Klimageographie am Geographischen Institut der JGU. (Bild: privat)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Vorindustrielle Zeit&#8220; von 1850 bis 1900 kühler als gedacht</strong><br>Durch ihre Arbeit mit den Baumringdaten sind die Forscher noch zu einem anderen beunruhigenden Ergebnis gekommen: „Unsere Berechnungen zeigen, dass die Durchschnittstemperatur in der Zeit von 1850 bis 1900 um 0,24 Grad niedriger war als bislang auf Grundlage der Daten von Wetterstationen angenommen&#8220;, sagt Esper. „Das würde bedeuten, dass die Erwärmung größer ist als bisher gedacht und dass die formulierten Klimaziele neu kalkuliert werden müssen.&#8220; Zum Beispiel ist es Ziel des Abkommens von Paris, die Erderwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit auf möglichst 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Und die Wissenschaftler um Esper sind davon überzeugt, dass ihre auf Basis von Baumringen rekonstruierten Temperaturen genauer sind als die der Wetterstationen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts: „Damals gab es in dem von uns betrachteten Bereich nur 58 durchgehende Wetterstationen, von denen 45 in Europa lagen. Das heißt, für viele Räume der Nordhalbkugel und die gesamte Südhalbkugel gibt es keine ausreichenden Wetteraufzeichnungen&#8220;, sagt Esper. Außerdem sei bekannt, dass viele der damals erhobenen Daten ungenau seien, weil sie zum Beispiel von unzureichend gegen direkte Sonneneinstrahlung geschützten Thermometern stammten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nun in Nature veröffentlichte Studie wurde zum Teil durch einen ERC Advanced Grant, einen Förderpreis der Europäischen Union, für Jan Esper finanziell unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Veröffentlichung:</strong><br>J. Esper et al., 2023 summer warmth unparalleled over the past 2000 years, Nature (2024), 14. Mai 2024,<br><a href="https://www.nature.com/articles/s41586-024-07512-y" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41586-024-07512-y</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg561600#msg561600" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>DWD: Neue Wetterstation Lingen-Baccum offiziell eingeweiht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dwd-neue-wetterstation-lingen-baccum-offiziell-eingeweiht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2022 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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		<category><![CDATA[WMO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 1. März 2022 läuft die neue Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Lingen-Baccum bereits im operationellen Betrieb. Für den 26. April 2022 wurde die offizielle Einweihung geplant. Eine Pressemitteilung des Deutschen Wetterdiensts (DWD). Quelle: DWD. Lingen / Offenbach, 26. April 2022 – Heute wird die Wetterstation von Klaus-Jürgen Schreiber, DWD-Vorstand Technische Infrastruktur und Betrieb, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Seit 1. März 2022 läuft die neue Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Lingen-Baccum bereits im operationellen Betrieb. Für den 26. April 2022 wurde die offizielle Einweihung geplant. Eine Pressemitteilung des Deutschen Wetterdiensts (DWD).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DWD.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pmwstlingenbaccumKlausWeinDWD.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pmwstlingenbaccumKlausWeinDWD600.jpg" alt="" width="326" height="183"/></a><figcaption>Das Messfeld der neuen Wetterstation Lingen-Baccum. (Foto: Klaus Wein / DWD)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Lingen / Offenbach, 26. April 2022 – Heute wird die Wetterstation von Klaus-Jürgen Schreiber, DWD-Vorstand Technische Infrastruktur und Betrieb, und Dieter Krone, Oberbürgermeister der Stadt Lingen, offiziell eingeweiht. „Ich freue mich sehr, dass wir an dem neuen Standort nun langfristig Wetterdaten in gleichbleibend hoher Qualität erhalten, die wir sowohl für die Wettervorhersage, das Warnmanagement als auch für die Klimaforschung benötigen“, sagt Klaus-Jürgen Schreiber in Lingen. „Es ist sehr erfreulich, dass von Lingen aus nun wieder langfristig Wetterdaten eingespeist werden“, ergänzt Dieter Krone.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hauptamtliche Station mit umfangreichem Messprogramm nach WMO-Standards</strong><br>Nach langjähriger Standortsuche und gut zweijähriger Bauzeit der Station stehen die Wetterdaten aus Lingen nun wieder im weltweiten Austauschnetz der Weltorganisation für Meteorologie (WMO, einer UN-Sonderorganisation) in Minutenschnelle rund um den Globus zur Verfügung. An dieser hauptamtlichen Messstation des DWD, die nach den empfohlenen WMO-Standards angelegt ist, werden folgende meteorologischen Parameter gemessen: Windrichtung und Windgeschwindigkeit, Niederschlagsdauer und -menge, Sichtweite, Schneehöhe, Wolkenhöhe, Luftdruck, Lufttemperatur, Luftfeuchte, Erdbodentemperatur und Wetterzustand. Darüber hinaus gehört die Station zum DWD-Messnetz für die Ermittlung von Radioaktivität in Luft und Niederschlag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem 1.500 Quadratmeter großen Grundstück befindet sich zudem ein Mess- und Technikgebäude. Dieses ist klimafreundlich und ressourcenschonend in Holzrahmenbauweise ausgeführt und erfüllt die hohen Anforderungen an den Wärmeschutz und die Vorgaben der aktuellen Energieversorgung. Die Investitionssumme lag bei knapp über 500.000 Euro. „Die neue Wetterstation war keine alltägliche Baumaßnahme“, betont die Leiterin des Staatlichen Baumanagements Region Nord-West, Cristina von Pozniak-Bierschenk. „Umso mehr freue ich mich, dass wir den hochmodernen und komplexen Neubau innerhalb des Zeit- und Kostenrahmens zur Zufriedenheit des Deutschen Wetterdienstes abschließen konnten.“ Im Technikgebäude selbst sind im Wesentlichen die Einrichtungen für die Datenübermittlung an das Deutsche Meteorologische Rechenzentrum des DWD in Offenbach untergebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg531642#msg531642" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dwd-neue-wetterstation-lingen-baccum-offiziell-eingeweiht/" data-wpel-link="internal">DWD: Neue Wetterstation Lingen-Baccum offiziell eingeweiht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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