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	<title>X-Band &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>X-Band &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Luxemburgs DoD: Partnerschaft mit SES und HITEC</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/luxemburgs-dod-partnerschaft-mit-ses-und-hitec/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 06:39:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Luxemburgs DoD geht eine Partnerschaft mit SES und HITEC ein, um die Bodeninfrastruktur für Satellitenkommunikation zu verbessern. Die Luxemburger Streitkräfte werden neue, von der Direktion für Verteidigung beschaffte Bodenstationen nutzen, um ihre Widerstandskraft durch den Zugriff auf Satellitenkonnektivitätsdienste via GovSat-1 zu stärken und die Interoperabilität mit WGS sicherzustellen. Eine Pressemitteilung von SES. Quelle: SES 22. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Luxemburgs DoD geht eine Partnerschaft mit SES und HITEC ein, um die Bodeninfrastruktur für Satellitenkommunikation zu verbessern. Die Luxemburger Streitkräfte werden neue, von der Direktion für Verteidigung beschaffte Bodenstationen nutzen, um ihre Widerstandskraft durch den Zugriff auf Satellitenkonnektivitätsdienste via GovSat-1 zu stärken und die Interoperabilität mit WGS sicherzustellen. Eine Pressemitteilung von SES.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: SES 22. Februar 2024.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SESPressReleaseAntennaSES1k5.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Satellitenantenne. (Bild: SES)" data-rl_caption="" title="Satellitenantenne. (Bild: SES)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SESPressReleaseAntennaSES60.jpg" alt="Satellitenantenne. (Bild: SES)" class="wp-image-140604" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SESPressReleaseAntennaSES60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SESPressReleaseAntennaSES60-300x125.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Satellitenantenne. (Bild: SES)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Luxemburg, 22. Februar 2024. Wie die Luxemburger Direktion für Verteidigung (DoD), <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ses/" data-wpel-link="internal">SES</a> und HITEC Luxembourg heute bekannt gaben, hat die DoD nach einer Ausschreibung zwei neue Bodenstationen angeschafft, um die Widerstandskraft der Luxemburger Streitkräfte durch den sicheren Zugriff auf Satellitenkommunikationsdienste zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bodenstationen, die im militärischen Zentrum der Luxemburger Streitkräfte in Diekirch installiert werden, werden für die <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/govsat-1/" data-wpel-link="internal">GovSat-1</a>-Satellitendienste in den X- und militärischen Ka-Band-Frequenzen ebenso wie für das Wideband Global Satcom (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/wgs/" data-wpel-link="internal">WGS</a>)-System, dem Rückgrat der Satellitenkommunkationsfähigkeiten des US-Verteidigungsministeriums, genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden neuen Bodenstationen stärken die Widerstandkraft und verbessern die Satellitenkommunikationsinfrastruktur, die von SES und HITEC Luxembourg bereits vor 10 Jahren aufgebaut wurde. Die Gesamtzahl der speziellen Antennen steigt damit auf vier. Die neuen Bodenstationen eröffnen ein großes Potenzial zur Verbesserung der Interoperabilität mit den Systemen der NATO-Partner, wie in der Verteidigungsstrategie des Landes für die nächsten Jahre vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Luxemburger Verteidigungsministerin Yuriko Backes meint dazu: „Der Zugang zu sicheren Satellitenkommunikationssystemen war immer eine der Prioritäten und Stärken unseres Landes, um unsere Verteidigungsfähigkeiten zu verbessern und unsere Verpflichtungen gegenüber der EU und der NATO zu erfüllen. Wir werden das Potenzial des weltweit anerkannten luxemburgischen Know-hows im Weltraum-Sektor weiter ausschöpfen, um unseren technologischen Vorsprung zu sichern und die Widerstandskraft unserer Streitkräfte zu stärken.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Für SES ist es eine Ehre, die Verteidigungsstrategie der luxemburgischen Regierung durch eine bessere Widerstandskraft der Satellitenkommunikation zu stärken“, erklärt der CEO von SES Adel Al-Saleh. „Nach der erfolgreichen Installierung der ersten Bodenstationen durch die luxemburgische Armee freuen wir uns, die Kommunikationsinfrastruktur der Armee zu erweitern, die Luxemburgs GovSat-1-System nutzt und die Interoperabilität mit den Systemen unserer Partner verbessert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind stolz, Teil dieses Projekts zu sein und einmal mehr mit SES zusammenzuarbeiten, um die Verteidigungsfähigkeiten von Luxemburg mit robuster Technologie, die sich bereits als hoch leistungsfähig erwiesen hat, zu verbessern“, meint Philippe Osch, der CEO von HITEC Luxembourg. „Auf die Bodenterminals, die für die Satellitenkommunikationsinfrastruktur der luxemburgischen Armee geliefert werden, sind wir besonders stolz, denn sie sind das Ergebnis neuester technologischer Innovationen verbunden mit der traditionellen Spitzenqualität „made in Luxemburg“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SES</strong><br>SES hat die Vision, durch die Verbreitung von Videoinhalten in höchster Qualität und die Bereitstellung nahtloser Datenkonnektivitätsleistungen beeindruckende Erlebnisse rund um den Erdball zu ermöglichen. Als führender globaler Anbieter von Konnektivitätslösungen für Inhalte besitzt und betreibt SES die weltweit einzige Konstellation aus Satelliten in der geosynchronen (GEO) und mittleren (MEO) Erdumlaufbahn, um eine weltweite Abdeckung und hohe Leistungsstärke anzubieten. Mithilfe des umfangreichen und intelligenten cloudfähigen Netzwerks kann SES an jedem Ort zu Land, zu Wasser und in der Luft hochwertige Konnektivitätslösungen bereitstellen und ist Partner weltweit führender Telekommunikationsunternehmen, Mobilfunkbetreiber, staatlicher Regierungsbehörden, Konnektivitäts- und Cloud-Dienstleistern, Rundfunkanbietern, Betreibern von Videoplattformen und Inhalteanbietern. Das Videonetzwerk von SES versorgt mehr als 6.400 Kanäle und erreicht mit seiner beispiellosen Reichweite rund 369 Millionen Haushalte. Zudem stellt es Mediendienstleistungen für lineare und nichtlineare Inhalte bereit. Das Unternehmen mit Sitz in Luxemburg ist an den Börsen von Paris und Luxemburg notiert (Ticker: SESG).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über HITEC Luxembourg</strong><br>Die HITEC Luxembourg S.A. ist ein zu 100% luxemburgisches Unternehmen, das im Bereich von innovativen und hochqualitätswertigen Produkten und Leistungen tätig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">HITEC ist Anbieter für Hightech-Lösungen in unterschiedlichen Bereichen, z.B. Bodensegmente für Satellitenkommunikation, Spezial- und Standardausrüstungen zur Testung und Messung von physikalischen Eigenschaften, Verkehrsmanagement, geschäftskritische Leistungen, Mechanik und Elektronik, Beratung, Software und Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Projektmanagement. HITEC arbeitet für nationale und internationale Kunden aus dem privaten und öffentlichen Sektor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Know-how, Kreativität, Qualität und Beharrlichkeit sind in der DNA von HITEC festgeschrieben. Die Begeisterung für Technologie, Innovation und lebenslanges Lernen sind Kernstücke unserer Unternehmenskultur und zeichnen unsere hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeiter aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">HITEC ist ISO 9001, ISO 14001, ISO 45001 und AQAP 2110 zertifiziert und Trägerin zahlreicher Qualitätssiegel, darunter „SuperDrecksKëscht fir Betriber“ (ISO 14024:2000 Standard), „Entreprise Socialement Responsable” des Luxemburgischen Instituts für Nachhaltige Entwicklung und Soziale Verantwortung von Unternehmen INDR, „Responsibility Europe“, „Made in Luxembourg“ (für die meisten angebotenen Produkte &amp; Leistungen) und ist Unterzeichnerin der „IMS Diversity Charter“ sowie des „Pacte National – Entreprises et Droits de l’Homme Luxembourg”.</p>
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		<item>
		<title>OHB: Antwerp Space entwickelt Kommunikationssubsystem für ARIEL</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-antwerp-space-etwickelt-kommunikationssubsystem-fuer-ariel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jul 2023 16:30:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Antwerp Space erhält Auftrag über Entwicklung des Kommunikationssubsystems für ARIEL. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 31. Juli 2023. Antwerpen, 28. Juli 2023. Antwerp Space, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, und Airbus Defence and Space haben einen Vertrag über die Entwicklung des Kommunikationssubsystems für die Mission Atmospheric Remote-Sensing Infrared [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Antwerp Space erhält Auftrag über Entwicklung des Kommunikationssubsystems für ARIEL. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 31. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ArielArtAirbus.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Weltraumteleskop ARIEL - künstlerische Darstellung. (Grafik: Airbus)" data-rl_caption="" title="Weltraumteleskop ARIEL - künstlerische Darstellung. (Grafik: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ArielArtAirbus26.jpg" alt="Weltraumteleskop ARIEL - künstlerische Darstellung. (Grafik: Airbus)" class="wp-image-129554"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Weltraumteleskop ARIEL &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Antwerpen, 28. Juli 2023. Antwerp Space, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, und Airbus Defence and Space haben einen Vertrag über die Entwicklung des Kommunikationssubsystems für die Mission Atmospheric Remote-Sensing Infrared Exoplanet Large-Survey (ARIEL) der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) unterzeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ARIEL ist die vierte M-Class-Mission im Rahmen des ESA-Programms Cosmic Vision. Diese Mission wird Hunderte von vorbeiziehenden Exoplaneten beobachten und ihre chemische Zusammensetzung und thermische Struktur analysieren Diese Informationen werden als entscheidend angesehen, um zu verstehen, wie die Physik und Chemie eines Planeten mit der Umgebung, in der er entstanden ist, und dem Stern, um den er kreist, zusammenhängen. Gleichzeitig können diese Informationen auch dazu beitragen, herauszufinden, ob es im Universum noch einen weiteren Planeten wie die Erde gibt. Der Start der Mission ist für das Jahr 2029 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bei Antwerp Space in der Entwicklung befindliche Kommunikationssubsystem stellt die Kommunikationsverbindung zur Erde sicher und ermöglicht die Übertragung von Kommandos und Beobachtungsergebnissen während der gesamten vierjährigen nominellen Missionsdauer und einer möglichen zweijährigen Verlängerung. ARIEL wird am Lagrange-Punkt L2 – 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt – operieren, was einige technische Herausforderungen mit sich bringt. &#8222;Das Kommunikationssubsystem für ARIEL besteht aus einer erprobten Baugruppe aus sechs Haupteinheiten – einschließlich Transpondern, Hochleistungsverstärkern und Antennen – und 35 Komponenten mit einer Gesamtmasse von 15 kg. Das Subsystem bietet redundante X-Band-Telemetrie-, Tracking- und Kommandofunktionen. Es überträgt eine HF-Leistung von 10 W und unterstützt Daten-Downlinks mit Symbolraten von bis zu 10 Msps&#8220;, sagt Hugues Vasseur, leitender Ingenieur für diese Aktivität. Antwerp Space wird sowohl für den Entwurf, die Entwicklung und die die Integration als auch für die Prüfung, die Verifizierung und die Qualifizierung des Kommunikationssubsystems verantwortlich sein. Die Aktivitäten werden am Hauptstandort des Unternehmens in Antwerpen, Belgien, stattfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Antwerp Space konnte seine Erfahrung und seine Kompetenzen im Bereich der Kommunikation auch kürzlich bei der JUICE-Mission unter Beweis stellen, für die das Unternehmen ebenfalls das Kommunikationssubsystem geliefert hat. Koen Puimège, geschäftsführender Direktor bei Antwerp Space: &#8222;Die erneute Zusammenarbeit zwischen ESA, Airbus Defence and Space und Antwerp Space bei der ARIEL-Mission ist eine Bestätigung des zuverlässigen Rufs, den sich Antwerp Space in der Branche erworben hat. Diese Zusammenarbeit wird im Rahmen künftiger Missionen weiter wachsen und unsere internen Entwicklungen einzigartiger Kommunikationsausrüstung, wie den neu entwickelten X-Band-Transponder, zum Tragen bringen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Disclaimer:</strong><br>Antwerp Space erkennt an, dass diese Aktivität Teil der Mission ARIEL ist, die von der Europäischen Weltraumorganisation durchgeführt und finanziert wird. Die im obigen Text zum Ausdruck gebrachte Meinung kann in keiner Weise als die offizielle Meinung der Europäischen Weltraumorganisation angesehen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Antwerp Space:</strong><br>Antwerp Space, ein Unternehmen der OHB-Gruppe und Teil des Segments Space Systems, entwickelt Systeme und Ausrüstungen für europäische Raumfahrtprogramme und kommerzielle Raumfahrtanwendungen weltweit. Antwerp Space bietet Know-how und Systemlösungen für Breitband-Zugangssysteme über Satelliten, Navigations- und Radarlösungen sowie Produkte für Wissenschafts-, Explorations- und Telekommunikationsmissionen.<br>Mehr Informationen: <a href="https://www.antwerpspace.be/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.antwerpspace.be/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg552074#msg552074" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Airbus: Militär-Kommunikationssatellit SYRACUSE 4B erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-militaer-kommunikationssatellit-syracuse-4b-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 20:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Satellit soll der Souveränität Frankreichs dienen und Streitkräfte im Einsatz verbinden. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 6. Juli 2023. Toulouse, 6. Juli 2023 – Der von Airbus und Thales Alenia Space gebaute Kommunikationssatellit SYRACUSE 4B ist erfolgreich vom Guiana Space Center, dem europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, gestartet. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Satellit soll der Souveränität Frankreichs dienen und Streitkräfte im Einsatz verbinden. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 6. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftofESACNESAspaceCSGPPiron2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ariane 5 mit Flugnummer VA261 kurz nach dem Abheben. (Bild: ESA-CNES-Arianespace/Optique video du CSG/P. Piron)" data-rl_caption="" title="Ariane 5 mit Flugnummer VA261 kurz nach dem Abheben. (Bild: ESA-CNES-Arianespace/Optique video du CSG/P. Piron)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftofESACNESAspaceCSGPPiron26.jpg" alt="Ariane 5 mit Flugnummer VA261 kurz nach dem Abheben. (Bild: ESA-CNES-Arianespace/Optique video du CSG/P. Piron)" class="wp-image-128655"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane 5 mit Flugnummer VA261 kurz nach dem Abheben. (Bild: ESA-CNES-Arianespace/Optique video du CSG/P. Piron)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Toulouse, 6. Juli 2023 – Der von Airbus und Thales Alenia Space gebaute Kommunikationssatellit SYRACUSE 4B ist erfolgreich vom Guiana Space Center, dem europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, gestartet. Dies war der letzte Start der europäischen Trägerrakete Ariane 5.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SYRACUSE 4B bildet mit SYRACUSE 4A, der bereits im Orbit ist, das Weltraumsegment von SYRACUSE IV. Das sichere militärische Satellitenkommunikationssystem der vierten Generation für die französische Luft- und Raumfahrtbehörde DGA (French Armament General Directorate) und das französische Weltraumkommando wurde von einem Industriekonsortium aus Airbus Defence and Space und Thales Alenia Space gebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SYRACUSE 4A und 4B werden den französischen Streitkräften eine höhere Kapazität und bessere Funktionalität bieten. Dazu zählen ein höherer Durchsatz, größere Flexibilität und ein breiterer Abdeckungsbereich. Durch die gesteigerte Flexibilität wird sichergestellt, dass die Satelliten den Anforderungen von Streitkräften gerecht werden, die im Abdeckungsgebiet stationiert sind, und ihre X-Band- und Ka-Band-Ressourcen effizient verwalten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SYRACUSEIVBartAirbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="SYRACUSE 4B im All - künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="SYRACUSE 4B im All - künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SYRACUSEIVBartAirbus26.jpg" alt="SYRACUSE 4B im All - künstlerische Darstellung. (Bild. Airbus)" class="wp-image-128659"/></a><figcaption class="wp-element-caption">SYRACUSE 4B im All &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Beobachtung, Signalaufklärung, Situationsbewusstsein im Weltraum und sichere Kommunikation in wichtigen Einsatzgebieten sind für die Autonomie und Handlungsfreiheit einer Nation von entscheidender Bedeutung. Airbus ist stolz darauf, ein zuverlässiger Partner der französischen Streitkräfte zu sein: Mit SYRACUSE 4B und anderen Programmen unterstützen wir unsere nationalen Ambitionen und Fähigkeiten in all diesen Bereichen, heute und in den kommenden Jahrzehnten“, sagte Jean-Marc Nasr, Leiter von Space Systems bei Airbus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SYRACUSE 4B basiert auf der Eurostar E3000-Plattform von Airbus, ist in seiner vollelektrischen Variante mit Umgebungsüberwachung im Orbit ausgestattet und trägt dieselbe Nutzlast wie SYRACUSE 4A, die von Thales Alenia Space gebaut und mit Schlüsselkomponenten von Airbus ausgestattet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SYRACUSE 4B verfügt über wichtige Technologien, darunter Anti-Störsender, die die Kontinuität und Ausfallsicherheit der Dienste gewährleisten. Hinzu kommen Cyber- Verteidigung und Datenverschlüsselung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des globalen SYRACUSE-Kooperationsvertrags ist Airbus für den vor wenigen Stunden gestarteten Satelliten SYRACUSE 4B verantwortlich. Thales Alenia Space war für den Satelliten SYRACUSE 4A sowie für beide Nutzlasten zuständig, für die Airbus Schlüsselkomponenten geliefert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit steht für europäische industrielle Zusammenarbeit und wird sowohl die französische Souveränität garantieren als auch Operationen der NATO und anderer verbündeter Nationen unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg551412#msg551412" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>GovSat-1-Satellit nimmt Betrieb auf</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/govsat-1-satellit-nimmt-betrieb-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2018 17:13:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>GovSat stellt hochsichere und modernste Satellitenkommunikationsdienste bereit, um Regierungen und Institutionen die Durchführung wichtiger Missionen zu ermöglichen. Eine Pressemitteilung von SES. Quelle: SES 19. März 2018. Luxemburg, 19. März 2018 – GovSat-1 nimmt heute seinen Betrieb auf, um für Regierungen und institutionelle Nutzer sichere Kommunikationsdienste bereitzustellen. GovSat-1 ist der erste Satellit von GovSat, einer öffentlich-privaten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">GovSat stellt hochsichere und modernste Satellitenkommunikationsdienste bereit, um Regierungen und Institutionen die Durchführung wichtiger Missionen zu ermöglichen. Eine Pressemitteilung von SES.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: SES 19. März 2018.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GovSatinSpaceArtSES800.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="GovSat-1 über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: SES)" data-rl_caption="" title="GovSat-1 über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: SES)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GovSatinSpaceArtSES26.jpg" alt="GovSat-1 über der Erde - künstlerische Darstellung. (Grafik: SES)" class="wp-image-140619"/></a><figcaption class="wp-element-caption">GovSat-1 über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: SES)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Luxemburg, 19. März 2018 – GovSat-1 nimmt heute seinen Betrieb auf, um für Regierungen und institutionelle Nutzer sichere Kommunikationsdienste bereitzustellen. GovSat-1 ist der erste Satellit von GovSat, einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen der Regierung Luxemburgs und dem weltweit führenden Satellitenbetreiber SES. Der Satellit wurde am 31. Januar mit einer flugerprobten Falcon-9-Trägerrakete vom Weltraumstützpunkt Cape Canaveral ins All befördert und ist seither ausgiebig getestet worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mehrzwecksatellit wird aus dem sicheren Kontrollzentrum von GovSat in Luxemburg betrieben. Die hochflexible und robuste GovSat-1-Nutzlast nutzt dedizierte Frequenzen im X-Band und militärischen Ka-Band. Der Satellit ermöglicht unter anderem die Kommunikation in unterschiedlichsten Einsatzgebieten, die Verbindung wichtiger Verteidigungs- oder institutioneller Standorte sowie die Unterstützung von Anwendungsbereichen wie Grenzkontrolle, Nachrichtendienst, Überwachungs- und Aufklärungssysteme (ISR) und mobile Kommunikation für Land- und Seemissionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GovSat-1 steht auf der Orbitalposition 21,5 Grad Ost und kann Missionen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika unterstützen und eine umfangreiche maritime Abdeckung des Mittelmeeres, der Ostsee, des Atlantiks und des Indischen Ozeans gewährleisten. Der staatlichen Stellen und institutionellen Nutzern vorbehaltene Satellit ist mit leistungsstarken und vollständig steuerbaren Spotbeams, einem X-Band-Globalbeam und insgesamt achtundsechzig Transpondern ausgestattet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Étienne Schneider, Luxemburgs Vizepremierminister, Minister für Wirtschaft und Minister der Verteidigung sagte: “Ich möchte allen Mitgliedern des GovSat-Teams für ihre harte Arbeit und ihr Engagement danken was die Inbetriebnahme vom GovSat-1-Satelliten ermöglichte. Das war die nächste wichtige Etappe in unserer öffentlich-privaten Partnerschaft mit SES. GovSat-1 wird Luxemburgs ausgezeichneten Ruf auf dem Markt für Kommunikationssatelliten weiter stärken. Der Satellit ermöglicht Luxemburg zudem seinen wachsenden Verpflichtungen in der europäischen Verteidigung nachzukommen und die nationale Wirtschaft in einem Hochtechnologiesektor zusätzlich zu diversifizieren.”</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GovSatatATKOrbitalATK700.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="GovSat-1 beim Hersteller. (Foto: Orbital ATK)" data-rl_caption="" title="GovSat-1 beim Hersteller. (Foto: Orbital ATK)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="349" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GovSatatATKOrbitalATK260.jpg" alt="GovSat-1 beim Hersteller. (Foto: Orbital ATK)" class="wp-image-140617" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GovSatatATKOrbitalATK260.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GovSatatATKOrbitalATK260-223x300.jpg 223w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">GovSat-1 beim Hersteller. (Foto: Orbital ATK)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu Patrick Biewer, Chief Executive Officer von GovSat: „GovSat bietet Regierungen und Institutionen bahnbrechende Technologie für sichere Satellitenkommunikation. Der Satellit verfügt über die leistungsstärkste und flexibelste X-Band-Kapazität auf dem Markt. Zusammen mit unserem sicheren Kontrollzentrum ist GovSat-1 einer der verlässlichsten, kosteneffizientesten und sichersten Satellitenkommunikationsdienste, und wir freuen uns sehr, ihn nunmehr in Betrieb nehmen zu können.”</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über GovSat</strong><br>GovSat ist eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen der Regierung Luxemburgs und dem weltweit führenden Satellitenbetreiber SES. Die Mission von GovSat besteht darin, sichere, zuverlässige und zugängliche staatliche Satellitenkommunikationsdienste bereitzustellen, um die Nachfrage aus Verteidigungs- und institutionellen Sicherheitsanwendungen zu befriedigen. Der erste Satellit des Unternehmens, GovSat-1, ist ein Multi-Mission-Satellit, der X-Band- und Military-Ka-Band-Frequenzen auf leistungsstarken und vollständig steuerbaren Missionsstrahlen einsetzt, um mehrere Operationen zu unterstützen.</p>
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		<title>AV-062: WorldView 4 und Cubesats gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/av-062-worldview-4-und-cubesats-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Nov 2016 16:26:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Centaur]]></category>
		<category><![CDATA[Einstofftriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Lockheed Martin]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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		<category><![CDATA[RD-180]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[VAFB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der neue kommerzielle Erdbeobachtungssatellit des US-amerikanischen Unternehmens DigitalGlobe mit Sitz in Longmont im US-Bundesstaat Colorado namens WorldView 4 ist im All. Sein Start erfolgte zusammen mit einer Anzahl von Cubesats am 11. November 2016 auf einer Atlas-V-Rakete in der Version 401 von der Luftwaffenbasis Vandenberg im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien aus. Erstellt von Axel Nantes. Quelle: [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der neue kommerzielle Erdbeobachtungssatellit des US-amerikanischen Unternehmens DigitalGlobe mit Sitz in Longmont im US-Bundesstaat Colorado namens WorldView 4 ist im All. Sein Start erfolgte zusammen mit einer Anzahl von Cubesats am 11. November 2016 auf einer Atlas-V-Rakete in der Version 401 von der Luftwaffenbasis Vandenberg im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von Axel Nantes.   Quelle: DigitalGlobe, Harris, Lockheed Martin, NASA, ULA, USAF</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 6. Start einer Atlas-V-Rakete im Jahr 2016 und der 66. insgesamt erfolgte zu Beginn eines 15 Minuten langen Startfensters um 19:30 Uhr MEZ und wurde am 11. November 2016 unter der Ägide der United Launch Alliance (ULA) abgewickelt. Der Flug begann auf der Space Launch Complex 3E (SLC-3E) genannten Startanlage der an der Pazifikküste gelegenen Luftwaffenbasis Vandenberg (Vandenberg Air Force Base, VAFB).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/WorldView4Beauty2LockheedMartin1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/WorldView4Beauty2LockheedMartin260.jpg" alt="WorldView 4 beim Hersteller
(Bild: Lockheed Martin)"/></a><figcaption>WorldView 4 beim Hersteller<br>(Bild: Lockheed Martin)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">WorldView 4 mit einer Startmasse von rund 2.087 Kilogramm wurde von einer Atlas V in 401-Konfiguration transportiert. Das bedeutet, dass auf der Zentralstufe mit RD-180-Triebwerk von RD-AMROSS eine Centaur-Oberstufe mit einem Triebwerk aufgesetzt war, an der Zentralstufe keine Feststoffbooster angebracht waren und die Nutzlastverkleidung vier Meter Durchmesser hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Haupttriebwerk der Zentralstufe der Rakete mit der Seriennummer AV-062 wurde rund vier Sekunden vor dem Abheben gezündet. Die Zentralstufe trug Centaur und Nutzlast dann in die Höhe. Nach etwas über vier Minuten Flugzeit war die Zentralstufe ausgebrannt und abgetrennt, und es war nun Aufgabe der Centaur, mit einer einzelnen Brennphase ihres RL10C-Triebwerks von Aerojet Rocketdyne die Nutzlast in den vorgesehenen Zielorbit zu bringen. Die erforderliche Brennphase dauerte rund 11 Minuten und 16 Sekunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Centaur-Oberstufe funktionierte wie vorgesehen und ermöglichte rund 19 Minuten nach dem Abheben ein Aussetzen von WorldView 4 im richtigen Orbit. Damit war der Job der Oberstufe aber noch nicht abgeschlossen. Im Rahmen einer weiteren rund zwei Stunden dauernden Flugphase sollten einige Kleinstsatelliten, sogenannte Cubesats, ausgesetzt werden, was auch gelang. Für Transport und Aussetzen der Cubesats wurde ein Dispenser mit dem Namen Enterprise am Heck der Oberstufe verwendet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/wv4cula1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/wv4cula260.jpg" alt="WorldView 4 mit Nutzlastverkleidung
(Bild: ULA)"/></a><figcaption>WorldView 4 mit Nutzlastverkleidung<br>(Bild: ULA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden ins All transportierten AeroCubes 8C und 8D sind Cubesats im Format 1,5U. Sie dienen dem Unternehmen Aerospace Corporation aus El Segundo im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien als Technologiedemonstratoren. An Bord sind unter anderem neuartige Solarzellen und besondere Ionentriebwerke vom Typ SiEPro (Scalable ion-Electrospray Propulsion System). Außerdem kommen Kohlenstoffnanoröhren zum Einsatz, die dem Schutz vor Weltraumstrahlung dienen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Cubesat-Experiment mit der Bezeichnung CELTEE für CubeSat Enhanced Locator Transponder Evaluation Experiment ist in einem 1U-Cubesat untergebracht. Mit dem Satelliten mit einer Masse von rund einem Kilogramm will das Forschungslabor der US-amerikanischen Luftwaffe (Air Force Research Laboratory, AFRL) die Leistungen eines neuartigen Transponders zur Positionsbestimmung des Raumfahrzeugs testen. Maximal sechs Monate sollen die Untersuchungen der von M42 Technologies aus Seattle im US-Bundesstaat Washington gelieferten Technik dauern.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PrometheusSatUSSOCOM.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PrometheusSatUSSOCOM260.jpg" alt="Prometheus-Satellit - Illustration
(Bild: USSOCOM)"/></a><figcaption>Prometheus-Satellit &#8211; Illustration<br>(Bild: USSOCOM)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Prometheus 2-1 und 2-2 sind Entwicklungen des Los Alamos National Laboratory (LANL) für das United States Special Operations Command (USSOCOM). In erster Linie dienen sie der Erprobung der Kommunikation von Stationen im Feld mit günstig herzustellenden Cubesats im All, die Informationen zwischenspeichern und bei Bedarf an Empfänger am Erdboden weiterleiten. Die beiden Cubesats im Format 1,5U und mit je vier entfaltbaren Solarzellenauslegern sollen jeweils unter 100.000 US-Dollar gekostet haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">RAVAN ist ein Cubesat im Format 3U. RAVAN steht für „Radiometer Assessment using Vertically Aligned Nanotubes“ und beschreibt damit die Aufgabe des von der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur (National Aeronautics and Space Administration, NASA) finanzierten und vom Labor für angewandte Physik der Johns Hopkins Universität (Applied Physics Laboratory at Johns Hopkins University, JHU/APL) betriebenen Satelliten mit einer Masse von rund fünf Kilogramm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die günstige Radiometer-Technik von RAVAN könnte Prototyp für Instrumente an Bord einer Reihe von Kleinstsatelliten werden, wenn sie sich bei der Messung von Daten zur Earth Radiation Imbalance (ERI) bewährt. Bei der Absorption von Energie aus dem All und der Abstrahlung von Energie durch die Erde ins All gibt es ein Ungleichgewicht, von dem man vermutet, dass es vor Beginn der Industrialisierung nicht bestand. Im Klimasystem der Erde nimmt die Energie derzeit offenbar zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bestimmung der von der Erde abgestrahlten Energie kann wertvolle Daten zur Klimaforschung liefern. Gelingt es, die Rückstrahlung über einen weiten Frequenzbereich mit einer bestimmten Genauigkeit zu erfassen, während parallel dazu die Einstrahlung aus dem All zuverlässig erfasst wird, könnte man zu zuverlässigeren Aussagen darüber kommen, ob eine Abkühlung oder eine Erwärmung der Erde zu erwarten ist.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/avwv4l211112016ula1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/avwv4l211112016ula260.jpg" alt="AV-062 kurz nach dem Abheben
(Bild: ULA)"/></a><figcaption>AV-062 kurz nach dem Abheben<br>(Bild: ULA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">WorldView 4 – die Hauptnutzlast der Atlas V AV-062 &#8211; basiert auf dem Satellitenbus LM 900 von Lockheed Martin. Das Raumfahrzeug gelangte auf eine annähernd kreisförmige Bahn in rund 620 Kilometern Höhe über der Erde, wo es für einen Orbit rund 97 Minuten benötigt. Die Bahn des dreiachsstabilisierten Satelliten ist um rund 98 Grad gegen den Erdäquator geneigt, es handelt sich um einen polaren, sonnensynchronen Orbit. Bis zu 680.000 Quadratkilometer der Erdoberfläche pro Tag gedenkt man mit WorldView 4 abtasten zu können. Dabei wird laut Lockheed Martin pro Tag eine Datenmenge von rund 19,5 Terabyte entstehen. Ein Großteil der Kapazität des Satelliten wird DigitalGlobe im Auftrag der US-Regierung einsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit einem Teleskop mit einem Primärspiegel mit einem Durchmesser von rund 1,1 Metern ausgerüstete neue Erdtrabant besitzt ein Kamerasystem, von dem man sich bei einer Flughöhe von 617 Kilometern über der Erde panchromatische Bilder in einer Auflösung von 31 Zentimetern verspricht. Das von ITT Exelis &#8211; jetzt ein Teil der Harris Corporation &#8211; in den Vereinigten Staaten von Amerika gebaute System mit der Bezeichnung GIS-2 für GeoEye Imaging System &#8211; 2 auf Basis einer SpaceView 110 (SV-110) genannten Konstruktion arbeitet panchromatisch im Bereich zwischen 450 und 800 Nanometern. Multispektral stehen vier Bandbereiche zur Verfügung: 450 &#8211; 510 Nanometer (blau), 510 – 580 Nanometer (grün), 655 – 690 Nanometer (rot), 780 – 920 Nanometer (nahes Infrarot). Die multispektral maximal erreichbare Auflösung liegt im Bereich von 1,24 Metern.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/161111FIV217061usaf1500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/161111FIV217061usaf260.jpg" alt="AV-062-Start von der VAFB
(Bild: USAF)"/></a><figcaption>AV-062-Start von der VAFB<br>(Bild: USAF)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Zwischenspeicherung großer Datenmengen an Bord besitzt WorldView 4 ein Halbleiter-Festplattensystem mit einer Kapazität von 3.200 Gigabit. Die Übertragung der gewonnenen Bilddaten zu entsprechenden Bodenstationen wird im X-Band mit einer Datenrate von 800 Megabit pro Sekunde erfolgen, wofür es an Bord entsprechende Funkausrüstung gibt. Telemetrie zum Zustand der Beobachtungsnutzlast und der raumflugtechnischen Systeme kann der Satellit im X-Band mit einer Datenrate von 120 Kilobit pro Sekunde senden. Zusätzlich kann Telemetrie auch im S-Band mit 64 Kilobit pro Sekunde übertragen werden. Der Empfang von Kommandos an Bord des Satelliten erfolgt ebenfalls im S-Band.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erdbeobachtungsnutzlast und raumflugtechnische Systeme des Satelliten werden von fünf Solarzellenauslegern mit Strom versorgt. Die jeweils 1,17 Meter breiten und 2,01 Meter langen Ausleger sind an fünf der sechs Kanten der Basis des Servicemoduls des rund 5,3 Meter langen Satelliten mit einem Durchmesser von etwa 2,5 Metern montiert. Einen sechsten Ausleger gibt es nicht, um das Sichtfeld der Sternensensoren des Satelliten nicht zu behindern, die zusammen mit GPS-Daten zur exakten Lagebestimmung benötigt werden. Die Ausleger geben dem Satelliten eine Spannweite von rund 7,9 Metern. Der Speicherung elektrischer Energie an Bord dient ein Lithiumionen-Akkumulatorensatz.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/WorldView4aboveearthDigitalGlobe1500.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/WorldView4aboveearthDigitalGlobe260.jpg" alt="WorldView 4 über der Erde - Illustration
(Bild: DigitalGlobe)"/></a><figcaption>WorldView 4 über der Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: DigitalGlobe)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Lageregelung und zur Bewältigung anfallender Bahnmanöver gibt es an Bord von WorldView4 zwölf jeweils einen Newton starke Einstofftriebwerke des Typs MR-106L von Aerojet Rocketdyne, in denen Hydrazin katalytisch zersetzt wird. Stellkreisel (CMGs, Control Moment Gyros) können ebenfalls zur Ausrichtung des Satelliten verwendet werden. Bei ihnen kann die Kreiselachse gekippt und so ein Drehmoment auf den Satelliten ausgeübt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auslegungsbetriebsdauer von WorldView 4 beträgt sieben Jahre. Erwartet wird allerdings ein Zeitraum für eine sinnvolle Nutzung des Satelliten von zehn bis zwölf Jahren. WorldView 4 war durch die GeoEye Inc. im Jahr 2010 als GeoEye 2 bei Lockheed Martin bestellt worden. Nach dem Zusammenschluss der GeoEye Inc. mit DigitalGlobe im Jahre 2013 wurde beschlossen, den neuen Satelliten zunächst einzulagern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitte 2014 wurde der Start des zwischenzeitlich in WorldView 4 umbenannten Raumfahrzeugs wegen erwarteter Steigerung der Nachfrage von Erdbeobachtungsdaten für das Jahr 2016 angesetzt, und der Termin 2015 auf September 2016 konkretisiert. Brände im Bereich und auf dem Gelände der VAFB sowie ein Austausch eines Füll- und Ablassventils an der Trägerrakete verursachten anschießend einige Startverschiebungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">WorldView 4 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.848 und als COSPAR-Objekt 2016-067A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14551.msg372146#msg372146" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Atlas V 401 mit WorldView 4</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Erdbeobachtungssatellit WorldView 3 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erdbeobachtungssatellit-worldview-3-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2014 11:27:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas V]]></category>
		<category><![CDATA[Centaur]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
		<category><![CDATA[X-Band]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=39247</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der neue und zugleich leistungsstärkste kommerzielle Erdbeobachtungssatellit des US-amerikanischen Unternehmens DigitalGlobe mit Sitz in Longmont im US-Bundesstaat Colorado namens WorldView 3 ist im All. Sein Start erfolgte Mitte der Woche auf einer Atlas-V-Rakete in der Version 401 von der Luftwaffenbasis Vandenberg im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien aus. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Ball Aerospace, GigitalGlobe, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der neue und zugleich leistungsstärkste kommerzielle Erdbeobachtungssatellit des US-amerikanischen Unternehmens DigitalGlobe mit Sitz in Longmont im US-Bundesstaat Colorado namens WorldView 3 ist im All.  Sein Start erfolgte Mitte der Woche auf einer Atlas-V-Rakete in der Version 401 von der Luftwaffenbasis Vandenberg im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Ball Aerospace, GigitalGlobe, Lockheed Martin, ULA, USAF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082014132731_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082014132731_small_1.jpg" alt="USAF / Robert Volio" width="260"/></a><figcaption>
WorldView-3-Start auf der Atlas V AV-047 
<br>
(Bild: USAF / Robert Volio)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der 48. Start einer Atlas V insgesamt erfolgte zu Beginn eines 15 Minuten breiten Startfensters von 20:30 bis 20:45 Uhr MESZ und wurde am 13. August 2014 von der United Launch Alliance (ULA) abgewickelt. Der Flug begann auf der Space Launch Complex 3E (SLC-3E) genannten Startanlage der an der Pazifikküste gelegenen Luftwaffenbasis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">WorldView 3 mit einer Startmasse von rund 2.800 Kilogramm wurde von einer <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/atlas-v/" data-wpel-link="internal">Atlas V</a> in 401-Konfiguration transportiert. Das bedeutet, dass auf der Zentralstufe mit RD-180-Triebwerk von RD-AMROSS eine Centaur-Oberstufe mit einem Triebwerk aufgesetzt war, an der Zentralstufe kein Feststoffbooster angebracht waren und die Nutzlastverkleidung vier Meter Durchmesser hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Haupttriebwerk der Zentralstufe der Rakete mit der Seriennummer AV-047 wurde 3,8 Sekunden vor dem Abheben gezündet. Die Zentralstufe trug Centaur und Nutzlast dann in die Höhe. Nach etwas über 4 Minuten Flugzeit war die Zentralstufe ausgebrannt und abgetrennt, und es war nun Aufgabe der Centaur, mit einer einzelnen Brennphase ihres RL10A-4-2-Triebwerks von Pratt &amp; Whitney Rocketdyne die Nutzlast in den vorgesehenen Zielorbit zu bringen. Die erforderliche Brennphase dauerte rund 11 Minuten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082014132731_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082014132731_small_2.jpg" alt="Ball Aerospace" width="260"/></a><figcaption>
Einbau der CMGs in WorldView 3 bei Ball Aerospace 
<br>
(Bild: Ball Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Centaur-Oberstufe funktionierte wie vorgesehen und ermöglichte ein Aussetzen von WorldView 3 im richtigen Orbit. Das auf dem Satellitenbus BCP 5000 von <a class="a" href="https://www.baesystems.com/en-us/our-company/inc-businesses/space-and-mission-systems" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Ball Aerospace</a> basierende Raumfahrzeug gelangte auf eine annähernd kreisförmige Bahn in rund 620 Kilometern Höhe über der Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für einen Erdumlauf benötigt WorldView 3 rund 97 Minuten. Die Bahn des dreiachsstabilisierten, mit besonders flinken Reaktionsrädern (Control Moment Gyroscopes, CMGs) bestückten Satelliten ist um 98 Grad gegen den Erdäquator geneigt, es handelt sich um einen polaren, sonnensynchronen Orbit. Auf diesem können die bildgebenden Systeme des nach Angaben von <a class="a" href="https://vantor.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vantor (früher SS/L bzw. Maxar)</a> mindestens doppelt so schnell wie jedes vergleichbare Raumfahrzeug ausrichtbaren Satelliten optimal zum Einsatz gebracht werden. Bis zu 680.000 Quadratkilometer der Erdoberfläche pro Tag gedenkt man mit WorldView 3 abtasten zu können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082014132731_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082014132731_small_3.jpg" alt="DigitalGlobe" width="260"/></a><figcaption>
WorldView 3 &#8211; Infografik 
<br>
(Bild: DigitalGlobe)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit einem Teleskop mit einem Primärspiegel mit einem Durchmesser von rund 1,1 Metern ausgerüstete neue Satellit besitzt ein Kamerasystem, von dem man sich panchromatische Bilder in einer Auflösung von 31 Zentimetern erhofft. Das von <a href="https://www.l3harris.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Exelis (jetzt L3Harris)</a> gebaute System arbeitet panchromatisch im Bereich zwischen 450 und 800 Nanometern. Multispektral stehen 8 Bandbereiche zwischen 400 und 1.040 Nanometern zur Verfügung, die maximal erreichbare Auflösung liegt bei 1,24 Metern. Im Infraroten arbeitende Sensoren sollen eine Auflösung von etwa 3,7 Metern erreichen. Abgedeckt werden acht Bandbereiche zwischen 1.195 und 2.365 Nanometer-Wellen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082014132731_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082014132731_small_4.jpg" alt="Ball Aerospace" width="260"/></a><figcaption>
WorldView 3 beim Hersteller 
<br>
(Bild: Ball Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Geräten zur unmittelbaren Beobachtung der Erdoberfläche besitzt WorldView 3 außerdem einen CAVIS für Clouds, Aerosols, Water Vapor, Ice and Snow genannten, von Ball Aerospace gebauten Instrumentenkomplex, der dazu gedacht ist, neben Bewuchs, Bodenfeuchte und Schneebedeckung auch Wolkenbedeckung, Luftfeuchte und Aerosolgehalt zu bestimmen. Die dabei gewonnenen Daten aus 12 Bandbereichen zwischen 405 und 2.245 Nanometern können als Korrekturfaktoren in die digitalen Bilder der bildgebenden Systeme von WorldView 3 eingerechnet werden und die Bildqualität verbessern. Die Auflösung des Instruments liegt bei rund 30 Metern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Zwischenspeicherung großer Datenmengen an Bord besitzt WorldView 3 ein Halbleiter-Festplattensystem mit einer Kapazität von 2.199 Gigabyte. Die Übertragung der gewonnenen Bilddaten zu entsprechenden Bodenstationen wird im X-Band zwischen 8,025 und 8,040 Gigahertz mit einer Datenrate von 800 und 1200 Megabits pro Sekunde erfolgen, wo für es an Bord entsprechende Funkausrüstung gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erdbeobachtungsnutzlast und raumflugtechnische Systeme des Satelliten werden von zwei Solarzellenauslegern mit einer elektrischen Leistung von zusammen rund 3,11 Kilowatt (bei Einsatzende) mit Strom versorgt. Die Ausleger geben dem rund 5,7 Meter langen Satelliten mit einem Durchmesser von etwa 2,5 Metern eine Spannweite von rund 7,1 Meter. Der Speicherung elektrischer Energie an Bord dient ein Akkumulatorensatz mit einer Kapazität von 100 Amperestunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auslegungsbetriebsdauer von WorldView 3 beträgt 7,25 Jahre. Erwartet wird ein Zeitraum für eine sinnvolle Nutzung des Satelliten von 10 bis 12 Jahren. WorldView3 war durch DigitalGlobe im Herbst 2010 bei Ball Aerospace bestellt worden. Am 3. Oktober 2011 hatten Kunde und Hersteller den erfolgreichen Abschluss der maßgeblichen Entwurfsüberprüfung bekannt gegeben. Mit der Integration des Raumfahrzeugs begann Ball Aerospace schließlich im Frühjahr 2013.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vermarktung von Bildern in der besten Auflösung von 31 Zentimetern muss DigitalGlobe nach Auflagen des US-amerikanischen Handelsministeriums nach der offiziellen Indienststellung des Satelliten ein halbes Jahr lang zurückstellen. Bevor der Bildanbieter entsprechende Produkte auf den Markt bringen darf, soll gewährleistet werden, dass es hinsichtlich der besten durch den neuen Satelliten erzielbaren Auflösung und sonstigen Fähigkeiten des Raumfahrzeugs keine den USA unangenehme Überraschungen gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">WorldView 3 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.115 und als COSPAR-Objekt 2014-048A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12444.msg299932#msg299932" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Worldview 3 auf Atlas V 401</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>DSN: With a little help from my friends&#8230;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dsn-with-a-little-help-from-my-friends/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2003 09:26:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenstation]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[X-Band]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=28678</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das amerikanische Deep Space Network geht verschiedene Wege, um der zum Jahresende hin dramatisch ansteigenden interplanetaren Datenkommunikation gewachsen zu sein. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA. Schon seit Ende der 1990er Jahre laufen Arbeiten zur Erweiterung des Deep Space Network (DSN) der NASA. Dieses aus den drei Bodenstationen Goldstone (Kalifornien), Canberra (Australien) und Madrid [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das amerikanische <i>Deep Space Network</i> geht verschiedene Wege, um der zum Jahresende hin dramatisch ansteigenden interplanetaren Datenkommunikation gewachsen zu sein.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15092003112633_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Das 
<i>Parkes Radio Telescope</i>
 in Australien.
<br>
(Foto: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Schon seit Ende der 1990er Jahre laufen Arbeiten zur Erweiterung des <a href="https://www.raumfahrer.net/neue-antennen-fuer-mars-express-co/" data-wpel-link="internal"><i>Deep Space Network (DSN)</i></a> der NASA. Dieses aus den drei Bodenstationen Goldstone (Kalifornien), Canberra (Australien) und Madrid (Spanien) bestehende Netzwerk dient zur Kommunikation mit interplanetaren und so genannten &#8222;Deep Space&#8220;-Raumsonden. Die Bodenstationen sind so über den Globus verteilt, dass trotz der Erdrotation eine ununterbrochene Kommunikation mit den jeweiligen Raumsonden möglich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der ständig zunehmenden Anzahl interplanetarer Raumsonden seit Ende der 1990er Jahre ist auch das <i>DSN</i> permanent erweitert worden. So wurden schon vor der Jahrtausendwende fünf neue 34 Meter-Parabolantennen gebaut (drei in Goldstone und je eine in Canberra sowie Madrid), um die Kapazitäten des Netzwerks an den steigenden Bedarf anzupassen. Eine weitere 34 Meter-Antenne ist zur Zeit auf dem Gelände der <i>DSN</i>-Bodenstation Madrid in Bau und soll rechtzeitig zum Beginn der Belastungsspitze Anfang November in Betrieb gehen. (Auch die ESA erweitert übrigens ihr erst seit letztem Jahr existierendes Deep Space Network: Der ersten mit einer 35 Meter-Antenne ausgestatteten Bodenstation New Norcia in Australien wird eine weitere Bodenstation in Cebreros, Spanien, folgen, die ebenfalls mit einer 35 Meter-Antenne ausgestattet sein und voraussichtlich 2005 in Betrieb gehen wird. Ein bis zwei Jahre später soll dann eine dritte ESA-Bodenstation in Südamerika oder Südafrika folgen.) <br> Doch auch diese Erweiterung reicht noch nicht aus, um die Kommunikation mit einer ganzen Flotte von Raumsonden sicherzustellen, die um den Jahreswechsel herum für die Durchführung kritischer Manöver der ständigen Kommunikation mit der Erde bedürfen: Die beiden <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/mer/" data-wpel-link="internal"><i>Mars Exploration Rover</i></a>, der europäische Mars-Orbiter <a href="https://www.raumfahrer.net/category/mars-express/" data-wpel-link="internal"><i>Mars Express</i></a> und der britische Mars-Lander <i>Beagle 2</i>, die Kometensonde <a href="https://www.raumfahrer.net/die-stardust-mission/" data-wpel-link="internal"><i>Stardust</i></a>, die sich dem Saturn nähernde europäisch-amerikanische Mission <i>Cassini-Huygens</i> und nicht zuletzt verschiedene andere Raumsonden, die sich nicht in kritischen Missionsphasen befinden aber dennoch regelmäßigen Kommunikationsbedarf haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus diesem Grund hat die NASA nun für mehrere Monate die 64&nbsp;Meter-Antenne des <i>Parkes Radio Telescope</i> in Australien angemietet, die üblicherweise nicht für Kommunikations-, sondern für Forschungszwecke genutzt wird. Allerdings wurde dieses Radioteleskop schon früher für die Kommunikation mit Raumfahrzeugen genutzt: Die Jupitersonde <a href="https://www.raumfahrer.net/galileo-back-to-the-roots/" data-wpel-link="internal"><i>Galileo</i></a> wie auch die beiden <i>Voyager</i>-Sonden wurden zeitweise von dieser Bodenstation aus kontaktiert, und &#8211; sicherlich am spektakulärsten &#8211; auch die Fernsehbilder der <i>Apollo&nbsp;11</i>-Mondlandung erreichten über diese gigantische Antenne die Zuschauer auf aller Welt (was übrigens auch in der australischen Komödie &#8222;The Dish&#8220; verfilmt worden ist).
<br>
Für den erneuten Einsatz als Kommunikationsantenne wird das <i>Parkes Radio Telescope</i> von der NASA aufgerüstet. Dies beinhaltet vor allem die Ausrüstung des Teleskops mit einem Mikrowellensystem, das die Kommunikation mit den Raumsonden im heute gebräuchlichen <i>X-Band</i>-Frequenzspektrum erlaubt. Darüber hinaus wird auf die gitterförmige Struktur der 64&nbsp;Meter-Antenne ein zusätzlicher zehn Meter breiter Ring aus soliden Bodenplatten befestigt, der die Sende- und Empfangseigenschaften verbessert.
<br>
Ende September wird die neue Ausrüstung der Antenne im Rahmen verschiedener Tests geprüft werden, so dass sie ab Ende Oktober einsatzbereit sein sollte. &#8222;Parkes wird als Reserve für eine große Anzahl kritischer Missionsereignisse genutzt werden und ebenfalls Missionen betreuen, die andernfalls im Konfliktfall [d.h. bei zu vielen gleichzeitigen Kommunikationsanforderungen] keinerlei [Kommunikations-]Abdeckung erhalten würden&#8220;, erläutert Gary Spradlin, Planungsmanager für den Einsatz des <i>Deep Space Network</i> beim <i>Jet Propulsion Laboratory (JPL)</i>.</p>
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