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	<title>Zündung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Zündung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Triebwerkszündung mit Resonanzen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/triebwerkszuendung-mit-resonanzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 18:14:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Exploration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Exploration Company hat einen Resonanzzünder für Raketentriebwerke getestet. Die Tests wurden im Rahmen der Initiative „Thrust!“ der ESA durchgeführt. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA/Enabling&#38;Support/SpaceTransportation/FutureSpaceTransportation, 4. Februar 2026 Einen funktionierenden Raketenantrieb zu bauen ist eine Sache, ihn jedoch stabil und wiederholbar zu zünden, ist eine technische Meisterleistung für sich. Jeder, der schon [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Exploration Company hat einen Resonanzzünder für Raketentriebwerke getestet. Die Tests wurden im Rahmen der Initiative „Thrust!“ der ESA durchgeführt. <br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Future_space_transportation/Rocket_ignition_that_resonates" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"> ESA/Enabling&amp;Support/SpaceTransportation/FutureSpaceTransportation</a>, 4. Februar 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen funktionierenden Raketenantrieb zu bauen ist eine Sache, ihn jedoch stabil und wiederholbar zu zünden, ist eine technische Meisterleistung für sich. Jeder, der schon einmal in einem Auto festsaß, das nicht anspringen wollte, kennt diese Frustration, aber sobald ein Motor einmal läuft, läuft er in der Regel auch weiter. Das liegt daran, dass sich der ausgeschaltete Zustand eines Motors völlig vom eingeschalteten Zustand unterscheidet und dass für den Startvorgang Energie zugeführt werden muss, um die Verbrennung im Motor in Gang zu setzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da Europa zunehmend auf wiederverwendbare Trägerraketen setzt, werden Technologien entwickelt, die für die Zündung neuer Raketentriebwerke, aber auch für deren Wiederzündung während des Fluges erforderlich sind. Die Exploration Company mit Sitz in Bordeaux, Frankreich, hat eine innovative Art der Zündung vorgestellt, bei der nur die Treibstoffe selbst zum Einsatz kommen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/1-Resonance_igniter_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Resonanzzünder Bildquelle: The Exploration Company, Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Resonanzzünder Bildquelle: The Exploration Company, Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/1-Resonance_igniter_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150461" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/1-Resonance_igniter_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/1-Resonance_igniter_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Resonanzzünder<br><mark>Bildquelle: The Exploration Company, Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Grundprinzip der Resonanzzündung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Resonanzzündung erzeugt hochfrequente Wellen in einem geformten Hohlraum. Durch die Wechselwirkung der Wellen kommt es zu einer Resonanz, welche die Treibstoffe erhitzt, bis sie entzünden. Anstelle von Funken, pyrotechnischen Vorrichtungen oder Plasmabrennern erzeugt das System selbstverstärkende Druckwellen, welche die Temperatur des Treibstoffgases schnell erhöht. Treibstoffgemische werden in gasförmiger Form durch eine „Resonanzdüse” in einen Hohlraum eingespritzt. Wenn die Form der Düse und des Hohlraums aufeinander abgestimmt sind, prallen die Treibstoffe im Hohlraum hin und her und erzeugen stehende Wellen: Eine Gaswelle, die sich in eine Richtung bewegt, trifft auf die Welle, die in die entgegengesetzte Richtung zurückkehrt. Diese Wellen treffen an Punkten, die als Knotenpunkte bezeichnet werden, aufeinander, was zu hohen Druckschwankungen führt und die Temperatur des Gases erhöht. Stehende Wellen sind die Grundlage dafür, wie Blasinstrumente wie Flöten Töne erzeugen, und dieses Phänomen wird auch in Kopfhörern mit Geräuschunterdrückung genutzt, bei denen entgegengesetzte Schallwellen gesendet werden, um unerwünschte Geräusche auszugleichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie können sogar Ihre eigene stehende Welle erzeugen, indem Sie versuchen, einen Ton zu erzeugen, indem Sie Luft über einen Flaschenhals blasen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/2-Resonance_igniter_firing_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Feuern des Resonanzzünders Bildquelle: The Exploration Company, Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Feuern des Resonanzzünders Bildquelle: The Exploration Company, Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/2-Resonance_igniter_firing_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150464" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/2-Resonance_igniter_firing_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/2-Resonance_igniter_firing_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Feuern des Resonanzzünders<br><mark>Bildquelle: The Exploration Company, Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fein abgestimmter Resonanzzünder für wiederverwendbare Raketentriebwerke</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Exploration Company untersucht dieses Phänomen als neuartige Technik zum Starten ihrer Raketentriebwerke, für die keine externen Zündvorrichtungen erforderlich sind, sondern lediglich eine Resonanzdüse und ein Resonanzhohlraum. Ein Vorteil von Resonanzzündern ist, dass sie wiederholt verwendet werden können, wenig Strom verbrauchen, keine zusätzlichen Teile erfordern und daher leicht sind. Aktuelle Technologien für Raketentriebwerke verwenden Zündkerzen, die eine hohe Spannung erfordern, Glühkerzen, die Zeit zum Aufwärmen benötigen, oder Zündbrenner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Testreihe wurde im November 2025 abgeschlossen und zeigte, dass die Technologie funktioniert. Dadurch konnte The Exploration Company Know-how über die Funktionsweise des Geräts entwickeln und die für eine erfolgreiche, schnelle und wiederholbare Zündung erforderliche Geometrie besser verstehen. Es wurden verschiedene Konfigurationen getestet und Zündungsmodi analysiert. Die Daten aus dieser Testreihe werden zur Entwicklung einer weiteren Version des Geräts beitragen, das in die Vorverbrennungsanlagen des Programms für Hochschubtriebwerke mit gestufter Verbrennung der Exploration Company integriert werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Test wurde im Rahmen eines 9-Millionen-Euro-Vertrags der Europäischen Weltraumorganisation als Teil der Initiative „Technologies for High-thrust Re-Usable Space Transportation” (Thrust!) durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19180.msg583580#msg583580" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Nyx &#8211; The Exploration Company</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ArianeGroup und Uni Luxemburg arbeiten zusammen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arianegroup-und-uni-luxemburg-arbeiten-zusammen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2019 14:58:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Sauerstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Treibstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Zündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Universität und ArianeGroup forschen gemeinsam im Bereich Raketenantriebe. Eine Pressemitteilung der Universität Luxemburg. Quelle: Universität Luxemburg. 19. März 2019 Die Universität Luxemburg und der europäische Raketenhersteller ArianeGroup haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die Forschung im Bereich Raketenantriebe voranzubringen. Ziel des zweijährigen Projekts ist es, die Kosten für Raketenstarts zu reduzieren. Das Forschungsprojekt wird von ArianeGroup [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Universität und ArianeGroup forschen gemeinsam im Bereich Raketenantriebe. Eine Pressemitteilung der Universität Luxemburg.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Universität Luxemburg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">19. März 2019 Die Universität Luxemburg und der europäische Raketenhersteller ArianeGroup haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die Forschung im Bereich Raketenantriebe voranzubringen. Ziel des zweijährigen Projekts ist es, die Kosten für Raketenstarts zu reduzieren. Das Forschungsprojekt wird von ArianeGroup und dem Luxembourg National Research Fund (FNR) finanziert. 
<br>
Kryogene Treibstoffe, wie z. B. flüssiger Sauerstoff und flüssiger Wasserstoff, kommen häufig bei Antriebssystemen in der Raumfahrt zum Einsatz, weil sie effizienter und weniger toxisch sind als andere Treibstoffe. Damit sie in einem flüssigen Zustand bleiben, müssen sie bei extrem niedrigen Temperaturen gelagert werden. Allerdings müssen das Raketentriebwerk sowie seine Ventile und Zuleitungen einwandfrei funktionieren, wenn sie in direkten Kontakt mit den extrem kalten Kraftstoffen kommen. Für die störungsfreie Funktion des Triebwerks müssen einige Triebwerkskomponenten vor dem Start auf die Temperatur der kryogenen Flüssigkeiten heruntergekühlt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um zu gewährleisten, dass die Treibstoffe und das technische System die gleiche Temperatur haben, wird vor dem Start ein komplexer Prozess der Wärmeübertragung, das sogenannte Chill-Down, eingeleitet. Vor der Zündung werden die Treibstoffe in das Hauptzufuhrventil des Raketentriebwerks geleitet. Erst nachdem das Ventil vollständig abgekühlt ist, kann es sicher geöffnet werden und die Treibstoffe werden dem Triebwerk zur Zündung zugeführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Raumfahrtingenieure sowie für Luft- und Raumfahrtunternehmen stellt dieser komplexe Prozess eine Herausforderung dar, denn es ist schwierig, den Zeitaufwand für das Abkühlen des Triebwerks und seiner Komponenten genau zu bestimmen. „Es gibt derzeit keine genauen Modelle, um diesen kryogenen Wärmeübertragungsprozess im Voraus zu berechnen. Dadurch sind wir gezwungen, langwierige Komponententests durchzuführen und technische Schätzungen mit sehr hohen Sicherheitsmargen vorzunehmen. Dies hat teure Testverfahren zur Folge und verlängert die Entwicklungszeiten. Außerdem führt dies in der Flugvorbereitungsphase zu einem übermäßigen Einsatz von Treibstoffen oder Ersatz-Kühlmitteln, was die Startkosten erhöht“, sagt Dr. Sebastian Soller von ArianeGroup. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19032019155807_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19032019155807_small_1.jpg" alt="ESA / D. Ducros" width="260"/></a><figcaption>
Ariane-6-Rakete beim Start &#8211; künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: ESA / D. Ducros)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Universität Luxemburg und ArianeGroup haben sich in einer öffentlich-privaten Partnerschaft zusammengeschlossen, um den Wärmeübertragungsprozess zwischen dem kryogenen Treibmittel und dem Ventil experimentell und mithilfe von Computersimulationen zu untersuchen. „Unser Team besteht aus Experten für Thermoanalyse und numerische Strömungsmechanik. Um Daten für die Ventilkühlung zu erhalten, werden wir zunächst den Prozess eingehend untersuchen. Anschließend werden wir zuverlässige und präzise Modelle entwickeln, um den Wärmeübertragungsprozess zu berechnen, der beim Chill-Down der Ariane-6-Raketentriebwerke abläuft“, erklärt Prof. Stephan Leyer, Leiter der Forschungseinheit für Ingenieurwissenschaften (Research Unit in Engineering Sciences, RUES). Prof. Stephan Leyer hat das Projekt zusammen mit dem Postdoktorats-Forscher Edder Jose Rabadan Santana ins Leben gerufen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des Projekts ist es, die ermittelten Wärmeübertragungsmodelle in den Engineering-Workflow der ArianeGroup zu integrieren, um so das Design von Tieftemperaturventilen zu optimieren und Prüfkosten und Entwicklungszeiten zu reduzieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese neue Zusammenarbeit ist Teil der verstärkten Aktivitäten der Universität Luxemburg im Raumfahrtbereich, wie z. B. dem Interdisciplinary Space Master (ISM), der im September 2019 anläuft. „Mit diesem neuen Projekt in Zusammenarbeit mit dem europäischen Marktführer der Raumfahrt beweist die Universität Luxemburg ihre hohe Kompetenz in der Raumfahrttechnologie und trägt damit auch zur Anerkennung Luxemburgs als Raumfahrtnation bei“, sagt Stéphane Pallage, Rektor der Universität Luxemburg. </p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Japan: Akatsuki wieder auf dem Weg zur Venus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japan-akatsuki-wieder-auf-dem-weg-zur-venus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2015 18:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[elliptische Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Haupttriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Zündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Jahr 2010 unternahm die japanische Raumsonde Akatsuki einen ersten Versuch, in eine Umlaufbahn um die Venus einzuschwenken. Nach zahlreichen technischen Problemen soll nun am 7. Dezember 2015 ein zweiter Versuch zum Erfolg führen. Ertsellt von Thomas Weyrauch. Quelle: JAXA Akatsuki (&#8222;Morgendämmerung&#8220;) ist für die japanische Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung (Japan Aerospace Exploration Agency, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Jahr 2010 unternahm die japanische Raumsonde Akatsuki einen ersten Versuch, in eine Umlaufbahn um die Venus einzuschwenken. Nach zahlreichen technischen Problemen soll nun am 7. Dezember 2015 ein zweiter Versuch zum Erfolg führen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ertsellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>.    Quelle: JAXA</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/h2af17launch01ljaxa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/h2af17launch01ljaxa260.jpg" alt="Start der H-IIA F17 mit Akatsuki an Bord
(Bild: JAXA)"/></a><figcaption>Start der H-IIA F17 mit Akatsuki an Bord<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Akatsuki (&#8222;Morgendämmerung&#8220;) ist für die japanische Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung (Japan Aerospace Exploration Agency, JAXA) im Weltraum unterwegs. Ihr Start erfolgte am 20. Mai 2010 um 21:58 Uhr und 22 Sekunden UTC vom Yoshinobu-Startkomplex an der Südküste der japanischen Insel Tanegashima auf einer Rakete des Typs H-IIA (H-IIA F17).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sonde mit einer Startmasse von 518,6 Kilogramm ist dazu gedacht, Klima, Wetter und Oberfläche der Venus zu untersuchen. Dafür wurde ihre wissenschaftliche Nutzlast mit einer Gesamtmasse von 34 Kilogramm mit einer Anzahl spezieller Kameras und Detektoren ausgerüstet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/akatsukifig1ejaxa1000.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/akatsukifig1ejaxa260.jpg" alt="die Ausrüstung von Akatsuki
(Bild: JAXA)"/></a><figcaption>die Ausrüstung von Akatsuki<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der ursprüngliche Plan sah vor, dass sich Akatsuki mit Hilfe des bordeigenen Haupttriebwerks, OME für orbit maneuver engine genannt, am 6. Dezember 2010 in einen Orbit um die Venus einbremst. Die vorgesehene Geschwindigkeitsänderung lag bei 748,3 Meter pro Sekunde. Das Manöver gelang jedoch nicht. Der 476,1 Newton starke Motor versagte. Erzielt wurde eine Geschwindigkeitsänderung von nur 134,8 Metern pro Sekunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erreichen wollte man zunächst eine ellipsenförmige Umlaufbahn, deren nächster Bahnpunkt zunächst rund 550 Kilometer über der Venusoberfläche liegen sollte. der Venus-fernste Bahnpunkt hätte in rund 180.000 Kilometern Abstand von der Oberfläche gelegen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20100706akatsukiejaxa500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20100706akatsukiejaxa260.jpg" alt="OME am Heck von Akatsuki
(Bild: JAXA)"/></a><figcaption>OME am Heck von Akatsuki<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um in den anvisierten Orbit einzutreten, hätte Akatsukis Haupttriebwerk mit seiner aus einem speziellen keramischen Werkstoff (Siliciumnitrid, Si<sub>3</sub>N<sub>4</sub>) hergestellten neuartigen Düse rund 12 Minuten (717,5 Sekunden) lang arbeiten müssen. Das MMH mit MON verbrennende, in der Brennkammer filmgekühlte Triebwerk versagte aber nach 152 Sekunden. Gezündet hatte es um 8:49 Uhr JST.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 2,5 Minuten nach der Zündung fiel der gerichtete Schub des Haupttriebwerks erheblich ab, gleichzeitig fing die Sonde an, sich zu drehen. Jede Sekunde stieg die Winkelgeschwindigkeit um fünf Grad pro Sekunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Später durchgeführte Analysen förderten zu Tage, dass die Ausströmdüse des Triebwerks vermutlich unmittelbar am Düsenhals abgebrochen war. Der Bruch ist vermutlich Folge einer nicht vorgesehenen sauerstoffreichen Verbrennung, bei der ungünstig hohe Temperaturen aufgetreten waren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/P05118133jaxa.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/P05118133jaxa260.jpg" alt="Akatsuki vor ihrem Start
(Bild: JAXA)"/></a><figcaption>Akatsuki vor ihrem Start<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die sauerstoffreiche Verbrennung geht wahrscheinlich auf das Konto der Heliumbedrückung bei der Treibstoffförderung. Man unterstellt mittlerweile eine korrosionsbedingt unzureichende Öffnung eines Heliumventils, welches durch Treibstoffdämpfe verunreinigt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kontrollsystem der Sonde hatte in geeigneter Weise reagiert und die Brennphase des Haupttriebwerks bei einer Winkelgeschwindigkeit von 12 Grad pro Sekunde automatisch beendet, als die starken Störungen der Ausrichtung von Akatsuki im Raum auftraten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Zeitpunkt des Versagens befand sich Akatsuki im Schatten der Venus (ab 8:50 Uhr und 43 Sekunden JST), eine Funkverbindung mit der Sonde war deshalb nicht vorhanden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/imamuraimg02eljaxa1000.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/imamuraimg02eljaxa260.jpg" alt="Der ursprüngliche Beobachtungsplan ..."/></a><figcaption>Der ursprüngliche Beobachtungsplan &#8230;</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Triebwerk hätte exakt bis 9:01 Uhr JST arbeiten sollen, wurde aber um 8:51 und 38 Sekunden Uhr JST abgeschaltet. Um 10:26 Uhr JST konnten japanische und US-amerikanische Bahnverfolgungsstationen erstmals wieder die aktuelle Position von Akatsuki ermitteln. Die Sonde bewegte sich dabei auf ungeplanter Bahn von der Venus weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Venus-Orbit, den Akatsuki hoffentlich im Dezember 2015, also rund 5 Jahre später als einmal geplant, erreicht, entspricht nicht dem ursprünglich vorgesehenen. Mit circa 5.000 x 300.000 Kilometern wird die Sonde nicht so nahe an die Venus herankommen, wie einstmals angedacht (~ 300 x 80.000 Kilometer). Ihr wissenschaftliches Untersuchungsprogramm wurde zwischenzeitlich entsprechend angepasst.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PlanetCNewObsPlanjaxa1000.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PlanetCNewObsPlanjaxa260.jpg" alt="... und der neue für den aktuell geplanten Orbit
(Bilder: JAXA)"/></a><figcaption>&#8230; und der neue für den aktuell geplanten Orbit<br>(Bilder: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vier der 18,1 Newton starken Einstofftriebwerke von Akatsuki sollen die erforderliche Geschwindigkeitsänderung bewirken. Zusammen können sie einen Schub im Bereich von 20% dessen, was das Haupttriebwerk ermöglicht hätte, erzeugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kleinen Triebwerke arbeiten mit Hydrazin, welches sie katalytisch zersetzen. Der Oxidator MON, den nur das Haupttriebwerk benötigte, befindet sich nicht mehr an Bord.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/topics20150805jaxa500.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/topics20150805jaxa260.jpg" alt="Akatsuki-Bahnkorrektur am 4. August 2015 - Illustration
(Bild: JAXA)"/></a><figcaption>Akatsuki-Bahnkorrektur am 4. August 2015 <br>&#8211; Illustration<br>(Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um unnütze Masse von Bord der Sonde zu bekommen, hatte man bereits 2011 den Oxidator über die Brennkammer des defekten Haupttriebwerks abgelassen. Die Masse des abgeblasenen Oxidators betrug rund 65 Kilogramm. Die Gesamtmasse aller Treibstoffe hatte beim Start von Akatsuki 196,3 Kilogramm betragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das jüngste Bahnkorrekturmanöver erlebte Akatsuki am 4. August 2015. Dabei kamen gegen 17:30 Uhr JST am Kopf der Sonde montierte Triebwerke zum Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 30. August 2015 gegen 2:00 Uhr JST passierte Akatsuki den sonnennächsten Punkt, das Perihelion ihres aktuellen Sonnenumlaufs. Die relative Nähe zur Sonne ist auch eines der Probleme, mit denen die Sonde zu kämpfen hat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/JaxaPlanetCGoalsJAXATakeshiImamura1000.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/JaxaPlanetCGoalsJAXATakeshiImamura260.jpg" alt="Prinzipdarstellung der Untersuchungsaufgaben von Akatsuki
(Bild: JAXA / Takeshi Imamura)"/></a><figcaption>Prinzipdarstellung der Untersuchungsaufgaben<br> von Akatsuki<br>(Bild: JAXA / Takeshi Imamura)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Temperaturbelastung des Raumfahrzeugs erreichte bei vergangenen Perihelia Werte, die um 30% über dem lagen, was man bei der Auslegung des Raumfahrzeugs als Maximum angenommen hatte. Eine Verschlechterung der Eigenschaften verwendeter Isolierfolien wurde beobachtet, hat sich jüngst aber offenbar verlangsamt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schafft es die angeschlagene Sonde in eine Umlaufbahn um die Venus mit einer Periode zwischen acht und neun Tagen, will die JAXA einen kontinuierlichen Beobachtungsbetrieb etablieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn sich die Sonde dabei auf elliptischer Bahn von der Venus entfernt, will man bei Abständen über dem Zehnfachen des Venus-Radius den gesamten sichtbaren Planeten hinsichtlich seiner Wolken, der tieferen Schichten seiner Atmosphäre sowie seiner Oberfläche untersuchen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PLANETC1jaxa1500.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PLANETC1jaxa260.jpg" alt="Akatsuki über der Venus - künstlerische Darstellung
(Bild: JAXA / Akihiro Ikeshita)"/></a><figcaption>Akatsuki über der Venus <br>&#8211; künstlerische Darstellung<br>(Bild: JAXA / Akihiro Ikeshita)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nähert sich Akatsuki der Venusoberfläche an, sollen bei Abständen, die geringer sind als das Zehnfache des Venusradius, die Wolken-Konvektion in der Atmosphäre sowie die Ausbreitung und Veränderung feiner wellenförmiger Bewegungen ins Visier genommen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich des geringsten Abstands zur Venus stehen Untersuchungen des Schichtaufbaus von Wolkenstrukturen und ein lateraler, also seitlicher Blick in die Atmosphäre auf dem aktuellen Programm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bewegt sich Akatsuki auf ihrer Bahn um die Venus in einem Bereich, in dem die Venus die Sonne abschattet, können Beobachtungen von Blitzen in der Atmosphäre und des Nachtglühens selbiger vorgenommen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Akatsuki alias Planet-C ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 36.576 und als COSPAR-Objekt 2010-020D.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5639.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Akatsuki / Venus Climate Orbiter PLANET-C</a></li></ul>
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		<title>Kometensonde Rosetta beginnt mit Kurskorrekturmanöver</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kometensonde-rosetta-beginnt-mit-kurskorrekturmanoever/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2014 18:56:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Tschurjumow-Gerasimenko]]></category>
		<category><![CDATA[Zündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am vergangenen Mittwoch hat die Kometensonde Rosetta erfolgreich ein erstes von insgesamt zehn Kurskorrekturmanövern durchgeführt mit denen sichergestellt werden soll, dass die Raumsonde am 6. August 2014 in eine Umlaufbahn um den Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko eintreten kann. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: ESA. Derzeit befindet sich die von der Europäischen Weltraumagentur ESA betriebenen Raumsonde Rosetta [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am vergangenen Mittwoch hat die Kometensonde Rosetta erfolgreich ein erstes von insgesamt zehn Kurskorrekturmanövern durchgeführt mit denen sichergestellt werden soll, dass die Raumsonde am 6. August 2014 in eine Umlaufbahn um den Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko eintreten kann.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09052014205610_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09052014205610_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Eine künstlerische Darstellung der Kometensonde Rosetta. Rosetta führt in den kommenden Monaten mehrere kritische Kurskorrekturmanöver durch, mit denen eine Annäherung an das Ziel der Mission, den Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko, erreicht werden soll. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit befindet sich die von der Europäischen Weltraumagentur ESA betriebenen Raumsonde <i>Rosetta</i> in der Anflugphase zu dem eigentlichen Ziel der Mission, dem mittlerweile weniger als zwei Millionen Kilometer entfernten Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko. Das Ziel der Mission besteht darin, dass <i>Rosetta</i> im August 2014 in einen Orbit um den Kometen einschwenkt und diesen anschließend auf seinem weiteren Weg in das innere Sonnensystem &#8218;begleitet&#8216; und über mehrere Monate hinweg bis zum Ende des Jahres 2015 eingehend untersucht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem bisher eingenommenen Kurs und der dabei gegebenen Geschwindigkeit &#8211; zu Beginn der Woche bewegte sich <i>Rosetta</i> noch mit einer relativen Geschwindigkeit von 775,1 Metern pro Sekunden zu dem Kometen &#8211; würde die Raumsonde den Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko allerdings am 4. Juni 2014 in einer Entfernung von rund 50.000 Kilometern passieren. Aus diesem Grund sind in den nächsten Wochen und Monaten insgesamt zehn Kurskorrekturmanöver (kurz &#8218;OCM&#8216;) vorgesehen, mit denen die relative Geschwindigkeit von <i>Rosetta</i> zu 67P/Tschurjumow-Gerasimenko schrittweise reduziert und der Verlauf der Flugbahn der Raumsonde relativ zu dem Kometen angeglichen werden soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Durch diese Manöver verändern wir kontinuierlich die Geschwindigkeit von <i>Rosetta</i>, so dass diese am 6. August schließlich die gleiche Geschwindigkeit, Position und Flugrichtung wie auch der Komet einnehmen wird&#8220;, so Andrea Accomazzo, der Flugdirektor dieser Mission vom <i>Rosetta</i>-Kontrollzentrum am <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_Raumflugkontrollzentrum" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">ESOC</a> in Darmstadt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste dieser OCMs erfolgte bereits am vergangenen Mittwoch Abend gegen 18:45 MESZ. Trotz seiner Bedeutung für den weiteren Flugverlauf der Raumsonde handelte es sich bei diesem Manöver lediglich um eine Art Testlauf, mit dem bestätigt werden sollte, dass die Triebwerke der Raumsonde auch nach der Beendigung des vorherigen 957 Tage andauernden &#8218;Winterschlafs&#8216; voll einsatzfähig sind und wie vorgesehen auf Kommandos reagieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch eine 45 Minuten andauernde Zündung der Triebwerke der Raumsonde wurde die Geschwindigkeit der Raumsonde &#8211; wie für dieses Manöver vorgesehen &#8211; um 20 Meter pro Sekunde reduziert. Das nächste Manöver, mit dem dann eine Geschwindigkeitsveränderung von 290,89 Metern pro Sekunde erreicht werden soll, ist für den 21. Mai vorgesehen. Zwei weitere OCMs werden danach in einen Abstand von jeweils zwei Wochen erfolgen. Ab dem 2. Juli werden zudem vier weitere Korrekturmanöver in Abständen von je einer Woche absolviert. Voraussichtlich am 3. August soll die Flugbahn von <i>Rosetta</i> so angepasst werden, dass die Raumsonde ohne weitere Korrekturen in einem Abstand von dann noch lediglich etwa 70 Kilometern an 67P/Tschurjumow-Gerasimenko vorüberfliegen würde. Mit einem finalen, am 6. August zu absolvierenden Flugmanöver soll <i>Rosetta</i> schließlich in eine Umlaufbahn um den Kometen gebracht werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die exakte Einhaltung des vorgesehenen Zeitplans und das Erreichen der dabei vorgesehenen Geschwindigkeitsverminderungen sind für den weiteren Verlauf der Mission von essentieller Bedeutung, denn nur durch diese Manöver kann <i>Rosetta</i> letztendlich den Kometen erreichen. Treten im unmittelbaren zeitlichen Umfeld einer vorgesehenen Triebwerkszündung Probleme auf &#8211; eine fehlerhafte Kommandosequenz, ein unerwarteter Übertritt der Raumsonde in einen Sicherheitsmodus oder Komplikationen bei der Datenübertragung durch das <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/ESTRACK" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">ESTRACK</a> der ESA oder des als &#8218;Backup&#8216; genutzten <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deep_Space_Network" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Deep Space Network</a> der NASA, so könnte dies zu einer Verzögerung bei der Durchführung der Manöver führen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erstellte Zeitplan ist allerdings so ausgelegt. dass die für die Steuerung der Raumsonde verantwortlichen Mitarbeiter des ESOC im Bedarfsfall über einen gewissen zeitlichen Spielraum verfügen, um auf auftretende Probleme angemessen und zeitnah reagieren zu können. Eine nicht rechtzeitig erfolgte Zündung der Triebwerke könnte so zum Beispiel durch spätere Manöver ausgeglichen werden. Dies hätte dann allerdings zur Folge, dass der damit verbundene Treibstoffverbrauch auch entsprechend höher ausfallen würde, was sich letztendlich negativ auf den weiteren Verlauf der Mission auswirken würde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen genauen Zeitplan für die vorgesehen Manöver, die dabei zu erreichenden Veränderungen in der Geschwindigkeit der Raumsonde und die Entfernung zu dem Zielkometen finden Sie in einem entsprechenden <a class="a" href="https://blogs.esa.int/rosetta/2014/05/07/thruster-burn-kicks-off-crucial-series-of-manoeuvres/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Blog-Eintrag</a> auf der Internetseite der ESA in englischer Sprache. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?board=34.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mission Rosetta</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=667.285" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kometen</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seiten bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/rosetta/" data-wpel-link="internal">Rosetta-Sonderseite</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/category/rosetta/" data-wpel-link="internal">Rosetta-Newsarchiv</a></li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/tag/kometen/" data-wpel-link="internal">Kometen-Newsarchiv</a></li></ul>
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		<title>Mangalyaan unterwegs zum Mars</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mangalyaan-unterwegs-zum-mars/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Dec 2013 10:06:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Mangalyaan]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Orbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Zündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 30. November, ab 19.19 Uhr MEZ wurde die indische Marssonde Mangalyaan im Verlauf einer gut 22 Minuten andauernden Antriebsphase auf eine Flugbahn zum Roten Planeten gebracht. Diesen soll sie am 24. September 2014 erreichen. Ein Beitrag von Günther Glatzel und Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO, Spaceflight101, Raumcon. Nach dem Start der Sonde am 4. November [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 30. November, ab 19.19 Uhr MEZ wurde die indische Marssonde Mangalyaan im Verlauf einer gut 22 Minuten andauernden Antriebsphase auf eine Flugbahn zum Roten Planeten gebracht. Diesen soll sie am 24. September 2014 erreichen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a> und <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ISRO, Spaceflight101, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01122013110642_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01122013110642_small_1.jpg" alt="ISRO" width="476" height="446"/></a><figcaption>
Ein erstes Bild der MARS Farbkamera, allerdings noch von einem Teil der Erdoberfläche. 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start der Sonde am 4. November wurde der erdfernste Punkt der Bahn insgesamt 7 Mal unter Einsatz des 440 N starken Haupttriebwerks erhöht, am Ende (seit dem 10.11.) auf 194.676 km. Danach wurden weitere Systeme der Sonde aktiviert und getestet. Am 20. November wurde ein erstes Bild der Kamera zur Erde übertragen. Es zeigt einen Teil der Erdoberfläche, darunter den indischen Subkontinent, aus einer Entfernung von etwa 70.000 Kilometern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim 7. Einsatz des Triebwerks, der 22 Minuten und 8 Sekunden dauerte, wurde die Geschwindigkeit des Raumfahrzeugs um 648 Meter pro Sekunde erhöht und damit die Bahn so weit &#8222;aufgebogen&#8220;, dass Mangalyaan dem Schwerefeld der Erde entkommen konnte und sich nun auf einer langgestreckten Übergangsbahn dem Mars nähert. Hier soll das Triebwerk im September nächsten Jahres dafür sorgen, dass die Sonde nicht am Roten Planeten vorbei fliegt, sondern so weit bremsen, dass Mangalyaan zu einem  Marssatelliten wird. Zwischendurch werden noch einige kleine Bahnkorrekturmanöver fällig. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Triebwerk (Liquid Apogee Motor), der Held dieser Geschichte, ist sehr robust ausgelegt. Es funktioniert bei Treibstoffdrücken von of 0,9 bis 2,0 MPa, Treibstofftemperaturen von 0 bis 65°C, Brennstoff-Oxydator-Mischungsverhältnissen von 1,2 bis 2,0 sowie Spannungen von 28 bis 42 Volt und könnte fast eine Stunde lang Dauerfeuer geben (3.000 s). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01122013110642_small_2.jpg" alt="ISRO" width="451" height="249"/><figcaption>
Der Aufbau der Marssonde Mangalyaan. Links: Treibstofftank, Reaktionsrad (Lageregelung), Solarzellenpaneele und rechts: Mittelgewinn-Antenne, Lymann Alpha Photometer (LAP), Hochgewinnantenne, Martian Exospheric Neutron Composition Explorer (Teilchendetektor) und TTC-Antenne. 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Mars angekommen soll Mangalyaan aus einer elliptischen Umlaufbahn heraus Daten über den Roten Planeten sammeln. Dafür verfügt es über fünf wissenschaftliche Instrumente. Mit dem Lyman Alpha Photometer soll die Ausdünnung der Hochatmosphäre des Mars untersucht und das Verhältnis der beiden Isotope Wasserstoff und Deuterium bestimmt werden. Mit der MARS Colour Camera sollen Bilder der Marsoberfläche sowie der Marsmonde in unterschiedlicher Auflösung gelingen. Der  Martian Exospheric Neutron Composition Explorer dient der Bestimmung der Zusammensetzung der oberen Atmosphärenschichten vom Mars. Mit dem Methane Sensor for MARS, will man zudem das Vorhandensein vom Methan in der Atmosphäre nachweisen. Das Thermal Infrared Imaging Spectrometer hat den Zweck, Daten über die Struktur und Zusammensetzung der Marsoberfläche zu gewinnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10891.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MOM: Indischer Marsorbiter Mangalyaan</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Blue Origin testet Rettungssystem</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/blue-origin-testet-rettungssystem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Oct 2012 20:43:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Bezos]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerktest]]></category>
		<category><![CDATA[Zündung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35152</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie gestern bekannt gemacht wurde, hat Blue Origin am vergangenen Freitag ein neu entwickeltes Rettungssystem für ballistische und orbitale bemannte Kapseln erprobt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Blue Origin, NASA. Dieses ist im Unterschied zu allen bisher eingesetzten Varianten nicht über der Kapsel angebracht sondern darunter. Damit schiebt es die Kapsel im Notfall aus [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wie gestern bekannt gemacht wurde, hat Blue Origin am vergangenen Freitag ein neu entwickeltes Rettungssystem für ballistische und orbitale bemannte Kapseln erprobt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Blue Origin, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23102012224305_small_1.jpg" alt="Blue Origin" width="312" height="259"/><figcaption>
Simulierter Fluchtstart der Kapsel mittels Rettungssystem 
<br>
(Bild: Blue Origin)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses ist im Unterschied zu allen bisher eingesetzten Varianten nicht über der Kapsel angebracht sondern darunter. Damit schiebt es die Kapsel im Notfall aus dem Gefahrenbereich, wodurch der Antriebsstrahl senkrecht austreten und so der volle Schub genutzt werden kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Test am Freitag startete die Kapsel von einem Gestell, welches die Verbindung zu einer Trägerrakete simulieren sollte. Sie stieg rasch auf etwa 700 Meter Höhe, worauf drei Fallschirme ausgestoßen wurden, die sich nach und nach zu voller Größe entfalteten. Die Kapsel landete nach 61 Sekunden knapp 500 Meter vom Startort entfernt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Der erste Test unserer suborbitalen bemannten Kapsel ist ein großer Schritt auf dem Weg zu sicheren und erschwinglichen Weltraumreisen&#8220;, sagte Jeff Bezos, Gründer der Firma Blue Origin. &#8222;Dies wäre nicht ohne die Hilfe der NASA möglich gewesen, und das Team von Blue Origin hat hart daran gearbeitet, dieses System zu entwickeln, zu bauen und den Test vorzubereiten.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Test war ein vereinbarter Meilenstein im Rahmen des Commercial Crew Development Program (CCDev) der NASA. In den zurückliegenden Monaten hatte Blue Origin ebenso eine Überprüfung der Systemanforderungen ihrer Kapsel sowie einen Triebwerkstest erfolgreich über die Bühne bekommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3385.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Blue Origin</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6325.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CCDev</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/blue-origin-testet-rettungssystem/" data-wpel-link="internal">Blue Origin testet Rettungssystem</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Deep Impact ändert Kurs für Asteroiden-Vorbeiflug</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/deep-impact-aendert-kurs-fuer-asteroiden-vorbeiflug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2012 20:12:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Kollisionskurs]]></category>
		<category><![CDATA[Kometen]]></category>
		<category><![CDATA[Oberfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Zündung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35183</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Raumsonde Deep Impact, auch bekannt als Mission EPOXI, hat am vergangenen Donnerstag gegen 22.00 Uhr MESZ ein kurzes Triebwerksmanöver durchgeführt. Die 71 Sekunden andauernde Zündung der Triebwerke führte zu einer Geschwindigkeitsveränderung von rund zwei Metern pro Sekunde. Durch dieses Manöver hält sich die NASA die Option offen, mit der Raumsonde im Januar 2020 einen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/deep-impact-aendert-kurs-fuer-asteroiden-vorbeiflug/" data-wpel-link="internal">Deep Impact ändert Kurs für Asteroiden-Vorbeiflug</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Raumsonde Deep Impact, auch bekannt als Mission EPOXI, hat am vergangenen Donnerstag gegen 22.00 Uhr MESZ ein kurzes Triebwerksmanöver durchgeführt. Die 71 Sekunden andauernde Zündung der Triebwerke führte zu einer Geschwindigkeitsveränderung von rund zwei Metern pro Sekunde. Durch dieses Manöver hält sich die NASA die Option offen, mit der Raumsonde im Januar 2020 einen dichten Vorbeiflug an dem Asteroiden 2002 GT durchzuführen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: JPL, Planetary Society.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07102012221248_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07102012221248_small_1.jpg" alt="NASA, JPL-Caltech" width="385" height="216"/></a><figcaption>
Eine künstlerische Darstellung der Raumsonde Deep Impact. 
<br>
(Bild: NASA, JPL-Caltech)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die von der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA betriebene Raumsonde <i>Deep Impact</i> startete am 12. Januar 2005 zu dem Kometen Tempel 1, erreichte diesen knapp sechs Monate später am 3. Juli und dokumentierte dabei unter anderem die Auswirkungen des Einschlags eines zuvor von der Raumsonde ausgesetzten Impaktors, welcher größere Mengen Kometenmaterials von der Oberfläche aufwirbelte. Im Rahmen einer Missionsverlängerung setzte <i>Deep Impact</i> den Flug fort und passierte am 4. November 2010 den Kometen Hartley 2 (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/epoxi-bei-hartley-2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Triebwerkszündung am vergangenen Donnerstag, dem 4. Oktober 2012, hält sich die NASA die Option offen, mit der Raumsonde einen weiteren kleinen Himmelskörper in unserem Sonnensystem anzusteuern und diesen dabei aus nächster Nähe zu untersuchen. Bei dem dafür ausgewählten Ziel handelt es sich um den erdnahen Asteroiden 2002 GT, welcher am 3. April 2002 durch Astronomen des Kitt Peak Nationalobservatoriums/USA entdeckt wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Berechnung der Umlaufbahn-Parameter zeigte, dass es sich bei diesem Asteroiden um einen so genannten <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnkreuzer#Erdbahnkreuzer" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Erdbahnkreuzer</a> vom <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo-Typ#Apollo-Typ" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Apollo-Typ</a> handelt. Der Durchmesser von 2002 GT wird von den Astronomen derzeit mit rund 800 Metern angegeben, wobei allerdings eine Unsicherheit von einigen hundert Metern besteht. Über weitere Parameter wie die Dichte oder die chemische Zusammensetzung ist dagegen bisher noch nichts bekannt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings wird der Asteroid die Erde am 26. Juni 2013 in einer Entfernung von lediglich 18 Millionen Kilometern passieren. Als ein potentielles zukünftiges Ziel für die direkte Untersuchung durch eine Raumsonde werden im nächsten Sommer sehr wahrscheinlich mehrere Observatorien ihre Teleskope auf den Asteroiden ausrichten und dabei weitere Daten sammeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist jedoch noch nicht beschlossen, dass die Mission von <i>Deep Impact</i> wirklich fortgesetzt wird. Eine Missionsverlängerung bis zum Jahr 2020 ist zwar von den an der Mission beteiligten Mitarbeitern beantragt, wurde bisher jedoch noch nicht genehmigt. Sollte sich die NASA allerdings dazu entschließen, die <i>Deep Impact</i>-Mission auch trotz der allgemeinen schlechten finanziellen Lage fortzusetzen, so dürfen sich die an der Mission beteiligten Wissenschaftler und die interessierte Öffentlichkeit auf spektakuläre Aufnahmen freuen. 
<br>
Das letzte Kurskorrekturmanöver war so ausgelegt, dass <i>Deep Impact</i> den Asteroiden 2002 GT am 4. Januar 2020 in einer Entfernung von voraussichtlich lediglich rund 200 Kilometern passieren wird. Die Überfluggeschwindigkeit wird dabei bei einem Wert von sieben Kilometern pro Sekunde liegen. Dies ist sowohl deutlich näher als auch langsamer, als der Vorbeiflug der Raumsonde an dem Kometen Hartley 2. Dieser wurde mit einer Geschwindigkeit von rund 12 Kilometern pro Sekunde in einer Entfernung von etwa 700 Kilometern passiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Deep Impact</i> wird sich 2002 GT dabei von dessen Nachtseite aus nähern. Die besten Beleuchtungsverhältnisse für die Anfertigung von hochaufgelösten Bildern der Oberfläche ergibt sich somit erst unmittelbar nach dem Überschreiten der geringsten Entfernung zu dem Asteroiden. Größere Kurskorrekturen zum Erreichen eines besseren Anflugwinkels sind aufgrund der extrem geringen Treibstoffreserven, über welche die Raumsonde derzeit noch verfügt, sehr wahrscheinlich nicht mehr möglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine nähere Untersuchung von 2002 GT ist deshalb besonders wünschenswert, weil es sich hierbei um einen Asteroiden handelt, welcher aufgrund seiner Bahnparameter theoretisch einmal mit der Erde kollidieren könnte. Um einen solchen Impakt, welcher deutliche negative Einwirkungen auf der Erde zur Folge hätte, rechtzeitig begegnen zu können, muss im Vorfeld möglichst viel über den Aufbau und die Zusammensetzung solcher potentiell gefährlichen Himmelskörper bekannt sein. Die Raumfahrtagenturen haben zu diesem Zweck in der Vergangenheit bereits diverse Forschungsgruppen ins Leben gerufen. Über eines dieser Forschungsprojekte, <i>NEOShield</i>, hat Raumfahrer.net <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/asteroidenabwehr-projekt-neoshield-nimmt-arbeit-auf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">erst Anfang des Jahres berichtet</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit in Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4143.90" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EPOXI (ehemals Deep Impact)</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=669.330" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Erdnahe Asteroiden (NEOs)</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/deep-impact-aendert-kurs-fuer-asteroiden-vorbeiflug/" data-wpel-link="internal">Deep Impact ändert Kurs für Asteroiden-Vorbeiflug</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ariane 5 VA-201: Rakete gewartet, Starttermin steht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-va-201-rakete-gewartet-starttermin-steht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Apr 2011 10:34:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[VA201]]></category>
		<category><![CDATA[Zündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem Startabbruch am 30. März 2011 wurden an der Ariane-5-Rakete zwischenzeitlich Komponenten im Bereich des Vulcain-2-Triebwerks der Zentralstufe ausgetauscht. Einem Start am 22. April 2011 steht zur Zeit nichts im Wege. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianspace. Inmitten einer etwa sieben Sekunden langen Betriebsphase des Haupttriebwerks der Ariane 5, in der vor der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach dem Startabbruch am 30. März 2011 wurden an der Ariane-5-Rakete zwischenzeitlich Komponenten im Bereich des Vulcain-2-Triebwerks der Zentralstufe ausgetauscht. Einem Start am 22. April 2011 steht zur Zeit nichts im Wege.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianspace.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-e3255a5c"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16042011123457_small_1.jpg" alt="Arianespace Webcast" width="260"/><figcaption>
Vulcain-2-Triebwerk wird heruntergefahren, 30. März 2011 
<br>
(Bild: Arianespace Webcast)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Inmitten einer etwa sieben Sekunden langen Betriebsphase des Haupttriebwerks der Ariane 5, in der vor der Zündung der beiden seitlichen Feststoffbooster und dem unmittelbar darauf folgenden Abheben Leistung und Funktion überprüft werden, schaltete ein Computer an Bord der Rakete das Triebwerk ab, und stoppte so den in Kourou üblichen Startablauf. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-70a4946c"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16042011123457_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16042011123457_small_2.jpg" alt="DLR" width="260"/></a><figcaption>
Vulcain-2-Triebwerk im Testbetrieb in Lampoldshausen 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Triebwerk konnte nach seiner Zündung am 30. März 2011 laut Angaben des Vorstandsvorsitzenden und CEO von Arianespace Jean-Yves Le Gall nicht so frei wie erforderlich geschwenkt werden, weshalb es wieder zentriert und anschließend abgeschaltet wurde. In der Geschichte der Ariane 5 war es das erste Mal, dass es zu einem derartigen Startabbruch kam. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Komponente oder Komponenten, die zur Lenkung der Rakete erforderliche Schwenkmöglichkeit des Vulcain 2 behinderten, ist noch nicht abschließend geklärt. Im Triebwerksbereich befinden sich einige Komponenten, die in Frage kommen. Sie wurden nach dem Startabbruch von der Rakete entfernt und getestete Ersatzkomponenten montiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ariane 5 ECA für die Mission VA-201 wird also am 22. April 2011 starten können, wenn sich keine neuen Schwierigkeiten ergeben. Ist sie erfolgreich, werden zwei weitere Kommunikationssatelliten ihren Weg in den geostationären Orbit antreten können. Intelsat New Dawn und YahSat Y1A sollen dort die Flotten ihrer Betreiber verstärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der aktuell für den 22. April anvisierte genaue Startzeitpunkt ist 23:37 Uhr MESZ. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9421.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane-5 ECA VA-201 mit *Yahsat* und *Intelsat New Dawn*</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Startabbruch: Ariane 5 mit Ladehemmung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/startabbruch-ariane-5-mit-ladehemmung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 02:42:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[VA201]]></category>
		<category><![CDATA[Zündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>30. März 2011, 23:45 Uhr CEST in Kourou, dem europäischen Weltraumbahnhof in Französisch Guiana. Gutes Wetter, kaum Wind. Der Countdown läuft wie am Schnürchen &#8222;3-2-1-Top &#8230; Allumage de Vulcain &#8230; oh la la&#8220; &#8211; Rauch, unstabiles Leuchten und &#8230; nichts. Kein Start. Ein Beitrag von Thomas Wehr und Klaus Donath. Quelle: Arianespace. Vertont von Peter [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">30. März 2011, 23:45 Uhr CEST in Kourou, dem europäischen Weltraumbahnhof in Französisch Guiana. Gutes Wetter, kaum Wind. Der Countdown läuft wie am Schnürchen &#8222;3-2-1-Top &#8230; Allumage de Vulcain &#8230; oh la la&#8220; &#8211; Rauch, unstabiles Leuchten und &#8230; nichts. Kein Start.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Wehr und Klaus Donath. Quelle: Arianespace. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-04-04-58255.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ganze 4,5 Sekunden hat das Vulcain-Haupttriebwerk der kryogenen Ariane-5-Hauptstufe Zeit, vollständig zu zünden und auf eine bestimmte Leistung zu fahren. Nach Erreichen der Betriebsparameter zünden, weitere 2,5 Sekunden später, irreversibel, die Feststoffraketen &#8211; der Träger hebt ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sind die Feststoffraketen ausgebrannt, ist es alleinige Aufgabe des Vulcain-Triebwerkes, die Ariane voranzutreiben. Eine Fehlfunktion des Triebwerkes hätte jetzt fatale Folgen für die Nutzlast.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade noch rechtzeitig ermittelten die Bordsysteme nicht tolerierbare Abweichungen in den Daten des mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff betriebenen Vulcain-2-Triebwerks und leiteten die Schnellabschaltung sowie die sofortige Sicherung des Trägers und der weiteren Zündsysteme ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus der Countdown-Sequenz:<br>30.3.2011 23:44:38 [L-00:00:22] Freigabe für Übernahme der On-Bord-Kontrolle<br>30.3.2011 23:44:42 [L-00:00:18] Wasserstoffverdampfung zur Vulcain-Triebwerkskühlung<br>30.3.2011 23:44:43 [L-00:00:16.5] Unterdrucksetzen der restlichen Systeme, POGO-Verbindung<br>30.3.2011 23:44:48 [L-00:00:12] Öffnen der Flutventile<br>30.3.2011 23:44:54 [L-00:00:05.5] Verbrennen des Kühl-Wasserstoffs<br>30.3.2011 23:44:56 [L-00:00:04] Ende der synchronisierten Startsequenz<br>30.3.2011 23:44:56 [L-00:00:04] Übernahme durch die OnBord-Computersysteme<br>30.3.2011 23:44:57 [L-00:00:03] Lageregelung auf Flugmodus<br>30.3.2011 23:45:00 [L-00:00:00] Zündung des Vulcain-Haupttriebwerks der kryogenen Hauptstufe (EPC)<br><strong>30.3.2011 23:45:04 [L+00:00:04.5] Überprüfen der Betriebsparameter des Vulcain-Triebwerks<br><br>ABORT</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nächste Schritte:<br>30.3.2011 23:45:07 [L+00:00:07] Zünden der Feststoffraketen (T +7,0s)<br>30.3.2011 23:45:07 [L+00:00:07.3] Abheben (T +7,3s)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Arianespace-Chairman &amp; CEO Jean-Yves Le Gall bestätigte der Presse, dass die Startprozedur des Vulcain-Triebwerkes nicht abgeschlossen wurde und Träger sowie Nutzlast in einen Sicherheitsmodus versetzt wurden. Das System würde in das BAF, das Finale Intergrations Gebäude zurückgefahren, untersucht und auf den nächsten Start vorbereitet, so Le Gall weiter. Man wolle keinerlei Risiken eigehen und die Ursache der Anomalie vollkommen verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Startsequenz waren bereits die Zuleitungen abgesprengt worden und müssen nun wieder hergestellt werden.<br>Je nach auszuführenden Tätigkeiten im BAF sind mindestens 2 bis 10 Tage Startverzögerung einzukalkulieren &#8211; letzteres im Falles eines Triebwerkwechsels.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Arianes Flug VA201, der 59. Flug einer Ariane 5, sollte am 30. März 2011 gegen 23:45 Uhr MESZ Yahsat Y1A und Intelsat New Dawn in den Orbit bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9421.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane-5 ECA VA-201 mit Yahsat und Intelsat New Dawn</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Die erste Minute der Ariane 5 ECA</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-erste-minute-der-ariane-5-eca/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Feb 2005 22:18:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Startplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Zündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einer Woche absolvierte die Ariane 5 ECA ihren erfolgreichen Premierenflug. Einige Bildimpressionen. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Arianespace. Vertont von Dominik Mayer. Die Rakete vor dem Start. Die vier riesigen Gittermasten rings um die Startrampe dienen als Blitzableiter im Falle eines Gewitters : T minus 6 Sekunden: Das Triebwerk der Hauptstufe wird gezündet! [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/die-erste-minute-der-ariane-5-eca/" data-wpel-link="internal">Die erste Minute der Ariane 5 ECA</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vor einer Woche absolvierte die Ariane 5 ECA ihren erfolgreichen Premierenflug. Einige Bildimpressionen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Arianespace. Vertont von Dominik Mayer.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2005-03-21-14603.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rakete vor dem Start. Die vier riesigen Gittermasten rings um die Startrampe dienen als Blitzableiter im Falle eines Gewitters :</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19022005231836_small_1.jpg" alt="Zum Vergrößern anklicken" width="509" height="379"/><figcaption>
Bild: Arianespace
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">T minus 6 Sekunden: Das Triebwerk der Hauptstufe wird gezündet! 90% des Schubs in der frühen Startphase liefern allerdings die beiden Feststoff-Hilfsraketen, die oben links und rechts teilweise zu sehen sind und die anschließend gezündet werden:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19022005231836_small_2.jpg" alt="None" width="515" height="341"/><figcaption>
Bild: Arianespace-Livestream
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Liftoff! Drei Motoren treiben die Rakete von der Größe eines Hochhauses mit einer Beschleunigung in die Höhe, die kein Sportwagen schaffen würde:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19022005231836_small_3.jpg" alt="None" width="524" height="699"/><figcaption>
Bild: Arianespace
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">T plus 16 Sekunden: Die Rakete erscheint vom Boden aus bereits klein:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19022005231836_small_4.jpg" alt="None" width="528" height="349"/><figcaption>
Bild: Arianespace-Livestream
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">T plus 31 Sekunden: Die Ariane beginnt den Übergang in die horizontale Fluglage:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19022005231836_small_5.jpg" alt="None" width="528" height="346"/><figcaption>
Bild: Arianespace-Livestream
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">T plus 59 Sekunden: Unterwegs in den Himmel.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19022005231836_small_6.jpg" alt="None" width="539" height="347"/><figcaption>
Bild: Arianespace-Livestream
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Verwandter Artikel:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a class="gruen" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-eca-machte-es-spannend/" data-wpel-link="internal">So verlief der Start</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/die-erste-minute-der-ariane-5-eca/" data-wpel-link="internal">Die erste Minute der Ariane 5 ECA</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Chemische Antriebe näher betrachtet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/chemische-antriebe-naeher-betrachtet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Hybridantrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Zündung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=75925</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der chemische Raketenantrieb ist der zurzeit am häufigsten verwendete Antrieb in Raumsonden oder Raketen. In den chemischen Antrieben werden mitgeführte Stoffe, die unterschiedlich sein können, zusammengeführt. Die bei der Reaktion freigesetzte Energie wird zum Antrieb einer Raumsonde oder Rakete verwendet. Autor: Martin Ollrom und Felix Korsch. Meist ist es die Oxidation oder Verbrennung, die zur [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/chemische-antriebe-naeher-betrachtet/" data-wpel-link="internal">Chemische Antriebe näher betrachtet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der chemische Raketenantrieb ist der zurzeit am häufigsten verwendete Antrieb in Raumsonden oder Raketen. In den chemischen Antrieben werden mitgeführte Stoffe, die unterschiedlich sein können, zusammengeführt. Die bei der Reaktion freigesetzte Energie wird zum Antrieb einer Raumsonde oder Rakete verwendet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Martin Ollrom</a> und <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Felix Korsch</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meist ist es die Oxidation oder Verbrennung, die zur Energiegewinnung verwendet wird. Bei der Oxidation wird der mitgenommene Stoff mit einem Oxidator, meist Sauerstoff oder einen Stoff der leicht Sauerstoff abgibt, zusammengeführt. Dieser Antrieb wird nicht nur bei Raumsonden verwendet, sondern auch von Raketen die ihre Nutzlast ins All befördern müssen.Wie schnell nun so eine Rakete mit chemischen Antrieb wird, hängt davon ab wie schnell der Oxidator und der Reaktionsstoff Energie freisetzen und natürlich wieviel Energie freigesetzt wird. So wird dann der <em>resultierende Schub</em> ausgerechnet. Die Angaben erfolgen in Meter pro Sekunde. Eine hohe Energiefreisetzung ist ein Resultat der höheren Verbrennungstemperaturen und so wird die Geschwindigkeit beeinflusst, beziehungsweise errechnet. Je leichter die Moleküle des Reaktionsstoffes sind umso mehr Nutzlast kann die Rakete transportieren. In der Praxis wird meist ein Stoff mit hoher Reaktionsenergie und leichter Moleküle gewählt. Die endgültige Effizienz und Geschwindigkeit einer Rakete mit einer Variation von Stoffen wird mit der sogenannten <em>Raketengleichung von Herrn Ziolkowski</em> errechnet. Meist liegt der Theoriewert etwas unter dem Praxiswert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/antrieb_01.jpg" alt=""/><figcaption>ür solche Raketen wird der chemische Antrieb vorwiegend genutzt</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Allgemein wird unterschieden zwischen Feststoff-, Flüssig- und Hybridantrieben, je nach Zustand des gewählten Raketentreibstoffes.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Der Flüssigantrieb ist ein Zweistoffsystem. Er entsteht aus zwei Flüssigkomponenten, dem Brennstoff und Sauerstoff die alle woanders gelagert werden. Beim Zünden der Rakete wird mittels Turbopumpen der Sauerstoff und die Flüssigkomponente in die Brennkammer gesaugt, wo es mit Hilfe des Brennstoffes entzündet wird.</li><li>Der Feststoffantrieb ist eine etwas simplere Lösung. Hier wird im Vorhinein schon Sauerstoff und die Flüssigkomponente verhärtet und im Festen Zustand gezündet.</li><li>Die Hybrid-Antriebe finden in der Praxis kaum Verwendung. Hier wird ein fester Stoff (Brennstoff) und ein flüssiger Stoff (Oxidator) mitgeführt und entzündet. So kann man die Vorteile von Flüssig-, Feststoffantrieben kombinieren. Hier ist eine mehrfach Zündung möglich.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Hier sei noch erwähnt, dass es noch Antriebe gibt, die nur eine Art von Stoff an Bord haben. Diese jedoch sind sehr instabil und zerfallen leicht in zwei Stoffe. Sie wurden nur früher bei Sonden eingesetzt, wie zum Beispiel Voyager und Mariner. Des weiteren ist noch ein weiterer Antrieb erwähnenswert, der sich allerdings noch in Entwicklung befindet. Hier wird ein Oxidator mit zwei festen Komponenten verbrannt. Dies entspricht fast dem Hybrid-Antrieb, ist aber wesentlich billiger in der Umsetzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Zündung</strong><br>Zunächst werden alle Stoffe getrennt gelagert, was den meisten Platz in einer Rakete oder Raumsonde ausmacht. Allerdings ist es mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Rakete geworden. Alle Lagerungen sind natürlich gegen Verdampfung isoliert was unbedingt notwendig ist. Wenn das Signal der Zündung erfolgte, werden alle Stoffe gleichzeitig mit starken Pumpen aus dem Lagerräumen gezogen und die Brennkammer gespritzt. Die Pumpen können allerdings die Durchflussmenge regulieren. Das eigentliche Triebwerk besitzt einen Einspritzer. Der besteht aus einem Zersträuber, der die Menge von Oxidator und Brennstoff gerecht verteilen soll. Die Kühlung der Brennkammer übernimmt noch nicht verwendeter Brennstoff, der die Wärme durch Rillen an der Außenseite abführt. Beim Feststoffantrieb ist der Lagerraum gleichzeitig die Brennkammer also wesentlich leichter vom Aufbau her.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/antrieb_02.jpg" alt="" width="472" height="353"/><figcaption>Auch für eine etwas kleinere Rakete ist dieser Antrieb zurzeit das Maß aller Dinge</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Ausblick</strong><br>Physikalisch gesehen sind die Flüssigantriebe an ihrer Leistungsgrenze angelangt. Bei der Ariane 5 der europäischen ESA wird dieser Antrieb bereits zu 99 Prozent ausgelastet, mehr ist wohl kaum realistisch. Dabei beträgt die maximale Geschwindigkeit 4500 Meter pro Sekunde. Kaum anzunehmen, dass irgendeine Stoffmischung den chemischen Antrieb revolutionieren wird. Bei den Feststoffantrieben ist das etwas anders. Früher noch als zu schwer kontrollierbar und regulierbar abgestempelt, bilden sie heute eine gute Alternative an. Allerdings sind sie nicht so schnell und effektiv wie Flüssigantriebe, dagegen billiger als die Flüssigantriebe. Der Weg mit der Kombinierung beider Systeme ist erst vor Kurzen beschritten worden und ist in Ost bis West beliebt. Von Russlands Proton, über Europas Ariane bis hin zu Amerikas Shuttle hat sich dieser Antrieb bewährt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit</strong><br>Chemische Antriebe sind von der Theorie sehr alt und haben die Anfänge der bemannten und unbemannten Raumfahrt miterlebt. Jedoch ist man jetzt schon fast an den Grenzen des Machbaren angelangt und es ist nur mehr eine Frage der Zeit bis der chemische Antrieb von irgendeinen anderen Antrieb abgelöst wird. Vielleicht wird es ja der Ionenantrieb.</p>
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		<title>Mars Express &#8211; Status</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-express-status/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Dec 2003 22:42:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESOC]]></category>
		<category><![CDATA[Haupttriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
		<category><![CDATA[Zündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die europäische Raumsonde Mars Express wurde heute auf das Einschwenken in den Marsorbit vorbereitet. Ein Beitrag von thomasseine. Quelle: esa. Heute gegen 11.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit war Mars Express genau 410.000 Kilometer von seinem Ziel, dem Mars, entfernt. Gleichzeitig betrug seine Entfernung zur Erde 155 Millionen Kilometer. Heute wurde die Zündung des Haupttriebwerks, die am [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die europäische Raumsonde <i>Mars Express</i> wurde heute auf das Einschwenken in den Marsorbit vorbereitet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von thomasseine. Quelle: esa.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23122003234249_small_1.jpg" alt="None" width="312" height="265"/><figcaption>
<i>Mars Express</i>
 erreicht den Roten Planeten. 
<br>
(Grafik: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Heute gegen 11.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit war <i>Mars Express</i> genau 410.000 Kilometer von seinem Ziel, dem Mars, entfernt. Gleichzeitig betrug seine Entfernung zur Erde 155 Millionen Kilometer. Heute wurde die Zündung des Haupttriebwerks, die am 25. Dezember sattfinden, soll vom <i>Europäischen Raumflugkontrollzentrum</i> (ESOC) in Darmstadt vorbereitet.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die letztliche Zündung des Haupttriebwerks kann am Donnerstag, den 25. Dezember von 01.30 bis 14.00 Uhr live mitverfolgt werden. Unter <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">mars.esa.int</a> werden die Höhepunkte der Nacht außerdem im Internet zu finden sein, wie auch Live-Streamings der wichtigsten Ereignisse.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ASTRA 2C- Liveübertragung</strong>
<br>
Besonders für Raumfahrt- Begeisterte ist es interessant, dass der ESA-Fernsehdienst das Ereignis aus dem Betriebskontrollzentrum im ESOC live übertragen wird. Die Sendezeiten und Einzelheiten zum Satellitenempfang sind <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Television" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">hier</a> zu finden.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Live-Übertragungen sind auch über Astra 2C zu empfangen: 19° Ost, Transponder 57, horizontal, DVB-MPEG2, Frequenz: 10832 MHz, Symbolrate: 22 000 MS/s, FEC: 5/6. Der Dienstname ist ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Webseiten</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="news" href="https://www.raumfahrer.net/category/mars-express/" data-wpel-link="internal">Mars Express-Sonderseite</a></li><li><a class="news" href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Television" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">ASTRA 2C- Empfangsdaten</a></li><li><a class="news" href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Live- Streaming</a></li></ul>
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		<title>Besatzung überraschend von ISS zurückgekehrt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/besatzung-ueberraschend-von-iss-zurueckgekehrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2003 04:53:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aprilscherz]]></category>
		<category><![CDATA[Bremstriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
		<category><![CDATA[Telemetriedaten]]></category>
		<category><![CDATA[Zündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben uns hier natürlich einen kleinen Aprilscherz erlaubt. Wir hoffen, dass er seine Wirkung getan hat und freuen uns schon auf den nächsten 1. April. Raumfahrer.net Redaktion Völlig unerwartet landete am 01. April 2003 um 05.04.20 Uhr (MESZ) die Wieder-Eintrittssektion des russischen Rettungsraumschiffs Sojus TMA-1 ungefähr 80 Kilometer nordöstlich von Arkalyk, Kasachstan. Ein Beitrag [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wir haben uns hier natürlich einen kleinen Aprilscherz erlaubt. Wir hoffen, dass er seine Wirkung getan hat und freuen uns schon auf den nächsten 1. April.  <br>Raumfahrer.net Redaktion<br><br>    Völlig unerwartet landete am 01. April 2003 um 05.04.20 Uhr (MESZ) die Wieder-Eintrittssektion des russischen Rettungsraumschiffs <i>Sojus TMA-1</i> ungefähr 80 Kilometer nordöstlich von Arkalyk, Kasachstan.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von michaelschuhmacher. Quelle: 1. April-Redaktion.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042003065348_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Die Besatzung der ISS muss sich am 1. April unerwartet auf den Rückflug zur Erde machen &#8211; was war der wirkliche Grund dafür?
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord der Kapsel befand sich die sechste Stammbesatzung bestehend aus Kommandant Kenneth Bowersox, Bordingenieur Nikolai Budarin und <i>National Aeronautics and Space Administration</i> (NASA) <i>International Space Station</i> (ISS) <i>Science Officer</i> (SO) Donald Pettit. Auf zwei unabhängig voneinander einberufenen Pressekonferenzen nennen die amerikanischen und russischen Verantwortlichen zwei voneinander abweichende Ursachen für die verfrühte Rückkehr der sechsten Stammbesatzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <i>Zentr Uprawlenija Poljotam</i> (ZUP) in Moskau geht anhand der empfangenen Telemetriedaten davon aus, dass Bowersox bei einer Überprüfung der Systeme von <i>Sojus TMA-1</i> für die eigentlich für den nächsten Monat geplante Rückkehr zur Erde versehentlich gegen ein für diese Überprüfung aktiviertes Steuereingabegerät in der Wiedereintrittssektion des Rettungsraumschiff gekommen ist, was zu einer Zündung der Steuerdüsen von <i>Sojus TMA-1</i> führte. Die durch die unvorgesehene Zündungen auf das russische <i>Docking Compartment</i> (DC) 1 <i>&#8222;Pirs&#8220;</i> ausgeübte strukturelle Belastung überschritt die zulässigen Grenzen, so dass die sechste Stammbesatzung gezwungen war, um 01.44.04 Uhr MESZ ohne zuvor in die ISS zurück zu gelangen, abkoppeln musste. Die Zündung zum Verlassen der Erdumlaufbahn fand um 04.09.49 Uhr MESZ statt, nachdem alle dafür notwendigen Systeme aktiviert worden waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <i>Mission Control Center</i> (MCC) in Houston geht anhand der empfangenen Telemetriedaten hingegen davon aus, dass die Ursache beim russischen <i>Service Module &#8222;Swjesda&#8220;</i> liegt. Als die Überprüfung der Systeme von <i>Sojus TMA-1</i> im Gange war, waren die russischen Flugkontrolleure damit beschäftigt das neue Betriebssystem <i>Windows XP</i> auf den Hauptcomputer herauf zu laden, der zu diesem Zeitpunk für die Lagekontrolle der Raumstation verantwortlich war. Bei einer anschließenden Überprüfung der Computersysteme stellte sich heraus, dass einige der Hardwaretreiber nicht korrekt mit dem neuen Betriebssystem arbeiteten. Aufgrund eines an den Hauptcomputer gesendeten Signals zur Zündung der Steuertriebwerke kam es dann zu einer versehentlichen, unkontrollierten Zündung der Steuertriebwerke, was zu hohen strukturellen Belastungen führte, die bald die zulässigen Grenzen überschritten. Daher sah sich die sechste Stammbesatzung gezwungen, von der ISS abzukoppeln, da die strukturelle Stabilität des russischen DC-1 <i>&#8222;Pirs&#8220;</i> gefährdet war.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042003065348_small_2.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Die Kamera der europäischen 
<i>Microgravity Science Glovebox</i>
 konnte dieses Bild aufzeichnen, welches gegen die Darstellungen der amerikanischen und russischen Weltraumbehörden spricht. Es zeigt, dass sich scheinbar ein Objekt von außen der Station näherte.
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bowersox, Budarin und Pettit sollten ursprünglich Ende April 2003 beziehungsweise Anfang Mai 2003 von der siebten Stammbesatzung, die aus Kommandant Juri Malentschenko und Bordingenieur Edward Lu besteht, abgelöst werden. Die sechste Stammbesatzung verbrachte annähernd 128 Tage an Bord der Raumstation. Ob der Start von <i>Sojus TMA-2</i> wie geplant stattfindet, ist momentan fraglich, da es nun erst einmal gilt, die Lagekontrolle der Raumstation wiederherzustellen beziehungsweise diese an die amerikanischen <i> Control Moment Gyroscopes</i> (CMGs) zu übergeben. Zur Durchführung von Zündungen zur Lagekontrolle der Raumstation wird das russische Versorgungsraumschiff <i>Progress M-47</i> genutzt. Um jedoch einen ausreichenden Treibstoffvorrat zu gewährleisten wird überlegt, den Start des Versorgungsraumschiffes <i>Progress M1-10</i> vorzuziehen, der gegenwärtig für den 08. Juni 2003 geplant ist. Dies ist jedoch nur möglich, wenn der Start von <i>Sojus TMA-2</i> zunächst verschoben wird. Weitere Planungen gehen dahin, dass die ursprünglich einmal geplante siebte Stammbesatzung bestehend aus Kommandant Malentschenko, Bordingenieur Alexander Kaleri und NASA ISS SO Lu erst startet, wenn das Flugverbot der Space Shuttle-Flotte aufgehoben wird, um die ISS wieder mit einer dreiköpfigen Stammbesatzung zu betreiben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01042003065348_small_3.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
Eine erste Analyse des gesichteten Objekts lieferte diese Struktur.
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einer weiteren unabhängig von den beiden anderen einberufenen Pressekonferenz veröffentliche die <i>European Space Agency</i> (ESA) ihre Telemetriedaten und Aufnahmen der Videokamera der <i>Microgravity Science Glovebox</i> (MSG). Kurz vor der Abkopplung von <i>Sojus TMA-1</i> führte die ESA eine Funktionsüberprüfung der Videokamera durch und schwenkte sie in der MSG umher. Auf dem Videoband ist daher für kurze Zeit auch ein Blick in den freien Weltraum zu sehen. Auf einer Nahaufnahme erkannten Spezialisten ein <i>Unindentified Flying Object</i> (UFO), das sich der ISS mit hoher Geschwindigkeit nähert und einer <i>Außerirdischen Lebensform In Einem Nikolauskostüm</i> (ALIEN) ähnelt. Dies widerlegt eindeutig die Aussagen der amerikanischen und russischen Verantwortlichen. Die Telemetriedaten deuten zudem darauf hin, dass das Lagekontrollsystem der ISS eine Triebwerkszündung für ein Ausweichmanöver veranlasste und die Abkopplung <i>Sojus TMA-1</i> nicht aufgrund struktureller Überlastung des Kopplungsstutzen zurückzuführen ist. Daher ist davon auszugehen, dass die sechste Stammbesatzung die ISS vorsorglich verließ, um der sich nähernden Bedrohung zu entfliehen.</p>
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		<title>Flug 157: Ariane 5 wird starklar gemacht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/flug-157-ariane-5-wird-starklar-gemacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2002 22:01:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[CNES]]></category>
		<category><![CDATA[Haupttriebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[V157]]></category>
		<category><![CDATA[Zündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die &#8222;Ariane 5&#8220;-Rakete &#8222;10 ton&#8220; wird darauf vorbereitet zwei Satelliten ins All zu befördern. Ein Beitrag von Dominik Mayer. Quelle: arianespace. Die erste Ariane 5 &#8222;10 ton&#8220; mit verbessertem Antrieb ist nach der Generalprobe in der letzten Woche, bei der auch das Vulcain-Haupttriebwerk getestet wurde, zurück im Final Assembly Building. Die Probe des Startsystems beinhaltete [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die &#8222;Ariane 5&#8220;-Rakete <i>&#8222;10 ton&#8220;</i> wird darauf vorbereitet zwei Satelliten ins All zu befördern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Dominik Mayer. Quelle: arianespace.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28102002230139_small_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28102002230139_small_1.jpg" alt="None" width="464" height="313"/></a><figcaption> Ariane 5 auf dem Weg ins  <i>Final Assembly Building</i>   <br> (Bild: <a href="https://www.arianespace.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">arianespace</a> )   </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Ariane 5 <i>&#8222;10 ton&#8220;</i> mit verbessertem Antrieb ist nach der Generalprobe in der letzten Woche, bei der auch das <i>Vulcain</i>-Haupttriebwerk getestet wurde, zurück im <i>Final Assembly Building.</i>
<br>
Die Probe des Startsystems beinhaltete das gleichzeitige Füllen der <i>EPC</i> und <i>ESC-A cryogenic stages,</i> gefolgt von simultanen Countdowns die zur geplanten Zündung des Triebwerks und dessen 14-sekündiger Brenndauer führten.   Während die Daten ausgewertet wurden rollte man die Ariane 5 zurück ins <i>Final Assembly Building</i> des Weltraumbahnhofs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der für den 20. November geplante Flug 157 wird Eutelsats <i>HOT BIRDTM 7</i> und das <i>Stentor Telecommunications Demonstrator Spacecraft</i> für die französische Raumfahrtagentur CNES ins All bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist der 11. Start der Arianespace im Jahr 2002.    </p>
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