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	<title>WFPC &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>WFPC &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Letzte Grüße eines Sterns</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/letzte-gruesse-eines-sterns/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2007 08:30:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[planetarischer Nebel]]></category>
		<category><![CDATA[Weißer Zwerg]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
		<category><![CDATA[WFPC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Hubble-Team reaktiviert die Wide Field Planetary Camera 2: Eines ihrer ersten neuen Bilder zeigt das letzte Aufbäumen eines Sterns ähnlich unserer Sonne. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Space Telescope Science Institute. Der Stern beschloss sein Dasein, indem er seine äußeren Gasschichten von sich schleuderte, die jetzt einen farbenfrohen Kokon um seinen ausgebrannten Kern [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Hubble-Team reaktiviert die Wide Field Planetary Camera 2: Eines ihrer ersten neuen Bilder zeigt das letzte Aufbäumen eines Sterns ähnlich unserer Sonne.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Space Telescope Science Institute.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Stern beschloss sein Dasein, indem er seine äußeren Gasschichten von sich schleuderte, die jetzt einen farbenfrohen Kokon um seinen ausgebrannten Kern bilden. Dieser ist nun ein Weißer Zwerg, der als einzelner Punkt in der Mitte sichtbar wird. Ultraviolettes Licht des sterbenden Sterns bringt das Material zum Glühen. Auch unsere Sonne wird eines Tages ausbrennen und sich selbst mit ihren eigenen Trümmern umgeben, aber nicht in den nächsten fünf Milliarden Jahren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15022007093059_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15022007093059_small_1.jpg" alt="NASA, ESA, and K. Noll (STScI)" width="420" height="409"/></a><figcaption>
Letztes Aufbäumen eines Sterns: Der planetarische Nebel NGC 2440, fotografiert mit der Hubble-Kamera WFPC2. 
<br>
(Bild: NASA, ESA, and K. Noll (STScI))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Milchstraße ist übersät mit solchen stellaren Überresten, genannt &#8222;Planetarische Nebel&#8220;. Diese Objekte haben mit Planeten allerdings nichts zu tun. Astronomen des 18. und 19. Jahrhunderts nannten die Nebel so, weil sie durch ihre schwachen Teleskope den entfernten Planeten Uranus und Neptun ähnelten. Der planetarische Nebel in dem Bild wird als NGC 2440 bezeichnet. Der Weiße Zwerg in seinem Zentrum ist, mit einer Oberflächentemperatur von fast 200.000 Grad Celsius, einer der heißesten, die man kennt. Die chaotische Struktur des Nebels entstand wahrscheinlich, weil der Stern seine Außenschichten nicht gleichmäßig abstieß, sondern in Schüben. Und da er das Material bei jedem Ausbruch in eine andere Richtung spie, entstand die jetzt sichtbare Form mit den zwei großen Auswüchsen nach beiden Seiten. Der Nebel ist auch reich an Staubwolken, die lange, dunkle Schlieren formen, die von dem Stern weg zeigen. NGC 2440 liegt etwa 4.000 Lichtjahre von uns entfernt in der Konstellation Puppis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bild ist eine Falschfarbenaufnahme, bei der die von dem Stern ausgestoßenen Stoffe farblich kodiert wurden: Helium ist blau dargestellt, Sauerstoff blaugrün, Stickstoff und Wasserstoff rot.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgenommen wurde das Bild am 6. Februar von Keith Noll mit der <i>Wide Field Planetary Camera 2</i> (WFPC2). Die eigentlich für solche Aufnahmen zuständige Kamera <i>ACS</i> ist seit einem Kurzschluss vor einigen Wochen <a href="https://www.raumfahrer.net/hubble-hauptkamera-endgueltig-blind/" data-wpel-link="internal">außer Betrieb</a>. Aber die <i>WFPC2</i>, ihre vor 13 Jahren eingebaute Vorgängerkamera, ist ebenfalls noch mit an Bord und funktioniert weiterhin problemlos. Auf diese Kamera stützt sich nun wieder die astronomische Gemeinde, wie dieses Bild als eines der Ersten zeigt. Das Hubble-Team hat die <i>ACS</i> aber noch nicht aufgegeben: Anscheinend gibt es doch noch Hoffnung, die Kamera bei der für 2008 geplanten <i>Hubble</i>-Servicemission zu reparieren. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hubble-Hauptkamera endgültig blind?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hubble-hauptkamera-endgueltig-blind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jan 2007 10:42:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[ACS]]></category>
		<category><![CDATA[Ausfall]]></category>
		<category><![CDATA[Goddard Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
		<category><![CDATA[WFPC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Kurzschluss in der Stromversorgung hat die Hubble-Kamera ACS nun endgültig stillgelegt. Ob eine Fernreparatur nochmal gelingen kann, ist fraglich. Selbst wenn, können die gewohnten brillanten Bilder nicht mehr aufgenommen werden. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Space.com. Wie bekannt wurde, konnte man anhand von internen Sensoren feststellen, dass es sogar etwas Rauch an Bord [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein Kurzschluss in der Stromversorgung hat die Hubble-Kamera ACS nun endgültig stillgelegt. Ob eine Fernreparatur nochmal gelingen kann, ist fraglich. Selbst wenn, können die gewohnten brillanten Bilder nicht mehr aufgenommen werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Space.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bekannt wurde, konnte man anhand von internen Sensoren feststellen, dass es sogar etwas Rauch an Bord des Teleskops gegeben haben muss, als ein Element der Stromversorgung durchschmorte. Das optische System des Teleskops ist von dem Rauch aber wahrscheinlich nicht kontaminiert worden. <br>Schon vor einem halben Jahr ist die primäre Stromversorgung der 2002 in das Teleskop eingebauten <i>Advanced Camera for Surveys</i> (ACS) ausgefallen (RN <a href="https://www.raumfahrer.net/hubbles-hauptkamera-ausgefallen/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>), die Ingenieure konnten aber auf das Reservesystem umschalten. Nun ist eben dieses Reservesystem auch ausgefallen, wobei dessen Defekt anderer Natur gewesen sein soll als der Defekt des Primärsystems. <br>Das Team wird versuchen, das Primärsystem wieder so weit in Gang zu nehmen, dass zumindest ein eingeschränkter Betrieb der ACS wieder möglich wird. In diesem &#8222;Solar Blind&#8220; genannten Betrieb sind aber keine Fotos von der Art mehr möglich, wie sie seit über 15 Jahren Experten und Laien gleichermaßen begeistern. Ein schon im November aufgestellter &#8222;Plan B&#8220; wird jetzt zum Zuge kommen, der die durch den Ausfall frei gewordene Beobachtungszeit auf die verbliebenen drei Instrumente verteilt, darunter die <i>Wide Field Planetary Camera 2</i>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/30012007114216_small_1.jpg" alt="NASA" width="420" height="426"/><figcaption>
Eines der bekanntesten Bilder der jetzt ausgefallenen Hubble-ACS-Kamera zeigt den &#8222;Cone-Nebel&#8220; (Kegelnebel). 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausfall wirft einige Fragen für die <i>Hubble</i>-Servicemission auf, die nächstes Jahr stattfinden soll. Zum Einen sind die Entwickler der neuen <i>Hubble</i>-Kamera <i>Wide Field Camera 3</i> (WFC3) nun verständlicherweise besorgt, dass ein ähnlicher Ausfall auch ihr Instrument vor der Zeit außer Betrieb setzen könnte. Zum Anderen stellt sich die Frage, ob die ACS bei dieser Shuttle-Servicemission noch einmal repariert werden kann oder gar sollte. Der Zeitplan der Mission ist jetzt schon äußerst eng. Um auch die ACS noch zu reparieren, müsste schon eine andere Aktion weichen. Außerdem war die WFC3 ohnehin als Reservesystem für die ACS gedacht und kann ihre Aufgaben weitgehend übernehmen, auch wenn sie länger braucht, um ein Bild aufzunehmen.   
</p>
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