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	<title>Zenit-3SLB &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Zenit-3SLB &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Israels Amos 4 erreichte Einsatzposition</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/israels-amos-4-erreichte-einsatzposition/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jan 2014 10:31:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Israels Kommunikationssatellit Amos 4 erreichte Ende Dezember 2013 seine endgültige Einsatzposition bei 65 Grad Ost im Geostationären Orbit, wo in Kürze der kommerzielle Betrieb des Satelliten durch die Space-Communications LTD (Spacecom) beginnen soll. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Institute for Defence Studies &#38; Analyses (IDSA), israel21c.org, Spacecom, TAS. Das Raumfahrzeug mit einer Startmasse von [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Israels Kommunikationssatellit Amos 4 erreichte Ende Dezember 2013 seine endgültige Einsatzposition bei 65 Grad Ost im Geostationären Orbit, wo in Kürze der kommerzielle Betrieb des Satelliten durch die Space-Communications LTD (Spacecom) beginnen soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Institute for Defence Studies &amp; Analyses (IDSA), israel21c.org, Spacecom, TAS.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03012014113127_small_1.jpg" alt="Spacecom" width="260"/><figcaption>
Amos 4 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Spacecom)
</figcaption></figure></div>



<p>Das Raumfahrzeug mit einer Startmasse von rund 4.200 kg (laut SIS/LandLaunch 4.260 kg) war am 31. August 2013 auf einer Zenit-3SLB-Rakete von Baikonur aus in den Weltraum gelangt. Nachdem die Raketenoberstufe es auf einem Transferorbit abgesetzt hatte, strebte es aus eigener Kraft und unter Nutzung eines 420 Newton starken Triebwerk des Typs S400 von Astrium in Richtung einer vorläufigen Position bei 67,25 Ost im Geostationären Orbit. </p>



<p>Dort eingetroffen begann für den dreiachsstabilisierten, vom Technologiekonzern Israel Aircraft Industries (IAI) mit maßgeblicher Unterstützung durch den französisch-italienischen Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS) basierend auf einem Bus namens Amos4000 (auch AMOS-HP) gebauten Satelliten eine umfangreiche Test- und Inbetriebnahmephase. Die Systemtests vom Amos 4 im Orbit (IOT) hinsichtlich seiner Kommunikationsnutzlast waren vertragsgemäß von TAS abzuwickeln.</p>



<p>Die Kommunikationsnutzlast von Amos 4 mit einer Gesamtleistung über 4 kW umfasst 8 K<sub>u</sub>-Band-Transponder mit einer Bandbreite von je 108 MHz und 4 K<sub>a</sub>-Band-Transponder mit einer Bandbreite von 216 MHz, sowie 10 Kommunikationsantennen unterschiedlicher Größe und Richtbarkeit. An Bord des Satelliten untergebrachte K<sub>a</sub>-Band-Antennentechnik von TAS soll mit Einrichtungen zum Schutz vor absichtlichen Störversuchen versehen worden sein. <br>Verschiedene Quellen unterstellen, dass Amos 4 neben seinen kommerziellen auch militärische Aufgaben besitzt und dafür mit speziellen Komponenten für das Militär Israels ausgestattet wurde. Danach ist mit Hilfe von Amos 4 die (nachrichtendienstliche) Informationsgewinnung aus abgehörten Funksignalen (SIGINT) möglich. Mit einer Eignung des Satelliten für Belange des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums warb Spacecom bereits im Jahre 2011.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03012014113127_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03012014113127_small_2.jpg" alt="IAI" width="260"/></a><figcaption>
Amos 4 bei Antennentests 
<br>
(Bild: IAI)
</figcaption></figure></div>



<p>Am 5. November 2013 gab Spacecom bekannt, dass man die gesamte K<sub>u</sub>-Band-Kapazität von Amos 4 an einen nicht näher bezeichneten Datendienstanbieter aus Südostasien vermietet habe. Die gesamte K<sub>a</sub>-Band-Kapazität von Amos 4 hatte die an der Börse in Hongkong notierte Neo Telemedia Limited von den Kaimaninseln nach eigenen Angaben mit einer Vereinbarung vom 15. April 2013 angemietet. <br>Institutionen und Organisationen aus Israel, die den Philippinen nach dem verheerenden Taifun Haiyan mit einem Feldlazarett zur Hilfe kamen, konnten laut Spacecom im November 2013 Amos 4 zur Übertragung von Telefongesprächen, Textnachrichten, Videobildern und Internetdatenströmen verwenden.</p>



<p>Am 22. Dezember 2013 wurde Amos 4 als Richtung Westen driftend beobachtet. Spätestens seit dem 28. Dezember 2013 steht der Satellit nun bei 65 Grad Ost.</p>



<p>Kommerziell will Spacecom Amos 4 ab Anfang Januar 2014 einsetzen. Mit dem Satelliten können Empfänger in Indien, dem Mittleren Osten und Russland mit direkt ausgestrahlten Rundfunk- und Fernsehprogrammen versorgt und ihnen Zugriff auf Breitband-Internet-, Video-Distributions- und VSAT-Kommunikationsdienste ermöglicht werden. Außerdem kann die Kommunikationsnutzlast auch Empfänger in Gebieten in China, Osteuropa, Südafrika, Südost- und Zentralasien adressieren.</p>



<p>Amos 4 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 39.237 und als COSPAR-Objekt 2013-045A.</p>



<p><strong>Verwandte Meldung bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/zenit-3slb-transportiert-amos-4-ins-all/" data-wpel-link="internal">Zenit-3SLB transportiert Amos 4 ins All</a> 1. September 2013</li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Zenit-3SLB transportiert Amos 4 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zenit-3slb-transportiert-amos-4-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2013 06:25:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 31. August 2013 brachte eine dreistufige Rakete vom Typ Zenit-3SLB den Kommunikationssatelliten Amos 4 ins All. Der Start erfolgte wenige Sekunden vor 22.05 Uhr MESZ von der Rampe Nr. 1 der Startanlage 45 im kasachischen Baikonur aus. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Energia, IAI, RIAN, Roskosmos, Spacecom, Tsenki. Amos 4 wurde von einer [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 31. August 2013 brachte eine dreistufige Rakete vom Typ Zenit-3SLB den Kommunikationssatelliten Amos 4 ins All. Der Start erfolgte wenige Sekunden vor 22.05 Uhr MESZ von der Rampe Nr. 1 der Startanlage 45 im kasachischen Baikonur aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Energia, IAI, RIAN, Roskosmos, Spacecom, Tsenki.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/015tsenki.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/015tsenki260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Amos 4 vor dem Verschließen der Nutzlastverkleidung. (Bild: Tsenki)</figcaption></figure></div>



<p>Amos 4 wurde von einer Zenit-3SLB mit einer auf einer im Rahmen des sowjetischen Mondprogramms entwickelten Konstruktion aufbauenden Oberstufe vom Typ Block-DM-SLB in den Weltraum gebracht. Die erste Stufe mit RD-171-Triebwerk der von Juschnoje in der Ukraine gebauten und aus einem Flüssigkeitsbooster für die sowjetische Schwerlastrakete Energia entwickelten Trägerrakete wurde kurz vor dem Abheben gezündet und brannte nach rund zweieinhalb Minuten aus. Anschließend trug die zweite Stufe mit einem RD-120-Triebwerk und einer Lenktriebwerkseinheit vom Typ RD-8 den Block-DM-SLB und die Nutzlast weiter in die Höhe. Während des Betriebs der zweiten Stufe wurde die Nutzlastverkleidung über dem in Transportkonfiguration rund 5,2 Meter hohen Satelliten an Bord abgeworfen. Rund achteinhalb Minuten nach dem Start war auch die zweite Stufe ausgebrannt und abgetrennt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ZenitAmos4padEnergia.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ZenitAmos4padEnergia260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Zenit-3SLB mit Amos 4 auf der Startrampe. (Bild: Energia)</figcaption></figure></div>



<p>Anschließend war es Aufgabe des Block-DM-SLB mit drei Brennphasen seines RD-58M-Triebwerks, das wie die der Startstufen Kerosin mit flüssigem Sauerstoff verbrannte, die Nutzlast in den vorgesehenen Zielorbit zu bringen. Der neue Erdtrabant für den Kommunikationssatellitenbetreiber Space-Communications LTD (Spacecom) aus Israel erreichte schließlich den richtigen Transferorbit, und trennte sich zum vorgesehenen Zeitpunkt gegen 4.50 Uhr MESZ am 1. September 2013 von der Raketenoberstufe. Die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Novosti gab bekannt, einem Sprecher von RKK Energia zufolge befinde sich Amos 4 unter Kontrolle seines Betreibers. Die russische Raumfahrtagentur Roskosmos meldete das erfolgreiche Aussetzen und die Übergabe der Kontrolle ebenfalls.</p>



<p>Die Orbitzirkularisierung wird Amos 4, der vom Technologiekonzern Israel Aircraft Industries (IAI) mit maßgeblicher Unterstützung durch Thales Alenia Space (TAS) gebaut wurde, mit einem eigenen rund 420 Newton starken Triebwerk des Typs S400 von Astrium vornehmen. Der dreiachsstabilisierte Satellit soll im Geostationären Orbit bei 65 Grad Ost Position beziehen. Für Inbetriebnahmearbeiten und Tests wird der Satellit zunächst bei 67,25 Grad Ost stationiert, wo er in rund zwei Wochen eintreffen soll.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/090107Energ.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/090107Energ260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Zenit-3SLB mit Amos 4 kurz nach dem Abheben. (Bild: Energia)</figcaption></figure></div>



<p>Von der endgültigen Position aus will man via Amos 4 Empfänger in Indien, dem Mittleren Osten und Russland mit direkt ausgestrahlten Rundfunk- und Fernsehprogrammen versorgen und ihnen Zugriff auf Breitband-Internet-, Video-Distributions- und VSAT-Kommunikationsdienste ermöglichen. Die Ausstattung der Kommunikationsnutzlast des Satelliten erfolgte derart, dass bei Bedarf auch Empfänger in weiteren Gebieten in China, Osteuropa, Südafrika, Südost- und Zentralasien erreicht werden können.</p>



<p>Die Kommunikationsnutzlast von Amos 4 umfasst 8 K<sub>u</sub>-Band- und 4 K<sub>a</sub>-Band-Transponder sowie 10 Kommunikationsantennen unterschiedlicher Größe und Richtbarkeit. An Bord des Satelliten untergebrachte Ka-Band-Antennentechnik von TAS soll mit Einrichtungen zum Schutz vor absichtlichen Störversuchen versehen worden sein. <br>Die Lebenserwartung von Amos 4 liegt bei mindestens 12 Jahren. Die Startmasse des Satelliten betrug nach Angaben von Spacecom und des Startanbieters Landlaunch alias Space International Services Ltd. (SIS) rund 4,2 Tonnen.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Geschichte des größten Astronomie-Instruments</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-geschichte-des-groessten-astronomie-instruments/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2013 15:13:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Radarsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[RadioAstron]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Spektr-R]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SLB]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Derzeit nähert sich der seit Juli 2011 im Weltraum befindliche Radioastronomie-Satellit Spektr-R dem Ende seines &#8222;Early Science Program&#8220;. Nikolai Kardaschow, der dieses Projekt seit den 1970ern befürwortet, sich für die Realisierung verdient gemacht hat und heute Direktor des für das Programm verantwortlichen Lebedew-Instituts ist, blickt nun zurück auf die Anfänge dieses Projekts bis heute. Ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Derzeit nähert sich der seit Juli 2011 im Weltraum befindliche Radioastronomie-Satellit Spektr-R dem Ende seines &#8222;Early Science Program&#8220;. Nikolai Kardaschow,  der dieses Projekt seit den 1970ern befürwortet, sich für die Realisierung verdient gemacht hat und heute Direktor des für das Programm verantwortlichen Lebedew-Instituts ist, blickt nun zurück auf die Anfänge dieses Projekts bis heute.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Stefan Heykes</a>. Quelle: Nikolai Kardaschow.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022013161313_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="297" height="269"/><figcaption>
Spektr-R im All (Impression) 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p>Very Long Baseline Interferometry ist eine Technik, die seit den späten 60ern für den Radiobereich verwendet wird. Diese Art der Interferometrie zeichnet sich dadurch aus, dass die beteiligten Empfänger ihre Daten einzeln aufzeichnen und diese nicht sofort zusammenfassen. Diese Daten werden erst später durch aufwendige Berechnungen zu einem Signal zusammengefasst. Der Vorteil dabei ist, dass die erreichbare Auflösung umso größer ist, je weiter die Teleskope voneinander entfernt sind. 1967 fanden die erste Versuche mit kanadischen und US-amerikanischen Teleskopen statt, bereits 1969 gelangen transkontinentale Kooperationen. Die maximale Basislänge des Interferometers ist bei rein irdischen Teleskopen auf den Erddurchmesser beschränkt. Bereits früh wurde klar, dass die meisten aktiven Galaxienkerne (AGN &#8211; Aktive Galactic Nuclei) dennoch nicht auflösbar sind. </p>



<p>In Russland wurde erstmals am 23. Dezember 1970 auf einer Konferenz über ein Radioteleskop im Weltraum diskutiert &#8211; die Idee zu &#8222;RadioAstron&#8220; war geboren. In den folgenden Jahren wurde an mehreren russischen Instituten an diesem Projekt geforscht. 1979 wurde im Rahmen dieser Entwicklungen ein 10-m-Radioteleskop zum Test auf die Raumstation Saljut 6 gebracht. Mit diesem Teleskop wurden einige astronomische Beobachtungen durchgeführt. Die Erkenntnisse aus diesem Projekt waren von großer Bedeutung für die Konstruktion des Teleskops von Spektr-R. Der wissenschaftliche Wert der Beobachtungen war aufgrund der niedrigen Umlaufbahn der Saljut-Station jedoch eher klein. </p>



<p>Im Jahr 1980 wurde vom sowjetischen Ministerrat eine Serie von sechs Astronomiesatelliten bewilligt. Dazu gehörten sowohl Spektr-R/RadioAstron für den Radiobereich als auch das technisch sehr ähnliche Projekt Spektr-M/Millimetron für Millimeter- und Submillimeterwellen. Die erste internationale Konferenz zu Spektr-R fand am 17./18. Dezember in Moskau statt. Dies war zu einem Zeitpunkt, als die Sowjetunion sich bereits ihrem Ende näherte. An diesem Projekt haben sich als internationale Partner die Niederlande, Deutschland, Australien, Finnland und Indien beteiligt. </p>



<p>Trotz des Zusammenbruchs der Sowjetunion ging es mit dem Projekt voran. In den frühen 1990ern wurden an das leitende Lebedew-Institut bereits drei der vier Radioempfänger geliefert (Wellenlängen: 1,35 cm; 6,2 cm; 18 cm) sowie der Verstärker für das 92-cm-Band. Der 18-cm-Empfänger und der 92-cm-Verstärker haben die Wirren der Zeit überlebt und befinden sich heute an Bord von Spektr-R. Für die anderen Instrumente gab es jedoch ein anderes Schicksal. </p>



<p>Während es mit Spektr-R vor allem aufgrund der Finanzprobleme im neuen Russland nur sehr langsam voranging, sammelten andere Länder praktische Erfahrungen mit weltraumbasierter Radiointerferometrie. Von 1986-1988 testeten die USA mit der 5-m-Antenne eines TDRS-Relaissatelliten. Diese Satelliten befinden sich im geostationären Orbit in rund 36.000 km Höhe. </p>



<p>Die erste Mission, die nur für die Radioastronomie ausgelegt war, wurde von Japan gestartet: 1997 flog VSOP/HALCA. Dieser Satellit verfügte über eine 8-m-Antenne und flog in einem elliptischen Orbit mit einer maximalen Entfernung zur Erde von 28.000 km. Dieses System war bis 2003 im Einsatz. Die praktischen Erfahrungen dieser beiden Vorgängerprojekte flossen noch in die Konstruktion von Spektr-R sowie auch der zugehörigen Bodenstationen ein. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022013161313_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022013161313_small_2.jpg" alt="Lebedew-Institut" width="240" height="178"/></a><figcaption>
Die Antenne von Spektr-R beginnt sich zu entfalten (Testmodell 2002) 
<br>
(Bild: Lebedew-Institut)
</figcaption></figure></div>



<p>In den 2000ern nahm dann endlich der Satellit selbst Gestalt an. Die 10-m-Antenne besteht aus einem runden Zentralsegment und 27 starren &#8222;Blütenblättern&#8220;. Diese können sich wie eine Blüte entfalten. Dadurch kann das ganze Antennensystem zu einem nur 3 Meter durchmessenden Zylinder zusammengefaltet werden, um in die Trägerrakete zu passen. Die Empfänger entsprechen von ihren Fähigkeiten her immer noch den Modellen aus den 1990ern, sind aber zum Teil durch modernere Exemplare (aus russischer Produktion) ersetzt worden. Die technische Basis des Satelliten ist der Navigator-Satellitenbus von NPO Lawotschkin, der als flexibles Basismodul für verschiedene Missionen für Astronomie und Erdbeobachtung dient. </p>



<p>Neben dem Bau des Satelliten musste auch eine geeignete Bodenstation geschaffen werden, welche Spektr-R im Orbit verfolgen kann. Außerdem muss sie die Daten aufzeichnen, die von den Radioempfängern an Bord gewonnen werden. Als Basis dafür wurde das 22-m-Radioteleskop &#8222;RT-22&#8220; in Puschtschino bei Moskau verwendet. Als zweite Bodenstation wird gerade das 40-m-Radioteleskop in Green Bank (West Virginia / USA) nach gleichem Prinzip ausgerüstet. Diese soll in Kürze zur Verfügung stehen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022013161313_small_3.jpg" alt="Roskosmos" width="293" height="202"/><figcaption>
Zenit-Rakete mit Spektr-R am Morgen des Starts 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p>Als all diese Vorbereitungen abgeschlossen waren, wurde es Zeit für den Start. 18. Juli 2011: In Baikonur hebt eine Trägerrakete vom Typ Zenit-3SLBF ab und bringt Spektr-R in seine hochelliptische Umlaufbahn mit einer maximalen Entfernung von fast 400.000 km zur Erde. Mit der Inbetriebnahme entsteht das größte astronomische Instrument der Geschichte. Nikolai Kardaschows Lebenstraum geht nach über 40 Jahren politischer, technischer und finanzieller Wirren endlich in Erfüllung. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1161.msg249555#msg249555" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Spektr-R RadioAstron</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>UEFA Euro 2012: Keine Übertragung &#8230;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/uefa-euro-2012-keine-uebertragung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2012 11:22:44 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Euro 2012]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230; erfolgt durch den ukrainischen Kommunikationssatelliten Lybid. Und weil es der Ukraine zunächst nicht gelungen ist, sich für Lybid eine entsprechende Position im Geostationären Orbit zu sichern, wird der Start des Satelliten erneut verschoben. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Eutelsat, ITAR-TASS, KB Juschnoje, Satellite TODAY, ukraine-nachrichten.de. Der Leiter der staatlichen ukrainischen Weltraumagentur (SSAU, State [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">&#8230; erfolgt durch den ukrainischen Kommunikationssatelliten Lybid. Und weil es der Ukraine zunächst nicht gelungen ist, sich für Lybid eine entsprechende Position im Geostationären Orbit zu sichern, wird der Start des Satelliten erneut verschoben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Eutelsat, ITAR-TASS, KB Juschnoje, Satellite TODAY, ukraine-nachrichten.de.</p>



<p>Der Leiter der staatlichen ukrainischen Weltraumagentur (SSAU, State Space Agency of Ukraine) Juri Alexejew äußerte am 8. Juni 2012 nach einer Meldung der Presseagentur ITAR-TASS, die Ukraine habe es verpasst, sich die eigentlich vorgesehene Position für Lybid im Geostationären Orbit zu reservieren, sie werde nun von einem französischen Satelliten besetzt. 
<br>
Die Abstimmungsarbeiten hinsichtlich der neuen Position bei 48 Grad Ost im Geostationären Orbit dauerten laut Alexejew sechs Monate. Gegenüber der ursprünglichen Position bei 38 Grad Ost erlaubt die neue Position nach Alexejews Angaben eine breitere Ausleuchtung. Der Satellit könne nun nicht nur die gesamte Ukraine, sondern auch die Nachbarländer, Nordafrika und Gebiete in Asien versorgen.</p>



<p>Man hatte einmal erwartet, dass via Lybid die Finalrunde der Europäischen Fußballmeisterschaft (Euro 2012) übertragen werden könnte. Später verständigte man sich darauf, dass die Übertragungen über französische Satelliten erfolgen sollen. Aktuell sind auf fünf Satelliten Kapazitäten für Übertragungen der Euro 2012 gebucht. Zum Einsatz kommen EUTELSAT 3A, EUTELSAT 3C, EUTELSAT 10A, EUTELSAT 16A und EUTELSAT 33A, die es Fernsehzuschauern zwischen dem 8. Juni und dem 1. Juli 2012 ermöglichen sollen, 31 Spiele aus 8 Stadien zu verfolgen. Die Signale der Satelliten des Kommunikationssatellitenbetreibers Eutelsat können in Europa, dem Mittleren Osten, Nordafrika, auf den Inseln im Indischen Ozean sowie in Zentralasien empfangen werden.</p>



<p>Der Ukraine will es Eutelsat ermöglichen, Lybid nach seinem Start bei 48 Grad Ost einzusetzen, meldete der Informationsdienst ukraine-nachrichten.de. Eutelsat setzt selbst auch Satelliten bei 48 Grad Ost ein, Störungen erwartet man offensichtlich nicht. Genau das war aber hinsichtlich einer exakten Position von Lybid bei 38,2 Grad Ost der Fall, so der Informationsdienst weiter. </p>



<p>Seit Anfang der 1990er arbeitet man in der Ukraine am Projekt eines eigenen Kommunikationssatelliten. Der Bau von Lybid begann schließlich im Jahr 2010. Die Satellitenplattform Express-1000NT stellt der Raumfahrtkonzern Reschetnjow aus dem russischen Schelesnogorsk bereit, die Kommunikationsnutzlast liefert das kanadische Unternehmen MacDonald Dettwiler and Associates (MDA) aus Richmond, welches im Dezember 2009 einen entsprechenden Auftrag aus der Ukraine erhielt. MDA wurden außerdem beauftragt, das Bodensegment für den Satelliten aufzubauen. Neben anderer Infrastruktur soll MDA zwei Kontrollzentren für den Satelliten liefern. </p>



<p>Der Herstellungsprozess des Satelliten hat sich zwischenzeitlich seinem Ende genähert. Unlängst betrachtete man einen Start des Satelliten gegen Ende des Jahres 2013 als realistisch. Am 8. Juni 2012 informierte der Generaldirekor von Reschetnjow, Nikolai Testojedow, laut Satellite TODAY jedoch darüber, dass es wegen der fast anderthalb Jahre lang dauernden Diskussion über die zukünftige Position des Satelliten nicht möglich sei, einen Start von Lybid wie geplant im Jahre 2013 durchzuführen. Der Kunde, also die staatliche ukrainische Weltraumagentur, hatte laut Testojedow Probleme bei der Registrierung der künftigen Position und der Frequenzen, auf welchen der Satellit aktiv werden könnte.  Mit MDA habe man sich nach Angaben von Testojedow jüngst in Kanada getroffen, um neue Pläne zu machen. </p>



<p>Das Konstruktionsbüro Juschnoje (KB Juschnoje) im ukrainischen Dnipropetrowsk, 1951 in der Sowjetunion als Entwurfsabteilung der Maschinenfabrik Juschnoje (PO Juschmasch) gegründet, wird nach derzeitigem Stand die zum Transport von Lybid ins All benötigte Trägerrakete des Typs Zenit-3SLBF beisteuern. Das KB Juschnoje beschreibt Lybid als Raumfahrzeug mit einer Gesamtmasse von 1.200 kg, von denen 1.037 kg auf den Satellitenbus und 163 kg auf die Nutzlastabteilung mit der Kommunikationsnutzlast entfallen. Letzere soll mit 30 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern für Frequenzen von 11, 12 und 14 GHz ausgerüstet werden. Die Transponder der Kommunikationsnutzlast werden laut KB Juschnoje einen Stromverbrauch von 2.894 Watt haben. Dem von zwei Solarzellenauslegern mit Strom versorgten Satelliten spricht KB Juschnoje eine aktive Lebensdauer zwischen 12 und 15 Jahren zu. </p>
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		<title>Atlantic Bird 7 aktiv bei 7 Grad West</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlantic-bird-7-aktiv-bei-7-grad-west/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 05:02:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astrium]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantic Bird 7]]></category>
		<category><![CDATA[Eurostar E3000]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SLB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 24. Oktober 2011 teilte der europäische Kommunikationssatellitenbetreiber Eutelsat mit, dass der Regelbetrieb von Atlantic Bird 7 einen Monat nach seinem Start begonnen hat. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, Eutelsat. Platziert ist der mit Transpondern für 56 Ku-Band-Kanäle ausgestattete Atlantic Bird 7 im Geostationären Orbit an einer Position bei 7 Grad West. Er [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 24. Oktober 2011 teilte der europäische Kommunikationssatellitenbetreiber Eutelsat mit, dass der Regelbetrieb von Atlantic Bird 7 einen Monat nach seinem Start begonnen hat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, Eutelsat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26102011070248_small_1.jpg" alt="Astrium" width="360" height="270"/><figcaption>
Atlantic Bird 7 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Astrium)
</figcaption></figure></div>



<p>Platziert ist der mit Transpondern für 56 K<sub>u</sub>-Band-Kanäle ausgestattete Atlantic Bird 7 im Geostationären Orbit an einer Position bei 7 Grad West. Er wird vom in Paris ansässigen Kommunikationssatellitenbetreiber Eutelsat verwendet, um Haushalte in Nordafrika und den Golfstaaten mit Fernsehbildern zu versorgen. Erreicht werden nach Angaben von Eutelsat rund 30 Millionen Haushalte, die über Atlantic Bird 7 mehr als 400 verschiedene Fernsehprogramme empfangen können. Bis in die frühen Morgenstunden des 23. Oktober 2011 hatte Eutelsat die zuvor von Atlantic Bird 4A ausgestrahlten Programme auf den neuen Satelliten transferiert. 
<br>
Atlantic Bird 7 war am 24. September 2011 auf einer Zenit-3SL-Rakete in den Weltraum gebracht worden. Der von Astrium basierend auf dem Satellitenbus Eurostar E3000 gebaute Erdtrabant mit einer Startmasse von rund 4.600 Kilogramm soll sich mindestens 15 Jahre im All nutzen lassen. Im Mai 2009 war Astrium mit der Herstellung des Satelliten beauftragt worden. </p>



<p>Atlantic Bird 4A, der seit März 2009 bei 7 Grad West betrieben wurde, soll nun andere Aufgaben übernehmen. Eutelsat möchte den seit dem 12. Februar 2009 im All befindlichen, ebenfalls auf der Plattform Eurostar E3000 basierenden Satelliten umpositionieren. Als Eutelsat 3C will Eutelsat ihn nach jüngsten Informationen neben Eutelsat 3A bei 3 Grad Ost im Geostationären Orbit einsetzen, um Kunden in Europa und Südwest-Asien mit Daten- und Telekommunikationsdiensten zu versorgen. </p>



<p>Atlantic Bird 4A, alias AB 4A und Hot Bird 10, künftig Eutelsat 3C, ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 33.750 bzw. als COSPAR-Objekt 2009-008B.</p>



<p>Atlantic Bird 7 alias AB 7 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.816 bzw. als COSPAR-Objekt 2011-051A.</p>
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		<title>Zenit-3SLB transportiert Intelsat 18 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zenit-3slb-transportiert-intelsat-18-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 16:49:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[GEOStar 2]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 18]]></category>
		<category><![CDATA[IS-18]]></category>
		<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Oberstufe]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Transponder]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SLB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 5. Oktober 2011 brachte eine dreistufige Rakete vom Typ Zenit-3SLB den Kommunikationssatelliten Intelsat 18 ins All. Der Start erfolgte um 23:00 Uhr MESZ von der Startanlage 45/1 des Kosmodroms Baikonur in Kasachstan. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Intelsat, Roskosmos, Sealaunch. Vertont von Peter Rittinger. Intelsat 18 mit einer Startmasse von rund 3.200 Kilogramm [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 5. Oktober 2011 brachte eine dreistufige Rakete vom Typ Zenit-3SLB den Kommunikationssatelliten Intelsat 18 ins All. Der Start erfolgte um 23:00 Uhr MESZ von der Startanlage 45/1 des Kosmodroms Baikonur in Kasachstan.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Intelsat, Roskosmos, Sealaunch. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-10-07-77509.mp3"></audio></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-255fd7bb"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102011184907_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102011184907_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="304" height="202"/></a><figcaption>
Zenit-3SLB mit Intelsat 18 auf der Startrampe 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure>



<p>Intelsat 18 mit einer Startmasse von rund 3.200 Kilogramm wurde von einer Zenit-3SLB mit einer auf einer Entwicklung im Rahmen des sowjetischen Mondprogramms aufbauenden Oberstufe vom Typ Block-DM-SLB in den Weltraum gebracht. Die erste Stufe mit RD-171-Triebwerk der von Juschnoje in der Ukraine gebauten und aus einem Flüssigkeitsbooster für die sowjetische Schwerlastrakete Energia entwickelten Trägerrakete wurde kurz vor dem Abheben gezündet und brannte nach rund zweieinhalb Minuten aus. Anschließend trug die zweite Stufe mit einem RD-120-Triebwerk und einer Lenktriebwerkseinheit vom Typ RD-8 den Block-DM-SLB und die Nutzlast weiter in die Höhe. Während des Betriebs der zweiten Stufe wurde die 10,4 Meter hohe Nutzlastverkleidung mit einem Durchmesser von 4,1 Metern abgeworfen. Rund achteinhalb Minuten nach dem Start war auch die zweite Stufe ausgebrannt und abgetrennt, anschließend war es Aufgabe des Block-DM-SLB, mit drei Brennphasen seines RD-58M-Triebwerks die Nutzlast in den vorgesehenen Zielorbit zu bringen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-7e178638"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102011184907_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102011184907_small_2.jpg" alt="Roskosmos" width="300" height="201"/></a><figcaption>
Intelsat-18-Start auf Zenit-3SLB 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure>



<p>Der neue Erdtrabant für den Kommunikationssatellitenbetreiber Intelsat ist nach Informationen der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos im richtigen Orbit angekommen, nachdem er sich von der Raketenoberstufe um 5:34 Uhr MESZ am 6. Oktober 2011 getrennt hatte. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-f9a2d564"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102011184907_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102011184907_small_3.jpg" alt="Roskosmos" width="296" height="197"/></a><figcaption>
Intelsat 18 auf Block-DM-SLB-Oberstufe im Integrationsgebäude  
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure>



<p>Roskosmos nennt als exakten Zeitpunkt der Abtrennung 07:34 Uhr und 29 Sekunden Moskauer Zeit. Laut Intelsat gelang es, direkt nach dem Aussetzen des Raumfahrzeugs erste Daten von ihm zu empfangen. </p>



<p>Die Orbitzirkularisierung wird Intelsat 18 mit einem eigenen Triebwerk vornehmen. Der von Orbital Sciences Corporation (OSC) aus Dulles in den USA basierend auf der Plattform Star 2.4E gebaute, dreiachsstabilisierte Satellit soll im Geostationären Orbit bei 108 Grad Ost positioniert werden. Dort wird er nach Angaben von Intelsat im November 2011 Nachfolger des von Space Systems/Loral (SS/L) aus Palo Alto (USA) hergestellten und am 22. Oktober 1993 gestarteten Intelsat 701. Intelsat will den neuen Satelliten verwenden, um mit seinen 24 C-Band- und 12 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern Nordamerika, Französisch Polynesien, die Cook Inseln, Australien, Neuseeland, Neukaledonien, Vanatu, Fidschi, Tonga, Samoa und weitere Inseln im Pazifik sowie Ostasien mit Bild- und Datendiensten zu versorgen. Die Lebenserwartung von Intelsat 18 liegt bei mindestens 17 Jahren. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-98a60d18"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102011184907_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/06102011184907_small_4.jpg" alt="Orbital Sciences Corporation (OSC)" width="296" height="212"/></a><figcaption>
Intelsat 18 über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Orbital Sciences Corporation (OSC))
</figcaption></figure>



<p>Der fünfte Start einer Zenit-3SLB-Rakete für SEA LAUNCH unter dem Label Land Launch in Baikonur war gleichzeitig der zweite derartige für den in Luxemburg ansässigen Kommunikationssatellitenbetreiber nach dem mit Intelsat 15 am 30. November 2009. </p>



<p>Intelsat 18 alias IS-18 ist katalogisiert als COSPAR-Objekt 2011-056A. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9829.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zenit-3SLB mit Intelsat 18</a></li></ul>



<p><strong>Google Maps:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=baikonur+zenit&amp;sll=46.286224,63.418579&amp;sspn=2.178965,4.498901&amp;ie=UTF8&amp;start=10&amp;ll=45.942787,63.651593&amp;spn=0.002384,0.004764&amp;t=h&amp;z=18&amp;lci=lmc:panoramio,lmc:wikipedia_de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">LC45/1</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zenit-3slb-transportiert-intelsat-18-ins-all/" data-wpel-link="internal">Zenit-3SLB transportiert Intelsat 18 ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-10-07-77509.mp3" length="4621249" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Atlantic Bird 7 vom Pazifik aus gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlantic-bird-7-vom-pazifik-aus-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 09:43:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astrium]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantic Bird 7]]></category>
		<category><![CDATA[Eurostar E3000]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Sealaunch]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SLB]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34368</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von der wieder einmal am Äquator positionierten schwimmenden Startplattform Odyssey hat SEA LAUNCH nach längerer Pause einen neuen Kommunikationssatelliten für Eutelsat gestartet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, Eutelsat, SEA LAUNCH. Die dreistufige Zenit-3SL-Rakete mt Atlantic Bird 7 an der Spitze hob am 24. September 2011 um 22:18 Uhr MESZ am Anfang des 74 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/atlantic-bird-7-vom-pazifik-aus-gestartet/" data-wpel-link="internal">Atlantic Bird 7 vom Pazifik aus gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Von der wieder einmal am Äquator positionierten schwimmenden Startplattform Odyssey hat SEA LAUNCH nach längerer Pause einen neuen Kommunikationssatelliten für Eutelsat gestartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, Eutelsat, SEA LAUNCH.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25092011114341_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25092011114341_small_1.jpg" alt="Eutelsat" width="260"/></a><figcaption>
Start der Zenit-3SL mit Atlantic Bird 7 
<br>
(Bild: Eutelsat)
</figcaption></figure></div>



<p>Die dreistufige Zenit-3SL-Rakete mt Atlantic Bird 7 an der Spitze hob am 24. September 2011 um 22:18 Uhr MESZ am Anfang des 74 Minuten breiten Startfensters von der bei 154 Grad westlicher Länge in internationalen Gewässern im Pazifik stationierten Startplattform ab. Nachdem die ersten beiden Stufen der in der Ukraine von Juschnoje gebauten Trägerrakete ihre Arbeit getan hatten, kam die Block DM-SL genannte Obertufe zum Einsatz, deren Aufgabe es war, Atlantic Bird 7 in einen Geotransferorbit zu bringen. Eine Stunde und sieben Minuten nach dem Start setzte die Oberstufe den Kommunikationssatelliten mit einer Startmasse von rund 4.600 Kilogramm wie vorgesehen aus. </p>



<p>Kurz nach dem Aussetzen von Atlantic Bird 7 empfing eine Bodenstation im südafrikanischen Hartebeesthoek in der Nähe von Pretoria zum ersten Mal Signale von dem neuen Erdtrabanten, die dafür sprechen, dass er seine Reise ins All gut überstanden hat. Innerhalb von drei Stunden nach dem Start erfolgte auf ein Kommando von einer Eutelsat-Bodenstation im französischen Rambouillet hin die zunächst teilweise Entfaltung der beiden Solarzellenausleger des Satelliten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25092011114341_small_2.jpg" alt="Astrium" width="340" height="255"/><figcaption>
Atlantic Bird 7 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Astrium)
</figcaption></figure></div>



<p>Der von EADS Astrium gebaute Satellit hat nun die Möglichkeit, unter Einsatz eigener Triebwerke in den Geostationären Orbit zu gelangen. Dort soll er zunächst eine vorläufige Position beziehen, an der er intensiv getestet werden wird. Für die zweite Oktoberhälfte 2011 ist dann die Positionierung des Satelliten bei 7 Grad West geplant.</p>



<p>Mit Atlantic Bird 7, der auf Astriums Satellitenplattform Eurostar E3000 basiert, möchte sein in Paris ansässiger Betreiber Eutelsat den seit März 2009 bei 7 Grad West eingesetzten Atlantic Bird 4A ablösen. 44 K<sub>u</sub>-Band-Transponder des neuen Satelliten will Eutelsat künftig zur Versorgung des Mittleren Ostens und von Nordafrika mit direkt empfangbaren Fernsehprogrammen nutzen. Über weitere 12 K<sub>u</sub>-Band-Transponder sollen Konsumenten in Nordafrika und Gebieten am Golf von Guinea mit unterschiedlichen Radioprogrammen erreicht und Zugangsmöglichkeiten zum Internet bereitgestellt werden. 
<br>
Die Auslegungsbetriebsdauer von Atlantic Bird 7, dem neunzehnten, den Eutelsat bei Astrium beauftragt hatte, beträgt mindestens fünfzehn Jahre. Am Ende seines Einsatzes werden die beiden Solarzellenausleger, die ihm eine Spannweite von rund 33 Metern geben, laut Plan noch etwa 12 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen können. </p>



<p>Atlantic Bird 7 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.816 bzw. als COSPAR-Objekt 2011-051A. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10059.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sea Launch Return to flight: Zenit 3SL mit Atlantic Bird 7</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/atlantic-bird-7-vom-pazifik-aus-gestartet/" data-wpel-link="internal">Atlantic Bird 7 vom Pazifik aus gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zenit-Rakete bringt Weltraumteleskop Spektr-R ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zenit-rakete-bringt-weltraumteleskop-spektr-r-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 19:52:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[RadioAstron]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Spektr-R]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SLB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem ersten russischen Weltraumteleskop seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion will Russland wieder eine gewichtige Rolle in der Astronomie einnehmen. Ein Beitrag von Stefan Heykes. Quelle: Roskosmos, Lawotschkin, ASC Lebedjew. Um 04:31 Uhr MESZ hob die Rakete vom Typ Zenit-3F (auch bekannt als Zenit-3SLBF oder Zenit-2SB/Fregat-SB) in Baikonur ab. Planmäßig wurde der Satellit um 08:06 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit dem ersten russischen Weltraumteleskop seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion will Russland wieder eine gewichtige Rolle in der Astronomie einnehmen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Stefan Heykes. Quelle: Roskosmos, Lawotschkin, ASC Lebedjew.</p>



<p>Um 04:31 Uhr MESZ hob die Rakete vom Typ Zenit-3F (auch bekannt als Zenit-3SLBF oder Zenit-2SB/Fregat-SB) in Baikonur ab. Planmäßig wurde der Satellit um 08:06 Uhr MESZ von der Oberstufe Fregat-SB abgetrennt. Der zunächst erreichte Orbit besitzt ein Perigäum von 600 Kilometern und ein Apogäum von 330.000 Kilometern. Die Bahnneigung beträgt 51,3°. Es handelte sich dabei um den zweiten Zenit-Start des Jahres und zugleich um die zweite Zenit-3F. Den Jungfernflug feierte dieses Modell im Januar mit dem Start des Wettersatelliten Elektro-L 1. Dieser Satellit diente zugleich auch als Test für den Satellitenbus von Spektr-R namens &#8222;Navigator&#8220;. </p>



<p>Die Mission RadioAstron ist die zweite weltraumgestützte VLBI-Mission im Bereich der Radioastronomie (VLBI: Very Long Baseline Interferometry). Bei diesem Verfahren werden weit voneinander entfernte Teleskope virtuell zu einem einzigen Teleskop zusammengeschaltet. Durch den großen Abstand der beteiligten Teleskope wird eine extrem hohe Winkelauflösung erreicht. Aus technischen Gründen ist es derzeit nur im Radiobereich möglich, diese Technik anzuwenden. Interferometrie im Bereich des optischen Lichts beschränkt sich derzeit auf mehrere Teleskope in einer Sternwarte mit wenigen 100 Metern Abstand. Aufgrund dieser Einschränkungen bietet RadioAstron in Zusammenarbeit mit irdischen Teleskopen (unter anderem dem größten Radioteleskop der Welt in Arecibo) eine einzigartige Möglichkeit, Radioquellen extrem präzise aufzulösen. </p>



<p>Auch für Orbitmechaniker ist diese Mission einzigartig. Im Laufe der auf mindestens fünf Jahre angesetzten Forschungen soll ein möglichst großer Bereich des Himmels untersucht werden können. Um dies zu gewährleisten, wurde Spektr-R in einen Orbit gebracht, der durch die Gravitation des Mondes massiv gestört wird. Das Perigäum wird dabei zwischen 400 und 65.000 Kilometer variieren, das Apogäum zwischen 265.000 und 360.000 km. Dementsprechend wird auch die Umlaufzeit zwischen 8 Tagen und 10,5 Tagen in diesem Zeitraum schwanken. Nach dem Start beträgt sie 8,2 Tage. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4135.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zenit-3SLBF mit Spektr-R</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1161.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RadioAstron</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Elektro-L erfolgreich in Betrieb genommen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/elektro-l-erfolgreich-in-betrieb-genommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 23:13:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Elektro-L]]></category>
		<category><![CDATA[Fregat]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Lawotschkin]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SLB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die russische Weltraumbehörde Roskosmos hat bekanntgegeben, dass die Inbetriebnahme des vorgestern gestarteten Wettersatelliten Elektro-L erfolgreich durchgeführt wurde. Damit feiert der Satellitenbus „Navigator“ seine erfolgreiche Einführung. Ein Beitrag von Stefan Heykes. Quelle: Roskosmos, Lavochkin. Elektro-L wurde beim Jungfernflug der Zenit-3SLBF am 20.01.2011 um 13:29 Uhr MEZ erfolgreich in den Orbit gebracht. Die Abtrennung von der Oberstufe [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die russische Weltraumbehörde Roskosmos hat bekanntgegeben, dass die Inbetriebnahme des vorgestern gestarteten Wettersatelliten Elektro-L erfolgreich durchgeführt wurde. Damit feiert der Satellitenbus „Navigator“ seine erfolgreiche Einführung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Stefan Heykes. Quelle: Roskosmos, Lavochkin.</p>



<p>Elektro-L wurde beim Jungfernflug der Zenit-3SLBF am 20.01.2011 um 13:29 Uhr MEZ erfolgreich in den Orbit gebracht. Die Abtrennung von der Oberstufe Fregat-SB erfolgte im Geostationären Orbit in etwa 36.000 km Höhe um 22:28 Uhr MEZ. Danach wurden die Solarzellen ausgeklappt und die Systeme an Bord getestet. Diese Tests verliefen allesamt erfolgreich, so dass Elektro-L seine Aufgaben zur Wetterbeobachtung erfüllen kann. 
<br>
Elektro-L, der auch als GOMS 2 bezeichnet wird, was für „Geostationary Operational Meteorological Satellite“ steht, bildet zukünftig gemeinsam mit dem 2009 gestarteten Meteor-M die Satellitenflotte der Russen zur Wetterbeobachtung. Elektro-L kann von seiner Position im Geostationären Orbit aus ständig einen großen Teil der Erde (Asien, Mittlerer Osten, Indischer Ozean) beobachten. Meteor-M hingegen bewegt sich auf einer polaren Umlaufbahn in geringer Höhe von nur 830 km. Dadurch kann ein kleineres Gebiet in höherer Genauigkeit erfasst werden. Meteor-M kann die gesamte Erdoberfläche erfassen, allerdings nur in bestimmten Abständen. Elektro-L beobachtet stattdessen ständig einen Bereich der Erde. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-4f0a4047"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012011001314_small_1.jpg" alt="NPO Lavochkin" width="260"/><figcaption class="wp-element-caption">
Der Satellitenbus Navigator ohne Nutzlast und Solarzellen 
<br>
(Bild: NPO Lawotschkin)
</figcaption></figure>



<p>Elektro-L ist der erste Satellit, der die neue Satellitenplattform „Navigator“ vom Hersteller NPO Lawotschkin nutzt. Diese Plattform wird in Zukunft vor allem für wissenschaftliche Missionen genutzt werden. Derzeit in Entwicklung sind die Astronomiemissionen „Spektr-RG“, „Spektr-R“ und „Spektr-UF“. Navigator stellt Triebwerke, Energieversorgung und Steuerung für die jeweilige Nutzlast zur Verfügung. Im Fall von Elektro-L ist die Nutzlast also die Ausrüstung zur Wetterbeobachtung. </p>



<p>Navigator ist sehr flexibel ausgelegt, um für möglichst viele Missionen verwendbar zu sein. Der Einsatz dieser Plattform ist ebenso im niedrigen Erdorbit in 200km Höhe möglich wie im 1,5 Millionen Kilometer entfernten Librationspunkt L2, in den Spektr-RG starten wird. Navigator hat eine Leermasse von 850-980kg und kann bis zu 540kg Treibstoff aufnehmen. Die Nutzlast kann maximal 2600kg betragen. Mit 450kg wiegt die Nutzlast von Elektro-L für diese Plattform also relativ wenig. Dabei kann Navigator eine elektrische Leistung von 600-1150 Watt für die Nutzlast bereitstellen. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9163.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zenit 2/Fregat SB mit Elektro-L</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Intelsat 15 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-15-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 17:41:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Block-DM]]></category>
		<category><![CDATA[GEOStar-2.4]]></category>
		<category><![CDATA[GTO]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 15]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SLB]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32808</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nur eine Woche, nachdem Intelsat 14 mit einer Atlas-5-Trägerrakete ins All gebracht wurde, folgte ihm nun Intelsat 15 auf einer Zenit 3SLB. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceflightNow, Skyrocket, Raumcon. Der Start erfolgte am 30. November, 22 Uhr MEZ, vom kasachischen Kosmodrom in der Nähe von Baikonur. Die eigentlich zweistufige Zenit-Rakete brachte den 2.484 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nur eine Woche, nachdem Intelsat 14 mit einer Atlas-5-Trägerrakete ins All gebracht wurde, folgte ihm nun Intelsat 15 auf einer Zenit 3SLB.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: SpaceflightNow, Skyrocket, Raumcon.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-0935257d"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02122009184129_small_1.jpg" alt="tvroscosmos" width="380" height="291"/><figcaption>
Zenit 3SLB mit Intelsat 15 an Bord hebt ab 
<br>
(Bild: tvroscosmos)
</figcaption></figure>



<p>Der Start erfolgte am 30. November, 22 Uhr MEZ, vom kasachischen Kosmodrom in der Nähe von Baikonur. Die eigentlich zweistufige Zenit-Rakete brachte den 2.484 kg schweren Kommunikationssatelliten zunächst auf eine niedrige Erdumlaufbahn. Von hier aus wurde Intelsat 15 mit Hilfe mehrerer Zündungen der Block-DM-SLB-Oberstufe in einen Geotransferorbit mit einer Bahnhöhe zwischen 10.133 und 35.773 Kilometern bei einer Neigung von rund 12,1 Grad transportiert. In den nächsten Tagen gelangt der Satellit mit dem eigenen Antrieb in die Geostationäre Umlaufbahn, der Zielpunkt liegt bei 85° östlicher Länge direkt über dem Äquator.</p>



<p>Intelsat 15 wurde von der Orbital Sciences Corporation (OSC) auf Basis des Star-2.4-Bus gebaut, verfügt über 22 Ku-Band-Transponder und soll 15 Jahre lang arbeiten. Zur Energieversorgung sind Solarzellenflächen mit einer Gesamtleistung von 4,6 kW vorhanden. </p>



<p>Die Zenit 3SLB (LandLaunch) basiert auf den für die Energia-Rakete entwickelten Boostern und ist eine Gemeinschaftsproduktion russischer und ukrainischer Firmen. Kommerziell vermarktet wird sie vom internationalen Unternehmen SeaLaunch bzw. deren Tochterfirma LandLaunch, an denen Boeing (USA), RKK Energija (Russland), KB Juschnoje/PO Juschmasch (Ukraine) und Aker Kvaerner (Norwegen) beteiligt sind. Das Gemeinschaftsunternehmen befindet sich gegenwärtig in Insolvenz. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7046.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zenit-3SLB Land Launch mit Intelsat 15</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zenit-3 SLB bringt Telstar 11N ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zenit-3-slb-bringt-telstar-11n-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 09:43:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SLB]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=32085</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan startete am 26. Februar 2009 eine Zenit-3-SLB-Rakete, um den kanadischen Kommunikationssatelliten Telstar 11N ins All zu bringen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Roscosmos, Telesat, Land Launch. Im Rahmen der Startvorbereitungen begann am 25. Februar 2009 gegen 22:00 Uhr MEZ das Laden der Akkumulatoren des Satelliten. Ab 15:30 Uhr MEZ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zenit-3-slb-bringt-telstar-11n-ins-all/" data-wpel-link="internal">Zenit-3 SLB bringt Telstar 11N ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan startete am 26. Februar 2009 eine Zenit-3-SLB-Rakete, um den kanadischen Kommunikationssatelliten Telstar 11N ins All zu bringen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Roscosmos, Telesat, Land Launch.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27022009104312_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27022009104312_small_1.jpg" alt="Telesat" width="260"/></a><figcaption>
Telstar 11N auf der Oberstufe im Integrationsgebäude 
<br>
(Bild: Telesat)
</figcaption></figure></div>



<p>Im Rahmen der Startvorbereitungen begann am 25. Februar 2009 gegen 22:00 Uhr MEZ das Laden der Akkumulatoren des Satelliten. Ab 15:30 Uhr MEZ am 26. Februar wurde der Satellit noch einmal kontrolliert, darunter auch der Ladezustand der Akkumulatoren. Ab 17:00 Uhr MEZ war das Betanken der Raketenoberstufe Block DM-SLB mit Oxidator vorgesehen, das Betanken der ersten beiden Stufen der Zenit-Rakete hatte zwischen 18:20 Uhr und 19:10 Uhr MEZ zu erfolgen. In den letzten Minuten vor dem Start wurden die Halterungen des Bedienungsmasts, mit dem die Rakete aufgerichtet worden war, abgetrennt, der Mast in die Horizontale geschwenkt und schließlich von einer Lokomotive in einen ausreichenden Sicherheitsabstand gebracht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27022009104312_small_2.jpg" alt="Roscosmos" width="260"/><figcaption>
Zenit-3 SLB startet vom LC45/1 
<br>
(Bild: www.roscosmos.ru / TSENKICOM)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Start der dreistufigen, 61 Meter hohen Rakete erfolgte um 19:29:55 Uhr MEZ von der Rampe Nummer 1 des Startkomplexes 45. Um 19:38:26 Uhr MEZ trennte sich die Oberstufe vom Typ Block DM-SLB mit dem Satelliten von der zweiten Raketenstufe. Nach drei Brennphasen der Oberstufe und rund sechs Stunden Flug wurde der Satellit am 27. Februar 2009 um 01:31 Uhr MEZ mit nach Angaben der russischen Weltraumbehörde Roscosmos sehr hoher Präzision in einem Transferorbit ausgesetzt. Den Abbau dessen Inklination von 34,6 Grad und die Umwandlung der Umlaufbahn in einen geostationären Orbit wird Telstar 11N mit eigenem Antrieb bewerkstelligen. Kurz nach dem Aussetzen wurden die ersten Signale des Satelliten von der Bodenstation Gnangara in der Nähe von Perth in Australien empfangen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27022009104312_small_3.jpg" alt="Space Systems/Loral" width="260"/><figcaption>
Telstar 11N im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral)
</figcaption></figure></div>



<p>Der Satellit soll nach Tests in seiner endgülten Umlaufbahn an einer Position von 37,5 Grad Ost im geostationären Orbit seinen Dienst für den Betreiber Telesat aus Ottawa, Kanada aufnehmen. Das von Space Systems/Loral (SS/L) gebaute, beim Start 4.012 Kilogramm schwere Raumfahrzeug ist mit 39 Ku-Band-Transpondern ausgerüstet. Über diese sollen Nordamerika, Westeuropa und Afrika mit Video- und Datendiensten versorgt werden können. Anwendungen im maritimen und aeronautischen Bereich im Gebiet des atlantischen Ozeans soll der Satellit ebenfalls unterstützen. Die geplante Lebenserwartung des auf SS/Ls Plattform LS1300 basierenden Satelliten beträgt 15 Jahre.</p>



<p>Telstar 11N ist katalogisiert mit der NORAD Nr. 34111 bzw. als Objekt Nr. 2009-009A.</p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4226.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zenit 3SLB Landlaunch mit Telstar 11N</a></li></ul>



<p><strong>Google Maps:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=baikonur+zenit&amp;sll=46.286224,63.418579&amp;sspn=2.178965,4.498901&amp;ie=UTF8&amp;start=10&amp;ll=45.942787,63.651593&amp;spn=0.002384,0.004764&amp;t=h&amp;z=18&amp;lci=lmc:panoramio,lmc:wikipedia_de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">LC45/1</a></li></ul>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zenit-3-slb-bringt-telstar-11n-ins-all/" data-wpel-link="internal">Zenit-3 SLB bringt Telstar 11N ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zenit-3SLB &#8211; AMOS-3 gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zenit-3slb-amos-3-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 12:13:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[IAI]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Spacecom]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SLB]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31303</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 28. April 2008, um 7:00 Uhr MESZ, wurde der israelische Kommunikationssatellit AMOS-3 mit einer Zenit-3SLB (Land Launch) erfolgreich von Baikonur gestartet. Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: AMOS. Der Satellit wird von Spacecom auf 4° westlicher Länge neben seinen Geschwistern AMOS-1 und 2 betrieben werden. Er soll als Backupmöglichkeit die bestehende Satellitenflotte von Spacecom [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zenit-3slb-amos-3-gestartet/" data-wpel-link="internal">Zenit-3SLB &#8211; AMOS-3 gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 28. April 2008, um 7:00 Uhr MESZ, wurde der israelische Kommunikationssatellit <i>AMOS-3</i> mit einer <i>Zenit-3SLB (Land Launch)</i> erfolgreich von Baikonur gestartet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Daniel Schiller. Quelle: AMOS.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/amos3greyartIAI400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/amos3greyartIAI260.jpg" alt=""/></a><figcaption>AMOS 3 &#8211; Illustration. (Bild: IAI)</figcaption></figure></div>



<p>Der Satellit wird von Spacecom auf 4° westlicher Länge neben seinen Geschwistern <i>AMOS-1</i> und <i>2</i> betrieben werden. Er soll als Backupmöglichkeit die bestehende Satellitenflotte von Spacecom ergänzen und die Zuverlässigkeit der Dienste erhöhen. </p>



<p>Mittelfristig wird er den 1996 gestarteten Satelliten <i>AMOS-1</i> ersetzen.</p>



<p>Gebaut wurde <i>AMOS-3</i> von Isreal Aerospace Industries (IAI). Seine Startmasse betrug nur 1.250 kg. Der Start war ursprünglich für den 24. April 2008 vorgesehen, musste aber wegen technischer Probleme mit der Startanlage zweimal verschoben werden. 
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zenit-3slb-amos-3-gestartet/" data-wpel-link="internal">Zenit-3SLB &#8211; AMOS-3 gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Raumfahrt-Jahresrückblick 2007</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumfahrt-jahresrueckblick-2007/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[Dawn Sonde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Sea Launch]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Zenit-3SLB]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=81564</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es starteten während der vergangenen 365 Tage insgesamt 69 Träger, davon waren drei Fehlstarts und einer ein Teilerfolg. Autor: Hans J. Kemm Das Jahr 2007 hatte für die Raumfahrt wieder Höhen und Tiefen geschaffen, aber von schweren Unfällen blieb sie erfreulicherweise verschont. Es starteten während der vergangenen 365 Tage insgesamt 69 Träger, davon waren drei [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Es starteten während der vergangenen 365 Tage insgesamt 69 Träger, davon waren drei Fehlstarts und einer ein Teilerfolg.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Hans J. Kemm</a></p>



<p>Das Jahr 2007 hatte für die Raumfahrt wieder Höhen und Tiefen geschaffen, aber von schweren Unfällen blieb sie erfreulicherweise verschont.</p>



<p>Es starteten während der vergangenen 365 Tage insgesamt 69 Träger, davon waren drei Fehlstarts (<em>Zenit-3SL/Sea Launch Consortium</em>, <em>Falcon 1</em>/USA sowie <em>Proton-M/Breeze-M</em>/Russland) und einer ein Teilerfolg (<em>GSLV-F02</em>/Indien). Russland ging wieder als Sieger hervor, denn es war mit 24 Starts (und einem Fehlstart) beteiligt. Die USA konnten 20 Starts erfolgreich absolvieren und mussten aber auch einen Fehlstart hinnehmen. Auf den Plätzen folgten dann China mit 10 Starts, Europa sechs, Indien mit zwei Starts und einem Teilerfolg-Start, Japan zwei und Israel mit einem Start. Bitter traf es das <em>Sea Launch Consortium</em>, welches seinen <em>Sea Launch</em>-Träger von der Odyssey-Platform wegen eines technischen Problems nicht starten konnte. Die <em>Zenit-3SL</em><a href="https://www.raumfahrer.net/zenit-rakete-beim-start-explodiert/" data-wpel-link="internal">explodierte</a> noch in der ersten Startphase. <em>Arianespace</em> hat bei ihren sechs Starts zwei <em>Ariane 5/GS</em> und drei <em>Ariane 5/ECA</em> eingesetzt, wobei der Start am 14. November 2007 einen neuen Rekord brachte, denn die <em>Ariane 5/ECA</em> transportierte 9.528 kg (Doppelstart) in den Erdorbit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/rueck2007a.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/rueck2007b.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane 5<br>(Bild: Arianespace)</figcaption></figure></div>



<p>Es wurden fünf bemannte Raumflüge erfolgreich durchgeführt, davon drei Space-Shuttle-Flüge, die bei ihren Startvorbereitungen die Techniker und Raumfahrtliebhaber auf eine harte Geduldprobe gestellt haben, denn es gab immer Probleme. Besonders traf es STS 117. Die Atlantis sollte bereits am 15. März 2007 starten, jedoch beschädigte ein gewaltiger Hagelschauer die Isolierung am ET (External Tank = Außentank) erheblich und so musste die Raumfähre zurück in das VAB (Vehicle Assembly Building = Fahrzeug-Montage-Gebäude) zur Reparatur. Der Start <a href="https://www.raumfahrer.net/discovery-startet-mit-harmony-zur-iss/" data-wpel-link="internal">erfolgte</a> dann mit großer Verspätung am 8. Juni 2007. Wesentlich unkomplizierter verliefen da die zwei Starts in Baikonur mit den TMA auf <em>Sojus-FG</em> Trägern. Sicher sind beide Systeme nicht adäquat zu vergleichen, aber die Fehlerquote bei den Shuttles ist doch schon überproportional. Als Beweis dafür steht der im Dezember geplante Start von STS 122 &#8211; Atlantis / Columbus, der wegen eines Defektes an Steckverbindungen auf mindestens Januar / Februar 2008 <a href="https://www.raumfahrer.net/atlantis-kein-start-mehr-2007/" data-wpel-link="internal">verschoben </a>werden muss. Diese Verschiebungen bringen den Plan für die Restflüge der Shuttles zur ISS völlig durcheinander. Es bleibt nur zu hoffen, dass noch alle Flüge absolviert werden können.</p>



<p>Gegenüber dem Vorjahr sind eigentlich nur unwesentliche Unterschiede in den Starts festzustellen, bis auf China, dass sich von vier Starts (Vorjahr) auf jetzt 10 Starts steigerte, Japan hingegen ist von 6 Starts (Vorjahr) auf zwei rückläufig. Am härtesten traf es das <em>Sea Launch Consortium</em>. Noch 2006 wurden fünf Starts durchgeführt, für 2007 waren acht geplant, aber nach dem Startunfall im Januar 2007 musste die gesamte Startbasis, eine ehemalige Bohrplattform, aufwendig restauriert werden. Somit können erst 2008 wieder Zenit-3SL starten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/rueck2007c.jpg" alt=""/><figcaption>Internationale Raumstation ISS in einer künstlerischen Ansicht<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Auf der ISS läuft zur Zeit alles ruhig und ohne Hektik, nachdem die meisten aufgetretenen Komplikationen behoben werden konnten. Die jeweiligen Problemfälle sind in unserem Forum unter den entsprechenden Missionen ausführlich besprochen worden.</p>



<p>Die Träger haben nicht nur Militär- und Kommunikationssatelliten in den Erdorbit gebracht. Auf einer <em>Delta 2</em> (<em>7925-Heavy</em>) <a href="https://www.raumfahrer.net/dawn-startet-bei-daemmerung/" data-wpel-link="internal">startete</a> am 27. September 2007 die US-Raumsonde DAWN. Sie soll den Asteroiden Vesta (2011) und den Zwergplaneten Ceres (2015) besuchen und erforschen. Der japanische Mondorbiter <a href="https://www.raumfahrer.net/selene-oder-kaguya-die-prinzessin-vom-mond/" data-wpel-link="internal"><em>Kaguya </em></a>(Projektname SELENE), bestehend aus einem großen Orbiter, der die meiste wissenschaftliche Nutzlast trägt, einem VLBI-Radiosatelliten (VRAD) und einem Relaissatelliten, <a href="https://www.raumfahrer.net/selene-ist-auf-dem-weg-zum-mond/" data-wpel-link="internal">startete</a> am 14. September 2007 vom Tanegashima an Bord einer H-IIA. Ziel der Mission ist das Studium der mineralogischen Zusammensetzung des Mondes, der Topographie, der Geologie, des Schwerefeldes und des Plasmas im Mond- und Sonne-Erde-System.</p>



<p>Erfreuliches gibt es auch von früher gestarteten Sonden zu melden. <em>Voyager 1</em>, gestartet am 5. September 1977, ist bereits über 100 Astronomische Einheiten (AE) und <em>Voyager 2</em>, gestartet am 20. August 1977, über 84 AE von der Erde entfernt. Sie haben den <em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Termination_Shock" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Termination Shock</a></em> passiert und den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heliosheath" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><em>Heliosheath</em></a> erreicht. Der Orbiter <em>Cassini</em>, gestartet am 15. Oktober 1997, <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/saturn/" data-wpel-link="internal">liefert</a> noch immer eindrucksvolle Bilder vom Saturn und den Saturnmonden Titan, Iapetus, Tethys und Rhea. Das Weltraumteleskop <em>Hubble</em>, gestartet am 24. April 1990, arbeitet trotz kleiner Probleme noch korrekt und wartet auf seine Restauration 2008. Die Marsrover Spirit, gestartet am 10. Juni 2003, und Opportunity, gestartet am 8. Juli 2003, arbeiten noch. Sie haben immer wieder Last mit den Staubablagerungen auf ihren Solarpanelen, ihnen gelingt dennoch weiter das &#8222;Überleben&#8220;. Die Merkur-Sonde MESSENGER, gestartet am 3. August 2004, und auch die Pluto-Sonde <em>New Horizons</em>, gestartet am 19. Januar 2006, sind auf ihren langen Reisen und zeigen für alle Funktionen grünes Licht.</p>



<p>2007 gab es ein erwähnenswertes, rundes Jubiläum. Am 4. Oktober 1957 startete der erste künstliche Erdsatellit. Die damalige Sowjetunion brachte auf einer R-7-Trägerrakete Sputnik 1 in den Erdorbit, der nach 92 Tagen in die dichteren Erd-Atmosphärenschichten eintrat und am 4. Januar 1958 verglühte.</p>



<p>Wir Weltraumfreunde wünschen uns natürlich ebenfalls so viel Spannung und Aktion auch im Jahr 2008, wie wir es in diesem nun abgelaufenen Jahr miterleben konnten.</p>



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		<title>Zenit-Rakete beim Start explodiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zenit-rakete-beim-start-explodiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2007 12:28:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine ukrainisch-russische Rakete des Gemeinschaftsunternehmens Sea Launch ist beim Start eines Telekommunikationssatelliten in einem Feuerball explodiert, der an die frühen Jahrzehnte der Raumfahrt erinnert. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now. Vertont von Dominik Heidler. Bis zum Start lief alles glatt, doch dann ging alles schief: Praktisch mit der Zündung gab es eine Explosion [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Eine ukrainisch-russische Rakete des Gemeinschaftsunternehmens Sea Launch ist beim Start eines Telekommunikationssatelliten in einem Feuerball explodiert, der an die frühen Jahrzehnte der Raumfahrt erinnert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now. Vertont von Dominik Heidler.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2007-02-04-50295.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/31012007132802_400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/31012007132802_260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Explosion der Zenit 3SL auf der umgebauten Ölbohrplattform.<br>(Bild: Sea Launch Video)</figcaption></figure></div>



<p>Bis zum Start lief alles glatt, doch dann ging alles schief: Praktisch mit der Zündung gab es eine Explosion und einen riesigen Feuerball, der innerhalb weniger Sekunden die Startplattform komplett einhüllte. Ein so frühes Scheitern eines Raketenstarts gab es in den ersten Jahrzehnten der Raumfahrt, also seit den 1940er-Jahren öfter, da man die Technik noch nicht so gut beherrschte. Aber in den letzten Jahren bis Jahrzehnten hat man ein derart katastrophales Versagen einer Rakete kaum noch gesehen &#8211; normalerweise schaffen es Raketen wenigstens deutlich über die Startrampe hinaus, bevor sie explodieren. In der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=eMG2SBwIcrM" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Aufzeichnung der Internet-Übertragung</a> ist zum Ende hin noch zu erahnen, dass die Rakete zur Seite fällt oder zusammensackt, bevor sie im Feuerball verschwindet. Die Live-Übertragung wurde wenige Sekunden nach der Explosion abgebrochen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/31012007132802_500_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/31012007132802_260_2.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Zenit während der Startvorbereitungen<br>(Bild: Sea Launch)</figcaption></figure></div>



<p>Die Zenit 3SL ist eine Rakete des Gemeinschaftsunternehmens &#8222;Sea Launch&#8220; der Firmen Boeing (USA), RSC Energija (Russland), Juschnoje, Juschmasch (beide Ukraine) und Kvaerner (Norwegen). Die erste und zweite Stufe der Rakete stammen von den ukrainischen Firmen, unter Verwendung eines russischen Triebwerks RD-171, während die dritte Stufe zur Erreichung der geostationären Umlaufbahn komplett aus Russland stammt. Alle drei Stufen verwenden Kerosin und flüssigen Sauerstoff als Treibstoffe.</p>



<p>Wie der Name &#8222;Sea Launch&#8220; schon sagt, werden die Raketen mitten im Ozean gestartet, von einer umgebauten schwimmenden Ölbohrplattform. Von Sea Launch liegen Pressemeldungen vor, dass die Plattform beschädigt wurde, aber noch schwimmfähig ist und dass die Ursache der Explosion untersucht wird. Da vor dem Betanken der Rakete alle Personen die Plattform verlassen, gab es bei dem Unglück keinerlei Personenschäden.</p>



<p>Außer der Rakete selbst ging bei dem Unglück auch der 5,8 Tonnen schwere Telekommunikationssatellit NSS-8 des niederländischen Betreibers SES NEW SKIES verloren, der einen älteren Satelliten NSS-703 ersetzen sollte. SES hat ebenfalls bereits mit einer Pressemeldung reagiert und angekündigt, dass NSS-703 mindestens bis 2009 in Betrieb bleiben soll, bis er durch einen anderen Satelliten des NSS-Systems ersetzt werden kann. Die Versorgung der SES-Endkunden ist nicht gefährdet, allerdings hätte NSS-8 die doppelte Kapazität des Vorgängersatelliten zur Verfügung gestellt.  
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/zenit-rakete-beim-start-explodiert/" data-wpel-link="internal">Zenit-Rakete beim Start explodiert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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