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	<title>Zenit-3SL &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Zenit-3SL &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Sealaunch: Zenit-3SL bringt Eutelsat 3B ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sealaunch-zenit-3sl-bringt-eutelsat-3b-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2014 08:27:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Eurostar E3000]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat 3B]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 26. Mai 2014 brachte eine dreistufige Rakete vom Typ Zenit-3SL den Kommunikationssatelliten Eutelsat 3B ins All. Der Start erfolgte um 23:09 Uhr und 59 Sekunden MESZ von Sealaunchs Startplattform &#8222;Odyssey&#8220; im Pazifik aus zu Beginn eines 54 Minuten langen Startfensters. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Astrium, Eutelsat, Sealaunch. Eutelsat 3B mit einer Startmasse [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sealaunch-zenit-3sl-bringt-eutelsat-3b-ins-all/" data-wpel-link="internal">Sealaunch: Zenit-3SL bringt Eutelsat 3B ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 26. Mai 2014 brachte eine dreistufige Rakete vom Typ Zenit-3SL den Kommunikationssatelliten Eutelsat 3B ins All. Der Start erfolgte um 23:09 Uhr und 59 Sekunden MESZ von Sealaunchs Startplattform &#8222;Odyssey&#8220; im Pazifik aus zu Beginn eines 54 Minuten langen Startfensters.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Astrium, Eutelsat, Sealaunch.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27052014102729_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27052014102729_small_1.jpg" alt="Sealaunch" width="260"/></a><figcaption>Zenit-3SL-Start mit Eutelsat 3B an Bord. (Bild: Sealaunch) </figcaption></figure></div>



<p>Eutelsat 3B mit einer Startmasse von 5.967 Kilogramm wurde im Rahmen der 36. Mission von Sealaunch von einer Zenit-3SL mit einer auf einer Entwicklung im Rahmen des sowjetischen Mondprogramms aufbauenden Oberstufe vom Typ Block-DM-SL in den Weltraum gebracht. Die erste Stufe mit RD-171-Triebwerk der von Juschnoje in der Ukraine gebauten und aus einem Flüssigkeitsbooster für die sowjetische Schwerlastrakete Energia entwickelten Trägerrakete wurde kurz vor dem Abheben gezündet und brannte nach rund zweieinhalb Minuten aus. </p>



<p>Anschließend trug die zweite Stufe mit einem RD-120-Triebwerk und einer Lenktriebwerkseinheit vom Typ RD-8 den Block-DM-SL und die Nutzlast weiter in die Höhe. Während des Betriebs der zweiten Stufe wurde die Nutzlastverkleidung abgeworfen. Rund achteinhalb Minuten nach dem Start war auch die zweite Stufe ausgebrannt und abgetrennt.</p>



<p>Danach war es Aufgabe des Block-DM-SL, mit zwei Brennphasen seines RD-58M-Triebwerks, das wie die der Startstufen Kerosin mit flüssigem Sauerstoff verbrannte, die Nutzlast in den vorgesehenen Zielorbit zu bringen. Der neue Erdtrabant für den Kommunikationssatellitenbetreiber Eutelsat Communications mit Hauptsitz in Paris ist nach dessen Informationen im richtigen Transferorbit angekommen, nachdem er sich von der Raketenoberstufe um 0:10 Uhr und 28 Sekunden MESZ am 27. Mai 2014 getrennt hatte. </p>



<p>Laut Eutelsat gelang es, direkt nach dem Aussetzen des Raumfahrzeugs erste Daten von ihm zu empfangen. Die Orbitzirkularisierung wird Eutelsat 3B mit einem eigenen Triebwerk vornehmen. Der von Airbus Defence and Space basierend auf der Plattform Eurostar E3000 gebaute, dreiachsstabilisierte Satellit soll im Geostationären Orbit bei 3 Grad Ost positioniert werden. </p>



<p>Das neue, im Juli 2011 bestellte Raumfahrzeug ist nach Angaben von Eutelsat das 20., das man bei Airbus Defence and Space bzw. Astrium beauftragt hat, und das 8., das auf dem Bus Eurostar E3000 basiert. Eutelsat will den Satelliten künftig verwenden, um mit seinen C-, K<sub>a</sub>&#8211; und K<sub>u</sub>-Band-Transpondern Europa, Afrika, den Nahen Osten, Zentralasien und Teile Südamerikas (insbesondere Brasilien) mit Video-, Daten-, Telekommunikations- und Breitbanddiensten zu versorgen.
<br>
Die Lebenserwartung von Eutelsat 3B liegt bei mindestens 15 Jahren. Der von zwei Solarzellenauslegern mit elektrischer Energie versorgte Satellit hat nach Angaben seines Herstellers eine Nutzlastleistung von 12 Kilowatt.</p>



<p>Eutelsat 3B ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.773 und als COSPAR-Objekt 2014-030A.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12201.msg290910#msg290910" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sealaunch Zenit-2S (SL37) mit Block DM-SL und Eutelsat 3B</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sealaunch-zenit-3sl-bringt-eutelsat-3b-ins-all/" data-wpel-link="internal">Sealaunch: Zenit-3SL bringt Eutelsat 3B ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zenit fliegt statt ins All ins Meer</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zenit-fliegt-statt-ins-all-ins-meer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2013 16:34:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlstart]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 27]]></category>
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		<category><![CDATA[Sea Launch]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute früh endete ein Startversuch mittels einer Zenit-Trägerrakete mit einem Absturz. Bereits kurz nach dem Abheben wich die Rakete offenbar weit von ihrem vorprogrammierten Kurs ab. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: RIA Nowosti, Raumcon. Daraufhin wurden das Triebwerk abgeschaltet. Dies geschah etwa 25 Sekunden nach dem Abheben. Danach wurde die Übertragung des Starts abgebrochen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zenit-fliegt-statt-ins-all-ins-meer/" data-wpel-link="internal">Zenit fliegt statt ins All ins Meer</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute früh endete ein Startversuch mittels einer Zenit-Trägerrakete mit einem Absturz. Bereits kurz nach dem Abheben wich die Rakete offenbar weit von ihrem vorprogrammierten Kurs ab.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: RIA Nowosti, Raumcon.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-5521c017"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01022013173445_small_1.jpg" alt="Sea Launch" width="350" height="258"/><figcaption>
Zenit mit Intelsat 27 auf der schwimmenden Startplattform 
<br>
(Bild: Sea Launch)
</figcaption></figure>



<p>Daraufhin wurden das Triebwerk abgeschaltet. Dies geschah etwa 25 Sekunden nach dem Abheben. Danach wurde die Übertragung des Starts abgebrochen. </p>



<p>Bisher wurde nur wenig über die Ursache des Versagens bekannt. Wahrscheinlich aber hat es mit der Steuerung zu tun. Vermutet wird ein Defekt im Gyroskop-System. Dieses liefert Basisinformationen für die Lage der Rakete. Wenn diese Informationen fehlerhaft sind, dann sind auch die auf deren Basis berechneten Korrekturen falsch und verschlimmern die Situation nur. </p>



<p>Offenbar hatte man dies bereits kurz nach dem Start erkannt und das Triebwerk der Rakete deaktiviert. Infrage käme aber auch ein automatisches Abschaltsystem, welches in Aktion trat, als erkannt wurde, dass die Fehler nicht mehr korrigierbar waren. </p>



<p>Die Zenit hätte eigentlich den Kommunikationssatelliten Intelsat 27 in einen Geo-Transferorbit bringen sollen. Dieser verfügte über je 20 Transponder im C- bzw. K<sub>u</sub>-Band sowie über die Möglichkeit 20 UHF-Kanäle nutzen zu können. Geplant war ein etwa 15-jähriger Betrieb bei 55,5 Grad West im Geostationären Orbit. Dort sollte er die in die Jahre gekommenen Satelliten Galaxy 11 und Intelsat 805 ersetzen.  <br> Zwar waren sowohl Satellit als auch Start versichert, allerdings ist das Auftragsbuch von Sea Launch aufgrund früherer Fehlschläge gegenwärtig praktisch leer. Es existieren lediglich ein paar Optionen und Reservebuchungen. Der neuerliche Totalverlust ist nicht geeignet, das Vertrauen potenzieller Kunden in die Sea-Launch-AG zu stärken. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11430.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zenit-3SL (Sea Launch) mit Intelsat 27</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zenit-fliegt-statt-ins-all-ins-meer/" data-wpel-link="internal">Zenit fliegt statt ins All ins Meer</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EUTELSAT 70B vom Pazifik aus gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eutelsat-70b-vom-pazifik-aus-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Dec 2012 17:18:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astrium]]></category>
		<category><![CDATA[Eurostar E3000]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat]]></category>
		<category><![CDATA[EUTELSAT 70B]]></category>
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		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
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		<category><![CDATA[Zenit]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von der wieder einmal am Äquator positionierten schwimmenden Startplattform Odyssey hat SEA LAUNCH erneut einen Kommunikationssatelliten für Eutelsat gestartet. Am gestrigen 3. Dezember 2012 gelangte EUTELSAT 70B an Bord einer Zenit-3SL-Rakete in den Weltraum. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, Eutelsat, SEA LAUNCH. Das dreistufige Projektil mit EUTELSAT 70B an der Spitze hob am [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eutelsat-70b-vom-pazifik-aus-gestartet/" data-wpel-link="internal">EUTELSAT 70B vom Pazifik aus gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Von der wieder einmal am Äquator positionierten schwimmenden Startplattform Odyssey hat SEA LAUNCH erneut einen Kommunikationssatelliten für Eutelsat gestartet. Am gestrigen 3. Dezember 2012 gelangte EUTELSAT 70B an Bord einer Zenit-3SL-Rakete in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, Eutelsat, SEA LAUNCH.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122012181802_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122012181802_small_1.jpg" alt="SEA LAUNCH" width="260"/></a><figcaption>
Start der Zenit-3SL mit EUTELSAT 70B 
<br>
(Bild: SEA LAUNCH)
</figcaption></figure></div>



<p>Das dreistufige Projektil mit EUTELSAT 70B an der Spitze hob am 3. Dezember 2012 um 21:43:59 Uhr MEZ am Anfang des 54 Minuten breiten Startfensters von der bei 154 Grad westlicher Länge in internationalen Gewässern im Pazifik stationierten Startplattform ab. Nachdem die ersten beiden Stufen der in der Ukraine von Juschnoje gebauten Trägerrakete ihre Arbeit getan hatten, kam die Block DM-SL genannte Oberstufe zum Einsatz, deren Aufgabe es war, EUTELSAT 70B mit zwei, von einer längeren Freiflugphase unterbrochenen Brennphasen in einen geosynchronen Transferorbit zu bringen. Rund eine Stunde und sechs Minuten nach dem Start setzte die Oberstufe den Kommunikationssatelliten mit einer Startmasse von rund 5.250 Kilogramm um 22:50:01 Uhr MEZ wie vorgesehen aus. SEA LAUNCH nennt als Masse des ausgesetzten Satelliten 5.210 kg.</p>



<p>Kurz nach dem Aussetzen von EUTELSAT 70B empfing eine Bodenstation im südafrikanischen Hartebeesthoek in der Nähe von Pretoria zum ersten Mal Signale von dem neuen Erdtrabanten, die dafür sprechen, dass er seine Reise ins All gut überstanden hat. Innerhalb von zwei Stunden nach dem Start erfolgte auf ein Kommando von einer Eutelsat-Bodenstation im französischen Rambouillet hin die zunächst teilweise Entfaltung der beiden Solarzellenausleger des Satelliten.</p>



<p>Der von EADS Astrium gebaute Satellit hat nun die Möglichkeit, unter Einsatz eigener Triebwerke in den Geostationären Orbit zu gelangen. Geplant ist, dass er dort zunächst intensiv getestet wird. Mit Januar 2013 soll der Satellit dann an seiner endgültigen Position den kommerziellen Betrieb aufnehmen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122012181802_small_2.jpg" alt="Astrium" width="260"/><figcaption>
EUTELSAT 70B im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Astrium)
</figcaption></figure></div>



<p>Mit EUTELSAT 70B, der auf Astriums Satellitenplattform Eurostar E3000 basiert, möchte sein in Paris ansässiger Betreiber Eutelsat den seit 2002 bei 70,5 Grad Ost eingesetzten Eutelsat 70A, früher bekannt als EUTELSAT W5, ablösen. Die 48 K<sub>u</sub>-Band-Transponder des neuen Satelliten will Eutelsat künftig zur Versorgung von Empfängern in Afrika, Asien, Australien, Europa mit Datenübertragungs- und Behördendiensten, Breitband- und GSM-Verbindungen sowie Transportkanälen für professionelle Video-Anwendungen verwenden.
<br>
Die Auslegungsbetriebsdauer von EUTELSAT 70B beträgt mindestens fünfzehn Jahre. Am Ende seines Einsatzes werden die beiden Solarzellenausleger des Satelliten laut Plan noch etwa 12 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen können.</p>



<p>EUTELSAT 70B, den Eutelsat als EUTELSAT W5A bestellt hatte, ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.020 bzw. als COSPAR-Objekt 2012-069A.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11378.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zenit-3SL (Sea Launch) mit EUTELSAT-70B (ex EUTELSAT-W5A)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eutelsat-70b-vom-pazifik-aus-gestartet/" data-wpel-link="internal">EUTELSAT 70B vom Pazifik aus gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zenit-3SL transportiert Intelsat 19 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zenit-3sl-transportiert-intelsat-19-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jun 2012 13:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
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		<category><![CDATA[Zenit-3SL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 1. Juni 2012 brachte eine dreistufige Rakete vom Typ Zenit-3SL den Kommunikationssatelliten Intelsat 19 ins All. Der Start erfolgte um 7.23 Uhr MESZ von Sealaunchs Startplattform &#8222;Odyssey&#8220; im Pazifik aus. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Intelsat, Sealauch, Space Systems/Loral. Intelsat 19 mit einer Startmasse von rund 5.600 Kilogramm wurde von einer Zenit-3SL mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zenit-3sl-transportiert-intelsat-19-ins-all/" data-wpel-link="internal">Zenit-3SL transportiert Intelsat 19 ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 1. Juni 2012 brachte eine dreistufige Rakete vom Typ Zenit-3SL den Kommunikationssatelliten Intelsat 19 ins All. Der Start erfolgte um 7.23 Uhr MESZ von Sealaunchs Startplattform &#8222;Odyssey&#8220; im Pazifik aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Intelsat, Sealauch, Space Systems/Loral.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-7ed69e47"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01062012150625_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01062012150625_small_1.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/></a><figcaption>
Ausbalancierter Intelsat 19 im Test beim Hersteller 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure>



<p>Intelsat 19 mit einer Startmasse von rund 5.600 Kilogramm wurde von einer Zenit-3SL mit einer auf einer Entwicklung im Rahmen des sowjetischen Mondprogramms aufbauenden Oberstufe vom Typ Block-DM-SL in den Weltraum gebracht. Die erste Stufe mit RD-171-Triebwerk der von Juschnoje in der Ukraine gebauten und aus einem Flüssigkeitsbooster für die sowjetische Schwerlastrakete Energia entwickelten Trägerrakete wurde kurz vor dem Abheben gezündet und brannte nach rund zweieinhalb Minuten aus. Anschließend trug die zweite Stufe mit einem RD-120-Triebwerk und einer Lenktriebwerkseinheit vom Typ RD-8 den Block-DM-SL und die Nutzlast weiter in die Höhe. Während des Betriebs der zweiten Stufe wurde die Nutzlastverkleidung abgeworfen. Rund achteinhalb Minuten nach dem Start war auch die zweite Stufe ausgebrannt und abgetrennt. </p>



<p>Anschließend war es Aufgabe des Block-DM-SL, mit zwei Brennphasen seines RD-58M-Triebwerks, das wie die der Startstufen Kerosin mit flüssigem Sauerstoff verbrannte, die Nutzlast in den vorgesehenen Zielorbit zu bringen. Der neue Erdtrabant für den in Luxemburg ansässigen Kommunikationssatellitenbetreiber Intelsat ist nach dessen Informationen im richtigen Transferorbit angekommen, nachdem er sich von der Raketenoberstufe um 8.23 Uhr MESZ getrennt hatte. Laut Intelsat gelang es, direkt nach dem Aussetzen des Raumfahrzeugs erste Daten von ihm zu empfangen. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-c3b1ff05"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01062012150625_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01062012150625_small_2.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/></a><figcaption>
Intelsat 19 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure>



<p>Die Orbitzirkularisierung wird Intelsat 19 mit einem eigenen Triebwerk des Typs R-4D-11 vornehmen. Der von Space Systems/Loral (SS/L) aus Palo Alto in den USA basierend auf der Plattform 1300E gebaute, dreiachsstabilisierte Satellit soll im Geostationären Orbit bei 166 Grad Ost positioniert werden. Dort wird er nach Angaben von Intelsat Nachfolger des von ebenfalls von SS/L hergestellten und am 4. November 1998 gestarteten Intelsat 8 alias PanAmSat 8 (PAS-8). Intelsat will den neuen Satelliten verwenden, um mit seinen 24 C-Band- und 34 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern den Westen Nordamerikas, Australien, Neuseeland und zahlreiche Inseln im Pazifik sowie Südostasien und Japan mit Bild- und Datendiensten zu versorgen. Die Lebenserwartung von Intelsat 19 liegt bei mindestens 18 Jahren. Am Ende der Auslegungsbetriebsdauer des Satelliten sollen seine beiden Solarzellenausleger eine elektrische Leistung von noch mindestens 15 Kilowatt bereitstellen können. 
<br>
Intelsat 19 alias IS-19 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 38.356 und als COSPAR-Objekt 2012-030A. </p>



<p><strong>Update:</strong> <br>Intelsat gab noch mit Datum vom 1. Juni 2012 bekannt, dass bisher nur einer der beiden Solarzellenausleger von Intelsat 19 entfaltet werden konnte. Warum der zweite Ausleger sich nicht so verhielt, wie es vorgesehen war, werde derzeit in Zusammenarbeit mit dem Hersteller des Satelliten untersucht. Intelsat 19 befindet sich laut Intelsat weiterhin auf seiner Transferbahn und in sicherem Zustand.</p>



<p>Ein dauerhafter Verzicht auf die Nutzbarkeit eines der beiden Solarzellenausleger würde erhebliche Einbußen bei der Leistungsfähigkeit des Satelliten bedeuten, seinen Betrieb verkomplizieren und die mögliche Einsatzzeit reduzieren.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10824.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zenit-3SL (Sea Launch) mit Intelsat-19</a></li></ul>
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			</item>
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		<title>Intelsat 19 fliegt auf Zenit-3SL</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-19-fliegt-auf-zenit-3sl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 09:42:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 19]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[LS-1300]]></category>
		<category><![CDATA[Odyssey]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Launch]]></category>
		<category><![CDATA[Seeplattform]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der in Luxemburg ansässige Kommunikationssatellitenbetreiber Intelsat hat Sea Launch mit dem Start des Kommunikationssatelliten Intelsat 19 beauftragt, teilte die Betreiberin der schwimmenden Startplattform für die Zenit-3SL, die Schweizer Sea Launch AG, am 12. September 2011 mit. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Intelsat, Sea Launch, SS/L. Der Start der in der Ukraine gebauten Trägerrakete mit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der in Luxemburg ansässige Kommunikationssatellitenbetreiber Intelsat hat Sea Launch mit dem Start des Kommunikationssatelliten Intelsat 19 beauftragt, teilte die Betreiberin der schwimmenden Startplattform für die Zenit-3SL, die Schweizer Sea Launch AG, am 12. September 2011 mit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Intelsat, Sea Launch, SS/L.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-053de382"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17092011114234_small_1.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="322" height="249"/><figcaption>
Intelsat 19 alias IS-19 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure>



<p>Der Start der in der Ukraine gebauten Trägerrakete mit dem in den Vereinigten Staaten von Amerika hergestellten Satelliten an der Spitze soll laut Sea Launch Anfang 2012 erfolgen, Intelsat sprach im Juni 2011 von einem Start des Satelliten im zweiten Quartal 2012.</p>



<p>Intelsat 19 ist ein auf dem Satellitenbus LS-1300 von Space Systems/Loral (SS/L) basierendes Raumfahrzeug. Es soll den am 14. November 1988 als PanAmSat 8 ins All transportierten Intelsat 8 im Geostationären Orbit an der Position von 166 Grad Ost ersetzen. Für SS/L ist Intelsat 19 alias IS-19 der 46. an Intelsat abzuliefernde Satellit.</p>



<p>Über die 24 C-Band- und 34 K<sub>u</sub>-Band-Transponder des neuen Satelliten will Intelsat Kunden in Australien, dem asiatisch-pazifischen Raum und dem Westen der Vereinigten Staaten von Amerika mit einer großen Bandbreite von Kommunikationsdiensten versorgen. </p>
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		<item>
		<title>SeaLaunch startet weiteren Satelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sealaunch-startet-weiteren-satelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Aug 2003 10:56:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Block-DM]]></category>
		<category><![CDATA[EchoStar]]></category>
		<category><![CDATA[EchoStar 9]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Loral Skynet]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Seeplattform]]></category>
		<category><![CDATA[Telstar 13]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der vergangen Nacht konnte von hoher See aus ein Kommunikations-Satellit in den Orbit befördert werden. Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: Spaceflightnow.com. Um exakt 5.31 Uhr MESZ hob eine ukrainische Trägerrakete des Typs Zenit 3SL von der Odyssey-Plattform mitten im Pazifischen Ozean planmäßig ab und beförderte dabei den 4,7 Tonnen schweren Kommunikations-Satelliten Telstar 13 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In der vergangen Nacht konnte von hoher See aus ein Kommunikations-Satellit in den Orbit befördert werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: Spaceflightnow.com.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-3e423e4d"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08082003125659_small_1.jpg" alt="None" width="324" height="227"/><figcaption class="wp-element-caption">
<i>SeaLaunch</i>
 startet von einer umgebauten Bohrplattform im Pazifik. 
<br>
(Bild: SeaLaunch)
</figcaption></figure>



<p>Um exakt 5.31 Uhr MESZ hob eine ukrainische Trägerrakete des Typs <i>Zenit 3SL</i> von der <i>Odyssey-Plattform</i> mitten im Pazifischen Ozean planmäßig ab und beförderte dabei den 4,7 Tonnen schweren Kommunikations-Satelliten <i>Telstar 13</i> in eine geostationäre Umlaufbahn. Dieser Satellit, mit der Doppelbezeichnung <i>EchoStar 9</i> versehen, wird betrieben von den beiden Gesellschaften <i>EchoStar Communications</i> und <i>Loral Skynet</i> und dient der Direktübertragung von Fernsehprogrammen für den nordamerikanischen Markt. Es ist damit bereits der zehnte erfolgreiche Start für <i>SeaLaunch</i>.
<br>
Das eigentlich ungewöhnliche an dieser Art von Missionen ist der Startort: der Lift-off erfolgt an Deck einer ausgedienten und modifizierten norwegischen Ölplattform, welche von einem internationalen Konsortium, genannt <i>SeaLaunch</i>, betrieben wird. Als Träger dient dabei eine ehemalige ukrainische Militärrakete. Der Vorteil dieser Art von Starts liegt auf der Hand &#8211; die Plattform kann missionsspezifisch in allen Weltmeeren positioniert werden, in diesem Falle näher am Äquator, als es bei anderen Weltraumbahnhöfen möglich ist. Dadurch kann die Rakete die Erdrotation ausnutzen und ihre maximale Kraft entfalten. In der Praxis bedeutet dies eine Maximierung der Nutzlast-Kapazität bei einer Minimierung der Startkosten. Bisher verliefen alle derartigen Missionen seit Aufnahme der Arbeit auf der ehemaligen Borinsel im Jahre 1999 durchweg erfolgreich.
<br>
Um das Erreichen eines geostationären Orbits zu ermöglichen, wurde die <i>Zenit</i>-Rakete um eine russische Oberstufe des Typs <i>Block-DM</i> erweitert, wie sie auch an der Spitze von <i>Proton</i>-Raketen zum Einsatz kommt. Diese zündete erstmals nach dem Ausbrennen der zweiten Stufe, also rund neun Minuten nach dem Start. Eine erste, viereinhalb Minuten lange Zündung beförderte den Satelliten zunächst in einen Übergangsorbit von 180 mal 930 Kilometern. Kaum vierzig Minuten später zündete <i>Block-DM</i> erneut und positionierte <i>Telstar 13</i> schließlich in einer geostationären Erdumlaufbahn mit einem Apogäum von 35,929 Kilometern. Während des gesamten Aufstieges kam es zu keinerlei Problemen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/sealaunch-startet-weiteren-satelliten/" data-wpel-link="internal">SeaLaunch startet weiteren Satelliten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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