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	<title>William Herschel &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>William Herschel &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>AstroGeo Podcast: Von Marskanälen zum Wolkenatlas &#8211; dünne Luft auf dem Mars</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 11:19:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>1965 zerstört ein einziges Foto die Träume vom Leben auf dem Mars. Jahrzehnte später entdeckt ein Doktorand rätselhafte Wolken – und eröffnet ein neues Forschungsfeld. Eine kleine Geschichte der Mars-Atmosphäre im AstroGeo Podcast.</p>
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<p>Am 15. Juli 1965 kommt es in den Räumen des Jet Propulsion Laboratory der NASA in Kalifornien zu einem Showdown: Drei Männer betrachten eine der ersten Aufnahmen der Marsoberfläche, welche die Raumsonde Mariner 4 nur wenige Stunden zuvor beim Vorbeifliug aus der Nähe gemacht hatte. Ein Foto vom Mars – eigentlich ein großartiger Erfolg für die Wissenschaft! Und doch war jene Aufnahme eine riesige Enttäuschung – denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte, und jenes Bild der Marsoberfläche sagte den NASA-Vertretern: Der Mars ist ganz anders als gedacht – und vor allem ist er kalt und tot. Das Bild zeigte, dass es wohl kein weit verbreitetes Leben auf dem Mars gibt, was vor allem mit seiner Atmosphäre zusammenhängt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/kachel_rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Düstere Landschaft: Ein Bergrücken, der dunkel, aber leicht rötlich erscheint, darüber ein grauer Himmel mit diffusen Wolkenformationen." data-rl_caption="" title="Düstere Landschaft: Ein Bergrücken, der dunkel, aber leicht rötlich erscheint, darüber ein grauer Himmel mit diffusen Wolkenformationen." data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="506" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/kachel_rn.jpg" alt="Düstere Landschaft: Ein Bergrücken, der dunkel, aber leicht rötlich erscheint, darüber ein grauer Himmel mit diffusen Wolkenformationen." class="wp-image-148968" style="width:405px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/kachel_rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/kachel_rn-300x253.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Blick über den Mont Mercou auf dem Mars: Der NASA-Rover Curiosity fotografierte am 19. März 2021 den Himmel über dem Berg kurz nach Sonnenuntergang. Die Wolkenformation entsprechen nachtleuchtenden Wolken auf der Erde, die auch auf dem Roten Planeten aus Eiskristallen in großer Höhe bestehen (Quelle: NASA/JPL-Caltech/MSSS/Simeon Schmauß).</figcaption></figure>



<p>In dieser Folge erzählt Karl eine kleine Geschichte der Mars-Atmosphäre. Die Astronomen der Antike sahen beim Mars zunächst nicht mehr als einen rötlichen Wandelstern, der in Schleifen übers Firmament läuft. Und während auch die ersten Astronomen der Neuzeit nur wenige Details des Planeten in Erfahrung bringen konnten, so waren sie doch überzeugt: Der Mars ist eine belebte Welt, die der Erde ähneln sollte.</p>



<p>Doch bis ins 20. Jahrhundert hinein wussten Forscherinnen und Forscher lediglich: Die Tage auf dem Mars sind vergleichbar lang wie auf der Erde (24 Stunden und 37 Minuten), der Planet besitzt vermutlich Polkappen und Jahreszeiten. Der italienische Astronom Giovanni Schiaparelli hatte im 19. Jahrhunderte lange Linien beschrieben, die er <em>canali</em> nannte und die folgende Generationen über die Möglichkeit einer marsianischen Zivilisation spekulieren ließen. Doch die Voraussetzung für solches Leben auf dem Mars wäre, dass diese Außerirdischen Luft zum atmen hätten. Die Aufnahmen der NASA-Sonde Mariner 4 aus dem Jahr 1965 bereitete all diesen Mutmaßungen ein abruptes Ende: Auf ihnen erschien der Rote Planet als tote, kalte und tiefgefrorene Welt mit einer extrem dünnen Atmosphäre.</p>



<p>Dass in der kaum vorhandenen Marsluft dennoch etwas passiert, wurde zwar früh erkannt, war aber nie genauer untersucht worden. Marsianische Wolken bestehen aus Eiskristallen und waren eher ein Störfaktor für Kameras, die eigentlich Krater, Canyons oder Flusstäler der festen Oberfläche fotografieren sollten. Erst 2018 gibt ein spanischer Doktorand Anlass, die Marswolken genauer zu untersuchen. Jorge Hérnandez-Bernal findet am Riesenvulkan Arsia Mons eine extrem lange Wolke, die über die letzten Jahrzehnte immer zu einer bestimmten Jahreszeit wiederkehrt.</p>



<p>Diese Entdeckung von Hérnandez-Bernal motiviert schließlich ein Team um Daniela Tirsch vom Institut für Weltraumforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt genauer nachzusehen. Die europäische Raumsonde Mars Express hatte seit 2003 tausende Bilder gemacht. Und damit gelingt etwas, was sich die NASA-Mitarbeitenden aus dem Jahr 1965 kaum hätten vorstellen können: der allererste Wolkenatlas einer außerirdischen Welt.</p>



<p>Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Apple Podcasts</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


<p><iframe title="AstroGeo Podcast: Von Marskanälen zum Wolkenatlas - dünne Luft auf dem Mars" height="200" width="100%" style="margin-bottom:0" src="https://astrogeo.de/wp-content/plugins/podlove-web-player/web-player/share.html?config=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fconfig%2Fdefault%2Ftheme%2Fraumfahrernet&#038;episode=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fpublisher%2F3913" frameborder="0" scrolling="no" tabindex="0"></iframe></p>



<p>Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist ein Podcast der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg580955#msg580955" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=694.msg580954#msg580954" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Mars</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Die ESO feiert 60 Jahre internationaler Zusammenarbeit mit der Aufnahme einer wundersamen Sternenfabrik</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-eso-feiert-60-jahre-internationaler-zusammenarbeit-mit-der-aufnahme-einer-wundersamen-sternenfabrik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2022 19:31:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 60 Jahren ermöglicht die Europäische Südsternwarte (ESO) Wissenschaftler*innen aus der ganzen Welt, die Geheimnisse des Universums zu entdecken. Wir begehen diesen Meilenstein mit einem neuen Bild des Konusnebels, einer Sternenfabrik, die mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO aufgenommen wurde. Eine Pressemitteilung des ESO Science Outreach Network (ESON). Quelle: ESON 10. November 2022. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit 60 Jahren ermöglicht die Europäische Südsternwarte (ESO) Wissenschaftler*innen aus der ganzen Welt, die Geheimnisse des Universums zu entdecken. Wir begehen diesen Meilenstein mit einem neuen Bild des Konusnebels, einer Sternenfabrik, die mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO aufgenommen wurde. Eine Pressemitteilung des ESO Science Outreach Network (ESON).</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESON 10. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso2215aKonusnebelESO.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Konusnebel ist Teil einer Sternentstehungsregion im Weltall, NGC 2264, in etwa 2500 Lichtjahren Entfernung. Sein säulenartiges Aussehen ist ein perfektes Beispiel für die Formen, die sich in riesigen Wolken aus kaltem molekularem Gas und Staub entwickeln können, die für die Entstehung neuer Sterne bekannt sind. Dieser faszinierende neue Blick auf den Nebel wurde mit dem FOcal Reducer and Low Dispersion Spectrograph 2 (FORS2) am Very Large Telescope (VLT) der ESO aufgenommen und anlässlich des 60-jährigen Bestehens der ESO veröffentlicht. (Bild: ESO)" data-rl_caption="" title="Der Konusnebel ist Teil einer Sternentstehungsregion im Weltall, NGC 2264, in etwa 2500 Lichtjahren Entfernung. Sein säulenartiges Aussehen ist ein perfektes Beispiel für die Formen, die sich in riesigen Wolken aus kaltem molekularem Gas und Staub entwickeln können, die für die Entstehung neuer Sterne bekannt sind. Dieser faszinierende neue Blick auf den Nebel wurde mit dem FOcal Reducer and Low Dispersion Spectrograph 2 (FORS2) am Very Large Telescope (VLT) der ESO aufgenommen und anlässlich des 60-jährigen Bestehens der ESO veröffentlicht. (Bild: ESO)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso2215aKonusnebelESO26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Konusnebel ist Teil einer Sternentstehungsregion im Weltall, NGC 2264, in etwa 2500 Lichtjahren Entfernung. Sein säulenartiges Aussehen ist ein perfektes Beispiel für die Formen, die sich in riesigen Wolken aus kaltem molekularem Gas und Staub entwickeln können, die für die Entstehung neuer Sterne bekannt sind. Dieser faszinierende neue Blick auf den Nebel wurde mit dem FOcal Reducer and Low Dispersion Spectrograph 2 (FORS2) am Very Large Telescope (VLT) der ESO aufgenommen und anlässlich des 60-jährigen Bestehens der ESO veröffentlicht. (Bild: ESO)</figcaption></figure>



<p>10. November 2022 &#8211; Am 5. Oktober 1962 unterzeichneten fünf Länder die Konvention zur Gründung der <a href="https://www.eso.org/public/germany/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESO</a>. Heute, sechs Jahrzehnte später, bringt die ESO mit Unterstützung von 16 Mitgliedstaaten und strategischen Partnern Wissenschaftler und Ingenieure aus der ganzen Welt zusammen, um in Chile moderne bodengestützte Observatorien zu entwickeln und zu betreiben, die bahnbrechende astronomische Entdeckungen ermöglichen.</p>



<p>Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der ESO veröffentlichen wir dieses bemerkenswerte neue Bild des Konusnebels, das Anfang dieses Jahres mit einem der ESO-Teleskope aufgenommen und von ESO-Mitarbeitern ausgewählt wurde. Es gehört zu einer größeren Kampagne zum sechzigjährigen Bestehen der ESO, die Ende 2022 sowohl unter dem Hashtag #ESO60years in den sozialen Medien als auch mit lokalen Veranstaltungen in den ESO-Mitgliedsländern und anderen Ländern stattfindet.</p>



<p>Auf diesem neuen Bild steht die sieben Lichtjahre lange Säule des Konusnebels im Mittelpunkt, die Teil der größeren Sternentstehungsregion NGC 2264 ist und im späten 18. Jahrhundert von dem Astronomen William Herschel [1] entdeckt wurde. Am Himmel finden wir diesen hornförmigen Nebel im Sternbild Monoceros (Das Einhorn), ein überraschenderweise passender Name.</p>



<p>Mit einer Entfernung von weniger als 2500 Lichtjahren ist der Konusnebel relativ nah an der Erde, was ihn zu einem gut untersuchten Objekt macht. Aber dieser Anblick ist dramatischer als alle bisherigen, denn er zeigt die dunkle und undurchdringliche Wolkendecke des Nebels auf eine Art und Weise, die an ein mythologisches Wesen erinnert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso2215c2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dieses Bild aus dem Digitized Sky Survey (DSS) zeigt die Himmelsregion um den Konusnebel. Der neblige Bereich in der Mitte des Bildes ist NGC 2264, ein Areal des Himmels, das den Weihnachtsbaum-Sternhaufen und den darunter liegenden Konusnebel (ganz in der Mitte des Bildes) umfasst. (Bild: ESO/Digitized Sky Survey 2. Acknowledgement: D. De Martin)" data-rl_caption="" title="Dieses Bild aus dem Digitized Sky Survey (DSS) zeigt die Himmelsregion um den Konusnebel. Der neblige Bereich in der Mitte des Bildes ist NGC 2264, ein Areal des Himmels, das den Weihnachtsbaum-Sternhaufen und den darunter liegenden Konusnebel (ganz in der Mitte des Bildes) umfasst. (Bild: ESO/Digitized Sky Survey 2. Acknowledgement: D. De Martin)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso2215c26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Dieses Bild aus dem Digitized Sky Survey (DSS) zeigt die Himmelsregion um den Konusnebel. Der neblige Bereich in der Mitte des Bildes ist NGC 2264, ein Areal des Himmels, das den Weihnachtsbaum-Sternhaufen und den darunter liegenden Konusnebel (ganz in der Mitte des Bildes) umfasst. (Bild: ESO/Digitized Sky Survey 2. Acknowledgement: D. De Martin)</figcaption></figure>



<p>Der Konusnebel ist ein perfektes Beispiel für die säulenartigen Formen, die in den riesigen Wolken aus kaltem molekularem Gas und Staub entstehen und für die Entstehung neuer Sterne bekannt sind. Diese Art von Säulen entsteht, wenn massereiche, neu entstandene helle blaue Sterne Sternwinde und intensive ultraviolette Strahlung abgeben, die das Material aus ihrer Umgebung wegblasen. Während dieses Material weggeschleudert wird, wird das weiter von den jungen Sternen entfernte Gas und der Staub zu dichten, dunklen und hohen säulenartigen Formen komprimiert. Dieser Prozess trägt zur Entstehung des dunklen Konusnebels bei, der von den leuchtenden Sternen in NGC 2264 weg zeigt.</p>



<p>Auf diesem Bild, das mit dem FOcal Reducer and Low Dispersion Spectrograph 2 (FORS2) am VLT der ESO in Chile aufgenommen wurde, ist Wasserstoffgas in Blau und Schwefelgas in Rot dargestellt. Die Verwendung dieser Filter lässt die ansonsten hellen blauen Sterne, die auf die jüngste Sternentstehung hinweisen, fast golden erscheinen und kontrastiert mit dem dunklen Kegel wie Wunderkerzen.</p>



<p>Dieses Bild ist nur ein Beispiel für die vielen faszinierenden und beeindruckenden Beobachtungen, die die ESO-Teleskope in den letzten 60 Jahren gemacht haben. Während dieses Bild für die Öffentlichkeitsarbeit aufgenommen wurde, widmet die ESO die überwältigende Mehrheit ihrer Teleskope wissenschaftlichen Beobachtungen, die es uns ermöglicht haben, das erste Bild eines Exoplaneten einzufangen, das schwarze Loch im Zentrum unserer Heimatgalaxie zu untersuchen und Beweise dafür zu finden, dass sich die Expansion unseres Universums beschleunigt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso2215bESOIAUSkyandTelescope2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Diese Karte zeigt die Lage des Konusnebels im Sternbild Monoceros (Das Einhorn), in rot. Die Grafik zeigt die meisten Sterne, die unter guten Bedingungen mit dem bloßen Auge sichtbar sind. (Grafik: ESO, IAU and Sky &amp; Telescope)" data-rl_caption="" title="Diese Karte zeigt die Lage des Konusnebels im Sternbild Monoceros (Das Einhorn), in rot. Die Grafik zeigt die meisten Sterne, die unter guten Bedingungen mit dem bloßen Auge sichtbar sind. (Grafik: ESO, IAU and Sky &amp; Telescope)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso2215bESOIAUSkyandTelescope26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Diese Karte zeigt die Lage des Konusnebels im Sternbild Monoceros (Das Einhorn), in rot. Die Grafik zeigt die meisten Sterne, die unter guten Bedingungen mit dem bloßen Auge sichtbar sind. (Grafik: ESO, IAU and Sky &amp; Telescope)</figcaption></figure>



<p>Aufbauend auf unserer 60-jährigen Erfahrung in der Entwicklung, Entdeckung und Zusammenarbeit in der Astronomie wird die ESO weiterhin neue Wege in Astronomie, Technologie und internationaler Zusammenarbeit beschreiten. Mit unseren aktuellen Einrichtungen und dem kommenden Extremely Large Telescope (ELT) der ESO werden wir uns weiterhin mit den größten Fragen der Menschheit über das Universum beschäftigen und ermöglichen somit ungeahnte Entdeckungen.</p>



<p><strong>Endnoten</strong><br>[1] William (Wilhelm) Herschel verstarb im Jahre 1822, also vor genau 200 Jahren.</p>



<p><strong>Weitere Informationen</strong><br>Dieses Bild entstand im Zuge des Cosmic-Gems-Programms der ESO (wörtlich „kosmische Edelsteine“), einer Initiative zur Erstellung von astronomischen Aufnahmen von wissenschaftlich interessanten und optisch ansprechenden Objekten mit ESO-Teleskopen für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Das Programm nutzt Teleskopzeit, die für wissenschaftliche Beobachtungen nicht geeignet wäre. Die gesammelten Daten können auch für wissenschaftliche Zwecke genutzt werden und werden Astronom*innen daher auch über das wissenschaftlichen Archiv der ESO zur Verfügung gestellt.</p>



<p>Die Europäische Südsternwarte (<a href="https://www.eso.org/public/germany/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESO</a>) befähigt Wissenschaftler*innen weltweit, die Geheimnisse des Universums zum Nutzen aller zu entdecken. Wir entwerfen, bauen und betreiben Observatorien von Weltrang, die Astronom*innen nutzen, um spannende Fragen zu beantworten und die Faszination der Astronomie zu wecken. Außerdem fördern wir die internationale Zusammenarbeit in der Astronomie. Die ESO wurde 1962 als zwischenstaatliche Organisation gegründet und wird heute von 16 Mitgliedsländern (Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Finnland, Irland, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, der Schweiz, Spanien, der Tschechischen Republik und dem Vereinigten Königreich) sowie dem Gastland Chile und Australien als strategischem Partner unterstützt. Der Hauptsitz der ESO und ihr Besucherzentrum und Planetarium, die ESO Supernova, befinden sich in der Nähe von München in Deutschland, während die chilenische Atacama-Wüste, ein wunderbarer Ort mit einzigartigen Bedingungen für die Himmelsbeobachtung, unsere Teleskope beherbergt. Die ESO betreibt drei Beobachtungsstandorte: La Silla, Paranal und Chajnantor. Am Standort Paranal betreibt die ESO das Very Large Telescope und das dazugehörige Very Large Telescope Interferometer sowie zwei Durchmusterungsteleskope, VISTA, das im Infraroten arbeitet, und das VLT Survey Telescope für sichtbares Licht. Ebenfalls am Paranal wird die ESO das Cherenkov Telescope Array South betreiben, das größte und empfindlichste Gammastrahlen-Observatorium der Welt. Zusammen mit internationalen Partnern betreibt die ESO auf Chajnantor APEX und ALMA, zwei Einrichtungen zur Beobachtung des Himmels im Millimeter- und Submillimeterbereich. Auf dem Cerro Armazones in der Nähe von Paranal bauen wir „das größte Auge der Welt am Himmel“ – das Extremely Large Telescope der ESO. Von unseren Büros in Santiago de Chile aus unterstützen wir unsere Aktivitäten im Land und arbeiten mit chilenischen Partnern und der Gesellschaft zusammen.</p>



<p>Die Übersetzungen von englischsprachigen ESO-Pressemitteilungen sind ein Service des ESO Science Outreach Network (ESON), eines internationalen Netzwerks für astronomische Öffentlichkeitsarbeit, in dem Wissenschaftler und Wissenschaftskommunikatoren aus allen ESO-Mitgliedsländern (und einigen weiteren Staaten) vertreten sind. Deutscher Knoten des Netzwerks ist das <a href="https://www.haus-der-astronomie.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Haus der Astronomie</a> in Heidelberg.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15786.msg540262#msg540262" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESO</a></li>
</ul>
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