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	<title>wiederverwendbar &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>wiederverwendbar &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Der Kreis schließt sich: neuer Space Rider Falltest</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-kreis-schliesst-sich-neuer-space-rider-falltest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2025 18:30:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das wiederverwendbare Raumfahrzeug Space Rider der ESA hat eine zweite Runde von Abwurftests absolviert.Modelle des Wiedereintrittsmoduls von Space Rider wurden von einem Hubschrauber aus einer Höhe von bis zu 2,5 km abgeworfen.Die nacheinander zu öffnenden Space Rider-Fallschirme wurden ebenso getestet wie die Algorithmen zur Steuerung, Navigation und Kontrolle des Gleitschirms.Weitere Testkampagnen sind geplant, um den [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Das wiederverwendbare Raumfahrzeug Space Rider der ESA hat eine zweite Runde von Abwurftests absolviert.<br>Modelle des Wiedereintrittsmoduls von Space Rider wurden von einem Hubschrauber aus einer Höhe von bis zu 2,5 km abgeworfen.<br>Die nacheinander zu öffnenden Space Rider-Fallschirme wurden ebenso getestet wie die Algorithmen zur Steuerung, Navigation und Kontrolle des Gleitschirms.<br>Weitere Testkampagnen sind geplant, um den Space Rider für seine Landung vorzubereiten.<br>Eine Pressemitteilung der europäischen Raumfahrtagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Space_Rider/Closing_the_loop_new_Space_Rider_drop_test" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Enabling &amp; Support / Space Transportation / Space Rider</a>, 9. Juli 2025</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Space_Rider_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Space Rider ist das wiederverwendbare Transportsystem Europas" data-rl_caption="" title="Space Rider ist das wiederverwendbare Transportsystem Europas" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="350" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Space_Rider_pillars_350x250.jpg" alt="" class="wp-image-147431" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Space_Rider_pillars_350x250.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Space_Rider_pillars_350x250-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild (Copyright ESA): Space Rider ist das wiederverwendbare Transportsystem Europas</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Space Rider ist das in der Entwicklung befindliche wiederverwendbare Raumfahrzeug der ESA. Es wird etwa die Größe von zwei Minivans haben und viele Arten von Missionen ermöglichen, von der pharmazeutischen Forschung über die Fertigung in der Umlaufbahn bis hin zum Besuch von Orbitalplattformen und mehr. Nach einem bis zu dreimonatigen Aufenthalt in der Erdumlaufbahn wird Space Rider durch unsere Atmosphäre zurückkehren und nach einem Gleitschirmabstieg auf Kufen präzise landen.<br>Nach einer <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Space_Rider/Drop_it_like_it_s_hot_Space_Rider_model_falls_gracefully" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">zweimonatigen Falltestkampagne im Jahr 2024</a> kehrte das Space Rider-Team für zwei Wochen auf das Testgelände des Salto di Quirra (Poligono Interforze del Salto di Quirra &#8211; PISQ) in Sardinien, Italien, zurück. Die Abwurftestkampagne im vergangenen Monat umfasste den Flugsteuerungsalgorithmus, der den Space Rider selbstständig zu einem Ziellandepunkt führt.<br>Die Abwurftestkampagne hatte zwei Ziele: die Qualifizierung der Fallschirme, die das Raumfahrzeug während des Abstiegs abbremsen, und die Erprobung der Software, die den Gleitschirm steuert und das Wiedereintrittsmodul des Space Rider zu seinem genauen Landeplatz führt. Die Space Rider-Modelle wurden von einem CH-47 Chinook-Hubschrauber der italienischen Armee aus einer Höhe von 1 bis 2,5 km auf dem Ausbildungs- und Versuchsgelände des italienischen Militärs in Salto di Quirra abgeworfen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Space_Rider_parafoil_after_landing_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Space Rider Gleitschirm nach der Landung" data-rl_caption="" title="Space Rider Gleitschirm nach der Landung" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Space_Rider_parafoil_after_landing_pillars_350x250.jpg" alt="" class="wp-image-147433" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Space_Rider_parafoil_after_landing_pillars_350x250.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Space_Rider_parafoil_after_landing_pillars_350x250-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild (Copyright ESA): Space Rider Gleitschirm nach der Landung</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine Abfolge von Fallschirmen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Space Rider aus der Umlaufbahn zurückkehrt, fliegt er mehr als sechsmal so schnell wie die Schallgeschwindigkeit und erhitzt sich auf über 1600 ºC, wenn das Wiedereintrittsmodul des Raumfahrzeugs auf die Moleküle in unserer Atmosphäre trifft.<br>Um abzubremsen und sicher zu landen, verfügt Space Rider über eine Reihe von Fallschirmen, die sich entfalten: ein kreisförmiger Fallschirm, der sich knapp unterhalb der Schallgeschwindigkeit öffnet, um ein erstes Abbremsen zu ermöglichen, und ein Pilotfallschirm, mit dem der große Gleitschirm in 5 km Höhe ausgefahren wird, das Space Rider zu einer Punktlandung führt.<br>Es wurden drei Abwurftests mit dem Abstiegssystem durchgeführt, bei denen diese Fallschirme erfolgreich ausgelöst wurden. Bei den Tests wurde nachgewiesen, dass die Fallschirme die Geschwindigkeit wie erforderlich verringern können, und die Auszieh- und Aufblassequenz der gesamten Fallschirmkette, vom Fallschirm bis zum Gleitschirm, wurde überprüft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geregelte autonome Landung</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Space_Rider_model_paragliding_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Space Rider Modell im Gleitflug" data-rl_caption="" title="Space Rider Modell im Gleitflug" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Space_Rider_model_paragliding_pillars_350x250.jpg" alt="" class="wp-image-147435" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Space_Rider_model_paragliding_pillars_350x250.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Space_Rider_model_paragliding_pillars_350x250-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild (Copyright ESA): Space Rider Modell im Gleitflug</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Falltests mit autonomer Steuerung des Schirms wurden ebenfalls erfolgreich an einem anderen Testmodell durchgeführt. Bei dem Falltestmodell handelt es sich um eine Metallpalette, die mit Messgeräten, Steueravionik, zwei Winden zum Ziehen der Steuerleinen des Fallschirms, einem Behälter zur Aufbewahrung der gepackten Fallschirme und einem Betonballast für das Gewicht des Wiedereintrittsmoduls des Space Rider ausgestattet ist.<br>Nach dem Ausklinken aus dem Hubschrauber senkte sich das Testmodell autonom bis zum Aufsetzen, wobei es sich ausschließlich auf seine Sensoren und Aktuatoren verließ, ohne jegliche Steuerung vom Boden aus.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Space_Rider_model_targeted_touchdown_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Space Rider Modell: Gezieltes Aufsetzen" data-rl_caption="" title="Space Rider Modell: Gezieltes Aufsetzen" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Space_Rider_model_targeted_touchdown_pillars_350x250.jpg" alt="" class="wp-image-147437" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Space_Rider_model_targeted_touchdown_pillars_350x250.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Space_Rider_model_targeted_touchdown_pillars_350x250-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild (Copyright ESA): Space Rider Modell: Gezieltes Aufsetzen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl „salto“ auf Italienisch „Sprung“ bedeutet, hat die Testkampagne gezeigt, dass Space Rider in der Lage sein wird, sanft und mit einer Genauigkeit von nur 150 m zu landen: Dieses ehrgeizige Ziel ist eine bemerkenswerte Leistung für Europa und eine Weltneuheit für die Präzisionslandung mit Gleitschirm. Das Modell flog 12 Minuten lang aus 2,5 km Höhe mit einer vertikalen Geschwindigkeit von 4 m/s und landete mit 2 m/s, alles gesteuert durch das Gleitschirmsystem.<br>Die Tests wurden durch eine enge Zusammenarbeit zwischen der Industrie und dem italienischen Verteidigungssektor ermöglicht. Diese Falltestkampagne wurde von <a href="https://www.thalesaleniaspace.com/it" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Thales Alenia Space Italia</a> geleitet, dem Hauptauftragnehmer für Space Rider und verantwortlich für das Wiedereintrittsmodul, mit starker Unterstützung der Industriepartner <a href="https://www.group.sener/en/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Sener</a>, <a href="http://www.cimsa.com/cover.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">CIMSA</a>, <a href="https://en.teseo.clemessy.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Teseo</a> und <a href="https://www.meteomatics.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Meteomatics</a>. Die italienische Luftwaffe und das italienische Heer spielten eine Schlüsselrolle und leisteten wesentliche Unterstützung für die Bodenlogistik und den Flugbetrieb, einschließlich des Zugangs zum Testgelände Salto di Quirra.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der nächste Schritt: Das vollständige Modell</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Space_Rider_model_ready_to_drop_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Space Rider Modell unter dem Helikopter" data-rl_caption="" title="Das Space Rider Modell unter dem Helikopter" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Space_Rider_model_ready_to_drop_pillars_350x250.jpg" alt="" class="wp-image-147439" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Space_Rider_model_ready_to_drop_pillars_350x250.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Space_Rider_model_ready_to_drop_pillars_350x250-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild (Copyright ESA): Das Space Rider Modell unter dem Helikopter</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Verifizierung der Abstiegs- und Landephase des Space Rider sind noch einige Schritte erforderlich. Eine Systemabwurf-Testkampagne mit einem vollständigen Modell des Wiedereintrittsmoduls, das dasselbe Gewicht, dieselbe aerodynamische Form und dieselben Fahrwerke wie das echte Modul aufweist, wird die gesamte Landung und das Aufsetzen demonstrieren.<br>In einer abschließenden Kampagne wird die Landestabilität getestet, indem Worst-Case-Szenarien einer Space-Rider-Landung untersucht werden. Für diesen Test wird ein weiteres Modell mit Fahrwerk auf einer achterbahnähnlichen Vorrichtung beschleunigt und auf einen Landeplatz abgesetzt. Mit dieser Kampagne soll sichergestellt werden, dass die Landung keine übermäßigen Erschütterungen für die wertvollen wissenschaftlichen Nutzlasten mit sich bringt &#8211; raue Landungen sind nicht erlaubt.<br>Dieser letzte Schritt wird ebenfalls mit Unterstützung des italienischen Verteidigungsministeriums durchgeführt, wobei eine neue Landeanlage auf dem Testgelände Salto di Quirra genutzt wird. Die Anlage wurde eingerichtet, um Aktivitäten wie Tests des suborbitalen Wiedereintrittsmoduls und suborbitale Missionen zu ermöglichen.<br>Space Rider ist für einen schnellen Turnaround ausgelegt: Nach jeder Mission wird es sechs Monate lang gewartet, bevor es wieder ins All zurückkehrt und weitere Experimente durchführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In den Orbit und zurück mit Space Rider</strong></p>



<figure class="wp-block-video"><video controls src="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2022/11/017/2211_017_AR_EN.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>To orbit and back with Space Rider</em>, <em>Video: ESA</em> (2022)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18328.msg576510#msg576510" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA Space Rider (vormals PRIDE)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Blue Origin schafft 3ten Flug, SpaceX fliegt Freitag</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/blue-origin-schafft-3ten-flug-spacex-fliegt-freitag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2016 19:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[BE-3]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blue Origin startet zum dritten Mal die selbe Rakete, SpaceX will am Freitag zum fünften mal die Seeplattformlandung versuchen. Erstellt von Tobias Willerding. Quelle: Blue Origin, SpaceX Am 2. April 2016 ist der dritte Flug von Blue Origins New Shepard erfolgreich verlaufen. Der Flug erreichte eine Höhe von 103 km. Sowohl die Beschleunigungsstufe als auch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Blue Origin startet zum dritten Mal die selbe Rakete, SpaceX will am Freitag zum fünften mal die Seeplattformlandung versuchen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von Tobias Willerding.   Quelle: Blue Origin, SpaceX</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/newshepard_landeanflug.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/newshepard_landeanflug_low.jpg" alt="New Shepard im Landeanflug
(Bild: Blue Origin)"/></a><figcaption>New Shepard im Landeanflug<br>(Bild: Blue Origin)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 2. April 2016 ist der dritte Flug von Blue Origins New Shepard erfolgreich verlaufen. Der Flug erreichte eine Höhe von 103 km. Sowohl die Beschleunigungsstufe als auch die unbemannte Kapsel landeten sicher. Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Flügen, zündete das BE-3 Triebwerk der Beschleunigungsstufe erst kurz vor der vertikalen Landung, nämlich 3.600 Fuß bzw. 1.100 Meter über dem Boden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist der dritte Flug mit derselben Hardware. Blue Origin und Amazon Chef Jeff Bezos verfolgen das Ziel des Baus wiederverwendbarer Raketen und damit kostengünstigen Raumtransports. Im Gegensatz zu Elon Musk sieht er das Ziel jedoch nicht in der Besiedlung des Mars oder anderer Monde/Planeten sondern eher in der Besiedlung des Weltalls, also in Form von großen Raumstationen im Erdorbit zum Beispiel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Jeff Bezos nun dreimal dieselbe Rakete auf 100 km Höhe also suborbital gestartet hat, wartet Konkurrent Elon Musk noch auf seinen ersten Zweitflug, auch die Seelandung der Falcon 9 hat noch nicht geklappt. Allerdings ist das Unterfangen von Musks Firma SpaceX auch deutlich schwieriger als das von Blue Origin. Die Geschwindigkeit der Falcon 9-Erststufe ist deutlich höher und die Flugbewegung beim Aufstieg ist nicht nur vertikal sondern auch horizontal. Dadurch, dass es sich um einen echten orbitalen Start handelt, sind auch die Reserven viel kleiner als bei Blue Origin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Freitag um 22:43 MESZ soll die Falcon 9 ein weiteres Mal starten, diesmal mit einer weiteren Frachtmission zur internationalen Raumstation. Obwohl eine Landlandung der ersten Stufe der Falcon-9 Trägerrakete performancemäßig möglich wäre, soll ein weiteres Mal die Seeplattformlandung versucht werden. Ganz offensichtlich möchte SpaceX jetzt schnell auch die Seeplattformlandung meistern, nachdem es mit der Landlandung bereits im Dezember geklappt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Flug mit einer wiederverwendeten Falcon 9 Erststufe soll im Oktober erfolgen. Die Nutzlast ist voraussichtlich Satellit SES-10. SES hat bereits SES-8 und SES-9 mit SpaceX gestartet. SES-8 hat dabei die Falcon 9v1.1 in den Markt geführt und SES-9 die Falcon 9v1.2. Jetzt soll SES-10 also das Zeitalter wiederverwendbarer Raketen einläuten. Das macht SES natürlich nicht uneigennützig, denn SpaceX gibt wohl massiv Rabatt auf den Startpreis. Für den SES-10 Flug möchte SES nur 30 Millionen Dollar zahlen, SpaceX sieht den zukünftigen Preis der teilweise wiederverwendbaren Falcon 9 eher bei 40 Millionen Dollar. Nichtsdestotrotz scheinen SES &amp; SpaceX das aktuelle Traumpaar der Raumfahrt zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Flug von Blue Origin:</strong></p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Flight Three: Pushing the Envelope" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/YU3J-jKb75g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3385.msg358301#msg358301" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Blue Origin</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/blue-origin-schafft-3ten-flug-spacex-fliegt-freitag/" data-wpel-link="internal">Blue Origin schafft 3ten Flug, SpaceX fliegt Freitag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA testet Mighty Eagle</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-testet-mighty-eagle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Sep 2012 08:26:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Lander]]></category>
		<category><![CDATA[Marshall Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[wiederverwendbar]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35120</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf der NASA-Website wird über einen erfolgreichen Testflug am 28. August berichtet. Weitere Probeflüge mit unterschiedlichen Zielstellungen sollen im September absolviert werden. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Beim Testflug am Dienstag erhob sich der etwa 1,20 m hohe Lander rund 30 Meter in die Luft, identifizierte mit einer Kamera [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-testet-mighty-eagle/" data-wpel-link="internal">NASA testet Mighty Eagle</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auf der NASA-Website wird über einen erfolgreichen Testflug am 28. August berichtet. Weitere Probeflüge mit unterschiedlichen Zielstellungen sollen im September absolviert werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-09-04-77691.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><script src="http://cdn-akm.vmixcore.com/vmixcore/js?auto_play=0&amp;cc_default_off=1&amp;player_name=uvp&amp;width=512&amp;height=332&amp;player_id=1aa0b90d7d31305a75d7fa03bc403f5a&amp;t=V0bVoXGwTW4Hy7lQGcqu330v7hYnhdTJSq" type="text/javascript"> </script>
<br>
Beim Testflug am Dienstag erhob sich der etwa 1,20 m hohe Lander rund 30 Meter in die Luft, identifizierte mit einer Kamera ein Ziel am Boden und fotografierte es. Anschließend landete der &#8222;Mighty Eagle&#8220; nach einem vorprogrammierten Schema. Ansonsten waren die Aktionen des betankt etwa 300 kg schweren Prototypen autonom. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mighty Eagle soll der NASA dazu dienen, Erfahrungen mit einem autonomen, computergesteuerten Landesystem für Himmelskörper ohne Atmosphäre wie der Mond oder Asteroiden zu sammeln und die Technologie weiter zu entwickeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fluggerät wurde gemeinsam vom Marshall Space Flight Center und dem Applied Physics Laboratory an der Johns Hopkins University für die Planetary Sciences Division der NASA entwickelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 9. August war ein Morpheus genannter, größerer Lander, der vom Johnson Space Center der NASA (JSC) in Zusammenarbeit mit Armadillo Aerospace entwickelt wird, bei einem Test kurz nach dem Abheben abgestürzt, am Boden in Brand geraten und explodiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">USA-weit gibt es mehrere Firmen, die sich mit der Technologie autonom startender und landender Systeme beschäftigen. In den Jahren 2008 und 2009 nahmen Flugkörper von Armadillo Aeorspace, Masten Space Systems und Unreasonable Rocket erfolgreich an der Northrop Grumman Lunar Lander Challenge, die auch von der NASA gefördert wurde, teil. Im Augenblick werden wiederverwendbare, wartungsarme Systeme entwickelt, die kurzzeitige wissenschaftliche Experimente in der Schwerelosigkeit während eines ballistischen Fluges mit anschließender Landung kostengünstig ermöglichen. Die Entwicklung verläuft mit wechselndem Erfolg. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6361.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Northrop Grumman Lunar Lander Challenge 2009</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9782.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Morpheus-Projekt</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ESA schließt Verträge für Trägerentwicklung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-schliesst-vertraege-fuer-traegerentwicklung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 10:24:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<category><![CDATA[wiederverwendbar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der 48. Pariser Luft- und Raumfahrtschau auf dem Gelände des Flughafens Le Bourget wurden Anfang und Mitte der Woche mehrere Verträge abgeschlossen, die sich mit der zukünftigen Nutzung aktueller sowie der Entwicklung zukünftiger Raumfahrtträger beschäftigen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ESA. Am 15. Juni wurde ein Abkommen zur Sicherung der kommerziellen und staatlichen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Auf der 48. Pariser Luft- und Raumfahrtschau auf dem Gelände des Flughafens Le Bourget wurden Anfang und Mitte der Woche mehrere Verträge abgeschlossen, die sich mit der zukünftigen Nutzung aktueller sowie der Entwicklung zukünftiger Raumfahrtträger beschäftigen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21062009122404_small_1.jpg" alt="CNES via Wikipedia" width="318" height="248"/><figcaption>
So könnte das IXV beim Wiedereintritt aussehen. 
<br>
(Bild: CNES via Wikipedia)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 15. Juni wurde ein Abkommen zur Sicherung der kommerziellen und staatlichen Nutzung der Trägerraketen der Typen Ariane 5, Sojus-ST und Vega vom Raumfahrtzentrum Kourou aus zwischen der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA und Arianespace geschlossen. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Ariane 5 zu gewährleisten, werden staatliche Zuschüsse gezahlt. Gleiches gilt für die noch in Entwicklung befindliche Trägerrakete Vega, die kleinere Nutzlasten befördern soll. Mittlere Lasten soll die russische Sojus-Trägerrakete ins All bringen. Deren Erststart von Kourou aus ist für Anfang 2010 vorgesehen. Verschiedene Varianten dieses Trägers haben in der Vergangenheit aber bereits mehr als 850 Starts absolviert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Tag darauf wurde mit Thales Alenia Space (Italien) ein Vertrag zur Weiterführung der Entwicklung eines zukünftigen, wiederverwendbaren Raumtransportsystems unterzeichnet. Das Intermediate eXperimental Vehicle (IXV) wird ein Technologiedemonstrator. Es handelt sich dabei um eine etwa 1.800 kg wiegende Modellvariante für ein späteres Transportsystem und ist Teil des Future Launchers Preparatory Programmes der ESA. Der Auftriebskörper IXV soll in einigen Jahren mit einer Vega in einen 450-Kilometer-Orbit gebracht werden und anschließend autonom gesteuert zur Erde zurückkehren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21062009122404_small_2.jpg" alt="DLR" width="316" height="247"/><figcaption>
Könnte eine weiterentwickelte Ariane rückführbare Booster verwenden? 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu werden Leitsysteme, Navigationsgeräte, Steuerung, Hitzeschutz und natürlich die Grundform des Raumfahrzeugs selbst entwickelt. Bisher gab es viele ESA-Studien zu Wiedereintrittstechnologien. Das IXV-Programm soll nun zur Entwicklung eines einsatzfähigen Raumtransporters für (zunächst) unbemannte Lasten führen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Mittwoch schließlich folgte eine Vereinbarung mit Avio Spa (Italien), Astrium (Deutschland) und Snecma (Frankreich) zur Entwicklung eines neuen, leistungsfähigeren Flüssigkeitstriebwerkes für eine zukünftige, flexibler einsetzbare Raketenfamilie der ESA (Ariane 6). Dieses Triebwerk soll gegenüber seinen Vorgängern einen deutlich höheren Schub erzeugen. Booster könnten dann die Nutzlast der Grundversion je nach Bedarf vergrößern. Ähnliche Baukastensysteme sind in den USA und in Russland bereits im Einsatz bzw. stehen kurz davor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Designphase des neuen Triebwerks soll Mitte 2010 abgeschlossen sein. Der erste heiße Test könnte um 2014 erfolgen und die neue Raketenfamilie ab 2020 zur Verfügung stehen. An der Entwicklung des neuen Triebwerks sind insgesamt 14 Gesellschaften in 9 europäischen Staaten beteiligt. Der Vertrag hat ein Finanzierungsvolumen von 33 Millionen Euro. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA-Thread</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3393.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Intermediate eXperimental Vehicle</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3434.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Future Launchers Preparatory Programme</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Russische Raumfahrt-Pläne &#8211; Teil 2</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russische-raumfahrt-plaene-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 09:40:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
		<category><![CDATA[wiederverwendbar]]></category>
		<category><![CDATA[Wostotschny]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem sich bereits Ende letzten Jahres andeutete, dass die ESA und Roskosmos sich bezüglich der Entwicklung eines neuen bemannten Raumschiffes nicht einigen können würden, ist dies seit dieser Woche offiziell. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: RIA Nowosti, RussianSpaceWeb, Raumcon. Alexej Krasnow, Leiter der Abteilung bemannte Raumfahrt der russischen Behörde Roskosmos, bedauerte dies, gab aber [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nachdem sich bereits Ende letzten Jahres andeutete, dass die ESA und Roskosmos sich bezüglich der Entwicklung eines neuen bemannten Raumschiffes nicht einigen können würden, ist dies seit dieser Woche offiziell.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: RIA Nowosti, RussianSpaceWeb, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31012009104001_small_1.jpg" alt="RN" width="333" height="261"/><figcaption>
Überholte, geflügelte Version des Klippers von 2005 
<br>
(Bild: RN)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Alexej Krasnow, Leiter der Abteilung bemannte Raumfahrt der russischen Behörde Roskosmos, bedauerte dies, gab aber gleichzeitig bekannt, dass die Entwicklung eines wiederverwendbaren Mehrzweck-Raumschiffes nun national neu ausgeschrieben würde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das System soll aus drei Komponenten bestehen, dem eigentlichen Raumschiff, einem Raumfrachter und einer neuen Trägerrakete, die nicht weniger als 23 Tonnen Nutzlast aufweisen müsse. Die Trägerrakete, gemeint ist mit großer Wahrscheinlichkeit die Angara, wird nicht Bestandteil der Ausschreibung sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum bemannten Raumschiff äußerte Krasnow, dieses werde von Energija entwickelt und entspräche dem bereits seit Jahren verfolgten Klipper-Konzept. Dabei handelt es sich um ein wiederverwendbares Raumschiff, von dem es sowohl eine Version als Auftriebskörper als auch eine mit kleinen Flügeln geben könnte. Der Einsatz richtet sich nach dem Flugziel. Bei Flügen in die Erdumlaufbahn bietet die geflügelte Variante gewisse Vorteile, bei Flügen zum Mond hingegen ist diese aufgrund der größeren Belastungen beim Eintritt in die Erdatmosphäre ungeeignet. Hier käme dann die Auftriebskörper-Version zum Einsatz. Ergänzt wird der Orbiter durch ein Rettungssystem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Raumfrachter könnte ein im All verbleibendes, auftankbares Antriebs- und Steuerungsmodul sein, das sowohl an ein bemanntes Raumschiff als auch an Nutzlastcontainer oder Satelliten ankoppeln kann und diese dann zu ihrem Ziel bugsiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausschreibung soll 2010 abgeschlossen sein. Daran beteiligen werden sich vermutlich Energija, Krunitschew und Molnija. Bei termingerechter Finanzierung solle die Entwicklung des Systems 2015 abgeschlossen sein, in den darauffolgenden drei Jahren Tests erfolgen und ab 2018 einsatzbereit sein. Die Starts sollen vom neuen Kosmodrom Wostotschnui im fernen Osten Russlands aus vorgenommen werden. Allerdings wolle man das Kosmodrom in Baikonur weiterhin betreiben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Erweiterungsplänen für das russische Segment der Internationalen Raumstation für die Jahre 2013 bis 2015, die unter der Voraussetzung realisiert werden könnten, wenn die beteiligten Staaten bzw. Organisationen einer Nutzung der ISS bis 2020 zustimmen, wird auch die Möglichkeit ins Auge gefasst, eine weitere Station zu errichten, die der Vorbereitung von Mond- und Marsflügen dienen könnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3428.new#new" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Thread zur russischen Raumfahrt (aktuell)</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3550.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klipper-Thread (seit November 2005)</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Innovatives Raumfahrt-Unternehmen testet Prototypen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/innovatives-raumfahrt-unternehmen-testet-prototypen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2005 19:22:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Raumkapsel]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserlandung]]></category>
		<category><![CDATA[wiederverwendbar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>t/space, ein Konsortium aus kleinen, unabhängigen Raumfahrtfirmen, hat gestern vor der kalifornischen Küste ein 1:1-Modell seines geplanten CXV-Crewtransporters getestet, mit dem bis 2010 Astronauten zur ISS gebracht werden sollen. Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: t/space. Die NASA plant, diesen Herbst einen Auftrag für bemannte Flüge zur Internationalen Raumstation (ISS) auszuschreiben. Der Vertrag mit der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">t/space, ein Konsortium aus kleinen, unabhängigen Raumfahrtfirmen, hat gestern vor der kalifornischen Küste ein 1:1-Modell seines geplanten <i>CXV</i>-Crewtransporters getestet, mit dem bis 2010 Astronauten zur ISS gebracht werden sollen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gero Schmidt. Quelle: t/space.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA plant, diesen Herbst einen Auftrag für bemannte Flüge zur Internationalen Raumstation (ISS) auszuschreiben. Der Vertrag mit der Firma, die den Zuschlag erhält, wird, anders als sonst im US-Raumfahrtsektor üblich, einen Kostenrahmen festlegen, der nicht überschritten werden kann. Außerdem wird die NASA die Gelder nur schrittweise, jeweils nach Erreichen bestimmter Meilensteine durch die Firma, freigeben. So soll gewährleistet werden, dass das Programm kostengünstig und schnell durchgeführt werden kann.   
<br>
Diese Initiative ist unabhängig von der Entwicklung des <i>CEV</i> für bemannte Mond- und Marsmissionen durch einen der großen Raumfahrtkonzerne (entweder Lockheed Martin oder Boeing/Northrop Grumman).  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05082005212204_small_1.jpg" alt="None" width="351" height="511"/><figcaption>
So könnte das 
<i>CXV</i>
 im Erdorbit aussehen. Im Hintergrund die ISS (Bild: t/space)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Transformational Space Corporation, kurz t/space, ein Konsortium zu dem unter anderem Burt Rutans Firma Scaled Composites und andere kleine Luft- und Raumfahrtunternehmen wie AirLaunch und Orion Propulsion gehören, rechnet sich große Chancen aus, den NASA-Auftrag zu gewinnen. Man will für die Flüge zur ISS einen kleinen Crewtransporter, <i>CXV</i> genannt, entwickeln.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <i>CXV</i> soll eine Kapsel werden, die an der Spitze einer zweistufigen Rakete, welche zuvor von einem Trägerflugzeug abgeworfen wird, ins All startet. Sie ist ausschließlich auf den Crewtranport ausgelegt und soll vier Astronauten zur Raumstation bringen können. Die Kapsel wird an Fallschirmen im Wasser landen und wiederverwendbar sein.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im September 2004 hatte t/space zusammen mit sieben weiteren Firmen von der NASA den Auftrag erhalten, vorläufige Pläne für eine Rückkehr zum Mond auszuarbeiten. Insgesamt erhielt das Konsortium dafür 6 Millionen Dollar. Doch statt wie die anderen Firmen mit diesem Geld nur theoretische Studien durchzuführen und ein paar Power Point-Präsentationen zu erstellen, nutzte man bei t/space einen Teil der Mittel, um praktische Vorarbeit für das <i>CXV</i>-Projekt zu leisten.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05082005212204_small_2.jpg" alt="None" width="279" height="489"/><figcaption>
Erprobung des Abwurfsystems mit dem 
<i>Proteus</i>
-Trägerflugzeug (Bild: t/space).
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mai und Juni diesen Jahres erprobte man mit einem Testmodell von Rakete und Kapsel (23% Originalgröße) den Abwurf von einem Trägerflugzeug, in diesem Fall der <i>Proteus</i>-Jet von Scaled Composites. Dabei wurde erfolgreich demonstriert, dass eine Aufrichtung der Rakete in die Vertikale auch ohne eigene Flügel möglich ist.   <br> Bei dem gestrigen Test vor der Pazifikküste sollte vor allem das Fallschirmsystem für die Wasserlandung ausprobiert werden. Ein 1:1-Modell der <i>CXV</i>-Kapsel wurde dazu von einem Helikopter auf etwa drei Kilometer Höhe geschleppt. Nach dem Abwurf öffneten sich alle drei Fallschirme, einer allerdings nicht vollständig. Nach sechs Minuten ging die Kapsel im Wasser nieder und wurde geborgen.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05082005212204_small_3.jpg" alt="None" width="345" height="259"/><figcaption>
Das CXV-Modell geht an Fallschirmen im Wasser nieder (Bild: t/space).
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"> Bei t/space ist man mit dem Testergebnis zufrieden. Man habe bereits die Ursache für die Fehlfunktion eines der Fallschirme festgestellt und die Tatsache, dass überhaupt solche Test stattfänden, beweise, dass man sehr schnell und kostengünstig arbeite.    </p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kliper: Die Zukunft der russischen Raumfahrt &#8211; und der europäischen?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kliper-die-zukunft-der-russischen-raumfahrt-und-der-europaeischen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jul 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Kliper]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
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		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumtourismus]]></category>
		<category><![CDATA[wiederverwendbar]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=73517</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es hat sich einiges getan seit die russische Raumfahrtbehörde im Februar 2004 ankündigte, einen bemannten Raumgleiter namens Kliper zu entwickeln. Mit der Ankündigung der europäischen Raumfahrtagentur ESA, sich an dem Projekt beteiligen zu wollen, sind dessen Realisierungschancen deutlich gestiegen. Autor: Gero Schmidt. Vertont von Dominik Mayer. In Anbetracht der Tatsache, dass eine solche Kooperation Kliper [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Es hat sich einiges getan seit die russische Raumfahrtbehörde im Februar 2004 ankündigte, einen bemannten Raumgleiter namens <em>Kliper</em> zu entwickeln. Mit der Ankündigung der europäischen Raumfahrtagentur ESA, sich an dem Projekt beteiligen zu wollen, sind dessen Realisierungschancen deutlich gestiegen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Gero Schmidt</a>. Vertont von Dominik Mayer.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2005-08-01-94266.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In Anbetracht der Tatsache, dass eine solche Kooperation <em>Kliper</em> wohl auch zu einem wichtigen Element in zukünftigen europäischen Raumfahrtplanungen machen würde, ist eine nähere Betrachtung des Vorhabens angebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Kliper</em> soll zu Beginn des nächsten Jahrzehnts die <em>Sojus</em>-Kapseln ablösen, die nun schon seit bald vier Jahrzehnten Kosmonauten in den Weltraum bringen und, seit Ende des Kalten Krieges, auch westliche Astronauten &#8211; und hin und wieder einen Weltraumtouristen. Auch wenn dieses Arbeitspferd der sowjetisch-russischen Raumfahrt seine Zuverlässigkeit und Sicherheit sowie seine Wirtschaftlichkeit seit dem ersten Start immer wieder unter Beweis gestellt hat, so hat es doch über die Jahre hinweg wiederholt Bestrebungen gegeben, <em>Sojus</em> durch ein neues Raumfahrzeug zu ersetzen.<br><br>In den 1980er Jahren entwickelte man den <em>Buran</em>-Raumtransporter, das sowjetische Pendant zum amerikanischen Space Shuttle, das diesem frappierend ähnlich sah. Doch wie sein amerikanisches Vorbild war auch der russische Shuttle sehr teuer im Betrieb, weitaus teurer als die Wegwerf-<em>Sojus</em>-Kapseln, was dazu führte, dass das Projekt Anfang der 90er Jahre, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, eingestellt wurde. Nach dem ersten und zugleich letzten (unbemannten) Testflug im November 1988 wurde die <em>Buran</em>-Raumfähre zusammen mit weiteren Exemplaren, deren Fertigstellung bis zu diesem Zeitpunkt unterschiedlich weit vorangekommen war, eingemottet. Inzwischen ist die Infrastruktur des <em>Buran</em>-Programms weitgehend verfallen, und der <em>Buran</em>-Orbiter selbst wurde 2002 zerstört, als die Decke der Halle, in der er gestanden hatte, einstürzte. Es ist deshalb unwahrscheinlich, dass der russische Space Shuttle noch einmal zurückkommen wird, auch wenn es in den russischen Medien immer wieder derartige Meldungen gibt.<br><br>Neben <em>Buran</em> gab es in den vergangenen zwei Jahrzehnten weitere Anstrengungen, einen Nachfolger für <em>Sojus</em> zu entwickeln. Allerdings produzierte keines dieser Entwicklungsprogramme flugfähige Hardware.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/kliper27.jpg" alt="" width="705" height="470"/><figcaption>Ein 1:1-Modell von <em>Kliper</em> in einem Hangar.</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Raumschiff für das 21. Jahrhundert</strong><br><br>Im Jahr 2000 startete das Raumfahrtunternehmen RKK Energia auf Anfrage der russischen Raumfahrtbehörde einen neuen Anlauf. Energia hat bislang alle bemannten russischen Raumfahrzeuge entwickelt, einschließlich der <em>Sojus</em>.<br><br>Aufbauend auf verschiedenen Studien sowohl aus den 90er Jahren als auch aus Sowjetzeiten entwickelte man das Konzept eines kleinen, auf den Crewtransport ausgelegten Raumfahrzeugs. Der grundsätzliche Ansatz war der eines so genannten <em>lifting body</em>, d. h. das Raumfahrzeug sollte so geformt sein, dass sein Rumpf selbst Auftrieb erzeugen würde. Auf Flügel könnte so verzichtet (und damit Gewicht gespart) werden, und doch hätte das Vehikel einige der Vorteile eines geflügelten Gleiters: höhere Manövrierfähigkeit und geringere g-Belastungen beim Wiedereintritt in die Atmosphäre als bei einer Kapsel. Für <em>Kliper</em> konnte man hier auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen, da bereits zu Zeiten der sowjetischen Raumfahrt mit <em>lifting bodies</em> experimentiert und auch in den 90er Jahren auf diesem Gebiet weiter geforscht worden war. <em>Kliper</em> hätte in dieser Form Fallschirme zur Landung genutzt.<br><br>Der Design-Prozess ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Nachdem es Anfang 2004, als erste Entwürfe präsentiert wurden, noch so aussah, als würde <em>Kliper</em> ein reines <em>lifting body</em>-Design werden, gibt es nun verstärkt Anzeichen, dass dem Raumgleiter doch noch Flügel wachsen könnten: Auf der Flugschau Le Bourget im Juni diesen Jahres wurde ein geflügeltes <em>Kliper</em>-Modell ausgestellt, und ein leitender Ingenieur bemerkte, ebenfalls im Juni 2005, man sei sich nun zu 99% sicher, dass <em>Kliper</em> ein Raumfahrzeug mit kleinen Flügeln werden solle. Diese würden es ermöglichen, auf einer Rollbahn zu landen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Kliper-esa.jpg" alt="" width="420" height="315"/><figcaption>Modell der geflügelten <em>Kliper</em>-Variante auf der Luft- und Raumfahrtmesse Le Bourget.<br>(Bild: ESA).</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Der Raumgleiter soll sechs Personen und weniger als eine Tonne Fracht transportieren können. <em>Sojus</em> bietet maximal drei Personen Platz.<br><em>Kliper</em> ist primär für Missionen zur Internationalen Raumstation ISS konzipiert, wo er bis zu ein Jahr angedockt bleiben können und im Notfall als Rettungsboot fungieren soll. Doch er soll auch in der Lage sein, bis zu zehn Tage auf sich gestellt im Weltraum zu operieren. Das eröffnet die Möglichkeit, dass das neue Vehikel, in modifizierten Versionen, auch bei bemannten Missionen zum Mond und schließlich zum Mars zum Einsatz kommen könnte, auch wenn solche Pläne zum jetzigen Zeitpunkt wohl als Spekulation angesehen werden müssen.<br><br>Der grundlegende Aufbau des Raumfahrzeugs ähnelt dem der <em>Sojus</em>: es gibt ein Wiedereintrittsmodul und ein Orbitalmodul. Das Wiedereintrittsmodul ist allerdings, im Gegensatz zum kapselförmigen Wiedereintrittsmodul der <em>Sojus</em>, wiederverwendbar. Bis zu 25 mal sollte dieses &#8211; einem Bügeleisen nicht unähnliche &#8211; Rückkehrmodul nach den Vorstellungen der russischen Ingenieure verwendet werden können, bevor eine Generalüberholung fällig würde.<br>Das Orbitalmodul des <em>Kliper</em>, welches der Besatzung als Wohnraum dient und das Andocksystem beherbergt, soll direkt von der Sojus übernommen werden. Es ist allerdings Teil eines neu zu entwickelnden Servicemoduls, in dem die Treibstofftanks für die Antriebssysteme sowie Wasser- und Sauerstoffvorräte für autonome Flugphasen untergebracht sind.<br><br>Das Servicemodul (mit dem darin integrierten Orbitalmodul) befindet sich hinter dem Wiedereintrittsmodul. Das dritte Hauptelement des Raumfahrzeugs ist das Rettungsmodul, welches bei einem Unfall auf der Startrampe oder während des Aufstiegs in den Orbit, die Besatzung im Wiedereintrittsmodul so schnell wie möglich von der Rakete weg befördern soll. Es könnte entweder als Rettungsturm an der Spitze des Raumfahrzeugs montiert werden (ähnlich wie bei der <em>Sojus</em>) oder am hinteren Ende als Nutzlastadapter zwischen <em>Kliper</em> und der Trägerrakete sitzen. In letzterem Fall könnte die Antriebskapazität des Rettungsmoduls genutzt werden, um beim Erreichen der Umlaufbahn zu helfen, was Gewicht sparen würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Trägerrakete: Eine offene Frage</strong><br><br>Derzeit ist noch unklar, welche Trägerrakete <em>Kliper</em> nutzen wird. Eine Möglichkeit wäre die <em>Onega</em>, eine stark überarbeitete Version der <em>Sojus</em>-Trägerrakete. Diese Rakete mit einer neuen, leistungsfähigeren Oberstufe hätte eine etwa doppelt so hohe Nutzlastkapazität wie der <em>Sojus</em>-Träger. <em>Kliper</em> ist auch etwa doppelt so schwer wie die <em>Sojus</em>-Kapsel.<br><em>Onega</em> hätte den Vorteil, dass damit wohl auch die <em>Sojus</em>-Startanlagen in Kourou, Französisch-Guiana, die dort im Rahmen einer Kooperation zwischen der russischen Raumfahrtbehörde und der ESA zur Zeit entstehen, nutzbar wären. Sollte sich die ESA tatsächlich an der Entwicklung von <em>Kliper</em> beteiligen, wäre <em>Onega</em> wohl die naheliegende Wahl.<br><br>Dieser Träger wäre aber auch mit die teuerste Option, weshalb Energia bereits Alternativen ins Auge gefasst hat. Eine Möglichkeit wäre die in der Ukraine produzierte <em>Zenith</em>. Diese Trägerakte wird derzeit von Sealaunch, einem von Boeing geführten Unternehmen für kommerzielle Satellitenstarts, genutzt. In den 80er Jahren wurde die <em>Zenith</em> außerdem als Booster für die mächtige <em>Energia</em>-Trägerrakete eingesetzt, auf deren Rücken auch Buran in die Erdumlaufbahn gebracht wurde. Gegen <em>Zenith</em> sprechen aus russischer Sicht vor allem politische Überlegungen, da man seit dem Ende der Sowjetunion versucht, die russische Raumfahrtindustrie auf dem eigenen Territorium zu konzentrieren. Die Nutzung eines in der Ukraine gefertigten Trägers würde diesen Bestrebungen zuwiderlaufen.<br><br>Eine dritte Option wäre <em>Angara</em>, eine Trägerrakete mit modularem Design (ähnlich den amerikanischen <em>Delta IV</em>&#8211; und <em>Atlas V</em>-Raketen), die derzeit vom russischen Raumfahrtunternehmen Khrunichev entwickelt wird. Der genaue Status dieses Projekts ist allerdings unklar.<br><br><strong>Derzeitige Lage und Ausblick</strong><br><br>Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass die russische Regierung Gelder für die Entwicklung von <em>Kliper</em> im Raumfahrtbudget der nächsten zehn Jahre (2006-2015) eingeplant hat. Das Budget sieht insgesamt etwa 8,5 Milliarden Euro für diesen Zeitraum vor. Damit ist der rückläufige Trend in den russischen Raumfahrtausgaben, der seit Ende des Kalten Krieges vorherrschte, endgültig beendet. Wie groß der für <em>Kliper</em> vorgesehene Anteil an diesen Mitteln ist, wurde allerdings nicht bekannt. Die Kostenschätzungen für das Projekt schwanken gewaltig, die höchste liegt bei drei Milliarden Dollar.<br><br>Seit der offiziellen Vorstellung des Projekts Anfang 2004 gab es von russischer Seite Versuche, finanzielle Unterstützung aus dem Ausland zu gewinnen. Zumindest die ESA scheint mittlerweile überzeugt. Jean-Jacques Dordain, der Leiter der europäischen Raumfahrtbehörde, will eine mögliche Beteiligung an <em>Kliper</em> auf die Tagesordnung der nächsten Ministerratssitzung setzen, die kommenden Dezember in Berlin stattfinden wird. Noch ist unklar, ob es dabei zu einer festen Zusage kommen könnte, oder ob erst einmal Vorstudien für eine Kooperation initiiert werden sollen.<br>Auch Japan ist um Mithilfe gebeten worden und könnte eventuell die Realisierung von <em>Kliper</em> unterstützen.<br><br>Sollten die Europäer an Bord kommen, würden sie den Russen nicht nur finanziell unter die Arme greifen, sondern sich auch aktiv an der Entwicklung einzelner Komponenten des Raumfahrzeugs beteiligen &#8211; und damit Know-how in Sachen bemannte Raumfahrt sammeln.<br><br>Sollte <em>Kliper</em> tatsächlich innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre &#8211; der Zeitplan dürfte weitgehend von der Finanzierung abhängig sein &#8211; realisiert werden, so wäre damit die Versorgung der ISS auch nach dem geplanten Ausstieg der Amerikaner gegen Mitte des nächsten Jahrzehnts sichergestellt. Insbesondere wäre mit <em>Kliper</em> eine sechsköpfige Stammbesatzung der ISS möglich, da der neue Raumgleiter, anders als die <em>Sojus</em>, im Notfall allen Crewmitgliedern Platz böte.<br><br>Russland hat derzeit, anders als die NASA, keine konkreten Pläne für bemannte Missionen zum Mond oder zum Mars. <em>Kliper</em> wäre aber grundsätzlich für solche Expeditionen geeignet, was insbesondere für die ESA von Bedeutung ist. Der europäische Langzeitplan &#8222;Aurora&#8220; für die bemannte und unbemannte Erforschung des Sonnensystems sieht bemannte Flüge zum Mond nach 2020 und eine Landung auf dem Mars in den 2030er Jahren vor. <em>Kliper</em> wäre ein interessanter Kandidat für solche Vorhaben, insbesondere da die ESA bislang nicht über ein eigenes bemanntes System verfügt.<br><br>Die Zukunft der bemannten Raumfahrt nimmt in diesen Tagen Gestalt an: bei der NASA in Form des <em>Crew Exploration Vehicle</em> (CEV) und bei Russen und vielleicht auch Europäern in Form des <em>Kliper</em>. Diese Schiffe, die heute nur auf dem Reißbrett existieren, werden vielleicht morgen Menschen zu den Monden und Planeten unseres Sonnensystems tragen.</p>
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		<title>SpaceDev baut Dream Chaser</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacedev-baut-dream-chaser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Sep 2004 17:50:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[wiederverwendbar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern hat die Aerospace-Firma SpaceDev bekannt gegeben, im Rennen der privaten bemannten Raumfahrt ordentlich mitmischen zu wollen. Mit dem Dream Chaser sollen bereits 2008 Menschen suborbitale Raumflüge untenehmen. Ein Beitrag von Andreas Tramposch. Quelle: Space.com. Die Aerospace-Firma SpaceDev stellte gestern ihre Pläne zum Bau eines wiederverwendbaren Raumfahrzeuges vor, das eines Tages Passagiere in den Erdorbit [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Gestern hat die Aerospace-Firma <i>SpaceDev</i> bekannt gegeben, im Rennen der privaten bemannten Raumfahrt ordentlich mitmischen zu wollen. Mit dem <i>Dream Chaser</i> sollen bereits 2008 Menschen suborbitale Raumflüge untenehmen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Andreas Tramposch. Quelle: Space.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21092004195043_small_1.jpg" alt="None" width="416" height="312"/><figcaption>
Eine künstlerische Darstellung des 
<i>Dream Chaser</i>
 in der Startphase. (Quelle: 
<i>SpaceDev</i>
)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aerospace-Firma <i>SpaceDev</i> stellte gestern ihre Pläne zum Bau eines wiederverwendbaren Raumfahrzeuges vor, das eines Tages Passagiere in den Erdorbit befördern soll. In Poway, Kalifornien, entwickelt <i>SpaceDev</i> gerade ein bemanntes suborbitales Raumfahrzeug, welches für Orbitalflüge erweitert werden kann. Der große Erfolg resultiert von der Zusammenarbeit mit dem <i>NASA Ames Research Center</i> (Forschungscenter) in Mountain View, Kalifornien. Zusammen möchte man durch die Erforschung von auf Hybridantrieb basierenden Überschall-Prüfständen neue Standards in der bemannten Raumfahrt setzen. Der Firmenvorsitzende von <i>SpaceDev</i>, Jim Benson, stellte aber in einem Interview fest: &#8222;Wir haben aber klar erklärt, dass <i>SpaceDev</i> ihre eigenen Pläne und Ziele hat. Besonders bei der komerziellen bemannten Raumfahrt.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Benson sagte, dass der <i>SpaceDev Dream Chaser</i> (wörtlich übersetzt Traumverfolger), wie das Raumfahrzeug genannt wird, bereits im Jahr 2008 seinen Jungfernflug absolvieren könnte. Momentan sei das Projekt aber nur teilweise finanziert, fügte Benson hinzu. Das Raumfahrzeug wurde so konstruiert, dass es mindestens drei Menschen (mit einer Option auf mehr) unter der Verwendung von hybridbetriebenen Raketentriebwerken in einem vertikalen Startprofil auf eine Höhe von 160 Kilometer befördert. <i>SpecDev</i> verwendet als Hybridantrieb festen Kautschuk und flüssiges Distickstoffmonoxid (auch als Lachgas bekannt). (Mehr zum Thema Hybridantriebe erfahren sie <a class="gruen" href="https://www.raumfahrer.net/wie-funktionieren-konventionelle-traegerraketen/" data-wpel-link="internal">hier</a>.) Als Trägerrakete soll der <i>SpaceDev Streaker</i> dienen, der einen Schub von mehr als 45 Tonnen bereitstellt.   <i>SpaceDev</i> nähert sich beim Design dem der X-Reihe der <i>NASA</i> an. Am ehesten ähnelt es dem <i>X-34</i> Design. Die <i>NASA</i> hatte das <i>X-34</i> Programm 2001 abgebrochen. <i>X-34</i> sollte ein wiederverwendbares, unbemanntes suborbitales Raumfahrzeug werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21092004195043_small_2.jpg" alt="None" width="457" height="385"/><figcaption>
Das Bild zeigt ein Computermodell des 
<i>Dream Chaser</i>
. Das Design wurde dabei an das 
<i>NASA X-34</i>
 Raumfahrzeug angelehnt. (Quelle: 
<i>SpaceDev</i>
)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><i>SpaceDev</i> erhofft sich drei primäre Marktnachfragen. Neben kommerziellen Kunden sollen auch zivile Agenturen wie die <i>NASA</i> oder das Militär von dem <i>Dream Chaser</i> Gebrauch machen.    <i>SpaceDev</i> ist aber nicht neu im privaten Raumfahrtgeschäft. <i>SpaceDev</i> hat entscheidende Komponenten des hybridbetriebenen Raketentriebwerkes von <i>SpaceShipOne</i> entwickelt. (Mehr zum historischen Flug von <i>SpaceShipOne</i> erfahren Sie unter diesem <a class="gruen" href="https://www.raumfahrer.net/historischer-raumflug-von-spaceshipone/" data-wpel-link="internal">Link</a>). Die Firma <i>SpaceDev</i> hatte zuvor auch schon einige Satelliten für wissenschaftliche Experimente entwickelt.  Benson schloss die Ankündigung des <i>Dream Chaser</i> Projektes mit folgenden Worten ab: &#8222;Die Zeit für die private Raumfahrt ist gekommen. Ich habe 50 Jahre warten müssen, bis der kommerzielle Raumflug realistisch wurde. Es gibt viele Menschen, die seit ihrer Kindheit darauf warten, ins Weltall abzuheben. Jetzt ist die Zeit gekommen.&#8220;</p>



<p>Unter diesem <a class="gruen" href="https://de.wikipedia.org/wiki/SpaceDev" boundary="true" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Link</a> können Sie die offizielle Homepage der Firma <i>SpaceDev</i> besuchen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Europas Shuttle ist auf dem Weg</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-24/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jun 2002 16:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astrium]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[EADS]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Phoenix]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
		<category><![CDATA[wiederverwendbar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Europa ist dabei den Testflug des wieder verwendbaren unbemannten Startvehikels Phoenix vorzubereiten. Ein Beitrag von Karl Urban, bearbeitet von Star-Light. Quelle: Space.com . Phoenix ist Teil eines Versuchs der europäischen Raumfahrt die Technologie für wieder verwendbare Raumfahrzeuge zu entwickeln. Die Planungen für Testflüge in Schweden sollen im August beginnen. Das führende deutsche Raumfahrtunternehmen Astrium wird [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Europa ist dabei den Testflug des wieder verwendbaren unbemannten Startvehikels <em>Phoenix</em> vorzubereiten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban, bearbeitet von Star-Light. Quelle: Space.com .</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/Phoenix-Beitrag.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/Titel-Phoenix-Beitrag.jpg" alt="Phoenix dient als Erprobungsträger eines zukünftigen europäischen wieder verwendbaren Raumtransporters. Es ist ein skaliertes, rund sieben Meter langes flugfähiges Modell, ausgestattet mit einem neu entwickelten Flugführungs- und Steuersystem und umfangreicher Sensorik. Phoenix ist eine Entwicklung aus dem Raumfahrt-Technologieprogramm  ASTRA des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt  (DLR). Entwickelt und gebaut wurde Phoenix unter Führung  von EADS Space Transportation. (Illustration: DLR / EADS)"/></a><figcaption>Phoenix dient als Erprobungsträger eines zukünftigen europäischen wieder verwendbaren Raumtransporters. Es ist ein skaliertes, rund sieben Meter langes flugfähiges Modell, ausgestattet mit einem neu entwickelten Flugführungs- und Steuersystem und umfangreicher Sensorik. Phoenix ist eine Entwicklung aus dem Raumfahrt-Technologieprogramm  ASTRA des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt  (DLR). Entwickelt und gebaut wurde Phoenix unter Führung  von EADS Space Transportation. (Illustration: DLR / EADS)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Phoenix</em> ist Teil eines Versuchs der europäischen Raumfahrt die Technologie für wieder verwendbare Raumfahrzeuge zu entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Planungen für Testflüge in Schweden sollen im August beginnen. Das führende deutsche Raumfahrtunternehmen Astrium wird den Prototyp von <em>Phoenix</em> für die Testflüge produzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Punkt für Forschungen auf diesem Gebiet ist die Kostenentwicklung, die billige Starts von Nutzlast ins All begünstigt.  Für Europa ist es wichtig, neue kostengünstige Wege zum Flug ins All zu finden, die die europäische Industrie unabhängig von anderen Staaten, wie den USA und Russland, machen., z.B. beim Start von Satelliten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <em>Esrange Division</em> der Schwedischen Weltraum-Korporation <em>SSC</em> kündigte diese Woche an, dass <em>Phoenix</em> im Vidsel-Testgebiet in Nordschweden getestet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiges Ziel der Testflüge ist die Bestätigung, dass die vollautomatischen Landesysteme von <em>Phoenix</em> ordnungsgemäß arbeiten. Der Prototyp <em>RLV</em>  ist 6,9 Meter lang und 1200 Kilogramm schwer. Er hat eine Spannweite von 3,8 Metern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Tests soll <em>Phoenix</em> von einem Helikopter aus einer Höhe von 2,5 Kilometern abgeworfen werden. Nach dem Abstieg soll das Vehikel automatisch auf einer Landebahn aufsetzen. Satellitengestützte Navigation und Sensoren an Bord, wie Radar-Höhenmesser, werden den freien Fall von <em>Phoenix</em> kontrollieren und aufzeichnen. Das Raumfahrzeug besitzt während des Testfluges kein eigenes Antriebssystem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Siehe auch <a href="https://www.dlr.de/de/medien/publikationen/sonstige-publikationen/2011/dlr-jahresbericht-2003-2004_237" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Jahresbericht 2003/2004 des DLR, Seite 30</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-24/" data-wpel-link="internal">Europas Shuttle ist auf dem Weg</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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