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	<title>White Knight &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>White Knight &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Paul Allen stellt Projekt Stratolaunch vor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/paul-allen-stellt-projekt-stratolaunch-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 19:18:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceShipOne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dabei soll eine von SpaceX entwickelte Rakete von einem großen Flugzeug in die Luft getragen und ausgeklinkt werden. Diese zündet im Fallen ihre Triebwerke und soll eine Nutzlast in einen Erdorbit transportieren. (Newsbild: Stratolaunchsystems.com) Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: stratolaunchsystems.com. Vertont von Peter Rittinger. Paul Allen, Microsoft-Mitgründer und Multimilliardär, verfolgt seit einigen Jahren das [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Dabei soll eine von SpaceX entwickelte Rakete von einem großen Flugzeug in die Luft getragen und ausgeklinkt werden. Diese zündet im Fallen ihre Triebwerke und soll eine Nutzlast in einen Erdorbit transportieren. (Newsbild: Stratolaunchsystems.com)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: stratolaunchsystems.com. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-12-17-72803.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13122011201812_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13122011201812_small_1.jpg" alt="stratolaunchsystems.com" width="386" height="217"/></a><figcaption>
Stratolaunch-Projekt 
<br>
(Bild: stratolaunchsystems.com)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Paul Allen, Microsoft-Mitgründer und Multimilliardär, verfolgt seit einigen Jahren das Ziel, neue Entwicklungen in der kommerziellen Raumfahrt anzustoßen und zu fördern. In Zusammenarbeit mit Scaled Composites wurden bereits SpaceShipOne und dessen Trägerflugzeug WhiteKnight entwickelt und erprobt, mit dem man 2004 den Ansari X-Prize gewann. Daraus resultierte auch die Entwicklung des SpaceShipTwo und dessen Trägerflugzeug, mit dem gegenwärtig Erprobungsflüge absolviert werden. Allerdings können beide Raumschiffe lediglich ballistische Raumflüge mit einigen Minuten Schwerelosigkeit ausführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Projekt hat den Orbit als Ziel. Entsprechend größer sind die Dimensionen. Das Trägerflugzeug soll eine Spannweite von etwa 117 Metern haben, um 540 t wiegen und über 6 große Motoren verfügen, wie sie auch bei Boeings 747 verwendet werden. Zwischen beiden Rümpfen des von Scaled Composites zu entwickelnden Trägerflugzeugs mit einer Reichweite von 2.400 km und einer Abwurfhöhe von etwa 9.000 m soll eine ca. 220 t schwere und mehr als 36 m lange Rakete montiert werden, die von SpaceX aus der Falcon 9 abgeleitet wird. Damit soll sich eine Nutzlast von mehr als 6 t in einen erdnahen Orbit transportieren lassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Verbindung zwischen Träger und Rakete sorgt Dynetics. Die Montage- und Integrationseinheit stellt mechanische und elektrische Verbindungen bereit, sorgt für die thermale Kontrolle und versorgt die Rakete bis zum Ausklinken mit allen notwendigen Flüssigkeiten und Gasen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den ersten Test des Systems möchte man in etwa 5 Jahren absolvieren können. Die Operationen zu Vorbereitung und Start sollen im Vergleich zu heutigen Systemen wesentlich vereinfacht werden. Damit will man der kommerziellen und staatlichen Raumfahrt ein bezahlbares und zuverlässiges System zur Verfügung stellen, mit dem letztlich auch bemannte Missionen möglich werden sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10592.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Paul Allen kündigt neues Weltraumprojekt an</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>3000 Weltraumtouristen pro Jahr bis 2010?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/3000-weltraumtouristen-pro-jahr-bis-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2005 22:52:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Sir Richard Branson]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceShipOne]]></category>
		<category><![CDATA[Virgin Galactic]]></category>
		<category><![CDATA[White Knight]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Burt Rutan, der Kopf hinter SpaceShipOne, und Richard Branson, Chef der Virgin-Firmengruppe, haben die Gründung eines neuen Unternehmens bekanntgegeben, das die ersten bemannten Raumfahrzeuge bauen wird, die im kommerziellen Betrieb eingesetzt werden sollen. Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: Virgin Galactic. Die The Spaceship Company getaufte Firma wird Virgin und Rutans Firma Scaled Composites gemeinsam [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Burt Rutan, der Kopf hinter SpaceShipOne, und Richard Branson, Chef der Virgin-Firmengruppe, haben die Gründung eines neuen Unternehmens bekanntgegeben, das die ersten bemannten Raumfahrzeuge bauen wird, die im kommerziellen Betrieb eingesetzt werden sollen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: Virgin Galactic.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die The Spaceship Company getaufte Firma wird Virgin und Rutans Firma Scaled Composites gemeinsam gehören. Ihr werden die Rechte an den von Rutan und seinem Team entwickelten Vehikeln gehören und sie wird diese auch produzieren, um sie dann an Weltraumtourismus-Unternehmen zu verkaufen. Erster Kunde wird Virgin Galactic sein, ein ebenfalls von Branson gegründetes Unternehmen.   
<br>
Angelehnt an die heutige Luftfahrtindustrie könnte man sagen, dass Scaled Composites und The Spaceship Company die Rolle des Flugzeugherstellers zukommen wird, während Virgin Galactic und andere Weltraumtourismus-Unternehmen wie Fluggesellschaften funktionieren werden, die Flugzeuge von den Herstellern kaufen, diese aber nicht selbst entwickeln und produzieren.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Scaled Composites wird im Auftrag von The Spaceship Company die eigentliche Entwicklungsarbeit leisten, Testflüge durchführen usw.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Testprogramm wird im Bereich der bemannten Raumfahrt Maßstäbe setzen: Zwischen 50 und 100 Testflüge sind geplant, Rutan will bei einigen davon selbst mit an Bord sein.   The Spaceship Company wird ausschließlich als Produzent der geplanten Vehikel auftreten und die Vermarktung an andere Weltraumtourismus-Firmen übernehmen.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05082005005222_small_1.jpg" alt="None" width="511" height="340"/><figcaption> Burt Rutan hält nach dem Sieg im X-Prize-Wettbewerb eine Rede. Im Hintergrund Richard Branson. <br>(Bild: Scaled Composites) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es handelt sich bei diesen Vehikeln um eine etwa dreimal größere Version des <i>SpaceShipOne</i>, mit dem Rutan und seine Firma im letzten Jahr den X-Prize gewannen, genannt <i>SpaceShipTwo</i>, und dazu eine ebenfalls stark vergößerte Version des Trägerflugzeugs <i>White Knight</i>, von dem aus <i>SpaceShipOne</i> ins All startete. Das neue Trägerflugzeug soll angeblich den Namen <i>Eve</i> tragen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>SpaceShipTwo</i> soll Berichten zufolge sieben Passagiere und zwei Piloten auf einer suborbitalen Flugbahn ins All bringen können, wobei es anders als <i>SpaceShipOne</i> nicht fast senkrecht in den Himmel steigen und danach auf geradem Weg zur Erde zurückstürzen wird, sondern einer eher bogenförmigen Bahn folgen soll. Angeblich ist geplant, ein paar hundert Kilometer vor der Westküste der USA zu starten und dann auf dem Festland zu landen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Anfang wird Virgin Galactic fünf <i>SpaceShipTwo</i>-Raumflugzeuge und zwei Trägerflugzeuge von The Spaceship Company kaufen, mit Optionen auf weitere Auträge. Damit sollen Schätzungen zufolge im ersten Betriebsjahr etwa 400 Menschen ins All fliegen, im zweiten rund 2000 und im dritten schließlich um die 3000. Dazu müsste jeden Tag mindestens ein kommerzieller Flug stattfinden, es blieben also bei einer Flotte von fünf Raumfahrzeugen jeweils fünf Tage Zeit, um die einzelnen Vehikel zwischen ihren Exkursionen ins All zu überholen. Das scheint durchaus realistisch, da die X-Prize-Flüge von <i>SpaceShipOne</i> auch nur ein paar Tagen auseinanderlagen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage scheint vielmehr, ob sich genügend Kunden finden werden. Die ersten Flüge werden etwa 200.000 Dollar pro Ticket kosten, und laut Virgin Galactic haben sich bereits über hundert Leute auf eine Warteliste dafür setzen lassen und Vorauszahlungen geleistet. Branson erwartet, dass die Preise noch deutlich sinken werden; je mehr Menschen mitfliegen wollten, desto billiger würden die Ticketpreise.    </p>
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			</item>
		<item>
		<title>And the winner is&#8230; SpaceShipOne!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/and-the-winner-is-spaceshipone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2004 00:03:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ansari X-Prize]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[White Knight]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einem Flug wie aus dem Lehrbuch gewann gestern SpaceShipOne den vor acht Jahren ausgelobten &#8222;X-Prize&#8220;. Der Pilot war diesmal Brian Binnie. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: SpaceFlight Now. Zum zweiten Mal ist gestern nachmittag (deutscher Zeit) SpaceShipOne erfolgreich in den Weltraum aufgestiegen. Der Flug ging diesmal noch etwas höher hinaus als letzte Woche [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit einem Flug wie aus dem Lehrbuch gewann gestern <i>SpaceShipOne</i> den vor acht Jahren ausgelobten &#8222;X-Prize&#8220;. Der Pilot war diesmal Brian Binnie.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: SpaceFlight Now.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05102004020342_small_1.jpg" alt="None" width="326" height="211"/><figcaption>
<i>SSOne</i>
 und 
<i>White Knight</i>
 während eines Testflugs (Bild: Scaled Composites)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum zweiten Mal ist gestern nachmittag (deutscher Zeit) <i>SpaceShipOne</i> erfolgreich in den Weltraum aufgestiegen. Der Flug ging diesmal noch etwas höher hinaus als letzte Woche und fand nur fünf Tage nach dem ersten Flug statt. Damit wurde die Bedingung des &#8222;X-Prize&#8220;, den Flug innerhalb von zwei Wochen zu wiederholen, noch deutlich übertroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Rennen um den X-Prize ist nun entschieden: The winner is&#8230; <i>SpaceShipOne</i>! Konstrukteur Burt Rutan und Hauptfinancier Paul Allen können sich über zehn Millionen Dollar freuen. Zwar dürfte dies ihre Investitionen kaum decken (Allen allein soll über 20 Millionen Dollar investiert haben), dennoch haben sie mit diesem Flug nun Raumfahrtgeschichte geschrieben, denn dies waren die ersten privat finanzierten Weltraumflüge. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05102004020342_small_2.jpg" alt="None" width="293" height="188"/><figcaption>
<i>SSOne</i>
 beim Aufstieg während eines Testflugs (Bild: Scaled Composites)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Und erst Recht gebührt diese Ehre den tapferen Piloten Mike Melvill (63) und Brian Binnie (51), der heute am Steuer saß. &#8222;Es war sehr, sehr aufregend&#8220;, sagte Binnie nach seiner problemlosen Landung auf dem Rollfeld des Mojave-Flughafens. Melvill und Binnie stehen damit in der Tradition des berühmten amerikanischen Luftfahrtpioniers Charles Lindbergh, der 1927 mit seinem Flugzeug <i>Spirit of St. Louis</i> die erste Non-Stop-Atlantiküberquerung schaffte. Konstruktion und Bau dieses Flugzeugs wurden damals ebenfalls durch die Auslobung eines privat gestifteten Preises initiiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Flug war nicht problemlos verlaufen, denn am Mittwoch begann <i>SpaceShipOne</i> während des fast senkrechten Aufstiegs unter vollem Schub seines Triebwerks immer schneller um seine Längsachse zu rotieren. Pilot Mike Melvill brach den Flug aber nicht ab, sondern schaltete nur das Triebwerk elf Sekunden früher aus als geplant &#8211; die erreichte Höhe genügte dennoch den Regeln des &#8222;X-Prize&#8220;.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05102004020342_small_3.jpg" alt="None" width="289" height="368"/><figcaption>
<i>SpaceShipOne</i>
 im Juni über der Erde, mit aufgestellten Schwingen. Die Nummer 328 steht für 328.000 Fuß = 100 km Höhe. (Bild: Scaled Composites)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beim heutigen Flug von Binnie traten nun keinerlei Instabilitäten auf, das Raketenflugzeug stieg in durchgehend stabiler Fluglage bis zur Weltraumgrenze auf. &#8222;Es ist schwer zu beschreiben&#8220;, erzählte Binnie den Reportern hinterher, &#8222;es ist eine fantastische Erfahrung, die in dem Moment ihren Höhepunkt erreicht, wenn das Triebwerk schweigt und Sie plötzlich spüren, dass Sie <i>schweben</i>. Da draußen ist tiefe Schwärze, gegen die sich diese helle, strahlende Perle da unten abhebt, und dabei ist das ganz Kalifornien, so sieht das von da oben aus &#8230; Es ist ein fantastischer Anblick, es ist ein fantastisches Gefühl. Da ist eine Freiheit und ein Gefühl von etwas Wunderbarem, das&#8230; ich sag&#8216; Ihnen was&#8230; Sie alle müssten das mal erleben.&#8220;
<br>
Unmittelbar vor dem Rücksturz zur Erde fuhr Binnie die Spezialschwingen von <i>SpaceShipOne</i> aus, die mit dem Erreichen dichterer Luftschichten den Fall erheblich bremsen und zudem weitgehend automatisch bewirken, dass das Flugzeug &#8222;die Nase in den Wind&#8220; bekommt und somit wieder manövrierfähig wird, egal aus welcher, womöglich haarsträubenden Fluglage heraus. Auch diesmal funktionierte dieses Manöver wieder perfekt. Diese Schwingen, eine Innovation von Rutan, basieren auf der simplen Grundidee des Federballs, der sich ja auch, kaum dass er den Schläger verlassen hat, in Flugrichtung ausrichtet und schnell langsamer wird. Daher auch die Bezeichnung &#8222;Ausfedern&#8220;, wie Rutan das Ausfahren der Schwingen nennt (siehe Bild).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05102004020342_small_4.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Die SSOne-Piloten: Brian Binnie (o.l.), Pete Siebold (o.r.), Mike Melvill (u.l.), Douglas Shane (u.r.)  (Bild: Scaled Composites)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie schon am Mittwoch wurde die Identität des Piloten erst wenige Stunden vor dem Start bekannt gegeben. Es hätte niemanden überrascht, wenn es wieder Mike Melvill gewesen wäre, der sowohl die &#8222;Generalprobe&#8220; im Juni als auch den ersten X-Prize-Flug erfolgreich gemeistert hatte. Doch statt ihm flog nun Brian Binnie, einer von insgesamt vier für <i>SpaceShipOne</i> ausgebildeten Piloten. Nach dem ersten X-Prize-Flug hatte Melvill noch erklärt, die Rollbewegungen des Flugzeugs, die zu einer Art &#8222;Korkenzieher-Flugbahn&#8220; geführt hatten, seien kein Konstruktionsfehler, sondern ein Pilotenfehler von ihm, Melvill, gewesen. &#8222;Ich bin 63 Jahre alt, und wenn Sie alt sind, passieren Ihnen solche Dinge&#8220;, hatte er auf einer Pressekonferenz gesagt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einer renommierten amerikanischen Raumfahrt-Webseite wurde aber auch spekuliert, dass Melvill das wilde Rollen von <i>SpaceShipOne</i> in Kunstfliegermanier <i>absichtlich</i> ausgelöst hätte, um den Flug noch spektakulärer erscheinen zu lassen, als er ohnehin schon war. Zwar war von offizieller Seite kein derartiges Wort zu hören. Burt Rutan erläuterte zwischen den beiden Flügen nur, dass durch die extrem dünne Luft in dieser Höhe das Rollen einerseits nicht zu korrigieren war, andererseits aber auch keine nennenswerte aerodynamischen Belastung des Rumpfes und der Tragflächen aufgetreten seien. Er sagte aber auch: &#8222;Es besteht kein Anlass zu Änderungen an <i>SpaceShipOne</i>&#8222;, bekräftigte also in gewisser Weise Melvills Äußerung vom Pilotenfehler.
<br>
Man weiß ferner, dass Rutan den Flug schon abbrechen wollte, als die Rollbewegungen auftraten. Melvill befolgte Rutans Befehl aber nicht. Wusste Melvill vielleicht am besten, was er tat, dass es also tatsächlich keinen Grund für einen Abbruch gab?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und heute dann die Entscheidung, Binnie fliegen zu lassen. Es ist nur Spekulation &#8211; aber manifestierte sich darin vielleicht ein Unwille von Rutan über Melvills unprofessionellen Übermut, sein Leben und auch <i>SpaceShipOne</i> mit spektakulären Kunstflugeinlagen unnötig zu riskieren, wo vielmehr vorsichtige, nüchterne Pflichterfüllung angesagt war?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verwandte Artikel:</p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/spaceshipone-absolvierte-ersten-x-prize-flug/" data-wpel-link="internal">SpaceShipOne absolvierte ersten X-Prize-Flug</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/virgin-investiert-millionen-in-weltraumtourismus/" data-wpel-link="internal">Virgin investiert in Weltraumtourismus</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwei X-Prize-Teams auf der Zielgeraden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zwei-x-prize-teams-auf-der-zielgeraden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Burt Rutan]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceShipOne]]></category>
		<category><![CDATA[White Knight]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für diesen Herbst zeichnet sich ein spannendes Finale im X-Prize-Wettbewerb ab: Sowohl Burt Rutan, der Kopf hinter SpaceShipOne, als auch Brian Feeney vom kanadischen daVinci-Project, haben angekündigt, ihre Raumschiffe ins Rennen um die 10 Millionen Dollar Preisgeld starten zu lassen. Autor: Gero Schmidt. Burt Rutan gab seine Pläne bereits auf einer Pressekonferenz Ende Juli bekannt. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zwei-x-prize-teams-auf-der-zielgeraden/" data-wpel-link="internal">Zwei X-Prize-Teams auf der Zielgeraden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Für diesen Herbst zeichnet sich ein spannendes Finale im X-Prize-Wettbewerb ab: Sowohl Burt Rutan, der Kopf hinter SpaceShipOne, als auch Brian Feeney vom kanadischen daVinci-Project, haben angekündigt, ihre Raumschiffe ins Rennen um die 10 Millionen Dollar Preisgeld starten zu lassen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Gero Schmidt</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ss1_testflight.jpg" alt="" width="449" height="292"/><figcaption>SpaceShipOne bei einem Testflug (Quelle: Scaled Composites)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Burt Rutan gab seine Pläne bereits auf einer Pressekonferenz Ende Juli bekannt. <em>SpaceShipOne</em> soll am 29. September seinen ersten <em>X-Prize</em>-Flug absolvieren und das Ganze in den darauffolgenden zwei Wochen mindestens einmal wiederholen. Angeblich ist der 4. Oktober, der Jahrestag des Sputnik-Starts, als Termin für den Zweitflug im Gespräch. Den <em>X-Prize</em> gewinnt, wer es als Erster schafft, drei Personen in einem privat entwickelten Raumschiff zweimal innerhalb von 14 Tagen auf eine Höhe von 100 Kilometern zu transportieren und sicher zur Erde zurückzubringen.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dieser Pressekonferenz anwesend war auch Brian Feeney, der Leiter des kanadischen <em>X-Prize</em>-Teams <em>daVinci-Project</em>. Zu diesem Zeitpunkt fehlte ihm allerdings noch das Geld, um sein <em>Wild Fire</em> getauftes Raumschiff fertigzustellen und zwei <em>X-Prize</em>-Flüge durchzuführen. Doch er hatte Glück: In letzter Minute wurde ein Internet-Kasino namens GoldenPalace.com als Sponsor gewonnen, so dass Feeney nur wenige Tage später, bei der öffentlichen Präsentation von <em>Wild Fire</em> am 5. August, verkünden konnte, nun ebenfalls fliegen zu wollen. Starttermin: 2. Oktober.<br><br>Während Rutans <em>SpaceShipOne</em> von einem eigens entwickelten Trägerflugzeug namens <em>White Knight</em> auf ca. 15 Kilometer Höhe geschleppt wird und von dort ins All startet, verwendet Feeney einen riesigen Heliumballon, um <em>Wild Fire</em> einen solchen &#8222;Standortvorteil&#8220; zu verschaffen. Der Ballon befördert das Raumschiff auf eine Starthöhe von gut 24 Kilometern.<br><br>Mit den Ankündigungen von Rutan und Feeney hat sich der X-Prize-Wettbewerb etwas unerwartet nun doch noch in ein modernes &#8222;Rennen in den Weltraum&#8220; verwandelt, wenn auch im Kleinformat. Bisher schien es so, als sei Rutan und seiner Firma <em>Scaled Composites</em> der Sieg nicht mehr zu nehmen. Insbesondere nach dem ersten Raumflug von <em>SpaceShipOne</em> am 21. Juni sah es so aus, als sei alles schon entschieden. Sehr skeptisch werden deshalb auch die Erfolgsaussichten für das <em>daVinci</em>-Team beurteilt. John Carmack, der Leiter eines weiteren <em>X-Prize</em>-Teams, <em>Armadillo Aerospace</em>, bezeichnete die Pläne von Feeney als &#8222;lachhaft&#8220;: &#8222;Sie haben in den Jahren, die sie sich schon damit beschäftigen, kein einziges Ding geflogen&#8230;Ich glaube nicht, dass sie es ernst meinen.&#8220; Und weiter: &#8222;Ich denke nicht, dass sie dermaßen die Realität verkennen, dass sie glauben, es würde tatsächlich in dem Zeitrahmen funktionieren.&#8220; Feeney verteidigt den Mangel an praktischen Tests mit dem Hinweis auf die zahlreichen Computersimulationen, die durchgeführt worden seien.<br></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/wildfire1.jpg" alt="" width="348" height="261"/><figcaption>Feeneys Raumschiff: Die Wild Fire Mark VI <br>(Quelle: space.com)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Aber nicht nur die geringe Anzahl der Tests stimmt skeptisch. Es scheint auch so, als hätte man beim <em>daVinci</em>-Team kurzfristig das gesamte Design des <em>Wild Fire</em>-Vehikels radikal überarbeitet. Statt eines mit Flüssigsauerstoff und Kerosin betriebenen Triebwerks soll nun ein mit Stickstoffoxid (Lachgas) und einer nicht näher spezifizierten Feststoffkomponente arbeitender Hybridraketenmotor zum Einsatz kommen, ähnlich wie bei <em>SpaceShipOne</em>. Außerdem wird nun ein anderes Hitzeschutzsystem für den Wiedereintritt verwendet als ursprünglich vorgesehen und Crewkapsel und Antriebsteil landen getrennt, statt wie bisher geplant als Einheit. Allem Anschein nach sollte das Design durch diese Änderungen vereinfacht und die Entwicklungszeit somit verkürzt werden.<br><br>Fairerweise sollte erwähnt werden, dass das <em>daVinci</em>-Team nur einen Bruchteil der finanziellen Ressourcen von Burt Rutan zur Verfügung hat: Gerade mal 350.000 Dollar haben Feeney und seine Gruppe von Freiwilligen bisher ausgegeben, etwa vier Millionen Dollar kommen in Form von Sachspenden zusammen. Rutan wird dagegen von Paul Allen, dem milliardenschweren Microsoft-Mitbegründer, unterstützt. Zwischen 20 und 30 Millionen Dollar lässt sich dieser das ganze Unternehmen kosten.<br><br>Es bleibt zu hoffen, dass Feeney nicht auf Biegen und Brechen das Startdatum einhalten wird, sondern bereit ist, eine Niederlage hinzunehmen, wenn er und sein Team bis Anfang Oktober einfach noch nicht so weit sind. Ein verschobener Start wäre auf jeden Fall weniger beklagenswert als ein Unfall, bei dem womöglich Feeney, der <em>Wild Fire</em> selbst fliegen wird, zu Schaden käme.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Weitere Entwicklungen</strong><br><em>Space Transport</em>, eine bisher eher unbekannte, im US-Bundesstaat Washington ansässige kleine Raumfahrtfirma, die ebenfalls am X-Prize-Wettbewerb teilnimmt, musste am vergangenen Sonntag einen Rückschlag hinnehmen, als ihre unbemannte Testrakete <em>Rubicon 1</em> kurz nach dem Start explodierte. Die Entwicklung des Prototypen kostete weniger als 20.000 Dollar. Eric Meier und Phillip Storm, die beiden Gründer von <em>Space Transport</em> hoffen nun darauf, dass die umfangreiche Berichterstattung zu dem Vorfall ihnen hilft, Sponsoren für ihre weitere Arbeit finden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/rutan_und_co.jpg" alt=""/><figcaption>Von links nach rechts: Paul Allen, Mike Melvill und Burt Rutan (Quelle: Scaled Composites)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <em>Armadillo Aerospace</em>, die Firma von Software-Guru John Carmack, der vor allem durch seine Computerspiele Doom und Quake bekannt geworden ist, hatte an diesem Wochende einen Fehlschlag zu verzeichnen. Dem jüngsten Prototyp ging in ca. 200 Metern Höhe der Treibstoff aus und die resultierende unsanfte Landung zerstörte das Vehikel vollständig. Doch Carmack lässt sich nicht entmutigen. Dass er und sein Team den <em>X-Prize</em> nicht würden gewinnen können, war schon länger klar, aber sie wollen trotzdem weiterarbeiten. Im September sollen die Testflüge mit einem neuen, verbesserten Vehikel wieder aufgenommen werden.<br><br><strong>Kanadisches Team plant Fallschirmtests</strong><br><em>Canadian Arrow</em>, wie der Name schon sagt ein weiteres Team aus Kanada, plant für den heutigen Samstag einen Test, bei dem die Crewkabine ihrer auf der deutschen <em>V2</em> basierenden Rakete in gut 2700 Metern Höhe von einem Hubschrauber über dem Lake Ontario abgeworfen werden soll. Damit soll vor allem das Funktionieren des Fallschirms sichergestellt und das Durchführen von Bergungsoperationen im Wasser geprobt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/tollkuehne-maenner-in-ihren-fliegenden-kisten/" data-wpel-link="internal">X-Prize</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/space-ship-one-fliegt-wieder/" data-wpel-link="internal">Space Ship One fliegt wieder</a></li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/historischer-raumflug-von-spaceshipone/" data-wpel-link="internal">Historischer Raumflug von SpaceShipOne</a></li></ul>
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		<title>Historischer Raumflug von SpaceShipOne</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/historischer-raumflug-von-spaceshipone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2004 19:48:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[Mojave]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenmotor]]></category>
		<category><![CDATA[White Knight]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erstmals in der Geschichte der Raumfahrt ist es gelungen, einen ausschließlich mit privaten Mitteln finanzierten Raumflug durchzuführen. Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: none. Heute früh gegen 6:30 (Pazifik-Zeit) hob das vom legendären Flugzeugbauer Burt Rutan entwickelte White Knight-SpaceShipOne-Gespann mit Mike Melvill an den Kontrollen von einer Rollbahn in der Mojave-Wüste Kaliforniens ab. Nach etwa [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Erstmals in der Geschichte der Raumfahrt ist es gelungen, einen ausschließlich mit privaten Mitteln finanzierten Raumflug durchzuführen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: none.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute früh gegen 6:30 (Pazifik-Zeit) hob das vom legendären Flugzeugbauer Burt Rutan entwickelte White Knight-SpaceShipOne-Gespann mit Mike Melvill an den Kontrollen von einer Rollbahn in der Mojave-Wüste Kaliforniens ab.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21062004214850_small_1.jpg" alt="" width="373" height="256"/><figcaption>
Das von einem Beobachtungsflugzeug begleitete Gespann aus 
<i>SpaceShipOne</i>
 und dem Trägerflugzeug 
<i>White Knight</i>
.
<br>
(Foto: Scaled Composites)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach etwa einstündigem Steigflug wurde der kleine Raumgleiter von seinem Trägerflugzeug in ca. 15 Kilometern Höhe abgeworfen und zündete Sekunden später seinen mit einem Gummigemisch und Stickstoffoxid (Lachgas) betriebenen Raketenmotor. Nach 75 Sekunden erreichte das Raketenflugzeug dreifache Schallgeschwindigkeit. Das Triebwerk wurde daraufhin abgeschaltet und SpaceShipOne schoss antriebslos weiter, bis auf eine Höhe von gut hundert Kilometern. Danach fiel es zur Erde zurück. Vor dem Wiedereintritt in die Atmosphäre wurden die hinteren Flügelhälften um 90 Grad aufgestellt. Diese &#8222;Federball&#8220;-Konfiguration erzeugt einen enormen Luftwiderstand und ermöglicht es, schon sehr hoch in der Atmosphäre abzubremsen und somit die Belastungen zu minimieren.  Nachdem die Flügel wieder in ihre Ausgangsposition gebracht worden waren, landete SpaceShipOne wenige Minuten später wieder auf dem Mojave-Flughafen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das besondere, ja historische an diesem Flug war die erreichte Flughöhe. SpaceShipOne hatte schon bei früheren Testflügen die Schallmauer durchbrochen und war auf Höhen bis zu 65 Kilometern aufgestiegen, doch die heute erreichten 100 Kilometer markieren die Grenze zum Weltraum. Im Grunde ist diese Grenze natürlich willkürlich gezogen, doch sie wird allgemein anerkannt. Der Pilot des heutigen Fluges, Mike Melville darf sich somit von nun an als Astronaut bezeichnen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">SpaceShipOne-Konstrukteur Burt Rutan und Microsoft-Mitbegründer Paul Allan, der Rutans Projekt über seine Firma Vulcan finanziert, erhoffen sich von dem heutigen Flug eine Signalwirkung. Vor allem soll gezeigt werden, dass es prinzipiell möglich ist, auch außerhalb von milliardenschweren Regierungsprogrammen bemannte Raumfahrt zu betreiben. Außerdem will man demonstrieren, das private Firmen die Aufgabe schneller, besser und vor allem billiger erledigen können. Das gesamte SpaceShipOne-Projekt, das Burt Rutan mit seiner Firma Scaled Composites über die vergangenen vier Jahre vorangetrieben hat, kostet nicht mehr als 30 Millionen Dollar und die Kosten pro Flug belaufen sich schätzungsweise auf ca. 100.000 Dollar. Zwar muss man hierbei beachten, dass SpaceShipOne nicht für Flüge in eine Erdumlaufbahn ausgelegt ist, da seine Maximalgeschwindigkeit nur etwa ein Siebtel der dafür nötigen Orbital-Geschwindigkeit beträgt, doch hat Rutan bereits mehrfach angedeutet, in Zukunft auch Vehikel entwickeln zu wollen, die einen Erdorbit erreichen könnten. Dazu braucht es allerdings mehr Leute wie Paul Allan, die bereit sind, in solche Projekte zu investieren und eben das soll mit dem heutigen Rekordflug erreicht werden: Wenn erst einmal klar ist, dass es machbar ist, wird es auch gemacht werden, so die Überlegung.</p>
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		<title>Erster privater bemannter Raumflug</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erster-privater-bemannter-raumflug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2004 17:03:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Hybridantrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Mojave]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceShipOne]]></category>
		<category><![CDATA[White Knight]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Luft-und Raumfahrt Unternehmen Scaled Composites des legendären Designers Burt Rutan hat am Mittwoch mitgeteilt dass es am 21. Juni den ersten bemannten Raumflug mit dem Raumschiff SpaceShipOne versuchen wird. Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: spaceflightnow.com. In einer Pressemitteilung wurde mitgeteilt, dass SpaceShipOne eine Höhe von 100 Kilometern erreichen soll, eine Höhe die gemeinhin [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Luft-und Raumfahrt Unternehmen <i>Scaled Composites</i> des legendären Designers Burt Rutan hat am Mittwoch mitgeteilt dass es am 21. Juni den ersten bemannten Raumflug mit dem Raumschiff <i>SpaceShipOne</i> versuchen wird.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: spaceflightnow.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Pressemitteilung wurde mitgeteilt, dass <i>SpaceShipOne</i> eine Höhe von 100 Kilometern erreichen soll, eine Höhe die gemeinhin als die Grenze zum Weltraum gesehen wird. Der Flug soll am Morgen des 21. Juni vom Mojave Flughafen in der gleichnamigen kalifornischen Wüste starten. Auch die Landung ist dort geplant.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03062004190351_small_1.jpg" alt="None" width="305" height="458"/><figcaption>
Blick auf die Erde von SpaceShipOne beim Flug am 13. Mai (Quelle: Scaled Composites)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><i>SpaceShipOne</i> hat bereits drei Praxistests absolviert, den ersten am 17. Dezember letzten Jahres, die anderen am 8. April und 13. Mai dieses Jahres. Bereits am 13. hatte das Schiff eine Höhe von 64 Kilometern erreicht, was zu Spekulationen über die Flughöhe des nächsten Versuchs geführt hatte.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>SpaceShipOne</i> wird mit Unterstützung des Milliardärs Paul Allen con der Firma <i>Scaled Composites</i> gebaut. Drei Personen haben in dem Schiff Platz, während es von einem umgebauten Flugzeug namens <i>White Knight</i> (Weisser Ritter) auf eine Höhe von 15 Kilometern gebracht wird. Dort wird das Schiff losgelassen und feuert seinen Hybridmotor mit festen und flüssigen Brennstoffen für 80 Sekunden.  Das reicht aus, um das Vehikel in den Weltraum zu katapultieren.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Seit Yuri Gagarin und Al Shepards legendären Flügen im Jahr 1961, sind alle Weltraummissionen von Regierungen geplant worden und sind auch durch diese bezahlt worden. Im Gegensatz dazu wird unser Programm von einigen wenigen Menschen durchgeführt, die das Ziel haben, Raumflüge erschwinglich zu machen.&#8220; erzählt Burt Rutan. &#8222;Ohne unseren unternehmerischen Ansatz wäre der Zugang zum Weltraum auch weiterhin unerschwinglich für den einzelnen Bürger. <i>SpaceShipOne</i> wird das ändern und auch andere Firmen dazu ermutigen, einen billigeren Zugang zum Weltraum zu ermöglichen.&#8220;  </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Jedesmal wenn <i>SpaceShipOne</i> fliegt, ist es eine Demonstration dafür, dass man mit relativ bescheidenen Mitteln die Grenzen der herkömmlichen Weltraumtechnik verschieben kann.&#8220; sagt Paul Allen, besser bekannt als Mitbgründer von Microsoft.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>SpaceShipOne</i> ist der aussichtsreichste Kandidat für den Gewinn des Ansari X Preises, der an denjenigen vergeben werden soll, der als erster innerhalb von zwei Wochen mit dem gleichen Fluggerät zweimal drei Personen auf eine suborbitale Umlaufbahn bringt. Der Preis ist mit 10 Millionen Dollar notiert. Der Flug am 21. Juni wird noch nicht einer dieser notwendigen Flüge sein, da keine weiteren Passagiere an Bord sein werden. Laut <i>Scaled Composites</i> wird das Ergebnis des Juni Fluges abgewartet bevor über weitere Flüge entschieden wird.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug am 21. Juni ist entgegen früherer Praktiken des Unternehmens nicht geheim gehalten worden.  Im Gegenteil, <i>Scaled Composites</i> möchte die Allgemeinheit, insbesondere Familien mit Kindern, dabei haben. &#8222;Man soll seinen Kindern erzählen können dass man dabei war, als der private Weltraumtourismus seinen Anfang nahm&#8220;   </p>
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		<title>SpaceShipOne weiter auf Erfolgskurs</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spaceshipone-weiter-auf-erfolgskurs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 May 2004 13:38:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
		<category><![CDATA[White Knight]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SpaceShipOne (SS1) hat am Donnerstag vergangener Woche seinen dritten raketengetriebenen Testflug absolviert. Das Raumflugzeug erreichte dabei eine Höhe von fast 65 Kilometern. Nichts scheint SS1-Konstrukteur Burt Rutan und sein Team noch davon abhalten zu können, den X-Prize in den kommenden Monaten zu gewinnen. Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: none. Bis Ende letzten Jahres hatte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">SpaceShipOne (SS1) hat am Donnerstag vergangener Woche seinen dritten raketengetriebenen Testflug absolviert. Das Raumflugzeug erreichte dabei eine Höhe von fast 65 Kilometern. Nichts scheint SS1-Konstrukteur Burt Rutan und sein Team noch davon abhalten zu können, den X-Prize in den kommenden Monaten zu gewinnen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: none.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis Ende letzten Jahres hatte es nur Testflüge gegeben, bei denen SS1 an sein Trägerflugzeug White Knight angekoppelt blieb bzw. von diesem abgeworfen wurde, um dann im Gleitflug zur Erde zurückzukehren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15052004153815_small_1.jpg" alt="None" width="349" height="283"/><figcaption>
<i>SpaceShipOne</i>
 startet durch (Foto: Scaled.com)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 17. Dezember 2003, dem einhundertsten Jahrestag des ersten Motorflugs durch die Gebrüder Wright, war es dann schließlich soweit: Beim ersten raketengetriebenen Flug durchbrach SS1 die Schallmauer und erreichte eine Höhe von ca. 15 Kilometern (es war dies das erste Mal, dass das Durchbrechen der Schallmauer im Rahmen eines privaten, nicht staatlich finanzierten Entwicklungsprogramms gelang). 
<br>
Unglücklicherweise kam es bei der anschließenden Landung zu einem Unfall, als das Fahrwerk des Raumgleiters auf einer Seite wegknickte und das Gefährt in der Folge auf dem Rumpf von der Landebahn rutschte. Der Pilot, Brian Binnie, blieb unverletzt. Wegen der notwendigen Reparaturen verzögerte sich der nächste Flug, aber auch der langwierige Lizensierungsprozess spielte hier eine Rolle: Scaled Composites musste für anspruchsvollere Tests bei der amerikanischen Luftfahrtbehörde (FAA-Federal Aviation Administration) eine spezielle Lizenz für den experimetellen Betrieb von suborbitalen Raumfahrzeugen beantragen &#8211; ein Novum in der amerikanischen Luft- und Raumfahrtgeschichte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lizenz wurde Anfang April vergeben und Rutan fackelte nicht lange. Am 8. April zündete das Triebwerk des SS1 erneut und katapultierte das Vehikel nach 40 Sekunden Brenndauer mit zweifacher Schallgeschwindigkeit auf eine Maximalhöhe von ca. 30 Kilometern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gut einen Monat später ist SS1 nun zum dritten Mal auf seinem Raketenschweif reitend in den Himmel über der Mojavewüste Kaliforniens aufgestiegen und hat dabei seine zuvor selbst gesetzten Bestmarken wieder weit übertroffen. Die erreichte Höhe betrug knapp 65 Kilometer, das sind zwei Drittel der durch die <a href="https://www.raumfahrer.net/tollkuehne-maenner-in-ihren-fliegenden-kisten/" data-wpel-link="internal">X-Prize-Kriterien</a> vorgegebenen Flughöhe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Maximalgeschwindigkeit lag nach 55 Sekunden Brenndauer des Triebwerks bei Mach 2,5. Es gab kleinere Schwierigkeiten, als während des Fluges der Navgationscomputer ausfiel, doch Testpilot Binnie behielt die Nerven und orientierte sich, indem er ganz einfach aus dem Fenster blickte. Ein Neustart des Computers vor der Landung löste das Problem. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der X-Prize, der dazu dienen soll, die Entwicklung eines privaten, eigenständigen Raumfahrtsektors zu fördern, ist inzwischen übrigens in Ansari-X-Prize umbenannt worden. Zwei Geschäftsleute diesen Namens haben die X-Prize-Organisation mit einer Millionenspende bedacht und sollen so ausreichend gewürdigt werden.</p>
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		<item>
		<title>Space Ship One fliegt wieder</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/space-ship-one-fliegt-wieder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Apr 2004 07:30:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[White Knight]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der aussichtsreichste Kandidat für den Gewinn des X-Prize hat einen erfolgreichen Testflug absolviert. Er ist von den Konkurrenten kaum noch einzuholen. Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: none. Am Donnerstag, den 8. April 2004 war es endlich wieder so weit: Nachdem es von seinem Trägerflugzeug White Knight über der Mojave Wüste abgeworfen worden war, zündete [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der aussichtsreichste Kandidat für den Gewinn des <i>X-Prize</i> hat einen erfolgreichen Testflug absolviert. Er ist von den Konkurrenten kaum noch einzuholen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: none.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Donnerstag, den 8. April 2004 war es endlich wieder so weit: Nachdem es von seinem Trägerflugzeug <i>White Knight</i> über der Mojave Wüste abgeworfen worden war, zündete <i>SpaceShipOne</i> sein Triebwerk, erreichte nach 40 Sekunden Brenndauer doppelte Schallgeschwindigkeit und schoss danach weiter, nun antriebslos, auf eine Höhe von ca. 32 Kilomtern, bevor es im Gleitflug zur Erde zurückkehrte. Ersten Berichten zufolge lief alles reibungslos. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10042004093034_small_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10042004093034_small_1.jpg" alt="None" width="254" height="201"/></a><figcaption>
Das am X-Prize teilnehmende 
<i>SpaceShipOne</i>
 hat die größten Aussichten, den ersten erfolgreichen suborbitalen Flug durchzuführen. 
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der legendäre Flugzeugbauer Burt Rutan und sein Team sind damit ihrem Ziel, den mit zehn Millionen US-Dollar dotierten <a href="https://www.raumfahrer.net/tollkuehne-maenner-in-ihren-fliegenden-kisten/" data-wpel-link="internal">X-Prize</a> zu gewinnen, ein großes Stück nähergekommen. Bereits im Dezember letzten Jahres hatte <i>SpaceShipOne</i> die Schallmauer durchbrochen, bei der Landung hatte es damals allerdings Probleme gegeben; das Raumflugzeug wurde beschädigt und musste repariert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hauptgrund, dass es bis zum zweiten raketengetriebenen Test mehr als drei Monate dauerte, ist aber wohl mehr in dem Umstand zu suchen, dass das amerikanische Luftfahrtministerium, die FAA (Federal Aviation Administration) sich solange Zeit ließ, Rutan bzw. seiner Firma, Scaled Composites, eine Lizenz für den experimentellen Betrieb von suborbitalen Raumfahrzeugen auszustellen. Eine solche wurde rechtlich benötigt, um anspruchsvollere Tests wie den am vergangenen Donnerstag durchzuführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 1. April war es schließlich so weit, die Lizenzvergabe wurde am 7. April öffentlich bekanntgegeben. Bei der Lizenz handelt es sich um ein Novum in der amerikanischen Luft- und Raumfahrtgeschichte. Zwei weitere Firmen, XCor und Armadillo Aerospace haben ebenfalls eine solche Genehmigung beantragt; letztere nimmt wie Scaled Composites am X-Prize teil. Ihr Vehikel, der Black Armadillo, ist allerdings noch weit vom Entwicklungsstand des SpaceShipOne entfernt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es sieht mometan alles danach aus, als sei Rutan der Sieg nicht mehr zu nehmen. Allerdings könnte es doch noch eine Überraschung geben: Das kanadische daVinvi-Team plant angeblich für diesen Sommer einen Flug, der die X-Prize-Kriterien erfüllt. Ob das allerdings früh genug ist, um Rutan noch zuvorzukommen, darf nach dessen neuerlichem Erfolg bezweifelt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/space-ship-one-fliegt-wieder/" data-wpel-link="internal">Space Ship One fliegt wieder</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tests für SpaceShipOne</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tests-fuer-spaceshipone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2003 16:29:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mojave]]></category>
		<category><![CDATA[White Knight]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tests für Burt Rutans SpaceShipOne über dem Himmel von Mojave, Kalifornien. Ein Beitrag von andreaskopp. Quelle: SPACE.COM. Das Team um Burt Rutan ist sehr mit der Arbeit am suborbitalen Passagierflugzeug beschäftigt. Man arbeitet auch an einem zweiten Flugversuch. Man sei mit den Tests sehr beschäftigt und man wolle diese Woche die dritte Vollzündung des Hydrid-Motors [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Tests für Burt Rutans <i>SpaceShipOne</i> über dem Himmel von Mojave, Kalifornien.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von andreaskopp. Quelle: SPACE.COM.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team um Burt Rutan ist sehr mit der Arbeit am suborbitalen Passagierflugzeug beschäftigt. Man arbeitet auch an einem zweiten Flugversuch. Man sei mit den Tests sehr beschäftigt und man wolle diese Woche die dritte Vollzündung des Hydrid-Motors durchführen, welcher das Flugzeug an den Rand der Atmosphäre treiben soll und der dem Projekt ein Preisgeld von 10 Millionen US-Dollar bescherte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092003182904_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Das von einem Beobachtungsflugzeug begleitete Gespann aus 
<i>SpaceShipOne</i>
 und dem Trägerflugzeug 
<i>White Knight</i>
.
<br>
(Foto: Scaled Composites)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im zweiten Flugtest wurden die Flugeigenschaften und Leistungen während der Wiedereintrittsphase oder &#8222;Federphase&#8220; getestet. Für diese Manöver wurde der Schwanz des Flugzeugs in eine aufrechte Position gebracht. Der Übergang zum Federmodus begann in einer Höhe von 43.000 Fuß. Wenn der Schwanz des Flugzeuges zu &#8222;wackeln&#8220; beginnt und die Achterflügel in die Aufrechte übergehen wird der Rumpf des Verkehrsmittels sanft nach oben geworfen und kehrt dann in eine ungefähr gerade Haltung während eines 70-sekündigen &#8222;vollgefederten&#8220; Abfalls zurück. Die erfolgreiche Landung erfolgte ungefähr 10 Minuten nach dem Start von <i>White Knight</i>, dem Trägerflugzeug.
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Ein früherer Versuch wurde am 27. August 20 Sekunden vor dem Start abgebrochen. Grund war ein Problem mit dem GPS-System. Dadurch trat eine Störung im Avionik-System des Objekts auf. 
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Das verbundene Paar (<i>SpaceShipOne</i> / <i>White Knight</i>) setzte verschiedene Versuche während des Fluges fort und kehrte dann zum Mojave-Flughafen zurück und begann mit dem Landeanflug. Nachdem die GPS-Einheit repariert war kehrte das Gespann wieder in die Luft zurück und absolvierte die angesetzten Testziele.</p>
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