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	<title>Wissenschaft &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Wissenschaft &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>DLR beendet bilaterale Kooperationen mit Russland</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-beendet-bilaterale-kooperationen-mit-russland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2022 18:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DLR beendet bilaterale Kooperationen mit Russland. Eine Information des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. 3. März 2022 &#8211; Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) als eine der größten Forschungsorganisationen in Europa ist der internationalen Zusammenarbeit für Gesellschaft und Wirtschaft verpflichtet. Im DLR sind Mitarbeitende aus 96 Ländern beschäftigt. Sie [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">DLR beendet bilaterale Kooperationen mit Russland. Eine Information des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph">3. März 2022 &#8211; Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) als eine der größten Forschungsorganisationen in Europa ist der internationalen Zusammenarbeit für Gesellschaft und Wirtschaft verpflichtet. Im DLR sind Mitarbeitende aus 96 Ländern beschäftigt. Sie stehen für ein friedliches Miteinander aller Nationen und Menschen. Für uns gilt: Gewalt darf kein Mittel zur Durchsetzung von Zielen jedweder Art sein. Wir sehen deshalb mit großer Sorge die Entwicklungen in der Ukraine und verurteilen die kriegerischen Handlungen Russlands.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das DLR und auch die Raumfahrtagentur im DLR kooperiert in einer Reihe von Forschungsprojekten mit russischen Einrichtungen, zum Teil unter Beteiligung weiterer deutscher Forschungsgruppen und Hochschulen sowie internationalen Partnern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Hintergrund des Angriffskriegs auf die Ukraine hat der Vorstand des DLR folgende Beschlüsse getroffen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die Zusammenarbeit mit russischen Institutionen bei laufenden oder in Planung befindlichen Projekten wird gestoppt.</li><li>Es wird keine neuen Projekte oder Initiativen mit Institutionen in Russland geben.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wo erforderlich tritt das DLR dazu in die nötigen Abstimmungen mit weiteren nationalen und internationalen Partnern ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg528832#msg528832" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>DESY: Wissenschaftler wollen sich einmischen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/desy-wissenschaftler-wollen-sich-einmischen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2019 06:41:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CERN]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wir Wissenschaftler werden uns einmischen“. Forschungszentrum DESY startet Dialog-Offensive in Hamburg. Eine Pressemeldung des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY &#8211; ein Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft. Quelle: DESY. „Wir werden entschiedener auftreten“, versprach DESY-Direktor Helmut Dosch am Montagabend auf der Podiumsdiskussion „Freiheit der Wissenschaft in Gefahr!“, zu der das Forschungszentrum hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft eingeladen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">„Wir Wissenschaftler werden uns einmischen“. Forschungszentrum DESY startet Dialog-Offensive in Hamburg. Eine Pressemeldung des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY &#8211; ein Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DESY.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102019084154_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102019084154_small_1.jpg" alt="DESY/A. Heimken" width="260"/></a><figcaption>
Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion (v.l.): Volker Rieke (BMBF), Moderator Ranga Yogeshwar, Helmut Dosch (DESY), Helle Porsdam (Univ. Kopenhagen), Niels Annen (Auswärtiges Amt), Abideh Jafari (DESY), Herwig Schopper, Armando Bermudez Martinez (DESY), Charlotte Lindberg Warakaulle (CERN), Götz Neuneck (IFSH), Ute Beisiegel (Univ. Göttingen) 
<br>
(Bild: DESY/A. Heimken)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir werden entschiedener auftreten“, versprach DESY-Direktor Helmut Dosch am Montagabend auf der Podiumsdiskussion „Freiheit der Wissenschaft in Gefahr!“, zu der das Forschungszentrum hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft eingeladen hatte. Die Debatte, bei der die weltweit problematische Lage für die Wissenschaft aufgezeigt wurde, ist Auftakt der DESY-Dialog-Offensive für eine gesellschaftlich engagierte Forschung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Fake News und Populismus, die Angst vor Spionage und Attentaten, politische Abschottung – die aktuellen Entwicklungen auf der politischen Weltkarte haben einen verheerenden Einfluss auf die weltweit vernetzte Wissenschaft“, fasst Physiker und TV-Moderator Ranga Yogeshwar die Situation zusammen. Klimaforscher Hartmut Graßl vermutet: „Heute scheinen Emotionen und Ideologie mehr zu zählen als Wissen.“ Physiker und Astronaut Ulrich Walter warnt: „Die Menschen glauben nicht mehr an die Wissenschaft.“ Und Götz Neuneck vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik befürchtet, „dass Wissenschaft durch Machtpolitik militarisiert wird.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">DESY-Direktor Helmut Dosch fordert deshalb selbstkritisch mehr Engagement von Forschenden – in der Öffentlichkeit und in der Politik: „Es ist auch unsere Aufgabe, Erkenntnisse aus der Forschung verständlich zu machen. Wir werden besser erklären und Wissenschaftsskeptikern sachlich, aber entschieden begegnen“. In Richtung Politik sendet er ein deutliches Signal: „Wir müssen international zu einer faktenbasierten Politik zurückfinden und politische Eingriffe in die Forschung verhindern.“ Dosch verspricht: „Wir Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen werden uns einmischen!“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einigkeit herrscht darüber, gemeinsame Werte wie Transparenz zu wahren und internationale Kooperationen zu stärken. „Für die Wissenschaft gilt, was auch in der Außenpolitik zählt“, sagt Niels Annen, Staatsminister im Auswärtigen Amt. „Nur durch die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg können wir die Probleme einer zunehmend komplexen Welt lösen.“ Denn, so Charlotte Lindberg Warakaulle, Direktorin für Internationale Beziehungen am europäischen Teilchenforschungszentrum CERN bei Genf: „Das Ende der Zusammenarbeit ist das Ende der Wissenschaft.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Türkei, Brasilien, Ungarn, USA: In vielen Ländern erfahren Forschende Einschränkungen und Restriktionen wie Kürzungen der Mittel, Ein- und Ausreisebeschränkungen oder gar den Ausschluss von internationalen Forschungsprojekten. DESY-Direktor Helmut Dosch sagt: „Mich erreichen Hilferufe aus Ungarn und Absagen für Konferenzen von US-Wissenschaftlern. Diese Podiumsdiskussion von DESY ist ein Signal an die internationale wissenschaftliche Gemeinschaft, die Politik und die Gesellschaft: Wir müssen uns klar zu Wissen als unseren Rohstoff der Zukunft bekennen und hörbar gegen Populismus auftreten.“ Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Universität Göttingen a.D., die DESY zukünftig in Ethikfragen berät, bekräftigt: „Es ist wichtig, Orte und Gelegenheiten für den Diskurs zu schaffen und damit auch Wissenschaftskritiker zu erreichen.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im DESY-Jubiläumsjahr 2020, in dem das Forschungszentrum sein 60-jähriges Bestehen feiert, will DESY-Direktor Helmut Dosch den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern ausbauen. „Als Forschende fühlen wir uns der Gesellschaft verpflichtet. Die Menschen sollen wissen, dass sie der Wissenschaft vertrauen können. Deshalb werden wir in einen intensiveren Dialog eintreten, verständlich und auf Augenhöhe.“ Mit verschiedenen Formaten sollen aktuelle, gesellschaftsrelevante Themen erörtert und wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu erklärt werden. Ab 2023 entstehen mit zwei innovativen Besucherzentren auf dem DESY-Campus und auf dem Gelände des European XFEL Orte für einen intensiven Austausch von Forschung und Öffentlichkeit. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tag der offenen Tür am DLR Standort Bonn</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tag-der-offenen-tuer-am-dlr-standort-bonn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2019 15:26:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das DLR lädt am 16. Juni 2019 Besucher ein, zwischen 10:00 und 17:00 Uhr einen Blick hinter die Kulissen der drei in Bonn-Oberkassel ansässigen Einrichtungen zu werfen. Eine Information des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn öffnet am 16. Juni 2019 seine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das DLR lädt am 16. Juni 2019 Besucher ein, zwischen 10:00 und 17:00 Uhr einen Blick hinter die Kulissen der drei in Bonn-Oberkassel ansässigen Einrichtungen zu werfen. Eine Information des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032019162603_small_1.jpg" alt="DLR" width="260"/><figcaption>
Standorttag in Bonn-Oberkassel 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn öffnet am 16. Juni 2019 seine Türen und lädt die Besucher ein, einen Blick hinter die Kulissen der drei in Bonn-Oberkassel ansässigen Einrichtungen DLR Projektträger, Raumfahrtmanagement und Projektträger Luftfahrtforschung zu werfen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim „Tag der offenen Tür“ zeigt das DLR seine Vielfalt und lädt „große“ aber auch „kleine“ Besucher ein zu entdecken, was hinter dem Management von Forschung, Bildung und Innovation steckt. Wie tragen die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DLR in Bonn dazu bei, wissenschaftliches Neuland zu entdecken und Antworten auf die aktuellen Fragen unserer Gesellschaft zu finden? Aus erster Hand erfahren Sie Spannendes aus Wissenschaft, Bildung und Innovation und lernen Projekte kennen, die zum Staunen bringen – von Luft- und Raumfahrt über Umwelt bis hin zu Digitalisierung und Gesundheit sowie vom DLR betreute Bildungsinitiativen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://www.dlr.de/de/das-dlr/standorte-und-bueros/bonn" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Standort Bonn</a> des DLR findet sich in der Königswinterer Straße 522-524 in 53227 Bonn. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie den Veranstaltungsort wie folgt: </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Hauptbahnhof Bonn (ICE-Station) mit der Straßenbahn Linie 62 (Richtung Oberkassel-Süd/Römlinghoven) bis zur Haltestelle Ramersdorf oder mit der Stadtbahn Linie 66 (Richtung Bad Honnef) bis Haltestelle Ramersdorf (Fahrzeit etwa 15 Minuten). Alternativ vom Bahnhof Bonn-Beuel (in der Regel nur Regionalzüge) mit der Straßenbahn Linie 62 (Richtung Oberkassel-Süd/Römlinghoven) bis zur Haltestelle Ramersdorf. Von dort etwa zehn Minuten Fußweg Richtung Oberkassel. Der DLR-Standort Bonn-Oberkassel ist das zweite große Bürogebäude auf der (von der U-Bahn-Station aus gesehen) gegenüberliegenden Straßenseite, hinter dem Polizeipräsidium Bonn. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Bahnhof Siegburg aus fahren Sie ebenfalls mit der Stadtbahn Linie 66 bis zur Haltestelle Ramersdorf. Die Fahrzeit beträgt etwa 35 Minuten. Es besteht die Möglichkeit, am Konrad-Adenauer-Platz in Bonn in die Straßenbahn Linie 62 Richtung Oberkassel umzusteigen, wodurch man in der Regel etwas schneller in Ramersdorf ankommt. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>ESA-Umfrage zum Mitmachen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-umfrage-zum-mitmachen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2019 10:24:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtmission]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestalten Sie das wissenschaftliche Raumfahrtprogramm der ESA mit! Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. 4 März 2019 Wie ist unsere Milchstraße entstanden? Wie entwickeln sich Schwarze Löcher? Was war der Ursprung unseres Sonnensystems? Gibt es noch andere Welten, in denen Leben möglich ist? Die wissenschaftlichen Missionen der ESA sollen dabei [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestalten Sie das wissenschaftliche Raumfahrtprogramm der ESA mit! Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08032019112415_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08032019112415_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>  (Bild: ESA) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">4 März 2019 Wie ist unsere Milchstraße entstanden? Wie entwickeln sich Schwarze Löcher? Was war der Ursprung unseres Sonnensystems? Gibt es noch andere Welten, in denen Leben möglich ist? Die wissenschaftlichen Missionen der ESA sollen dabei helfen, diese und andere Fragen zu beantworten. Aber was denken Sie? Welche Fragen sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten für zukünftige Missionen? Genau dazu bekommen Sie nun die Gelegenheit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Günther Hasinger, ESA-Direktor für Wissenschaft, lädt Sie dazu ein, ihre Ansichten zu den Fragen, mit denen sich Voyage 2050, das wissenschaftliche Raumfahrtprogramm der ESA für den Zeitraum 2035-2050, beschäftigen soll, zu teilen. Die öffentliche Umfrage beginnt heute und wird bis Ende Juni andauern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit involviert die ESA zum ersten Mal die Öffentlichkeit in diesen Prozess. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unsere Missionen werden von den Mitgliedsstaaten und somit von den Bürgern finanziert“, sagt ESA-Direktor Hasinger. „Die öffentliche Umfrage soll den europäischen Bürgern die Möglichkeit dazu geben, am wissenschaftlichen Raumfahrtprogramm mitzuwirken. Wir wollen hören, was sie zu sagen haben und unsere nächsten Missionen auf eine offene und transparente Art und Weise gestalten.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beantwortung der Umfrage erfordert keinerlei Fachwissen über raumfahrtwissenschaftliche Themen und ist so aufgebaut, dass die Teilnehmer durch eine Reihe von Fragen hindurchgeführt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa alle zehn Jahre berät sich die ESA mit der europäischen Wissenschaftsgemeinde, um die Zukunft ihres wissenschaftlichen Programms zu planen. Der derzeitige Plan, <a class="a" href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/ESA_s_Cosmic_Vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cosmic Vision 2015-2025</a>, beinhaltet zahlreiche Missionen, deren Start und Betrieb zwischen jetzt und den frühen 2030ern liegen. Die Beratungen mit europäischen Raumfahrtwissenschaftlern, die zu diesem Plan geführt haben, begannen bereits im Jahr 2005. Die Missionen im Rahmen von Cosmic Vision werden tiefgreifende Fragen zu Natur und Ursprung unseres Sonnensystems und des Universums in seiner Gesamtheit untersuchen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom ersten Entwurf über die Entwicklung bis hin zum Start und den wissenschaftlichen Ergebnissen können große Raumfahrtmissionen bis zu 20 Jahre dauern. Die bahnbrechende Mission Rosetta, die sich 2004 auf den Weg zur Beobachtung des Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko machte, um schließlich im Jahr 2014 einen Lander auf dessen Oberfläche abzusetzen, war Bestandteil des Programms Horizon 2000, dessen Entwicklung bereits in den 1980ern begonnen hatte.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn die Jahrzehnte bis 2050 uns noch in weiter Ferne erscheinen mögen, ist es jetzt schon an der Zeit, genau diese Zukunft zu planen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Perspektive nach vorn ist unerlässlich für Europa, denn sie legt den Grundstein und gibt die Zuversicht für die Ziele nachhaltiger, gemeinschaftlicher Bemühungen von Wissenschaftlern, Ingenieuren, der Industrie und Fördermittelgebern für die nächsten Jahrzehnte. Eine langfristige, strategische Planung garantiert ebenso die fortlaufende Entwicklung innovativer Technologien. Gleichzeitig sichert sie das Vorankommen der disziplinübergreifenden wissenschaftlichen Expertise in Europa. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Umfrage stellt eine große Chance für die europäische Raumfahrtwissenschaft dar“, so Direktor Hasinger weiter. „Wir schauen uns gemeinsam an, was wir in der Zukunft erreichen können. Deswegen möchten wir insbesondere Jugendliche dazu ermutigen, ihre Ansichten mit uns zu teilen – denn letztlich werden sie diejenigen sein, die an diesen Missionen arbeiten und von ihnen profitieren werden.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen </strong>
<br>
Hier können Sie an der öffentlichen Befragung teilnehmen: http://sci.esa.int/discovering-our-universe/survey</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme ist weltweit möglich, für jeden, der über 16 Jahre alt ist, und unabhängig davon, welche Staatsangehörigkeit Sie haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als kleines Dankeschön können die Teilnehmer bei einer monatlichen Verlosung mitmachen. Diese dauert während der gesamten öffentlichen Befragung an. Als Preis wird ein Geschenkgutschein vergeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zu der öffentlichen Befragung gibt es hier: <a class="a" href="https://sci.esa.int/web/discovering-our-universe" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://sci.esa.int/web/discovering-our-universe</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auftrag für weiteres ISS-Modul vergeben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/auftrag-fuer-weiteres-iss-modul-vergeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2012 19:35:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Energieversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35306</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 6. Dezember veröffentlichte RKK Energija in einer Meldung, dass Roskosmos die Firma beauftragt hat, Entwicklung und Bau eines weiteren russischen Moduls für die Internationale Raumstation zu beginnen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Energija, Roskosmos. Dabei handelt es sich um ein Modul, welches gleichermaßen der Wissenschaft und der Energieversorgung dient. Es besteht aus zwei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/auftrag-fuer-weiteres-iss-modul-vergeben/" data-wpel-link="internal">Auftrag für weiteres ISS-Modul vergeben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 6. Dezember veröffentlichte RKK Energija in einer Meldung, dass Roskosmos die Firma beauftragt hat, Entwicklung und Bau eines weiteren russischen Moduls für die Internationale Raumstation zu beginnen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Energija, Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08122012203552_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08122012203552_small_1.jpg" alt="Energija" width="260"/></a><figcaption>
Das geplante Wissenschafts- und Energiemodul NEM &#8211; Impression (Bild: Energija)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei handelt es sich um ein Modul, welches gleichermaßen der Wissenschaft und der Energieversorgung dient. Es besteht aus zwei deutlich unterschiedlichen Sektionen. Im druckbeaufschlagten zylindrischen Teil mit etwa 4,30 Metern Außendurchmesser und ca. 5,80 Metern Länge sollen verschiedene Einrichtungen die wissenschaftliche Ausbeute der Arbeit an Boder der Station deutlich erhöhen, aber auch Stauraum und Komfort für die Kosmonauten zur Verfügung stellen. Die erste Sektion verfügt zudem an einem Ende über einen kegelstumpfartigen Teil, der einen Kopplungsadapter besitzt, mit dem das Modul am gegenwärtig im Bau befindlichen Knotenmodul angedockt wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Sektion steht nicht unter Druck, beherbergt aber Batterien, Regelungstechnik, Radiatoren und Solarzellenausleger. Diese sind um zwei Achsen drehbar, so dass die Solarzellenflächen immer optimal auf die Sonne ausgerichtet werden und eine Leistung von geplanten 18 kW liefern können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Entwicklung und Bau des Moduls stehen Energija bis Ende 2015 etwas mehr als 15 Milliarden Rubel zur Verfügung. Man will dieses Geld nutzen, um ein zeitgemäßes Modul einer neuen Generation mit modernster Technik an Bord zu schaffen. Die Zeit ist dafür allerdings knapp bemessen. Der Start des Moduls mit der Bezeichnung NEM 1 (NEM für Nautschno-Energitscheski Modul = Wissenschafts- und Energiemodul) ist bereits für 2016 vorgesehen. Immerhin soll das Modul ja noch einige Jahre an der ISS genutzt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Energija hatte die Ausschreibung gegen Chrunitschew gewonnen, obwohl letztere einen niedrigeren Preis angegeben hatten. Allerdings gab es bei Chrunitschew in der Vergangenheit erhebliche Probleme mit der Fertigstellung des Moduls Nauka (sprich: Na-u-ka). Dieses wurde nun für Endkontrolle und Startvorbereitung an Energija übergeben und soll im Dezember 2013 ins All transportiert werden. 2014 soll dann ein neuartiges, kugelförmiges Knotenmodul folgen, an dem insgesamt 6 Kopplungsaggregate für Raumschiffe und weitere Module, darunter das NEM, zur Verfügung stehen. Ende nächsten Jahres soll zudem ein Auftrag für die Fertigung eines zweiten NEM vergeben werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegenwärtig spricht man außerdem davon, dass die neuen Module auch bei einer künftigen russischen Raumstation noch eine Rolle spielen könnten, also von der ISS abgekoppelt würden. Genauer will man ab dem nächsten Jahr darüber diskutieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3711.msg235265#msg235265" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS &#8211; russisches Segment ab September 2012</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Sally Ride: Kritisch, unbequem, unbelehrbar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sally-ride-kritisch-unbequem-unbelehrbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2012 16:09:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronautin]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie war die erste US-Astronautin im All &#8211; 20 Jahren nach dem ersten Flug einer sowjetischen Kosmonautin. Geprägt hat sie die amerikanische Raumfahrt dennoch wie kaum ein anderer Raumfahrer. Im Alter von 61 Jahren verstarb sie an Krebs. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: Eigene Recherche. Sally Kristen Ride hätte das Zeug zum Popstar gehabt. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Sie war die erste US-Astronautin im All &#8211; 20 Jahren nach dem ersten Flug einer sowjetischen Kosmonautin. Geprägt hat sie die amerikanische Raumfahrt dennoch wie kaum ein anderer Raumfahrer. Im Alter von 61 Jahren verstarb sie an Krebs.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: Eigene Recherche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sally Kristen Ride hätte das Zeug zum Popstar gehabt. Sie flog als erste Amerikanerin ins All, auf der siebten Mission des Space Shuttles. Sie gestaltete die Zukunft der US-Raumfahrt in entscheidenden Momenten mit – und scheute nicht, mit ihrem kritischen Geist auch unbequeme Haltungen einzunehmen. Bis zu ihrem Tod setzte sie sich für die Förderung von Kindern und Mädchen in den Naturwissenschaften ein. Und doch blieb sie immer sie selbst. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25072012180919_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25072012180919_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Sally Ride auf ihrem ersten Raumflug (STS-7): Auf dem Pilotensitz der Challenger. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Begeisterung für die Wissenschaft machte sie erst zur Astronautin: In der anbrechenden Shuttleära waren nicht mehr ausschließlich Kampfpiloten gefragt, wie noch bis zum Mondprogramm. Ingenieure und Naturwissenschaftler wurden gesucht. Sally Ride setzte sich als Physikerin gegen 8.000 Bewerber durch. Sie flog zweimal ins All. Während sie auf den dritten Einsatz trainierte, verunglückte die <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/challenger-ov-099/" data-wpel-link="internal">Challenger</a>. Sie wirkte in der untersuchenden Rogers-Kommission mit – als einzige Frau. Auch als 17 Jahre später die Columbia beim Wiedereintritt verglühte, war ihr kritischer Geist immer gefragt. Als einzige Person in beiden Kommissionen: „Ich höre hier ein kleines Echo“, <a class="a" href="https://www.nytimes.com/2003/04/13/us/echoes-of-challenger-shuttle-panel-considers-longstanding-flaws-in-nasa-s-system.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">sagte sie</a> zwei Monate nach dem Unglück von 2003. Sie hatte beim NASA-Management ähnliche Prozesse beobachtet, die schon die Explosion der Challenger begünstigt hatten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gegen die Stereotype</strong>
<br>
Von Anfang an hatte sie es nicht leicht: als eine von sechs Astronautinnen für das neue Shuttleprogramm ausgewählt, war sie an der Entwicklung des shuttleeigenen Roboterarmes beteiligt. Das befähigte sie für Kommandant Robert Crippen über alle Maßen, an der Mission STS-7 teilzunehmen – als Frau und noch dazu als jüngster Raumfahrer der US-Geschichte. Doch unter Druck gerät sie trotzdem: „Sie fühlt sich im Copilotensessel wohl, obwohl ihr die tausend Stunden Flugerfahrung fehlen“, schreibt ein US-Magazin. Auch die vor dem Flug angereisten Journalisten stellen unerträgliche Fragen: Ob sie bei Problemen im Beruf weinen müsse? Würden ihre reproduktiven Organe beim Raumflug nicht Schaden nehmen? Ride lässt sich nicht darauf ein: „Warum fragen sie das nicht auch den Kommandanten?“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war dieser Kampf gegen die Stereotype, der ihren Lebensweg kennzeichnen sollte. Sie arbeitet selbstverständlich weiter als Physikerin, geht 1987 zur Stanford University und wird 1989 Professorin an der University of California in San Diego, wo sie über <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie-Elektronen-Laser" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Freie-Elektronen-Laser</a> forscht. Auch die Zukunft der NASA gestaltet sie weiterhin mit: Im <a class="a" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ride_Report" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Ride-Bericht</a> werden 1987 wichtige Projekte der kommenden Jahrzehnte vorgeschlagen. Er bewirkt etwa grünes Licht für die Raumsonde Cassini-Huygens ins Saturnsystem. Nebenbei setzt sie sich dafür ein, Jungen und Mädchen für Raumfahrtthemen zu begeistern. Die <a class="a" href="https://en.wikipedia.org/wiki/ISS_EarthKAM" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EarthKam</a> geht auf ihre Initiative zurück: sie ermöglicht seit 1996 Schulkindern den Zugang zu hochaufgelösten Erdaufnahmen von Space Shuttle und Raumstation. Sie ist überzeugt: Dass weniger Frauen technische Berufe ergreifen, hänge kaum mit fehlendem Interesse zusammen. Erst gesellschaftliche Normen bewirkten, dass sich die heranwachsenden Mädchen unwohl fühlten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende ist Sally Ride auf ihre Weise zur Ikone geworden. „Sie ist der Neill Armstrong der Shuttleära“, <a class="a" href="http://youtu.be/7OBhta0mMts" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">sagt</a> US-Raumfahrtjournalist Miles O`Brien. Zwar flog sie erst 20 Jahre nach der Russin Valentina Tereschkowa ins All. Doch selbst zu dieser Zeit waren Frauen in klassischen Männerberufen in den USA Stein des Anstoßes. Sally Ride hat geholfen, das zu ändern. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit!</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3193.msg230636#msg230636" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Astronauten &amp; Kosmonauten Nachrichten: Sally Ride ist tot</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/challenger-20-jahre-spaeter/" data-wpel-link="internal">Challenger: 20 Jahre später</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/columbia-lost/" data-wpel-link="internal">Columbia lost.</a></li></ul>
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		<title>ESA-Astronautin zur Ministerin ernannt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-astronautin-zur-ministerin-ernannt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jun 2002 19:26:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronautin]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der ESA-Astronautin Claudie Haignéré wurde in der neuen französischen Regierung das Amt der Ministerin für Forschung und neue Technologien übertragen. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: ESA. Claudie Haignéré, 45, wurde nach einem brillanten Medizinstudium der Fachrichtung Rheumatologie und Promotion in Neurowissenschaften 1985 von der französischen Raumfahrtagentur CNES als Astronautenanwärterin ausgewählt. Sie spielte bei der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der ESA-Astronautin Claudie Haignéré wurde in der neuen französischen Regierung das Amt der Ministerin für Forschung und neue Technologien übertragen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ClaudieHaignereesacnes400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ClaudieHaignereesacnes260.jpg" alt="" width="191" height="248"/></a><figcaption>Claudie Haignéré (Bild: CNES/ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Claudie Haignéré, 45, wurde nach einem brillanten Medizinstudium der  Fachrichtung Rheumatologie und Promotion in Neurowissenschaften 1985 von  der französischen Raumfahrtagentur CNES als Astronautenanwärterin  ausgewählt. Sie spielte bei der Entwicklung wissenschaftlicher Anwendungen  der bemannten Raumfahrt und bei der Förderung wissenschaftlicher  Beziehungen mit Rußland eine bedeutende Rolle. Sie ist ständiges Mitglied  der Französischen Akademie der Technik und erhielt die Auszeichnungen  &#8222;Officier de la Légion d&#8217;Honneur&#8220; und &#8222;Chevalier de l&#8217;Ordre National du  Mérite&#8220;.    </p>



<p class="wp-block-paragraph">1999 trat sie in das Astronautenkorps der Europäischen  Weltraumorganisation ein. Sie nahm an zwei Raumflugmissionen mit den  Russen &#8211; Cassiopée im August 1996 und Andromède im Oktober 2001 &#8211; teil und  ist die erste Frau, die sich als Rückflugkommandantin der dreisitzigen  Sojus-Wiedereintrittskapsel qualifizierte (Juli 1999), und die erste  Europäerin, die der Internationalen Raumstation einen Besuch abgestattet  hat (Oktober 2001).       ESA-Generaldirektor Antonio Rodotà gab seiner Freude über diese Ernennung  mit folgenden Worten Ausdruck: &#8222;In der Zeit, in der sie unserer  &#8222;Raumfahrtwelt&#8220; angehörte, hat Claudie Haignéré ihre wirklich  herausragende Befähigung als Wissenschaftlerin und Astronautin unter  Beweis gestellt. Diese Ernennung ehrt die Europäische Weltraumorganisation  und verleiht Frau Haignéré eine für die künftige Gestaltung der  europäischen Wissenschaft und Technologie maßgebliche Stellung. Für ihre  neuen Aufgaben wünsche ich ihr von Herzen alles Gute.&#8220;</p>
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